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Re: Matrixcode

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Stefan Schmitz

unread,
Dec 20, 2021, 10:30:48 AM12/20/21
to
Am 20.12.2021 um 16:00 schrieb Christian @Soemtron:
> Hi,
>
> da ich die Gruppe erst seit kurzem lese: sorry falls das eine FAQ ist.
>
> Die Post scheint ja Ernst zu machen, und alle neuen Briefmarken mit einem
> Matrixcode auszustatten zu wollen. Selbst die 5ct-Marke hat jetzt einen.
>
> Begründet wird es (neben einem rudimentären Tracking als Kundennutzen)
> damit, Mehrfachnutzung von Briefmarken zu verhindern. Das halte ich für
> vorgeschoben. Ich bekomme relativ viel Post und ungestempelte Briefe
> kommen natürlich vor, sind aber eine sehr seltene Ausnahme. Die Marken

Wie viele Briefe sind denn überhaupt noch mit Marken frankiert?
Bei den wenigen noch umlaufenden Briefmarken könnte ich mir schon
vorstellen, dass da ein spürbarer Anteil recycelt wird.
Außerdem würde man sich automatische Entwertung den Aufwand für exaktes
Stempeln und die Nachkontrolle sparen.

> wiederzuverwerten ist auch einigermaßen mühsam. Dagegen steht ein m.E.
> erheblicher Aufwand durch die Codes für die Post. Daß da unterm Strich
> nur durch Verhinderung der Mehrfachnutzung ein Gewinn übrig bleibt, auch
> angesichts abnehmender Bedeutung von Briefen allgemein und solchen mit
> Briefmarke insbesondere, kann ich mir nicht vorstellen. Die meisten
> Briefe sind schon lange anderweitig frankiert.

Welchen Mehraufwand siehst du denn durch solche Codes? Die zu
generieren, kostet nichts und die Druckkosten dürften durch die
Änderungen auch nicht nennenswert steigen.

> D.h. der eigentliche Grund ist eher ein anderer. Zum einen fallen Daten
> an, die sich gewinnbringend verwerten lassen. Zum andern ist es ein
> weiterer Schritt, anonyme Kommunikation zu erschweren bzw. zu mehr
> Überwachung. Das findet ja üblicherweise in Salamitaktik statt.

Welche Daten sollen denn durch diese Codes erhoben werden können?
Die wichtigsten Daten sind Anschrift und Absender, aber die lassen sich
auch ohne Code in der Briefmarke auslesen.

> Perfektioniert wird es wohl dann, wenn man keine Briefmarken mehr bar
> bezahlen kann. (Die Entwicklung bei Bus-/Bahnfahrkarten geht jedenfalls
> in diese Richtung - Fortbewegung, ohne Daten an $großer_Bruder zu
> liefern, wird immer schwerer) Dann läßt sich leicht feststellen, wer das
> Porto für irgend eine Sendung X gekauft hat.

Was hätte man davon, zu wissen, dass das Porto für den Brief von Heinz
Müller vor 7 Monaten von seiner Frau gekauft wurde?

> Mir gefällt das jedenfalls gar nicht, wie jede Aktion gegen Privatsphäre
> und Datenschutz. Was meint ihr dazu, sehe ich das zu schwarz? Werden die
> Codes in ein paar Monaten wieder abgeschafft, wenn Kunden sie nicht
> nutzen? (App ist dafür wohl notwendig)

Wie, ohne App kann man die Marken nicht aufkleben?

> Ist die Mehrfachnutzung etwa
> wirklich ein Problem, wofür sich dieser Aufwand lohnt?
>
> Ich überlege, die zuletzt gelieferten Marken zurück zu senden und welche
> ohne Code zu bestellen. Nur um die Ablehnung zu zeigen.

Wenn dir an Anonymität gelegen ist, solltest du keine Briefe schreiben.
Oder schreibst du zur Verwirrung von Big Brother immer einen falschen
Absender drauf?

Marion Scheffels

unread,
Dec 20, 2021, 3:36:48 PM12/20/21
to
On 20 Dec 2021 16:00:00 +0100, christian...@soemtron.de
(Christian @Soemtron) wrote:

>Ich überlege, die zuletzt gelieferten Marken zurück zu senden und welche
>ohne Code zu bestellen. Nur um die Ablehnung zu zeigen.

Solltest du eventuell nicht. Die Impfpflicht kommt. Wenn man dann so
eine Marke auf die Einstichstelle der Impfung klebt, verwirrt das den
Scanner und er spuckt Nonsens aus. Dann kann der Gates dich nicht mehr
tracken!

LG,
Marion

Tobias Schuster

unread,
Dec 20, 2021, 6:33:44 PM12/20/21
to
Ich weiß, wie es gemeint ist, aber Vorsicht, es gibt vordergründug
schlaue Mitleser/schreiber, die so etwas gerne auch als die Wahrheit
verkaufen.

Diese Querartisten warten nur darauf wieder so eine Schwachsinnstheorie
zu verinnerlichen und den naiv inspirierten "Spaziergängern" als
Beweggrund an Hand zu geben.

2

Laurenz Trossel

unread,
Dec 21, 2021, 2:15:13 AM12/21/21
to
On 2021-12-20, Stefan Schmitz <ss...@gmx.de> wrote:

> Die wichtigsten Daten sind Anschrift und Absender, aber die lassen sich
> auch ohne Code in der Briefmarke auslesen.

