ich stecke zur Zeit mitten in der Sanitaetsausbildung Anbschnitt ("SanA")
beim DRK und stehe kurz vor der theoretischen Pruefung.
Deshalb suche ich auf diesem Wege alles Moegliche, was mir die
Pruefung etwas erleichtern koennte ! :-)
Weiss jemand wie der Fragebogen aufgebaut ist?
Was wird gefragt ??
Wo finde ich hilfen im Netz ??
Hat jemand vielleicht noch Unterlagen zum SanA ??
Fuer Tips, Hilfen und Unterlagen bin ich jederzeit dankbar !
Bitte direkt an fireb...@gmx.de senden ! Danke ! ;-)
Gruesse
Sven H@
ICQ (UIN): 19012886
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Sven Hagelstange
44269 Dortmund
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fireb...@gmx.de
http://home.pages.de/~notfall-pages/
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> ich stecke zur Zeit mitten in der Sanitaetsausbildung Anbschnitt ("SanA")
> beim DRK und stehe kurz vor der theoretischen Pruefung.
> Deshalb suche ich auf diesem Wege alles Moegliche, was mir die
> Pruefung etwas erleichtern koennte ! :-)
Hallo!
Da ich auch gerade in dieser Ausbildung stecke, wäre es nett, wenn Ihr Eure
Tips entweder auch mir schicken würdet, oder sie gleich hier in der Newsgroup
postet.
Besten Dank im voraus!
Gruß,
Eike
--
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Eike Michaelis
E.Mic...@gmx.de
http://www.michaelis.home.pages.de/
--------------------------------------------------------------------
ich bin bei den Maltesern in Rüsselsheim tätig und auch immer bei
unseren Prüfungen dabei. Soweit ich weiß gibt es keine Richtlinien,
zumindest nicht bei den Maltesern, die etwas über den Aufbau der
Prüfungen sagen.
Wir machen das immer am Anfang einer Ausbildung mit allen Ausbildern
aus. Wir erstellen dann gemeinsam einen Fragenkatalog bzw. eine
Prüfungsarbeit. Die sieht dann immer anders aus. Deshalb denke ich ist
es nicht gerade einfach Tips für die Prüfung zu geben.
Ich weiß auch nicht wie euer Unterricht aufgebaut ist, aber wenn man
alles mitschreibt, denke ich hat man genug Material für den San.
Als Buch zum Nachschlagen könnte ich empfehlen: Taschenatlas
Rettungsdienst. Vom Böhmer & Merz Verlag Mainz ISBN 3-931005-03-8
Das Bucht ist (so finde ich) recht gut geschrieben.
Ich wünsche noch viel Glück....
Holger Müller
Malteser-Hilfsdienst Rüsselsheim
Prüfung, Prüfungsangst, ist das nicht nur so ein _Test_? - ich wüßte
jetzt nicht, was daran so schwierig sein sollte. Wenn Du Dich an Deinen
letzten EH-Kurs noch erinnern kannst und beim SanA fleissig
mitgeschrieben hast, sollte das alles keine Schwierigkeit darstellen.
So wie ich es bisher in dieser NG mitbekommen hab´, entspricht der San-A
in etwa dem (ehm.) EHF-Kurs der JUH. Dort wurde niemand niedergemacht,
weil er die Theorie nicht packte - niemand hat sie _nicht_ geschafft.
> Weiss jemand wie der Fragebogen aufgebaut ist?
Bei uns: Multiple Choice und direkt zu beantwortende Fragen.
> Was wird gefragt ??
Das was ein Ersthelfer wissen sollte (HLW etc.), sowie die speziellen
Kursinhalte (zB. was ist zu besorgen, wenn der Magen ausgepumpt werden
muß - Geburtshilfe (APGAR-Schema); _Wie heist das noch_? Herzleitsystem?
(Ist wohl nur die Grundlage für ein EKG und damit für DEFI, wußte ich
damals aber auch noch nicht - wofür muß ein EH das wissen?),
Lagerungsarten (sehr wichtig). Ach ja, das Hirn war auch noch vertreten
(ist ja aber kein lebenswichtiges Organ :-)))))
> Wo finde ich hilfen im Netz ??
Habe bisher auch noch nix dazu gefunden :(
(Ausbildung kostet Geld - sowas stellt doch kostenlos keiner ins Netz)
> Hat jemand vielleicht noch Unterlagen zum SanA ??
Unterlagen? Copyright????
>
> Fuer Tips, Hilfen und Unterlagen bin ich jederzeit dankbar !
Lernen, lernen, lernen !!!
>
> Gruesse
> Sven H@
Gruß,
Markus
>Hallo Leute,
>
>ich stecke zur Zeit mitten in der Sanitaetsausbildung Anbschnitt ("SanA")
>beim DRK und stehe kurz vor der theoretischen Pruefung.
Auf den Seiten der Feuerwehr Achmer
(http://members.aol.com/ffachmer/welcome.html) liegen die
Prüfungsfragen für
die San-Ausbildung zum download bereit! Einfach "Texte und Programme"
anklicken und dann unter der Rubrik "Rettung und EH", das Programm
liegt als
zip-file bereit.
Aber lernen musst Du trotzdem :-)
Gruesse
Nikolaus
> So wie ich es bisher in dieser NG mitbekommen hab´, entspricht der San-A
> in etwa dem (ehm.) EHF-Kurs der JUH.
Yep.
> Dort wurde niemand niedergemacht,
> weil er die Theorie nicht packte - niemand hat sie _nicht_ geschafft.
Genau. Probleme gab es bei uns - wenn überhaupt - bisher immer nur in
der Praxis.
Gruß
Thomas
--
Thomas Hochstein --- http://thomash.home.pages.de/
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
RV Weinstraße im LV Hessen/Rheinland-Pfalz/Saar
(Bad Dürkheim - Neustadt/Wstr. - Landau)
Aslo unser SanA war nicht mit einer "Pruefung" zuende. Wir machten
"Fallbeispiele". Da konnte man noch was lernen, und es hat mehr Spass
gemacht.
Ich kann mich aber an die DLRG erinnern, die haben am Ende ihres Kurses
auch die theorie geprueft. Es gab ein kleines Heft, wo alles drinstand,
was fuer die Pruefung wichtig war, und dann wurden halt die Inhalte des
Heftes abgefragt... Die Einzige die dort nicht genuegend Punkte gesammelt
hatte, zeigte mit einem Referat, dass es nur ein "Pruefungsaussetzer" war.
\V/ Friede und Langes leben
--
eMail: ger...@gmx.de
Wie schient man nochmals den Tawara-Schenkel ???
> Wie schient man nochmals den Tawara-Schenkel ???
LOL,
Reizleitungssystem des Herzens? Jetzt richtig?
Gruß,
Markus
>Machner...@t-online.de (Markus Machner) schrub/wrote:
>
>> So wie ich es bisher in dieser NG mitbekommen hab´, entspricht der San-A
>> in etwa dem (ehm.) EHF-Kurs der JUH.
>
>Yep.
>
>> Dort wurde niemand niedergemacht,
>> weil er die Theorie nicht packte - niemand hat sie _nicht_ geschafft.
>
>Genau. Probleme gab es bei uns - wenn überhaupt - bisher immer nur in
>der Praxis.
Teilweise muß ich mich schon über uns (DIE Ehrenamtlichen) wundern.
WIR wollen bei unserer Arbeit im RD genau wie die HA behandelt werden,
WIR wollen RTW, NAW, ELW... fahren,
WIR beschwerden uns wenn es immer heißt, DIE Ehrenamtlichen seien
schlecht ausgebildet,
A B E R die Kurse und Prüfungen sollen so leicht sein, daß sie jeder
schafft und keiner etwas dafür tun muß !
- Das verstehe ich nicht ganz -
Es kann doch nicht angehen, das jeder -übertrieben gesagt - für das
Absitzen der Zeit im San-Kurs seine Bescheinigung bekommt.
Bei uns im KV gibt es eigentlich immer ein paar Leute die den Kurs
nicht bestehen. Das liegt teilweise an der Theorie (nicht vorbereitet)
, teilweise an der Praxis (teilweise grobe Schnitzer bzw. der
Aufregung - wie beim normalen Einsatz auch - ).
Für die Prüfung wird immer ein ganzer Tag verwendet. Zuerst kommt die
Schriftliche Prüfung drann, dann der praktische Teil.
Der praktische Teil besteht bei uns auch ca. 5 - 7 Stationen, bei
denen die Teilnehmer Ihre Können zeigen müßen.
Im Abschluß setzten sich die Ausbilder zusammen und beraten sich über
die Teilnehmer. Sollte es bei jemanden Probleme gegeben haben, so muß
er entweder den Teil des Kurses wiederholen oder aber wenn er bei
mehreren Stationen voll daneben gelangt hat den ganzen Kurs.
Einige der Ausbilder sind selber Ärzte bzw. Lehr-RA so das ich denke,
wenn sie einen seinen Schein verweigern haben sie gute Gründe.
Auch gibt es da einen gewissen Ermessensspielraum für die Ausbilder;
aber das JEDER den theoretischen Teil schafft....
Es kann doch nicht sein, daß bei den Hauptamtlichen immer mehr an
Ausbildung gefordert wird, wärend bei den Ehrenamtlichen jeder
Blaulicht fahren darf.
Selbst wenn der Helfer nicht RD fährt, sondern "NUR"
Sanitätsabstellungen macht, tritt er als ein Helfer der HO auf, und
die Patienten ist es egal ob er nun RA, RS oder Helfer ist.
PS: Ich wollte keinem auf die Füße treten, ich wundere mich nur über
die Einstellungen von einigen Leuten zu den Prüfungen.
>Gruß
>Thomas
>--
Gruß
Jürgen
(ein Ehrenamtlicher )
--
Jürgen Stawartz
91056 Erlangen
Hallihallo,
>Es kann doch nicht sein, daß bei den Hauptamtlichen immer mehr an
>Ausbildung gefordert wird, wärend bei den Ehrenamtlichen jeder
>Blaulicht fahren darf.
Also das ist bei uns nicht so. Wir sind zwar ein recht kleiner OV,
aber nur von den EA-Kräften gesehen. Und wir achten auf die
Ausbildung.
Bei uns dürfen erst die SEGler alleinverantwortlich KTW fahren, beim
RTW auch als zweiter, zumindest ein RS/RA muß dabei sein. Ideal ist
natürlich zwei RA/RS, aber wir haben kaum Leute.
In die SEG kommt man zwar bei uns schon als Sani (nicht RS), aber
dafür wird man auch regelmäßig geschult. Übungen und Dienstabende etc.
Außerdem muß der Leiter RD zustimmen. Der schnappt sich die Leute bei
einigen Diensten und RTW/KTW um ihnen die Hörner abzustoßen.
Auch er ist der Meinung, daß die Ausbildung intensiv sein sollte und
den Leute Spaß machen sollte, dann kann man auch ein hohes Niveau
erreichen, ohne daß es nach viel aussieht. Man muß daran denken, daß
es die Leute neben ihrem Beruf machen und sicherlich nicht sen
Standart der HAs erreichen werden, aber solange beide Seiten sehr gut
eingespielt sind (bei uns sehr gut möglich) .
Und beim Eintritt werden die Leute erst nach einem EH Kurs als dritter
auf Dienste mitgenommen um zu sehen, ob es überhaupt was für sie ist.
Dann kann man sich entscheiden, ob man weitergehende Ausbildung machen
möchte. Meist laufen die (obwohl Lehrrettungswache) beim BV in Köln,
da wir eben kaum Leute haben.
>Selbst wenn der Helfer nicht RD fährt, sondern "NUR"
>Sanitätsabstellungen macht, tritt er als ein Helfer der HO auf, und
>die Patienten ist es egal ob er nun RA, RS oder Helfer ist.
Da kann ich Dir nur voll zustimmen. Man muß mit der Behandlung der EA
anfangen. Klar zeigen, daß man auf sie angewiesen ist, aber im
Gegenzug auch die Qualifikationen der HAs klarmachen und besonders,
daß man Maßnahmen nicht in Zweifel zieht. Ich habe damals bei der JUH
erlebt, daß Medizinstudenten im ersten od. zweiten Semester
regelrecht mit HAs über Maßnahmen diskutiert haben. Vor dem Patienten
natürlich 8(.
Das Dumme ist auch, daß Außenstehende eben nur den Laden sehen und
nicht den einzelnen Sani. Es heißt gleich immer "die machen" oder "die
sind immer". Da kann man nur mit Ausbildung und Aufklärung in der
Bevölkerung gegenhalten.
>PS: Ich wollte keinem auf die Füße treten, ich wundere mich nur über
>die Einstellungen von einigen Leuten zu den Prüfungen.
Gut, die muß man dann halt mal am Riemen reißen. Schließlich ist das
kein Spiel mehr, sondern eine Aufgabe, wo man schnell mal ein Leben
retten muß und der RTW erst noch kommt.Ein Fehler kann hier schnell
fatale Folgen haben. Ein paar mal in solechen Situationen und das
Verantwortungsgefühl ist da....
Gruß,
Daniel Herrmann
--------------------------------------------
Tel.+ Fax 0551-3794177
Juergen Stawartz schrieb:
> Es kann doch nicht sein, daß bei den Hauptamtlichen immer mehr an
> Ausbildung gefordert wird, wärend bei den Ehrenamtlichen jeder
> Blaulicht fahren darf.
Hmpf. Pauschalisierungen helfen hier IMHO nicht. Auf der RD-Schiene wird
von allen Beteiligten dasselbe an Aus- und Fortbildung gefordert.
Teilweise liegen "die Sanis" in ihren jährlichen Fortbildungsstunden
bemerkenswerterweise _über_ den 30 Stunden, die die Retter nach Gesetz
machen müssen. Es hängt also viel von der örtlichen Umsetzung an. Ich
persönlich halte die 30 Stunden Pflichtfortbildung für einen Witz, und
zwar für einen ganz schlechten.
> Selbst wenn der Helfer nicht RD fährt, sondern "NUR"
> Sanitätsabstellungen macht, tritt er als ein Helfer der HO auf, und
> die Patienten ist es egal ob er nun RA, RS oder Helfer ist.
Und genau deswegen wird in denjenigen Gliederungen ein _einheitliches_
Qualitätsmanagement im Ausbildungsbereich betrieben, die den SWD als
Dienstleistung begriffen haben. Ich verweise an dieser Stelle nur auf
das Skript zur Qualitätssicherung im San-Dienst (Dank -> HH-Harburg),
welches auf meinen Seiten zum Download herumlungert. Dies ist _ein_
Beispiel dafür, daß es auch anders geht. Entschieden anders.
> PS: Ich wollte keinem auf die Füße treten, ich wundere mich nur
> über die Einstellungen von einigen Leuten zu den Prüfungen.
Da gebe ich Dir recht, nur ist die Frage der Prüfungen im ehrenamtlichen
Bereich stehts ausgesprochen sensibel. Ich bin auch ein Freund der
praxisorientierten Erfolgskontrolle in der San-Ausbildung, aber alles
hat Grenzen - und vor allem muß die Erfolgskontrolle sich auch am
Standard der Ausbildung selber orientieren. Soll heißen: Erst einmal muß
ich den Leuten eine _gute_ Ausbildung gewähren, dann werden sie auch
wenig Probleme damit haben, bei einer abschließenden Erfolgskontrolle
ihr Wissen in praxisorientierter Weise zu demonstrieren.
- --
Es verabschiedet sich und wuenscht einen charmanten Tag.......
Ingmar Matthias Bolle - Kaulbachstr. 44 - 60596 Frankfurt/Main
Fachbereich Humanmedizin der J. W. Goethe-Universitaet
Homepage: http://www.rz.uni-frankfurt.de/~bolle/
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> Teilweise muß ich mich schon über uns (DIE Ehrenamtlichen) wundern.
> WIR wollen bei unserer Arbeit im RD genau wie die HA behandelt werden,
> WIR wollen RTW, NAW, ELW... fahren,
> WIR beschwerden uns wenn es immer heißt, DIE Ehrenamtlichen seien
> schlecht ausgebildet,
> A B E R die Kurse und Prüfungen sollen so leicht sein, daß sie jeder
> schafft und keiner etwas dafür tun muß !
Ach ja...
