> Mir fiel mal bei einer Pr�sentation verschiedener Rettungs- und
> Katastrophenschutzdienste auf, dass es dort genauso gehandhabt
> wurde: Grunds�tzlich 2 Mann auf dem Fahrzeug, der 2. hat dann auch
> beim R�ckw�rtsfahren und Rangieren eingewiesen. *Immer*.
>
> War das Zufall, Show oder ist das die Standardprozedur?
Sollte eigentlich Standard sein.
Klappt nur manchmal nicht immer so wie gew�nscht.
Gr��e, Udo.
>Mir fiel mal bei einer Pr�sentation verschiedener Rettungs- und
>Katastrophenschutzdienste auf, dass es dort genauso gehandhabt
>wurde: Grunds�tzlich 2 Mann auf dem Fahrzeug, der 2. hat dann auch
>beim R�ckw�rtsfahren und Rangieren eingewiesen. *Immer*.
>
>War das Zufall, Show oder ist das die Standardprozedur?
Wunschdenken, zumindestens wenn es um bezahltes Personal geht und auch
bei vielen normalen Dienstfahrten.
Tilo Strack wrote:
> X-Post de.rec.fahrrad,de.etc.notfallrettung
> F^2 lasse ich offen
>
> Ewald Pfau wrote:
> [Es geht um Abbiegeunf�lle mit Fussg�ngern/Radfahrern im Toten
> Winkel von Lkw und deren Vermeidung]
>> Auf dem Beifahrersitz sitzt jemand, der die Augen offen hat. Punkt. Und wenn
>> der fehlt, dann steht das ganze Ger�t, solange, bis einer da ist.
>
> Mir fiel mal bei einer Pr�sentation verschiedener Rettungs- und
> Katastrophenschutzdienste auf, dass es dort genauso gehandhabt
> wurde: Grunds�tzlich 2 Mann auf dem Fahrzeug, der 2. hat dann auch
> beim R�ckw�rtsfahren und Rangieren eingewiesen. *Immer*.
>
> War das Zufall, Show oder ist das die Standardprozedur?
Ist bei der BW zumindest Dienstvorschrift. Wird dort ziemlich hart
verfolgt (zumindest zu meiner Zeit ...)
Was den 2ten Mann bei uns [TM] betrifft, so sollte er als Einweiser
wissen was er macht, ie. einen Fuehrerschein haben. Ist aber eher die
Ausnahme, daher kann man sagen das ein Grossteil der o.a Prozeduren
mittels Spiegel li/re gemacht werden.
Allerdings wird fuer das fahren bei uns [TM] ein "Advanced driving
assesment" verlangt, welches einem die Gefahren zeigt, d.h. man wird
nicht einen Radfahrer/Fussgaenger uebersehen weil man besonders auf
solche Gruppen achtet Nennt man "vorrausschauendes Fahren" und "rechne
mit der Bloedheit anderer (Zitat meiner zivilen/BW Fahrlehrer)".
> tilo
Cheers
Goetz
> Mir fiel mal bei einer Pr�sentation verschiedener Rettungs- und
> Katastrophenschutzdienste auf, dass es dort genauso gehandhabt
> wurde: Grunds�tzlich 2 Mann auf dem Fahrzeug, der 2. hat dann auch
> beim R�ckw�rtsfahren und Rangieren eingewiesen. *Immer*.
>
> War das Zufall, Show oder ist das die Standardprozedur?
Das ist die theoretische Standardprozedur. In der Praxis stehen dann
manchmal Pf�hle und Poller, Hunde oder schlimmstenfalls Kinder im Weg,
ohne da� es einen Einweiser gegeben h�tte ...
