das momentane Regenwaldklima zeigt nervige Effekte. Wäsche trocknet
nicht, alles feuchte fängt nach ein paar Stunden an zu müffeln. Fehlt
nur noch der Schimmel im Mülleimer.
Temperaturen von 24° bei 70%rel und mehr sind lästig.
Frage: Was taugen elektrische Raumluftentfeuchter? Kann man sich sowas
in die Wohnung stellen und bei geschlossenen Fenstern die Feuchte
runterbringen?
Bye Eric
--
Mail limited: 10k, no html, high-prio
> Frage: Was taugen elektrische Raumluftentfeuchter? Kann man sich sowas
> in die Wohnung stellen und bei geschlossenen Fenstern die Feuchte
> runterbringen?
Hallo
kann man, funktioniert auch, kosten aber sehr viel Energie.
gh
> Hallo
> kann man, funktioniert auch, kosten aber sehr viel Energie.
So habe nun zugegriffen, denn das Thema Schimmel ist ja nicht nur ein
Winterthema. Wenn tagsüber bei 28° der Regen strömt und man lüftet, hat
man drinnen schnell Werte bis 80%rel hinauf. Jedes Handtuch, jedes
feuchte Kleidungsstück müffelt und fühlt sich klamm an.
300W braucht die Maschine bei Vollgas, holt 0,8l die Stunde aus der
Luft. Die kompletten 60qm schafft sie anscheinend locker. Bei dem
Ekelklima kann man Nachts nur Durchzug machen um die Wärme
rauszuschaffen und tagsüber dann die Wohnung wieder entfeuchten. Oder
warten bis es schimmelt und alle Folgekosten tragen:-(
> [...]
> So habe nun zugegriffen, denn das Thema Schimmel ist ja nicht nur ein
> Winterthema.
Jepp, aber im Winter scheinen mir die Wände und Fenster feuchter zu sein
und im Sommer verteilt sich das wohl besser auf den ganzen Raum.
> Wenn tagsüber bei 28° der Regen strömt und man lüftet, hat
> man drinnen schnell Werte bis 80%rel hinauf.
Seh ich auch so. Hier hab ich Mühe gehabt die 70% zu halten, im Bad
gings bis auf ca. 73°C und nach Duschen bis auf ca. 80% hoch und im
Wohnbereich auch etwa 72%. Ist schon nervig dann noch den Dampf der
gerade fertig gelaufenen Geschirrspülmaschine rauszubekommen und Wäsche
trocknen zu wollen.
Bei Bekannten hatte es sogar ca. 90% rel. Luftfeuchtigkeit im Wohnbereich.
> Jedes Handtuch, jedes
> feuchte Kleidungsstück müffelt und fühlt sich klamm an.
So schlimm hab ichs noch nicht empfunden, und heute isses hier eh besser
(ca. 56% gerade).
> 300W braucht die Maschine bei Vollgas, holt 0,8l die Stunde aus der
> Luft. Die kompletten 60qm schafft sie anscheinend locker.
Die qm werden wohl nicht so aussagekräftig sein, die Kubikmeter Luft
sollten wohl eher berücksichtigt werden.
> Bei dem Ekelklima kann man Nachts nur Durchzug machen um die Wärme
> rauszuschaffen und tagsüber dann die Wohnung wieder entfeuchten. [...]
Dann lebt man ja nur noch fürs Lüften *g* und wann schläft man dann? ;)
Was für ein Gerät hast Du denn nun genau gekauft und wo gibt es sowas zu
welchem Preis?
Wie lange muß sowas laufen damit es was bringt?
Wo bleibt das Wasser was der Luft entzogen wird?
Funktioniert es ganz ohne Chemie?
Ich habe meinen großen Rechner jetzt einfach die letzten Tage nicht mehr
angeschaltet, wenns über 65% rel. Luftfeuchtigkeit hat, lasse ich den
lieber aus.
Die 65%-Grenze habe ich jetzt aber einfach mal pauschal festgesetzt ohne
wirklich Ahnung von solchen Werten zu haben, gibt es denn wirkliche
Grenzwerte für den gefahrlosen Betrieb von Computern und TFTs?
--
Gruß, Tom
ACHTUNG: Alle Mails an obige Adresse werden automatisch und damit auch
ungelesen gelöscht, daher bitte nur in der NG antworten!
Es funktioniert sogar ganz gut - aber im Sommer, gibt es einen
Nachteil: die Dinger heizen ganz ordentlich.
> Jepp, aber im Winter scheinen mir die Wände und Fenster feuchter zu
> sein
> und im Sommer verteilt sich das wohl besser auf den ganzen Raum.
Täuscht meistens, dort kondensiert sich das bisserl Luftfeuchte nur aus.
Seit November habe ich 4 digitale Hygrometer und 18%rel war ein Wert von
Januar herum. Knüppeltrocken, man kriegt laufend Stromschläge durch
statische Aufladung.
> Seh ich auch so. Hier hab ich Mühe gehabt die 70% zu halten, im Bad
> gings bis auf ca. 73°C und nach Duschen bis auf ca. 80% hoch und im
Duschen mit laufenden Luftentfeuchter hält den Wert bei 60%rel, ist
allerdings etwas laut und die leichte Erwärmung muss man auch
akzeptieren.
> Bei Bekannten hatte es sogar ca. 90% rel. Luftfeuchtigkeit im
> Wohnbereich.
