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Falsche Adresse - durchstreichen, richtige schreiben, Briefkasten?

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Anselm Rapp

unread,
Jan 29, 2014, 5:43:40 AM1/29/14
to
Hallo,

von vor langer Zeit glaube ich mich zu erinnern, dass es bei einer
falschen Adresse auf einer Sendung (verzogen, abgereist usw.) genügt,
diese durchzustreichen und stattdessen die richtige draufzuschreiben und
das Ganze in den Briefkasten zu werfen. Dabei entstanden meiner
Erinnerung nach keine zusätzlichen Kosten (kein Porto für die
Weitersendung erforderlich, keine Nachgebühr für den Empfänger). Ist das
noch so?

Danke für Aufklärung

Anselm

--
Sämtliche Rechte mich zu irren vorbehalten. ;-)

Rainer Wahl

unread,
Jan 29, 2014, 7:25:15 AM1/29/14
to
Am Wed, 29 Jan 2014 11:43:40 +0100 schrieb Anselm Rapp:

> von vor langer Zeit glaube ich mich zu erinnern, dass es bei einer
> falschen Adresse auf einer Sendung (verzogen, abgereist usw.) genügt,
> diese durchzustreichen und stattdessen die richtige draufzuschreiben und
> das Ganze in den Briefkasten zu werfen. Dabei entstanden meiner
> Erinnerung nach keine zusätzlichen Kosten (kein Porto für die
> Weitersendung erforderlich, keine Nachgebühr für den Empfänger). Ist das
> noch so?

Radio Eriwan:
Im Prinzip ja, aber...

Es sollte funktionieren, aber eine Garantie dafür kann dir niemand geben.
Nachsendung setzt einen aktiven Nachsendeauftrag voraus. Man könnte sich ja
das Geld sparen, wenn man jemanden hat, der die Anschrift immer ändert und
in den nächsten Briefkasten wirft. Das wäre ein kostenloser und unbegrenzt
gültiger NSA soz.

Wenn der Zusteller am neuen Empfängerort also ein gutes Herz hat, stellt er
die Sendung zu. Hält er sich strikt an Vorschriften, wird er ihn zurück
schicken. Was ich jetzt nicht exakt weiß ist, wie sich die Stellen
dazwischen verhalten. Meiner Erfahrung nach sollte das aber beim neuen
Zusteller ankommen. Nachgebühr usw. wird nicht erhoben.

Werbung oder hüllenlose Sendungen sollte man so BTW nicht nachsenden, zumal
letztere noch nicht einmal mit NSA nachgesandt werden. ;-)



-=( Rainer )=-

--
Eine gute Basis ist die beste Grundlage für ein solides Fundament.

Anselm Rapp

unread,
Jan 29, 2014, 7:41:22 AM1/29/14
to
Hallo Rainer,

lange nicht gelesen. Es muss an meiner Zufriedenheit liegen. ;-)

>> von vor langer Zeit glaube ich mich zu erinnern, dass es bei einer
>> falschen Adresse auf einer Sendung (verzogen, abgereist usw.) genügt,
>> diese durchzustreichen und stattdessen die richtige draufzuschreiben und
>> das Ganze in den Briefkasten zu werfen. Dabei entstanden meiner
>> Erinnerung nach keine zusätzlichen Kosten (kein Porto für die
>> Weitersendung erforderlich, keine Nachgebühr für den Empfänger). Ist das
>> noch so?

> Es sollte funktionieren, aber eine Garantie dafür kann dir niemand geben.
> Nachsendung setzt einen aktiven Nachsendeauftrag voraus. Man könnte sich ja
> das Geld sparen, wenn man jemanden hat, der die Anschrift immer ändert und
> in den nächsten Briefkasten wirft. Das wäre ein kostenloser und unbegrenzt
> gültiger NSA soz.

Konkret handelt es sich um einen einmaligen Fall, keinen Ersatz für
einen NSA (welche Abkürzung!). Jedenfalls weiß ich jetzt Bescheid, danke.

