ohne dass es großartig publik wurde, hat der Bundestag zum
1.4.2000
eine Änderung der StVZO beschlossen, in der der §52 Abs.3 Nr.5
ersatzlos gestrichen wurde. Er beinhaltete bis dato die Zulassung von
Sondersignalanlagen für Fahrzeuge "des Blutspendedienstes".
Derartige Notfalltransporte von Blutkonserven mit Sonderrechten sollten
nunmehr ausschließlich durch nach
§52
Abs. 3 anerkannte Kfz wahrgenommen würden (das wären z.B.
Einsatz-/KommandoKfz der Fw, KatS, allgemein Fahrzeuge des RD).
Hat es hierdurch schon Änderungen in der Organisation derartiger
Transporte gegeben, immerhin handelt es sich um ein Bundesgesetz bzw.
-Verordnung? Bei uns in Dortmund laufen die Sondersignaltransporte von
Blutkonserven über die Rettungsleitstelle (integrierte RLS der BF
Dortmund), das ist aber die große Ausnahme für NRW!
Wie bekommen private Organisationen überhaupt noch Erlaubnisse für
Sondersignalanlagen? Was ist mit Fahrzeugen, die aufgrund der (nicht
mehr vorhandenen) Nr. 5 Sondersignalanlagen führen? Gibt es RD-Gesetze
auf Länderebene, die hierzu eine Aussage treffen? Welche Rolle spielen
die Rettungsleitstellen?
Grüße aus Dortmund
Martin Hinz
DRK-Kreisverband Dortmund
>Bei uns in Dortmund laufen die Sondersignaltransporte von
>Blutkonserven über die Rettungsleitstelle (integrierte RLS der BF
>Dortmund), das ist aber die große Ausnahme für NRW!
das betrifft doch AFAIK im Wesentlichen nur die Transporte innerhalb
der Stadt?!
Auch hier (zumindestens bei uns im Sueden) sieht man sehr haeufig die
Fahrzeuge vom DRK-Blutspendedienst in Hagen, und genau die muessten
doch eigentlich von der Veraenderung betroffen sein, wenn ich Dich
richtig verstanden habe?
--
mfg,
Henning Koch
http://studserver.uni-dortmund.de/Henning.Koch
FF Dortmund-Holzen: (inoffizielle Seite! nicht von mir!)
http://home.t-online.de/home/martinreimann/lz8.htm zha
>Auch hier (zumindestens bei uns im Sueden) sieht man sehr haeufig die
>Fahrzeuge vom DRK-Blutspendedienst in Hagen, und genau die muessten
>doch eigentlich von der Veraenderung betroffen sein, wenn ich Dich
>richtig verstanden habe?
Die Fahrzeuge der Blutspendeinstitute in NRW haben keine
Sondersignalanlagen. IMHO hat der Blutspendedienst bei der Veränderung
des nrw. "Blaulichterlasses" in den 80er Jahren bereits die
Notwendigkeit von eigens für den Bluttransport vorgesehenen
"Sondersignalfahrzeugen" verneint und auf den im Bedarfsfall möglichen
Einsatz von Fahrzeugen des Rettungsdienstes und der Gefahrenabwehr
hingewiesen.
mfg Christoph Brodesser
--
Christoph Brodesser Merschkamp 13 D-48356 Nordwalde
e-Mail: mailto:chri...@brodesser-nordwalde.de
Dringend? dann cc: 01722...@d2-message.de (only subject)
PGP-Sig: 8CA4 0175 EF92 501F 36F7 F78D E6F0 E81B 7CD3 29EB
Christoph Brodesser schrieb:
> [...] in den 80er Jahren bereits die Notwendigkeit von eigens für
> den Bluttransport vorgesehenen "Sondersignalfahrzeugen" verneint
> und auf den im Bedarfsfall möglichen Einsatz von Fahrzeugen des
> Rettungsdienstes und der Gefahrenabwehr hingewiesen.
Eine Einschätzung, die ich gerade in Münster für vollkommen ad absurdum
geführt halte. Es sei denn natürlich, daß es bei einer gewissen HiOrg
gar viele KdoW für die Führung einer massiven Beteiligung an der
Gefahrenabwehr gibt...
Wobei sich hier natürlich auch die Frage stellt: Was ist Bedarfsdeckung
und was Bedarfsweckung?
- --
Es verabschiedet sich mit freundlichem Gruss..................
!! ==> Bitte verwenden Sie hinfort nur <I.B...@gmx.de> <== !!
Ingmar Matthias Bolle - Kaulbachstr. 44 - 60596 Frankfurt/Main
Fon: +49.(0)69.611280 | GSM: +49.(0)177.2335431 | ICQ: 5173021
> Dringend? Dann CC: 01772...@smsmail.eplus.de (Subject!) <
-----BEGIN PGP SIGNATURE-----
Version: PGP 6.5.1i for non-commercial use <http://www.pgpi.com/>
iQA/AwUBOX8cziex8313q1NSEQIQZwCfYrn+aQzlcbl+IGlHOaJBpDHRqAkAoKG1
6jhX/n2bTyacIlvemjijPBDB
=QRHL
-----END PGP SIGNATURE-----
>> [...] in den 80er Jahren bereits die Notwendigkeit von eigens f=FCr
>> den Bluttransport vorgesehenen "Sondersignalfahrzeugen" verneint
>> und auf den im Bedarfsfall m=F6glichen Einsatz von Fahrzeugen des
>> Rettungsdienstes und der Gefahrenabwehr hingewiesen.
irgendwie ist mir heute Abend auch eingefallen, dass die
Blut-Tiefflieger hier zumindestens teilweise vom DRK Schwerte kommen.
>Eine Einsch=E4tzung, die ich gerade in M=FCnster f=FCr vollkommen ad absurdum
>gef=FChrt halte. Es sei denn nat=FCrlich, da=DF es bei einer gewissen HiOrg
>gar viele KdoW f=FCr die F=FChrung einer massiven Beteiligung an der
>Gefahrenabwehr gibt...
hab ich doch heute wirklich einen Astra (mit SoSi) des DRK gesehen, wo
mal eben unterhalb der Zierleiste 'EINSATZLEITUNG' draufsteht.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass mit diesem Auto niemals der kommunal
bestellte Einsatzleiter fahren wird....
DRK Fahrzeuge, die als Funkrufnamen "Florian" haben. Und die Feuerwehr
meldet sich dann mit "Heros", oder wie? :-)
SCNR
Bis denn
Sven
--
"Die Schlange sticht nicht ungereizt."
Friedrich von Schiller, (1759 - 1805), deutscher Dichter und Dramatiker
> Wie bekommen private Organisationen überhaupt noch Erlaubnisse für
> Sondersignalanlagen?
Indem die Fahrzeuge nicht als Bluttransport-Kfz, sondern als Fahrzeuge des
KatS, RD, ... angemeldet werden oder die Sondersignalanlage per
Ausnahmegenehmigung eingetragen wird.
-thh
--
Thomas Hochstein * THoch...@gmx.de * http://www.th-h.de/
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. - RV Weinstraße
(Bad Dürkheim - Neustadt/Wstr. - Landau)
LV Hessen/Rheinland-Pfalz/Saar
>> Die Fahrzeuge sind, um genau zu sein, vom DRK Schwerte. Die Schwerter fahren
>> für die Blutbank Hagen und nehmen für mehrere Kliniken in der Umgebung
>> "Aufträge" an.
>[...]
>> Die Funkrufnamen sind Florian Unna 7/80/X. X läuft von 1 bis 7. Wenn nicht
>> wieder einer einen Unfall hatte...
>
>DRK Fahrzeuge, die als Funkrufnamen "Florian" haben.
gerade nochmal in den Listen nachgeschaut:
zumindest die regulaeren RD-Fahrzeuge der HO's haben in Schwerte
tatsaechlich Florian-Rufnamen.
Die Blutkutschen habe ich nicht gefunden.
>Und die Feuerwehr meldet sich dann mit "Heros", oder wie? :-)
aber nur, wenn der Funker blau ist *d*
Henning Koch wrote:
>
> Am Thu, 27 Jul 2000 15:14:55 +0200, "Sven Tombers" <Sre...@gmx.de>
> schrieb:
>
> >> Die Fahrzeuge sind, um genau zu sein, vom DRK Schwerte. Die Schwerter fahren
> >> für die Blutbank Hagen und nehmen für mehrere Kliniken in der Umgebung
> >> "Aufträge" an.
> >[...]
> >> Die Funkrufnamen sind Florian Unna 7/80/X. X läuft von 1 bis 7. Wenn nicht
> >> wieder einer einen Unfall hatte...
> >
> >DRK Fahrzeuge, die als Funkrufnamen "Florian" haben.
>
> gerade nochmal in den Listen nachgeschaut:
> zumindest die regulaeren RD-Fahrzeuge der HO's haben in Schwerte
> tatsaechlich Florian-Rufnamen.
> Die Blutkutschen habe ich nicht gefunden.
IMHO haben die Blut-PKWs aus Schwerte die Rufnamen "Rotkreuz Unna
7/80/..", früher lief die dortige "Leitstelle" für Bluttransporte sogar
unter "Rotkreuz Schwerte". Daß die RTWs auf "Florian" laufen, liegt
vermutlich daran, daß die Fahrzeuge regulär bei der FW laufen und nur
zum Wochenende vom DRK betrieben werden.
>
> >Und die Feuerwehr meldet sich dann mit "Heros", oder wie? :-)
>
> aber nur, wenn der Funker blau ist *d*
Immerhin gibt es zumindest in Dortmund Großveranstaltungen bei denen
Funker anderer Organisationen sich mit "Rotkreuz Dortmund..." melden,
weil die anderen Orgs (incl. FW) so nett sind, uns personell zu
unterstützen ;-) (Gell, Henning?)
Gruß, Plumi
Also ich hab hier auch schon welche mit Sondersignal und so gesehen, aber
das war immer DRK Iserlohn-Land ?!
--
Gruss Michael
>> gerade nochmal in den Listen nachgeschaut:
>> zumindest die regulaeren RD-Fahrzeuge der HO's haben in Schwerte
>> tatsaechlich Florian-Rufnamen.
>> Die Blutkutschen habe ich nicht gefunden.
>
>IMHO haben die Blut-PKWs aus Schwerte die Rufnamen "Rotkreuz Unna
>7/80/..", früher lief die dortige "Leitstelle" für Bluttransporte sogar
>unter "Rotkreuz Schwerte". Daß die RTWs auf "Florian" laufen, liegt
>vermutlich daran, daß die Fahrzeuge regulär bei der FW laufen und nur
>zum Wochenende vom DRK betrieben werden.
zumindestens der 7/83/2 wird AFAIK staendig vom MHD besetzt.
Nach Liste muesste auch der 3er staendig vom DRK besetzt werden, und
nur der 4er im Wechsel?
>> >Und die Feuerwehr meldet sich dann mit "Heros", oder wie? :-)
>>
>> aber nur, wenn der Funker blau ist *d*
>
>Immerhin gibt es zumindest in Dortmund Großveranstaltungen bei denen
>Funker anderer Organisationen sich mit "Rotkreuz Dortmund..." melden,
>weil die anderen Orgs (incl. FW) so nett sind, uns personell zu
>unterstützen ;-) (Gell, Henning?)
also ich hab da mit Florian bzw. Florentine gefunkt ;-)
Eigentlich auch kurios, in ein und derselben Stelle verschiedene
Rufnamen zu haben...
bei uns in Bayern gibt es schon seit mehreren Jahren keine Fahrzeuge des BSD
mit Sonderrechten.