Bei meinen Eltern sind auch über 80%rel, der Teppichboden ist eine
einzige Stolperfalle. Mich stört der gesundheitliche Aspekt, Schimmel
und Bakterienbrut sind unschön.
> So schlimm hab ichs noch nicht empfunden, und heute isses hier eh
> besser (ca. 56% gerade).
Momentan trocknets draussen wieder etwas, aber in den Wohnräumen puffert
sich die Feuchte irgendwie weg. Das dauert bis man die wieder heraus
hat.
> Die qm werden wohl nicht so aussagekräftig sein, die Kubikmeter Luft
> sollten wohl eher berücksichtigt werden.
Die einzige verwertbare Angabe ist: 0,8l/h bei 30° / 80%rel
Je kleiner der Raum desto schneller arbeitet die Entfeuchtung, wie oben
der Test im Bad. Die ganze Wohnung mit offenen Türen braucht deutlich
länger um überhaupt 60%rel zu erreichen.
> Dann lebt man ja nur noch fürs Lüften *g* und wann schläft man dann?
> ;)
Nachts wenn nur die leisen Ventilatoren laufen, entweder auf dem Balkon
reinblasend oder von der Stube auf den Balkon rausblasend. Bei zuviel
Regen Nachts kann ich nichtmal die Fenster komplett auflassen:(
> Was für ein Gerät hast Du denn nun genau gekauft und wo gibt es sowas
> zu welchem Preis?
Bauhaus, 195 Euro, Pro-Klima DRY DH-320/A
> Wie lange muß sowas laufen damit es was bringt?
Hängt von der Raumgrösse ab, bei 8qm kann man auf dem Hygrometer
zuschauen wie die Werte fallen.
> Wo bleibt das Wasser was der Luft entzogen wird?
5L Tank mit Abschaltkontakt
> Funktioniert es ganz ohne Chemie?
Ja das ist im Grunde nur ein Gebläse mit Filter und eine Wärmepumpe,
daher auch 13kg Gewicht.
> Ich habe meinen großen Rechner jetzt einfach die letzten Tage nicht
> mehr angeschaltet, wenns über 65% rel. Luftfeuchtigkeit hat, lasse
> ich den lieber aus.
Wenn der Rechner sich erwärmt, sinkt die Luftfeuchte darin und nichts
passiert. Heute hatte ich nur Grafikfehler die letztendlich aber vom
Bios kamen und nicht vom Klima.
> Die 65%-Grenze habe ich jetzt aber einfach mal pauschal festgesetzt
> ohne wirklich Ahnung von solchen Werten zu haben, gibt es denn
> wirkliche Grenzwerte für den gefahrlosen Betrieb von Computern und
> TFTs?
Quer gegoogelt finde ich immer "10-90%rel nicht kondensierend". Das ist
ein sehr grosser Arbeitsbereich und die tadellose Funktion hier
bestätigt ihn. Eine Anzeige der Luftfeuchte im Bios ist leider noch
nicht verbreitet.
> [...]
> Täuscht meistens, dort kondensiert sich das bisserl Luftfeuchte nur aus.
> Seit November habe ich 4 digitale Hygrometer und 18%rel war ein Wert von
> Januar herum. Knüppeltrocken, man kriegt laufend Stromschläge durch
> statische Aufladung.
Ich hab nur 2 digitale Hygrometer und ein analoges direkt vor dem PC.
Das eine digitale hab ich ins Badezimmer gestellt, ist schon interessant
wie schnell sich die Werte dort verändern können. Im Winter hab ich dort
nur ca. 42-45% gehabt, direkt nach dem Lüften natürlich nochmals weniger
und nach dem Duschen deutlich mehr.
Ich halte aber Deine 18%, sofern das wirklich stimmt, für ganz und gar
nicht gesund.
Wenns im Winter zu trocken wird kann das den Geräten wohl auch schaden,
und für einen selbst ist es vermutlich auch gar nicht gut (Haut, Atmung
usw.).
> [...]
> Duschen mit laufenden Luftentfeuchter hält den Wert bei 60%rel, ist
> allerdings etwas laut und die leichte Erwärmung muss man auch
> akzeptieren.
Und halt der hinzukommende Energieverbrauch.
Ich lasse die Badezimmertür lieber auf und mache öfter mal Durchzug
durch alle Räume.
> [...]
> Bei meinen Eltern sind auch über 80%rel, der Teppichboden ist eine
> einzige Stolperfalle. Mich stört der gesundheitliche Aspekt, Schimmel
> und Bakterienbrut sind unschön.
Aber Teppich ist schon eine recht ordentliche Schalldämmung, außerdem
wohnt es sich damit behaglich und da wir ja glücklicherweise
normalerweise nicht oft so extrem feuchte Tage haben und ich oft und
lange durchlüfte, mach ich mir wegen des Teppichs keine Sorgen wegen
Schimmel.
> [...]
> Momentan trocknets draussen wieder etwas, aber in den Wohnräumen puffert
> sich die Feuchte irgendwie weg. Das dauert bis man die wieder heraus
> hat.
Stimmt, hab heute mehrere Stunden Durchzug gehabt (allerdings nur mit
Kippfenstern) und die Luftfeuchtigkeit ging von zuvor ca. 72,5% auf ca.
55% runter, nachdem ich aber die Fenster alle wieder zu habe, ist sie
nach ein paar Stunden jetzt wieder bei ca. 62% angelangt, aber den Wert
finde ich schon absolut ok fürn Sommer.
> [...]
