hier einen neuer Fall aus der Presse vom 02.08.2000 und 03.08.2000
natürlich mit Quelle.
Artikel I:
<Zitat>
Schwere Vorwürfe gegen Mitarbeiter des Roten Kreuzes
Sanitäter angeklagt
Hat ein Rettungsassistent den Tod eines Rentners verschuldet?
VON SABINE STOLL
Schwere Vorwürfe gegen zwei Nürnberger Mitarbeiter des Bayerischen Roten
Kreuzes (BRK): Ein 34-jähriger Rettungsassistent soll eine wehrlose
Patientin vergewaltigt und einen Rentner so massiv geschlagen haben,
dass der zwei Tage später seinen schweren inneren Verletzungen erlag.
Wegen Vergewaltigung und Körperverletzung mit Todesfolge muss sich der
BRK-Mann seit gestern vor dem Schwurgericht verantworten. Zusammen mit
ihm steht ein 29-jähriger Sanitäter wegen Beihilfe vor Gericht. Laut
Anklage hat er den Übergriff auf den Rentner tatenlos beobachtet.
Es passierte an einem Abend im April vergangenen Jahres. Der 72-jährige
Rentner, früher bei der Stadt Nürnberg tätig, war nach einer Feier auf
dem Weg nach Hause. Er hatte einiges getrunken (1,49 Promille), am
Marientor brach er zusammen. Über die Ursache des Zusammenbruchs rätseln
die Ärzte. War er nur alkoholbedingt oder zeigte bereits ein
Schlaganfall seine ersten Auswirkungen? Passanten kümmerten sich um den
72-Jährigen, bis ein Krankenwagen - mit den beiden Angeklagten an Bord -
am Marientor eintraf.
Nur widerwillig ließ sich der Rentner von den BRK-Mitarbeitern in den
Wagen zerren, weil er offenbar lieber nach Hause wollte, erzählten die
Angeklagten. Bis dahin stimmen die Aussagen überein. Dass der
Rettungsassistent den angeschlagenen Mann mit "Du besoffene Sau"
beschimpft hat, wie dieser später seiner Frau erzählt hat, kommt in der
Version des Assistenten schon nicht mehr vor. Auch nicht, dass der
34-Jährige den alten Mann massiv in den Bauch getreten oder geschlagen
haben soll, was eine Zeugin gestern bestätigte. Der zweite Mann des
Rettungsteams stützte die Aussage seines Kollegen. Er hatte noch am
Unglücksort die Polizei alarmiert, weil der Rentner seinerseits
ausgeteilt haben soll.
Was folgte, ist eine Odysee, offenbar mit Pannen. Der 72-Jährige wurde
zunächst auf die Polizeiwache gebracht. Als ihn seine Frau dort abholte,
berichtete er auch ihr von dem Vorfall mit dem Rettungsassistenten. "Und
er hat über Bauchschmerzen geklagt", sagte sie unter Tränen. Noch am
selben Abend brach er ein zweites Mal zusammen. Mehrmals rief seine
Gattin beim ärztlichen Notfalldienst an, bis sich erneut Sanitäter auf
den Weg machten. Die Telefondame nahm die Symptome nicht genau auf und
machte aus dem über Bauchschmerzen klagenden Patienten einen
"sturzbetrunkenen" Mann.
Böses Erwachen
Auch eine Aufnahmeärztin des Nordklinikums nahm die Aussage des
Rentners, dass er von einem Sani getreten worden sei, alles andere als
ernst. Schließlich wurde er in die Ausnüchterungs-Abteilung verfrachtet.
Am nächsten Morgen kam das böse Erwachen: Ein Schlaganfall wurde
diagnostiziert, die Bauchschmerzen gerieten noch mehr in den
Hintergrund. Erst als es zu spät ist, entdeckten die Ärzte innere
Blutungen - laut Anklage durch die Schläge des Rettungsassistenten
verursacht. Sachverständige streiten sich darüber, ob der Patient bei
rechtzeitiger Diagnose hätte gerettet werden können.
Der Prozess wird heute fortgesetzt. Unter anderem wird die Frau
aussagen, die dem Rettungsassistenten vorwirft, sie im Juli 1997
vergewaltigt zu haben, nachdem er sie nach einem Arzttermin nach Hause
gebracht hatte. Die 45-Jährige litt zum Tatzeitpunkt unter starken
Angstanfällen. Das Verfahren war bereits eingestellt, wurde jedoch wegen
des Rentner-Falls neu aufgerollt. Bis August 1999 waren beide Angeklagte
beim BRK beschäftigt.
© NÜRNBERGER NACHRICHTEN
</Zitat>
Artikel II:
<Zitat>
Im Prozess gegen zwei Sanitäter wird klar:
Niemand wollte den armen Opfern glauben
Beschwerden beim BRK blieben offenbar ungehört Die Verantwortlichen
ließen keinerlei Kritik gelten
Im Strafprozess gegen zwei Rettungsassistenten sind gestern schwere
Vorwürfe gegen das Bayerische Rote Kreuz laut geworden. So gab es
offenbar schon in der Vergangenheit massive Beschwerden über den
Sanitäter Uwe S. (34), die aber wohl ignoriert worden sind. Der
Rettungsassistent ist angeklagt, eine psychisch kranke Frau vergewaltigt
zu haben und für den Tod eines Rentners verantwortlich zu sein (die NZ
berichtete). Mit ihm auf der Anklagebank sitzt ein Kollege (29), der die
Misshandlung des 72-Jährigen angeblich tatenlos mitansah.
Anlässlich eines früheren Notfalleinsatzes soll sich ein Arzt über das
brutale Verhalten von Uwe S. beschwert haben. Der Sanitäter habe eine
Frau gewaltsam aus einem Auto gezerrt. "Die Integrität und Würde der
Patientin ist eklatant verletzt worden" schrieb der Mediziner in einem
Brief an das BRK. Doch das Schreiben landete offenbar im Papierkorb. Der
Vorgesetzte von Uwe S. wusste jedenfalls nichts von einer derartigen
Entgleisung. Die Frage des Gerichts, ob es einen schriftlichen
Ehrenkodex für Sanitäter gebe, verneinte der Zeuge. Uwe S., der zehn
Jahre beim BRK beschäftigt war, ist mittlerweile entlassen worden.
Gestern machte auch das Vergewaltigungsopfer seine Aussage. Der
45-Jährigen fiel es schwer, über den Vorfall im Juli 1997 zu sprechen.
Viele Details hat sie mittlerweile vergessen, oder verdrängt? Auf die
Frage des Gerichts, ob sie sich gegen den Sanitäter gewehrt habe, sagte
sie: "Ich habe mich nicht getraut ,nein' zu sagen, weil ich Angst
hatte." Die psychisch kranke Frau leidet seit Jahren an einer
Angstneurose. Wenige Stunden vor der Tat hatte sie wieder einen akuten
Anfall. Der Krankenwagen brachte sie zum Arzt, wo sie eine Depotspritze
mit einem Neuroleptikum bekam. Als sie von Uwe S. zurück in die Wohnung
gebracht wurde, soll es zu der Vergewaltigung gekommen sein.
Unmittelbar danach vertraute sich die Frau ihrem Arzt und einem Freund
an. Letzterer rief sogleich beim BRK an, um den Vorfall zu melden. Doch
am anderen Ende hieß es nur: "So etwas machen unsere Leute nicht." Und
dann drohte man ihm, dass er sich für derartige Behauptungen werde
verantworten müssen. In der Folgezeit verliefen die Ermittlungen der
Polizei gegen Uwe S. mehr oder weniger im Sande. Erst als die Sache mit
dem zu Tode misshandelten Rentner aufkam, nahm man die Fährte gegen den
Rettungsassistenten wieder auf. Bis heute werde sie von Sanitätern des
BRK, die sie noch immer zum Arzt bringen, "veräppelt und verspottet",
weil sie ihren Kollegen angeblich zu Unrecht dieser Tat bezichtigt habe,
so die Zeugin.
"Du besoffene Sau"
Die Tragik des Falles liegt darin, dass man keinem der Opfer - weder der
Frau, noch dem Rentner - glauben wollte, dass sie ausgerechnet von
Mitarbeitern des BRK missbraucht, bzw. misshandelt worden waren. Auch im
Fall des inzwischen verstorbenen Willi B. (72) war es so. Dass er von
den Sanis als "besoffene Sau" tituliert wurde und von Uwe S. im
Krankenwagen Fausthiebe in den Bauch einstecken musste, glaubte ihm
niemand: Weder die von seiner Ehefrau zur Rede gestellte
Rettungsleitstelle, noch die Ärzte in der Klinik. Letztere stuften den
Rentner ebenfalls als Trunkenbold ein und legten ihn auf die
Ausnüchterungsstation. Zwei Tage später war der 72-Jährige tot.
