Manuel Schmidt <ma....@gmx.de> schrieb in <42e6...@news.knipp.de>:
> Bernhard Nowotny wrote:
>>[1] BRK-weit wird ab ca. Herbst die schöne Sommerzeit mit kurzen Ärmeln
>> bald vorbei sein. Viel Spass im Krankentransport!
> Kannst du mir hierzu (sehr gerne per Mail oder in neuem Thread nicht dass
> ich das hier noch überlesen) näheres zu sagen?
BRK-weit wird Leihwäsche eingeführt. Dh., bayernweit trägt der beim
BRK tätige RD-Mitarbeiter nun einheitlich:
- Rote Jacke mit Reflexstreifen AFAIK sogar "nach EN472"
- rote Hose mit "Faulstreifen" (schwarzer/dunkelblauer Stoff ab etwa
Unterschenkel abwärts) und Reflexstreifen
- weisses Poloshirt, langer Arm
- weissen Pulli, langer Arm
Die Beschaffung der Stiefel bleibt weiterhin dem lokalen Kreisverband
überlassen, der Rest wird zentral beschafft, jedem Mitarbeiter wird
eine Stammausrüstung zugeordnet und angepasst (2 Jacken, n Hosen,
x Shirts/Pullis), das Ganze wird dann zentral gewaschen und ggf.
getauscht. Dazu gibt es noch Poolwäsche für Leute, die seltener
fahren. Namensschilder werden per Klett befestigt, für Qualifikations-
abzeichen oä. ist nichts vorgesehen (ausser dem Namenschild).
Das Material von Jacke und Hose ist AFAIK Sympatex, atmungsaktiv etc.,
der Schnitt und das Design wurden in langer Arbeit extra entwickelt.
Man hat sich da wirklich nicht lumpen lassen und einiges investiert,
außerdem so ziemlich alle möglichen und unmöglichen Normen versucht,
zu beachten.
Ich habe es bei der Anprobe kurz angehabt/gesehen. Eine Wertung lasse
ich daher mal beiseite, es gibt durchaus einiges an Kritik von Kollegen
("zu dick", "zu schwer", "zu hässlich").
> Sicherlich mag es etwas komsich erscheinen Handschuhe anzuhaben und wegen
> T-Shirt komplett freie unterarme zu haben.
Da habe ich eigentlich kein Problem damit. Besser, als wenn Dir
die Suppe in den Handschuhen steht.
> Ich hab das im Sommer normalerweise folgendermaßen gehandhabt:
> T-Shirt an
> ggf. Weste an (Material, Warnwirkung,...)
> Jacke (mit langen Armen) im Auto.
> Bevor ich mit nackten Unterarmen in bedenkliche Regionen reinlange
zieh ich
> halt entweder die Jacke an, oder ich muss mir die Sommerhandschuhe von
> denen ich mind. 1 Paar in der Hose hab anziehen.
Bei notwendiger Warnwirkung ist die Warnweste kein Thema.
Eine Weste wird es allerdings zum neuen BRK-Standardmodel(l) nicht mehr
geben (die Ärmel der Jacke sind fest). Das halte ich für den größten
Verlust, da ich gerade bei etwas kühleren Nachtschichten oder in
Herbst/Frühjahr gerne die Weste als Auskühlschutz habe. Ausserdem
als erweiterte Toolbox (Stifte, Taschentücher, Handschuhe, etc...).
Eigenes Zeug (Weste, Kurzärmliges Shirt/Hemd) wird man dann nicht
mehr tragen dürfen.
Angeblich (!) wird es nun auch zur Vorschrift, die Jacke ständig
zu tragen.
Die bisherige Flexibilität fällt dann aber weg. Ob das durch
GUV-Statistiken gedeckt ist, entzieht sich meiner Kenntnis (dem
Gesichtsausdruck meines Bekannten, der dort arbeitet, zufolge vermutlich
nicht).
Dafür sieht es absolut einheitlich aus: alle schwitzen gleich. :)
Soll etwa ab Herbst/Winter 2005 kommen. Derzeit sind bei uns die
Anproben-Termine, wir liegen wohl im Mittelfeld.
Servus,
Bernhard
--
Bernhard Nowotny
85625 Glonn, Germany (PGP ID: 0x17B6F58C DSS/DH)
"Life was simple before World War II. After that, we had systems."
-- Rear Admiral Grace Murray Hopper (documented first real computer bug)
Gute Sache.
> - Rote Jacke mit Reflexstreifen AFAIK sogar "nach EN472"
EN 471 Kl.2 meinst Du bestimmt.
> - rote Hose mit "Faulstreifen" (schwarzer/dunkelblauer Stoff ab etwa
Ich hoffe, die wirken sich nicht auf die Arbeitsweise aus ;-)
Gibts dazu eigentlich schon Bilder?
> Unterschenkel abwärts) und Reflexstreifen
> - weisses Poloshirt, langer Arm
Langer Arm?
> fahren. Namensschilder werden per Klett befestigt, für Qualifikations-
> abzeichen oä. ist nichts vorgesehen (ausser dem Namenschild).
Das halte ich schon wieder für suboptimal. Gibt es eine Begründung dafür?
> Ich habe es bei der Anprobe kurz angehabt/gesehen. Eine Wertung lasse
> ich daher mal beiseite, es gibt durchaus einiges an Kritik von Kollegen
> ("zu dick", "zu schwer", "zu hässlich").
Das ist ja meistens eher subjektiv und wird vielleicht in der Praxis gar
nicht bestätigen. Das habe ich anfangs auch von unseren neuen Hosen
gedacht und festgestellt, dass die sich auch im Sommer hervorragend
tragen lassen.
> Da habe ich eigentlich kein Problem damit. Besser, als wenn Dir
> die Suppe in den Handschuhen steht.
Eben.
> Bei notwendiger Warnwirkung ist die Warnweste kein Thema.
Optimal natürlich, wenn man über entsprechende RD-Westen verfügt.
