Hallo, alle zusammen,
kennt jemand das LüDoc (alternative Schreibweisen denkbar ;-)) - ein
System zur Dokumentation bei Großschadensereignissen? Wer kann mir
Einzelheiten verraten oder sogar eine Kurzdoku irgendwie zur Verfügung
stellen?
Für dieses Mal genug. Einen schönen Tag noch wünscht
Norbert
--
* Wenn man immer gleich den einfacheren Weg sucht,
* besonders fuer längere Zeitraeume, so wird man ihn nicht finden.
(lles's Gesetz)
Moin, moin
Luedok ist ein Dokumentationssystem, das die BF Lübeck für
Großschadensfälle entwickelt, oder zumindest weiterentwickelt hat.
Es besteht aus Pappkärtchen, die eine Perforation haben, damit der eine
Teil am Patienten und der andere Teil in der Einsatzleitung verbleiben
kann. Es hat insgesamt 4 verschiedene Farben (grün - gelb - rot - blau),
die die Schwere der Verletzungsgrade unterscheiden (leicht bis Tod).
Das System soll (lt Arbeitsgemeinschaft der LNA in Schleswig-Holstein)
landesweit eingeführt werden, defacto ist es zumindest in Lübeck und
Kiel im Einsatz, wo noch weiß ich nicht.
Viele Grüße
Tobias Voß
Tobias Voss schrieb:
> Luedok ist ein Dokumentationssystem, das die BF Lübeck für
> Großschadensfälle entwickelt, oder zumindest weiterentwickelt hat.
>
> Es besteht aus Pappkärtchen, die eine Perforation haben, damit der
> eine Teil am Patienten und der andere Teil in der Einsatzleitung
> verbleiben kann.
Das ist ja eine geradezu revolutionäre Neuentwicklung...
> Es hat insgesamt 4 verschiedene Farben (grün - gelb - rot - blau),
> die die Schwere der Verletzungsgrade unterscheiden (leicht bis Tod).
Eher wohl die Triagestufen I-IV. Aber noch 'was anderes: Ist die
Farbkategorie bei jeder Karte veränderbar oder habe ich verschiedene
Karten unterschiedlicher Farbe? Soll heißen: Wenn ein Patient bei der
zweiten Sichtung anders eingestuft wird, muß ich dann eine neue Karte
ausfüllen?
> Das System soll (lt Arbeitsgemeinschaft der LNA in Schleswig-Holstein)
> landesweit eingeführt werden, defacto ist es zumindest in Lübeck und
> Kiel im Einsatz, wo noch weiß ich nicht.
Was sagt der DRK-Suchdienst dazu?
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Ingmar Matthias Bolle - Kaulbachstr. 44 - 60596 Frankfurt/Main
Fachbereich Humanmedizin der J. W. Goethe-Universitaet
Homepage: http://www.rz.uni-frankfurt.de/~bolle/
Fon: +49 (0)69 611280 | GSM: +49 (0)177 2335431 | ICQ: 5173021
Die Farbkategorie ist (natürlich) nicht veränderbar, weiterhin ist jede
einzelne Karte durchnummeriert und mit der Autokennzeichen für den
jeweiligen RD-Bereich versehen. Dadurch ist eine doppelte vergabe der
Nummern ausgeschlossen.
Nach jeder Änderung in der Einstufung muß eine neue Karte ausgefüllt
werden. Das System hat sich bei diversen Einsätzen der BF Lübeck
bewährt, selbst durfte / mußte ich damit noch nicht arbeiten.
> > Das System soll (lt Arbeitsgemeinschaft der LNA in Schleswig-Holstein)
> > landesweit eingeführt werden, defacto ist es zumindest in Lübeck und
> > Kiel im Einsatz, wo noch weiß ich nicht.
>
> Was sagt der DRK-Suchdienst dazu?
