allgemein wird behauptet, die fünfstelligen Postleitzahlen wurden vor
rund 10 Jahren eingeführt (1993). Wie kommt es aber, das in einer
Fernsehsendung von 1973 (!) bereits eine 5-stellige PLZ benutzt wurde?
Es geht um "disco 73", dort um das Preisausschreiben. Die Lösungskarte,
die im Bild gezeigt wird enhält die Empfängeradresse "ZDF ... 65 Mainz
500", und den Absender (hoffenlich fiktiv)
Siegfrieda Lutschke
o. Beruf
69218 TÜNTENHAUSEN
Auf der Geraden 69
Einsendeschluß
26. Sept. 1973
(Hardcopy ist vorhanden und kann per email zugesandt werden)
Hat da jemand beim ZDF geschlafen oder wurden damals schon (vereinzelt?)
5stellige Nummern benutzt?
--
Antworten auf öffentlich gestellte Fragen bitte NUR öffentlich.
Mein Postfach (email) wird wird nur 2 mal im Monat entmüllt.
Außerdem wohne ich nicht im Rechner, Antworten könnten ein paar Tage
dauern. Grüße von T.R.H.
>
> Hat da jemand beim ZDF geschlafen oder wurden damals schon
> (vereinzelt?) 5stellige Nummern benutzt?
Wie schon richtig erwähnt- es sind/waren Fantasie-Adressen.
Die "fünfstellige" wurde in den frühen 90er Jahren entwickelt,
es waren damals auch Ziffer/Buchstabenkombinationen im Gespräch,
wie sie in GB, NL etc. zufinden sind. Setzte sich aber nicht durch und
so blieb es bei "fünf ist trümpf".
Gruß
Marcel
Hallo,
1973 wurden 4-stellige Postleitzahlen verwendet, nur kürzte man diese
wenn sie auf 00 oder 000 endeten gerne mal ab. So wurde aus 6500 Mainz
gerne 65 Mainz und aus 2000 Hamburg oft 2 Hamburg. In größeren Orten mit
mehreren Zustellpostämtern wurde die Nummer dieses Postamtes hinter die
Ortsangabe gestellt. Ähnlich bei Großkunden und Postfächern, die heute
ihre eigenen Postleitzahlen haben.
Dein fiktives Beispiel wäre so zu adressieren gewesen:
Siegfrieda Lutschke
Auf der Geraden 69
6921 TÜNTENHAUSEN 8
Mit freundlichen Grüßen
Sascha Albert
> Die "fünfstellige" wurde in den frühen 90er Jahren entwickelt,
> es waren damals auch Ziffer/Buchstabenkombinationen im Gespräch,
> wie sie in GB, NL etc. zufinden sind. Setzte sich aber nicht durch und
> so blieb es bei "fünf ist trümpf".
Und einem völlig konfusen, nicht intuitiven und nicht nachvollziehbarem
System. Für die Post mag das System ja zur schnelleren Beförderung
taugen, aber hätte man nicht eine auch für die Kunden logischere
Zuordnung schaffen können? Da bin ich bis heute nicht drüber weg ...
Gruß Dirk.
--
Beschwerden bitte schriftlich oder zur Eingabe der Geschäftsstelle!
>> Die "fünfstellige" wurde in den frühen 90er Jahren entwickelt,
>> es waren damals auch Ziffer/Buchstabenkombinationen im Gespräch,
>> wie sie in GB, NL etc. zufinden sind. Setzte sich aber nicht durch und
>> so blieb es bei "fünf ist trümpf".
>
>Und einem völlig konfusen, nicht intuitiven und nicht nachvollziehbarem
>System. Für die Post mag das System ja zur schnelleren Beförderung
>taugen, aber hätte man nicht eine auch für die Kunden logischere
>Zuordnung schaffen können? Da bin ich bis heute nicht drüber weg ...
Ist mir so egal wie die Strasse, die Hausnummer oder der Name.
Die kommen so wie sie sind in die Anschrift und fertig.
Wo ist das Problem?
Lutz
--
Temperatur und mehr mit dem PC messen - auch im Netzwerk: http://www.messpc.de
mit Ethernetbox für direkten Anschluss der Sensoren im Netzwerk
neu: USB-Sensor spricht Klartext: http://www.messpc.de/sensor_alphanumerisch.php
Test im IT-Administrator: http://www.messpc.de/MessPC-Testbericht-ITA.pdf
>Und einem völlig konfusen, nicht intuitiven und nicht nachvollziehbarem
>System.
Warum? Mach mal nen intuitiven Vorschlag, derauch nachvollziehbar ist.
Was willst du aber nachvollziehen?
>Für die Post mag das System ja zur schnelleren Beförderung
>taugen, ...
Ebend (R)
>aber hätte man nicht eine auch für die Kunden logischere
>Zuordnung schaffen können?
Ach, so wie bei den Telefon-Vorwahlen?
> Da bin ich bis heute nicht drüber weg ...
Sooo schlimm,... <tätschel>
Martin
--
"Allen ist das Denken erlaubt, doch vielen bleibt es erspart."
- Curt Goetz -
> Ist mir so egal wie die Strasse, die Hausnummer oder der Name.
