ich habe einige Kupfer-Backformen (vererbt, von meiner Urgroßmutter),
die ich in meiner Küche aufgehängt hatte. Ich habe sie zwar immer
wieder gespült (nur nomales Spülmittel), mit der Zeit hat sich aber
doch eine leichte, nicht wirklich definierbare Schicht gebildet (Fett
und Ruß ist auf jeden Fall dabei), die nicht wirklich abzubekommen
ist. Irgendwelche scharfen Mittel mag ich nicht probieren. Schrubben
mit einem Spüllappen und Spülmittel hat nicht funktioniert :-(.
Am liebsten würde ich die Teile jetzt mal in die Spülmaschine stecken,
habe aber die Befürchtung, dass dies mir die Formen ruinieren wird.
Daher die Frage: Wie kann ich die Backformen - schonend, ohne
Kratzspuren oder sonstige Hinterlassenschaften - wieder zum alten
Glanz bringen? Essigwasser?
Viele Grüße,
Karina
Hallo
mit Stil/Kultur: nur mit warmen Wasser und etwas Sp�lmittel den groben
Dreck abwaschen. Auf gar keinen Fall irgendwelche S�uren, Essig oder
�hnliches verwenden!
ohne Stil/Kultur: Metallputzmittel wie z.B. Sidol und nachdem die
ehrw�rdige Patina wegpoliert wurde alles mit einem speziellen Lack
versiegeln. IMO w�rde sich Schellack am besten daf�r eignen.
Hilfsmittel zum reinigen: B�rsten
> Hallo,
>
> ich habe einige Kupfer-Backformen (vererbt, von meiner Urgro�mutter),
> die ich in meiner K�che aufgeh�ngt hatte. Ich habe sie zwar immer
> wieder gesp�lt (nur nomales Sp�lmittel), mit der Zeit hat sich aber
> doch eine leichte, nicht wirklich definierbare Schicht gebildet (Fett
> und Ru� ist auf jeden Fall dabei), die nicht wirklich abzubekommen
> ist. Irgendwelche scharfen Mittel mag ich nicht probieren. Schrubben
> mit einem Sp�llappen und Sp�lmittel hat nicht funktioniert :-(.
>
> Am liebsten w�rde ich die Teile jetzt mal in die Sp�lmaschine stecken,
> habe aber die Bef�rchtung, dass dies mir die Formen ruinieren wird.
>
> Daher die Frage: Wie kann ich die Backformen - schonend, ohne
> Kratzspuren oder sonstige Hinterlassenschaften - wieder zum alten
> Glanz bringen? Essigwasser?
Ich w�rde es mit Zahnpasta versuchen.
Florian
--
<http://www.florian-diesch.de/>
Ich habe Kochtᅵpfe mit Kupferbᅵden. Die steck ich regelmᅵᅵig in den
Geschirrspᅵler und die kommen da sehr schᅵn wieder raus. Was soll schon
passieren?
Gruᅵ, Monika
--
Monika Schleidt
Mon...@schleidt.org
(bitte, die Ziffer in der Adresse weglassen)
> ohne Stil/Kultur: Metallputzmittel wie z.B. Sidol und nachdem die
> ehrwürdige Patina wegpoliert wurde alles mit einem speziellen Lack
> versiegeln. IMO würde sich Schellack am besten dafür eignen.
> Hilfsmittel zum reinigen: Bürsten
Äh, wenn du die mit irgendeinem Lack versiegelst, sind sie danach aber nicht
mehr für ihren ursprünglichen Zweck verwendbar.
Und im OP steht nirgends, dass sie nur noch zur Zierde dienen sollen...
Volker
--
Im übrigen bin ich der Meinung, dass TCPA/TCG verhindert werden muss
Wenn es vom Himmel Zitronen regnet, dann lerne, wie man Limonade macht
Stimmt. Ich ging davon aus weil sie sonst kaum so dreckig wären. Aber
natürlich war das nur eine Vermutung und lackiertes Geschirr kann man
dann nicht mehr zum kochen verwenden.
