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Tupperware wirklich gut?

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Andre Behle

unread,
Oct 20, 2000, 3:00:00 AM10/20/00
to
Gibt es eigendlich etwas wirklich gutes von Tupperware, was es lohnt sich zu
besorgen? Mich würde intressieren ob jemand solch gute Erfahrungen gemacht
hat


Carmen Bartels

unread,
Oct 20, 2000, 3:00:00 AM10/20/00
to

Die Sonnendeckel-Schalen, bzw. der Ersatz dafür. Ideal, um Salate (auch
flüssigere) darin im Rucksack mit zur Arbeit zu nehmen OHNE den total
zu versauen (wie mit eineigen anderen Schalen passiert). Gewürzzwerge
(so kleines Schaechtelchen, in das man 2 Gewürze tun kann), um damit
das Essen nachwürzen zu können (in der Kantine fehlt immer mal wieder
genau das gebrauchte und die haben nur Salz und Pfeffer). Diverse
andere Schalen mit rundem Deckel um so nette Sachen wie Joghurt-Dips,
getrocknete Früchte im Vorrat etc. mitzuführen.

Die Mikrowellen- und Gefriergefäße hab ich noch nicht ausprobiert.

Carmen

--
Hannover: Ausrichter der Expo 2000
http://www.hannover.de/deutsch/tourist.htm
http://www.hannover.de/english/tourist.htm

Renata Kussack

unread,
Oct 20, 2000, 6:07:17 PM10/20/00
to
In article <8sq7le$l4s3l$1...@ID-56806.news.cis.dfn.de>, "Andre Behle"
<andre...@gmx.de> wrote:

> Gibt es eigendlich etwas wirklich gutes von Tupperware, was es lohnt sich zu
> besorgen? Mich würde intressieren ob jemand solch gute Erfahrungen gemacht
> hat

Qualität ist eigentlich keine Frage bei Tupperware, dazu lockt die
lebenslängliche Garantie. Mir gefiel besonders die 1l-Milchkanne mit
Kippdeckel, die unten in die Kühlschranktür paßt.

Taita

unread,
Oct 21, 2000, 3:00:00 AM10/21/00
to
> Die Sonnendeckel-Schalen, bzw. der Ersatz dafür. Ideal, um Salate (auch
> flüssigere) darin im Rucksack mit zur Arbeit zu nehmen OHNE den total
> zu versauen (wie mit eineigen anderen Schalen passiert).

Als ehemalige Beraterin muss ich dazu etwas sagen:
Gerade die Sonnendeckel-Behälter, bzw. deren Ersatz sind nicht absolut
flüssigkeitsdicht. Ausserdem besteht die Gefahr, das sich der Deckel beim
Transport irgendwo verkantet und abgehoben wird. Nichts gegen diese
Behälter, aber wer sicher transportieren will, sollte auf andere, am besten
runde mit dem althergebrachten Deckel zurückgreifen. Die sind absolut
flüssigkeitsdicht!

> Gewürzzwerge
> (so kleines Schaechtelchen, in das man 2 Gewürze tun kann), um damit
> das Essen nachwürzen zu können (in der Kantine fehlt immer mal wieder
> genau das gebrauchte und die haben nur Salz und Pfeffer).

Diese "kleinen Schächtelchen", die Du hier beschreibst heissen "Würzlinge".
Gewürzzwerge sind auch Gewürzbehälter, aber wesentlich grösser mit nur einer
Kammer und mehr für den Gebrauch in der Küche gedacht.

Ansonsten ist Tupper unbedingt empfehlenswert, was die Qualität anbelangt.
Allerdings sind nicht alle Produkte sinnvoll, bzw. nicht für jedermann
sinnvoll. Man sollte sich also schon gut überlegen, ob man das Objekt des
Begehrens wirklich braucht oder nicht. Ein Behälter der ca. 50DM kostet,
dann aber die meiste Zeit im Schrank steht, weil man z.B. nur einmal im Jahr
diese Grösse benötigt ist ziemlich sinnlos und rausgeschmissenes Geld.
Sollte jemand differenziert Behälter für bestimmte Verwendungszwecke
suchen, kann ich sicherlich den einen oder anderen Tip dazu geben.
Wichtig ist und bleibt: Wer sich Tupperware anschaffen will, sollte auch zu
den Vorführungen gehen und sich nicht scheuen, die Beraterin und andere
Anwesende mit Fragen zu löchern. Sonst kommt nach der Kauf-Lust schnell der
Kauf-Frust.
Der richtige Umgang und die empfohlenen Gebrauchsmöglichkeiten sind die
Grundlage dafür, dass man an diesen nicht ganz billigen Anschaffungen auch w
irklich Freude hat.

Gruss Taita


Carmen Bartels <ca...@squirrel.han.de> schrieb in im Newsbeitrag:
G2qxw...@squirrel.han.de...


> Andre Behle <andre...@gmx.de> wrote:
> > Gibt es eigendlich etwas wirklich gutes von Tupperware, was es lohnt
sich zu
> > besorgen? Mich würde intressieren ob jemand solch gute Erfahrungen
gemacht
> > hat
>

Michael Himsolt

unread,
Oct 22, 2000, 12:27:09 AM10/22/00
to
Andre Behle <andre...@gmx.de> wrote:

> Gibt es eigendlich etwas wirklich gutes von Tupperware, was es lohnt sich zu
> besorgen? Mich würde intressieren ob jemand solch gute Erfahrungen gemacht
> hat

Meine Mutter hat Tupperware Stücke, die schon über 20 Jahre auf dem
Buckel haben, und trotz regem Gebrauch immer noch gut sind. Nur die
Deckel bei den quadratischen Büchsen muss man manchmal auswechseln
lassen, weil sie an den Ecken reisen. Aber dafür gibts ja die Garantie.

Michael

mogue

unread,
Oct 22, 2000, 3:00:00 AM10/22/00
to
Hallo,

was mich am meisten bei Tupper fasziniert ist das Mikrowellengeschirr. Die
Anschaffung lohnt sich. Die von Tupper gemachten angaben über Garzeit
stimmen. Vor allem aber gehen sie nicht davon aus, dass man eine starke Mikro
haben muss.

Die Primaklima, sind hervorragend für Obst und Gemüse. Beides hat eine
längere Lagerzeit.

Die Stapelbar nehme ich sehr gerne für Wurst und Käse. Hält lang und trocknet
nicht aus.

Trendtrio lassen sich dekorativ in der Küche mit den wichtigsten Dingen
aufstellen.

Es gibt noch andere interessante Sachen. Bin gerne bereit spezielle Fragen zu
beantworten. Ich habe Tupper selber im Einsatz.

Moni

Siegfrid Breuer

unread,
Oct 22, 2000, 3:00:00 AM10/22/00
to

Tach Michael,

Du meintest am 22.10.00 zum Thema
"Tupperware wirklich gut?":

> Meine Mutter hat Tupperware Stücke, die schon über 20 Jahre auf dem
> Buckel haben, und trotz regem Gebrauch immer noch gut sind.

Und? - Das ist bei mir genauso, und die Teile sind nicht von
Tupperware.
Was heißt denn übrigens lebenslange Garantie? Solange wie _ich_
lebe, oder solange wie das Teil lebt? Hat schon mal jemand Ersatz
gebraucht/bekommen? Gibts sowas wie 'unsachgemäßen Einsatz', der bei
der Garantie ausgeschlossen ist? Manche Teile sind ja durchaus genial,
aber bei den Preisen würde mir nie einfallen, sowas zu kaufen.
Was spräche dagegen, ein verschlissenes Teil, das zu einem
angemessenen Preis gekauft wurde, einfach nach ein paar Jahren neu zu
kaufen und in der Summe auf den gleichen Preis wie bei Tupperdings zu
kommen? Dafür hätte ich bei den Teilen, die ohnehin lebenslang halten,
weil sie nicht so oft zum Einsatz kommen, massiv gespart.
Die Raumausnutzung ist ja eh ziemlich miserabel; ich habe Behältnisse
ohne Sonnendeckel, die sich erheblich effektiver verstauen lassen und
in Funktion und Haltbarkeit durchaus ebenbürtig sind (dafür aber nicht
im Preis).
Meine Erkenntnisse hab ich übrigens durch Haushaltszusammenlegung mit
Tupperware-Fan, also keineswegs zusammengereimt ;)

Sigi
--
[X] <-- nail here for new monitor

Michael Himsolt

unread,
Oct 22, 2000, 3:00:00 AM10/22/00
to
Siegfrid Breuer <s.br...@point.xnc.com> wrote:

> Hat schon mal jemand Ersatz gebraucht/bekommen?

Ja.

> Was spräche dagegen, ein verschlissenes Teil, das zu einem angemessenen
> Preis gekauft wurde, einfach nach ein paar Jahren neu zu kaufen und in der
> Summe auf den gleichen Preis wie bei Tupperdings zu kommen?

Weil ich bei solcher Wegwerfware immer ein schlechtes Gefühl habe - das
Ding ist schon wieder kaputt, noch mehr Müll. Ausserdem ist oft (aber
nicht zwingend) Qualität mit Lebensdauer verbunden.

