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Scall

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m.hu...@concept.north.de

unread,
Dec 30, 1994, 2:29:00 AM12/30/94
to
Hallo Leute,

wer kann mir erklären, wie Scall funktioniert ?
Braucht man dazu einen speziellen Anschluß oder ein Zusatzgerät ?
Was ist die Idee die dahinter steckt ?

See you,
Michael.

(Antworten bitte auch als PM, da ich nächste Woche im Urlaub bin. Danke!)

## CrossPoint v3.0 ##

Mey Marianne Unruh

unread,
Jan 1, 1995, 4:22:55 PM1/1/95
to
m.hu...@concept.north.de wrote:
: Hallo Leute,

: wer kann mir erklären, wie Scall funktioniert ?
: Braucht man dazu einen speziellen Anschluß oder ein Zusatzgerät ?
: Was ist die Idee die dahinter steckt ?

Hi,

Scall funktioniert wie folgt:
Du traegst einen Empfaenger mit Dir herum, entweder ein kleines Kaestchen
oder eines dieser netten Geraete, auf denen man auch die Uhrzeit ablesen
kann, der einen Display hat. Dein Geraet hat eine Telefonnummer, ueber die
man Dir Nachrichten (Ziffern und/oder Buchstaben, je nach Empfaenger)
uebermitteln kann. Dafuer muessen die Leute, die Dich erreichen wollen,
natuerlich wissen, wie das geht, und da liegt das eigentliche Problem (ich
habe Cityruf und kann leider nicht einfach jemandem die Nummer geben, weil
ich immer erstmal lang und breit erlaeutern muss, wie das geht. Das hat sich
die Telekom echt hervorragend ausgedacht, natuerlich auch "total logisch"
und intuitiv, wie immer).

Ich erklaere mal, wie das beim Cityruf geht, ich denke, Scall wird genauso
funktionieren (oder weiss es jemand besser?)
1.) Entweder derjenige, der Dich erreichen will, ruft beim
Cityruf-Auftragsservice an und erklaert dort muendlich, welche Nummer er
anpiepen will und welche Nachricht (vorzugsweise die Rueckruf-Telefonnummer,
aber man kann sich da herrliche codes ausdenken!) er uebermitteln will. Dann
nehmen die das in die Hand.

2.) Oder er ruft direkt die Nummer Deines Empfaengers an. Dann muss er ueber
Tonwahl die entsprechenden Kommandos und Nachrichten eingeben (so wie z.B.
beim Telefonbanking auch). Voraussetzung dafuer ist, wie gesagt, Tonwahl,
dh. eine digitale Vermittlungsstelle oder ein Geraet, das die Toene erzeugt
(und das der Hersteller der besagten Zeitmessgeraete natuerlich auch
anbietet ;-)).

3.) Man kann auch mit dem Modem den Cityruf anwaehlen und dann per Tastatur
die entsprechenden Angaben machen

Vom Abschicken der Nachricht bis zum Piep dauert es ca. 30 Sekunden.

Die Kosten fuer einen Scall-Empfaenger liegen bei ca. 200 - 300 DM, soweit
ich weiss. Grundgebuehren musst Du nicht bezahlen, aber wer Dich anpiepen
will, bezahlt DM 1,50 pro Piep. Du bist im Umkreis von ca. 50 km um Deinen
"Heimatort" erreichbar, wenn Du woanders bist (was ja tatsaechlich vorkommen
soll), musst Du irgendwo anrufen und den Scall-Empfaenger fuer die Zeit
ummelden.

Der Unterschied zu Cityruf ist der, dass man beim Cityruf fuer den
local-Service ca. DM 20,-; fuer den bundesweiten Service ca. DM 30,- im
MOnat an Grundgebuehren zahlt. Dafuer kostet ein Piep den Absender die
ueblichen 23 Pfennige. Wenn man herumreist, muss man den Empfaenger nicht
ummelden, sondern es genuegt, dass die Leute wissen, wo man ist. Dann
haengen sie an die Nummer Deines Empfaengers die Kennziffer der sogenannten
"Superzone" an, in der Du Dichg erade befindest - das richtet sich nach den
Vorwahlen, was einem bei der Telekom aber niemand sagt. So hat Muenster
(Vorwahl: 0251) die Superzone -02; Berlin entsprechend -03, und so weiter.

Schick mir doch mal eine Mail, dann sage ich Dir, wie Du das am lebenden
Objekt ausprobieren und mich anpiepen kannst!

Ich hatte mir uebrigens ueberlegt, vielleicht statt Cityruf Scall zu nehmen,
aber ich persoenlich wuerde lieber Cityruf nehmen, weil das mit weniger
Umstand verbunden ist. Ab Maerz soll man die Cityruf-Empfaenger ja auch
umruesten koennen, da glaube ich aber noch nicht dran.

Bis dann - die Teile machen uebrigens einen Riesenspass, wenn man Leute dazu
bewegen kann, dass sie einen anpiepen!