> Eine Weste wird es allerdings zum neuen BRK-Standardmodel(l) nicht mehr
> geben (die Ärmel der Jacke sind fest). Das halte ich für den größten
> Verlust, da ich gerade bei etwas kühleren Nachtschichten oder in
> Herbst/Frühjahr gerne die Weste als Auskühlschutz habe. Ausserdem
> als erweiterte Toolbox (Stifte, Taschentücher, Handschuhe, etc...).
Ja. Auf jeden Fall.
> Eigenes Zeug (Weste, Kurzärmliges Shirt/Hemd) wird man dann nicht
> mehr tragen dürfen.
Sorry, aber da haben die Bayern mal wieder eine scheiß Regelung
eingeführt. Das private Kleidung nicht mehr getragen werden darf kann
ich ja noch halbwegs nachvollziehen, aber dann muss der AG auch
entsprechende Alternative für warmes Wetter anbieten.
> Angeblich (!) wird es nun auch zur Vorschrift, die Jacke ständig
> zu tragen.
Na toll. Macht ja unendlich Sinn...
> Die bisherige Flexibilität fällt dann aber weg. Ob das durch
> GUV-Statistiken gedeckt ist, entzieht sich meiner Kenntnis (dem
> Gesichtsausdruck meines Bekannten, der dort arbeitet, zufolge vermutlich
> nicht).
Wenn die ersten aufgrund der Hitzerschöpfung umkippen wird das gleiche
mit der Regelung passieren.
> Dafür sieht es absolut einheitlich aus: alle schwitzen gleich. :)
Na toll.
Fazit: Grundsätzlich finde ich den Vorstoß gut, die Durchführung scheint
aber ein wenig zu wünschen übrig zu lassen. Bin ich froh, dass bei uns
einheitlich vernünftige Sachen gekauft werden (seit etwa einem Jahr) und
uns auch alternative in Form von vernünftigen Westen zur Verfügung
gestellt werden. Das macht privat beschaffte Kleidung überflüssig.
--
S.B.
"Die FW ist eine (straffe und organisierte) Führung ggf. vor Ort gewohnt."
E.K. in feuerwehrmann.allgemein
ACK.
>> - rote Hose mit "Faulstreifen" (schwarzer/dunkelblauer Stoff ab etwa
> Ich hoffe, die wirken sich nicht auf die Arbeitsweise aus ;-)
_Das_ Ding sieht wirklich gewöhnungsbedürftig aus...
> Gibts dazu eigentlich schon Bilder?
Meines Wissen nach nicht.
>> Unterschenkel abwärts) und Reflexstreifen
>> - weisses Poloshirt, langer Arm
> Langer Arm?
Sorry, cut&paste. "Kurzer Arm" war gemeint. Außer ich täusche mich
jetzt ganz grob. Wenn ich Zeit habe, dann lurke ich beim nächsten
Anpasstermin rein und frag' nach bzw. mach evtl. sogar ein paar
Fotos.
>> fahren. Namensschilder werden per Klett befestigt, für Qualifikations-
>> abzeichen oä. ist nichts vorgesehen (ausser dem Namenschild).
> Das halte ich schon wieder für suboptimal. Gibt es eine Begründung dafür?
Nein, zumindest nicht mir gegenüber. Unser RD-Leiter vermutete, dass
wegen der Rückgabe zum Waschen und der Wechselwäsche nicht allzuviel
Verwirrung geschaffen werden soll - der Namensstreifen ist schon fas
zuviel des Guten, wenn man daran denken soll, den abzuziehen.
Ich denke eher, dass man es schlicht vergessen bzw. einfach nicht
berücksichtigt hat, ohne groß drüber nachzudenken.
>> Ich habe es bei der Anprobe kurz angehabt/gesehen. Eine Wertung lasse
>> ich daher mal beiseite, es gibt durchaus einiges an Kritik von Kollegen
>> ("zu dick", "zu schwer", "zu hässlich").
> Das ist ja meistens eher subjektiv und wird vielleicht in der Praxis gar
> nicht bestätigen. Das habe ich anfangs auch von unseren neuen Hosen
> gedacht und festgestellt, dass die sich auch im Sommer hervorragend
> tragen lassen.
Deshalb halte ich mich auch zurück. Ändern kann man am Design jetzt
eh' nichts mehr. Da muss ich denjenigen vertrauen, die das entworfen
haben. Angeblich hat man sich da wirklich Mühe gegeben. Der bei der
Anprobe anwesende Mensch des Herstellers meinte, dass sich bisher
kein Arbeitgeber so intensiv um seine Berufsbekleidung gekümmert
habe, wie das BRK.
>> Angeblich (!) wird es nun auch zur Vorschrift, die Jacke ständig
>> zu tragen.
> Na toll. Macht ja unendlich Sinn...
Begründung: Arbeitsschutz etc. - "die Feuerwehr macht das ja auch".
Nur: die Fw hat genauso Probleme mit einer Allround-Bekleidung.
> Fazit: Grundsätzlich finde ich den Vorstoß gut, die Durchführung scheint
> aber ein wenig zu wünschen übrig zu lassen. Bin ich froh, dass bei uns
> einheitlich vernünftige Sachen gekauft werden (seit etwa einem Jahr) und
> uns auch alternative in Form von vernünftigen Westen zur Verfügung
> gestellt werden. Das macht privat beschaffte Kleidung überflüssig.
Wie gesagt, das wird sich zeigen. Die Gerüchteküche brodelt. Westen
stehen aber wohl definitiv nicht zur Debatte.
> Stefan Bruening schrieb:
>> EN 471 Kl.2 meinst Du bestimmt.
> ACK.
Wir tragen diese Jacken: http://rettdienst.notlong.com/
Dazu haben wir auch die entsprechenden Westen, die ich persönlich total
gut finde :-) superleicht, praktisch, gute Warnwirkung.
> Sorry, cut&paste. "Kurzer Arm" war gemeint. Außer ich täusche mich
Gut. Ich habe schon gedacht, dass der BY-RDler demnächst dauerhaft mit
langen Ärmeln herumlaufen muss.
> Nein, zumindest nicht mir gegenüber. Unser RD-Leiter vermutete, dass
> wegen der Rückgabe zum Waschen und der Wechselwäsche nicht allzuviel
> Verwirrung geschaffen werden soll - der Namensstreifen ist schon fas
> zuviel des Guten, wenn man daran denken soll, den abzuziehen.
