http://en.wikipedia.org/wiki/Ansatz
http://en.wikipedia.org/wiki/Kritik
http://en.wikipedia.org/wiki/Nachlass
http://en.wikipedia.org/wiki/Gedankenexperiment
http://en.wikipedia.org/wiki/Urreligion
http://en.wikipedia.org/wiki/Urmonotheismus
http://en.wikipedia.org/wiki/Gebrauchsmusik
http://en.wikipedia.org/wiki/Tonmeister
--
gugelgesang, m., m�nchsgesang, pejorativ
GRIMM, Deutsches W�rterbuch
[snip]
<http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_German_expressions_in_English>
<http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_English_words_of_German_origin>
<http://en.wikipedia.org/wiki/Category:German_loanwords>
<http://en.wikipedia.org/wiki/Category:German_words_and_phrases>
--
Michael Bednarek http://mbednarek.com/ "POST NO BILLS"
> [...] Oliver Cromm wrote in de.etc.sprache.deutsch:
> [snip]
> <http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_German_expressions_in_English>
> <http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_English_words_of_German_origin>
> <http://en.wikipedia.org/wiki/Category:German_loanwords>
> <http://en.wikipedia.org/wiki/Category:German_words_and_phrases>
Steht "schlepp" (schlep, shlep, shlepp; schlepped (shlepped),
schlepping (shlepping)) auf keiner dieser Listen, weil es �bers
Jiddische ins Englische gekommen ist?
<http://www.merriam-webster.com/dictionary/schlepp>
<http://www.chambersharrap.co.uk/chambers/features/chref/chref.py/main?query=schlep&title=21st>
--
Steve
My e-mail address works as is.
> <http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_German_expressions_in_English>
Zeitgeist fand sich in der Liste, das beruhigt:
---------------------------
Sociology
* Gemeinschaft, community
* Gesellschaft, society
* Verstehen, understanding
* Weltanschauung, world view
* Zeitgeist, spirit of the times or age
----------------------------
Sonst hätte ich es nachgereicht.
Interessant zu lesen, was sich im Englischen/
Amerikanischen findet, zumal ich gerade
in Übersee bin. Mehr deutsche Worte als ich
dachte.
K.L.
> In einem englischsprachigen altphilologischen Buch habe ich einmal als
> ersten Satz gelesen: "This is not a Festschrift." Vor Lachen habe ich
> vergessen, mir den Titel aufzuschreiben.
Der Satz "This is not a Festschrift." haut wirklich vom Hocker.
K.L.
> Oliver Cromm <lispa...@yahoo.de> wrote:
>
>> http://en.wikipedia.org/wiki/Festschrift
>
> In einem englischsprachigen altphilologischen Buch habe ich einmal als
> ersten Satz gelesen: "This is not a Festschrift." Vor Lachen habe ich
> vergessen, mir den Titel aufzuschreiben.
Mir ist nicht ganz klar, was so lustig ist. Ich vermute, "Festschrift"
hat negative Konnotationen, von denen man sich distanzieren will
(n�mlich da� man da Aufs�tze ver�ffentlichen kann, die in einem
/peer-reviewed journal/ nicht durchk�men).
--
gugelfranz, m., sp�ttische bezeichnung eines m�nchs
GRIMM, Deutsches W�rterbuch
>Gewöhnlich haben Fachausdrücke aus dem Deutschen in englischer
>akademischer Literatur einen meliorativen Klang.
Entwässernd?
Gruß Uwe
--
Wie spricht man denn das Leerzeichen mit Akut aus? "Hmp!" oder so?
vG o
L_
=== http://www.sicherheitslampe.de === OL
>
> http://en.wikipedia.org/wiki/Festschrift
>
> http://en.wikipedia.org/wiki/Ansatz
>
> http://en.wikipedia.org/wiki/Kritik
>
> http://en.wikipedia.org/wiki/Nachlass
>
> http://en.wikipedia.org/wiki/Gedankenexperiment
>
> http://en.wikipedia.org/wiki/Urreligion
> http://en.wikipedia.org/wiki/Urmonotheismus
>
> http://en.wikipedia.org/wiki/Gebrauchsmusik
>
> http://en.wikipedia.org/wiki/Tonmeister
>
Sprachgefühl hat leider noch keinen eigenen Artikel.
Joachim
Eine Festschrift enth�lt nur Beitr�ge, die den Jubilar ehren und in dem
alle seine Sch�ler und Verehrer unterschiedslos zu Wort kommen k�nnen.
Kritische Beitr�ge sind unerw�nscht, das Niveau ist sehr ungleichm��ig,
die Themen liegen meist schon 40 Jahre zur�ck. Daf�r findet man dort
manchmal ausgezeichnete wissenschaftshistorische Zusammenfassungen von
direkt an der Entwicklung bestimmter Gebiete Beteiligten aus der H�he
knapp unter den Wolken.
"Dies ist keine Festschrift" kann soviel hei�en wie, es geht b�se zur
Sache, Kritik ist angesagt, es k�nnte einige Beteiligte ver�rgern,
Dummk�pfe haben nicht mitgemacht.
--
Roland Franzius
Nun, in eine FEstschrift gibt jeder einen Beitrag, den
er sonst nicht loswird, Schubladenbereinigung. Die
wenigstens Beitr�ge (mit Ausnahme der Einleitung)
werden f�r einen solchen Anlass verfasst, und gelegentlich
fragt man sich sogar, was der betr. Beitrag jetzt mit
dem Gefeierten eigentlich zu tun hat.
Also: dies hier ist kein nach Personen (die man nicht
�bergehen durfte) sortiertes wahlloses Durcheinander,
sondern eine durchdachte Anordnung von Texten.
LEser, gib Dir M�he und versuche, das Ordnungsprinzip
zu begreifen.
chr
>> Eine Festschrift ist per se eine gute Sache, aber diese ist noch besser.