Michael

Renata Kussack

unread,
Oct 22, 2000, 3:00:00 AM10/22/00
to
In article <7oKQE...@point.xnc.com>, s.br...@point.xnc.com
(Siegfrid Breuer) wrote:


> Was heißt denn übrigens lebenslange Garantie? Solange wie _ich_

> lebe, oder solange wie das Teil lebt? Hat schon mal jemand Ersatz
> gebraucht/bekommen?

Solange wie das *Teil* lebt (wurde durch die Gesetzgebung in
Deutschland allerdings anscheinend auf 30 Jahre beschränkt). Austausch
bei Verschleiß z. B. funktioniert wunderbar. Einen ähnlichen Service
würde ich mir bei anderen Herstellern auch wünschen.

Wolfgang Paul

unread,
Oct 22, 2000, 3:00:00 AM10/22/00
to
Michael Himsolt <Michael...@gmx.de> wrote:

> Siegfrid Breuer <s.br...@point.xnc.com> wrote:

> > Was spräche dagegen, ein verschlissenes Teil, das zu einem angemessenen

> > Preis gekauft wurde, einfach nach ein paar Jahren neu zu kaufen [...]

> Weil ich bei solcher Wegwerfware immer ein schlechtes Gefühl habe - das
> Ding ist schon wieder kaputt, noch mehr Müll.

Seitdem ich mir div. entleerte "Einweg"-Behälter in vielen Größen
{schenken lasse/besorge} - z.B. von Langnese Eispackungen - kaufe ich
überhaupt keine solchen Behälter mehr. Die sind aus hochwertigem
Polyäthylen, ziemlich haltbar, gefrierbeständig, es läuft nichts aus und
sie sind (auch leer) bequem stapelbar!


Wolfgang "*noch*-weniger-Müll-und-garkeine-Kosten-<:-P" Paul
--
Only My Personal Opinion

Siegfrid Breuer

unread,
Oct 22, 2000, 3:00:00 AM10/22/00
to

Tach Michael,

Du meintest am 22.10.00 zum Thema
"Tupperware wirklich gut?":

> > Was spräche dagegen, ein verschlissenes Teil, das zu einem angemessenen


> > Preis gekauft wurde, einfach nach ein paar Jahren neu zu kaufen und in der
> > Summe auf den gleichen Preis wie bei Tupperdings zu kommen?
>

> Weil ich bei solcher Wegwerfware immer ein schlechtes Gefühl habe - das
> Ding ist schon wieder kaputt, noch mehr Müll.

Das stimmt natürlich. Ich rede allerdings nicht von den Teilen, die es
von Zeit zu Zeit (54 Teile für 13,95 DM) in den Supermärkten gibt. Man
sollte schon Qualität kaufen. Die ist aber trotzdem meistens billiger
als Tupperware.

> Ausserdem ist oft (aber
> nicht zwingend) Qualität mit Lebensdauer verbunden.

Ebent.

Juergen Fenn

unread,
Oct 22, 2000, 3:00:00 AM10/22/00
to
Michael Himsolt schrieb:

> Weil ich bei solcher Wegwerfware immer ein schlechtes Gefühl habe - das
> Ding ist schon wieder kaputt, noch mehr Müll.

Also, wegwerfen mußt Du doch beides, das billige Teil genauso wie
Tupperware. Insoweit besteht kein Unterschied. Es geht nur um die
Garantie, deren Durchsetzbarkeit infrage gestellt worden war. Diese
führt keinesfalls zu weniger Müll auf Erden.

Soweit ich weiß, gibt es Tupperware nur per Vertreter, das schreckt mich
viel mehr ab, weil das eine Vertriebsschiene ist, bei der man
bekanntermaßen jede Menge Überflüssiges aufgeschwatzt bekommt. Und mit
diesem Umsatz finanziert Mr. Tupper wahrscheinlich seine Garantie ;-)

Grüße, Jürgen.

Michael Himsolt

unread,
Oct 23, 2000, 12:12:06 AM10/23/00
to
Juergen Fenn <juerge...@gmx.de> wrote:

> Michael Himsolt schrieb:
>
> > Weil ich bei solcher Wegwerfware immer ein schlechtes Gefühl habe - das
> > Ding ist schon wieder kaputt, noch mehr Müll.
>
> Also, wegwerfen mußt Du doch beides, das billige Teil genauso wie
> Tupperware. Insoweit besteht kein Unterschied. Es geht nur um die
> Garantie, deren Durchsetzbarkeit infrage gestellt worden war. Diese
> führt keinesfalls zu weniger Müll auf Erden.

Aber wenn ich mir statt einem teueren Teil aber mehrere billige Teile
kaufe (die ich successive wegwerfe und ersetze), dann entsteht schon
mehr Müll.


Michael

Brita Rosenbaum

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
On 22 Oct 2000 15:12:00 +0200, s.br...@point.xnc.com (Siegfrid
Breuer) wrote:

> Was heißt denn übrigens lebenslange Garantie? Solange wie _ich_
> lebe, oder solange wie das Teil lebt? Hat schon mal jemand Ersatz
> gebraucht/bekommen?

Ja, problemlos!
2 Deckel waren nach ueber 30 Jahren eingerissen. Den einen gabs
ersetzt, den anderen gabs in der Groesse nicht mehr, also wurde die
ganze Dose ersetzt.

Was ich an Tupper genial finde:
Die runden Dosen mit den "normalen" Deckeln sind absolut dicht, habe
auch mit eckigen Deckeln schon gute Erfahrung gemacht.
Die Gefrierdosen koennen auch frisch aus dem Eisschrank mal
runterfallen, ohne dass was abplatzt (ist mir bei anderen Dosen
passiert!).
Meine Billigdosen, 1992 gekauft, existieren seit 3 oder 4 Jahren alle
nicht mehr, dafuer befindet sich Tupper in meinem Haushalt, das mehr
als 30 Jahre auf dem Buckel hat und noch einwandfrei ist.

Gruss Brita

Juergen Galupki

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
Hallo,

>Was ich an Tupper genial finde:
>Die runden Dosen mit den "normalen" Deckeln sind absolut dicht, habe
>auch mit eckigen Deckeln schon gute Erfahrung gemacht.
>Die Gefrierdosen koennen auch frisch aus dem Eisschrank mal
>runterfallen, ohne dass was abplatzt (ist mir bei anderen Dosen
>passiert!).
>Meine Billigdosen, 1992 gekauft, existieren seit 3 oder 4 Jahren alle
>nicht mehr, dafuer befindet sich Tupper in meinem Haushalt, das mehr
>als 30 Jahre auf dem Buckel hat und noch einwandfrei ist.

Warum vergleichst Du Billigdosen mit Tupper? Das Billigdosen nach ein
paar Jahren nicht mehr zu gebrauchen sind ist doch wohl klar.

Wir haben 2, 3 Dosen von Tupper die >= 10-15 Jahre alt sind aber auch
so aussehen (verfärbt, verkratzt, ausgeleiert). Und die allermeisten
Dosen (...) haben wir von anderen Anbietern und die sind genau wie die
von Tupper noch in einem funktionsfähigen Zustand. Das waren keine
"Billigdosen", aber auch nicht so überteuert wie die von Tupper.


Freundliche Grüße

Jürgen Galupki

--
Juergen Galupki, Administrative Informationsverarbeitung (WTI.AI)
GMD Forschungszentrum Informationstechnik, Sankt Augustin
WWW GMD WTI.AI http://sapserv.gmd.de +49 2241 14 1563
WWW privat http://home.t-online.de/home/galupki/

Matthias Mueller-Reineke

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
Nachdem ich mich mein Leben lang über billige Gefrierdosen u. ä. aus dem
Supermarkt geärgert habe, weil sie nicht Spülmaschinenfest waren,
Deckel irgendwann eingerissen sind oder Flüssigkeiten ausgelaufen sind,
habe ich angefangen, mich für Tupperware zu interessieren.

Vor nicht all zu langer Zeit habe ich einen Tupperware-Werbestand vor
einem Aldimarkt gesehen. Dort hat man mir eine Tupperdose geschenkt, weil
ich vor hatte eine Tupperparty bei mir zuhause zu veranstalten.
Außerdem hat man mir ein kleines Prospekt mitgegeben. Als ich mir zuhause
die Preise angeschaut hatte, hat es mich umgehauen:

Eine 300 ml Dose für knapp 18 DM!

Das ist nicht nur teuer, das tut auch finanziell weh sich ein
Tupperdosensortiment zusammenzustellen.

Darauf stellte ich mir die Frage (ich wollte sie schon hier stellen):

Gibt es Alternativen zu Tupperware?

Die Antwort ist:
Ja.
Im Supermarkt Dixi von dem Hersteller Curver. Dosen mit 1 - 2 Liter
Volumen für 6 - 9 DM/Stück, luftdicht und mit 30 Jahren Garantie.
Das ist zwar nicht völlig billig, reißt aber keine großen Löcher in die
Haushaltskasse.

Wenn diese Dosen nicht meine Erwartungen erfüllen, werde ich aber doch auf
Tupperware umstellen.