Was der DRK Suchdienst dazu sagt, weiß ich nicht. für nähere und
genauere Informationen solltet Ihr Euch an die Berufsfeuerwehr Kiel,
Westring 325 wenden.
> Ingmar Matthias Bolle - Kaulbachstr. 44 - 60596 Frankfurt/Main
> Fachbereich Humanmedizin der J. W. Goethe-Universitaet
> Homepage: http://www.rz.uni-frankfurt.de/~bolle/
> Fon: +49 (0)69 611280 | GSM: +49 (0)177 2335431 | ICQ: 5173021
Viele Grüße
Tobias
> Tobias Voss schrieb:
>
> > Luedok ist ein Dokumentationssystem, das die BF Lübeck für
> > Großschadensfälle entwickelt, oder zumindest weiterentwickelt hat.
> >
> > Es besteht aus Pappkärtchen, die eine Perforation haben, damit der
> > eine Teil am Patienten und der andere Teil in der Einsatzleitung
> > verbleiben kann.
> Was sagt der DRK-Suchdienst dazu?
>
Was soll er dazu sagen ? Auf die Gefahr hin, daß ich total danebenliege,
aber :
Der Suchdienst kommt doch nicht bei einem regionalen Massenanfall von
Verletzten ins Spiel, sondern doch wohl eher bei überregionalen
Großschadensfällen.
Die Anhängekarten für Erkrankte/Verletzte sind m.E. sowieso total
überholt und auch in Müchen sind meines Wissens bereits von Seiten der
FW und der Organisationen Überlegungen angestrengt worden, eigene Karten
zu entwerfen. Problem waren die hohen Kosten und daß die
BRK-Beschaffungsstelle die Karten "Millionenfach" im Keller hat.
Ich kann mich an meine MHD-Zeit erinnern, wo im SAN-Täschchen noch
Anhängekarten mit zwei (?) roten Ecken waren, die man je nach Bedarf
(für was gleich wieder ??) abreissen konnte. Weiß hier irgendjemand was
daß für welche waren und wie sich das dann mit dem DRK-Suchdienst
verhalten hat?
Viele Grüße aus München -- Helmut Wohlrab
--
--------------------------------------------------------------------------------------------------------
Dieser Beitrag gibt ausschließlich die private Meinung des Autors wieder
--------------------------------------------------------------------------------------------------------
>> Ähh, was ist denn eine 'Kopulation'? Die Vorstufe zur Population <<
Tobias.Voss meinte am 07.10.98 zum Thema "LueDoc" in /DE/ETC/NOTFALLRETTUNG:
TV> > kennt jemand das LüDoc (alternative Schreibweisen denkbar ;-)) - ein
TV> > System zur Dokumentation bei Großschadensereignissen? Wer kann mir
TV> > Einzelheiten verraten oder sogar eine Kurzdoku irgendwie zur Verfügun
TV> g
TV> > stellen?
TV> Luedok ist ein Dokumentationssystem, das die BF Lübeck für
TV> Großschadensfälle entwickelt, oder zumindest weiterentwickelt hat.
TV>
TV> Es besteht aus Pappkärtchen, die eine Perforation haben, damit der eine
TV>
TV> Teil am Patienten und der andere Teil in der Einsatzleitung verbleiben
TV> kann. Es hat insgesamt 4 verschiedene Farben (grün - gelb - rot - blau)
TV> ,
TV> die die Schwere der Verletzungsgrade unterscheiden (leicht bis Tod).
Bis auf die Farbcodierung leistet das doch auch die
Standard-Verletztenanhängekarte des DRK, oder?
TV> Das System soll (lt Arbeitsgemeinschaft der LNA in Schleswig-Holstein)
TV> landesweit eingeführt werden, defacto ist es zumindest in Lübeck und
TV> Kiel im Einsatz, wo noch weiß ich nicht.
Für den Kreis Stormarn soll es beschafft werden. Allerdings sind die
Lieferzeiten wohl sehr lang.....
