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Geldkartenfunktion Briefmarkenautomaten

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Michael Kreienberg

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Feb 1, 2015, 1:48:35 PM2/1/15
to
F'up nach de.etc.post

Hallo,

hier in Offenbach am Main ist seit Jahresbeginn, an allen mir bekannten
Briefmarkenautomaten (Postwertzeichengeber :), keine Bezahlung mit der
Geldkarte mehr möglich. Ist das in anderen Städten auch so?

Ist die Post im Verzug mit dem Erneuern der Zertifikate für die Kartenleser
oder verabschiedet sich der gelbe Riese von dieser Bezahlart? (Dann gehen
mir langsam die Möglichkeiten aus die Geldkarte einzusetzen, da der hiesige
Verkehrsverbund RMV an seinen (neuen) Fahrkartenautomaten diese Bezahlart
nicht mehr unterstützt.

Viele Grüße
Michael Kreienberg

Marion Scheffels

unread,
Feb 1, 2015, 3:25:21 PM2/1/15
to
On Sun, 1 Feb 2015 19:48:37 +0100, "Michael Kreienberg"
<kre...@gmx.de> wrote:

>hier in Offenbach am Main ist seit Jahresbeginn, an allen mir bekannten
>Briefmarkenautomaten (Postwertzeichengeber :), keine Bezahlung mit der
>Geldkarte mehr möglich. Ist das in anderen Städten auch so?

Ach schau. Unserer an der Postbank ist seit längerer Zeit defekt. Das
kann zeitlich hinkommen. Dann schau ich mir mal der Tage den Automaten
zwei Straßen weiter an und frage in der Filiale mal nach.

MarionS
--
einwega...@marions.de

"Darf ich Ihnen unseren Zehnerpack anbieten?"
"Wieviel sind denn da drin?"

Michael Kreienberg

unread,
Feb 2, 2015, 5:05:45 AM2/2/15
to
Hallo,

> Ach schau. Unserer an der Postbank ist seit längerer Zeit defekt. Das
> kann zeitlich hinkommen. Dann schau ich mir mal der Tage den Automaten
> zwei Straßen weiter an und frage in der Filiale mal nach.

in der Tat, bei uns auch. Abgelöst von der durchweg fehlenden
Geldkartenakzeptanz sind hier in Offenbach die Briefmarkenautomaten
neuerdings gerne mal kollektiv mehrere Wochen defekt. Anfang Januar 2015
hatte ich folgende Situation: Beide Geräte vor der Center-Filiale der
Postbank (zugleich Hauptpost) sowie der Automat im Klinikum Offenbach
defekt. Es gäbe dann noch einen speziellen Bankautomaten im Stadtteil
Offenbach-Kaiserlei für den ich nicht qualifiziert bin:
http://www.op-online.de/lokales/nachrichten/offenbach/suche-briefmarken-automat-kaiserlei-offenbach-2346145.html

Wer hätte gedacht, dass es in einer 100.000-Einwohner-Stadt schwierig wird,
am Postwertzeichengeber Postwertzeichen zum Freimachen einer Briefsendung zu
erwerben (also Briefmarken zu ziehen :).

Viele Grüße
Michael Kreienberg

Harald Klotz

unread,
Feb 2, 2015, 8:04:29 AM2/2/15
to
Michael Kreienberg schrieb:

> Ist die Post im Verzug mit dem Erneuern der Zertifikate für die
> Kartenleser oder verabschiedet sich der gelbe Riese von dieser
> Bezahlart? (Dann gehen mir langsam die Möglichkeiten aus die
> Geldkarte einzusetzen, da der hiesige Verkehrsverbund RMV an seinen
> (neuen) Fahrkartenautomaten diese Bezahlart nicht mehr unterstützt.

Ich vermute einmal, dass der Aufwand diese Bezahlart anzubieten die
Einnahmen daraus übersteigen kann.

Das war von vorn herein ein totgeborenes Kind.

Grüße Harald

Michael Kallweitt

unread,
Feb 2, 2015, 10:08:31 AM2/2/15
to
Am 02.02.15 um 11:05 schrieb Michael Kreienberg:

> Wer hätte gedacht, dass es in einer 100.000-Einwohner-Stadt schwierig wird, am
> Postwertzeichengeber Postwertzeichen zum Freimachen einer Briefsendung zu
> erwerben (also Briefmarken zu ziehen :).

Der Antrag auf Aufgabe einer Briefsendung im Postverkehr nach dem In- oder
Ausland kann auch mündlich vor dem Schalterbeamten gestellt werden. :D


--
www.wasfuereintheater.com - Neue Theaterprojekte im Ruhrpott
"As an artist, I'm reporting the big things and the small things. And
sometimes you don't know which is which." Maira Kalman,
http://bit.ly/a53n2K

Marion Scheffels

unread,
Feb 2, 2015, 11:27:05 AM2/2/15
to
On Mon, 02 Feb 2015 16:08:31 +0100, Michael Kallweitt
<M.Kal...@gmx.de> wrote:

>Der Antrag auf Aufgabe einer Briefsendung im Postverkehr nach dem In- oder
>Ausland kann auch mündlich vor dem Schalterbeamten gestellt werden. :D

Ein Antrag würde voraussetzen, dass dem Gegenüber überlassen wird, ob
er geneigt ist, dem stattzugeben.
Dies ist ergo ein Auftrag.
Und Beamte find erst mal...

Aber OK: "Antrag" und Schalterbeamte" ordnen wir zumeist einfach unter
"Kundensprech" der Kategorie "Postbenutzer 1.0 (verpasstes Upgrade auf
Postkunde 2.0)" ein. :-D

Michael Kreienberg

unread,
Feb 2, 2015, 1:03:28 PM2/2/15
to
Hallo,

> Der Antrag auf Aufgabe einer Briefsendung im Postverkehr nach dem In- oder
> Ausland kann auch mündlich vor dem Schalterbeamten gestellt werden. :D

die Standardstückelungen habe ich Form von nassklebenden Briefmarken sowieso
zu Hause. Leider ist die 1,45-€-Briefmarke aus der Dauerserie Blumen seit
einiger Zeit im Internetshop der Post nicht lieferbar. Ich kaufe am
Automaten häufig unübliche Werte, entweder weil ich diese als
Ergänzungsmarken brauche oder weil ich zahlreiche krumme Werte als
"Wechselgeld" aus dem Automaten von früher gesammelt habe.

Es ist am Schalter z. B. schwierig 23 ct in Briefmarken zu kaufen. Selbst 25
ct in Briefmarken waren letztens eine größere Aktion, von dem langen
Warteschlangen in der Postbank-Center-Filiale in der Marienstraße in
Offenbach zu Stoßzeiten (also eigentlich fast immer) ganz zu schweigen. 20
Kunden vor einem sind seit Jahren eher normal und das bei bereits getrennten
Warteschlangen für Pakete, siehe auch
http://www.yelp.de/biz/deutsche-post-offenbach-am-main

Auch ich habe schon draußen auf der Straße in der Schlange gestanden und war
froh überhaupt den Schalter sehen zu können. Aliceplatz in Offenbach ist
eher noch schlimmer, die Postfilialen im Einzelhandel hier vor Ort sind
leider keine Hilfe.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Kreienberg

Michael Kreienberg

unread,
Feb 2, 2015, 1:19:00 PM2/2/15
to
Hallo,

> Ich vermute einmal, dass der Aufwand diese Bezahlart anzubieten die
> Einnahmen daraus übersteigen kann.
>
> Das war von vorn herein ein totgeborenes Kind.

schade eigentlich. Im Einzelhandel und online im Internet (vgl.
http://www.chip.de/artikel/Die-GeldKarte-im-Internet-3_12872006.html) mag
das auf die Geldkarte so zutreffen. Ich weiß gar nicht, ob man bei McDonalds
und der Postbank noch mit Geldkarte bezahlen kann. Was den ÖPNV betrifft, so
ist das regional unterschiedlich. In Bremen ist die Geldkarte im dortigen
Verkehrsverbund VBN erfolgreich im Einsatz, u. a. so:
http://de.wikipedia.org/wiki/BOB-Ticket

Was bleibt sind: Parkhaus (uninteressant), Briefmarkenautomat (letzter
Strohhalm für die Geldkarte), Zigarettenautomat (uninteressant).

