>> Es ging um das Verbergen von Kriminalität, nicht von Körbchengrößen.
>
> Niemand bestreitet ernsthaft, daß ein (dringend) Verdächtiger überwacht
> werden sollte. Es geht bei der öffiziellen prospektiven Datensammelwut
> aber nicht um Ermittlungen gegen Verdächtige, sondern um das
> breitbandige und verdachtslose Abschaffen jeglicher Privatsphäre aller
> Bürger.
Dies kann sogar soweit gehen das unbegründeter automatischer
Datenabgleich (Kreuzkorrelationen) sweit gehen können das jemand
plötzlich für "irgendwas" verdächtig erscheint - ohne das es vorher
einen Anfangsverdacht gab gegen den ermittelt wurde.
> Daß es dabei um "Kriminelle", gar um "Terroristen" ginge, ist lediglich
> vorgeschoben. Man möchte sich mit dem lästigen (nebenbei kaum wirksamen)
> Richtervorbehalt nicht aufhalten müssen, sondern sammeln nach
> Herzenslust, auf daß man im Bedarfsfall gleich auf die Sammlungen
> zurückgreifen kann, statt daß man erst bei Vorliegen eines Verdachts mit
> dem Ermitteln anfangen kann. Dieser rote Faden zieht sich durch alle
> Bemühungen aller "Sicherheitspolitiker".
... und aus dem Grunde ist es z.B. zu Begrüßen das die ARGE
Finanz-/Vermügensauskünft nur mit triftiger Begründung übers Finanzamt
einholen kann.
Wenn jeder Angestellter einer ARGE sich mal eben selbst die Daten von
irgendwoher (z.B. Bank) holen kann, würde da sehr viel Mißbrauch, teils
nur aus Neugierde, betrieben.
>> Wie das mit dir ist, weiß ich nicht, aber ich jedenfalls bin nicht kriminell
>> und damit nicht erpressbar.
>
> Aber Du bist ausforschbar wie alle und man kann Dir damit Schaden
> zufügen oder Dich zumindest belästigen. Ich unterstelle mal, daß Deine
> Geschäftstätigkeit nicht kriminell ist -- und doch hast Du vermutlich
> keinerlei Interesse daran, daß Dein geschäftliches Handeln im Detail
> öffentlich bekannt ist.
Weshalb ich selbst damit innerlich kämpfe ob Politiker finanziell die
Hosen runter lassen müssen. Für mich ist es grundlegend nicht sonderlich
relevant wieviel "Nebeneinkünfte" ein Politiker hat, sondern vielmehr
wie viel seiner Amtszeit er nicht im Amt ist - denn ich erwarte
eigentlich einen Vollzeitpolitiker.
So lange Nebeneinkünfte keine Interessenskonflikte hervorrufen können
und die Amtsfähigkeit nicht einschränken, können Politiker von mir aus
auch im Schlaf 1Mio/a hinzu verdienen.