Auf wiederlesen.
Norbert
--
* Wer schläft, sündigt nicht - wer vorher sündigt, schläft besser.
* (Casanova ? )
IMB> > Das System soll (lt Arbeitsgemeinschaft der LNA in Schleswig-Holstein)
IMB> > landesweit eingeführt werden, defacto ist es zumindest in Lübeck un
IMB> d
IMB> > Kiel im Einsatz, wo noch weiß ich nicht.
IMB>
IMB> Was sagt der DRK-Suchdienst dazu?
Es gab bereits ein Rundschreiben des DRK Landesverbandes dazu.
Allerdings scheint das die Verantwortlichen in den Kreisen nicht
sonderlich zu stören...
Und tschüß,
Norbert
--
Gegenüber der Fähigkeit, die Arbeit eines
einzigen Tages sinnvoll zu ordnen ist alles
andere im Leben ein Kinderspiel. (Goethe)
-? PX SX
Tue erst das Notwendige, dann das Mögliche -
und plötzlich schaffst Du das Unmögliche.
(Franz v. Assisi)
Helmut Wohlrab schrieb:
> > Was sagt der DRK-Suchdienst dazu?
> >
>
> Was soll er dazu sagen ? Auf die Gefahr hin, daß ich total
> danebenliege, aber :
> Der Suchdienst kommt doch nicht bei einem regionalen Massenanfall von
> Verletzten ins Spiel, sondern doch wohl eher bei überregionalen
> Großschadensfällen.
Du liegst daneben: Der Suchdienst des DRK ist eine Öffentlich-Rechtliche
Aufgabe, die das DRK wahrnimmt. Ich weiß nicht, wo Du die Trennung
zwischn regional und überregional ziehst, aber der Suchdienst des DRK
hat die Aufgabe, Klarheit über die Opfer bzw. deren Verbleib von
Katastrophenfällen zu schaffen. Ein MANV ist von dieser Aufgabe nicht zu
trennen, denn die _Vorbereitung_ auf selbigen kann von der Vorbereitung
auf einen Katastrophenfall nicht getrennt werden.
>
> Die Anhängekarten für Erkrankte/Verletzte sind m.E. sowieso total
> überholt und auch in Müchen sind meines Wissens bereits von Seiten der
> FW und der Organisationen Überlegungen angestrengt worden, eigene
> Karten zu entwerfen. Problem waren die hohen Kosten und daß die
> BRK-Beschaffungsstelle die Karten "Millionenfach" im Keller hat.
>
> Ich kann mich an meine MHD-Zeit erinnern, wo im SAN-Täschchen noch
> Anhängekarten mit zwei (?) roten Ecken waren, die man je nach Bedarf
> (für was gleich wieder ??) abreissen konnte. Weiß hier irgendjemand
> was daß für welche waren und wie sich das dann mit dem DRK-Suchdienst
> verhalten hat?
Die heutige Anhängekarte für Verletzte und Kranke und auch deren Pendant
für den MANO, die Begleitkarte, sind durchaus zweckmäßig und werden
andererorts durch Zutaten wie numerierte Aufkleber etc. ergänzt.
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Bei regionalen oder sagen wir örtlich begrenzten MANV, z.B. Einsturz
eines Hochhauses brauche ich nicht unbedingt den Suchdienst, da der
Verbleib von Opfern über die örtlich zuständige Leistelle jederzeit
nachvollzogen werden kann. Bei örtlich größer ausgedehnten Einsätzen
kann ich mir Vorstellen, den Suchdienst als übergeordnete
Registraturstelle einzuschalten.
Ich bezweifle, daß beim MANV die Karten dem DRK überhaupt zugeleitet
werden, muß aber auch dazusagen, daß ich nicht genau über den Suchdienst
Bescheid weiß. Man möge mir somit verzeihen, wenn ich eine etwaige
sinnvolle Einrichtung in Zweifel stelle.
