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Wer so fremd ist - Hommage an Nietzsche

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Werner Pentz

unread,
May 20, 2013, 5:16:06 PM5/20/13
to

Solch ein Name zer-

knirscht; verwischt auch sind

Deine Worte sehr,

denn, wer sagt ernsthaft,

an einem Vogelflug

sei Wirrnis, der nur

irrisierend – so:

bloß der Betrachter.

 

Erstaunlich, doch zieht’s

Dich zum Kälteren,

stahlblau’n Horizont:

Heimat nennst du es,

meinst Gevatter Tod

oder Base Wahnsinn:

ich muss schon sagen:

wild ist Dein Legat.

 

Kein Mitleid kennt man

in der Christenheit

wenn Du das Pferd,

- gequält, geschlagen -

umarmst mit Tränen,

die nicht gewünscht sind,

was als Stigma sagt:

Du wärest Irre.

 

Kierkegaard hatte

die Angst gesetzt für

Gott, der tot sein soll;

verlor eine Frau,

die Dir doch abgeht:

wer so einsam ist,

kann schon größen-

wahnsinnig werden.

 

Dein Inneres ist

wie ein Winterbild

mit Farben, die von

Sonne gespeist sind,

durch Wolken getrübt;

man kann sich nichts a-

nders vorstellen – ist

klar Zerrüttung pur.

Werner Pentz

unread,
May 20, 2013, 5:23:35 PM5/20/13
to

- wolkengefiltert -

Sonne gespeist sind;

and’res kann man sich

nicht vorstellen – ist

klar Zerrüttung pur.

 

 

kap

unread,
May 20, 2013, 11:26:42 PM5/20/13
to
Werner, du wirfst Perlen vor die S�ue! Poste dein Gedicht
unbedingt in "de.sci.philosophie" - nur dort triffst es
auf den n�tigen Sachverstand.

--
kap
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