Ich habe mich neulich so dermaßen über die Truppführer-Prüfung
(Feuerwehr) aufgeregt:
Kein Mensch passt im Kurs auf, niemand nimmt irgendetwas ernst, und dann
kommt ein dermaßener Witz an Prüfung daher...
(Lachhafte Fragen, Bestehensgrenze von 50% etc.)
Aber "Mir san de Besten..."
Angesichts der immer umfangreicher werdenden Aufgaben der Feuerwehr, des
steigenden Gefahrenpotentials etc. mit Sicherheit *nicht* der richtige
Weg :-(
Uli
--
Uli Meier | u...@meier.camelot.de | Alle Angaben ohne Gewähr
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Um es gleich klar zu stellen, ich bin selbst Ausbilder SAN A+B+C
Anscheinend sind hier in dieser Newsgroup nur noch RS/RA und Ärzte
vertreten, die die absolute Vereinsbrille auf dem Kopf haben. Seit doch
bitte nicht so verbohrt. Das was meine Vorschreiber hier an Meinung
vertreten das kann ja wohl nur ein Scherz sein.
Vielleicht sollte euch einmal klar sein oder werden, das gerade der SAN A
eine BREITENAUSBILDUNG ist, das ist wirklich keine grossartige Spezial-
ausbildung. Jeder interessierte aus der Bevölkerung kann hier teilnehmen.
Genau so wie in einem EH-Kurs auch. Da werde ich bestimmt nicht sagen:
Tut mir leid du hast den Kurs nicht bestanden. Das ist doch paradox.
Anders mag es sicher bei unseren eigenen Helfern aussehen. Hier machen
auch wir eine Püfung, obwohl wir SAN A + B nicht strikt trennen sondern
ausschliesslich komplett anbieten.
Diese Sanitätsausbildung hat aber doch auch mit dem Rettungsdienst
überhaupt nichts zu tun. Mit dieser Ausbildung darf man bei uns gerade
mal als 3. Mann mitfahren. Der zweite Mann auf dem KTW hat bereits
die Ausbildung zum Rettungsdiensthelfer und der zweite auf dem RTW
ist RS.
Ich denke man sollte hier auf dem Teppich bleiben.
Wenn ich schon lese:
>Einige der Ausbilder sind selber Ärzte bzw. Lehr-RA so das ich denke,
>wenn sie einen seinen Schein verweigern haben sie gute Gründe.
Das ist doch idiotisch. Ich will den Ärzten und Lehr-RA keine ihrer
Qualifikationen
abreden, aber es zeigt sich immer wieder das gerade dieser Personenkreis
auf einer ganz anderen Denkebenen ist. Da geht es nur noch um RD und
Intensiv-
medizin. Das ist beim SAN A - Lehrgang absolut quatsch und nicht angebracht.
Sicher, schenken sollte man den Schein niemanden. Das will auch ich nicht,
aber
vergleicht doch niemals die SAN A Ausbildung mit der Ausbildung im
Rettungsdienst.
Ich verstehe überhaupt nicht was dieser sinnlose Kleinkrieg zwischen
Ortsgruppensanis
und Rettungsdienst überhaupt soll. Ich denke die meisten wissen es hier
selbst
nicht einmal, es macht anscheinend nur Spass oder ist in Mode sich darüber
aufzuregen.
Denkt einfach mal über den SAN-A Kurs nach, was hat dieser Kurs für Inhalte,
was dürfen oder können die Teilnehmer hinterher.
Sollte aufgrund einer SAN-A Ausbildung bei euch als Fahrer auf einen KTW
sitzen
dann läuft bei euch allerdings wo anders etwas gewaltig schief !
In diesem Sinne.
CU
Michael
(auch ein Ehrenamtlicher)
Was hat denn dieser Kurs (A/B/C) fuer Inhalte? Was kann ich als Notarzt
von Helfern mit dieser Ausbildung erwarten?
Natuerlich sehe ich das aus dem Blickwinkel des Rettungsdienstes. Gerade
bei groesseren Schadensereignissen kommen diese Helfer zum Einsatz, aber
wenn jemand bisher rettungsdienstlich keinerlei Erfahrung hat, wird er
ziemlich ueberfordert sein, wenn's drauf ankommt. Und wenn ich an manche
unserer "Helfer vor Ort" (BRK-Version des First Responder) denke, dann friert's
mich.
Gruss, Richard
--
+--------------------------+------------------------------------------+
| Dr. Richard Spitz | INTERNET: sp...@ana.med.uni-muenchen.de |
| EDV-Gruppe Anaesthesie | Tel : +49-89-7095-6110 <-- NEW! |
| Klinikum Grosshadern | FAX : +49-89-7095-8886 |
| 81366 Munich, Germany | GSM : +49-172-8933578 |
+--------------------------+------------------------------------------+
Am Thu, 11 Mar 1999 09:30:22 +0100 schrieb Richard Spitz
<Richar...@ana.med.uni-muenchen.de> :
>Was hat denn dieser Kurs (A/B/C) fuer Inhalte? Was kann ich als
Notarzt
>von Helfern mit dieser Ausbildung erwarten?
>
>Natuerlich sehe ich das aus dem Blickwinkel des Rettungsdienstes.
Gerade
>bei groesseren Schadensereignissen kommen diese Helfer zum Einsatz,
aber
>wenn jemand bisher rettungsdienstlich keinerlei Erfahrung hat, wird
er
>ziemlich ueberfordert sein, wenn's drauf ankommt.
San A: Sanitätsausbildung als Breitenausbildung für alle die Personen,
die mehr wissen möchten als das, was im EH-Kurs gelehrt wird
San B: SanitätsDIENSTausbildung für Einsatzkräfte des DRK, die im
Sanitätsdienst tätig werden
San C: modulare Zusatzausbildung, auch speziell für bestimmte
Einsatzbereiche (z.B. "San C Bergwacht")
In NRW gilt für Einsatzkräfte in den San-Gruppen der Einsatzeinheiten
(entspricht den SEG-San des BRK): Ausbildung San A+B+C plus Praktikum
von 100 Std. im Rettungsdienst. Damit ist der nrw. Standard des
Rettungshelfers erreicht. Ich vermag dann die von Dir "geargwöhnte"
Überforderung nicht zu erkennen!
Einzelheiten zu den Inhalten der verschiedenen Ausbildungsgänge kann
Dir sicherlich Dein BRK-Kreisverband sagen.
mfg Christoph Brodesser
-----BEGIN PGP SIGNATURE-----
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Comment: bitte meinen alten RSA-Key nicht mehr verwenden!
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Christoph Brodesser Merschkamp 13 D-48356 Nordwalde
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Dringend? dann cc: 01722...@d2-message.de (only subject)
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>Was hat denn dieser Kurs (A/B/C) fuer Inhalte? Was kann ich als Notarzt
>von Helfern mit dieser Ausbildung erwarten?
Der SAN A - Kurs ist um es vielleicht einfach zu sagen ein sehr intensiver
EH-Lehrgang
an praktischen Wissen kommt hier zum Beispiel dazu, Tragen von Verletzten,
Arzneimittel
im Auftrag des Arztes verabreichen (Tabletten, Säfte - KEINE Injektionen
odgl. !), Registrieren,
HLW in der 2 Helfer Methode, Blutdruckmessen.Mehr ist das nicht. Die Helfer
sollen hier einen
tieferen Background bekommen um zum einen sicherer in ihren Maßnahmen zu
werden und zum
anderen Verletzungszustände besser einschätzen zu können. Diese Ausbildung
besuchen alle DRKler
und interessierte aus der Bevölkerung.
Der SAN B - Kurs ist gedacht z.B. für SEG-Personal Fachdienstpersonal,
Betriebssanitäter.
Hier geht es mehr in die Praxis. Den Teilnehmern wird der Umgang mit
Absauggeräten,
Beatmungen, Sauerstofflaschen, Vakuummatratzen, Vakuum- und
Luftkammerschienen,
Vorbereiten einer Injektion und Infusion, Fiebermessen, Führen von
Überwachungsbögen,
Rettung und Transport, Schaufeltrage und vorbereiten und zureichen bei der
Intubation.
Ausserdem werden diverse Zustände des Verletzten noch tiefer erklärt.
Der SAN C - Kurs ist relativ fachspezifisch. Hier gibt es für die
verschiedenen Einheiten
(Bergwacht, Wasserwacht, Bereitschaften) verschieden Leitfäden. Hier werden
spezielle
Techniken und Möglichkeiten in diesen Bereichen vermittelt.
SAN - C - Themen (SEG, Bereitschaften): Sauerstoffbehandlungsgerät, Unfälle
mit Gefahrstoffen,
Pflegerische Maßnahmen - Hilfe beim Verrichten der Notdurft,KTW 4,
Lagerungsgestell für Krankentrage,
HWS-Fixiermanschette, SAM-Splint,
SAN - C - Wasserwacht: Hypothermie und Hitzeschäden, Ertrinkungs- und
Tauchunfälle,
HLW bei Säuglingen und Kleinkindern, Geräte zur Wasserrettung, Rettung mit
dem Motorboot,
Von einem reinen SAN - A ausgebildeten Helfer kannst du als Notarzt genauso
viel erwarten
wie von einem Ersthelfer. Vielleicht ein wenig mehr Sachverstand, aber keine
großartigen
praktischen Hilfen (siehe Inhalte oben).
Nach der SAN - B Ausbildung kannst du (siehe wieder oben) von diesem doch
schon einiges
mehr erwarten. Allerdings ist dies dann davon abhängig wie der aktuelle
Wissensstand der
Helfer ist. Sollte der Helfer nicht als 3. Mann mitfahren muss er zumindest
in Unterrichten
in seinem Ortsverband sein Wissen und Fertigkeiten üben, ansonsten kannst du
nach ein
paar Jahre auch von diesem nicht mehr viel erwarten.
Die SAN-C ausgebildeten Helfer sind in der Regel wirklich gut ausgebildet,
vor allem
weil sie teilweise in ihren Fachbereichen viel Erfahrung haben und in der
Regel auch
einen aktuellen Wissensstand aufweisen.
>Natuerlich sehe ich das aus dem Blickwinkel des Rettungsdienstes. Gerade
>bei groesseren Schadensereignissen kommen diese Helfer zum Einsatz, aber
>wenn jemand bisher rettungsdienstlich keinerlei Erfahrung hat, wird er
>ziemlich ueberfordert sein, wenn's drauf ankommt.
Sicher, ohne praktische Erfahrung wird es sicherlich schon stressig für die
Helfer,
aber auch bei groesseren Schadensereignissen ist ja die primäre Aufgabe
dieser
Helfer eine reine Erstversorgung durchzufuehren. Aber ich denke falls ein
Notarzt oder
Arzt von einem Helfer Assistenz benötigt, dann wird nicht gerade der
"frische SAN-A-ler"
dies übernehmen.
>Und wenn ich an manche
>unserer "Helfer vor Ort" (BRK-Version des First Responder) denke, dann
friert's
>mich.
Der Helfer vor Ort sollte ja Rettungsdienst erfahren sein. Ausserdem hat er
mindestens SAN A+B, meines Wissen muss er doch sogar Rettungsdiensthelfer
sein.
Ich denke so schlecht ist der Helfer vor Ort gar nicht. Es geht ja darum
qualifiziert
Erste Hilfe zu leisten und nicht mit Injektionen und Infusionen loszulegen -
das ist dann
Sache des RD und des Notarztes.
Ich hoffe das sich vielleicht ein bisschen mehr Verstaendnis fuer den
"Nachwuchs" in diesem
Bereich bildet. Nicht jeder wird ja schliesslich gleich als RS, RA oder
Notarzt geboren oder hat
dies von Anfang an gelernt.
Gruss, Michael
Schoen waer's. Zumindest in dem Bereich, den ich ueberblicke, ist das leider
nicht die Regel. Daher meine Skepsis.
> Ich denke so schlecht ist der Helfer vor Ort gar nicht. Es geht ja darum
> qualifiziert
> Erste Hilfe zu leisten und nicht mit Injektionen und Infusionen loszulegen -
> das ist dann
> Sache des RD und des Notarztes.
Natuerlich ist der HvO eine prima Sache, wenn da eine gewisse Mindestquali-
fikation und laufende praktische Erfahrung dahinterstecken. Aber wenn diese
Mindestanforderungen nicht erfuellt werden und es m.E. darum geht, dass das
BRK seinen Claim gegenueber den Feuerwehren mit ihren First Respondern ab-
steckt, dann ist das schon sehr fraglich.
Jedenfalls vielen Dank fuer die ausfuehrlichen Erlaeuterungen zu den Inhalten
der San-Kurse. Gelten die eigentlich "lebenslang", oder gibt es Anforderungen
an die laufende Fortbildung bzw. Einsatzstunden?
Gruss, Richard
--
+--------------------------+------------------------------------------+
| Dr. Richard Spitz | INTERNET: sp...@ana.med.uni-muenchen.de |
| EDV-Gruppe Anaesthesie | Tel : +49-89-7095-6110 |
Da muss ich dir voll und ganz recht geben. Gerade das BRK hat hier eine
sehr,
sagen wir mal - komische - Einstellung dazu. Tatsaechlich erweckt es den
Eindruck
hier eine Flaeche mit Personal abzudecken, dass ganz und gar nicht dafuer
geeignet ist. Auch bei uns betrachte ich dies mit Sorge. Der HvO ist bei uns
erst
in der Planung - aber ich denke auch hier werden die Helferanforderungen
nicht
sehr hoch angesetzt - leider. Auch im Bereich der SEG fahren hier bei uns
Helfer mit, die irgendwann einmal einen EH-Kurs genossen hatten. Von
einer SAN-Ausbildung will ich mal gar nicht reden. Schrecklich - aber was
will
man als einzelner tun. Ganz oben merkts keiner oder interessiert es
niemanden
und an der Basis hat man allein ganz schlechte Karten.
>
>Jedenfalls vielen Dank fuer die ausfuehrlichen Erlaeuterungen zu den
Inhalten
>der San-Kurse. Gelten die eigentlich "lebenslang", oder gibt es
Anforderungen
>an die laufende Fortbildung bzw. Einsatzstunden?
>
Das ist eine gute Frage. Generell gilt der SAN-Lehrgang, nachdem er einmal
bestanden wurde, fuer immer. Das heisst alle Lehrgaenge die du waehrend
deiner
weiteren Dienstzeit absolvieren moechtest und die einen SAN-Lehrgang
voraussetzen,
kannst du damit machen. Ansonsten verhaelt es sich wie bei einem
EH-Lehrgang.
Wenn du wenig oder gar nichts mit Unterrichten oder aktiven Diensten zu tun
hast
dann sollte man den SAN-Lehrgang schon wieder ab und zu mal wiederholen.
Ansonsten kann man in den Ortsverbaenden durch Unterrichte zu bestimmten
Themen,
die auch SAN-Ausbilder halten sollten, seine Kentnisse auffrischen sofern
man nicht
sowieso damit oefters zu tun hat (z.B. 3. Mann). Eine generelle
Fortbildungspflicht
oder Einsatzstundennachweise gibt es aber nicht. Ist auch nicht im Sinne des
Erfinders.
Ich wäre ja schon froh wenn die meisten Rotkreuzler in unserem KV wenigstens
einmal
die SAN-Ausbildung besuchen wuerden.
Ganz krasses Beispiel: Ich bin aktiver Wasserwachtler. Mein
Ortsgruppenleiter ist jetzt
schon ca. 25 Jahre bei dem Verein und hat noch nie die Ambition gezeigt eine
Ausbildung
zu besuchen. Das einzige was der hat ist ein alter EH-Lehrgang. Das wars.
Mit AV-Blöcken ! ;-)))
Gruß,
Ingo
--
****************************
* *
* Ingo Schilk *
* Ernst-Lemmer-Str. 14 *
* 35041 Marburg *
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* Tel./Fax: 06421-83338 *
* mailto:Sch...@gmx.net *
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Richard Spitz schrieb:
> Gerade bei groesseren Schadensereignissen kommen diese Helfer
> zum Einsatz, aber wenn jemand bisher rettungsdienstlich
> keinerlei Erfahrung hat, wird er ziemlich ueberfordert sein,
> wenn's drauf ankommt.
