Hallo Georg!
*Georg Wieser*:
>> Den Herd anstellen nicht vergessen.
> :-) DAS ist also der Trick :-)
Im Ernst, ich denke, dass bei Dir entweder der Herd nicht richtig
funktioniert, was allerdings physikalisch ab dem Zeitpunkt des Kochens
egal sein dürfte, oder Du etwas grundsätzlich falsch machst. Ich esse
auch nicht gerne halbgare Nudeln mit an den Zähnen klebenden Teilen,
aber auch nicht Nudelbrei.
Also: Pro 100 Gramm Nudeln 1 Liter Wasser und etwa 1 Teelöffel Salz (das
Wasser soll salzig schmecken) in einem ausreichend großen Topf zum
Kochen bringen. Wissenschaftler haben übrigens festgestellt, dass es
völlig banane ist, ob man das Salz gleich zu Beginn oder später
hinzugibt. Wenn das Wasser sprudelnd kocht, Nudeln hineingeben und kurz
danach umrühren, damit sie weder am Boden noch untereinander kleben.
Deckel drauf und runterschalten auf kleinste Stufe. Durch Stellung des
Deckels darauf achten, dass die Nudeln weiterhin kochen (nicht nur heiß
ziehen) ohne jedoch überzukochen. Wer will, kann etwa 1 Minute vor
Ablauf der angegebenen Garzeit testen, ob die Nudeln gut sind. Ich
brauche das nicht, bei mir hat es bis jetzt immer gestimmt.
Liebhaber von sauerstoffreien Lautsprecherkabeln in Meridianausrichtung
sagen übrigens, dass man die Nudeln im offenen Topf kochen soll, dann
natürlich über die gesamte Kochzeit mit voller Heizleistung. Ich mache
das aus Energiespargründen nicht und es ist auch physikalisch völliger
Blödsinn. Wenn's kocht dann kocht's. Man muss es nur am Kochen halten.
Deshalb schalte ich den Herd runter auf kleinste Heizstufe und lege den
Deckel so auf, dass ein kleiner Spalt bleibt, so dass eben das Wasser
weiter kocht, aber nicht überschäumt.