Das wird ja schon lange gemacht. Relativ neu ist der Service, daß neben den
üblichen Bedarfsträgern auch der Empfänger die Bilder seiner Briefe
erhalten kann.

|Um Sendungen für die korrekte Zustellung automatisiert sortieren zu können,
|werden in den Sortiermaschinen der Briefzentren Bilder der Anschriftenseite
|der Briefumschläge erzeugt.
|
|Dabei werden die Postleitzahl, der Ort, die Straße und die Hausnummer zu
|Sortierzwecken gelesen, um die Sendung für eine fehlerfreie Zustellung zu
|kodieren. Zudem wird die Freimachung geprüft, um die korrekte Abrechnung
|der Sendungen sicherzustellen
https://www.deutschepost.de/de/service1/themenseiten/sendungsverfolgung/briefankuendigung/nutzung.html

https://krebsonsecurity.com/2017/10/usps-informed-delivery-is-stalkers-dream/

Marion Scheffels

unread,
Dec 21, 2021, 2:42:40 AM12/21/21
to
On Tue, 21 Dec 2021 00:33:45 +0100, Tobias Schuster <7e0f...@gmx.de>
wrote:

>Ich weiß, wie es gemeint ist, aber Vorsicht, es gibt vordergründug
>schlaue Mitleser/schreiber, die so etwas gerne auch als die Wahrheit
>verkaufen.

Ich schließe nicht aus, dass jemand diesen Quatsch wirklich glauben
würde. Zugegebenermaßen machte mir die Vorstellung gerade Spaß, dass
Leute sich deswegen QR-Codes da hinbappen, zumal zu solchen
Apothekerpreisen.

Jeder Kunde darf gern jederzeit bestellen, statt des von mir gerade
zum Verkauf mit dem Barcodescanner erfassten Briefmarkenbogens einen
nichtgescannten zu bekommen (der dann nicht mit seinen Bezahldaten
verknüpft ist).
Einen Schmunzler kann ich auf der Arbeit immer mal brauchen.

LG,
Marion

Stefan Schmitz

unread,
Dec 21, 2021, 3:37:45 PM12/21/21
to
Am 21.12.2021 um 21:08 schrieb Christian @Soemtron:
> Stefan Schmitz <ss...@gmx.de> schrieb:

>> Außerdem würde man sich automatische Entwertung den Aufwand für
>> exaktes Stempeln und die Nachkontrolle sparen.
>
> Das könnte auch Teil des Plans sein, ja. Das könnten sie dann aber bitte
> auch sagen. Keine schöne Vorstellung, nur mit Smartphone und Online-
> Zugang sehen zu können, wann/wo ein Brief abgeschickt wurde. Ich finde
> Poststempel gut, egal ob bei Terminsachen, Urlaubspostkarten o.ä. Aber
> damit ich bin wohl altmodisch.
So ein Stempel kann auch einfach irgendwo auf den Umschlag plaziert
werden. Man muss dann nicht mehr nach der Marke suchen.

>> Welchen Mehraufwand siehst du denn durch solche Codes? Die zu
>> generieren, kostet nichts und die Druckkosten dürften durch die
>> Änderungen auch nicht nennenswert steigen.
>
> Die Frage wundert mich. Es muß Software und Rechnerkapazität mit recht
> hoher Ausfallsicherheit bereitgestellt und gewartet werden. Der Druck ist
> auf alle Fälle komplizierter und fehleranfälliger. Entsprechende
> Maschinen mußten ja überhaupt erst angeschafft werden. Und das, wie
> erwähnt, vor dem Hintergrund sinkender Nutzung von Briefmarken. Wäre es
> ein boomender Markt, sähe das anders aus.

Als wenn ohne die Codes keine Software benötigt würde.

>> Welche Daten sollen denn durch diese Codes erhoben werden können?
>
> So viel Phantasie setze ich mal voraus, das zu erkennen.

Tut mir leid, mir fällt nichts ein, was nicht schon längst geht.

>> Die wichtigsten Daten sind Anschrift und Absender, aber die lassen
>> sich auch ohne Code in der Briefmarke auslesen.
>
> Beim Absender ist das nicht zwingend der Fall.
>
>> Wie, ohne App kann man die Marken nicht aufkleben?
>
> Wäre mir neu, wer behauptet das?

Du sagtest, ohne App könne man die neuen Marken nicht nutzen.

Dschen Reinecke

unread,
Dec 22, 2021, 3:44:32 AM12/22/21
to
Am 20.12.2021 um 16:00 schrieb Christian @Soemtron:

Moin Christian!

> Begründet wird es (neben einem rudimentären Tracking als Kundennutzen)
> damit, Mehrfachnutzung von Briefmarken zu verhindern. Das halte ich für
> vorgeschoben. Ich bekomme relativ viel Post und ungestempelte Briefe
> kommen natürlich vor, sind aber eine sehr seltene Ausnahme. Die Marken
> wiederzuverwerten ist auch einigermaßen mühsam. Dagegen steht ein m.E.
> erheblicher Aufwand durch die Codes für die Post. Daß da unterm Strich
> nur durch Verhinderung der Mehrfachnutzung ein Gewinn übrig bleibt, auch
> angesichts abnehmender Bedeutung von Briefen allgemein und solchen mit
> Briefmarke insbesondere, kann ich mir nicht vorstellen. Die meisten
> Briefe sind schon lange anderweitig frankiert.

