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Briefdienst wirft falsche Sendungen ein

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Lothar Klein

unread,
Jan 25, 2013, 6:14:45 AM1/25/13
to
Hi,

Was habe ich als Empf�nger zu tun, wenn ein Brief f�r eine fremde Person
in meinem Kasten landet?
Habe nun schon (voreilig) der Firma NORDBRIEF mitgeteilt, das der
Brief hier 2 Wochen zur Abholung bereit liegt...
Der Zusteller hat rein optisch 20 Dioptrien, dazu noch die K�lte,
der sieht anscheinend wirklich kaum mehr was ;-P ROFL
Gru�
Lotte


Jens Müller

unread,
Jan 25, 2013, 6:14:32 AM1/25/13
to
Am 25.01.2013 12:14, schrieb Lothar Klein:
> Was habe ich als Empfänger zu tun, wenn ein Brief für eine fremde Person
> in meinem Kasten landet?
> Habe nun schon (voreilig) der Firma NORDBRIEF mitgeteilt, das der
> Brief hier 2 Wochen zur Abholung bereit liegt...

Das hatte ich mich auch bei CITIPOST Hannover schon gefragt - aber die
haben zum Glück ein halbwegs dichtes Netz von Briefkästen. Also hab ich
das Gleiche wie bei der Deutschen Post gemacht: Anschrift
durchstreichen, "Empfänger unter dieser Anschrift nicht bekannt - zurück
an Absender" draufgeschrieben, in deren Briefkasten geworfen.

Gruß Jens

Harald Klotz

unread,
Jan 25, 2013, 10:21:24 AM1/25/13
to
Jens Müller wrote:

> Das hatte ich mich auch bei CITIPOST Hannover schon gefragt -
> aber die haben zum Glück ein halbwegs dichtes Netz von
> Briefkästen. Also hab ich das Gleiche wie bei der Deutschen
> Post gemacht: Anschrift durchstreichen, "Empfänger unter
> dieser Anschrift nicht bekannt - zurück an Absender"
> draufgeschrieben, in deren Briefkasten geworfen.

Bei der Deutschen Post ist es sicher noch zumutbar, den Brief mit
Vermerk in den nächsten Kasten zu werfen, nur was macht man
Sendungen von anderen Verteilern, die keine oder nur wenige
Kästen verfügbar halten.
Von Nordbrief kenne ich einen einzigen Briefkasten und der ist
einiges entfernt.
Hier fehlt die Regulierung, wie beim Telefon Kabelnetz.

Es sit reichlich sinnfrei, wenn verschiedene Dienste jeweils ihre
eigenen Kästen aufstellen müssen.
Es müsste über einen Postkasten gehen und dann entpsrechend für
die Dienste aussortiert werden.

Da das nicht der Fall ist, frage ich mich auch, welche Pflichten
man bei falsch eingeworfener Post hat.

Grüße Harald

Stefan Schmitz

unread,
Jan 25, 2013, 4:33:50 PM1/25/13
to
On Jan 25, 4:21 pm, "Harald Klotz" <kl...@freenet.de> wrote:
> Jens Müller wrote:
> > Das hatte ich mich auch bei CITIPOST Hannover schon gefragt -
> > aber die haben zum Glück ein halbwegs dichtes Netz von
> > Briefkästen. Also hab ich das Gleiche wie bei der Deutschen
> > Post gemacht: Anschrift durchstreichen, "Empfänger unter
> > dieser Anschrift nicht bekannt - zurück an Absender"
> > draufgeschrieben, in deren Briefkasten geworfen.
>
> Bei der Deutschen Post ist es sicher noch zumutbar, den Brief mit
> Vermerk in den nächsten Kasten zu werfen, nur was macht man
> Sendungen von anderen Verteilern, die keine oder nur wenige
> Kästen verfügbar halten.

Muss man als Durchschnittsempfänger erkennen, von welchem Briefdienst
zugestellt wurde?
Es spricht IMHO nichts dagegen, das in einen gelben Kasten zu werfen.
Dann stellt die Post den Rücktransport eben der Konkurrenz oder dem
Absender in Rechnung. Oder sie transportiert es gar nicht, sondern
übergibt es nach dem Aussortieren direkt der Konkurrenz.

> Da das nicht der Fall ist, frage ich mich auch, welche Pflichten
> man bei falsch eingeworfener Post hat.

Als falscher Empfänger steht man weder mit Absender, richtigem
Empfänger noch Briefdienst in einer Vertragsbeziehung. Von daher
könnte allenfalls die Pflicht bestehen, den Brief aufzubewahren, um
ihn dem Eigentümer herauszugeben. Bei Unbekannten macht das aber wenig
Sinn.

Rainer Wahl

unread,
Jan 25, 2013, 5:27:15 PM1/25/13
to
Am Fri, 25 Jan 2013 13:33:50 -0800 (PST) schrieb Stefan Schmitz:

> Muss man als Durchschnittsempfänger erkennen, von welchem Briefdienst
> zugestellt wurde?

Je jünger der Durchschnittsempfänger ist, desto eher erkennt er es. Für die
ältere Generation kommen alle Briefe mit "der Post".

--
Airbrush FAQ: www.rainer-wahl.de/airbrush/faq.php
Baubericht ME-109: www.rainer-wahl.de/modellbau/me-109/me-109.php
CO2 Aquarium: www.rainer-wahl.de/aquarium/aquarium.php

Harald Klotz

unread,
Jan 25, 2013, 6:32:08 PM1/25/13
to
Stefan Schmitz wrote:

>> Bei der Deutschen Post ist es sicher noch zumutbar, den Brief
>> mit Vermerk in den nächsten Kasten zu werfen, nur was macht
>> man Sendungen von anderen Verteilern, die keine oder nur
>> wenige Kästen verfügbar halten.
>
> Muss man als Durchschnittsempfänger erkennen, von welchem
> Briefdienst zugestellt wurde?

Eigentlich sollte es so sein.
Leider halten Briefdienste es nicht unbedingt für nötig sich auf
dem
Umschlag zu outen.