>
> Nun, in eine FEstschrift gibt jeder einen Beitrag, den
> er sonst nicht loswird, Schubladenbereinigung.
Wurde einklich schon erw�hnt,
welche besondere Form von Lyrik man sich in einer Festschrift ersehnt?
Je zwei Zeilen sind ein Paar,
wobei eine ein Verma� hat, die andere mu� sich nur reimen, ist ja klar.
Alt und Jung sich freuen sehr,
wenn der Vortrag solcher Machwerke stundenlang anh�lt mehr und mehr.
Und des sind wir alle froh,
an den richtigen Stellen gelacht wird auch ohne Zuh�ren sowieso.
vG
> Wurde einklich schon erwähnt,
> welche besondere Form von Lyrik man sich in einer Festschrift ersehnt?
Ja, schon oft. Stichwort "Hochzeitszeitung".
> Ja, schon oft.
Auch in diesem Fred? OK, ich merk schon, es nervt.
vG
> Ralf Heinrich Arning schrieb:
>>
>> Ich kann mich nicht mehr an die Begr�ndung erinnern. Aber "Festschrift"
>> hat m. W. keine pejorative Konnotation. Es mag allerdings vereinzelt
>> eine solche Auffassung vertreten werden, wie Du sie beschrieben hast.
>>
>> Gew�hnlich haben Fachausdr�cke aus dem Deutschen in englischer
>> akademischer Literatur einen meliorativen Klang. Da� man sich davon
>> absetzt, erscheint mir deshalb komisch.
>
> Eine Festschrift enth�lt nur Beitr�ge, die den Jubilar ehren und in dem
> alle seine Sch�ler und Verehrer unterschiedslos zu Wort kommen k�nnen.
> Kritische Beitr�ge sind unerw�nscht, das Niveau ist sehr ungleichm��ig,
> die Themen liegen meist schon 40 Jahre zur�ck. Daf�r findet man dort
> manchmal ausgezeichnete wissenschaftshistorische Zusammenfassungen von
> direkt an der Entwicklung bestimmter Gebiete Beteiligten aus der H�he
> knapp unter den Wolken.
Das ist sicherlich zutreffend f�r die Personen-Ehrung, im
Wissenschaftsbetrieb wird manchmal auch ein Buch oder eine ganze
Zeitschrift-Ausgabe dem Jubilar gewidmet und zwar auch mit aktuellen
Forschungsergebnissen. Eine Festschrift kann auch an ein Ereignis
erinnern.
> "Dies ist keine Festschrift" kann soviel hei�en wie, es geht b�se zur
> Sache, Kritik ist angesagt, es k�nnte einige Beteiligte ver�rgern,
> Dummk�pfe haben nicht mitgemacht.
Ja, richtig, ich mag zudem diese "knackige" Formulierung.
MfG, PY
> Michael Bednarek <mbATmbed...@BLACKHOLESPAM.NET> wrote:
>
>> [...] Oliver Cromm wrote in de.etc.sprache.deutsch:
>
>> [snip]
Ich m��te Google http://groups.google.de/group/de.etc.sprache.deutsch/
bem�hen, um den ganzen Diskussionsfaden zu finden; mein Server hat die
Aufbewahrungszeit m�gliche Weise erheblich gek�rzt.
MfG, PY
> Gew�hnlich haben Fachausdr�cke aus dem Deutschen in englischer
> akademischer Literatur einen meliorativen Klang. Da� man sich davon
> absetzt, erscheint mir deshalb komisch.
Manche Ausdr�cke werden n�chtern und sinngem��, u.U. auch gerne benutzt.
Siehe z.B. "Kriegsspiel", http://en.wikipedia.org/wiki/Kriegsspiel ; auch
in einer Adresse: http://forum.kriegsspiel.org.uk/ .
MfG, PY
> Christina Kunze <ku...@revesz.de> wrote:
>
>>> Eine Festschrift ist per se eine gute Sache, aber diese ist noch besser.
>>
>> Nun, in eine FEstschrift gibt jeder einen Beitrag, den
>> er sonst nicht loswird, Schubladenbereinigung.
>
> Wurde einklich schon erw�hnt,
> welche besondere Form von Lyrik man sich in einer Festschrift ersehnt?
Wenn eine Silberhochzeitszeitung eine Festschrift ist, dann ist das
Weihnachtsessen ein Kolloquium.
--
die gugelm�nner schleppen leichen, kranke LILIENCRON
GRIMM, Deutsches W�rterbuch
Du meinst doch hoffentlich, ein Symposion.
--
Roland Franzius
>Uwe Schickedanz <Uwe_use...@nurfuerspam.de> wrote:
>
>> On Tue, 17 Nov 2009 00:32:41 +0100, rha...@t-online.de (Ralf Heinrich
>> Arning) wrote:
>>
>> >Gewöhnlich haben Fachausdrücke aus dem Deutschen in englischer
>> >akademischer Literatur einen meliorativen Klang.
>>
>> Entwässernd?
>
>Wie meinen?
Ich hatte bei "meliorativ" eine Spontanassoziation mit "Melioration".
Die Assoziation ist nicht falsch. Melioration bedeutet ja zun�chst
nichts anderes als (Boden-)Verbesserung, vgl. frz. meilleur, ital.
meglio (das g wird fast nicht ausgesprochen), "besser".
In unseren Breiten ist mit dieser Verbesserung fast immer das
Trockenlegen von Sumpfwiesen gemeint, aber im Wort selbst legt diese
Einschr�nkung nicht.
- Andi
>> Ich hatte bei "meliorativ" eine Spontanassoziation mit "Melioration".
>
> Die Assoziation ist nicht falsch. Melioration bedeutet ja zun�chst
> nichts anderes als (Boden-)Verbesserung, vgl. frz. meilleur, ital.
> meglio (das g wird fast nicht ausgesprochen), "besser".