Viele Grüße
Michael Kreienberg

Marc Haber

unread,
Feb 2, 2015, 2:22:44 PM2/2/15
to
Marion Scheffels <einwega...@marions.de> wrote:
>Aber OK: "Antrag" und Schalterbeamte" ordnen wir zumeist einfach unter
>"Kundensprech" der Kategorie "Postbenutzer 1.0 (verpasstes Upgrade auf
>Postkunde 2.0)" ein. :-D

Dann habe ich zu oft mit "Postmitarbeiter 1.0 (verpasstes Upgrade auf
'kundenorientierter Dienstleister')" oder mit "Post 1.0 (verpasstes
Upgrade auf 'kundenorientierter Dienstleister')" zu tun.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Marion Scheffels

unread,
Feb 2, 2015, 4:41:20 PM2/2/15
to
On Mon, 2 Feb 2015 19:19:03 +0100, "Michael Kreienberg"
<kre...@gmx.de> wrote:

> Ich weiß gar nicht, ob man bei [...] der Postbank noch mit Geldkarte bezahlen kann.

Ja. Vorgangsart GKB, wird im Zahlmenü bei der Auswahl der Bezahlart
aber auch als Button angezeigt. Es sollte an allen
Postdienst-Terminals gehen, auch in anderen Agenturen.
Kommt aber extrem selten vor.

Marion Scheffels

unread,
Feb 2, 2015, 5:00:10 PM2/2/15
to
On Mon, 02 Feb 2015 20:22:42 +0100, Marc Haber
<mh+usene...@zugschl.us> wrote:

>(verpasstes Upgrade auf 'kundenorientierter Dienstleister')"

Die ersten Version dieses Upgrades wurde durchaus aufgespielt, wird
aber in letzter Zeit immer mehr durch das Add-On "preisbewusster
Service" teilweise wieder deaktiviert.
Bei Provisionen wie z.B. 2,77 cent für ein Einschreiben bleiben der
Button "Anruf beim Service" oder der Link "Online-Tracking in der
Filiale" ausgegraut.

Vor Allem das immer weiter ausgeflächte Update "Der Kunde ist nicht
unser König, der Kunde ist unser Geschäftspartner" der
Postbank-Konzernmutter scheint mit einer ganzen Reihe von älteren
Versionen der Programmreihe "Kunde" nur schwer kompatibel. Die Dynamik
dieses an sich sehr guten Updates in unserem Erdnuss-Geschäft ist
schwerlich einzuschätzen.

Harald Klotz

unread,
Feb 3, 2015, 5:17:03 AM2/3/15
to
Michael Kreienberg schrieb:

>> Das war von vorn herein ein totgeborenes Kind.
>
> schade eigentlich. Im Einzelhandel und online im Internet (vgl.
> http://www.chip.de/artikel/Die-GeldKarte-im-Internet-3_12872006.html)
> mag das auf die Geldkarte so zutreffen.

Warum sollte ich eine Geldkarte aufladen um in wenigen Geschäften
damit zahlen zu können, während ich mit Bargeld in allen Geschäften
zahlen kann?

Irgendwie macht der Umweg über die Geldkarte keinen Sinn, ich muss sie
extra aufladen.

> Ich weiß gar nicht, ob man
> bei McDonalds und der Postbank noch mit Geldkarte bezahlen kann.

Bei der Postbank vermutlich, nur was zahlt man dort so?

Oder meinst du den Service, dass sie auch eine Poststelle betreiben
und Briefmarken anbieten?
Aber auch das macht mit der Geldkarte keinen Sinn, erst aufladen um
damit zu zahlen?
Dann kannst du auch per EC direkt zahlen.

> Was den ÖPNV betrifft, so ist das regional unterschiedlich. In
> Bremen ist die Geldkarte im dortigen Verkehrsverbund VBN
> erfolgreich im Einsatz, u. a. so:
> http://de.wikipedia.org/wiki/BOB-Ticket

Erfolgreich oder nur im Einsatz?
Wobei die Frage zu stellen ist, was ist hier erfolgreich?

OPNV Busse sind meist in öffentlicher Hand, das ist eine politische
Entscheidung, und hat je ein Politiker zugegeben, dass seine
Entscheidung nicht erfolgreich war. In solchen Unternehmen wird auch
vielfach die Frage der Wirtschaftlichkeit nicht gestellt.

> Was bleibt sind: Parkhaus (uninteressant), Briefmarkenautomat
> (letzter Strohhalm für die Geldkarte), Zigarettenautomat
> (uninteressant).

Beim Zigarrettenautomat kann es wegen der Altersprüfung noch
interessant sein.
Aber der braucht dafür einen Telefonanschluss.
Oder geht die Geldkarte ohne Kontrollmedium?

Ansonste muss man Vorteile und Nachteile abwägen.
Händler: Schnellere Zahlung als mit anderen Mitteln, kein Wechselgeld,
ein Zeitvorteil gegenüber der EC. Kosten dürften gering sein, nicht
höher als bei EC.
Nachteil: Er braucht ein entsprechendes Lesegerät.
Ich vermute allerdings, dass dieses Lesegerät heute in jedem
EC-Terminal standardmässig vorhanden ist. Darüber wird ja auch die
Echtheitsprüfung der EC ausgeführt.

Kunde: Vorteil, er kann bei Verlust eine Ersatzkarte bekommen, incl.
dem auf dem Schattenkonto registrierten Guthaben.
Nachteil, er kann das Geld nur beschränkt einsetzen, das Geld ist mehr
oder weniger eingefroren. Wer sein Konto überzogen hat, zahlt Zinsen
dafür, einen niedrigeren Barbeatnd kann er sich meist durch das
Geldhabenguthaben kaum leisten.

Ich sehe Vorteile für die Bank, die hat das Geld und kann damit
arbeiten.

Grüße Harald

Marion Scheffels

unread,
Feb 3, 2015, 6:09:23 AM2/3/15
to
On Tue, 3 Feb 2015 10:56:06 +0100, "Harald Klotz" <kl...@freenet.de>
wrote:

>Bei der Postbank vermutlich, nur was zahlt man dort so?

*seufz* jeden möglichen Kleinscheiß. Junge Leute mit Sparkassenkonto
sind bekannt dafür, auch Kleinstbeträge wie 1 Briefmarke oder 1 Paket
Umschläge mit Karte zu bezahlen.
Nur haben wir keinen Mindestbetrag beim Ec-cash, deswegen ist die
Geldkartenzahlung selten.

>Dann kannst du auch per EC direkt zahlen.

Jein.
Viele oder die meisten Geschäfte nehmen die ec-Karte erst ab einem
Mindestbetrag an.
Diese Lücke sollte die Geldkarte füllen. Sie sollte besonders Läden
mit Einkäufen unter €10 wie z.B. Bäckereien ansprechen.

Andre Bremer

unread,
Feb 3, 2015, 6:14:58 AM2/3/15
to
Harald Klotz schrieb am 03.02.2015 um 10:56:

> Beim Zigarrettenautomat kann es wegen der Altersprüfung noch
> interessant sein.
> Aber der braucht dafür einen Telefonanschluss.

Sowohl Altersprüfung als auch Bezahlen geht bei der Geldkarte offline.
Das dürfte auch der einzige Vorteil gegenüber "EC" sein, die Zahlung ist
auch ohne Onlineanbindung für den Händler garantiert.


Tschüss,
Andre


Rainer Wahl

unread,
Feb 3, 2015, 6:20:14 AM2/3/15
to
Am Tue, 3 Feb 2015 10:56:06 +0100 schrieb Harald Klotz:

> Irgendwie macht der Umweg über die Geldkarte keinen Sinn, ich muss sie
> extra aufladen.

Eine Prepaid Geldkarte macht nur genau dann Sinn, wenn man
Sicherheitsbedenken hat. Dann hat man nur soviel aufgeladen, wie man gerade
braucht. Es kann (oder sollte) nie ins Minus rutschen und selbst wenn es
gehackt werden würde, wäre kein nennenswerter Betrag im Gesäß.