Der Gro�teil der Unf�lle passiert beim R�ckw�rtsfahren, daher ist ein
Einweiser da idR auch vorgeschrieben. Dennoch passiert der Gro�teil
der Unf�lle weiterhin beim R�ckw�rtsfahren. ;)
-thh
--
Thomas Hochstein *** t...@inter.net *** http://www.th-h.de/
JUH RV Vorderpfalz-Rhein-Nahe | DRK KV Neustadt/W
(OV Neustadt/Wstr.) http://juh-nw.de/ | http://drk-nw.de/
Schreiberliste und FAQ von d.e.n.: http://www.th-h.de/den/
Obs in irgendeiner der vielen DVs steht kann ich dir gerade nicht
sagen, aber beim THW wird auch Grunds�tzlich nur mit Einweiser R�ckw�rts
gefahren und wie man richtig einweist wird jedem der eine Fahrgenehmigung
f�r THW-Fahrzeuge bekommt in der Kraftfahrerausbildung beigebracht.
Zum Thema Rechtsabbiegen: Die neueren Fahrzeuge haben alle m�glichen
Spiegel um tote Winkel so gut wie m�glich abzudecken, trotzdem hat auch
immer noch der Beifahrer eine gewisse Mitverantwortung und sollte
hinsehen ob nicht doch noch etwas oder jemand im Weg ist, gerade bei
�lteren Fahrzeugen die halt noch nicht �ber die ganzen Zusatzspiegel
verf�gen.
MfG
Guido
Tilo Strack wrote:
> Goetz R. Schultz wrote:
>> Allerdings wird fuer das fahren bei uns [TM] ein "Advanced driving
> US? UK?
UK (St. John Ambulance == JUH)
>> assesment" verlangt, welches einem die Gefahren zeigt, d.h. man wird
>> nicht einen Radfahrer/Fussgaenger uebersehen weil man besonders auf
>> solche Gruppen achtet Nennt man "vorrausschauendes Fahren" und "rechne
>> mit der Bloedheit anderer (Zitat meiner zivilen/BW Fahrlehrer)".
>
> Das ist ja beim zivilen Fahrer auch so. Theoretisch...
Ebend. Theoretisch ... :-D
> Danke f�r die Ausf�hrungen!
n.p.
> tilo
Cheers
Goetz
Tilo Strack schrieb:
> Udo Burkhard wrote:
>> Tilo Strack schrieb:
>>
>>> Mir fiel mal bei einer Pr�sentation verschiedener Rettungs- und
>>> Katastrophenschutzdienste auf, dass es dort genauso gehandhabt
>>> wurde: Grunds�tzlich 2 Mann auf dem Fahrzeug, der 2. hat dann auch
>>> beim R�ckw�rtsfahren und Rangieren eingewiesen. *Immer*.
>>>
>>> War das Zufall, Show oder ist das die Standardprozedur?
>> Sollte eigentlich Standard sein.
>
> Hatte ich vergessen zu fragen: Ist das jeweils verbindlich
> niedergeschrieben? F�r die BW kam ja schon die passende Antwort.
>
>> Klappt nur manchmal nicht immer so wie gew�nscht.
> -v, bitte.
>
> Wird auf den 2. Mann verzichtet?
> Oder geht trotzdem was schief?
Manche Fahrzeuge sind nur mit einer Person besetzt.
D�rfte bei Sonderfahrzeugen "der zweiten Welle" [1] bei Hauptamtlichen
Personal die Regel sein.
Bei Fahrzeugen die mit zwei Personen besetzt sind, kann der Beifahrer
etwas anderes zu tun haben.
So grunds�tzlich bei Rettungsdienst/Krankentransport mit Patient.
Manuel
[1]
Also Fahrzeuge, die zus�tzliches und/oder spezielles Material zur
Einsatzstelle bringen was von den dort schon befindlichen kr�ften oder
dorthin bereits alarmierten Kr�ften eingesetzt we rden soll.
Zweite welle bedeutet halt nicht "zeitunkritisch".
