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Unregelmaessiges Klopfen

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Jürgen Zahn

unread,
Apr 21, 2001, 12:43:12 PM4/21/01
to
Hallo zusammen,

ich habe seit ca. 3 Jahren (ich bin 33 Jahre) Hochton-Tinnitus im
rechten Ohr, mal stärker, mal schwächer. Links hält es sich in Grenzen.
Diese ununterbrochenen Geräusche habe ich jedoch m.E. gut kompensiert.

Jetzt kommt allerdings etwas dazu, was mich wahnsinnig macht.

Seit etwa 12 Wochen stellt sich im rechten Ohr immer wieder ein Klopfen
ein, und zwar immer dann, wenn ich zur Ruhe komme. Dieses Klopfen ist
_nicht_ vergleichbar mit dem Puls im Ohr (hatte ich auch schon mal).

Es ist unregelmäßig, d.h. Abstand zwischen dem Klopfen zwischen 2
Minuten und mehreren Klopfen pro Sekunde, ab und zu auch auf dem linken
Ohr. Es tritt auch unregelmäßig auf, mal täglich, mal nachts, mal 10
Minuten, mal mehrere Stunden. Hin und wieder ist auch 2-3 Tage ruhe. Es
hört sich an, als ob sich das Trommelfell schnell zusammenzieht und
wieder ausdehnt, vergleichbar mit dem Geräuch das entsteht, wenn man
eine abgedämmte Basstrommel (am Schlagzeug die große fußbediente
Trommel) benutzt.

Ich finde keinen Arzt, der diese Symptome einer bestimmten Ursache
zuordnen kann. Besucht habe ich in dieser Sache schon einen HNO, einen
allgemein-Mediziner, einen Orthopäden und einen Neurologen. Das Röntgen
der HWS zeigte keine Auffälligkeiten. Deshalb bin ich jetzt ziemlich
ratlos.

Hat einer von euch schon ähnliche Symptome gehabt? Kann man das im
Zusammenhang mit dem vorhanden Tinnitus sehen? Wo könnte ich in diesem
speziellen Fall noch hingehen?

Hoffnung schöpfend,

Gruß, Jürgen.

Gerald Fingerlos

unread,
Apr 21, 2001, 2:24:15 PM4/21/01
to
Jürgen Zahn wrote:

> Jetzt kommt allerdings etwas dazu, was mich wahnsinnig macht.
>
> Seit etwa 12 Wochen stellt sich im rechten Ohr immer wieder ein Klopfen
> ein, und zwar immer dann, wenn ich zur Ruhe komme. Dieses Klopfen ist
> _nicht_ vergleichbar mit dem Puls im Ohr (hatte ich auch schon mal).
>
> Es ist unregelmäßig, d.h. Abstand zwischen dem Klopfen zwischen 2
> Minuten und mehreren Klopfen pro Sekunde, ab und zu auch auf dem linken
> Ohr. Es tritt auch unregelmäßig auf, mal täglich, mal nachts, mal 10
> Minuten, mal mehrere Stunden. Hin und wieder ist auch 2-3 Tage ruhe. Es
> hört sich an, als ob sich das Trommelfell schnell zusammenzieht und
> wieder ausdehnt, vergleichbar mit dem Geräuch das entsteht, wenn man
> eine abgedämmte Basstrommel (am Schlagzeug die große fußbediente
> Trommel) benutzt.
>

Hallo Jürgen!

Dieses Klopfen trat bei mir auch mal auf (bin selber Tini-Geschädigt),
allerdings nur 1 oder 2 Tage lang, aber es war ähnlich wie bei dir.

Bei mir verging es von selbst, ich habe keine Idee, wodurch es
hervorgerufen wurde, noch warum es wieder verging. Ich bin damals einfach
mit der Einstellung vorgegangen, dieses Klopfen zu ignorieren, allerdings
fällt dies tatsächlich schwer, schwerer als beim Tini, da hier ja nicht nur
Hören sondern auch Fühlen eine Rolle spielt.

Ich selbst hatte die Vermutung, das irgendein Muskel für dieses "Zucken"
und damit Klopfen verantwortlich ist. War zumindest für mich eine plausible
Erklärung.