Vielleicht kommts auch einfach vom entsprechenden lateinischen Komparativ.
vG
> On Wed, 18 Nov 2009 00:40:55 +0100, rha...@t-online.de (Ralf Heinrich
> Arning) wrote:
>
>>Uwe Schickedanz <Uwe_use...@nurfuerspam.de> wrote:
>>
>>> On Tue, 17 Nov 2009 00:32:41 +0100, rha...@t-online.de (Ralf Heinrich
>>> Arning) wrote:
>>>
>>> >Gew�hnlich haben Fachausdr�cke aus dem Deutschen in englischer
>>> >akademischer Literatur einen meliorativen Klang.
>>>
>>> Entw�ssernd?
>>
>>Wie meinen?
>
> Ich hatte bei "meliorativ" eine Spontanassoziation mit "Melioration".
Und das bedeutet in einem bestimmten Zusammenhang Entw�sserung? Mu� man
Dir jeden Wurm einzeln aus der Nase ziehen? - wie meine Eltern an
solchen Stellen zu sagen pflegten.
Melioration bedeutet selbstverst�ndlich zun�chst einmal Verbesserung,
insbesondere:
| Verbesserung, bes. des Bodens (z. B. durch Be- oder Entw�sserung)
(WAHRIG Rechtschreibung)
--
GUGELIEREN, vb., schwelgen: dann das ander jar war ein solch gugelieren
bei dem guten most J. HEROLT
GRIMM, Deutsches W�rterbuch
>> Ich hatte bei "meliorativ" eine Spontanassoziation mit "Melioration".
>
>Und das bedeutet in einem bestimmten Zusammenhang Entwässerung? Muß man
>Dir jeden Wurm einzeln aus der Nase ziehen? - wie meine Eltern an
>solchen Stellen zu sagen pflegten.
Wie Andreas schon schrieb: in unseren Breiten Bedeutungsverengung auf
trockenlegen sumpfiger Gebiete. Und ich kannte es ausschließlich in
dieser Bedeutung, habe also wieder einmal mein Unwissen öffentlich
gemacht.
>Melioration bedeutet selbstverständlich zunächst einmal Verbesserung,
>insbesondere:
>
>| Verbesserung, bes. des Bodens (z. B. durch Be- oder Entwässerung)
>(WAHRIG Rechtschreibung)
In meinem Leipziger Duden steht es ähnlich, doch wer schlägt schon ein
Wort nach dessen Bedeutung ihm von klein auf (scheinbar) vertraut ist?
> Du meinst doch hoffentlich, ein Symposion.
Gutes Stichwort. Wie sprecht ihr, bzw. wie wird '�blicherweise',
'Symposium' ausgesprochen? Wir hatten das gerade beim letzten Abendmahl;
meine Frau spricht das mit offenem(?) 'o', also etwa dem in 'offen', die
Kinder und ich eher mit Ofen-o (geschlossenes o?).
Ciao,
Toscha
--
Ich bremse auch f�r Biere.
> On 17.11.2009 19:36, Roland Franzius wrote:
>
>> Du meinst doch hoffentlich, ein Symposion.
>
> Gutes Stichwort. Wie sprecht ihr, bzw. wie wird 'üblicherweise',
> 'Symposium' ausgesprochen? Wir hatten das gerade beim letzten Abendmahl;
> meine Frau spricht das mit offenem(?) 'o', also etwa dem in 'offen', die
> Kinder und ich eher mit Ofen-o (geschlossenes o?).
>
Also, "Symposion" (vornehm altgriechisch) spreche ich wie deine Frau aus,
"Symposium" dagegen wie du und deine Lendenfrüchte. "Saufgelage" (gut
deutsche Übersetzung) dagegen spreche ich mit ganz ohne völlig jedes "o"
aus.
Ciao
Wolfram
--
Erwartet euch nicht zuviel vom Weltuntergang.
STANISLAW JERZY LEC
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <http://www.youtube.com/watch?v=oDjbbkGVT4Q>
>> Gutes Stichwort. Wie sprecht ihr, bzw. wie wird '�blicherweise',
>> 'Symposium' ausgesprochen? Wir hatten das gerade beim letzten Abendmahl;
>> meine Frau spricht das mit offenem(?) 'o', also etwa dem in 'offen', die
>> Kinder und ich eher mit Ofen-o (geschlossenes o?).
>>
> Also, "Symposion" (vornehm altgriechisch) spreche ich wie deine Frau aus,
Den Begriff verwendet hier kein Mensch.
> "Symposium" dagegen wie du und deine Lendenfr�chte.
Es handelte sich dabei um ihre Kinder, das ist im Kontext nicht v�llig
irrelevant.
> "Saufgelage" (gut
> deutsche �bersetzung) dagegen spreche ich mit ganz ohne v�llig jedes "o"
Im Gegensatz zum Franzosen.
Ciao,
Toscha
--
Wie nennt man einen Auszubildenden beim Gyn�kologen?
Yvccrafgvsg
> On 17.11.2009 19:36, Roland Franzius wrote:
>
>> Du meinst doch hoffentlich, ein Symposion.
>
> Gutes Stichwort. Wie sprecht ihr, bzw. wie wird '�blicherweise',
> 'Symposium' ausgesprochen? Wir hatten das gerade beim letzten Abendmahl;
> meine Frau spricht das mit offenem(?) 'o', also etwa dem in 'offen', die
> Kinder und ich eher mit Ofen-o (geschlossenes o?).
"Symposium" spreche ich eigentlich mit u.
Ach, Du meinst das andere o. In beiden F�llen langes, geschlossenes O.
--
GOGELICH,gogelig, (...) 'fr�hlich, lustig, ausgelassen'
GRIMM, Deutsches W�rterbuch
Je griechischer desto k�rzer.
Da steht n�mlich ein Omikron, also ein kleines (kurzes)
O und kein megalanges Omega.
chr
> * Uwe Schickedanz wrote:
>
>> On Wed, 18 Nov 2009 09:39:06 -0500, Oliver Cromm
>> <lispa...@yahoo.de> wrote:
>>
>>>> Ich hatte bei "meliorativ" eine Spontanassoziation mit "Melioration".
