Aller Voraussicht nach wird sich Ihre Krankenkasse weigern, die Kosten für
diese Verlegung zu bezahlen. Deshalb meine Frage:
Mit Kosten in welcher Höhe müsste in etwa für einen solchen »freiwilligen«
Verlegungsflug gerechnet werden? Welche Anbieter kämen in Frage, bekannt
sind mir nur der ADAC und die Deutsche Rettungsflugwacht. Gibt es preisliche
Unterschiede?
Grüße, Chris
Eine genauere Angabe der Erkrankung wäre hilfreich.
> Leider ist der Zustand der Patientin noch immer so
> schlecht, dass eine Verlegung mit dem Krankenwagen kaum möglich sein
> wird und sie deshalb geflogen werden müsste.
Der schlechte Zustand ist wie definiert?
Intensivpflichtig? Intubiert/tracheotomiert beatmet? Hämodynamisch
instabil? Analgosediert? Katecholaminpflichtig? Weiteres Equipment wie
IABP, ECMO etc. während des Transportes erforderlich?
Neben Krankenwagen führen mittlerweile auch verstärkt
Intensivtransportwagen Patientenverlegungen unter intensivmedizinischen
Bedingungen durch (siehe z.B. http://www.itw-muenster.de/) - Auch über
längere Strecken!
> Welche Anbieter kämen in
> Frage, bekannt sind mir nur der ADAC und die Deutsche Rettungsflugwacht.
Das sind die beiden größten Anbieter im Bereich der Luftrettung;
regional gibt es auch noch andere Anbieter.
> Gibt es preisliche Unterschiede?
Mangels Erfahrungen nicht bekannt. Aber bitte bedenken: Neben den
preislichen Unterschieden kann es auch qualitative Unterschiede geben;
z.B. ist ein Ambulanzhubschrauber kein Rettungshubschrauber oder gar
Intensivtransporthubschrauber!
Was für ihre Angehörige im Rahmen einer Verlegung wirklich notwendig ist
(welches Transportmittel, welche Ausstattung etc.), läßt sich leider
durch das Posting mangels Informationen nicht so ganz erschließen - Ich
würde dazu raten, offensiv das Gespräch mit mehreren Anbietern (wie z.B.
mit der genannten DRF und dem ADAC) zu suchen und sich beraten zu
lassen; ggf. unter Zuhilfenahme eines intensivmedizinisch erfahrenden
Arztes.
Gruß
Phil
"Christian Bergmann" <christian....@freakmail.de> schrieb:
> Eine Patientin mit langwieriger, schwerer chronischer Erkrankungen
> ist mit der Behandlung in ihrem lokalen Krankenhaus nicht wirklich
> zufrieden. Ihre Familie plant deshalb, sie in eine Spezialklinik
> verlegen zu lassen. Leider ist der Zustand der Patientin noch immer
> so schlecht, dass eine Verlegung mit dem Krankenwagen kaum möglich
> sein wird und sie deshalb geflogen werden müsste. Zwischen dem
> jetzigen Krankenhaus und der Spezialklinik liegt eine Entfernung von
> etwa 450 km.
Die Entfernung alleine ist noch kein Grund, den Transport durch einen
RTH/ITH/"Ambulanzflugzeug" durchzuführen. Auch bodengebunden gibt es
spezialisierte Krankentransporte (=Intensivtransport) die z.T. sogar
weitaus mehr med. Möglichkeiten/Geräte haben als ein Hubschrauber. Diese
sog. "ITW" bieten i.d.R. fast den vollen Umfang einer Intensivstation,
inkl. meistens identischer Beatmungsgeräte, Spritzenpumpen (Perfusoren)
udn Monitoring (EKG, Pulsoximetrie, invasive Blutdruckmessung u.v.m.)
> Aller Voraussicht nach wird sich Ihre Krankenkasse weigern, die
> Kosten für diese Verlegung zu bezahlen.