In Regensburg fuhr bis vor ca. 1 Jahr ein Kurierdienst (ja richtig gelesen
ein Kurierdienst) die "Blaulichtkonserven". Dieser hatte 2 Fahrzeuge mit
verdecker SoSi-Anlage. Letztes Jahr wurde ihm die Genehmigung für die
Sonderrechte wieder entzogen (da hatte der BRK-KV die Finger im Spiel). Naja
und nun fährt das BRK wieder die Blaulichtkonserven, aber nicht mit nem ELW
oder irgendwelchen kleinen Fahrzeugen, sondern mit RTW und KTW. Es kommt
dann schon mal öfters vor das ein RTW (510er) mit 3 Mann Besatzung wegen
einer Konserve kommt und die Kosten werden dann auch für einen RTW
berechnet. Die normalen Kurierkonserven fährt immer noch der Kurierdienst,
da war das BRK zu teuer. *fg*
In Nürnberg übernimmt der BRK-KV-Fürth den Transport der Blaulicht- und
Kurierkonserven. Die haben 4 Fahrzeuge die nur den Konserventranport
übernehmen, alle mit fester SoSi-Anlage auf dem Dach und einer Kühltruhe im
Kofferaum. Fahrzeugtypen VW Golf und Nissan. Angefordert werden die
Fahrzeuge über die Rettungsleitstelle. Tja die wissens wie mans macht! Da
können sich die regensburger BRKler noch ne Scheibe abschneiden.
Gruß
Oliver (Ex-BRK/BSD-Zivi)
Hier in München macht das der ASB so ähnlich (wenn auch nur mit
"Kojak"-Blaulicht und ohne Kühlbox, was bei den kurzen Strecken aber
wohl kein Problem ist...).
Rein funkmäßig (Sama 10/x) wären die Fahrzeuge vom Typ ELW1, aber wie im
Thread weiter oben schon mal einer gesagt hat: "Ich bin mir ziemlich
sicher, dass mit diesem Auto niemals der kommunal bestellte
Einsatzleiter fahren wird....".
Genau so läuft das übrigens auch mit dem KIT München (Sama 10/5), mit
dem Segen der integrierten Leitstelle der BF.
Viele Grüße,
Peter
--
_/_/_/_/ _/_/_/_/ _/_/_/_/_/ Peter Oliver Meinert
_/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ =-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-
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in Essen fährt das DRK mit 7, und in Kooperation mit MHD mit weiteren
2-3 Fahrzeugen. DRK-Leitstelle koordiniert alles.
Alle sind sehr auffällig markiert und mit fest installiertem Balken
und jeweils 2 Kühltruhen im Kofferraum.
Ich glaub´ die JUH hat auch noch 1 oder 2 Fahrzeuge.
Fazit: Im Ruhrgebiet topversorgt :-)
Ulrike
Oliver Lasar schrieb:
> In Nürnberg übernimmt der BRK-KV-Fürth den Transport der Blaulicht- und
> Kurierkonserven. Die haben 4 Fahrzeuge die nur den Konserventranport
> übernehmen, alle mit fester SoSi-Anlage auf dem Dach und einer Kühltruhe im
> Kofferaum. Fahrzeugtypen VW Golf und Nissan. Angefordert werden die
> Fahrzeuge über die Rettungsleitstelle. Tja die wissens wie mans macht! Da
> können sich die regensburger BRKler noch ne Scheibe abschneiden.
Bei uns in Oldenburg, Niedersachsen hat das DRK ausschließlich Golf 3 mit fester
SoSi. Die werden alle von Zivi´s gefahren. Wenn ich einen von weiten sehe,
springe ich erstmal zur Seite denn die fahren wie die Teufel.
Vor einem halben Jahr gab es mal nachts einen Unfall mit einem Motorradfahrer :
"Blutgolf" bei rot über Kreuzung mit SoSi, Motorradfahrer hat ihn übersehen
(falsch eingeschätzt ?). Das Ding war aber, der Golf befand sich nicht auf einer
Einsatzfahrt, hatte noch nichtmal Blut an Bord. Was das für ein Nachspiel
hat/hatte weiß ich leider nicht. Aber das sind halt unsere Blutgolfs.
Gruß Kai, THW Oldenburg
Michael Holzt wrote:
>
> On Thu, 27 Jul 2000 23:44:51 GMT, Henning Koch <Hennin...@studserver.uni-dortmund.de> wrote:
> >>> Die Fahrzeuge sind, um genau zu sein, vom DRK Schwerte.
> [...]
> >Die Blutkutschen habe ich nicht gefunden.
>
> Also ich hab hier auch schon welche mit Sondersignal und so gesehen, aber
> das war immer DRK Iserlohn-Land ?!
Das ist im Bereich des DRK-Schwerte auch richtig, kommunal gehört das
DRK-Schwerte zu Unna, im DRK-Bereich gehört aber der OV Schwerte zum KV
Iserlohn-Land, daher auch die MK-Kennzeichen an deren Blut-PKW.
Gruß, Plumi
Darum hat der BRK-BSD vor Jahren, unter anderem, auch die SoSi-Fahrzeuge
abgeschaft, die Zivis holten mit Blaulicht "Pizza". Ob da an der Geschichte
was dran is kann ich nicht sagen, hat mir ein älterer Kollege erzählt.
Gruß
Oliver (Ex-BRk/BSD-Zivi)
> Darum hat der BRK-BSD vor Jahren, unter anderem, auch die SoSi-Fahrzeuge
> abgeschaft, die Zivis holten mit Blaulicht "Pizza". Ob da an der
Geschichte
> was dran is kann ich nicht sagen, hat mir ein älterer Kollege erzählt.
StVO §35 5a. Fahrzeuge des Rettungsdienstes sind von den Vorschriften dieser
Verordnung befreit, wenn hoechste Eile geboten ist, um Menschenleben zu
retten oder schwere gesundheitliche Schaeden abzuwenden.
Und? Was passiert wenn man nix ißt? Man stirbt...
Somit sind SoSi-Fahrten zum Pizza holen (=Meschenleben retten) ja wohl
erlaubt?!? ;-)
Aber mal im Ernst:
Ich hab auch schon nen Organentnahmeteam mit SoSi zu McDoof gefahren.
(Jaaaaaa... nen Organ hatten wir auch dabei. Und wir sind alle um 4 Uhr früh
aufgestanden, da darf man dann mittags schon mal Hunger bekommen...)
Ciao
Jörg Schwarzenberg
"Oliver Lasar" <ola...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:3981ee90$0$47...@personalnews.de.uu.net...
> In Regensburg fuhr bis vor ca. 1 Jahr ein Kurierdienst (ja richtig gelesen
> ein Kurierdienst) die "Blaulichtkonserven". Dieser hatte 2 Fahrzeuge mit
> verdecker SoSi-Anlage. Letztes Jahr wurde ihm die Genehmigung für die
> Sonderrechte wieder entzogen (da hatte der BRK-KV die Finger im Spiel). Naja
> und nun fährt das BRK wieder die Blaulichtkonserven, aber nicht mit nem ELW
> oder irgendwelchen kleinen Fahrzeugen, sondern mit RTW und KTW. Es kommt
> dann schon mal öfters vor das ein RTW (510er) mit 3 Mann Besatzung wegen
> einer Konserve kommt und die Kosten werden dann auch für einen RTW
> berechnet.
Wäre malinteressant, wie die Kosten abgerechnet werden und welche Fahrzeuge
verwendet werden (Abrechung über RD Bayern und Fahrzeuge des RD Bayern oder
Fahrzeuge des RD Bayern und Abrechnung direkt über das BRK.... Trifft letztere
Variante zu, ist sehr gut verständlich, wenn sich der KV stark gemacht hat,
unliebsame Konkurrenz aus dem Rennen zu drücken.....
--
--
Gruß
Erich Kirchmayer --- kirch...@gmx.de --
---Auktionen? http://www.ebay.de ! -----
-------------------------------------------------------------------
Dieser Beitrag gibt ausschliesslich meine persönliche Meinung zum
Thema wieder
"Peter O. Meinert" <peter....@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:8lss1e$r1s$18$1...@news.t-online.com...
> > In Nürnberg übernimmt der BRK-KV-Fürth den Transport der Blaulicht-
> und
> > Kurierkonserven. Die haben 4 Fahrzeuge die nur den Konserventranport
> > übernehmen, alle mit fester SoSi-Anlage auf dem Dach und einer
> Hier in München macht das der ASB so ähnlich (wenn auch nur mit
> "Kojak"-Blaulicht und ohne Kühlbox, was bei den kurzen Strecken aber
> wohl kein Problem ist...).
> Rein funkmäßig (Sama 10/x) wären die Fahrzeuge vom Typ ELW1, aber wie im
> Thread weiter oben schon mal einer gesagt hat: "Ich bin mir ziemlich
> sicher, dass mit diesem Auto niemals der kommunal bestellte
> Einsatzleiter fahren wird....".
Eben - mit einem Ford Fiesta????
> Genau so läuft das übrigens auch mit dem KIT München (Sama 10/5), mit
> dem Segen der integrierten Leitstelle der BF.
Klar, alles was im Münchner RD etwas auf sich hält, hat ein Fahrzeug mit
eingetragener Sondersignalanlage. Ob als "ELW", "NEF" usw. - der tatsächliche
Verwendungszweck wird später ja nicht mehr geprüft. (und dann war noch ein
bekannter LNA, der mit seinem privaten Kleinwagen auch mit SoSi fährt....)
Nun ja, im Grund ekann es ja nur richtig sein, einen frei verfügbaren PKW (z.B.
ein Dienstwagen eines Geschäftsführers, Abteilungsleiters etc.) mit SoSi
auszustatten und DEN dann für Blutfahrten oder ähnlichen Kram zu verwenden.
Dann werden wenigstens keine _wirklich_ benötigten Fahrzeuge (wie in anderem
Beitrag gelesen: KTW und RTW) damit blockiert.
Ein anderes Thema bzgl. SoSi ist der allseits bekannte Haus- oder
Seniorennotruf. Auch der wird mit Sondersignal gefahren, eine regelrechte
gesetzliche Grundlage gibt es hierfür jedoch nicht. Notfalleinsätze fährt der
Rettungsdienst, Türe öffnen macht die BF - und wenn´s wirklich eilig ist, dann
sind diese beiden Einheiten immer noch schneller, als ein Hausnotruffahrzeug,
das quer durch die Stadt anreist nur um die Türe statt aufzubrechen
aufzusperren. IST eine Notfallsituation auf Grund der Meldung zu vermuten, so
ist es unrechtmässig, statt dem RD nur einen Hausnotruffahrer mit SoSi
loszuschicken "zum Schaun".....
> Ein anderes Thema bzgl. SoSi ist der allseits bekannte Haus- oder
> Seniorennotruf. Auch der wird mit Sondersignal gefahren, eine regelrechte
> gesetzliche Grundlage gibt es hierfür jedoch nicht.
Da unsere Fahrzeuge zur Fahrbereitschaft zählen und mit ihnen auch Organ-,
Team-, Blut und Gewebetransporte sowie Notfallseelsorger gefahren werden,
ist die Genehmigung der SoSi-Anlage kein großes Problem.
> Notfalleinsätze fährt der Rettungsdienst, Türe öffnen macht die BF - und
> wenn´s wirklich eilig ist, dann sind diese beiden Einheiten immer noch
> schneller, als ein Hausnotruffahrzeug, das quer durch die Stadt
> anreist nur um die Türe statt aufzubrechen aufzusperren. IST eine
> Notfallsituation auf Grund der Meldung zu vermuten, so ist es
> unrechtmässig, statt dem RD nur einen Hausnotruffahrer mit SoSi
> loszuschicken "zum Schaun".....