>>>
>>> Und das bedeutet in einem bestimmten Zusammenhang Entwᅵsserung?
>>
>> Wie Andreas schon schrieb: in unseren Breiten Bedeutungsverengung auf
>> trockenlegen sumpfiger Gebiete. Und ich kannte es ausschlieᅵlich in
>> dieser Bedeutung, habe also wieder einmal mein Unwissen ᅵffentlich
>> gemacht.
>
> Tja, da war ich diesmal im Vorteil, weil ich auch diese Bedeutung nicht
> kannte. Fᅵr die Zukunft merk Dir einfach, daᅵ es "Terraforming"
> bedeutet. ;-)
"Terraforming" kenne ich nur im Zusammenhang mit Ideen, andere
Planeten - nᅵchstliegend: den Mars - fᅵr irdisches Leben umzubauen.
Im Gegensatz dazu las ich kᅵrzlich etwas von Ideen, die Erde selbst
lebenswert zu erhalten, den Begriff "Geoengineering".
Da Didi
--
Dieter Brᅵgmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
lummerkranz 16ᅵ * Sekt & Selter +60,40ᅵ * Hautschule 47 * Kane-Citizen
> Da steht n�mlich ein Omikron, also ein kleines (kurzes)
> O und kein megalanges Omega.
�berhaupt diese griechischen Buchstabennamen. Ich erinnere mich noch, im
Grundschulalter angesichts der tabellarischen Darstellung des griechischen
Alphabets in einem Lexikon meine Eltern gefragt zu haben, was "Gamma",
"Delta", "Theta" etc. denn f�r Frauen seien. F�r MUSE waren das ganz klar
Frauennamen. Ich habe lange gebraucht, um zu kapieren, da� einfach die
Buchstaben selbst so abenteuerlich hei�en.
Kann sich jemand - au�er woffi nat�rlich - an �hnliches erinnern?
vG
--
"Um die Arbeitspl�tze zu sichern, m�ssen Sie mindestens jeden Monat ein
neues Handy kaufen. Und kommen Sie nicht mit der alten Nummer, Sie h�tten
nur zwei Ohren, das ist doch kein Argument! Sie haben doch auch 20 Paar
Schuhe und nur zwei F��e!"
(Volker Pispers, "Bis neulich")
> On 18.11.2009 21:22, Wolfram Heinrich wrote:
>> Am Wed, 18 Nov 2009 19:47:40 +0100 schrieb Thomas Schade:
>
>>> Gutes Stichwort. Wie sprecht ihr, bzw. wie wird 'üblicherweise',
>>> 'Symposium' ausgesprochen? Wir hatten das gerade beim letzten Abendmahl;
>>> meine Frau spricht das mit offenem(?) 'o', also etwa dem in 'offen', die
>>> Kinder und ich eher mit Ofen-o (geschlossenes o?).
>>>
>> Also, "Symposion" (vornehm altgriechisch) spreche ich wie deine Frau aus,
>
> Den Begriff verwendet hier kein Mensch.
>
Nur ganz vornehme Menschen halt. Ich verwende es nur, wenn ich über das
Wort selbst diskutiere.
>> "Symposium" dagegen wie du und deine Lendenfrüchte.
>
> Es handelte sich dabei um ihre Kinder, das ist im Kontext nicht völlig
> irrelevant.
>
Oh, pardon.
>> "Saufgelage" (gut
>> deutsche Übersetzung) dagegen spreche ich mit ganz ohne völlig jedes "o"
>
> Im Gegensatz zum Franzosen.
>
Der Franzose spinnt sowieso. Aber das hatte ich bereits mehrfach erwähnt.
Ciao
Wolfram
--
Ja, das macht Freude, das macht Vergnügen, das macht Zwomarkfuffzich...
Symposion, oder wie man hier auch sagte, "Lasst uns zusammensetzen" ist
griechisch, da gehts um Wein, Spiele und gute Unterhaltung mit
h�bscher Bedienung, hat zwei kurze "o", griech o-mikron.
Symposium ist lateinische Entlehnung, bezeichnet eine langweilige
Veranstaltung mit Leuten, die ihren Standardvortrag zum zigsten Mal
auflegen und dazu gibts vertrocknete Br�tchen zwischendurch. Also
langgezogenes "oo" wie in "Pose".
--
Roland Franzius
> Symposion ist griechisch, da gehts um Wein, Spiele und gute
Unterhaltung mit
> h�bscher Bedienung, hat zwei kurze "o", griech o-mikron.
>
> Symposium ist lateinische Entlehnung, bezeichnet eine langweilige
> Veranstaltung mit Leuten, die ihren Standardvortrag zum zigsten Mal
> auflegen und dazu gibts vertrocknete Br�tchen zwischendurch.
Und wo kommt da die Witwe Symphorosa ins Spiel?
Hel-"samt ihren sieben S�hnen"-mut
--
Nach dera Zei'n kimmt nix mehr
-posion kommt vom griechischen Stamm pon- f�r setzen, stellen, legen,
das ber�chtigte indogermanische Wort, genau so wie -posium im lateinischen.
-phoreus kommt von pherein, tragen. Griechischist Symphereus ein Titel
wie Adjutant, einer, der dem Chef die Sachen zusammentr�gt.
Wenn Sympherosa eine griechisch-lateinische Bildung ist, kann man sich
alles m�gliche dabei denken, -osus hei�t ja auch immer, "voll von" zb
wie bei Dolorosa und allen adjektivischen Bildungen im Deutschen auf -�s.
--
Roland Franzius
> �berhaupt diese griechischen Buchstabennamen. Ich erinnere mich noch, im
> Grundschulalter angesichts der tabellarischen Darstellung des griechischen
> Alphabets in einem Lexikon meine Eltern gefragt zu haben, was "Gamma",
> "Delta", "Theta" etc. denn f�r Frauen seien. F�r MUSE waren das ganz klar
> Frauennamen. Ich habe lange gebraucht, um zu kapieren, da� einfach die
> Buchstaben selbst so abenteuerlich hei�en.