> > Die Anhängekarten für Erkrankte/Verletzte sind m.E. sowieso total
> > überholt und auch in Müchen sind meines Wissens bereits von Seiten der
> > FW und der Organisationen Überlegungen angestrengt worden, eigene
> > Karten zu entwerfen. Problem waren die hohen Kosten und daß die
> > BRK-Beschaffungsstelle die Karten "Millionenfach" im Keller hat.
>
> Die heutige Anhängekarte für Verletzte und Kranke und auch deren Pendant
> für den MANO, die Begleitkarte, sind durchaus zweckmäßig und werden
> andererorts durch Zutaten wie numerierte Aufkleber etc. ergänzt.
>
Wir benutzen die Karten auch im Sanitätsdienst. Jedoch nicht, weil die
Karten so zweckmäßig sind, sondern weil es die kostengünstigste
Möglichkeit darstellt, eine Registerkarte mit 2 Durchschlägen zu
erhalten. Bestrahlung, Erkennungsmarkennummer und Religion sind in
diesem Zusammenhang unbedeutend, wofür jedoch notwendige Felder fehlen
(klar, aus Religion wird einfach der Kostenträger gemacht) die m.E. auf
den ersten Blick von Nöten sind. So vermisse ich auf der Vorderseite ein
Feld für eine Erstdiagnose (Wird bei uns in die letzte freie Zeile
geschrieben.) Triagestufen werden von uns nicht erhoben. Welches
Rettungsmittel für den Patienten benötigt wird kann auch nirgendwo
eingetragen werden ( bei uns das Feld neben der Diagnose). Es können
zwar alle Angaben gemacht werden, dennoch wird die Karte, dadurch auch
etwas unübersichtlich, da die vordefinierten Felder umgebaut werden
oder nicht vorhanden sind.
BTW. Durch die LMU-München wurde im Rahmen des Oktoberfestes eine Studie
durchgeführt, inwieweit die Triagestufen I - IV ausreichend sind oder ob
hier eine weitere Unterscheidung getroffen werden soll. Leider ist mir
über den Ausgang der Studie nichts bekannt. Abgelaufen ist die Studie
so, daß jeder Patient, der in die Sanwache Oktoberfest gebracht wurde im
Gang von einem Arzt gesichtet wurde. Dafür hatte der Arzt 20 sek. zeit.
Anschließend wurde die Triagestufe auf der Karte angegeben und die Karte
und der Patient mit einer Nummer beklebt (zur Zuordnung). In der
Sanwache wurde der Patient dann "normal" Untersucht und behandelt.
Anschließend wurden die Untersuchungsergebnisse mit der Triage
verglichen. Vielleicht hat ja jemand Infos, was bei der Studie
herausgekommen ist.
> >
> > Die Anhängekarten für Erkrankte/Verletzte sind m.E. sowieso total
> > überholt und auch in Müchen sind meines Wissens bereits von Seiten der
> > FW und der Organisationen Überlegungen angestrengt worden, eigene
> > Karten zu entwerfen. Problem waren die hohen Kosten und daß die
> > BRK-Beschaffungsstelle die Karten "Millionenfach" im Keller hat.
Eben deswegen und weil die Karten gar nicht schlecht sind, haben wir die
einfach etwas aufgepeppt (mit eindeutiger Numerierung) und verwenden
diese mit gutem Erfolg weiter!
>
> Die heutige Anhängekarte für Verletzte und Kranke und auch deren Pendant
> für den MANO, die Begleitkarte, sind durchaus zweckmäßig und werden
preiswert und auch nicht viel schlechter!
> andererorts durch Zutaten wie numerierte Aufkleber etc. ergänzt.