Die Obduktion ergab: Willi B. war durch massive Gewalteinwirkung, also
durch Fremdverschulden gestorben. Die beiden Angeklagten saßen übrigens
zu keiner Zeit in Untersuchungshaft. Der Prozess vor dem Schwurgericht
wird morgen fortgesetzt. Susanne Stemmler
© NÜRNBERGER ZEITUNG
</Zitat>
Artikel II:
<Zitat>
Zweiter Tag im Prozess gegen Rot-Kreuz-Mitarbeiter
"Das ist die Wahrheit"
Rettungsassistent soll Frau vergewaltigt haben - Alles bestritten
VON SABINE STOLL
"Ich hab' das nicht gewollt." Aber sie sei nicht in der Lage gewesen,
sich zu wehren. "Ich schwöre auf Leben und Tod - das ist die Wahrheit."
Mit dieser Aussage hat eine 45-jährigen Hausfrau aus Nürnberg vor dem
Schwurgericht einen 34-jährigen Rettungsassistenten des Bayerischen
Roten Kreuzes (BRK) gestern erneut schwer belastet. Der BRK-Mitarbeiter
soll die zum Tatzeitpunkt unter Angstneurosen leidende und deshalb
offenbar wehrlose Frau vergewaltigt haben, nachdem er sie nach einem
Arztbesuch nach Hause gebracht hatte. Wie berichtet hat der Assistent
laut Anklage außerdem einen 72-jährigen Rentner so schwer misshandelt,
dass der zwei Tage später seinen inneren Verletzungen erlag.
Der zweite Tag der Verhandlung vor dem Landgericht gegen zwei
Rot-Kreuz-Mitarbeiter - neben dem Hauptangeklagten muss sich ein
29-jähriger Sanitäter wegen Beihilfe durch Unterlassen verantworten -
stand ganz im Zeichen der Vergewaltigung. Der Fall aus dem Jahr 1997 lag
eigentlich schon bei den Akten, wurde jedoch neu aufgerollt, nachdem der
Rettungsassistent wegen des Vorwurfs der Körperverletzung mit Todesfolge
erneut unter Verdacht geraten ist.
Knapp zwei Jahre liegen zwischen den beiden angeklagten Taten, in diesem
Zeitraum ging der langjährige Rettungsassistent unbehelligt weiter beim
Roten Kreuz in Nürnberg seinem Dienst nach. Dass gegen diesen
Mitarbeiter bereits 1997 wegen Vergewaltigung ermittelt wurde, soll
damals angeblich nicht auf die Ebene der Geschäftsführung vorgedrungen
sein. Unter Sanitäter-Kollegen haben sich die Vorwürfe offenbar früher
herumgesprochen. Bei späteren Rettungs-Transporten sei sie von anderen
Sanitätern wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung "veräppelt" und
"verspottet" worden, sagt das Opfer vor Gericht. Erst als die
Staatsanwaltschaft wegen des Rentner-Falls 1999 erneut ermittelt hat,
wurde dem Rettungsassistenten und seinem Kollegen, der die Misshandlung
des 72-Jährigen tatenlos beobachtet haben soll, fristlos gekündigt. "Wir
konnten nicht früher reagieren, weil wir es nicht früher gewusst haben",
sagt der Kreis-Geschäftsführer Otto Kreß.
Alles ganz freiwillig?
Der Hauptangeklagte wich auch am zweiten Verhandlungstag nicht von
seiner Aussage ab: Es sei zwar zu sexuellen Handlungen mit der
45-Jährigen gekommen, allerdings auf freiwilliger Basis, sagte er
bereits am Dienstag aus. Dass die allein lebende Hausfrau psychische
Probleme hatte und vor dem sexuellen Übergriff eine Beruhigungsspritze
von ihrem Hausarzt bekommen hatte, will der BRK-Mann nicht gewusst
haben. Gegenüber der Polizei hatte der Angeklagte noch jeden
körperlichen Kontakt bestritten. Für den Vorsitzenden Richter Adolf
Kölbl drängte sich auf, "dass der Angeklagte immer nur gerade das
zugibt, was er nicht mehr bestreiten kann". Denn dass es tatsächlich zu
sexuellen Handlungen gekommen ist, steht fest. Ein Arzt hatte
Spermaspuren an der Hausfrau entdeckt, die sich unmittelbar nach dem
Übergriff an ihren Gynäkologen gewandt hat.
Die Stimmung unter den haupt- und ehrenamtlichen Helfern des Roten
Kreuzes in Nürnberg ist indes "richtig schlecht", so beschreibt es ein
Mitarbeiter. Bestätigen sich die Vorwürfe, dann sind die Leitlinien der
Organisation ("Wir schützen und helfen dort, wo menschliches Leiden zu
verhüten und zu lindern ist") von den Angeklagten komplett ad absurdum
geführt worden. Der Prozess geht am Freitag wahrscheinlich zu Ende.
© NÜRNBERGER NACHRICHTEN
</Zitat>
Sorry für die länge der drei Artikel.
Hat man da noch Worte???
Servus
--
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* Ludwig Maile | RettAss *
* Langheimer Straße 4 | Tel : +49-9572-4714 *
* 96264 Altenkunstadt | E-Mail : Ludwig...@T-Online.de *
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* Dieser Beitrag gibt meine persönliche Meinung zu diesem Thema wieder.*
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Ludwig Maile schrieb:
> [...]
> Schwere Vorwürfe gegen Mitarbeiter des Roten Kreuzes
> [...]
> Hat man da noch Worte???
Eher Fragen, wenngleich auch wohl rhetorische: Weswegen hört man von Dir
eigentlich nur etwas im Zusammenhang mit Anschuldigungen gegen das DRK?
Solche Postings tauchen ja nun in regelmäßigen Abständen von Dir hier
auf und ich frage mich langsam, ob das das richtige Forum ist -- es
erscheint mir als unbeteiligtem FW-Menschen doch eher so, als geht es
eher um die Diskreditierung einer Organisation als um eine
Sachdiskussion...
Grüße, Hauke
Hauke Speth schrieb:
> Eher Fragen, wenngleich auch wohl rhetorische: Weswegen hört man von Dir
> eigentlich nur etwas im Zusammenhang mit Anschuldigungen gegen das DRK?
> Solche Postings tauchen ja nun in regelmäßigen Abständen von Dir hier
> auf und ich frage mich langsam, ob das das richtige Forum ist -- es
> erscheint mir als unbeteiligtem FW-Menschen doch eher so, als geht es
> eher um die Diskreditierung einer Organisation als um eine
> Sachdiskussion...
Warum ?
Es wurde auch schon ausgibig über Brandstifter in den Reihen der FW
diskutiert. Auch das sind ja wohl Entgleisungen die einzelne Personen zu
verantworten haben und nicht allgemein gültig sind.
Ein BRKler könnte da auch schnell falsche Schlüsse ziehen, wenn er wollte.
Wichtig ist die Objektivität bei der Sache. Da er keine Mundpropaganda
verbreitet sondern sich an Zeitungsartikel hält, ist es doch ebenso legitim,
wie über Fehltritte in anderen HiOrgs zu sprechen.
Grüße
Sven
Sven Menger schrieb:
> Wichtig ist die Objektivität bei der Sache. Da er keine Mundpropaganda
> verbreitet sondern sich an Zeitungsartikel hält, ist es doch ebenso legitim,
> wie über Fehltritte in anderen HiOrgs zu sprechen.
Objektivität bedeutet für mich dabei aber auch, sich nicht selektiv auf
die Fehltritte einer einzigen Organisation zu stürzen und diese
weiterzuverbreiten, sondern bei Fehltritten organisationsunabhängig
diese zu diskutieren, um daraus lernen zu können. Mag ja sein, daß ich
mich täusche -- ich verbibnde Ludwigs Posting aber mittlerweile
grundsätzlich mit Schüssen gegen das DRK. Die Berichte mögen alle
objektiv sein, ohne Frage -- seine Auslese aber sicher nicht ganz.
Grüße, Hauke
Hauke Speth schrieb:
Dürfen wir hier über Vergewaltigungen durch BRK-Mitarbeiter also erst was erfahren
bzw. darüber dikutieren, wenn auch FW, THW, MHD, JUH, ASB, DLRG und POL
Mitarbeiter jemanden vergewaltigt haben?
Wenn Ludwig nur Dinge verbreitet, die das Kreuz betreffen , dann ist das, so lange
alles stimmt und bei Presseberichten gehe ich davon aus, ganz einfach eine vom
Grundgesetz erlaubte "freie Meinungsäußerung" und die wollen wir hier ja wohl
nicht unterbinden.