Mey

--
M e y M a r i a n n e U n r u h un...@uni-muenster.de
TLG Muenster sk...@anexia.westfalen.de

______________________________ L i f e i s d e a t h p o s t p o n e d

Juergen Ziegler

unread,
Jan 2, 1995, 5:13:11 AM1/2/95
to
Mey Marianne Unruh (un...@asterix.uni-muenster.de) wrote:
: Die Kosten fuer einen Scall-Empfaenger liegen bei ca. 200 - 300 DM, soweit

: ich weiss. Grundgebuehren musst Du nicht bezahlen, aber wer Dich anpiepen
: will, bezahlt DM 1,50 pro Piep. Du bist im Umkreis von ca. 50 km um Deinen
: "Heimatort" erreichbar, wenn Du woanders bist (was ja tatsaechlich vorkommen
: soll), musst Du irgendwo anrufen und den Scall-Empfaenger fuer die Zeit
: ummelden.

: Der Unterschied zu Cityruf ist der, dass man beim Cityruf fuer den
: local-Service ca. DM 20,-; fuer den bundesweiten Service ca. DM 30,- im
: MOnat an Grundgebuehren zahlt. Dafuer kostet ein Piep den Absender die
: ueblichen 23 Pfennige. Wenn man herumreist, muss man den Empfaenger nicht

Aber hierbei ist noch zu erwaehnen, dasz der Anruf zu Cityruf natuerlich
nicht zum Ortstarif moeglich ist, statt dessen gibt es hier auch einen
Takt. Nur ist der Anruf im Vergleich zu SCALL mit einer oder zwei Einheiten
durchfuehrbar, waehrend es bei SCALL demnaechst den "Blocktarif" geben wird.

Der genaue Takt zu Cityruf ist mir nicht bekannt, aber jeder sollte sich
diesbezueglich genau informieren. Einfach mal 0130/0171 anrufen.

Juergen
--
| Juergen Ziegler * Obervogt-Haefelinstr. 48 * 77815 Buehl (Baden) * Germany |
| Juergen...@stud.uni-karlsruhe.de Jue...@jojo.sub.de Fax+497223900646 |

Philipp Gaschütz

unread,
Jan 2, 1995, 2:46:00 PM1/2/95
to
M.HU...@concept.north.de meinte am 30.12.94
zum Thema "Scall":

>Hallo Leute,
>
>wer kann mir erklären, wie Scall funktioniert ?
>Braucht man dazu einen speziellen Anschluß oder ein Zusatzgerät ?
>Was ist die Idee die dahinter steckt ?

Hi,
im Grunde genommen ist es so ähnlich wie der Cityruf der Telekom:
Es gibt zwei verschiedene Scalls ( Scall one und two), der erste hat eine
Reichweite von 25 km um den Anmeldungspunkt herum der zweite hat eine von
50km. Scall two kostet (glaube ich) so um die 250,-, der ONE müsste so 180,-
kosten. Du bezahlst sonst an Anschlußgebühren null , gar nix. Du bekommst
dann eine Nummer zugeteilt, unter der Dich die Leute "scallen" können, sie
können bis zu 15 nummern entweder per Voice (wird sogar meistens RICHTIG
erkannt), oder mit dem Telefon (muß auf IMV umgestellt sein) eingeben.
Du bekommst dann ca. 1 Min später die Zahlen auf Deinem Scall angezeigt;
die Anrufer können z.B. entweder ihre Telefonnummer eingeben, oder einen
vorher mit Dir vereinbarten Code. Man bezahlt für einen Anruf in der Regel
zwischen 3 und 4 Einheiten. Und wenn Du jetzt z.B. in die Ferien fährst,
oder sonst irgendwie Deinen Erreichbarkeitsumkreis verlässt, rufst Du
einfach unter einer anderen Telefonnumer an und nennst die aktuelle PLZ.
Tja, und das wars dann glaube ich?!
Ciao Philipp
******Heute ist schon wieder ein Jahr vorbei ;-))*****
## CrossPoint v3.02 ##

Mey Marianne Unruh

unread,
Jan 4, 1995, 1:03:27 PM1/4/95
to
In article <vCEA+M...@toby.wanderer.gun.de>, to...@wanderer.gun.de
(Wolfgang Scharlowsky) wrote:

> Am 01.01.1995 um 21:22:55 schrieb un...@asterix.uni-muenster.de (Mey Marianne Unruh) unter dem Betreff Re: Scall:
>
>
> MU> die Telekom echt hervorragend ausgedacht, natuerlich auch "total logisch"
> MU> und intuitiv, wie immer).
>
> Eine einfache Telefontastatur bietet ja nun nicht so furchtbar viele
> Mglichkeiten. Ich wei nicht, wie Du Dir da eine 'intuitive' Bedienung
> vorstellst. Ansonsten besorg Dir doch einfach einige Exemplare der
> Bedienungsanleitung und die gibst Du dann einfach dem, der Dich anpiepen
> soll.
Ja, jetzt rueckt die Telekom ja auch endlich etwas freizuegiger mit diesen
Anleitungen rueber. Was ich mit intuitiv meinte: Normalerweise wuerde man
einfach die Cityruf-Nummer direkt anrufen. Fuer diese Moeglichkeit braucht
man aber Tonwahl. Wenn man das nicht vorher weiss, ist man aufgeschmissen.
Dass es dann noch den Auftragsservice gibt, muss man als naechstes wissen.
Die Telekom verbreitet auf ihren Kurzanleitungen am liebsten den
Auftragsservice und laesst die anderen Moeglichkeiten (die kostenguenstiger
sind) unter den Tisch fallen.
Das System mit den Superzonen ist ja auch nicht gerade, naja, intuitiv...

Anyway, keep Scalling ;-)

Mey

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