Für die Rückgabe von Fehleinwürfen halte ich es für wichtig.

> Es spricht IMHO nichts dagegen, das in einen gelben Kasten zu
> werfen. Dann stellt die Post den Rücktransport eben der
> Konkurrenz oder dem Absender in Rechnung. Oder sie
> transportiert es gar nicht, sondern übergibt es nach dem
> Aussortieren direkt der Konkurrenz.

Du meinst die Post macht das?
Aus welchem Grunde sollte sie den Dienstleister für andere
spielen?
Ein Recht eine Vergütung zu verlangen hat sie nicht.

>> Da das nicht der Fall ist, frage ich mich auch, welche
>> Pflichten man bei falsch eingeworfener Post hat.
>
> Als falscher Empfänger steht man weder mit Absender, richtigem
> Empfänger noch Briefdienst in einer Vertragsbeziehung. Von
> daher könnte allenfalls die Pflicht bestehen, den Brief
> aufzubewahren, um ihn dem Eigentümer herauszugeben. Bei
> Unbekannten macht das aber wenig Sinn.

Nicht einmal Gerichte fordern falsch eingeworfene Post zurück.
Ich habe mehrfach Post per Zustellungsurkunde bekommen, die nicht
an mich adressiert war. Dem Gericht habe ich es mitgeteilt, es
scheint niemanden zu interessieren, sie laden weiterhin Post an
eine andere Person bei mir ab.
Zugestellt wird es offensichtlich durch einen Boten des Gerichts,
denn es kommt generell am späten Nachmittag.

Grüße Harald

Marion Scheffels

unread,
Jan 26, 2013, 3:14:49 AM1/26/13
to
On Sat, 26 Jan 2013 00:32:08 +0100, "Harald Klotz" <kl...@freenet.de>
wrote:

>Du meinst die Post macht das?

AFAIK ja, aber ich wei� nicht, ob, ich deswegen einfach raten kann,
das Zeug generell in den Gelben Kasten zu schmei�en.

>Aus welchem Grunde sollte sie den Dienstleister f�r andere
>spielen?
>Ein Recht eine Verg�tung zu verlangen hat sie nicht.

Wenn man was in einen Briefkasten schmei�t, kommt ein
Bef�rderungsvertrag zustande - aber mit wem in dem Fall? Absender,
Empf�nger und urspr�nglicher Dienstleister sind klar, aber keiner von
denen wars so gesehen.
Ich gehe davon aus, da die Post das Problem wohl �fters haben wird,
dass sie da auch was vereinbart haben mit ihren Mitbewerbern, denn
einfach wegschmei�en werden sie es kaum k�nnen.

MarionS
--
einwega...@marions.de

"Darf ich Ihnen unseren Zehnerpack anbieten?"
"Wieviel sind denn da drin?"

Harald Klotz

unread,
Jan 26, 2013, 6:27:12 AM1/26/13
to
Marion Scheffels wrote:

> AFAIK ja, aber ich wei� nicht, ob, ich deswegen einfach raten
> kann, das Zeug generell in den Gelben Kasten zu schmei�en.

Ich w�rde es zumindest nicht empfehlen.
Das ist wie, ich werfe es beim Nachbarn ein oder einfach
irgendwo, in die M�lltonne z.B., sollen die M�llwerker sich drum
k�mmern.

Mir ist die Rechtslage unklar, die w�rde mich interessieren.
F�r unaufgeordert zugesendete Waren ist die Rechtslage inzwischen
scheinbar klar, du kannst sie entsorgen oder sonstwas machen, der
Absender hat in der Regel keinen Anspruch auf R�ckgabe, *aber*
wenn die Zusendung versehentlich erfolgt ist, musst es doch
zur�ckgeben und zumindest befristet aufbewahren.

Nur in unserem Fall weiss der Absender nicht wo es gelandet ist,
bestenfalls der Bote.

>> Aus welchem Grunde sollte sie den Dienstleister f�r andere
>> spielen?
>> Ein Recht eine Verg�tung zu verlangen hat sie nicht.
>
> Wenn man was in einen Briefkasten schmei�t, kommt ein
> Bef�rderungsvertrag zustande

Ja, aber mit wem?
Mit dem unbgekannten Einwerfer, die anderen fallen aus.

Man k�nnte vielleicht so etwas konstruieren, wie Gesch�ftsf�hrung
ohne Auftrag, wo in gewissen Situationen der Beg�nstigte zur
Zahlung herangezogen werden kann.

Aber das sehe ich hier nicht, dass die Post vom Absender oder
echten Empf�nger Geld eintreiben kann.
Das die Post als einziges Unternehmen fl�chendeckend Briefk�sten
anbietet ist die Post hier benachteiligt, sollte sie die Pflicht
haben falsche Einw�rfe weiterzuleiten.

> - aber mit wem in dem Fall?
> Absender, Empf�nger und urspr�nglicher Dienstleister sind
> klar, aber keiner von denen wars so gesehen.
> Ich gehe davon aus, da die Post das Problem wohl �fters haben
> wird, dass sie da auch was vereinbart haben mit ihren
> Mitbewerbern, denn einfach wegschmei�en werden sie es kaum
> k�nnen.

Das ist die Frage, d�rfen sie es entsorgen?
Wenn nicht, wer zahlt f�r die Leistung.

Gr��e Harald

Message has been deleted

Rainer Wahl

unread,
Jan 26, 2013, 10:26:36 AM1/26/13
to
Am Sat, 26 Jan 2013 12:13:47 +0000 (UTC) schrieb Armin Ehrbar:

> Darf man Ihn dann euch "von der gelben Post" mitgeben oder nicht?

Du kannst es versuchen. :-)
Wenn es bei mir auf dem Weg liegt, nehme ich gelegentlich Sendungen der
privaten Mitbewerber mit, nachdem ich den Kunden �ber den Sachverhalt
aufgekl�rt habe. Ich stehe nur f�r meine eigenen Fehler (und die meiner
Kollegen) gerade. Ansonsten mu� der Kunde selber zusehen, wie er den Brief
wieder los wird.