Wobei ich persönlich das mit einem Bankkonto (ohne Überziehungsmöglichkeit
usw.) erledigen würde, welches ich nur soweit "aufladen" würde, wie ich es
gerade für notwendig halte.

Eine Prepaid Geldkarte halte ich auch für recht sinnlos.


-=( Rainer )=-

--

Jens Bock

unread,
Feb 3, 2015, 6:47:41 AM2/3/15
to
Marion Scheffels <einwega...@marions.de> wrote:
>
> On Tue, 3 Feb 2015 10:56:06 +0100, "Harald Klotz" <kl...@freenet.de>
> wrote:
>
> >Bei der Postbank vermutlich, nur was zahlt man dort so?
>
> *seufz* jeden möglichen Kleinscheiß. Junge Leute mit Sparkassenkonto
> sind bekannt dafür, auch Kleinstbeträge wie 1 Briefmarke oder 1 Paket
> Umschläge mit Karte zu bezahlen.
> Nur haben wir keinen Mindestbetrag beim Ec-cash,

Ich könnte in der Postbank-Filiale eine einzelne Zwei-Cent-Briefmarke
mit Girocard ("ec-cash") bezahlen?

Gruß,
Jens

Andre Bremer

unread,
Feb 3, 2015, 6:59:33 AM2/3/15
to
Jens Bock schrieb am 03.02.2015 um 12:47:

> Ich könnte in der Postbank-Filiale eine einzelne Zwei-Cent-Briefmarke
> mit Girocard ("ec-cash") bezahlen?

Hm...von meiner Bank bekomme ich 10ct pro Kartenzahlung. Wieviele
Vorgänge schafft man pro Stunde?


Tschüss,
Andre


Marion Scheffels

unread,
Feb 3, 2015, 7:31:53 AM2/3/15
to
On Tue, 3 Feb 2015 12:47:42 +0100, jb11...@gmx.de (Jens Bock) wrote:

>Ich könnte in der Postbank-Filiale eine einzelne Zwei-Cent-Briefmarke
>mit Girocard ("ec-cash") bezahlen?

Ja.

Marion Scheffels

unread,
Feb 3, 2015, 7:39:27 AM2/3/15
to
On Tue, 03 Feb 2015 12:59:34 +0100, Andre Bremer
<Vorname....@spamnet.de> wrote:

>Hm...von meiner Bank bekomme ich 10ct pro Kartenzahlung. Wieviele
>Vorgänge schafft man pro Stunde?

Nach dem zweiten schmeiß ich dich aus der Bank. Achtkant. :-D
"Der Kunde ist unser Geschäftspartner." - Deine Transaktionen sind den
Aufwand nicht wert, lieber Geschäftspartner, und du stehst unseren
Kunden im Weg, die mühelos ein Vielfaches an Geld einbringen werden
wie dein Unfug da ;-p

Marion Scheffels

unread,
Feb 3, 2015, 7:49:48 AM2/3/15
to
On Tue, 3 Feb 2015 12:20:10 +0100, Rainer Wahl
<un5.1...@spamgourmet.com> wrote:

>Es kann (oder sollte) nie ins Minus rutschen

Kann.

>Eine Prepaid Geldkarte halte ich auch für recht sinnlos.

Och, naja, wir Nichtraucher haben halt wenig Verwendung dafür.
Ich hab trotzdem immer was drauf, das braucht man unversehens schon
mal. Ok, vielleicht einmal im Jahr. Allerdings stand ich auch schon
mal mitten in der Pampa und konnte nur dank der Geldkarte einen
Fahrschein ziehen.

Harald Klotz

unread,
Feb 3, 2015, 8:53:05 AM2/3/15
to
Marion Scheffels schrieb:

>> Bei der Postbank vermutlich, nur was zahlt man dort so?
>
> *seufz* jeden möglichen Kleinscheiß. Junge Leute mit Sparkassenkonto
> sind bekannt dafür, auch Kleinstbeträge wie 1 Briefmarke oder 1
> Paket Umschläge mit Karte zu bezahlen.

Die Bank verkauft Briefmarken?
Oder ist es eher so, dass die Bank nebenbei einen Postservice
betreibt, der Marken vertreibt?

> Nur haben wir keinen Mindestbetrag beim Ec-cash, deswegen ist die
> Geldkartenzahlung selten.

Wie ich schon beschrieb, es macht wenig Sinn, wenn ich schon die Karte
heraushole das Chipgeld anzugreifen, wenn ebensogut vom Konto zahlen
kann.

Warum also sollte der Kunde Chipgeld verwenden?

>> Dann kannst du auch per EC direkt zahlen.
>
> Jein.
> Viele oder die meisten Geschäfte nehmen die ec-Karte erst ab einem
> Mindestbetrag an.

Nehmen sie Chipgeld?

> Diese Lücke sollte die Geldkarte füllen. Sie sollte besonders Läden
> mit Einkäufen unter ?10 wie z.B. Bäckereien ansprechen.

Und welcher Bäcker bietet es an?
Die bieten meist auch keine EC an.

Das Ding war von der Idee und Umsetzung einfach nur dämlich.

Einziges Argument für das Chipgeld, die Leute fänden es Cool.
Ansonsten ist das Teil für den Kunden absolut sinnfrei.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Feb 3, 2015, 8:53:05 AM2/3/15
to
Andre Bremer schrieb:

> Hm...von meiner Bank bekomme ich 10ct pro Kartenzahlung. Wieviele
> Vorgänge schafft man pro Stunde?

EC oder KK?

Bei der EC vermute ich eher nicht.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Feb 3, 2015, 8:53:05 AM2/3/15
to
Marion Scheffels schrieb:

> die mühelos ein Vielfaches an Geld
> einbringen werden wie dein Unfug da ;-P

Teilen wir?
Scheiss auf die anderen Kunden. ;-)

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Feb 3, 2015, 8:53:05 AM2/3/15
to
Andre Bremer schrieb:

> Sowohl Altersprüfung als auch Bezahlen geht bei der Geldkarte
> offline. Das dürfte auch der einzige Vorteil gegenüber "EC" sein,
> die Zahlung ist auch ohne Onlineanbindung für den Händler
> garantiert.

Und die Geldstücke purzeln aus dem Automaten, oder druckt der Scheine?

Ok, geht off, muss aber sicher irgendwann on.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Feb 3, 2015, 8:53:06 AM2/3/15
to
Marion Scheffels schrieb:

> Och, naja, wir Nichtraucher haben halt wenig Verwendung dafür.
> Ich hab trotzdem immer was drauf, das braucht man unversehens schon
> mal. Ok, vielleicht einmal im Jahr. Allerdings stand ich auch schon
> mal mitten in der Pampa und konnte nur dank der Geldkarte einen
> Fahrschein ziehen.

Ich habe es noch nie benötigt.
Ob ich gelegentlich mit Bargeld bezahlt habe und die Karte hätte
verwenden können, weiss ich nicht.
Wo in der Pampa hattest du das als einzige Zahlmöglichkeit?
Ok, evtl. kein passendes Geld für den Automaten kann tatsächlich ein
Problem sein. Aber dann sollte immer noch bar beim Fahrer gehen.

Grüße Harald

Message has been deleted

Frank Hucklenbroich

unread,
Feb 3, 2015, 9:13:48 AM2/3/15
to
Am Tue, 3 Feb 2015 10:56:06 +0100 schrieb Harald Klotz:

> Michael Kreienberg schrieb:
>
>>> Das war von vorn herein ein totgeborenes Kind.
>>
>> schade eigentlich. Im Einzelhandel und online im Internet (vgl.
>> http://www.chip.de/artikel/Die-GeldKarte-im-Internet-3_12872006.html)
>> mag das auf die Geldkarte so zutreffen.
>
> Warum sollte ich eine Geldkarte aufladen um in wenigen Geschäften
> damit zahlen zu können, während ich mit Bargeld in allen Geschäften
> zahlen kann?
>
> Irgendwie macht der Umweg über die Geldkarte keinen Sinn, ich muss sie
> extra aufladen.

Sinn macht sowas nur bei so blödsinnigen Fahrkartenautomaten wie die Kölner
KVB sie verwendet. Die nehmen nämlich keine Geldscheine, haben aber
durchaus Tickets um die 15 EUR im Angebot. Das hat man nicht immer in
Münzen dabei.