Vermutlich ja ;-(
> Mit Kosten in welcher Höhe müsste in etwa für einen solchen
> »freiwilligen« Verlegungsflug gerechnet werden? Welche Anbieter
> kämen in Frage, bekannt sind mir nur der ADAC und die Deutsche
> Rettungsflugwacht. Gibt es preisliche Unterschiede?
erst mal klären, ob nicht auch ein bodengebundener (Intensiv-)Tranprt
möglch ist. Der ist allemal billiger als ein Flug. Ob er medizinsich
sinnvoll/vertretbar ist, steht auf einem anderen Blatt. Aber wenn der
Patient jetzt "normal" auf einer Intensivststion liegt, spricht nicht
viel gegen einen bodengebundenen Trnasport. Die Intensiv-Transportwagen
(ITW) sind i.d.R. gleich oder manchmal sogar besser ausgestattet als
eine Intensivstation im Krankenhaus. Manche ITW verfügen auch über die
Möglichkeit, ein komplettes Krankenhausbett einzuladen und sind
personell/materiell dafür ausgerüstet, auch viele Stunden eine
Intensivstation zu ersetzen.
Ein Flug macht (auch kostenmässig) nur Sinn, wenn der Zeitvorteil und
die geringere "mechanische Belastung" für den Pateinten eine wichtige
Rolle spielt.
Gruß
Erich
--
16.000er DSL - na und? Du nicht??
Ich kenne die Kosten pro Flugminute bei einem medizinischen Helikopter
nicht. Allerdings ist 450km eine absolut unübliche Flugdistanz für zivile
Helikopter - eventuell ist sogar eine Zwischenlandung zum Tanken
erforderlich, und Rücktransport des Helikopters möglicherweise auf einem
LkW...
Meine freie Schätzung für ein solches Vorhaben wäre etwa EUR 25000...
Was genau spricht denn gegen einen Krankenwagen? Die Reisezeit?
Eventuell gibt es da spezialisierte Anbieter.
Wo liegen denn aktuelles Krankenhaus und Spezialklinik überhaupt? Vielleicht
kommt jemand auf eine gute Idee, der die örtlichen Verhältnisse/Anbieter
kennt.
Gruss Pascal
> Intensivpflichtig?
Nicht mehr.
> Intubiert/tracheotomiert beatmet?
Tracheotomiert, beatmet wird sie nur noch stundenweise.
> Hämodynamisch instabil?
Nein.
> Analgosediert? Katecholaminpflichtig?
Nicht mehr.
> Weiteres Equipment wie
> IABP, ECMO etc. während des Transportes erforderlich?
Fraglich.
> Neben Krankenwagen führen mittlerweile auch verstärkt
> Intensivtransportwagen Patientenverlegungen unter intensivmedizinischen
> Bedingungen durch (siehe z.B. http://www.itw-muenster.de/) - Auch über
> längere Strecken!
Das ist richtig, allerdings dauert der Transport auf der Straße recht lange.
>> Gibt es preisliche Unterschiede?
>
> Mangels Erfahrungen nicht bekannt. Aber bitte bedenken: Neben den
> preislichen Unterschieden kann es auch qualitative Unterschiede geben;
> z.B. ist ein Ambulanzhubschrauber kein Rettungshubschrauber oder gar
> Intensivtransporthubschrauber!´
Das ist richtig. Allein die DRF hat ein halbes Duzend Helikopter-Typen im
Einsatz, die zum Teil unterschiedlich ausgestattet sind.
> Was für ihre Angehörige im Rahmen einer Verlegung wirklich notwendig ist
> (welches Transportmittel, welche Ausstattung etc.), läßt sich leider durch
> das Posting mangels Informationen nicht so ganz erschließen - Ich würde
> dazu raten, offensiv das Gespräch mit mehreren Anbietern (wie z.B. mit der
> genannten DRF und dem ADAC) zu suchen und sich beraten zu lassen; ggf.
> unter Zuhilfenahme eines intensivmedizinisch erfahrenden Arztes.
Das ist sicher sinnvoll. Dennoch fände ich es ganz schön, schon vorher eine
ungefähre Vorstellung vom zu erwartenden Kostenrahmen auf der Straße bzw. in
der Luft zu haben.