Gruß, Anselm

Gernot Zander

unread,
Jan 29, 2014, 8:48:57 AM1/29/14
to
Hi,

in de.etc.post Rainer Wahl <un5.1...@spamgourmet.com> wrote:
> Radio Eriwan:
> Im Prinzip ja, aber...

> Es sollte funktionieren, aber eine Garantie dafür kann dir niemand geben.
> Nachsendung setzt einen aktiven Nachsendeauftrag voraus. Man könnte sich ja
> das Geld sparen, wenn man jemanden hat, der die Anschrift immer ändert und
> in den nächsten Briefkasten wirft. Das wäre ein kostenloser und unbegrenzt
> gültiger NSA soz.

Es sollen Leute versucht haben, im Absenderfeld den Empfänger
hinzuschreiben und im Empfängerbereich eine ungültige Adresse, dann
kräftig unterfrankieren und ab dafür...
(Mit den 200 EUR für den Sohn im Pfadfinderlager sollte man so aber
besser nicht verfahren:-)

mfg.
Gernot

--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander) *Keine Mailkopien bitte!*
Why, when you transport something by car, it's called a shipment, but by
ship, it's called cargo?

Stefan Schmitz

unread,
Jan 29, 2014, 10:27:13 AM1/29/14
to
Am Mittwoch, 29. Januar 2014 13:25:15 UTC+1 schrieb Rainer Wahl:

> Wenn der Zusteller am neuen Empfängerort also ein gutes Herz hat, stellt er
> die Sendung zu. Hält er sich strikt an Vorschriften, wird er ihn zurück
> schicken.

Warum sollte er das tun?
Für ihn ist es doch wesentlich einfacher, den Brief einfach einzuwerfen als
sich die Arbeit mit dem Zurückschicken zu machen.

> Was ich jetzt nicht exakt weiß ist, wie sich die Stellen
> dazwischen verhalten.

Das sind diejenigen, die ihn ggfs. zurückschicken.
Wenn im Briefzentrum des ursprünglichen Empfängerorts etwas ankommt,
was ursprünglich dorthin adressiert ist, wird das erst gar nicht ans
Briefzentrum des neuen Empfängerorts weitergeleitet, sondern erneut an der
ursprünglichen Adresse zugestellt.
Wenn beide Adressen zum gleichen Briefzentrum gehören, mag das anders aussehen.

Eigene Erfahrung: Ich habe unerwartet einen Brief an eine Adresse
bekommen, wo ich mich nur selten aufhalte. Auf meine Veranlassung hat man
auf den Umschlag meine eigentliche Adresse geschrieben und in den Briefkasten
geworfen. Am nächsten Tag war er wieder an der alten Anschrift zurück.


Oder kann es sein, dass auf dem Land schon vor dem Briefzentrum jemand den Brief
in die Hand bekommt und entscheidet, dass nicht weitergeleitet wird?

Marion Scheffels

unread,
Jan 29, 2014, 10:47:29 AM1/29/14
to
On Wed, 29 Jan 2014 11:43:40 +0100, Anselm Rapp
<Ansel...@mailueberfall.de> wrote:

>Ist das
>noch so?

Nein, die eventuelle Nachsendung ist seit 2004 nicht mehr im Porto
enthalten.
Es wird Nachentgelt ausgeworfen.

MarionS
--
einwega...@marions.de

"Darf ich Ihnen unseren Zehnerpack anbieten?"
"Wieviel sind denn da drin?"

Stefan Schmitz

unread,
Jan 29, 2014, 10:53:54 AM1/29/14
to
Am Mittwoch, 29. Januar 2014 16:47:29 UTC+1 schrieb Marion Scheffels:

> Es wird Nachentgelt ausgeworfen.

Ausgeworfen klingt nach Automatismus. Was genau passiert denn da an welcher
Stelle?

Marion Scheffels

unread,
Jan 29, 2014, 10:57:55 AM1/29/14
to
On Wed, 29 Jan 2014 07:27:13 -0800 (PST), Stefan Schmitz <ss...@gmx.de>
wrote:

>Warum sollte er das tun?

Ömm... weils sein Job wäre?

>Am nächsten Tag war er wieder an der alten Anschrift zurück.