> Und wenn ja, habt Ihr da Austauschgesch�ftsstellen in Bonn oder Berlin?

Wieso Bonn oder Berlin?
Wenn Sendungen von den privaten bei uns im ZSP landen, werden die gesammelt
und den Firmen zur Abholung bereit gelegt. Ich denke das wird anderswo auch
nicht viel anders sein.

Marion Scheffels

unread,
Jan 26, 2013, 11:30:37 AM1/26/13
to
On Sat, 26 Jan 2013 12:27:12 +0100, "Harald Klotz" <kl...@freenet.de>
wrote:

>Das ist die Frage, d�rfen sie es entsorgen?
>Wenn nicht, wer zahlt f�r die Leistung.

Nun, daf�r w�sste ich eine Antwort: die ermittelbaren
Empf�nger/Absender bekommen das Teil angeboten (idR mit Nachentgelt)
und wenn die nicht wollen, wirds eingelagert und nach einem halben
Jahr oder so entsorgt.
Zumindest ist das Usus mit den �blichen un(ter)frankierten Sendungen.

Kann sein, dass es bei offensichtlicher Konkurrenzpost etwas anders
l�uft.

Stefan Schmitz

unread,
Jan 26, 2013, 12:07:22 PM1/26/13
to
On Jan 26, 12:27 pm, "Harald Klotz" <kl...@freenet.de> wrote:
> Marion Scheffels wrote:

> > Wenn man was in einen Briefkasten schmeißt, kommt ein
> > Beförderungsvertrag zustande
>
> Ja, aber mit wem?
> Mit dem unbgekannten Einwerfer, die anderen fallen aus.
>
> Man könnte vielleicht so etwas konstruieren, wie Geschäftsführung
> ohne Auftrag, wo in gewissen Situationen der Begünstigte zur
> Zahlung herangezogen werden kann.

Das scheint mir hier hervorragend zu passen:
Es ist im Interesse des Absenders zu erfahren, dass er da an eine
falsche Adresse verschickt hat. Statt das noch mehrmals zu
wiederholen, sollte ihm die Information das Nachentgelt der Post wert
sein.

Rainer Wahl

unread,
Jan 26, 2013, 1:52:23 PM1/26/13
to
Am Sat, 26 Jan 2013 09:07:22 -0800 (PST) schrieb Stefan Schmitz:

> Es ist im Interesse des Absenders zu erfahren, dass er da an eine
> falsche Adresse verschickt hat.

Wieso falsche Adresse? So wie ich die Sache verstanden habe, hat der
Zusteller einen Brief beim falschen Empf�nger eingeworfen.

Stefan Schmitz

unread,
Jan 26, 2013, 1:59:55 PM1/26/13
to
On Jan 26, 7:52 pm, Rainer Wahl <un5.10.b...@spamgourmet.com> wrote:
> Am Sat, 26 Jan 2013 09:07:22 -0800 (PST) schrieb Stefan Schmitz:
>
> > Es ist im Interesse des Absenders zu erfahren, dass er da an eine
> > falsche Adresse verschickt hat.
>
> Wieso falsche Adresse? So wie ich die Sache verstanden habe, hat der
> Zusteller einen Brief beim falschen Empfänger eingeworfen.

Was höchstwahrscheinlich daran liegt, dass der richtige Empfänger an
der angegebenen Adresse nicht wohnt. Hätte er an einer anderen Adresse
eingeworfen, könnte der falsche Empfänger das beim nächsten
Spaziergang korrigieren.

Rainer Wahl

unread,
Jan 26, 2013, 2:15:40 PM1/26/13
to
Am Sat, 26 Jan 2013 10:59:55 -0800 (PST) schrieb Stefan Schmitz:

>>> Es ist im Interesse des Absenders zu erfahren, dass er da an eine
>>> falsche Adresse verschickt hat.

D.h. der Absender hätte eine falsche Adresse auf den Brief geschrieben.

>> Wieso falsche Adresse? So wie ich die Sache verstanden habe, hat der
>> Zusteller einen Brief beim falschen Empfänger eingeworfen.

D.h. der Absender hat die richtige Adresse auf den Brief geschrieben, aber
der Zusteller hat es verbaselt.

> Was höchstwahrscheinlich daran liegt, dass der richtige Empfänger an
> der angegebenen Adresse nicht wohnt. Hätte er an einer anderen Adresse
> eingeworfen, könnte der falsche Empfänger das beim nächsten
> Spaziergang korrigieren.

Das kommt wohl darauf an, ob der falsche Empfänger Post spielen will und ob
die richtige Adresse überhaupt in seiner Nähe ist, bzw. er weiß wo das
überhaupt ist. :-)

Harald Klotz

unread,
Jan 26, 2013, 1:29:13 PM1/26/13
to
Stefan Schmitz wrote:
> On Jan 26, 12:27 pm, "Harald Klotz" <kl...@freenet.de> wrote:

>> Man k�nnte vielleicht so etwas konstruieren, wie
>> Gesch�ftsf�hrung ohne Auftrag, wo in gewissen Situationen der
>> Beg�nstigte zur Zahlung herangezogen werden kann.
>
> Das scheint mir hier hervorragend zu passen:

Ich w�rde nicht sagen, dass es passt.
Die Gesch�ftsf�hrung ohne Auftrag ist eine spezielle Sache, wo du
nur Forderungen stellen kannst, wenn die Not die Notwendigkeit
erfordert hat.
Das ist z.B. der Fall, wenn du einer verletzten Person hilfst,
was zwingend notwendig ist.

Nur welchen Wert hat ein Brief?
Wenn es falsch zugestellte Werbepost ist, dann hat der keinen
Wert in anderen F�llen ist es wohl meist so geringf�gig, dass
bereits eine Benachrichtigung vom echten Aufwand den Wert
�bersteigt.

> Es ist im Interesse des Absenders zu erfahren, dass er da an
> eine falsche Adresse verschickt hat.

Wirklich?
Gerade bei Werbung ist es nicht unbedingt von Interesse.
Ausserdem geht es auch um Falscheinw�rfe, nicht nur um falsche
Adressierung.

