Na dann mal los!
"Falschparker blockieren Notarztwagen.
DieÜberlebenschance wäre durch einen schnellen Transport ins Krankenhaus
vermutlich größer gewesen, so die Aussage des diensthabenden Notarztes.
Um 07.56 Uhr wurde der Notarzt der Feuerwache 1 Hüttenstraße zu einem
internistischen Notfall in einer Wohnung auf die Flügelstraße gerufen.
Als der Wagen von der Kruppstraße in die Flügelstr. einbiegen wollte war
Schluß. Falschparker verengten die Fahrbahn. Es war kein Durchkommen.
Das Notarztteam nahm alle
notwendigen Geräte und lief die 150 m zu der angegebenen Adresse. In der
Wohnung wurde der 70 Jahre alte Mann vom Notarzt behandelt. Der
Entschluß den Mann schnellstmöglich ins Evangelische Krankenhaus zu
bringen mußte erst einmal zurückgestellt werden. Der Notarztwagen stand
zu weit weg. Ein
Rettungsassistent versuchte über andere Wege in die Flügelstraße zu
gelangen. Zuerst über die Solinger Str.. Auch hier endete die Fahrt
durch falsch geparkte Fahrzeuge. Über die Kirchstr und Sonnenstr. gelang
es dann dem Fahrer doch noch an die Notfalladresse zu gelangen. Der Mann
wurde in den Notarztwagen
gebracht wo es dann zu einem Herz-Kreislaufstillstand des Patienten kam.
Die Reanimation wurde eingeleitet. Zuerst mit Erfolg. Schnell ins
Krankenhaus wies der Notarzt den Fahrer an. Er versuchte den gekommen
Weg rückwärts einzuschlagen. Mittlerweile hatte im Bereich Flügelstr. /
Sonnenstr. ein Fahrer seinen PKW so abgestellt, daß auch hier wiederum
keine Möglichkeit bestand durchzukommen. Also wieder Vorwärts. An der
ersten Engstelle gelang es durch Millimeterarbeit den Notarztwagen
hindurch zu bekommen. Erst jetzt war der Weg ins EVK frei. Vielleicht zu
spät für den Notfallpatient.
Er verstarb trotz der Bemühung von Notarzt und Team auf dem Weg ins
Krankenhaus. Immer wieder führt die Feuerwehr dieses Problem der
zugeparken Bereiche in Bilk, Oberbilk, Düsseltal und Pempelfort an. Auch
die Aktion ,,Freie Fahrt für schnelle Hilfe" sollte den Falschparkern
die Augen öffnen. Alles vergeblich. Wenn schon der Notarztwagen nicht
durchkommt, haben hier die großen Feuerwehrfahrzeuge mit der Drehleiter
als Rettungsgerät keine Chance."
ein Notartz sagte einmal:
"Alle Rettungsfahrzeuge muessten mit einem Rammschutz ausgestattet werden, und die Fahrer
nicht belangt werden, wenn sie ein anderes, den Weg versperrendes, Fahrzeug beschädigen."
Das ist zwar ein bischen krass - nach dem Motto: Jeder RTW kriegt ne Panzerfausst und macht sich Platz -
aber der Bevoelkerung ist ein Abstellplatz fuer das eigene Auto wichtiger als schnelle Hilfe fuer den Nachbarn.
Erst wenn es einen selber betrifft (eigener Notfall) wird auf die anderen gescholten.
Rüdiger
>"Falschparker blockieren Notarztwagen.
Dazu eine nette Geschichte aus Aachen:
In einem Bereich in der Innenstadt mußten mehrere kurze Strassenstücke
freigehalten werden, damit im Bedarfsfall ein Stellplatz für die DLK
verfügbar war. Daraufhin hat die Stadtverwaltung einen (AFAIK ohne
Alternative) kleinen Schilderwald aufgeforstet - auf einem Stück Strasse von
etwa 80m Länge ca. fünf mal Parkverbot "an" und wieder "aus".
Ein Bericht in der Lokalpresse brachte zum Ausdruck, dieses Gebilde sei wohl
in Anlehnung an Schilda entworfen worden. Schließlich könne die Feuerwehr ja
auch "kleinere Drehleitern" kaufen, wie sie "in anderen Städten bereits
vorhanden seien".
Das Problem, das niemand erkannte: Die Alternative zu diesem Schilderwald
wäre, den gesamten Strassenbereich zur Halteverbotszone zu erklären. Dann
würden weitere - sehr seltene - Parklplätze in dem Bereich wegfallen.
Ich finde, daß der o.g. Zeitungsartikel wiederspiegelt, in welcher Art und
Weise sich "Laien" mit der Problematik von Zufahrtswegen und Stellflächen
auseinandersetzen. Man ist sich einig - sowas ist lästig.
Wie jemand schon schrieb: Erst wenn man selbst betroffen ist, muß alles
optimal laufen.
Die traurige Folge einer solchen Einstellung kommt dann in dem zitierten
Düsseldorfer Artikel zum Ausdruck.
Stellt sich zum Schluß die Frage, was wir tun können, um die Leute ein
bißchen sensibler für die Belange von RD und FW zu machen. Oder ist sowas
gar nicht möglich ?
Gruß an alle,
Stefan
Dieser Artikel gibt meine PRIVATE Meinung wieder. Deswegen bitte ich, evtl.
Streit u.ä. ebenso privat auszutragen.
ich schließte mich Deiner Meinung vollkommen an.
Die meisten Falschparker, sind einfach zu wenig für die Problematik
Rettungswege sensibilisiert. Warum auch ? Sie werden auch so gut wie nie
damit konfrontiert. Schließlich siegt die Faulheit ( kenne ich bei mir selbst ;-))
Auklärung tut hier wirklich not !
Sowohl über die Medien
-Fensehen ( "Der siebte Sinn") als auch durch die
-Öffentlichkeitsarbeit der Organisationen ( Handzettel, Tage der offenen Tür, ... )
-Außerdem könnten die Hilfssheriffs zusammen mit einem Knöllchen, entspechende
Handzettel anheften.
-Die Pol ( auch die Fw ) sollten vorbeugend mehr Streifenfahrten machen, um bei
einschlägig bekannten Straßenzügen ein Durchkommen zu garantieren. Sehr auskunfts
freudig dürfte auch die Müllabfuhr sein ( -> Handzettel ?)
Gruß Dave
PS Letzten Endes ist das Hauprübel der chroniche Platzmangel bezüglich des Verkehrsraums
in Ballungsgebieten. Da ist die Politik gefragt. Es gilt, den Service und Qualität des öffentlichen
Nahverkehrs gegenüber des Autos zu verbessern. Dann steigen auch mehr Leute auf Bus und
Bahn um.
Ich bin ein paar Jahre in Hamburg KBF u .RettD gefahrn und könnte kotzen über die Automassen,
die sich jeden Tag über die Straßen schieben ( besonders natürlich im Berufsverkehr ).
Natürlich immer nur eine Person im Fahrzeug.
Und alle wundern sich, woher der Stau kommt !!!!!?!!!!
Moin Stefan!
> Daraufhin hat die Stadtverwaltung einen (AFAIK ohne
> Alternative) kleinen Schilderwald aufgeforstet - auf einem Stück Strasse von
> etwa 80m Länge ca. fünf mal Parkverbot "an" und wieder "aus".
[...]
> Das Problem, das niemand erkannte: Die Alternative zu diesem Schilderwald
> wäre, den gesamten Strassenbereich zur Halteverbotszone zu erklären.
Man hätte ja auch Sperrflächen auf die Straße malen können...
Gruß, Norbert
Patrick Schlegel wrote:
> "Falschparker blockieren Notarztwagen.
>
> (Artikel hier gelöscht)
>
> Er verstarb trotz der Bemühung von Notarzt und Team auf dem Weg ins
> Krankenhaus. Immer wieder führt die Feuerwehr dieses Problem der
> zugeparken Bereiche in Bilk, Oberbilk, Düsseltal und Pempelfort an. Auch
> die Aktion ,,Freie Fahrt für schnelle Hilfe" sollte den Falschparkern
> die Augen öffnen. Alles vergeblich. Wenn schon der Notarztwagen nicht
> durchkommt, haben hier die großen Feuerwehrfahrzeuge mit der Drehleiter
> als Rettungsgerät keine Chance."
Genz einfach, die FFW Ettligen hier im Raum Karlsruhe fährt mit ihren
Fahrzeugen ein oder zweimal im Jahr durch die vornehmlich engen Gassen, und
kontrolliert die Parkmöglichkeiten, jedes Fahrzeug das an diesem Tag stört
wird abgeschleppt. Einfach unterm Jahr regelmäßige Falschparker abschleppen,
das wird irgendwann so teuer das man die Leute dazu erzieht anständig zu
parken... Hier hört die Freiheit der Bürger auf ! ! !
Gruß Marco
Zu dem Thema hab ich auch schon genügend Beispiele erlebt, aber zuvor möchte
ich darstellen was bei uns gegen das Problem gemacht wird.
Ich bin ein Mitglied der Freiwillige Feuerwehr Bretten, eine Kreisstadt nahe
Bruchsal an der B35.
Unser Ordnungsamt hat die Problematik schon vor ein paar Jahren erkannt und
mach ein/zweimal im Jahr eine kleine Aktion die eigentlich ganz Sinnvoll
ist. Ein kompletter Löschzug fährt durch die komplette Stadt ((sehr
enge)Altstadt, Wohngebiete etc..) Im ELW, sitzen zusätzlich ein Mann vom
Ordnungsamt und ein Vertreter der Staatsgewalt (Polizei). Der Mann vom
Ordnungsamt schreibt sich die Kritischen Stellen auf und sucht nach Lösungen
(Poller, Schilder, Sperrflächen, etc.) Der Mann / Die Frau von der Polizei
verteilt an diesem Abend so ca. 30-40 Knöllchen an Falschparker, dabei wird
sogar mit dem Maßband der 5m Abstand an Kreuzungen nachgemessen. Am nächsten
Tag wird das ganze in der Tageszeitung breitgetreten. Danach wird es mit der
Parkerei dann immer etwas besser - nach drei Monaten ist das aber wieder
vergessen ...
Ansonsten haben wir uns einen Flyer zusammengestellt, der die Autofahrer auf
ihr Fehlverhalten aufmerksam macht. Dieser wird dann während Übungen oder
Ausfahrten bei den entsprechenden Leuten unter den Scheibenwischer geklemmt,
da man jedoch immer den selben Kisten so einen Zettel unter den Wischer (und
zusätzlich Heckwischer) klemmen muß finde ich,daß dies nicht reicht.
Auf unserer Homepage steht dazu auch noch ein kleiner Artikel, das
Flugblatt ist dort auch zu bestaunen.
Falschparkerstorry 1:
In einem Wohngebiet stand ein Golf an einer Einmündung im Parkverbot.
Regelmäßig bekam der Kerl einen Aufklärungsflyer unter den Wischer oder
kassierte ein Knöllchen. Dabei gabs genug Platz um das Auto 15 Meter weiter
in eine Parkbucht zu stellen.
Dann kam der Tag X. Das Haus neben der Einmündung ist abgebrannt (leider
nicht das Haus des Golfbesitzers). Der Golf machte es uns sehr schwer mit
der DL und dem LF an die Einsatzstelle zu kommen. Die Leiter mußte erst um
den Block auf die andere Seite fahren um die Einsatzstelle erreichen zu
können (5 Minuten verloren). Inzwischen steht dieser Golf nicht mehr an
dieser Stelle.
Nachdem in der Zeitung bei dem Bericht über den Brand ein
"Unverantwortlicher Fahrzeughalter" für die erhebliche Behinderung eines
Einsatzes erwähnt wurde, haben die Anwohner wohl heftig auf den Mann
eingewirkt...
Außerdem muß wohl ein Kamerad mit einem Schlauchtragekorb sehr dicht an der
Tür vorbeigerannt sein.
Falschparker Rambo:
Bei uns findet einmal pro Jahr eine Hydrantenreinigungsaktion statt. Dabei
wird jeder Hydrant gefettet und gespült bzw.. evl. Mängel festgestellt. Auf
dem Parkplatz bei einer stillgelegten Firma die in den Besitz der Stadt
übergegangen war und nun zum Museum umfunktioniert wurde, stand ein BMW
genau auf einem Hydrant.
Dazu sollte man noch sagen, daß um den Hydrant eine Sperrfläche mit gelber
Farbe auf den Boden gemalt war (ca.. 5 Meter lang und 3 Meter breit). Direkt
vor der Windschutzscheibe des BMW ragte in Augenhöhe ein Schild welches
jedem normalen Menschen signalisiert: "Absolutes Parkverbot". Daneben war
das Hydrantenschild angebracht !!!
Nachdem wir 5 Minuten gewartet haben öffnet sich im 4 Stock des angrenzenden
Hauses ein Fenster. Es stellte sich rauß das es sich um den Chef der Firma
handelte die in dem Haus Büros gemietet hatte. Wir baten den Mann höflich
sein Fahrzeug zu entfernen, da wir an den Hydrant müßten. Der Mann kam zwei
Minuten später aus der Eingangstür.