>> Mir fiel mal bei einer Pr�sentation verschiedener Rettungs- und
>> Katastrophenschutzdienste auf, dass es dort genauso gehandhabt
>> wurde: Grunds�tzlich 2 Mann auf dem Fahrzeug, der 2. hat dann auch
>> beim R�ckw�rtsfahren und Rangieren eingewiesen. *Immer*.
[...]
>Der Gro�teil der Unf�lle passiert beim R�ckw�rtsfahren, daher ist ein
>Einweiser da idR auch vorgeschrieben.
Das ist simples Verkehrsrecht, siehe �9(5) StVO und damit keine
Besonderheit der BOS.
Anlass f�r die Diskussion hier war ja die Behauptung, man w�rde nur
mit mindestens zwei Personen besetze Fahrzeuge fahren lassen, um im
Zweifelsfall auch wirklich einen Einweiser zur Hand zu haben...
> On Tue, 15 Dec 2009 08:57:55 +0100, Thomas Hochstein wrote:
>> Der Gro�teil der Unf�lle passiert beim R�ckw�rtsfahren, daher ist ein
>> Einweiser da idR auch vorgeschrieben.
>
> Das ist simples Verkehrsrecht, siehe �9(5) StVO und damit keine
> Besonderheit der BOS.
Doch, denn das Verkehrsrecht sieht den Einweiser nur "bei
Notwendigkeit" vor; die organisationseigenen Vorschriften sehen ihn
regelm��ig - in der Variante als Sicherungsposten - in jedem Fall vor.
> Anlass f�r die Diskussion hier war ja die Behauptung, man w�rde nur
> mit mindestens zwei Personen besetze Fahrzeuge fahren lassen, um im
> Zweifelsfall auch wirklich einen Einweiser zur Hand zu haben...
Das ist eben die Theorie. :)
(Und auch die funktioniert nicht immer; man denke an ein
Rettungsmittel, das bereits einen Patienten geladen hat und dann
r�ckw�rs rangieren mu�. Ob es da zielf�hrend sein kann, wenn der
Transportbegleiter den Einweiser macht und der Patient so lange sich
selbst �berlassen bleibt, kann auch jeweils fraglich sein.)
> (Und auch die funktioniert nicht immer; man denke an ein
> Rettungsmittel, das bereits einen Patienten geladen hat und dann
> r�ckw�rs rangieren mu�. Ob es da zielf�hrend sein kann, wenn der
> Transportbegleiter den Einweiser macht und der Patient so lange sich
> selbst �berlassen bleibt, kann auch jeweils fraglich sein.)
Bei den Kollegen der Schweizer Armee gibt es eine einfache Regel -
sprich Dienstanweisung:
Fahrtrouten sind so zu planen, das nach M�glichkeit nicht r�ckw�rts
gefahren werden muss.
Wenn man sich auskennt, kein Problem.
Wenn nicht, hilft es, erstmal vor Ort zu gucken, ob man irgendwo in
eine Einfahrt oder auf einen Platz nicht besser r�ckw�rts f�hrt ...
Sonst kann es so gehen wie dem Kollegen auf dem RTW:
Er kam zwar vorw�rts in den Hinterhof - aber r�ckw�rts nicht mehr raus
... *g*
Gr��e, Udo
>>> Der Gro�teil der Unf�lle passiert beim R�ckw�rtsfahren, daher ist ein
>>> Einweiser da idR auch vorgeschrieben.
>>
>> Das ist simples Verkehrsrecht, siehe �9(5) StVO und damit keine
>> Besonderheit der BOS.
>
>Doch, denn das Verkehrsrecht sieht den Einweiser nur "bei
>Notwendigkeit" vor; die organisationseigenen Vorschriften sehen ihn
>regelm��ig - in der Variante als Sicherungsposten - in jedem Fall vor.
Ich sehe hier weder in der Bezeichnung noch im Umfang einen
Unterschied.