> Statt das noch mehrmals zu
> wiederholen, sollte ihm die Information das Nachentgelt der
> Post wert sein.

Das ist die Frage.
Warum sollte ich ein Nachentgelt an die Post zahlen, weil ein
anderes Unternehmen meinen Brief nicht korrekt bef�rdert hat?

Die Adressirrt�mer d�rften im normalen Postverkehr extrem selten
sein, so dass das nicht rechtfertigt generell gegen
Kostenerstattung zur�ckzuliefern.
Ausserdem muss ich keine Post annehmen, die ich korrekt
abgesendet habe und nun auf v�llig anderen Wegen zu mir
zur�ckkommt.

Der wohl einzig sinnvolle Weg f�r ein Unternehmen wie die
Deutsche Post ist wohl, die Sachen zu sammeln und den anderen zur
Abholung anzubieten.
Die Rede ist hier ja speziell von Irrl�ufern der Postkonkurrenz.

Gr��e Harald

Marion Scheffels

unread,
Jan 26, 2013, 3:08:19 PM1/26/13
to
On Sat, 26 Jan 2013 09:07:22 -0800 (PST), Stefan Schmitz <ss...@gmx.de>
wrote:

>Es ist im Interesse des Absenders zu erfahren, dass er da an eine
>falsche Adresse verschickt hat. Statt das noch mehrmals zu
>wiederholen, sollte ihm die Information das Nachentgelt der Post wert
>sein.

Auch nicht immer.
Meine Vormieterin ist vor Jahren verstorben und es kommt gelegentlch
noch Post. W�rden diese Absender mal die paar Cent investieren, die
die R�cksendung von Infopost kostet, h�tten sie die Kosten vermutlich
l�ngst wieder raus.

Rainer Wahl

unread,
Jan 26, 2013, 3:52:32 PM1/26/13
to
Am Sat, 26 Jan 2013 21:08:19 +0100 schrieb Marion Scheffels:

> Meine Vormieterin ist vor Jahren verstorben und es kommt gelegentlch
> noch Post. W�rden diese Absender mal die paar Cent investieren, die
> die R�cksendung von Infopost kostet, h�tten sie die Kosten vermutlich
> l�ngst wieder raus.

Ein steter Quell der Freude ist hier Kabel Deutschland. Der Mistverein mu�
einst die billigsten und damit �ltesten Adressen aufgekauft haben, die am
gesamten Markt zu finden waren. Von 10 Werbebriefen waren bestenfalls 2
korrekt und zustellbar. Das hat vor Jahren angefangen und geht bis heute
nur unwesentlich besser so weiter.

Typischer Fall von an falscher Stelle gespart.

Harald Klotz

unread,
Jan 26, 2013, 8:07:37 PM1/26/13
to
Rainer Wahl wrote:

> Typischer Fall von an falscher Stelle gespart.

Warum soll am sparen, wenn man mit seiner Monopolstellung Geld
ohne Ende scheffeln kann.

Grüße Harald

Rainer Wahl

unread,
Jan 27, 2013, 4:08:52 AM1/27/13
to
Am Sun, 27 Jan 2013 02:07:37 +0100 schrieb Harald Klotz:

> Warum soll am sparen, wenn man mit seiner Monopolstellung Geld
> ohne Ende scheffeln kann.

Diese Frage kann vielleicht Marion beantworten.
gd&r
Message has been deleted

Marion Scheffels

unread,
Jan 27, 2013, 4:44:57 AM1/27/13
to
On Sun, 27 Jan 2013 10:08:52 +0100, Rainer Wahl
<un5.1...@spamgourmet.com> wrote:

>> Warum soll am sparen, wenn man mit seiner Monopolstellung Geld
>> ohne Ende scheffeln kann.
>
>Diese Frage kann vielleicht Marion beantworten.

B�dde: was f�r ein Monopol?

Rainer Wahl

unread,
Jan 27, 2013, 4:56:17 AM1/27/13
to
Am Sun, 27 Jan 2013 10:44:57 +0100 schrieb Marion Scheffels:

>>> Warum soll am sparen, wenn man mit seiner Monopolstellung Geld
>>> ohne Ende scheffeln kann.
^^^^^^^^^
>>Diese Frage kann vielleicht Marion beantworten.
> Büdde: was für ein Monopol?

Das da:
<http://www.kabelfernsehen.com>

Ich habe dir das wesentliche aber einmal unterstrichen. :-)

Andre Bremer

unread,
Jan 27, 2013, 5:21:20 AM1/27/13
to
Rainer Wahl schrieb am 27.01.2013 10:56:

>> Büdde: was für ein Monopol?
>
> Das da:
> <http://www.kabelfernsehen.com>

Wo bitteschön hat denn das Kabelfernsehen ein Monopol?

Deutschland ist flächendeckend per DVB-S versorgt und in großen Teilen
(zumindest im Moment noch) per DVB-T.
Wer in städtischen Mietwohnungen keine Schüssel montieren darf hat idR
die Alternative DVB-IPI.


Tschüs,
Andre

--
"Lache nie über die Dummheit der anderen. Sie ist deine Chance."
(Winston Churchill)

Harald Klotz

unread,
Jan 27, 2013, 6:59:46 AM1/27/13
to
Marion Scheffels wrote:
> On Sun, 27 Jan 2013 10:08:52 +0100, Rainer Wahl
> <un5.1...@spamgourmet.com> wrote:
>
>>> Warum soll am sparen, wenn man mit seiner Monopolstellung
>>> Geld ohne Ende scheffeln kann.
>>
>> Diese Frage kann vielleicht Marion beantworten.
>
> Büdde: was für ein Monopol?

Reiner hatte Kabel Deutschland und deren Werbeverhalten
angesprochen.

KD und andere haben in ihrem Gebiet praktisch ein Monopol auf die
Fernsehversorgung per Kabel von der damaligen Regierung bekommen.