Grüße,

Frank

Marc Haber

unread,
Feb 3, 2015, 9:45:34 AM2/3/15
to
Marion Scheffels <einwega...@marions.de> wrote:
>Och, naja, wir Nichtraucher haben halt wenig Verwendung dafür.

Ich habe nie geraucht und kaufe jede Woche mehrere Fahrkarten mit der
Geldkarte. Und wenn ich irgendwo einen Parkschein mit Geldkarte
bezahlen kann, tu ich das auch.

Marc Haber

unread,
Feb 3, 2015, 9:48:36 AM2/3/15
to
Michael 'Mithi' Cordes <mithr...@news-2015-02.dvd-welt.de> wrote:
>Wo wir gerade bei Pampa sind, in welchen Gegenden bezahlt man noch bar
>beim Fahrer? Weder Zug noch Straßenbahn in Bremen bieten das, das geht
>alles nur noch über Automat (Bus fahre ich zu selten, da weiß ich nicht
>ob die auch alle umgestellt sind).

Ich würde spontan behaupten, Fahrkartenautomaten im Bus sind in der
Minderzahl und Kauf beim Fahrer immer noch die Regel. Die Verbünde
versuchen allerdings den Kauf beim Busfahrer möglichst unkomfortabel
zu machen, z.B. dadurch dass BC-rabattierte Fahrscheine beim Busfahrer
nicht erhältlich sind. In Karlsruhe gibt es sogar noch einzelne
Straßenbahnwagen ohne Automaten und Fälle, wo die beiden
Richtungshaltestellen 200 m auseinander sind und es trotzdem nur in
einer Richtung einen Automaten gibt.

>Und, Überraschung, Überraschung, die Automaten bieten die Möglichkeit
>das Fahrticket gleich auf die (Trommelwirbel) Geldkarte mit aufzubuchen,
>spart Papier ein.

Das kann ich für VBB, HVV, VRN, RMV, KVV und VVS verneinen. De facto
habe ich diese Möglichkeit noch nie gesehen.

Marion Scheffels

unread,
Feb 3, 2015, 9:59:33 AM2/3/15
to
On Tue, 3 Feb 2015 14:42:51 +0100, "Harald Klotz" <kl...@freenet.de>
wrote:

>Teilen wir?

Funzt nicht bei mir, bei meinem Einstellungstest damals waren noch
profunde Mathekenntnisse gefordert *grinz*

Marion Scheffels

unread,
Feb 3, 2015, 10:14:17 AM2/3/15
to
On Tue, 3 Feb 2015 14:40:41 +0100, "Harald Klotz" <kl...@freenet.de>
wrote:

>Die Bank verkauft Briefmarken?
>Oder ist es eher so, dass die Bank nebenbei einen Postservice
>betreibt, der Marken vertreibt?

Das sind rechtliche Spitzfindigkeiten :-D
Die Bankleistungen, die mit Bargeld zu tun haben (auch wenn dann doch
unbar gezahlt/gebucht wird), laufen zusammen mit den
Postdienstleistungen über dieselbe Anwendung, die auch die anderen
Agenturen haben. Wem davon was gehört, wird man wohl im Hintergrund
herausfiltern.
Lediglich der reine unbare Bankservice läuft über eine separate
Intranet-Anwendung, die nur die Postbanken haben.

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Feb 3, 2015, 10:22:42 AM2/3/15
to
Frank Hucklenbroich in <news:14d0auvrkx4gw.lyaflbajxkus$.d...@40tude.net>:

>Sinn macht sowas nur bei so blödsinnigen Fahrkartenautomaten wie die Kölner
>KVB sie verwendet. Die nehmen nämlich keine Geldscheine, haben aber
>durchaus Tickets um die 15 EUR im Angebot. Das hat man nicht immer in
>Münzen dabei.

Leicht OT: Das sind die Momente, in denen ich mich frage, warum es beim
Euro nicht die gleiche Überschneidung gibt, wie es sie bei der guten
alten DM gab. 5 Euro sowohl als Münze wie Schein könnte diese Situation
entschärfen.

CU!
Ulrich
--
Bei Amazon kauft man via http://u-heidenreich.de/Amazon
In 10 Monaten und 22 Tagen ist Weihnachten.
ATVC5 ZGT2D G3X5Q XG8EU S9II1 WRCV7 QS1KS ZD6R9 GD624
Stellt euch vor, es ist Dienstag und keiner geht hin!

Marion Scheffels

unread,
Feb 3, 2015, 11:50:07 AM2/3/15
to
On Tue, 3 Feb 2015 14:48:08 +0100, "Harald Klotz" <kl...@freenet.de>
wrote:

>Wo in der Pampa hattest du das als einzige Zahlmöglichkeit?
>Ok, evtl. kein passendes Geld für den Automaten kann tatsächlich ein
>Problem sein. Aber dann sollte immer noch bar beim Fahrer gehen.

Müsst ich jetzt auf Guhgel Örs nachsehen, irgendwo zwischen Uelzen und
McPomm an einer (damals) ganz neu gebauten Bahnstrecke. Nix Fahrschein
beim Fahrer. 24 Mark oder so waren das nach Hamburg(?)

Andre Bremer

unread,
Feb 3, 2015, 12:09:57 PM2/3/15
to

>> Hm...von meiner Bank bekomme ich 10ct pro Kartenzahlung. Wieviele
>> Vorgänge schafft man pro Stunde?
>
> EC oder KK?

Beides. EC allerdings nur bei Zahlung per PIN.

Üblicherweise gibt es allerdings um Fehlbuchungen zu vermeiden eine
Sperre die verhindert, dass kurz hintereinander mehrmals der gleiche
Betrag gebucht werden kann.
Ggf. kann man das durch abwechselnden Kauf von 2ct und 3ct Marken
umgehen. Braucht man nur noch einen Vertriebskanal für 2/3ct-Marken...

Hm, ich muss den Business Case mal durchrechnen lassen.
Leider ist die Aktion auf 25EUR/Jahr begrenzt ;)


Tschüss,
Andre


Andre Bremer

unread,
Feb 3, 2015, 12:15:32 PM2/3/15
to
Marion Scheffels schrieb am 03.02.2015 um 13:49:

> mal. Ok, vielleicht einmal im Jahr. Allerdings stand ich auch schon
> mal mitten in der Pampa und konnte nur dank der Geldkarte einen
> Fahrschein ziehen.

In manchen Verbünden zahlt man mit Geldkarte nur den entsprechenden
Preis einer Mehrfahrtenkarte, man spart also Geld.

Mein ehemaliges Studentenwohnheim hat die Waschmaschinen von eigenen
Münzen, die man mühsam beim Hausmeister beschaffen musste, auf Geldkarte
umgestellt. Bargeld kam wegen der Diebstahlgefahr nicht in Frage (ja, da
hätte ganz sicher jemand den Automaten für 10 EUR aufgebrochen...) Die
Geldkarte war da schon praktischer...


Tschüss,
Andre


Marion Scheffels

unread,
Feb 3, 2015, 1:15:17 PM2/3/15
to
On Tue, 03 Feb 2015 18:09:57 +0100, Andre Bremer
<Vorname....@spamnet.de> wrote:

>Ggf. kann man das durch abwechselnden Kauf von 2ct und 3ct Marken
>umgehen. Braucht man nur noch einen Vertriebskanal für 2/3ct-Marken...

Ach was. Du kaufst irgendwas, eine normale Briefmarke oder eine
Packung Umschläge, was du grad brauchst. Bei der ECB Buchung kann der
Betrag bei uns frei angegeben werden bis zur Höhe der möglichen
Zahlschuld, so ist auch eine Teilzahlung per Karte mögllich in
Kombination mit einer weiteren Zahlung/Zahlungsart.

Harald Klotz

unread,
Feb 4, 2015, 8:39:49 AM2/4/15
to
Andre Bremer schrieb:
>>> Hm...von meiner Bank bekomme ich 10ct pro Kartenzahlung. Wieviele
>>> Vorgänge schafft man pro Stunde?
>>
>> EC oder KK?
>
> Beides. EC allerdings nur bei Zahlung per PIN.

