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Schraubverschlüsse auf Tetrapacks

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Matthias Opatz

unread,
Nov 14, 2023, 3:59:34 PM11/14/23
to
Es ist geschätzt ein Jahr her (vielleicht zwei), daß ich erstmals so ein
Tetrapack mit einen Deckel hatte, der bei der Erstöffnung halb zerbrach
und sich nicht oder schwer wieder aufschrauben ließ. Diese Art hat Schule
gemacht, immer mehr Hersteller verwenden diese nach meinem Empfinden
schwer handhabbaren bis unbrauchbaren Verschlüsse. Warum? Billiger?

Ich weiß nicht, ob ich da überempfindlich bin, aber ich finde das
ärgerlich. Könnt ihr das bestätigen, oder mache ich hier viel
Aufhebens um Nichts?

Matthias

Marco Moock

unread,
Nov 14, 2023, 4:05:05 PM11/14/23
to
Am 14.11.2023 um 21:59:30 Uhr schrieb Matthias Opatz:

> Es ist geschätzt ein Jahr her (vielleicht zwei), daß ich erstmals so
> ein Tetrapack mit einen Deckel hatte, der bei der Erstöffnung halb
> zerbrach und sich nicht oder schwer wieder aufschrauben ließ.

Wo ist der denn zerbrochen?
Oben am Deckel selbst oder unten am dem Plastikteil, welches das Siegel
aufschneidet?

Matthias Opatz

unread,
Nov 14, 2023, 4:43:10 PM11/14/23
to
Dies schrieb Marco Moock:

> Wo ist der denn zerbrochen?

Eit Stück vom Deckel abgebrochen.

Matthias

Martin K.

unread,
Nov 14, 2023, 6:03:59 PM11/14/23
to
Matthias Opatz schrieb am Dienstag, 14. November 2023 um 21:59:34 UTC+1:
>
> Ich weiß nicht, ob ich da überempfindlich bin, aber ich finde das
> ärgerlich. Könnt ihr das bestätigen, oder mache ich hier viel
> Aufhebens um Nichts?

Mir ist noch nie einer kaputt gegangen.

Oder meinst du vielleicht die Schraubdeckel, die man gar nicht komplett
abnehmen/verlieren kann, da sie über eine Schlaufe am Tetrapack-Stutzen
hängen bleiben? Wenn man die mit Gewalt abreißt, kann ich mir vorstellen,
dass sie nicht mehr halten.

Marco Moock

unread,
Nov 15, 2023, 1:33:29 AM11/15/23
to
Wundert mich, denn sonst sind die immer aus so weichem Plastik.

Marcel Mueller

unread,
Nov 15, 2023, 2:58:43 AM11/15/23
to
Am 14.11.23 um 22:27 schrieb Martin Τrautmann:
> Das Problem wird sich von alleine lösen, wenn 2024 vorgeschrieben wird,
> dass Decken unverlierbar mit dem Tetrapack verbunden bleiben müssen.

Das ist doch jetzt schon meistens der Fall. Aber gegen gakeliges Zeug,
was irgendwo bricht, muss das auch nicht helfen. es kann ja noch an
einer Ecke hängen.

Ich finde ehrlich gesagt, diese Kunstoff-Verschlüsse an den Tetrapacks
per se einen Rückschritt. Man bekommt die Dinger nur mit Mühe richtig
leer, und es spritzt nicht selten beim ersten Öffnen. Beides war früher
nicht der Fall.

> Seit diese unsägliche Vorschrift auch für Milch-Tetra-Packs losgeht
> fallen mir umso mehr Tetrapacks auf, auf denen explizit darum gebeten
> wird, Deckel vom Tetrapack getrennt in den gelben Sack zu sammeln.

Der Gelbe Sack gehört sowieso abgeschafft. Das ist ein Anachronismus aus
dem letzten Jahrtausend. Jeder Müllverwerter würde ohne zusätzlichen
Aufwand eine wesentlich bessere Trennung der Rohstoffe und damit höhere
Recyclingquote schaffen. Aktuell ist mehr als die Hälfte Fehlwurf und
muss sowieso nachsortiert werden. Sortiermaschinen mit Echtzeit-RFA
können sogar Kunststoffe nahezu sortenrein trennen, nachdem sie
geschreddert wurden. Da ist es dann auch egal, ob noch etwas zusammen hing.


Marcel

Frank Müller

unread,
Nov 15, 2023, 4:11:51 AM11/15/23
to
"Marcel Mueller" schrieb:

>> On Tue, 14 Nov 2023 21:59:30 +0100, Matthias Opatz wrote:
>>> Es ist geschätzt ein Jahr her (vielleicht zwei), daß ich erstmals so ein
>>> Tetrapack mit einen Deckel hatte, der bei der Erstöffnung halb zerbrach
>>> und sich nicht oder schwer wieder aufschrauben ließ. Diese Art hat
>>> Schule
>>> gemacht, immer mehr Hersteller verwenden diese nach meinem Empfinden
>>> schwer handhabbaren bis unbrauchbaren Verschlüsse. Warum? Billiger?

Da war wohl zu viel recycling-Kunststoff drin...

> Der Gelbe Sack gehört sowieso abgeschafft. Das ist ein Anachronismus aus
> dem letzten Jahrtausend.

Wo willst du den Abfall dann hinwerfen? In den Restmüll, bei
den man jede Tonne bezahlen muß?

> Jeder Müllverwerter würde ohne zusätzlichen Aufwand eine wesentlich
> bessere Trennung der Rohstoffe und damit höhere Recyclingquote schaffen.
> Aktuell ist mehr als die Hälfte Fehlwurf und muss sowieso nachsortiert
> werden. Sortiermaschinen mit Echtzeit-RFA können sogar Kunststoffe nahezu
> sortenrein trennen, nachdem sie geschreddert wurden. Da ist es dann auch
> egal, ob noch etwas zusammen hing.