Vermutlich werden die betreffenden Organisationen auch nicht
verlangen, dass der (alleine) mit dem Lupo fahrende Zivi nur mit SiPo
r�ckw�rts f�hrt, noch wird die StVO bei Fahrzeugen ohne ausreichende
Sicht nach hinten gro�artige Ausnahmen von der Notwendigkeit sehen.
>> Anlass f�r die Diskussion hier war ja die Behauptung, man w�rde nur
>> mit mindestens zwei Personen besetze Fahrzeuge fahren lassen, um im
>> Zweifelsfall auch wirklich einen Einweiser zur Hand zu haben...
>
>Das ist eben die Theorie. :)
>
>(Und auch die funktioniert nicht immer; man denke an ein
>Rettungsmittel, das bereits einen Patienten geladen hat und dann
>r�ckw�rs rangieren mu�. Ob es da zielf�hrend sein kann, wenn der
>Transportbegleiter den Einweiser macht und der Patient so lange sich
>selbst �berlassen bleibt, kann auch jeweils fraglich sein.)
Da kenne ich zwei Varianten:
Der Betreuer schaut aus den Fenstern der hinteren T�r, oder das
Fahrzeug verf�gt �ber eine R�ckfahrkamera.
R�ckfahrkameras haben nur einen eingeschr�nkten Sichtbereich und sind
deswegen kein Ersatz f�r einen Sicherungsposten, weder den mir
bekannten HiOrg/RD-Vorschriften zufolge, noch in der Praxis (!).
Wie es mit dem Sichtfeld durch die Fenster in der Heckt�r eines
g�ngigen RTW/KTW aussieht, habe ich noch nie bewusst gepr�ft. Werde ich
bei n�chster Gelegenheit mal tun. (Wobei es zumindest bei KTWs
teilweise bauartbedingt f�r den Betreuer gar nicht so einfach ist,
�berhaupt durch diese Fenster zu schauen.)
>>> (Und auch die funktioniert nicht immer; man denke an ein
>>> Rettungsmittel, das bereits einen Patienten geladen hat und dann
>>> r�ckw�rs rangieren mu�. Ob es da zielf�hrend sein kann, wenn der
>>> Transportbegleiter den Einweiser macht und der Patient so lange sich
>>> selbst �berlassen bleibt, kann auch jeweils fraglich sein.)
>>
>> Da kenne ich zwei Varianten:
>> Der Betreuer schaut aus den Fenstern der hinteren T�r, oder das
>> Fahrzeug verf�gt �ber eine R�ckfahrkamera.
>
>R�ckfahrkameras haben nur einen eingeschr�nkten Sichtbereich und sind
>deswegen kein Ersatz f�r einen Sicherungsposten, weder den mir
>bekannten HiOrg/RD-Vorschriften zufolge, noch in der Praxis (!).
In der Praxis werden auch (abseits des RD) gerne Fahrzeuge mit
R�ckfahrkameras ausger�stet, die regelm�ssig mit nur einer Person
besetzt ausr�cken.
Tats�chlich k�nnen die nicht in jeder Situation die Aufgabe des
Sicherheitspostens �bernehmen, insbesondere dann nicht, wenn
(schnellerer) Verkehr bereits aus einiger Entfernung erkannt werden
muss.
> On 16 Dec 2009 21:40:25 GMT, Paul Hink wrote:
>
>>>> (Und auch die funktioniert nicht immer; man denke an ein
>>>> Rettungsmittel, das bereits einen Patienten geladen hat und dann
>>>> r�ckw�rs rangieren mu�. Ob es da zielf�hrend sein kann, wenn der
>>>> Transportbegleiter den Einweiser macht und der Patient so lange
>>>> sich selbst �berlassen bleibt, kann auch jeweils fraglich sein.)
>>>
>>> Da kenne ich zwei Varianten:
>>> Der Betreuer schaut aus den Fenstern der hinteren T�r, oder das
>>> Fahrzeug verf�gt �ber eine R�ckfahrkamera.