MfG
Matthias


Rebecca Hart

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to

"Juergen Galupki" <Juergen...@gmd.de> schrieb im Newsbeitrag
news:39f40bdf...@news.gmd.de...

> Wir haben 2, 3 Dosen von Tupper die >= 10-15 Jahre alt sind aber auch
> so aussehen (verfärbt, verkratzt, ausgeleiert). Und die allermeisten
> Dosen (...) haben wir von anderen Anbietern und die sind genau wie die
> von Tupper noch in einem funktionsfähigen Zustand. Das waren keine
> "Billigdosen", aber auch nicht so überteuert wie die von Tupper.

Jetzt misch ich mich zu dem Thema doch mal ein: Die einzige vergleichbare
Alternative zu Tupper heißt doch wohl Curver und wenn Du die Preise
vergleichst...Sooo billig sind die im Gegensatz auch nicht. Dafür kriegt
aber bei Tupper jeder das, was er benötigt.
Und dann: Mir ist bei einem Tupperabend noch nie etwas aufgeschwatzt worden.
Ein- oder zwei mal bin ich hin, habe nichts gefunden und bin mit dem
klassischen T.-geschenk unter dem Arm wieder nach haus marschiert. Und wenn
ich das Geschenk nicht hätte haben wollen, hätt ichs _ver_schenkt. Wo isse
das Problem???
Ach ja: Von wegen verfärbt, verkratzt: Wenn man sich an ein paar Regeln hält
im Umgang mit Tupperzeugs kann man das Geschirr lange schön halten: Rühre
nicht mit Metall drin rum, spüle es nicht zusammen mit Tomatensoße und lasse
es nicht an oder auf deinem Herd stehen... ;-))
Ok, bin jetzt wieder ruhig.
Ciao, Bec

Juergen Galupki

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
Hallo Rebecca,

>Jetzt misch ich mich zu dem Thema doch mal ein: Die einzige vergleichbare
>Alternative zu Tupper heißt doch wohl Curver und wenn Du die Preise
>vergleichst...Sooo billig sind die im Gegensatz auch nicht.

naja, 100-300% Preisunterschied sind doch schon was :-) Ich bezahle
doch nicht 30,- (und mehr) für ne' ordinäre Plastikdose! Und Curver
kriegt man zwar so ziemlich überall, aber unsere Teile sind (ich
glaube) von Buchstein o.ae. (irgendwas mit einem Büffelhornlogo),
die führen aber glaube ich auch mehrere Qualitätslinien...

>Dafür kriegt aber bei Tupper jeder das, was er benötigt.

Du meinst, wir haben uns Dosen gekauft die wir nicht benötigen oder
wir wollten was ganz anderes als wir dann gekauft haben?

>Und dann: Mir ist bei einem Tupperabend noch nie etwas aufgeschwatzt worden.
>Ein- oder zwei mal bin ich hin, habe nichts gefunden und bin mit dem
>klassischen T.-geschenk unter dem Arm wieder nach haus marschiert. Und wenn
>ich das Geschenk nicht hätte haben wollen, hätt ichs _ver_schenkt. Wo isse
>das Problem???

Ja, welches Problem eigentlich? Ich habe nix von Tupperabenden
geschrieben?

Aber da Du es ansprichst: Alle Tuppergeschenke die wir bis jetzt
bekommen haben und viele der regulär angebotenen Produkte sind m.E. in
der Küche überflüssig wie ein Kropf, z.B. so ein komisches Teil zum
Orangenschälen oder auch so eine Art
Zwei-Eier-Picknick-Aufbewahrungsbehälter-mit-integriertem-Salzstreuer-
der-leider-immer-aufgeht - obwohl das Teil fand der Junior im Urlaub
ganz toll zum spielen. Aber solche Sachen muss man ja nicht kaufen.

>Ach ja: Von wegen verfärbt, verkratzt: Wenn man sich an ein paar Regeln hält
>im Umgang mit Tupperzeugs kann man das Geschirr lange schön halten: Rühre
>nicht mit Metall drin rum, spüle es nicht zusammen mit Tomatensoße und lasse
>es nicht an oder auf deinem Herd stehen... ;-))

Ergänzung: Tue am besten gar keine Tomatensauce rein oder laß es noch
besser gleich im Schrank stehen ;-) --> die Dosen anderer Hersteller
sehen auch nicht mehr fabrikneu aus, aber das erwarte ich nach 10-15
Jahren ja auch nicht. Ich habe nur beschrieben, dass auch nach einer
langen Gebrauchszeit auch Tupperalternativen noch problemlos
funktionieren.

Im Ernst - bis auf die überzogenen Preise habe ich nichts gegen
Tupper, aber die kochen auch nur mit Wasser und es gibt durchaus
preiswertere Alternativen...

Hans-Christoph Wirth

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
Heidrun Kirchweger <heidrun.k...@utanet.at> wrote:
>
> Falls du öfter Hefeteig machst, würde ich dir die große
> Hefeteig-Schüssel empfehlen, zum Teig aufgehen lassen in heißem Wasser
> sind die konkurrenzlos gut.

Soso. Fuer einen schnoeden Hefeteig sind IMHO die ganzen Vorteile von
Tupper (dichter Deckel, gefrierelastisch, kochendwasserfest usw.)
voellig uninteressant. Mein Pizzateig ist bisher immer in der Aldi-Schuessel
(Dreierpack unter 10 Mark, stabil, mit Gummifuss, nach bisher 5 Jahren
noch tiptop in Ordnung) entstanden. Und fertig gegangen ist der
Teig, wenn ich das entscheide, nicht wenn irgendein gspinnerter Deckel
plopp macht.

Gruss, Hans-Christoph

Carmen Bartels

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
Taita <Ta...@gmx.de> wrote:
>> Die Sonnendeckel-Schalen, bzw. der Ersatz dafür. Ideal, um Salate (auch
>> flüssigere) darin im Rucksack mit zur Arbeit zu nehmen OHNE den total
>> zu versauen (wie mit eineigen anderen Schalen passiert).
>
> Als ehemalige Beraterin muss ich dazu etwas sagen:
> Gerade die Sonnendeckel-Behälter, bzw. deren Ersatz sind nicht absolut
> flüssigkeitsdicht. Ausserdem besteht die Gefahr, das sich der Deckel beim
> Transport irgendwo verkantet und abgehoben wird. Nichts gegen diese
> Behälter, aber wer sicher transportieren will, sollte auf andere, am besten
> runde mit dem althergebrachten Deckel zurückgreifen. Die sind absolut
> flüssigkeitsdicht!
>

Interessant. Den Eindruck hatte ich eigentlich nicht und passiert ist
auch noch nichts. Allerdings werden die Gefäße auchin einer Tüte
stehend im Rucksack transportiert, sodaß da kaum etwas gegenstoßen
kann. Dagegen sind Schalen anderer Hersteller schon dadurch
aufgefallen, daß ich hinterher ein Teil der Flüssigkeit in der Tüte
hatte :-( Leider hab ich bei Tupper kein anderes Set gefunden, daß
etwas gleich große Schalen anbietet wie die Sonnendeckel, deren Größe
ideal für Salate für 2 Personen sind, wenn man Salate mal weit fast
und Set sollte es sein, damit man seinem Mann auf die Frage nach dem
benötigten Gefäß sagen kann: entsprechende Größe von ... ;-)
Mittlerweile haben wir ein altes und ein neues Set und das reicht im
Sommer für eine Woche Essenmitnehmen .

>> Gewürzzwerge
>> (so kleines Schaechtelchen, in das man 2 Gewürze tun kann), um damit
>> das Essen nachwürzen zu können (in der Kantine fehlt immer mal wieder
>> genau das gebrauchte und die haben nur Salz und Pfeffer).
>
> Diese "kleinen Schächtelchen", die Du hier beschreibst heissen "Würzlinge".
> Gewürzzwerge sind auch Gewürzbehälter, aber wesentlich grösser mit nur einer
> Kammer und mehr für den Gebrauch in der Küche gedacht.
>

Okay, ich hab beides. D.h. meine beiden Würzlinge sind nach dem Umzug
noch nicht wieder aufgetaucht, aber die werden sicher in einer der
Küchen-Krimskrams-Kisten sein. Die Namen sind bekannt, nur wofür sie
stehen, nicht immer ;-)

> Ansonsten ist Tupper unbedingt empfehlenswert, was die Qualität anbelangt.
> Allerdings sind nicht alle Produkte sinnvoll, bzw. nicht für jedermann
> sinnvoll. Man sollte sich also schon gut überlegen, ob man das Objekt des
> Begehrens wirklich braucht oder nicht. Ein Behälter der ca. 50DM kostet,
> dann aber die meiste Zeit im Schrank steht, weil man z.B. nur einmal im Jahr
> diese Grösse benötigt ist ziemlich sinnlos und rausgeschmissenes Geld.
> Sollte jemand differenziert Behälter für bestimmte Verwendungszwecke
> suchen, kann ich sicherlich den einen oder anderen Tip dazu geben.
> Wichtig ist und bleibt: Wer sich Tupperware anschaffen will, sollte auch zu
> den Vorführungen gehen und sich nicht scheuen, die Beraterin und andere
> Anwesende mit Fragen zu löchern. Sonst kommt nach der Kauf-Lust schnell der
> Kauf-Frust.