Z.B. in Düsseldorf
--
_
Mit kommunikativen Grüßen
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OBR Dipl.-Ing. Cimolino; Feuerwehr Düsseldorf, Abt. Technik
http://www.feuerwehr-duesseldorf.de
Hüttenstr. 68; 40215 Düsseldorf
Dienst: 0211/3889-510 (Tel); -137 (Fax); 0172/2432894 (mobil)
Privat: 0211/3889-587 (Tel); -137 (Fax)
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>Eben deswegen und weil die Karten gar nicht schlecht sind, haben wir die
>einfach etwas aufgepeppt (mit eindeutiger Numerierung) und verwenden
>diese mit gutem Erfolg weiter!
Dem möchte ich unbedingt beipflichten ...selbst die auch bei uns
aufgepeppten Anhängekarten sind so einfach handhabbar ... Das OERK zumindest
in Wien und NOE sehen das auch so ... und in der Wiener Rettungsgemeinschaft
zusammengefaßten Orgs verwenden auch die gleiche ...
Gruß Viktor
Rettung-Muenchen meinte am 09.10.98 zum Thema "LueDoc" in /DE/ETC/NOTFALLRETTUNG:
HW> überholt und auch in Müchen sind meines Wissens bereits von Seiten de
HW> r
HW> FW und der Organisationen Überlegungen angestrengt worden, eigene Karte
HW> n
HW> zu entwerfen. Problem waren die hohen Kosten und daß die
HW> BRK-Beschaffungsstelle die Karten "Millionenfach" im Keller hat.
DAS wird ja wohl hoffentlich nicht der Grund sein, ein angeblich
sinnloses Dokumentationssystem weiter zu benutzen!?
HW> Ich kann mich an meine MHD-Zeit erinnern, wo im SAN-Täschchen noch
HW> Anhängekarten mit zwei (?) roten Ecken waren, die man je nach Bedarf
HW> (für was gleich wieder ??) abreissen konnte. Weiß hier irgendjemand w
HW> as
HW> daß für welche waren und wie sich das dann mit dem DRK-Suchdienst
HW> verhalten hat?
Ich kenne aus meiner (DRK-)San.-Tasche nur die Verletztenanhängekarten.
Die gab es allerdings auch mal in einer anderen Fassung, mit
durchschreibendem Papier in einer blauen Papphülle und einem Bindfaden,
wenn ich mich nicht irre. Ist aber schon Jaaaahre her. ;-)
Gruß,
Norbert
--
* Es ist unmöglich, etwas ganz sicher zu machen,
* denn Dummköpfe sind zu erfinderisch.
(Murphy's Gesetz Folgerungen)
tja, die Stadt muß sparen. Aber nicht nur die BF müßte umstellen,
sondern auch die 4 SEG´s und und und. Wenn man schaut, wieviele Karten
bereits in irgendwelchen K50 und Katastrophenanhänger herumliegen oder
in irgendwelchen San-Täschchen verrotten, kann man das bestimmt
verstehen daß vorhandene Karten, die noch benutzbar werde und die viel
Geld gekostet haben nivht einfach in den Müll getreten werden möchten.
Zudem kostet die Anschaffung von neuen Karten eine Menge Kohle und die
ist ja bei allen Org. eher spärlich bestellt.
Diese Umstellung dann noch überregional gesehen, wird einfach nicht
durchzusetzen sein und Insellösungen bringen m.E. auch nicht viel.
Viele Grüße aus München -- Helmut Wohlrab
>Nach jeder Änderung in der Einstufung muß eine neue Karte ausgefüllt
werden.
Genau: ggf. muß eine neue Karte erstellt werden
> > Das System soll (lt Arbeitsgemeinschaft der LNA in Schleswig-Holstein)
landesweit eingeführt werden, defacto ist es zumindest in Lübeck und Kiel im
Einsatz, wo noch weiß ich nicht.
Auch in Flensburg im Einsatz.
> Was sagt der DRK-Suchdienst dazu?
Sagen wir es mal so: die Belange des Suchdienstes standen bei der
Entwicklung jedenfalls nicht im Vordergrund.............