*räusper*
Wie ist deine Meinung dazu?
> Deshalb halte ich mich auch zurück. Ändern kann man am Design jetzt
> eh' nichts mehr. Da muss ich denjenigen vertrauen, die das entworfen
> haben. Angeblich hat man sich da wirklich Mühe gegeben. Der bei der
> Anprobe anwesende Mensch des Herstellers meinte, dass sich bisher
> kein Arbeitgeber so intensiv um seine Berufsbekleidung gekümmert
> habe, wie das BRK.
Das hört sich ja grundsätzlich gut an.
> Begründung: Arbeitsschutz etc. - "die Feuerwehr macht das ja auch".
> Nur: die Fw hat genauso Probleme mit einer Allround-Bekleidung.
Nein. Das stimmt nicht. Die Feuerwehr-Schutzkleidung wird
gefahrenorientiert getragen. Klar, es gibt Feuerwehrhäuptlinge, die
lassen ihre Mannen beim VU in voller Überbekleidung herumrennen - das
ist aber unverantwortlich und von der Sache her auch nicht gewünscht.
> Wie gesagt, das wird sich zeigen. Die Gerüchteküche brodelt. Westen
> stehen aber wohl definitiv nicht zur Debatte.
Naja. Mal sehen, ich könnte mir vorstellen, dass da vielleicht noch
nachgebessert wird, wenn sich genug Mitarbeiter dafür aussprechen.
Das man nicht mit der Weste durch das zerstörte Auto kriecht um als
innerer Retter tätig zu werden, versteht sich von selbst. Aber muss ich
beim 08/15 Einsätz oder Transport mit der Dicken Jacke durch die Gegen
rennen? Wohl kaum...
> Begründung: Arbeitsschutz etc. - "die Feuerwehr macht das ja auch".
> Nur: die Fw hat genauso Probleme mit einer Allround-Bekleidung.
NACK. Zumindest hier in Köln trägt die BF im Sommer bei "leichteren"
Einsätzen (VU & Co.) oft nur dunkelblaue T-Shirts, je nachdem ergänzt durch
schwere Handschuhe (was mit den kurzärmligen T-Shirts etwas lustig
aussieht).
Grüße,
Frank
Die unseren sehen ähnlich aus, allerdings ohne das hässliche Gelb.
Aber mit der gleichen Rückenaufschrift.
> Dazu haben wir auch die entsprechenden Westen, die ich persönlich total
> gut finde :-) superleicht, praktisch, gute Warnwirkung.
Tja, die Weste wird mir sehr abgehen. :(
>> Sorry, cut&paste. "Kurzer Arm" war gemeint. Außer ich täusche mich
> Gut. Ich habe schon gedacht, dass der BY-RDler demnächst dauerhaft mit
> langen Ärmeln herumlaufen muss.
Wie gesagt, ich kann mich täuschen. Ich schau' aber nochmal - oder
jemand anderes hier weiss es sicher.
>> Nein, zumindest nicht mir gegenüber. Unser RD-Leiter vermutete, dass
>> wegen der Rückgabe zum Waschen und der Wechselwäsche nicht allzuviel
>> Verwirrung geschaffen werden soll - der Namensstreifen ist schon fas
>> zuviel des Guten, wenn man daran denken soll, den abzuziehen.
> *räusper*
> Wie ist deine Meinung dazu?
Ich schrieb es bereits:
| Ich denke eher, dass man es schlicht vergessen bzw. einfach nicht
| berücksichtigt hat, ohne groß drüber nachzudenken.
Das wäre die übliche Vorgehensweise... :)
>> Begründung: Arbeitsschutz etc. - "die Feuerwehr macht das ja auch".
>> Nur: die Fw hat genauso Probleme mit einer Allround-Bekleidung.
> Nein. Das stimmt nicht. Die Feuerwehr-Schutzkleidung wird
> gefahrenorientiert getragen. Klar, es gibt Feuerwehrhäuptlinge, die
> lassen ihre Mannen beim VU in voller Überbekleidung herumrennen - das
> ist aber unverantwortlich und von der Sache her auch nicht gewünscht.
Oh? Ich dachte, das wär "Vorschrift". So wird das zumindest $HIER
oft behauptet.
>> Wie gesagt, das wird sich zeigen. Die Gerüchteküche brodelt. Westen
>> stehen aber wohl definitiv nicht zur Debatte.
> Naja. Mal sehen, ich könnte mir vorstellen, dass da vielleicht noch
> nachgebessert wird, wenn sich genug Mitarbeiter dafür aussprechen.
> Das man nicht mit der Weste durch das zerstörte Auto kriecht um als
> innerer Retter tätig zu werden, versteht sich von selbst. Aber muss ich
> beim 08/15 Einsätz oder Transport mit der Dicken Jacke durch die Gegen
> rennen? Wohl kaum...
Tja. We'll see...
Fahr' ich halt nur noch Winterrettung. :)
Das ist nicht nur in Köln so.
Mir sind aber auch einige verrückte Feuerwehrhäuptliche bekannt, die bei
jedem Einsatz die Überbekleidung vorschreiben.
Ich finde das Gelb gar nicht mal so schlecht. Ohne das würden sie die
EN471 auch nicht erfüllen. Zusätzlich zu den Reflektoren fordert die
nämlich auch eine Auffällige Grundfarbe (z.B. gelb oder leuchtrot) Das
ist z.B. auch das Problem mit der Bonn2000.
> Tja, die Weste wird mir sehr abgehen. :(
Mein Mitleid ist Dir gewiss. :-)
> Ich schrieb es bereits:
> | Ich denke eher, dass man es schlicht vergessen bzw. einfach nicht
> | berücksichtigt hat, ohne groß drüber nachzudenken.
Ach so. Ich hatte das als neutrale feststellung gewertet ;-)
> Oh? Ich dachte, das wär "Vorschrift". So wird das zumindest $HIER
> oft behauptet.
Nein. Dem ist definitiv nicht so. Nur für die Brandbekämpfung müssen
Jacken gemäß EN469 getragen werden. Bei Überhose scheiden sich in BY
leider noch die Geister. Aber das ist in Feuerwehr-Foren nunmal genauso
ein Mammut-Thread.
