Außerdem, wenn man sich ganz, ganz doof anstellt, könnte man ja rein
theoretisch versehentlich den Hubschrauber treffen -ohoh!
Besser fände ich da Handfackeln. Ich denke, dass sind dieselbe, die man als
"Bengalische Fackeln" manchmal -leider immer noch- im Fußball-Stadion sieht.
Auch nicht ungefährlich, aber besser (und praktischer) als mit einer "Wumme"
auf die Piste zu gehen. Und man kann sie anzünden und einfach in den Schnee
legen, dann muss man sie nicht einmal in der Hand halten. Außerdem geben sie
die Einsatzstelle genau an, wohingegen Leuchtgeschosse durchaus durch Wind
abgetrieben werden können, da sie an einem kleinen Fallschirm zu Boden
segeln (zumindest die Notsignale aus der Schifffahrt).
Frohes Retten!
-Philipp
"Helfried Zeiger" <nutz...@doboz.franken.de> schrieb...
> eine Bekannte hat sich beim Skifahren ein Bein gebrochen, es
dämmerte, ihr
> Mann holte Hilfe, es wurde dunkel, der Hubschrauber kam und sie
konnte
> sich nicht bemerkbar machen. Erfrierungen waren die Folge.
>
> Gibt es für die Aufsätze an Schreckschusspistolen Leuchtkugeln bzw.
Farben
> derselben, die (von Fachpersonal) allgemein als Hilferuf erkannt
werden?
Ja, gibt es im gut sortierten Fachhandel.
Aufgrund der unterschiedlichen Waffengesetze in anderen Staaten (und
zum ordentlichen Skifahren fährt man ja ins Ausland) empfehle ich
weniger eine Waffe mit Aufsatz als ein Startgerät.
Solche Startgeräte gibt es in verschiedenen Ausführungen. Die beste
die ich kenne ist mit 6 Leuchtkugeln ausgestattet und absolut
wasserdicht, was beim Skifahren von Vorteil ist.
Zudem ist das Gerät von jedermann leicht zu bedienen.
Tobias
> Gibt es für die Aufsätze an Schreckschusspistolen Leuchtkugeln bzw. Farben
> derselben, die (von Fachpersonal) allgemein als Hilferuf erkannt werden?
rot.
am falschirm oder leuchfackel.
ob alles andere auch erkannt wird (siehe titanic ;) ka.
Gruss - Wolfgang
PS: Sollte ich wieder mal inkognito gepostet haben, Entschuldigung, aber das
Programm versteht einfach nicht, was ich von ihm will. Hier Realname und
E-Mail
Wolfgang Henn w.h...@t-online.de
Rot, ist international. Obwohl zur Not jede Farbe besser ist, als keine.
Gruss,
Klaus
[...]
> Gibt es für die Aufsätze an Schreckschusspistolen Leuchtkugeln bzw. Farben
> derselben, die (von Fachpersonal) allgemein als Hilferuf erkannt werden?
Einfachstern rot. Aber ´ne SigPi wird man wohl kaum kaufen können, da
Waffe und so Sylvesterzeug leuchtet und steigt nicht genug (Außer man
zielt auf den erkannten Hubi ;).
Ich würde niemandem eine Signalpistole ohne entsprechende Ausbildung in
die Hand drücken. Auch Fackeln und Startgeräte sehe ich für einfache
Skitouristen ohne entsprechende Ausbildung problematisch.
Gruß,
Markus
--
jagut,
'pruegeln' hoehrt sich etwas unsensibel an....
(HeKo in f.a-u-w)
> Gibt es für die Aufsätze an Schreckschusspistolen Leuchtkugeln bzw. Farben
> derselben, die (von Fachpersonal) allgemein als Hilferuf erkannt werden?
Int. ist eine Gruppe! von 3 roten Leuchtkugeln als Notsignal anerkannt.
Demnach muß man also mind. 6 Kugeln mitführen. Dafür gibt es z.B. die
Niko Signalgeber, die int. nicht unter Waffengesetze fallen. Allerdings
ist die Leuchtkugel nur dafür gedacht, auf große Entfernung auf sich
aufmerksam zu machen. Für die direkte Zielmarkierung werden Handfackeln
verwendet. Näheres zu Anwendung und Kosten im Sportboot-/Segelbedarf...
Gruß _Jens_
> Int. ist eine Gruppe! von 3 roten Leuchtkugeln als Notsignal anerkannt.
^^^^^^^^^^^^^
Da war der Herr Dalitz noch net richtig wach.
Eine rote reicht aus.
Gruß _Jens_
> eine Bekannte hat sich beim Skifahren ein Bein gebrochen, es dämmerte, ihr
> Mann holte Hilfe, es wurde dunkel, der Hubschrauber kam und sie konnte
> sich nicht bemerkbar machen. Erfrierungen waren die Folge.
Würde hier nicht eine einfache Taschenlampe reichen, um das alpine Notsignal
zu geben?
Zumindest die schweizer REGA fliegt mit Restlichtverstärkern, so dass auch
schwache Lichter erkannt würden.
(Die fliegen allerdings auch mit Scheinwerfern, die einen Fußballplatz
ausleuchten können, so dass Verunglückte auf der gekennzeichneten Piste auch
bei ungefährer Beschreibung schnell gefunden werden können.)
Aber Taschenlampen kann man auch sonst immer brauchen.
Gruß
Dirk
PS Für alle Beteiligten wäre es angenehmer, wenn Skifahrer ihre letzte Abfahrt
so einplanten, dass sie auch bei unvorhergesehenen Verzögerungen (z. B.
Rettung bei Beinbruch) noch im Hellen unten enkämen...
1. ja, z.B. wird rot oder orange allgemein als Notsignal geschossen
2. siehe aktueller Thread "Signalpistole oder Pyro-Munition" in de.rec.sport.segeln
HTH
Steffen
ganz allgemein kann gesagt werden, daß rote Leuchtkugeln immer eine
Gefahrensituation anzeigen. Bei roten Signalsternen werden alle
Rettungsdienste nervös (DGzRS, Bergwacht usw.). Hierfür bieten sich z.B.
sogenannte Notsignalgeber an wie z.B. von Heckler & Koch (bei Frankonia).
Weiteres bekanntes Signal sind hintereinander abgegebene 9 Schuß (Knall)
wobei drei Schuß jeweils kurz hintereinander abgegeben werden, dann erfolgt
eine kurze Pause dann die nächsten drei Schuß, wieder Kurze Pause und dann
die letzten drei Schuß.
Gruß Dierk
> Weiteres bekanntes Signal sind hintereinander abgegebene 9 Schuß (Knall)
> wobei drei Schuß jeweils kurz hintereinander abgegeben werden, dann erfolgt
> eine kurze Pause dann die nächsten drei Schuß, wieder Kurze Pause und dann
> die letzten drei Schuß.
Ich bin leider mit dem Hubschrauberfliegen nicht ausreichen vertraut. Hört man
in einem Hubschrauber in einer bestimmten Entfernung, ob unten jemand schießt?
Gruß
Dirk
).
>Weiteres bekanntes Signal sind hintereinander abgegebene 9 Schuß
(Knall)
>wobei drei Schuß jeweils kurz hintereinander abgegeben werden, dann
erfolgt
>eine kurze Pause dann die nächsten drei Schuß, wieder Kurze Pause und
dann
>die letzten drei Schuß.