> Die einzige verwertbare Angabe ist: 0,8l/h bei 30° / 80%rel
^^^^
Welche Einheit?
> Je kleiner der Raum desto schneller arbeitet die Entfeuchtung, wie oben
> der Test im Bad. Die ganze Wohnung mit offenen Türen braucht deutlich
> länger um überhaupt 60%rel zu erreichen.
Logisch, aber übertreiben würde ichs mit so einem Gerät auch nicht.
Bin noch am Überlegen, ob sich sowas für mich überhaupt lohnen würde.
> [...]
> Nachts wenn nur die leisen Ventilatoren laufen, entweder auf dem Balkon
> reinblasend oder von der Stube auf den Balkon rausblasend. Bei zuviel
> Regen Nachts kann ich nichtmal die Fenster komplett auflassen:(
Die Fenster würde ich nachts eh nicht auflassen wollen, der
Versicherungsschutz ist mit Sicherheit futsch wenn jemand einsteigt und
was wegkommt...
Außerdem wirds nachts ja meist wieder feuchter draußen und da bringt das
Lüften in dieser Hinsicht eh nicht mehr so viel.
> [...]
> Bauhaus, 195 Euro, Pro-Klima DRY DH-320/A
Sind diese Geräte alle so teuer?
Ist ja schon etwa ein fünftel PC. ;)
> [...]
> Quer gegoogelt finde ich immer "10-90%rel nicht kondensierend".
Das Fenster erscheint mir doch etwas breit, ich versuche zwischen 25-70%
zu bleiben.
> Das ist
> ein sehr grosser Arbeitsbereich und die tadellose Funktion hier
> bestätigt ihn. Eine Anzeige der Luftfeuchte im Bios ist leider noch
> nicht verbreitet. [...]
Mein Zweitrechner hier wird auch nicht geschont, der läuft auch trotzdem
bisher tadellos.
Aber stimmt, so eine Anzeige im BIOS wäre auch nicht schlecht. Wie wirkt
sich eigentlich die Luftfeuchtigkeit auf die Luftkühlung der PCs aus?
Ist da eher feucht oder eher trocken von Vorteil, oder spielt das gar
keine Rolle?
> 300W braucht die Maschine bei Vollgas, holt 0,8l die Stunde aus der
> Luft.
Hallo
0,8l / Stunde kommt mir wenig vor. Wenn sich in den Räumen mehrere
Personen befinden, könnte das bedeuten, daß der Feuchtepegel nicht
gesenkt sondern bestenfalls stabilisiert wird.
gh
>
> Es funktioniert sogar ganz gut - aber im Sommer, gibt es einen
> Nachteil: die Dinger heizen ganz ordentlich.
..das lässt wiederum den Verdacht aufkommen, dass in der beheizten Luft
vor allem die relative Feuchte verringert wird. Entfeuchtergeräte sind
IMO eine kostenintensive Spielerei, dann doch lieber gleich eine, dem
Raum angepasste Klimaanlage die die Feuchtigkeit gleich mit der Abluft
nach draussen leitet.
gh
Günter Hackel schrieb:
0,8l/h kommt mir sehr hoch vor!
Ich verwende einen Luftentfeuchter, der ca. 10 Liter in 24h aufnimmt.
Mobiler Luftentfeuchter WDH 201
Technische Daten
* Kältemittel: R 134 a
* Arbeitsbereich:
von + 5 °C bis + 35 °C / von 35 % rF bis 99 % rF
* Entfeuchtungsleistung:
bei + 30 °C / 80 % rF: 12 Liter / Tag
bei + 20 °C / 80 % rF: 8 Liter / Tag
bei + 20 °C / 60 % rF: 5 Liter / Tag
* Luftmenge: 140 m³ / Stunde
* Leistungsaufnahme: 175 W bei 20°C / 60% rF
* Anschluß: 230 V / 50 Hz
* Maße: 495 x 240 x 250 mm (H x B x T)
* Gewicht: 13 kg
--
Gruß
Thomas
Surf & Phone Box WLAN kostenlos! (Produkt des Jahres 2004/2005)
http://www.solaranlage.ipactive.de oder http://p9053961.profiseller.de
Oder ein Klimaagerät nehmen, das leitet die Hitze auch noch nach außen
ab. Entfeuchtet wird natürlich gleichzeitig.
>
>> [...]
>> Bauhaus, 195 Euro, Pro-Klima DRY DH-320/A
>
>Sind diese Geräte alle so teuer?
Ja klar, da steckt ja ne Menge Technik dahinter, die Entfeuchtung
beruht auf dem selben Prinzip wie ein Kühlschrank oder KLimaanlage. Es
wird einfach an 2 verschiedenen Teilen eine Temperaturdifferenz
erzeugt. Am Verdampfer wird die Wärme vom Kühlmittel aufgenommen,
dadurch kondensiert die Luftfeuchte aus und am Kondensator wird die
Wärmeenergie wieder an die Raumluft zurückgeführt.
>> Das ist
>> ein sehr grosser Arbeitsbereich und die tadellose Funktion hier
>> bestätigt ihn. Eine Anzeige der Luftfeuchte im Bios ist leider noch
>> nicht verbreitet. [...]
>
>Mein Zweitrechner hier wird auch nicht geschont, der läuft auch trotzdem
> bisher tadellos.
>Aber stimmt, so eine Anzeige im BIOS wäre auch nicht schlecht. Wie wirkt
>sich eigentlich die Luftfeuchtigkeit auf die Luftkühlung der PCs aus?