Zusätzlich zu den Postings von Michael und Christoph möchte ich noch
anmerken, daß es hinsichtlich der Sanitätsdienstausbildung und
sanitätsdienstlichen Tätigkeit auch darauf ankommt, _was man daraus
macht_. Ein einheitliches QM-Konzept kann man auch da fahren,
Vorraussetzung ist natürlich, daß die Führungs- und Leitungskräfte vor
Ort die Notwendigkeit begriffen haben. Wie man sowas aufziehen kann,
dazu findet sich ein Papier der Kollegen aus Hamburg auf meinen Seiten.
Ferner: Gerade im Großschadensfall -das wurde hier bereits vor einiger
Zeit diskutiert- sind gutausgebildete Sanitätshelfer mitunter nützlicher
als sich in Individualmedizin verzettelnde Retter. Sicher kann man das
nicht so pauschal sagen, dennoch muß man sich als Arzt immer
vergegenwärtigen, daß Sanitäts- und Rettungsdienst zwei Paar Schuhe
sind. IMHO liegt das Problem an der Schnittstelle, nicht im San-Dienst
selber.
- --
Es verabschiedet sich und wuenscht einen charmanten Tag.......
Ingmar Matthias Bolle - Kaulbachstr. 44 - 60596 Frankfurt/Main
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> Jedenfalls vielen Dank fuer die ausfuehrlichen Erlaeuterungen zu den Inhalten
> der San-Kurse. Gelten die eigentlich "lebenslang", oder gibt es Anforderungen
> an die laufende Fortbildung bzw. Einsatzstunden?
Bei der JUH: IIRC Wiederholung des Lehrgangs alle drei Jahre.
Wir setzen stattdessen allerdings auf regelmäßige Fortbildung (alle 7
bzw. 14 Tage 90 Minuten).
Gruß
Thomas
--
Thomas Hochstein --- http://thomash.home.pages.de/
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., RV Weinstraße im
Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saar
>>Genau. Probleme gab es bei uns - wenn überhaupt - bisher immer nur in
>>der Praxis.
>
> Bei uns im KV gibt es eigentlich immer ein paar Leute die den Kurs
> nicht bestehen. Das liegt teilweise an der Theorie (nicht vorbereitet)
> , teilweise an der Praxis (teilweise grobe Schnitzer bzw. der
> Aufregung - wie beim normalen Einsatz auch - ).
Ja, bei uns auch. In der Theorie ist bisher allerdings keiner
durchgefallen - was nicht heißt, daß wir auf theoretische Kenntnisse
keinen Wert legen.
Wir nehmen uns ebenfalls für die Abschlußprüfung eines SanH-Kurses
(entspricht ung. San B) einen ganzen Tag Zeit, an dem zunächst eine
schriftliche Prüfung geschrieben wird, danach findet eine mündliche
solche statt, und danach die Praxis in Form eines Fallbeispiels. Der
Erwerb eines HLW-Scheines ist ohnehin Teilnahmebedingung für den Kurs
(falls EH/F und SanH getrennt ausgebildet werden) oder in den Kurs
integriert, muß insofern beim Abschluß nicht erneut überprüft werden.
Der Test ist absichtlich so konzipiert, daß er bestanden werden kann,
wenn die wesentlichen Kenntnisse da sind. IMHO muß niemand durchfallen,
weil er den Blutkreislauf nicht richtig auf die Reihe bringt -
entscheidender für eine San-Ausbildung sind praxisrelevante Themen,
bspw. nach der Symptomatik verschiedener Notfallbilder.
In der mündlichen Prüfung zieht jeder Kursteilnehmer ein Thema, daß dann
intensiver abgefragt wird (in Form eines Prüfungsgesprächs mit - sofern
sich das anbietet - praktischen Demonstrationen). Auch hier legen wir
den Schwerpunkt auf praxisrelevante Kenntnisse.
Der Schwerpunkt der Prüfung ist dann die Praxis, die in Form eines
Fallbeispiels geprüft wird: zwei Helfer werden mit einem von der RUD
vorbereiteten "Opfer" konfrontiert und haben dieses zu versorgen. Je
nach Ablauf und Zeitreserven ergibt sich dann auch die Möglichkeit, die
Übergabe an den Rettungsdienst zu simulieren, so daß die Prüflinge bei
erweiterten Maßnahmen assistieren müssen. Das ist IMHO sehr viel
gewinnbringender als das bloße Demonstrieren dieser Maßnahmen. Ein
Medikament aufziehen oder eine Infusion vorzubereiten ist mehr oder
weniger eine reine Fleißübung; das brauche ich nicht abzuprüfen. Viel
interessanter (realistischer und aussagekräftiger) ist doch, ob das auch
noch in der "Hektik" eines Fallbeispiels klappt. Selbstverständlich wird
auch hier für das Bestehen nur verlangt, daß (a) dem Patienten nicht
geschadet wurde und (b) die erforderlichen Basismaßnahmen korrekt
erfolgten. Wer - unter der Belastung der gestellten Notfallsituation -
keine Infusion richten kann, fällt deshalb nicht durch; das ist zum
einen keine Tätigkeit, die ein SanH unbedingt aus dem Handegelenk
beherrschen muß, zum anderen wird das während der wöchentlichen oder
14täglichen Fortbildungen ja einigermaßen regelmäßig geübt. Wer
allerdings bspw. beim Bewußtlosen die Seitenlage "vergißt" oder beim
Herzpatienten unbedingt die Schocklage verwenden muß, besteht den Kurs
nicht.
Für die Endnote wird der Test einfach, das Prüfungsgespräch doppelt und
das Fallbeispiel dreifach gewertet; bestanden ist die Prüfung, wenn die
Endnote besser als 4,5 ist. Wer allerdings im Fallbeispiel so gravierend
schlecht abgeschnitten hat, daß er im Realfall einen Patienten
gravierend gefährdet hätte, besteht unabhängig von den Ergebnissen in
den anderen Prüfungsteilen *nicht*. Für alle Prüfungsteile, insb. die
Praxis, führen wir im übrigen - nach Möglichkeit noch am selben Tag -
eine Nachprüfung durch.
Mit diesem System sind wir eigentlich bisher recht gut gefahren; die
Qualität der Ausbildung ist recht hoch, dennoch fällt niemand wg.
"Lappalien" durch. Das ganze steht und fällt natürlich mit der Auswahl
der Prüfungsfragen (Konzentration auf das für die Praxis wesentliche)
und der Bewertung der Fallbeispiele.
> Auch gibt es da einen gewissen Ermessensspielraum für die Ausbilder;
> aber das JEDER den theoretischen Teil schafft....
Ist IMHO eine Frage der Schwerpunktsetzung. Die liegt bei uns ganz klar
auf der Praxis, so daß auch bei nicht bestandenem schriftlichem Test die
Pürfung insg. noch bestanden werden kann. Andererseits sind unsere
Kursteilnehmer meistens sehr motiviert und gut vorbereitet; das trägt
natürlich mit zu dem guten Abschneiden bei. So ganz ohne sind die Fragen
auch nicht, die gestellt werden.
> Selbst wenn der Helfer nicht RD fährt, sondern "NUR"
> Sanitätsabstellungen macht, tritt er als ein Helfer der HO auf, und
> die Patienten ist es egal ob er nun RA, RS oder Helfer ist.
Ganz meine Meinung. Eine Sanitätsausbildung darf jemand IMHO nur dann
erfolgreich abschließen, wenn ich ihn danach auch mit gutem Gewissen auf
einen Sanitätsdienst schicken kann.
> Vielleicht sollte euch einmal klar sein oder werden, das gerade der SAN A
> eine BREITENAUSBILDUNG ist, das ist wirklich keine grossartige Spezial-
> ausbildung. Jeder interessierte aus der Bevölkerung kann hier teilnehmen.
> Genau so wie in einem EH-Kurs auch. Da werde ich bestimmt nicht sagen:
> Tut mir leid du hast den Kurs nicht bestanden. Das ist doch paradox.
Wenn ich sehe, auf welchem Niveau Erste Hilfe betrieben wird, dann wird
mir übel. Es kann doch nicht sein, daß die Leute in den Kurs gehen, ihre
paar Märker abdrücken und dann die Lehrgangsbescheinigung geschenkt
bekommen.
Beispiel: In der StVZO steht sinngemäß, daß man befähigt sein muß, Erste
Hilfe zu leisten, da steht nicht drin, daß man lediglich einen Zettel
(Quittung) über das Absitzen von 4 bzw. 8 Doppelstunden vorlegen muß.
> Anders mag es sicher bei unseren eigenen Helfern aussehen. Hier machen
> auch wir eine Püfung, obwohl wir SAN A + B nicht strikt trennen sondern
> ausschliesslich komplett anbieten.
> Diese Sanitätsausbildung hat aber doch auch mit dem Rettungsdienst
> überhaupt nichts zu tun. Mit dieser Ausbildung darf man bei uns gerade
> mal als 3. Mann mitfahren. Der zweite Mann auf dem KTW hat bereits
> die Ausbildung zum Rettungsdiensthelfer und der zweite auf dem RTW
> ist RS.
> Ich denke man sollte hier auf dem Teppich bleiben.
Es geht doch nicht ausschließlich um den RD!
Du haust doch auch schon wieder in diese Kerbe.
Wer verbietet Dir denn, auch daß Personal für San-Dienst und KatS auf
ein für diese Zwecke optimales Niveau auszubilden und dieses dann auch
abzuprüfen? Du tust doch weder den Helfern noch der "Kundschaft" einen
Gefallen, wenn Du jeden Stümper, der geil darauf ist, in wichtigen
Klamotten herumzulaufen, auf die Menschheit loszulassen.
> Das ist doch idiotisch. Ich will den Ärzten und Lehr-RA keine ihrer
> Qualifikationen
> abreden, aber es zeigt sich immer wieder das gerade dieser Personenkreis
> auf einer ganz anderen Denkebenen ist. Da geht es nur noch um RD und
> Intensiv-
> medizin. Das ist beim SAN A - Lehrgang absolut quatsch und nicht angebracht.
Du sollst San A-Leute auch nicht auf RD-Niveau ausbilden und abprüfen,
sondern auf A-Niveau. Daß muß aber dann auch sitzen!
> Sicher, schenken sollte man den Schein niemanden. Das will auch ich nicht,
> aber
> vergleicht doch niemals die SAN A Ausbildung mit der Ausbildung im
> Rettungsdienst.
Hmpf...
> Denkt einfach mal über den SAN-A Kurs nach, was hat dieser Kurs für Inhalte,
> was dürfen oder können die Teilnehmer hinterher.
Die Leute sollen Erste Hilfe *beherrschen* und nicht irgendwelche
lächerlichen Seitenlagerungsfragmente mit integrierter Auskugelung der
Schulter basteln... Die Leute sollen in der Lage sein, bei Notfällen
aller Art dergestalt Hilfe zu leisten, daß das Fachpersonal darauf
aufbauen kann, daß das therapiefreie Intervall so kurz wie möglich
gehalten wird, daß Reanimationen tatsächlich dazu führen können, den
Patienten wieder als geheilt entlassen zu können etc.
BLS ist wahrlich keine Hexerei, aber die paar nötigen Handgriffe
*müssen* sitzen!
> Sollte aufgrund einer SAN-A Ausbildung bei euch als Fahrer auf einen KTW
> sitzen
> dann läuft bei euch allerdings wo anders etwas gewaltig schief !
*Das* steht doch überhaupt nicht zur Diskussion.
> Michael
> (auch ein Ehrenamtlicher)
Ich auch!
Aber willst Du erklären müssen: "Das tut mir ja aufrichtig leid, daß
hier Scheiße gelaufen ist, aber wissen Sie, das waren Ehrenamtliche, von
denen kann man ja nichts anderes erwarten..."
Uli
<kopfschüttelnd>
Ich denke das du hier das Problem an der falschen Stelle siehst. Tatsächlich
ist es so, dass Teilnehmer - gerade in den LSM Kursen - mehr oder weniger
die Zeit nur absitzen wollen. Aber es ist halt nun mal so, dass das DRK dies
als Lehrgang anbietet. Es steht niergends, dass der Teilnehmer eine Pruefung
ablegen muss. Das DRK gibt hier nur eine TEILNAHMEBESCHEINIGUNG aus.
Eine Erfolgsgarantie gibt es hier nicht. Und hier ist das eigentliche
Problem.
Die Teilnehmer kommen so gut wie unmotiviert in den Lehrgang weil sie ja
teilnehmen MUESSEN. Wenn die Teilnehmer mit dieser Einstellung den Lehr-
gang wieder verlassen, dann sind nicht die Teilnehmer schuld weil sie
vielleicht
zu bloed sind, sondern der Ausbilder weil er keine Ahnung von
Teilnehmermotivation
hat. Gerade in diesen Kursen ist dies der wichtigste Aspekt.
Ich kann von mir mit ruhigem Gewissen behaupten keinen LSM oder EH -
Teilnehmer
aus dem Kurs entlassen zu haben, der seine praktischen Aufgaben nicht
einwandfrei gekonnt hat. Manche sogar besser wie manch aktiver "Sani".
>
>Es geht doch nicht ausschließlich um den RD!
>Du haust doch auch schon wieder in diese Kerbe.
>Wer verbietet Dir denn, auch daß Personal für San-Dienst und KatS auf
>ein für diese Zwecke optimales Niveau auszubilden und dieses dann auch
>abzuprüfen? Du tust doch weder den Helfern noch der "Kundschaft" einen
>Gefallen, wenn Du jeden Stümper, der geil darauf ist, in wichtigen
>Klamotten herumzulaufen, auf die Menschheit loszulassen.
>
Ich bin ja auch der Meinung unsere eigenen Leute optimal auszubilden, aber
ich weiss nicht, was du schreibst klingt fuer mich so als ob bei euch etwas
gewaltig schieflaeuft ?!
Die Leute, die bei uns den SAN-Kurs verlassen sind alle gut ausgebildet
und wissen was sie gelernt haben und koennen dies auch einwandfrei
anwenden. Beim letzten San-Lehrgang ist einer durchgefallen. Das war
auch OK, das liegt aber an dem Teilnehmer im speziellen, der ist schon
das 3. Mal durchgerauscht. Aber alle anderen haben ihre Prüfung super
absolviert. Vielleicht sollte man hier eher einmal bei den Ausbildern nach-
sehen, denn hier scheinen mir die groesseren Defizite zu sein.
>
>Du sollst San A-Leute auch nicht auf RD-Niveau ausbilden und abprüfen,
>sondern auf A-Niveau. Daß muß aber dann auch sitzen!
>
Absolut deiner Meinung.
>
>Die Leute sollen Erste Hilfe *beherrschen* und nicht irgendwelche
>lächerlichen Seitenlagerungsfragmente mit integrierter Auskugelung der
>Schulter basteln... Die Leute sollen in der Lage sein, bei Notfällen
>aller Art dergestalt Hilfe zu leisten, daß das Fachpersonal darauf
>aufbauen kann, daß das therapiefreie Intervall so kurz wie möglich
>gehalten wird, daß Reanimationen tatsächlich dazu führen können, den
>Patienten wieder als geheilt entlassen zu können etc.
>
>BLS ist wahrlich keine Hexerei, aber die paar nötigen Handgriffe
>*müssen* sitzen!
>
Wie schon gesagt, absolut deiner Meinung. Hier habt ihr meiner
Meinung nach krasse Ausbilderprobleme. Das was du hier im
letzten Teil geschrieben hast erlebe ich ja nicht einmal am Ende
eines LSM Lehrgangs.
>
>Ich auch!
>Aber willst Du erklären müssen: "Das tut mir ja aufrichtig leid, daß
>hier Scheiße gelaufen ist, aber wissen Sie, das waren Ehrenamtliche, von
>denen kann man ja nichts anderes erwarten..."
>
>Uli
>
><kopfschüttelnd>
>
Sagt ja niemand.
Siehe oben ! Und das meine ich auch so !
Michael Frank
"Ingmar M. Bolle" wrote:
> Hmpf. Pauschalisierungen helfen hier IMHO nicht. Auf der RD-Schiene wird
> von allen Beteiligten dasselbe an Aus- und Fortbildung gefordert.
> Teilweise liegen "die Sanis" in ihren jährlichen Fortbildungsstunden
> bemerkenswerterweise _über_ den 30 Stunden, die die Retter nach Gesetz
> machen müssen.
Nur das eine Stunde San-Fortbildung noch lange keine RD-Fortbildung ist
(oder zumindest nicht anerkannt wird)
> Es hängt also viel von der örtlichen Umsetzung an. Ich
> persönlich halte die 30 Stunden Pflichtfortbildung für einen Witz, und
> zwar für einen ganz schlechten.