Wir das nicht IMHO mit sämtlichen Gegenständen oder Signalgebern
gemmacht, über Funk oder Klopfzeichen?!!?! ... --- ...
Gruß Jens
Sieht man denn auf dem Boden, wenn jemand mit einer Taschenlampe in
die Luft leuchtet?
Grüße, Hauke
> Rot ist international. Obwohl zur Not jede Farbe besser ist, als keine.
Generell ist alles ein Notsignal, was in einer Notlage als Signal eingesetzt
wird und von den Rettungskräften als Notsignal aufgefaßt werden kann. Wenn
man mit der vorhandenen Ausrüstung keine festgelegten Standards erfüllen
kann, dann geht letztendlich auch alles andere, was irgendwie greifbar ist.
Mein persönlicher Tipp:
Für die ganzen MAGlights, die man ja auch sonst ständig gebrauchen kann,
gibt es orangefarbene und gelbe Aufsätze. Die sind sehr gut zu sehen, dienen
auch z.B. dem Einweisen von Rettungskräften bei ganz normalen
Boden-Einsätzen oder auch mal der Verkehrsregelung. Aber Leuchtkugeln sind
natürlich über viele Kilometer sichtbar, das stimmt.
Matthias
> Gibt es für die Aufsätze an Schreckschusspistolen Leuchtkugeln bzw. Farben
> derselben, die (von Fachpersonal) allgemein als Hilferuf erkannt werden?
Hallo Helfried,
hast ja zig Meinungen, hier kommt noch meine dazu.
1. gibt es so eine Art Stroboskop-Taschenlampen die in rot
blitzen. Abstrahlwinkel 170° Halbkreis. Hab ich mal in einem
Katalog gesehen, vielleicht Conr*** ? Diese sind genau für diesen
Zweck gedacht.
2. Gibt es für diesen Zweck vom Bosch ( ? ) einen Handnotrufsender,
der eine GSM Verbindung mit der Leitstelle aufbaut, und dir
Koordinaten dur den eingebauten GPS-Empfänger an die Sevicestelle
übermittelt. kostest ca. 250 DM. habe ich in einer ausgabe von
"Rettungsdienst" gelesen.
Gruß Andy
> > Ich bin leider mit dem Hubschrauberfliegen nicht ausreichen vertraut. Hört man
> > in einem Hubschrauber in einer bestimmten Entfernung, ob unten jemand schießt?
>
> Sieht man denn auf dem Boden, wenn jemand mit einer Taschenlampe in
> die Luft leuchtet?
Es gibt Ausnahmen: heller Tag, man sitze in einem dichten Wald, der Hubschrauber
wirbelt viel Staub auf oder man versucht z. b. mitten in Tokio eine Hubschrauber auf
sich aufmerksam zu machen. Ansonsten sind insbesonderen in den Bergen auch kleine
Lichter auch vom Hubschrauber aus gut zu sehen. (Haben die Piloten auf einer
Schulung zumindest gesagt; leider kann ich sie wegen des Knalls nicht mehr
fragen...(?))
Gruß
Dirk
Sicher, "dreimal kurz, dreimal lang, dreimal kurz" heisst ja nach
Morsealphabet auch SOS. Nur muss man beim Schiessen etwas variieren,
da lang schiessen so schwierig ist ;-) ...
Gruesse,
Markus
--
----------------------------------------------------------------------
wede...@gno.de M A R K U S W E D E M E Y E R
----------------------------------------------------------------------
> Ich bin leider mit dem Hubschrauberfliegen nicht ausreichen vertraut. Hört
man
> in einem Hubschrauber in einer bestimmten Entfernung, ob unten jemand
schießt?
Nein der eigene Krach ist zu gross...
Gruss
Martin
--
* Martin Roerig-Dalgaard *
* Luntofteparken 80, 2th *
* DK-2800 Lyngby, Denmark *
* martin...@schweiz.org *
> Zumindest die schweizer REGA fliegt mit Restlichtverstärkern, so dass auch
> schwache Lichter erkannt würden.
> (Die fliegen allerdings auch mit Scheinwerfern, die einen Fußballplatz
> ausleuchten können, so dass Verunglückte auf der gekennzeichneten Piste
auch
> bei ungefährer Beschreibung schnell gefunden werden können.)
Wobei ich ach einen Fall kenne wo nachts beim Unfall leider ein Polizist so
stark geblendet wurde das er schäden gab (schwazer Fleck in ca 2-3 wochen)
Wir hatten halt die Einsatzstelle zu spät gesehen und konnten nicht mehr
abblenden :-(
"Dirk M. Zebisch" schrieb:
Wo habe ich denn von Hubschraubern geredet?
Der Sinn meiner Aussage war: Am Boden in freier Natur sieht man nicht,
wenn jemand mit einer Taschenlampe gen Himmel leuchtet. Das sieht eher
der Hubschrauber. Am Boden hört man hingegen Schüsse. Da sind
Hubschrauberpiloten nun anders dran: Die haben den Knall üblicherweise
nicht gehört.
Und nochmal ganz allgemein: Nicht jedes Signalmittel ist für alle
Adressaten gleich geeignet.
Grüße, Hauke
> Sieht man denn auf dem Boden, wenn jemand mit einer Taschenlampe in
> die Luft leuchtet?
Rega -> Nachverstärker -> sehr gut
Aber auch ohne wird man aufmerksam wenn der Lichtkegel in die richtige
Richtung zeigt.
Ein Schuß oder ähnliches ist im Hubschrauber definitiv NICHT zu hören. Dafür
sind die Betriebsgeräusche zu laut, außerdem haben alle Leute an Bord
Headsets auf, um sich überhaupt verständigen zu können.
Matthias
> Ich bin leider mit dem Hubschrauberfliegen nicht ausreichen vertraut. Hört man
> in einem Hubschrauber in einer bestimmten Entfernung, ob unten jemand schießt?
Nur wenn man den Helikopter auch trifft.
TKNW _Jens_
du musst einfach die länge der Pausen variieren...
Dann wirds auch gemeinhin als SOS erkannt.
. . . - - - . . .
S O S
Gruß,
Philipp
Jens Dalitz schrieb:
>
>
> Demnach muß man also mind. 6 Kugeln mitführen. Dafür gibt es z.B. die
> Niko Signalgeber, die int. nicht unter Waffengesetze fallen.
Ich möchte nur auf eine Alternative aufmerksam machen, das ist das
Comet-Signal, Das hat den Vorteil das man dafür eine absolut
wasserdichte Verpackung (Zubehör) kaufen kann. Es gibt das Ding mit
Magazin für 3 Patronen, oder in kleiner Ausführung ohne Magazin. Es
fällt auch nicht unter die Waffengesetze. Wird z.B. von Tauchern lieber
benutzt als das Niko, eben wegen dem "Taucherei".