>Ist da eher feucht oder eher trocken von Vorteil, oder spielt das gar
>keine Rolle?
Wasser hat eine sehr hohe Wärmekapazität, kühlt also besser.
Viele Grüße
Martin Reicher
> wie schnell sich die Werte dort verändern können. Im Winter hab ich
> dort nur ca. 42-45% gehabt, direkt nach dem Lüften natürlich nochmals
> weniger und nach dem Duschen deutlich mehr.
Mein Bad hat nichtmal ein Fenster, nur den Luftschacht wo ich zur
Verstärkung noch einen Ablüfter montiert habe. An dem merkt man auch
wieweit doppelverglaste Fenster heute künstlich undicht sind, bei Wind
dreht der sich von selbst. Nach dem duschen im Sommer lasse ich die
feuchte Luft absaugen. Wenn da feuchte Wäsche hängt wird es zur
Tropfsteinhöhle wenn man noch duscht.
> Ich halte aber Deine 18%, sofern das wirklich stimmt, für ganz und gar
> nicht gesund.
Ich hatte für die Küche neue Auslegware gekauft, die dünstete übles aus
und ich machte über den Werktag Durchzug. Knüppeltrockene Luft von
draussen wurde durch die warmen Wände erwärmt und nochmals entfeuchtet.
So trockene Luft brennt in den Augen und verursacht einen trockenen
Husten.
> Wenns im Winter zu trocken wird kann das den Geräten wohl auch
> schaden, und für einen selbst ist es vermutlich auch gar nicht gut
> (Haut, Atmung usw.).
Dann laufen auch beide Venta und sorgen für 50 - 60%rel, die sind
ziemlich schnell und waschen noch Staub aus der Luft heraus. Bei zu
trockener Luft ist Schwebstaub eine echte Plage.
> Ich lasse die Badezimmertür lieber auf und mache öfter mal Durchzug
> durch alle Räume.
Sofern nicht Hochsommer ist und draussen 30° / 70%rel lauern, da hat man
in der Wohnung schnell über 80%rel durch die Luftabkühlung. Gestern
änderte sich das Wetter, klarer Himmel Nachts bei 15° und trockerere
Luft. Habe nun 21° / 57%rel in der Wohnung, aber irgendwo muss gleich
die Wäsche hin und draussen im Pollenflug ist keine gute Idee.
> normalerweise nicht oft so extrem feuchte Tage haben und ich oft und
> lange durchlüfte, mach ich mir wegen des Teppichs keine Sorgen wegen
> Schimmel.
Schlimmer sind wohl der Küchenmülleimer, Handtücher und feuchte Wäsche.
Bei solchen Extremklima läuft die Bakterienzucht an, ein Grund mehr die
Wäsche schnell umgehend trocken zu bekommen. Teppich bindet auch Stäube
und Pollen, Zeugs was bei Laminat frei durch die ganze Wohnung wirbelt.
> sie nach ein paar Stunden jetzt wieder bei ca. 62% angelangt, aber
> den Wert finde ich schon absolut ok fürn Sommer.
Das ansteigen kommt dann aus Teppichen und Möbeln, verbraucht sich aber
auch wenn man lange genug gelüftet hat. Im Winter ist das andersherum,
die Luftfeuchte will erst garnicht steigen, wenn genug gepuffert ist
gehts dann aber ziemlich schnell.
> > Die einzige verwertbare Angabe ist: 0,8l/h bei 30° / 80%rel
> ^^^^
> Welche Einheit?
Liter pro Stunde, es gibt keine Angabe zum Gebläse. Nun müsste man sich
die Sättigungskurve von Luft anschauen und rechnen.
> Logisch, aber übertreiben würde ichs mit so einem Gerät auch nicht.
> Bin noch am Überlegen, ob sich sowas für mich überhaupt lohnen würde.
Wer Kellerräume hat, kann sowas auf jeden Fall gebrauchen. Es trocknet
während es dezent heizt und muffige Feuchte verschwindet. Für
Trockenräume ist es auch praktisch, die Wäsche wird durch bewegte
trockene Luft schneller fertig. In meinem Keller ist momentan auch so
ein fieses Klima, da mag ich garnicht reingehen.
> Die Fenster würde ich nachts eh nicht auflassen wollen, der
> Versicherungsschutz ist mit Sicherheit futsch wenn jemand einsteigt
> und was wegkommt...
Hier müsste schon jemand mit Hubsteiger oder sehr langer Leiter kommen,
dazu so leise das es kein Nachbar merkt. In der Hitze ersticken möchte
ich irgendwie auch nicht. Tags kann man schon nicht lüften, dann muss es
wenigstens Nachts passieren.
> Außerdem wirds nachts ja meist wieder feuchter draußen und da bringt
> das Lüften in dieser Hinsicht eh nicht mehr so viel.
Nach schliessen der Fenster erwärmen die Wände die Luft und einiges an
Luftfeuchte verschwindet wieder. Naja und bei extremen Situationen
schalte ich nun den Trockner ein.
> Sind diese Geräte alle so teuer?
Bei BAHR kriegt man einen Einhell DH 200 für 99 Euro, der hat aber auch
nur 0.5l/h Trockenkapazität.
> Ist ja schon etwa ein fünftel PC. ;)
Manchmal muss man schauen was zuerst nötig ist, die PCs verursachen auch
nur Abwärme:-O
> Das Fenster erscheint mir doch etwas breit, ich versuche zwischen
> 25-70% zu bleiben.