LG Lutz
<K.U.S...@online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:f4af7364-a08a-4661...@h18g2000yqj.googlegroups.com...
Hallo,
ich habe einige Kupfer-Backformen (vererbt, von meiner Urgro�mutter),
die ich in meiner K�che aufgeh�ngt hatte. Ich habe sie zwar immer
wieder gesp�lt (nur nomales Sp�lmittel), mit der Zeit hat sich aber
doch eine leichte, nicht wirklich definierbare Schicht gebildet (Fett
und Ru� ist auf jeden Fall dabei), die nicht wirklich abzubekommen
ist. Irgendwelche scharfen Mittel mag ich nicht probieren. Schrubben
mit einem Sp�llappen und Sp�lmittel hat nicht funktioniert :-(.
Am liebsten w�rde ich die Teile jetzt mal in die Sp�lmaschine stecken,
habe aber die Bef�rchtung, dass dies mir die Formen ruinieren wird.
Daher die Frage: Wie kann ich die Backformen - schonend, ohne
Kratzspuren oder sonstige Hinterlassenschaften - wieder zum alten
Glanz bringen? Essigwasser?
Viele Gr��e,
Karina
Im Ernst? Kupfer oxidiert bei Kontakt mit Sᅵure sehr schnell und heftig.
Chemiker vor: Was ergibt Zitronensᅵure auf CU, sauren, hochgiftigen
Grᅵnspan? Mahlzeit!
> Im Ernst? Kupfer oxidiert bei Kontakt mit Sᅵure sehr schnell und heftig.
> Chemiker vor: Was ergibt Zitronensᅵure auf CU, sauren, hochgiftigen
> Grᅵnspan? Mahlzeit!
Na das sollte mich aber wundern. Grᅵnspan ist das Acetat des Kupfers.
Und abgesehen davon nicht hochgiftig sondern nur mᅵᅵig giftig.
Kupfercitrat hingegen ist ᅵbrigens blau, und schwer wasserlᅵslich und
ohne Gefahrstoffkennzeichnung, allerdings wird es als
gesundheitsschᅵdlich eingestuft. Es wird aber trotzdem fᅵr die
Weinbehandlung eingesetzt.
--
Allein die Dunkelheit ist real, das Licht scheint nur so.
> ich habe einige Kupfer-Backformen (vererbt, von meiner Urgroßmutter),
> die ich in meiner Küche aufgehängt hatte. Ich habe sie zwar immer
> wieder gespült (nur nomales Spülmittel), mit der Zeit hat sich aber
> doch eine leichte, nicht wirklich definierbare Schicht gebildet (Fett
> und Ruß ist auf jeden Fall dabei), die nicht wirklich abzubekommen
> ist. Irgendwelche scharfen Mittel mag ich nicht probieren. Schrubben
> mit einem Spüllappen und Spülmittel hat nicht funktioniert :-(.
Wenn das 'normaler' Küschenbabsch ist würde ich mal Spiritus probieren.
Das löst hier jenes Fett ganz leicht, da Spiritus pH Neutral ist löst
es auch kein Kupfer (bzw. dessen Oxid was wohl die Patina darstellt)
Danach sollten sie angelaufen Kupferfarbig sein, wie halt rumstehendes
Kupfer so wird, oder die Fettschicht hat das Kupfer geschützt und
sie sind wieder blank.
Man könnte auch Fettschmutzreiniger probieren, das ist eine Mischung
an 'harmlosen' Lösungsmitteln, tensiden, und AFAIK etwas alkalisch,
ich denke mal das sich das Material damit noch nicht auflöst (Alu
z.B. löst sich in Alkalien ganz gerne: NaOH in den Topf -> Sieb)
Kommt halt auch drauf an wie es werden soll:
1) Blitzblank wie bei Ikea in der Auslage -> polieren und wienern.