Grüße, Chris
> Ich kenne die Kosten pro Flugminute bei einem medizinischen Helikopter
> nicht. Allerdings ist 450km eine absolut unübliche Flugdistanz für zivile
> Helikopter - eventuell ist sogar eine Zwischenlandung zum Tanken
> erforderlich, und Rücktransport des Helikopters möglicherweise auf einem
> LkW...
a) 450 km sind durchaus bekannte Flugdistanzen und je nach
Hubschraubertyp sogar non-stop durchführbar
b) Zur Not tankt man halt nach (sogenanntes "hot fueling" bei laufendem
Rotor)
c) Einen LKW-Rücktransport wird es nicht geben - Die Maschine wird so
schnell wie möglich dem Standort wieder zugeführt, damit sie wieder
einsatzbereit ist. Ein LKW-Transport kostet nur Zeit und beinhaltet das
Umsetzen der Maschine auf einen Tieflader durch einen Autokran, nachdem
alle Rotorblätter abmontiert wurden - Zuviel Aufwand.
Phil
> Ein Flug macht (auch kostenmässig) nur Sinn, wenn der Zeitvorteil und
> die geringere "mechanische Belastung" für den Pateinten eine wichtige
> Rolle spielt.
Das war der Grund für die Überlegung. Das maximal mögliche medizinische
Equipment muss voraussichtlich weder auf der Straße noch in der Luft
mitgeführt werden.
Grüße, Chris
> Ich kenne die Kosten pro Flugminute bei einem medizinischen Helikopter
> nicht. Allerdings ist 450km eine absolut unübliche Flugdistanz für zivile
> Helikopter - eventuell ist sogar eine Zwischenlandung zum Tanken
> erforderlich, und Rücktransport des Helikopters möglicherweise auf einem
> LkW...
Ups ;-(
> Meine freie Schätzung für ein solches Vorhaben wäre etwa EUR 25000...
>
> Was genau spricht denn gegen einen Krankenwagen? Die Reisezeit?
> Eventuell gibt es da spezialisierte Anbieter.
>
> Wo liegen denn aktuelles Krankenhaus und Spezialklinik überhaupt?
> Vielleicht kommt jemand auf eine gute Idee, der die örtlichen
> Verhältnisse/Anbieter kennt.
Aktuell: Nähe Frankfurt/Main, zukünftig: Südlich München
Grüße, Chris
> Das ist sicher sinnvoll. Dennoch fände ich es ganz schön, schon vorher
> eine ungefähre Vorstellung vom zu erwartenden Kostenrahmen auf der
> Straße bzw. in der Luft zu haben.
Ich kann zwar leider nicht mit Preisen dienen, aber es würde mich stark
wundern, wenn eine bodengebundene Verlegung nicht deutlich günstiger
wäre als ein Transport mit einem Hubschrauber.
Eigentlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass auch eine bodengebundene
Verlegung recht gut toleriert wird; auch über längere Strecken. viele
Patienten sind in der Fahrzeit recht ruhig und schlafen sogar.
Und für wachere Patienten gibt es ja mittlerweile an Bord von einigen
Fahrzeugen ja auch separate Patienten-Radios, DVD-Player etc. ;)
Gruß
Phil
>>Mit Kosten in welcher Höhe müsste in etwa für einen
>>solchen »freiwilligen« Verlegungsflug gerechnet werden? Welche Anbieter
>>kämen in Frage, bekannt sind mir nur der ADAC und die Deutsche
>>Rettungsflugwacht. Gibt es preisliche Unterschiede?
>
>
> Ich kenne die Kosten pro Flugminute bei einem medizinischen Helikopter
> nicht. Allerdings ist 450km eine absolut unübliche Flugdistanz für zivile
> Helikopter - eventuell ist sogar eine Zwischenlandung zum Tanken
> erforderlich, und Rücktransport des Helikopters möglicherweise auf einem
> LkW...
>
> Meine freie Schätzung für ein solches Vorhaben wäre etwa EUR 25000...
Ich weiß nicht, wo der Heli, der mich flog, stationiert war.
Jedenfalls kostete der Flug von Eckernförde nach Kiel ( ca.
25km) 1500 Euro.
Gruß
Matthias
Bei uns (.at) resultieren die Verlegungskosten per ITH aus dem Zeitaufwand
pro Minute (Achtung: Start Stützpunkt -> Zeitpunkt wieder Landung am
eigenen! Stützpunkt). Die km haben beim Fliegen keine Relevanz.
Bei den ITWs ist es eine Kombination aus Basistarif, km-Tarif und
Zeitbedarf.