> Tja. We'll see...
>
> Fahr' ich halt nur noch Winterrettung. :)
Ist doch auch doof. Ich finde das viel schöner, wenn es lange hell ist
und man sich nicht den Ar*** abfriert...
Beim BRK-Design ist die Jacke und Hose hellrot. Ich warte auf den, der
mich beim Krankentransport bittet, auch mal gleich den Müll
rauszustellen...
Gelb zieht übrigens Bienen/Wespen an, wie ich bei manchen Einsätzen
und Übungen mit der gelben OrgL-Weste feststellen musste. :P
Ja, das nennt sich hier (glaube ich) Westfalen 2000.
Wird dann wohl ähnlich sein.
> Gelb zieht übrigens Bienen/Wespen an, wie ich bei manchen Einsätzen
> und Übungen mit der gelben OrgL-Weste feststellen musste. :P
Das stimmt. Die Erfahrungen haben wir tatsächlich gemacht. Du kannst
dich ja mit Desi einsprühen- vielleicht hilft das ja. ;-)
> Frank Hucklenbroich schrieb:
>> NACK. Zumindest hier in Köln trägt die BF im Sommer bei "leichteren"
>> Einsätzen (VU & Co.) oft nur dunkelblaue T-Shirts, je nachdem ergänzt
>> durch schwere Handschuhe (was mit den kurzärmligen T-Shirts etwas lustig
>> aussieht).
>
> Das ist nicht nur in Köln so.
>
> Mir sind aber auch einige verrückte Feuerwehrhäuptliche bekannt, die bei
> jedem Einsatz die Überbekleidung vorschreiben.
Prinzipiell ist hier zu jedem Einsatz der Alarmmäßig angefahren wird die
'schwere' SChutzkleidung zu tragen.
Ich nehme bei T-Shirt-Wetter grundsätzlich meine leichte JAcke mit.
Es wird bei entsprechenden Einsätzen meist auch Marscherleichterung
angeordnet. z.B. Jacke leicht oder gar keine Jacke oder was auch immer.
Die Jacke im RD immer tragen zu müssen halte ich für suboptimal.
Außerdem schläft es sich in der Jacke auch sicherlich nicht so gut.
Grüße
Manuel
Das ist bei unserer FF anders und auch gut so. Zum Verkehrsunfall wird
in leichter Kleidung ausgerückt, die Überbekleidung aber ggfs. mitgenommen.
> Ich nehme bei T-Shirt-Wetter grundsätzlich meine leichte JAcke mit.
> Es wird bei entsprechenden Einsätzen meist auch Marscherleichterung
> angeordnet. z.B. Jacke leicht oder gar keine Jacke oder was auch immer.
Ja. Das ist natürlich die alternatve. Auch beim Brandeinsatz, wenn man
grad nicht im Brandbereich eingesetzt ist. Der Ma brauch z.B. nicht
unbedingt die Überbekleidung zu tragen. Wozu auch.
> Die Jacke im RD immer tragen zu müssen halte ich für suboptimal.
> Außerdem schläft es sich in der Jacke auch sicherlich nicht so gut.
lol
> Begründung: Arbeitsschutz etc. - "die Feuerwehr macht das ja auch".
> Nur: die Fw hat genauso Probleme mit einer Allround-Bekleidung.
Deshalb wird die Überbekleidung nach DIN EN 469 auch lageabhängig
getragen bzw. nicht getragen.
> Ich finde das Gelb gar nicht mal so schlecht. Ohne das würden sie die
> EN471 auch nicht erfüllen. Zusätzlich zu den Reflektoren fordert die
> nämlich auch eine Auffällige Grundfarbe (z.B. gelb oder leuchtrot) Das
> ist z.B. auch das Problem mit der Bonn2000.
Tja... Die Westfalen waren da schlauer... ;) :P
Wie ich ja bereits schrieb... ;_)
Tja... Ich finde beide Jacken hässlich ;-)
Bernhard Nowotny schrieb:
> BRK-weit wird Leihwäsche eingeführt. Dh., bayernweit trägt der beim
> BRK tätige RD-Mitarbeiter nun einheitlich:
> - Rote Jacke mit Reflexstreifen AFAIK sogar "nach EN472"
> - rote Hose mit "Faulstreifen" (schwarzer/dunkelblauer Stoff ab etwa
> Unterschenkel abwärts) und Reflexstreifen
> - weisses Poloshirt, langer Arm
> - weissen Pulli, langer Arm
Wurde ja auch mal Zeit. Was da so teilweise an "bunten Clowns" aus
einem BRK-Fahrzeug steigt, ist ja nicht wirklich toll.
- Pflegerhemden, T-Shirts, Poloshirts in weiss, rot, blau, grün
- Hosen in weiss, rot, blau, orange
- Jacken in rot, orange, tagesleuchtfarbe
- Weste ja/nein
- Reflexstreifen mit/ohne, silber, weis, gelb, rot
- usw.
Wir hatten mal ein Leihwäschesystem, aber dann aus Kostengründen wieder
auf Eigenwäsche (aber einheitlich beschafft) umgestellt. Gewaschen wird
zentral durch die Münchner städt. Wäscherei (die nehmen auch externe
Aufträge an).
> Bei notwendiger Warnwirkung ist die Warnweste kein Thema.
> Eine Weste wird es allerdings zum neuen BRK-Standardmodel(l) nicht
> mehr geben (die Ärmel der Jacke sind fest). Das halte ich für den
> größten Verlust, da ich gerade bei etwas kühleren Nachtschichten
> oder in Herbst/Frühjahr gerne die Weste als Auskühlschutz habe.
> Ausserdem als erweiterte Toolbox (Stifte, Taschentücher, Handschuhe,
> etc...).
....ode rim Sommer als "Toolbox mit Warnwirkung"
> Angeblich (!) wird es nun auch zur Vorschrift, die Jacke ständig
> zu tragen.
