es ist nicht für alle verständlich
so mit diesen Lücken im Gedachten
die nicht alle ausfüllen können
wenn sie nicht den Schlüssel kennen
von dem der die Worte schrieb
mit Wort-Lücken seiner inneren Welt
innere Bilder die noch keine Worte erahnen
für den der diese Bilder nicht kennt
rlz.
kryptisch:
manches Gedicht wirkt für einen Leser oft nur aus dem Grund kryptisch,
wenn dieses Gedicht für ihn nicht alles verständlich hinüber bringt.
Der Text dieses Gedichtes hat für ihn "mit denk Lücken",
Lücken die er nur nicht ausfüllen kann, weil er zu diesem
Gedicht keinen Schlüssel hat, oder keinen anderen Zugang.
Ohne diesen Schlüssel in seiner eigenen inneren Denkwelt,
oder indem er an diesem Gedicht in einer anderen Form mit gelebt
oder teilgenommen hat, kann er nun die fehlenden Worte nicht finden
und für sich dafür ausfüllen.
Wenn er aber doch einen Schlüssel dazu hat, zwar einen anderen,
zB. seinen ganz und gar eigenen, kann der diese Lücken mit den Bildern
seiner eigenen inneren Welt ausfüllen und wieder wird auch er Bilder
sehen
die noch keine Worte dafür erahnen, erst recht nicht die Person
die wieder nun seine Bilder in diesen nun neuen Lücken nicht (er)
kennt.
zü.Rena.Lutz
3.12.2008
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eine Grundlage (von vielen) zum schreiben eines Gedichtes:
Das Haibun:
(aus wikip. zit.)
http://de.wikipedia.org/wiki/Haibun
* Es darf kein vom Verstand her konstruiertes Machwerk sein,
sondern muss aus dem spontanen Erlebnis heraus entstehen;
* es muss eine geschlossene Gesamtkonzeption besitzen und darf
dennoch nicht abschließend sein;
* es muss einen prägnanten und schlichten Stil aufweisen können;
(....)
* alle den Gehalt eines Haiku bestimmenden kunsttheoretischen
Forderungen wie Nachhall, Realismus, Sein und Vergänglichkeit,
¥Einsamkeit´ usf.
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.... oder (aber) auch die lyrische Prosa, kann auf der Grundlage "wie
das Haibun" aufgebaut werden!
rlz.