--
LG
Viktor Zacek
DGuKP, SEF, NFS, LSD (C-EMD)
http://www.lebig.at
http://www.pagernetz.at
http://www.tetranetz.at
http://www.christophmuenchen.de/ (HDM Flugservice GmbH, DRF-Partner)
Servus,
Bernhard
Fup2 d.e.n
"Pascal Meister" <sta...@writeme.com> schrieb:
> Ich kenne die Kosten pro Flugminute bei einem medizinischen
> Helikopter nicht. Allerdings ist 450km eine absolut unübliche
> Flugdistanz für zivile Helikopter - eventuell ist sogar eine
> Zwischenlandung zum Tanken erforderlich, und Rücktransport des
> Helikopters möglicherweise auf einem LkW...
>
> Meine freie Schätzung für ein solches Vorhaben wäre etwa EUR 25000...
Für 25.000EUR kannst du dir ´nen Jet in ein über 1000km entferntes Ziel
chartern...
> Was genau spricht denn gegen einen Krankenwagen? Die Reisezeit?
> Eventuell gibt es da spezialisierte Anbieter.
Nicht nur "eventuell", sondern ganz sicher. 2-5 EUR/km zzgl. einer
einmaligen Einsatzpauschale. Hie rin München wüsste ich auf Anhieb einen
Anbieter, der Intensivtransporte "nach Wunsch" durchführt.
Philipp Lensing <ew...@bigfoot.de> schrieb:
> Ich kann zwar leider nicht mit Preisen dienen, aber es würde mich
> stark wundern, wenn eine bodengebundene Verlegung nicht deutlich
> günstiger wäre als ein Transport mit einem Hubschrauber.
Ist fast immer so. Ein Lufttransport macht nur Sinn, wenn der Transport
bodengebunden garnicht möglich ist (Insel, extreme Strecke über >1000km
etc.) oder die Zeit zwischen den Intensivstationen so kurz wie möglich
sein MUSS oder wenn z.B. Erschütterungen um jeden Preis vermieden werden
MÜSSEN (z.B. Wirbelsäulentrauma).
> Eigentlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass auch eine
> bodengebundene Verlegung recht gut toleriert wird; auch über längere
> Strecken.
Vorallem da manche Fahrzeuge über eine komplette Intensivausrüstung
verfügen, die sich mit einer Intensivstation im KH durchaus messen kann
oder (je nach KH) sogar besser ist.
"Christian Bergmann" <christian....@freakmail.de> schrieb:
> > Neben Krankenwagen führen mittlerweile auch verstärkt
> > Intensivtransportwagen Patientenverlegungen unter
> > intensivmedizinischen Bedingungen durch (siehe z.B.
> > http://www.itw-muenster.de/) - Auch über längere Strecken!
Oder - wenn wir schon bei Werbung sind - www.medicall.de
> Das ist richtig, allerdings dauert der Transport auf der Straße
> recht lange.
450km etwa 5-5,5 Stunden. Wenn der Patient diese Zeit auch im KH liegen
kann, dann kann er diese Zeit auch in einem entspr. ausgestattetem Auto
liegen.
> > ganz erschließen - Ich würde dazu raten, offensiv das Gespräch mit
> > mehreren Anbietern (wie z.B. mit der genannten DRF und dem ADAC)
> > zu suchen und sich beraten zu lassen; ggf. unter Zuhilfenahme
> > eines intensivmedizinisch erfahrenden Arztes.
>
> Das ist sicher sinnvoll. Dennoch fände ich es ganz schön, schon
> vorher eine ungefähre Vorstellung vom zu erwartenden Kostenrahmen
> auf der Straße bzw. in der Luft zu haben.
Einfach "die üblichen verdächtigen" anfragen. Evtl. kann das KH da Tipps
geben, denn die führen sicher auch manchmal Verlegungen durch.
Ansonsten: DRF, Hilfsorganisationen und/oder private Anbieter vor Ort
bzw. am Zielort.