Bei normalen Briefen hast Du recht, da dominieren frei gestempelte oder
per Code frankierte. Und die mit Briefmarken sind ordentlich gestempelt.

Wenn es aber um größere Sendungen geht, z.B. eine Warensendung im
Luftpolster-Umschlag oder letztes Jahr noch Päckchen sind oft schlecht,
teilweise gar nicht gestempelt.

> D.h. der eigentliche Grund ist eher ein anderer. Zum einen fallen Daten

Neben der Doppel-Verwendung lässt sich so einfacher die korrekte
Frankierung prüfen, insbesondere wenn sie aus mehreren Briefmarken besteht.

Ich habe auch ein Unbehagen gegen die Matrix-Briefmarken. Ich denke das
ist aber eher in der Ästhetik begründet, da die Codes einfach hässlich
sind und die Briefmarken eine komische Größe haben. Technisch sehe ich
da kaum Missbrauchspotential.

Ciao Dschen

--
Dschen Reinecke

=== der mit dem Namen aus China ===

http://WWW.DSCHEN.DE mailto:use...@dschen.de

Marion Scheffels

unread,
Dec 22, 2021, 3:01:09 PM12/22/21
to
On 21 Dec 2021 21:08:00 +0100, christian...@soemtron.de
(Christian @Soemtron) wrote:

>Spätestens bei 5ct-Marken stünde der Aufwand in keinem
>Verhältnis.

Erst mal geht einigen Leuten einer ab, wenn sie die "Bundespost"
beschupsen können.
Dazu kommt noch, dass es tatsächlich nicht wenige gibt, die überhaupt
nicht begreifen, dass das für die Briefmarke bezahlte Entgelt schon
für den ersten Transport aufgewendet wurde und sie eine
Leistungserschleichung begehen.

Ich könnte sogar sofort jemanden benennen (wenn ich ihn nicht
vergessen hätte, sogar namentlich), der das professionell gemacht hat.
Einfach von den Firmen die gebrauchten Umschläge der Eingangspost
aufgekauft und ausgewertet, Sondermarken für Sammelzwecke
weiterverkaufen, Ungestempelte wiederverwenden (damals konnte man auch
noch Pakete mit Briefmarken frankieren).

LG,
Marion

Marion Scheffels

unread,
Dec 22, 2021, 3:18:06 PM12/22/21
to
On 21 Dec 2021 21:08:00 +0100, christian...@soemtron.de
(Christian @Soemtron) wrote:

> Entsprechende
>Maschinen mußten ja überhaupt erst angeschafft werden.

Nö, die sind längst da. Längst. Lääängst.
Vor 20 (zwanzig!) Jahren, als die Frankiersoftware StampIt herauskam,
gab es bereits die grundlegende Technik dafür, da die von dieser
Software erstellten Frankiervermerke - tadaa! - einen Binärcode haben.
Auch die Frankiermaschinen wurden dann peu a peu durch solche mit
Binärcode ersetzt. Die Labeldrucker wurden an den Schaltern
ausgeflächt und die Internetmarke für jedermann kam raus.
Die Gültigkeit aller dieser Frankaturen wird durch den Binärcode
verifiziert, der eine einmalige laufende Nummer trägt.
Die Codes auch auf die Briefmarken zu drucken ist so ziemlich der
letzte Schritt.

Da der Code übrigens die Echtheit und Unbenutztheit der Marke
garantiert, kann die Post bei der Marke das Druckverfahren
vereinfachen: es ist keine Fluoreszenz oder Zeugs mehr nötig oder
besondere Druckverfahren wie Tiefdruck oder was da benutzt wird.

Immer mehr Serverkapazität ist bei der technischen Entwicklung
heutzutage nicht das Problem.

Ergo: wenn du darüber jammern möchtest, dass deine Briefe nun vom
"Großen Bruder" getrackt werden können, hast du die Entwicklung um
zwei Dekaden verpennt, da fast die gesamte Post zu dir hin, die binäre
Codes trägt, nach deiner eigenen Theorie schon lange getrackt werden
kann.

LG,
Marion

Thomas Hochstein

unread,
Dec 22, 2021, 11:45:03 PM12/22/21
to
Marion Scheffels schrieb:

> Jeder Kunde darf gern jederzeit bestellen, statt des von mir gerade
> zum Verkauf mit dem Barcodescanner erfassten Briefmarkenbogens einen
> nichtgescannten zu bekommen (der dann nicht mit seinen Bezahldaten
> verknüpft ist).

Dann aber nur gegen Aufpreis!

Stefan Schmitz

unread,
Dec 23, 2021, 5:20:43 AM12/23/21
to
Am 23.12.2021 um 10:10 schrieb Martin Τrautmann:
> Soweit ich mich erinnere ist bei der BuPo generell das Ablösen und
> Wiederverwenden verboten, selbst wenn man falsch frankiert hatte und die
> Briefmarken dann woanders richtig einsetzen will.
>
> https://www.paketda.de/verschicken/briefmarken-abloesen.html
> -> Post:
> +++
> Wie bekomme ich unbrauchbar gewordene Briefmarken ersetzt?
>
> Briefmarken, die z.B. falsch aufgeklebt wurden, eingerissen sind,
> abgeschnitten wurden oder durch andere Umstände z.B. einen Wasserschaden
> unbrauchbar geworden sind, tauschen wir Ihnen gerne gegen postfrische
> gleichwertige Briefmarken um.
> +++
>
> Aber die Meinungen gehen da auseinander. Ebenso finde ich die Aussage
> der Post:
>
> «Mit dem Stempeln bestätigt die Post den Transport. Wenn eine Briefmarke
> nicht per Stempel entwertet worden ist, liegt der Fehler bei der Post.»