>
> Kann sich jemand - au�er woffi nat�rlich - an �hnliches erinnern?
Umgekehrt scheint es Leute zu geben, f�r die die Buchstabennamen wie
Beh, Ell, Ah, Hah doch viel zu langweilig sind. Keller, "Der gr�ne
Heinrich":
Ich hatte schon seit geraumer Zeit einmal das Wort Pumpernickel
geh�rt, und es gefiel mir ungemein, nur wusste ich durchaus keine
leibliche Form daf�r zu finden und Niemand konnte mir eine Auskunft
geben, weil die Sache, welche diesen Namen f�hrt, einige hundert
Stunden weit zu Hause war. Nun sollte ich pl�tzlich das grosse P
benennen, welches mir in seinem ganzen Wesen �usserst wunderlich und
humoristisch vorkam, und es ward in meiner Seele klar und ich sprach
mit Entschiedenheit: Dieses ist der Pumpernickel! Ich hegte keinen
Zweifel, weder an der Welt, noch an mir, noch am Pumpernickel, und
war froh in meinem Herzen
- Andi
> "Saufgelage" (gut
> deutsche Übersetzung) dagegen spreche ich mit ganz ohne völlig jedes "o"
> aus.
Jedenfalls vorher.
> * Thomas Schade <tos...@rrr.de> wrote:
>
> > On 17.11.2009 19:36, Roland Franzius wrote:
>
> >> Du meinst doch hoffentlich, ein Symposion.
>
> > Gutes Stichwort. Wie sprecht ihr, bzw. wie wird 'üblicherweise',
> > 'Symposium' ausgesprochen? Wir hatten das gerade beim letzten Abendmahl;
> > meine Frau spricht das mit offenem(?) 'o', also etwa dem in 'offen', die
> > Kinder und ich eher mit Ofen-o (geschlossenes o?).
>
> "Symposium" spreche ich eigentlich mit u.
>
> Ach, Du meinst das andere o. In beiden Fällen langes, geschlossenes O.
Ich sehe in "Symposium" nur ein o.
> Überhaupt diese griechischen Buchstabennamen. Ich erinnere mich noch, im
> Grundschulalter angesichts der tabellarischen Darstellung des griechischen
> Alphabets in einem Lexikon meine Eltern gefragt zu haben, was "Gamma",
> "Delta", "Theta" etc. denn für Frauen seien. Für MUSE waren das ganz klar
> Frauennamen. Ich habe lange gebraucht, um zu kapieren, daß einfach die
> Buchstaben selbst so abenteuerlich heißen.
Da ist ja der angebliche Mänertraum, daß sich die Frau nach
dem Sex in eine Pizza und einen Kasten Bier verwandelt,
doch nicht so abstrus. Fürs Bier müßte man noch was finden.
>
> Kann sich jemand - außer woffi natürlich - an Ähnliches erinnern?
Es gibt einen Comic, in dem ein Mädchen "Delta" heißt.
<http://comics.com/luann/2009-11-09>
Delta ist die Farbige in den violetten Klamotten.
Aber bei den Amis ist ja jeder Name möglich.
> Aber bei den Amis ist ja jeder Name m�glich.
Da braucht man ja nur mal bei den Schauspielern schauen:
Jewel, Summer, Moon, J,...
http://usaerklaert.wordpress.com/2007/02/26/namen-in-den-usa/
Sascha Broich
--
Er will sie nicht?
Er, will sie nicht?
Er will, sie nicht?
Er will sie, nicht?
> Es gibt einen Comic, in dem ein M�dchen "Delta" hei�t.
>
> <http://comics.com/luann/2009-11-09>
>
> Delta ist die Farbige in den violetten Klamotten.
"Die Delta macht ihrem Namen alle Ehre!" -- "So feucht?" -- "Nein, so
breit..."
Helmut
--
De soin se schama, de Ami!
> Paul Ney <Paul...@t-online.de> wrote:
>
>> "Stephen Hust" <shNO...@a1.net> schrieb am 14.11.2009 19:19 den
>> Newsbeitrag news:Xns9CC3733472A...@effkyudeeenn.my-fqdn.de
>>
>> > Michael Bednarek <mbATmbed...@BLACKHOLESPAM.NET> wrote:
>> >
>> >> [...] Oliver Cromm wrote in de.etc.sprache.deutsch:
>> >
>> >> [snip]
>>
>> Ich m��te Google http://groups.google.de/group/de.etc.sprache.deutsch/
>> bem�hen, um den ganzen Diskussionsfaden zu finden; mein Server hat die
>> Aufbewahrungszeit m�gliche Weise erheblich gek�rzt.
>>
> Wenn Du den T-Online-Server meinst, stimmt das sicher nicht.
Richtig, die [de.*] Gruppen haben in der Regel eine sehr lange Haltezeit
am T-Online-Server. Ich habe nun mehrfach [Weitere x Kopfzeilen abrufen]
�ber [Extras] angeklickt, jetzt habe ich den ganzen Thread.
Sonst habe ich mal erlebt, da� manche nicht-[de.*] Newsgroups
unangek�ndigt erheblich gek�rzt wurden... Der T-Online-Server serviert
auch die nur den Kunden zug�nglichen [t-online.*] Foren, diese werden nach
einer Meldung vom 16.11.2009 am 30.11.2009 abgeschaltet. Serverarbeiten
k�nnen unerwartete Folgen haben.
PY
>>> "Saufgelage" (gut
>>> deutsche �bersetzung) dagegen spreche ich mit ganz ohne v�llig jedes "o"
>>
>> Im Gegensatz zum Franzosen.
>
> Das geht auch: "Franzmann".
Mir ging's eher darum, dass der Franzos' 'Saufgelage' durchaus mit 'o'
spricht.