Bei uns gilt die Dienstanweisung, daß wir nur SoSi fahren dürfen, wenn ein
RTW mitalarmiert wird. Früher wurden fast alle Einsätze bei denen ein Notruf
ausgelöst wurde und keine Sprechverbindung über das Hausnotrufgerät zustande
kam mit SoSi gefahren. Da aber über 80% dieser Einsätze Fehlalarme waren,
war die Verhältnismäßigkeit wohl nicht mehr so ganz gegeben. Es gibt aber
noch einige Hausnotrufteilnehmer bei denen aufgrund einer bekannten
Erkrankung auf dem Alarmausdruck steht, daß immer mit SoSi und RTW
anzufahren ist.
Daß es meistens länger dauert bis wir quer durch die Stadt am Einsatzort
sind stimmt schon. Aber dafür ist die Tür dann auch im null-komma-nix offen.
Denn die Feuerwehr braucht auch schon mal "etwas länger", wenn sie die Tür
nicht gleich zerstören will oder wenn sie nicht nur eine Tür knacken muß
sondern gleich zwei (Eingangs und Wohnungstür). Weiterhin ist es auch nicht
unbedingt verhältnismäßig für eine vermutliche Verletzung ("Ja ich weis
nicht, das tut am Kopf so weh") RTW + Feuerwehr + Polizei anfahren zu
lassen, dann "die Tür einzutreten" um festzustellen das die "Oma" doch nicht
ernsthaft verletzt ist. Für die daraus entstehende Rechung wird sich die
"Oma" herzlich bedanken. Bei über 2000 Hausnotrufteilnehmern müßten wir
wahrscheinlich extra jemanden neu einstellen, der sich mit Beschwerden wegen
eingetretener Türen befast. Außerdem steht der betreffende Gerätewagen der
Feuerwehr, dann nicht mehr für einen "richtigen" Einsatz zur Verfügung. Noch
schlimmer wäre es in einigen Außenbezirken bzw. Dörfern, die wir
mitabdecken. Wenn da erst die Freiwillige Feuerwehr alarmiert werden muß....
Ich denke man kann dieses Thema nicht über einen Kamm scheren. Der Disponent
in der Hausnotrufzentrale muß aufgrund der ihm zur Verfügung stehenden
Informationen (Art des Notfalls, Ort des Notfalls) entscheiden was die beste
Maßnahme ist. Denn was nützt das Hausnotrufgerät, wenn die Leute sich nicht
mehr trauen den Notruf-Knopf, weil sie Angst haben, daß sie schon wieder
eine neue Tür bezahlen müssen. Oder sie sagen nicht was ihnen wirklich
fehlt, damit nicht die Tür aufgebrochen wird. In den vielen Fällen kommen
die Leute aber auch gar nicht auf die Idee während der Sprechverbindung zu
erwähnen das sie bluten oder daß ihr Arm "wie Gummi" ist. Dann fahren wir
normal an ("Warum hat das denn so lange gedauert?!?") und alarmieren erstmal
nach.
Ciao
Jörg Schwarzenberg
------------------------
> Notfalleinsätze fährt der
> Rettungsdienst, Türe öffnen macht die BF - und wenn´s wirklich eilig ist, dann
> sind diese beiden Einheiten immer noch schneller, als ein Hausnotruffahrzeug,
> das quer durch die Stadt anreist nur um die Türe statt aufzubrechen
> aufzusperren.
Stichwort "Schlüsselzubringer"; erspart das Aufbrechen und geht im Zweifel
schneller.
Martin Hinz
DRK Dortmund
Marti...@gmx.de
--
_____________________________________________________________
NewsGroups Suchen, lesen, schreiben mit http://netnews.web.de
Oliver Lasar schrieb:
> Darum hat der BRK-BSD vor Jahren, unter anderem, auch die SoSi-Fahrzeuge
> abgeschaft, die Zivis holten mit Blaulicht "Pizza". Ob da an der Geschichte
> was dran is kann ich nicht sagen, hat mir ein älterer Kollege erzählt.
Die Malteser bei uns haben sich mal gewundert, daß immer wenn der Zivi Essen
holen war, sie in der ferne Martinshorn hörten. Eines Tages hatten sie dann mal
heimlich eine Scheibe in den Fahrtenschreiber reingelegt und am nächsten Tag
hatten sie einen Zivi weniger.
Gruß Kai
>> Wie bekommen private Organisationen überhaupt noch Erlaubnisse für
>> Sondersignalanlagen?
>
>Indem die Fahrzeuge nicht als Bluttransport-Kfz, sondern als Fahrzeuge des
>KatS, RD, ... angemeldet werden oder die Sondersignalanlage per
>Ausnahmegenehmigung eingetragen wird.
Und wenn ich als Willi Müller, Taxiunternehmer, zum StVA gehe und sage, ich
möchte aber unbedingt für das Krankenhaus X Bluttransporte mit Sondersignal
durchführen, dann bekomme ich für mein Auto eine Ausnahmegenehmigung?
Was passiert vor allem mit den Autos, die bislang nach dem gestrichenen Punkt
der StVZO ihre Sondersignalanlagen eingetragen hatten? Abschrauben oder bloß
nicht ummelden? Was, wenn ein Unfall bei einer Sonderrechtsfahrt passiert?
Grüße aus Dortmund
Martin Hinz
"Thomas Hochstein" <expire...@usenet.th-h.de> schrieb im Newsbeitrag
news:den.0007291...@dragon.akallabeth.de...
> > Notfalleinsätze fährt der
> > Rettungsdienst, Türe öffnen macht die BF - und wenn´s wirklich eilig ist,
dann
> > sind diese beiden Einheiten immer noch schneller, als ein
Hausnotruffahrzeug,
> > das quer durch die Stadt anreist nur um die Türe statt aufzubrechen
> > aufzusperren.
>
> Stichwort "Schlüsselzubringer"; erspart das Aufbrechen und geht im Zweifel
> schneller.
Erspart das Aufbrechen JA, geht schneller - NICHT IMMER - vorallem wenn es -
wie in den wohl meisten Städten - nur eine Zentrale gibt, von der das
HNR-Fahrzeug ausrückt. Da _kann_ es in bestimmte Stadtbereiche garnicht
schneller sein als RTW und FW.
>> Stichwort "Schlüsselzubringer"; erspart das Aufbrechen und geht im Zweifel
>> schneller.
>
> Erspart das Aufbrechen JA, geht schneller - NICHT IMMER - vorallem wenn es -
> wie in den wohl meisten Städten - nur eine Zentrale gibt, von der das
> HNR-Fahrzeug ausrückt. Da _kann_ es in bestimmte Stadtbereiche garnicht
> schneller sein als RTW und FW.
Nicht schneller an der E-Stelle; aber möglicherweise dennoch schneller als
Eintreffzeit + Zeit für gewaltsame Türöffnung.
-thh
> Und wenn ich als Willi Müller, Taxiunternehmer, zum StVA gehe und sage, ich
> möchte aber unbedingt für das Krankenhaus X Bluttransporte mit Sondersignal
> durchführen, dann bekomme ich für mein Auto eine Ausnahmegenehmigung?
Ich möchte das bezweifeln.
> Was passiert vor allem mit den Autos, die bislang nach dem gestrichenen Punkt
> der StVZO ihre Sondersignalanlagen eingetragen hatten?
Ohne jetzt momentan Zugriff auf die entsprechende Norm zu haben, würde ich
auf Bestandsschutz tippen.
Ack. Manchmal schon manchmal auch nicht. Ist halt so eine Sache. Ich hatte
auch schon oft genug nicht genügend Schlüssel dabei, weil irgendwas
nachträglich eingebaut wurde. Oder es steckte ein Schlüssel von innen....
Zum Glück waren das keine Notfalleinsätze sondern nur VTMs (Vergessene
TagesMeldungen). In unseren Hausnotrufverträgen steht extra drin, daß wir
nach reiflicher Abwägung berechtigt sind die Tür aufbrechen zu lassen.
Meistens geht die Abwägung halt zugunsten des HNR-Fahrers aus.
Ciao
Jörg Schwarzenberg
"Jörg Schwarzenberg" <schwar...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:8m0dv5$5ivd7$1...@ID-18446.news.cis.dfn.de...
> > Nicht schneller an der E-Stelle; aber möglicherweise dennoch schneller als
> > Eintreffzeit + Zeit für gewaltsame Türöffnung.
>
> Ack. Manchmal schon manchmal auch nicht. Ist halt so eine Sache. Ich hatte
> auch schon oft genug nicht genügend Schlüssel dabei, weil irgendwas
> nachträglich eingebaut wurde. Oder es steckte ein Schlüssel von innen....
> Zum Glück waren das keine Notfalleinsätze sondern nur VTMs (Vergessene
> TagesMeldungen). In unseren Hausnotrufverträgen steht extra drin, daß wir
> nach reiflicher Abwägung berechtigt sind die Tür aufbrechen zu lassen.
> Meistens geht die Abwägung halt zugunsten des HNR-Fahrers aus.
Klar, ist doch die betreffende Person im schlimmsten Fall schon 23Stunden und
59 Minuten tot......
btw. Tagesmeldungen - ich frage mich, warum nicht automatisierte System schon
längst verbreitet sind (geben tut es die ja). Kontakte an bestimmten Stellen,
die täglich betätigt werden liefern ein "Profil" des Anwenders, entsprechende
Abweichungen werden als Alarm gemeldet (z.B. öffnen der Küchentür, des
Kühlschranks, ein/ausschalten der Leselampe am Bett usw.) Wenn so z.B. die
Leselampe nachts nicht ausgeschalten wurde und zudem der Kühlschrank
(Frühstück) bis 12:00 Uhr noch nicht offen war, gibt´s Alarm.....
So könnte man die Zahl der Fehlalarme beim HNR noch weiter nach oben schrauben und
die alten Leutchen wäre endgültig überfordert. Seien wir doch mal ehrlich, die
haben doch in vielen Fällen schon Probleme einmal am Tag eine Taste zu drücken,
und wie würdet ihr das denn selber finden, wenn jedesmal jemand in die Wohnung
marschiert kommt, nur weil man Kühlschrank, Nachttischlampe und Fernseher nicht in
der richtigen Reihenfolge bedient hat. Wenn Opa Meier also mal nicht den Fernseher
um 23.00 Uhr ausmacht, sondern noch einen Softporno schaut, wird er dabei jedesmal
vom Rettungsdienst "erwischt".
Da kommt dann auch der Datenschutzaspekt dazu, denn wer will schon überwachen
lassen, wann er die Nachttischlampe aus und den Kühlschrank auf macht.
Ich zwinge den HNR-Teilnehmer sich an sein Profil zu halten, denn Abweichungen für
zu einem RD-Fehleinsatz, das ist dem Opa/der Oma unanagenehm (man will ja
niemandem zur Last fallen) und so zwinge ich dann alle Alten in einen
Profilgemäßen Tagesablauf und dann kann ich sie auch gleich in ein Heim stecken (6
Uhr Frühstück, 11Uhr Mittag, 13Uhr Sitztanz/Basteln, 15 Uhr Abendessen). Ich
persönlich würde es dann vorziehen 2 Monate tot in der Wohnung zu liegen und dabei
ainfach die Nachttischlampe anzulassen; und den Fernseher auch, aber nur wenn ich
will.