Folgende Besonderheiten des Systems fallen mir noch ein:
-es sind zweiseitig bedruckte Pappkarten A5 (als Satz zu 4
verschiedenfarbigen). Jede Karte ist, entsprechend der Anforderungen der
Kategorie, anders gestaltet (Umfang der medizinischen Doku etc.).
-die Karten sind keine Durchschreibesätze. Sie können in der Mitte vor dem
Patiententransport getrennt werden; somit sind teilweise Daten doppelt zu
erfassen (auf beiden Hälften).
Die Medikamentendosierungen (teilweise vorgegebene Medis mit "Dosis-Skala")
stehen mittig, so dass hier ein kurzer Strich zur Kennzeichnung beider
Hälften reicht.
-die Kategorien sind mitnichten die gewohnten; die vierte Kategorie mit
einer grauen Karte (sie enthält fast nur Datum und Arztunterschrift) ist
z.B. nur für Tote bestimmt.
Die drei "lebenden" Kategorien sind dann nach Dringlichkeit gestuft.
-zusätzlich zu den Karten werden diverse Listen zur Übersicht (?) geführt
ein interessanter Ansatz, nicht wahr ...? =:o
Matthias
Matthias Henningsen schrieb:
> > Was sagt der DRK-Suchdienst dazu?
>
> Sagen wir es mal so: die Belange des Suchdienstes standen bei der
> Entwicklung jedenfalls nicht im Vordergrund.............
Tja, fehlte da den Planern der Weitblick?
> Sie können in der Mitte vor dem Patiententransport getrennt
> werden; somit sind teilweise Daten doppelt zu erfassen (auf
> beiden Hälften).
*grins* Fantastisch! Und was ist mit einer Karte, die den tatsächlichen
Verbleib angibt und mit dem RTW/KTW wieder zurückkommt? Haben denn die
Leute aus Ramstein immer noch nichts gelernt?
> -die Kategorien sind mitnichten die gewohnten; die vierte Kategorie
> mit einer grauen Karte (sie enthält fast nur Datum und
> Arztunterschrift) ist z.B. nur für Tote bestimmt.
> Die drei "lebenden" Kategorien sind dann nach Dringlichkeit gestuft.
Aha, also wird das gewohnte und bekannte Triagesystem TI-IV über Bord
geworfen? *nochmehrwunder*
> ein interessanter Ansatz, nicht wahr ...? =:o
Ja - ich bin froh, damit nie arbeiten zu müssen...
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=QJcL
pic...@CRAZY.inka.de schrieb:
> [...]
> > > Die heutige Anhaengekarte fuer Verletzte und Kranke und auch deren Pendant
> > > fuer den MANO, die Begleitkarte, sind durchaus zweckmaessig und werden
> > preiswert und auch nicht viel schlechter!
> > > andererorts durch Zutaten wie numerierte Aufkleber etc. ergaenzt.
> > Z.B. in Duesseldorf
> Dazu hab ich eine Frage. Ihr beppt also auf jeden der drei Durchschlaege
> eine Nummer. Habt ihr auch eine Nummer zur Befestigung am Patienten
> Vorgesehen? Wenn ja, wie? Welche Kosten entstehen? Was sagt das KAB dazu.
KAB???
Die Karten sind geprägt auf einer Druckmaschine, dadurch (weil Durchschreibesätze)
steht die Nummer auf allen Durchschriften. Zusätzlich findet sich ein Satz
Aufkleber mit gleicher Nummer bei jeder Karte, damit z.b. Taschen etc.
gekennzeichnet werden können und aber v.a. damit die Nachweisung im Verbandplatz
einfacher und schneller geht (z.B. Transportprotokolle = wer geht wohin!)
--
_
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Hüttenstr. 68; 40215 Düsseldorf
Dienst: 0211/3889-410 (Tel); -137 (Fax); 0172/2432894 (mobil)
pic...@CRAZY.inka.de wrote:
> [...]