Dann trenne mal den Tetrapack sortenrein. Und wenn der dann noch
mit loser Asche aus Kohleöfen und Windeln zusammen angeliefert
wird will ich die Sortenrein-Trennung erst mal sehen...

Frank

Wilhelm Wiegert

unread,
Nov 15, 2023, 8:10:05 AM11/15/23
to
Hallo Matthias
Bei Milch und Säften mit den kleinen Verschlüssen ließen sich häufig die
Kunststoffplatten mit dem Schraubdeckel nur unvollständig aufschneiden,
so dass der Inhalt kaum aus dem Tetra Pak floss. Ich musste dann immer
mit einem Messer nacharbeiten, wobei mir diese Platten dann auch schon
zweimal zerbrochen sind.

Bei den Säften - und hier betrifft es wirklich nur die Säfte - mit den
großen Schraubverschlüssen kommt hinzu, dass ein großer Teil der
Verschlüsse dort undicht wird, wo der Ausgießer in die Pappe eingelassen
ist.

Wenn aus den Tetra Paks nichts mehr herauskommt, reiße ich die Pappe an
der Oberseite auseinander, um noch an die Saftreste heranzukommen. Man
kann die Schachteln dann auch besser zum Entsorgen zusammenfalten.

Es gibt aber auch Säfte mit "Pultdach"; dort geht das nicht.

Wie haben wir die Säfte eigentlich früher aus den Schachteln bekommen?

Ich hoffe nur, dass die Milch in Schläuchen nicht zurückkommt.

Viele Grüße
Wilhelm

Thorsten Böttcher

unread,
Nov 15, 2023, 8:13:55 AM11/15/23
to
Am 15.11.2023 um 14:10 schrieb Wilhelm Wiegert:
> Hallo Matthias
>
> Am 14.11.2023 um 22:43 schrieb Matthias Opatz:
>> Dies schrieb Marco Moock:
>>
>>> Wo ist der denn zerbrochen?
>>
>> Eit Stück vom Deckel abgebrochen.
>>
> Bei Milch und Säften mit den kleinen Verschlüssen ließen sich häufig die
> Kunststoffplatten mit dem Schraubdeckel nur unvollständig aufschneiden,
> so dass der Inhalt kaum aus dem Tetra Pak floss. Ich musste dann immer
> mit einem Messer nacharbeiten, wobei mir diese Platten dann auch schon
> zweimal zerbrochen sind.

Ist mir bei Milch praktisch noch nie passiert.
Säfte trinke ich so gut wie nicht.

> Wie haben wir die Säfte eigentlich früher aus den Schachteln bekommen?

Eine oder zwei Ecken angehoben, und aufgeschnitten. Hinlegen war danach
nicht mehr möglich, und beim anheben des Kartons ist gerne mal was
übergeschwappt, wenn man einen fast vollen Karton zu stark gedrückt hat.

Juergen

unread,
Nov 15, 2023, 9:20:55 AM11/15/23
to
Am Wed, 15 Nov 2023 13:34:04 +0100 schrieb Ludger Averborg


>On Tue, 14 Nov 2023 21:59:30 +0100, Matthias Opatz <inv...@invalid.invalid>
>wrote:

>>Es ist geschätzt ein Jahr her (vielleicht zwei), daß ich erstmals so ein
>>Tetrapack mit einen Deckel hatte, der bei der Erstöffnung halb zerbrach
>>und sich nicht oder schwer wieder aufschrauben ließ. Diese Art hat Schule
>>gemacht, immer mehr Hersteller verwenden diese nach meinem Empfinden
>>schwer handhabbaren bis unbrauchbaren Verschlüsse. Warum? Billiger?
>
>EU /rettung der Welt

>>Ich weiß nicht, ob ich da überempfindlich bin, aber ich finde das
>>ärgerlich. Könnt ihr das bestätigen, oder mache ich hier viel
>>Aufhebens um Nichts?

>Nein. Diese neuen Deckel sind große Scheiße!

Wie auf allen Ebenen. Im Zweifelsfall führen sie dazu, dass man deneben
gießt und Sauerei macht.

Sehr schön auch der Zwang zum Nerv-Gebimmel bei Neuzugelassen Autos
namens Geschwindigkeitsassisstent.

https://www.autozeitung.de/automatische-bremssysteme-181544.html

Alles Zeugs das kostet (bzw. von den Herstellern teuer eingepreist wird)
und kaputt gehen kann. Den Nutzen bei den Unfallzahlen sehe ich weniger
optimistisch.

Künftig könnte es verkaufsentscheidend sein, wie einfach sich die ganz
bevormundung abschalten lässt.
cu.
Juergen

--
\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
\ Freie Bits für freie Buerger \
\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Thorsten Böttcher