Ich kenne sonst keinen Beruf in dem mann sich fortbilden _muß_.
Natürlich besuche ich in meinem Berufsleben auch Seminare, Kongresse,..,
aber es gibt außer dem Wissensbedarf keine Verpflichtung hiefür.
Gruß
Ingo
>
>
>
>Ich denke ich muss hier auch mal meine Meinung zu diesem Thema hier
>hinterlassen.
>
>Um es gleich klar zu stellen, ich bin selbst Ausbilder SAN A+B+C
>
>Anscheinend sind hier in dieser Newsgroup nur noch RS/RA und Ärzte
>vertreten, die die absolute Vereinsbrille auf dem Kopf haben. Seit doch
>bitte nicht so verbohrt. Das was meine Vorschreiber hier an Meinung
>vertreten das kann ja wohl nur ein Scherz sein.
Was ich gesagt habe, hat nichts mit irgend einer Vereinsbrille zu tun.
>Vielleicht sollte euch einmal klar sein oder werden, das gerade der SAN A
>eine BREITENAUSBILDUNG ist, das ist wirklich keine grossartige Spezial-
>ausbildung. Jeder interessierte aus der Bevölkerung kann hier teilnehmen.
>Genau so wie in einem EH-Kurs auch. Da werde ich bestimmt nicht sagen:
>Tut mir leid du hast den Kurs nicht bestanden. Das ist doch paradox.
Das sehe ich überhaupt nicht so. Was habe ich als Verunfallter davon,
wenn einer zwar den San A Kurs besucht hat, aber nicht mal die
geringste Ahnung hat, wie er jemaden in die stabile Seitenlage bringe.
Unverantwortlich finde ich es nur, jedem seinen Schein für die bloße
Anwesenheit am Sanitätskurs zu geben, da hier dem Teilnehmer ein
Können bescheinigt wird, das er nicht hat.
>Anders mag es sicher bei unseren eigenen Helfern aussehen. Hier machen
>auch wir eine Püfung, obwohl wir SAN A + B nicht strikt trennen sondern
>ausschliesslich komplett anbieten.
>Diese Sanitätsausbildung hat aber doch auch mit dem Rettungsdienst
>überhaupt nichts zu tun. Mit dieser Ausbildung darf man bei uns gerade
>mal als 3. Mann mitfahren. Der zweite Mann auf dem KTW hat bereits
>die Ausbildung zum Rettungsdiensthelfer und der zweite auf dem RTW
>ist RS.
Auch der 3. Mann gehört bei uns zum Team. Er dient nicht bloß zum
Koffertragen und Brotzeitholen. Er ist schließlich zur Ausbildung mit
auf dem Fahrzeug. Am leichtesten behälten (lernt) man etwas wenn man
es selber tut.
Im Ramen seiner Möglichkeiten wird er bei uns voll in den Einsatz mit
eingebunden, d.h. er legt z.B. Verbände unter Aufsicht an, mißt den
Blutdruck o.ä.
Von daher wird von jedem erwartet, daß er die San-Basics wenigstens
im groben intus hat. Die Feinheiten kommen dann mit der Zeit
automatisch.
>Ich denke man sollte hier auf dem Teppich bleiben.
>Wenn ich schon lese:
>
>>Einige der Ausbilder sind selber Ärzte bzw. Lehr-RA so das ich denke,
>>wenn sie einen seinen Schein verweigern haben sie gute Gründe.
>
>Das ist doch idiotisch. Ich will den Ärzten und Lehr-RA keine ihrer
>Qualifikationen
>abreden, aber es zeigt sich immer wieder das gerade dieser Personenkreis
>auf einer ganz anderen Denkebenen ist. Da geht es nur noch um RD und
>Intensiv-
>medizin. Das ist beim SAN A - Lehrgang absolut quatsch und nicht angebracht.
Das sehe ich ganz anders. Die Sanitätsausbildung soll die Leute auf
die Praxis vorbereiten und der Leitfaden für die Sanitätsausbildung
heißt eben LEITfaden und nicht
So-ist-es-und-nur-so-darf-es-gemacht-werden.
Von daher brauche ich Ausbilder die aus der Praxis kommen und wissen
worüber sie reden und nicht Leute die nur aus dem Leitfaden ablesen
und die entsprechenden Folien dazu auflegen.
>Sicher, schenken sollte man den Schein niemanden. Das will auch ich nicht,
>aber vergleicht doch niemals die SAN A Ausbildung mit der Ausbildung im
>Rettungsdienst.
Die San A Ausbildung vermittelt aber das Grundwissen auf dem die
weiteren Kurse (San B etc.) aufbauen.
Wenn ich schon die Grundlagen nicht vernünftig auf die Reihe bekomme,
wie soll ich dann alles weitere auf die Reihe bekommen ?
Außerdem:
Als ausgebildeter Helfer mit San A trägst Du auf Sanitätsdiensten auch
das Abzeichen am Arm und die Leute erwarten von die qualifizierte
Hilfe - in der ersten Zeit unabhängig vom Rettungsdienst.
[...]
>In diesem Sinne.
>
>CU
>Michael
>(auch ein Ehrenamtlicher)
Gruß
Jürgen
Uli Meier wrote:
> > Vielleicht sollte euch einmal klar sein oder werden, das gerade der SAN A
> > eine BREITENAUSBILDUNG ist, das ist wirklich keine grossartige Spezial-
> > ausbildung. Jeder interessierte aus der Bevölkerung kann hier teilnehmen.
> > Genau so wie in einem EH-Kurs auch. Da werde ich bestimmt nicht sagen:
> > Tut mir leid du hast den Kurs nicht bestanden. Das ist doch paradox.
Bei Organisationsinternen oder werdenen Betriebshelfern, fände ich es schon gut,
wenn eine Art Prüfung das ganze abrundet, denn man kann ja nicht jeden auf die
Menschheit loslassen, denn gerade in diesen Bereichen geht es meist um mehr als
nur Verbände anlgen.. auch das muß man können, die Regel zeigt, das gerade in
Firmen die vorwiegend Büroarbeit leisten, Internistische Notfälle weiter
verbreitet sind als Chrurgische, daher sollten die E-Helfer die SanA haben auch
gut funktionieren und regelmäßig ihre Fortbildungen oder Wiederholungen
besuchen...
> Wenn ich sehe, auf welchem Niveau Erste Hilfe betrieben wird, dann wird
> mir übel. Es kann doch nicht sein, daß die Leute in den Kurs gehen, ihre
> paar Märker abdrücken und dann die Lehrgangsbescheinigung geschenkt
> bekommen.
Nein das auf keinen Fall, aber auf der anderen Seite, wenn einer nicht will, dann
geht er wo anders hin, und bekommt vom anderen Ausbilder die Bescheinigung, da es
zu viele machen und niemendem einer an den Karren fährt, wenn er es nicht kann,
oder der Ausbilder einfach so Bescheinigungen verteilt.. leider.. aber was solls !
> Beispiel: In der StVZO steht sinngemäß, daß man befähigt sein muß, Erste
> Hilfe zu leisten, da steht nicht drin, daß man lediglich einen Zettel
> (Quittung) über das Absitzen von 4 bzw. 8 Doppelstunden vorlegen muß.
Da steht aber auch nicht drin, wie oft man wiederholen muß oder wie lange man das
können muß und man kann von niemedem verlagen das er das nach 15 oder 20 Jahre
noch kann ohne Auffrischungskurse besucht zu haben !
> > Anders mag es sicher bei unseren eigenen Helfern aussehen. Hier machen
> > auch wir eine Püfung, obwohl wir SAN A + B nicht strikt trennen sondern
> > ausschliesslich komplett anbieten.
> > Diese Sanitätsausbildung hat aber doch auch mit dem Rettungsdienst
> > überhaupt nichts zu tun. Mit dieser Ausbildung darf man bei uns gerade
> > mal als 3. Mann mitfahren. Der zweite Mann auf dem KTW hat bereits
> > die Ausbildung zum Rettungsdiensthelfer und der zweite auf dem RTW
> > ist RS.
> > Ich denke man sollte hier auf dem Teppich bleiben.
Hm bei uns fahren fitte San A+B evt. C auch als zweiter Mann, ist aber ne Sache
der Hauptamtlichen und wie sich der San gibt, wenn er fitt ist, und auch mal noch
mehr lernen wollte und auch mehr kann als der Sanh AB hergibt, dann geht das bei
uns klar. Und der San AB mit viel praktischer RD Erfahrung ist nicht unbedingt die
unglücklichste Lösung, denn ein RA ist ja immer auf dem Auto, da finde ich zweimal
RS wie das ja auch gerne mal so druch Diensplanänderungen vorkommen kann
hundsmieserabel..
> abzuprüfen? Du tust doch weder den Helfern noch der "Kundschaft" einen
> Gefallen, wenn Du jeden Stümper, der geil darauf ist, in wichtigen
> Klamotten herumzulaufen, auf die Menschheit loszulassen.
Nun mal nicht so Grob ja ;-) Das meinte er ja auch nicht !
> > Sicher, schenken sollte man den Schein niemanden. Das will auch ich nicht,
> > aber
> > vergleicht doch niemals die SAN A Ausbildung mit der Ausbildung im
> > Rettungsdienst.
>
> Hmpf...
Die Ausbildung ist eine andere der RA ist weit aus befähigter als der SANi... oder
will er das nun bestreiten ??
> Die Leute sollen Erste Hilfe *beherrschen* und nicht irgendwelche
> lächerlichen Seitenlagerungsfragmente mit integrierter Auskugelung der
> Schulter basteln... Die Leute sollen in der Lage sein, bei Notfällen
Hm ich halte die Stabiele Seitenlage für sehr wichtig Du nicht ???
> aller Art dergestalt Hilfe zu leisten, daß das Fachpersonal darauf
> aufbauen kann, daß das therapiefreie Intervall so kurz wie möglich
> gehalten wird, daß Reanimationen tatsächlich dazu führen können, den
> Patienten wieder als geheilt entlassen zu können etc.
Richtig dazu muß die CPR auch sitzen und nicht nur einmal im 15/Rytmuns
weiderhohlt werden... sondern das mal 15 Minuten am Stück lang !
> Ich auch!
> Aber willst Du erklären müssen: "Das tut mir ja aufrichtig leid, daß
> hier Scheiße gelaufen ist, aber wissen Sie, das waren Ehrenamtliche, von
> denen kann man ja nichts anderes erwarten..."
Deshalb kann man ja den Mitgliedern die ehrenamtlich fahren auch ein bischen
zusätzliche nicht nach Leitfaden geortnete Ausbildung zukommen lassen, wo sie an
den RS zugeführt werden, was dann nicht bescheinigt, wird, aber was geht und was
einer kann ist doch wohl wichtiger als das was wo drauf steht was er können sollte
oder ??
> Uli
>
> <kopfschüttelnd>
Na warum denn das nun ??
Auch ein Ehreneimer ...
Marco
Ingo zum Felde schrieb:
> Nur das eine Stunde San-Fortbildung noch lange keine
> RD-Fortbildung ist (oder zumindest nicht anerkannt wird)
Habe ich das gleichsetzen wollen? Doch wohl nicht. Ich wollte lediglich
aussagen, daß viele ehrenamtliche San-Helfer einen erheblich höheren
Fortbildungsaufwand _in ihrer Freizeit_ betreiben als in den RD-Gesetzen
für Rettungsfachpersonal vorgeschrieben.
> Ich kenne sonst keinen Beruf in dem mann sich fortbilden _muß_.
> Natürlich besuche ich in meinem Berufsleben auch Seminare,
> Kongresse,.., aber es gibt außer dem Wissensbedarf keine
> Verpflichtung hiefür.
So wollte ich auch nicht verstanden werden. Ich wollte nur zum Ausdruck
bringen, daß -ein ausreichendes Verständnis der Notwendigkeit
vorausgesetzt- in vielen Gliederungen des Aktiven Dienstes massiv
fortgebildet wird und es auf -gelinde gesagt- Unverständnis stößt, wenn
zB irgendwelche "Retter" aus einer illegitimen Gruppe, welche sich
anmaßt die Geschicke des Verbandes abseits aller geltenden Ordnungen zu
lenken, eine regelmäßige Prüfung für Sanis einführen wollen, während die
auch nebenamtlich für 15,-/h KTW fahrenden Retter ihre 30h machen und
ansonsten kaum irgendwelchen QM-Maßnahmen, schon gar keiner Prüfung
unterworfen sind.
Ich jedenfalls würde mir _nicht_ anmaßen, aufgrund meines RS mich als
von Gott mit Wissen gesegnet zu betrachten. Aber vielleicht liegt das
daran, daß ich aus dem Aktiven Dienst und nicht als Zivi ins Kreuz
gekommen bin und mit "kleinen Sanis" nix am Hut haben will... Womit wir
- -zusammen mit einigen anderen Ingredienzien- wieder bei meinem
Lieblings-Stichwort "Zwei-Klassen-Ehrenamt" wären... :o(
- --
Es verabschiedet sich und wuenscht einen charmanten Tag.......
Ingmar Matthias Bolle - Kaulbachstr. 44 - 60596 Frankfurt/Main
Fachbereich Humanmedizin der J. W. Goethe-Universitaet
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> Dringend? Dann CC: 01772...@smsmail.eplus.de (Subject!) <
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Comment: Ab 01.04.99 gelten ausschließlich meine Keys vom 22.02.99!
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Richard Spitz schrieb in Nachricht
<36E77F1E...@ana.med.uni-muenchen.de>...
>> Diese Sanitätsausbildung hat aber doch auch mit dem Rettungsdienst
>> überhaupt nichts zu tun. Mit dieser Ausbildung darf man bei uns
gerade
>> mal als 3. Mann mitfahren.
>> Denkt einfach mal über den SAN-A Kurs nach, was hat dieser Kurs für
Inhalte,
>> was dürfen oder können die Teilnehmer hinterher.
>Was hat denn dieser Kurs (A/B/C) fuer Inhalte? Was kann ich als Notarzt
>von Helfern mit dieser Ausbildung erwarten?
Du hast ein ganz wichtioges Problem angesprochen: Die Ausbildung "SAN"
oder auch "RDH" ist nirgendwo festgeschrieben oder genormt. Rein
Theoretisch kann ich jeden EH-Kursteilnehmer, der schonb mal 5 Minuten
lang einen RTW von innen gesehen hat als als "RDH" bezeichnen. Bei uns
(priv. RD) gibt es z.B. überhaupt keine Abstufung in A, B oder C,
sondern nur den SAN-Helfer (70 Std. plus RTW und
SAN-Dienst-Praktikumsschichten). Woanders gibt es einen "SAN-A", der
kaum mehr weis und kann als ein EH-Kursteilnehmer. Beide können aber
"wichtig" mit roten Jacken herumlaufen und - gerade in Bayern - auch als
Fahrer eines KTW/RTW eingesetzt werden. (Stichwort "geeignete Person")
Die Ausbildung und Benennung des "Dienstgrades" unterhalb des RS steht
jeder Organisation und jedem RD-Anbieter völlig frei. erst mit dem RS
gibt es entsprechende Verordnungen (RettSanV) oder Gesetzes (RettAssG)
die den minimalen Ausbildungsinhalt vorschreiben.
Gruß
Erich Kirchmayer --- kirch...@gmx.de --
--
-------------------------------------------------------------------
Dieser Beitrag gibt ausschliesslich meine persönliche Meinung zum
Thema wieder
Tel. 089/231182-0, Fax: 089/231182-22 Mobil 0172/8919777
>>Beispiel: In der StVZO steht sinngemäß, daß man befähigt sein muß, Erste
>>Hilfe zu leisten, da steht nicht drin, daß man lediglich einen Zettel
>>(Quittung) über das Absitzen von 4 bzw. 8 Doppelstunden vorlegen muß.
>Ich denke das du hier das Problem an der falschen Stelle siehst.
Warum?
Es geht hier und im SanA auch bereits um Menschenleben.
>>Es geht doch nicht ausschließlich um den RD!
>>Du haust doch auch schon wieder in diese Kerbe.
>>Wer verbietet Dir denn, auch daß Personal für San-Dienst und KatS auf
>>ein für diese Zwecke optimales Niveau auszubilden und dieses dann auch
>>abzuprüfen? Du tust doch weder den Helfern noch der "Kundschaft" einen
>>Gefallen, wenn Du jeden Stümper, der geil darauf ist, in wichtigen
>>Klamotten herumzulaufen, auf die Menschheit loszulassen.