> Die kommen so wie sie sind in die Anschrift und fertig.
>
> Wo ist das Problem?
Daß man anhand der PLZ früher IIRC einigermaßen nachvollziehen konnte, in
welcher Region sich ein Ort befindet (gerade bei so häfig vorkommenden
Namen wie "Neustadt" oder "Mülheim").
Und das ist bei den neuen PLZ etwas unlogisch geworden, zumindest in
manchen Regionen.
Grüße,
Frank
>Daß man anhand der PLZ früher IIRC einigermaßen nachvollziehen konnte, in
>welcher Region sich ein Ort befindet (gerade bei so häfig vorkommenden
>Namen wie "Neustadt" oder "Mülheim").
>
>Und das ist bei den neuen PLZ etwas unlogisch geworden, zumindest in
>manchen Regionen.
In welchen Regionen (erste zwei Zahlen gleich) gibt es Ortsnamen
doppelt?
Ich finde die Aufteilung ziemlich sortiert, wenn ich mir die Karte so
anschaue.
Wenn ich aber zurückdenke, was damals nicht alles für Argumente gegen
diese Veränderung kamen ...
> Wenn ich aber zurückdenke, was damals nicht alles für Argumente
> gegen diese Veränderung kamen ...
Die Argumente der Post waren aber auch nicht von Pappe.
Verkauft wurden die 5stelligen PLZen mit der Begründung,
dass es nach der Wiedervereinigung in Ost- und Westdeutsch-
land doppelte 4stellige PLZen gäbe.
ALLE haben das nachgebetet. NIEMAND hat gefragt, ob
man denn nicht einfach etwa eine 1 (Westdeutschland) oder
eine 5 (Ostdeutschland) davor schreiben könnte (dieses Sy-
stem wurda ja sogar praktiziert, mit "W" und "O" vor der
4stelligen PLZ).
Der Grund für die Einführung der 5stelligen PLZen war, dass
die Post für ihre neue Logistik dringend ein neues Nummern-
system benötigte. Es wurden (nach amerikanischem) Vorbild
auch längere PLZen diskutiert. Man ließ es u.a. deswegen fal-
len, weil aufgrund der neueren Scannertechnik keine länge-
ren PLZen mehr benötigt wurden, es konnten ja Ortsnamen
und inzwischen auch Straßennamen mitgelesen werden. Das
war bei der Einführung der amerikanischen ZIPs noch nicht
möglich.
Eingeführt wurden "PLZen" übrigens im zweiten Weltkrieg: Um die
Post zwischen Heimat und Front sowie zwischen Dienststellen und
Angehörigen der Wehrmacht schneller leiten zu können, ohne den
Standort der Truppen zu offenbaren, erhielten die militärischen Ein-
heiten fünfstellige Feldpostnummern, die in der Anschrift und Ab-
senderangabe verwendet werden mußten.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde auch für den normalen Post-
dienst ein Nummernsystem (Leitgebiete) eingeführt. Dies erleichterte
die briefsortierung durch Hilfkräfte mit geringeren geographischen
kenntnissen.
UH
>
>"Lutz Schulze" schrieb:
>
>> Wenn ich aber zurückdenke, was damals nicht alles für Argumente
>> gegen diese Veränderung kamen ...
>
>Die Argumente der Post waren aber auch nicht von Pappe.
>Verkauft wurden die 5stelligen PLZen mit der Begründung,
>dass es nach der Wiedervereinigung in Ost- und Westdeutsch-
>land doppelte 4stellige PLZen gäbe.
Nicht nur das. Ich kenne Orte (in D-Ost), die waren 50 km auseinander
und hatten die gleiche PLZ.
>ALLE haben das nachgebetet. NIEMAND hat gefragt, ob
>man denn nicht einfach etwa eine 1 (Westdeutschland) oder
>eine 5 (Ostdeutschland) davor schreiben könnte (dieses Sy-
>stem wurda ja sogar praktiziert, mit "W" und "O" vor der
>4stelligen PLZ).
Das wäre dann auch eine 5 stellige Zahl gewesen.
>Der Grund für die Einführung der 5stelligen PLZen war, dass
>die Post für ihre neue Logistik dringend ein neues Nummern-
>system benötigte.
Dingend, weil es besser(feiner) als bisher gegliedert sein sollte. Und
wenn man einmal ändert, dann sollte man das richtig tun.
>Es wurden (nach amerikanischem) Vorbild
>auch längere PLZen diskutiert. Man ließ es u.a. deswegen fal-
>len, weil aufgrund der neueren Scannertechnik keine länge-
>ren PLZen mehr benötigt wurden, es konnten ja Ortsnamen
>und inzwischen auch Straßennamen mitgelesen werden. Das
>war bei der Einführung der amerikanischen ZIPs noch nicht
>möglich.
>
>Eingeführt wurden "PLZen" übrigens im zweiten Weltkrieg: Um die
>Post zwischen Heimat und Front sowie zwischen Dienststellen und
>Angehörigen der Wehrmacht schneller leiten zu können, ohne den
>Standort der Truppen zu offenbaren, erhielten die militärischen Ein-
>heiten fünfstellige Feldpostnummern, die in der Anschrift und Ab-
>senderangabe verwendet werden mußten.