Verändert Wärme auf dem Ohr das Verhalten? Versuchs mal damit (z.B.
Rotlichtlampe). Und wie sieht´s mit Stress aus?

Einen anderen Tip habe ich im Moment nicht, allerdings hoffe ich, daß es
dir bald besser geht.

Gerald

--


Helmut Hullen

unread,
Apr 21, 2001, 2:38:00 PM4/21/01
to
Hallo, Juergen,

Du (Juergen.Zahn.xxx-remove) meintest am 21.04.01 zum Thema Unregelmaessiges Klopfen:

> Seit etwa 12 Wochen stellt sich im rechten Ohr immer wieder ein
> Klopfen ein, und zwar immer dann, wenn ich zur Ruhe komme.

> Hat einer von euch schon aehnliche Symptome gehabt?

Ja. Kam nach dem Nebelhorn. Klang bei mir eher wie ein Schiffsdiesel.

In beiden Faellen habe ich meinem Tinnitus klargemacht, dass ich auch
diese Geraeusche ignorieren wuerde. Darauf hat er diese Spielereien
gelassen.

Viele Gruesse!
Helmut

Henrik Baartz

unread,
Apr 22, 2001, 11:57:48 AM4/22/01
to
(Quoting etwas umgestellt)

Hallo Jürgen Zahn,

[...]

> Seit etwa 12 Wochen stellt sich im rechten Ohr immer wieder ein Klopfen

> ein,...
>...


> Es hört sich an, als ob sich das Trommelfell schnell zusammenzieht und
> wieder ausdehnt, vergleichbar mit dem Geräuch das entsteht, wenn man
> eine abgedämmte Basstrommel (am Schlagzeug die große fußbediente
> Trommel) benutzt.

Das könnte wahrscheinlich durch ticartige Zuckungen der Mittelohr-
muskeln verursacht sein, die (indirekt) quasi am Trommelfell "zupfen".
Infos zur Anatomie des Mittelohres findest du hier:
http://www.dasp.uni-wuppertal.de/audite/
Dort oben rechts im Stichwortverzeichnis "Mittelohrmuskeln" auswählen,
dann das vollständige Laden der Seite abwarten (dauert etwas), die
Maus über die Grafik bewegen und links oben die eingeblendete Schrift
anklicken.

Dies hier:

> ...und zwar immer dann, wenn ich zur Ruhe komme.

wäre eigentlich typisch für das "Restless Leggs Syndrom" (unruhige und
zuckende Beine vorzugsweise _bei Ruhe_), aber die Öhrlein sind ja -
zumindest anatomisch - ein ganzes Stück entfernt, das kann es also
wohl kaum sein;-(

Hmm...Muskelzucken wäre auch typisch für einen Magnesiummangel,
der z.B. durch Stress verursacht werden kann.


> Klopfen [...] tritt auch unregelmäßig auf, mal täglich, mal nachts, mal


> 10 Minuten, mal mehrere Stunden. Hin und wieder ist auch 2-3 Tage
> ruhe.

Puh.....das nervt, keine Frage..:-(


> [Diverse Ärzte; nichts gefunden]


>
> Kann man das im Zusammenhang mit dem vorhanden Tinnitus sehen?

Ein _direkter_ Zusammenhang mit dem Tinni dürfte IMHO wohl nicht
bestehen, denn in diesem Fachbuch [1] steht dazu:

| Es ist nicht bekannt, warum es gelegentlich zu solchen
| ticartigen Zuckungen des M. stapedius (und eventuell des
| M. tensor tympani) kommt. Eine Analogie zum Faszialis-Tic
| und der Trigeminusneuralgie (Tic douloureux) liegt aber
| nahe. Beide Hirnnerven, N. facialis und N. trigeminus,
| können in ihrem intrakraniellen Verlauf durch Kontakte mit
| einer pulsierenden Hirnarterie gereizt werden, und darauf
| reagieren sie mit blitzartig einschießenden Innervations-
| impulsen. Für die ticartigen Kontraktionen der Mittelohr-
| muskeln ist dieser Zusammenhang aber noch nicht nach-
| gewiesen worden.