Nach oben ist nur Kondensation schlimm wegen der Kurzschlüsse, nach
unten die statische Ladung wenn feiner Staub in der Luft ist.
> Aber stimmt, so eine Anzeige im BIOS wäre auch nicht schlecht. Wie
> wirkt sich eigentlich die Luftfeuchtigkeit auf die Luftkühlung der
> PCs aus? Ist da eher feucht oder eher trocken von Vorteil, oder spielt
> das gar keine Rolle?
Ich wollte meinen Kleinserver hier schon in die Abstellkammer
verfrachten, dann wäre die im Winter leicht beheizt. Aber nun ist die
Maschine stillgelegt und ich spare auch noch Strom.
Für Kühlluft ist ausreichend Luftfeuchte von Vorteil, dann ist weniger
Staub in der Luft der Kühlsysteme zusetzen kann. PC im Bad wäre garnicht
so verkehrt, gerade die Rechnerabwärme ist etwas das ungenutzt verpufft.
Die Technik ist inzwischen soweit, das in Wäschetrocknern Wärmepumpen
eingebaut werden. Die ansonstens weggepustete Abwärme wird nun recycelt.
> Günter Hackel <guente...@Web.de> wrote:
>
>> Hallo
>> kann man, funktioniert auch, kosten aber sehr viel Energie.
>
> So habe nun zugegriffen, denn das Thema Schimmel ist ja nicht nur ein
> Winterthema. Wenn tagsüber bei 28° der Regen strömt und man lüftet, hat
> man drinnen schnell Werte bis 80%rel hinauf. Jedes Handtuch, jedes
> feuchte Kleidungsstück müffelt und fühlt sich klamm an.
Dir ist aber schon klar, dass warme Luft mehr Wasser aufnehmen kann wie
kalte?
> 300W braucht die Maschine bei Vollgas, holt 0,8l die Stunde aus der
> Luft. Die kompletten 60qm schafft sie anscheinend locker. Bei dem
> Ekelklima kann man Nachts nur Durchzug machen um die Wärme
> rauszuschaffen und tagsüber dann die Wohnung wieder entfeuchten. Oder
> warten bis es schimmelt und alle Folgekosten tragen:-(
Tja. Ich weiß ja nicht wo du wohnst, wenn du natürlich in einer Gegend
wie Stuttgart wohnst, verstehe ich ein wenig die Anschaffung, aber wenn
du Tags über die Fenster auch öffnen würdest (wenigstens bis 10...11
Uhr), würde die bewegte warme Luft (auch wenn sie feucht ist) die Wände
von alleine trocknen, so wie die Sonne auch den Morgentau beseitigt...
Ein zeitgestuerter Lüfter in einer Aussenwand und eine Zuluftklappe für
ein paar Euro würde den Vorgang wirkungsvoll unterstützen und die
Vergesslichkeit ausschalten. Das ist doch das Leiden mit den Leuten, die
ihre Häuser so toll isolieren: Luftdichte Fenster, außen isolierte Wände
und dann sich wundern, dass der Schimmel an den nun schlecht gelüfteten,
kühlen Wänden blüht.
Erste Regel wenn man sein Haus isoliert und dabei luftdicht schließende
Fenster einbaut: Eine Lüftungsanlage mit Abluftwärmerückgewinnung
einbauen, ansonsten haut man die schön eingesparte Energie beim nun
vermehrt nötigen Lüften wieder zum Fenster raus. Ein Belzebud, der sich
die Isolationsvorschriften ausgedacht hat, ohne auf die Folgen
hinzuweisen...
Der Grund: Der Mensch schwitzt jeden Tag etwa 1 bis 2 Liter Wasser aus
dem Körper, Pflanzen verdunsten zusätzlich Wasser. Diese Feuchtigkeit
muss raus aus der Wohnung, die Folge: Es muss gelüftet werden. Wenn man
aber einfach nur Lüftungsöffungen in die Wände baut, kann man sich die
teure Isolierung im Grunde auch gleich sparen...
Obige Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung spart deutlich Energie und
kostet im Endeffekt weniger wie die meisten anderen technischen
Lösungen, die einen deutlichen zusätzlichen Energieverbrauch haben.
(Elektrische Luftentfeuchter, Klimageräte, Ablüfter ohne
Wärmerückgewinnung, offene Fenster...)
Wenn an der Wärmerückgewinnung Kondenswasser entsteht, kann man dieses
ohne weiteres ableiten. Klar, so eine Lüftungsanlage braucht Pflege
(Filtertausch, Wartungsarbeiten, eventuell Reparaturen), man sieht die
Lüftungsanlage, eine schlecht gemachte hört und spürt man und deshalb
ist sie eben nicht "mal eben installiert", dafür hat man aber auch kaum
Sorgen mehr mit Insekten und weit weniger Staub (Pollen...) und spart
letztlich wirklich Energie.