unread,
Nov 15, 2023, 9:35:04 AM11/15/23
to
Am 15.11.2023 um 15:20 schrieb Juergen:
> Am Wed, 15 Nov 2023 13:34:04 +0100 schrieb Ludger Averborg
>
>
>> On Tue, 14 Nov 2023 21:59:30 +0100, Matthias Opatz <inv...@invalid.invalid>
>> wrote:
>
>>> Es ist geschätzt ein Jahr her (vielleicht zwei), daß ich erstmals so ein
>>> Tetrapack mit einen Deckel hatte, der bei der Erstöffnung halb zerbrach
>>> und sich nicht oder schwer wieder aufschrauben ließ. Diese Art hat Schule
>>> gemacht, immer mehr Hersteller verwenden diese nach meinem Empfinden
>>> schwer handhabbaren bis unbrauchbaren Verschlüsse. Warum? Billiger?
>>
>> EU /rettung der Welt
>
>>> Ich weiß nicht, ob ich da überempfindlich bin, aber ich finde das
>>> ärgerlich. Könnt ihr das bestätigen, oder mache ich hier viel
>>> Aufhebens um Nichts?
>
>> Nein. Diese neuen Deckel sind große Scheiße!
>
> Wie auf allen Ebenen. Im Zweifelsfall führen sie dazu, dass man deneben
> gießt und Sauerei macht.
>
> Sehr schön auch der Zwang zum Nerv-Gebimmel bei Neuzugelassen Autos
> namens Geschwindigkeitsassisstent.
>
> https://www.autozeitung.de/automatische-bremssysteme-181544.html
>
> Alles Zeugs das kostet (bzw. von den Herstellern teuer eingepreist wird)
> und kaputt gehen kann. Den Nutzen bei den Unfallzahlen sehe ich weniger
> optimistisch.

Ungefähr so wie Airbags, ABS und ESP. Gabs früher nur in Luxuslimousinen
gegen teuer Geld, und hat heute jeder Kleinwagen.
Wenn es in Serie kommt, wird es preiswerter.

Und bis auf das Gebimmel beim Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit
find ich das im großen und ganzen gar nicht so schlecht. Wenn es da eine
gewisse Toleranz gäbe, wäre ich damit sogar einverstanden.

>
> Künftig könnte es verkaufsentscheidend sein, wie einfach sich die ganz
> bevormundung abschalten lässt.

Wenn die Fahrer sich nicht von alleine an die Höchstgeschwindigkeit
halten können, muss man sie halt zwingen.
Wer meint mit 70 durch die City fahren zu müssen hat es nicht besser
verdient.



Hannes Kuhnert

unread,
Nov 15, 2023, 10:39:45 AM11/15/23
to
Wilhelm Wiegert :
> Wenn aus den Tetra Paks nichts mehr herauskommt, reiße ich die Pappe an
> der Oberseite auseinander, um noch an die Saftreste heranzukommen. Man
> kann die Schachteln dann auch besser zum Entsorgen zusammenfalten.
>
> Es gibt aber auch Säfte mit "Pultdach"; dort geht das nicht.

Man kann sie durchaus am oberen Ende flachfalten und dann einreißen.

> Wie haben wir die Säfte eigentlich früher aus den Schachteln bekommen?

Die mit Satteldach mit Firstfalz konnte und kann man ziemlich hübsch an
einem der Nichtgiebel auffalten und -reißen. Die heutigen
Schraubverschlüsse behindern das. Ich will es mir trotzdem wieder
angewöhnen, soweit ich solche Kartons benutze.

Quaderförmige Kartons hatten eine Aufreißperforation an einer der
heruntergefalteten Laschen. An Tetra Briks war sie längs ausgerichtet.
Am Combibloc-Äquivalent war sie quer ausgerichtet – „Knick & ab“.

> Ich hoffe nur, dass die Milch in Schläuchen nicht zurückkommt.

Mit Beutelständer kein Problem!
--
Hannes Kuhnert

Juergen

unread,
Nov 15, 2023, 11:15:24 AM11/15/23
to
Am Wed, 15 Nov 2023 15:35:01 +0100 schrieb Thorsten Böttcher

>Am 15.11.2023 um 15:20 schrieb Juergen:
>> Am Wed, 15 Nov 2023 13:34:04 +0100 schrieb Ludger Averborg

>>> On Tue, 14 Nov 2023 21:59:30 +0100, Matthias Opatz <inv...@invalid.invalid>
>>> wrote:
>>
>>>> Es ist geschätzt ein Jahr her (vielleicht zwei), daß ich erstmals so ein
>>>> Tetrapack mit einen Deckel hatte, der bei der Erstöffnung halb zerbrach
>>>> und sich nicht oder schwer wieder aufschrauben ließ. Diese Art hat Schule
>>>> gemacht, immer mehr Hersteller verwenden diese nach meinem Empfinden
>>>> schwer handhabbaren bis unbrauchbaren Verschlüsse. Warum? Billiger?
>>>
>>> EU /rettung der Welt
>>
>>>> Ich weiß nicht, ob ich da überempfindlich bin, aber ich finde das
>>>> ärgerlich. Könnt ihr das bestätigen, oder mache ich hier viel
>>>> Aufhebens um Nichts?
>>
>>> Nein. Diese neuen Deckel sind große Scheiße!
>>
>> Wie auf allen Ebenen. Im Zweifelsfall führen sie dazu, dass man deneben
>> gießt und Sauerei macht.
>>
>> Sehr schön auch der Zwang zum Nerv-Gebimmel bei Neuzugelassen Autos
>> namens Geschwindigkeitsassisstent.
>>
>> https://www.autozeitung.de/automatische-bremssysteme-181544.html
>
>> Alles Zeugs das kostet (bzw. von den Herstellern teuer eingepreist wird)
>> und kaputt gehen kann. Den Nutzen bei den Unfallzahlen sehe ich weniger
>> optimistisch.

>Ungefähr so wie Airbags, ABS und ESP.

Das ist wenigstens aktive Sicherheitstechnik von der der Fahrer erstmal
nichts merkt.

>Gabs früher nur in Luxuslimousinen
>gegen teuer Geld, und hat heute jeder Kleinwagen.
>Wenn es in Serie kommt, wird es preiswerter.

Sollte man meinen. Aber argumentiert die Autoindustrie nicht in die
Richtung, deshalb lönne es keine günstigen Kleinwagen mehr geben und
einige Firmen wollen keine Kleinwagen mehr bauen?