Könnte das o.g. "Reizen durch eine pulsierende Hirnarterie" vielleicht
irgendwie hiermit

> Dieses Klopfen ist _nicht_ vergleichbar mit dem Puls im Ohr (hatte ich
> auch schon mal).

zusammenhängen?


> Hoffnung schöpfend,

HTH, auch wenn es natürlich nur ein bisserl nicht-medizinisches
"Rumstochern im Tinni-Nebel" sein kann...:-)


Gruß,
Henrik


[1] Tinnitus - Grundlagen einer rationalen Diagnostik und Therapie
Herausgeber: Prof. Dr. med. Harald Feldmann, UNI Münster
ISBN: 3-13-770002-7

Jürgen Zahn

unread,
Apr 23, 2001, 2:45:07 PM4/23/01
to
Hallo Gerald,

Gerald Fingerlos schrieb:
>
> ...


> Ich selbst hatte die Vermutung, das irgendein Muskel für dieses "Zucken"
> und damit Klopfen verantwortlich ist. War zumindest für mich eine plausible
> Erklärung.

Diese Vermutung habe ich auch.

> Verändert Wärme auf dem Ohr das Verhalten? Versuchs mal damit (z.B.
> Rotlichtlampe). Und wie sieht´s mit Stress aus?

Ich hab schon das Gefühl, dass Stress das Klopfen hervorrufen kann, aber
wie gesagt, tritt es hauptsächlich in den Ruhephasen auf. Ich versuche
auch, mit dem Stress umgehen zu lernen. Manche Umweltreize versuche ich,
einfach zu ignorieren. Ob das hilft, weiss ich noch nicht.

Deinen Tipp mit der Rotlichtlampe werde ich mal ausprobieren.

Danke für Deinen Beitrag, es hilft mir zu wissen, dass es auch wieder
verschwinden kann.

Viele Grüsse,

Jürgen.

Jürgen Zahn

unread,
Apr 23, 2001, 3:08:41 PM4/23/01
to
Henrik Baartz schrieb:
>
> Hallo Jürgen Zahn,
>

Hallo Henrik,

> > Seit etwa 12 Wochen stellt sich im rechten Ohr immer wieder ein Klopfen
> > ein,...
> >...
>

> Das könnte wahrscheinlich durch ticartige Zuckungen der Mittelohr-
> muskeln verursacht sein, die (indirekt) quasi am Trommelfell "zupfen".

von solchen ticartigen Zuckungen hat der Neurologe auch gesprochen.
Allerdings tippte er eher auf Zuckungen im Rachenraum. Meine Beobachtung
vor dem Spiegel konnte diese Vermutung jedoch nicht bestätigen, da zuckt
nichts, wenns klopft. Mein Problem ist auch, dass dieses Klopfen noch
nie während eines Arztbesuchs (sprich, während einer Messung am Ohr oder
ähnlichen) auftrat.

> ...


> wäre eigentlich typisch für das "Restless Leggs Syndrom" (unruhige und
> zuckende Beine vorzugsweise _bei Ruhe_), aber die Öhrlein sind ja -
> zumindest anatomisch - ein ganzes Stück entfernt, das kann es also
> wohl kaum sein;-(

Da hast Du schon recht. Aber dadurch, dass schon immer wieder, gerade
nachts, Muskelzuckungen an den verschiedensten Muskeln auftreten, nehme
ich Deinen Hinweis schon ernst.

> Hmm...Muskelzucken wäre auch typisch für einen Magnesiummangel,
> der z.B. durch Stress verursacht werden kann.

Ich nehme gerade deswegen auch ein Magnesium-Präparat ein
(Magnesium-Elektrolyt). Gibt es da eigentlich unterschiedliche
Medikamente mit verschiedenen Wirkungen?

Den Stress versuche ich abzubauen. Aber es ist gar nicht so einfach, da
meine Arbeit aus ständig wechselnden Denkprozessen besteht (DV) und ich
so nur schlecht "abschalten" kann. Aber da muss ich mich noch besser
unter Kontrolle bringen.

> ...


> HTH, auch wenn es natürlich nur ein bisserl nicht-medizinisches
> "Rumstochern im Tinni-Nebel" sein kann...:-)

Aber natürlich! Ich bin für jeden Rat dankbar. Danke auch für den Link.
Die Informationen dort sind sehr anschaulich (eben auch für
nicht-Mediziner).