>Ich bin ja auch der Meinung unsere eigenen Leute optimal auszubilden, aber
>ich weiss nicht, was du schreibst klingt fuer mich so als ob bei euch etwas
>gewaltig schieflaeuft ?!
Wenn Du das So verstanden hast, daß wir solche Leute auf die Strasse
schicken, solltest Du Ulis Text nochmals genau lesen.
Ich als Ausbilder möchte mich auch vergewissern, dass ich die Leute
ohne schlechte Gewissen losschicken kann und das geht eben mit einer
Prüfung, die entsprechend den Anforderungen aufgebaut ist.
Was nutzt es mir, wenn ich im Einsatz einen Helfer habe, von dem ich
nicht mal weiß, wie ich ihn einsetzen kann, weil ich nicht weiß, ob er
den Anforderungen im Kurs gerecht wird? (zum Verständnis: wenn ich den
Kurs nicht selbsst gehalten habe!)
>>Die Leute sollen Erste Hilfe *beherrschen* und nicht irgendwelche
>>lächerlichen Seitenlagerungsfragmente mit integrierter Auskugelung der
>>Schulter basteln... Die Leute sollen in der Lage sein, bei Notfällen
>>aller Art dergestalt Hilfe zu leisten, daß das Fachpersonal darauf
>>aufbauen kann, daß das therapiefreie Intervall so kurz wie möglich
>>gehalten wird, daß Reanimationen tatsächlich dazu führen können, den
>>Patienten wieder als geheilt entlassen zu können etc.
>>
>>BLS ist wahrlich keine Hexerei, aber die paar nötigen Handgriffe
>>*müssen* sitzen!
>Wie schon gesagt, absolut deiner Meinung. Hier habt ihr meiner
>Meinung nach krasse Ausbilderprobleme. Das was du hier im
Hier werden keine Zustände geschildert, sondern klare Anforderungen
gestellt, die nur etwas ausgeführt sind, um das ganze zu
verdeutlichen!
>>Ich auch!
>>Aber willst Du erklären müssen: "Das tut mir ja aufrichtig leid, daß
>>hier Scheiße gelaufen ist, aber wissen Sie, das waren Ehrenamtliche, von
>>denen kann man ja nichts anderes erwarten..."
Genau deshalb, damit es nicht zu so einer Aussage kommen muß. Den
Schulabschluß bekommt man ja auch nicht einfach so.
--
Melanie Vick
mel...@meier.camelot.de
>>Vielleicht sollte euch einmal klar sein oder werden, das gerade der SAN A
>>eine BREITENAUSBILDUNG ist, das ist wirklich keine grossartige Spezial-
>>ausbildung. Jeder interessierte aus der Bevölkerung kann hier teilnehmen.
>>Genau so wie in einem EH-Kurs auch. Da werde ich bestimmt nicht sagen:
>>Tut mir leid du hast den Kurs nicht bestanden. Das ist doch paradox.
>
>Das sehe ich überhaupt nicht so. Was habe ich als Verunfallter davon,
>wenn einer zwar den San A Kurs besucht hat, aber nicht mal die
>geringste Ahnung hat, wie er jemaden in die stabile Seitenlage bringe.
>Unverantwortlich finde ich es nur, jedem seinen Schein für die bloße
>Anwesenheit am Sanitätskurs zu geben, da hier dem Teilnehmer ein
>Können bescheinigt wird, das er nicht hat.
>
Anscheinend hat hier fast niemand einen Check um was es wirklich
geht. Weist du, wenn jemand die SAN A Ausbildung hat und z. B.
niemand in die stabile Seitenlage bringen kann, dann ist das nicht
die Schuld des Teilnehmers, dann ist es die Schuld des Ausbilders.
Sowas kann ja wohl nicht sein. Anscheinend ist ja hier der groessten
Meinung nach jeder SAN Aler die groesste Pfeiffe.
Sicher fuer die blosse Anwesenheit sollte und wird er auch den Schein
nicht bekommen. Werdet doch einfach selbst Ausbilder und schaut erst
einmal wie es laeuft und zu laufen hat. Dann koennen wir weiterreden.
>
>Auch der 3. Mann gehört bei uns zum Team. Er dient nicht bloß zum
>Koffertragen und Brotzeitholen. Er ist schließlich zur Ausbildung mit
>auf dem Fahrzeug. Am leichtesten behälten (lernt) man etwas wenn man
>es selber tut.
>Im Ramen seiner Möglichkeiten wird er bei uns voll in den Einsatz mit
>eingebunden, d.h. er legt z.B. Verbände unter Aufsicht an, mißt den
>Blutdruck o.ä.
>Von daher wird von jedem erwartet, daß er die San-Basics wenigstens
>im groben intus hat. Die Feinheiten kommen dann mit der Zeit
>automatisch.
>
Ich habe ja nie was gegenteiliges behauptet. Erst lesen, dann denken, danach
antworten !
>
>Das sehe ich ganz anders. Die Sanitätsausbildung soll die Leute auf
>die Praxis vorbereiten und der Leitfaden für die Sanitätsausbildung
>heißt eben LEITfaden und nicht
>So-ist-es-und-nur-so-darf-es-gemacht-werden.
>Von daher brauche ich Ausbilder die aus der Praxis kommen und wissen
>worüber sie reden und nicht Leute die nur aus dem Leitfaden ablesen
>und die entsprechenden Folien dazu auflegen.
Wieder mal wenig bis keine Ahnung ! Richtig auf die Praxis. Pass mal auf:
Die Praxis nach der SAN - Ausbildung ist normalerweise NICHT der
Rettungsdienst. Hier sieht man doch wieder die typisch starre und unflexible
Denkweise. Deiner Meinung nach haben ausgebildete SAN-Ausbilder also
keine Ahnung. Schön. Meiner Meinung nach hast du keine Ahnung über
diverse Vorgaenge und Organisationsstrukturen im BRK. Ausbilder die
ausschliesslich im RD arbeiten und SAN Helfer ausbilden erzaehlen
meist auf einem Niveau das weit ueber dem SAN-Niveau liegt. Jetzt wirst
du wieder sagen, Super man muss denen mehr Wissen vermitteln als noetig.
Das ist quatsch. Die Teilnehmer wollen keine RS werden, denn sonst würden
sie nicht in dem San-Kurs sitzen. Du kannst einen Teilnehmer nicht mit
Massen an Informationen zuschuetten. das fuehrt einfach zu einer Ueberladung
des ganzen. Es gibt wenige gute SAN-Ausbilder die gleichzeitig im RD fahren
und bei den Basics bleiben koennen. Bei uns im KV haben wir Aerzte komplett
aus der Ausbildung herausgenommen, weil die keine Ahnung hatten was Sie
erzaehlen sollten sondern sind teilweise so tief in ein Thema abgeschweift
das
es uninteressant ist was dieser Arzt vermitteln wollte.
Keiner der jüngeren Ausbilder wird einfach nur Folien auflegen und sagen
so ist es und nicht anders. Aber eine klare Linie wird jeder verfolgen
MÜSSEN.
Auch unser SAN-Instruktor (Leiter Rettungsdienst) vertritt die Meinung eine
Leitfadenkonforme Ausbildung durchzuführen, die man in manchen Bereichen
allerdings
noch etwas tiefergehender behandel kann und die von uns auch tiefergehend
behandelt
wird !
>
>Die San A Ausbildung vermittelt aber das Grundwissen auf dem die
>weiteren Kurse (San B etc.) aufbauen.
>Wenn ich schon die Grundlagen nicht vernünftig auf die Reihe bekomme,
>wie soll ich dann alles weitere auf die Reihe bekommen ?
Hier scheinst du es wieder mal zu kappieren. Richtig die SAN-A vermittelt
Grundwissen und nichts anderes. Hier nochmal ganz deutlich:
Das ganze liegt mehr an dem Ausbilder als du dir vielleicht vorstellen
kannst.
Es nützt dir gar nichts wenn du den besten Arzt aus eurem KV hast, der aber
keine Ahnung von Unterrichten hat. Hier liegt es - und das kannst du mir
glauben -
fast ausschliesslich an den Ausbildern ob es jemand checkt oder nicht !
>
>Außerdem:
>Als ausgebildeter Helfer mit San A trägst Du auf Sanitätsdiensten auch
>das Abzeichen am Arm und die Leute erwarten von die qualifizierte
>Hilfe - in der ersten Zeit unabhängig vom Rettungsdienst.
>
Na sag ich doch. Qualifizierte EH !
Sicher unser Leute sollen und muessen diese Sachen beherrschen. Da sagt doch
niemand - und ich schon gar nicht - irgendetwas dagegen.
Gruss Michael
Melanie Vick schrieb in Nachricht
<7cesmg$h9e$1...@supra.meier.camelot.de>...
>Was nutzt es mir, wenn ich im Einsatz einen Helfer habe, von dem ich
>nicht mal weiß, wie ich ihn einsetzen kann, weil ich nicht weiß, ob er
>den Anforderungen im Kurs gerecht wird? (zum Verständnis: wenn ich den
>Kurs nicht selbsst gehalten habe!)
Selbst wenn du den Kurs selbst gehalten hast wirst du sicherlich
manchmal nicht mehr genau wissen, wie dieser Kursteilnehmer vor
vielleicht 1 oder 2 Jahren mitgearbeitet hat bzw. wie er "war". Und
selbst wenn macht es wenig Sinn, im Einsatz zwischen "guten" und
"schlechten" SAN-X unterscheiden zu müssen.
Eine Abstufung der SAN-Ausbildung wie A, B, C gibt es bei uns nicht.
"unser" SAN-Helfer hat einen bzgl. Kursinhalt und Anforderung genau
definierten Kurs hinter sich UND eine entsprechende Prüfung dazu (die
sich in Theorie und Praxis aufteilt). Eine 100% Garantie für einen
"guten" SAN-Helfer ist das nun auch wieder nicht (Stichwort
"bei-der-Prüfung-Glück-gehabt") aber immerhin ein verwertbarer
Anhaltspunkt für die Möglichkeiten diese Person "SAN-Helfer"
einzusetzen.
>>>Aber willst Du erklären müssen: "Das tut mir ja aufrichtig leid, daß
>>>hier Scheiße gelaufen ist, aber wissen Sie, das waren Ehrenamtliche,
von
>>>denen kann man ja nichts anderes erwarten..."
>
>Genau deshalb, damit es nicht zu so einer Aussage kommen muß. Den
>Schulabschluß bekommt man ja auch nicht einfach so.
Eben. Mit "geschenkten" Kursen und somit erreichten Titeln erweist man
Niemandem einen Gefallen. Weder dem Helfer selbst (der ja auch nicht
weis, wie gut er wirklich ist) noch dem Patienten oder der
Einsatzstruktur. Und nur eine Kursbescheinigung inkl. Titel für reine
Teilnahme an einem Kurs zu verteilen um EA´s (oder
Aushilfen/Teilzeitler) mit wichtigen Titeln zu schmücken ist mit
Sicherheit nicht der richtige Weg.
Michael Frank schrieb in Nachricht
<7cflr1$gf3$1...@zeus.bingo.baynet.de>...
>>>Vielleicht sollte euch einmal klar sein oder werden, das gerade der
SAN A
>>>eine BREITENAUSBILDUNG ist, das ist wirklich keine grossartige
Spezial-
>>>ausbildung. Jeder interessierte aus der Bevölkerung kann hier
teilnehmen.
>>>Genau so wie in einem EH-Kurs auch. Da werde ich bestimmt nicht
sagen:
>>>Tut mir leid du hast den Kurs nicht bestanden. Das ist doch paradox.
>>
>>Das sehe ich überhaupt nicht so. Was habe ich als Verunfallter davon,
>>wenn einer zwar den San A Kurs besucht hat, aber nicht mal die
>>geringste Ahnung hat, wie er jemaden in die stabile Seitenlage bringe.
>>Unverantwortlich finde ich es nur, jedem seinen Schein für die bloße
>>Anwesenheit am Sanitätskurs zu geben, da hier dem Teilnehmer ein
>>Können bescheinigt wird, das er nicht hat.
>>
>
>Anscheinend hat hier fast niemand einen Check um was es wirklich
>geht. Weist du, wenn jemand die SAN A Ausbildung hat und z. B.
>niemand in die stabile Seitenlage bringen kann, dann ist das nicht
>die Schuld des Teilnehmers, dann ist es die Schuld des Ausbilders.
Meinst du? Da kann der Ausbilder noch so gut sein, wenn der Teilnehmer
einfach zu dämlich ist, das Erlernte länger als 10 Minuten zu behalten
kann man den Ausbilder dafür nicht verantwortlich machen.
>Sicher fuer die blosse Anwesenheit sollte und wird er auch den Schein
>nicht bekommen.
Gerade DAS war aber auch ein Thema hier.....
>>Das sehe ich ganz anders. Die Sanitätsausbildung soll die Leute auf
>>die Praxis vorbereiten und der Leitfaden für die Sanitätsausbildung
>>heißt eben LEITfaden und nicht
>>So-ist-es-und-nur-so-darf-es-gemacht-werden.
>>Von daher brauche ich Ausbilder die aus der Praxis kommen und wissen
>>worüber sie reden und nicht Leute die nur aus dem Leitfaden ablesen
>>und die entsprechenden Folien dazu auflegen.
>
>Wieder mal wenig bis keine Ahnung ! Richtig auf die Praxis. Pass mal
auf:
>Die Praxis nach der SAN - Ausbildung ist normalerweise NICHT der
>Rettungsdienst. Hier sieht man doch wieder die typisch starre und
unflexible
>Denkweise.
GRINS. Wir haben als festen Bestandteil des SAN-Kurses Praktika im RD
UND auch im SAN-Dienst festgeschrieben. Ohne Praxis in BEIDEN
Fachbereichen bekommt also niemand seinen SAN-Abschluss! Ich halte es
durchaus für wichtig, daß auch SAN-Helfer schon ein bischen wissen, was
im RD abgeht. Immerhin werden sie auch an der Schnittstelle SAN-D/RD
eingesetzt (Übergabe, assistierende Tätigkeiten in Zusammenarbeit mit
dem RD usw.)
>Deiner Meinung nach haben ausgebildete SAN-Ausbilder also
>keine Ahnung. Schön. Meiner Meinung nach hast du keine Ahnung über
>diverse Vorgaenge und Organisationsstrukturen im BRK. Ausbilder die
>ausschliesslich im RD arbeiten und SAN Helfer ausbilden erzaehlen
>meist auf einem Niveau das weit ueber dem SAN-Niveau liegt. Jetzt wirst
>du wieder sagen, Super man muss denen mehr Wissen vermitteln als
noetig.
>Das ist quatsch. Die Teilnehmer wollen keine RS werden, denn sonst
würden
>sie nicht in dem San-Kurs sitzen.
Doch, sowas gibt es bei uns. Ich kenne zwar die
BRK-Ausbildungsrichtlinien und "Aufstiege" nicht, bei uns sieht das
jedenfalls immer so aus: SAN-H, RDH, Praktikum (Klink, Retungsdienst)
und dann RS-Abschlusslehrgang. Vorteil hierbei (sicher, wohl sehr
typisch für einen Privaten): Bereits ab der Ausbildung SAN-Helfer kann
der Helfer bei uns Geld (im SAN-Dienst) verdienen, ab RDH auch als
Fahrer von KTW. Somit eignet sich diese Art "Stufenausbildung" ideal
dazu, sich nebenberuflich bzw. neben Schule/Studium eine
Einkommensquelle zu verschaffen (als RS Fahrer von RTW, Beifahrer KTW
und natürlich weiterhin im SAN-Dienst)
Das mag sein, dann wird er es aber auch bei der Prüfung nicht können
und darauf hin seine Befähigung nicht erhalten, zumindest was unsere
eigenen Leute betrifft. Aber was - gerade im Bereich SAN A - die Breitenaus-
bildung angeht da kann man nicht alles über einen Kamm scheren.
Wenn ein interessierter aus der Bevölkerung (Wenn !) kommt und sich
diese Kentnisse aneignen moechte, dann sehe ich hierbei keinen Grund
ihm die Teilnahmebescheinigung zu verweigern. Er macht das fuer sich
privat und was er letztendlich daraus macht liegt doch einzig bei ihm, oder
nicht?