Zudem ist es bei den meisten wirklichen Indikationen mit HNR ja so, daß die Oma
die Nachbarn zusammenschreit, weil der Handsender im Schlafzimmer neben dem Bett
liegt und sie mit Schenkelhals in der Küche; klar bei Deinem Vorschlag hätte sie
die Möglichkeit mit der Kühlschranktür Morsezeichen zu geben :o)
SASCHA
--
http://www.srheker.de
Hi,
>In Regensburg fuhr bis vor ca. 1 Jahr ein Kurierdienst (ja richtig gelesen
>ein Kurierdienst) die "Blaulichtkonserven". Dieser hatte 2 Fahrzeuge mit
>verdecker SoSi-Anlage. Letztes Jahr wurde ihm die Genehmigung für die
>Sonderrechte wieder entzogen (da hatte der BRK-KV die Finger im Spiel). Naja
>und nun fährt das BRK wieder die Blaulichtkonserven, aber nicht mit nem ELW
>oder irgendwelchen kleinen Fahrzeugen, sondern mit RTW und KTW. Es kommt
>dann schon mal öfters vor das ein RTW (510er) mit 3 Mann Besatzung wegen
>einer Konserve kommt und die Kosten werden dann auch für einen RTW
>berechnet.
Klar, kann ja ganz normal als KTP abgerechnet werden. Ob es sinnvoll
ist einen regulären RTW für Blutfahrten zu benutzen, ist eine andere
Frage. Genauso fragwürdig ist IMHO die Praxis, alle unklaren (keine
Meldung etc.) Hausnotrufe über den Rettungsdienst laufen zu lassen.
>Oliver (Ex-BRK/BSD-Zivi)
^^^^^^^^^^^^^^
Was hast du genau bei denen gemacht ?
Clemens
Hi,
>Wäre malinteressant, wie die Kosten abgerechnet werden und welche Fahrzeuge
>verwendet werden (Abrechung über RD Bayern und Fahrzeuge des RD Bayern oder
>Fahrzeuge des RD Bayern und Abrechnung direkt über das BRK.... Trifft letztere
>Variante zu, ist sehr gut verständlich, wenn sich der KV stark gemacht hat,
>unliebsame Konkurrenz aus dem Rennen zu drücken.....
Warum sollte bei letzterer Variante das BRK nicht auch wie ein
Unternehmen versuchen für sich die besten Voraussetzungen
zu schaffen ?
Clemens
Hi,
>Bei uns in Oldenburg, Niedersachsen hat das DRK ausschließlich Golf 3 mit fester
>SoSi. Die werden alle von Zivi´s gefahren. Wenn ich einen von weiten sehe,
>springe ich erstmal zur Seite denn die fahren wie die Teufel.
Vielleicht ist es also doch besser dringende Blutfahrten durch den RD
fahren zu lassen, bevor man Leute einfach so ohne Aufsicht mit Sonder
durch die Landschaft rasen lässt :(
Clemens
>So könnte man die Zahl der Fehlalarme beim HNR noch weiter nach oben schrauben und
>die alten Leutchen wäre endgültig überfordert. Seien wir doch mal ehrlich, die
>haben doch in vielen Fällen schon Probleme einmal am Tag eine Taste zu drücken,
>und wie würdet ihr das denn selber finden, wenn jedesmal jemand in die Wohnung
>marschiert kommt, nur weil man Kühlschrank, Nachttischlampe und Fernseher nicht in
>der richtigen Reihenfolge bedient hat. Wenn Opa Meier also mal nicht den Fernseher
>um 23.00 Uhr ausmacht, sondern noch einen Softporno schaut, wird er dabei jedesmal
>vom Rettungsdienst "erwischt".
So war das wohl nicht gemeint.
Die Auswertung diverser _dynamischer_ Vorgänge an sich (Licht an/aus,
Kühlschrank an/aus, Glotze an/aus, IR-Bewegungsmelder, etc.), statt
der täglichen Tastenmeldung könnte die Anzahl der Fehlalarme durch
Vergessen der Tagesmeldung auf 0 reduzieren.
Die Erstellung eines "Bewegungs- oder Aktivitätsprofils" ist Quatsch,
aber wer innerhalb von 24 h 5mal am Kühlschrank war, 3 mal die Glotze
benutzt hat und 17 mal am Bewegungsmelder vorbeigelaufen ist, lebt
definitiv! (Außer, die Katze kann Kühlschrank und Glotze bedienen;
aber wie kommt sie alle 4 Wochen an die Rente? ;-)
Tut sich für eine gewisse Zeit überhaupt nix, ist das ein Grund, dort
anzurufen oder nachzusehen.
Natürlich könnte das System eine Art "Hit-counter" führen und die
durchschnittliche Anzahl der Aktivitäten pro Stunde (In Abhängigkeit
von Tageszeit und Wochentag und Wetter und Fernsehprogramm) errechnen
um somit festzulegen, nach welcher aktivitätslosen Zeit Alarm gegeben
wird.
Wäre eine schöne und sinnvolle Aufgabe für eine
mikroprozessorgesteuerte HNR-Station.
Wer dann natürlich zu Verwandten fährt, ohne vorher die Abmeldetaste
zu drücken, macht`s dem System nicht leicht! Außer man registriert,
daß die Wohnungstür von _außen_ zugeschlossen wurde.
Man sieht, hier ist noch viel Potential für neue Ideen vorhanden.
Früher ging das einfacher, da wohnten die Kinder und die Enkel mit im
Haus. Heute gibt`s Babyphon und Hausnotruf. Und wenn Oma endlich ein
Bildtelefon hat, müssen wir auch nicht mehr jedes Wochenende
hinfahren..........
MfG
Frank
>Vielleicht ist es also doch besser dringende Blutfahrten durch den RD
>fahren zu lassen, bevor man Leute einfach so ohne Aufsicht mit Sonder
>durch die Landschaft rasen lässt :(
Also bei uns (DRK) sieht es so aus, daß die "Blut-Zivis" (nebenbei
fahren die auch dringende Medikamente, Knochenmark, OP-Material,
Gewebe, Ärzte-Teams etc.) bevor sie alleine mit SoSi fahren dürfen
erst mal einige SoSi-Fahrten mit einem Vorgesetzten machen müssen.
Dabei stellt sich recht gut raus, wer verantwortungsbewußt genug ist,
bzw. einfach nicht geeignet, etwa weil gerade 18 und Führerschein neu
o.ä.!
Hi,
>btw. Tagesmeldungen - ich frage mich, warum nicht automatisierte System schon
>längst verbreitet sind (geben tut es die ja). Kontakte an bestimmten Stellen,
>die täglich betätigt werden liefern ein "Profil" des Anwenders, entsprechende
>Abweichungen werden als Alarm gemeldet (z.B. öffnen der Küchentür, des
>Kühlschranks, ein/ausschalten der Leselampe am Bett usw.) Wenn so z.B. die
>Leselampe nachts nicht ausgeschalten wurde und zudem der Kühlschrank
>(Frühstück) bis 12:00 Uhr noch nicht offen war, gibt´s Alarm.....
Ehrlich gesagt halte ich das eher für eine Horrorvorstellung :(
Möchtest du als völlig überwachter Senior dein Leben nach einem
HNR-Gerät richten ?
Clemens
Hi,
>Die Malteser bei uns haben sich mal gewundert, daß immer wenn der Zivi Essen
>holen war, sie in der ferne Martinshorn hörten. Eines Tages hatten sie dann mal
>heimlich eine Scheibe in den Fahrtenschreiber reingelegt und am nächsten Tag
>hatten sie einen Zivi weniger.
War das Rettungsdienst, HNR, BSD ... ?
Clemens
Kai Stollberg schrieb:
> [...] Eines Tages hatten sie dann mal heimlich eine Scheibe in den
> Fahrtenschreiber reingelegt
"...dann mal heimlich eine Scheibe..." *schnaub*
> und am nächsten Tag hatten sie einen Zivi weniger.
Den verantwortlichen Hauptamtlichen hätte man auch gleich feuern
sollen, wenn er das Einlegen der Fahrtenscheiben bei Einsatzfahrzeugen
nicht überwacht.
- --
Es verabschiedet sich mit freundlichem Gruss..................
!! ==> Bitte verwenden Sie hinfort nur <I.B...@gmx.de> <== !!
Ingmar Matthias Bolle - Kaulbachstr. 44 - 60596 Frankfurt/Main
Fon: +49.(0)69.611280 | GSM: +49.(0)177.2335431 | ICQ: 5173021
> Dringend? Dann CC: 01772...@smsmail.eplus.de (Subject!) <
-----BEGIN PGP SIGNATURE-----
Version: PGP 6.5.1i for non-commercial use <http://www.pgpi.com/>
iQA/AwUBOYPoDiex8313q1NSEQJrbgCgjzNDo3/ulmZ65XSTLqFCtMPFWD4AoJsn
b6lYWw4iX/vTivMdFjiWAb/2
=QA5x
-----END PGP SIGNATURE-----
Hi,
>Also bei uns (DRK) sieht es so aus, daß die "Blut-Zivis" (nebenbei
>fahren die auch dringende Medikamente, Knochenmark, OP-Material,
>Gewebe, Ärzte-Teams etc.) bevor sie alleine mit SoSi fahren dürfen
>erst mal einige SoSi-Fahrten mit einem Vorgesetzten machen müssen.
>Dabei stellt sich recht gut raus, wer verantwortungsbewußt genug ist,
>bzw. einfach nicht geeignet, etwa weil gerade 18 und Führerschein neu
>o.ä.!
Wenn das so gemacht wird, dann ist es ja OK. Aber leider ist ja
allgemein die Vorbereitung auf Sondersignalfahrten (Fahrtraining,
Fahren unter Aufsicht etc.) oft sehr dürftig :(
Clemens
Clemens Hellenschmidt schrieb:
> War das Rettungsdienst, HNR, BSD ... ?
Rettungsdienst
Gruß Kai
"Ingmar M. Bolle" schrieb:
> Den verantwortlichen Hauptamtlichen hätte man auch gleich feuern
> sollen, wenn er das Einlegen der Fahrtenscheiben bei Einsatzfahrzeugen
> nicht überwacht.
Das kapiere ich jetzt nicht. Bei uns fahren keine Einsatzfahrzeuge mit
Fahrtenschreiber. Oder meintest du das jetzt anders herum?
Gruß Kai
Wie, Eure Fahrzeuge haben keine Fahrtenschreiber? Normalerweise sollten
alle Einsatzfahrzeuge die Dinger haben, wenn auch nur zur Absicherung
bei Eigen-VUs!
Gruß, Plumi
"Kai Stollberg" <k...@problemkerze.de> schrieb im Newsbeitrag
news:39844468...@problemkerze.de...
> > War das Rettungsdienst, HNR, BSD ... ?
>
> Rettungsdienst
Stellt sich die Frage, wie man bei einem RD-Fahrzeug "heimlich" eine
Fahrtenschrieberscheibe einlegen kann......
"Clemens Hellenschmidt" <clem...@firemail.de> schrieb im Newsbeitrag
news:39841777...@news.cis.dfn.de...
> >btw. Tagesmeldungen - ich frage mich, warum nicht automatisierte System
schon
> >längst verbreitet sind (geben tut es die ja). Kontakte an bestimmten
Stellen,
> >die täglich betätigt werden liefern ein "Profil" des Anwenders,
entsprechende
> >Abweichungen werden als Alarm gemeldet (z.B. öffnen der Küchentür, des
> >Kühlschranks, ein/ausschalten der Leselampe am Bett usw.) Wenn so z.B. die
> >Leselampe nachts nicht ausgeschalten wurde und zudem der Kühlschrank
> >(Frühstück) bis 12:00 Uhr noch nicht offen war, gibt´s Alarm.....
>
> Ehrlich gesagt halte ich das eher für eine Horrorvorstellung :(
> Möchtest du als völlig überwachter Senior dein Leben nach einem
> HNR-Gerät richten ?
Das tut der Senior nur bei der regelmässigen Betätigung der Tagesmeldetaste!