> Gruß,
> Henrik

Viele Grüsse,

Jürgen.

Henrik Baartz

unread,
Apr 24, 2001, 10:01:25 AM4/24/01
to
Hallo Jürgen,

> > [ticartige Zuckungen der Mittelohrmuskeln?]


>
> von solchen ticartigen Zuckungen hat der Neurologe auch gesprochen.
> Allerdings tippte er eher auf Zuckungen im Rachenraum.

....was theoretisch auch möglich wäre, wie in dem Fachbuch (siehe mein
vorhergehender Artikel) unter "Muskuläre Störungen" als "...klonische
Zuckungen einer Hälfte des Gaumensegels" beschrieben ist.

Dagegen spricht allerdings dies:

> Meine Beobachtung vor dem Spiegel konnte diese Vermutung jedoch
> nicht bestätigen, da zuckt nichts, wenns klopft.


> Mein Problem ist auch, dass dieses Klopfen noch nie während eines
> Arztbesuchs (sprich, während einer Messung am Ohr oder ähnlichen)
> auftrat.

Tja, der "klassische" Vorführeffekt:-(

> > [möglicherweise Ähnlichkeiten mit dem "Restless Leggs Syndrom" ?]


>
> Da hast Du schon recht. Aber dadurch, dass schon immer wieder, gerade
> nachts, Muskelzuckungen an den verschiedensten Muskeln auftreten, nehme
> ich Deinen Hinweis schon ernst.

Zum Abklären im Sinne einer (amateurmäßigen) "Ausschlußdiagnostik"
zwei Links dazu:

Eine Seite der UNI München:
http://www.med.uni-muenchen.de/org/rls/homepage.html

und die Seite der Restless-Legs-Vereinigung:
http://restless-legs.org

Dort gibt es auch ein Forum: http://restless-legs.org/wwwforum/, hmm...
vielleicht einfach mal dort fragen, ob andere auch solche Erfahrungen
bzw. Symptome haben?

(Ach ja: es muß natürlich "legs" mit _einem_ Gustav heißen, war ein
Vertipper meinerseits;-)


> > Hmm...Muskelzucken wäre auch typisch für einen Magnesiummangel,
> > der z.B. durch Stress verursacht werden kann.
>
> Ich nehme gerade deswegen auch ein Magnesium-Präparat ein
> (Magnesium-Elektrolyt). Gibt es da eigentlich unterschiedliche
> Medikamente mit verschiedenen Wirkungen?

Soweit ich weiß, ist nur der Magnesiumgehalt pro Tablette unter-
schiedlich - und der Preis: in der Drogerie ist es billiger als in der
Apotheke:-) Hinsichtlich der (möglicherweise) unterschiedlichen
Wirkung sollte auch Dein Arzt was sagen können (oder mal im
Web nach Infos suchen.)


> Den Stress versuche ich abzubauen. Aber es ist gar nicht so einfach,
> da meine Arbeit aus ständig wechselnden Denkprozessen besteht (DV)
> und ich so nur schlecht "abschalten" kann. Aber da muss ich mich noch
> besser unter Kontrolle bringen.

Das dürfte Deinem Namensvetter Jürgen (Kühne) seeehr bekannt
vorkommen, nehme ich mal an...:-)


> > HTH, auch wenn es natürlich nur ein bisserl nicht-medizinisches
> > "Rumstochern im Tinni-Nebel" sein kann...:-)
>
> Aber natürlich! Ich bin für jeden Rat dankbar. Danke auch für den Link.
> Die Informationen dort sind sehr anschaulich (eben auch für
> nicht-Mediziner).

Jep, das ist einer meiner "amtlichen" Links:-)


Gruß & alles Gute,
Henrik


Ute Albrecht

unread,
Apr 24, 2001, 1:51:36 PM4/24/01
to
Hallo Jürgen Z.!

> Ich nehme gerade deswegen auch ein Magnesium-Präparat ein
> (Magnesium-Elektrolyt). Gibt es da eigentlich unterschiedliche
> Medikamente mit verschiedenen Wirkungen?