Gruß Uwe
> 2. Gibt es für diesen Zweck vom Bosch ( ? ) einen Handnotrufsender,
> der eine GSM Verbindung mit der Leitstelle aufbaut, und dir
> Koordinaten dur den eingebauten GPS-Empfänger an die Sevicestelle
> übermittelt. kostest ca. 250 DM. habe ich in einer ausgabe von
> "Rettungsdienst" gelesen.
wie gross ist denn allgemein die Chanche, dass eine (BOS-) Leitstelle
mit GPS-Koordinaten in der Notrufmeldung etwas anfangen kann?
erlauben die ueblichen ELR-Systeme solche Eingaben und setzen die dann
ggf. in ortsuebliche Bezeichnungen um bzw. wenigstens in eine Anzeige am
GIS?
--
mfg Henning
Henning Koch
Dafuer gibts dann aber noch PLB und EPIRB die auf 121.5 MHz, 243 MHz
und/oder 406 MHz senden, wobei 121.5 MHz und 243 MHz nicht sonderlich
zuverlaessig sind (wird moeglicherweise auch 2008 eingestellt), dafuer
kleiner und billiger (etwa 250 Euro) als 406 MHz Sender (ab etwa 1000
Euro) die weltweit etwa 96% Abdeckung haben. Gibts auch mit GPS, aber
noch groesser und noch teurer.
http://www.sarsat.noaa.gov/406-121.html
Gruß
Holger
>2. Gibt es für diesen Zweck vom Bosch ( ? ) einen Handnotrufsender,
> der eine GSM Verbindung mit der Leitstelle aufbaut, und dir
> Koordinaten dur den eingebauten GPS-Empfänger an die Sevicestelle
> übermittelt. kostest ca. 250 DM. habe ich in einer ausgabe von
> "Rettungsdienst" gelesen.
Nur das GSM in den Bergen oft sehr unzuverlässig ist, bzw das es dort
oft Funklöcher gibt...
Gruß,
Tobias
> Weiteres bekanntes Signal sind hintereinander abgegebene 9 Schuß (Knall)
> wobei drei Schuß jeweils kurz hintereinander abgegeben werden, dann erfolgt
> eine kurze Pause dann die nächsten drei Schuß, wieder Kurze Pause und dann
> die letzten drei Schuß.
Hinweis: Pfeil und Bogen sind hierfür _ungeeignet_.
SCNR,
Hauke
--
You are wise, witty, and wonderful, but you spend too much time reading
this sort of trash.
"Helfried Zeiger" <nutz...@doboz.franken.de> schrieb im Newsbeitrag
news:8Gb2s...@doboz.franken.de...
> eine Bekannte hat sich beim Skifahren ein Bein gebrochen, es
dämmerte, ihr
> Mann holte Hilfe, es wurde dunkel, der Hubschrauber kam und sie
konnte
> sich nicht bemerkbar machen. Erfrierungen waren die Folge.
War das auf einer gesicherten Piste oder im freien Gelände (Schitour)??
> Aufsätze an Schreckschusspistolen Leuchtkugeln bzw. Farben
> derselben, die (von Fachpersonal) allgemein als Hilferuf erkannt
werden?
Eine (IMHO rote) Leuchtkugel ist ein Signal, für "SOS", d.h. kann als
Hilferuf erkannt werden.
Leuchtkugeln, wie sie für in .de handelsübliche Schreckschusswaffen
(mit Aufsatz) angeboten werden sind jedoch nur bedingt geeignet. Zum
Einen sind die im Ausland geltendenVorschriften bzgl. solcher Waffen zu
beachten, die Pistolen/Revolver sind zudem nicht gerade leicht und
nicht immer handlich, die Verpackung (inkl. Munition) ist meistens
nicht wasser(=Schnee, schwitzen)fest. Wesentlich ist jedoch, daß die
Leucht"kugeln" meistens keine g´scheite Höhe bekommen und nur kurz
leuchten.
"Richtige" Notsignalgeräte, wie sie in der Schifffahrt verwendet werden
sind da weit leistungsfähiger und auch die Abschussgeräte sind extra
für diesen Zweck angefertigt, d.h. leicht (oft Kunststoff) und (weil ja
für See/Meer) meistens wasserfest verpackt. Die Leuchtmunition leuchtet
kräftiger und länger (i.d.R. wird dies durch einen kl. Fallschirm
erreicht, an dem die Leuchtkugel langsam zu Boden schwebt) Und da haben
wir nun das Problem. Die Notsignalgeräte für die Schifffahrt "landen"
stets im Wasser, es macht also nix, wenn das Dign kurz vor bzw. am
Boden noch glüht. An Land (z.B. im Wald!) kann dies selbst im Winter zu
Bränden führen (unter Bäumen ist der Boden oft sehr trocken!) IMHO
brauch tman für die Notsignalgeräte auch so eine Art "Waffenschein"
(spezielle Erlaubnis oder so)
Für normale Pisten sind derart aufwändige Signalgeräte eh übeflüssig,
abseits der Pisten und bei Schi/Bergtouren jedoch durchaus ein Mittel,
um auf sich aufmerksam zu machen, vorallem wenn man mal "über den Berg"
schiessen muss (Kamm, Grat, Felsen etc.) um überhaupt gesehen zu
werden.
Ganz ohne Pyro- und Waffentechnik geht´s aber auch mit div.
Hilfsmitteln, die leicht und für jedermann erhältlich sind und
nirgendwo mit einem Gesetz konkurrieren:
- kl. Taschenlampe (Mini-MAG-Lite o.ä., auch ganz praktisch auf der
Hütte oder bei einer Auto-Panne)
- Rettungsdecke silber/gold (nimmt keinen Platz in der Jacke weg, habe
ich beim Schifahren immer dabei) eh gut zum Wärme erhalten, reflektiert
aber auch hervorragend Suchscheinwerfer etc.)
- auffällige Kleidung (kein "schneeweiss" im Winter oder "jägergrün" im
Sommer)
- Mobiltelefon (geht nicht überall in den Bergen, aber an vielen
Stellen, insbes. im Schipistenbereich)
- Wenn mit Rettung aus der Luft gerechnet werden muss:
Ausrüstungsgegenstände (Schi, Rucksack etc.) so ablegen, daß sie von
oben sichtbar sind (also nicht z.B. senkrecht stellen, damit würde man
eine "Signalfläche" von mindestens zweimal 180cmx6cm verschenken).
Auffällig platzieren (z.B. in Form eines "H" wie "H"ilfe)
- bei der Unfallmeldung markante Punkte merken und angeben
(Pistennummer, Schilift (Name, Stützennummer), Rinne, gr. Felsen, Bach,
einzeln stehender gr. Baum etc.)
--
Gruß
Erich Kirchmayer
--
"Jetzt wird´s mal kurz hell im Hals!"
www.notfallmedizin.de - Ausbildung im Rettungsdienst, Erste
Hilfe-Kurse. umfangreiche Linkliste u.v.m.
"HMSmily" <HMS...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:a1ldht$msm$04$1...@news.t-online.com...
> Aufsätze für Schreckschusswaffen und Startgeräte für
Leuchtkugeln
> sind ja schön und gut, aber wenn ich Skifahren würde und mich mit
solchen
> Gedanken befassen würde, dann würde ich ebenfalls eher zu
Signalfackeln
> tendieren, denn nicht nur, das ein solcher, im
> Bundeswehrdeutsch Bodenleuchtkörper genannter Gegenstand einen Punkt
am
> Boden eindeutiger markiert
Da hast du schon recht - nur geben solche Fackeln auch ein "flaches"
Licht ab, d.h. je nach Sichtwinkel kann dieses wieder für den Helfer
völlig unsichtbar hinter einem gr. Felsen, einer tiefen Rinne etc.
liegen. Aus der Luft ist das Ding _sicher_ nur bei einem direkten
Überflug zu erkennen, alles Andere ist Sache des Anflugwinkels.