Jedoch an stelle sein Fahrzeug zu entfernen bekam der Mann einen Wutanfall
("Was uns einfallen würde ihn von der Arbeit abzuhalten"," Danach folgten
noch ein paar Böse Worte wie Ihr A********* oder Blöde Hunde usw..) drohte
uns mit Schlägen und wurde fast Handgreiflich. Nach einer viertelstündigen
Diskussion wurden per Funk unser Kom. und StBM sowie etwas später die
Polizei an den Ort des Geschehens beordert ...
Erst dann hat sich der Typ mit seinem BMW wo anders hingestellt. (Auf dem
Parkplatz waren von ca. 150 Stellplätzen nur 6 belegt und der Abschleppwagen
war schon unterwegs.)
Dem Typ sollte man die Scheiben einschlagen, das Bodenblech rauskloppen,
Standrohr setzen und dann die Kiste fluten (Kam über 4m von der Leitstelle)
Der Hydrant wurde 5 Monate später benutzt als das alte Fabrikmuseum von
einem Landstreicher im Suff angezündet worden war.
Feuerwehrauto eingeparkt ! :
Da will man ein paar dienstliche Briefe mit dem MTW zur Post fahren und als
man aus der Post herauskommt steht doch tatsächlich hinter dem MTW ein
Astra. Ich habe mir zwar die Augen gerieben aber es war kein Traum ! Es
fahren wirklich so blöde Leute in der Gegend herum !!!
Nach einer halben Stunde kam eine Frau aus dem Laden gegenüber der Straße.
Sie stieg ein und wollte schon losfahren, da hab ich mal ein kleines
Gespräch mit der Dame angefangen.
Ich hab zu Ihr gesagt: "1. Ist dieser Parkplatz für Postkunden reserviert,
2. Ist die Parkdauer auf 15 Minuten begrenzt, und 3. haben sie ein Auto
eingeparkt - nochdazu eins von der Feuerwehr". Antwort: Ja sie wollte ja
nur da drüben die Wäsche aus der Wäscherei gegenüber abholen und hab noch
eine alte Bekannte getroffen ... Als sie dann noch gegen die Einbahnstraße
aus dem Parkplatz fuhr war mein Bild von der Frau komplett. Ich dachte
nurnoch "Frau am Steuer - Ungeheuer"
Ich denke das Thema mit der Falschparkerei wird in den Fahrschulen zu locker
gehandhabt. Man sollte aus die Konsequenzen besser informieren.
Gruß Ralph
das Beispiel mach leider auch auf die allgemeine Problematik klar, daß
die meisten Leute überhaupt nicht merken warum es jetzt "schlecht" ist
daß die dort Parken.
Ich finde es halt ein allgemeines Problem in Deutschland, hier werden
Millionen für Werbespots rausgeschmissen, die für den Kriegsdienst
werben, aber für wichtige Dinge gibt's keinen Pfennig an offentlichen
Geldern. Ober habt Ihr schon mal ne' Werbespot für Erste-Hilfe-Kurse
gesehen.
In dem Bereich muß einfach durch "Werbung" ein gewisses Verständnis
dafür erlangt werden. Und nicht nur daß ich wege zuparke, die meisten
Leute raffen doch gar nicht warum sie z.B. 5m von der Ecke nicht
parken dürfen, bis dann mal wieder eine FFW ne' Werbeaktion macht
"hier kommt keine DL durch". Aber daß kann Doch nicht die Aufgabe der
Feuerwehr sein. Genauso die Problematik mit unfindbaren Hausnummer
usw.
Bye
Hannes
!! Bitte an Hannes....@thw.org mailen! NICHT an die Reply !!
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FAQ für EH-Ausbilder // home.pages.de/~hannesblomberg/bildaus.htm
ZDLs DRK Böblingen // home.pages.de/~hannesblomberg/drk/
THW-OV Böblingen // http://www.thw.org/boeblingen/
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Hannes Blomberg // http://home.pages.de/~hannesblomberg/
// eMail: Hannes....@thw.org
----------------//------------------------------------------------
> Hi Walter,
>
> ich schließte mich Deiner Meinung vollkommen an.
>
> Die meisten Falschparker, sind einfach zu wenig für die Problematik
> Rettungswege sensibilisiert. Warum auch ? Sie werden auch so gut wie nie
> damit konfrontiert. Schließlich siegt die Faulheit ( kenne ich bei mir selbst ;-))
> Auklärung tut hier wirklich not !
> Sowohl über die Medien
> -Fensehen ( "Der siebte Sinn") als auch durch die
> -Öffentlichkeitsarbeit der Organisationen ( Handzettel, Tage der offenen Tür, ... )
> -Außerdem könnten die Hilfssheriffs zusammen mit einem Knöllchen, entspechende
> Handzettel anheften.
> -Die Pol ( auch die Fw ) sollten vorbeugend mehr Streifenfahrten machen, um bei
> einschlägig bekannten Straßenzügen ein Durchkommen zu garantieren. Sehr auskunfts
> freudig dürfte auch die Müllabfuhr sein ( -> Handzettel ?)
>
Bei uns macht die FW zweimal im Jahr eine sog. Begehung, d.h. es fährt ein Polizeiauto,
dann ein Abschlepper und schlieslich ein Auto der FW durch bekannt enge Strassen. Wer da
im Weg steht, kann sein Auto nur noch in der Verwahrungsstelle abholen -
noch schnell wegfahren wird nicht tolleriert. Seitdem ist ein Durchkommen ziemlich sicher.
Rüdiger
Ganz so untätig waren zumindest die Feuerwehren nicht. Im letzten (oder
vorletzen?) Jahr gab es mal eine Plakataktion "Freie Fahrt für schnell
Hilfe" (oder so ähnlich) (nicht "Freie Fahrt für freie Bürger", das
waren andere ;-).
Darin weißt der Feuerwehrverband mit einer festgefahrenen Drehleiter auf
die Problematik des Zuparkens der Innenstadtbereiche hin.
Nützen tut dies meines Erachtens aber recht wenig. Wenn in den
Innenstädten der Parkplatz zum Luxusgut wird darf man sich nicht
wundern, wenn jede Möglichkeit genutz wird sein Fahrzeug abzustellen.
Erschwerend kommt die Bequemlichkeit einiger Zeitgenossen hinzu, ja
keinen Meter mehr zu Fuß zurückzulegen, als mit aller Gewalt notwendig
ist.
Zum Beispiel unsere Stadt: neben dem Feuerwehrhaus befindet sich die
Stadthalle, mit Park- und Ausweichparkplatz. Letztiger wird zur Kerb
(Kirchweih, Kirmes) als Festplatz genutzt wodurch natürlich
PKW-Parkplätze wegfallen. Nun gibt es immer noch Menschen welche meinen,
zur Kerb nicht auf ihren fahrbaren Untersatz verzichten zu können, und
die stellen diesen dann, wegen überfülltem Parkplatz, in die
Feuerwehrzufahrt. Dann befindet die Polizei für den ruhenden Verkehr
nicht zuständig zu sein und der städtische Hipo hat ausgerechnet an
diesen Tagen frei, der Piepser geht und schon ist das Chaos perfekt.
Auf die Forderung der Feuerwehr mit stärkeren Kontrollen und hartem
Durchgreifen der Lage Herr zu werden, antwortet unser Bürgermeister
sinngemäß: "er empfinde Abschleppen als eine Bestrafung, und er würde
lieber die Leute überzeugen".
Was nun, was tun?
Ich denke, solange sich Politik und Polizei nicht klar hinter die HiOrgs
stellen und obige (und ähnliche) Mißstände hart bekämpft, werden wir
zähneknirschend die Dinge hinnehmen müssen (leider). Es kann nicht
Aufgabe von Feuerwehr und RD sein, per Rambo-Stoßstange sich freie Fahrt
zu verschaffen. Hier sind Politik (inkl. Verkehrsplaner ;-) und Polizei
(inkl. Hipos) in der Verantwortung, wenn die versagen können wir nicht
effektiv arbeiten und erleiden Mißerfolge!
mit kameradschaftlichen Grüßen
Volker Weidmann
FFw (den Namen lasse ich mal weg ;-), Hessen
------------------------------------------------------
Diese Posting gibt meine private Meinung zum Besten!!!
Dave Linde schrieb:
> [...] Die meisten Falschparker, sind einfach zu wenig für die
> Problematik Rettungswege sensibilisiert. Warum auch ? Sie
> werden auch so gut wie nie damit konfrontiert. Schließlich
> siegt die Faulheit ( kenne ich bei mir selbst ;-)) Auklärung
> tut hier wirklich not !
In Münster hatten wir seinierzeit einen Packen Handzettel vom Deutschen
Feuerwehrverband in den Fahrzeugen liegen, die man hinter die
Scheibenwischer klemmen konnte. Inhalt: "Sehr geehrter
Verkehrsteilnehmer, sie versperren mit ihrem derart abgestellten
Fahrzeug einen Rettuingsweg, der im Einsatzfalle für die Rettung von
Menschenleben große Wichtigkeit hätte" oder so ähnlich.
Ob solche Aktionen etwas bringen mag allerdings bezweifelt werden; wenn
die Leute schon bei der alltäglichen Gewalt auf unseren Straßen wie mit
Scheuklappen versehen wegschauen, warum sollten sie sich bei der oftmals
langwierigen Parkplatzsuche in unserem Innenstädten darüber Gedanken
machen, ob eine Drehleiter vielleicht nicht mehr durchkommt?
Was bei der ganzen Duskussion ferner noch nicht erwähnt wurde, ist die
kommunale, "vorsätzliche" Rettungswegebehinderung im heiligen Zeichen
der Verkehrsberuhigung; auch hier gibt es in manchen Städten durchaus
Anlaß zur Sorge. Slalom- und Schwellenfahren ist dem Erreichen einer
Einsatzstelle mitunter auch nicht gerade förderlich...
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Ingmar Matthias Bolle - Kaulbachstr. 44 - 60596 Frankfurt/Main
Fachbereich Humanmedizin der J. W. Goethe-Universitaet
Homepage: http://www.rz.uni-frankfurt.de/~bolle/
Fon: +49.(0)69.611280 | GSM: +49.(0)177.2335431 | ICQ: 5173021
> Dringend? Dann CC: 01772...@smsmail.eplus.de (Subject!) <
Marco Morasch schrieb:
> [...] Genz einfach, die FFW Ettligen hier im Raum Karlsruhe fährt
> mit ihren Fahrzeugen ein oder zweimal im Jahr durch die
> vornehmlich engen Gassen, und kontrolliert die Parkmöglichkeiten,
> jedes Fahrzeug das an diesem Tag stört wird abgeschleppt. [...]
Damit macht man sich natürlich bei den Bürgerinnen und Bürgern
unheimlich beliebt, oder? Kann denn sowas nicht auch nach hinten
losgehen? Dein Spruch von wegen "hier hört die Freiheit der Bürger auf"
wird die Leute IMHO ähnlich gut sensibilisieren wie sporadische
Aufklärungsarbeit. Die Frage ist allerdings, ob man in Bezug auf der
Deutschen liebstes Kind (das KFZ) das Bewußtsein überhaupt _irgendwie_
in die Köpfe der Mitmenschen hereinbekommt... :o(
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>
> Was bei der ganzen Duskussion ferner noch nicht erwähnt wurde, ist die
> kommunale, "vorsätzliche" Rettungswegebehinderung im heiligen Zeichen
> der Verkehrsberuhigung; auch hier gibt es in manchen Städten durchaus
> Anlaß zur Sorge. Slalom- und Schwellenfahren ist dem Erreichen einer
> Einsatzstelle mitunter auch nicht gerade förderlich...
Solange man noch durchkommt ist es ja gut, ich kenne eine Strasse, dort
wurde die Strasse dermassen in eine Slalomstrecke verwandelt, dass man
geradenoch mit dem PKW durckommt, einsatzfahrzeuge haben dort
schlichtweg verloren, da hilft erstmal nur noch Motorsaege (fuer die
Baeumchen), Schere(fuer Schilder) und geschicktes umkurven der geparkten
Fahrzeuge.
Btw. einige aus dem Ort machen sich den Spass und fuehren einen
Wettbewerb, wer am schnellsten diese Strasse durchqueren kann. :-)
Witzig sind aber auch Inhaber von Klamottenlaeden, die ihre
Kleiderstaender fast in die halbe Strasse stellen (die Markise des
schraeg gegenueberliegenden Geschaefts war auch ausgefahren).
Wirft man dann bei einer Alarmfaht den Kleiderstaender ausversehen um,
muss man mit erstaunen feststellen, dass er bei der Rueckfahrt wieder an
der gleichen unmoeglichen Stelle steht.
biss denn
Joerg
--
Rülpst im Stalle laut der Knecht, wird es selbst den Viechern schlecht.
Joerg Ebersohl
FFW Blieskastel-Mitte
http://www.handshake.de/user/s.bur/feuerw.htm
>Feuerwehr sein. Genauso die Problematik mit unfindbaren Hausnummer
Oder Überpinselten Hydrantenschildern (Weil die Farbe nicht zur Hauswand
passt !!!
Gruß Ralph
> Solange man noch durchkommt ist es ja gut, ich kenne eine Strasse, dort
> wurde die Strasse dermassen in eine Slalomstrecke verwandelt, dass man
> geradenoch mit dem PKW durckommt, einsatzfahrzeuge haben dort
> schlichtweg verloren, da hilft erstmal nur noch Motorsaege (fuer die
> Baeumchen), Schere(fuer Schilder) und geschicktes umkurven der geparkten
> Fahrzeuge.
