ich leite mal in die de.etc.selbsthilfe.gehoer um, ohne
deswegen die Kompetenz hierzugroups gering schätzen
zu wollen :-)
Gruß,
Henrik
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maqqusz schrieb:
> Hallo,
>
> Hat jemand einen Tip für mich
> wie ich jemandem beibringe,
> dass er ein Hörgerät braucht?
> Er hört nachweislich keine
> Töne oberhalb von 5kHz mehr.
>
> Gruß,
>
> Markus
wie wäre es denn mit einer "Gesundheits-Ralley"?
Ein paar Gleichgesinnte / Bekannte und die Sinne werden der Reihe nach
getestet:
Nase: Augen zu und ein paar Dingen erriechen
Augen: zum Optiker um die Ecke und Sehtest machen
Ohren: Hörtest beim Hörgeräteakustiker (google: Hörtestmobil?)
Hals: 3 Biersorten im direkten Vergleich als Belohnung
Die Ergebnisse des Hörtests sollten zur genauen Kontrolle zum HNO führen.
Und ein Prospekt von Hörgeräten könnte man prophylaktisch auch schon mal
mitnehmen.
Gruß
albert
PS: ... und zum Fühlen wird sich zu Hause auch noch was finden.
>>> Hat jemand einen Tip für mich
>>> wie ich jemandem beibringe,
>>> dass er ein Hörgerät braucht?
Das wüsste ich auch gerne ;-)
In der Regel scheinen z.B. Frauen <gr> und ältere Damen ein "Problem"
damit zu haben, dass die Umwelt dann sehen könnte, dass sie ein Hörgerät
tragen (ete-petete, oder wie man das nennt).
Ältere Herren hingegen vergessen gern die Geräte und schreien dann
lauthals heraus, dass sie die vergessen haben und man solle auch einfach
nur lauter schreien.
>>> Er hört nachweislich keine
>>> Töne oberhalb von 5kHz mehr.
Ich habe bislang dreimal versucht, das weibliche Geschlecht von
Hörgeräten zu überzeugen:
Oma = hat nach mind. 10 Jahren eingewilligt, welche zu tragen (HdO),
aber die Bedienung war nicht ihr "Geschmack". Die Dinger wurden aber
nach einigen Wochen zu den Akten gelegt, weil sie sich nicht an die
mittlerweile unbekannten "Umweltgeräusche" wie Vogelzwitschern usw.
gewöhnen und das Verstehen der Sprache üben wollte. Die Dinger sollten
einfach _nur_ die Sprache deutlicher machen...
Mutter = wollte auch nie. Dann hat ihr irgendwann ein
Hörgeräte-Akustiker (reiner Verkäufer wohl) _ein_ Gerät zum Test
gegeben. Chaos hoch drei:
- Bedienung nicht verstanden
- Benutzung nicht verstanden (wie auf-/absetzen)
- wenn Rückkopplungs-Pfeifen, sollte irgendjemand das abstellen :-(
> Ohren: Hörtest beim Hörgeräteakustiker (google: Hörtestmobil?)
Du willst nicht wirklich mit mehreren Gleichgesinnten zum Akustiker? ;-)
Akustiker ist wirklich besser als HNO, eigene Erfahrung.
Häufig kann man auch ein Testgerät bekommen, obwohl zwei besser wären.
Wichtig ist aus meiner Sicht ein "Sprachverständnis-Test", also kein
reiner Test, welche Frequenzen man hört / nicht hört.
Hörtests können auch böse ins "Auge" (Ohr) gehen, hab ich gerade hinter
mir... in der MHH Hannover Hörtest (obwohl ich wegen Husten hingegangen
war), Ergebnis = jetzt lauteren Tinnitus als vorher plus so eine Art
"Handyklingeln". Sch...MHH :-( (die Tage schreib ich mal drüber)
> Hals: 3 Biersorten im direkten Vergleich als Belohnung
igitt ;-) Bei welchem Arzt?
> Und ein Prospekt von Hörgeräten könnte man prophylaktisch auch
> schon mal mitnehmen.
Lieber ein Testgerät mitnehmen, auch wenn es nur "in etwa" angepasst ist.
Jürgen