Bei wechselndem Standort stelle ich mir eine Anschrit auch wenig
praktikabel vor. Der Einsatz der Feldpostnummern ist da ein logischer
Schritt.
>Während des Zweiten Weltkriegs wurde auch für den normalen Post-
>dienst ein Nummernsystem (Leitgebiete) eingeführt. Dies erleichterte
>die briefsortierung durch Hilfkräfte mit geringeren geographischen
>kenntnissen.
Ist ja auch mit eindeutigen Ziffern viel praktischer als mit
mehrdeutigen Namen usw.
Mich hat nur damals die Intensität gewundert, mit der man sich in
weiten Teilen des Landes gegen solche verhältnismässig kleine
Veränderungen sperrte.
Das System im "Verkehrsgebiet Ost" kam 1965 auf den Markt,
dort war auch bei Großstädten jedes Zustellamt mit vierstelliger
PLZ erreichbar.
Theoretisch hätte man die 1961 extra freigehaltenen West- PLZ im
Osten nach 1990 einführen können.
Frei waren
PLZ 1001-1999, die komplette 9 und die berühmte "0", sowie
Teile des Bereiches 2 und 3
Da man aber schon damals wußte, das das Ost-System besser
aufgebaut war, hätte man sich damit einen Bärendienst erwiesen.
Nicht nur aus betrieblicher Sicht- der Osten hätte mit einem Aufschrei
von Besatzungspolitik gesprochen- wir erinnern und doch alle nur zur gerne
an das Geschrei mit der 0 an der ersten Stelle- oder? ;-)
Gruß
Marcel
> Da man aber schon damals wußte, das das Ost-System besser
> aufgebaut war, hätte man sich damit einen Bärendienst erwiesen.
Das westdeutsche 4-stellige PLZ-System war das erste PLZ-
System weltweit (eingeführt: 3. November 1961).
Das DDR-System wurde am 1. Januar 1965 eingeführt - da hatte
man bereits mehr Erfahrung gesammelt. (Wahrscheinlich hatten
die es aber auch leichter, dieses für die Postkunden komplizier-
tere System autoritär durchzudrücken.)
UH
>>> Wenn ich aber zurückdenke, was damals nicht alles für Argumente
>>> gegen diese Veränderung kamen ...
>>
>>Die Argumente der Post waren aber auch nicht von Pappe.
>>Verkauft wurden die 5stelligen PLZen mit der Begründung,
>>dass es nach der Wiedervereinigung in Ost- und Westdeutsch-
>>land doppelte 4stellige PLZen gäbe.
>
> Nicht nur das. Ich kenne Orte (in D-Ost), die waren 50 km auseinander
> und hatten die gleiche PLZ.
>
>>ALLE haben das nachgebetet. NIEMAND hat gefragt, ob
>>man denn nicht einfach etwa eine 1 (Westdeutschland) oder
>>eine 5 (Ostdeutschland) davor schreiben könnte (dieses Sy-
>>stem wurda ja sogar praktiziert, mit "W" und "O" vor der
>>4stelligen PLZ).
>
> Das wäre dann auch eine 5 stellige Zahl gewesen.
Ja. Aber es wäre eine deutlich einfachere Lösung für die
Post-Argumentation gewesen!
>>Der Grund für die Einführung der 5stelligen PLZen war, dass
>>die Post für ihre neue Logistik dringend ein neues Nummern-
>>system benötigte.
>
> Dingend, weil es besser(feiner) als bisher gegliedert sein sollte.
Nein, nicht feiner. Die alten 4stelligen PLZen waren geo-
graphisch/hierarisch, die neuen ganz überwiegend nach
rein logistischen Gesichtspunkten gebildet (auf die neuen
Brief- und Frachtzentren hin getrimmt)
> Mich hat nur damals die Intensität gewundert, mit der man sich in
> weiten Teilen des Landes gegen solche verhältnismässig kleine
> Veränderungen sperrte.
Na, das war aber für viele (insbesondere die Unternehmen) ein recht
erheblicher Umstellungsaufwand! Zum Beispiel für Adressdaten-
banken, in denen für die PLZen nur 4 Stellen vorhanden waren.
UH
>> Dingend, weil es besser(feiner) als bisher gegliedert sein sollte.
>
>Nein, nicht feiner. Die alten 4stelligen PLZen waren geo-
>graphisch/hierarisch, die neuen ganz überwiegend nach
>rein logistischen Gesichtspunkten gebildet (auf die neuen
>Brief- und Frachtzentren hin getrimmt)
Aber die Abstufung geht doch heute (nur mit der PLZ) weiter runter,
teilweise bis auf zusammengefasste Strassen.
>> Mich hat nur damals die Intensität gewundert, mit der man sich in
>> weiten Teilen des Landes gegen solche verhältnismässig kleine
>> Veränderungen sperrte.
>
>Na, das war aber für viele (insbesondere die Unternehmen) ein recht
>erheblicher Umstellungsaufwand! Zum Beispiel für Adressdaten-
>banken, in denen für die PLZen nur 4 Stellen vorhanden waren.
Das wäre mit der vorgestellten Ziffer nicht anders geworden.