:-)) Hab ich daß jetzt richtig verstanden: Die Säge und Schere für die
Autos und das Umkurven der Bäumchen (wir wollen ja den ökologischen
Aspekt nicht vergessen... :-)
wer von Euch hat Muster von Handzetteln oder etwas ähnliches - ich hätte
daran Interesse - vieleicht in feuerwehrmann.binary posten, dann hat jeder
was davon.
Servus,
Oliver Stöckl
> Damit macht man sich natürlich bei den Bürgerinnen und Bürgern
> unheimlich beliebt, oder? Kann denn sowas nicht auch nach hinten
> losgehen? Dein Spruch von wegen "hier hört die Freiheit der Bürger auf"
> wird die Leute IMHO ähnlich gut sensibilisieren wie sporadische
> Aufklärungsarbeit. Die Frage ist allerdings, ob man in Bezug auf der
> Deutschen liebstes Kind (das KFZ) das Bewußtsein überhaupt _irgendwie_
> in die Köpfe der Mitmenschen hereinbekommt... :o(
He die ganze Aktion wird ja auch von der Presse bekanntgegeben, und wer
daran nicht denkt ist selber schuld, aber nur sooo lernen sie es, und siehe
da die Aktion funktioniert, seit Jahren ausgezeichnet. Seit der regelmäßigen
Anwendung dieser Aktion gibt es kaum noch Beantstandungen ! Und im Realfall
kommen sie auch alle durch, Belehrungen und Infos am Anfang haben kaum
gefruchtet... So klappts....
Gruß Marco
http://privat.schlund.de/F/FFW_Bretten/intern1.htm
Dort ist ein Muster ...
http://feuerwehr-bretten.notrix.de
Gruss Ralph
>He die ganze Aktion wird ja auch von der Presse bekanntgegeben, und wer
>daran nicht denkt ist selber schuld, aber nur sooo lernen sie es, und siehe
>da die Aktion funktioniert, seit Jahren ausgezeichnet. Seit der regelmäßigen
>Anwendung dieser Aktion gibt es kaum noch Beantstandungen ! Und im Realfall
>kommen sie auch alle durch, Belehrungen und Infos am Anfang haben kaum
>gefruchtet... So klappts....
Hiho!
Ein Kollege aus Ludwigshafen hat mir erzählt, daß dort (seitdem sich
einige Leute für diverse Einbahnstraßen, Sackgassen, Abhängungen von
Straßen, Fußgängerzonen, Aufstellen von Blumenkübeln etc eingesetzt
haben) seit dieser Zeit die Zeiten, die ein Rettungsmittel zur
Anfahrt braucht, deutlich gestiegen ist.
Wie wird sowas denn gehandhabt? Hier in KL geht das mit der
Abhäbgerei und Sackgassenproduziererei auch so langsam los, seit
unsere Stadt dem Bauwahn verfallen ist...
CU, Thomas
Thomas Vollmar schrieb in Nachricht ...
>Ein Kollege aus Ludwigshafen hat mir erzählt, daß dort
(seitdem sich
>einige Leute für diverse Einbahnstraßen, Sackgassen,
Abhängungen von
>Straßen, Fußgängerzonen, Aufstellen von Blumenkübeln etc
eingesetzt
>haben) seit dieser Zeit die Zeiten, die ein Rettungsmittel
zur
>Anfahrt braucht, deutlich gestiegen ist.
>Wie wird sowas denn gehandhabt? Hier in KL geht das mit der
>Abhäbgerei und Sackgassenproduziererei auch so langsam los,
seit
>unsere Stadt dem Bauwahn verfallen ist...
Es ist eben nicht immer nur der "böse Autofahrer" alleine,
der Rettungswege blockiert. Es sind sehr oft Stadtplaner,
die sich geradezu ereifern, den Verkehr zum Stillstand zu
bringen. Mit Beton-Blumenkübel, Bäumchen, Autobahn-breiten
Gehwegen zubetonierten, ehemaligen Bus-Buchten (damit der
Bus nun auf der Strasse stehen muss und somit einen
Mega-Stau verursacht) und sonstigen "Strassenrückbau" werden
nämlich stets auch Notfalldienste beeinträchtigt.
Beispiel München: Vor einigen Jahren wurde die ehemals
3-spurige Leopoldstrasse im Stadtteil Schwabing zwischen
Siegestor und Münchner Freiheit auf zwei Fahrspuren verengt.
Grund war der beidseitige Einbau eines breiten Radweges. Die
Leopoldstrasse ist Hauptverkehrststrecke vom Münchner Norden
direkt in die Stadtmitte. Dort befinden sich die Med.
Uni-Klinik, Chir. Uniklinik, Poliklinik, Poli-Kinderklinik,
Hauner´sche Kinderklinik, Frauenklinik, Dermatologische
Klinik, und die Pathologie ;-) Im Norden befindet sich das
Städt. KH Schwabing - eines der grössten KH Münchens, mit
Kinderklinik der TU München inkl.
Schwerbrandverletztenbetten für Kinder. Die Leopoldstrasse
ist somit eine der "Hauptachsen" auch für den
Rettungsdienst, zumal auch die Hauptrettungswache des BRK in
direkter Nähe liegt.
Seit dem Umbau herrscht auf der Leopoldstrasse Dauerstau.
Morgens stadteinwärets, ab Mittag stadtauswärts - bis in die
späten Abendstunden und auch am Wochenende. Dies wurde auch
von den Verkehrsbetreiben bemerkt und da der Bus nun auch
nicht mehr durchkam, wurden die je zwei Fahrspuren nochmals
verengt um eine einspurige, erhöhte Busspur einzubauen.
Fazit hiervon allerdings: Will ein RTW, NEF oder
FW-Fahrzeuge durch den Stau, können die Autofahrer nicht
mehr ausweichen - der randstein der Abgrenzung zur Busspur
ist zu hoch. Die Einsatzfahrzeuge selbst können die Spur
auch kaum nutzen, da dies eine Hauptstrecke für mehrere
Buslinien ist und man jederzeit einem solchen "Bus-Ungetüm"
gegenüberstehen kann - keiner kann mehr ausweichen, alles
steht. Ich bin selbst schon oft diese Strecke gefahren, da
sie nachwievor eine der kürzesten Verbindungen von und zu
den o.g. KH ist bzw. Anfahrtsweg von der Stadtmitte nach
Norden (und umgekehrt) für Notfalleinsätze. Die direkt
benachbarten Strassen sind enge, durch viele
Einbahnregelungen für Einsatzwecke völlig undurchgängige
Wege. Ganz privat betrachtet ist die Leopoldstrasse mit
ihren vielen Kneipen und Strassenkaffee´s auch im Sommer
deutlich unattraktiver geworden. Statt mit zwar regem, aber
doch flottem Verkehr sitzt man an den Tischen der
Strassenkaffees nun im Gestank des Dauerstaus, selbst die
Anfahrt zu dem einzigen Parkhaus der Gegend ist zeit- und
nervenaufwendig geworden.
Ganz ähnlich verhält es sich in den reinen Wohnstrassen der
sog. "verkehrsberuhigten Bereiche". Gleich bei mir um´s Eck
wurde vor einiger Zeit der Bereich um die Holzstrasse
umgestaltet. Früher ein gr. Gewerbebetrieb, heute
Wohnhäuser. Durch div. Baumassnahmen wurde die Strasse so
eng gestaltet, daß zwei PKW nicht mehr aneinander
vorbeikommen. Steht gar die Müllabfuhr oder ein
Post-Fahrzeug in der Strasse, geht oft für Minuten nichts
mehr. Schnell sind auch die angrenzenden Kreuzungen dicht,
ein Durchkommen ist selbst für Fahrradfahrer oft nicht mehr
möglich. Ich hatte auch schon einen NA-Einsatz in der
Strasse - rund 150m "Jogging" mit Koffern und EKG, eine
Anfahrt zur Adresse des Notfallortes war unmöglich, da ein
Fahrzeug der Müllabfuhr alles blockierte. Der nachfolgende
RTW hatte noch mehr Pech. Da wir unser NEF notdürftig in
einer freien Einfahrt abgestellt hatten, war der Stau noch
grösser geworden: Ein Autofahrer - offensichtlich Anwohner
des zur Einfahrt
gehörenden Wohnhauses warte geduldig, bis wir die Einfahrt
freimachen würden - Folge: Noch ein paar Meter Stau hinter
ihm und ganz am Ende der RTW.....
In manchen Wohngebieten sieht es mit Parkplätzen ebenfalls
schlecht aus. Zur "Verkehrsberuhigung" werden mancherorts
bewusst Parkplätze vernichtet und durch Verkehrsinseln
und -Verschwenkungen, Grünpflanzungen usw. "ökologisch
wertvoll" gestaltet. Die Anwohner haben halt Pech gehabt,
ausgerechnet hier zu wohnen und gleichzeitig ein Auto zu
haben. Garagen gibt es planerisch aus Preis- und
Platzgründen nur für je einen PKW pro Wohneinheit, was ist
aber mit den inzwischen erwachsenen (und ebenso
autofahrenden) Kindern, Besuchern, Handwerkern? Denen bleibt
entweder ein Fussmarsch von mehreren Minuten oder eben das
Parken "am Rande der Legalität" - u.U. zwar nicht störend
für andere "normale" Verkehrsteilnehmer, aber kein
Durchkommen für schwere FW-LKW oder auch nur einen im
PKW-Vergleich "zu gross geratenen" RTW.
Bevor eine Stadt oder Gemeinde klagt, dass ihre
Einsatzfahrzeuge zu spät kommen, sollte man vielleicht erst
mal unter dem eigenen Tisch nachsehen, ob nicht Fehler
begangen wurden......
Gruß
Erich Kirchmayer --- kirch...@notfallmedizin.de --
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Dieser Beitrag gibt ausschliesslich meine persönliche
Meinung zum Thema wieder
--- Müllerstr. 48 --- 80469 München --- Tel. 089/231182-0,
Fax: 089/231182-22
> Hiho!
>
> Ein Kollege aus Ludwigshafen hat mir erzählt, daß dort (seitdem sich
> einige Leute für diverse Einbahnstraßen, Sackgassen, Abhängungen von
> Straßen, Fußgängerzonen, Aufstellen von Blumenkübeln etc eingesetzt
> haben) seit dieser Zeit die Zeiten, die ein Rettungsmittel zur
> Anfahrt braucht, deutlich gestiegen ist.
Jo das kenne ich auch, hier in Rüppurr (Vorort von Karlsruhe) hat man auch
gedacht, mit Kübeln ect. die Geschwindigkeit der Autofahrer (Zone 30) einbremsen
zu können, das Problem ist nur daß es nun an einem Samstag, wenn auch noch
Wochenmarkt ist, recht schwierig sein kann dort dann noch mit nem RTW
durchzukommen, man muß sich nunmal immer Respekt mit dem Horn verschaffen, aber
das scheint bei geparkten PKW leider nix zu nutzen, die fahren leider nicht
alleine weg ;-) Nun ja was solls.
Ne also im großen und Ganzen denke ich hat das auf die Anfahrtszeiten keinen
Einfluß. Nur in der Nachbarstadt Ettligen hat man sich von den "Sleeping
Policeman" wieder getrennt (Hubbel in der Straße alle 50 m) weil diese die
Rettungsmittel doch viel Zeit kosten. Aber Einbahnstraßen können, wenn man
deswegen größere Umwege fahren muß schon eine Behinderung sein, aber das hält
sich hier in Grenzen, zumal die meinsten Einbahnstraßen durch ihre Kürze auch mal
in die Gegenrichtung zu befahren sind, ohne Angst zu haben daß man dann drin
stecken bleibt ! Weil einer entgegen kommt.
> Wie wird sowas denn gehandhabt? Hier in KL geht das mit der
> Abhäbgerei und Sackgassenproduziererei auch so langsam los, seit
> unsere Stadt dem Bauwahn verfallen ist...
Ist im Prinzip mal schlecht ich halten von diesen Baumaßnahemen zur
Verkehrsberuhigung nix, weil der RD immer draunter leiden wird, auch wenn die
Sackgassen oder Einbahnstraßen lange sind und man dadurch sehr weite Umwege
fahren muß. Dann wirds gefährlich, aber wenn das logistisch gut geplant wird,
dann sehe ich da nicht so große Probleme drin, als wenn da auf einmal Polizisten
rumliegen, und man sich an diesen dann auch noch die Achsen des RTW verbiegt ;-)
Breit Grinsend ! ! ! ;-)
Gruß Marco
> Auklärung tut hier wirklich not !
> Sowohl über die Medien
> -Fensehen ( "Der siebte Sinn") als auch durch die
wurde glaub' ich schon mal (schon öfters?) gemacht, aber mal ehrlich,
die meisten Leute schauen den siebten Sinn doch hauptsächlich wegen
der Stunts.
> -Öffentlichkeitsarbeit der Organisationen ( Handzettel, Tage der offenen Tür, ... )
das wäre doch mal was, man baut einen Parcous aus Holzkisten
(entsprechen den parkenden Autos) und läßt Besucher mit einem RTW da
durch kurven. Vielleicht dämmert's dann einigen?