Dass das eine Aussage der Post wäre, bezweifle ich sehr. Aber selbst
wenn, wäre das kein Widerspruch zum Verbot der erneuten Verwendung.

Stefan Schmitz

unread,
Dec 23, 2021, 5:28:52 AM12/23/21
to
Am 23.12.2021 um 10:47 schrieb Christian @Soemtron:
> Dschen Reinecke <use...@dschen.de> schrieb:
>> Wenn es aber um größere Sendungen geht, z.B. eine Warensendung
>> [...] teilweise gar nicht gestempelt.
> ^^^^^^^^^
> Die Höhe dieses Teils ist offenbar umstritten. Nach meiner Einschätzung
> ist das in der Summe irrelevant, vor allem angesichts der absoluten Zahl
> mit Marken freigemachter Sendungen.

Millionenschaden in GB (wie hoch ist da der Briefmarkenanteil?),
Tausende Angebote bei eBay.
https://www.paketda.de/news-gebrauchte-briefmarken-erkennung.html
Irrelevant sieht mir das nicht aus.

> Betrugsversuche wird es weiterhin
> geben, nur eben andere, dann eben u.a. mit Programmierkenntnissen.
> <rant/> Eingedämmt wird mit viel Aktionismus wieder mal nur die
> Kleinkriminalität. Wenn man nur bei Großbetrügern auch so konsequent
> wäre. Aber denen hilft man lieber und wird dann noch Bundeskanzler...

Die Post als Unternehmen geht halt gegen das vor, wovon sie selbst
betroffen ist.

Matthias Hanft

unread,
Dec 23, 2021, 12:32:42 PM12/23/21
to
Marion Scheffels schrieb:
>
> Die Gültigkeit aller dieser Frankaturen wird durch den Binärcode
> verifiziert, der eine einmalige laufende Nummer trägt.

Da würde mich mal die Technik dahinter interessieren. Ich hab mal
in einem Briefzentrum die "Aufstell- und Stempelmaschine" besichtigt,
wo die Briefe mit einem Affenzahn durchgerauscht sind. Wenn jetzt
neuerdings "Fotografieren-Scannen-Nummer-in-Datenbank-auf-Gültigkeit-
prüfen" (und "Foto-an-GMX-Kunden-zur-Briefankündigung-mailen") in dem
gleichen Affenzahn abgewickelt wird, finde ich das schon beeindruckend.

Schafft man sowas mit herkömmlicher PC-Technik (mal vorausgesetzt,
man hat unbegrenzt Geld und kauft die leistungsfähigste Server- und
Datenbanksoftware von Oracle, IBM oder SAP & Co.)? Oder was steht
dort in den Rechenzentren?

Gruß Matthias.

Matthias Hanft

unread,
Dec 23, 2021, 12:39:30 PM12/23/21
to
Stefan Schmitz schrieb:
>
> Millionenschaden in GB (wie hoch ist da der Briefmarkenanteil?),
> Tausende Angebote bei eBay.
> https://www.paketda.de/news-gebrauchte-briefmarken-erkennung.html
> Irrelevant sieht mir das nicht aus.

Es scheint auch noch Betrüger auf einer anderen Ebene zu geben:

Neulich musste ich beim Einliefern an der Packstation die Warenkorb-
nummer der (von mir via dhl.de gekauften und selbst ausgedruckten)
Paketmarke eintippen - sowas war mir bis dahin auch noch nie unter-
gekommen (sowas wie "MYU83472JJF88" oder so ähnlich).

Wie kann man denn *da* betrügen? Erfinden die Gangster irgendwelche
Sendungsnummern und hoffen, dass die gültig sind? Da stehen sie aber
lange an der Packstation, bis sie einen Zufallstreffer landen... oder
was ist da der Trick?

Gruß Matthias.

Stefan Schmitz

unread,
Dec 23, 2021, 2:58:32 PM12/23/21
to
Am 23.12.2021 um 18:32 schrieb Matthias Hanft:
> Marion Scheffels schrieb:
>>
>> Die Gültigkeit aller dieser Frankaturen wird durch den Binärcode
>> verifiziert, der eine einmalige laufende Nummer trägt.
>
> Da würde mich mal die Technik dahinter interessieren. Ich hab mal
> in einem Briefzentrum die "Aufstell- und Stempelmaschine" besichtigt,
> wo die Briefe mit einem Affenzahn durchgerauscht sind. Wenn jetzt
> neuerdings "Fotografieren-Scannen-Nummer-in-Datenbank-auf-Gültigkeit-
> prüfen" (und "Foto-an-GMX-Kunden-zur-Briefankündigung-mailen") in dem
> gleichen Affenzahn abgewickelt wird, finde ich das schon beeindruckend.

