wir haben einen Tisch Björna von I*EA gekäuft und wollen diesen, wenn es
geht, mit Klarlack einschmieren, damit das Teil unempfindlicher wird.
Soweit wir wissen, ist die Buche mit Öl oder Wachs behandelt.
Kann man da Klarlack draufschmieren, und wenn ja, muss es ein bestimmter
sein? Ich hatte schon was im Baumarkt in der Hnd, aber da stand dann
gross was von Pestiziden und so drauf, dass ich erstmal davon Abstand
genommen habe.
--
Mark
Hi,
wenn du schmieren willst, kauf dir Fingerfarbe.
Falls der Tisch gewachst ist, kannste ihn nicht streichen, die Farbe
würde nicht trocknen oder erst nach Tagen.
Ansonsten mit wasserlöslicher Parkettversiegelung.
Siggi
> Soweit wir wissen, ist die Buche mit Öl oder Wachs behandelt.
> Kann man da Klarlack draufschmieren, und wenn ja, muss es ein bestimmter
> sein?
Hi,
nein, über eine geölte oder gewachste Oberfläche geht m. E. ohne
Abschleifen oder Abkratzen kein Lack. Warum wollt ihr die Oberfläche
lackieren, sie ist doch durch die Öl-/Wachsgeschichte m. E.
unempfindlicher als wenn sie lackiert wäre? (Und schöne bzw. gesünder
ist es auch). Bei Schäden in der Oberfläche Wachs einfach neu auftragen.
Gruß
Renata
--
Hat sich die Katze in Ihrer Hand festgebissen,
läßt sie sich unter fließend Wasser leicht entfernen.
> Kann man da Klarlack draufschmieren,
Hallo
ja, kann man. Besser, Du verschenkst den Tisch so wie er ist, bevor Du
ihn vollends ruinierst. Lackierungen benötigen eine fachgerechte
Vorbereitung. (reinigen, schleifen, grundieren, schleifen, lackieren (ja
nach Art des Lackes 1-3x, teilweise mit Zwischenschliff)
Gruß Lutz
Hm, unempfindlicher? Ich hab nicht viel Erfahrung mit solchen Möbeln,
aber derzeit wischt man so eine helle staubige Schicht von der
Tischplatte und wenn man mit dem Ärmel drüber steicht, hat man trotzdem
wieder was an den Klamotten.
Vielleicht legt sich das ja, weil der Tisch gerade 3 mal benutzt wurde
und nagelneu aus der Verpackung kommt.
Bei einer lackierten Fläche stelle ich es mir unempfindlicher gegen
Flüssigkeiten vor. Ich denke daran, wie der Tisch wohl aussehen wird,
wenn da mal Bratenfett oder derlei drauftropft. Wenn das mal eingezogen
ist, dann bekommt man das doch bestimmt nicht mehr weg!?
--
Mark
> Hm, unempfindlicher? Ich hab nicht viel Erfahrung mit solchen Möbeln,
> aber derzeit wischt man so eine helle staubige Schicht von der
> Tischplatte und wenn man mit dem Ärmel drüber steicht, hat man trotzdem
> wieder was an den Klamotten.
Dann ist m. E. die Verarbeitung des Öls mangelhaft. Eigentlich zieht das
Öl ganz in die Oberfläche ein und hinterläßt keinen klebrigen Rückstand.
Ich habe ich zwei Wohnungen die Dielen geölt und gewachst - stell Dir
vor, wie es bei einer Verarbeitung wie oben beschrieben auf Fußböden
sonst aussähe.
> Vielleicht legt sich das ja, weil der Tisch gerade 3 mal benutzt wurde
> und nagelneu aus der Verpackung kommt.
Keine Ahnung. Ich glaube, ich würde reklamieren.
> Bei einer lackierten Fläche stelle ich es mir unempfindlicher gegen
> Flüssigkeiten vor. Ich denke daran, wie der Tisch wohl aussehen wird,
> wenn da mal Bratenfett oder derlei drauftropft. Wenn das mal eingezogen
> ist, dann bekommt man das doch bestimmt nicht mehr weg!
Hmm, also *Bratenfett* habe ich noch nicht probiert, aber von einer
geölten Oberfläche perlen Flüssigkeiten einfach ab. Da die Maserung des
Holzes nachdunkelt, gehen Beschädigungen oder Flecken eher in das
Gesamtbild ein, das Holz "altert mit Würde". Lackierte Oberflächen sehen
dagegen, wenn sie abgenutzt sind, m. E. einfach nur scheußlich aus.