"Gerald Aller" <G.A...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:a1muf0.3...@news.familie-aller.de...
> >Ich bin leider mit dem Hubschrauberfliegen nicht ausreichen
vertraut. Hört man
> >in einem Hubschrauber in einer bestimmten Entfernung, ob unten
jemand schießt?
>
> Definitiv nein. Habe schon ein paarmal Dienst auf einem RTH gemacht
und war
> beim ersten mal auch erstaunt, wie laut es in den Kaffeemühlen ist.
Ohne
> Helm mit Intercom ist da keine Verständigung untereinander möglich.
bei Rock im Park (Open Air) hat mir ein Edelweis(Pol-Hubi)-Pilot
erzählt, daß die Musik direkt über dem Stadion lauter war als seine
EC135 im Innenraum...... Aber an die Lautstärke von mehreren 1000W
Musik wird ein einzelner Schuss wohl nicht herankommen......
"Ph. Koeppe" <ph.k...@nefkom.net> schrieb im Newsbeitrag
news:3c3e...@news.nefonline.de...
> > Sicher, "dreimal kurz, dreimal lang, dreimal kurz" heisst ja nach
> >Morsealphabet auch SOS.
> du musst einfach die länge der Pausen variieren...
> Dann wirds auch gemeinhin als SOS erkannt.
>
> . . . - - - . . .
> S O S
Wobei es immer noch unklar ist, ob SOS von "Ship On Sink" oder von
"Save Our Souls" kommt oder ganz banal nur deshalb gewählt wurde, weil
es nach Morse´s Alphabet besonders einprägsam ist.
"Hauke Heidtmann" <haukehe...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:87ofk0u...@obrien.bloede-url.de...
> > Weiteres bekanntes Signal sind hintereinander abgegebene 9 Schuß
(Knall)
> > wobei drei Schuß jeweils kurz hintereinander abgegeben werden, dann
erfolgt
> > eine kurze Pause dann die nächsten drei Schuß, wieder Kurze Pause
und dann
> > die letzten drei Schuß.
>
> Hinweis: Pfeil und Bogen sind hierfür _ungeeignet_.
Nö, wieso? Treffende Pfeile erzeugen auch im RTH das gewüschte Geräusch
bzw. den gewünschtne optischen Eindruck (man muss nur gut zielen
können) Alternativ gibt´s noch die in Cowboy&Indianerfilmen (und
"Gladiator") so beliebten Brandpfeile......
"Henning Koch" <su0...@student.uni-dortmund.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3C3EEE63...@student.uni-dortmund.de...
> > der eine GSM Verbindung mit der Leitstelle aufbaut, und dir
> > Koordinaten dur den eingebauten GPS-Empfänger an die
Sevicestelle
> wie gross ist denn allgemein die Chanche, dass eine (BOS-) Leitstelle
> mit GPS-Koordinaten in der Notrufmeldung etwas anfangen kann?
Sehr gering - ein RTH wird damit allerdings _sehr viel_ damit anfangen
können......
Hm, ja.
Darüber hab ich mir noch nie Gedanken gemacht. Dachte bisher das es von
"Save Our Souls" kommt. Aber die anderen zwei Möglichkeiten klingen auch
recht einleuchtend.
Gruß,
Philipp
Wieso dämmerte es? Normalerweise bewege ich mich zu den vom
Pistendienst angegebenen Zeiten im Kontrollbereich der Pisten.
Denn dann bin ich :
1. zu Beginn der Dämmerung (selbst zu dieser Jahreszeit) sicher nicht mehr
auf der Piste
2. Verlasse ich nicht den markierten Pistenbereich - dann werde ich auch
sicher gefunden
3. alarmiere ich den Pistendienst - denn die finden mich sicher innerhalb
der markierten Bereiche (und nicht gleich den Hubschrauber, der sich
dort eh net auskennt...)
Mir stellt sich die Frage, ob deine Bekannten die FIS-Regeln kennen.
Ich kenne sie, da ich seit fast 20 Jahren Ski fahre.
Und irgendwie liest sich dein Thread, als ob sie sich so ganz und gar nicht
daran gehalten hätten - oder irre ich mich da...
Dämmerung und nicht gefunden hört sich für mich an, wie außerhalb
der Piste und nach 16 Uhr auf oder außerhalb Pistenbereich bewegt...
Selbst nach 16 - also vor während und nach Dämmerung wird man in der
Regel vom Pistendienst gefunden - wenn die die Piste präparieren. Es sei
denn, es hat dich im Wald zerbröselt ;-)
Nun schön, nun gut - oder eher unschön. Und bewegt man sich außerhalb der
Pisten, so sollte man dies auch können - und gut vorbereitet (ausgerüstet)
sein.
> Gibt es für die Aufsätze an Schreckschusspistolen Leuchtkugeln bzw. Farben
> derselben, die (von Fachpersonal) allgemein als Hilferuf erkannt werden?
>
Ich habe in der Regel mein Handy dabei - was bisher in allen Skigebieten, in
denen
ich unterwegs war - auch im Ausland - gut funktioniert hat.
Desweiteren hab ich immer meinen Rucksack mit ner Thermoskanne Tee, was zu
Futtern und meiner großen Maglite dabei. Wenn wir zu zweit unterwegs bin,
sind
auch noch die Funkgeräte mit im Gepäck - jeder hat natürlich seins...
Damit denke ich, bin ich zumindest innerhalb der markierten Pistenbereiche
immer
auf der sicheren Seite. Wie das im freien Wildgelände so aussieht, da hab
ich keine
Ahnung - ich kann zwar gut Skifahren, halte mich aber nicht für so gut, daß
ich
alle Gefahren vorraussehen kann - also lasse ich sowas.
Ich hatte im Übrigen auch mal ne Gaspistole. Dafür gabs "Sylvestermunition",
die
leuchtete beim Abschießen. Dafür braucht man IMHO keine Genehmigung, wie
angeblich für diese "Bootsmunition" - die ich auch für reichlich übertrieben
halte.
Zudem tun diese "Kaltlichtstäbe" bzw. "Knicklichter" - oder wie man sie auch
immer
nennen mag - ganz gute Dienste, denk ich mal. Es sei denn man liegt im
Wald...
Mehr fällt mir sonst dazu auch nicht ein. Außer "Lawinenpiepser" (Gerät, daß
per
Funk auf vorgegebener Frequenz ein Notsignal sendet). Aber auch dieses
braucht
man eigentlich nicht, wenn man im Pistenbereich bleibt...
So long, mfG - Alex
P.S. Freu mich schon auf´s übernächste Wochenende - da fahr ich das erste
Mal mit
meinen neuen Skiern zum Skifahren *ggg* (ich überlege ernsthaft mir
Leuchtmuni
mitzunehmen...)
...
> Ich habe in der Regel mein Handy dabei - was bisher in allen Skigebieten, in
> denen
> ich unterwegs war - auch im Ausland - gut funktioniert hat.