Wann war denn deine Besichtigung? Wenn damals schon die Adressen
automatisch erkannt und der Leitcode aufgedruckt wurden, waren die
zeitkritischen Punkte längst realisiert. Damit hat man auch schon das
Foto, das irgendwann später am GMX geschickt werden kann. Die
Überprüfung der Marken auf Gültigkeit muss nicht unbedingt gleichzeitig
erfolgen, ungültige kann man auch später rauswerfen.
Allerdings sollte es auch kein Problem sein, die beiden Prozesse
Adresserkennung und Frankaturkontrolle parallel laufen zu lassen. Große
Unterschiede bei den Anforderungen vermute ich nicht.

Stefan Schmitz

unread,
Dec 23, 2021, 3:04:07 PM12/23/21
to
Am 23.12.2021 um 18:39 schrieb Matthias Hanft:

> Es scheint auch noch Betrüger auf einer anderen Ebene zu geben:
>
> Neulich musste ich beim Einliefern an der Packstation die Warenkorb-
> nummer der (von mir via dhl.de gekauften und selbst ausgedruckten)
> Paketmarke eintippen - sowas war mir bis dahin auch noch nie unter-
> gekommen (sowas wie "MYU83472JJF88" oder so ähnlich).
>
> Wie kann man denn *da* betrügen? Erfinden die Gangster irgendwelche
> Sendungsnummern und hoffen, dass die gültig sind? Da stehen sie aber
> lange an der Packstation, bis sie einen Zufallstreffer landen... oder
> was ist da der Trick?

Das Eintippen diente wohl kaum der Betrugsprävention, sondern wird nötig
geworfen sein, weil die Marke nicht gescannt werden konnte.
Das muss ich auch machen, wenn ich an der PS eine Marke ausdrucken will.

Stefan Schmitz

unread,
Dec 23, 2021, 3:09:43 PM12/23/21
to
Am 23.12.2021 um 19:13 schrieb Martin Τrautmann:
> On 23 Dec 2021 10:47:00 +0100, Christian @Soemtron wrote:
>> Interessant fände ich auch den Anteil der Philatelisten am
>> Briefmarkenumsatz und ob es Auswirkungen haben wird, wenn die das
>> mehrheitlich ablehnen und einfach nicht mehr jede Neuerscheinung z.T. in
>> mehrfacher Ausführung kaufen.
>
> Von meiner Seite wurde das Sammeln postfrischer Marken in dem Moment
> uninteressant, als die Post beschloss, dass alte Marken mit
> Übergingsfrist ihre Gültigkeit verloren - die große Trendwende, da seit
> 1969 Marken unbefristet gültig geblieben waren, zuzüglich einiger
> früherer Dauerserienwerte.
>
> Damit waren postfrische Marken kein zinsloses Darlehen mehr bei der
> Post, sondern nur noch reine Sammelobjekte.

Das betraf doch nur die Marken, die vor dem Stichtag herausgegeben
wurden. Neuere könnte man wieder als zinsloses Darlehen betrachten. Oder
haben auch die aktuellen schon eine Befristung?

Du warst also kein wirklicher Philatelist.

Marion Scheffels

unread,
Dec 23, 2021, 3:16:15 PM12/23/21
to
On Thu, 23 Dec 2021 18:32:37 +0100, Matthias Hanft <m...@hanft.de>
wrote:

> Wenn jetzt
>neuerdings "Fotografieren-Scannen-Nummer-in-Datenbank-auf-Gültigkeit-
>prüfen" (und "Foto-an-GMX-Kunden-zur-Briefankündigung-mailen") in dem
>gleichen Affenzahn abgewickelt wird, finde ich das schon beeindruckend.

Ja, ich auch.
Meines Wissens nach hat die Maschine immer X oder XX Briefe
gleichzeitig "auf dem Schirm", und die Teile sind währenddessen
physisch in einer Art Schleife, die der Software Zeit verschafft, was
plausibles aus dem erstellten Foto zu erkennen und den Brief an der
nächsten Weiche zu steuern.

Meine Briefankündigungsmails bekomme ich übrigens erst am späten
Morgen. Vermutlich dann, wenn die Anlage Zeit für sowas hat, weil grad
sonst nix drauf läuft.

LG,
Marion

Marion Scheffels

unread,
Dec 23, 2021, 3:40:23 PM12/23/21
to
On Thu, 23 Dec 2021 19:13:15 +0100, Martin ?rautmann
<t-us...@gmx.net> wrote:

>Von meiner Seite wurde das Sammeln postfrischer Marken in dem Moment
>uninteressant, als die Post beschloss, dass alte Marken mit
>Übergingsfrist ihre Gültigkeit verloren - die große Trendwende, da seit
>1969 Marken unbefristet gültig geblieben waren, zuzüglich einiger
>früherer Dauerserienwerte.

Und die Euro-Umstellung hat das ihre dazugetan. Seitdem ist ja alles
in DM ungültig.

LG,
Marion

Marion Scheffels

unread,
Dec 23, 2021, 3:41:50 PM12/23/21
to
On Thu, 23 Dec 2021 21:04:05 +0100, Stefan Schmitz <ss...@gmx.de>
wrote:

>Das Eintippen diente wohl kaum der Betrugsprävention, sondern wird nötig
>geworfen sein, weil die Marke nicht gescannt werden konnte.