Das erstaunt mich.
Ohne PIN ist es auch keine EC Zahlung, sondern Lastschrift.
Die EC wird nur zur Idenfikation genutzt.

Bei EC, erhalten die Banken ca. 0,5% vom Umsatz.
Bis unter 20 Euro also ein Minusgeschäft für die Bank.

> Üblicherweise gibt es allerdings um Fehlbuchungen zu vermeiden eine
> Sperre die verhindert, dass kurz hintereinander mehrmals der gleiche
> Betrag gebucht werden kann.
> Ggf. kann man das durch abwechselnden Kauf von 2ct und 3ct Marken
> umgehen. Braucht man nur noch einen Vertriebskanal für
> 2/3ct-Marken...

Ebay.

> Hm, ich muss den Business Case mal durchrechnen lassen.
> Leider ist die Aktion auf 25EUR/Jahr begrenzt ;)

Ah ja.
Man will den Kauf per KK pushen.

Du hast bei KK einen scheinabren Vorteil.
In der Gesamtheit zahlt der Kunde durch KK Zahlungen drauf.

Die EG will elektronic cash auf 0,2% Kosten begrenzen, ob KK auch
drunterfallen werden?
Apple ist am Jammern, weil sie gern ein schönes Zahlsystem für Juppies
hätten die mittels Iphone zahlen chic finden und Apple bei jeder
Zahlug mitakassieren möchte. Bei 0,2% lohnt es nicht mehr.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Feb 4, 2015, 8:39:50 AM2/4/15
to
Michael 'Mithi' Cordes schrieb:
> Harald Klotz füllte insgesamt 17 Zeilen u.a. mit:
>
>> Ich habe es noch nie benötigt.
>
> Jaha, das haben wir jetzt verstanden, DANKE!
>
> Jetzt musst du nur noch verstehen das du, in keinster Weise, der
> Normallfall bist.

ROTFL.
Du musst verstehen, dass du die Ausnahme bist.
Tatsache ist, dass sich das System nicht durchgesetzt hat und nur von
sehr wenigen genutzt wird, nicht zuletzt weil kaum jemand die Zahlung
damit anbietet.
Am Start war man sogar so borniert, dass man für eine EC mit Chip
einen Aufpreis verlangt hat, was eine breite Einführung zusätzlich
behindert hat.

Im Grunde ist es ja ganz praktisch, kein Gehansel mit Kleingeld,
einfach nur eine Karte.
Wenn man dan überall damit zahlen könnte, kann man auf Bargeld
verzichten.

>> Wo in der Pampa hattest du das als einzige Zahlmöglichkeit?
>
> Nicht als einzige, aber als schnellste und bequemste beim
> Fahrkartenkauf am Automaten (Bahn). Keine Kleingeldorgien rein oder
> raus und kein Kampf mit der Annahme von Geldscheinen.

Und trotzdem nutzt es kaum jemand.

>> Ok, evtl. kein passendes Geld für den Automaten kann tatsächlich
>> ein Problem sein. Aber dann sollte immer noch bar beim Fahrer
>> gehen.
>
> Wo wir gerade bei Pampa sind, in welchen Gegenden bezahlt man noch
> bar beim Fahrer?

Muss die Bahn als ÖPNV dir nicht die Barzahlung zwingend anbieten?
Darf die Bahn auf nur den Verkauf am Automaten mit passendem Geld
anbieten?
Ich denke nicht.
Entweder der Automat muss gängige Zahlungsmittel annehmen und
Wechselgeld geben oder du musst eine andere Zahlmöglichkeit haben.

Es gibt Urteile dazu, welche den ÖPNV verpflichten.

> Weder Zug noch Straßenbahn in Bremen bieten das,

Du kannst in der Straßenbahn keine Karte lösen?
Steht an jeder Haltestelle ein Automat, der gängiges Geld annimmt und
Wechselgeld ausgibt?

> das geht alles nur noch über Automat (Bus fahre ich zu selten, da
> weiß ich nicht ob die auch alle umgestellt sind).

Das dürfte auf gewaltige rechtliche Probleme stoßen.

> Und, Überraschung, Überraschung, die Automaten bieten die
> Möglichkeit das Fahrticket gleich auf die (Trommelwirbel) Geldkarte
> mit aufzubuchen, spart Papier ein.

Und?

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Feb 4, 2015, 8:39:50 AM2/4/15
to
Marion Scheffels schrieb:

> Müsst ich jetzt auf Guhgel Örs nachsehen, irgendwo zwischen Uelzen
> und McPomm an einer (damals) ganz neu gebauten Bahnstrecke. Nix
> Fahrschein beim Fahrer. 24 Mark oder so waren das nach Hamburg(?)

Der ÖPNV *muss* dir eine brauchbare Möglichkeit durch Barzahlung
bieten.

Ich weiss, Großunternehmen meinen häufig sich zu ihrem Vorteil nicht
an Recht halten zu müssen. Das Problem ist, dass der Kunde dem recht
machtlos gegenüber steht.

Grüße Harald

Andre Bremer

unread,
Feb 4, 2015, 8:53:17 AM2/4/15
to
Harald Klotz schrieb am 04.02.2015 um 13:20:

> Man will den Kauf per KK pushen.
>
> Du hast bei KK einen scheinabren Vorteil.
> In der Gesamtheit zahlt der Kunde durch KK Zahlungen drauf.

Tue ich nicht.
Ich habe es noch nie erlebt, dass ich mit KK mehr zahle als Bar.
Ich habe allerdings auch noch nie versucht, ein Auto per KK zu bezahlen...

Oder meinst Du das Märchen, dass die pösen Bankgebühren auf den
Waren-/Dienstleistungspreis aufgeschlagen werden und somit die asozialen
KK-Zahler dafür sorgen, dass auch die braven Barzahler mehr zahlen
müssen? Das ist und bleibt Quatsch, da auch das Bargeld-Handling
erhebliche Kosten nach sich zieht.


Tschüss,
Andre

Marion Scheffels

unread,
Feb 4, 2015, 11:08:35 AM2/4/15
to
On Wed, 04 Feb 2015 14:53:16 +0100, Andre Bremer
<Vorname....@spamnet.de> wrote:

>Ich habe es noch nie erlebt, dass ich mit KK mehr zahle als Bar.

Möglicherweise ist ein diesbezügliches Verbot in den AGB der KK-Firma
zu finden.

Marion Scheffels

unread,
Feb 4, 2015, 11:13:01 AM2/4/15
to
On Wed, 4 Feb 2015 13:55:18 +0100, "Harald Klotz" <kl...@freenet.de>
wrote:

>Am Start war man sogar so borniert, dass man für eine EC mit Chip
>einen Aufpreis verlangt hat, was eine breite Einführung zusätzlich
>behindert hat.

Aber auch nicht überall. Bei uns wurden die Karten beim nächsten
turnusmäßigen Austausch gratis mit Chip geliefert. Wer natürlich
deswegen vorzeitig eine neue wollte, obwohl die andere noch gar nicht
abgelaufen war, wurde zur Kasse gebeten, aber das war vorher schon so
und ist auch heut noch so.
Ich hatte schon eine Karte mit Chip, da konnten unsere eigenen
Automaten die noch gar nicht laden, ich bin dafür zur DBank an den GA
gegangen.

Marion Scheffels

unread,
Feb 4, 2015, 11:22:16 AM2/4/15
to
On Wed, 4 Feb 2015 13:58:33 +0100, "Harald Klotz" <kl...@freenet.de>
wrote:

>Der ÖPNV *muss* dir eine brauchbare Möglichkeit durch Barzahlung
>bieten.

Brauchbar ist relativ. Bei der Bahn kann man ja auch mal eben Tickets
durch die ganze Republik kaufen, mit ICE, 1ster Klasse und wasweißich.
Ich bin mir nicht sicher, ob jeder Kaff-Automat das uneingeschränkt
können muss.

Abgesehen davon: das war DM-Zeit, recht kurz nach der Wende. Da kann
sich inzwischen einiges geändert haben.