>
>>Sicher fuer die blosse Anwesenheit sollte und wird er auch den Schein
>>nicht bekommen.
>
>Gerade DAS war aber auch ein Thema hier.....
>
Sehe ich doch auch ein, aber die meisten sehen nicht ein das man
einfach nicht Äpfel mit Birnen vergleichen kann.
Sind hier an der Diskussion überhaupt San-Ausbilder beteiligt ?
Das würde mich schon mal interessieren !
>
>GRINS. Wir haben als festen Bestandteil des SAN-Kurses Praktika im RD
>UND auch im SAN-Dienst festgeschrieben. Ohne Praxis in BEIDEN
>Fachbereichen bekommt also niemand seinen SAN-Abschluss! Ich halte es
>durchaus für wichtig, daß auch SAN-Helfer schon ein bischen wissen, was
>im RD abgeht. Immerhin werden sie auch an der Schnittstelle SAN-D/RD
>eingesetzt (Übergabe, assistierende Tätigkeiten in Zusammenarbeit mit
>dem RD usw.)
>
Wie ich aus deinem Posting erkenne gehörst du nicht dem DRK an, ansonsten
wuerdest du sowas nicht schreiben. Wenn ihr das bei euch so macht gut, aber
diese Ausbildung ziehlt nur auf RD ab - auf nichts anderes !
>
>Doch, sowas gibt es bei uns. Ich kenne zwar die
>BRK-Ausbildungsrichtlinien und "Aufstiege" nicht, bei uns sieht das
>jedenfalls immer so aus: SAN-H, RDH, Praktikum (Klink, Retungsdienst)
>und dann RS-Abschlusslehrgang. Vorteil hierbei (sicher, wohl sehr
>typisch für einen Privaten): Bereits ab der Ausbildung SAN-Helfer kann
>der Helfer bei uns Geld (im SAN-Dienst) verdienen, ab RDH auch als
>Fahrer von KTW. Somit eignet sich diese Art "Stufenausbildung" ideal
>dazu, sich nebenberuflich bzw. neben Schule/Studium eine
>Einkommensquelle zu verschaffen (als RS Fahrer von RTW, Beifahrer KTW
>und natürlich weiterhin im SAN-Dienst)
>
Im BRK ist der Weg zum RS folgender:
EH-Ausbildung - Fachlehrgang RD - Praktikum auf Rettungswache -
Klinikpraktikumm
- Abschlußlehrgang
Die San-Ausbildung im DRK/BRK zielt nicht darauf ab die Leute dem RD
zuzuführen. Zumindest nicht in der Form um sie auf den Weg zum RS
auszubilden.
Auch nen schoenen Gruss
Michael
>> A B E R die Kurse und Prüfungen sollen so leicht sein, daß sie jeder
>> schafft und keiner etwas dafür tun muß !
>Ich habe mich neulich so dermaßen über die Truppführer-Prüfung
>(Feuerwehr) aufgeregt:
>Kein Mensch passt im Kurs auf, niemand nimmt irgendetwas ernst, und dann
>kommt ein dermaßener Witz an Prüfung daher...
>(Lachhafte Fragen, Bestehensgrenze von 50% etc.)
>Aber "Mir san de Besten..."
>
>Angesichts der immer umfangreicher werdenden Aufgaben der Feuerwehr, des
>steigenden Gefahrenpotentials etc. mit Sicherheit *nicht* der richtige
>Weg :-(
Wohl nicht.
Zumindest bei den NRW-FFs gibt erst bei den Fuehrungslehrhaengen am
Institut der Feuerwehr (IdF) ein "Erwachen". Dort merkt man dann u.U.,
dass der eigene Standort/Kreis nicht optimal auf z.B. den
Gruppenfuehrerlehrgang vorbereitet und, aus der Sicht des Beobachters,
dass die Personalauswahl fuer Fuehrungsdienstgrade nicht nur nach
fachlichen Gesichtspunkten erfolgt. :-o
Der TF-Lehrgang wird haeufig als reine Wiederholung der TM-Ausbildung
verstanden, was vom Konzept IMHO eine Fehlentwicklung ist.
Michael Frank schrieb:
> [...] Anscheinend hat hier fast niemand einen Check um was
> es wirklich geht.
Dazu nur folgendes:Der Ton macht die Musik, und im Zweifelsfalle sollte
man einen Text erst zweimal lesen, bevor man in die Tasten haut...
> Weist du, wenn jemand die SAN A Ausbildung hat und z. B.
> niemand in die stabile Seitenlage bringen kann, dann ist das
> nicht die Schuld des Teilnehmers, dann ist es die Schuld des
> Ausbilders.
*staun* Mich würde interessieren, ob Du in Deiner Schulzeit auch so
gedacht hast?! Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt es immer an
der Badehose oder wie?
> Sowas kann ja wohl nicht sein. Anscheinend ist ja hier der
> groessten Meinung nach jeder SAN Aler die groesste Pfeiffe.
Habe _ich_ noch keinem Posting entnehmen können...
> Sicher fuer die blosse Anwesenheit sollte und wird er auch den
> Schein nicht bekommen. Werdet doch einfach selbst Ausbilder
> und schaut erst einmal wie es laeuft und zu laufen hat. Dann
> koennen wir weiterreden.
Aha? *nochmehrstaun* Wie sollte es denn laufen und wie läuft's? Könntest
Du Deine sybillinischen Worte mit etwas Inhalt füllen, statt Dich hier
auf die Position des einzig Wissenden zurückzukämpfen?
> > Von daher wird von jedem erwartet, daß er die San-Basics
> > wenigstens im groben intus hat. Die Feinheiten kommen dann
> > mit der Zeit automatisch.
> Ich habe ja nie was gegenteiliges behauptet. Erst lesen,
> dann denken, danach antworten !
Gut erkannt...
> > Von daher brauche ich Ausbilder die aus der Praxis kommen
> > und wissen worüber sie reden und nicht Leute die nur aus
> > dem Leitfaden ablesen und die entsprechenden Folien dazu
> > auflegen.
> Wieder mal wenig bis keine Ahnung ! Richtig auf die Praxis.
> Pass mal auf: Die Praxis nach der SAN - Ausbildung ist
> normalerweise NICHT der Rettungsdienst.
Wo um Himmels willen wurde denn das behauptet? "Erst lesen, dann denken,
danach antworten !", oder wie war das?!
> Hier sieht man doch wieder die typisch starre und unflexible
> Denkweise. Deiner Meinung nach haben ausgebildete SAN-Ausbilder also
> keine Ahnung.
Seiner Meinung nach sollten Ausbilder Leitfaden und Praxis in Einklang
bringen können, hierzu sind praktische Kenntnisse erforderlich. Das Wort
Rettungsdienst habe ich nicht gelesen und den von Dir angenommenen
Vorwurf nirgends erkennen können. Wem der Schuh paßt, der zieht ihn sich
an? *scnr*
> Schön. Meiner Meinung nach hast du keine Ahnung über
> diverse Vorgaenge und Organisationsstrukturen im BRK.
Ich glaube, über "diverse" Vorgänge im Landesverband BRK des DRK wollen
wir hier auch nicht ausgiebig belehrt werden... *scnr*
> Ausbilder die ausschliesslich im RD arbeiten und SAN Helfer
> ausbilden erzaehlen meist auf einem Niveau das weit ueber dem
> SAN-Niveau liegt.
Obenstehende Pauschalierung mag in Einzelfällen zutreffen, in der
Mehrzahl der Fälle bieten solche Ausbilder aber die Gewähr, die
Schnittstellentätigkeit des San-Dienstes begriffen zu haben und zu
wissen, wie wertvoll die Assistenz gut ausgebildeter Sanis bei
rettungsdienstlichen und/oder ärztlichen Tätigkeiten ist.
> Jetzt wirst du wieder sagen, Super man muss denen mehr Wissen
> vermitteln als noetig. Das ist quatsch. Die Teilnehmer wollen
> keine RS werden, denn sonst würden sie nicht in dem San-Kurs
> sitzen.
Behauptet das irgendwer? Abgesehen davon, daß ich wie alle hier keine
Ahnung habe und mit der Realität nicht vertraut bin, drängt sich mir
doch ein Vergleich zwischen den Tätigkeiten, Handgriffen und
Hilfsmitteln auf, die der Sani in der Sanitätsdienstausbildung erlernen
muß und den Inhalten der RS-Ausbildung. Die Basics gleichen sich doch
verdächtig... Und was das "mehr" an Wissen angeht: Davon war nicht die
Rede. Sondern nur davon, daß praxiserfahrene Ausbilder bestimmte
Problematiken besser überbringen können als Leute, die den Leitfaden
kennen, aber nie den "Leitfaden" kennengelernt haben, der sich durch die
Realität zieht. Egal, ob RD oder sonstwas.
> Bei uns im KV haben wir Aerzte komplett aus der Ausbildung
> herausgenommen, weil die keine Ahnung hatten was Sie
> erzaehlen sollten sondern sind teilweise so tief in ein
> Thema abgeschweift das es uninteressant ist was dieser Arzt
> vermitteln wollte.
Daher ist das natürlich richtig, Schuld der Ärzte ja sowieso.
> [...] , die man in manchen Bereichen allerdings noch etwas
> tiefergehender behandel kann und die von uns auch tiefergehend
> behandelt wird !
Weiter oben schreibst Du, es sollte nie mehr Wissen vermittelt werden
als nötig. Aber egal, welche Bereiche behandelt ihr denn tiefergehend?
Etwa die besonders praxisrelevanten...?
> [...] Na sag ich doch. Qualifizierte EH ! [...]
Ich beziehe mich in meiner Antwort übrigens auf die komplette
Sanitätsdienstausbildung, da IMNSHO San-A-Kräfte sich noch in der
Ausbildung des entsprechenden Fachdienstes befinden und
eigenverantwortliches Arbeiten auf Diensten Sache fertig ausgebildeter
Sanitätshelfer (mind. A+B) ist. Aber das ist ein anderes Thema.
Zusammenfassend: Entweder redet ihr permanent aneinander vorbei oder
- -und das scheint mir wahrscheinlicher- Du willst den kombinierten
Preis
für Leitfadentreue und "In-anderer-Leuts-Posting-etwas-'reindichten" am
silbernen Prozessorstromkreis für Pauschalisierung gewinnen.
Ich habe nämlich nie den Eindruck gewonnen, als ob hier irgendwer den
San-Dienst mit dem RD in einen Topf wirft, Auszubildende mit RD-Latein
volltexten will oder den Leitfaden auf's Altpapier zu werfen gedenkt.
- --
Es verabschiedet sich und wuenscht einen charmanten Tag.......
Ingmar Matthias Bolle - Kaulbachstr. 44 - 60596 Frankfurt/Main
Fachbereich Humanmedizin der J. W. Goethe-Universitaet
Homepage: http://www.rz.uni-frankfurt.de/~bolle/
Fon: +49.(0)69.611280 | GSM: +49.(0)177.2335431 | ICQ: 5173021
> Dringend? Dann CC: 01772...@smsmail.eplus.de (Subject!) <
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- SAN A - Ausbildung ist eine Grundausbildung
- SAN A-Ausbildungen fuer unsere eigenen Mitglieder sollte
sicher etwas tiefergehender sein, als wenn ich diese Ausbildung
nur für die Bevölkerung anbiete.
- Eine Prüfung ist am Schluss auf jeden Fall zu empfehlen, wobei
hier ein gesunder Mix zwischen Theorie und Praxis gefunden
werden muss. Wenn einer z. B. den Blutkreislauf in der Theorie
nicht beherrscht, aber dafür die CPR perfekt sollte man sich und
wird sich wohl auch niemand über einen schlechten Theorietest
auslassen. Hier entscheidet vor allem das praktische Koennen.
- Die SAN-Ausbildung ist zumindest im DRK nicht die Vorstufe
zum Rettungsdienst, auch wenn sich der Lehrgang RDH ziemlich
dem der San-Ausbildung ähnelt.
- Unsere Leute sollen und müssen gut ausgebildet sein. Hierzu
gehört aber auch eine regelmässige Fortbildung in Form von
Unterrichten innerhalb des OV um seine praktischen Kentnisse
frisch und aktuell zu halten. Es gibt nämlich sehr viele Ehrenamtliche
die keine Zeit haben auch noch ehrenamtlich RD zu fahren, nur
um ihre Kentnisse zu optimieren, da es auch noch sehr viel andere
Taetigkeiten gibt die zu tun sind. Aber wie gesagt Fortbildung muss
sein, auch wenn sie nirgends festgeschrieben ist. Hier ist nun vor
allem die persoenliche Einstellung eines jeden Helfers gefragt.
Nachdem ich mich in meinem vorhergegangen Posting etwas im
Ton vergriffen habe moecht ich mich dafuer aber auch entschuldigen. -SORRY-
Auch noch einen schoenen Tag
Gruss
Michael
> Weist du, wenn jemand die SAN A Ausbildung hat und z. B.
> niemand in die stabile Seitenlage bringen kann, dann ist das nicht
> die Schuld des Teilnehmers, dann ist es die Schuld des Ausbilders.
Wenn der Ausbilder es ihm nicht vernünftig beigebracht hat, ist es das
Problem des Ausbilders, sicher; daß der Ausbilder gescheit ausbildet,
setze ich aber einfach voraus. Wenn der Teilnehmer es trotz der
Bemühungen des Ausbilders nicht kapiert, liegt es aber am Teilnehmer.
Notfalls muß er eben solange üben, bis er's kann.
> Werdet doch einfach selbst Ausbilder und schaut erst
> einmal wie es laeuft und zu laufen hat.
Done.
> Deiner Meinung nach haben ausgebildete SAN-Ausbilder also
> keine Ahnung.
Üblicherweise sollte der Ausbilder deutlich weitergehende Kenntnisse
haben als das Ausbildungsziel verlangt. Deshalb ist die erfolgreich
absolvierte San-Ausbildung Voraussetzung für einen EH-Ausbilderschein,
und es ist durchaus sinnvoll und begrüßenswert (wenn auch nicht
*unbedingt* erforderlich), daß San-Ausbilder RS sind oder zumindest über
rettungsdienstliche Erfahrung verfügen. Natürlich müssen sie in der Lage
sein, sich bei der Wissensvermittlung auf das zu beschränken, was ein
SanH können und wissen muß.
> Ausbilder die
> ausschliesslich im RD arbeiten und SAN Helfer ausbilden erzaehlen
> meist auf einem Niveau das weit ueber dem SAN-Niveau liegt.
Dann sind sie als Ausbilder schlichtweg nicht qualifiziert. Wer nicht
von den eigenen Kenntnissen abstrahieren und sich auf die Zielgruppe
einstellen kann, ist als San-Ausbilder ungeeignet.
> Das ist quatsch. Die Teilnehmer wollen keine RS werden, denn sonst würden
> sie nicht in dem San-Kurs sitzen.
Warum? Die RS-Ausbildung für Helfer baut bei der JUH auf dem San-Kurs
auf. Ist das beim BRK anders? Der normale Weg zum (ehrenamtlichen) RS
dürfte doch beim EH-Kurs beginnen und bei der San-Ausbildung
weitergehen.
> Es nützt dir gar nichts wenn du den besten Arzt aus eurem KV hast, der aber
> keine Ahnung von Unterrichten hat.
Natürlich. Die medizinische Qualifikation hat mit der pädagogischen
nichts zu tun. Ein Ausbilder muß über beide verfügen; weshalb auch ein
Arzt erst die entsprechenden Ausbilderlehrgänge (teil-)absolvieren muß,
bevor er San-Ausbilder werden kann.
Gruß
Thomas
--
Thomas Hochstein --- http://thomash.home.pages.de/
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
RV Weinstraße im LV Hessen/Rheinland-Pfalz/Saar
Michael Frank schrieb:
> Ich vermute wirklich einmal wir reden aneinander vorbei.
Das soll ja gelegentlich vorkommen.
> SAN A - Ausbildung ist eine Grundausbildung
Oder auch Breitenausbildung für Außenstehende; jedes Mitglied im Aktiven
Dienst hat -unabhängig vom Fachdienst- im DRK den San A zu haben.
> [...] Eine Prüfung ist am Schluss auf jeden Fall zu empfehlen,
> wobei hier ein gesunder Mix zwischen Theorie und Praxis
> gefunden werden muss.