Systeme ändern sich nun ab und an mal und so oft ist es ja nicht.
Selbst wenn ich da 10000 Kunden drin habe, kann ich 9000 davon nach
evtl. erforderlicher Felderweiterung automatisch umstellen, den Rest
muss ich vielleicht von Hand machen. Das dauert dann bei 50 pro Stunde
nochmal etwa 20 Stunden.
BTW: manche können heute noch nicht mit der führenden Null umgehen.
Habe noch eine Schreckensnachricht ;-)
Demnächst können Kfz-Kennzeichen bei Umzug mitgenommen werden. Die
Welt gerät in Unordnung ...
> Aber die Abstufung geht doch heute (nur mit der PLZ) weiter runter,
> teilweise bis auf zusammengefasste Strassen.
Damals wurde ja argumentiert, dass die früheren Zustellpostamtsnummern
hinter dem Ortsnamen in die neue PLZ integriert würden.
Ich hatte erwartet, dann würde mindestens jedes Dorf eine eigene PLZ
bekommen. Stattdessen bekam die ganze Stadt nur eine einzige PLZ bei
gleichzeitig wegfallender Ortsteil-Nummer. Fand ich ziemlich enttäuschend.
> Damals wurde ja argumentiert, dass die früheren Zustellpost-
> amtsnummern hinter dem Ortsnamen in die neue PLZ integriert
> würden.
Nein. (Vielleicht von Bild?)
> Ich hatte erwartet, dann würde mindestens jedes Dorf eine eigene
> PLZ bekommen.
Wozu: PLZ + Ort lässt sich bei verschiedenen Ortsnamen wunder-
bar trennen!
> Stattdessen bekam die ganze Stadt nur eine einzige PLZ bei gleich-
>zeitig wegfallender Ortsteil-Nummer. Fand ich ziemlich enttäuschend.
Warum hat DICH das enttäuscht!?
Der kritischste Fall war in dieser Hinsicht Bensheim. Stand lange
auf der Kippe, ob die zwei PLZen bekommen.
UH
>> Wo ist das Problem?
> Daß man anhand der PLZ früher IIRC einigermaßen nachvollziehen
> konnte, in welcher Region sich ein Ort befindet (gerade bei so häfig
> vorkommenden Namen wie "Neustadt" oder "Mülheim").
Angewandter Datenschutz! - Deswegen blinken auch immer weniger
Verkehrsteilnhemer: Was gehts das jemanden an, wo ich gleich hinfahren
will!
Sigi
--
Nicht darauf kommt es an, dass ich etwas anderes meine, als der andere,
sondern darauf, dass der andere das Richtige aus Eigenem finden wird,
wenn ich etwas dazu beitrage. [Rudolf Steiner]
--> deutsche Uebersetzung links vom @ : email wird regelmäßig gelesen <--
Wir haben öfter mal Post für eine Familie Müller in einem Buschweg x
statt Buchenweg x in einem nahegelegenen Dorf mit gleicher PLZ bekommen ...
>> Und einem völlig konfusen, nicht intuitiven und nicht nachvollziehbarem
>> System.
> Warum? Mach mal nen intuitiven Vorschlag, derauch nachvollziehbar ist.
> Was willst du aber nachvollziehen?
Es geht auch darum, dass man sich PLZen, die man häufiger braucht,
besser merken könnte, wenn sie etwas "gerader" wären.
Früher war es so, dass der Ort umso größer war, je mehr Nullen sich
rechts befanden. Als Beispiel nenne ich mal 5900 Siegen. Heute gibt es
in Siegen (Großstadt!) die Straßen-PLZen 57072, 57074, 57076, 57078 und
57080. Postfächer dagegen fangen bei 57001 an.
In anderen größeren Städten, fangen die Straßen-PLZen natürlich wieder
ganz woanders an. Nehmen wir mal Kassel mit 34117, 34119, 34121, 34123,
34125, 34127, 34128, 34130, 34131, 34132, 34134.
Oder Flensburg: 24937, 24939, 24941, 24943, 24944
Zurück ins Siegerland:
Netphen hat 57250, die ist einigermaßen gerade und merkbar. Die nächste
Nummer, die kommt, ist Freudenberg mit einer wunderschönen, krummen
57258. Der Ort liegt aber in einer ganz anderen Ecke. Irgendwann kommt
dann ein Örtchen namens 57271 Hilchenbach (warum nicht gleich 57270?),
der allerdings direkt neben Kreuztal liegt, Kreuztal allerdings hat
57223. Wieder eine ganz andere Nummer und dazu noch zu viele
durcheinanderliche Zahlen für eine relativ große Stadt.
Sowas meine ich. Das ist doch konfus, oder nicht?
Gruß Dirk.
--
Steht ` oder ´ als Apostroph, gibt's typografisch eine Katastroph'
> > Damals wurde ja argumentiert, dass die früheren Zustellpost-
> > amtsnummern hinter dem Ortsnamen in die neue PLZ integriert
> > würden.
>
> Nein. (Vielleicht von Bild?)
Doch, das habe ich häufig gehört und gelesen. (Vielleicht ist
integriert der falsche Ausdruck, aber ich ging davon aus, dass jedes
Zustellpostamt eine eigene Postleitzahl bekommt.) Und Bild kam mir nur
seltenst in die Finger.