> -Außerdem könnten die Hilfssheriffs zusammen mit einem Knöllchen, entspechende
> Handzettel anheften.
solche Zettel haben wir (von der FF Köln) im Fahrzeug, nach dem Motto
"Ihr Fahrzeug hat einen Einsatz behindert, es gibt zwar kein
Knöllchen, aber denken Sie beim nächsten mal daran, was sie da tun"
Gerade heute hatte ich auch mit dem LF eine enge Wohnstraße zu
"bekämpfen", und dann auch noch Gegenverkehr, dem mein Blaulicht nicht
allzusehr imponierte...
> -Die Pol ( auch die Fw ) sollten vorbeugend mehr Streifenfahrten machen, um bei
> einschlägig bekannten Straßenzügen ein Durchkommen zu garantieren. Sehr auskunfts
> freudig dürfte auch die Müllabfuhr sein ( -> Handzettel ?)
s.o. Das machen wir sporadisch auch, aber ich befürchte, die meisten
halten unsere Zettel für Werbung und schmeißen Sie sofort weg.
Ach so, jetzt hätte ich fast vergessen, was ich sagen wollte:
Es ist möglich, ein Auto beiseite zu "hoppeln", eine entsprechende
Menge von Personen vorausgesetzt. Das müssen wir oft machen, wenn
wieder ein Hydrant zugestellt wird.
Und wenn es wie im geschilderten Fall um einen NAW-Einsastz geht, wo
der dringende Transport feststeht, hätte ich wohl keine Skrupel, ein
paar Kratzer zu riskieren und den NAW durch zu quetschen.
Ich erinnere mich noch gut an einen Feuer-Einsatz am Ende einer
Sackgasse, die fast völlig zugeparkt war. Zimmerbrand mit
Menschenrettung im vierten OG, alle tragbaren Leitern waren also zu
kurz. Die DL bahnte sich zunächst vorsichtig ihren Weg an parkenden
Autos vorbei, bis sie mit der hinteren Stoßstange an einem PKW hängen
blieb. Was tun? IMO richtig: Gas geben und durch! Dann kam natürlich
der Besitzer und macht uns an: "was habt ihr mit meinem Auto gemacht?"
Wir haben ihn sofort an die Polizei verwiesen, von der er hoffentlich
eine ordentliche Knolle bekommen hat.
Sascha
--
s...@gmx.de
Quote of Today :
Very funny Scotty, now beam down my clothes!
[...]
\V/ Friede und Langes leben
--
eMail: ger...@gmx.de
> Hallo Allerseits,
>
> wer von Euch hat Muster von Handzetteln oder etwas ähnliches - ich hätte
> daran Interesse - vieleicht in feuerwehrmann.binary posten, dann hat jeder
> was davon.
ich werde morgen mal einen einscannen (vorausgesetzt, ich finde noch
einen). Ich teile dann mit, wo ich ihn im Netz ablege.
> Ich erinnere mich noch gut an einen Feuer-Einsatz am Ende einer
> Sackgasse, die fast völlig zugeparkt war. Zimmerbrand mit
> Menschenrettung im vierten OG, alle tragbaren Leitern waren also zu
> kurz. Die DL bahnte sich zunächst vorsichtig ihren Weg an parkenden
> Autos vorbei, bis sie mit der hinteren Stoßstange an einem PKW hängen
> blieb. Was tun? IMO richtig: Gas geben und durch! Dann kam natürlich
> der Besitzer und macht uns an: "was habt ihr mit meinem Auto gemacht?"
> Wir haben ihn sofort an die Polizei verwiesen, von der er hoffentlich
> eine ordentliche Knolle bekommen hat.
eine Knolle?
IMO waere doch eine Strafanzeige angebracht.
Jedenfalls aber Schadenersatzforderungen wegen des Schadens an der DL!
--
mfg Henning
-----------------------------------------------------------
Henning Koch
mailto:Hennin...@studserver.uni-dortmund.de
http://studserver.uni-dortmund.de/~su0698/
-------------------------------------------------------UTCP
Hallo,
bei uns (Stadt Bretten (Kreisstadt nahe Bruchsal)) wurden Parkbuchten auf
die Straße Gepinselt (Wannenweg und Bahnhofstraße. Das diese Parkplätze auf
Hydranten eingezeichnet wurden hat zwei Jahre (trotz zigfacher
Mängelberichte der Feuerwehr) niemand im Ordnungsamt gestört. 90% Des Tages
stehen somit auf zwei Hydranten im Stadtgebiet Autos - und den
Fahrzeuglenkern kann man noch nichtmal etwas vorwerfen, da die Planer einer
solchen Heldentat im Rathaus sitzen. (Dazu hab ich schon was Gepostet).
Poller:
Die Stadt hat in der Historischen Stadtmitte Poller aufgestellt die mit
einer Überwurfmutter (Frostsicheres Öffnungssystem, patentiert und
tritratrallerla) auf einer Bodenplatte befestigt sind. Zugegeben, vom Design
sehen die Teile echt Edel aus ABER die Spezialschlüssel um diese Poller zu
öffnen, kosten so knapp 800 DM pro Stück. Die Feuerwehr hat sogar ein
Exemplar bekommen welches im ELW gehortet wird. Erfreuhlich jedoch: Die
Poller sind aus Guß und besitzen eine Sollbruchstelle, die auch genutzt wird
wenn der ELW nicht schnell genug ist.
Neues Gymnasium:
Direkt neben eine Rettungswache und neben dem Feuerwehrhaus wurde eine
Schule hingestellt. Direkt neben der Hinterausfahrt der Feuerwehr ist der
Schulausgang. Der Haupteingang zum DRK und zur Feuerwehr wird von einem
Fahrradweg gekreuzt der hauptsächlich von den Schülern benutzt wird. Die
RTWs und Feuerwehrfahrzeuge müssen höllisch aufpassen nicht so einen Knirps
über den Haufen zu fahren.
Der rechts vor links Wahn:
Zum Örtlichen Kreiskrankenhaus führt bei uns eine Rollsplittstrecke durch
ein Wohngebiet zur Krankenhauseinfahrt. Auf dem steilen Steigungsstück sind
etwa 6 Abzweigungen. Der RTW wurde dadurch oft aufgehalten und mußte oft am
Berg anfahren. Das wurde allerdings nach Protesten des DRK wieder entfernt.
Unzureichende Wasserversorgung:
In einem Ort der in den 70er Jahren Eingemeindet wurde, entstand ein
Gewerbegebiet, das inzwischen größer ist wie die Ortschaft selbst. Leider
wurde die Wasserversorgung dem nicht angepasst. Bei einerm Großbrand brach
die Wasserversorgung zusammen. Eine Einheit vom KatS (Wasserversorgung lange
Wegstrecken bauten zwei über 3 Kilometer lange B-Leitungen auf. Nachdem die
Firama abgebrannt war und zig Arbeitsplätze in Rauch aufgegangen waren,
wurde eindlich eine Druckerhöhungsanlage eingebaut.
[snip]
> Falschparkerstorry 1:
>
> In einem Wohngebiet stand ein Golf an einer Einmündung im Parkverbot.
> Regelmäßig bekam der Kerl einen Aufklärungsflyer unter den Wischer oder
> kassierte ein Knöllchen. Dabei gabs genug Platz um das Auto 15 Meter weiter
> in eine Parkbucht zu stellen.
> Dann kam der Tag X. Das Haus neben der Einmündung ist abgebrannt (leider
> nicht das Haus des Golfbesitzers). Der Golf machte es uns sehr schwer mit
> der DL und dem LF an die Einsatzstelle zu kommen. Die Leiter mußte erst um
> den Block auf die andere Seite fahren um die Einsatzstelle erreichen zu
> können (5 Minuten verloren). Inzwischen steht dieser Golf nicht mehr an
> dieser Stelle.
> Nachdem in der Zeitung bei dem Bericht über den Brand ein
> "Unverantwortlicher Fahrzeughalter" für die erhebliche Behinderung eines
> Einsatzes erwähnt wurde, haben die Anwohner wohl heftig auf den Mann
> eingewirkt...
> Außerdem muß wohl ein Kamerad mit einem Schlauchtragekorb sehr dicht an der
> Tür vorbeigerannt sein.
Nur so mal 'ne Idee: Wenn die Huette schon abgebrannt ist, koennte man
ja ggf. argumentieren, dass durch die Falschparkerei ein zusätzlicher
Schaden entstanden ist, für den er schadensersatzpflichtig ist. Wenn das
die Feuerversicherung der abgebrannten Huette nach Zahlung der
Schadensumme als Regress fordert, steht da dem Falschparker eine
finanzielle Macht gegenueber mit Anwalts- und Gerichtskosten, die ganz
schoen den Lebensstandard daempfen koennen. Und die eigene
Kfz.-Haftpflichtversicherung kann er auch nicht bemuehen, da die nach
Regulierung ihrerseits wegen Vorsatz ebenfalls Regress nehmen wird. Wer
parkt denn schon fahrlaessig an seinem Wohnort falsch?
Sicherlich am Anfang eine schwierige Beweislage, aber nach einigen
Musterprozessen durchaus kalkulierbar...
[snip]
--
Harald Mertes, MD
Anaesthesiologist
Rastatt/Germany
mailto:har...@mertes.inka.de
http://sites.inka.de/sites/mertes/index.html
versucht doch das naechste mal einfach die Zufahrt mit Flatterband und
Parkverbotsschildern abzusperren. Das machen wir jedes Jahr so am
Altstadtfest, ansonsten wuerden die wahrscheinlich sogar auf unserm Hof
parken. So hatten wir noch nie Probleme mit Falschparkern und im
Einsatzfalle ist das das Flatterband ja schnell entfernt.
gruss
joerg
> Oder Überpinselten Hydrantenschildern (Weil die Farbe nicht zur Hauswand
> passt !!!
Was? So etwas hat wirklich jemand gemacht? Unglaublich.
Vielleicht sollte man dem mit etwas Farbe ein Hydrantenschild in
dreifacher Größe an die Haustür pinseln...? ;->
Gruß,
Michael
--
################################################
# E-Mail: br...@uni-bremen.de ## ICQ: 14319830 #
#### Homepage: http://mbroda.home.pages.de/ ####
################################################
[...]
Man hätte ja auch Sperrflächen auf die Straße malen können...
Klar, aber es geht mir weniger um die Art und Weise, in der man das
Parkverbot kenntlich macht, sondern vielmehr darum, daß Feuerwehr-VB und
Stadtverwaltung versucht habe, Parkplätze zu erhalten.
Ich sag nur heilige Kuh ...
Gruß Ralph
Hallo, bei uns ist das genauso. Bei uns ist jedes Jahr ein riesen Volksfest
(Peter-u.Paul - Fest näheres unter www.bretten.de). Jedes Jahr kommen ein
paar Leute auf die geniale Idee ihre Karre auf das Gelände der Feuerwehr
oder des DRK zu stellen. Wir sind jedoch in der glücklichen Lage, dass 1.
unser Kom. ein Abschleppunternehmen hat und 2. unser Tor per Fernsteuerung
aus der Funkzentrale geschlossen werden kann.
Während der Brandwache kann man sich so die Zeit wunderbar vertreiben. Die
Hofeinfahrten sind Kammeraüberwacht. Sobald ein Parkplatzsuchender auf den
Hof fährt werden hinter Ihm die Tore per Fernsteuerung geschlossen. Nach 5
Minuten bricht die Panik aus bei dem Mann. 15 Minuten öffnet sich wie von
Geisterhand wieder das Tor ...
Autofahrern denen sowas passiert ist überlegen sich das nächstemal dreimal
wo sie parken ... Und außerdem ist der Dienst nicht so langweilig ;-)))
cu Ralph
Gut Idee !!! Diese Leute bekommen aber einen freundlichen Brief vom
Ordnungsamt die Farbe zu entfernen, sollte sich dies nicht Innerhalb eines
Monats geändert haben Zahlt der Hausbesitzer. Mich wundert aber das dieses
Problem nicht bekannt ist. Bei uns ist dies oft der Fall, ich hab das schon
auch in anderen Städten gesehen ...
Gruß Ralph
> Jedenfalls aber Schadenersatzforderungen wegen des Schadens an der DL!
die ist stabil genug, da war nix dran zu sehen :)
Sascha
--
s...@gmx.de
Quote of Today :
FAT table not found: Try the skinny one?
> - Oliver Stöckl - wrote on 14 Dec 1998 13:40:10 GMT :
>
> > Hallo Allerseits,
> >
> > wer von Euch hat Muster von Handzetteln oder etwas ähnliches - ich hätte
> > daran Interesse - vieleicht in feuerwehrmann.binary posten, dann hat jeder
> > was davon.
>
> ich werde morgen mal einen einscannen (vorausgesetzt, ich finde noch
> einen). Ich teile dann mit, wo ich ihn im Netz ablege.
http://www.geocities.com/CapeCanaveral/2479/flyer.html
Gruß,
>> Oder Überpinselten Hydrantenschildern (Weil die Farbe
nicht zur Hauswand
>> passt !!!
>
>Was? So etwas hat wirklich jemand gemacht? Unglaublich.
>Vielleicht sollte man dem mit etwas Farbe ein
Hydrantenschild in
>dreifacher Größe an die Haustür pinseln...? ;->
Och, sowas ist wohl garnicht so selten. Ich hatte mal eine
BMZ in einem rennomiertem Hotel zu betreuen. Auf einmal
waren die DK-Melder in der Tiefgarage "verschwunden" - d.h.
man sah keinen mehr. Das Rätsels Lösung: sie waren - wie
Lichtschalter, Feuerlöscherschilder, Wandhydranten u.v.m.
einfach weiss gestrichen worden. Bei den Malerarbeiten wurde
die Farbe mit einem Kompressor gespritzt - und das Abdecken
von Meldern usw. stand wohl nicht in der Ausschreibung ;-)))
IMHO freundlich aber doch sehr direkt formuliert.