Wobei ich eine solche Erfolgskontrolle bei Breitenausbildung weglassen
und intern nach dem San B durchführen würde, da man nach diesem
_wirklich_ praxisorientiert und ausgewogen zu prüfen vermag.
> Die SAN-Ausbildung ist zumindest im DRK nicht die Vorstufe
> zum Rettungsdienst, auch wenn sich der Lehrgang RDH ziemlich
> dem der San-Ausbildung ähnelt.
Das hatte ja auch nie jemand behauptet. ;o) Nur muß festgehalten werden,
daß die auf jeden Fall zu beherrschenden Grundkenntnisse bei Sanis/RH/RS
nahezu deckungsgleich sind. Nicht umsonst hat die Rettungsschule eines
Landesverbandes eine Zeitlang auf das "Handbuch Sanitätsdienst" (dieses
blaue) als Ausbildungsunterlage für die RS-Ausbildung zurückgegriffen.
> [...] Aber wie gesagt Fortbildung muss sein, auch wenn sie
> nirgends festgeschrieben ist. Hier ist nun vor allem die
> persoenliche Einstellung eines jeden Helfers gefragt.
Inwieweit er _der in der Dienstordnung festgeschriebenen_
Fortbildungspflicht nachkommt, ja. Aber vor allem die Führungs- und
Leitungskräfte sind gefordert, entsprechende Voraussetzungen dafür zu
schaffen und vor allem die _Notwendigkeit_ der Fortbildung im
Sanitätsdienst -auch unter dem Gesichtspunkt der Dienstleistung bei
Veranstaltungen- zu begreifen und nach innen deutlich zu machen.
> Nachdem ich mich in meinem vorhergegangen Posting etwas im
> Ton vergriffen habe moecht ich mich dafuer aber auch
> entschuldigen. -SORRY-
Shit happens! ;o)
- --
Es verabschiedet sich und wuenscht einen charmanten Tag.......
Ingmar Matthias Bolle - Kaulbachstr. 44 - 60596 Frankfurt/Main
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>Wenn der Ausbilder es ihm nicht vernünftig beigebracht hat, ist es das
>Problem des Ausbilders, sicher; daß der Ausbilder gescheit ausbildet,
>setze ich aber einfach voraus. Wenn der Teilnehmer es trotz der
>Bemühungen des Ausbilders nicht kapiert, liegt es aber am Teilnehmer.
>Notfalls muß er eben solange üben, bis er's kann.
Da sind wir absoult einer Meinung. Allerdings kann es auch welche
geben die trotz üben das ganze nicht raffen. Aber das ist schon
sehr sehr sehr selten.
>Üblicherweise sollte der Ausbilder deutlich weitergehende Kenntnisse
>haben als das Ausbildungsziel verlangt. Deshalb ist die erfolgreich
>absolvierte San-Ausbildung Voraussetzung für einen EH-Ausbilderschein,
>und es ist durchaus sinnvoll und begrüßenswert (wenn auch nicht
>*unbedingt* erforderlich), daß San-Ausbilder RS sind oder zumindest über
>rettungsdienstliche Erfahrung verfügen. Natürlich müssen sie in der Lage
>sein, sich bei der Wissensvermittlung auf das zu beschränken, was ein
>SanH können und wissen muß.
Da sind wir ja auch der gleichen Meinung. Man merkt das du schon
verstanden hast was ich sagen wollte. cool.
>Dann sind sie als Ausbilder schlichtweg nicht qualifiziert. Wer nicht
>von den eigenen Kenntnissen abstrahieren und sich auf die Zielgruppe
>einstellen kann, ist als San-Ausbilder ungeeignet.
Sehe ich auch so, aber es gibt halt leider solche Ausbilder die wirklich nur
die RD-Brille drauf haben und dann leider teilweise an den Teilnehmern
absolut vorbeireden..
>
>> Das ist quatsch. Die Teilnehmer wollen keine RS werden, denn sonst würden
>> sie nicht in dem San-Kurs sitzen.
>
>Warum? Die RS-Ausbildung für Helfer baut bei der JUH auf dem San-Kurs
>auf. Ist das beim BRK anders? Der normale Weg zum (ehrenamtlichen) RS
>dürfte doch beim EH-Kurs beginnen und bei der San-Ausbildung
>weitergehen.
Nein, das ist beim BRK nicht so. Wie im Posting vorher schon geschrieben;
der Weg zum RS läuft beim BRK über:
EH-Lehrgang - Fachlehrgang RDH - Praktikum Rettungswache - Praktikum
Klinikum
Abschlusslehrgang RS
Wie bereits gesagt, der RDH-Lehrgang ähnelt sicher stark dem San-Lehrgang
geht aber spezieller in die Richtung Rettungsdienst. SAN A-C sind beim BRK
auf dem Weg zum RS nicht notwendig.
>
>> Es nützt dir gar nichts wenn du den besten Arzt aus eurem KV hast, der
aber
>> keine Ahnung von Unterrichten hat.
>
>Natürlich. Die medizinische Qualifikation hat mit der pädagogischen
>nichts zu tun. Ein Ausbilder muß über beide verfügen; weshalb auch ein
>Arzt erst die entsprechenden Ausbilderlehrgänge (teil-)absolvieren muß,
>bevor er San-Ausbilder werden kann.
Gleiche Meinung. Deshalb haben wir auch unsere Ärzte aus der Ausbildung
abgezogen. Denen fehlte meist der pädagogische Aspekt um die Ausbildung
überhaupt rüberzubringen und zum anderen war ihnen wohl auch der Inhalt
von den San-Lehrgaengen zu banal, so dass sie immer sehr tief in ein Thema
gegangen sind aber das eigentlich Thema dabei total verfehlten.
Gruss
Michael
Michael Frank schrieb in Nachricht
<7cg0vt$jd2$1...@zeus.bingo.baynet.de>...
>>Wir haben als festen Bestandteil des SAN-Kurses Praktika im RD
>>UND auch im SAN-Dienst festgeschrieben. Ohne Praxis in BEIDEN
>>Fachbereichen bekommt also niemand seinen SAN-Abschluss! Ich halte es
>>durchaus für wichtig, daß auch SAN-Helfer schon ein bischen wissen,
was
>>im RD abgeht. Immerhin werden sie auch an der Schnittstelle SAN-D/RD
>>eingesetzt (Übergabe, assistierende Tätigkeiten in Zusammenarbeit mit
>>dem RD usw.)
>>
>
>Wie ich aus deinem Posting erkenne gehörst du nicht dem DRK an,
ansonsten
>wuerdest du sowas nicht schreiben. Wenn ihr das bei euch so macht gut,
aber
>diese Ausbildung ziehlt nur auf RD ab - auf nichts anderes !
Stimmt, DRK/HO nicht aber auch das Ziel "RD" stimmt so nicht. Wir sind
mit rund 50 festen Mitarbeitern (Tendenz steigend) durchaus auch im
reinen SAN-Dienst aktiv. Dazu gehören neben "Mini-Diensten" mit 1-2
Sanitätern (SB) auch Veranstaltungen mit bis zu über 40.000 Besuchern.
Allerdings - in einem hast du recht: Die Ausbildung zielt nicht auf den
Einsatz im Kat-S ab. Dennoch - bei so grossen Diensten wie oben
geschildert sind Anlehnungen an gewisse Strukturen des Kat-S nicht
wegzudenken.
>>Doch, sowas gibt es bei uns. Ich kenne zwar die
>>BRK-Ausbildungsrichtlinien und "Aufstiege" nicht, bei uns sieht das
>>jedenfalls immer so aus: SAN-H, RDH, Praktikum (Klink, Retungsdienst)
>>und dann RS-Abschlusslehrgang. Vorteil hierbei (sicher, wohl sehr
>Im BRK ist der Weg zum RS folgender:
>EH-Ausbildung - Fachlehrgang RD - Praktikum auf Rettungswache -
>Klinikpraktikumm
>- Abschlußlehrgang
Ist das wirklich sinnvoll? Ich finde eine Art "Stufenausbildung"
sinnvoller. Schon als SAN-H werden die Helfer bei Einsätzen eingesetzt
und bekommen somit die ersten med. Erfahrungen die m.E. sicherlich bei
einer möglichen weiteren RD-Laufbahn sinnvoll sind. Da zudem auf diesen
Weg jeder RD´ler auch die SAN-Ausbildung und die entsprechenden
Erfahrungen machen muss, ist der "Abstand" RD ./. SAN-D nicht so gross.
>Die San-Ausbildung im DRK/BRK zielt nicht darauf ab die Leute dem RD
>zuzuführen. Zumindest nicht in der Form um sie auf den Weg zum RS
>auszubilden.
s.o. - ob das immer so nützlich ist???
>
>Juergen Stawartz <ea...@fen.baynet.de> schrieb in Nachricht
>36e941c0...@news.fen.baynet.de...///
>
[..]
>
>Anscheinend hat hier fast niemand einen Check um was es wirklich
>geht. Weist du, wenn jemand die SAN A Ausbildung hat und z. B.
>niemand in die stabile Seitenlage bringen kann, dann ist das nicht
>die Schuld des Teilnehmers, dann ist es die Schuld des Ausbilders.
>Sowas kann ja wohl nicht sein. Anscheinend ist ja hier der groessten
>Meinung nach jeder SAN Aler die groesste Pfeiffe.
>Sicher fuer die blosse Anwesenheit sollte und wird er auch den Schein
>nicht bekommen. Werdet doch einfach selbst Ausbilder und schaut erst
>einmal wie es laeuft und zu laufen hat. Dann koennen wir weiterreden.
[..]
>Ich habe ja nie was gegenteiliges behauptet. Erst lesen, dann denken, danach
>antworten !
[..]
>Wieder mal wenig bis keine Ahnung ! Richtig auf die Praxis. Pass mal auf:
[..]
>keine Ahnung. Schön. Meiner Meinung nach hast du keine Ahnung über
>diverse Vorgaenge und Organisationsstrukturen im BRK. Ausbilder die
Ich habe keine Lust mich auf ein derart niedriges Niveau zu begeben!
Das andere geht per Mail an Michael.
Nur soviel zur Ahnungslosigkeit:
Ich bin schon seit einiger Zeit beim BRK und leite seit nunmehr über
1,5 Jahren eine Bereitschaft mit über 30 Aktiven aller möglichen
Ausbildungsständen und 3 Ärzte...
[..]
>Gruss Michael
>On Sun, 14 Mar 1999 07:42:58 +0100, "Michael Frank"
><michae...@hof.baynet.de> wrote:
>
>>
>>Juergen Stawartz <ea...@fen.baynet.de> schrieb in Nachricht
>>36e941c0...@news.fen.baynet.de...///
>>
>[..]
>>
>>Anscheinend hat hier fast niemand einen Check um was es wirklich
>>geht. Weist du, wenn jemand die SAN A Ausbildung hat und z. B.
[...]
>Ich habe keine Lust mich auf ein derart niedriges Niveau zu begeben!
>Das andere geht per Mail an Michael.
Man sollte doch zuerst alle Nachrichten lesen ... :-)
Nachdem sich Michael für seinen Ton in der NG entschuldigt hat,
ist meine vorherige Mail gegenstandslos.
[..]
Mit der Hoffnung auf eine weitere sachliche Diskussion
>Selbst wenn du den Kurs selbst gehalten hast wirst du sicherlich
>manchmal nicht mehr genau wissen, wie dieser Kursteilnehmer vor
>vielleicht 1 oder 2 Jahren mitgearbeitet hat bzw. wie er "war". Und
Ich meinte direkt nach dem Kurs. Später hat es sich ja schon
herumgesprochen, wie er ist. Wobei man da natürlich auch nicht alles
glauben darf.
>Eine Abstufung der SAN-Ausbildung wie A, B, C gibt es bei uns nicht.
>"unser" SAN-Helfer hat einen bzgl. Kursinhalt und Anforderung genau
>definierten Kurs hinter sich UND eine entsprechende Prüfung dazu (die
Ist bei uns genauso.
--
Melanie Vick
mel...@meier.camelot.de
>> abzuprüfen? Du tust doch weder den Helfern noch der "Kundschaft" einen
>> Gefallen, wenn Du jeden Stümper, der geil darauf ist, in wichtigen
>> Klamotten herumzulaufen, auf die Menschheit loszulassen.
> Nun mal nicht so Grob ja ;-) Das meinte er ja auch nicht !
Um qualifiziertes Personal zu haben, muß ich es qualifiziert ausbilden
und den Ausbildungsstand auch entsprechend abprüfen. Der Grundtenor des
Ursprungspostings war doch, daß man bei Kursen wie EH, San-A etc.
niemanden durchfallen lassen sollte.
*Natürlich* soll man solche Kurse nicht auf RD-Niveau halten und prüfen,
aber das Ziel, nämlich Helfer zu haben, die in ihrem Bereich die
notwendigen Maßnahmen sicher und qualifiziert beherrschen, sollte auf
alle Fälle erreicht werden. Und wer das nicht bringt, der besucht den
Kurs halt so lange, bis er es kapiert.
>> > Sicher, schenken sollte man den Schein niemanden. Das will auch ich nicht,
>> > aber
>> > vergleicht doch niemals die SAN A Ausbildung mit der Ausbildung im
>> > Rettungsdienst.
>>
>> Hmpf...
> Die Ausbildung ist eine andere der RA ist weit aus befähigter als der SANi... oder
> will er das nun bestreiten ??
Da komme ich nun nicht mit...
Vielleicht so:
Die Anforderungen an einen Moped- und einen Lkw-Fahrer sind durchaus
unterschiedlich. Der eine muß sein Töfftöff beherrschen, der andere ein
Monstrum mit über 40t.
Trotzdem muß der Mofler wissen, was ihm ein Stop-Schild sagen will; will
heissen: auch wenn ein Mofler nicht über das Wissen eines Lkw-Fahrers
verfügen muß, so muß er doch sicher im Straßenverkehr sein, damit er
sich und andere nicht gefährdet.
Und nun zurück zum Thema: Der RA weiß mehr, kann mehr und darf evtl.
sogar mehr als ein San-A.
Das besagt aber nicht, daß ich das San-A Wissen lascher abprüfen darf,
als das RA-Wissen (beides natürlich immer bezogen auf die entsprechenden
*Ausbildungsinhalte*)
>> Die Leute sollen Erste Hilfe *beherrschen* und nicht irgendwelche
>> lächerlichen Seitenlagerungsfragmente mit integrierter Auskugelung der
>> Schulter basteln... Die Leute sollen in der Lage sein, bei Notfällen
> Hm ich halte die Stabiele Seitenlage für sehr wichtig Du nicht ???
Habe ich das an irgendeiner Stelle bezweifelt? Die stabile Seitenlage,
und darauf wollte ich hinaus, bringt aber nur etwas, wenn sie kapiert
und richtig angewendet wurde!
Uli
Hmm.. jetzt kann ich mir unter DRK/HO nicht viel vorstellen. Ist das
ein Kreisverband oder ein Ortsverband. Bei uns betreuen die San-Helfer
eigentlich nur ihre Veranstaltungen am Ort. Bei Grossveranstaltungen
kommen in der Regel der RD und gut ausgebildetet Kraefte aus dem KV
zum Einsatz. Vermutlich zielt die Ausbildung im BRK gerade oder auch
nur im San-Helfer Bereich mehr auf K-Schutz und SEG (Modell Bayern)
ab. Deshalb auch meine Meinung, nachdem unsere Ausbildungswege
zum SAN A-Cler und zum RDH bzw. RS eigentlich verschieden sind.
>
>
>
>Ist das wirklich sinnvoll? Ich finde eine Art "Stufenausbildung"
>sinnvoller. Schon als SAN-H werden die Helfer bei Einsätzen eingesetzt
>und bekommen somit die ersten med. Erfahrungen die m.E. sicherlich bei
>einer möglichen weiteren RD-Laufbahn sinnvoll sind. Da zudem auf diesen
>Weg jeder RD´ler auch die SAN-Ausbildung und die entsprechenden
>Erfahrungen machen muss, ist der "Abstand" RD ./. SAN-D nicht so gross.
>
Das ist sicher eine Frage des Standpunktes. Sicher ist deine Meinung
von Vorteil, wenn ich den Weg zum RD gehen will. Fakt ist aber, dass
die Masse unserer eigenen Mitglieder diesen Weg nicht gehen wird.