>>
>> R�ckfahrkameras haben nur einen eingeschr�nkten Sichtbereich und
>> sind deswegen kein Ersatz f�r einen Sicherungsposten, weder den mir
>> bekannten HiOrg/RD-Vorschriften zufolge, noch in der Praxis (!).
>
> In der Praxis werden auch (abseits des RD) gerne Fahrzeuge mit
> R�ckfahrkameras ausger�stet, die regelm�ssig mit nur einer Person
> besetzt ausr�cken.
Das kann gut sein, aber es ging ja gerade um Fahrzeuge mit zwei
Personen, von denen aber die eine als Fahrer und die zweite als
Patientenbetreuer besch�ftig ist.
> Tats�chlich k�nnen die nicht in jeder Situation die Aufgabe des
> Sicherheitspostens �bernehmen, insbesondere dann nicht, wenn
> (schnellerer) Verkehr bereits aus einiger Entfernung erkannt werden
> muss.
Ja, beispielsweise. Es gen�gt auch eine enge Innenstadt mit
Ladenlokalen mit vorstehender Leuchtreklame, die sich oberhalb des
Sichtfeldes der Kamera, aber unterhalb des Daches des Fahrzeugs
befindet. BTST.
*seufz*
In meinem Einsatzgebiet gibt es mehrere Ecken, wo man den "Radweg" (auf
dem Gehweg durch markierung eingerichtet) ebend nicht ausreichend gut
einsehen kann.
Hier sind Fahrzeuge der "Sprinter-Klasse" meiner Meinung sogar etwas
komplizierter.
Trotz der kleinen Weitwinkelspiegel.
Auf der Hinfahrt frage ich meinen Beifahrer bei swas eigentlich immer:
"Frage Radfahrer?!"
Im zweifelsfall heißt es da bei einer Alarmfahrt ohne Beifahrer ebend
solangsam abzubiegen, dass man entweder einen Radfahrer rechtzeitig
erkennt oder wenn nicht er genug Reaktionschance hat.
(auch wenn er bei einer Wegerechtsfahrt des Fahrzeuges auch
"unverzüglich freie Bahn" schaffen muss, muss man ihm ja auch die chance
dazu geben (wie anderen Verkehrsteilnehmern im übrigen auch).
> Wofür man beim Solofahrzeug für's Rückwartsfahren allerdings überhaupt
> noch einen Einweiser braucht, nachdem der zu meiner Zeit gefährliche
> tote Winkel hinter dem Fahrzeug heutzutage durch eine Kamera abgedeckt
> wird, will mir allerdings nur schwer einleuchten. Bei Kraftfahrern mit
> geringer Fahrpraxis, ja, okay.
Ich nutze meinen "Einweiser" i.d.R. als reinen "Sicherungsposten" der
ebend schreien und gestikulieren soll bevor ich irgendwo reinfahre.
oder ebend den Verkehr der Straße, auf die ich Rückwärts einfahren muss
kontrollieren der gar anhalten.
(Passiert hier an einer Ecke eigentlich ständig, dass man mit dem
Rettungswagen mit Blaulicht und Horn Rückwärts nicht auf die mehrspurige
Hauptverkehrsstraße gelassen wird. Auf dem Weg zum Patienten ist
Rückwärts einparken ob des Zeitaufwandes aber leider auch keine
wirkliche Option).
Ein Einweiser im Sinne vn "Ich zeige dir, wie du wo hin fahren musst"
ist bei Feuerwehrs regelmäßig beim Instellung Bringen einer Drehleiter
notwendig. Die Entsprechende Ausrichtung zum Objekt, Entfernung zum
Objekt o.ä. kann man aus der Fahrer Perspektive kaum richtig einschätzen.
Ich weiß.
Hab ja auch durchaus CE gemacht.
Wennauch ich nach der Fahrschulausbildung nicht mehr mit einem CE
gespannt gefahren bin.