Ich habe in letzter Zeit einige Unschöne Dinge über das Kreuz in Bayern gehört, an
denen aber wohl auch was dran sein soll, schließlich steht der RA um den es hier
geht vor Gericht und die Vorstandsmitglieder mit dem Schmiergeldskandal neulich
sind soweit ich weiß ja auch rechtskräftig verurteilt worden.
Wenn Du allerdings denkst, daß Ludwig dem Kreuz schadet indem er das hier
anspricht muß ich dir vehement Widersprechen: dem Ansehen des Kreuzes schaden:
1.
Die Leute die soetwas machen, ob sie nun im Dienst Schutzbefohlene vergewaltigen
oder verprügeln, die Vorgesetzten, die sowas nicht ernst nehmen (weil sie Angst
haben, daß es an die Öffentlichkeit kommt) oder sich persönlich bereichern. Denn
sie Zerstören das, was alle die beim Kreuz arbeiten jeden Tag durch ihr positives
Verhalten aufbauen.
2.
Die Leute, die sowas unter den Teppich gekehrt sehen wollen und deren einzige
Reaktion darin besteht zu rufen: "Warum immer auf das Kreuz, die anderen machen
das bestimmt auch, nur die verpetzt ja auch niemand, warum sind alles so böse zum
Kreuz???"
Wenn solche Dinge an die Öffentlichkeit gelangen neigen viele Leute leider dazu so
zu tuen als wären die, die soetwas aufdecken, Nestbeschmutzer oder Schmierfinken,
aber meiner Ansicht nach "scheißt" (man entschuldege mir die Wortwahl, aber das
trifft es halt) derjenige, der Patienten mißhandelt oder sonst die Firma schädigt
ins Nest und nicht der der es aufdeckt. Denn für jemanden, der sich den Idealen
des DRK verpflichtet fühlt muß es eine Zumutung sein mit solchen Leuten
zusammenzuarbeiten und sein Ziel muß es sein solche Leute aus der Firma und in die
Arme der Strafverfolgungsbehörden zu schaffen.
Schwarze Schaafe schleichen sich überall ein, aber sie werden nicht überall wieder
entfernt.
SASCHA
Hauke Speth schrieb:
> Objektivität bedeutet für mich dabei aber auch, sich nicht selektiv auf
> die Fehltritte einer einzigen Organisation zu stürzen und diese
> weiterzuverbreiten, sondern bei Fehltritten organisationsunabhängig
> diese zu diskutieren, um daraus lernen zu können.
Wohl war.
> Mag ja sein, daß ich
> mich täusche -- ich verbibnde Ludwigs Posting aber mittlerweile
> grundsätzlich mit Schüssen gegen das DRK. Die Berichte mögen alle
> objektiv sein, ohne Frage -- seine Auslese aber sicher nicht ganz.
Kann gut sein, ich kanns leider nicht beurteilen.
Grüß
Sven
> Dürfen wir hier über Vergewaltigungen durch BRK-Mitarbeiter also erst was
erfahren
> bzw. darüber dikutieren, wenn auch FW, THW, MHD, JUH, ASB, DLRG und POL
> Mitarbeiter jemanden vergewaltigt haben?
Was gibt es da zu diskutieren? Ludwig Maile setzt die Nachricht nur in die
Newsgroup -
meist mit einem Eyecatcher als Betreff - und meldet sich danach nicht
wieder. Zeitung lesen
können wir glaube ich doch alle. Und über die moralische Verwerflichkeit der
Verbrechen
besteht doch wohl auch kein Zweifel.
> Ich habe in letzter Zeit einige Unschöne Dinge über das Kreuz in Bayern
gehört,[...]
Wie Sven Menger weiter oben so richtig festgestellt hat: Es sind einzelne
Mitglieder der HiOrg, die
diese unschönen Dinge gemacht haben.
> Wenn solche Dinge an die Öffentlichkeit gelangen neigen viele Leute leider
dazu so
> zu tuen als wären die, die soetwas aufdecken, Nestbeschmutzer oder
Schmierfinken,
> aber meiner Ansicht nach "scheißt" (man entschuldege mir die Wortwahl,
aber das
> trifft es halt) derjenige, der Patienten mißhandelt oder sonst die Firma
schädigt
> ins Nest und nicht der der es aufdeckt. Denn für jemanden, der sich den
Idealen
> des DRK verpflichtet fühlt muß es eine Zumutung sein mit solchen Leuten
> zusammenzuarbeiten und sein Ziel muß es sein solche Leute aus der Firma
und in die
> Arme der Strafverfolgungsbehörden zu schaffen.
Willst du jetzt Ludwig Maile als den großen Aufklärer feiern, oder was?
Er deckt nichts auf. Sehr wahrscheinlich läßt er jeden Tag ein Suchprogramm
mit dem Such-
begriff "Rotes Kreuz" über die Nachrichten laufen und setzt die negativen
Schlagzeilen in
diese Newsgroup. Ich frage mich allerdings welchen sittlichen Nährwert das
haben soll, außer
dem Roten Kreuz zu schaden??
Wenn du willst kann ich natürlich jetzt damit anfangen alle Artikel die
negatives über die DLRG oder
die FW sagen in diese Newsgroup stellen - Irgendwie müssen wir den Traffic
ja hochhalten.
Natürlich ist es für mich eine Zumutung mit solchen Verbrechern in der
gleichen HiOrg zu arbeiten.
Aber da hilft es nicht, dass gewisse Leute Zeitungsartikel in eine Newsgroup
stellen. Denn wenn
es schon soweit gekommen ist, dass die Presse darüber berichtet sind die
Betreffenden zumeist
keine Mitglieder bzw. Mitarbeiter des DRK mehr.
Bis denn
Sven
--
"Glück ist flüchtig, Schmerz bleibt."
Tori Amos, US-amerikanische Sängerin
"Hauke Speth" <hauke...@post.rwth-aachen.de> schrieb im Newsbeitrag
news:398A8BB3...@post.rwth-aachen.de...
> > Schwere Vorwürfe gegen Mitarbeiter des Roten Kreuzes
> > [...]
> > Hat man da noch Worte???
>
> Eher Fragen, wenngleich auch wohl rhetorische: Weswegen hört man von Dir
> eigentlich nur etwas im Zusammenhang mit Anschuldigungen gegen das DRK?
Das BRK ist in Bayern die grösste Hilfsorganisation überhaupt. In anhezu allen
RD-Bereichen wird die Lst. durch das BRK gestellt (ausser München) und auch die
weit überwiegende Zahl aller RD-Fahrzeuge und Wachen sind vom BRK besetzt. Dazu
kommt, daß nachweislich (erfolgte Verurteilungen) einige Schweinereien in
Zusammenhang mit dem BRK gelaufen sind (Blutspendeskandal, Fehlabrechnungen,
Altenheime etc.). Da ist die Presse nunmal hellhörig und als Folge auch unser
Ludwig....
--
--
Gruß
Erich Kirchmayer --- kirch...@gmx.de --
---Auktionen? http://www.ebay.de ! -----
-------------------------------------------------------------------
Dieser Beitrag gibt ausschliesslich meine persönliche Meinung zum
Thema wieder
"Sascha Rheker (auswärts)" schrieb:
> Wenn solche Dinge an die Öffentlichkeit gelangen neigen viele Leute leider dazu so
> zu tuen als wären die, die soetwas aufdecken, Nestbeschmutzer oder Schmierfinken,
> aber meiner Ansicht nach "scheißt" (man entschuldege mir die Wortwahl, aber das
> trifft es halt) derjenige, der Patienten mißhandelt oder sonst die Firma schädigt
> ins Nest und nicht der der es aufdeckt. Denn für jemanden, der sich den Idealen
> des DRK verpflichtet fühlt muß es eine Zumutung sein mit solchen Leuten
> zusammenzuarbeiten und sein Ziel muß es sein solche Leute aus der Firma und in die
> Arme der Strafverfolgungsbehörden zu schaffen.
Im Laufe meiner Zeit in d.e.n. habe ich aber den Eindruck gewonnen,
Ludwig hat eine persönliche Rechnung mit dem BRK offen, und will deshalb
gegen das BRK schiessen. Vor allem sind den Meisten seiner Andeutungen
und angeblichen "Enthüllungen" gegen das BRK meist keine übeprüfbaren
Fakten gefolgt. Jetzt hat er halt etwas (zugegebenermassen, wenn es wahr
ist, schlimmes) gefunden, mit dem er auffahren kann.
Gruss
--
Thorsten Hermes
FFW Schwetzingen http://mitglied.tripod.de/FF_Schwetzingen/
"Firefighting is a hard job, but someone has to do it"
Ludwig Maile schrieb:
[schanipp]
Ich finde es furchtbar, dass so etwas passiert.
Aber warum nur drängt sich mir der Eindruck auf, dass es Dir
hauptsächlich um ein weiters Stück in Deiner nicht enden wollenden
Kampagne gegen das BRK ist.