... [snip]
Sorry, für die abgehackten Sätze...
Ich hasse OE - hatte es eigentlich korrekt
eingestellt - mich aber jetzt wieder
eines bessren belehren lassen...
Im Übrigen hab ich auch immer die von Erich
erwähnte Rettungsdecke dabei - vergaß sie nur
zu erwähnen...
In diesem Sinne - live long and prosper - Alex
> > > > Ich bin leider mit dem Hubschrauberfliegen nicht ausreichen vertraut. Hört man
> > > > in einem Hubschrauber in einer bestimmten Entfernung, ob unten jemand schießt?
> > >[...]
> Wo habe ich denn von Hubschraubern geredet?
> Der Sinn meiner Aussage war: Am Boden in freier Natur sieht man nicht,
> wenn jemand mit einer Taschenlampe gen Himmel leuchtet. Das sieht eher
> der Hubschrauber. Am Boden hört man hingegen Schüsse. Da sind
> Hubschrauberpiloten nun anders dran: Die haben den Knall üblicherweise
> nicht gehört.
Ich hatte Deine Antwort auch auf das Ursprungsposting bezogen, welches sich sehr stark
(bzw. nur) auf Hubschrauber bezieht.
> Und nochmal ganz allgemein: Nicht jedes Signalmittel ist für alle
> Adressaten gleich geeignet.
Jetz weiß ich, was du meinst, und stimme voll über ein.
Gruß
Dirk
> > Ich bin leider mit dem Hubschrauberfliegen nicht ausreichen vertraut. Hört man
> > in einem Hubschrauber in einer bestimmten Entfernung, ob unten jemand schießt?
>
> Sieht man denn auf dem Boden, wenn jemand mit einer Taschenlampe in
> die Luft leuchtet?
Um die Sache genau zu erfahren, habe ich mich mit zwei Fragen an die Schweizer
Rettungsflugwacht REGA gehalten. Hinter den Fragen die Antworten von Walter
Schneibel, REGA:
1. Stellt das (unorganisierte) Abfeuern von Leuchtraketen,
Signalmunition etc. ein Gefährdung für Ihre Hubschrauber dar, oder würde
solches Handeln der Hubschrauberbesatzung helfen, bzw. von diesen
gewünscht?
Antwort: Sofern die Leuchrakete den Hubschrauber nicht trifft sind
Leuchtsignalraketen sicherlich hilfreich, insbesondere wenn die genaue
Position nicht bekannt ist.
2. Sind bei Dämmerung und Dunkelheit auch kleine Lichter wie
Taschenlampe oder gar Feuerzeug vom Hubschrauber aus erkennbar, wenn man
von einem begrenzten Suchgebiet (z. B. einer Skipiste) ausgeht?
Antwort: In der Bildverstärkerbrille sind, je dunkler die Nacht, auch schwache
Lichtquellen sichtbar. Je heller die Nacht (Mond), umso heller müssen die
Lichtquellen sein, damit sie sich gegenüber der Umgebung abheben. Damit ist
ein Feuerzeug nicht immer eine gute Lösung. Kaltlichtquellen (LED Lights)
sind aufgrund der Wellenlänge des Kaltlichts in der Bildverstärkerbrille
schlecht bis unsichtbar. Blinksignale heben sich besser von anderen
Lichtquellen in der Umgebung ab, Blinksignale sind dem Schwenken von
Lichtquellen vorzuziehen.
Ich finde, eine interessante Information. Insbesondere die Angabe über LED Lights
ist wichtig, da sich diese wegen der geringen Stromaufnahme doch anböten.
Gruß
Dirk
>[...]
>"Richtige" Notsignalgeräte, wie sie in der Schifffahrt verwendet werden
>sind da weit leistungsfähiger und auch die Abschussgeräte sind extra
>für diesen Zweck angefertigt, d.h. leicht (oft Kunststoff) und (weil ja
>für See/Meer) meistens wasserfest verpackt. Die Leuchtmunition leuchtet
>kräftiger und länger (i.d.R. wird dies durch einen kl. Fallschirm
>erreicht, an dem die Leuchtkugel langsam zu Boden schwebt) Und da haben
>wir nun das Problem. Die Notsignalgeräte für die Schifffahrt "landen"
>stets im Wasser, es macht also nix, wenn das Dign kurz vor bzw. am
>Boden noch glüht. An Land (z.B. im Wald!) kann dies selbst im Winter zu
>Bränden führen (unter Bäumen ist der Boden oft sehr trocken!) IMHO
>brauch tman für die Notsignalgeräte auch so eine Art "Waffenschein"
>(spezielle Erlaubnis oder so)
>[einen mal wieder ausführlichen Beitrag gesnippt...]
Auf der Seite http://www.esys.org/esys/seenotrk.html ist eine
Ausführliche Einführung in die verschiedenen Signalgeber (die kleinen)
und die Signalpistolen (die Großen = fast 3-fache Brenndauer, 30s,
auch rund 3 mal so hell). Da gibt es auch einen kleinen Überblick auf
das Waffenrecht, das bei den Pistolen zur Anwendung kommt.
Gruß,
Tobias
Erich Kirchmayer <E_Kirc...@hotmail.com> schrieb in im Newsbeitrag:
a1n8c7$l9i$02$1...@news.t-online.com...
> "HMSmily" <HMS...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:a1ldht$msm$04$1...@news.t-online.com...
>
> Signalfackeln
>
> Da hast du schon recht - nur geben solche Fackeln auch ein "flaches"
> Licht ab, d.h. je nach Sichtwinkel kann dieses wieder für den Helfer
> völlig unsichtbar hinter einem gr. Felsen, einer tiefen Rinne etc.
> liegen. Aus der Luft ist das Ding _sicher_ nur bei einem direkten
> Überflug zu erkennen, alles Andere ist Sache des Anflugwinkels.
Ich habe zu Silvester wegen ablaufendem Haltbarkeitsdatum meine
Erlaubnispflichtigen Seenotraketen und Handfackeln und einen 6er Satz
NICO-Signalpatronen "warm entsorgt". Natürlich weit im Binnenland.
Das (ab 18 Jahren frei käufliche) NICO-Signal hat problemlos meine in
Richtung auf Waffen relativ ängstliche Freundin abgeschossen. Die
(erlaubnispflichtige) Handfackel würde ich nicht unbedingt einem Laien
in die Hand drücken: Die entwickelte Hitze ist enorm, die Leuchtkraft
allerdings auch, die reichte aus, um mindestens in 5m Entfernung noch
Zeitung zu lesen (Foto auf Wunsch, per PM/in einer binary, kann aber
etwas dauern). Das wird meiner Einschätzung nach auch noch um einen
Felsen herum reichen oder aus einer Rinne hervorleuchten.
Für den Segelbedarf gibt es Blitzlampen für die Rettungsweste ab ca.
30,- DM. Dieses Geblitze sollte ganz gut erkennbar sein.
Gruß,
Olaf Hoffmann
> S
>>
>> Wobei es immer noch unklar ist, ob SOS von "Ship On Sink" oder von
>> "Save Our Souls" kommt oder ganz banal nur deshalb gewählt wurde, weil
>> es nach Morse´s Alphabet besonders einprägsam ist.
Letzteres ist zutreffend.