Ich halte das für sehr fragwürdig.
Demnächst ist übrigens in Planung auch das Trinkwasser in
monopolsierte Unternehmen zu übergeben.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Jan 27, 2013, 7:06:46 AM1/27/13
to
Andre Bremer wrote:
> Rainer Wahl schrieb am 27.01.2013 10:56:
>
>>> Büdde: was für ein Monopol?
>>
>> Das da:
>> <http://www.kabelfernsehen.com>
>
> Wo bitteschön hat denn das Kabelfernsehen ein Monopol?

Wo bitteschön bekommst du das Fernsehprogramm so umfangreich ohne
Kabel?

> Deutschland ist flächendeckend per DVB-S versorgt

Die Aufstellung von Schüsseln ist vielfach verboten.
Teilweise durch die Gemeinden/Städte, zum anderen Teil durch die
Vermieter.

Es haben nur relativ wenige Zugang zu DVBT-S.

> und in großen Teilen (zumindest im Moment noch) per DVB-T.

Naja, da steigen einige wieder aus, ausserdem ist das Angebot
relativ beschränkt und häufig nicht ohne Klimmzüge empfangbar.
Die Versorgung ist eher schlecht, auch wenn man es als
Überallfernsehen einmal beworben hat.

> Wer in städtischen Mietwohnungen keine Schüssel montieren darf
> hat idR die Alternative DVB-IPI.

Was ist das denn?

Erschwerend kommt bezüglich KD hinzu, dass du vielfach vom
Vermieter gezwungen wirst es abzunehmen, bzw. mindestens über die
Miete zu bezahlen.

Grüße Harald

Stefan Schmitz

unread,
Jan 27, 2013, 9:19:12 AM1/27/13
to
On Jan 27, 10:14 am, Martin Hentrich <tax...@aol.com> wrote:

> Der Zusteller muss nur korrekt an die Adresse, die auf der Sendung
> steht, zustellen.
>
> Klingt komisch, ist aber so.

Ich habe bisher nicht die Erfahrung gemacht, dass es in dieser
Hinsicht viele Fehler gibt.
Was gelegentlich vorkommt, ist eine Verwechslung von Hausnummer 17 mit
17a oder von 4b mit 46. Ganz selten auch mal ein Einwurf für 42 in 44.
Sowas kann man falscher Empfänger einfach korrigieren. Darüber hinaus
gehende Fehlzustellungen habe ich noch nie bemerkt.
Habt ihr wirklich so dämliche Zusteller, die nicht mal Straßennamen
lesen können?

Was ich dagegen sehr häufig feststelle, sind Briefe an Leute, die
früher mal im Haus gewohnt haben. Und da hat der Absender ganz
bestimmt ein Interesse, über den Fehler informiert zu werden.

Frank Nitzschner

unread,
Jan 27, 2013, 10:23:25 AM1/27/13
to
Stefan Schmitz schrieb:

> Was ich dagegen sehr hᅵufig feststelle, sind Briefe an Leute, die
> frᅵher mal im Haus gewohnt haben. Und da hat der Absender ganz
> bestimmt ein Interesse, ᅵber den Fehler informiert zu werden.

Da sollte aber eher der Empfᅵnger ein
Interesse dran haben:--> http://www.nachsendeauftrag.de/

Grᅵsse
Frank


Rainer Wahl

unread,
Jan 27, 2013, 12:20:09 PM1/27/13
to
Am Sun, 27 Jan 2013 06:19:12 -0800 (PST) schrieb Stefan Schmitz:

> Habt ihr wirklich so dämliche Zusteller, die nicht mal Straßennamen
> lesen können?

Es gibt Zusteller, die nicht mal Ortsnamen lesen können. Diese Woche wollte
mir eine ältere Dame einen Brief eines Mitbewerbers auf's Auge drücken, der
zwar in der richtigen Straße und Hausnummer gelandet war, aber im falschen
Ort.

Der Fairness halber muß ich aber sagen, daß sowas ganz schnell gehen kann,
wenn man als Zusteller mehrere Orte bedient. Das hat nichts mit dämlich zu
tun, sondern einfach damit, daß wer arbeitet auch Fehler macht.

Marion Scheffels

unread,
Jan 27, 2013, 1:23:45 PM1/27/13
to
On Sun, 27 Jan 2013 16:23:25 +0100, Frank Nitzschner
<nos...@nitzschner.de> wrote:

> Und da hat der Absender ganz
>> bestimmt ein Interesse, über den Fehler informiert zu werden.
>
>Da sollte aber eher der Empfänger ein
>Interesse dran haben:--> http://www.nachsendeauftrag.de/

Im Normalfall sollten beide ein gewisses Interesse daran haben.

Der Empfänger stellt den NSA aber nur selten über die übliche Zeit von
einem halben oder ganzen Jahr hinaus und einige Absender geben sich
auch nicht die große Mühe beim Pflegen ihrer Kundendatei.

Dazu kommen dann noch Fälle, wo z.B. meine Vormieterin verstarb und
deren Sohn noch in der Wohnung hauste, bis es mangels Strom und
Telefon zunehmend ungemütlich wurde. Dann verschwand er und überließ
das Entrümpeln dem Vermieter.
Es ist auch nicht das erste Mal (ich wohn hier schon was länger), dass
Leutchen aus dem Haus mal eben so verzogen und keinem Menschen
Bescheid gaben, wohin, und ihre Post stapelte sich monatelang hier,
bis die Absender nach und nach begriffen, dass die weg sind.

Wolfgang May

unread,
Jan 27, 2013, 1:34:49 PM1/27/13
to
Frank Nitzschner <nos...@nitzschner.de> wrote:
> Stefan Schmitz schrieb:
>
>> Was ich dagegen sehr häufig feststelle, sind Briefe an Leute, die
>> früher mal im Haus gewohnt haben. Und da hat der Absender ganz
>> bestimmt ein Interesse, über den Fehler informiert zu werden.
>
> Da sollte aber eher der Empfänger ein
> Interesse dran haben:--> http://www.nachsendeauftrag.de/

In *seinem* Interesse wird der Empfaenger jedem, der ihm
erwuenschte oder wichtige Sendungen schickt, die neue Adresse
mitteilen.
Bleiben im allgemeinen eher unerwuenschte Sendungen.