Was im Sommer Blödsinn ist. Aber die Vorschrift muss sein (Sichtbarkeit,
Warnwirkung etc.) - nur wird sich niemand dran halten.
btw. - gibt´s die Hosen auch auf dem freien Markt zu kaufen? Ich fahr´ja
ab und zu (BRK-)NEF und will da ja nicht auffallen ;-)
Gruß
Erich
--
Wieviel Sauerstoff? "Je blau desto mehr"
Bernhard Nowotny schrieb:
> haben. Angeblich hat man sich da wirklich Mühe gegeben. Der bei der
> Anprobe anwesende Mensch des Herstellers meinte, dass sich bisher
> kein Arbeitgeber so intensiv um seine Berufsbekleidung gekümmert
> habe, wie das BRK.
Naja, kein Wunder - immerhin geht´s hier nicht um nur eine Wache/OV/KV
sondern um die Ausstattung für alle Helfer in ganz Bayern.
> >> Angeblich (!) wird es nun auch zur Vorschrift, die Jacke ständig
> >> zu tragen.
> > Na toll. Macht ja unendlich Sinn...
>
> Begründung: Arbeitsschutz etc. - "die Feuerwehr macht das ja auch".
> Nur: die Fw hat genauso Probleme mit einer Allround-Bekleidung.
Drum ist das auch so ziemlich das Erste, was z.B. die Leute vom FR-HLF
in der Wohnung des Patienten tun: Jacke ausziehen ;-)
> > Westen zur Verfügung gestellt werden. Das macht privat beschaffte
> > Kleidung überflüssig.
>
> Wie gesagt, das wird sich zeigen. Die Gerüchteküche brodelt. Westen
> stehen aber wohl definitiv nicht zur Debatte.
...bleibt dann aber dem "Durchsetzungsvermögen" des jeweiligen
Wachleiters/KV-Chefs etc. überlassen, ob und wie er "Ausnahmen" zulässt,
duldet, "Auge zudrückt" etc.
>Meines Wissen nach nicht.
Meinem Wissen nach nicht.
Meines Wissens nicht.
Entweder so oder so.
Gruß
Erich
>> Gibts dazu eigentlich schon Bilder?
>
> Meines Wissen nach nicht.
Ist es die Bekleidung auf http://www.h-dg.de/pdf/einsatzbekleidung.pdf ?
Gruss
Holger
>>>>Meinem Wissen nach nicht.
>>>>Meines Wissens nicht.
>>>>Entweder so oder so.
>>>
>>>Was willst Du uns damit sagen?
>>
>> Dass der von dir nicht zitierte Bezug - die Mischform "Meines Wissens
>> nach nicht" hässlich und falsch ist.
>>
>> Die richtigen Alternativen "so oder so" hatte ich aufgezeigt. Noch
>> Fragen?
>
>Nein. Vielen Dank für den Hinweis. Damit hast Du den Untergang des
>Abendlandes verhindert. Hurra.
Wie, das war noch gar nicht untergegangen? Habe ich was verpasst?
Erich
Nein. Vielen Dank für den Hinweis. Damit hast Du den Untergang des
Abendlandes verhindert. Hurra.
--
>Erich Mathild schrieb:
>> Meinem Wissen nach nicht.
>> Meines Wissens nicht.
>>
>> Entweder so oder so.
>
>Was willst Du uns damit sagen?
Dass der von dir nicht zitierte Bezug - die Mischform "Meines Wissens
nach nicht" hässlich und falsch ist.
Die richtigen Alternativen "so oder so" hatte ich aufgezeigt. Noch
Fragen?
Gruß
Erich
Was willst Du uns damit sagen?
--
Gruß
Tom
Plonk.
Ja!
Das BRK wird sie Dir stellen (müssen).
Aber die Kleidung dürfte es auch so geben, siehe den im Nachbarposting
aufgeführten Link der HDG.
Bei genauerer Betrachtung: das Rundlogo war auf der Anprobierbekleidung
nicht drauf. Aber vielleicht wollen die das Zeug auch noch an andere
Organisationen verkaufen und haben es deshalb nicht auf der Testwäsche.
Im Zweifelsfall wird bestimmt Kleidung geben, die zumindest in etwa so
aussieht.
Den Faulstreifen habe ich da zum ersten mal gesehen...auf dem Foto
sieht man den nicht so gut, weil er mit dem Stiefel verschmilzt.
In echt hebt sich der deutlich ab. Ich habe (noch) weiße Sicherheits-
schuhe... :)
Aber: Für Ehren-/Nebanamtliche, die nicht so häufig fahren, wird
Poolwäsche in gängigen Größen bereitgestellt.
Und da mokiert man dennoch die Kleidung bei warmen Sommertagen?
Badehose, Schlappen und ein BRK-Handtuch um die Schultern ist doch nun
wirklich entspannt für einen heißen SanD und anderen Org. weit voraus...
SCNR
--
mkG
Patrick Hündgen
FF Brühl ( http://www.feuerwehr-bruehl.de )
Ich gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder!
Naja... Bei der DLRG gibts das schon länger... ;)
CNR2
[X] Ich weiß, was Du meinst. :)
[X] Wasserwacht existiert.
[ ] Die RD-Wäsche ist für den SanD da.
Das ist ja ein rotes Kreuz ohne Schriftzug, also das Schutzzeichen,
nicht das Rundlogo des DRK. Erlaubt?
Ja. In Bayern ist derzeit kein Krieg. Zumindest keiner, der die Genfer
Konventionen betreffen würde.
die gibt es dann in den für das BRK üblichen groessen
zu klein
zu gross
und passt nicht
gruss
Martin
Ja, klar. Als ich den Spruch beo der Anprobe gebracht habe, schaute der
Verkäufer etwas pikiert...
> Beim BRK-Design ist die Jacke und Hose hellrot. Ich warte auf den, der
> mich beim Krankentransport bittet, auch mal gleich den Müll
> rauszustellen...
*g*
Einsatz tagsüber, gemeldet Feuer.
Meine Mutter hat meinen Bruder zum Gerätehaus gefahren. Abends als ich
nach hause kam (ich war auch bei dem Einsatz, bin aber von $FIRMA aus
hingefahren und anschließend wieder da hin) kurze Nachfrage zum Ablauf
und so.