Am Schalter müssen wir auch immer Paketnummer und Warenkorbnummer
erfassen.

LG,
Marion

Matthias Hanft

unread,
Dec 24, 2021, 3:37:44 AM12/24/21
to
Stefan Schmitz schrieb:
>
> Wann war denn deine Besichtigung?

Ist schon eine Weile her (vielleicht ~20 Jahre oder so) :-)

Interessant fand ich auch noch: Konnte die Maschine eine Postleitzahl
nicht zweifelsfrei lesen (für den aufzudruckenden rötlichen Strichcode),
wurde der Brief auf dem Bildschirm einer menschlichen Codiererin ange-
zeigt (IIRC gabs da nur Frauen), die dann auf einer Spezial-Ziffern-
tastatur schnell die Postleitzahl eingetippt hat. Und zack, gab's den
nächsten Brief auf dem Bildschirm. Das war so eine hochkonzentrierte
und schnelle Arbeit, dass die IIRC alle 20-30 Minuten eine Pause
machen durften/mussten. Ob's das wohl heute noch so gibt?

Gruß Matthias.

Matthias Hanft

unread,
Dec 24, 2021, 3:38:47 AM12/24/21
to
Marion Scheffels schrieb:
>
> Meine Briefankündigungsmails bekomme ich übrigens erst am späten
> Morgen. Vermutlich dann, wenn die Anlage Zeit für sowas hat, weil grad
> sonst nix drauf läuft.

Meine kommen schon immer sehr zuverlässig kurz nach Mitternacht
(oder sagen wir mal, zwischen 0 und 1 Uhr). Hängt vielleicht vom
Workflow im jeweiligen Briefzentrum ab.

Gruß Matthias.

Matthias Hanft

unread,
Dec 24, 2021, 3:40:43 AM12/24/21
to
Stefan Schmitz schrieb:
>
> Das Eintippen diente wohl kaum der Betrugsprävention, sondern wird nötig
> geworfen sein, weil die Marke nicht gescannt werden konnte.

Könnte sein, halte ich aber für unwahrscheinlich, weil die Warenkorbnummer-
eintippaufforderung erst *nach* dem (erfolgreichen) Scannen der Paketnummer
erschienen ist.

Gottseidank stand die Warenkorbnummer mit auf dem Aufkleber :-)

Gruß Matthias.

Stefan Schmitz

unread,
Dec 24, 2021, 5:34:00 AM12/24/21
to
Kann es sein, dass du da einen QR-Code aufgeklebt und eingescannt hast?

Erster Treffer bei Suche nach "Warenkorbnummer Packstation" ist dieser
Tweet:
https://twitter.com/dhlpaket/status/1212988075518971904

Matthias Hanft

unread,
Dec 24, 2021, 6:04:02 AM12/24/21
to
Stefan Schmitz schrieb:
>
> Kann es sein, dass du da einen QR-Code aufgeklebt und eingescannt hast?

Nicht bewusst. Rechts oben war zwar ein QR-"Sicherheitscode", aber zum
Scannen habe ich natürlich die üblichen "eindimensionalen" Strichcodes
vor den Scanner gehalten (der obere mit Plz/Straße/Hausnummer, der untere
mit der Paketnummer). Da hätte sich der Scanner schon arg "verbiegen"
müssen, um zufällig/versehentlich den QR-Code ganz rechts oben zu erwischen
(falls er damit überhaupt was anfangen kann - sieht eh nicht nach "QR"
aus, weil die drei charakteristischen Ecken fehlen). Mein Handyscanner
sagt, das ist einfach ein Text, in dem drinsteht:
67e3212b|SHA256withECDSA|MEUCIQDJ/0Y2VSjzWk5Q..... usw. usf.

> Erster Treffer bei Suche nach "Warenkorbnummer Packstation" ist dieser
> Tweet:
> https://twitter.com/dhlpaket/status/1212988075518971904

Da geht's aber anscheinend eher um "Aufkleber-an-der-Packstation-drucken-
lassen". Sowas mach' ich grundsätzlich nicht (weil bestimmt gerade dann,
wenn ich das machen wollte, kein Papier mehr im Drucker wäre) :-)

Gruß Matthias.

Sebastian Suchanek

unread,
Dec 24, 2021, 7:22:00 AM12/24/21
to
Thus spoke Stefan Schmitz:
Ich hatte kürzlich das Phänomen, dass die Packstation, nachdem
ich die Sendungsnummer auf dem zu Hause ausgedruckten
Paketschein gescannt hatte, noch den ebenfalls dem Paketschein
vorhandenen QR-Code gescannt haben wollte.

Und schon seit Längerem muss ich immer 'mal wieder eine rote
Meldungs auf dem Packstations-Display, dass die Sendung doch
bitte nicht schwerer als {$WERT_DER_ONLINEFRANKIERUNG}kg sein
dürfe, wegklicken. Packstation wird immer umständlicher... :-\


Tschüs,

Sebastian

Marion Scheffels

unread,
Dec 24, 2021, 1:05:16 PM12/24/21
to
On Fri, 24 Dec 2021 09:38:45 +0100, Matthias Hanft <m...@hanft.de>
wrote:

>Meine kommen schon immer sehr zuverlässig kurz nach Mitternacht
>(oder sagen wir mal, zwischen 0 und 1 Uhr). Hängt vielleicht vom
>Workflow im jeweiligen Briefzentrum ab.