Jens Bock

unread,
Feb 4, 2015, 11:24:36 AM2/4/15
to
Marion Scheffels <einwega...@marions.de> wrote:

> On Wed, 04 Feb 2015 14:53:16 +0100, Andre Bremer
> <Vorname....@spamnet.de> wrote:
>
> >Ich habe es noch nie erlebt, dass ich mit KK mehr zahle als Bar.
>
> Möglicherweise ist ein diesbezügliches Verbot in den AGB der KK-Firma
> zu finden.

Die Zeiten sind schon lange vorbei...

Beispiel:
https://www.bahn.de/p/view/buchung/onlineticket/zahlungsverfahren/zahlungsmittelentgelt.shtml


Gruß,
Jens

Harald Klotz

unread,
Feb 4, 2015, 12:56:51 PM2/4/15
to
Andre Bremer schrieb:
> Harald Klotz schrieb am 04.02.2015 um 13:20:
>
>> Man will den Kauf per KK pushen.
>>
>> Du hast bei KK einen scheinabren Vorteil.
>> In der Gesamtheit zahlt der Kunde durch KK Zahlungen drauf.
>
> Tue ich nicht.

Du bildest es dir ein, es ist aber falsch.

Das Geld, welches die Banken einstreichen schneidet sich niemand aus
den Rippen.

> Ich habe es noch nie erlebt, dass ich mit KK mehr zahle als Bar.

Ich habe häufig erlebst, dass man bar weniger zahlt!
Hinzu kommt, ich schrieb Gesamtheit!

Die Kalkulation im Handel basiert auf den Kosten, da sind KK Kosten
eingepreist.
Je mehr mit KK Zahlen, desto mehr KK Kosten müssen eingepreist werden.

> Ich habe allerdings auch noch nie versucht, ein Auto per KK zu
> bezahlen...

Du hast auch nie versucht die Gedanken zu machen, wer die nicht
unerheblichen KK Kosten zahlt. Hint, geschenkt bekommst du es nicht.

Ich bin der Meinung, dass hier der Gesetzgeber gefordert ist, dem
Treiben ein Ende zu setzen, das Banken mit faulen Tricks ihre Kunden
zur KK Nutzung überreden und dem Kunde hinten herum das Geld aus der
Tasche gezogen wird.

> Oder meinst Du das Märchen, dass die pösen Bankgebühren auf den
> Waren-/Dienstleistungspreis aufgeschlagen werden und somit die
> asozialen KK-Zahler dafür sorgen, dass auch die braven Barzahler
> mehr zahlen müssen?

Ich glaube an die Realität, nicht an Märchen.

Was glaubst du denn, wenn die KK Kosten zahlt?
Der Leibe Gott?

> Das ist und bleibt Quatsch, da auch das
> Bargeld-Handling erhebliche Kosten nach sich zieht.

Du hast keine Ahnung, auf diese Dummheit setzen die Banken.

Das Bargeldhandling kostet deutlich weniger als die KK.

Der Handel rechnet mit 0,2-0,5%
Die KK kostet den Handel ein Vielfaches.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Feb 4, 2015, 12:56:51 PM2/4/15
to
Marion Scheffels schrieb:
> On Wed, 04 Feb 2015 14:53:16 +0100, Andre Bremer
> <Vorname....@spamnet.de> wrote:
>
>> Ich habe es noch nie erlebt, dass ich mit KK mehr zahle als Bar.
>
> Möglicherweise ist ein diesbezügliches Verbot in den AGB der
> KK-Firma zu finden.

Ja, leider, wird aber durchaus umgangen, wenn man handelt.
Es wird Zeit, dass den Banken diese Macht genommen wird und der Handel
frei ist, Kosten auf den Kunden abzwälzen.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Feb 4, 2015, 12:56:52 PM2/4/15
to
Jens Bock schrieb:
Das ist auch gut so.
Die Bahn scheint mächtig genug zu sein sich gegen die Banken
durchzusetzen.
Üblich sind meines Wissens Klauseln in den Verträgen der
Akzeptanzstellen, dass sie keine Aufpreise nehmen dürfen, bzw. keine
Rabatte geben dürfen, wenn statt KK ein anderes Zahlungsmittel
eingesetzt wird.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Feb 4, 2015, 12:56:52 PM2/4/15
to
Marion Scheffels schrieb:
> On Wed, 4 Feb 2015 13:55:18 +0100, "Harald Klotz" <kl...@freenet.de>
> wrote:
>
>> Am Start war man sogar so borniert, dass man für eine EC mit Chip
>> einen Aufpreis verlangt hat, was eine breite Einführung zusätzlich
>> behindert hat.
>
> Aber auch nicht überall. Bei uns wurden die Karten beim nächsten
> turnusmäßigen Austausch gratis mit Chip geliefert.

Das ist falsch.
Ich habe selbst mal den Aufpreis gezahlt, ich meine es waren 5 DM
zusätzlich für die Karte mit Chip.
Irgendwann wurde es dann kostenlos, das hat aber einige Jahre
gedauert.
Benötigt habe ich es nie. Hatte vor vielen Jahren mal Geld drauf, das
dann irgendwann wieder runtergeladen, weil ich es nirgends ausgeben
konnte.
In Bussen konnte man damals schon mit Geldkarte zahlen, aber das geht
auch bar und Mehrfachkarten am Automaten oder einer Verkaufsstelle
sind deutlich billiger.

> Wer natürlich
> deswegen vorzeitig eine neue wollte, obwohl die andere noch gar
> nicht abgelaufen war, wurde zur Kasse gebeten, aber das war vorher
> schon so und ist auch heut noch so.

Nene, am Anfang kostete es Geld, auch bei der Postbank.

> Ich hatte schon eine Karte mit Chip, da konnten unsere eigenen
> Automaten die noch gar nicht laden, ich bin dafür zur DBank an den
> GA gegangen.

Komisch, als ich die automatisch bekam, konnten auch die Geldautomaten
damit umgehen.

Die Telekom hatte ja auch mal eine eigene Geldkarte am Markt, die
konnte man u.A. auch in Telefonzellen nutzen, funktionierte auch als
Callthrue. Das heisst ich konnte beim Nachbarn auf meine
Telefonrechnung telefonieren.
(Da war die Karte selbst nicht nötig)

Die Telekom hat mich um das eingezahlte Guthaben betrogen, der Dienst
wurde weiterverkauft und irgendwie eingestampft, das Geld wurde nicht
ausgezahlt. Auf meine Beschwerde wollte man es mir mit der
Telefonrechnung gutschreiben, was aber nicht geschehen ist. Die
Telekom fühlte sich nicht zuständig, der neue Betreiber auch nicht.
De Gutschrift sollte aus Kulanz erfolgen. Mir war letztlich der
Aufwand zu den 10DM hinterherzulaufen. Ich wollte nicht weiter gutes
Geld hinterherwerfen.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Feb 4, 2015, 12:56:52 PM2/4/15
to
Marion Scheffels schrieb:

> Brauchbar ist relativ. Bei der Bahn kann man ja auch mal eben
> Tickets durch die ganze Republik kaufen, mit ICE, 1ster Klasse und
> wasweißich. Ich bin mir nicht sicher, ob jeder Kaff-Automat das
> uneingeschränkt können muss.

Ich denke an jeder Zusteigmöglichkeit muss auch eine angemessene
Zahlmöglichkeit bestehen.

Das ist für öffentliche Verkehrmittel zwingend.

> Abgesehen davon: das war DM-Zeit, recht kurz nach der Wende. Da kann
> sich inzwischen einiges geändert haben.

Für den ÖPNV gibt es nach wie vor eine Beförderungspflicht, verbunden
mit der Pflicht Zahlmöglichkeiten mit Bargeld anzubieten.

Grüße Harald

Message has been deleted

Marc Haber

unread,
Feb 4, 2015, 2:38:52 PM2/4/15
to
Marion Scheffels <einwega...@marions.de> wrote:
>On Wed, 04 Feb 2015 14:53:16 +0100, Andre Bremer
><Vorname....@spamnet.de> wrote:
>>Ich habe es noch nie erlebt, dass ich mit KK mehr zahle als Bar.
>
>Möglicherweise ist ein diesbezügliches Verbot in den AGB der KK-Firma
>zu finden.