Passiert IMHO oft, weil der auf den Briefen angedruckte Leitcode nicht
zerstört wird. Die Maschine sortiert ihn blind wieder dorthin und der
Zusteller merkts u.U. erst, wenn er vorm Haus steht.
Da ist dann allerdings auch eine Portion LMAA bei, wenn man das Ding
schon sieht, nicht richtig zu reagieren. Das sehe ich leider öfters.

Marion Scheffels

unread,
Jan 29, 2014, 11:02:51 AM1/29/14
to
On Wed, 29 Jan 2014 07:53:54 -0800 (PST), Stefan Schmitz <ss...@gmx.de>
wrote:

>Ausgeworfen klingt nach Automatismus. Was genau passiert denn da an welcher
>Stelle?

Das heißt nur so. So wie "Geld abliefern" auch "entsorgen" heißt.
Das passiert da, wo es eben auffällt und einer den Blaustift zur Hand
hat. Ich habe sowas ab und an in den Benachrichtigten.

Stefan Schmitz

unread,
Jan 29, 2014, 11:21:05 AM1/29/14
to
Am Mittwoch, 29. Januar 2014 16:57:55 UTC+1 schrieb Marion Scheffels:
> On Wed, 29 Jan 2014 07:27:13 -0800 (PST), Stefan Schmitz <ss...@gmx.de>
> >Am nächsten Tag war er wieder an der alten Anschrift zurück.
>
> Passiert IMHO oft, weil der auf den Briefen angedruckte Leitcode nicht
> zerstört wird. Die Maschine sortiert ihn blind wieder dorthin und der
> Zusteller merkts u.U. erst, wenn er vorm Haus steht.
> Da ist dann allerdings auch eine Portion LMAA bei, wenn man das Ding
> schon sieht, nicht richtig zu reagieren. Das sehe ich leider öfters.

Was wäre denn die richtige Reaktion? Und was siehst du leider öfters?

Marion Scheffels

unread,
Jan 29, 2014, 11:55:06 AM1/29/14
to
On Wed, 29 Jan 2014 08:21:05 -0800 (PST), Stefan Schmitz <ss...@gmx.de>
wrote:

>Was wäre denn die richtige Reaktion? Und was siehst du leider öfters?

Man kann einen Leitcode IMHO mit einem Textmarker zerstören oder
einfach überkleben.
Ich sehe es schon mal öfters, dass Sendungen zum Absender
zurückgefunden haben, obwohl mit ein bisschen Hirn-einschalten der
Zusteller schon hätte raffen müssen, dass sie da nicht hinsollte.

Rainer Wahl

unread,
Jan 29, 2014, 1:37:33 PM1/29/14
to
Am Wed, 29 Jan 2014 17:55:06 +0100 schrieb Marion Scheffels:

> Man kann einen Leitcode IMHO mit einem Textmarker zerstören oder
> einfach überkleben.

Es reicht ein senkrechter Strich mit dem Kuli irgendwo im Code und schon
ist der Code unlesbar.


-=( Rainer )=-

--
Der wahre Held, ist der Held vom Erdbeerfeld!

Marion Scheffels

unread,
Jan 29, 2014, 1:57:41 PM1/29/14
to
On Wed, 29 Jan 2014 19:37:33 +0100, Rainer Wahl
<un5.1...@spamgourmet.com> wrote:

>Es reicht ein senkrechter Strich mit dem Kuli irgendwo im Code und schon
>ist der Code unlesbar.

Sicher? Die Striche haben doch schon kaum Kontrast auf weißen
Umschlägen, und schon gar nicht bei irgendwelchen anderen Farben oder
Druckmustern. Das ist doch irgendso ein Spezialzeug. Ich müsste mal
unter UV-Licht nachsehen, ob sie da besser leuchten.

Rainer Wahl

unread,
Jan 29, 2014, 2:14:15 PM1/29/14
to
Am Wed, 29 Jan 2014 07:27:13 -0800 (PST) schrieb Stefan Schmitz:

> Warum sollte er das tun?
> Für ihn ist es doch wesentlich einfacher, den Brief einfach einzuwerfen als
> sich die Arbeit mit dem Zurückschicken zu machen.