Wann siehst Du endlich, dass Du hier niemand beeinflussen kannst. Wenn
Du diskutieren willst, schön, wenn Du Deine Meinung vertreten willst,
auch schön. Aber wenn Du nur gegen eine bestimmte Organisation schiessen
willst (und den Eindruck habe ich einfach), Bist du hier einfach fehl am
Platz.
> Dürfen wir hier über Vergewaltigungen durch BRK-Mitarbeiter also erst was erfahren
> bzw. darüber dikutieren, wenn auch FW, THW, MHD, JUH, ASB, DLRG und POL
> Mitarbeiter jemanden vergewaltigt haben?
Natürlich nicht.
> Wenn Ludwig nur Dinge verbreitet, die das Kreuz betreffen , dann ist das, so lange
> alles stimmt und bei Presseberichten gehe ich davon aus,
Das ist ziemlich naiv - wenn in diesem Falle wohl auch zutreffend. ;-)
> ganz einfach eine vom
> Grundgesetz erlaubte "freie Meinungsäußerung" und die wollen wir hier ja wohl
> nicht unterbinden.
Oh lieber Himmel, das Grundgesetz! Es geht nicht darum, irgendetwas zu
verbieten. Es geht darum, daß Ludwig, wenn er hier postet, ausschließlich
darum bemüht, das DRK/BRK schlechtzumachen. Es geht darum, daß er hier
Behauptungen aufstellt oder Zeitungsberichte abtippt, ohne an einer
Diskussion teilzunehmen. Das ist pure Stimmungsmache, auf die ich gut
verzichten kann.
> Wenn solche Dinge an die Öffentlichkeit gelangen neigen viele Leute leider dazu so
> zu tuen als wären die, die soetwas aufdecken, Nestbeschmutzer oder Schmierfinken,
> aber meiner Ansicht nach "scheißt" (man entschuldege mir die Wortwahl, aber das
> trifft es halt) derjenige, der Patienten mißhandelt oder sonst die Firma schädigt
> ins Nest und nicht der der es aufdeckt.
Ack.
-thh
--
Thomas Hochstein * THoch...@gmx.de * http://www.th-h.de/
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. - RV Weinstraße
(Bad Dürkheim - Neustadt/Wstr. - Landau)
LV Hessen/Rheinland-Pfalz/Saar
In einem Diskussionsmedium, wie diesem ist imho sogar
Subjektivität zulässig. Problemtisch wird es eher
bei Lügen und echten Unterstellungen, aber da muss
jeder selbst lernen, inwieweit man sich hier auf
Aussagen verlassen kann. Natürlich haben andere wiederum
das Recht auf die selektive Wahrnehmung (aus ihrer
Sicht ;-) hinzuweisen
>> ist es doch ebenso legitim,
>> wie über Fehltritte in anderen HiOrgs zu sprechen.
... so lange es On Topic bleibt.
> Objektivität bedeutet für mich dabei aber auch, sich nicht selektiv auf
> die Fehltritte einer einzigen Organisation zu stürzen und diese
> weiterzuverbreiten, sondern bei Fehltritten organisationsunabhängig
> diese zu diskutieren, um daraus lernen zu können.
Nun gibt es im Usenet keine Handhabe und wohl nicht
mal das Recht, Objektivität einzufordern.
> Mag ja sein, daß ich
> mich täusche -- ich verbibnde Ludwigs Posting aber mittlerweile
> grundsätzlich mit Schüssen gegen das DRK.
Gut, dann weißt Du ja, wo Du seine Artikel einzuordnen
hast.
> Die Berichte mögen alle objektiv sein, ohne Frage --
> seine Auslese aber sicher nicht ganz.
Du kannst hier von privat Diskutierenden nicht mehr
erwarten, als du z. B. im Pressewesen findest. Mit
dem entscheidenden Unterschied, dass Du hier auf gleicher
Ebene widersprechen kannst. Versuch das mal bei Spiegel,
Fokus, Bild ...
CvN
--
Enteignet Springer!
> [...] ,als geht es eher um die Diskreditierung einer Organisation
> als um eine Sachdiskussion...
*gotcha*
[no pgp-sig]
--
Es verabschiedet sich mit freundlichem Gruss..................
!! ==> Bitte verwenden Sie hinfort nur <I.B...@gmx.de> <== !!
Ingmar Matthias Bolle - Kaulbachstr. 44 - 60596 Frankfurt/Main
Fon: +49.(0)69.611280 | GSM: +49.(0)177.2335431 | ICQ: 5173021
> Dringend? Dann CC: 01772...@smsmail.eplus.de (Subject!) <
"Ingmar M. Bolle" schrieb:
> Hauke Speth schrieb:
>
> > [...] ,als geht es eher um die Diskreditierung einer Organisation
> > als um eine Sachdiskussion...
>
> *gotcha*
Also gut, wenn er hier einseitig Stimmung macht, dann ist das natürlich
nichts und er hat ja auch sonst noch nichts dazu gesagt, sich nicht mal
verteidigt...
Da ich aus Nürnberg sonst nicht allzuviel mitbekomme, fände ich es
allerdings gut, wenn jemand anderes (neutral) die NG zu diesem Thema auf
dem Laufenden halten könnte. Mich interessiert nämlich, ob es zu einer
Verurteilung, und wenn ja mit welchem Strafmaß, kommt. Besonders im
Hinblick auf den Kollegen (und natürlich Arbeitgeber), der zugeschaut
hat, unterlassene Hilfeleistung, Garantenstellung, Mithilfe...
SASCHA
--
www.srheker.de
Erich Kirchmayer schrieb:
>
> Hallo,
> > > Schwere Vorwürfe gegen Mitarbeiter des Roten Kreuzes
> > > [...]
> > > Hat man da noch Worte???
> >
> > Eher Fragen, wenngleich auch wohl rhetorische: Weswegen hört man von Dir
> > eigentlich nur etwas im Zusammenhang mit Anschuldigungen gegen das DRK?
>
> Das BRK ist in Bayern die grösste Hilfsorganisation überhaupt. In anhezu allen
> RD-Bereichen wird die Lst. durch das BRK gestellt (ausser München) und auch die
> weit überwiegende Zahl aller RD-Fahrzeuge und Wachen sind vom BRK besetzt. Dazu
> kommt, daß nachweislich (erfolgte Verurteilungen) einige Schweinereien in
> Zusammenhang mit dem BRK gelaufen sind (Blutspendeskandal, Fehlabrechnungen,
> Altenheime etc.). Da ist die Presse nunmal hellhörig und als Folge auch unser
> Ludwig....
höre ich vielleicht hier Polemik. Letzter Satz. ;)
Dein Wunsch soll Dir erfüllt werden.
"Sascha Rheker (auswärts)" schrieb:
> Also gut, wenn er hier einseitig Stimmung macht, dann ist das natürlich
> nichts und er hat ja auch sonst noch nichts dazu gesagt, sich nicht mal
> verteidigt...
>
> Da ich aus Nürnberg sonst nicht allzuviel mitbekomme, fände ich es
> allerdings gut, wenn jemand anderes (neutral) die NG zu diesem Thema auf
> dem Laufenden halten könnte. Mich interessiert nämlich, ob es zu einer
> Verurteilung, und wenn ja mit welchem Strafmaß, kommt. Besonders im
> Hinblick auf den Kollegen (und natürlich Arbeitgeber), der zugeschaut
> hat, unterlassene Hilfeleistung, Garantenstellung, Mithilfe...
Servus
Sven Tombers schrieb:
>
> > Sascha Rheker schrieb:
>
> > Dürfen wir hier über Vergewaltigungen durch BRK-Mitarbeiter also erst was
> erfahren
> > bzw. darüber dikutieren, wenn auch FW, THW, MHD, JUH, ASB, DLRG und POL
> > Mitarbeiter jemanden vergewaltigt haben?
>
> Was gibt es da zu diskutieren? Ludwig Maile setzt die Nachricht nur in die
> Newsgroup -
> meist mit einem Eyecatcher als Betreff - und meldet sich danach nicht
> wieder.
Das ist ganz und karnicht die Wahrheit. Das ist ein ganz Polemischer
Satz. #:) #:((
> Zeitung lesen können wir glaube ich doch alle.
> ...
Meinste Du. ;)
> > Wenn solche Dinge an die Öffentlichkeit gelangen neigen viele Leute leider
> dazu so
> > zu tuen als wären die, die soetwas aufdecken, Nestbeschmutzer oder
> Schmierfinken,
> > aber meiner Ansicht nach "scheißt" (man entschuldege mir die Wortwahl,
> aber das
> > trifft es halt) derjenige, der Patienten mißhandelt oder sonst die Firma
> schädigt
> > ins Nest und nicht der der es aufdeckt. Denn für jemanden, der sich den
> Idealen
> > des DRK verpflichtet fühlt muß es eine Zumutung sein mit solchen Leuten
> > zusammenzuarbeiten und sein Ziel muß es sein solche Leute aus der Firma
> und in die
> > Arme der Strafverfolgungsbehörden zu schaffen.