Gruss Jens
--
Achtung: Bitte in der Mail-Adresse das X durch einen . ersetzen.
Das ist eine zweischneidige Sache:
Bei uns passen so ca. 20 Fahrzeuge auf den Hof, und wir koennen immer
noch ausruecken (allerdings muessen wir dann mit unseren Privatautos die
'Fremdparker' zuparken, aber das ist ja deren Problem).
Wenn wir den Hof mit Flatterband absperren, ist mit nur acht Autos die
komplette Ausfahrt blockiert.
--
mfg Henning
-----------------------------------------------------------
Henning Koch
mailto:Hennin...@studserver.uni-dortmund.de
http://studserver.uni-dortmund.de/Henning.Koch
-------------------------------------------------------UTCP
> >Was? So etwas hat wirklich jemand gemacht? Unglaublich.
meistens wird das Schild vor dem Streichen abgenommen und nachher
'vergisst' man, es wieder aufzuhaengen.
> Auf einmal
> waren die DK-Melder in der Tiefgarage "verschwunden" - d.h.
> man sah keinen mehr. Das Rätsels Lösung: sie waren - wie
> Lichtschalter, Feuerlöscherschilder, Wandhydranten u.v.m.
> einfach weiss gestrichen worden. Bei den Malerarbeiten wurde
> die Farbe mit einem Kompressor gespritzt - und das Abdecken
> von Meldern usw. stand wohl nicht in der Ausschreibung ;-)))
ich sach doch:
der Anstreicher ist der natuerliche Feind des Elektrikers!
Aehm, ihr sollt ja auch nich den Hof mit Flatterband durchziehen :-).
Ich weiss jetzt nicht wie ich das verstehen soll, wenn das heissen soll,
das die Leute dann einfach eure Einfahrt zuparken (trotz der Schilder
und absperrung), ok dann habt ihr wirklich ein problem.
Andererseits kann der erste bei einem Alarm, das Flatterband entfernen
und schon ist die Zufahrt wieder frei.
gruss
Joerg
--
*******************************************************************************
Henning Koch schrieb in Nachricht
<3678EB...@studserver.uni-dortmund.de>...
>> die Farbe mit einem Kompressor gespritzt - und das
Abdecken
>> von Meldern usw. stand wohl nicht in der Ausschreibung
;-)))
>
>ich sach doch:
>der Anstreicher ist der natuerliche Feind des Elektrikers!
Wenn´s nur der Maler wäre.... Schreiner und Trockenbauer
sind da viel schlimmer. Da verschwinden ständig irgendwleche
Kabelkanäle und Rohre hinter Holz- und Rigipsverkleidungen,
werden TK-Anlagen eingemauert oder zugezimmert usw. Die
Härte war mal in einem Hotel (das mit den weissen Meldern)
als die Lobby neu gestaltet wurde. Alle Schleifen eines
ganzen Gebäudes des Komplexes standen auf Störung. Des
Rätsels Lösung: Das Gebäude wurde über die abgehängte Decke
der Lobby versorgt und genau die war verschwunden! An beiden
Seiten der Lobby schaute je ein nur noch ein ca. 10cm langes
Bündel roter Kabel aus der Wand, dazwischen nichts mehr. Und
die Deckenabuer waren fleissig dabei, gerade die letzten
Gipsplatten an der neuene Decke zu montieren....... Ach ja,
weil ich gerade an diesen Kunden denke. Einmal wurde eine
Treppe umgebaut. Dort wo früher ein Absatz (und die Tür zum
Notausgang) war, ging es nun treppabwärts. Einsam und
verlassen hing der vorher exakt 1,5m hoch hängende DK-Melder
nun in über 2,5m Höhe..... Der VB fand das sehr interessant
;-))) und Minuten nachdem der VB aus dem Haus war, wurde der
Auftrag zur Behebung der Mängel gefaxt ;-))
>Das Problem, das niemand erkannte: Die Alternative zu diesem Schilderwald
>wäre, den gesamten Strassenbereich zur Halteverbotszone zu erklären. Dann
>würden weitere - sehr seltene - Parklplätze in dem Bereich wegfallen.
Allgemeines Parkverbot
Parken nur innerhalb der gekennzeichneten Flaechen erlaubt.
Macht 2 Parkverbotsschilder
2 Schilder mit dem Text und einen Eimer weisse Farbe.
> Exemplar bekommen welches im ELW gehortet wird. Erfreuhlich jedoch: Die
> Poller sind aus Guß und besitzen eine Sollbruchstelle, die auch genutzt wird
> wenn der ELW nicht schnell genug ist.
"Unsere Feuerwehrfahrzeuge sind unten so stabil gebaut, daß damit
ein Poller umgefahren werden kann, ohne daß es Schaden nimmt."
Wenn ich mich recht entsinne eine nicht ganz wörtliche Wiedergabe
einer Äußerung aus dem hannoverschen Tiefbauamt.
Wesentliches Problem sind bei uns allerdings die Baustellen, die an
Häusern eingerechnet, haben wir in der Stadt derzeit EXPO^M^M^M^M 2000,
zum Teil ändert sich die Verkehrslage alle paar Tage.
In Hemmingen, Lk Hannover, hat man festgestellt, daß die einzige
Straße mit Häusern über Steckleiterhöhe wegen der Verkehrsberuhigung
nicht mit der DL zu erreichen war.
> Der rechts vor links Wahn:
> Zum Örtlichen Kreiskrankenhaus führt bei uns eine Rollsplittstrecke durch
> ein Wohngebiet zur Krankenhauseinfahrt. Auf dem steilen Steigungsstück sind
In Gehrden (auch Lk Hannover) ist im gesamten Stadtkern rechts vor
links. Ausnahme: die Zufahrt zum Krankenhaus. Da hat dann auch mal
ein PKW geglaubt, Vorfahrt vor dem Bus zu haben. Damit endet dieser
Artikel on-topic, nämlich mit Notfallrettung ...
Sven
>"Falschparker blockieren Notarztwagen.
Meiner Meinung nach ist das Hauptproblem, daß präventiv zu wenig getan wird.
Das Zetern geht erst los, wenn ein Einsatz anliegt. Vorher fahren alle -
Anwohner, Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst - achtlos daran vorbei.
Nur, wenn den Leuten klar wird, daß jeder der falsch parkt innerhalb von 15
Minuten abgeschleppt wird, dann werden sie umdenken.
Es wäre sicher auch denkbar, daß Berufsfeuerwehren und Rettungsdienst in der
einsatzfreien Zeit viel mehr in ihrem Wachbereich unterwegs wären, sozusagen
Streife fahren. Es sind ja nicht nur versperrte Straßen durch Falschparker,
sondern auch zugeparkte Hydranten, versperrte Notausgänge, zugestellte
Feuerwehrzufahrten.
Guido
nee, unser Hof ist eigentlich ein Vorplatz, der ist auf der ganzen
Breite von ca. 30 Metern zur Strasse hin offen, es gibt da keine
spezielle Ausfahrt.
> Ich weiss jetzt nicht wie ich das verstehen soll, wenn das heissen soll,
> das die Leute dann einfach eure Einfahrt zuparken
der erste denkt sich: "auf der Breite stoert ein Auto ja nicht" usw.
jeder einzelne fuer sich wuerde da wirklich nicht gross stoeren, aber
alle zusammen machen die Ausfahrt dicht.
> (trotz der Schilder und absperrung),
welche Schilder?
> ok dann habt ihr wirklich ein problem.
eigentlich nicht wir, eher unsere Kundschaft!
> Andererseits kann der erste bei einem Alarm, das Flatterband entfernen
> und schon ist die Zufahrt wieder frei.
ja, das ist kein Problem.
(Was ist denn aus dem Fall geworden ??)
Von meiner Stammkneipe aus, hatte man einen schönen Blick auf eine
Brandschutzzone. Vor etwa einem Jahr konnte man immer wieder sehen, daß dort
ein paar Fußkranke ihre Kisten parkten um sich die zwei Minuten Fußweg vom
Parkplatz bis zur Kneipe sparen zu können. Die lieben Polizisten sind etwa
dreimal an diesem Abend an diesem Fahrzeug vorbeigefahren ohne ein Knöllchen
zu verteilen (klar es hatte zu dieser Zeit nur -5°C). Das ganze hat sich
Wochenlang so zugetragen , bis die Brandschutzzone wg. einer Änderung der
Verkehrsführung nichtmehr notwendig war...
Neben meiner Videothek ist eine Zone mit absolutem Parkverbot. In diesem
Bereich dürfen nur KTWs parken die das dortige Dialyse- Zentrum aufsuchen.
Der Parkplatz ist jedoch ständig überfüllt. Mir ist schon oft aufgefallen,
daß das Parkverbot von einem BMW ständig ignoriert wird.
Eines Tages sehe ich wie ein netter Herr in grüner Uniform zielstrebig auf
das Fahrzeug zugeht. "Endlich bekommt der ein Knöllchen" DACHTE ich. Als der
nette Herr in grüner Uniform jedoch den BMW öffnete und wegfuhr, dachte ich
nur eins. "Vor dem Gesetz sind alle Gleich - nur einige sind Gleicher ..."
>Es wäre sicher auch denkbar, daß Berufsfeuerwehren und Rettungsdienst in
der
>einsatzfreien Zeit viel mehr in ihrem Wachbereich unterwegs wären,
sozusagen
>Streife fahren. Es sind ja nicht nur versperrte Straßen durch Falschparker,
>sondern auch zugeparkte Hydranten, versperrte Notausgänge, zugestellte
>Feuerwehrzufahrten.
Es rennen da draußen ein paar Leute in grünen Uniformen bzw.. Private oder
Städt. Politösen rum die dafür Bezahlt werden ...
Gruß Ralph
> nee, unser Hof ist eigentlich ein Vorplatz, der ist auf der ganzen
> Breite von ca. 30 Metern zur Strasse hin offen, es gibt da keine
> spezielle Ausfahrt.
>
> > Ich weiss jetzt nicht wie ich das verstehen soll, wenn das heissen soll,
> > das die Leute dann einfach eure Einfahrt zuparken
>
> der erste denkt sich: "auf der Breite stoert ein Auto ja nicht" usw.
> jeder einzelne fuer sich wuerde da wirklich nicht gross stoeren, aber
> alle zusammen machen die Ausfahrt dicht.
>
> > (trotz der Schilder und absperrung),
>
> welche Schilder?
Na dann würde ich vorschlagen, ein paar dieser Parkverbotsschilder zu
besorgen, mit dem Zusatzschild "Feuerwehrausfahrt" und/oder den Boden
entsprechend zu bemalen. Und nicht vergessen, konsequent abschleppen
zu lassen, das spricht sich schnell rum.
Sascha
--
s...@gmx.de
Quote of Today :
Das Seminar ueber Zeitreisen findet vor zwei Wochen statt.
>> In Hemmingen, Lk Hannover, hat man festgestellt, daß die einzige
>> Straße mit Häusern über Steckleiterhöhe wegen der Verkehrsberuhigung
>> nicht mit der DL zu erreichen war.
>
> ist doch prima, dann kann man die DL gleich abschaffen und das dadurch
> eingesparte Geld in die weitere Verkehrsberuhigung investieren!
> (Was ist denn aus dem Fall geworden ??)
Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, man hat einen Bautrupp
geschickt ...
Sven
> Henning Koch wrote on Mon, 21 Dec 1998 13:31:41 +0100 :
>
> > nee, unser Hof ist eigentlich ein Vorplatz, der ist auf der ganzen
> > Breite von ca. 30 Metern zur Strasse hin offen, es gibt da keine
> > spezielle Ausfahrt.
> >
> > > Ich weiss jetzt nicht wie ich das verstehen soll, wenn das heissen soll,
> > > das die Leute dann einfach eure Einfahrt zuparken
> >
> > der erste denkt sich: "auf der Breite stoert ein Auto ja nicht" usw.
> > jeder einzelne fuer sich wuerde da wirklich nicht gross stoeren, aber
> > alle zusammen machen die Ausfahrt dicht.
> >
> > > (trotz der Schilder und absperrung),
> >
> > welche Schilder?
>
> Na dann würde ich vorschlagen, ein paar dieser Parkverbotsschilder zu
> besorgen, mit dem Zusatzschild "Feuerwehrausfahrt" und/oder den Boden
> entsprechend zu bemalen. Und nicht vergessen, konsequent abschleppen
> zu lassen, das spricht sich schnell rum.
>
Wir hatten bisher vor unsereren Toren die Schilder "Absolutes Halteverbot"
haengen. Trotzdem hatten wir bei Veranstaltungen in unserem Ort immer die im
thread beschiebenen Probleme. Wenn wir dann vom Ordnungsamt abschleppen lassen
wollten meinten die Herren und Damen Hilfspolizisten meistens die Autos stehen
zwar im Halteverbot, konnten aber keine Behinderung feststellen mit der
Begruendung wir koennten ja um die Autos herumfahren !!! Die Auto blieben dann
stehen und bekamen einen Strafzettel ueber 40,00 DM. Das Argument das wir im
Einsatzfall die Flaeche vor dem Geraetehaus nuetzen um unsere eigenen PKW
abzustellen zaehlte nicht.