Nur hier zwingt ihn das Gerät, sich an eine für ihn ggf. als unnötig bewerteten
Pflicht zu halten. Nachts die Leselampe auszumachen und morgens zu frühstücken
(oder auf´s Klo zu gehen, vom Schlafzimmer ins Wohnzimmer etc.) sind jedoch
ganz normale Dinge im ganz normalen Lebensablauf und wenn diese (ggf. in
Kombination) NICHT erfolgen, stimmt etwas nicht mit dem Bewohner.
Intelligente Geräte könnten tatsächlich ein bestimmtes Profil erstellen und
daraus die Grenzen errechnen, ab denen ein Alarm sinnvoll ist. Z.B. geht Frau
"X" jeden Morgen um 9:00-10:00 zum Kühlschrank in die Küche, am Wochenende
schläft sie länger, da steht sie erst um 10:00 Uhr auf, frühstückt aber bis um
12:00-13:00 Uhr (Kühlschrank/Küchentür!). Wenn also Fr. "X" werktags um 14:00
weder in der Küche war noch den Kühlschrank geöffnet hat und auch die Haustüre
nicht betätigt wurde, sie aber vom Schlafzimmer ins Bad gegangen ist aber
nicht wieder herauskam, so ist das durchaus Grund, automatisch einen Alarm
auszulösen. Die Reaktion auf den Alarm wird dann sein (wie beim Tagesmelder
auch), zuerst bei Fr. "X" anzurufen. Wenn sie sich nicht meldet, dann Einsatz
für HNR-Fahrzeug etc.. Sollte sie tatsächlich im Bad gestürzt sein, erreicht
sie die Hilfe im Idealfall (wenn sie ihren Sender nicht erreichen kann) nach
rund 4-5 Stunden (ca. 09:00 Uhr gestürzt. Alarm erfolgt um 14:00 Uhr, weil
Küche/Kühlschrank/Haustür bis 14:00 nicht betätigt), arbeitet nur der
Tagesmelder (und ist Fr. "x´s" erste Tätigkeit am Morgen, den Tagesmelder zu
drücken) so liegt sie im ungünstigsten Fall 24 Stunden im Bad, bis am nächsten
Tag der Tagesmelder "meckert"
Technisch ist also alles machbar, Fehlalarme werden durch so ein System eher
verhindert als gefördert (Tagesmelder wird leichter vergessen als ganz normale
Bewegung in der Wohnung!) In bestimmten Fällen (s.o.) ist sogar eine schnellere
Alarmierung möglich. Zusätzliche Anschaltungen von z.B. Rauchmelder können
zusätzliche Sicherheit geben.
"Sascha Rheker" <sas...@srheker.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3983FC81...@srheker.de...
> > ich frage mich, warum nicht automatisierte System schon
> > längst verbreitet sind (geben tut es die ja). Kontakte an bestimmten
Stellen,
> > die täglich betätigt werden liefern ein "Profil" des Anwenders,
entsprechende
> > Abweichungen werden als Alarm gemeldet (z.B. öffnen der Küchentür, des
> > Kühlschranks, ein/ausschalten der Leselampe am Bett usw.)
> So könnte man die Zahl der Fehlalarme beim HNR noch weiter nach oben
schrauben und
> die alten Leutchen wäre endgültig überfordert. Seien wir doch mal ehrlich,
die
> haben doch in vielen Fällen schon Probleme einmal am Tag eine Taste zu
drücken,
EBEN!
> und wie würdet ihr das denn selber finden, wenn jedesmal jemand in die
Wohnung
> marschiert kommt, nur weil man Kühlschrank, Nachttischlampe und Fernseher
nicht in
> der richtigen Reihenfolge bedient hat. Wenn Opa Meier also mal nicht den
Fernseher
> um 23.00 Uhr ausmacht, sondern noch einen Softporno schaut, wird er dabei
jedesmal
> vom Rettungsdienst "erwischt".
Es geht dabei weniger um die richtige Reihenfolge und auch 4 Stunden länger
gelesen oder TV gesehen spielt dabei keine Rolle. Nur wenn durch die Sensoren
(=Kontakte etc.) längere Zeit keine Bewegung in der Wohnung festgestellt wird,
gibt´s Alarm. Wenn also eine Person längere Zeit (bleiben wir ruhig mal im
Bereich der 24h des Tagesmelders) weder auf die Toilette geht, noch in die
Küche, Abends auch kein Licht anmacht (oder tagsüber nicht mehr aus) dann
stimmt was nicht und ein automatischer Alarm ist angezeigt. Dieses System sorgt
also eher für _weniger_ Fehlalarme, da der Bewohner sich nicht an feste Zeiten
halten muss, um irgendeinen kl. Knopf auf irgendeinem dummen Gerät zu drücken
(das er ggf. "sowieso ned braucht" - Akzeptanz!!). Er kann sich ganz normal in
der Wohnung bewegen und dort leben, die Technik überwacht und meldet jedoch,
wenn er dazu nicht mehr in der Lage ist.
> Ich zwinge den HNR-Teilnehmer sich an sein Profil zu halten, denn
Abweichungen für
> zu einem RD-Fehleinsatz, das ist dem Opa/der Oma unanagenehm (man will ja
> niemandem zur Last fallen) und so zwinge ich dann alle Alten in einen
> Profilgemäßen Tagesablauf
Das tust du mit der Tagesmeldertaste genauso. Hie rmuss der Bewohner sogar
zusätzlich zu seinem normalen Tagesaublauf eine Tätigkeit erlernen und
durchführen. bzgl. "aufzwingen"... Auch ein alter Mensch hat einen geregelten
Tagesablauf insofern, daß er mal auf die Toilette muss, in die Küche oder vom
Wohnzimmer ins Schlalzimmer....
Andreas Plum wrote:
> Wie, Eure Fahrzeuge haben keine Fahrtenschreiber? Normalerweise sollten
> alle Einsatzfahrzeuge die Dinger haben, wenn auch nur zur Absicherung
> bei Eigen-VUs!
Und dann alle 24h wechseln, oder wie?
mfg
-Björn Schrader
Andreas Plum schrieb:
> Wie, Eure Fahrzeuge haben keine Fahrtenschreiber? Normalerweise sollten
> alle Einsatzfahrzeuge die Dinger haben, wenn auch nur zur Absicherung
> bei Eigen-VUs!
Also Fahrtenschreiber haben bei uns (THW) alle Fahrzeuge, außer dem MTW (Fiat
Dukato). Aber Scheiben haben die noch nicht gesehen. Auch die
Rettungsdienstfahrzeuge von JUH/MHD haben/hatten? keine Scheiben. Die
freiwilligen Feuerwehren auch nicht, bei der BF weiß ich das nicht.
Gruß Kai
>Wie, Eure Fahrzeuge haben keine Fahrtenschreiber? Normalerweise sollten
>alle Einsatzfahrzeuge die Dinger haben, wenn auch nur zur Absicherung
>bei Eigen-VUs!
Fahrtenschreiber sind für die Beweisführung nach Verkehrsunfällen, so
wertvoll wie ein kleiner Kropf!
Bei Tempo 80 werden pro Sekunde 3,8µm auf der Scheibe geschrieben.
Ob Du beim Herunterbremsen von 80 auf 20 die Endgeschwindigkeit erst
mitten auf der Kreuzung oder schon 5 Sekunden vorher hattest, schlägt
sich in einer Längendifferenz der Aufzeichnung von 19µm nieder!
Der Schreibstift für die Funktion RKL/Horn läuft mit geringerem Radius
und zeichnet pro Sekunde nur 2,3µm auf.
D.h. bei der Frage ob das Horn 30 oder 3 Sekunden vor Erreichen der
Kreuzung eingeschaltet wurde, mußt Du einen Strich von 64µm auswerten.
Da beim Aufprall die Schreibstifte "tanzen" ist die Aufzeichnung für
den Moment des Unfalls nicht mehr verwertbar.
Der Fahrtenschreiber wurde zur Überwachung von Lenkzeiten und
gefahrenen Geschwindigkeiten (es gab (gibt?) auch Varianten, die die
Motordrehzahl aufzeichnen) entwickelt. Dazu taugt er auch.
Als "Unfallzeuge" nützt er nicht viel bis nichts.
Einzig sinnvolle Alternative ist ein UDS, der mit Einbau für knapp
1000,- DM zu haben ist.
Dieser zeichnet nicht nur die Funktion _aller_ Leuchten auf, sondern
auch Beschleunigungen in Längs- und Querrichtung, sowie (durch
Auswertung des Erdmagnetfelds) Drehungen des Fahrzeugs.
Der Schleudervorgang vor einem Unfall läßt sich so z.B. hervorragend
nachvollziehen.
Aufgezeichnet werden 30s vor und 15s nach dem Unfall. Aufnahmeraster
ist AFAIK 1ms.
Bei Interesse, gibt`s von Kienzle Infomaterial.
MfG
Frank
Björn Schrader wrote:
>
> Hallo,
>
> Andreas Plum wrote:
> > Wie, Eure Fahrzeuge haben keine Fahrtenschreiber? Normalerweise sollten
> > alle Einsatzfahrzeuge die Dinger haben, wenn auch nur zur Absicherung
> > bei Eigen-VUs!
>
> Und dann alle 24h wechseln, oder wie?
Da triffst Du einen wunden Punkt, es gibt bei uns Leute, die der Meinung
sind, es würde, in Zusammenhang mit dem Fahrtenbuch, ausreichen, die
Scheibe für 24h drinzulassen, auch wenn der Fahrer wechselt, es gibt
aber auch andere, die davon ausgehen, daß jeder Fahrer eine eigene
Scheibe braucht!
Gruß, Plumi
Kai Stollberg wrote:
>
> Also Fahrtenschreiber haben bei uns (THW) alle Fahrzeuge, außer dem MTW (Fiat
> Dukato). Aber Scheiben haben die noch nicht gesehen. Auch die
> Rettungsdienstfahrzeuge von JUH/MHD haben/hatten? keine Scheiben. Die
> freiwilligen Feuerwehren auch nicht, bei der BF weiß ich das nicht.
Hier in DO haben IMHO alle Fahrzeuge des RD und der BF Fahrtenschreiber
bzw. bei den neuen Fahrzeugen UDS. Über den Bereich der FF weiß leider
nicht Bescheid, aber da gibt's ja noch ein paar andere Kollegen hier,
die da Infos geben können.
Im KatS ist es IIRC so, daß eine Reihe von Fahrzeugen zwar
Fahrtenschreiber haben, aber normalerweise nicht mit Scheiben
ausgestattet werden. Der Grund dafür ist mir aber nicht geläufig.
Gruß, Plumi
Frank Scheffski wrote:
>
> On Sun, 30 Jul 2000 17:34:12 +0200, Andreas Plum
> <Andrea...@t-online.de> wrote:
>
> >Wie, Eure Fahrzeuge haben keine Fahrtenschreiber? Normalerweise sollten
> >alle Einsatzfahrzeuge die Dinger haben, wenn auch nur zur Absicherung
> >bei Eigen-VUs!
>
> Fahrtenschreiber sind für die Beweisführung nach Verkehrsunfällen, so
> wertvoll wie ein kleiner Kropf!
Immer noch besser eine kleine Möglichkeit der Beweisführung, als gar
keine, oder?
> Einzig sinnvolle Alternative ist ein UDS, der mit Einbau für knapp
> 1000,- DM zu haben ist.
Sind bei uns in den neuen Fahrzeugen drin, finde ich auch recht nett,
lästig ist lediglich das Piepsen beim Starten, Motor abschalten oder
Einschalten des Warnblinkers.
Gruß, Plumi
Nicht, wenn sie die Sosianlage (RKL und Horn einzeln) dokumentieren !