Gruß
Renata :)
Hi, Lutz,
na, so dramatisch ist das mit einer Naturholz-Tischplatte nun auch
wieder nicht. ;)
Mit einem in Nitro getränkten Lappen kriegt man so ziemlich alles
'Menschenfett ab, dann anschleifen.
Jetzt grosszügig den Lack draufkippen und verteilen. Der Rest erledigt
sich von selber. Will heissen, die Lackschicht egalisiert sich von
selber. Man sollte aber darauf achten, dass der Tisch gerade steht.
;))
Fertig.
Gruss Siggi
> na, so dramatisch ist das mit einer Naturholz-Tischplatte nun auch
> wieder nicht. ;)
> Mit einem in Nitro getränkten Lappen kriegt man so ziemlich alles
> 'Menschenfett ab, dann anschleifen.
Hallo
weiß Du sicher, was mit der Platte zuvor schon alles versucht wurde?
Also beim Schreiner macht man das in etwas so, wie ich schrieb. Wenn Das
Holz hart genug ist, könnte man einen harten DD-Lack benutzen, der hält
einiges aus. Weichholz sollte man besser nicht lackieren denn wenn da
jemand einen Schlüssel raufwirft oder etwas schweres abstellt, gibts
nicht nur harmlose Dellen sondern Risse im Lack - und das sieht richtig
übel aus.
> Will heissen, die Lackschicht egalisiert sich von
> selber.
Schulligung, das ist eine Anleitung zum Pfuschen, sowas kannst Du ja
machen, aber bitte nicht anderen empfehlen.
Gruß Lutz
>
>
>Schulligung, das ist eine Anleitung zum Pfuschen, sowas kannst Du ja
>machen, aber bitte nicht anderen empfehlen.
>Gruß Lutz
Hi,
ich muss doch aber bitten.....
Ich weiss wo von ich schreibe!
Als ich diese Technik des Lackierens zum ersten Mal vorgeführt bekam,
war ich 15.
Der Kunde wollte in seinem Bürohaus für jeden Bereich, die eigene
Farbe für die Türen.
Ich bekam einen richtigen Schrecken, als ich sah, wie der Meister mit
den Lacken hantierte. Aber das Ergebnis war einfach umwerfend.
So eine Oberfläche erziehlt man nicht mit streichen, rollen oder
spritzen. Und bekanntlich sind Zimmer-, Bürotüren nicht mit
Hartholzarten furniert. Ach so, ich spreche von deckenden
Hochglanzlacken. Aber das gleiche gilt für Seidenglanzlacke,
Klarlacke, usw. Alte Öllacke kann man nicht verwenden, die werden
wegen der zu dicken Schichtstärke schrumpelig.
Und für einen Küchentisch empfehle ich weiterhin die beschriebene
Methode. Selbst die von dir angesprochenen Zweikomponenten-Lacke kann
man so verarbeiten, nur zügiger arbeiten muss man
In der Möbelindustrie werden übrigens hauptsächlich nitrolösliche
Zellulose-Lacke verarbeitet. Die kann man echt nur spritzen.
Gruss Siggi
> Hallo Leute,
>
> wir haben einen Tisch Björna von I*EA gekäuft und wollen diesen,
> wenn es geht, mit Klarlack einschmieren, damit das Teil
> unempfindlicher wird.
Lasse die Finger von irgendwelchen Lacken und Ähnlichem. Du kannst
mit einfachem Salatöl (Ja, richtig. Nicht 'verlesen') nachölen.
Nimm einen weichen, nicht fuselnden Lappen und verteile ca. 1/4l Öl
pro qm. Du wirst nie Probleme mit dem Teil bekommen, und Flecken
werden Dich auch nach Jahren nicht stören, weil die
Oberflächenoptik (Scheißwort...) sich einfach anpasst.
Lackierst Du aber das Teil, kannst Du damit rechnen in 2-3 Jahren
das Ganze runterschleifen zu müssen und neu zu pinseln...
Franz (der es in einem 8-Personen-Haushalt genau _so_ macht)
--
Es ist problemloser mit Windows zu leben, als Linux zu
konfigurieren