Wären "3 mal kurz" und "3 mal lang" von Herrn Morse anderen Buchstaben
zugeordnet worden, hieße es vielleicht sogar "ATA" ;-)
>Darüber hab ich mir noch nie Gedanken gemacht. Dachte bisher das es von
>"Save Our Souls" kommt. Aber die anderen zwei Möglichkeiten klingen auch
>recht einleuchtend.
Laut Kreuzworträtsel ist "Das Unsterbliche" die "Seele".
Wäre also Quatsch, selbige zu retten, die kommt von ganz alleine klar.
MfG
Frank
> Letzteres ist zutreffend.
> Wären "3 mal kurz" und "3 mal lang" von Herrn Morse anderen Buchstaben
> zugeordnet worden, hieße es vielleicht sogar "ATA" ;-)
Da wir aber nicht das Alphabet von S. Morse verwenden, sondern eine spätere
Modifikation kann dies bei ihm sogar ATA geheißen haben...
Das Seenotsignal wird übrigens ohne Pausen gegeben und gilt als ein Zeichen:
...---...
73 es 55
Dirk
>Insbesondere die Angabe über LED Lights ist wichtig, da
>sich diese wegen der geringen Stromaufnahme doch anböten.
Für solche Fälle würde ich eher ein Gerät mit einem Stroboskop (sp?) -
Blitzer nehmen. Energieausbeute ist deutlich höher(=Signal ist aus
größerer Entfernung zu sehen) und ein Flasher braucht nicht sehr viel
mehr Strom.
Gruß,
Tobias
Wen das interessiert: Das Geraet heisst Hiper (High Precision Per-
sonal Location System) und wird derzeit von Bosch bzw. von Bosch in
Zusammenarbeit mit den Johannitern angeboten.
Wie schon gesagt, hat das Geraet GPS-Empfaenger und GSM-Funkmodul,
braucht also ein Mobilfunknetz zum Funktionieren. Wenn der Notruf
ausgeloest wird, wird der Standort bestimmt und eine Sprechverbind-
ung aufgebaut. Der Notruf geht aber nicht zur naechstgelegenen Leit-
stelle, sondern in eine spezielle Zentrale, die mit den GPS-Daten
definitiv etwas anfangen kann und diese ggf. auch in fuer den Nor-
malmenschen verstaendliche Ortsbeschreibungen umsetzt ;-). Die auf-
nehmende Person weiss, wer den Sender hat und leitet nach Notruf-
meldung oder nach vorgegebenen Daten Rettungsmassnahmen ein. Ein
bisschen wie mobiler Hausnotruf gestrickt.
AFAIK ist die Hausnotrufzentrale Stedingen der Johanniter (Tel.:
0421 69761 11 - Alexander Jueptner) derzeit die einzige Zentrale,
die den Hiper zusammen mit Bosch anbietet. Kostenpunkt liegt AFAIK
uebrigens deutlich niedriger, ich meine, mal was von um die 130,- DM
gehoert zu haben.
Gruesse,
Markus
--
----------------------------------------------------------------------
wede...@gno.de M A R K U S W E D E M E Y E R
----------------------------------------------------------------------
Letztendlich nimmt sich das doch alles nichts. Ob Du nun eine BO-105, eine
UH-1D, eine BK-117 oder eben eine EC-135 oder MD-900 hast - laut sind sie
alle und es ist die absolute Ausnahme, daß einzelne Geräusche an Bord
wahrnehmbar oder lokalisierbar sind. Ich erinnere mich dunkel, daß ich an
Bord einer CH-53 mal ein Pressluft-Martinshorn gehört habe. Aber da war auch
die obere Türhälfte hochgeklappt und ich stand mit Stehhaltegurt direkt an
der Öffnung.
Matthias
Hi NG,
eine Beschreibung des Geräts ist zu finden unter:
http://www.heise.de/newsticker/data/pmz-23.10.01-000/
dort stehen auch die Preise:
"Ohne Vertrag kostet das Gerät nach Bosch-Angaben 998 Euro, mit
Zweijahres-Vertrag inklusive Leitstellen-Diensten rund 400 Euro. Der
Call-Center-Notfall-Service wird dann mit zusätzlichen 36 Euro pro Monat
berechnet."
Gruß,
Philipp
Herstellerseite: http://www.bosch.de/sicherheitstechnik/stb07_01.htm
>>> Wobei es immer noch unklar ist, ob SOS von "Ship On Sink" oder von
>>> "Save Our Souls" kommt oder ganz banal nur deshalb gewählt wurde, weil
>>> es nach Morse´s Alphabet besonders einprägsam ist.
>Letzteres ist zutreffend.
ACK. Und S und O sind gewählt worden, da durch drei gleiche Signale
dargestellt werden. Durch diese dreimal - dreifach Kombination ist die
Folge SOS eine der einprägsamsten des Morsealphabetes (Alternative
auch OSO...)
Und wech,
Tobias
> Wie schon gesagt, hat das Geraet GPS-Empfaenger und GSM-Funkmodul,
>braucht also ein Mobilfunknetz zum Funktionieren. Wenn der Notruf
>ausgeloest wird, wird der Standort bestimmt und eine Sprechverbind-
>ung aufgebaut. Der Notruf geht aber nicht zur naechstgelegenen Leit-
>stelle, sondern in eine spezielle Zentrale,
damit kann also nicht der GSM-Notruf benutzt werden; Prioritaetsruf
und Nutzung fremder Netzte fallen also ggf. flach.
>die mit den GPS-Daten definitiv etwas anfangen kann und diese ggf.
>auch in fuer den Nor- malmenschen verstaendliche Ortsbeschreibungen umsetzt ;-).
auch das duerfte bisweilen nicht einfach sein....
Rot schießen ist an sich weltweit ein Hilferuf (Außer Silvester).
Am Tag nimmt man dann Rauchstrich-Orange.
Ansonsten wird regelmäßiges Schießen mit gleichlangen Pausen auch als
Hilferuf erkannt.
Ich sprach auch nicht vom Bosch-Angebot, sondern vom JUH-Preis, der
sich etwas anders aufbaut.
Nein, noch nicht. Wenn es soweit sein wird, kommt aber sicherlich
auch eine eMail ueber die JUH-Mail ... bis dahin muss ich Dich leider
an genannte Telefonnummer verweisen.
Gruesse,
Markus
>Thomas Hochstein schrieb:
>> Oh? Gibt's zu letzterem irgendwo Infos im Netz?
> Nein, noch nicht. Wenn es soweit sein wird, kommt aber sicherlich
>auch eine eMail ueber die JUH-Mail ... bis dahin muss ich Dich leider
>an genannte Telefonnummer verweisen.
Stimmt nicht ganz:
http://www.heise.de/newsticker/data/pmz-23.10.01-000/
http://www.bosch.de/sicherheitstechnik/download/Safety0201.pdf
http://www.gapag.de/ger/telematik/hiper.html
so spontan gefunden.
Aber alles nicht wirklich präzise Informationen....
Und wech,
Tobias
Nachträge:
http://www.funkschau-handel.de/heftarchiv/pdf/2001/fs1401/fs0114032.pdf
Etwas ausführlicher Artikel.
http://www.bosch.de/sicherheitstechnik/download/FlyerHiPer.pdf
Werbebroschüre von Bosch....