SASCHA
>>
>> > Fahrtenschreiber sind für die Beweisführung nach Verkehrsunfällen, so
>> > wertvoll wie ein kleiner Kropf!
>Nicht, wenn sie die Sosianlage (RKL und Horn einzeln) dokumentieren !
Du hast mein Posting offensichtlich nicht richtig gelesen!
MfG
Frank
Andreas Plum schrieb:
> Hier in DO haben IMHO alle Fahrzeuge des RD und der BF Fahrtenschreiber
> bzw. bei den neuen Fahrzeugen UDS.
Die neuen RTW´s sind hier auch mit UDS ausgestattet.
> Im KatS ist es IIRC so, daß eine Reihe von Fahrzeugen zwar
> Fahrtenschreiber haben, aber normalerweise nicht mit Scheiben
> ausgestattet werden. Der Grund dafür ist mir aber nicht geläufig.
Es gab da mal ein Rundschreiben vom Bundesverband bei uns, in dem so angeordnet
bzw. erklärt wurde. Aber bei unseren Verwaltungscaos werde ich das nie wiedersehen.
Gruß Kai
> Also Fahrtenschreiber haben bei uns (THW) alle Fahrzeuge, außer dem MTW (Fiat
> Dukato). Aber Scheiben haben die noch nicht gesehen.
Potentiell problematisch.
Es wird die Rechtsauffassung vertreten, wenn ein Fahrtenschreiber
eingebaut sei, müsse dort auch eine Scheibe drin sein, die bei jedem
Fahrerwechsel (!) gewechselt wird. Ist natürlich ein Riesenaufwand (und
mir nicht besonders einsichtig). Mir wurde aber - auch bei Rückfrage beim
zuständigen Referenten unseres Landesverbandes - bedeutet, dem sei so, und
wir müßten so verfahren.
Ich habe mich bisher noch nicht kundig gemacht (fiel mir nur gerade wieder
ein, als ich den Thread hier las), daher die Frage in die Runde: weiß da
jemand genaueres?
Wenn, dann bitte mit Quellenangabe, denn Vermutungen oder wohlfundierte
Meinungen, wie es sinnvollerweise sein sollte, habe ich auch. ;-)
-thh
--
Thomas Hochstein * THoch...@gmx.de * http://www.th-h.de/
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. - RV Weinstraße
(Bad Dürkheim - Neustadt/Wstr. - Landau)
LV Hessen/Rheinland-Pfalz/Saar
Frank Scheffski schrieb:
> Der Fahrtenschreiber wurde zur Überwachung von Lenkzeiten und
> gefahrenen Geschwindigkeiten (es gab (gibt?) auch Varianten, die die
> Motordrehzahl aufzeichnen) entwickelt. Dazu taugt er auch.
Sehe ich auch so, ist zur Überwachung von LKW ganz gut, aber wohl auch nicht
mehr ganz zeitgemäß. Zur Unfall-Rekonstruktion ist er viel zu ungenau und
empfindlich.
> Als "Unfallzeuge" nützt er nicht viel bis nichts.
> Einzig sinnvolle Alternative ist ein UDS, der mit Einbau für knapp
> 1000,- DM zu haben ist.
Sollte eigentlich jedes KFZ serienmäßig haben. Und mit einem optionalen
Chipkartenlesegerät wäre es auch gut zur Lenkzeitüberwachung geeignet.
Gruß Kai
[über den UDS]
>Sollte eigentlich jedes KFZ serienmäßig haben. Und mit einem optionalen
>Chipkartenlesegerät wäre es auch gut zur Lenkzeitüberwachung geeignet.
Gibt`s schon, liegt aber noch (oder wieder?) in der Schublade, da
angeblich nicht manipulationssicher genug.
Irgendeinen Code knacken und einen Speicher, Chipkarte, wasweisich neu
beschreiben oder frisieren ist heutzutage tatsächlich kein Problem.
Eine Fahrtenscheibe nachzumachen ist sicher nicht ohne, eine
bestehende verfälschen ist unmöglich.
Hilft nur aufessen und behaupten, man habe vergessen eine einzulegen.
Wird häufig praktiziert, da die Geldbuße fürs Vergessen allemal
niedriger ist, als die für die Lenkzeitüberschreitung.
MfG
Frank
>> Einzig sinnvolle Alternative ist ein UDS, der mit Einbau für knapp
>> 1000,- DM zu haben ist.
>
>Sind bei uns in den neuen Fahrzeugen drin, finde ich auch recht nett,
>lästig ist lediglich das Piepsen beim Starten, Motor abschalten oder
>Einschalten des Warnblinkers.
Einschalten des Warnblinkers?
bei zivilen Fahrzeugen wird mit dem Einschalten des Warnblinkers ein
Ereignis im Speicher des UDS festgehalten (also bewusste Speicherung
durch Betaetigen des Warnblinkers). Bei Einsatzfahrzeugen macht das
IMO nicht so viel Sinn, weil da doch die Warnblinkanlage im normalen
Betrieb des oefteren gebraucht wird.
Trotzdem werden teilweise Einsatzfahrzeuge so verschaltet, ggf. laesst
sich das aber auch im Nachhinein noch aendern!
--
mfg,
Henning Koch
http://studserver.uni-dortmund.de/Henning.Koch
FF Dortmund-Holzen: (inoffizielle Seite! nicht von mir!)
http://home.t-online.de/home/martinreimann/lz8.htm zha
>Hier in DO haben IMHO alle Fahrzeuge des RD und der BF Fahrtenschreiber
>bzw. bei den neuen Fahrzeugen UDS. Über den Bereich der FF weiß leider
>nicht Bescheid, aber da gibt's ja noch ein paar andere Kollegen hier,
>die da Infos geben können.
die kommunalen Grossfahrzeuge hatten frueher alle Fahrtenschreiber,
die neuen haben heute alle UDS.
Bei kleineren Fahrzeugen (PKW, MTW) ist heute zumindestens teilweise
UDS drin. Das ist insofern unabhaengig von BF oder FF.
Zumindestens im RD gab es auch bei kleineren Fahrzeugen (z.B. NEF)
Fahrtenschreiber (bzw. gibt es bei den aelteren Fahrzeugen heute noch)
>Im KatS ist es IIRC so, daß eine Reihe von Fahrzeugen zwar
>Fahrtenschreiber haben, aber normalerweise nicht mit Scheiben
>ausgestattet werden. Der Grund dafür ist mir aber nicht geläufig.
die KatS-Fahrzeuge haben bei der Fw durchgaengig _keine_
Fahrtenschreiber (ist das andernorts eigentlich anders?). Ist insofern
auch unabhaengig von BF oder FF, nur gibt es halt bei der FF
wesentlich mehr KatS-Fahrzeuge als bei der BF.
Unabhaenig von der Art des Fahrzeugs (kommunal/KatS) und der
Stationierung (BF/FF) ist bei uns vorgeschrieben, dass vorhandene
Fahrtenschreiber auch zu betreiben sind.
Bei uns ist deshalb immer eine nur mit Kennzeichen und Abfahrts-km
beschriftete Scheibe eingelegt, wo der Name des Fahrers nach der Fahrt
eingetragen wird. Bei der BF und im RD gibt es AFAIK persoenliche
Scheiben fuer den Fahrer.
Genaugenommen ist die Handhabung natuerlich nicht vom Fahrer, sondern
von der Beheimatung des Fahrzeugs abhaengig; wenn ich also ein
Fahrzeug einer BF-Wache fahre, muss ich erstmal eine Scheibe einlegen.
Wenn ich dran denke ;-)
>Fahrtenschreiber sind für die Beweisführung nach Verkehrsunfällen, so
>wertvoll wie ein kleiner Kropf!
>
>Bei Tempo 80 werden pro Sekunde 3,8µm auf der Scheibe geschrieben.
>Ob Du beim Herunterbremsen von 80 auf 20 die Endgeschwindigkeit erst
>mitten auf der Kreuzung oder schon 5 Sekunden vorher hattest, schlägt
>sich in einer Längendifferenz der Aufzeichnung von 19µm nieder!
>
>Der Schreibstift für die Funktion RKL/Horn läuft mit geringerem Radius
>und zeichnet pro Sekunde nur 2,3µm auf.
>D.h. bei der Frage ob das Horn 30 oder 3 Sekunden vor Erreichen der
>Kreuzung eingeschaltet wurde, mußt Du einen Strich von 64µm auswerten.
Mir ist es eigentlich egal, ob ein Strich von 2,3µm oder 64µm ausgewertet werden
muss, hauptsache er wird ausgewertet.
>
>Da beim Aufprall die Schreibstifte "tanzen" ist die Aufzeichnung für
>den Moment des Unfalls nicht mehr verwertbar.
Das ist Unfug. Ich habe Fahrtenscheiben von verschiedenen Unfällen unserer
Einsatzfahrzeuge gesehen - da hat nichts "getanzt". Unsere Fahrtenschreiber sind
im Kofferraumbereich eingebaut, fast immer sind die Schäden im Frontbereich und
außerdem müssen die Fahrtenschreiber allein schon durch die regelmäßigen
Straßenunebenheiten unempfindlich sein. Ich hatte selbst vor 18 Monaten einen
Eigenunfall, wo sich selbst mit bloßem Auge herauslesen ließ, wie schnell ich
gefahren war und ob ich Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet hatte.
Auslöser für die Ausrüstung unserer Einsatz-Pkw beim DRK Dortmund war übrigens
ein Auffahrunfall, als unser Blut-Pkw mit Blaulicht/Martinshorn versuchte, eine
große B1-Kreuzung zu überqueren und daraufhin an einer grün zeigenden Ampel vier
Pkw aufeinander fuhren. Alle vier(!) behaupteten bei der Unfallaufnahme, dass
unser Fahrer beim Versuch, die Kreuzung zu überqueren, das Martinshorn nicht
eingeschaltet hätte (das wäre an dieser Stelle einem Selbstmord gleichgekommen).
Er hatte erhebliche Mühe, das Gegenteil zu beweisen, da er allein im Fahrzeug war
und noch kein Fahrtenschreiber installiert war. Das wurde dann ganz schnell
geändert.
>
>Der Fahrtenschreiber wurde zur Überwachung von Lenkzeiten und
>gefahrenen Geschwindigkeiten (es gab (gibt?) auch Varianten, die die
>Motordrehzahl aufzeichnen) entwickelt. Dazu taugt er auch.
>
>Als "Unfallzeuge" nützt er nicht viel bis nichts.
Falsch, s.o. Die Geschwindigkeit und die Verwendung der Sondersignale kann damit
sehr genau dokumentiert werden.
>Einzig sinnvolle Alternative ist ein UDS, der mit Einbau für knapp
>1000,- DM zu haben ist.
Das ist sicherlich eine bessere Methode gerade bei schwereren Unfällen. Dafür
kann man bei Fahrtenschreibern auch mal einer "kleinen" Beschwerde über zu
schnelles Fahren (ohne Unfall) nachgehen und das mit dem Fahrer besprechen. Das
geht bei UDS leider nicht, denn ohne Unfall wird auch nichts festgehalten.
Beweise mal bei der o.g. Unfallsituation mit UDS, ob du an der Kreuzung das Horn
eingeschaltet hattest oder nicht... Es hat also alles seine Vor- und Nachteile.
Für RTW dürftest du auch mit 1000 DM nicht auskommen, trotzdem wird in unseren
städtischen Fahrzeugen seit einiger Zeit nur noch UDS eingebaut. Man muss bei der
Verwendung aber auch bedenken, dass die Geräte in einer geeeigneten Werkstatt
nach einem Unfall ausgelesen werden müssen (sollte man nicht vergessen).