>Und bis auf das Gebimmel beim Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit
>find ich das im großen und ganzen gar nicht so schlecht. Wenn es da eine
>gewisse Toleranz gäbe, wäre ich damit sogar einverstanden.

Es gibt aber möglicherweise veraltete Daten zu Geschwindigkeitslimits.


>> Künftig könnte es verkaufsentscheidend sein, wie einfach sich die ganz
>> bevormundung abschalten lässt.

>Wenn die Fahrer sich nicht von alleine an die Höchstgeschwindigkeit
>halten können, muss man sie halt zwingen.

Genau das nenne ich Bevormundung.

>Wer meint mit 70 durch die City fahren zu müssen hat es nicht besser
>verdient.

City ist ein sehr dehnbarer Begriff. Solche Fahrer werden das System
zudem gewohnheitsmäßig abschalten.

Ich kenne genug Stücke von gut ausgebauten Bundesstraßen vor es für die
Verkehrssicherheit völlig Wuppe ist ob jemand 100 km/h fährt oder 115
km/h, weil auch 150 km/h kein Problem wären. Viel wichtiger wäre es,
dass die 70 km/h an den Verknüpfungsstellen (Ein- und Ausfahrten)
tatsächlich eingehalten werden.

Wass passiert, wenn ich so fahre - Tacho 110 wo kein Limit ist (laut
ADAC-Messung fährt mein Auto bei Tacho 100 nur 89,x km/h) und an den
Verknüpfungen vom Gas gehe? Andere Autofahrer die vorher unauffällig
hinter mir waren fahren dicht auf und überholen bei nächster
Gelegenheit. Um ihre Fahrt mit deutlich > 100 km/h fortzusetzen.

Bodo Mysliwietz

unread,
Nov 15, 2023, 2:04:33 PM11/15/23
to
Am 15.11.2023 um 00:03 schrieb Martin K.:
> Matthias Opatz schrieb am Dienstag, 14. November 2023 um 21:59:34 UTC+1:
>>
>> Ich weiß nicht, ob ich da überempfindlich bin, aber ich finde das
>> ärgerlich. Könnt ihr das bestätigen, oder mache ich hier viel
>> Aufhebens um Nichts?
>
> Mir ist noch nie einer kaputt gegangen.

Ich fragte mich gerade auch was ich falsch mache, weil ich es richtig
mache und bisher noch keiner kaputt ging.
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/

Alexander Goetzenstein

unread,
Nov 15, 2023, 3:24:31 PM11/15/23
to
Ach ja,

Am 15.11.23 um 15:35 schrieb Thorsten Böttcher:
> Wenn die Fahrer sich nicht von alleine an die Höchstgeschwindigkeit
> halten können, muss man sie halt zwingen.

inklusive Fehlerkennung...


--
Gruß
Alex

Thorsten Böttcher

unread,
Nov 16, 2023, 2:19:10 AM11/16/23
to
Du meinst jemand hat vergessen das Schild wegzuräumen?


>>> Künftig könnte es verkaufsentscheidend sein, wie einfach sich die ganz
>>> bevormundung abschalten lässt.
>
>> Wenn die Fahrer sich nicht von alleine an die Höchstgeschwindigkeit
>> halten können, muss man sie halt zwingen.
>
> Genau das nenne ich Bevormundung.

Das kannst Du nennen wie Du willst.
Wer meint sich nicht an Regeln halten zu müssen, der wird damit
natürlich ein Problem haben.


>> Wer meint mit 70 durch die City fahren zu müssen hat es nicht besser
>> verdient.
>
> City ist ein sehr dehnbarer Begriff. Solche Fahrer werden das System
> zudem gewohnheitsmäßig abschalten.

Prima. "Solche Fahrer", zu denen Du natürlich nicht gehörst, schalten
das System ab, und die anderen stört es nicht, weil Sie sich an die
Geschwindigkeit halten.
Wo ist dann das Problem?
>
> Ich kenne genug Stücke von gut ausgebauten Bundesstraßen vor es für die
> Verkehrssicherheit völlig Wuppe ist ob jemand 100 km/h fährt oder 115
> km/h, weil auch 150 km/h kein Problem wären. Viel wichtiger wäre es,
> dass die 70 km/h an den Verknüpfungsstellen (Ein- und Ausfahrten)
> tatsächlich eingehalten werden.

Das wäre ja dann automatisch mit erfüllt.

> Wass passiert, wenn ich so fahre - Tacho 110 wo kein Limit ist (laut
> ADAC-Messung fährt mein Auto bei Tacho 100 nur 89,x km/h) und an den
> Verknüpfungen vom Gas gehe? Andere Autofahrer die vorher unauffällig
> hinter mir waren fahren dicht auf und überholen bei nächster
> Gelegenheit. Um ihre Fahrt mit deutlich > 100 km/h fortzusetzen.

Ach verstehe, Du musst zu schnell fahren damit Du die anderen Raser
nicht behinderst.
Mensch, da hätte ich auch selber drauf kommen können.

Vielleicht sollte man über eine verpflichtende Nachrüstung bei allen
bestehenden Fahrzeugen nachdenken.

Stefan Schmitz

unread,
Nov 16, 2023, 4:03:14 AM11/16/23
to
Am 15.11.2023 um 14:10 schrieb Wilhelm Wiegert:
> Hallo Matthias
>
> Am 14.11.2023 um 22:43 schrieb Matthias Opatz:
>> Dies schrieb Marco Moock:
>>
>>> Wo ist der denn zerbrochen?
>>
>> Eit Stück vom Deckel abgebrochen.

Noch nie erlebt. Höchstens, dass der Deckel bombenfest saß und sich
nicht abdrehen ließ.