> > > Die heutige Anhaengekarte fuer Verletzte und Kranke und auch deren Pendant
> > > fuer den MANO, die Begleitkarte, sind durchaus zweckmaessig und werden
> > preiswert und auch nicht viel schlechter!
> > > andererorts durch Zutaten wie numerierte Aufkleber etc. ergaenzt.
> > Z.B. in Duesseldorf
> Dazu hab ich eine Frage. Ihr beppt also auf jeden der drei Durchschlaege
> eine Nummer. Habt ihr auch eine Nummer zur Befestigung am Patienten
> Vorgesehen? Wenn ja, wie? Welche Kosten entstehen? Was sagt das KAB dazu.
> \V/ Friede und Langes leben
> --
> eMail: pic...@crazy.inka.de
Hallo !
Die neuen AHK des DRK haben schon ein extra Feld für die Nummer !
Bei uns werden die Nummern mit einem Paginierstempel durchnummeriert.
Geht schnell und man kann´s lesen :-)
CU
Schiedi
Ulrich Cimolino schrieb:
[Ergänzung der Anhängekarte f.V.u.K. nach Düsseldorfer Art]
> > [...] Ihr beppt also auf jeden der drei Durchschlaege eine Nummer.
> Habt ihr auch eine Nummer zur Befestigung am Patienten Vorgesehen?
> Wenn ja, wie? Welche Kosten entstehen? Was sagt das KAB dazu.
> KAB???
Aber Ulrich! *lol* Warst Du nicht der erste, der mir zugestimmt hat, daß
Registrierungssysteme nicht isoliert für _den_ MANV, sondern mit
Weitblick entwickelt werden müssen? ;o)
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=zTK0
[nachfolgend gekuerzt]
> Die Karten sind gepraegt auf einer Druckmaschine,
Gut. Das wollte ich wissen, vielleicht werde ich sowas in der Richtung
vorschlagen. Wie sorgt ihr fuer eine eindeutigkeit der Nummern?
> findet sich ein Satz Aufkleber mit gleicher Nummer bei jeder Karte,
Auch das gefaellt mir. Und darauf kommt es mir an...
[...]
> (z.B. Transportprotokolle = wer geht wohin!) --
Das sollte eigentlich auf der Karte selbst vermerkt werden.
Ingmar Matthias Bolle schrieb:
>
> > > [...] Ihr beppt also auf jeden der drei Durchschlaege eine Nummer.
> > Habt ihr auch eine Nummer zur Befestigung am Patienten Vorgesehen?
> > Wenn ja, wie? Welche Kosten entstehen? Was sagt das KAB dazu.
>
> > KAB???
>
> Aber Ulrich! *lol* Warst Du nicht der erste, der mir zugestimmt hat, daß
> Registrierungssysteme nicht isoliert für _den_ MANV, sondern mit
> Weitblick entwickelt werden müssen? ;o)
????
pic...@CRAZY.inka.de schrieb:
> Kreisauskunftsbuero. Das ist der Teil des DRK, das sich um den Suchdienst
> kuemmert. (So in etwa)
Bedankt!
>
> [nachfolgend gekuerzt]
> > Die Karten sind gepraegt auf einer Druckmaschine,
> Gut. Das wollte ich wissen, vielleicht werde ich sowas in der Richtung
> vorschlagen. Wie sorgt ihr fuer eine eindeutigkeit der Nummern?
KFZ-Kennzeichen - Org-Kennung - Patienten-Nr (Sechsstellig!)
Also z.B.: D-1-000123
= Düsseldorf - Feuerwehr - Patientennr. 123
Jede Nr. ist damit im gesamten Bundesgebiet ein-eindeutig.
Für Details oder Beispielkarte: Bitte Post an 37/22 Rettungsdienst, Herrn von der
Heidt oder H. Kähler.