Gruß
Martin Hinz
DRK Dortmund
--
_____________________________________________________________
NewsGroups Suchen, lesen, schreiben mit http://netnews.web.de
Henning Koch schrieb:
> die KatS-Fahrzeuge haben bei der Fw durchgaengig _keine_
> Fahrtenschreiber (ist das andernorts eigentlich anders?).
Unsere THW-Fahrzeuge haben zu 90% Fahrtenschreiber die aber nicht genutzt
werden. IMHO in ganz Deutschland nicht.
> Bei uns ist deshalb immer eine nur mit Kennzeichen und Abfahrts-km
> beschriftete Scheibe eingelegt, wo der Name des Fahrers nach der Fahrt
> eingetragen wird. Bei der BF und im RD gibt es AFAIK persoenliche
> Scheiben fuer den Fahrer.
Bei uns wird Fahrtenbuch geführt mit o.g. Angaben
> Genaugenommen ist die Handhabung natuerlich nicht vom Fahrer, sondern
> von der Beheimatung des Fahrzeugs abhaengig; wenn ich also ein
> Fahrzeug einer BF-Wache fahre, muss ich erstmal eine Scheibe einlegen.
> Wenn ich dran denke ;-)
Wir müssen das Fahrtenbuch ausfüllen und für jede kleine Fahrt eine
unterschriebene Fahrerlaubnis einholen, daß ist erst nervig.
Gruß Kai
Martin Hinz schrieb:
> Mir ist es eigentlich egal, ob ein Strich von 2,3µm oder 64µm ausgewertet werden
> muss, hauptsache er wird ausgewertet.
Aber es ist zu ungenau, wenn du 30m vor der Kreuzung das SoSi ausschaltest und danach
wieder ein schaltest, würdest du das nicht unbedingt sehen.
> Beweise mal bei der o.g. Unfallsituation mit UDS, ob du an der Kreuzung das Horn
> eingeschaltet hattest oder nicht... Es hat also alles seine Vor- und Nachteile.
Da ist was wahres dran. Bei den heutigen Preisen für Speicher wär es ja kein Problem
eine längere Zeit ständig aufzuzeichnen. So eine Art elektronische
Fahrtenschreiber-UDS-Kombination.
> Man muss bei der
> Verwendung aber auch bedenken, dass die Geräte in einer geeeigneten Werkstatt
> nach einem Unfall ausgelesen werden müssen (sollte man nicht vergessen).
Wenn man selber auslesen würde, gebe es sicherlich für den Richter einen Grund an der
Unverfälschtheit der Daten zu zweifeln.
Gruß Kai
Henning Koch wrote:
>
>
> Einschalten des Warnblinkers?
Yep, die ersten 8-10 Blinkzyklen piept das Teil mit, wobei der Piepton
jedesmal länger wird. Erst nach diesen Zyklen hört das Piepen auf.
Gruß, Plumi
>bei zivilen Fahrzeugen wird mit dem Einschalten des Warnblinkers ein
>Ereignis im Speicher des UDS festgehalten (also bewusste Speicherung
>durch Betaetigen des Warnblinkers). Bei Einsatzfahrzeugen macht das
>IMO nicht so viel Sinn, weil da doch die Warnblinkanlage im normalen
>Betrieb des oefteren gebraucht wird.
Das "Festhalten" des Ereignis ist tatsächlich nur ein solches.
Wird nicht mit der Bedientaste gespeichert, überschreibt der nächste
Warnblinker diese Daten.
Die Unfälle werden zudem in einem eigenen Speicherbereich gesichert,
d.h. selbst durch mutwilliges zuplumpen des UDS mit manuell
gespeicherten Ereignissen (AFAIK 2 Stck.) ist immer Platz für 2
automatisch gespeicherte Ereignisse (= Unfall).
MfG
Frank
> >bei zivilen Fahrzeugen wird mit dem Einschalten des Warnblinkers ein
> >Ereignis im Speicher des UDS festgehalten (also bewusste Speicherung
> >durch Betaetigen des Warnblinkers). Bei Einsatzfahrzeugen macht das
> >IMO nicht so viel Sinn, weil da doch die Warnblinkanlage im normalen
> >Betrieb des oefteren gebraucht wird.
>
> Das "Festhalten" des Ereignis ist tatsächlich nur ein solches.
> Wird nicht mit der Bedientaste gespeichert, überschreibt der nächste
> Warnblinker diese Daten.
und genau da ist IMO das Problem:
spaetestens beim naechsten Einsatz ist das gespeicherte Ereignis
ueberschrieben (wenn an der E-Stelle der Warnblinker angeschaltet wird)
Vermutlich will man ja nicht gleich das Fahrzeug ausser Dienst nehmen,
nur weil die Daten im UDS evtl. spaeter mal gebraucht werden...
--
mfg Henning
-----------------------------------------------------------
Henning Koch
http://studserver.uni-dortmund.de/Henning.Koch
FF Dortmund-Holzen: (inoffizielle Seite! nicht von mir!)
http://home.t-online.de/home/martinreimann/lz8.htm
-------------------------------------------------------UTCP
>> Das "Festhalten" des Ereignis ist tatsächlich nur ein solches.
>> Wird nicht mit der Bedientaste gespeichert, überschreibt der nächste
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
>> Warnblinker diese Daten.
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
>und genau da ist IMO das Problem:
>spaetestens beim naechsten Einsatz ist das gespeicherte Ereignis
>ueberschrieben (wenn an der E-Stelle der Warnblinker angeschaltet wird)
>Vermutlich will man ja nicht gleich das Fahrzeug ausser Dienst nehmen,
>nur weil die Daten im UDS evtl. spaeter mal gebraucht wird.
Ich habs einfach nochmal markiert.
Natürlich muß man dran denken, die Taste zum Abspeichern auch zu
betätigen. Wer`s vergißt, hat Pech gehabt.
MfG
Frank
Frank Scheffski wrote:
> Als "Unfallzeuge" nützt er nicht viel bis nichts.
> Einzig sinnvolle Alternative ist ein UDS, der mit Einbau für knapp
> 1000,- DM zu haben ist.
Genau meine Meinung.
Braucht kaum Wartung (im Gegensatz zu alle 24h Scheibe wechseln, obwohl
nichts los war). Und die Aufzeichnungen sind gut verwertbar.
mfg
-björn Schrader
Erich Kirchmayer wrote:
> Stellt sich die Frage, wie man bei einem RD-Fahrzeug "heimlich" eine
> Fahrtenschrieberscheibe einlegen kann......
Wieso dass denn?
mfg
-Björn Schrader
Björn Schrader wrote:
>
> Hallo,
>
> Erich Kirchmayer wrote:
> > Stellt sich die Frage, wie man bei einem RD-Fahrzeug "heimlich" eine
> > Fahrtenschrieberscheibe einlegen kann......
>
> Wieso dass denn?
>
Ganz einfach, normalerweise legt der Fahrer vor seinem Fahrtantritt
_selbst_ eine neue Scheibe ein, wobei er dann eigentlich entdecken
müßte, daß schon eine drin ist !?
Gruß, Plumi
Ich hatte Dienst als Kraftfahrer und Helfer.
Innendienst: Mithilfe bei der Blutentnahmen (Röhrchen und Blutbeutel
bekleben, Röhrchen sortieren), Mithilfe bei der Blutverarbeitung
(Institutsspenden, 20 - 50 Stk/Tg), Spenderverpflegung und sonstige Jobs die
sonst keiner machen wollte.
Außendienst: Mithilfe im mobilen Entnahmeteam (wie im Innendienst nur zzgl.
Auf- und Abbau), Belieferung der KHs in Regensburg, ggf. auch mal die KHs im
ostbayerischen Raum (aber nur als Aushilfe wenn die festangestellten krank
waren oder Urlaub hatten) und meine Lieblingstätigkeit: ZKV - die von den 3
mobilen Teams entnommenen Konserven (ca. 300 - 600 Stk/Tg) nachts mit nem
Sprinter nach Wiesentheid zur Zentralen Konservenverarbeitungsstelle zu
fahren (insg. 380 km).
Gruß
Oliver
> Ganz einfach, normalerweise legt der Fahrer vor seinem Fahrtantritt
> _selbst_ eine neue Scheibe ein, wobei er dann eigentlich entdecken
> müßte, daß schon eine drin ist !?
Wenn aber wie beschrieben ein Fahrtenschreiber vorhanden ist
aber nicht benutzt wird, /dann/ kann man wohl "heimlich" eine
Scheibe einlegen. Der Zivi wird da wohl nicht ausgebildet sein,
wenn sie den Kram nicht nehmen.
Schlagt mich, wenn ich flachs liege.
-sk-
Kai Stollberg schrieb:
> > Den verantwortlichen Hauptamtlichen hätte man auch gleich feuern
> > sollen, wenn er das Einlegen der Fahrtenscheiben bei
> > Einsatzfahrzeugen nicht überwacht.
> Das kapiere ich jetzt nicht. Bei uns fahren keine Einsatzfahrzeuge
> mit Fahrtenschreiber. Oder meintest du das jetzt anders herum?
Nochmal langsam:
<quote> Die Malteser bei uns haben sich mal gewundert, daß immer wenn
der Zivi Essen holen war, sie in der ferne Martinshorn hörten. Eines
Tages hatten sie dann mal heimlich eine Scheibe in den Fahrtenschreiber
reingelegt und am nächsten Tag hatten sie einen Zivi weniger. </quote>
Wer solchen Blödsinn erst entdeckt, wenn er "mal heimlich eine Scheibe
einlegt" hat irgendetwas nicht verstanden, oder? Und offensichtlich ist
in der Karre ein Tachograph drin, der nur nie benutzt geschweige denn
überprüft wurde. Und dafür gehört der zuständige Mitarbeiter zumindest
abgemahnt.
Jetzt klarer, was ich meine? =:o)
- --
Es verabschiedet sich mit freundlichem Gruss..................
!! ==> Bitte verwenden Sie hinfort nur <I.B...@gmx.de> <== !!
Ingmar Matthias Bolle - Kaulbachstr. 44 - 60596 Frankfurt/Main
Fon: +49.(0)69.611280 | GSM: +49.(0)177.2335431 | ICQ: 5173021
> Dringend? Dann CC: 01772...@smsmail.eplus.de (Subject!) <
-----BEGIN PGP SIGNATURE-----
Version: PGP 6.5.1i for non-commercial use <http://www.pgpi.com/>
iQA/AwUBOYW9jyex8313q1NSEQJ8IACgwixUM7ABFkFEXmXGL1NTeNzhMM4An2JK
og+3GCKyfFXhO72UUHUcd6fP
=uDvp
-----END PGP SIGNATURE-----
Erich Kirchmayer schrieb:
>
> Stellt sich die Frage, wie man bei einem RD-Fahrzeug "heimlich" eine
> Fahrtenschrieberscheibe einlegen kann......
1. Möglichkeit:
Dem Wort "heimlich" nach kann man davon ausgehen, daß die Scheibe
eingelgt wurde, ohne das eine der Beteiligten Personen, wahrscheinlich
der Fahrer, davon wußte. Da eine Scheibe "eingelegt" wurde und das auch
noch heimlich, kann man davon ausgehen, daß der Fahrer aus dem vorigen
Satz sonst keine Scheibe einlegt.
2. Möglichkeit
Fahrtenschreiber auf - Scheibe rein - Fahrer weiß nix davon.Ergo:
Scheibe heimlich eingelegt. Fertig!
Fazit
Geht also und ist ganz einfach...
SASCHA
--
http://www.srheker.de
"Sascha Rheker" <sas...@srheker.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3985FFC3...@srheker.de...
> > Stellt sich die Frage, wie man bei einem RD-Fahrzeug "heimlich" eine
> > Fahrtenschrieberscheibe einlegen kann......