> Bei Milch und Säften mit den kleinen Verschlüssen ließen sich häufig die
> Kunststoffplatten mit dem Schraubdeckel nur unvollständig aufschneiden,
> so dass der Inhalt kaum aus dem Tetra Pak floss. Ich musste dann immer
> mit einem Messer nacharbeiten, wobei mir diese Platten dann auch schon
> zweimal zerbrochen sind.

Was für Platten meinst du?
Ich finde darunter nur Folie, die bisweilen mangels Öffnung den Inhalt
nicht rauslässt. Da kann ich mir Schneiden vorstellen, notfalls kann man
aber auch mit dem Finger ein Loch reinbohren.
Falls es um die Platten geht, die auf den Tetrapak aufgesetzt sind, so
haben die schon die Öffnung und müssen nicht aufgeschnitten werden.

> Wie haben wir die Säfte eigentlich früher aus den Schachteln bekommen?

Mit abgeschnittener Ecke (manchmal auch abgeknickter oder abgerissener)
konnte man sauberer eingießen als durch so ein Loch auf der Oberseite.
Ein zusätzliches Lüftungsloch half enorm.

> Ich hoffe nur, dass die Milch in Schläuchen nicht zurückkommt.

Die scheinen immer mal wieder zu kommen und zu verschwinden. Wann waren
sie zuletzt im Angebot? Galten als ökologisch ideal und waren mit
Ständer bequem nutzbar.

Wilhelm Wiegert

unread,
Nov 16, 2023, 11:22:09 AM11/16/23
to
Hallo Stefan!

Am 16.11.2023 um 10:03 schrieb Stefan Schmitz:

>> Bei Milch und Säften mit den kleinen Verschlüssen ließen sich häufig
>> die Kunststoffplatten mit dem Schraubdeckel nur unvollständig
>> aufschneiden, so dass der Inhalt kaum aus dem Tetra Pak floss. Ich
>> musste dann immer mit einem Messer nacharbeiten, wobei mir diese
>> Platten dann auch schon zweimal zerbrochen sind.
>
> Was für Platten meinst du?
> Ich finde darunter nur Folie, die bisweilen mangels Öffnung den Inhalt
> nicht rauslässt. Da kann ich mir Schneiden vorstellen, notfalls kann man
> aber auch mit dem Finger ein Loch reinbohren.
> Falls es um die Platten geht, die auf den Tetrapak aufgesetzt sind, so
> haben die schon die Öffnung und müssen nicht aufgeschnitten werden.

Dort, wo früher die Folie saß, findet man jetzt Platten, vermutlich mit
darunter liegender Folie; das habe ich aber nicht untersucht. Wenn diese
Teile durch die im Schraubverschluss integrierten Haken nicht beim
ersten Versuch aufgetrennt werden, geht es später auch nicht.
>
>> Wie haben wir die Säfte eigentlich früher aus den Schachteln bekommen?
>
> Mit abgeschnittener Ecke (manchmal auch abgeknickter oder abgerissener)
> konnte man sauberer eingießen als durch so ein Loch auf der Oberseite.
> Ein zusätzliches Lüftungsloch half enorm.

Meine Erinnerung ist nebulös: Ich glaube, Kondensmilch konnte man an den
Ecken aufschneiden; die Literschachteln wurden irgendwo
auseinandergezogen, möglicherweise so, wie ich das heute zum völligen
Entleeren mache, jedoch an nur einer Giebelseite. Ich weiß nur noch,
dass man die Pappe zu einer Schütte falten konnte, damit der Saft oder
die Milch nicht auf ganzer Breite austrat.
>
>> Ich hoffe nur, dass die Milch in Schläuchen nicht zurückkommt.
>
> Die scheinen immer mal wieder zu kommen und zu verschwinden. Wann waren
> sie zuletzt im Angebot? Galten als ökologisch ideal und waren mit
> Ständer bequem nutzbar.

Absolut nicht: Beide meiner Halter stützten an der hohen Seite den
Schlauch in einer Höhe, die irgendwo zwischen halber und
2/3-Schlauchhöhe angesiedelt war. Beim Schütten ist mir der Schlauch
mehrfach abgeknickt, und als ich einmal das letzte Viertel leeren
wollte, ist er mir sogar komplett aus der Halterung gefallen.

Vielleicht war das Einbildung, aber mir hat die Milch aus Flaschen oder
Tetra Paks besser geschmeckt als die aus den Schläuchen. Die Flaschen
waren mit einer Folie abgedeckt und konnten nach Anbruch nicht mehr
verschlossen werden. Letzteres galt für Schläuche und die alten
Pappschachteln natürlich auch.

Viele Grüße
Wilhelm

Wilhelm Wiegert

unread,
Nov 16, 2023, 11:30:32 AM11/16/23
to
Am 16.11.2023 um 17:22 schrieb Wilhelm Wiegert:

>
> Absolut nicht: Beide meiner Halter stützten an der hohen Seite den
> Schlauch in einer Höhe, die irgendwo zwischen halber und
> 2/3-Schlauchhöhe angesiedelt war. Beim Schütten ist mir der Schlauch
> mehrfach abgeknickt, und als ich einmal das letzte Viertel leeren
> wollte, ist er mir sogar komplett aus der Halterung gefallen.

Hallo Stefan und Hannes,

das war eine Antwort an der falschen Stelle und sollte eigentlich an
Hannes gehen.

Entschuldigung.

VG
Wilhelm

Andreas M. Kirchwitz

unread,
Nov 16, 2023, 12:53:26 PM11/16/23
to
Frank Müller <dw...@hotmail.com> wrote:

>> Der Gelbe Sack gehört sowieso abgeschafft. Das ist ein Anachronismus aus
>> dem letzten Jahrtausend.
>
> Wo willst du den Abfall dann hinwerfen? In den Restmüll, bei
> den man jede Tonne bezahlen muß?