Bei einem Neubau kann man die Lüftungsanlage so bauen, dass sie die
hässlichen Heizkörper praktisch ersetzen, was die Sache sogar preislich
interessant macht und bei einem Neubau kann man auch die Anlage so
integrieren, dass sie nicht auffällt. Schon so eine Anlage zeigt was ein
Niedrigenergiehaus eigentlich sein soll. Wenn man es aber noch besser
haben will und die zusätzlichen technischen Einrichtungen nicht scheut,
bringen Wärmekollektoren und die nötige kleine elektrische Wärmepunpe
das Haus in Bereiche, die zu dem zählen, was heute eigentlich den Stand
der effektiv möglichen Heiztechnik darstellt. Das ist dann aber
irgendwann eine Frage des Aufwandes. Fakt ist: Wenn ich wirklich nur die
Wärmeverluste der Wände, Böden, Decken und Fenster ersetzen muss und
habe durch das Lüften nur noch geringe Verluste, bleibt da nicht mehr
viel, was man da aufheizen muss. Weiterer Vorteil einer Lüftungsanlage:
Dadurch, dass Lüftungsluft geheizt wird, kühlen die Wände nicht mehr
aus, das Haus ist im Inneren kaum noch Temperaturschwankungen
ausgesetzt.
All diese Komponenten sind jahrelang erprobt und werden in vielen
Bürohäusern genau so eingesetzt (meist noch in Kombination mit
Kühlaggregaten für eine komplette Klimaanlage), es sind also keine
Hirngespinste, so wie sie von den Ökofreaks kommen.
--
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Bors
---
>> 300W braucht die Maschine bei Vollgas, holt 0,8l die Stunde aus der
>> Luft. Die kompletten 60qm schafft sie anscheinend locker.
>
>Die qm werden wohl nicht so aussagekräftig sein, die Kubikmeter Luft
>sollten wohl eher berücksichtigt werden.
Nee, sind se nicht. Ein HÄndlerfachberater von Kaut Kältetechnik hat
mir auch mal erklärt warum, ich brings's aber nicht mehr zusammen, ist
schon 8 Jahre her ;-)
>Was für ein Gerät hast Du denn nun genau gekauft und wo gibt es sowas zu
>welchem Preis?
>Wie lange muß sowas laufen damit es was bringt?
Durchlaufen lassen; wenn es ein vernünftiges Gerät ist, verfügt es
über einen Hygrostat, an dem du den Komfortwert einstellen kannst.
>Wo bleibt das Wasser was der Luft entzogen wird?
Sammelbehälter, den du ab und an entleeren musst.
>Funktioniert es ganz ohne Chemie?
Ja.
Volker
--
Im uebrigen bin ich der Meinung, dass TCPA verhindert werden muss.
www.againsttcpa.com
> Wasser hat eine sehr hohe Wärmekapazität, kühlt also besser.
Wasserdampf aber nicht, zudem ist das eh zuwenig um einen deutlichen
Einfluss zu haben.
Gruß Dieter
> [...]
> Mein Bad hat nichtmal ein Fenster, nur den Luftschacht wo ich zur
> Verstärkung noch einen Ablüfter montiert habe. An dem merkt man auch
> wieweit doppelverglaste Fenster heute künstlich undicht sind, bei Wind
> dreht der sich von selbst.
Zu gute Abdichtung kann auch für stehende Luft und vermehrt
Schimmelbildung sorgen.
> [...]
> Ich hatte für die Küche neue Auslegware gekauft, die dünstete übles aus
> und ich machte über den Werktag Durchzug.
Mein neuerer PC dünstet auch immer noch aus, er ist jetzt bald ein Jahr
alt und selbst der Karton riecht noch, aber nicht unangenehm, finde ich.
> Knüppeltrockene Luft von
> draussen wurde durch die warmen Wände erwärmt und nochmals entfeuchtet.
Also wenn ich im Winter mal auf die Außenluftfeuchtigkeit schaue, dann
staune ich oft, denn die ist meist deutlich feuchter, als es beim Lüften
in den Räumen wird. Oft meine ich mich an Werte von ca. 80% rel.
Außenluftfeuchtigkeit zu erinnern.
Mich wundert immer wieder, wieso es dann im Winter drinnen so trocken wird.
> So trockene Luft brennt in den Augen und verursacht einen trockenen
> Husten.
Außerdem kenn ich es noch, daß die Haut trocken wird, besonders an den
Händen, vorallem wenn man diese oft wäscht.
> [...]
> Dann laufen auch beide Venta und sorgen für 50 - 60%rel, die sind
> ziemlich schnell und waschen noch Staub aus der Luft heraus. [...]
Luftbefeuchter?
Über die Dinger hab ich aber auch gehört, das sich Bakterien und Pilze
drinn festsetzen können und so die Raum-/Lufthygiene verschlechtert
werden kann.
> Sofern nicht Hochsommer ist und draussen 30° / 70%rel lauern, da hat man
> in der Wohnung schnell über 80%rel durch die Luftabkühlung.
So schlimm wars hier glücklicherweise dieses Jahr noch nicht. Den Sommer
fand ich bisher eher eine große Enttäuschung, was die Temperaturen
betrifft. Ich hatte im Raum bisher gerade mal maximal ca. 26°C und das
auch nur etwa einen Tag. Meist pendelt die Temperatur hier zwischen etwa
23-25°C und zwischen 24-25°C fühle ich mich am wohlsten, also hab ich
extra dann groß gelüftet, wenn es draußen am wärmsten war. Nichtmal die
Heizkörper hab ich abgedreht, könnte sein, daß die morgens mal kurz
lauwarm werden.
> Gestern
> änderte sich das Wetter, klarer Himmel Nachts bei 15° und trockerere
> Luft. Habe nun 21° / 57%rel in der Wohnung, aber irgendwo muss gleich
> die Wäsche hin und draussen im Pollenflug ist keine gute Idee.