> > Ich hatte erwartet, dann würde mindestens jedes Dorf eine eigene
> > PLZ bekommen.
>
> Wozu: PLZ + Ort lässt sich bei verschiedenen Ortsnamen wunder-
> bar trennen!
Bei Ortsteilen darf ja offiziell nur der Name der Gesamtgemeinde
verwendet werden. Vorher konnte sich das in Astadt eingemeindete Bdorf
wenigstens noch mit "1234 Astadt 7" identifizieren, jetzt ist es genau
wie Cdorf und Dweiler nur noch "12345 Astadt"
> > Stattdessen bekam die ganze Stadt nur eine einzige PLZ bei gleich-
> >zeitig wegfallender Ortsteil-Nummer. Fand ich ziemlich enttäuschend.
>
> Warum hat DICH das enttäuscht!?
Weil ein System, das größere Differenzierung versprach, tatsächlich
weniger Differenzierung als vorher brachte.
Ein wenig mag auch verletzter Lokalpatriotismus reinspielen, aber der
war bei mir nicht so besonders ausgeprägt.
> Der kritischste Fall war in dieser Hinsicht Bensheim. Stand lange
> auf der Kippe, ob die zwei PLZen bekommen.
Die Aufteilung eines Ortes in 2 PLZ finde ich ziemlich unsinnig. Eine
PLZ mehr oder weniger kann doch für Effizienz der Postverteilung kaum
etwas ausmachen. Da würde ich es entweder bei einer belassen oder
mindestens auf 10 verteilen.
>>> Damals wurde ja argumentiert, dass die früheren Zustellpost-
>>> amtsnummern hinter dem Ortsnamen in die neue PLZ integriert
>>> würden.
>> Nein. (Vielleicht von Bild?)
> Doch, das habe ich häufig gehört und gelesen. (Vielleicht ist
> integriert der falsche Ausdruck, aber ich ging davon aus, dass jedes
> Zustellpostamt eine eigene Postleitzahl bekommt.)
Kann ich bestätigen.
Gruß Dirk.
--
Ich weiß nicht, was soll ich bedeuten?
> Mich hat nur damals die Intensität gewundert, mit der man sich in
> weiten Teilen des Landes gegen solche verhältnismässig kleine
> Veränderungen sperrte.
Man mußte ja nur alle Visitenkarten, Briefbögen, Flyer, Poster,
Werbematerial, etc. neu drucken lassen und die Datenbanken updaten --
und schon hat alles wieder haargenau so gut funktioniert wie vorher.
MfG
bmg
--
"Des is völlig wurscht, was heut beschlos- | M G Berberich
sen wird: I bin sowieso dagegn!" | berb...@fmi.uni-passau.de
(SPD-Stadtrat Kurt Schindler; Regensburg) | www.fmi.uni-passau.de/~berberic
>Sowas meine ich. Das ist doch konfus, oder nicht?
Nein, das ist fein aufgeteilt. Kölle hatte mal eine schöne 5000, heute
sind es hunderte von PLZ, von denen jede nur ein paar Zustellbezirke
umfasst, einen Postfachschrank oder einen Großkunden. Das ist für die
Maschinenverarbeitung ausgesprochen praktisch.
Die PLZ wurde nicht den Kunden zum Gefallen eingeführt, sondern für
einen Fortschritt in der Bearbeitung.
MarionS
--
einweg...@marions.de
"Didn't they say the pen was mightier than the sword?" - James Bond
"Thanks to me they were right!" - Q
(GoldenEye)
>Ich hatte erwartet, dann würde mindestens jedes Dorf eine eigene PLZ
>bekommen. Stattdessen bekam die ganze Stadt nur eine einzige PLZ bei
>gleichzeitig wegfallender Ortsteil-Nummer. Fand ich ziemlich enttäuschend.
Klingt nach Willich *g*
>Das DDR-System wurde am 1. Januar 1965 eingeführt - da hatte
>man bereits mehr Erfahrung gesammelt.
Abgesehen davon verwendete man für die kleinere DDR die kompletten 1-9,
während in der größeren BRD auch noch Teile der PLZ für den Osten
ausgespart blieb.
> > > Damals wurde ja argumentiert, dass die früheren Zustellpost-
> > > amtsnummern hinter dem Ortsnamen in die neue PLZ integriert
> > > würden.
> >
> > Nein. (Vielleicht von Bild?)
> Doch, das habe ich häufig gehört und gelesen.
Na ja, es wurde viel geschrieben. Dass das nicht funktionieren konnte,
ist aber offensichtlich. (Ich kann mich nur daran erinnern, dass man
den gleichlauf mit der ersten Stelle der Telefonvorwahl erhalten wollte
und ja auch hat).
> > > Ich hatte erwartet, dann würde mindestens jedes Dorf eine eigene
> > > PLZ bekommen.
> >
> > Wozu: PLZ + Ort lässt sich bei verschiedenen Ortsnamen wunder-
> > bar trennen!