Stimmt, wenn ich zu einer Veranstaltung gehe (leider ist die Familie
fast vollständig cversorgt und Bekannte mit entsprechendem Interesse
auch, wird also immer schwerer, eine zu finden und deshalb zu Fremden
gehen wir nicht), weiß ich vorher wofür ich was brauche und dann wird
die Beraterin daraufhin angesprochen. Die sollte schliesslich am besten
wissen, welcher Gegenstand wofür gut ist.

Was ich momentan dringenst suche ist ein Mikrowellengefäß, das nicht so
winzig ist wie normal und flüssigkeitsdicht. Ich hab momentan ein
Billig-Teil in Gebrauch (ca 25x10x10 cm), dessen Deckel aber nur
aufliegt. Meistens geht der Transport gut, aber nur halt meistens.
Gerne auch wieder ein Set etwas kleiner, noch haben wir diese Größe nie
zu mehr als 3/4 ausgenutzt. Jetzt, wo der Winter langsam anbricht, ist
es Zeit, von kaltem Mittagessen auf wärmende Eintöpfe umzustellen, nur
sind unsere Essmengen anscheinend nicht vorgesehen von Mikrowellenzubehör-
Herstellern.

> Der richtige Umgang und die empfohlenen Gebrauchsmöglichkeiten sind die
> Grundlage dafür, dass man an diesen nicht ganz billigen Anschaffungen auch w
> irklich Freude hat.
>

Genau. Ab und zu ein Stück "erben" schadet auch nichts. An denen sieht
man schnell, ob etwas falsch gemacht wurde und nach Nachfrage kann man
*das* sein lassen (Scheuermilch in durchsichtigen Gefäßen z.b. wg.
Verfärbung durch Karotten)

Ciao

Wolfgang Krietsch

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
On Mon, 23 Oct 2000 14:05:02 GMT, Juergen...@gmd.de (Juergen Galupki)
wrote:

>der Küche überflüssig wie ein Kropf, z.B. so ein komisches Teil zum
>Orangenschälen oder auch so eine Art
>Zwei-Eier-Picknick-Aufbewahrungsbehälter-mit-integriertem-Salzstreuer-
>der-leider-immer-aufgeht -

Aber das ist doch toll!

Wolfgang, stolzer Eierköpfmaschinenbesitzer :-)

SCNR


Wolfgang Paul

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
Heidrun Kirchweger <heidrun.k...@utanet.at> wrote:

> Falls du öfter Hefeteig machst, würde ich dir die große
> Hefeteig-Schüssel empfehlen, zum Teig aufgehen lassen in heißem Wasser

> sind die konkurrenzlos gut...

... eher konkurrenzlos teuer und wieder ein passendes Beispiel dafür,
daß das mal wieder eine "schön" teure Lösung für ein nicht existierendes
Problem ist. BTW: Sag mal den Preis!

Jede hinreichend große Rührschüssel - für die sowieso eine mehrfach
häufigere Nutzung gewährleistet ist - genügt stattdessen!

> ... Ausserdem kann man die auch sehr gut zum
> gefahrlosen Transport ganzer Torten verwenden.

*Das* allerdings kommt bei mir sowieso _nie_ vor :)


Wolfgang "macht-Hefeteige->>20-Jahre-für-Pizza-und-Kuchen" Paul

Wolfgang Paul

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
Wolfgang Krietsch <wkri...@gmx.de> wrote:

> [...] Juergen...@gmd.de (Juergen Galupki) wrote:
> >der Küche überflüssig wie ein Kropf

> Aber das ist doch toll!

Aber doch "toll" nur für solche, die

- in der Küche massig Platz für all den unnötigen, platzfressenden,
staubsammelnden Krimskrams haben

- auf dem Konto Geld wie Heu haben und nicht wissen, wohin damit

:)))


Wolfgang "gibt-sein-Geld-immmer-anderweitig-nutzbringender-aus" Paul

Siegfrid Breuer

unread,
Oct 23, 2000, 6:57:00 PM10/23/00
to

Tach Juergen,

Du meintest am 22.10.00 zum Thema
"Tupperware wirklich gut?":

> Soweit ich weiß, gibt es Tupperware nur per Vertreter, das schreckt


> mich viel mehr ab, weil das eine Vertriebsschiene ist, bei der man
> bekanntermaßen jede Menge Überflüssiges aufgeschwatzt bekommt. Und mit
> diesem Umsatz finanziert Mr. Tupper wahrscheinlich seine Garantie ;-)

Ich befürchte ja auch, daß es Leute geben könnte, denen man formschöne
Aufbewahrungsdosen für abgeschnittene Fußnägel anbieten könnte, und
die dann erst nach dem Kauf überlegen, warum sie die eigentlich
aufheben sollten und daß sie das bisher eigentlich nie getan haben ;-)

Siegfrid Breuer

unread,
Oct 23, 2000, 7:26:00 PM10/23/00
to

Tach Brita,

Du meintest am 23.10.00 zum Thema
"Tupperware wirklich gut?":

> Was ich an Tupper genial finde:
> Die runden Dosen........

'Genial' und 'rund' ist ja bei Dosen wohl ein kompletter Widerspruch!
Alle meine Schränke, Regale, Kühl- und Gefrierschrank haben
quaderförmige Stauräume; warum um alles in der Welt soll ich da runde
Dosen reinstellen? So ein Tupper-Behältnis, das laut Bodenprägung 1,5
Liter fasst, verbraucht einen Stauraum von über 4 Liter, den man
allein schon durch Absägen der völlig überflüssigen Griffe auf 3,35
Liter reduzieren könnte.
Die 1,5 Liter kann ich natürlich nur voll ausnutzen, wenn ich keinen
Deckel drauftu; mit Deckel passen nämlich nur noch ca. 1,25 Liter
rein. Und wenn ich den Deckel Tupper-like befestigen will indem ich in
der Mitte draufdrücke bis er einschnappt, dann tu ich besser nur
1 Liter rein, damit nicht das meiste nachher am Deckel klebt.
Es müssen ja nicht unbedingt eckige Gefrierdosen sein; es gibt auch
dichtschließende Dosen mit ausgerundeten Ecken , die weit weniger als
das doppelte ihres Inhalts an Stauraum benötigen. Manche Hersteller
denken sogar so weit, daß ein Satz von 5 Dosen samt aufgesetzter Deckel
komplett ineinander passt, sodaß bei Nichtbenutzung nur der Platz für
die größte Dose nötig ist.

Claudia Voelker

unread,
Oct 24, 2000, 3:00:00 AM10/24/00
to
Andre Behle <andre...@gmx.de> wrote:

> Gibt es eigendlich etwas wirklich gutes von Tupperware, was es lohnt sich zu
> besorgen? Mich würde intressieren ob jemand solch gute Erfahrungen gemacht
> hat

Wir haben sowohl diverse Plastikdöschen unterschiedlicher Herkunft als
auch teures Tupper-Zeug. Die Tupperdosen sind die einzigen, bei denen
noch keine eingerissenen Deckel existieren. Ich kann allerdings nicht
sagen, ob die gerissenen Deckel nicht minderwertige Qualität haben, ich
habe sie nichtg selbst gekauft. Besonders bei den Gefrierdosen haben
sich in der Küchenevolution nur die Tupper-Dosen bewährt, alle anderen
haben Risse an den Deckel-Ecken, und an einigen kann man sich fast die
Finger brechen, wenn man eine Dose aus dem Tiefkühler nimmt und direkt
öffnen will.

Fazit: Die Tupper-Gefrierdosen lohnen sich auf jeden Fall.


Schöne Grüße,
Claudia
--
http://www.nutrimatic.de C=:o)

Wolfgang Paul

unread,
Oct 24, 2000, 3:00:00 AM10/24/00
to
Claudia Voelker <cvoe...@nutrimatic.de> wrote:

> Fazit: Die Tupper-Gefrierdosen lohnen sich auf jeden Fall.

... nicht: <1eix55b.11vqkv6ad5h0cN%wp...@hamburg.de>


Wolfgang "warum-Geld-ausgeben,-wenn-man's-umsonst-bekommt?" Paul

Juergen Galupki

unread,
Oct 24, 2000, 3:00:00 AM10/24/00
to
Hallo,

>...
>>Zwei-Eier-Picknick-Aufbewahrungsbehälter-mit-integriertem-Salzstreuer-
>>der-leider-immer-aufgeht -

>
>Aber das ist doch toll!
>

>Wolfgang, stolzer Eierköpfmaschinenbesitzer :-)

hey - ist das so ein Holz/Edelstahlteil bei dem das
unschuldige Ei unten zitternd darauf wartet, daß so
eine Art Metallhaube an einem Metallstab nach unten
jagt und eine kreisrunde Sollbruchstelle erzeugt?

War da nicht letztens ein Thread mit möglichst
überflüssigen Utensilien - ich glaube Du hattest
damit so ziemlich gewonnen, oder?