Mutter: "Das kann ja nicht so dringend gewesen sein, als ich Sven da
hingefahren hab standen die da draußen vor der Halle und haben
geraucht."
Ich: "Mama, die sahen zwar auch aus wie die Müllabfuhr, aber _das_ waren
welche vom Bauhof!"
Eike
P.S.: habe ich schon mal irgendwann verlauten lassen das ich die
Vorschrift in Niedersachsen orangene Schutzkleidung zu verwenden
reichlich doof finde?
Es widerspricht aber trotzdem der Rahmendienstbekleidungsordnung des
Bundesverbands, was natürlich nur geduldiges Papier ist und von keinem
eingefordert wird... und Rettungsdienst ist natürlich etwas ganz
Besonderes. :-)
> Es widerspricht aber trotzdem der Rahmendienstbekleidungsordnung des
> Bundesverbands,
Diese Rahmendienstbekleidungsordnung gilt inwieweit für jemanden, der nicht
Angehöriger des BRK ist? Ich habe einen offiziellen Schrieb, daß ich
berechtigt bin, das Schutzzeichen zu tragen (unter besonderen Auflagen
natürlich).
Wenn auf dem Rundlogo nun nicht auch Bayrisches Rotes Kreuz oder Deutsches
Rotes Kreuz draufsteht, was spricht dagegen, es zu verwenden. In dem Fall,
wo es mir erlaubt wäre, verwende ich selbst ein Rundlogo. Das ist neutral
weiß mit einem roten Kreuz drauf, ohne weitere Beschriftung.
Was würde es nun für einen Unterschied machen, im Ernstfall eine RD-Jacke
mit dem Rundlogo ohne weitere Beschriftung oder Kenzeichnung des DRK
anzuziehen, anstatt der grünen? Wenn dieser Fall eintritt, ist das
sicherlich kein Fall für die Gruppe marken und urheber mehr, wo das
ansonsten besser hinpasst.
Gruß,
Markus
>>Es widerspricht aber trotzdem der Rahmendienstbekleidungsordnung des
>>Bundesverbands,
>
> Diese Rahmendienstbekleidungsordnung gilt inwieweit für jemanden, der nicht
> Angehöriger des BRK ist? Ich habe einen offiziellen Schrieb, daß ich
> berechtigt bin, das Schutzzeichen zu tragen (unter besonderen Auflagen
> natürlich).
den Schrieb hast Du mutmasslich als Angehöriger des Sanitätsdienstes der
Bundeswehr. Welche Bedeutung soll das außerhalb dieser Tätigkeit haben?
> Wenn auf dem Rundlogo nun nicht auch Bayrisches Rotes Kreuz oder Deutsches
> Rotes Kreuz draufsteht, was spricht dagegen, es zu verwenden.
Die rechtliche Dimension ist in Friedenszeiten nicht so wichtig, aber
man hatte einmal den Traum im DRK, bundesweit halbwegs einheitlich
aufzutreten.
> In dem Fall,
> wo es mir erlaubt wäre, verwende ich selbst ein Rundlogo. Das ist neutral
> weiß mit einem roten Kreuz drauf, ohne weitere Beschriftung.
Das ist kein Rundlogo (=Kennzeichen), sondern das Wahr- oder Schutzzeichen.
> Was würde es nun für einen Unterschied machen, im Ernstfall eine RD-Jacke
> mit dem Rundlogo ohne weitere Beschriftung oder Kenzeichnung des DRK
> anzuziehen, anstatt der grünen?
Die Anzeige wegen der Ordnungswidrigkeit? Was immer "Ernstfall" bedeuten
soll...
Angenehme Grüsse
Johann
> Hallo Markus,
> Die rechtliche Dimension ist in Friedenszeiten nicht so wichtig, aber
> man hatte einmal den Traum im DRK, bundesweit halbwegs einheitlich
> aufzutreten.
Ist doch nen schöner Traum.
Müsst ihr nun nurnoch durchsetzen.
Die Malteser sind da zur Zeit mittendrin und ich bin gespannt, inwieweit
dies auf dem Weltjugendtag zu sehen sein wird :-)
Viele Grüße
Till
> Die rechtliche Dimension ist in Friedenszeiten nicht so wichtig, aber
> man hatte einmal den Traum im DRK, bundesweit halbwegs einheitlich
> aufzutreten.
Das rote Kreuz ist klar definiert, wer eines trägt ist in Friedenszeiten
jemand, den man um Hilfe fragen kann. Wer dazu noch das DRK-Logo trägt ist
ziemlich sicher jemand, von dem man auch Hilfe bekommt.
Aber auch ein (umstrittener) Polizei-Sani oder Bw-Sani wird die Hilfe wohl
nicht verweigern.
Wo ein Rotes Kreuz drauf ist, muß auch Hilfe drin sein. Ganz egal, wie der
Rest drumherum aussieht. Ob ihr Eure Streifen nun längs, quer oder schräg
tragt ist mir ehrlich gesagt egal. An einem Einsatzort gibt es eh' wildes
Whooling, weil ja auch noch andere da sind (Wenn hier zwei RTWs eintreffen,
sind die garantiert von zwei unterschiedlichen HiOrgs), egal wie
einheitlich ihr auftretet. Die Rotkreuzträger in Kriesengebieten haben
nichtmal rote Kleidung, nur so ein Plastikleibchen. Aber von so einem
Mann/Frau kann ich mir Hilfe erwarten ohne daß er/sie mich gleich
erschießt.
Und genau dafür wurde das Symbol "Rotes Kreuz" doch geschaffen?
Gruß,
Markus
Und das ist einer, der dem DRK angehört. Und dessen Verband ein
Interesse an einer Corporate Identity inkl. Corporate Design hat.
Um "Hilfe" geht es da nicht, das ist Marketing. Und verbilligter
Einkauf mit Großmargen.
> tragt ist mir ehrlich gesagt egal. An einem Einsatzort gibt es eh' wildes
> Whooling, weil ja auch noch andere da sind (Wenn hier zwei RTWs eintreffen,
> sind die garantiert von zwei unterschiedlichen HiOrgs), egal wie
> einheitlich ihr auftretet.