Ciao,
Toscha
--
Death before Dishonour
[The Exploited]
>> Gutes Stichwort. Wie sprecht ihr, bzw. wie wird '�blicherweise',
>> 'Symposium' ausgesprochen? Wir hatten das gerade beim letzten Abendmahl;
>> meine Frau spricht das mit offenem(?) 'o', also etwa dem in 'offen', die
>> Kinder und ich eher mit Ofen-o (geschlossenes o?).
>
> Symposion, oder wie man hier auch sagte, "Lasst uns zusammensetzen" ist
> griechisch, da gehts um Wein, Spiele und gute Unterhaltung mit
> h�bscher Bedienung, hat zwei kurze "o", griech o-mikron.
Interessant; intuitiv, Griechisch habe ich nie gelernt, w�rde ich
'Symposion' genau so aussprechen.
Ciao,
Toscha
--
Ducttape is like the Force:
It has a light side and a dark side,
and it holds the universe together.
Und wie genau hei�en nochmal die Stammformen f�r diesen
griechischen Stamm?
Symposion kommt nat�rlich von sym + pinein (Aor. epion, dav. posis, das
Trinken).
Aber sei beruhigt: dieser Irrtum ist der h�ufigsten einer.
chr
>
> Komisch fand ich und finde immer noch, da� mit dem Satz ein Vorwort zu
> einem Buch eingeleitet wird. Der Gebrauch von Fremdw�rtern, die als
> solche erkennbar sind, hebt das Gemeinte hervor. Deutsche Fremdw�rter im
> Englischen, die nicht etwas spezifisch deutsches wie "Reich" oder
> "Umlaut" bedeuten, dienen der Aufwertung der Sache. Wenn ein Herausgeber
> mit dem Gebrauch von "Festschrift" aber genau das Gegenteil erreichen
> will, kommt mir das schon komisch vor. Auch der Sache nach ist es
> seltsam. Mit einer "Festschrift" wird ein Jubilar geehrt. Wenn auch
> manchmal dar�ber gefrotzelt wird, da� in Festschriften Dinge aufgenommen
> werden, die sonst in den Schubladen verotteten, so ist diese Einrichtung
> doch immer noch verbreitet. Ein Schimpfwort f�r B�cher ist es nicht,
> sonst w�rden keine Festschriften mehr verfa�t. Wenn nun der erste Satz
> in einem Buch lautet: "This is not a Festschrift", dann bedeutet das:
> Mit diesem Buch ehren wir niemanden!!!
Ich wei� nicht - ich hatte den Satz "This is not a Festschrift" spontan
so verstanden, dass sich der Autor eben von den typischen Festschrift-
Aspekten absetzen will: "nil nisi bene", Ehrung anstatt Ehrlichkeit,
unterhaltsam anstatt streng wissenschaftlich ...
/Walter
>On Thu, 19 Nov 2009 01:07:41 -0800 (PST), Lothar Frings wrote:
>
>> Aber bei den Amis ist ja jeder Name m�glich.
>
>Da braucht man ja nur mal bei den Schauspielern schauen:
>Jewel, Summer, Moon, J,...
>
>http://usaerklaert.wordpress.com/2007/02/26/namen-in-den-usa/
Was hat das mit Schauspielern zu tun? Da werden die Namen nur bekannt, weil
die Eltern der so genannten Kinder prominent sind.
In den USA mischt sich halt der Staat nicht in die Namensgebung ein.
Wowereit.
Bye
woffi
--
Wer nicht gerne denkt, sollte wenigstens von Zeit zu Zeit
seine Vorurteile neu gruppieren.
- Luther Burbank, amerikan. Biologe, 1849-1926
Nachher kann es in der Tat sein, daß ich das Wort französisch aussprechen
muß: "Soffschelaasch."
Meinen Hund nenne ich übrigens manchmal "Sohöönd." Wenn ich beide Hunde
meine heißt es dann "Soohüünd." Auf Französisch hört sich halt vieles
gleich viel vornehmer an.
Ciao
Wolfram
--
Ernst ist das Leben, heiter kunnt's sei.
KARL VALENTIN
Frauche-fraissaires!
Helmut
> In den USA mischt sich halt der Staat nicht in die Namensgebung ein.
> Wowereit.
Hier hei�en keine Kinder (die fast zwangsl�ufig mal erwachsen
werden) "Pumuckl". Wowereit.
vG
--
"Lafontaine hatte recht! Aber Rechthaber k�nnen die Deutschen gar nicht
leiden. Deshalb sagt der Deutsche: Ja, der Lafontaine, der hat vielleicht
zwei Mal recht gehabt, wie oft will er denn noch recht haben? Da w�hl ich
doch lieber den Westerwelle, der hat noch nie recht gehabt!"
(Volker Pispers, "Bis neulich")
>Einige Namensgebungen grenzen aber schon an K�rperverletzung. Sowas zu
>verhindern scheint mir sowas wie Verantwortung gegen�ber dem Kind.
>Das Problem ist freilich, dass es keine klare Grenze gibt zwischen
>"Geht nicht" und "Geht". Ermessen kann man nicht in Paragraphen gie�en.
Eben. Und sein Kind mit dem Namen strafen kann man auch in Deutscjland
mit den zugelassenen Namen ganz gut - in meiner Grundschule war ein
M�del, das hie� "Apolonia Kunigunde".
Aber inde USA kann man zumindest den Namen auch sp�ter noch leicht
wieder �ndern lassen.
Gr��e
woffi
>Wolfgang Krietsch wrote:
>
>> In den USA mischt sich halt der Staat nicht in die Namensgebung ein.
>> Wowereit.
>
>Hier hei�en keine Kinder (die fast zwangsl�ufig mal erwachsen
>werden) "Pumuckl". Wowereit.
Hier k�nnen aber auch Kinder, die furchtbare erlaubte Namen haben,
diese nicht sp�ter einfach �ndern lassen. Und dann lebt man halt als
Erwachsener mit Namen wie Tarzan, Zwonimir, Volker ...