Auf Nachfrage beim Ordnungsamt wurde mitgeteilt das wenn wir das Schild
"Feuerwehrzufahrt" (man beachte ´Zufahrt`) aufhaengen lassen wuerden stelle das
Parken auf dieser Flaeche ein Parken mit Behinderung dar.
Gesagt - getan, jetzt haengt unter unserem Schriftzug "FEUERWEHR" mit ca. 5 m
Breite das kleine o.g. Schild !
Armes Deutschland :-((
mkg
hermann
--
************************************
***Hermann Schmitt
***http://ffehrang.notrix.de
***ICQ : 2248114
******************************no reply
Tja, hilft aber auch nicht immer. Bei uns wird dann nicht geschleppt, sondern
nur gezahlt - zwar 75,- aber viel zu wenig. wir (DLRG) haben zwar nur wenige
Einsätze, aber trotzdem sollte man nicht vor unserem Tor parken dürfen, oder?
Und selber abschleppen lassen ist für uns zu teuer, da wir vorlegen müssen. und
ob man das Geld jemals wiedersieht?!?
Tja, so ist das Leben halt, wenn zwei Häuser weiter ne Videothek ist (nur
schnell abgeben...)#
Ciao, philipp reuter
>Auf Nachfrage beim Ordnungsamt wurde mitgeteilt das wenn wir das Schild
>"Feuerwehrzufahrt" (man beachte ´Zufahrt`) aufhaengen lassen wuerden stelle das
>Parken auf dieser Flaeche ein Parken mit Behinderung dar.
Und jetzt werden eure Autos abgeschleppt wenn ihr sie bei einem
Einsatz hierhinstellt oder ?? :-)))
--
Mit freundlichen Gruessen
Daniel
Hermann Schmitt wrote on Wed, 23 Dec 1998 19:26:05 +0000 :
(Bist Du der Chef von Henning oder umgekehrt???)
> Wir hatten bisher vor unsereren Toren die Schilder "Absolutes Halteverbot"
> haengen... Wenn wir dann vom Ordnungsamt abschleppen lassen
> wollten meinten die Herren und Damen Hilfspolizisten meistens die Autos stehen
> zwar im Halteverbot, konnten aber keine Behinderung feststellen mit der
> Begruendung wir koennten ja um die Autos herumfahren !!!
Haben die Autos denn die Ausfahrt zugestellt oder nur den Parkplatz
der Einsatzkräfte?
> Auf Nachfrage beim Ordnungsamt wurde mitgeteilt das wenn wir das Schild
> "Feuerwehrzufahrt" (man beachte ´Zufahrt`) aufhaengen lassen wuerden stelle das
> Parken auf dieser Flaeche ein Parken mit Behinderung dar.
> Gesagt - getan, jetzt haengt unter unserem Schriftzug "FEUERWEHR" mit ca. 5 m
> Breite das kleine o.g. Schild !
> Armes Deutschland :-((
und? wird jetzt abgeschleppt?
Sascha
--
s...@gmx.de
Quote of Today :
Das schlimmste der Zensur ist xxxxxxxxxxxx.
>
>Hermann Schmitt wrote on Wed, 23 Dec 1998 19:26:05 +0000 :
>
>(Bist Du der Chef von Henning oder umgekehrt???)
>
von mir? weder noch.
wie kommst Du dadrauf??
--
mfg,
Henning
---------------------------------------------------
Henning Koch
http://www.studserver.uni-dortmund.de/Henning.Koch
mailto:Hennin...@studserver.uni-dortmund.de
------------------------------------------------zha
> Am Wed, 23 Dec 1998 19:26:05 +0000, Hermann Schmitt <schm...@gmx.de>
> schrieb:
>
> >Auf Nachfrage beim Ordnungsamt wurde mitgeteilt das wenn wir das Schild
> >"Feuerwehrzufahrt" (man beachte ´Zufahrt`) aufhaengen lassen wuerden stelle das
> >Parken auf dieser Flaeche ein Parken mit Behinderung dar.
>
> Und jetzt werden eure Autos abgeschleppt wenn ihr sie bei einem
> Einsatz hierhinstellt oder ?? :-)))
> --
Sogar das hat einer der Ordnungsamtfuzzis schon mal vorgehabt, obwohl die ´Feuerwehr
im Einsatz-Schilder dringelegen haben. IMO ist das der einzige Zweck den die Dinger
erfuellen koennen, die Ordnungshueter und Vertreter darauf hinzuweisen das man lt.
§35 mit Sonderrechten parkt.
Wir kammen gerada aus dem Einsatz zurueck als die Zettelkleber am Werke waren und
haben Sie auf unser Sonderrecht hingewiesen. Unsere Autos wurden zwar nicht
abgeschleppt aber die Knoten gabs trotzdem (konnten aber nach kurzem Telefonat im
Rundordner abgeheftet werden)
mkg
Hermann
> [sorry, falls der Artikel mehrmals erscheint, mein Newsserver scheint
> auf Weihnachtsurlaub zu sein...]
>
> Hermann Schmitt wrote on Wed, 23 Dec 1998 19:26:05 +0000 :
>
> (Bist Du der Chef von Henning oder umgekehrt???)
>
> > Wir hatten bisher vor unsereren Toren die Schilder "Absolutes Halteverbot"
> > haengen... Wenn wir dann vom Ordnungsamt abschleppen lassen
> > wollten meinten die Herren und Damen Hilfspolizisten meistens die Autos stehen
> > zwar im Halteverbot, konnten aber keine Behinderung feststellen mit der
> > Begruendung wir koennten ja um die Autos herumfahren !!!
>
> Haben die Autos denn die Ausfahrt zugestellt oder nur den Parkplatz
> der Einsatzkräfte?
>
Es ist keine richtige Ausfahrt sondern ein Platz so breit wie das Haus (ca. 20m) und
ca. 10 m tief, an dem die Strasse vorbeifuehrt.
>
> > Auf Nachfrage beim Ordnungsamt wurde mitgeteilt das wenn wir das Schild
> > "Feuerwehrzufahrt" (man beachte ´Zufahrt`) aufhaengen lassen wuerden stelle das
> > Parken auf dieser Flaeche ein Parken mit Behinderung dar.
> > Gesagt - getan, jetzt haengt unter unserem Schriftzug "FEUERWEHR" mit ca. 5 m
> > Breite das kleine o.g. Schild !
> > Armes Deutschland :-((
>
> und? wird jetzt abgeschleppt?
Ja, wenn das Ordnungsamt und der Abschleppdienst schnell genug sind. Bis zum
tatsaechlichen Abschleppen dauerts mind. 1,5 Stunden.
> On Thu, 24 Dec 1998 21:33:36 GMT, s...@gmx.de (Sascha Wostmann) wrote:
>
> >
> >Hermann Schmitt wrote on Wed, 23 Dec 1998 19:26:05 +0000 :
> >
> >(Bist Du der Chef von Henning oder umgekehrt???)
> >
>
> von mir? weder noch.
>
> wie kommst Du dadrauf??
>
> --
> mfg,
> Henning
> ---------------------------------------------------
> Henning Koch
> http://www.studserver.uni-dortmund.de/Henning.Koch
> mailto:Hennin...@studserver.uni-dortmund.de
> ------------------------------------------------zha
Nein !
> On Sun, 20 Dec 1998, Guido Gabriel wrote:
> >Patrick Schlegel <patrick....@bluewin.ch> wrote:
> >
> >>"Falschparker blockieren Notarztwagen.
> Was hier ganz ausser acht gelassen wird:
> In einigen Stadten sind die Parkmoeglichkeiten so begrenzt, dass
> es geduldet wird, wenn die Strassen teilweise zugeparkt werden.
> Die HiPos verteilen dort keine Strafzettel, weil bekannt ist, dass
> nicht genuegend Parkflaeche zu Verfuegung steht.
> Offiziel ist trotzdem Parkverbot, damit sich die Verantwortlichen nicht in die
> Nesseln setzen.
>
>
Was ist besser ?
Das heissgeliebte Auto ein paar 100m vor der Tuer oder die Drehleiter ein paar
100m wenn man am Fenster steht und langsam der Hintern warm wird ?
mkg
Hermann
>> Und jetzt werden eure Autos abgeschleppt wenn ihr sie bei einem
>> Einsatz hierhinstellt oder ?? :-)))
>> --
>
>Sogar das hat einer der Ordnungsamtfuzzis schon mal vorgehabt, obwohl die ´Feuerwehr
>im Einsatz-Schilder dringelegen haben. IMO ist das der einzige Zweck den die Dinger
>erfuellen koennen, die Ordnungshueter und Vertreter darauf hinzuweisen das man lt.
>§35 mit Sonderrechten parkt.
und wenn Ihr mal ohne Einsatz am FWH parken wollt ?!?
kommt bei uns bisweilen vor...
>>Sogar das hat einer der Ordnungsamtfuzzis schon mal vorgehabt, obwohl die ´Feuerwehr
>>im Einsatz-Schilder dringelegen haben. IMO ist das der einzige Zweck den die Dinger
>>erfuellen koennen, die Ordnungshueter und Vertreter darauf hinzuweisen das man lt.
>>§35 mit Sonderrechten parkt.
>
>und wenn Ihr mal ohne Einsatz am FWH parken wollt ?!?
>kommt bei uns bisweilen vor...
Dazu kannst Du ja wohl nicht erwarten, daß Du im Halteverbot parken darfst,
oder?
Guido
>
>und wenn Ihr mal ohne Einsatz am FWH parken wollt ?!?
>kommt bei uns bisweilen vor...
>
Ich stell mein Motorrad bei uns dann immer direkt vor das Halteverbotsschild
zwischen unseren beiden Toren:-))
Bei uns gab es allerdings auch noch nie Zuparkprobleme.
Tschökes,
Axel Solanka!
Gruppenführer FF Remscheid-Morsbach
>Hennin...@studserver.uni-dortmund.de (Henning Koch) wrote:
>
>>>Sogar das hat einer der Ordnungsamtfuzzis schon mal vorgehabt, obwohl die ´Feuerwehr
>>>im Einsatz-Schilder dringelegen haben. IMO ist das der einzige Zweck den die Dinger
>>>erfuellen koennen, die Ordnungshueter und Vertreter darauf hinzuweisen das man lt.
>>>§35 mit Sonderrechten parkt.
>>
>>und wenn Ihr mal ohne Einsatz am FWH parken wollt ?!?
>>kommt bei uns bisweilen vor...
>
>Dazu kannst Du ja wohl nicht erwarten, daß Du im Halteverbot parken darfst,
>oder?
genau das ist der Punkt.
Wenn die Parkplaetze fuer die FM(SB) so ausgeschildert sind, dass auf
ihnen nur durch Inanspruchnahme von Sonderrechten geparkt werden kann,
dann wuerde das IMHO den normalen Dienstbetrieb unnoetig behindern.
Guido Gabriel schrieb in Nachricht
<3684bb83...@news.piro.net>...
>>und wenn Ihr mal ohne Einsatz am FWH parken wollt ?!?
>>kommt bei uns bisweilen vor...
>
>Dazu kannst Du ja wohl nicht erwarten, daß Du im Halteverbot parken
darfst,
>oder?
Warum nicht? Kommt ein Einsatz, sind die FW-Männer (SB) ja eh sofort
im Dienst ;-)) Recht schön gelöst hat das die FW Ingolstadt. Dort
gibt es gegenüber der Feuerwache einen Parkplatz mit Schranke "Nur
für Feuerwehrangehörige" Das Einfachste wäre also, unter dem
Halteverbotschild ein Zusatzschild anzubringen "Feuerwehrleute im
Dienst frei" - denn Dienst wäre dann z.B. auch eine hausinterne
Schulung/Forbildung und die FW-Leute (bei solchen Veranstaltungen
i.d.R. recht zahlreich vertreten) müssten dann nicht ggf. enge
Wohnstrassen zum Parken ausweichen
Gruß
Erich Kirchmayer --- kirch...@notfallmedizin.de --
--
--------------------------------------------------------------------
--------------
Dieser Beitrag gibt ausschliesslich meine persönliche Meinung zum
Thema wieder
--- Müllerstr. 48 --- 80469 München --- Tel. 089/231182-0,
Fax: 089/231182-22.
> Hennin...@studserver.uni-dortmund.de (Henning Koch) wrote:
>
> >>Sogar das hat einer der Ordnungsamtfuzzis schon mal vorgehabt, obwohl die ´Feuerwehr
> >>im Einsatz-Schilder dringelegen haben. IMO ist das der einzige Zweck den die Dinger
> >>erfuellen koennen, die Ordnungshueter und Vertreter darauf hinzuweisen das man lt.
> >>§35 mit Sonderrechten parkt.
> >
> >und wenn Ihr mal ohne Einsatz am FWH parken wollt ?!?
> >kommt bei uns bisweilen vor...
>
> Dazu kannst Du ja wohl nicht erwarten, daß Du im Halteverbot parken darfst,
> oder?
>
Was wir von anderen erwarten muessen wir natuerlich doppelt genau einhalten ! Wir gehen da
mit gutem Beispiel voran und suchen uns nen frein Parkplatz in der Naehe und gehen dann
die paar Schritte zum Geraetehaus.
mit weihnachtlichen Grüßen
Volker Weidmann
FFw Rosbach v.d.H. (Hessen)
-------------------------------------------------------
Dieses Posting gibt meine private Meinung zum Besten!!!