Allgemein zu Nachsendeantrag, nicht nur bei Umzug, sondern auch
bei Urlaub:
Dummerweise gilt der (teure) Nachsendeantrag sowieso nur fuer die Post
(mit nach meinen Erfahrungen oft nur lueckenhafter Beruecksichtigung).
Ansonsten muesste man als Empfaenger *ahnen*, welche sonstigen
Zustelldienste einem evtl. Sendungen zustellen wollen, und bei jedem
einen (natuerlich kostenpflichtigen) Nachsendeauftrag
zu stellen.

Wolfgang

Rainer Wahl

unread,
Jan 27, 2013, 2:02:25 PM1/27/13
to
Am Sun, 27 Jan 2013 18:34:49 +0000 (UTC) schrieb Wolfgang May:

> Allgemein zu Nachsendeantrag, nicht nur bei Umzug, sondern auch
> bei Urlaub:
> Dummerweise gilt der (teure) Nachsendeantrag sowieso nur fuer die Post
> (mit nach meinen Erfahrungen oft nur lueckenhafter Beruecksichtigung).

Wobei da zu beachten gilt (gerade bei Urlaub im Ausland - Nachsendung wegen
vorübergehender Abwesenheit):
<https://www.efiliale.de/efiliale/infocenter/hilfe.jsp?hilfe=10>
(Von der Nachsendung ausgeschlossene Sendungen)

Zitat:
"Bitte beachten Sie, dass einige Sendungsarten von der Nachsendung
ausgeschlossen sind:
Ausgenommen von der Nachsendung im Inland sind Infopost ohne Umhüllung und
Express-Sendungen. Gleiches gilt für Pressesendungen (z.B. Kunden- oder
Mitarbeiterzeitschriften) und Postvertriebsstücke (z.B. Tageszeitungen oder
Nachrichtenmagazine), (nachfolgend "Pressepost").
Ausgeschlossen ist ferner die Nachsendung in das Ausland von Infopost,
Warensendungen, Werbeantworten, Pressepost, Briefen mit den
Zusatzleistungen Nachnahme und Wert, PostIdent sowie Paketen, Päckchen, DHL
INFOPOST und Express-Sendungen.

In das In- und Ausland wird Pressepost ausnahmsweise nachgesandt, wenn sie
als Streifbandzeitung versandt wird.

Schriftstücke aus Postzustellungsaufträgen werden nur aufgrund besonderer
Weisung (Vorausverfügung) des Absenders, nur im Inland und nur bei
umzugsbedingter Abwesenheit des Empfängers bzw. bei Betreuung oder
Insolvenz (Nachsendung wegen Sonstiges) nachgesandt."

Finde ich persönlich suboptimal, aber die Post will es so.

Stefan Schmitz

unread,
Jan 27, 2013, 4:26:28 PM1/27/13
to
On Jan 27, 6:20 pm, Rainer Wahl <un5.10.b...@spamgourmet.com> wrote:
> Am Sun, 27 Jan 2013 06:19:12 -0800 (PST) schrieb Stefan Schmitz:
>
> > Habt ihr wirklich so dämliche Zusteller, die nicht mal Straßennamen
> > lesen können?
>
> Es gibt Zusteller, die nicht mal Ortsnamen lesen können. Diese Woche wollte
> mir eine ältere Dame einen Brief eines Mitbewerbers auf's Auge drücken, der
> zwar in der richtigen Straße und Hausnummer gelandet war, aber im falschen
> Ort.

Das ist ja dann ein Sortierfehler. Auf den Ortsnamen würde ich bei der
Zustellung auch nicht achten.

> Der Fairness halber muß ich aber sagen, daß sowas ganz schnell gehen kann,
> wenn man als Zusteller mehrere Orte bedient. Das hat nichts mit dämlich zu
> tun, sondern einfach damit, daß wer arbeitet auch Fehler macht.

Wo hat man denn mehrere Orte mit gleichen Straßennamen? Das müssen ja
einerseits eigenständige Gemeinden sein, andererseits aber so klein,
dass ein Zusteller damit nicht ausgelastet ist.
Gut, bei privaten Diensten, die nur wenige Adressen pro Gemeinde
bedienen müssen, kann ich mir das noch eher vorstellen als bei der
Post.

Marcel Mainz

unread,
Jan 27, 2013, 5:08:07 PM1/27/13
to
Da reicht schon eine kommunale Neugliederung.
Davon abgesehen- in Großstädten nicht unüblich.

Da unterscheidet nur die PLZ.


Gruß
Marcel

Harald Klotz

unread,
Jan 27, 2013, 4:19:26 PM1/27/13
to
Stefan Schmitz wrote:

> Was ich dagegen sehr häufig feststelle, sind Briefe an Leute,
> die früher mal im Haus gewohnt haben. Und da hat der Absender
> ganz bestimmt ein Interesse, über den Fehler informiert zu
> werden.

Aber er ist meist nicht bereit Geld dafür auszugeben.

Für Massenversender stellt sich ohnehin die Frage ob es billiger
kommt für alle Sendungen einen Aufpreis zu zahlen, um die
nichtzustellbaren mit Vermerk zurück zu bekommen oder er das Geld
von vorn herein spart.

Nicht selten werden auch Adressen zur einmaligen Verwendungen
gekauft, da ist es weitgehend uninteressant zu wissen welche
nicht angekommen sind.

Was ehemelalige Bewohner betrifft, das geht in der normalen Post
ohnehin zurück, wenn es nicht falsch eingeworfen wurde.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Jan 27, 2013, 8:48:19 PM1/27/13
to
Stefan Schmitz wrote:

> Wo hat man denn mehrere Orte mit gleichen Straßennamen?

Das kommt öfter vor.
Es gibt sogar Orte mit mehreren gleichen Strassenmamen.