Gelbe Tonne (oder Gelben Sack) zahlen wir selbstverständlich auch,
bloß ist das bereits im Voraus ins Verpackungsmaterial eingepreist.
Müll ist ein Riesengeschäft, das gibt niemand kampflos auf, und die
Mülltrennung "normal" vs. "gelb" ist nicht notwendig zur Trennnung,
sondern dahinter stecken geschäftliche Interessen.

Was man tatsächlich sinnvoll gesondert behandelt sollte, sind Papier
und Glas, wobei der Papierbedarf heutzutage geringer sein dürfte,
und seit vielerorts die Glasmülltonnen im Hinterhof abgeschafft
worden sind und man Glas umständlich zu Sammelstellen/Containern
fahren müsste, kommt Glas halt oftmals einfach in den Hausmüll.
Das Problem ist bekannt, und daher kommt ja auch Pfand auf Wein
und am Ende auch andere Supermarktprodukte, und damit hätte man
die meisten Glasabfälle erfasst, die normalerweise so anfallen.

Mülltrennung braucht man eigentlich nicht mehr.

Grüße, Andreas

Marcel Mueller

unread,
Nov 16, 2023, 12:55:25 PM11/16/23
to
Am 15.11.23 um 15:20 schrieb Juergen:
> Sehr schön auch der Zwang zum Nerv-Gebimmel bei Neuzugelassen Autos
> namens Geschwindigkeitsassisstent.

Das Gehupe beim Rückwärtsfahren finde ich viel schlimmer. Da ist, wenn
in einer Sommernacht einer nachhause kommt, jedes mal die ganze Straße
wach. Was bringt es, wenn die Fahrzeuge beim fahren strenge
Geräuschlimits einhalten müssen und dann gezielt wesentlich nervigeren
Lärm machen.


Marcel

Andreas M. Kirchwitz

unread,
Nov 16, 2023, 1:07:56 PM11/16/23
to
Thorsten Böttcher <thorste...@gmx.net> wrote:

> Ungefähr so wie Airbags, ABS und ESP. Gabs früher nur in Luxuslimousinen
> gegen teuer Geld, und hat heute jeder Kleinwagen.
> Wenn es in Serie kommt, wird es preiswerter.

Preiswerter ist überhaupt nichts geworden in der Masse, sondern
man hat einfach die günstigen Autos entsprechend teurer gemacht,
weshalb es hierzulande so gut wie keine günstigen Autos mehr gibt,
während es sie in anderen Ländern sehr wohl noch gibt, dort fehlen
dann aber tatsächlich allerlei Feature, die bei uns Vorschrift sind,
woanders aber halt nicht.

> Und bis auf das Gebimmel beim Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit
> find ich das im großen und ganzen gar nicht so schlecht. Wenn es da eine
> gewisse Toleranz gäbe, wäre ich damit sogar einverstanden.

Eine Toleranz gibt es nicht, das würde dem Sinn widersprechen,
außerdem gibt es allerlei Länder, wo Toleranzen nicht vorgesehen
sind, die Strafe beginnt unmittelbar ab 1 km/h zu viel.

>> Künftig könnte es verkaufsentscheidend sein, wie einfach sich die ganz
>> bevormundung abschalten lässt.
>
> Wenn die Fahrer sich nicht von alleine an die Höchstgeschwindigkeit
> halten können, muss man sie halt zwingen.
> Wer meint mit 70 durch die City fahren zu müssen hat es nicht besser
> verdient.

Jaja, die Raser überall, jetzt sind alle Probleme gelöst.

Das Problem an dem Geschwindigkeits-Gebimmel ist, dass man dafür
nicht sinnvoll auf Kartenmaterial setzen kann, sondern das Fahrzeug
muss die tatsächlichen Schilder erkennen können, und das funktioniert
selbst in den besten Autos eher so durchschnittlich, alles andere als
zuverlässig, und die Technik dafür macht alle Autos gleich nochmal
ein paar Tausis teurer.

Grüße, Andreas

Andreas M. Kirchwitz

unread,
Nov 16, 2023, 1:16:09 PM11/16/23
to
Auch die Zwangsgeräusche bei E-Autos, je langsamer sie fahren,
bringen einen nachts um den Schlaf, wenn Leute schleichend um
den Block fahren auf Parkplatzsuche. Das Krach ist echt laut.
Zum Glück gibt es noch nicht so viele E-Autos in der Stadt.

Verbrennermotoren sind seit Jahren so kultiviert, dass man
bis etwa 20-30 km/h nur die Reifengeräusche hat.

Das Leben könnte so schön und ruhig sein ... Andreas

Juergen

unread,
Nov 16, 2023, 1:44:59 PM11/16/23
to
Am Thu, 16 Nov 2023 18:55:23 +0100 schrieb Marcel Mueller
Wie - das ist/wird auch für Pkw Vorschrift? Bisher kenne ich das nur
Baustellenfahrzeugen.

Stefan Froehlich

unread,
Nov 16, 2023, 3:04:05 PM11/16/23
to
On Thu, 16 Nov 2023 17:22:05 Wilhelm Wiegert wrote:
> Am 16.11.2023 um 10:03 schrieb Stefan Schmitz:
>>> Wie haben wir die Säfte eigentlich früher aus den Schachteln
>>> bekommen?

>> Mit abgeschnittener Ecke (manchmal auch abgeknickter oder
>> abgerissener) konnte man sauberer eingießen als durch so ein Loch
>> auf der Oberseite. Ein zusätzliches Lüftungsloch half enorm.