Wenn es danach geht, es ist noch einfacher den Brief gar nicht erst mit auf
die Zustellung zu nehmen. ;-)

Außerdem, ergänzend zu dem bereits von anderen gesagtem, es ist gar nicht
einzusehen, wieso manche Leute diesen "Dienst" für ihre Zwecke mißbrauchen.
Z.B. wenn öfters solche Briefe an einen Empfänger ankommen. Es kommt eben
immer auf den Einzelfall an.

> Das sind diejenigen, die ihn ggfs. zurückschicken.
> Wenn im Briefzentrum des ursprünglichen Empfängerorts etwas ankommt,
> was ursprünglich dorthin adressiert ist, wird das erst gar nicht ans
> Briefzentrum des neuen Empfängerorts weitergeleitet, sondern erneut an der
> ursprünglichen Adresse zugestellt.

Ja, weil die Maschinen nur den Code auf dem Brief lesen, wenn er erst
einmal darauf ist und solange man den nicht überpinselt, genau das passiert
was du beschrieben hast. Solange, bis der Zusteller den Brief endgültig
retour schickt, oder weiterleitet, zustellt,...

> Oder kann es sein, dass auf dem Land schon vor dem Briefzentrum jemand den Brief
> in die Hand bekommt und entscheidet, dass nicht weitergeleitet wird?

Das ist genau das, was ich nicht 100%ig sagen kann. Hat aber mit Stadt und
Land wenig zu tun, sondern mit der maschinellen Bearbeitung.


-=( Rainer )=-

--
Allergien sind meistens ausschlaggebend.

Rainer Wahl

unread,
Jan 29, 2014, 2:16:24 PM1/29/14
to
Am Wed, 29 Jan 2014 19:57:41 +0100 schrieb Marion Scheffels:

> Sicher?

Sicher. Machen wir ständig so und klappt immer. Zur Sicherheit pinsle ich
aber mehrere senkrechte Striche mit dem Kuli auf.

> Die Striche haben doch schon kaum Kontrast auf weißen
> Umschlägen, und schon gar nicht bei irgendwelchen anderen Farben oder
> Druckmustern. Das ist doch irgendso ein Spezialzeug. Ich müsste mal
> unter UV-Licht nachsehen, ob sie da besser leuchten.

AFAIK sind die Farben UV aktiv. Sollten also da besser leuchten.


-=( Rainer )=-

--
übung spart den Kleister.

Stefan Schmitz

unread,
Jan 29, 2014, 4:25:43 PM1/29/14
to
Am Mittwoch, 29. Januar 2014 20:14:15 UTC+1 schrieb Rainer Wahl:
> Am Wed, 29 Jan 2014 07:27:13 -0800 (PST) schrieb Stefan Schmitz:
>
> > Warum sollte er das tun?
> > Für ihn ist es doch wesentlich einfacher, den Brief einfach einzuwerfen als
> > sich die Arbeit mit dem Zurückschicken zu machen.
>
> Wenn es danach geht, es ist noch einfacher den Brief gar nicht erst mit auf
> die Zustellung zu nehmen. ;-)

Dann müsste er aber schon vorher wissen, dass der unzulässig nachgeschickt wurde.
Nimmt ein Zusteller jeden Brief in die Hand, bevor er sich auf die Tour macht?

Heute lag bei uns ein Brief, der in eine Straße mit völlig anderem Namen gehört,
die aber nicht allzu weit weg ist. Wer hat da falsch sortiert?

Marion Scheffels

unread,
Jan 29, 2014, 5:17:38 PM1/29/14
to
On Wed, 29 Jan 2014 13:25:43 -0800 (PST), Stefan Schmitz <ss...@gmx.de>
wrote:

>Heute lag bei uns ein Brief, der in eine Straße mit völlig anderem Namen gehört,
>die aber nicht allzu weit weg ist. Wer hat da falsch sortiert?