Ich hab zwei von dem GMX-Service, die von 01:09 und 01:10 sind, die
von Postfach-Service sind aus den letzten Tagen alle von 07:19 :-D

Vielleicht lassen die die auch nur so ins Netz rieseln, sind ja je mit
Anhang, damit nicht alles verstopft wird.

LG,
Marion

Marion Scheffels

unread,
Dec 24, 2021, 1:32:18 PM12/24/21
to
On Thu, 23 Dec 2021 23:26:48 +0100, Martin ?rautmann
<t-us...@gmx.net> wrote:

>Alles in DM ist in DE weiter gültig und kann unbegrenzt bei der
>Bundesbank umgetauscht werden.

Nee, Briefmarken nicht :-D
Das sind ja nur Leistungsgutscheine einer Privatfirma.

>Bei Briefmakren wäre es ein leichtes gewesen, hinter der Wertangabe € zu
>schreiben oder dies anderswo zu vermerken.

Die Jahreszahl auf jeder Sondermarke.
In der Übergangszeit gab es übrigens Doppelnominale.
Dann gabs drei Monate Umtauschfrist für die reinen DM-Marken und
Schluss war.
Ziemlich genau nach der Euro-Umstellung wurden übrigens auch die
Dauerserien ausgetauscht, sodass man schnell sieht, ob man eine alte
oder neue Marke hat. Die 1,10/0,56 Marke war noch von den
Sehenswürdigkeiten (Expo), die 55er eine Blume (Rote Rose).
Selbstklebende, meine ich, gibt es ausschließlich in €.

LG,
Marion

Marion Scheffels

unread,
Dec 24, 2021, 1:35:36 PM12/24/21
to
On Fri, 24 Dec 2021 13:22:21 +0100, Sebastian Suchanek
<sebastian...@gmx.de> wrote:

>Und schon seit Längerem muss ich immer 'mal wieder eine rote
>Meldungs auf dem Packstations-Display, dass die Sendung doch
>bitte nicht schwerer als {$WERT_DER_ONLINEFRANKIERUNG}kg sein
>dürfe, wegklicken. Packstation wird immer umständlicher... :-\

Ach, frag mich mal 8-(
Bei jedem verdammten 2kg-Paket, das ich am Schalter scannen muss, muss
ich diese Meldung bestätigen.
Bei. Jedem. Paket.
Und wir haben einen Geschäftskunden, der die andauernd bringt.

LG,
Marion

Laurenz Trossel

unread,
Dec 24, 2021, 6:54:17 PM12/24/21
to
On 2021-12-24, Matthias Hanft <m...@hanft.de> wrote:

> Interessant fand ich auch noch: Konnte die Maschine eine Postleitzahl
> nicht zweifelsfrei lesen (für den aufzudruckenden rötlichen Strichcode),
> wurde der Brief auf dem Bildschirm einer menschlichen Codiererin ange-
> zeigt

Manuelle Korrektur nicht einwandfrei erkannter Zeichen ist immer noch ein
wichtiger Schritt der automatisierten Beleglesung. Je nach Einstellung
bekommt der Prüfer nur einzelne Zeichen oder ganze Formularfelder zur
Korrektur angezeigt.

https://www.youtube.com/watch?v=W_lSz8LiJDo&t=17m41s
https://www.electricpaper.de/files/electric_paper/images/Produkte/TeleForm/Screenshots%20TeleForm/teleform_verifier_03_n.png

Bei Postleitzahlen lässt sich durch Vergleich gegen eine Datenbank mit
Ortsnamen und deren Leitzahlen einiges automatisch korrigieren aber nicht
alles.

Matthias Hanft

unread,
Dec 25, 2021, 3:12:40 AM12/25/21
to
Marion Scheffels schrieb:
>
> Ich hab zwei von dem GMX-Service, die von 01:09 und 01:10 sind, die
> von Postfach-Service sind aus den letzten Tagen alle von 07:19 :-D

I'sch 'abe gar kein Postfach :-)

Vielleicht kommen einfach nur die vom Postfach später. Meine GMX-
Benachrichtigungen sind alle von zwischen 0 und 1 Uhr (mit ganz
seltenen Ausnahmen).

Wann die Briefe dann real ankommen, ist dagegen ein ganz anderes
Thema... die scheinen sich auf Quantenbahnen zu bewegen: Entweder
kommen die angekündigten Briefe tatsächlich noch am selben Tag,
aber wenn nicht, dann nicht etwa am nächsten Tag, sondern erst
nach einer knappen Woche oder so :-(

> Vielleicht lassen die die auch nur so ins Netz rieseln, sind ja je mit
> Anhang, damit nicht alles verstopft wird.

Wäre ein Argument. Allerdings sind ~30 KB pro Mail "praktisch nix",
das geht ja in Sekundenbruchteilen.

Gruß Matthias.

Marion Scheffels

unread,
Dec 25, 2021, 3:53:31 AM12/25/21
to
On Fri, 24 Dec 2021 23:54:14 -0000 (UTC), Laurenz Trossel
<m...@example.invalid> wrote:

>Bei Postleitzahlen lässt sich durch Vergleich gegen eine Datenbank mit
>Ortsnamen und deren Leitzahlen einiges automatisch korrigieren aber nicht
>alles.