> Meine Erinnerung ist nebulös: Ich glaube, Kondensmilch konnte man
> an den Ecken aufschneiden; die Literschachteln wurden irgendwo
> auseinandergezogen, möglicherweise so, wie ich das heute zum
> völligen Entleeren mache, jedoch an nur einer Giebelseite. Ich
> weiß nur noch, dass man die Pappe zu einer Schütte falten konnte,
> damit der Saft oder die Milch nicht auf ganzer Breite austrat.

Im wesentlichen, ja, wobei das auch damals schon als revolutionäre,
älteren Mitbürgern nicht unbedingt zugängliche Neuerung empfunden
wurde. Es gab da eine legendäre Sendung im ORF, wo man einen Manager
der Niederösterreichischen Molkereien vor laufender Kamera eines
"seiner" Erzeugnisse öffnen ließ. Im Prinzip ganz einfach...
<https://www.youtube.com/watch?v=OJQ9JmRoMq8>

Servus,
Stefan

--
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Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stück für Stück - ein Meisterstück! Stefan - Das glaubt doch keiner!
(Sloganizer)

Thorsten Böttcher

unread,
Nov 17, 2023, 1:10:43 AM11/17/23
to
Das meinst Du nur, weil Du Dich an das Geräusch gewöhnt hast.
Und weil vielleicht einige E-Autos einen merkwürdigen Sound haben.

Es ist eher umgekehrt, dass ab einer gewissen Geschwindigkeit die Reifen
und Windgeräusche lauter als der Motor sind, und E-Autos dann auch nicht
mehr leiser sind.
Das ist aber weit jenseits von Parkplatzsuchgeschwindigkeit.

Thorsten Böttcher

unread,
Nov 17, 2023, 1:13:27 AM11/17/23
to
Am 16.11.2023 um 19:07 schrieb Andreas M. Kirchwitz:

>>
>> Wenn die Fahrer sich nicht von alleine an die Höchstgeschwindigkeit
>> halten können, muss man sie halt zwingen.
>> Wer meint mit 70 durch die City fahren zu müssen hat es nicht besser
>> verdient.
>
> Jaja, die Raser überall, jetzt sind alle Probleme gelöst.

Wer redet denn von allen Problemen?

Stefan Schmitz

unread,
Nov 17, 2023, 6:07:50 AM11/17/23
to
Am 16.11.2023 um 21:04 schrieb Stefan Froehlich:
> On Thu, 16 Nov 2023 17:22:05 Wilhelm Wiegert wrote:
>> Am 16.11.2023 um 10:03 schrieb Stefan Schmitz:
>>>> Wie haben wir die Säfte eigentlich früher aus den Schachteln
>>>> bekommen?
>
>>> Mit abgeschnittener Ecke (manchmal auch abgeknickter oder
>>> abgerissener) konnte man sauberer eingießen als durch so ein Loch
>>> auf der Oberseite. Ein zusätzliches Lüftungsloch half enorm.
>
>> Meine Erinnerung ist nebulös: Ich glaube, Kondensmilch konnte man
>> an den Ecken aufschneiden; die Literschachteln wurden irgendwo
>> auseinandergezogen, möglicherweise so, wie ich das heute zum
>> völligen Entleeren mache, jedoch an nur einer Giebelseite. Ich
>> weiß nur noch, dass man die Pappe zu einer Schütte falten konnte,
>> damit der Saft oder die Milch nicht auf ganzer Breite austrat.

Ja, an einer Seite musste man die Lasche zurückbiegen und konnte dann an
der Nahtstelle die Pappe auseinanderziehen, um eine Schütte zu erhalten.

> Im wesentlichen, ja, wobei das auch damals schon als revolutionäre,
> älteren Mitbürgern nicht unbedingt zugängliche Neuerung empfunden
> wurde. Es gab da eine legendäre Sendung im ORF, wo man einen Manager
> der Niederösterreichischen Molkereien vor laufender Kamera eines
> "seiner" Erzeugnisse öffnen ließ. Im Prinzip ganz einfach...
> <https://www.youtube.com/watch?v=OJQ9JmRoMq8>

Diese Kombination aus Schneiden und Falten habe ich noch nie gesehen.
Das muss ja Sauerei geben.

Gerd Schweizer

unread,
Nov 17, 2023, 9:12:56 AM11/17/23
to
Marcel Mueller schrieb: Was bringt es, wenn die Fahrzeuge beim fahren
strenge
> Geräuschlimits einhalten müssen und dann gezielt wesentlich nervigeren
> Lärm machen.
>
Einseitige Betrachtungsweise.
Wie kann man Fahrzeugherstellern erlauben daß Fahrer per
Klappenbetätigung einen Höllenlärm erzeugen können? Warum fördert man
dann Geräuschschutzfenster?

--
wieviel Mensch verträgt unsere Erde?
Liebe Grüße, Gerd
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Marcel Mueller

unread,
Nov 17, 2023, 12:50:08 PM11/17/23
to
Am 16.11.23 um 18:53 schrieb Andreas M. Kirchwitz:
> Frank Müller <dw...@hotmail.com> wrote:
>
>>> Der Gelbe Sack gehört sowieso abgeschafft. Das ist ein Anachronismus aus
>>> dem letzten Jahrtausend.
>>
>> Wo willst du den Abfall dann hinwerfen? In den Restmüll, bei
>> den man jede Tonne bezahlen muß?
>
> Gelbe Tonne (oder Gelben Sack) zahlen wir selbstverständlich auch,
> bloß ist das bereits im Voraus ins Verpackungsmaterial eingepreist.
> Müll ist ein Riesengeschäft, das gibt niemand kampflos auf, und die
> Mülltrennung "normal" vs. "gelb" ist nicht notwendig zur Trennnung,
> sondern dahinter stecken geschäftliche Interessen.