Und die einzelnen soll man halt rauskennen können, wenn eine Fernseh-
kamera draufhält. Marketing eben.
> Die Rotkreuzträger in Kriesengebieten haben
> nichtmal rote Kleidung, nur so ein Plastikleibchen.
Ich werde diesen Vorschlag mal in die zuständigen Gremien einbringen.
Ob die das von der "BRK-Einheitsbekleidung im Rettungsdienst" wieder
abbringt? Billiger wäre es allemal. Und auch im Sommer nicht so
heiß.
> Aber von so einem
> Mann/Frau kann ich mir Hilfe erwarten ohne daß er/sie mich gleich
> erschießt.
Zumindest die Voraussetzung ist auch bei Mitarbeitern im RD Bayern
im Allgemeinen gewährleistet, ja.
> Und genau dafür wurde das Symbol "Rotes Kreuz" doch geschaffen?
Eigentlich nicht, sondern umgekehrt.
Und das BRK noch dazu... :)
Mal ganz davon abgesehen, dass die Bekleidung, die ich zum
Anprobieren gesehen habe, gar kein Rückenlogo/-zeichen enthält:
auch auf den RTW in Bayern ist es nur marginal dh. mit Einschränkung
erlaubt, eigene Organisationsabzeichen anzubringen. Die gehören dem
"RD Bayern", und dem ist das CI des [D|B]RK wurscht.
Servus,
Bernhard
BTW: Es gibt eine neue CI des DRK! Insbesondere wurden die
Schriftarten "Rockwell" und "DRK Sans Serif" aufgegeben!
Als DRK würde ich stets darauf achten, dass meine Helferinnen und Helfer
als DRK-Angehörige zu erkennen sind. Wenn das den Auftraggeber stört,
dann sollte man mit Nachdruck verhandeln oder notfalls den Auftrag
ablehnen. Ein Subsidiär ist mehr als ein Lieferant von Personal.
> BTW: Es gibt eine neue CI des DRK! Insbesondere wurden die
> Schriftarten "Rockwell" und "DRK Sans Serif" aufgegeben!
Das sind nur kleine Anpassungen der Erscheinungsbildes. Und auch die
werden (wie üblich im DRK) nicht im ganzen Verband umgesetzt werden,
genauso wie die anderen Richtlinien, Ordnungen und Erlasse leider auch.
>> Und genau dafür wurde das Symbol "Rotes Kreuz" doch geschaffen?
>
> Eigentlich nicht, sondern umgekehrt.
Ich werde zuerst erschossen und...
Ups, Problem erkannt.
Gruß,
Markus
Ich meinte eher: "Aber von so einem Mann/Frau kann ich mir Hilfe
erwarten ohne daß er/sie gleich erschossen wird."
Statt "... mich gleich erschießt."
> Ups, Problem erkannt.
Gut so. :)
Du meinst "Gill Sans DRK"
Und ja, ich trauere mit um das schöne Logo, jetzt wird der Wildwuchs
wieder beginnen... :-(
--
Gruß
Oliver
Sollte jemand im Verdi sein, da gabs die Tage ein Rundschreiben an die
Mitglieder. Dort wurde die neue Kleidung mal genauer betrachtet, aber
die kam dabei irgendwie nicht so gut weg...
--
Gruß
Oliver
Ja.
> Und ja, ich trauere mit um das schöne Logo, jetzt wird der Wildwuchs
> wieder beginnen... :-(
Das Lang-Logo bleibt doch, es wird doch nur um dieses "Kompaktlogo"
ergänzt?
Mir liegt das Schreiben (noch) nicht vor, ich habe es nur mal in einer
Besprechung kurz durchlesen können.
Servus,
Bernhard
> Das Lang-Logo bleibt doch, es wird doch nur um dieses "Kompaktlogo"
> ergänzt?
Kurz:
Ab sofort kann dann auch Arial neben dem Kreuz im Langlogo verwandt
werden. Rockwell im Fliesstext kann ebenfalls gegen Arial getauscht werden.
--
Gruß
Oliver
> Sollte jemand im Verdi sein, da gabs die Tage ein Rundschreiben an die
> Mitglieder. Dort wurde die neue Kleidung mal genauer betrachtet, aber
> die kam dabei irgendwie nicht so gut weg...
in Kürze:
-.-.-.-.-.-
* 100% Polyester
* Wäsche hält 50 Waschzyklen aus, danach Verwurf
* die GUVV fordert weniger Warnwirkung als die neue Kleidung besitzt.
* Keine der vorgelegten Hosen wies im Etikett die Wärmeleitfähigkeit
oder Feuchtigkeitsableitung aus. Gesundheitliche Beeinträchigungen sind
somit nicht auszuschliessen
Bezüglich der GUVV besteht kein Einwand gegenüber den bisherig
ausgegebenen Hosen aus weißen oder roten Baumwollstoff. Ggfs. muß eine
Warnweste getragen werden.
Und der schönste Satz im Wortlaut:
Bei Einsätzen und Notfällen außerhalb des Verkehrsbereiches (z.B.
Wohnungen, Altenheimen) sei eine Warnwirkung der Dienstkleidung
überhaupt nicht erforderlich.
-.-.-.-.-.-
--
Gruß
Oliver
Oliver Musch schrieb:
> > Sollte jemand im Verdi sein, da gabs die Tage ein Rundschreiben an
> > die Mitglieder. Dort wurde die neue Kleidung mal genauer
> > betrachtet, aber die kam dabei irgendwie nicht so gut weg...
>
> in Kürze:
> -.-.-.-.-.-
>
> * 100% Polyester
> * Wäsche hält 50 Waschzyklen aus, danach Verwurf
So lange hält bei den meisten Herstellern die "Leuchtkraft" des Stoffes.
Bin nur mal gespannt, ob und wie man exakt 50 Waschzyklen einer z.B.
Jacke überwacht und einhält. Bei HA-Personal im 8Std-Schichtbetrieb
sollte die Jacke min. 1x/Woche gewaschen werden. inkl. Urlaub ist die
Jacke dann in knapp über 1 Jahr "fällig für die Altkleidersammlung"....