Mir wurden von einer unabhängigen Ernährungsberaterin "magnerot
classic" von Wörwag Pharma empfohlen. 200 Tabl. ca. DM 86,20 bei
uns in der Apotheke (1 Tabl. enthält 500 mg Magnesiumorotat
2 H20 (entsprechend 2,7 mval, 1,35 mmol oder 32,8 mg Magnesium).
Vielleicht günstiger bei www.gefion.de.

> Den Stress versuche ich abzubauen. Aber es ist gar nicht so einfach, da
> meine Arbeit aus ständig wechselnden Denkprozessen besteht (DV) und ich
> so nur schlecht "abschalten" kann. Aber da muss ich mich noch besser
> unter Kontrolle bringen.

Ich habe 3 verschiedene Arbeitsbereiche (Internet, Buchführung und
Psychotherapie), also auch ständig wechselnde Denkprozesse. Arbeite
zu Hause und das Telefon unterbricht die Arbeit ziemlich oft. Neben-
bei rufen noch meine Kinder (fast 8 und 11) ...

Seitdem ich wirklich immer nur (auch in Gedanken) bei einer Sache bin,
kann ich gut abschalten. Die Sorgen und das Grübeln habe ich weitgehend
abgeschafft.

Viel öfter als sonst entspanne ich zwischendurch durch Schulterübungen
usw. Wenn ich merke, dass ich hektisch werde, gehe ich z. B. ganz
bewußt langsam.

Dadurch dass ich nur noch eine Sache auf einmal mache, habe ich
kurioserweise mehr Zeit. Ich brauche z. B. meine Autoschlüssel nicht
mehr suchen.

Dieses Klopfen hatte ich kürzlich in einer Ader direkt über dem Auge.
Als ich mir darüber Sorgen gemacht habe, ist es schlimmer geworden.
Als ich mich entspannt habe, wieder besser. Nach zwei Tagen war es
dann vorbei. Man konnte es im Spiegel beobachten.

Viele Grüße
Ute

Jürgen Zahn

unread,
Apr 25, 2001, 1:04:40 PM4/25/01
to
Ute Albrecht schrieb:

> Hallo Jürgen Z.!

Hallo Ute!

> Mir wurden von einer unabhängigen Ernährungsberaterin "magnerot
> classic" von Wörwag Pharma empfohlen. 200 Tabl. ca. DM 86,20 bei
> uns in der Apotheke (1 Tabl. enthält 500 mg Magnesiumorotat
> 2 H20 (entsprechend 2,7 mval, 1,35 mmol oder 32,8 mg Magnesium).
> Vielleicht günstiger bei www.gefion.de.

Ich nehme Magnesium nun schon einige Wochen. Gibt es eigentlich einen
Test (z. B. durch Blutuntersuchung o. ä.), mit dem festgestellt werden
kann, ob der Bedarf gesättigt ist?

> ...
> Seitdem ich wirklich immer nur (auch in Gedanken) bei einer Sache bin,
> kann ich gut abschalten. Die Sorgen und das Grübeln habe ich weitgehend
> abgeschafft.

Das versuche ich auch.

> ...


> Wenn ich merke, dass ich hektisch werde, gehe ich z. B. ganz
> bewußt langsam.

Und das hilft mir auch!

> ...


> Dieses Klopfen hatte ich kürzlich in einer Ader direkt über dem Auge.
> Als ich mir darüber Sorgen gemacht habe, ist es schlimmer geworden.
> Als ich mich entspannt habe, wieder besser. Nach zwei Tagen war es
> dann vorbei. Man konnte es im Spiegel beobachten.

Das ist es ja gerade. Immer, wenn ich gerade anfange, mir keine Sorgen
mehr zu machen (weil es gerade mal 2 Tage nicht klopft), gehts wieder
von neuem los. Dann bin ich wieder total erledigt.

Aber ich werde nicht aufgeben.

Viele Grüße,

Jürgen.

Ute Albrecht

unread,
Apr 26, 2001, 1:05:43 AM4/26/01
to
Hallo Jürgen!

Jürgen Zahn schrieb:


> Ich nehme Magnesium nun schon einige Wochen. Gibt es eigentlich einen
> Test (z. B. durch Blutuntersuchung o. ä.), mit dem festgestellt werden
> kann, ob der Bedarf gesättigt ist?