Mittlerweile sogar eher gesetzliche.

Eine Gemeinde wollte das mal zusammen mit dem Müllentsorger anders
machen, und hat eins auf die Hörner bekommen.

Als das Gesetz gemacht wurde, war die automatisierte Mülltrennung noch
vollkommen unökonomisch. Aber jetzt ist das anders.

> Was man tatsächlich sinnvoll gesondert behandelt sollte, sind Papier
> und Glas,

Glas lässt sich auch automatisch trennen. Ebenfalls deutlich besser als
manuell. Spätestens jeder zehnte wirft sowieso das Braunglas in den
Weißglascontainer und versaut damit die Qualität. Und Windeln in der
Gelben Tonne sind angeblich auch keine Seltenheit. Gerade bei größeren
Wohneinheiten mit den großen Müllcontainern habe ich auch schon öfters
gesehen, dass einfach der erstbeste genommen wird, in dem noch Platz
ist, und dort alles rein fliegt. Ja klar, ist nicht erlaubt, und wenn's
die Müllabfuhr mal merkt, bleibt halt der Container stehen, aber das
löst das Problem trotzdem nicht.

> wobei der Papierbedarf heutzutage geringer sein dürfte,

Die Papierpreise wissen davon zumindest nichts.
Ich habe von Zeitschriften gehört, die ihre Auflage nicht mehr drucken
konnten, weil es zu wenig Papier gab.


> Mülltrennung braucht man eigentlich nicht mehr.

Ack. Einzig Biomüll sollte man behalten.


Marcel

Wilhelm Wiegert

unread,
Nov 17, 2023, 2:46:35 PM11/17/23
to
Am 17.11.2023 um 12:07 schrieb Stefan Schmitz:
> Am 16.11.2023 um 21:04 schrieb Stefan Froehlich:
[...]

Es gab da eine legendäre Sendung im ORF, wo man einen Manager
>> der Niederösterreichischen Molkereien vor laufender Kamera eines
>> "seiner" Erzeugnisse öffnen ließ. Im Prinzip ganz einfach...
>> <https://www.youtube.com/watch?v=OJQ9JmRoMq8>
>
> Diese Kombination aus Schneiden und Falten habe ich noch nie gesehen.
> Das muss ja Sauerei geben.
>
Ja, herrlich!

Viele Grüße
Wilhelm

Stefan Froehlich

unread,
Nov 17, 2023, 4:02:32 PM11/17/23
to
On Fri, 17 Nov 2023 12:07:47 Stefan Schmitz wrote:
> Am 16.11.2023 um 21:04 schrieb Stefan Froehlich:
>> On Thu, 16 Nov 2023 17:22:05 Wilhelm Wiegert wrote:
>>> [...]; die Literschachteln wurden irgendwo auseinandergezogen,
>>> möglicherweise so, wie ich das heute zum völligen Entleeren
>>> mache, jedoch an nur einer Giebelseite. Ich weiß nur noch, dass
>>> man die Pappe zu einer Schütte falten konnte, damit der Saft
>>> oder die Milch nicht auf ganzer Breite austrat.

> Ja, an einer Seite musste man die Lasche zurückbiegen und konnte
> dann an der Nahtstelle die Pappe auseinanderziehen, um eine
> Schütte zu erhalten.

Genau das.

>> Im wesentlichen, ja, wobei das auch damals schon als
>> revolutionäre, älteren Mitbürgern nicht unbedingt zugängliche
>> Neuerung empfunden wurde. Es gab da eine legendäre Sendung im
>> ORF, wo man einen Manager der Niederösterreichischen Molkereien
>> vor laufender Kamera eines "seiner" Erzeugnisse öffnen ließ. Im
>> Prinzip ganz einfach...
>> <https://www.youtube.com/watch?v=OJQ9JmRoMq8>

> Diese Kombination aus Schneiden und Falten habe ich noch nie
> gesehen. Das muss ja Sauerei geben.

Diese Packungsvariante war tatsächlich der Inbegriff der
Herausforderung und entsprechend beliebt in der Bevölkerung (daher
ja auch die Gegenüberstellung mit dem Verantwortlichen).

Den Fehler hat er bereits ganz am Anfang gemacht: Er hätte noch vor
dem Auseinanderbiegen der Laschen den markierten Teil abreissen
müssen. Das ging - zwar nicht, leicht, aber es ging - und mit
Geschick und etwas Glück konnte man dann tatsächlich unfallfrei
einschenken. Gerade als ich im Kindesalter den Dreh heraussen hatte,
wurde das System gegen sukzessive einfachere getauscht.

Servus,
Stefan

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Jubel der werbegläubigen Herzen. Mit Stefan. Ein weisses Vergnügen!
(Sloganizer)

Ulf Kutzner

unread,
Nov 18, 2023, 11:22:17 AM11/18/23
to
Andreas M. Kirchwitz schrieb am Donnerstag, 16. November 2023 um 19:16:09 UTC+1:

> Auch die Zwangsgeräusche bei E-Autos, je langsamer sie fahren,
> bringen einen nachts um den Schlaf, wenn Leute schleichend um
> den Block fahren auf Parkplatzsuche. Das Krach ist echt laut.
> Zum Glück gibt es noch nicht so viele E-Autos in der Stadt.
>
> Verbrennermotoren sind seit Jahren so kultiviert, dass man
> bis etwa 20-30 km/h nur die Reifengeräusche hat.

Sicher; besonders wenn einer den Motor anläßt
oder ihn gar regelwidrig mit mittlerer Drehzahl
im Stand warmlaufen läßt.

Und erst die in T30-Zonen geräuschlosen Mopeds
und Motorräder!
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