Mastercard hat sich selbst damals, als das noch in den AGB stand,
nicht dafür interessiert. Legendär war damals ein größerer Laden für
Unterhaltungselektronik in der Karlsruher Innenstadt, bei dem man
Reparaturen partout nicht mit der Kreditkarte bezahlen durfte, egal
wie teuer sie waren.

Und heute nimmt nahezu jeder Internetshop einen Strafaufschlag für
Kreditkartenzahlung.

Marc Haber

unread,
Feb 4, 2015, 2:43:04 PM2/4/15
to
"Harald Klotz" <kl...@freenet.de> wrote:
>Es gibt Urteile dazu, welche den ÖPNV verpflichten.

Zeig mir eins. Nur eins.

Harald Klotz

unread,
Feb 5, 2015, 7:49:10 AM2/5/15
to
Michael 'Mithi' Cordes schrieb:

>>> Bei uns wurden die Karten beim nächsten
>>> turnusmäßigen Austausch gratis mit Chip geliefert.
>>
>> Das ist falsch.
>
> Das du ein grenzwertiger Troll bist ist hierzugroups ja jedem klar,
> aber musst du es derart offensichtlich machen?

Klar doch.

>> In Bussen konnte man damals schon mit Geldkarte zahlen, aber das
>> geht auch bar und Mehrfachkarten am Automaten oder einer
>> Verkaufsstelle sind deutlich billiger.
>
> Diese Aussage macht keinen Sinn[1]. Warum kannst /konntest du die
> preiswerteren Mehrfachkarten am Automaten nicht auch mit Geldkarte
> kaufen?

Darum geht es nicht.
Warum sollte ich eine Geldkarte einsetzen, wenn es bar bequemer geht?

>> Komisch, als ich die automatisch bekam, konnten auch die
>> Geldautomaten damit umgehen.
>
> Da ist nichts komisch dran, wenn du deine Vorposterin verstehen
> würdest.

Was habe ich denn nicht verstanden.
Sie behauptete, dass sie mit Einführung der Geldkarte diese
automatisch und kostenlos bekommen hat.
Das mag bei der einen oder anderen Bank der Fall gewesen sein,
keineswegs bei allen.
Allerdings erinnere mich nicht an eine einzige Bank, welche am Anfang
die Geldkarte ohne Mehrkosten automatisch ausgegeben hat.

Grüße Harald

markus philippi

unread,
Feb 5, 2015, 2:44:35 PM2/5/15
to
"Harald Klotz" <kl...@freenet.de> wrote:

> Du kannst in der Straßenbahn keine Karte lösen?
> Steht an jeder Haltestelle ein Automat, der gängiges Geld annimmt und Wechselgeld ausgibt?

Ja, ja, ja
(Frankfurt am Main)

> Das dürfte auf gewaltige rechtliche Probleme stoßen.
Noe.

Marc Haber

unread,
Feb 5, 2015, 2:46:42 PM2/5/15
to
"Harald Klotz" <kl...@freenet.de> wrote:
>Allerdings erinnere mich nicht an eine einzige Bank, welche am Anfang
>die Geldkarte ohne Mehrkosten automatisch ausgegeben hat.

Du solltest wirklich mal aufhören, Deine eigenen Erfahrungen als das
Maß aller Dinge anzugeben. Ich habe noch nie für die
Geldkartenfunktionalität extra bezahlen müssen, und ich war einer der
ersten Benutzer.

Ekkehard Schwarz

unread,
Feb 6, 2015, 11:04:59 AM2/6/15
to
Michael Kreienberg schrieb:

>hier in Offenbach am Main ist seit Jahresbeginn, an allen mir bekannten
>Briefmarkenautomaten (Postwertzeichengeber :), keine Bezahlung mit der
>Geldkarte mehr möglich. Ist das in anderen Städten auch so?

Das kann ich aus NRW bestätigen. Seit Anfang des Jahres scheint an
keinem Briefmarkenautomaten mehr die Zahlung mit Geldkarte möglich zu
sein.

Als Konsequenz habe ich meine Geldkarte inzwischen entladen, da es
keine für mich sinnvolle Nutzungsmöglichkeit mehr gibt (ich rauche
nicht, brauche keine Parkscheine, und für den ÖPNV habe ich ein Abo).

Gruß
E.S.

Harald Klotz

unread,
Feb 6, 2015, 1:00:52 PM2/6/15
to
Marc Haber schrieb:
> "Harald Klotz" <kl...@freenet.de> wrote:
>> Allerdings erinnere mich nicht an eine einzige Bank, welche am
>> Anfang die Geldkarte ohne Mehrkosten automatisch ausgegeben hat.
>
> Du solltest wirklich mal aufhören, Deine eigenen Erfahrungen als das
> Maß aller Dinge anzugeben. Ich habe noch nie für die
> Geldkartenfunktionalität extra bezahlen müssen, und ich war einer
> der ersten Benutzer.

Vielleicht ahst du es ja erst mitbekommen, als sie kostenlos
ausgegeben wurde.

Grüße Harald

Marc Haber

unread,
Feb 6, 2015, 4:09:51 PM2/6/15
to
Wie ich oben schon schrieb, habe ich die Geldkarte schon benutzt, als
ich noch nicht mit meiner Diplomarbeit angefangen hatte. Das dürfte
1997 oder 1998 gewesen sein. Die ersten Pilotversuche für die
Geldkarte gab es 1996.

Michael Kreienberg

unread,
Feb 8, 2015, 4:02:53 AM2/8/15
to
Hallo,

"Ekkehard Schwarz" schrieb im Newsbeitrag
news:cjk719...@mid.individual.net...

> Das kann ich aus NRW bestätigen. Seit Anfang des Jahres scheint an
> keinem Briefmarkenautomaten mehr die Zahlung mit Geldkarte möglich zu
> sein.

es wird sogar noch schlechter: Selbst im Hauptbahnhof Frankfurt am Main
zeigen die Briefmarkenautomaten nun ein Baustellenschild "Dieser Automat
steht zur Zeit leider nicht zur Verfügung", die anderen mir bekannten
Postwertzeichengeber auch.

Viele Grüße
Michael Kreienberg


Marion Scheffels

unread,
Feb 12, 2015, 4:55:17 AM2/12/15
to
On Fri, 06 Feb 2015 17:04:57 +0100, Ekkehard Schwarz
<es+n...@nurfuerspam.de> wrote:

>>hier in Offenbach am Main ist seit Jahresbeginn, an allen mir bekannten
>>Briefmarkenautomaten (Postwertzeichengeber :), keine Bezahlung mit der
>>Geldkarte mehr möglich. Ist das in anderen Städten auch so?
>
>Das kann ich aus NRW bestätigen. Seit Anfang des Jahres scheint an
>keinem Briefmarkenautomaten mehr die Zahlung mit Geldkarte möglich zu
>sein.

Ich habe gestern einen unserer Techs erwischt, die auch die Automaten
betreuen: die GK-Funktion ist zu teuer und wird/bleibt deaktiviert. In
den Automaten ist dafür irgendeine Karte verbaut, die alle paar Jahre
abläuft und die dann getauscht werden muss.

Irgendwas habe ich aber auch in einem Gespräch mit einer Kollegin
gehört: dass es möglicherweise auch ganz neue Automaten geben wird.
Ich halte es daher für möglich, dass diese neuen Automaten diese
Zahlfunktion wieder haben könnten - und womöglich auch noch andere
moderne Zahlfunktionen dazu. Aber das ist derzeit nur meine eigene
Spekulation.
Auch in unserer internen Zeitschrft "Bankpost" war von einer Reihe
neuer SB-Automaten die Rede.

Marc Haber

unread,
Feb 12, 2015, 6:31:39 AM2/12/15
to
Marion Scheffels <einwega...@marions.de> wrote:
>Ich habe gestern einen unserer Techs erwischt, die auch die Automaten
>betreuen: die GK-Funktion ist zu teuer und wird/bleibt deaktiviert. In
>den Automaten ist dafür irgendeine Karte verbaut, die alle paar Jahre
>abläuft und die dann getauscht werden muss.

Mistmistmist.