> Bei Ortsteilen darf ja offiziell nur der Name der Gesamtgemeinde
Darauf legen aber die Gemeinden wert, nicht die Post. Es gab Ge-
meinden, die den Gemeindenamen als (postalischen) Ortsnamen vor
Gericht eingeklagt haben.
> verwendet werden. Vorher konnte sich das in Astadt eingemeindete
> Bdorf wenigstens noch mit "1234 Astadt 7" identifizieren, jetzt ist
> es genau wie Cdorf und Dweiler nur noch "12345 Astadt"
Die "7" war die Bennenung eines Postamtes. Wenn die Post ohne
auskommt, ist es doch nicht Dein Problem. Unter Menschen
benennt man normalerweise die Ortsteile. Den Ortsteilnamen
darf man auch heute in der Anschrift angeben.
> > Warum hat DICH das enttäuscht!?
> Weil ein System, das größere Differenzierung versprach, tatsächlich
> weniger Differenzierung als vorher brachte.
Die Zahl der Postleitzahlen ist um ein Vielfaches angestiegen, und
zwar auch dann, wenn Du die paar Postamtsnummern mit berück-
sichtigst.
Zum Beispiel Frankfurt 1 bekam die Zustellpostleitzahlen 60311,
60313, 69314, ... 60329 (insges. 12 PLZen). Zufrieden!?
> Ein wenig mag auch verletzter Lokalpatriotismus reinspielen, aber
> der war bei mir nicht so besonders ausgeprägt.
Der hängt an einer Postamtsnummer!?
> > Der kritischste Fall war in dieser Hinsicht Bensheim. Stand lange
> > auf der Kippe, ob die zwei PLZen bekommen.
> Die Aufteilung eines Ortes in 2 PLZ finde ich ziemlich unsinnig. Eine
> PLZ mehr oder weniger kann doch für Effizienz der Postverteilung kaum
> etwas ausmachen. Da würde ich es entweder bei einer belassen oder
> mindestens auf 10 verteilen.
Wozu? Wenn der Ort gerade zu groß für eine PLZ ist, dann gibt man
ihm zwei, sonst würden doch in einem PLZ-Gebiet viel zu wenig Personen
leben! Die PLZen waren knapp, teilweise sogar äußerst knapp, man konnte
nicht aasen. Außerdem mussten Reserven für künftige Entwicklungen
belassen werden.
In einem PLZ-Gebiet leben bis ca. 25.000 bis 35.000 Personen, erst dann
wurde aufgespalten.
UH
>Früher war es so, dass der Ort umso größer war, je mehr Nullen sich
>rechts befanden. Als Beispiel nenne ich mal 5900 Siegen. Heute gibt es
>in Siegen (Großstadt!) die Straßen-PLZen 57072, 57074, 57076, 57078 und
>57080.
Braunlage (alte PLZ 3389) hat dafür heute die 38700 ;-)
Gruß
E.S.
>(Ich kann mich nur daran erinnern, dass man
>den gleichlauf mit der ersten Stelle der Telefonvorwahl erhalten wollte
>und ja auch hat).
Wie bitte?
Köln hat z.B. PLZ 5.. aber Telefonvorwahl 02.., Berlin PLZ 1.. aber
Telefon 03.., Hamburg PLZ 2.. aber Telefon 04.., Hannover PLZ 3.. aber
Telefon 05.. - nö, das passt nicht.
Gruß
E.S.
>>(Ich kann mich nur daran erinnern, dass man
>>den Gleichlauf mit der ersten Stelle der Telefonvorwahl
>> erhalten wollte und ja auch hat).
>
> Wie bitte?
> Köln hat z.B. PLZ 5.. aber Telefonvorwahl 02.., Berlin PLZ 1.. aber
> Telefon 03.., Hamburg PLZ 2.. aber Telefon 04.., Hannover PLZ 3.. aber
> Telefon 05.. - nö, das passt nicht.
OK - aber ich schrieb ja auch _erhalten_, nicht _herstellen_! Und bei
uns in Bayern passt es ja nach wie vor!
Richtiger wäre es aber sicher gewesen zu schreiben, einen Gleichlauf
mit den alten PLZen (zumindest in der ersten Ziffer) zu erhalten!
UH
> Na ja, es wurde viel geschrieben. Dass das nicht funktionieren konnte,
> ist aber offensichtlich. (Ich kann mich nur daran erinnern, dass man
> den gleichlauf mit der ersten Stelle der Telefonvorwahl erhalten wollte
> und ja auch hat).
Dann wäre PLZ == Vorwahl doch erst richtig lustig geworden.
Da kann man froh sein, daß es nur so ist wie es ist.
Aber ich kann die ganze Aufregung nicht verstehen (also insbesondere die
damals). Die PLZ hat keinen anderen Nutzen, als die Postzustellung zu
vereinfachen. Warum soll dann nicht das (Monopol-)Unternehmen, daß die
Arbeit mit der Postsortiererei hat, auch festlegen, welches System am
"besten" ist. (Bevor die Aufschreie kommen: Wer hat ein besseres System?)
Ist ja schliesslich im Interesse der Kunden, das Post möglichst schnell und
günstig ankommt.
Chris
> Aber ich kann die ganze Aufregung nicht verstehen
Letztlich verlief die Umstellung ziemlich unaufgeregt.