Wie so oft gibt es viele hypothetische Fehlerquellen.
Der Sortierer/Zusteller hat beim Stellen den Brief eine Reihe zu
hoch/zu tief gesteckt. Oder der Videocodierer hat sich vertippt. Oder
die ALM hat sich von irgendwas irritieren lassen. Oder der Brief hat
beim Sortieren an einem anderen Brief geklebt.
Da kann man lang herumraten.

Rainer Wahl

unread,
Jan 30, 2014, 12:31:17 AM1/30/14
to
Am Wed, 29 Jan 2014 13:25:43 -0800 (PST) schrieb Stefan Schmitz:

> Dann müsste er aber schon vorher wissen, dass der unzulässig nachgeschickt wurde.

Wenn da handschriftlich wie beschrieben etwas drauf gekritzelt wurde, ist
genau das der Fall!

> Nimmt ein Zusteller jeden Brief in die Hand, bevor er sich auf die Tour macht?

Wenn es kein Verbundzusteller ist, der auch Pakete mit dabei hat, kannst du
davon ausgehen.

> Heute lag bei uns ein Brief, der in eine Straße mit völlig anderem Namen gehört,
> die aber nicht allzu weit weg ist. Wer hat da falsch sortiert?

Wie Marion schon schrieb, da gibt es etliche Möglichkeiten. Vermutlich hat
der Zusteller beim Einwerfen nicht aufgepasst und der Brief hat z.B. mit
dran geklebt - kommt halt mal vor...


-=( Rainer )=-

--
Caps look Wetter;
Es schifft ohne Ende.

Stefan Schmitz

unread,
Jan 30, 2014, 9:23:30 AM1/30/14
to
Am Mittwoch, 29. Januar 2014 23:17:38 UTC+1 schrieb Marion Scheffels:
> On Wed, 29 Jan 2014 13:25:43 -0800 (PST), Stefan Schmitz <ss...@gmx.de>
> wrote:
>
> >Heute lag bei uns ein Brief, der in eine Straße mit völlig anderem Namen gehört,
> >die aber nicht allzu weit weg ist. Wer hat da falsch sortiert?
>
> Wie so oft gibt es viele hypothetische Fehlerquellen.
> Der Sortierer/Zusteller hat beim Stellen den Brief eine Reihe zu
> hoch/zu tief gesteckt.

Wie kann ich mir dieses "Stellen" vorstellen? Sortieren der Briefe nur nach
Straßen, und Hausnummern erst im nächsten Schritt?
Die Hausnummer war nämlich unsere.

Heute kam wieder was, wo die Hausnummer falsch war, weil jemand ein b mit einer
6 verwechselt hat. Ist dafür immer der Zusteller verantwortlich, oder wird auch
schon nach Hausnummern maschinell sortiert?

> Oder der Videocodierer hat sich vertippt. Oder

Was tippt der denn, dass aus "Maastrichter" "Bleiberger" werden kann?

Rainer Wahl

unread,
Jan 30, 2014, 10:21:22 AM1/30/14
to
Am Thu, 30 Jan 2014 06:23:30 -0800 (PST) schrieb Stefan Schmitz:

> Wie kann ich mir dieses "Stellen" vorstellen? Sortieren der Briefe nur nach
> Straßen, und Hausnummern erst im nächsten Schritt?
> Die Hausnummer war nämlich unsere.

<http://www.hna.de/lokales/melsungen/neue-drehscheibe-briefe-2351887.html>
Da siehst du links oben einen Verteilspind für Zeitschriften usw. Pro Farbe
eine Straße, pro 2 Hausnummern ein Fach.

> Heute kam wieder was, wo die Hausnummer falsch war, weil jemand ein b mit einer
> 6 verwechselt hat. Ist dafür immer der Zusteller verantwortlich,

Dein Bäcker wird die Briefe nicht einwerfen, ergo... ;-)

> oder wird auch schon nach Hausnummern maschinell sortiert?