Einen Anbieter habe ich oben ja schon genannt - vielleicht kommt der in
Frage, da du ja als Ziel "südlich München" angegeben hast. (nein, ich
bin dort nicht tätig, ich bekomme auch keine Provisionen etc. Ich kenne
die Firma eben, weil sie ihren Sitz in München hat und ich weis, dass
die Firma Verlegungen international durchführt)
> Nicht nur "eventuell", sondern ganz sicher. 2-5 EUR/km zzgl. einer
> einmaligen Einsatzpauschale. Hie rin München wüsste ich auf Anhieb einen
> Anbieter, der Intensivtransporte "nach Wunsch" durchführt.
welcher wäre das?
Grüße, Chris
> Oder - wenn wir schon bei Werbung sind - www.medicall.de
Mein Posting sollte keine Werbung sein - Das ich nicht alle ITWs
bundesweit kennen dürfte, sollte ja wohl klar sein. ;)
Phil
> Ein Lufttransport macht nur Sinn, wenn [Richtiges geskipt]...
> oder wenn z.B. Erschütterungen um jeden Preis vermieden werden
> MÜSSEN (z.B. Wirbelsäulentrauma).
Warst Du schon einmal während eines RTH-Fluges in schlechtem Wetter
oder hast schon einmal eine Landung mit Aufsetzen bei böigem Wind
erlebt?
Nur wegen "Erschütterungen vermeiden" und so...
Auch für ein WS-Trauma ist der Hubschraubertransport nicht immer der
sanftere Weg.
Gruß,
c
Philipp Lensing <ew...@bigfoot.de> schrieb:
> > Oder - wenn wir schon bei Werbung sind - www.medicall.de
>
> Mein Posting sollte keine Werbung sein - Das ich nicht alle ITWs
> bundesweit kennen dürfte, sollte ja wohl klar sein. ;)
Naja, www.[HO].de bringt letztendlich ja schon mal ein paar ;-) und
http://www.bks-rettungsdienst.de/ kennt bestimmt auch noch einige.
> instabil? Analgosediert? Katecholaminpflichtig? Weiteres Equipment wie
> IABP, ECMO etc. während des Transportes erforderlich?
Gibt es ECMO transportabel??
Grüße, René
> Gibt es ECMO transportabel??
Jupp.
Phil
Gibt es dafür Bildmaterial im WWW? Was ich bisher im RL und im WWW
gesehen habe, waren eher größere Maschinen. Wie groß ist so eine
transportable Einheit? Muss die fest im ITW eingebaut sein oder kann man
die in jedem RTW mitnehmen?
R*ichtig interessant, was es alles gibt*ené
> Gibt es dafür Bildmaterial im WWW? Was ich bisher im RL und im WWW
> gesehen habe, waren eher größere Maschinen. Wie groß ist so eine
> transportable Einheit? Muss die fest im ITW eingebaut sein oder kann man
> die in jedem RTW mitnehmen?
Unter http://www.christoph-westfalen.com/ läßt sich folgender Link
abrufen: http://www.christoph-westfalen.com/extra2.html
Christoph Regensburg:
http://www.innovations-report.de/html/berichte/medizintechnik/bericht-58843.html
Der Christoph München und der Christoph Nürnberg machen auch
entsprechende Transporte; dazu fehlen mir jetzt aber auf die schnelle
weiteres Bild- und Textmaterial.
Inwiefern die ECMO-Ausrüstung bei einem ITW verstaut werden
kann/soll/muß, entzieht sich meiner Kenntnis - Aber ich denke, dass
allein aus Crashtest-Gründen die Option mit der Halterung über der Trage
wegfällt. ITWs haben in der Regel auch ein Airliner-Profil im Boden, um
IABP etc. einigermaßen sicher fixiert transportieren zu können.
Die Option, ECMO, IABP, Evita etc. mit einem RTW zu transportieren,
würde ich nicht in Erwägung ziehen - Fehlende 230V-Anschlüße, die ja
auch während der Fahrt gespeist werden wollen, fehlende
Druckluftkapazität, zu wenig Platz für weitere Perfusoren, mangelnde
Fixierungsmöglichkeiten für weitere Ausrüstung etc.
RTWs sind halt dafür nicht konzipiert worden.
Phil
Interessant (trotz Tappfuhler auf der Seite :-)
Scheint "in den Kinderschuhen" zu stecken.
Grüße, René
> Scheint "in den Kinderschuhen" zu stecken.
Nö. Siehe auch andere Betreiber ...
Phil