> > (z.B. Transportprotokolle = wer geht wohin!) --
> Das sollte eigentlich auf der Karte selbst vermerkt werden.
Auch, aber dann hat man doch noch lange vor Ort im Verbandplatz keine Übersicht
wer wohin (v.a. aber wieviele Patienten bereits in bestimmte KH) geliefert worden
ist.
Dazu haben wir entsprechend vorbereitete DIN-A 3 Listen mit allen KH in D und
Umgebung.
Jemand sagen:
> > > > Was sagt das KAB dazu.
Du tun so als ob nicht kennen Kreisauskunftsbüro:
> > > KAB???
Ich zitieren sinngemäß aus alte Nachricht:
> > Aber Ulrich! *lol* Warst Du nicht der erste, der mir
> > zugestimmt hat, daß Registrierungssysteme nicht
> > isoliert für _den_ MANV, sondern mit Weitblick
> > entwickelt werden müssen? ;o)
Du nicht mehr verstehen:
> ????
Ich sagen: Nicht so schwer und nicht so wichtig zu verstehen ist!
Hugh, Ingmar "Klein Adlerauge" Bolle hat gesprochen! ;o)
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Ingmar Matthias Bolle - Kaulbachstr. 44 - 60596 Frankfurt/Main
Fachbereich Humanmedizin der J. W. Goethe-Universitaet
Homepage: http://www.rz.uni-frankfurt.de/~bolle/
Fon: +49 (0)69 611280 | GSM: +49 (0)177 2335431 | ICQ: 5173021
> Dringend? Dann CC: 01772...@smsmail.eplus.de (Subject!) <
Hallo Christoph,
Christoph.Brodesser meinte am 17.11.98 zum Thema "Anhaengekarten (Re: LueDoc, hier: DueDoc ;-))) )" in /DE/ETC/NOTFALLRETTUNG:
CB> Wie ich gerade heute erfahren habe, ist eine Überarbeitung der DRK-
CB> Verletztenanhängekarte vorgesehen, die sowohl die laufende Numerierung
CB> als auch das Einlegen in eine Kunststofftasche mit "Farbtäfelchen"
CB> möglich machen soll. Sobald ich etwas näheres hierzu erfahre, kommts
CB> sofort in diese NG!
Bei uns hat man gerade eine "neue" Version vorgestellt. Zusätzlich
aufgenommen wurde ein Feld für die Patientennumerierung. Sollte es in
einem halben Jahr wieder eine neue Fassung geben? Wer soll das denn
alles bezahlen...... (au, jetzt widerspreche ich mir selber ;-))
Auf wiederlesen.
Norbert
--
* Wenn etwas nicht mehr schlimmer werden kann, so wird es noch schlimmer.
(Chisholm's zweites Gesetz, Folgerungen)
Hallo Christoph,
Christoph.Brodesser meinte am 24.11.98 zum Thema "Anhaengekarten (Re: LueDoc, hier: DueDoc ;-))) )" in /DE/ETC/NOTFALLRETTUNG:
CB> Genau darum geht es. Zu dieser Karte wird derzeit eine Kunststofftasche
CB> entwickelt, die evtl. sogar "mehrwegfähig" ist und die Möglichkeit der
CB> Farbmarkierung bietet. In diese Tasche wird die "neue" Karte eingelegt.
CB> Aber wie gesagt - das Ganze ist derzeit in der Entwicklung. Ich hoffe, in
CB> einigen Wochen mehr zu wissen.
Das Thema KAB (und damit auch die Belange der Registrierung ganz
allgemein) schlägt in unserem LV gerade hohe Wellen. Werde mich da dann
auch mal weiterbilden lassen. Mal sehen, was sich da dann tatsächlich
tut.
CB> mfg Christoph Brodesser
Auf wiederlesen.
Norbert
--
* Alle Wege, auch der zur Lunge, müssen geteert werden ;-)