> (also insbesondere die damals).
Was soll das heißen? Wer regt sich heute noch darüber auf!?
UH
Na wir ;-)
Aufregen war etwas "hart".
Chris
Das fand ich aber damals auch schon unlogisch. So war die ganze Stadt
Karlsruhe bis auf Durlach und Bergdörfer "7500 Karlsruhe 1", obwohl da
durchaus eine Unterteilung sinnvoll gewesen wäre; und Hamburg hatte
auch nicht überall die 2000, sondern es gab z.B. "2050 Hamburg 80".
Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
>Richtiger wäre es aber sicher gewesen zu schreiben, einen Gleichlauf
>mit den alten PLZen (zumindest in der ersten Ziffer) zu erhalten!
Was ja - wenigstens auf die "Hauptorte" bezogen - zumindest bei den
Ziffern 1 bis 8 auch gelungen ist.
(IIRC sollte in einem frühen Entwurf Essen die "4", Düsseldorf dagegen
zusammen mit Köln die "5" bekommen, was aber nach Protesten aus der
Landeshauptstadt anscheinend recht schnell wieder geändert wurde...)
Gruß
E.S.
> Habe noch eine Schreckensnachricht ;-)
> Demnächst können Kfz-Kennzeichen bei Umzug mitgenommen werden. Die
> Welt gerät in Unordnung ...
Interessant, dass du es erwähnst. Das ist allerdings eine
Schreckensnachricht, gerade für mich als Kennzeichen-Interessierten :-(
Dagegen sind mir die konfusen PLZen noch ziemlich egal.
[Lutz Schulze schrieb:]
>Habe noch eine Schreckensnachricht ;-)
>Demnaechst koennen Kfz-Kennzeichen bei Umzug mitgenommen
>werden.
Wirklich? Kein Scherz? :)
Davon habe ich ja noch nieee gehoert - hat da mal jemand ein paar
Info-Links fuer mich? Spontane Suche bei Google hat mich da nicht
wirklich weiter gebracht...
CU Christian
>> Demnaechst koennen Kfz-Kennzeichen bei Umzug mitgenommen
>> werden.
> Wirklich? Kein Scherz? :)
> Davon habe ich ja noch nieee gehoert - hat da mal jemand ein paar
> Info-Links fuer mich? Spontane Suche bei Google hat mich da nicht
> wirklich weiter gebracht...
Praktisch wäre es....
Wobei es auch reichen würde, wenn die Versicherungen nach dem
Zulassungsbezirk in dem der Führerschein gemacht wurde einstufen würden,
statt nach dem Wohnort.
Die Situation:
Ich bin aus dem Rhein-Sieg-Kreis nach Aachen umgezogen. Deshalb kann ich
aber trotzdem noch Autofahren, würde aber beim Ummelden der Karre danach
trotzdem wie ein Aachener behandelt (Regionalklasse 11).
--
Mit freundlichen Grüßen
Hauke Hagenhoff
>> Habe noch eine Schreckensnachricht ;-)
>> Demnaechst koennen Kfz-Kennzeichen bei Umzug mitgenommen
>> werden.
> Wirklich? Kein Scherz? :)
>
> Davon habe ich ja noch nieee gehoert - hat da mal jemand ein paar
> Info-Links fuer mich? Spontane Suche bei Google hat mich da nicht
> wirklich weiter gebracht...
Leider kein Scherz.
Es ist vor kurzem eine "Neuordnung des Kfz-Zulassungswesens" oder so
ähnlich verabschiedet worden, ich habe mir diese PDF mal
heruntergeladen, habe aber nach 30 Minuten entnervt keine Lust mehr
gehabt, mich durch dieses unverständliche Behördendeutsch weiterzuarbeiten.
So wie ich das verstanden habe, wird man - zunächst erst mal in Hessen -
bei einem Umzug in einen anderen Kreis das Auto nicht mehr
umkennzeichnen *müssen*. Ja super, wird jetzt der eine oder andere
sagen, fallen ja Kosten weg, mir doch egal, was ich da für Buchstaben am
Auto habe. Aber durch die zunehmende Durchmischung wird dann die
Zuordnung von Buchstabenkürzeln zu den Kreisen irgendwann keinen Sinn
mehr ergeben, was konsequenterweise dazu führen könnte, dass man ein
System ohne lokale Zuordnung der Buchstaben einführt, wie dies in den
letzen Jahren in immer mehr Ländern passiert, siehe Italien, Spanien,
Frankreich etc.
Naja, alles noch Spekulation, Fakt ist bisher nur:
- Das Zulassungswesen soll vereinfacht werden
- Länder können über Wegfall der Umkennzeichnungspflicht entscheiden
- Die Zulassung wird von den lokalen Zulassungsstellen an eine zentrale
Stelle abgegeben
- Behördenkennzeichen (Kommunalfahrzeuge, Polizei, Feuerwehr, etc.)
werden (nächstes Jahr?) abgeschafft
Gruß Dirk.
> Leider kein Scherz.
Warum leider?