Bei 21°C würde ich massiv frieren.
Was die Wäsche betrifft, die steht hier im Wohnzimmer, sogar in der Nähe
des Hygrometers und trotzdem hält sich die Luftfeuchtigkeit einigermaßen
in Grenzen. Allerdings trocknet sie wirklich gerade eher langsam.
Vom Trocknen auf dem Balkon halte ich persönlich nichts, erstmal wäre es
mir da viel zu dreckig, dazu noch die Pollen und obendrein wäre der
Wäscheständer dort vielleicht noch ein beliebter Landeplatz für Vögel,
die dann vielleicht noch was darauf hinterlassen... alles schon erlebt.
:-/ Und wenns draußen eh so feucht ist, wird sie da vermutlich auch
nicht deutlich besser trocknen als drinnen.
> [...]
> Schlimmer sind wohl der Küchenmülleimer, Handtücher und feuchte Wäsche.
> Bei solchen Extremklima läuft die Bakterienzucht an, ein Grund mehr die
> Wäsche schnell umgehend trocken zu bekommen. Teppich bindet auch Stäube
> und Pollen, Zeugs was bei Laminat frei durch die ganze Wohnung wirbelt.
Laminat sieht zwar schön aus, aber es ist oftmals bestimmt eine Zumutung
für den jenigen der darunter wohnt.
Das Staubproblem kann sicherlich noch hinzukommen, man kann zwar
wischen, aber dann geht bestimmt die Luftfeuchtigkeit wieder in die Höhe
und immer alles zum Wischen freiräumen zu müssen ist ja auch nervig.
> [...]
> Das ansteigen kommt dann aus Teppichen und Möbeln, verbraucht sich aber
> auch wenn man lange genug gelüftet hat. Im Winter ist das andersherum,
> die Luftfeuchte will erst garnicht steigen, wenn genug gepuffert ist
> gehts dann aber ziemlich schnell.
Im Winter steigt die Raumluftfeuchtigkeit auch wieder an, wenn die
Fenster etwas zu sind.
Jetzt bin ich bei etwa 48% rel. Luftfeuchtigkeit angelangt, aber wenn
die Sonne weg geht, wirds wohl wieder feuchter draußen und damit auch
drinnen, dann mach ich spätestens zu.
> [...]
> Wer Kellerräume hat, kann sowas auf jeden Fall gebrauchen. Es trocknet
> während es dezent heizt und muffige Feuchte verschwindet. [...]
Zeitweilig bin ich mal in Keller gezogen, war zwar immer schön kühl
dort, auch bei größter Hitze draußen, aber die Luftfeuchtigkeit war
extrem, gerade wenns draußen geregnet hatte und dazu kommt noch, das
radioaktive Gas Radon.
> [...]
> Hier müsste schon jemand mit Hubsteiger oder sehr langer Leiter kommen,
> dazu so leise das es kein Nachbar merkt.
Naja, es gab schon die verblüffendsten Fälle und auf Nachbarn würde ich
mich auch nie verlassen wollen.
Mit Pech verirrt sich dann auch mal eine Fledermaus nach drinnen und die
können gefährliche Krankheiten übertragen.
> In der Hitze ersticken möchte
> ich irgendwie auch nicht. Tags kann man schon nicht lüften, dann muss es
> wenigstens Nachts passieren. [...]
Ist es Tags wirklich so heiß bei Dir draußen?
Ich wäre ja froh, wenn der Sommer noch kommt. ;-)
> Luftbefeuchter?
> Über die Dinger hab ich aber auch gehört, das sich Bakterien und Pilze
> drinn festsetzen können und so die Raum-/Lufthygiene verschlechtert
> werden kann.
Hallo
das entscheidende Wort ist "kann", obs wirklich soweit kommt, hängt
davon ab, wie gründlich die Geräte gewartet werden und ob die
empfohlenen Zusätze verwendet werden. Im schlimmsten Fall kann so ein
Luftwäscher die tödlichen Legionellen ausbrüten und in der Raumluft
verteilen.
>> Schlimmer sind wohl der Küchenmülleimer, Handtücher und feuchte Wäsche.
>> Bei solchen Extremklima läuft die Bakterienzucht an, ein Grund mehr die
>> Wäsche schnell umgehend trocken zu bekommen. Teppich bindet auch Stäube
>> und Pollen, Zeugs was bei Laminat frei durch die ganze Wohnung wirbelt.
So isset!
> Mit Pech verirrt sich dann auch mal eine Fledermaus nach drinnen und die
> können gefährliche Krankheiten übertragen.
Oh, nicht die alten Horrorgeschichten! Grundsätzlich kann jedes Wildtier
- auch ein Igel oder ein kleiner Vogel - Träger von Krankheitserregern
sein. Doch zur Panik besteht überhaupt kein Grund. Auch die immer wieder
auftretenden Meldungen über "tollwütige" Fledermäuse sind aufgebauschte
Geschichten. Zwar wurde tatsächlich bei einigen Tieren, vor allem bei
Breitflügelfledermäusen, ein Virus gefunden, doch dieses ist nicht
identisch mit dem Tollwutvirus von Hund oder Fuchs. Trotzdem sollte man
keine Fledermaus mit bloßen Händen anfassen, denn dann versucht sie
natürlich ihre Haut zu retten und beißt. Normalerweise ist es ja auch
nicht notwendig, ja sogar verboten eine Fledermaus anzufassen. Sollte es
dennoch nötig sein, etwa wenn man einem entkräfteten, kranken oder
verletzten Tier helfen will, sollte man feste Handschuhe anziehen. Falls
Sie ein solches Tier finden und nicht anfassen wollen, rufen Sie uns an.