> * die GUVV fordert weniger Warnwirkung als die neue Kleidung besitzt.
"mehr als gefordert" schadet ja nicht....
> Und der schönste Satz im Wortlaut:
> Bei Einsätzen und Notfällen außerhalb des Verkehrsbereiches (z.B.
> Wohnungen, Altenheimen) sei eine Warnwirkung der Dienstkleidung
> überhaupt nicht erforderlich.
Aber Aus-/Einsteigen, Trage aus-/einladen usw. wird sehr häufig "im
Verkehrsbereich" durchgeführt. Und schon muss wieder "Warnwirkung" her.
Und den RD´ler möchte ich mal sehen, der statt mit seiner RD-Jacke mit
einer "Bauarbeiterweste" aus dem Auto steigt....
Gruß
Erich
--
Wieviel Sauerstoff? "Je blau desto mehr"
Ist Sympatex Polyester?
>>* Wäsche hält 50 Waschzyklen aus, danach Verwurf
AFAIK gilt das für die Jacken tatsächlich. Die Hosen sind angeblich
strapazierfähiger.
> So lange hält bei den meisten Herstellern die "Leuchtkraft" des Stoffes.
> Bin nur mal gespannt, ob und wie man exakt 50 Waschzyklen einer z.B.
> Jacke überwacht und einhält. Bei HA-Personal im 8Std-Schichtbetrieb
> sollte die Jacke min. 1x/Woche gewaschen werden. inkl. Urlaub ist die
> Jacke dann in knapp über 1 Jahr "fällig für die Altkleidersammlung"....
Dank Barcode und Zentrallogistik/-wäsche ist diese Überwachung
tatsächlich machbar und soll AFAIK auch gemacht werden.
Interessant wird, ob die ausgegebene Menge an Dienstkleidung auch
die Waschzyklen überbrücken kann - will sagen: ist die Zentrallogistik
fix genug? Wir haben schon jetzt eine Zentralwäsche zusammen mit
dem örtlichen KHS, da funktioniert das nicht immer. Wie soll das
werden, wenn es bayernweit zentralisiert wird.
Andere Firmen schaffen das zwar auch mit ihrer Berufsbekleidung, aber
wir sprechen hier vom RD... :)
>>* die GUVV fordert weniger Warnwirkung als die neue Kleidung besitzt.
> "mehr als gefordert" schadet ja nicht....
Naja. IMHO hat man da schon etwas übertrieben. Ich weiß auch nicht,
was daran so falsch sein muß, wenn man im Einsatz bei ungesicherten
Arbeitsstellen die Warnweste drüberzieht. Dafür _ständig_ mit
Vollschutz rumzulaufen finde ich absolut übertrieben.
>>Und der schönste Satz im Wortlaut:
>>Bei Einsätzen und Notfällen außerhalb des Verkehrsbereiches (z.B.
>>Wohnungen, Altenheimen) sei eine Warnwirkung der Dienstkleidung
>>überhaupt nicht erforderlich.
ACK.
> Aber Aus-/Einsteigen, Trage aus-/einladen usw. wird sehr häufig "im
> Verkehrsbereich" durchgeführt.
Naja. Das macht der normale Autofahrer auch ständig. Dafür ist das
noch kein Gefahrenbereich.
> Und schon muss wieder "Warnwirkung" her.
> Und den RD´ler möchte ich mal sehen, der statt mit seiner RD-Jacke mit
> einer "Bauarbeiterweste" aus dem Auto steigt....
Ich hielt das für selbstverständlich?!
BTW: die Versicherung zahlt auch trotz nicht angelegter Schutzaus-
rüstung, aber das traut sich kein GUV-Mitarbeiter öffentlich sagen.
Sonst wär's ja kein Druckmittel von $CHEF mehr...
Bernhard Nowotny schrieb:
> Interessant wird, ob die ausgegebene Menge an Dienstkleidung auch
> die Waschzyklen überbrücken kann - will sagen: ist die
> Zentrallogistik fix genug? Wir haben schon jetzt eine Zentralwäsche
> zusammen mit dem örtlichen KHS, da funktioniert das nicht immer. Wie
> soll das werden, wenn es bayernweit zentralisiert wird.
> Andere Firmen schaffen das zwar auch mit ihrer Berufsbekleidung, aber
> wir sprechen hier vom RD... :)
...und der hat eben so seine Besonderheiten. Da kommt es schon mal vor,
dass während einer Schicht 2 Sätze Kleidung "verbraucht" werden, es gibt
viel Personal, das nur wenige Schichten im Monat arbeitet (TZ/EA) und
urplötzlich (MANV etc.) braucht man Unmengen an Klamotten für eine sehr
grosse Zahl Leute von denen sonst nur Wenige überhaupt Kleidung
beanspruchen.
Wir haben auch lange Zeit ein Mietwäschesystem eines gr. lojkalen
Anbieters genutzt, aber eigentlich war nie genug Wäsche für alle
Eventualitäten vorhanden. Es war schon ein leider gängiger Spruch bei
der Klamottenausgabe "wir haben nur 2 Grössen: "Zu gross" und "zu
klein". Ich hatte 2 langärmelige Hemden in meinem festen
Bekleidungsbestand, die plötzlich verschwunden waren. Einfach weg. Im
Sommer tauchten sie dann wieder auf, weil mein Verbrauch an Kurzarm-
Hemden eben hoch war und "Kirchmayer" eben Hemden brauchte..... Wir
haben es mal anhand einiger Kleidungsstücke (Barcodenummer +
Personalname) nachvollzogen - teilweise dauerte es über 4 Wochen nach
Abwurf, bis ein Kleidungsstück wieder bei uns im Schrank war, manche
Kleidungsstücke verschwanden einfach längere Zeit (s.o.) und erst als
der Vertrag gekündigt wurde, kamen Wäschelieferungen ohne Ende - z.T.
auch für Personal, das längst beim Wäschedienstleister "abgemeldet" war,
d.h. garnicht mehr als Wäschestück mit diesem Namensaufdruck existieren
durfte....
Kann man nur hoffen, dass das BRK einen besseren Wäschedienstleister
gefunden hat.