Grüße Harald

Marion Scheffels

unread,
Jan 28, 2013, 2:37:17 AM1/28/13
to
On Sun, 27 Jan 2013 22:19:26 +0100, "Harald Klotz" <kl...@freenet.de>
wrote:

>Was ehemelalige Bewohner betrifft, das geht in der normalen Post
>ohnehin zurück, wenn es nicht falsch eingeworfen wurde.

Möglich, dass die Massensendung zurückgeht, sie kommt aber nicht an.
Denn an irgendeiner Stelle wird die Post merken, dass die
Vorausverfügung fehlt, die sie berechtigt, für diese Leistung Geld
einzuziehen und dann => Rundablage.

Rainer Wahl

unread,
Jan 28, 2013, 4:49:52 AM1/28/13
to
Am Sun, 27 Jan 2013 13:26:28 -0800 (PST) schrieb Stefan Schmitz:

> Das ist ja dann ein Sortierfehler.

Ja, vielleicht sogar vom Zusteller. Nicht alles kommt maschinel vorsortiert
an.

> Auf den Ortsnamen würde ich bei der Zustellung auch nicht achten.

Man sollte auf alles achten, aber wie schon gesagt machen Menschen eben
auch Fehler.

> Wo hat man denn mehrere Orte mit gleichen Straßennamen?

Du willst mich veräppeln, oder? :-)
Schillerstraße in Stadt A, Schillerstaße in Stadt B,...

> Gut, bei privaten Diensten, die nur wenige Adressen pro Gemeinde
> bedienen müssen, kann ich mir das noch eher vorstellen als bei der
> Post.

Je nachdem wie es aufgeht, ist es nicht unüblich, daß ein Zusteller zwei
oder noch mehr Orte zustellt. Wenn ein Bezirk "voll" ist für eine
Zustellkraft, aber noch was vom Ort soz. übrig, muß das eben ein anderer
übernehmen. Dieser Rest ist dann aber für den wieder zu wenig, so daß er
zwei Orte an der Backe hat.

David Seppi

unread,
Jan 28, 2013, 7:55:59 AM1/28/13
to
Marcel Mainz schrieb:

>> Wo hat man denn mehrere Orte mit gleichen Straßennamen?
[...]
> Da reicht schon eine kommunale Neugliederung.
> Davon abgesehen- in Großstädten nicht unüblich.

Du meinst gleich heißende Straßen innerhalb einer Stadt wären nicht
unüblich? Das hab ich bis jetzt nur in Budapest gesehen, wo es mich
doch verwirrt hat.

--
David Seppi
1220 Wien

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Jan 28, 2013, 9:25:27 AM1/28/13
to
David Seppi in <news:339872779....@netbook.seppi.name>:
Duisburg. Reichlichst. Aufgefallen ist es mir mal, als mich jemand
mal nach der Bergheimer Straße fragte. Als ich ihm grob die Richtung
Duisburg-Hochem erklären wollte, meinte er, die müsse eher irgendwo
in Richtung Duisburg-Bergheim liegen. Des Rätsels Lösung: Die beiden
gleichnamigen Straßen liegen in Duisburg gerade mal gut 1500 Meter
auseinander.

Und die Bergheimer Straße ist da nicht die Einzige und sogar nur eine
Doublette. Geh mal auf <http://217.78.131.130/kvr/htmlclient/viewer.htm>
und suche nach Straßen in Duisburg.

Spitzenreiter ist da mit sechs (In Worten: 6) Inkarnationen die
Wiesenstraße, gefolgt von Ackerstraße, Barbarastraße, Feldstraße,
Gartenstraße, Grüner Weg, Heinrichstraße, Kantstraße, Karlstraße,
Kirchstraße, Marktplatz, Schillerstraße und Schulstraße mit jeweils
fünf (in Worten: 5) Inkarnationen. Dahinter gibt's auch noch Quartette
und Trios sowie weitere Doubletten; die suche ich aber jetzt nicht raus.

Hier in Essen ist allerdings zum Beispiel bei der Eingemeindung Kettwigs
die hiesige Gustavstraße in Gustav-Hicking-Straße umbenamst worden.

CU!
Ulrich
--
Bei Amazon kauft man via http://u-heidenreich.de/Amazon
In 10 Monaten und 27 Tagen ist Weihnachten
COO20 YXZ7P 4VI8H NWCAQ SHE1X 03N8A REDEW I9MS1 U0A0Z
Stellt euch vor, es ist Montag und keiner geht hin!

Matthias Hanft

unread,
Jan 28, 2013, 12:32:38 PM1/28/13
to
David Seppi schrieb:
>
> Du meinst gleich heißende Straßen innerhalb einer Stadt wären nicht
> unüblich? Das hab ich bis jetzt nur in Budapest gesehen, wo es mich
> doch verwirrt hat.

In Berlin gibts jede Menge davon. Als Beispiel fällt mir auf Anhieb
nur die Nürnberger Straße ein (in Charlottenburg und Lichtenrade),
aber als ich damals meine Adreßprüfungssoftware programmiert habe,
bin ich deswegen ganz schön ins Schwitzen gekommen :-)

Gruß Matthias.


Marcel Mainz

unread,
Jan 29, 2013, 4:55:06 AM1/29/13
to
Hab ich selber schon erlebt- die Industriestr. gibt es in Köln zweimal.
Einmal in Niehl (Kölner Norden) und einmal im Süden.
Liegt wohl daran, das bis in die 70er Jahre der südliche Teil als
Gemeinde Rodenkirchen eigenständig war.
Dürfte z.B. mit Berlin- das ja auch durch Eingemeindungen gewachsen ist,
ähnlich sein.
In meiner Stadt gab es nach Eingemeindungen in den 70er Jahren daher
Umbenennungen von Haupt-, Kirch-, Mühlen-, und Bahnhofsstraßen... . :-)


Gruß
Marcel

markus philippi

unread,
Jan 29, 2013, 5:03:40 AM1/29/13
to
"Harald Klotz" <kl...@freenet.de> wrote:

> KD und andere haben in ihrem Gebiet praktisch ein Monopol auf die
> Fernsehversorgung per Kabel von der damaligen Regierung bekommen.