> So wie ich das verstanden habe, wird man - zunächst erst mal in Hessen -
> bei einem Umzug in einen anderen Kreis das Auto nicht mehr um-
> kennzeichnen *müssen*. Ja super, wird jetzt der eine oder andere
> sagen, fallen ja Kosten weg, mir doch egal, was ich da für Buchstaben
> am Auto habe. Aber durch die zunehmende Durchmischung wird
> dann die Zuordnung von Buchstabenkürzeln zu den Kreisen
> irgendwann keinen Sinn mehr ergeben, was konsequenterweise
> dazu führen könnte, dass man ein System ohne lokale Zuordnung der
> Buchstaben einführt, wie dies in den letzen Jahren in immer mehr
> Ländern passiert, siehe Italien, Spanien,
Schweden übrigens schon immer!
> Frankreich etc.
Und? Was geht es Dich und andere an, wo mein Kfz zugelassen ist
und wo ich als Fahrer vermutlich herkomme?
UH
>> Leider kein Scherz.
>
> Warum leider?
Wenn du noch ein Stück weitergelesen hättest, da versuche ich es,
darzulegen.
> Und? Was geht es Dich und andere an, wo mein Kfz zugelassen ist
> und wo ich als Fahrer vermutlich herkomme?
Das hat nichts mit angehen zu tun, komm jetzt nicht mit Datenschutz oder
so. Ist es dir noch nie passiert, dass man sich weiter weg von zu Hause
freut, einen Einheimischen zu sehen? Oder dass man seine Fahrweise etwas
anpasst, wenn man einen augenscheinlich Fremden vor sich hat? Oder
allein das Interesse, wo der jenige vor einem wohl herkommt?
Ich glaube nicht, dass ich da mit meiner Meinung allein dastehe.
Gruß Dirk.
--
Der Rauch dieser Zigaretten enthält Benzol, Nitrosamine, Formaldehyd und
Blausäure. Eine Schachtel deckt den empfohlenen Tagesbedarf dieser
Stoffe zu 50%.
>> Und? Was geht es Dich und andere an, wo mein Kfz zugelassen ist
>> und wo ich als Fahrer vermutlich herkomme?
>
> Das hat nichts mit angehen zu tun, komm jetzt nicht mit Datenschutz
> oder so.
Was hieltest du denn von einer Anordnung, dass jeder auf seinem Revers
einen Button mit seinem Herkunftsort anheften muss. Ortsfremden werde
ich dann unaufgefordert den Weg weisen.
> Ist es dir noch nie passiert, dass man sich weiter weg von zu Hause
> freut, einen Einheimischen zu sehen?
Und deswegen Nummernschilder mit Herkunftsort beibehalten?
UH
>> Ist es dir noch nie passiert, dass man sich weiter weg von zu Hause
>> freut, einen Einheimischen zu sehen?
> Und deswegen Nummernschilder mit Herkunftsort beibehalten?
Ja, genau, ich finde durchaus, dass es so erheblich interessanter ist.
Mal andersherum gefragt: Was hast du eigentlich zu verbergen, dass du
nicht verraten willst, wo du herkommst? Oder was hast du sonst für ein
Problem mit dem System?
Gruß Dirk.
--
Beschwerden bitte schriftlich oder zur Eingabe der Geschäftsstelle!
>>> Ist es dir noch nie passiert, dass man sich weiter weg von zu Hause freut, einen Einheimischen zu sehen?
>
>> Und deswegen Nummernschilder mit Herkunftsort beibehalten?
>
> Ja, genau, ich finde durchaus, dass es so erheblich interessanter ist.
Viele fänden es auch interessant, Telefonate mitzuhören.
Und dieser ganze Quatsch mit dem Datenschutzgesetz.
Wer anständig ist, hat nichts zu verbergen.
UH
>> Und? Was geht es Dich und andere an, wo mein Kfz zugelassen ist
>> und wo ich als Fahrer vermutlich herkomme?
> Das hat nichts mit angehen zu tun, komm jetzt nicht mit Datenschutz oder
> so. Ist es dir noch nie passiert, dass man sich weiter weg von zu Hause
> freut, einen Einheimischen zu sehen? Oder dass man seine Fahrweise etwas
> anpasst, wenn man einen augenscheinlich Fremden vor sich hat? Oder
> allein das Interesse, wo der jenige vor einem wohl herkommt?
> Ich glaube nicht, dass ich da mit meiner Meinung allein dastehe.
Nun, ich frage mich, wie dann in Zukunft Fahrzeuge gekennzeichnet
werden, deren Führer nicht im Besitz einer normalen Fahrerlaubnis sind
(Also die, die es erst nach Ablegen einer Prüfung gibt).
Bisher wurde dafür ja das Kennzeichen "AC" genutzt.
> Nun, ich frage mich, wie dann in Zukunft Fahrzeuge gekennzeichnet
> werden, deren Führer nicht im Besitz einer normalen Fahrerlaubnis sind
> (Also die, die es erst nach Ablegen einer Prüfung gibt).
>
> Bisher wurde dafür ja das Kennzeichen "AC" genutzt.
In der sowjetischen Republik Litauen (vielleicht auch in anderen
SU-Teilen ähnlich?) gab es für Alkoholsünder den Kennbuchstaben P auf
dem Nummernschild. Kein Scherz.