Mein Zahnarzt macht das mit dem sogenannten Biofeldtest für DM 50,00.
Ist aber schulmedizinisch nicht anerkannt.

Mehr halte ich von der Kinesiologie. Mein HP behandelt mich mit
Psychokinesiologie und testet nach jeder Behandlung die Schüssler-
Salze usw., die ich nehmen soll, neu aus. Ist aber schulmedizinisch
auch noch nicht anerkannt.

Der Test bei unserem Arzt kostet ca. DM 400,00. Die Stunde bei meinem
HP DM 60,00 und der Test ist in weniger als 5 Minuten erledigt. Außer-
dem schwankt der Bedarf auch.

Diese Ernährungsberaterin sagt, dass generell jedem bei uns Magnesium
fehlen würde, wenn er sich wie Otto-Normalbürger ernährt. Aber wer weiß?

Also wer Wadenkrämpfe hat, dem garantiert. (Meine Meinung als Nichtfachfrau.)

> Aber ich werde nicht aufgeben.

Ja, auf jeden Fall nicht aufgeben und durchhalten.

Viele T.-Betroffene bestätigen, dass die Anfangsphase am schlimmsten ist.
Hast Du Möglichkeiten, an einem Tinnitus-Retraining-Programm teilzunehmen?

Viele Grüße
Ute, die ihren Tinnitus nur noch bei Stille wahrnimmt.

Helmut Hullen

unread,
Apr 25, 2001, 2:31:00 PM4/25/01
to
Hallo, Juergen,

Du (Juergen.Zahn.xxx-remove) meintest am 25.04.01 zum Thema Re: Unregelmaessiges Klopfen:

> Das ist es ja gerade. Immer, wenn ich gerade anfange, mir keine
> Sorgen mehr zu machen (weil es gerade mal 2 Tage nicht klopft),
> gehts wieder von neuem los. Dann bin ich wieder total erledigt.

Das wird Deinen Tinnitus natuerlich freuen, dass Du ihn so respektierst.

Ich pflege meinen Tinnitus meistens zu ignorieren - am einfachsten
laesst er sich mit Musik uebertoenen.
Dann verzieht er sich leise weinend.

Viele Gruesse!
Helmut

klemens dejakum

unread,
Apr 26, 2001, 2:16:27 PM4/26/01
to

Ute Albrecht <Albre...@t-online.de> schrieb

>Hallo Jürgen!
>
>Jürgen Zahn schrieb:
>> Ich nehme Magnesium nun schon einige Wochen. Gibt es eigentlich einen
>> Test (z. B. durch Blutuntersuchung o. ä.), mit dem festgestellt werden
>> kann, ob der Bedarf gesättigt ist?

ja, eine ganz einfache blutanalyse, wo festgestellt wird, wieviel magnesium
pro ml im blut ist - dafür gibts normwerte.
wenn du vielmehr zu dir nimmst, scheidet dein körper halt vielmehr aus.

>
>Mein Zahnarzt macht das mit dem sogenannten Biofeldtest für DM 50,00.
>Ist aber schulmedizinisch nicht anerkannt.

hallo ute,
stell dir vor, ich mache einen wochendkurs, für den ich vermutlich
1000 dm zahle und behaupte dann, ich könnte jetzt anhand des
pulses spüren, ob schwangere frauen einen bub oder ein mädl kriegen.

würdest du mir das glauben?
(ok - sowas behaupten die tcm`s - ist auch ganz was anderes - aber
es stimmt halt gleichwenig - reiner aberglaube)
der zahnarzt hat auch einen wochenendkurs in humbug gemacht,
um sein konto ein bissl aufzubessern

>
>Mehr halte ich von der Kinesiologie. Mein HP behandelt mich mit
>Psychokinesiologie und testet nach jeder Behandlung die Schüssler-
>Salze usw., die ich nehmen soll, neu aus. Ist aber schulmedizinisch
>auch noch nicht anerkannt.

und warum wohl - weil der dir irgendwas erzählen kann.
es gibt keinerlei grundlage, auf der sich solche tests überprüfen liessen

>
>Der Test bei unserem Arzt kostet ca. DM 400,00. Die Stunde bei meinem
>HP DM 60,00 und der Test ist in weniger als 5 Minuten erledigt. Außer-
>dem schwankt der Bedarf auch.

ist das jetzt ein richtiger arzt?
400dm für eine einfache laboruntersuchung - kann ich mir nicht vorstellen.
ok - da ich im krankenhaus arbeite, kann ich jede untersuchung ausschreiben,
die mir indiziert erscheint und erfahre nur sehr selten, was das eigentlich kostet.
aber 400dm für einen einzigen elektrolytwert - das kann doch nicht sein.