>
> Willst du jetzt Ludwig Maile als den großen Aufklärer feiern, oder was?
> Er deckt nichts auf.
Abwarten und Tee trinken.
> Sehr wahrscheinlich läßt er jeden Tag ein Suchprogramm
> mit dem Suchbegriff "Rotes Kreuz" über die Nachrichten laufen ...
Das ist ein kleiner Teil, und kostet mir jede menge Zeit deshalb
begrenze ich mich auf das BRK/DRK, und was mir zugetragen wir.
Thomas Hochstein schrieb:
>
> Sascha Rheker (auswärts) <sas...@srheker.de> scripsit/wrote:
>
> > Dürfen wir hier über Vergewaltigungen durch BRK-Mitarbeiter also erst was erfahren
> > bzw. darüber dikutieren, wenn auch FW, THW, MHD, JUH, ASB, DLRG und POL
> > Mitarbeiter jemanden vergewaltigt haben?
>
> Natürlich nicht.
>
> > Wenn Ludwig nur Dinge verbreitet, die das Kreuz betreffen , dann ist das, so lange
> > alles stimmt und bei Presseberichten gehe ich davon aus,
>
> Das ist ziemlich naiv - wenn in diesem Falle wohl auch zutreffend. ;-)
>
> > ganz einfach eine vom
> > Grundgesetz erlaubte "freie Meinungsäußerung" und die wollen wir hier ja wohl
> > nicht unterbinden.
>
> Oh lieber Himmel, das Grundgesetz! Es geht nicht darum, irgendetwas zu
> verbieten. Es geht darum, daß Ludwig, wenn er hier postet, ausschließlich
> darum bemüht, das DRK/BRK schlechtzumachen. Es geht darum, daß er hier
> Behauptungen aufstellt oder Zeitungsberichte abtippt, ohne an einer
> Diskussion teilzunehmen. Das ist pure Stimmungsmache, auf die ich gut
> verzichten kann.
Soll ich auf jeden Schwachsinn der hier Diskutiert wird Antworten? Nein
Danke keinen Bedarf. Dafür reicht mir meine tägliche Zeit nicht aus.
Entweder hat man Dir einen Stempel mit Deiner Organisation auf dem Kopf
gedrückt oder Du hast keinen Ahnung was im Rettungsdienst abgeht.
> > Wenn solche Dinge an die Öffentlichkeit gelangen neigen viele Leute leider dazu so
> > zu tuen als wären die, die soetwas aufdecken, Nestbeschmutzer oder Schmierfinken,
> > aber meiner Ansicht nach "scheißt" (man entschuldege mir die Wortwahl, aber das
> > trifft es halt) derjenige, der Patienten mißhandelt oder sonst die Firma schädigt
> > ins Nest und nicht der der es aufdeckt.
Richtig. und Servus
Hauke Speth schrieb:
>
> Moin,
>
> Ludwig Maile schrieb:
>
> > [...]
> > Schwere Vorwürfe gegen Mitarbeiter des Roten Kreuzes
> > [...]
> > Hat man da noch Worte???
>
> Eher Fragen, wenngleich auch wohl rhetorische: Weswegen hört man von Dir
> eigentlich nur etwas im Zusammenhang mit Anschuldigungen gegen das DRK?
Kann ich so nicht stehen lassen, denn hier geht es um einen Artikel aus
der Presse. Dass das BRK und DRK (Rote Kreuz) einer meiner Schwerpunkt
und mein Lieblings Thema ist, liegt daran das ich die Organisation seit
15 Jahren aktiv kenne.
> Solche Postings tauchen ja nun in regelmäßigen Abständen von Dir hier
> auf und ich frage mich langsam, ob das das richtige Forum ist -- es
> erscheint mir als unbeteiligtem FW-Menschen doch eher so, als geht es
> eher um die Diskreditierung einer Organisation als um eine
> Sachdiskussion...
Bestimmt. Glaubst Du dass das Einzelfälle beim Roten Kreuz sind?
Wenn ich jeden Artikel den ich über das Rote Kreuz finden würde, hier
Posten würde, dann würden einige hier im Dreieck springen. Wenn es der
mehrheits Wunsch ist dann kann ich mal 4 Wochen lang Jeden negativen
Bericht aus der Presse hier Posten.
Wenn dich das Rote Kreuz interessiert, dann gibt es einiges was hier
nicht diskutiert wird, nämlich Mißstände und Mängel im Rettungsdienst
egal bei welcher Hilfsorganisation oder auch Bundesland.
Man könnte jetzt den Bericht vom bayerischen Rechnungshof aus dem Jahre
1989 ( Teil 1 und 2) oder das WIBERA Gutachten vom 20. Februar 1995
(Rettungsdienst- Gutachten) oder auch das Gutachten der Firma Roland
Berger über das BRK aus dem Jahre 1999 dass das ganze BRK betrifft. Man
kann auch hier noch nennen die Pressekonferenz vom 1. August 2000 beim
BRK. Einen kurzen Einblick bekommt du, wenn du auf dem Server vom BRK,
unter Aktuelles, auch nachlesen kannst. Ich könnte hier noch viele
Unterlagen nennen die ich dir doch hier ersparen möchte.
In der Kürzel liegt bekanntlicher Weise die Würze. ;)
Natürliche kannst Du dir denken wenn solche Artikel hier in der NG
auftauchen dass das einigen nicht gefällt.
Damit kann ich aber ganz gut leben.
Hauke Speth schrieb:
>
> Moin,
>
> Sven Menger schrieb:
>
> > Wichtig ist die Objektivität bei der Sache. Da er keine Mundpropaganda
> > verbreitet sondern sich an Zeitungsartikel hält, ist es doch ebenso legitim,
> > wie über Fehltritte in anderen HiOrgs zu sprechen.
> ...
> Mag ja sein, daß ich mich täusche -- ich verbibnde Ludwigs Posting aber mittlerweile
> grundsätzlich mit Schüssen gegen das DRK. Die Berichte mögen alle
> objektiv sein, ohne Frage -- seine Auslese aber sicher nicht ganz.
Ich kenne nun mal nur die Art und Weise des Roten Kreuzes. Wie es bei
anderen HiOrg. aussieht kann ich nun mal nicht sagen.Da müßte ich mich
im Rahmen der Spekulation bewegen und das möchte ich nicht. Ich möchte
mich hier nochmal wiederholen, siehe in das andere Posting nach.
"Sascha Rheker (auswärts)" schrieb:
>
> Hauke Speth schrieb:
>
> > Moin,
> >
> > Sven Menger schrieb:
> >
> > > Wichtig ist die Objektivität bei der Sache. Da er keine Mundpropaganda
> > > verbreitet sondern sich an Zeitungsartikel hält, ist es doch ebenso legitim,
> > > wie über Fehltritte in anderen HiOrgs zu sprechen.
> >
> > Objektivität bedeutet für mich dabei aber auch, sich nicht selektiv auf
> > die Fehltritte einer einzigen Organisation zu stürzen und diese
> > weiterzuverbreiten, sondern bei Fehltritten organisationsunabhängig
> > diese zu diskutieren, um daraus lernen zu können. Mag ja sein, daß ich
> > mich täusche -- ich verbibnde Ludwigs Posting aber mittlerweile
> > grundsätzlich mit Schüssen gegen das DRK. Die Berichte mögen alle
> > objektiv sein, ohne Frage -- seine Auslese aber sicher nicht ganz.
>
> Dürfen wir hier über Vergewaltigungen durch BRK-Mitarbeiter also erst was erfahren
> bzw. darüber dikutieren, wenn auch FW, THW, MHD, JUH, ASB, DLRG und POL
> Mitarbeiter jemanden vergewaltigt haben?
Nirgendwo wird soviel gemobbt, Mängel und Mißstände Vertuscht wie im
öffentlichen Dienst.
> Wenn Ludwig nur Dinge verbreitet, die das Kreuz betreffen , dann ist das, so lange
> alles stimmt und bei Presseberichten gehe ich davon aus, ganz einfach eine vom
> Grundgesetz erlaubte "freie Meinungsäußerung" und die wollen wir hier ja wohl
> nicht unterbinden.
>
> Ich habe in letzter Zeit einige Unschöne Dinge über das Kreuz in Bayern gehört, an
> denen aber wohl auch was dran sein soll, schließlich steht der RA um den es hier
> geht vor Gericht und die Vorstandsmitglieder mit dem Schmiergeldskandal neulich
> sind soweit ich weiß ja auch rechtskräftig verurteilt worden.