Die Sendungen kommen fast vollständig fertig sortiert an und müssen danach
nur noch ein den Verteilspind einsortiert werden (außer teilweise bei
Verbundzustellern). Und um der nächsten Frage gleich vorzubeugen, wieso
fertig sortierte Sendungen nochmal einsortiert werden müssen; i.d.R. kommen
mehrere Durchgänge im laufe des Morgens an, so daß man 2 oder drei mal die
Sendungen von Anfang bis Ende sortiert vorgesetzt bekommt. Deswegen alles
in den Spind und einen Durchgang daraus gemacht, weil alles andere nicht
praktikabel ist. Und die nächste Frage ahne ich auch gleich; mehrere
Durchgänge gibt es, weil mehrmals in der Nacht die Sortiermaschinen
rattern. Je nachdem wann zugeliefert wird. Würde man alle Zulieferungen
abwarten und dann alles auf einmal maschinell sortieren wollen, würde das
zeitlich nicht mehr ausgehen und die Maschinen soz. überlasten.

Hoffe zur Verwirrung beigetragen zu haben. :-)


-=( Rainer )=-

--
Der Grund, warum Gott eine Rippe von Adam genommen hat, um
daraus Eva zu formen ist, er wollte zeigen, daß sich Diebstahl nicht lohnt.

Marion Scheffels

unread,
Jan 30, 2014, 3:09:08 PM1/30/14
to

Weitere wahllose Hypothesen darfst du gerne selber aufstellen.

Ignatios Souvatzis

unread,
Jan 31, 2014, 9:00:45 AM1/31/14
to
Stefan Schmitz wrote:
> Am Mittwoch, 29. Januar 2014 23:17:38 UTC+1 schrieb Marion Scheffels:
>> On Wed, 29 Jan 2014 13:25:43 -0800 (PST), Stefan Schmitz <ss...@gmx.de>
>> wrote:
>>
>> >Heute lag bei uns ein Brief, der in eine Straße mit völlig anderem Namen gehört,
>> >die aber nicht allzu weit weg ist. Wer hat da falsch sortiert?
>>
>> Wie so oft gibt es viele hypothetische Fehlerquellen.
>> Der Sortierer/Zusteller hat beim Stellen den Brief eine Reihe zu
>> hoch/zu tief gesteckt.
>
> Wie kann ich mir dieses "Stellen" vorstellen? Sortieren der Briefe nur nach
> Straßen, und Hausnummern erst im nächsten Schritt?
> Die Hausnummer war nämlich unsere.

Ich bekomme gelegentlich Post in den Kasten fuer
<Strasse 10 Minuten zu Fuss weg, gleiche Hausnummer>.

-is

Norbert Lack

unread,
Feb 6, 2014, 4:46:42 PM2/6/14
to
Stefan Schmitz schrieb:
> Am Mittwoch, 29. Januar 2014 23:17:38 UTC+1 schrieb Marion Scheffels:
>> Oder der Videocodierer hat sich vertippt. Oder
>
> Was tippt der denn, dass aus "Maastrichter" "Bleiberger" werden kann?

In Aachen? Da sind Maastrichter und Bleiberger Straße immerhin parallel
und benachbart. Also eher ein Sortierfehler.

Aber wieso in der Kruppstraße (als ich dort gewohnt habe bzw. viel zu
tun hatte) so viele Briefe für die Küpperstraße und Kupferstraße
angekommen sind?

Gruß
Norbert

Anselm Rapp

unread,
Feb 7, 2014, 3:04:10 AM2/7/14
to
Am 29.01.2014 11:43, schrieb ich:

> von vor langer Zeit glaube ich mich zu erinnern, dass es bei einer
> falschen Adresse auf einer Sendung (verzogen, abgereist usw.) genügt,
> diese durchzustreichen und stattdessen die richtige draufzuschreiben und
> das Ganze in den Briefkasten zu werfen. Dabei entstanden meiner
> Erinnerung nach keine zusätzlichen Kosten (kein Porto für die
> Weitersendung erforderlich, keine Nachgebühr für den Empfänger). Ist das
> noch so?

Ich hielt meinen Thread mit Rainer Wahls Antwort vom 29 Jan 2014
11:43:40 für abgeschlossen und habe jetzt erst entdeckt, dass noch eine
umfangreiche und aufschlussreiche Diskussion daraus geworden ist, aus
der ich noch einiges dazugelernt habe.

Danke allen und Gruß
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