Wobei es auch Beispiele gibt die vom "praktisch ein Monopol" abweichen. In
der Stadt in der ich wohne hat Unitymedia schon Konkurrenz von einem
lokalem Kabelprovider -Mediacom. Zieht in - zugegebenermaßen -
Mehrfamilienhäuser Glasfaser. Reiner Kabelfernsehpreis etwa die Hälfte im
Monat von Unitymedia.

Hmm, wo ist dieser Diskussionsfaden eigentlich jetzt On Topic?

Gruß
Markus

Harald Klotz

unread,
Jan 29, 2013, 5:29:21 PM1/29/13
to
markus philippi wrote:

> Wobei es auch Beispiele gibt die vom "praktisch ein Monopol"
> abweichen. In der Stadt in der ich wohne hat Unitymedia schon
> Konkurrenz von einem lokalem Kabelprovider -Mediacom. Zieht in
> - zugegebenermaßen - Mehrfamilienhäuser Glasfaser. Reiner
> Kabelfernsehpreis etwa die Hälfte im Monat von Unitymedia.

Wobei es ein erheblicher Aufwand ist noch ein weiteres Kabel zu
legen.

> Hmm, wo ist dieser Diskussionsfaden eigentlich jetzt On Topic?

Na, Post, also genau gesagt E-Mail kommt doch über diese Kabel.
;-)

Grüße Harald

Marc Haber

unread,
Jan 30, 2013, 3:05:25 PM1/30/13
to
David Seppi <dse...@a1.net> wrote:
>Marcel Mainz schrieb:
>>> Wo hat man denn mehrere Orte mit gleichen Straßennamen?
>[...]
>> Da reicht schon eine kommunale Neugliederung.
>> Davon abgesehen- in Großstädten nicht unüblich.
>
>Du meinst gleich heißende Straßen innerhalb einer Stadt wären nicht
>unüblich?

Such mal nach Birkenweg in Hamburg.

Die ganzen Land- und Hauptstraßen hat man irgendwann mal
diversifiziert, dafür kann man den Sülldorfer Heideweg nur mit sehr
viel Mühe vom Sülldorfer Mühlenweg unterscheiden, und dass man von der
Elbchaussee zuerst in die Dockenhudener Straße, dann in die
Blankeneser Landstraße und in die Rissener Landstraße fährt, ohne
einmal abzubiegen, ist genauso seltsam wie die Wedeler Landstraße,
Sülldorfer Landstraße, Osdorfer Landstraße, die ebenfalls ohne einmal
abzubiegen in den Osdorfer Weg übergeht...

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Wolfgang May

unread,
Jan 30, 2013, 4:58:22 PM1/30/13
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
> David Seppi <dse...@a1.net> wrote:
>>Marcel Mainz schrieb:
>>>> Wo hat man denn mehrere Orte mit gleichen Straßennamen?
>>[...]
>>> Da reicht schon eine kommunale Neugliederung.
>>> Davon abgesehen- in Großstädten nicht unüblich.
>>
>>Du meinst gleich heißende Straßen innerhalb einer Stadt wären nicht
>>unüblich?
>
> Such mal nach Birkenweg in Hamburg.
>
> Die ganzen Land- und Hauptstraßen hat man irgendwann mal
> diversifiziert, dafür kann man den Sülldorfer Heideweg nur mit sehr
> viel Mühe vom Sülldorfer Mühlenweg unterscheiden, und dass man von der
> Elbchaussee zuerst in die Dockenhudener Straße, dann in die
> Blankeneser Landstraße und in die Rissener Landstraße fährt, ohne
> einmal abzubiegen, ist genauso seltsam wie die Wedeler Landstraße,
> Sülldorfer Landstraße, Osdorfer Landstraße, die ebenfalls ohne einmal
> abzubiegen in den Osdorfer Weg übergeht...

Das ist eigentlich nichts unuebliches. Nein, es ist total normal.

Goettingen: Groner Stasse, Groner Landstrasse, Kasseler Landstrasse,
Dransfelder Strasse.
Kassel: Ihringshaeuser Strasse, Weserstrasse, Steinweg, Frankfurter
Strasse
Heidelberg: Schlierbacher Landstrasse, Am Hackteufel, Neckarstaden,
Schurmanstrasse, Vangerowstrasse, Mannheimer Landstrasse.
Heidelberg: An der Neckarhelle, Ziegelhaeuser Landstrasse, Neuenheimer
Landstrasse, Uferstrasse, Posseltstrasse.
Karlsruhe: Klosterweg, Parkstrasse, Georg-Friedrich-Strasse, Wolfarts-
weierer Strasse.
Freiburg: Stefan-Meier-Strasse, Bismarckallee, Schnewlinstrasse,
Heinrich-von-Stephan-Strasse, Merzhauser Strasse.

Und in jeder der genannten Staedte und vielen anderen viele mehr.

Wolfgang
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Achim Lesmeister

unread,
Feb 1, 2013, 2:01:21 PM2/1/13
to
Am 2013-01-25 12:14, schrieb Lothar Klein:
> Hi,
>
> Was habe ich als Empfänger zu tun, wenn ein Brief für eine fremde Person
> in meinem Kasten landet?
> Habe nun schon (voreilig) der Firma NORDBRIEF mitgeteilt, das der
> Brief hier 2 Wochen zur Abholung bereit liegt...
> Der Zusteller hat rein optisch 20 Dioptrien, dazu noch die Kälte,
> der sieht anscheinend wirklich kaum mehr was ;-P ROFL
> Gruß
> Lotte

Ich leite mal nach d.s.r.m um, da mich das auch von der rechtlichen
Seite interessiert.

Gibt es eine Verpflichtung sich um falsch adressierte oder falsch
zugestellte Post zu kümmern, die im eigenen Briefkasten landet?

Ich meine eine über die übliche "moralische" Verpflichtung den
Mitmenschen gegenüber hinaus gehende, i.e. rechtliche Pflicht.

Falls ja, welcher Aufwand wird denn ggf. als zumutbar angenommen?

Viele Grüße
Achim

--
XPost und F'up2 d.s.r.m
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