>> Hier sind Fahrzeuge der "Sprinter-Klasse" meiner Meinung sogar etwas
>> komplizierter.
>> Trotz der kleinen Weitwinkelspiegel.
> Emmh, ja, okay.
> Ich gebe zu, daß ich den Spiegel-Murks vergessen hatte, der bei der
> Sprinter-Klasse anstelle brauchbarer Lösungen montiert werden darf.
> Bei größeren LKW ist das ja heutzutage kein Probem mehr.
Naja, die Weitwinkelspiegelchen daran sind schon eine Hilfe.
Aber irgendwie sind die so hoch eingestellt, dass ich die Dachkante
meines Fahrzeuges sehe.
Und dann scheinen die fest im Spiegelgehäuse montiert zu sein.
Seit ich einen beim Versuch ihn etwas tiefer zu stellen "endgültig
demontiert" habe...
>> Ich nutze meinen "Einweiser" i.d.R. als reinen "Sicherungsposten" der
>> ebend schreien und gestikulieren soll bevor ich irgendwo reinfahre.
>> oder ebend den Verkehr der Straße, auf die ich Rückwärts einfahren muss
>> kontrollieren der gar anhalten.
>> (Passiert hier an einer Ecke eigentlich ständig, dass man mit dem
>> Rettungswagen mit Blaulicht und Horn Rückwärts nicht auf die mehrspurige
>> Hauptverkehrsstraße gelassen wird.
> :-(
Aus psychologischer Sicht verständlich.
Man rechnet halt nicht dass jemand "schnell rückwärts" fahren will.
Die Ganz Gerissenen an dem Altenheim drücken als Fahrer vor dem
Einsteigen in den Rettungswagen die Fußgängerampel :)
>> Ein Einweiser im Sinne vn "Ich zeige dir, wie du wo hin fahren musst"
>> ist bei Feuerwehrs regelmäßig beim Instellung Bringen einer Drehleiter
>> notwendig. Die Entsprechende Ausrichtung zum Objekt, Entfernung zum
>> Objekt o.ä. kann man aus der Fahrer Perspektive kaum richtig einschätzen.
> Bei kommerziellen Firmen steigt man da erstmal aus und schreitet ab,
> wenn vergleichbare Probleme zu lösen sind. Daß ihr hierfür /gerade/ bei
> Drehleitereinsätzen keine Zeit habt, das will ich Dir gern glauben... ;-)
Es ist nicht nur die Zeit.
Wenn man etwa ein Bestimmtes Fenster anleitern will, sollte für einen
möglichst günstigen Überstiegswinkel die Mitte des Drehkranzes genau vor
dem Fenster sein.
Austeigen, "peilen", Markierung auf die Straße legen und danach dann im
Spiegel fahren würde prinzipiell gehen.
Wirklich spannend wird es, wenn man die Leiter so aufstellen muss, dass
man zwischen zwei Bäumen hindurch an die gewünschte stelle kommt
Oder die Drehleiter genau auf einer Häuserecke abstellen will (damit man
zwei Hausseiten im Bedarfsfall erreichen kann).
Dabei muss man natürlich aufpassen, dass man nicht zu weit weg oder zu
nah dran ist, keine oberirdischen Stromleitungen im Weg sind, man die
Stützen sind auf Gullideckeln oder in parkenden autos plazieren müsste
usw....
Bei den vielen Drehleitereinsätzen reicht wirklich "vorwärts daneben
fahren, Abstützen, aufrichten".
Aber für den Rest :)
IMO steht und Fällt ein Erfolgreicher Drehleitereinsatz mit dem
"Drehleiterführer" (also nicht dem Fahrer, sondern dem Beifahrer der
dieses Fahrzeug führt).