Wer einen Rechtsschreibfehler findet, darf ihn behalten.
hmm, ich ging von solchen Faellen aus, wo auf dem Gelaende des FWH
genuegend Parkplaetze fuer FM(SB) vorhanden sind, diese aber zum
Schutz vor Fremdparkern mit Haltverbotszeichen ausgestattet sind, um
die Moeglichkeit des Abschleppens zu haben.
Wenn es um die Einsatzkraefte geht:
Wir haben eine recht elegante Loesung. User Hof ist zum Parken zu klein.
Aber da es rundum eine Mauer gibt, hatten wir mit Falschparkern noch keine
Probleme :)
Es gibt aber ein Haus weiter etwas verdeckt einen grossen Hof. Da ist die
Haelfte "Halteverbot Ausgenommen: Mitarbeiter des DRK". Diesen Hof koennen
wir im Bedarfsfall(Einsatz) auch komplett zuparken :)
\V/ Friede und Langes leben
--
eMail: ger...@gmx.de
Henning Koch wrote on Thu, 24 Dec 1998 22:16:24 GMT :
> On Thu, 24 Dec 1998 21:33:36 GMT, s...@gmx.de (Sascha Wostmann) wrote:
> >Hermann Schmitt wrote on Wed, 23 Dec 1998 19:26:05 +0000 :
> >(Bist Du der Chef von Henning oder umgekehrt???)
>
> von mir? weder noch.
>
> wie kommst Du dadrauf??
Weil ich die ganze Zeit Deinen Absender gesehen habe, und jetzt
plötzlich Hermann dazukam.
Sascha
--
s...@gmx.de
Quote of Today :
Tastatur nicht gefunden. Druecke F1 zum Fortfahren
> wer von Euch hat Muster von Handzetteln oder etwas ähnliches - ich hätte
> daran Interesse - vieleicht in feuerwehrmann.binary posten, dann hat jeder
> was davon.
Ich bin ein bißchen spät, aber...
Ich habe auch mal so ein Blatt erstellt, im Feuerwehrmagazin war vor
langer Zeit mal ein Bericht dazu, daraus habe ich dazu eine Grafik
eingescannt.
Das Blatt ist mit Pagemaker 6.0 erstellt, falls jemand die Datei
gebrauchen kann, würde ich sie in feuerwehrmann.binary posten.
Wer den Pagemaker 6.0 (oder höher) hat, braucht dann nur den Namen der
Feuerwehr austauschen.
Also, falls Interesse besteht, Mail an mich oder Antwort hier in die
Group.
Gruß,
Michael
--
################################################
# E-Mail: br...@uni-bremen.de ## ICQ: 14319830 #
#### Homepage: http://mbroda.home.pages.de/ ####
################################################
Ruediger Gubler schrieb:
> Dave Linde <xxxd...@kel.goe.net> writes:
>
> > Hi Walter,
> >
> > ich schließte mich Deiner Meinung vollkommen an.
> >
> > Die meisten Falschparker, sind einfach zu wenig für die Problematik
> > Rettungswege sensibilisiert. Warum auch ? Sie werden auch so gut wie nie
> > damit konfrontiert. Schließlich siegt die Faulheit ( kenne ich bei mir selbst ;-))
> > Auklärung tut hier wirklich not !
> > Sowohl über die Medien
> > -Fensehen ( "Der siebte Sinn") als auch durch die
> > -Öffentlichkeitsarbeit der Organisationen ( Handzettel, Tage der offenen Tür, ... )
> > -Außerdem könnten die Hilfssheriffs zusammen mit einem Knöllchen, entspechende
> > Handzettel anheften.
> > -Die Pol ( auch die Fw ) sollten vorbeugend mehr Streifenfahrten machen, um bei
> > einschlägig bekannten Straßenzügen ein Durchkommen zu garantieren. Sehr auskunfts
> > freudig dürfte auch die Müllabfuhr sein ( -> Handzettel ?)
> >
>
> Bei uns macht die FW zweimal im Jahr eine sog. Begehung, d.h. es fährt ein Polizeiauto,
> dann ein Abschlepper und schlieslich ein Auto der FW durch bekannt enge Strassen. Wer da
> im Weg steht, kann sein Auto nur noch in der Verwahrungsstelle abholen -
> noch schnell wegfahren wird nicht tolleriert. Seitdem ist ein Durchkommen ziemlich sicher.
>
> Rüdiger
Wenn ich mit meiner JFw unterwegs bin, such ich mir immer wieder andere Wege,
dadurch wird im Ort nicht nur 2 mal im Jahr kontrolliert sonder fast wöchentlich und dafür
immer wo anderst..
An manchen Stellen kann man merken, das die Leute anfangen mit zu denken und anderstwo Parken.
Die Autofahrer werden so an die größeren Fahrzeuge "gewöhnt". Aber leider gibt es auch stellen
wo
genau das gegenteil passiert.
Aktuelles Beispiel war doch in letzter Zeit der Schnee, da wird lieber über die Gemeinde
gemeckert weil die
Straße nicht geräumt ist als das man mal 5 Schritte mehr lauft.
Gruß und rutscht vorsichtig aber gut nach 1999
Karsten
NestlerH. schrieb in Nachricht <769prn$a3s$1...@news05.btx.dtag.de>...
Da solche Schilder aber überall erhältlich sind und tatsächlich
gerne von haus- und Grundstücksbesitzern selbst angebracht werden
gilt in München nur das Schild als "echt", das zugleich das
Stadtsiegel trägt.
Bei uns in Wetzlar sind die auch "abgestempelt" - sonst bringts nichts.
ciao,
philipp reuter
--
Kay Simon
KayS...@T-Online.de
FFW Viernheim / LK Bergstraße (Hessen)
Gesten haben wir vor einer Kneipe besagte Zettel verteilt. Plötzlich
stürmten die Falschparker aus der Kneipe und lasen einen solchen Zettel
durch. Kommentar: "Achso nur wieder dieses Altpapier !" .
Mit dem Ausenlautsprecher haben wir bessere Erfahrungen gemacht: " Der
Fahrer des Wagens XYZ wird darauf hingewiesen, daß er in einer
Brandschutzzone parkt und bei einem eventuellen Einsatz die Rettungskräfte
erheblich behindert und damit Menschenleben gefärdet. Wir bitten den Fahrer
sein Kraftfahrzeug im interesse der Anwohner zu entfernen ...".
Probierst mal aus, wir haben schon gute Erfahrungen damit gemacht.
Gruß Ralph
Ähhh, ach so, Du meinst mich.
(Hin und wieder empfiehlt es sich doch mal, zumindest einen Teil der
Ursprungsmail zu zitieren...)
Im Moment habe ich gerade ein paar Probleme mit meinen Servern und
größeren binaries. Sobald alles wieder funktioniert, poste ich die
Pagemaker-Datei in feuerwehrmann.binary. Das gebe ich dann in diesem
Thread bekannt.
notarztwagen ...]
> Wenn schon der Notarztwagen nicht
> durchkommt, haben hier die grossen Feuerwehrfahrzeuge mit der Drehleiter
> als Rettungsgeraet keine Chance."
Doch, Doch; die koennen sich den Weg frei schieben ;-))
Wie sieht das eigentlich rechtlich aus ??? Rechtfertigender Notstand ?
und Tschuess,
Markus D.
> > Wenn schon der Notarztwagen nicht
> > durchkommt, haben hier die grossen Feuerwehrfahrzeuge mit der Drehleiter
> > als Rettungsgeraet keine Chance."
>
> Doch, Doch; die koennen sich den Weg frei schieben ;-))
hast Du das schonmal gemacht?
so einfach wie es sich anhoert ist's meistens nicht.
> Wie sieht das eigentlich rechtlich aus ??? Rechtfertigender Notstand ?
kommt drauf an (wegen Verhaeltnismaessigkeit der Mittel und so);
jedenfalls hat es wohl schon Faelle gegeben, wo das gerichtlich
anerkannt wurde (lt. unserem Amtsleiter).
In der Ausbildung (Rechtsgrundlagen fuer Kraftfahrer oder so) wird das
bei uns auch ganz klar als (letzte) Moeglichkeit genannt.
--
mfg Henning
-----------------------------------------------------------
Henning Koch
mailto:Hennin...@studserver.uni-dortmund.de
http://studserver.uni-dortmund.de/Henning.Koch
-------------------------------------------------------UTCP
Henning Koch schrieb:
> Markus Draeger wrote:
>
> > > Wenn schon der Notarztwagen nicht
> > > durchkommt, haben hier die grossen Feuerwehrfahrzeuge mit der Drehleiter
> > > als Rettungsgeraet keine Chance."
> >
> > Doch, Doch; die koennen sich den Weg frei schieben ;-))
>
> hast Du das schonmal gemacht?
Ich (wir) schon. Wir hatten einen Brandeinsatz. Ein BMW hatte in einer Kurve
(alter Ortskern) so geparkt, daß wir (erstes Einsatzfahrzeug TLF 16) nich vorbei
konnten. Wir haben ihm den Spiegel abgefahren. Später kam der Besitzer des
Wagens, und hat sich bitter bei unserem Einsatzleiter beschwert. Dieser hat ihn
an die anwesende Polizei verwiesen, die dann auch direkt einen Knollen
verhängte.
Da war er dann ruhig... :-))
bye...Heiko
>Doch, Doch; die koennen sich den Weg frei schieben ;-))
>
>Wie sieht das eigentlich rechtlich aus ??? Rechtfertigender Notstand ?
Da mußt Du Straf- und Zivlrecht unterscheiden:
Strafrechtlich kannst Du die Anzeige wegen Sachbeschädigung tatsächlich durch
den rechtfertigen Notstand (vielleicht) abwenden. Aber die Gemeinde/Stadt als
Träger der Feuerwehr muß den Schaden an den Fahrzeugen zahlen. Und da der
Fahrer vorsätzlich gehandelt hat, könnte sie sich das Geld beim Fahrer (oder
demjenigen, der die Anweisung gegeben hat) versuchen zurückzuholen.
Guido
> Strafrechtlich kannst Du die Anzeige wegen Sachbeschädigung tatsächlich durch
> den rechtfertigen Notstand (vielleicht) abwenden.
Ack.
> Aber die Gemeinde/Stadt als
> Träger der Feuerwehr muß den Schaden an den Fahrzeugen zahlen.
Hm. Wieso? § 228 BGB regelt den zivilrechtlichen Notstand. Unter den
dort genannten, dem § 34 StGB ähnlichen Voraussetzungen handelt der
Fahrer des Einsatzfahrzeugs nicht widerrechtlich, womit ein
Schadenersatzanspruch des Autobesitzers (nach § 823 ff. BGB) mangels
rechtswidriger Tat entfällt.
Gruß
Thomas
--
Thomas Hochstein --- http://thomash.home.pages.de/
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
RV Weinstraße im LV Hessen/Rheinland-Pfalz/Saar
(Bad Dürkheim - Neustadt/Wstr. - Landau)
Die Anfahrt zur Halle war so zugeparkt, daß einige kräftige Burschen erst
mal ein Auto aus der Einfahrt TRAGEN durften.
Auch später war es selbst für einen KTW kaum möglich, die Halle zu erreichen
geschweige denn wieder rauszukommen.
Und das alles trotz der entsprechenden Beschilderung "Freihalten für
Einsatzkräfte".
Schade, daß da manche wohl einfach zu faul sind, mal ein paar hundert Meter
zu laufen ....
Gruß
Simon
Simon Baumann schrieb in Nachricht
<77q6r2$ail$1...@zimt01.dillingen.baynet.de>...
Ne, Schade, daß es nicht gelungen ist, die lokalen Sicherheitskräfte
auf dieses Problem aufmerksam zu machen. Bei einer funktionierenden
Veranstaltung steht dort jedenfalls kein Auto länger als 10 Minuten
(dann ist es nämlich abgeschleppt!) Zuständig sowas zu kontrollieren
sind hier nicht nur die lokalen Security-Leute sondern auch die FW
(Brandschutzwache) und der RD/SAN-Dienst! Und wenn man dem
Veranstalter mal klarmacht, wie schnell er seinen Laden zusperrt, wenn
er sich nicht um die behördlich angeordneten Park- und Halteverbote
auf seinem Gelände kümmert, dann wird der wohl auch recht flott werden
;-)))
Ich kenne einen gr. Veranstaltungsort, bei dem wir regelmässig Dienst
machen. Die Security, die extra für "Parkangelegenheiten" zuständig
ist, lässt keine meistens 5 Minuten vergehen, dann ist ein Fahrzeug
innerhalb einer FW-Anfahrtszone weg. Regelmässige Fusstreifen und
guter Kontakt zu den danderen am Gelände tätigen Leuten (SAN-Dienst,
"Kartenabreisser", Geländeverwaltung etc.) machen es möglich.......
Gruß
Erich Kirchmayer --- kirch...@notfallmedizin.de --
--
-------------------------------------------------------------------
Auch die Polizei, die kurz vor uns dort ankam (gemeldet war auch noch
"Massenschlägerei") hat (momentan) nicht viel ausrichten können.