Namensgebung ist f�r mich ein typischer Fall, in dem in Deutschland
der Staat Dinge zu reglementieren versucht, aus denen er sich besser
heraushalten sollte.
Gegen d�mliche Eltern n�tzt es nix, und bei den anderen braucht man es
nicht.
Gr��e
woffi
> mit Namen wie Tarzan, Zwonimir, Volker ...
Falls das eine Denksportaufgabe � la "Welches Element
pa�t nicht zu den anderen" werden sollte ...
vG
>> mit Namen wie Tarzan, Zwonimir, Volker ...
>
> Falls das eine Denksportaufgabe � la "Welches Element
> pa�t nicht zu den anderen" werden sollte ...
Das ist leicht: Zwonimir hat drei Silben.
--
Fr�her konnte ich Hunde nicht ausstehen;
aber dann war ich mal beim Koreaner ...
Kurzfassung, précis, Auszug, ....
Richard
Au weh, ponai. Ich glaube, jetzt wei� ich auch, warum der Unterschied
der beiden Begriffe so richtig ist.
--
Roland Franzius
>On Fri, 20 Nov 2009, Volker Gringmuth wrote:
>
>>> mit Namen wie Tarzan, Zwonimir, Volker ...
>>
>> Falls das eine Denksportaufgabe � la "Welches Element
>> pa�t nicht zu den anderen" werden sollte ...
>
>Das ist leicht: Zwonimir hat drei Silben.
Du h�ttest nicht vorsagen sollen - vielleicht w�re er ja doch noch drauf
gekommen. Ich habe das R�tsel extra so leicht gemacht - zielgruppengerecht
eben.
Bye
woffi
--
The fact that no one understands you doesn't mean
you're an artist.
>>>> Im Gegensatz zum Franzosen.
>>>
>>> Das geht auch: "Franzmann".
>>
>> Mir ging's eher darum, dass der Franzos' 'Saufgelage' durchaus mit 'o'
>> spricht.
>
> Ich bin - nachdem ich �berlegt habe, was "Saufgelage" wohl auf
> Franz�sisch hei�t (eine �berraschende Antwort, die ich fand, ist
> "nouba") - sogar drauf gekommen.
Was ist an 'nouba' so �berraschend? LEO schl�gt �brigens 'beuverie' vor.
> Dann habe ich beschlossen, Dir ebenso
> um die Ecke zu antworten.
Dann ist ja gut, so hatte ich's f�r mich n�mlich auch interpretiert.
Ciao
Toscha
--
Ich bremse auch f�r Biere.
>> In den USA mischt sich halt der Staat nicht in die Namensgebung ein.
>> Wowereit.
>
> Hier hei�en keine Kinder (die fast zwangsl�ufig mal erwachsen
> werden) "Pumuckl". Wowereit.
Da reite ich nicht mit. Ein Mensch, der es als Pumuckl zum Erwachsenen
gebracht h�tte, h�tte derma�en viel 'Standing' (deutsch auch:
Standhaftigkeit) entwickeln m�ssen, dass er seinen Altergenossen in
vieler Hinsicht �berlegen w�re.
Ciao
Toscha
--
Let there be rock
[AC/DC]
> > -posion kommt vom griechischen Stamm pon- für setzen, stellen, legen, das berüchtigte indogermanische Wort, genau so wie -posium
> > im lateinischen.
>
> Und wie genau heißen nochmal die Stammformen für diesen
> griechischen Stamm?
>
> Symposion kommt natürlich von sym + pinein (Aor. epion, dav. posis, das
> Trinken).
>
> Aber sei beruhigt: dieser Irrtum ist der häufigsten einer.
Es is schrecklich: Die Christel weeß einfach zuville - FR
> >Sicher. Bereits im klassischen Latein gab es dazu die Ableitung
> >"melioratio".
>
> >Die Bedeutung 'Bodenverbesserung' ist eine Spezialanwendung, die nur in
> >einem speziellen Kontext unmittelbar verständlich ist.
> >Als Uwe "entwässernd?" einwarf, fielen mir nur vollgelaufene Stollen in
> >einem Bergwerk ein. Die Entwässerung eines solchen, würde ich nicht
> >"Melioration" nennen. Das Wort wäre zu schwach.
>
> Aus Entwässern kann man IIRC den Boden auch durch einen geeignete
> Fruchtfolge oder das Anpflanzen bestimmter Pflanzen (z.B. Lupinen)
> verbessern. Das müsste dann auch eine Melioration sein.
Die Lupine trägt aber zur Entwässerung nichts bei, sie hat die
Fähigkeit Stickstoff chem. zu binden und wirkt, wenn untergepflügt,
wie Dünger - FR
> On 20.11.2009 02:59, Oliver Cromm wrote:
>> ... nachdem ich �berlegt habe, was "Saufgelage" wohl auf
>> Franz�sisch hei�t (eine �berraschende Antwort, die ich fand, ist
>> "nouba") ...
>
> Was ist an 'nouba' so �berraschend?
Es klingt wesentlich exotischer als "Saufgelage". Klingt wie aus Afrika
importiert - was auch so ist. Deutsche Studenten nennen ihre Saufgelage
dagegen "F�te". Ich finde das apart.
--
da kamen abermals in das Elsas uber die Zaberer steig ein volck, die
nante man auch die Engell�nder und gugeler B. HERTZOG
>Heinz Lohmann schrieb:
>
>> Wie schon oben gepostet: Kennst du das St�ck "A Boy Named Sue" von
>> Johnny Cash?
>
>Ich oute mich, dass ich es nicht kenne. Cash ist doch Kanntri oder so,
>ist nicht so meins. Was hab ich denn verpasst?
http://lmgtfy.com/?q=boy+named+sue+lyrics - lies den Text.
Bye
woffi
--
Es nervt mich tierisch. Viele Leute, die keine Silbe Englisch k�nnen, h�ren
sich an, als w�ren sie beschissen aus dem Englischen �bersetzt worden."