Und wech,
Tobias
>ACK. Und S und O sind gewählt worden, da durch drei gleiche Signale
>dargestellt werden. Durch diese dreimal - dreifach Kombination ist die
>Folge SOS eine der einprägsamsten des Morsealphabetes (Alternative
>auch OSO...)
Nicht nur einprägsam, sonder auch _relativ_ sicher _eindeutig_
auszusenden.
Schließlich steht derjenige, der das SOS aussendet, fürchterlich unter
Streß und hat vermutlich nicht mehr so die ruhige Hand um aufwendigere
Zeichen mal ebenso rauszutackern.
Rein aus Interesse: gibt es heutzutage noch von Hand ausgesendete
Morsetelegramme über Funk im schiffsverkehr?
MfG
Frank
>Rein aus Interesse: gibt es heutzutage noch von Hand ausgesendete
>Morsetelegramme über Funk im schiffsverkehr?
Nein. Aber noch nicht so lange: Seit dem 1. Februar 1999 ist die
Morsetelegrafie auf den Weltmeeren nicht mehr als Nachrichtemittel
zugelassen.
Für Notrufe ist seit dem 1. Februar 1999 das System GMDSS eingeführt
worden. [GMDSS = Global Maritime Distress and Safety System]
Frachtschiffe ab BRZ 300 und alle Fahrgastschiffe müssen damit
ausgerüstet werden. Allen anderen Fahrzeugen, z.B. Sportbooten, müssen
eine DSC-Funkanlage an Bord haben oder sich am GMDSS beteiligen.
Im Gegensatz zum alten Sicherheits-Funksystem ist im GMDSS eine
sichere Seenotalarmierung Schiff - Land aus allen Seegebieten über
zwei unabhängige Funksysteme garantiert.
Ist im GMDSS eine manuelle Seenotalarmierung nicht mehr möglich,
sendet die obligatorische Satelliten-Senotfunkbake den Notruf
automatisch aus.
Gruß,
Tobias
>Frank Scheffski <fsche...@t-online.de> wrote:
>>Rein aus Interesse: gibt es heutzutage noch von Hand ausgesendete
>>Morsetelegramme über Funk im schiffsverkehr?
Ganz aussterben wird das Morsen aber nicht, da es noch viele
Hobbyfunker an Land machen und einige Armee ihre Funker im morsen
ausbilden. Der Vorteil vom morsen ist das man keine sehr komplizierte
Technik braucht.
Und wech,
Tobias
>Letzteres ist zutreffend.
>Wären "3 mal kurz" und "3 mal lang" von Herrn Morse anderen Buchstaben
>zugeordnet worden, hieße es vielleicht sogar "ATA" ;-)
Früher heiß es mal CQD. Und das war tatsächlich eine Abkürzung...
Come Quick Danger
1906 wurde dann das SOS als Seenotzeichen festgelegt.
Der allererste drahtlose Notruf wurde übrigens am 29. April 1899
ausgesendet.
Und wech,
Tobias
> Für Notrufe ist seit dem 1. Februar 1999 das System GMDSS eingeführt
> worden. [GMDSS = Global Maritime Distress and Safety System]
> Frachtschiffe ab BRZ 300 und alle Fahrgastschiffe müssen damit
> ausgerüstet werden. Allen anderen Fahrzeugen, z.B. Sportbooten, müssen
> eine DSC-Funkanlage an Bord haben oder sich am GMDSS beteiligen.
und DSC war noch gleich was?
> Ist im GMDSS eine manuelle Seenotalarmierung nicht mehr möglich,
> sendet die obligatorische Satelliten-Senotfunkbake den Notruf
> automatisch aus.
aber woher weiss diese Sennotfunkbake das?
und: wie wird der Notruf in den Faellen abgesetzt, wo die Bake nichts
davon weiss?
--
mfg Henning
Henning Koch
>und DSC war noch gleich was?
Digital Selectiv Call - digitaler UKW - Funk.
>> Ist im GMDSS eine manuelle Seenotalarmierung nicht mehr möglich,
>> sendet die obligatorische Satelliten-Senotfunkbake den Notruf
>> automatisch aus.
>aber woher weiss diese Sennotfunkbake das?
Die merkt, wenn sie im Wasser aufschwimmt => Schiff sinkt/gesunken =
Notruf.
Es gibt aber auch welche mit optionaler Handauslösung.
Gruß,
Tobias
Was für ein Glück, dass die Frage, ob GMDSS eingeführt werden soll,
nicht zunächst in dieser Group diskutiert worden ist. Wahrscheinlich
hätten dann alle diejenigen, die im Augenblick mal wieder heftig gegen
TETRA anpolemisieren, für den Beibehalt der Morsetelegrafie geredet,
denn das ist ja so einfach und hat ja schon so lange immer schon
funktioniert und eigentlich brauchen wir ja nix neues und schade um
das schöne Geld und ... und ... und ...
Deutscher/deutschsprachiger Beamtendreisprung:
a) das haben wir schon immer so gemacht
b) das haben wir noch nie so gemacht
c) da könnte ja jeder kommen
<traurigindieweltschau>
mfg Christoph Brodesser
--
Christoph Brodesser * Merschkamp 13 * 48356 Nordwalde
e-Mail: christoph...@onlinehome.de
Telefon/Telefax: 01212 6 BRODESSER
automatisch aus.
>
> aber woher weiss diese Sennotfunkbake das?
>
Die Boje wird z.B. auf Höhe des Steuerstandes außen montiert, wenn sie
sich dort durch exzesives Untertauchen aus ihrer Verankerung löst,
stimmt meist irgendetwas mit dem Schiff nicht mehr...
> und: wie wird der Notruf in den Faellen abgesetzt, wo die Bake nichts
> davon weiss?
Alarm-Knopf zum drücken, drehen oder welche mechanische Betätigungsform
der jeweilige Konstrukteur beforzugte...
--
Patrick Rauter
Wer einen Fehler findet, darf ihn behalten.
Herbst und Winter, die friedlichste Zeit am Bodensee
> Was für ein Glück, dass die Frage, ob GMDSS eingeführt werden soll,
> nicht zunächst in dieser Group diskutiert worden ist. Wahrscheinlich
> hätten dann alle diejenigen, die im Augenblick mal wieder heftig gegen
> TETRA anpolemisieren, für den Beibehalt der Morsetelegrafie geredet,
> denn das ist ja so einfach und hat ja schon so lange immer schon
> funktioniert und eigentlich brauchen wir ja nix neues und schade um
> das schöne Geld und ... und ... und ...
>
Bleibt aber IMHO unerreicht im Bezug auf den Leistungs/Reichweiten
Bezug. ;-)
SCNR..
"Tobias Wichert" <si...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:i4644us862dd31dmb...@4ax.com...
> Ganz aussterben wird das Morsen aber nicht, da es noch viele
> Hobbyfunker an Land machen und einige Armee ihre Funker im morsen
> ausbilden. Der Vorteil vom morsen ist das man keine sehr komplizierte
> Technik braucht.
Stimmt. Im Prinzip reicht es, einen Sender in bestimmten (Morse-)
Abständen nur stumm zu tasten oder - ganz banal - einen dauergetasteten
Sender ein- und auszuschalten......