Würde mich interessieren. Schreib mir mal kurze Mail. Danke im voraus.
;)
> Wenn Du allerdings denkst, daß Ludwig dem Kreuz schadet indem er das hier
> anspricht muß ich dir vehement Widersprechen: dem Ansehen des Kreuzes schaden:
>
> 1.
> Die Leute die soetwas machen, ob sie nun im Dienst Schutzbefohlene vergewaltigen
> oder verprügeln, die Vorgesetzten, die sowas nicht ernst nehmen (weil sie Angst
> haben, daß es an die Öffentlichkeit kommt) oder sich persönlich bereichern. Denn
> sie Zerstören das, was alle die beim Kreuz arbeiten jeden Tag durch ihr positives
> Verhalten aufbauen.
>
> 2.
> Die Leute, die sowas unter den Teppich gekehrt sehen wollen und deren einzige
> Reaktion darin besteht zu rufen: "Warum immer auf das Kreuz, die anderen machen
> das bestimmt auch, nur die verpetzt ja auch niemand, warum sind alles so böse zum
> Kreuz???"
>
> Wenn solche Dinge an die Öffentlichkeit gelangen neigen viele Leute leider dazu so
> zu tuen als wären die, die soetwas aufdecken, Nestbeschmutzer oder Schmierfinken,
> aber meiner Ansicht nach "scheißt" (man entschuldege mir die Wortwahl, aber das
> trifft es halt) derjenige, der Patienten mißhandelt oder sonst die Firma schädigt
> ins Nest und nicht der der es aufdeckt. Denn für jemanden, der sich den Idealen
> des DRK verpflichtet fühlt muß es eine Zumutung sein mit solchen Leuten
> zusammenzuarbeiten und sein Ziel muß es sein solche Leute aus der Firma und in die
> Arme der Strafverfolgungsbehörden zu schaffen.
>
> Schwarze Schaafe schleichen sich überall ein, aber sie werden nicht überall wieder
> entfernt.
Und an dem Rest dieses Posting schließe ich mich an.
Artikel I:
<Zitat>
Sanitäter wurde im Gericht verhaftet
Im Prozess gegen zwei Rettungssanitäter des Bayerischen Roten Kreuzes -
die NZ berichtete - vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth kam es zu einem
Zwischenfall. Noch im Gerichtssaal wurde der 34-jährige Hauptangeklagte
verhaftet. Das Landgericht hatte diesen Schritt mit Verdunklungs- und
Fluchtgefahr begründet.
Das Gericht gab an, dass der Hauptbeschuldigte seinen Mitangeklagten
aufgefordert haben soll, Zeugen zu entlastenden Aussagen zu bewegen.
Außerdem bestehe wegen der drohenden Strafe von drei Jahren Haft
Fluchtgefahr. Der Mitangeklagte blieb auf freiem Fuß.
Inzwischen hat BRK-Kreisgeschäftsführer Otto Kreß einen Brief an alle
Mitarbeiter verschickt. Darin bittet er sie, sich nicht durch den
Prozess demotivieren zu lassen, sondern dafür zu sorgen, dass sich
solche Vorfälle nicht wiederholen. Nur so könne das Vertrauen der
Bevölkerung wiedergewonnen werden.
© NÜRNBERGER ZEITUNG
</Zitat>
Artikel II:
<Zitat>
Der Tatverdacht erhärtet sich Haft angeordnet
Angeklagter Rettungsassistent verließ Gericht mit Handschellen
Der Tatverdacht erhärtet sich: Noch im Gerichtssaal ist der 34-jährige
Rettungsassistent des Bayerischen Roten Kreuzes, der sich seit Dienstag
wegen Körperverletzung mit Todesfolge und Vergewaltigung vor dem
Schwurgericht verantworten muss, verhaftet worden.
Wie berichtet soll der Rettungsassistent einen 72-jährigen,
hilfsbedürftigen Rentner so schwer misshandelt haben, dass der zwei Tage
später an seinen schweren inneren Verletzungen gestorben ist. Außerdem
hatte ihn eine 45-jährige Hausfrau beschuldigt, sie nach einem
Krankentransport vergewaltigt zu haben. Neben dem Hauptangeklagten sitzt
ein Sanitäter (29) wegen Beihilfe durch Unterlassen auf der Anklagebank.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, dass er das Martyrium des Rentners
tatenlos beobachtet hat.
Flucht- und Verdunkelungsgefahr
Wie sich herausstellte, hat der Hauptangeklagte vor Beginn der gestrigen
Verhandlung seinen ehemaligen Kollegen angerufen und offenbar versucht,
sein Aussageverhalten zu beeinflussen. Wegen Flucht- und
Verdunkelungsgefahr erließ das Gericht sofort einen Haftbefehl. Beide
Angeklagte waren trotz der massiven Vorwürfe bisher noch keinen einzigen
Tag in Untersuchungshaft gesessen. Die BRK-Mitarbeiter, die zehn Jahre
beim Roten Kreuz in Nürnberg tätig waren, haben die Anschuldigungen
stets bestritten.
Die Kammer unter Vorsitz von Adolf Kölbl schmetterte gestern außerdem
Beweisanträge der Verteidigung ab. Ariane Bayer, Anwältin des
Hauptangeklagten, wollte unter anderem in einem Augenschein-Termin den
Ort besichtigen, an dem der Rentner angeblich misshandelt wurde. Ihr
ging es um die Frage, ob eine Zeugin, die ihren Mandanten schwer
belastet hat ("die Faust ist mehrere Male heruntergesaust"), das
Geschehen von ihrem Standort aus überhaupt hat sehen können. Der
ursprünglich nur auf drei Verhandlungstage terminierte Prozess wird am
kommenden Donnerstag fortgesetzt. sto
© NÜRNBERGER NACHRICHTEN
</Zitat>
Artikel III:
<Zitat>
Große Betroffenheit beim BRK Sorge um den Ruf
Prozess gegen zwei Ex-Saniäter belastet - "Keine Vertuschung"
Im BRK-Kreisverband Nürnberg ist man derzeit bemüht, den Ruf des
Rettungsdienstes zu verteidigen. Hintergrund der Sorge ist ein Prozess
vor dem Nürnberger Landgericht gegen einen (mittlerweile längst
entlassenen) Rettungssanitäter und einen Kollegen: ersterer soll eine
hilfsbedürftige Frau vergewaltigt und einen Rentner tödlich verletzt
haben, sein Kollege soll dies tatenlos hingenommen haben.
Vor Gericht entstand aber auch der Eindruck, das BRK und seine aktiven
Mitarbeiter hätten von dem Treiben des Angeklagten längst gewusst und
die Vorwürfe nicht ernst genommen. Schlimmer noch, man habe sogar das
Opfer noch gehänselt. Gegen einen solchen Eindruck wehrt sich der neue
Kreisgeschäftsführer Otto Kreß.
Kreß, erst seit Jahresbeginn im Amt und deshalb mit den länger
zurückliegenden Vorgängen weniger vertraut, berichtet von "einem hohen
Maß an Betroffenheit" der Kollegen des Angeklagten. Da dieser aus einer
polizeilichen Untersuchung von Vergewaltigungsvorwürfen aus dem Jahr
1997 ohne juristische Folgen herauskam, "mussten seine Kollegen doch
glauben, dass er zu Unrecht beschuldigt worden sei", fasst Kreß die
Stimmung unter BRK-Helfern zusammen. Da sei es nicht auszuschließen,
dass das Opfer, eine gelegentlich auf BRK-Hilfe angewiesene Frau,
"darauf angesprochen oder gar gehänselt worden ist".
Kreß macht aber auch darauf aufmerksam, dass bereits nach ersten
Ermittlungen gegen den Mann dieser aus dem Außendienst abgezogen worden
sei. Nach einem Schreiben eines Arztes an den Rettungsdienst, in dem
dieser massive Vorwürfe gegen den BRK-Mitarbeiter erhoben hatte, hätten
BRK-Spitze und Personalrat den Mann sofort fristlos entlassen, "obwohl
dies arbeitsrechtlich äußerst problematisch war - schließlich war nichts
bewiesen, es gab es noch nicht einmal eine Anklage."
"Den Vorwurf der Mauschelei oder Vertuschung wollen wir nicht auf uns
sitzen lassen", sagt Kreß, "bei uns werden solche Vorwürfe auf allen
Ebenen ernst genommen." (Siehe auch Prozess-Bericht unten). pm
© NÜRNBERGER NACHRICHTEN
</Zitat>
Sorry für die länge der drei Artikel.