>Ja, beispielsweise. Es gen�gt auch eine enge Innenstadt mit
>Ladenlokalen mit vorstehender Leuchtreklame, die sich oberhalb des
>Sichtfeldes der Kamera, aber unterhalb des Daches des Fahrzeugs
>befindet. BTST.
naaa, unbewegliche Hindernisse schaut man sicher vorher an und merkt
sich den zu fahrenden Weg ;-)
>> Ja, beispielsweise. Es gen�gt auch eine enge Innenstadt mit
>> Ladenlokalen mit vorstehender Leuchtreklame, die sich oberhalb des
>> Sichtfeldes der Kamera, aber unterhalb des Daches des Fahrzeugs
>> befindet. BTST.
>
> naaa, unbewegliche Hindernisse schaut man sicher vorher an und merkt
> sich den zu fahrenden Weg ;-)
Und man schaut - als Fahrer von Einsatzfahrzeugen - auf den Boden, ob
sich da verr�terische blaue Scherben befinden. Falls ja, wei� man, da�
man aufpassen mu� ... [1]
-thh
[1] Gemein die fr�here Zufahrt zur chirurgischen Notaufnahme eines
Klinikums: der RTW pa�te ganz knapp *nicht* unter das Dach. Hat
etliche Blaulichter gekostet ... Besonders gemein, wenn der (dort noch
unerfahrene) Fahrer prima reingekommen ist, der Patient dann
ausgeladen und der Obhut *h�stel* der Aufnahme anvertraut wurde und
der Fahrer dann r�ckw�rts wieder heraus f�hrt - und dabei die besagten
blauen Dachaufbauten verliert, weil bei der Einfahrt das Gewicht des
Patienten die Federung genau das entscheidende St�ck nach unten
gedr�ckt hatte. :)
> (Passiert hier an einer Ecke eigentlich st�ndig, dass man mit dem
> Rettungswagen mit Blaulicht und Horn R�ckw�rts nicht auf die mehrspurige
> Hauptverkehrsstra�e gelassen wird. Auf dem Weg zum Patienten ist
> R�ckw�rts einparken ob des Zeitaufwandes aber leider auch keine
> wirkliche Option).
Wenn die Hauptverkehrsstra�e mehrspurig ist, kann man im Zweifel
einfach auf derselben stehen bleiben. Gut, Motorweiterlaufschaltung
h�lfe dann. ;)
> Spiegel nach neuer EU-Norm sind besser, können aber immer noch keine
> beliebig unintelligenten Verkehrsplaner kompensieren.
allerdings sollte man unintelligente Verkehrsteilnehmer auch nicht aussen
vor
lassen. Da blinkt ein Auto/Lkw rechts und $IQ-less stellt sich genau neben
dran. Das hat man uns schon in der Schule beigebracht, da drauf zu achten.
Ein ansässiger Busunternehmer lädt die Grundschüler immer noch jedes Jahr
zu so einer Aktion ein. Jeder darf mal selber sehen, wie einfach sich der
Rest
der Klasse im toten Winkel versteckt. Vielleicht sollte man Erwachsene
auch regelmässig zu so was schicken. Auch damit Autofahrer wieder aus
ihrer Genickstarre geholt werden. Dämlichkeit gibts in beiden Lagern!
Bei den Verkehrsplanern geb ich Dir übrigens absolut recht. Die haben hier
eine neue Anbindung auf die Bundesstrasse geplant und gebaut. Direkt
vom grössten Industriebetrieb kommend und wohlwissend, dass hier auch
Langholztransporter zum Bahnhof lang müssen. Mit dem normalen Sattel-
zug hast du zwei Möglichkeiten: den (von Dir aus von rechts kommenden)
Linksabbiegern die Türen reinrammen oder Deinen Auflieger rechts an
der Leitplanke langschrammen lassen. Ausholen ist nicht dank Gegenverkehr.
Dementsprechend dämlich sind natürlich auch Fussgänger- und Radwege
angelegt, den neuen tollen Kreisverkehr will ich gar nicht beschreiben.
CU Ralf