>
>Diese Ernährungsberaterin sagt, dass generell jedem bei uns Magnesium
>fehlen würde, wenn er sich wie Otto-Normalbürger ernährt. Aber wer weiß?

nie und nimmer ;-)
aber was soll man gegen glaubenssätze sagen


>
>Also wer Wadenkrämpfe hat, dem garantiert. (Meine Meinung als Nichtfachfrau.)
>

alles gute, klemens

Jürgen Zahn

unread,
Apr 26, 2001, 3:20:57 PM4/26/01
to
Ute Albrecht schrieb:
>
> Hallo Jürgen!

Hallo Ute,

> Mein Zahnarzt macht das mit dem sogenannten Biofeldtest für DM 50,00.
> Ist aber schulmedizinisch nicht anerkannt.

Zahnarzt? Ist mir ja total neu. Da werde ich ihn nächste Woche
ansprechen, ich habe nämlich sowieso einen Termin. Ich dachte aber eher
an ein anerkanntes Verfahren, dass auch nachweislich verlässlich ist (d.
h. 3 Tests, 3 mal das selbe Ergebnis).

> Mehr halte ich von der Kinesiologie. Mein HP behandelt mich mit
> Psychokinesiologie und testet nach jeder Behandlung die Schüssler-
> Salze usw., die ich nehmen soll, neu aus. Ist aber schulmedizinisch
> auch noch nicht anerkannt.

Hmm.

> Der Test bei unserem Arzt kostet ca. DM 400,00. Die Stunde bei meinem

============
Wieso _userem_ Arzt? Wer seid _ihr_?

> ...


> Also wer Wadenkrämpfe hat, dem garantiert. (Meine Meinung als Nichtfachfrau.)

Das habe ich nicht. Aber: bei intensiven Sport kann es schon mal
vorkommen (ich bin nicht gerade der durchtrainierteste). Aber das sieht
man sogar im Fernsehen hin und wieder. Irgendwann gehen jedem die
Reserven aus.

> > Aber ich werde nicht aufgeben.
>
> Ja, auf jeden Fall nicht aufgeben und durchhalten.
>
> Viele T.-Betroffene bestätigen, dass die Anfangsphase am schlimmsten ist.

Da bin ich drüber hinweg, auch wenns langsam lauter wird.

> Hast Du Möglichkeiten, an einem Tinnitus-Retraining-Programm teilzunehmen?

Nein, wie kommt man dazu (normal-sterblich, krankenversichert)?

Viele Grüße,

Jürgen.

Ute Albrecht

unread,
Apr 26, 2001, 3:33:41 PM4/26/01
to
Hallo Jürgen!

> > Der Test bei unserem Arzt kostet ca. DM 400,00. Die Stunde bei meinem
> ============
> Wieso _userem_ Arzt? Wer seid _ihr_?

Ist unser Allgemeinarzt hier im Ort, der sehr guten Zulauf und
einen sehr guten Ruf hat. Wird wohl von einem Labor gemacht,
denn das Testergebnis bekommt man erst nach ein paar Tagen.

> > Hast Du Möglichkeiten, an einem Tinnitus-Retraining-Programm teilzunehmen?

> Nein, wie kommt man dazu (normal-sterblich, krankenversichert)?

Bitte erkundige Dich bei Deiner Krankenkasse oder bei einem Anbieter
vom Retraining-Programm.

Ich wünsche Dir einen klopffreien Frühling!
Ute

Jürgen Zahn

unread,
Apr 26, 2001, 3:40:22 PM4/26/01
to
Ute Albrecht schrieb:

> Ich wünsche Dir einen klopffreien Frühling!
> Ute

zu spät...

Jürgen. ;-)

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