;-)

Renata Kussack

unread,
Oct 24, 2000, 3:00:00 AM10/24/00
to
In article <1eiz6e3.17pziqa1e3tej8N%wp...@hamburg.de>, wp...@hamburg.de
(Wolfgang Paul) wrote:

> > Aber das ist doch toll!
>

> Aber doch "toll" nur für solche, die
>
> - in der Küche massig Platz für all den unnötigen, platzfressenden,
> staubsammelnden Krimskrams haben
>
> - auf dem Konto Geld wie Heu haben und nicht wissen, wohin damit

Hhmmm? Waren die zitierten Sachen nicht Gastgeschenke? Inwiefern
tangiert das das Konto?

Claudia Voelker

unread,
Oct 24, 2000, 3:00:00 AM10/24/00
to
Juergen Galupki <Juergen...@gmd.de> wrote:

> Aber da Du es ansprichst: Alle Tuppergeschenke die wir bis jetzt
> bekommen haben und viele der regulär angebotenen Produkte sind m.E. in

> der Küche überflüssig wie ein Kropf, z.B. so ein komisches Teil zum
> Orangenschälen oder auch so eine Art

Gerade dieses Orangenschäldingsbums finde ich ziemlich gut. OK, es muß
nicht jeder alles mögen. ;o)

Wolfgang Paul

unread,
Oct 24, 2000, 3:00:00 AM10/24/00
to
Renata Kussack <ren...@berlin.snafu.de> wrote:

> Hhmmm? Waren die zitierten Sachen nicht Gastgeschenke? Inwiefern
> tangiert das das Konto?

Sowass bezeichne ich als "Taschenspielerei mit der Wahrheit" :)

1. lassen sich ja auch sinnvollere Sachen wünschen,

2. müssen im praktischen Leben Gastgeschenke ja AFAIS auch adäquat
erwidert werden, belasten das Konto also schlußendlich doch...


Wolfgang "aber-schließlich-kann-jeder-sein-Geld-zum-Fenster..." Paul

Renata Kussack

unread,
Oct 24, 2000, 3:00:00 AM10/24/00
to
In article <1ej0usy.11ypcfqand9fdN%wp...@hamburg.de>, wp...@hamburg.de
(Wolfgang Paul) wrote:


> 1. lassen sich ja auch sinnvollere Sachen wünschen,

Mein letztes Gastgeschenk war eine gritzegrüne, quadratische Dose, die
genau richtig fürs Bürobrot ist. Im übrigen denke ich da eher an den
geschenkten Gaul.

> 2. müssen im praktischen Leben Gastgeschenke ja AFAIS auch adäquat
> erwidert werden, belasten das Konto also schlußendlich doch...

Was schenkst Du Mr. Tupper? Oder war jetzt die Gastgeberin gemeint?

Siegfrid Breuer

unread,
Oct 24, 2000, 3:00:00 AM10/24/00
to

Tach Joaquin,

Du meintest am 24.10.00 zum Thema
"Tupperware wirklich gut?":

> Bleib bitte mal ein bischen bei der Realität und Sachlich.

Entschuldige bitte, aber ich hatte doch erwähnt, daß meine Erfahrungen
mit Tupperware lediglich aus einer Haushaltszusammenlegung
resultieren; vieleicht hab ich eine Runddosen-Fetischistin erwischt ;)

> Tu nicht so, als ob Tupper nur Rundes im Program hätten, da findet sich
> ein reichhaltiges Angebot aller geometrischen Figuren. Da kannst Du dir
> genau für deine von dir angesprochenen Zwecke, die quaderförmige
> Optimalausnutzung des Kühlschrankes ohne weiteres realisieren.

Dann is ja gut. Und die nicht-runden Behältnisse haben angemessene
Preise im Gegensatz zu den runden?

> Aber nicht für alles ist die Quaderform die optimale Lösung, denn neben
> Raumoptimierung, gibt es auch bei der Lebensmittelhaltung noch etliche
> weitere Kriterien, die sehr wohl runde Formen absolut rechtfertigen.

Nen Kringel Bratwurst würde ich auch in ne runde Dose tun wollen, ja.

> Am Auto wird man auch ja auch nicht aufgrund von Platzgründen anfangen
> eckige Reifen anzubringen um ein Kompaktfahrzeug herzustellen.

Wenns nur rumstehen soll, wär das garnicht so abwegig ;)

> Also, genial und rund, ist mit Sicherheit nicht immer ein Wiederspruch.

Naja, ich hab ja auch hauptsächlich zu Ausdruck bringen wollen, daß
der Kühlschrank früher nie so voll war, wenn so wenig drin war.

> Ich finde auch nicht alles bei Tupper preiswert, aber es gibt auch dort
> preiswerte Utensilien.

Kann ja sein; nachdem ich einige Preise kannte, wollte ich garnicht
alle erfahren.

Brita Rosenbaum

unread,
Oct 25, 2000, 3:00:00 AM10/25/00
to
Hi Sigi!

On 24 Oct 2000 01:26:00 +0200, s.br...@point.xnc.com (Siegfrid
Breuer) wrote:

> Dosen reinstellen? So ein Tupper-Behältnis, das laut Bodenprägung 1,5
> Liter fasst, verbraucht einen Stauraum von über 4 Liter, den man
> allein schon durch Absägen der völlig überflüssigen Griffe auf 3,35
> Liter reduzieren könnte.

Ich glaube, wir sprechen von verschiedenen Dosen ....

Runder Deckel heisst ja nicht, dass die Dose aussieht wie eine halbe
Kugel ....
Und Griffe haben meine runden Dosen auch nicht. Keine Ahnung, was Du
da rumstehen hast.
Das Argument mit dem verlorenen Platz fuer den Deckel und um die Luft
rauszulassen zieht bei eckigen Dosen genauso wie bei runden, d.h. auch
da geht Stauraum verloren.

Wenn Du eine eckige Dose mit 10 cm Seitenkante und 5 cm Hoehe hast,
fasst diese 500 cm^3
Eine runde Dose mit 10 cm Durchmesser und 5 cm Hoehe fasst knapp 400
cm^3 ... genauer 392.7 cm^3
Diesen sagenhaften Platzverlust von gut 20% kann ich dafuer, dass ich
nach dem Transport einer Fluessigkeit nur das Behaeltnis und nicht den
gesamten Raum rundherum saeubern muss, gut hinnehmen.
SCNR

;-)

Gruss Brita

Wolfgang Paul

unread,
Oct 25, 2000, 3:00:00 AM10/25/00
to
Heidrun Kirchweger <heidrun.k...@utanet.at> wrote:

> wp...@hamburg.de (Wolfgang Paul) wrote:

> >... eher konkurrenzlos teuer und wieder ein passendes Beispiel dafür,
> >daß das mal wieder eine "schön" teure Lösung für ein nicht existierendes
> >Problem ist. BTW: Sag mal den Preis!

> Weiß ich nicht, hab meine geschenkt bekommen, aber nachdem meine
> Mutter ihre seit 25 Jahren besitzt, darfst du mir ein
> Konkurrenzprodukt zeigen, das ähnlich lange hält.

Kein Problem! Schau nur genau her: Da - meine alte 2l Rührschüssel aus
Melamin von Rosti aus DK - die tut's auch schon weit über 20 Jahre (den
Gummiring auf der Unterseite habe ich mal für ein paar Kronen ersetzt)
und kein Ende abzusehen!
Abgesehen davon, daß diese Schüssel um ein Vielfaches häufiger als nur
für Hefeteig genutzt wird.

So eine hochstabile, verschleißfeste Rührschüssel kostet heute ca. DM
20,-, warum sagst Du eigentlich nicht, was Deine "Plopp-plopp-Schüssel"
heute kostet - Du kannst es doch sicher leicht erfahren!?

> Und nur weil du es als "nicht existierendes Problem" betrachtest, [...]

Hast Du eigentlich schon erklärt, welches "Problem" eigentlich diese
"Flop-Schüssel" löst, das sonst mit einer Rührschüssel nicht gelöst
werden kann - nein?

Zumindest solange *ist* es für mich ein nicht existierendes Problem:
Hast Du eigentlich eine Ahnung, wie Küchenmeister/Konditoren/Bäcker, die
täglich/beruflich Hefeteig ansetzen, über so eine "Flop-Lösung" denken?
Als ich das meinem Vater erzählt habe - der als Konditormeister wohl
tausende von Malen Hefeteig angesetzt hat - hat der nur den Kopf
geschüttelt. Was er dann noch gesagt hat, zitiere ich lieber nicht :)

> >Jede hinreichend große Rührschüssel - für die sowieso eine mehrfach
> >häufigere Nutzung gewährleistet ist - genügt stattdessen!

> Gnädiger Herr, gestehen's mir vielleicht doch den Bedarf nach einer
> plopp-plopp-Germteigschüssel zu, auch wenn sie keinen Sinn darin
> sehen?...

Hochverehrte Dame, selbstverfreilich können Sie auch künftig Ihr Telefon
unter ein Brokat-Abdeckhäubchen stellen, sich Teppiche mit langen
Fransen zulegen und diese kämmen, Ihre Eierköpfmaschine bedienen oder,
oder,... was immer Ihnen noch so einfällt. Kann ja ganz hübsch sein.