2) Benutzt kuschelig rustikal wie bei Uroma -> ganz vorsichtig
Mein Favorit wäre Spiritus, kratzt garantiert nicht das wäre eher 2)
Send Pigs.
Peter
:) Du weißt doch, Lutz^w Bernd hat es nicht so mit
naturwissenschaftlichen Sachverhalten.
Mich wundert, dass Zuckerbäcker unverzinntes geschirr nehmen, oder
sind die Zubereitungen so heiß, dass die Beschichtung schmelzen würde?
Normalerweise sollte Kupfergeschirr nichts ausmachen, aber wenn man
mit Lebensmitteln hantiert, bilden sich halt auch
Geschmacksbeeinträchtige Kupferverbindungen
genau das hat man mir im K�chengesch�ft erkl�rt. Wenn man Karamell
macht, kann man an die 200 Grad Celsius rankommen und ist dann nicht
mehr weit vom Schmelzpunkt von reinem Zinn entfernt.
Ich habe den Topf dann doch nicht gekauft, weil so oft wie ichmache
Karamell mache, da tun es meine normalen T�pfe auch.
Ach ja, und schau Dir mal die T�pfe von den Leuten an, die auf
Jahrm�rkten Zuckerwatte und sowas herstellen.
Gru�
Schorsch
Hallo
warum genau das so ist, wei� ich nicht aber es hei�t immer, Zucker
w�rde in Kupfert�pfen nicht so schnell anbrennen und sich auch leichter
l�sen lassen.
das wurde von mir geschrieben. Man ists soooo schwer den Op zu
zitieren?
>Lutz Schroeder schrieb:
>> Ich w�rde sie mit Zitronens�ure auskochen bzw. au�en abwaschen. So
>> habe ich es in der Lehre zum S��warentechnicker gelernt. Unsere
>> Kupferbeh�lter waren mit Zucker verkrustet, vom Bonbons kochen,
>> gebrannte Mandeln machen usw... Die Kupferkessel sahen danach aus wie
>> neu.
>
>Im Ernst? Kupfer oxidiert bei Kontakt mit S�ure sehr schnell und heftig.
Als "Halbedelmetall" aber nur mit oxidierenden S�uren und dazu geh�rt
Citronens�ure nicht. Citronens�ure l�st nur die bereits oxidierten
Schichten ab und bringt diese als Komplex in die w�ssrige L�sung. Bei
sauerstoffhaltigem Kupfer kann es afair bei sehr langer Einlegezeit
zur Verspr�dung kommen.
Bis auf die - falls anschlie�end das Kupfersalz nicht gef�llt und per
Sonderm�ll entsorgt wird - in die Kanalisation eingeleitete
Kupferfracht, ein imho durchaus geeignetes Reinigungsverfahren - ich
h�tte spontan auch nach der Citronens�ure gegriffen.
>Chemiker vor: Was ergibt Zitronens�ure auf CU, sauren, hochgiftigen
>Gr�nspan? Mahlzeit!
Nein und auch nicht wie unten geschrieben unl�sliches Kupfercitrat,
sondern einen gel�sten Kupfer-citratkomplex.
Gr�nspan ((basisches) Kupferacetat) ist nicht hochgiftig, die LD50 in
der Ratte liegt irgendwo >500mg/kg. Und Kupfersalze schmecken
allgemein so eckelhaft, dass man vermutlich kaum freiwillig eine akut
toxische Menge zu sich nimmt. F�r Mikroben ist Kupfer allerdings schon
in kleinen Konzentrationen sehr giftig, deshalb auch der Hinweis mit
der Kanalisation - zumindest wenn man das gewerblich oder regelm�ssig
macht, sollte man f�llen (im weiter unten genannten Beispiel mit dem
Wein wird dies mit Blutlaugensalz auch gemacht (im Wein ist also
nachher kaum mehr Kupfer enthalten)).
Grusz,
Dirk