Servus
Christoph von Nathusius schrieb:
> Du kannst hier von privat Diskutierenden nicht mehr
> erwarten, als du z. B. im Pressewesen findest. Mit
> dem entscheidenden Unterschied, dass Du hier auf gleicher
> Ebene widersprechen kannst. Versuch das mal bei Spiegel,
> Fokus, Bild ...
Nur kurz dazu:
Ich erwarte das an sich schon - und zwar deswegen, weil ich von jedem
eine persönliche Reflexion über das erwarte, was ihm selbst über Presse
etc. zu Ohren gekommen ist. Man vergleicht doch das
gehörte/gelesene/gesehene mit eigenen Erfahrungen, anderen Berichten,
Vergangenem und kommt dadurch schließlich zu einer eigenen Einschätzung
der Sache. Das sollte in einer guten Diskussion dann auch nicht fehlen.
(Obwohl ich mir natürlich dessen bewußt bin, daß meine Erwartung in
einem nicht ganz kleinen Teil der Fälle nicht hundertprozentig
zutreffend ist.)
Grüße, Hauke
Nicht die Wahrheit? 2 Beispiele:
"Krieg der Sterne" am 12.07.2000
"DRK-Führung wirft das Handtuch" am 20.07.2000
Jetzt behaupte bitte nicht "Krieg der Sterne" wäre ein neutraler Betreff für
die Nachricht gewesen.
In beiden Nachrichten wurden nur abgeschriebene Artikel verbreitet. Wer sich
dafür interessiert
der kann sich die Artikel selber besorgen.
>
> > Zeitung lesen können wir glaube ich doch alle.
> > ...
>
> Meinste Du. ;)
>
Meine ich. - Wer nicht Zeitung lesen kann, kann entweder nicht lesen, also
auch deine Nachricht
nicht. Oder er trifft seine Auswahl nach den Überschriften. Dann liest er
deine Nachricht ebenfalls
nicht. Spätestens wenn er den Absendernamen sieht.
> > Willst du jetzt Ludwig Maile als den großen Aufklärer feiern, oder was?
> > Er deckt nichts auf.
>
> Abwarten und Tee trinken.
Oh ja und in 60 Jahren wenn ich 80 und du tot bist werde ich deiner gedenken
und sagen:
"Er hat doch nichts aufgeklärt und wollte sich doch nur auf Kosten des Kreuz
profilieren."
BTW: DAS WAR POLEMIK! und nicht der Pipilala da oben.
> > Sehr wahrscheinlich läßt er jeden Tag ein Suchprogramm
> > mit dem Suchbegriff "Rotes Kreuz" über die Nachrichten laufen ...
>
> Das ist ein kleiner Teil, und kostet mir jede menge Zeit deshalb
> begrenze ich mich auf das BRK/DRK, und was mir zugetragen wir.
OH GOTT! Das war ein Scherz - ein SCHERZ! Er tut es wirklich - ist dir
eigentlich noch zu helfen?
Bis denn
Sven
--
"Auch die Bretter, die man vor dem Kopf hat, können die Welt bedeuten."
Werner Finck (1902 - 1978), deutscher Kabarettist, Schauspieler und
Schriftsteller
> > "Sascha Rheker (auswärts)" schrieb:
> >
> >
> > Dürfen wir hier über Vergewaltigungen durch BRK-Mitarbeiter also erst
was erfahren
> > bzw. darüber dikutieren, wenn auch FW, THW, MHD, JUH, ASB, DLRG und POL
> > Mitarbeiter jemanden vergewaltigt haben?
>
> Nirgendwo wird soviel gemobbt, Mängel und Mißstände Vertuscht wie im
> öffentlichen Dienst.
Seit wann sind MHD, JUH, ASB, DLRG und DRK denn öffentlicher Dienst?
Wenn ich mich richtig erinnere sind es alle PRIVATE HiOrgs.
Nur weil du dich so auf das zugegebenermaßen teilverstaatlichte BRK
eingeschossen hast,
musst du nicht verallgemeinern.
> > Ich habe in letzter Zeit einige Unschöne Dinge über das Kreuz in Bayern
gehört, an
> > denen aber wohl auch was dran sein soll, schließlich steht der RA um
den es hier
> > geht vor Gericht und die Vorstandsmitglieder mit dem Schmiergeldskandal
neulich
> > sind soweit ich weiß ja auch rechtskräftig verurteilt worden.
>
> Würde mich interessieren. Schreib mir mal kurze Mail. Danke im voraus.
> ;)
Ja, bitte sende sie ihm zu. Ich freue mich darauf sie danach in der
Newsgroup zu lesen. <i>
Bis denn
Sven
--
"Der Mangel an Urteilskraft ist eigentlich das, was man Dummheit nennt, und
einem solchen Gebrechen ist leider gar nicht abzuhelfen."
Immanuel Kant (1724 - 1804), deutscher Philosoph
FALSCH - Du kennst bestenfalls nur die Art und Weise des BRKs. Vom Rest
Deutschlands
kennst du garnichts. Denn man kann z.B. einen Kreisverband des DRK in NRW
bestimmt nicht
mit einem Kreisverband im BRK vergleichen. Hier macht die FW den
Rettungsdienst. Hier gibt
es allenfalls die Möglichkeit der Beteiligung durch die HiOrgs. Aber du
kennst ja den RD! <i>
Bis denn
Sven
--
"Unwissenheit ist die Nacht des Geistes, eine Nacht ohne Mond und Sterne."
Konfuzius, latinisierter Name für Kung-fu-tse (551 - 479 v. Chr.),
chinesischer Philosoph
> Hallo Hauke,
>
> Hauke Speth schrieb:
> >
> > Moin,
> >
> > Ludwig Maile schrieb:
> >
> > Solche Postings tauchen ja nun in regelmäßigen Abständen von Dir hier
> > auf und ich frage mich langsam, ob das das richtige Forum ist -- es
> > erscheint mir als unbeteiligtem FW-Menschen doch eher so, als geht es
> > eher um die Diskreditierung einer Organisation als um eine
> > Sachdiskussion...
>
>
> Bestimmt. Glaubst Du dass das Einzelfälle beim Roten Kreuz sind?
>
> Wenn ich jeden Artikel den ich über das Rote Kreuz finden würde, hier
> Posten würde, dann würden einige hier im Dreieck springen. Wenn es der
> mehrheits Wunsch ist dann kann ich mal 4 Wochen lang Jeden negativen
> Bericht aus der Presse hier Posten.
>
Wenn es der Mehrheitswunsch ist kann ich auch jeden deiner Rechtschreib- und
Grammatik-
fehler monieren - ist es aber nicht! Und wenn du es tust, dann werde ich 4
Wochen lang jeden
positiven Bericht aus der Presse hier posten. Wetten, dass ich wesentlich
mehr Artikel zusammen-
bekomme?
> In der Kürzel liegt bekanntlicher Weise die Würze. ;)
War jetzt Ironie, nach deinen Zeitungsabschreibpostings oder?
> Natürliche kannst Du dir denken wenn solche Artikel hier in der NG
> auftauchen dass das einigen nicht gefällt.
Stimmt. Und du wirst auch ganz bestimmt verfolgt und alle hassen sie dich
und hören dein
Telefon ab und behindern dich in deiner freien wirtschaftlichen und
gesellschaftlichen Entfaltung.
Aha, und sie sind freiwillig hier?
> Damit kann ich aber ganz gut leben.
Das ist sehr schön.
Bis denn
Sven
--
"Die Deutlichkeit ist die Höflichkeit der Kritiker."
Marcel Reich-Ranicki, deutsch-polnischer Redakteur, Essayist und
Literaturkritiker
>Ich kenne nun mal nur die Art und Weise des Roten Kreuzes.
Nö! Du kennst vielleicht die "Art und Weise" des BRK's bzw. einen
kleinen Teil des BRK und mit Sicherheit kennst Du NICHT die "Art und
Weise" der anderen KV's / LV's des DRK in Deutschland. Du solltest
aufhören alle DRK Gemeinschaften über einen Kamm zu scheren....
--
Regards, -=[AIM: NergalTK]=-
Thomas K. -=[ICQ # 2972515]=-
mailto:tho...@th-k.de * http://www.drk-mainz.de/
na heute mal keinen Komentar zu den Berichten.
Fehlt mir ja richtig was. Ich bin 22 Jahre und seit 12 Jahren beim BRK
ehrenamtlich Tätig. Ich habe versucht als JRK Gruppenleiter und versuche
jetzte als Bereitschaftsleiter soviele Menschen wie möglich von der Idee des
Helfens zu begeistern. Sich darf man vor solchen Zwischenfällen seine Augen
nicht verschließen. Ich bin aber trotzdem der Meinung, das Rote Kreuz ist
einer der besten Organisationen die es gibt.