Nur: Als einen ernstzunehmenden Bedarf muß ich das nicht ansehen und als
eine sinnvolle Lösung für ein tatsächlich existierendes Problem schon
gleich garnicht.

> ... Danke, ganz lieb!

Oach, da nich für.

> Ich habe sie übrigens neben anderen Zwecken auch schon als
> Grillfest-Salatschüssel verwendet.

Und warum sollte das nicht eine der mehr als hundert anderen Anwendungen
sein, die auch mit einer universellen Rührschüssel abgedeckt werden?


Wolfgang "schon-lange-resistent-gegen-Tupper-Bekehrung" Paul

Wolfgang Krietsch

unread,
Oct 25, 2000, 3:00:00 AM10/25/00
to
On Tue, 24 Oct 2000 11:49:39 GMT, Juergen...@gmd.de (Juergen Galupki)
wrote:

>hey - ist das so ein Holz/Edelstahlteil bei dem das


>unschuldige Ei unten zitternd darauf wartet, daß so
>eine Art Metallhaube an einem Metallstab nach unten
>jagt und eine kreisrunde Sollbruchstelle erzeugt?

Ja, das ist es. Also, wenn Du das so schreibst bekomme ich ein richtig
schlechtes Gewissen.

>War da nicht letztens ein Thread mit möglichst
>überflüssigen Utensilien - ich glaube Du hattest
>damit so ziemlich gewonnen, oder?

Wieso? Wie soll ich sonst das Ei aufkriegen?


Wolfgang, ratlos


Ciao,
Wolfgang

--
It is better to keep your mouth shut and appear stupid
than to open it and remove all doubt.
- Mark Twain

Juergen Galupki

unread,
Oct 26, 2000, 3:00:00 AM10/26/00
to
Hi,

>Ja, das ist es. Also, wenn Du das so schreibst bekomme ich ein richtig
>schlechtes Gewissen.

recht so. Die Schwägerin erzählte letztens die Story, daß die
ganze Familie beim Frühstückstisch saß. Jeder hatte ein gekochtes
Ei vor sich. Aus ihrem kam ein klägliches Fiepen. Entsetzt bekam
der Gatte die Aufgabe nachzusehen, ob noch ein Leben zu retten
oder schnell und schmerzfrei zu beenden wäre. Sonntägliche (?)
Idylle jäh gestört.

Nach eingehender Untersuchung stellte sich dann heraus, dass es
wohl im wahrsten Sinne des Wortes nur heisse Luft war...

>Wieso? Wie soll ich sonst das Ei aufkriegen?

stimmt auch wieder.

PS: Wie stellst Du eigentlich Rührei her, da musst Du doch
rohe Eier aufmachen? Müsste mit dem Teil ne Riesen-
sauerei geben (oder stelltst Du das Teil dann direkt in
die Pfanne?)

PPS: Im Reformhaus gibt es eiloses Eiersatzpulver, was immer
das ist.

Juergen Galupki

unread,
Oct 26, 2000, 3:00:00 AM10/26/00
to
Hallo Heidrun,

>...
>2. der Deckel reißt nicht ein, was bei Billigprodukten nach spätestens
>5 Jahren der Fall ist.
>...

das ist mir schon einmal bei einer anderen Mitschreiberin aufgefallen.
Ich finde es unsinnig, die qualitativ sicherlich hochwertigen Tupper-
dinger mit Billigprodukten zu vergleichen. Wir verwenden Plastikteile
diverser nicht-Tupper-Hersteller, die durchaus nicht billig waren,
aber immer noch (sehr) weit unter damaligem Tupperpreis lagen. Auch
nach über 10 Jahren sind diese Teile voll gebrauchsfähig und
unterscheiden sich im Zustand von unseren Tupperteilen weder optisch
noch von der Gebrauchsfähigkeit her.

Ich persönlich empfinde diverse Teile aus dem Tuppersortiment als
komplett überflüssig aber wie Du schreibst muß jeder schon selber
wissen, was er/sie als notwendig erachtet, ob das Plipp-Plopp-Dosen
sind oder Eierschalensollbruchstellenverursachergeräte(tm).

Einer einzigen Tupperveranstaltung habe ich selber mal zwangsweise
aber durchaus neugierig beigewohnt :-) und gestört hat mich da
eigentlich nur die Inbrunst der Tupperdame Mitbewerbern
gleichartige Qualität abzusprechen und m.E. :-) überspezialisierte
und überteuerte Gerätschaften als das Nonplusultra anzupreisen.

Hmmm. Vielleicht haben wir einfach nur zu wenig Stauraum in der
Küche ;-)

Werner Sondermann

unread,
Oct 26, 2000, 10:34:22 AM10/26/00
to
Hi Juergen und die anderen!
Nach dem Lesen des gesamten Treads mal folgende grundsaetzliche Frage:

Handelt es sich bei der "Tupperwarengemeinde" - moeglicherweise - um
eine Sekte mit den ihr ganz eigenen Gesetzen, Ansichten und Ritualen,
die dem "Un(wissenden)glaeubigen" naturgemaess fremd bleiben muss?
Credo waere in diesem Fall, durch den Kauf eines bestimmten Produkts
auch gleichzeitig den "Himmel auf Erden" oder besser "das Glueck
an sich" mit dazugehoeriger Langzeitgarantie zu erwerben.

Ein weiteres Indiz waere das Prinzip des Anwerbens weiterer
Glaubensverkuender in einer klar gegliederten Hierarchie nach dem
bekannten Schneeballsystem, wobei die Neu(priester)einsteiger den
Anwerbern dauerhaft Tribut in Form von Umatzbeteiligungen zollen
muessten (pyramidenfoermige Hierarchie). Mir faellt hier spontan als
Beispiel die "American Metalcraft Corporation" (Kochtopfsets) oder
auch "AMWAY" (Reinigungsmittel) ein, die nach dieser festen Regel
arbeiteten. Das Endziel war hier, dass jeder Erdenbuerger irgendwann
Mitglied oder Kunde der "Organisation" ist.

Die "Hamburg Mannheimer International" versuchte nach diesem Prinzip
Anfang der 90er, den Ossis vollkommen ueberteuerte, nutzlose
Versicherungspolicen aufzuschwatzen, wobei hier die klare Anweisung
galt, zuerst, unter Ausnutzung des bestehenden
Vertrauensverhaeltnisses, die Verwandtschaft und den Freundes-und
Bekanntenkreis zu bewerben.

Mit der Bitte, Deine wundersame Wortschoepfung :o))
"Eierschalensollbruchstellenverursachergerät(tm)"
in sein Spracharchiv aufnehmen zu duerfen, gruesst
--
__/ __/_ _ _ _
__/__/__/ /_ /_) /| / /_ /_)
___/__/ /_ / \ / |/ /_ / \

Wolfgang Krietsch

unread,
Oct 27, 2000, 4:50:43 AM10/27/00
to
On Thu, 26 Oct 2000 10:07:23 GMT, Juergen...@gmd.de (Juergen Galupki)
wrote:

>PS: Wie stellst Du eigentlich Rührei her, da musst Du doch


> rohe Eier aufmachen? Müsste mit dem Teil ne Riesen-
> sauerei geben (oder stelltst Du das Teil dann direkt in
> die Pfanne?)

Doofe Frage. Ich schlage halt das Ei am Pfannenrand auf - wie sonst.

>PPS: Im Reformhaus gibt es eiloses Eiersatzpulver, was immer
> das ist.

Ich habe sowas irgendwo mal essen müssen. Frei nach Douglas Adams handelt
es sich dabei um eine Sunstanz, die fast, aber nicht völlig anders schmeckt
als ein Ei.

Peter Wittwer

unread,
Oct 29, 2000, 6:19:59 AM10/29/00
to
Hallo zusammen,
auf debs (de.etc.beruf.selbständig) lief/läuft ein Thread, der sich mit
Multi-Level-Marketing, Strukturvertrieb usw. auseinandersetzt. Tupper kam da
auch vor. Meine Meinung: Das Vertriebskonzept von Tupperware agiert am
Rande der Legalität. Das ist in diesem Falle nicht weiter schlimm, da es nur
um Teile geht, die niemanden wirklich in den Ruin treiben und die Produkte
funktionsfähig und gut sind und die Kunden sich nicht übers Ohr gehauen
fühlen.
Was Tupperware betreibt, ist das C2C Vertriebsmodell (Customer to Customer),
also der überzeugte Käufer wird zum überzeugten Verkäufer. Nichts ist
wirkungsvoller. Und nur so ist es möglich, zwar gute, aber völlig
überteuerte Produkte zu verkaufen. Das Garantieargument ist in diesem
Zusammenhang lächerlich, wenn man zum gleichen Preis von anderen Herstellern
nicht eins, sondern mindestens 3 gleichwertige Erzeugnisse bekommt.
Dass die Preise wirklich völlig überzogen sind, erkennt man an den
Granulat-Preisen für Kunststoff, die in den Spritzmaschinen verarbeitet
werden: Bei einer Dose von vielleicht 200g Masse reicht 1 DM
Preisunterschied locker, um statt minderwertiger hochwertigste Qualität zu
verwenden (behaupte ich jetzt mal, ohne exakt nachgeforscht zu haben, aber 1
DM ist vermutlich noch hoch gegriffen).