Das ist und bleibt bei uns eher die Aussnahme. Die meisten bilden sich
fuer ihren OV aus und fuer den Dienst den sie dort verrichten.
Erfahrungen aus dem RD-Bereich sind meines erachtens nicht nötig.
Sicher schaden können sie nicht, aber als was mann kann und weis
muss man auch durch Fortbildung erhalten. Das wuerde bei vielen die
Kapazitaetsgrenze der Ehrenamtlichkeit sprengen.
Schoene Gruesse
Michael Frank
[...]
> Der Grundtenor des
> Ursprungspostings war doch, daß man bei Kursen wie EH, San-A etc.
> niemanden durchfallen lassen sollte.
Der Grundtenor des Ursprungspostings (MsgId:
<KcTD2.2092$_5.1...@news2.cityweb.de>
"Betreff: SanA ! Hilfe !!")
war schlicht eine Frage nach Hilfen zur San-A "Prüfung".
Die ganze Diskussion scheint sich an mein Posting anzuschließen (stellt
sich beim NS4.5 jedenfalls so dar), wo ich gemeint habe, daß die San-A
"Prüfung" nichts weltbewegendes ist, und man sich deshalb nicht verrückt
machen muß. Es ist eine erweiterte Erste-Hilfe Ausbildung (hat wohl
nichts mit dem RD zu tun - hat mir schon oft geholfen - ich weis: hier
ist Schluß für den Laienhelfer - jetzt muß der RD ran).
Ich habe gesagt (gemeint), wer bei diesem Kurs mitarbeitet (nicht ihn
nur "absitzt"), der hat mit einer "Prüfung" keine Probleme. Wer jetzt
daraufhin den Bogen vom LSM-Kurs für Führerscheinanfänger (Pflicht ->
langweilig, zum RD spannt, hat mich wohl falsch verstanden :-( )
Ich habe NICHT gesagt, man solle Leute nicht durchfallen lassen. Ich
habe gemeint, wenn ein Kursteilnehmer genügend Engagement zeigt (und
dafür sogar hier postet) so sollte er eigentlich auch genug auf dem
Kasten haben, um diese "Prüfung" erfolgreich zu bestehen.
> *Natürlich* soll man solche Kurse nicht auf RD-Niveau halten und prüfen,
> aber das Ziel, nämlich Helfer zu haben, die in ihrem Bereich die
> notwendigen Maßnahmen sicher und qualifiziert beherrschen, sollte auf
> alle Fälle erreicht werden. Und wer das nicht bringt, der besucht den
> Kurs halt so lange, bis er es kapiert.
Dies kann man aber wohl nur von HiOrg-Angehörigen verlangen. Ich gehöre
keiner HiOrg an und habe den EHF-Kurs rein privat besucht (und gezahlt),
um veraltete BW-SanH-Kentnisse aufzufrischen.
> Das besagt aber nicht, daß ich das San-A Wissen lascher abprüfen darf,
> als das RA-Wissen (beides natürlich immer bezogen auf die entsprechenden *Ausbildungsinhalte*)
Appropos "Wissen prüfen":
Theorie - ok. Bei Fallbeispielen und Planspielen habe ich aber immer im
Hinterkopf, das ist nur ein Spiel - NUR eine Übung. Im echten Leben
schießt das Adrenalin hoch, und man befindet sich in einer Situation,
die es zu meistern gilt. Die Lachsalven während solcher Übungen kann
sich wohl jeder vorstellen (Alles vorbildlich gemacht, aber Patient
tot?!? - im "echten" Leben, korrekter Notruf, Basics, Patient lebt! Der
eigene Körper "zittert wie Espenlaub"). Vielleicht sollten in diesem
Ausbildungsschritt doch mehr an dem RD beteiligte Ausbilder mitmachen,
die aus ihrer Praxis erzählen (Bsp. unser Fallbeispiel: heftige
Bauchschmerzen -> niedrig lagern, Beine höher gelagert mit Rolle unter
den Beinen -> dabei gelernt: Beschwerden _richtig_ abfragen!!! HI,
Patient hatte sich nicht "richtig" zu seinen Beschwerden geäußert). ->
Schritt 1 beim Patientenversorgen, erstmal fragen was eigentlich
_wirklich_ los ist (Anamnese).
> >> Die Leute sollen Erste Hilfe *beherrschen* und nicht irgendwelche
> >> lächerlichen Seitenlagerungsfragmente mit integrierter Auskugelung der
> >> Schulter basteln... Die Leute sollen in der Lage sein, bei Notfällen
>
> > Hm ich halte die Stabiele Seitenlage für sehr wichtig Du nicht ???
>
> Habe ich das an irgendeiner Stelle bezweifelt? Die stabile Seitenlage,
> und darauf wollte ich hinaus, bringt aber nur etwas, wenn sie kapiert
> und richtig angewendet wurde!
Zur stabilen Seitenlagerung: Der wichtigste Satz unserer Ausbilderin war
(für mich) sinngemäß: "Wenn Du es nicht machst, ist er tot!"
Die stabile Seitenlagerung muß nicht _schön aussehen_ , hauptsache der
Mund ist unterhalb des Magens (und eben überstreckt)
Ich schreibe jetzt eben aus Laiensicht. Wo ich falsch liege, bitte
korrigiert mich.
> Uli
Gruß,
Markus
Uli Meier wrote:
> Um qualifiziertes Personal zu haben, muß ich es qualifiziert ausbilden
> und den Ausbildungsstand auch entsprechend abprüfen. Der Grundtenor des
> Ursprungspostings war doch, daß man bei Kursen wie EH, San-A etc.
> niemanden durchfallen lassen sollte.
Hm ich sehe das von der praktischen Seite, wenn ich eine Prüfung gestalte, und die Leute
diese bestehen lasse, dann gebe ich ihnen das Gefühl etwas geschaft zu haben. Der eine
reagiert mit "ich bins" drauf und der andere nimmt das cooler. Übrigends bei uns darf
mit abgeschlossener Sanausbildung keiner in den ersten zwei jahren als Verantwortlicher
auf einen Dienst. Also immer als Praktikant. Denn nur weil man das ganze im Kurs gelernt
hat ist man noch lange kein Sanitäter. Und in diesen zwei Jahren kann ich dann immernoch
gewisse Deffizite die in der Ausbildung nicht ankamen in weiteren Ausbildungen an den
Gruppenabenden bereinigen.
> *Natürlich* soll man solche Kurse nicht auf RD-Niveau halten und prüfen,
> aber das Ziel, nämlich Helfer zu haben, die in ihrem Bereich die
> notwendigen Maßnahmen sicher und qualifiziert beherrschen, sollte auf
> alle Fälle erreicht werden. Und wer das nicht bringt, der besucht den
> Kurs halt so lange, bis er es kapiert.
Wieso denn nicht die Bereitschaftsinterne Ausbildung für unsere Sanis sind in der Regel
immr RD orientiert. Denn es gilt immer wer mehr weiß und mehr kann, kann drausen auch
mehr machen, und dem RD besser unter die Arme greifen, warum nicht etwas mehr erlernen,
als der San hergibt ?? Ist nichts falsches dran. Einen guten Sani habe ich auch erst
dann in meiner Bereitschaft, wenn er ca. 2 - 3 Jahre Diensterfahrung hat und das dann
auch nur wenn er in diesem Zeitraum gute Lehrer hatte, die ihm das praktische
beibringen.
> >> Die Leute sollen Erste Hilfe *beherrschen* und nicht irgendwelche
> >> lächerlichen Seitenlagerungsfragmente mit integrierter Auskugelung der
> >> Schulter basteln... Die Leute sollen in der Lage sein, bei Notfällen
>
> > Hm ich halte die Stabiele Seitenlage für sehr wichtig Du nicht ???
>
> Habe ich das an irgendeiner Stelle bezweifelt? Die stabile Seitenlage,
> und darauf wollte ich hinaus, bringt aber nur etwas, wenn sie kapiert
> und richtig angewendet wurde!
Natürlich, aber ich denke jede "Seitenlage" ist drausen wichtig und wenn ich einen
dazusetze der den Pat. festhält, weil er nimmer weiß wie man den Pat. "Stabiel lagert"
und er umzukippen droht. Aber hauptsache der Pat. ist in der Seitenlage und er erstickt
nicht oder ??
Gruß Marco
Michael Frank schrieb in Nachricht
<7ci634$eic$1...@zeus.bingo.baynet.de>...
>>Stimmt, DRK/HO nicht aber auch das Ziel "RD" stimmt so nicht. Wir sind
>>mit rund 50 festen Mitarbeitern (Tendenz steigend) durchaus auch im
>>reinen SAN-Dienst aktiv. Dazu gehören neben "Mini-Diensten" mit 1-2
>>Sanitätern (SB) auch Veranstaltungen mit bis zu über 40.000 Besuchern.
>Hmm.. jetzt kann ich mir unter DRK/HO nicht viel vorstellen.
DRK, BRK, MHD etc. - Hilfsorganisationen halt - so ganz allgemein.
>Ist das
>ein Kreisverband oder ein Ortsverband. Bei uns betreuen die San-Helfer
>eigentlich nur ihre Veranstaltungen am Ort. Bei Grossveranstaltungen
>kommen in der Regel der RD und gut ausgebildetet Kraefte aus dem KV
>zum Einsatz.
Warum? Reichen die eigenen Helfer rein zahlenmässig nicht aus oder
reicht deren Ausbildung nicht aus?
>Vermutlich zielt die Ausbildung im BRK gerade oder auch
>nur im San-Helfer Bereich mehr auf K-Schutz und SEG (Modell Bayern)
>ab. Deshalb auch meine Meinung, nachdem unsere Ausbildungswege
>zum SAN A-Cler und zum RDH bzw. RS eigentlich verschieden sind.
Was ich nachwievor nicht für gut finde.
>>Ist das wirklich sinnvoll? Ich finde eine Art "Stufenausbildung"
>>sinnvoller.
>
>Das ist sicher eine Frage des Standpunktes. Sicher ist deine Meinung
>von Vorteil, wenn ich den Weg zum RD gehen will. Fakt ist aber, dass
>die Masse unserer eigenen Mitglieder diesen Weg nicht gehen wird.
>Das ist und bleibt bei uns eher die Aussnahme. Die meisten bilden sich
>fuer ihren OV aus und fuer den Dienst den sie dort verrichten.
>Erfahrungen aus dem RD-Bereich sind meines erachtens nicht nötig.
>Sicher schaden können sie nicht, aber als was mann kann und weis
>muss man auch durch Fortbildung erhalten. Das wuerde bei vielen die
>Kapazitaetsgrenze der Ehrenamtlichkeit sprengen.
Abgesehen davon, daß ich es eh wohl nie verstehen kann, warum jemand
ehrenamtlich Dienst macht bei Veranstaltungen von Millionen-Stars (siehe
Konzert Michael Jackson etc.) - eine g´scheite Ausbildung kann doch auch
ein Ehrenamtlicher erhalten! Und den RD in heilige und unerreichbare
Höhen zu heben ist auch nicht ganz o.k. Wer bei uns als SAN-H anfängt
kann ewig SAN-H bleiben, im SAN-Dienst seine Dienste machen und dort
Geld verdienen. Er kann aber auch auf Wunsch auch durch weitere
Fortbildungen bis zum RA "aufsteigen". Wie sieht das beim B/D RK aus?
SAN-A,B und wie geht´s weiter, wenn man "mehr" will?
Rein zahlenmaessig wird es bei jedem OV dann teilweise schon eng.
Naja und Ausbildungsstand darueber lass ich mich lieber nicht aus.
Sicher ist auch der teilweise katastrophal.
>>Vermutlich zielt die Ausbildung im BRK gerade oder auch
>>nur im San-Helfer Bereich mehr auf K-Schutz und SEG (Modell Bayern)
>>ab. Deshalb auch meine Meinung, nachdem unsere Ausbildungswege
>>zum SAN A-Cler und zum RDH bzw. RS eigentlich verschieden sind.
>
>
>
>Was ich nachwievor nicht für gut finde.
Das ist sicher eine Frage des Standpunktes.
>
>
>Abgesehen davon, daß ich es eh wohl nie verstehen kann, warum jemand
>ehrenamtlich Dienst macht bei Veranstaltungen von Millionen-Stars (siehe
>Konzert Michael Jackson etc.) - eine g´scheite Ausbildung kann doch auch
>ein Ehrenamtlicher erhalten! Und den RD in heilige und unerreichbare
>Höhen zu heben ist auch nicht ganz o.k. Wer bei uns als SAN-H anfängt
>kann ewig SAN-H bleiben, im SAN-Dienst seine Dienste machen und dort
>Geld verdienen. Er kann aber auch auf Wunsch auch durch weitere
>Fortbildungen bis zum RA "aufsteigen". Wie sieht das beim B/D RK aus?
>SAN-A,B und wie geht´s weiter, wenn man "mehr" will?
>
Das kommt darauf an was du unter "mehr" verstehst.
Du kannst nach SAN-A,B eigentlich alles machen was du willst.
Bei uns in der Wasserwacht z.B. Rettungstaucher, Motorbootführer, Ausbilder
Rettungsschwimmen, Ausbilder Schwimmen,....
Bei den Bereitschaften das gleiche Funkdienst, Technischer Dienst, K-Schutz
(Betreuung, Kochen,...)
Sicher kannst du auch im Bereich RD weitermachen. Allerdings dann eben
mit dem Lehrgang zum RDH den du bei uns wie gesagt auch ohne SAN-Ausbildung
besuchen kannst, nachdem er ja auf EH aufsetzt. Angerechnet wird dir da
leider
auch nichts.
Du siehst, es stehen viele Möglichkeiten und Wege offen. Es gibt ja auch
wahnsinnig viel verschienden Möglichkeiten. Nicht jeder will nur
Sanitätsdienst
schieben. Sicher auch interessant und schön, aber halt nicht für jeden.
Wenn einer unbedingt z. B. Tauchen will, dann kann er dies.
Gruss
Michael
>Im BRK ist der Weg zum RS folgender:
>EH-Ausbildung - Fachlehrgang RD - Praktikum auf Rettungswache -
>Klinikpraktikumm
>- Abschlußlehrgang
>
>Die San-Ausbildung im DRK/BRK zielt nicht darauf ab die Leute dem RD
>zuzuführen. Zumindest nicht in der Form um sie auf den Weg zum RS
>auszubilden.
Hallo Frank,
Schade, daß es so bei Euch im Kreisverband gehandhabt wird.
IMHO ist es sinnvoll, San Helfern RD-Einblicke zu vermitteln und auch mit
Aufbaulehrgängen zum ReHe bzw. ReSan fortzubilden.
Ansonsten könnte unser Kreisverband ( im Zentrum der schönen Hansestadt
Hamburg gelegen ) ein Großteil seiner "San-Dienste" nicht besetzen.
Oder weist Du, wo ich für einen Megarave mal eben 200 RS / RA auftreiben
kann, ohne das der Veranstallter eine kostendeckende Bezahlung ablehnt ?
Nur mit praxis ( sprich: RD ) orientierter San - Ausb. können wir gute
Qualität bei der Besetzung von Diensten bieten.
Daher ist eine rein KatS-ausgerichtete San-Ausbildung in meinen Augen nicht
gerade sinnvoll.
Gruss
Karsten
>
>Daher ist eine rein KatS-ausgerichtete San-Ausbildung in meinen Augen nicht
>gerade sinnvoll.
>
Das sehe ich momentan bei meiner San-B Ausbildung, wir sprechen eigentlich
immer nur von San Diensten oder von KatS. Das kommt aber auf den Ausbilder
an, kommt der aus der Rettung, wird er den Stoff anders "rüberbringen".
grüße boris
Karsten Kokot schrieb:
> Nur mit praxis ( sprich: RD ) orientierter San - Ausb. können wir
> gute Qualität bei der Besetzung von Diensten bieten.
Streiche RD und die Aussage ist voll zustimmungsfähig. Gute Ausbildung
im San-Dienst hat nicht zwingend etwas mit RD zu tun. Es ist IMHO gar
nicht nötig, immer "den RD" als Maß aller Dinge einzusetzen. Qualität
kann man auch anders benennen, nicht nur mit "schöner" klingenden
Schlagworten.
- --
Es verabschiedet sich und wuenscht einen charmanten Tag.......
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> Dringend? Dann CC: 01772...@smsmail.eplus.de (Subject!) <
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