Harald Klotz

unread,
Feb 12, 2015, 6:51:07 AM2/12/15
to
Marc Haber schrieb:
> Marion Scheffels <einwega...@marions.de> wrote:
>> Ich habe gestern einen unserer Techs erwischt, die auch die
>> Automaten betreuen: die GK-Funktion ist zu teuer und wird/bleibt
>> deaktiviert. In den Automaten ist dafür irgendeine Karte verbaut,
>> die alle paar Jahre abläuft und die dann getauscht werden muss.
>
> Mistmistmist.

Du hättest mehr Briefmarken mittels Geldkarte kaufen sollen. ;-)

Grüße Harald

Marc Haber

unread,
Feb 12, 2015, 2:43:21 PM2/12/15
to
Haben die 64 2-Cent-Briefmarken Anfang letzten Jahres nicht gereicht?

Grüße
Marc, der in geistiger Umnachtung 10 Tage vor der Erhöhung von 58 auf
60 Cent noch 40 58er gekauft hatte

Marion Scheffels

unread,
Feb 17, 2015, 3:37:14 AM2/17/15
to
On Thu, 12 Feb 2015 10:55:17 +0100, Marion Scheffels
<einwega...@marions.de> wrote:

>Ich halte es daher für möglich, dass diese neuen Automaten diese
>Zahlfunktion wieder haben könnten

Laut https://de.wikipedia.org/wiki/GeldKarte sind die
Genossenschaftsbanken ausgestiegen und bieten die GK-Funktion auf neu
ausgegebenen Karten nicht mehr an.
Das sieht nicht gut aus.

Marion Scheffels

unread,
Feb 23, 2015, 4:28:20 PM2/23/15
to
On Thu, 12 Feb 2015 10:55:17 +0100, Marion Scheffels
<einwega...@marions.de> wrote:

>Auch in unserer internen Zeitschrft "Bankpost" war von einer Reihe
>neuer SB-Automaten die Rede.

Von einem "Feimachungsautomaten" ist da die Rede, bei dem man in
Filialen "bargeldlos" Frankierlabel und Waren aus dem Postshop
bezahlen kann. Bis zu 350 Geräte sollen bis Ende 2015 in den Filialen
ausgeflächt werden, dazu Indoor-Packstationen und Paketboxen mit
Belegausgabe.

Ich vermute mal, dass mehr oder weniger gleiche Automaten auch outdoor
aufgestellt werden.
Mich irritiert dabei der Ausdruck "bargeldlos" - keine Bargeldzahlung
mehr?
Wenn es eh Labeldrucker werden, könnten eventuell auch Einschreiben
angeboten werden. Dann wären allerdings die Label so groß wie am
Schalter.

Michael Kreienberg

unread,
Feb 24, 2015, 8:21:12 AM2/24/15
to
Hallo,

"Gibt viel für wenig Geld" der Warenautomat der Deutschen Bundespost, später
"der Deutschen Post" gab es schon mal (vgl.
http://www.atm-altmann.de/?Automaten_%26amp%3B_Drucker___Postautomation___Der_Warenautomat).
Das waren Sielaff-Automaten in nicht-öffentlichen Räumen der
Privatwirtschaft. Es gibt in verschiedenen Unternehmen noch Automaten aus
diesem Programm. Was es weniger gibt, sind Auskünfte der Post hierzu - muss
wohl schlimm gewesen sein mit dem Produkt.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Kreienberg

Marion Scheffels

unread,
Feb 24, 2015, 10:34:12 AM2/24/15
to
On Tue, 24 Feb 2015 14:21:17 +0100, "Michael Kreienberg"
<kre...@gmx.de> wrote:

>"Gibt viel für wenig Geld" der Warenautomat der Deutschen Bundespost, später
>"der Deutschen Post" gab es schon mal

Nee, sowas ist das nicht.
Das ist so gesehen eine SB-Kasse im Schalterraum. Du nimmst dir ein
Produkt aus der Auslage, scannst dort selbst den EAN-Code und zahlst.

Harald Klotz

unread,
Feb 24, 2015, 12:48:00 PM2/24/15
to
Marion Scheffels schrieb:

> Mich irritiert dabei der Ausdruck "bargeldlos" - keine
> Bargeldzahlung mehr?

Warum nicht.
Geldprüfer sind teuer und Fehleranfällig, EC Zahlung dürfte innen
wegen ohnehin vorhandener Anbindung kein Problem darstellen.
Aussen braucht es eine entsprechende Verkabelung oder teure
Mobilnetzverbindung.

Grüße Harald

Marion Scheffels

unread,
Feb 24, 2015, 1:12:01 PM2/24/15
to
On Tue, 24 Feb 2015 18:45:16 +0100, "Harald Klotz" <kl...@freenet.de>
wrote:

>Aussen braucht es eine entsprechende Verkabelung oder teure
>Mobilnetzverbindung.

Die Wertzeichendrucker sind bereits alle verkabelt.

Stefan Schmitz

unread,
Feb 24, 2015, 5:39:28 PM2/24/15
to
Am Montag, 23. Februar 2015 22:28:20 UTC+1 schrieb Marion Scheffels:

> ausgeflächt

Ist das Postsprech oder deine persönliche Erfindung?

Du hast das schon mehrfach verwendet, ansonsten wird es im Netz praktisch nicht
gefunden.

markus philippi

unread,
Feb 25, 2015, 2:30:20 PM2/25/15
to
Marion Scheffels <einwega...@marions.de> wrote:
> Bis zu 350 Geräte sollen bis Ende 2015 in den Filialen
> ausgeflächt werden, dazu Indoor-Packstationen und Paketboxen mit
> Belegausgabe.

Indooor?
Möglichst in den Stationen die eh nur wenigste Stunden in der Woche auf
haben ...

Marion Scheffels

unread,
Feb 25, 2015, 2:45:11 PM2/25/15
to
On Tue, 24 Feb 2015 14:39:28 -0800 (PST), Stefan Schmitz <ss...@gmx.de>
wrote:

>Ist das Postsprech oder deine persönliche Erfindung?

Hab ich halt irgendwo aufgeschnappt. Keine Ahnung. *schulterzuck*
Auch in Zusammenhang mit Updates.

Marion Scheffels

unread,
Feb 25, 2015, 3:01:16 PM2/25/15
to
On 25 Feb 2015 19:30:18 GMT, markus philippi
<markusp...@solinetcafe.org> wrote:

>Indooor?
>Möglichst in den Stationen die eh nur wenigste Stunden in der Woche auf
>haben ...

"... die Möglichkeit, jederzeit benachrichtigte Pakete und Päckchen
abzuholen sowie freigemachte Sendungen zu verschicken."

Wenn es so ist, wiie du sagst, gereicht es der Kondschaft wohl zum
Vorteil.

Harald Klotz

unread,
Feb 25, 2015, 4:18:43 PM2/25/15
to
Marion Scheffels schrieb:

>> Aussen braucht es eine entsprechende Verkabelung oder teure
>> Mobilnetzverbindung.
>
> Die Wertzeichendrucker sind bereits alle verkabelt.

Telefon und Internet?

Grüße Harald

Gernot Zander

unread,
Feb 25, 2015, 5:35:02 PM2/25/15
to
Hi,

in de.etc.post Marion Scheffels <einwega...@marions.de> wrote:
> On Tue, 24 Feb 2015 14:39:28 -0800 (PST), Stefan Schmitz <ss...@gmx.de>
> wrote:

> >Ist das Postsprech oder deine persönliche Erfindung?

> Hab ich halt irgendwo aufgeschnappt. Keine Ahnung. *schulterzuck*
> Auch in Zusammenhang mit Updates.

Woanders heißt das halt "rollout", ein Wort, bei dem mir schlecht
wird, nicht nur wegen Denglisch, sondern weil da ein PR-Fuzzi wieder
was verspricht, was niemand hält.

mfg.
Gernot

--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander) *Keine Mailkopien bitte!*
Kein Feuer, keine Kohle, kann brennen so heiß
als Strom ohne Zähler, wenn keiner was weiß. (shey...@arcor.de)

Marion Scheffels

unread,
Feb 26, 2015, 3:04:34 PM2/26/15
to
On Wed, 25 Feb 2015 21:01:37 +0100, "Harald Klotz" <kl...@freenet.de>
wrote:

>Telefon und Internet?

Alarm und Fernwartung.
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