(Harry Rowohlt)
Der erw�hnt ja auf Verkehrsschildern auch gerne den SAUF BUS.
Andreas
Alpha, Berta, Gamma und Delta, die vier griechischen Schwestern?
Andreas
> Heinz Lohmann schrieb:
>
>> Wie schon oben gepostet: Kennst du das Stück "A Boy Named Sue" von
>> Johnny Cash?
>
> Ich oute mich, dass ich es nicht kenne. Cash ist doch Kanntri oder so,
> ist nicht so meins. Was hab ich denn verpasst?
>
Borderline-Country.
Joachim
... tippe ich auf "Namen", das ist n�mlich ein Oberbegriff.
Andreas
(auch ein Sammelbegriff)
"A Boy named Sue" - was uns nicht umbringt, macht uns hart?
Damit hat man schon viel gerechtfertigt.
Andreas
>Matthias Opatz (in de.etc.sprache.deutsch):
>
>> Heinz Lohmann schrieb:
>>
>>> Wie schon oben gepostet: Kennst du das St�ck "A Boy Named Sue" von
>>> Johnny Cash?
>>
>> Ich oute mich, dass ich es nicht kenne. Cash ist doch Kanntri oder so,
>> ist nicht so meins. Was hab ich denn verpasst?
>>
>
>Borderline-Country.
Bitte? Also wenn Cash (zumindest urspr�nglich) nicht "echt" Country war,
dann wei� ich nicht, wer sonst.
Bye
woffi
--
Ich kann mit einem Eierl�ffel Flederm�use t�ten
- John Cleese
> Joachim Pense wrote:
>
>>Matthias Opatz (in de.etc.sprache.deutsch):
>>
>>> Heinz Lohmann schrieb:
>>>
>>>> Wie schon oben gepostet: Kennst du das Stück "A Boy Named Sue" von
>>>> Johnny Cash?
>>>
>>> Ich oute mich, dass ich es nicht kenne. Cash ist doch Kanntri oder so,
>>> ist nicht so meins. Was hab ich denn verpasst?
>>>
>>
>>Borderline-Country.
>
> Bitte? Also wenn Cash (zumindest ursprünglich) nicht "echt" Country war,
> dann weiß ich nicht, wer sonst.
>
Doch auch schon ursprünglich echt Country. Aber eigentlich nicht das, was
ich einem Marsmenschen als typisches Beispiel für Country nennen würde.
Eher schon Roy Acuff, Hank Williams, Ernest Tubb, Loretta Lynn oder so.
Joachim
>
>Doch auch schon urspr�nglich echt Country. Aber eigentlich nicht das, was
>ich einem Marsmenschen als typisches Beispiel f�r Country nennen w�rde.
>
>Eher schon Roy Acuff, Hank Williams, Ernest Tubb, Loretta Lynn oder so.
Das ist f�r mich nur eine andere Auspr�gung von Country, ebenso wie Albert
Lee oder Rickie Skaggs. Oder die Dixie Chicks.
Country ist ja, entgegen allen Vorurteilen, durchaus ziemlich
vielschichtig. Ich musste das auch erst lernen, f�r mich war Country fr�her
einfach "Johnny Cash spielt eine Stunde lang C-F-G und spricht dazu".
Und nein, ein Experte daf�r bin ich aber sicher nicht.
Bye
woffi
--
What if your mother really IS right..... about everything?
> Und das macht mMn nach, um den Boden zu verbessern. (melior).
Gehe ich recht in der Annahme, dass der erste Halbsatz an Sinn gew�nne,
tauschte man 'nach' gegen 'man' aus und versch�be es danach vor die
Eindeutschung von 'IMO'?
Ciao
Toscha
--
Don't scab for the bosses don't listen to their lies
us poor folks haven't got a chance unless we organize.
[Dropkick Murphys]
>>> ... nachdem ich �berlegt habe, was "Saufgelage" wohl auf
>>> Franz�sisch hei�t (eine �berraschende Antwort, die ich fand, ist
>>> "nouba") ...
>>
>> Was ist an 'nouba' so �berraschend?
>
> Es klingt wesentlich exotischer als "Saufgelage".
Wobei ich mir vorstellen k�nnte, dass 'Saufgelage' f�r einen Franzos'
auch exotisch klingen mag.
> Klingt wie aus Afrika
> importiert - was auch so ist.
Das mit dem Anklang an Afrika ging mir auch so. Ob da wohl 'Nubier',
gern als 'Nubia' gesprochen, im Hinterkopf mitklingt?
Woher ist denn dann wirklich importiert?
> Deutsche Studenten nennen ihre Saufgelage
> dagegen "F�te". Ich finde das apart.
Andererseits wirkt 'F�te' fast schon wieder altmodisch, meine Tochter
spricht eigentlich nur von 'Party'.
Ciao
Toscha
--
Bildung ist, was �brig bleibt,
wenn wir das Gelernte vergessen haben.
[Marquis of Halifax]
>> Mir ging's eher darum, dass der Franzos' 'Saufgelage' durchaus mit 'o'
>> spricht.
>
> Der erw�hnt ja auf Verkehrsschildern auch gerne den SAUF BUS.
Sach nur? ;)
Ciao
Toscha
--
Peace sells ...
But who's buying?
[Megadeth]
>>Da reite ich nicht mit. Ein Mensch, der es als Pumuckl zum Erwachsenen
>>gebracht h�tte, h�tte derma�en viel 'Standing' (deutsch auch:
>>Standhaftigkeit) entwickeln m�ssen, dass er seinen Altergenossen in
>>vieler Hinsicht �berlegen w�re.
>>
>
> Wie schon oben gepostet: Kennst du das St�ck "A Boy Named Sue" von
> Johnny Cash?
Jetzt schon. :)
Ciao
Toscha
--
Geld allein ist nicht alles.
Es muss einem auch geh�ren.