--
Gruß
Erich Kirchmayer
--
"Jetzt wird´s mal kurz hell im Hals!"
www.notfallmedizin.de - Ausbildung im Rettungsdienst, Erste
Hilfe-Kurse. umfangreiche Linkliste u.v.m.
"Christoph Brodesser" <christoph...@onlinehome.de> schrieb im
Newsbeitrag news:hm064usudq5cil0ri...@4ax.com...
> hätten dann alle diejenigen, die im Augenblick mal wieder heftig
gegen
> TETRA anpolemisieren, für den Beibehalt der Morsetelegrafie geredet,
> denn das ist ja so einfach und hat ja schon so lange immer schon
> funktioniert und eigentlich brauchen wir ja nix neues und schade um
> das schöne Geld und ... und ... und ...
>
> Deutscher/deutschsprachiger Beamtendreisprung:
> a) das haben wir schon immer so gemacht
> b) das haben wir noch nie so gemacht
> c) da könnte ja jeder kommen
zzgl. der königl. bay. Erweiterungen:
d) au weh, da brauchn ma Spezialwerkzeug
e) was da Bauer ned kennt, des frisst er ned
f) so ein Schmarrn
Manuel
>>> Ist im GMDSS eine manuelle Seenotalarmierung nicht mehr möglich,
>>> sendet die obligatorische Satelliten-Senotfunkbake den Notruf
>>> automatisch aus.
>>aber woher weiss diese Sennotfunkbake das?
>Die merkt, wenn sie im Wasser aufschwimmt => Schiff sinkt/gesunken = Notruf.
wenn also Wasser einbricht und die Lage schlimm ist, muss man nun so
lange warten, bis das Schiff wirklich untergegangen ist?
oder bei Feuer im Schiff?
>Es gibt aber auch welche mit optionaler Handauslösung.
das schein mit irgendwie sinnvoll zu sein.
Alternativ koennte man den Sender noch an einer Leine ins Wasser
werfen, vermute ich mal.
Ist denn im uebrigen auch eine Sprechverbindung vorgesehen?
>>Die merkt, wenn sie im Wasser aufschwimmt => Schiff sinkt/gesunken = Notruf.
>wenn also Wasser einbricht und die Lage schlimm ist, muss man nun so
>lange warten, bis das Schiff wirklich untergegangen ist?
Wenn keine manuelle Auslösung vorgesehen ist (was aber bei der
Berufsschifffahrt eigentlich immer und bei den Modellen für Sportboote
meistens auch der Fall ist) dann muß man warten, bis das Schiff
gesunken oder zumindest auf die richtige Seite gekentert ist....
Diese Bojen sind ja eigentlich eher das allerletzte Mittel.
>oder bei Feuer im Schiff?
Feuer an Bord eines Schiffes ist sowieso eine recht kritische
Angelegenheit.
>Alternativ koennte man den Sender noch an einer Leine ins Wasser
>werfen, vermute ich mal.
Bei den kleinen für die Sportboote ist das auch problemlos möglich.
Die Bojen, die auf Hochseeschiffen vorgesehen sind, wird das
schwierig.
>Ist denn im uebrigen auch eine Sprechverbindung vorgesehen?
Nein. Jedenfalls nicht mit den EPIRB - Bojen. Allerdings kann bei
moderneren EPIRB's die Notfallart mit Übermittelt werden.
Bei GMDSS ist auch der Übermittlungweg Land -> Schiff vorgesehen, z.B.
um in der Nähe befindliche Schiffe zu koordinieren.
Und wech,
Tobias
Ich sehe, wir verstehen uns ;-)
F'up2 poster, da zunehmend OT.
Tobias Wichert <si...@gmx.net> schrieb in im Newsbeitrag: > Für Notrufe
ist seit dem 1. Februar 1999 das System GMDSS eingeführt
> worden. [GMDSS = Global Maritime Distress and Safety System]
> Frachtschiffe ab BRZ 300 und alle Fahrgastschiffe müssen damit
> ausgerüstet werden.
Stimmt so nicht ganz: Alle Schiffe ab 500 BRZ und alle Fahrgastschiffe
ab 300 BRZ müssen.
> Allen anderen Fahrzeugen, z.B. Sportbooten, müssen
> eine DSC-Funkanlage an Bord haben oder sich am GMDSS beteiligen.
Nein, es gibt eine Ausrüstungspflicht nur für die o.a. Fahrzeuge. Alle
anderen _können_ am GMDSS teilnehmen, DSC (Digital Selective Calling)
ist ein Teil davon.
> Im Gegensatz zum alten Sicherheits-Funksystem ist im GMDSS eine
> sichere Seenotalarmierung Schiff - Land aus allen Seegebieten über
> zwei unabhängige Funksysteme garantiert.
Das ist im Prinzip richtig, allerdings richtet sich die
Ausrüstungspflicht nach den befahrenen Seegebieten.
> Ist im GMDSS eine manuelle Seenotalarmierung nicht mehr möglich,
> sendet die obligatorische Satelliten-Senotfunkbake den Notruf
> automatisch aus.
Davon gibt es auch verschiedene Versionen, alle können manuell ausgelöst
werden, die automatische Auslösung ist Option. In der einfachsten
Variante wird einfach nur ein Peilsignal an Polumkreisende Satelliten
gesendet, in der höchsten Ausbaustufe kann in einer solchen EPIRB
(Emergency Position Indicating Radio Beacon) ein GPS-Empfänger stecken,
der die Position ermittelt, einschließlich einer manuell einzugebenden
Alarmierungsart und einer eindeutigen Schiffskennung über
INMARSAT-Satelliten in wenigen Sekunden an ein MRCC (Maritime Rescue
Coordination Center) übermittelt. Die EPIRB kann auch schon senden, wenn
sie noch am Schiff hängt, sie kann auch unausgelöst mit ins Rettungsboot
genommen werden und erst dort ausgelöst werden, sie kann aber auch
automatisch beim Sinken des Schiffen auslösen.
Auf der Boje sitzt dann auch noch eine Blitzleuchte und optional ein
SART (Search and Rescue Radar Transmitter) für die Zielfahrt eines
anderen Fahrzeuges auf den Havaristen.
So eine Boje gibt es ab der Größe eines Handfunkgerätes, die
Super-Luxus-Version für die Berufsschiffahrt ist aber auch nur etwa 50cm
hoch und hat einen Durchmesser von ca. 30cm, Gewicht habe ich jetzt
gerade nicht parat, aber gut tragbar.
Das System GMDSS ist alles in allem sehr praxisnah und durch seinen
modularen Aufbau nach befahrenen Seegebieten auch kein Overkill. Das
Ziel, in kürzestmöglicher Zeit eine Landgebundene Stelle (MRCC)
möglichst auf zwei unabhängigen Wegen idiotensicher zu alarmieren wird
so gut erreicht, daß leider die Fehlalarme die echten deutlich
übersteigen.
Bei näherem Informationsbedarf empfehle ich einfach mal GMDSS in eine
Suchmaschine einzugeben, das wirft geradezu eine Woge an Infos aus.
Gruß aus Schleswich,
Olaf Hoffmann
(der das GOC=General Operators Certificate/ABZ=Allgemeines
Betriebszeugnis für Funker für alle Anlagen des GMDSS vor nicht allzu
langer Zeit machen durfte)