Meine am häufigst verwendeten Gefrierbehälter sind übrigens die Becher von
Onken, die gab's als Verpackung für den Quark Halten seit Jahren, ohne dass
bisher ein Deckel eingerissen wäre. Allerdings haben sie z.T. von
Tomatensauce eine leichte Färbung, die auch in der Spülmaschine
nicht mehr rausgeht ...:-)

Peter

Juergen Kamm

unread,
Oct 29, 2000, 1:51:25 PM10/29/00
to
Am Sun, 29 Oct 2000 12:19:59 +0100 schrieb "Peter Wittwer"
<peter....@t-online.de> zum Thema "Re: Tupperware wirklich gut?":

>Was Tupperware betreibt, ist das C2C Vertriebsmodell (Customer to Customer),
>also der überzeugte Käufer wird zum überzeugten Verkäufer. Nichts ist
>wirkungsvoller.

Hm. Betreibt Tupper nicht eher einen Strukturvertrieb? Unter den
Verkäufern gibt es IMHO in Abhängigkeit vom Umsatz eine straffe
Hierachie.


cu.
Juergen

--
\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
\ Freie Bits für freie Buerger \
\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

Peter Wittwer

unread,
Oct 29, 2000, 2:14:41 PM10/29/00
to
Hallo Jürgen,
Juergen Kamm schrieb:

[...]

> Hm. Betreibt Tupper nicht eher einen Strukturvertrieb? Unter den
> Verkäufern gibt es IMHO in Abhängigkeit vom Umsatz eine straffe
> Hierachie.

c2c und Strukturvertrieb schließt sich doch nicht aus. Kennst Du eine
"Tupperianerin", die verkauft, aber selber das Zeug nicht benutzt? Also an
der "front" c2c. Dahinter mag es strukturmäßig aufgebaut sein - weiß ich
nicht, ist aber zu vermuten.

bd
Peter


Juergen Kamm

unread,
Oct 29, 2000, 8:50:28 PM10/29/00
to
Am Sun, 29 Oct 2000 20:14:41 +0100 schrieb "Peter Wittwer"

<peter....@t-online.de> zum Thema "Re: Tupperware wirklich gut?":

>> Hm. Betreibt Tupper nicht eher einen Strukturvertrieb? Unter den


>> Verkäufern gibt es IMHO in Abhängigkeit vom Umsatz eine straffe
>> Hierachie.

>c2c und Strukturvertrieb schließt sich doch nicht aus. Kennst Du eine
>"Tupperianerin", die verkauft, aber selber das Zeug nicht benutzt?

Ich kenne keine Tupper-Beraterinnen persönlich. Da aber die frühereren
Freundinnen meiner Mutter in dieser Hinsicht kontaktfreudiger waren,
sind in unserer Kücke eine große Schubladen mit Tupperware-Produkten
gefüllt.


Ich hatte aber als Reporter mal das Vergnügen, den Teil einer Schulung
der Beraterinnen verfolgen zu können - die Kindergartenleiterin, die vom
Schulungszentrum hier um die Ecke einen Scheck in Empfang nehmen durfte,
hatte sich verspätet.

Kurz ausgedrückt: Die Beraterinnen müssen sich ihre Verkaufstaktiken
nicht selbst ausdenken. Die sind nicht nur schriftlich fixiert, sondern
Beraterinnen einer gewissen Ebene führen das ihm Rahmen einer solchen
Schulung exemplarisch vor.

Als ich zuschaute, ging es um Schüsseln für die Einkaufstasche, mit
denen sich Unmengen von Verpackungsmüll einsparen läßt. Indem man sich
etwa Aufschnitt oder Fleischsalat gleich in die Behältnisse mit dem
"Zisch-Aromaverschluss" (oder so) einfüllen läßt. Seltsam ist nur, dass
ich bei uns im Supermarkt bislang noch nie beobachten konnte, dass
Kunden leere Schüsseln über den Tresen reichten.

Sehr interessant finde ich auch, dass sich die Firma Tupperware das Verb
"eintuppern" warenrechtlich schützen ließ.

Renata Kussack

unread,
Oct 30, 2000, 5:17:36 AM10/30/00
to

> Als ich zuschaute, ging es um Schüsseln für die Einkaufstasche, mit
> denen sich Unmengen von Verpackungsmüll einsparen läßt. Indem man sich
> etwa Aufschnitt oder Fleischsalat gleich in die Behältnisse mit dem
> "Zisch-Aromaverschluss" (oder so) einfüllen läßt. Seltsam ist nur, dass
> ich bei uns im Supermarkt bislang noch nie beobachten konnte, dass
> Kunden leere Schüsseln über den Tresen reichten.

Man kann das aber in erstaunlich vielen Lebensmittelabteilungen tun
lassen, egal ob in Tupperware oder nicht. Praktisch scheitert es bei
mir meist daran, daß ich auf dem Rückweg von irgendwoher einkaufe und
nicht immer mit diesen Schüsseln durch die Gegend ziehe

Siegfrid Breuer

unread,
Oct 30, 2000, 12:51:00 PM10/30/00
to

Tach Renata,

Du meintest am 30.10.00 zum Thema
"Tupperware wirklich gut?":

> [Einkauf in mitgebrachte Behältnisse]


> Man kann das aber in erstaunlich vielen Lebensmittelabteilungen tun
> lassen, egal ob in Tupperware oder nicht. Praktisch scheitert es bei
> mir meist daran, daß ich auf dem Rückweg von irgendwoher einkaufe und
> nicht immer mit diesen Schüsseln durch die Gegend ziehe

Ich erinnere mich, daß sowas vor einigen Jahren abgelehnt wurde, da
man keine fremden Behältnisse in den Verkaufsbereich nehmen dürfe.
Hygiene oder Seuchengefahr oder was auch immer wurde als Grund
angeführt.
Ich hab allerdings auch die Zeit erlebt, als der Verkauf von losen
Lebensmitteln aus dem gleichen Grund verteufelt wurde und auf fertig
verpackte Sachen geschworen wurde, und auch die Zeit, wo das Gegenteil
propagiert wurde wegen Verpackungsmüll. Ich hab erlebt, daß alle
Holzbretter und -hackstöcke im Lebensmittelbereich unbedingt gegen
Nylonklötze und -bretter ausgetauscht werden mussten, und ich hab auch
von der Erkenntnis gehört, daß in den zerschnittenen Nylonteilen Keime
viel besser überleben, als in Holz (das nach den letzten Erkenntnissen
von Natur aus viel besser gegen sowas gewappnet sei).
Was ist denn z.Zt. grad Stand der Dinge?

Sabine Pütz

unread,
Oct 30, 2000, 4:23:25 PM10/30/00
to
In article <7oSfK...@point.xnc.com>,
s.br...@point.xnc.com (Siegfrid Breuer) wrote:

........

> Ich befürchte ja auch, daß es Leute geben könnte, denen man
formschöne
> Aufbewahrungsdosen für abgeschnittene Fußnägel anbieten könnte, und
> die dann erst nach dem Kauf überlegen, warum sie die eigentlich
> aufheben sollten und daß sie das bisher eigentlich nie getan haben
;-)
>
> Sigi
> --
> [X] <-- nail here for new monitor
>

Hallo!

Mein Mann hat auf einer Tupperveranstaltung mal nach einem
"Klorollenaufbewahrungs-und-Frischhaltedippche" namens "Kleiner
Scheißer" gefragt.

Mal abwarten. Vielleicht wird´s ja mal ins Sortiment aufgenommen (für
schlappe 12,80DM für eine Rolle oder 23,60DM ("im Set billiger") für 2!

Tschüß.........................Sabine


Sent via Deja.com http://www.deja.com/
Before you buy.

Anette Stegmann

unread,
Oct 30, 2000, 4:46:19 PM10/30/00
to
"Sabine Pütz" <faraf...@my-deja.com> schrieb im
Newsbeitrag news:8tkos2$84a$1...@nnrp1.deja.com...

> Mein Mann

..., Jean Pütz, vermute ich ...

> hat auf einer Tupperveranstaltung mal nach einem
> "Klorollenaufbewahrungs-und-Frischhaltedippche" namens "Kleiner
> Scheißer" gefragt.

Wenn man vor dem Verschliessen ein paar Tropfen Wasser
aus dem Kondestrockner hineingibt, bleibt das Papier
auf der Rolle immer schön feucht.

SCNR

--
COOPER
Who's targeted?


Juergen Kamm

unread,
Oct 30, 2000, 9:05:08 PM10/30/00
to
Am Mon, 30 Oct 2000 11:17:36 +0100 schrieb Renata Kussack
<ren...@berlin.snafu.de> zum Thema "Re: Tupperware wirklich gut?":

>> Als ich zuschaute, ging es um Schüsseln für die Einkaufstasche, mit
>> denen sich Unmengen von Verpackungsmüll einsparen läßt. Indem man sich
>> etwa Aufschnitt oder Fleischsalat gleich in die Behältnisse mit dem
>> "Zisch-Aromaverschluss" (oder so) einfüllen läßt.