Ja, davon gehe ich auch aus.
Auch, dass die Straßen jeweils abgeglichen werden.

Am Ende werden auch die Empfänger vollautomatisch verglichen, könnten
ja Services vorliegen wie Nachsendeauftrag, Postfach oder
Briefankündigung.
Diese Dinge werden alle bereits in der Abgangssortierung erfasst.

LG,
Marion

Marion Scheffels

unread,
Dec 25, 2021, 4:08:34 AM12/25/21
to
On Sat, 25 Dec 2021 09:12:36 +0100, Matthias Hanft <m...@hanft.de>
wrote:

>I'sch 'abe gar kein Postfach :-)
>
>Vielleicht kommen einfach nur die vom Postfach später. Meine GMX-
>Benachrichtigungen sind alle von zwischen 0 und 1 Uhr (mit ganz
>seltenen Ausnahmen).

Eben. Ich war natürlich neugierig und habe beide Services laufen
(auch, weil der GMX Service zuerst rauskam).

Ich bekomme, wenn ich mich recht entsinne, auch je eine GMX Mail pro
Brief, aber nur eine Mail täglich fürs Postfach - mit bis zu 5
Sendungen darin.

LG,
Marion

Matthias Hanft

unread,
Dec 25, 2021, 12:38:53 PM12/25/21
to
Marion Scheffels schrieb:
>
> Am Ende werden auch die Empfänger vollautomatisch verglichen, könnten
> ja Services vorliegen wie Nachsendeauftrag, Postfach oder
> Briefankündigung.
> Diese Dinge werden alle bereits in der Abgangssortierung erfasst.

Zumindest ein Lagerauftrag besteht allerdings nach meinem Kenntnis-
stand aus einem Pappdeckel in Plastikfolie, den erst der Zusteller
(manuell) berücksichtigt, so dass er, wenn er den Pappdeckel recht-
zeitig sieht, den Brief statt in den Briefkasten auf den Lagerhaufen
wirft.

Nachsendung weiß ich nicht, aber auch da rutschen manche Briefe
durch und landen dann doch im Briefkasten. Warum auch immer.

Gruß Matthias.

Matthias Hanft

unread,
Dec 25, 2021, 12:41:13 PM12/25/21
to
Marion Scheffels schrieb:
>
> Ich bekomme, wenn ich mich recht entsinne, auch je eine GMX Mail pro
> Brief, aber nur eine Mail täglich fürs Postfach - mit bis zu 5
> Sendungen darin.

Da sind dann in einer einzigen Mail fünf Screenshots von fünf Briefen
drin, die im Postfach liegen? Das ist interessant.

Nein, bei GMX gibts zuverlässig eine Mail pro Brief. Und seit einiger
Zeit geht das sogar mit Großbriefen - und Zeitschriften (so dass ich
in der Briefankündigung immer das komplette c't-Titelbild kriege) :-)

Gruß Matthias.

Marion Scheffels

unread,
Dec 25, 2021, 1:39:46 PM12/25/21
to
On Sat, 25 Dec 2021 18:41:10 +0100, Matthias Hanft <m...@hanft.de>
wrote:

>Da sind dann in einer einzigen Mail fünf Screenshots von fünf Briefen
>drin, die im Postfach liegen? Das ist interessant.

Ja. Manchmal auch derselbe Brief doppelt. Die Fotos sind verschieden,
der läuft dann aus irgendeinem Grund zwei mal durch die Maschine.

Ich vermute mal, bei Postfachkunden kommt in der Regel schon was mehr
Post, dass sich am Ende das Zusammenlegen lohnt. Man bekommt aber auch
nicht mehr als diese fünf.

>Nein, bei GMX gibts zuverlässig eine Mail pro Brief. Und seit einiger
>Zeit geht das sogar mit Großbriefen - und Zeitschriften (so dass ich
>in der Briefankündigung immer das komplette c't-Titelbild kriege) :-)

...und ich von meiner PM, ja.

LG,
Marion

Marion Scheffels

unread,
Dec 25, 2021, 1:51:48 PM12/25/21
to
On Sat, 25 Dec 2021 18:38:50 +0100, Matthias Hanft <m...@hanft.de>
wrote:

>Nachsendung weiß ich nicht, aber auch da rutschen manche Briefe
>durch und landen dann doch im Briefkasten. Warum auch immer.

Ja, doch, so eine Nachsendemerkkarte sollte auch heute noch im
Verteilspind stehen.
Fehler passieren halt.
Die Absender schreiben Namen und Adressen in derartig vielen
Variationen - von denen keine falsch sein muss! - dass eine Software
einfach davon überfordert ist, sie zu erkennen, selbst wenn sie schon
solche Sachen wie Anreden oder Titel rausfiltern kann.

LG,
Marion

Matthias Hanft

unread,
Dec 25, 2021, 2:25:40 PM12/25/21
to
Marion Scheffels schrieb:
>
> Ja. Manchmal auch derselbe Brief doppelt. Die Fotos sind verschieden,
> der läuft dann aus irgendeinem Grund zwei mal durch die Maschine.

Ah, stimmt - das hab ich bei den "Zustellungsbriefen" auch gelegentlich.
Hab' mich schon gewundert... vielleicht können die beim ersten Versuch
nicht zuverlässig gelesen werden und drehen dann eine Ehrenrunde :-)

Gruß Matthias.
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