Gruß
Axel Hübner
BTW: wenn ihr beiden etwas mehr Sorgfalt beim Zitieren
walten ließet, könnte man Eure Diskussion wesentlich
einfacher verfolgen. Kammumbrüche und Vollquotings sind
extrem leserunfreundlich. Mehr dazu in news:de.newusers.infos,
per Mail oder in http://learn.to/quote
>> Zeitung lesen können wir glaube ich doch alle.
> Meinste Du. ;)
Jedenfalls lesen die wenigsten alle Zeitungen, in denen was
interessantes steht. Artikel zu posten kann daher
sinnvoll sein. Andererseits sind humanoide newspaper2news-
Gateways im Usenet nicht wirklich gern gesehen.
>> Sehr wahrscheinlich läßt er jeden Tag ein Suchprogramm
>> mit dem Suchbegriff "Rotes Kreuz" über die Nachrichten laufen ...
> Das ist ein kleiner Teil, und kostet mir jede menge Zeit deshalb
> begrenze ich mich auf das BRK/DRK, und was mir zugetragen wir.
Warum eigentlich diese Begrenzung?
Ist aber im Prinzip egal: neben den Private-vs-HiOrg-, Haupt-vs-
Ehrenamt- und den anderen Kabbeleien, fällt ein /Kreuzzügler/ nicht
wirklich besonders aus dem Rahmen.
> ************************************************************************
> * Dieser Beitrag gibt meine persönliche Meinung zu diesem Thema wieder.*
> ************************************************************************
Und noch was: mit neun Zeilen ist Deine Signatur etwas lang, und
unter kopierte Zeitungsartikel "meine persönliche Meinung" zu
schreiben, ist imho etwas unsinnig.
CvN
--
Enteignet Springer!
O.K. nehmen wir die Netiquette. *eg*
> Es geht nicht darum, irgendetwas zu verbieten. Es geht darum,
> daß Ludwig, wenn er hier postet, ausschließlich darum bemüht,
> das DRK/BRK schlechtzumachen.
Da gibt es schlimmeres.
> Es geht darum, daß er hier
> Behauptungen aufstellt oder Zeitungsberichte abtippt, ohne an einer
> Diskussion teilzunehmen.
Auch da gibt es schlimmeres: z.B. bei DS, PN, RL, ... wäre mancher
froh, wenn die sich auf gepostete Zeitungsartikel beschränken
würden.
> Das ist pure Stimmungsmache, auf die ich gut verzichten kann.
Daran, wie Du darauf verzichten kannst, brauche ich einen
Kontrolleur ja nicht zu erinnern *eg*.
CvN
--
Enteignet Springer!
:-))
SCNR
Kannst Du das den auch begründen?
--
elektronische Gruesse
Joerg Szepan
Redaktion DER FEUERWEHRMANN
http://www.feuerwehrmann.de
> Wenn ich jeden Artikel den ich über das Rote Kreuz finden würde, hier
> Posten würde, dann würden einige hier im Dreieck springen. Wenn es der
> mehrheits Wunsch ist dann kann ich mal 4 Wochen lang Jeden negativen
> Bericht aus der Presse hier Posten.
Ich bin wirklich auch ein grosser Kritiker von vielen Bereichen des BRK,
trotzdem denke ich, dass man sachlich diskutieren sollte. Und sachlich
bedeutet im allgemeinen, dass es mit Sicherheit auch sehr viele positive
Artikel zu posten gaebe, wenn Du das vier Wochen durchziehen willst. Also,
fair bleiben und immer beide Seiten sehen. Im Speziellen (betreffend diesem
Fall) ist es, glaube ich, voellig unabhaengig von der Tatsache, welche HiOrg
oder Firma den RD in dieser Stadt stelle. Schliesslich hat nich die HiOrg oder
Firma die Patientien "misshandelt", sondern ein einzelner Angestellter. Und
auch der hat es nach unserem Rechtssystem erst getan, wenn er dazu
rechtskraeftig verurteilt wurde! Vorher bewegt sich alles im Bereich der
Polemik, Stimmungsmache und Wiedergabe von nicht nachgewiesenen Behauptungen.
Und das sollten wir auf alle Faelle verhindern!
> Wenn dich das Rote Kreuz interessiert, dann gibt es einiges was hier
> nicht diskutiert wird, nämlich Mißstände und Mängel im Rettungsdienst
> egal bei welcher Hilfsorganisation oder auch Bundesland.
Und es gibt auch sehr viele Dinge, die positiv sind, ueber die sich aber
niemand aeussert. Nochmals: Misstaende gibt es bei allen HiOrgs _und_ privaten
RD-Unternehmen!
Ralf
hallo,
>Schliesslich hat nich die HiOrg oder
>Firma die Patientien "misshandelt", sondern ein einzelner Angestellter.
sehe ich auch so. Dass es Leute gibt die _ausrasten_ und verbotenes
tun gibt es in allen Berufen und keiner kaeme auf die Idee zu Sagen
die Bank oder dieser Grosshandel hat einen Patienten getoetet oder
vergewaltigt.
Was kann das BRK dafuer dass einer seiner Mitarbeiter sich daneben
benimmt und einen Toetungsdelikt begeht.
Ich glaube man sollte diese Verallgemerungen sein lassen, denn
schliesslich war es ein RA und somit sind nochlange nicht alle RA auf
Erden Moerder.
mfg
Daniel
Gerald Aller wrote:
>
> Danke für die Aufklärung.
Oops, Ludwig klaert auf?
Muss ich ja direkt mal holen, den Artikel.
> Scorefile adjustet.
Jetzt erst?
Wow, bist Du tolerant!
--
Take care,
Bjorn Robbel GSM: +49-179-6935262
http://www.rz.tu-ilmenau.de/~brobbel
I brake for the hell of it!
hier das Urteil.
Artikel I:
<Zitat>
Patient starb nach Misshandlung: hohe Haftstrafe
BRK-Sanitäter muss für sechs Jahre hinter Gitter
Hohe Strafen im "Sanitäter-Prozess" vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth:
Für sechs Jahre muss der wegen Vergewaltigung und schwerer
Körperverletzung mit Todesfolge angeklagte BRK-Rettungssanitäter hinter
Gitter, 18 Monate zur Bewährung lautet das Urteil für seinen Kollegen.
Vorsitzender Richter Adolf Kölbl stellte unmissverständlich fest, dass
die Kammer in allen wesentlichen Punkten der Argumentation der
Staatsanwaltschaft gefolgt sei, die sogar acht Jahre Haft für den
Hauptangeklagten gefordert hatte. Damit sah das Gericht sowohl die
Vergewaltigung einer angstneurotischen Patientin als erwiesen an, als
auch die Faustschläge und Fußtritte in den Bauch seines zweiten Opfers,
eines 74-jährigen Schlaganfall-Patienten, der an den Spätfolgen
gestorben war. Beides war von dem hauptamtlichen BRK-Sanitäter bis
zuletzt bestritten worden.
Dass die Kammer seiner Version nicht folgte, lag nicht nur an der
Aussage mehrerer Ärzte und Gutachter, die den Sanitäter durchweg
belasteten, sondern auch am Auftritt seiner geschiedenen Ehefrau, die zu
Protokoll gab, dass ihr Ex-Ehemann zu Gewalttätigkeiten neige. Auch die
Beschwerde eines behandelnden Arztes über das grobe Verhalten des
Sanitäters einem Patienten gegenüber schlug zu Buche.
Bei beiden Anklagepunkten, so die Staatsanwältin Annita Traud, habe der
Angeklagte die besondere Vertrauensstellung gegenüber seinen Opfern
skrupellos ausgenutzt. "Sanitäter sind dazu da, Leben zu retten. Hier
haben sie das Gegenteil getan", resümierte die Anklägerin. Demgegenüber
hatte die Verteidigung auf Freispruch plädiert. Aus ihrer Sicht kam der
sexuelle Kontakt mit der Neurose-Patientin sehr wohl mit deren
Einverständnis zustande, und im Fall des verstorbenen Rentners merkte
die Verteidigerin bitter an, dass die tödlichen Folgen sehr wohl hätten
vermieden werden können, wenn das Opfer im Krankenhaus rechtzeitig
operiert worden wäre.
Besonderes Augenmerk legte die Kammer noch auf den Fall des
mitangeklagten zweiten Sanitäters. Obwohl er selbst bei der
Auseinandersetzung im Rettungswagen nicht aktiv geworden war, wurde er
wegen gefährlicher Körperverletzung durch Unterlassen verurteilt.
Spätestens nach dem ersten Hieb, so das Gericht, hätte der Angeklagte
gegen seinen Kollegen einschreiten müssen. Ihn treffe deshalb eine
Mitschuld am Tod des Rentners. Beide Angeklagte wurden inzwischen vom
BRK fristlos gekündigt. -uc-
© NÜRNBERGER ZEITUNG
</Zitat>