Solche Veranstaltungen gibt's eigentlich auch nur in diesem Dorf. Woanders
gibt's seltsamerweise genauere Anordnungen seitens der Kommunalverwaltungen.
Dort sind bei jeder Rocknacht drei bis vier Sanis, FW sowieso.
Interessehalber werde ich mich in nächster Zeit mal mit den weiteren
Begebenheiten in diesem Dorf befassen. Schließlich gibt's dort alle 2-3
Wochen solche eine Party.
Gruß
Simon
>> Aber die Gemeinde/Stadt als
>> Träger der Feuerwehr muß den Schaden an den Fahrzeugen zahlen.
>
>Hm. Wieso? § 228 BGB regelt den zivilrechtlichen Notstand. Unter den
>dort genannten, dem § 34 StGB ähnlichen Voraussetzungen handelt der
>Fahrer des Einsatzfahrzeugs nicht widerrechtlich, womit ein
>Schadenersatzanspruch des Autobesitzers (nach § 823 ff. BGB) mangels
>rechtswidriger Tat entfällt.
Da muß man genau lesen:
§ 228 BGB lautet:
"Wer eine fremde Sache beschädigt oder zerstört, um eine durch sie drohende
Gefahr [...] abzuwenden, handelt nicht widerrechtlich [...
Verhältnismäßigkeit]".
Wichtig ist, daß dort steht "durch sie drohende Gefahr".
Beispiel: Haus brennt, Menschen sind drin, die DL muß zur Menschenrettung hin.
Die Gefahr droht den Menschen im brennenden Haus. Die Gefahr droht aber durch
das Feuer, nicht durch den Falschparker. Der Falschparker behindert nur die
Abwendung der Gefahr, stellt aber nicht die Ursache der Gefahr dar.
Keine Schadenersatzpflicht bestünde zum Beispiel, wenn jemand auf der linken
Spur einer Autobahn parkt. Hier stellt das Auto selbst die Gefahr dar und darf
zur Abwendung der Gefahr beim Wegschaffen auch beschädigt werden.
Nun zum § 823 BGB. Nach § 823 (1) BGB besteht nur dann Schadenersatzpflicht,
wenn der Schaden "widerrechtlich" einem anderen zugefügt wurde. Dieses
"widerrechtlich" bezieht sich nicht auf das Strafrecht, sondern auf das
Zivilrecht. Die Verbindung mit dem Strafrecht besteht nur durch den § 823 (2)
BGB.
Bei der Frage nach dem Schadenersatz wird der falschparkende Autofahrer stets
gleich behandelt, egal, ob es wirklich gebrannt hat oder nicht. Das ist
eigentlich auch richtig so, denn der Autofahrer hat ja den Brand nicht
verschuldet. Es ist also sowohl die Knolle genauso teuer (Ordnungswidrigkeit)
wie auch der Schadenersatz bei Beschädigung gleich hoch. Im Strafrecht kann
sich allerdings ein Unterschied für den Autofahrer ergeben.
Kurz: Das Beschädigen eines falschparkenden Autos durch die Feuerwehr zum
Freimachen einer Zufahrt ist zivilrechtlich gesehen immer widerrechtlich,
egal, ob es brennt oder nicht.
Strafrechtlich macht es für den Fahrer des Feuerfahrzeugs hingegen einen
Unterschied, ob es brennt oder nicht.
Und die Moral von der Geschicht: Falschparker nicht erst im Einsatz bekämpfen,
sondern ständig, immer, jeden Tag und rund um die Uhr.
Guido
Große Wohnanlage (mehrere achtstöckige Häuser) in M, die
Feuerwehrzufahrt führt über das Grundstück einer benachbarten Spielhölle
und ist rund um die Uhr von deren Besuchern zugeparkt. Die
HAusverwaltung unternimmt dagegen aber nichts. O-Ton des zuständigen
Hausverwalters:" Das spielt keine Rolle. Ich habe das mal im Fernehen
gesehen: Die Feuerwehr schiebt die einfach zur Seite..."
Und dann wären da noch die von ihm mit Vorhängeschlössern gegen
Mißbrauch gesicherten Dreikantverschluesse der Einfahrschranken...
>Beispiel: Haus brennt, Menschen sind drin, die DL muß zur Menschenrettung
>hin.
>Die Gefahr droht den Menschen im brennenden Haus. Die Gefahr droht aber durch
>das Feuer, nicht durch den Falschparker. Der Falschparker behindert nur die
>Abwendung der Gefahr, stellt aber nicht die Ursache der Gefahr dar.
Das ist so nicht richtig. Der Falschparker behindert mit seinem Verhalten die
Abwendung der Gefahr, daß ist richtig. Dadurch geht aber von seinem Fahrzeug
auch eine Gefahr für die von dem Feuer bedrohten Personen aus. Und somit war
die Sachbeschädigung nicht widerrechtlich.
Ich habe auch noch von keinem Gerichtsurteil gehört, daß deine Haltung stützen
würde, bin da aber wie immer äußerst wissbegierig.
Tschökes,
Axel Solanka!
Gruppenführer FF Remscheid-Morsbach
Das ist doch gegen die Autos eher harmlos, die lassen sich mit dem
Bolzenschneider sehr schnell öffnen.
Guido
> >Und dann wären da noch die von ihm mit Vorhängeschlössern gegen
> >Mißbrauch gesicherten Dreikantverschluesse der Einfahrschranken...
>
> Das ist doch gegen die Autos eher harmlos, die lassen sich mit dem
> Bolzenschneider sehr schnell öffnen.
... der leider nicht zur Standard-RTW-Ausruestung gehoert, oder ?
Henning Koch schrieb in Nachricht
<36A895...@studserver.uni-dortmund.de>...
>> >Und dann wären da noch die von ihm mit Vorhängeschlössern gegen
>> >Mißbrauch gesicherten Dreikantverschluesse der Einfahrschranken...
>>
>> Das ist doch gegen die Autos eher harmlos, die lassen sich mit dem
>> Bolzenschneider sehr schnell öffnen.
>
>... der leider nicht zur Standard-RTW-Ausruestung gehoert, oder ?
Ist leider richtig. Die Firma MIESEN liefert uns dann statt dem jedesmal
bestellten Bolzenschneider eine Blechschere ;-(( Der Rekord an
geknackten Pfosten-Schlössern während EINES Einsatzes dürfte übrigens
eine RTW-Besatzung aus München aufgestellt haben: 16 (!) Schlösser lagen
dann jeweils _neben_ den Pfosten. Grund war eine ungenaue Einsatzmeldung
und dazu schlecht beschilderte Zufahrten/Hausnummern. Somit ging´s in
dieser weitläufigen Wohnanlage mehrmals mit dem RTW rein und raus - zu
jeweils verschiedenen An- und Durchfahrten (letztere nicht immer - wie
sich dann erst herausstellte) für RTW geeignet.....
Die grösste Unverschämtheit war mal eine Hausverwaltung, die dem
RD-Anbieter allen Ernstes eine Rechnung über 2 Schlösser sowie 1 Std.
Arbeitskosten + Anfahrt zur Montage derselben in Rechnung stellte.
Begründung: Man hätte ja den im Wohnblock wohnenen Hausmeister aufsuchen
können, dieser hätte "sofort" (nachts um drei!) aufgesperrt.
Ich habe schon "pflichbewusste" Hausmeister erlebt, die zum Absperren
der Pfosten nicht zu handelsüblichen Messing-Schlösser gegriffen haben,
sondern sich die noble "Panzer-"Version besorgt hatten. Die Dinger sind
echt ätzend, selbst ein grosser Bolzenschneider hat da oft keine Chance
(z.B. durch fehelende Angriffspunkte) Aber so ein Pfosten ist auch
schnell weg, wenn man mit einem DB609 langsam "andockt" und dann Gas
gibt ;-))) Nur der (vermeidbare!) Schaden beläuft sich dann nicht mehr
auf ein paar DM für ein neues Schloss......
Ich halte es für unverantwortlich, wenn ausgewiesene/vorgeschriebene
FW-Anfahrten derart versperrt werden, so daß nur Spezialwerkzeug und
Zerstörung hilft um durchzukommen. Ebenso unverständlich ist es in
meinen Augen, daß Aufzüge stets unterschiedliche Schlösser haben, um die
Trenntüre ("Umzugstüre") zu öffnen. Ist so eine Tür vorhanden und offen,
ist der Transport einer Rolltrage meistens kein Problem mehr. Aber statt
einer einheitlichen Notfall-Schliessung bastelt jede Firma und jede
Hausverwaltung eigene Schliessysteme hinein.
Der RD hat dabei noch mehr Pech als die FW. Dort gibt es wenigstens für
den Brandfall ggf. Schlüsselkästen, einheitliche Schlösser für Schranken
usw. IMHO ist das aber auch nur für Verwaltungs- und Betriebsgebäude
bzw. Grundstücke vorgeschrieben - Wohnhäuser - auch wenn dort weit mehr
Menschen sich aufhalten als in einem kl. Bürohaus) brauchen keinerlei
solcher Einheitsschlösser, Schlüsselkästen usw. Hier wäre eine endlich
verbindliche gesetzliche Regelung gefragt, die auch dem "normalen"
Wohnhaus den Sicherheitsstandard einer Bürobude gibt.....
> > Das ist doch gegen die Autos eher harmlos, die lassen sich mit dem
> > Bolzenschneider sehr schnell öffnen.
>
> ... der leider nicht zur Standard-RTW-Ausruestung gehoert, oder ?
Aber dafür der ca. 80 cm lange, meist rot angestrichene
"Generalschlüssel"...
Gruß
Andreas
Erich Kirchmayer schrieb:
> Die grösste Unverschämtheit war mal eine Hausverwaltung, die dem
> RD-Anbieter allen Ernstes eine Rechnung über 2 Schlösser sowie 1 Std.
> Arbeitskosten + Anfahrt zur Montage derselben in Rechnung stellte.
> Begründung: Man hätte ja den im Wohnblock wohnenen Hausmeister aufsuchen
> können, dieser hätte "sofort" (nachts um drei!) aufgesperrt.
wenn es dann richtig weitergelaufen ist, dann hat die Hausverwaltung vom
Träger
des RD inetwa folgenden Brief erhalte:
[Brief an]
Sehr geehrte Hausverwaltung,
wir danken Ihnen für die schriftliche Bestätigung des Aufwandes, der
unsererseits
zusätzlich nötig war, um die von Ihnen bereitzustellenden Rettungswege zu
befahren.
Wir werden diese Bestätigung zusammen mit einer Strafanzeige wegen der
Behinderung
von Rettungskräften, sowie mit einer Ordnungswiedrigkeitsanzeige wegen der
Nicht-
bereithaltung von Rettungswegen an die zuständige Staatsanwaltschaft, bzw.
das
Ordnungsamt weiterleiten.
Mit freundlichem Gruß
Ihr Rettungsdienst
[Brief aus]
So ählich lief es hier in Braunschweig, als doch tatsächlich eine
Hausverwaltung
vom Rettungsdienst die Kosten für die Wiederbegrünung einer Feuerwehrzufahrt
erstattet haben wollte, nachdem sich dort ein RTW und ein RW (der den RTW
herausziehen wollte) festgefahren hatten.
Merke: Wer anderen eine Grube gräbt, ... ;-))))))
Tino Eimecke
* Wir retten gemeinsam - Ihre Hilfsorganisationen *
>> Das ist doch gegen die Autos eher harmlos, die lassen sich mit dem
>> Bolzenschneider sehr schnell öffnen.
>
>... der leider nicht zur Standard-RTW-Ausruestung gehoert, oder ?
Im Baumarkt für 30,- DM zu bekommen. Wo ist das Problem?
Guido
>>> Das ist doch gegen die Autos eher harmlos, die lassen sich mit dem
>>> Bolzenschneider sehr schnell öffnen.
>>
>>... der leider nicht zur Standard-RTW-Ausruestung gehoert, oder ?
>
>Im Baumarkt für 30,- DM zu bekommen. Wo ist das Problem?
... dass tatsaechlich IMO meistens keiner auf'm Auto ist.
Wenn man erstmal vor dem Pfosten oder Tor steht, ist's ja etwas spaet
um zum Baumarkt zu fahren.
Wer halt vorher schon daran gedacht hat und einen dabei hat, gut !
--
mfg,
Henning
---------------------------------------------------
Henning Koch
http://studserver.uni-dortmund.de/Henning.Koch
mailto:Hennin...@studserver.uni-dortmund.de
------------------------------------------------zha
> ... dass tatsaechlich IMO meistens keiner auf'm Auto ist.
> Wenn man erstmal vor dem Pfosten oder Tor steht, ist's ja etwas spaet
> um zum Baumarkt zu fahren.
> Wer halt vorher schon daran gedacht hat und einen dabei hat, gut !
>
Da wurde heute auf der "Rescue 99" eine neue DIN-EN erwähnt, nach der
ein Rettungsgerätesatz (Brechstange, Beil, Säge, Schaufel etc...) auf
jedem Fahrzeug sein muß (irgendwann ab Mitte des Jahres) hat irgendwer
genauere Informationen ??
--
Patrick Rauter
Wer einen Fehler findet (alte oder neue Rechtschreibung)
darf ihn behalten.
Es ist soweit. Ich habe den Falschparker-Zettel als gezipte Pagemaker
6.0-Datei in feuerwehrmann.binary gepostet. Die verwendeten TTF-Fonts
sind mit im ZIP.