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Qualität von Terrassenöfen

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Markus Fuenfrocken

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May 16, 2013, 10:45:43 AM5/16/13
to
*** bitte xpost und gesetztes f´up2 beachten ***

Hallo,

wir möchten uns für die Terrasse einen dieser Terrassenöfen kaufen, die
werden auch als Aztekenofen, Tonofen etc. bezeichnet. Nur zum
gelegentlichen feuer machen, wir brauchen keinen mit Grillfunktion.

Nach kurzer Internetrecherche sieh es für mich so aus, dass es die doch
sehr teuren "Originale" aus Mexiko gibt, die idR teils deutlich über 200
Euro kosten.

Und dann gibt es da die große Masse an relativ preiswerten Tonöfen (ab
30 Euro bis max 150 für sehr große) bei Ebay oder im Baumarkt, die
vermutlich aus China oder anderen Billiglohnländern kommen dürften.

Frage nun: lohnt es sich, deutlich mehr Geld für die "Originale"
auszugeben, oder reicht für gelegentlichen Gebrauch ein preiswerter
Ofen? Wo liegen die Qualitätsunterschiede? Die billigen Öfen müssen laut
Anleitung vor dem Erstgebrauch durch mehrfaches vorsichtiges Anfeuern
erst "eingebrannt" werden, sind die Originale einfach nur aus dickerem,
widerstandsfähigerem Ton oder anders gebrannt oder ...?

Danke,
Markus

Georg Sommer

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May 17, 2013, 1:37:48 PM5/17/13
to
Markus Fuenfrocken schreib:

> *** bitte xpost und gesetztes f´up2 beachten ***
>
> Und dann gibt es da die große Masse an relativ preiswerten Tonöfen (ab
> 30 Euro bis max 150 für sehr große) bei Ebay oder im Baumarkt, die
> vermutlich aus China oder anderen Billiglohnländern kommen dürften.
>
> Frage nun: lohnt es sich, deutlich mehr Geld für die "Originale"
> auszugeben, oder reicht für gelegentlichen Gebrauch ein preiswerter
> Ofen? Wo liegen die Qualitätsunterschiede? Die billigen Öfen müssen laut
> Anleitung vor dem Erstgebrauch durch mehrfaches vorsichtiges Anfeuern
> erst "eingebrannt" werden, sind die Originale einfach nur aus dickerem,
> widerstandsfähigerem Ton oder anders gebrannt oder ...?

Über die Feinheiten der Tonverarbeitung weiss ich nix, aber mein
Billigheimer hat ohne irgendwelches Vorheizen sein erstes Jahr mit
gelegentlichem Gebrauch überstanden und zeigt keinerlei Anzeichen das nicht
auch einige weitere Jahre zu machen.
Aber das Ding frisst Brennmaterial ohne Ende, der Kamineffekt zieht richtig
was weg. Eine brauchbare Wäremabstrahlung ergibt sich auch erst, wenn er ne
gute halbe Stunde ordentlich gebrannt hat und fleissig gefüttert wurde. Dann
heizt er allerdings auch recht gemütlich. Bei Wind hat man da dann aber auch
wieder nicht so viel von...

Guten!
Georg

Theodor.Hellwald

unread,
May 21, 2013, 1:59:36 PM5/21/13
to
Wäre da ein elektrischer Heizlüfter nicht praktischer oder ein Gasofen?
MfG theo

Max Boden

unread,
May 23, 2013, 5:28:41 AM5/23/13
to
Am 21.05.2013 19:59, schrieb Theodor.Hellwald:

>> Aber das Ding frisst Brennmaterial ohne Ende, der Kamineffekt zieht
>> richtig
>> was weg. Eine brauchbare Wäremabstrahlung ergibt sich auch erst, wenn
>> er ne
>> gute halbe Stunde ordentlich gebrannt hat und fleissig gefüttert
>> wurde. Dann
>> heizt er allerdings auch recht gemütlich. Bei Wind hat man da dann
>> aber auch
>> wieder nicht so viel von...
>
> Wäre da ein elektrischer Heizlüfter nicht praktischer oder ein Gasofen?
> MfG theo

Da fehlt das Neandertalerfeeling und die Rauchentwicklung und somit hat
auch der Nachbar nichts davon.

Gruß Max

Rolf Sonofthies

unread,
May 25, 2013, 2:02:05 PM5/25/13
to
Am 21.05.13 19:59, schrieb Theodor.Hellwald:

> Wäre da ein elektrischer Heizlüfter nicht praktischer oder ein Gasofen?

Eher ein (elektrischer) Heizstrahler, bzw. mit Gas sog. "Heizpilz".
ökologisch außerordentlich fragwürdig sind sie alle drei.

Rolf

Harry Hirsch

unread,
May 26, 2013, 12:59:51 AM5/26/13
to
Am 17.05.2013 19:37, schrieb Georg Sommer:

> Aber das Ding frisst Brennmaterial ohne Ende, der Kamineffekt zieht richtig
> was weg. Eine brauchbare Wäremabstrahlung ergibt sich auch erst, wenn er ne
> gute halbe Stunde ordentlich gebrannt hat und fleissig gefüttert wurde. Dann
> heizt er allerdings auch recht gemütlich. Bei Wind hat man da dann aber auch
> wieder nicht so viel von...

Ich sehe das mit den ganzen Terrassenöfen und anderen Heizgeräten für
draußen ganz anders: Wenn es draußen zu kalt ist, geht man rein, fertig.
So ein Ofen, ein Feuerkorb oder was auch immer hat eher einen
"romantischen Effekt", der ja auch wirklich schön ist. Ansonsten ist es
Irrsinn, Heizenergie zu vergeuden und außerdem, das kennt man ja auch
vom Lagerfeuer, von hinten ist es immer kalt.
Dann doch lieber langfristig denken. Wir haben unseren Freisitz
(überdachte Terrasse vor dem Haus) schließlich mit einer etwa 1m hohen,
doppelwandigen Holzwand umbaut. Im Winter und in der Übergangszeit setze
ich einfach ein paar, einfach verglaste Rahmen ein und aus der Terrasse
wird ein Wintergarten mit Zugängen zum Garten und zum Haus.


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