>Man kann das aber in erstaunlich vielen Lebensmittelabteilungen tun


>lassen, egal ob in Tupperware oder nicht.

Das bestreite ich auch nicht.

>Praktisch scheitert es bei
>mir meist daran, daß ich auf dem Rückweg von irgendwoher einkaufe und
>nicht immer mit diesen Schüsseln durch die Gegend ziehe

Und das scheint den meisten Leuten hier wohl ähnlich zu gehen. Dann
stehen die teuren Tuppersachen daheim und man braucht weiter
Verpackungsmaterial. Mit der Kunstoffmenge so einer Tupperschüssel kann
man übrigens erstaunlich viel Folie produzieren.

Juergen Fenn

unread,
Oct 31, 2000, 3:33:05 AM10/31/00
to
Anette Stegmann schrieb:

> > Mein Mann
>
> ..., Jean Pütz, vermute ich ...

ROTFL...

Grüße, Jürgen.


Wolfgang Krietsch

unread,
Oct 31, 2000, 3:22:24 AM10/31/00
to
On 30 Oct 2000 18:51:00 +0100, s.br...@point.xnc.com (Siegfrid Breuer)
wrote:

> Nylonklötze und -bretter ausgetauscht werden mussten, und ich hab auch
> von der Erkenntnis gehört, daß in den zerschnittenen Nylonteilen Keime
> viel besser überleben, als in Holz (das nach den letzten Erkenntnissen
> von Natur aus viel besser gegen sowas gewappnet sei).
> Was ist denn z.Zt. grad Stand der Dinge?

Im Manufactum Katalog steht das auch so drin.


Ciao,
Wolfgang

--
Support bacteria - it's the only culture
some people have!

Andreas Knöll

unread,
Oct 31, 2000, 1:33:49 PM10/31/00
to
Wolfgang Krietsch schrieb am Tue, 31 Oct 2000:

> --
> Support bacteria - it's the only culture
> some people have!

*ROTFL*
( ... und gleich geklaut ... *duck*)
Wo hast Du denn den Spruch her?

Gruß,
Andreas

--
In a world without walls and fences
- Who needs Windows and Gates?

Wolfgang Krietsch

unread,
Oct 31, 2000, 3:46:40 PM10/31/00
to
On Tue, 31 Oct 2000 19:33:49 +0100, Andreas Knöll <a.kn...@easysixt.de>
wrote:

>Wolfgang Krietsch schrieb am Tue, 31 Oct 2000:
>
>> --
>> Support bacteria - it's the only culture
>> some people have!
>
>*ROTFL*
>( ... und gleich geklaut ... *duck*)

DM 2,49 bitte

>Wo hast Du denn den Spruch her?

Sorry - in meiner Zitantensammlung steht da als Quelle "unknown"

Ciao,
Wolfgang

Volker Kerkhoff

unread,
Nov 3, 2000, 3:00:00 AM11/3/00
to
Wolfgang Krietsch wrote:
>
> On Tue, 31 Oct 2000 19:33:49 +0100, Andreas Knöll <a.kn...@easysixt.de>
> wrote:
>
> >Wolfgang Krietsch schrieb am Tue, 31 Oct 2000:
> >
> >> --
> >> Support bacteria - it's the only culture
> >> some people have!
[...]

>
> Sorry - in meiner Zitantensammlung steht da als Quelle "unknown"
>
Ist meines Wissens nach ein Fortune. Das sind kleine Sprüche die man
sich unter den meisten UNIXes (sofern vom Admin installiert)
ausgeben lassen kann. Welcher Spruch ausgegeben wird ist zufällig
bestimmt.

Volker

Wolfgang Krietsch

unread,
Nov 4, 2000, 3:00:00 AM11/4/00
to
On Fri, 03 Nov 2000 23:46:26 +0100, Volker Kerkhoff <vol...@kerky.com>
wrote:

>Ist meines Wissens nach ein Fortune.

Das mag sein, erklärt aber nicht die Quelle. Irgendjemand muß sich de
Spruch ja mal ausgedacht haben.

Thorsten

unread,
Nov 4, 2000, 3:00:00 AM11/4/00
to

Andre Behle schrieb:

> Gibt es eigendlich etwas wirklich gutes von Tupperware, was es lohnt sich zu
> besorgen? Mich würde intressieren ob jemand solch gute Erfahrungen gemacht
> hat

Meine Frau hat auch einiges von der Firma Tupper.
Ich bin aber der Überzeugung, daß vergleichbare Produkte anderer Hersteller
nicht viel besser oder schlechter sind.
Warum verkauft sich dann Tupperware so gut ?
Zum einen sind es die Gerüchte, daß sich Lebensmittel in den Produkten von
Tupperware besonders lange halten sollen...länger als in anderen Dosen.
Dann ist da noch dieses "wenn das so viele haben, dann muss das ja gut sein!"
Sicherlich ist Tupper nicht schlecht, aber auch nicht besser als andere
Hersteller.

Wenn man Tupperware frei in den Läden kaufen könnte, und nicht über diese
Tupperabende, dann würden bestimmt nicht so viele diese Produkte kaufen !!!

Cu
Thorsten

Gerald Fix

unread,
Nov 5, 2000, 1:21:45 AM11/5/00
to
On Sat, 04 Nov 2000 19:41:08 +0100, Thorsten
<thors...@freenet.de> wrote:

>Wenn man Tupperware frei in den Läden kaufen könnte, und nicht über diese
>Tupperabende, dann würden bestimmt nicht so viele diese Produkte kaufen !!!

Wird Tupper weltweit über dieses System vertrieben oder gibt es
irgend ein Land, in dem Tupperware im Laden erhältlich ist? (Wäre
sicher ein interessanter e-commerce-Artikel.) Oder hat schon mal
jemand versucht, einen virtuellen Tupperabend per Chatroom oder
Mailingliste einzurichten?

De.markt.tupperabend jetzt!


--
Viele Grüße, Gerald Fix

SE

unread,
Nov 6, 2000, 3:00:00 AM11/6/00
to
lol, das kann auch nur einer sagen, der noch nie oder selten mit Tupper
arbeitet *g*!!!

Gruß

Silke

> Meine Frau hat auch einiges von der Firma Tupper.
> Ich bin aber der Überzeugung, daß vergleichbare Produkte anderer
Hersteller
> nicht viel besser oder schlechter sind.
> Warum verkauft sich dann Tupperware so gut ?
> Zum einen sind es die Gerüchte, daß sich Lebensmittel in den Produkten von
> Tupperware besonders lange halten sollen...länger als in anderen Dosen.
> Dann ist da noch dieses "wenn das so viele haben, dann muss das ja gut
sein!"
> Sicherlich ist Tupper nicht schlecht, aber auch nicht besser als andere
> Hersteller.
>

> Wenn man Tupperware frei in den Läden kaufen könnte, und nicht über diese
> Tupperabende, dann würden bestimmt nicht so viele diese Produkte kaufen
!!!
>

> Cu
> Thorsten
>
>

Simone Dockhorn

unread,
Nov 7, 2000, 2:05:59 AM11/7/00
to
Hallo zusammen

ich war seit x Jahren gestern abend zum ersten Mal wieder auf einem
Tupperabend.
Es gibt ja schon viele tolle Sachen, aber dass Tupper jetzt auch
Kochbücher und Messer anbietet, das finde ich doch etwas am Konzept
vorbei.
Aber da ich Schwäbin bin, habe ich überlegt eingekauft und bin mit Waren
im Wert von 100 DM rausgekommen. Wenn da auch noch sonst viele tolle
Sachen gewesen wären. Ideen haben die Leute von Tupper ja schon, das
muss man ihnen lassen.

Simone

Christa M. Keil

unread,
Nov 7, 2000, 3:00:00 AM11/7/00
to
Gerald Fix wrote:
> On Sat, 04 Nov 2000 19:41:08 +0100, Thorsten
> <thors...@freenet.de> wrote:
> >Wenn man Tupperware frei in den Läden kaufen könnte, und nicht über diese
> >Tupperabende, dann würden bestimmt nicht so viele diese Produkte kaufen !!!
>
> Wird Tupper weltweit über dieses System vertrieben oder gibt es
> irgend ein Land, in dem Tupperware im Laden erhältlich ist?

In Amiland (Orlando) gibt es einen riesigen Laden und
dort bekommt man es auch uebers Internet bestellt.


--
Christa Keil-Jahns NIC-HDL: CMK
Which is worse: ignorance or apathy? Who knows? Who cares?
If a train station is a place where a train stops, what's a workstation?

Gerald Fix

unread,
Nov 7, 2000, 3:00:00 AM11/7/00
to
On Tue, 07 Nov 2000 11:07:04 +0100, "Christa M. Keil"
<cmk-...@gmx.de> wrote:

>> Wird Tupper weltweit über dieses System vertrieben oder gibt es
>> irgend ein Land, in dem Tupperware im Laden erhältlich ist?
>

>In Amiland (Orlando) gibt es einen riesigen Laden und
>dort bekommt man es auch uebers Internet bestellt.

Eine Adresse hast du nicht zufällig (world wide web, nicht Post
:-)

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