> Dem Wort "heimlich" nach kann man davon ausgehen, daß die Scheibe
> eingelgt wurde, ohne das eine der Beteiligten Personen, wahrscheinlich
> der Fahrer, davon wußte. Da eine Scheibe "eingelegt" wurde und das auch
> noch heimlich, kann man davon ausgehen, daß der Fahrer aus dem vorigen
> Satz sonst keine Scheibe einlegt.
Ebend. Und das ist IMHO Nicht zulässig. m.W. nach muss ein Fahrtenschreiber
ordnungsgemäss benutzt werden, wenn er vorhanden ist (ich werde da aber bei
Gelegenheit bei unserer Rechtsabteilung nochmal nachfragen)
--
--
Gruß
Erich Kirchmayer --- kirch...@gmx.de --
---Auktionen? http://www.ebay.de ! -----
-------------------------------------------------------------------
Dieser Beitrag gibt ausschliesslich meine persönliche Meinung zum
Thema wieder
"Andreas Plum" <Andrea...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3985B3CB...@t-online.de...
> > > Stellt sich die Frage, wie man bei einem RD-Fahrzeug "heimlich" eine
> > > Fahrtenschrieberscheibe einlegen kann......
> >
> > Wieso dass denn?
> >
>
> Ganz einfach, normalerweise legt der Fahrer vor seinem Fahrtantritt
> _selbst_ eine neue Scheibe ein, wobei er dann eigentlich entdecken
> müßte, daß schon eine drin ist !?
Eben. Soweit ich informiert bin, muss der Fahrtenschreiber ordnungsgemäss
benutzt werden, wenn er eingebaut ist. (Ansonsten sollt eman sich auch mal die
Frage stellen, warum die sauteuren Dinger (inkl. Folgekosten wie Eichung!)
eingebaut werden, wenn man sie sowieso nicht benutzt.....)
> Fahrtenschreiber auf - Scheibe rein - Fahrer weiß nix davon.Ergo:
> Scheibe heimlich eingelegt. Fertig!
Die gaengigsten Fahrtenschreiber haben ein rot leuchtendes Licht, falls
keine Scheibe eingelegt wurde. Folglich kann man ganz schnell sehen, dass
eine Scheibe eingelegt ist, falls das Licht nicht leuchtet ...
Im uebrigen traegt der Fahrer die Verantwortung fuer sein Fahrzeug, dazu
gehoert z.B. auch der Fahrtenschreiber!
Ralf
>> Fahrtenschreiber auf - Scheibe rein - Fahrer weiß nix davon.Ergo:
>> Scheibe heimlich eingelegt. Fertig!
>
>Die gaengigsten Fahrtenschreiber haben ein rot leuchtendes Licht, falls
>keine Scheibe eingelegt wurde. Folglich kann man ganz schnell sehen, dass
>eine Scheibe eingelegt ist, falls das Licht nicht leuchtet ...
Es gibt ja durchaus auch Fahrzeuge, wo der Fahrtenschreiber im
Motorraum, Kofferraum oder sonstwo eingebaut ist.
Vielleicht ja sogar Fahrer, die nicht wissen, was die Lampe bedeutet.
Allerdings frage ich mich, ob das 'heimliche' Einlegen der Scheibe
ueberhaupt zulaessig ist, wenn ansonsten die Nichtbenutzung des
Fahrtenschreibers vorgesehen ist?!
--
mfg,
Henning Koch
http://studserver.uni-dortmund.de/Henning.Koch
FF Dortmund-Holzen: (inoffizielle Seite! nicht von mir!)
Henning Koch schrieb:
> Allerdings frage ich mich, ob das 'heimliche' Einlegen der Scheibe
> ueberhaupt zulaessig ist, wenn ansonsten die Nichtbenutzung des
> Fahrtenschreibers vorgesehen ist?!
Weiß nicht, aber ich denke die Fahrt mit Sosi ohne Indikation die damit
bewiesen wurde sollte ausreichen um mit der "Schutz eines höheren
Rechtsgutes"-Nummer durchzukommen...
SASCHA
"Ingmar M. Bolle" schrieb:
> <quote> Die Malteser bei uns haben sich mal gewundert, daß immer wenn
> der Zivi Essen holen war, sie in der ferne Martinshorn hörten. Eines
> Tages hatten sie dann mal heimlich eine Scheibe in den Fahrtenschreiber
> reingelegt und am nächsten Tag hatten sie einen Zivi weniger. </quote>
>
> Wer solchen Blödsinn erst entdeckt, wenn er "mal heimlich eine Scheibe
> einlegt" hat irgendetwas nicht verstanden, oder? Und offensichtlich ist
> in der Karre ein Tachograph drin, der nur nie benutzt geschweige denn
> überprüft wurde. Und dafür gehört der zuständige Mitarbeiter zumindest
> abgemahnt.
>
> Jetzt klarer, was ich meine? =:o)
Ja, schon. Aber mir war vorher nicht geläufig, daß in Rettungsfahrzeugen
Scheiben benutzt werden. Ich bin zwar noch nicht allzuviel in anderen
Organisationen rumgekommen, aber ich habe noch nie Scheiben gesehen. Beim
Katastrophenschutz und beim THW gib´s bzw. gab´s das bei uns nicht.
Gruß Kai
"Ralf Assmann" <ralf.a...@innovations.de> schrieb im Newsbeitrag
news:39868A3B...@innovations.de...
> > Scheibe heimlich eingelegt. Fertig!
>
> Die gaengigsten Fahrtenschreiber haben ein rot leuchtendes Licht, falls
> keine Scheibe eingelegt wurde. Folglich kann man ganz schnell sehen, dass
> eine Scheibe eingelegt ist, falls das Licht nicht leuchtet ...
Na, dann schau dir mal die Einbauorte ein, die sich manche Ausbauhersteller so
einfallen lassen - ein kl. rotes Lämpchen sihst du da garantiert nicht ohne
Suchen......
> > Fahrtenschreiber auf - Scheibe rein - Fahrer weiß nix davon.Ergo:
> > Scheibe heimlich eingelegt. Fertig!
>
> Die gaengigsten Fahrtenschreiber haben ein rot leuchtendes Licht, falls
> keine Scheibe eingelegt wurde. Folglich kann man ganz schnell sehen, dass
> eine Scheibe eingelegt ist, falls das Licht nicht leuchtet ...
>
> Im uebrigen traegt der Fahrer die Verantwortung fuer sein Fahrzeug, dazu
> gehoert z.B. auch der Fahrtenschreiber!
>
> Ralf
Es gibt da von den Herstellern aber auch passende Kunststoffscheiben die
an Stelle einer Papierscheibe eingelegt werden, dann leuchtet nichts...
(Es wird aber auch nichts geschrieben...)
--
Wer einen Fehler findet, darf ihn behalten.
Herbst und Winter, die friedlichste Zeit am Bodensee
Hi,
>Den verantwortlichen Hauptamtlichen h=E4tte man auch gleich feuern
>sollen, wenn er das Einlegen der Fahrtenscheiben bei Einsatzfahrzeugen
>nicht =FCberwacht.
Wie der Herr, so das ... ;)
Clemens
> Wir müssen das Fahrtenbuch ausfüllen und für jede kleine Fahrt eine
> unterschriebene Fahrerlaubnis einholen, daß ist erst nervig.
Zumindest letzteres ist aber auch nur bei einer Organisation durchführbar,
die keinen täglichen Regeldienst macht. ;-)
-thh
--
Thomas Hochstein * THoch...@gmx.de * http://www.th-h.de/
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. - RV Weinstraße
(Bad Dürkheim - Neustadt/Wstr. - Landau)
LV Hessen/Rheinland-Pfalz/Saar
> m.W. nach muss ein Fahrtenschreiber
> ordnungsgemäss benutzt werden, wenn er vorhanden ist (ich werde da aber bei
> Gelegenheit bei unserer Rechtsabteilung nochmal nachfragen)
Das wäre nett, ja. Diese Frage stellt sich uns nämlich auch. ;-)
Kai Stollberg wrote:
> Wir müssen das Fahrtenbuch ausfüllen und für jede kleine Fahrt eine
> unterschriebene Fahrerlaubnis einholen, daß ist erst nervig.
OK, Fahrtenbuch führen wir auch und die Fahrerlaubniss ist ja im Prinzip
auch vorhanden (wenn auch nicht schriftlich), nämlich durch Anweisung
des ZF/ GF beim Dienst.
Somit ist es bei uns in der FW das gleiche (nur halt, durch die höhere
Fahrtenzahl, nicht so formell).
Tachoscheibe haben die Fahrzeuge auch nur eine Kunststoff- Scheibe drin.
mfg
-Björn Schrader
Erich Kirchmayer wrote:
> Ebend. Und das ist IMHO Nicht zulässig. m.W. nach muss ein Fahrtenschreiber
> ordnungsgemäss benutzt werden, wenn er vorhanden ist (ich werde da aber bei
> Gelegenheit bei unserer Rechtsabteilung nochmal nachfragen)
Dann frag nach, und dann bitte hier in die NG, da diese Frage hier wohl
mehrere Beschäftigt.
mfg
-Björn Schrader
>Natürlich muß man dran denken, die Taste zum Abspeichern auch zu
>betätigen. Wer`s vergißt, hat Pech gehabt.
D.h. um dauerhaft zu speichern, muß ich nach dem Warnblinken diese
Taste drücken. Oder nur die Taste ?
Nochwas: wenn nach einem VU der Speicher nicht ausgelesen wurde, ist
der UDS dann überhaupt noch funktionsfähig ? Oder überschreibt ein
neuer VU den alten ?
Tschuess,
Alex
>On Mon, 31 Jul 2000 12:49:38 GMT, FSche...@t-online.de (Frank
>Scheffski) wrote:
>
>>Natürlich muß man dran denken, die Taste zum Abspeichern auch zu
>>betätigen. Wer`s vergißt, hat Pech gehabt.
>
>D.h. um dauerhaft zu speichern, muß ich nach dem Warnblinken diese
>Taste drücken. Oder nur die Taste ?
Warnblinker einschalten, irgendwann hört das Piepsen auf und dann ist
die Taste zu betätigen (evtl. 2mal, hab grad keine Bedienungsanleitung
zur Hand).
>Nochwas: wenn nach einem VU der Speicher nicht ausgelesen wurde, ist
>der UDS dann überhaupt noch funktionsfähig ? Oder überschreibt ein
>neuer VU den alten ?
Es ist Platz für 2 automatisch (= VU) und AFAIK 2 manuell (s.o.)
gespeicherte "Ereignisse".
MfG
Frank
>Es ist Platz für 2 automatisch (= VU) und AFAIK 2 manuell (s.o.)
>gespeicherte "Ereignisse".
Jetzt antworte ich schon auf meine eigenen Antworten!
Wenn die 4 Speicherplätze belegt sind, is Schicht.
Erst nach Auslesen / Löschen können neue Ereignisse gespeichert
werden.
Ein Überschreiben findet nicht statt!
Einzige Ausnahme:
Wie schon beschrieben, wird beim Einschalten des Warnblinkers das
Zeitfenster von 30 sec. vor bis 15 sec. danach _gehalten_.
Durch Betätigen der Taste wird es _gespeichert_.
Das _gehaltene_ Ereignis bleibt solange (= max. 100 Jahre) im
Speicher, bis es durch den nächsten Warnblinker überschrieben oder
ausgelesen / gelöscht wird.
Wenn Du also einen UDS aus einem Auto ausbaust, ist dort _immer_ ein
Ereignis gespeichert, nämlich das des letzten Warnblinkens.
(OK, OK, natürlich muß seit Einbau des UDS der Warnblinker mindestens
1 mal an gewesen sein ;-)
MfG
Frank