Wir helfen Ihnen umgehend. Somit besteht keinerlei Grund zur Sorge um
die Gesundheit, wenn Fledermäuse ein Haus als Quartier auserkoren haben.
Daher bitte wir Sie herzlich, den Tiere Ihre Gastfreundschaft zu
gewähren. Mit ein wenig Toleranz können Mensch und Fledermaus in guter
Nachbarschaft gemeinsam leben
gh
[---]
>Laminat sieht zwar schön aus, aber es ist oftmals bestimmt eine Zumutung
>für den jenigen der darunter wohnt.
Warum denn eigentlich?
> ..das lässt wiederum den Verdacht aufkommen, dass in der beheizten
> Luft vor allem die relative Feuchte verringert wird.
Nein das ist die Verlustleistung der Kältemaschine, die kühlt erst die
Luft runter damit Wasser ausfällt. Dann durchläuft die Luft auch das
zweite Register und wird wieder erwärmt. Ohne die Verlustleistung gäbe
das 1:1.
> Raum angepasste Klimaanlage die die Feuchtigkeit gleich mit der Abluft
> nach draussen leitet.
Der elektrische Energieaufwand ist x2 bis x3, dazu kommt die Frage wo
man das betreiben kann. Überall Löcher in die Wand ist nicht der Hit,
der Abluftschlauch muss irgendwohin.
> 0,8l/h kommt mir sehr hoch vor!
Es ist auch ein ziemlich leistungsstarkes Gerät, der Behälter regnet im
Nu voll und muss häufig entleert werden. Mit 60qm wird es gut fertig:)
> Ich verwende einen Luftentfeuchter, der ca. 10 Liter in 24h aufnimmt.
> * Leistungsaufnahme: 175 W bei 20°C / 60% rF
Hier gemessene 300W bei höchster Stufe, davon gehen 35W auf den Lüfter
und der Rest auf den Kompressor.
> Zu gute Abdichtung kann auch für stehende Luft und vermehrt
> Schimmelbildung sorgen.
Aus diesem Grund hängen hier die Hygrometer, ich behalte die Werte im
Auge und mach was wenn es kritisch wird.
> Mich wundert immer wieder, wieso es dann im Winter drinnen so trocken
> wird.
Schau Dir mal die Sättigungskurve der Luft an, die 100%rel sind stark
von der Temperatur abhängig. Wenn im Winter 80% bei 2° draussen sind,
dann wird daraus drinnen bei 20° ein Nichts. So kann zuviel lüften im
Winter kontraproduktiv sein, es wird zu trocken und die Wände kühlen
auch noch aus.
> Außerdem kenn ich es noch, daß die Haut trocken wird, besonders an den
> Händen, vorallem wenn man diese oft wäscht.
Die Fernsehwerbung weiss das auch, die Spots für Feuchtigkeitscremes
sind der Renner. Wer hat schon Hygrometer und bemerkt das er 30%rel in
der Wohnung hat?
> Luftbefeuchter?
> Über die Dinger hab ich aber auch gehört, das sich Bakterien und Pilze
> drinn festsetzen können und so die Raum-/Lufthygiene verschlechtert
> werden kann.
Darum werden sie alle 14 Tage grundgereinigt, im Betrieb kommt ein
chemischer nicht flüchtiger Zusatz (Benzalkoniumchlorid) hinein der das
Wasser sauber hält.
> Temperatur hier zwischen etwa 23-25°C und zwischen 24-25°C fühle ich
> mich am wohlsten, also hab ich extra dann groß gelüftet, wenn es
Der Sommer ist echt eine Pleite, meine 3 Wochen Urlaub vorbei und es gab
nur ein paar schöne Tage. Noch 2 Monate kann es gut werden, dann gehts
Richtung Herbst. 21:30 und schon fast komplett dunkel draussen, jetzt
15% bei 80%rel. Drinnen sind durch die aufgeheizten Wände von selber 23°
oder etwas drüber.
> draußen am wärmsten war. Nichtmal die Heizkörper hab ich abgedreht,
> könnte sein, daß die morgens mal kurz lauwarm werden.
Die stehen hier auf Stufe 1 was eine Reaktion bei 14° bedeutet.
> hinterlassen... alles schon erlebt. :-/ Und wenns draußen eh so
> feucht ist, wird sie da vermutlich auch nicht deutlich besser
> trocknen als drinnen.
Dauert viele Tage draussen, drinnen hat man zumindest meist die
geringere Luftfeuchte. Heute habe ich im Bad die Wäsche in 6 Stunden
getrocknet, einfach den Entfeuchter reingestellt und die Wäschefunktion
aktiviert:)
> Im Winter steigt die Raumluftfeuchtigkeit auch wieder an, wenn die
> Fenster etwas zu sind.
Da trockne ich Wäsche gerne in der ganzen Wohnung, selbst eine
Vollwäsche reicht nicht für 60%rel.
> Jetzt bin ich bei etwa 48% rel. Luftfeuchtigkeit angelangt, aber wenn
> die Sonne weg geht, wirds wohl wieder feuchter draußen und damit auch
> drinnen, dann mach ich spätestens zu.
Du hast eindeutig das bessere Wetter, was hier an Wasser trotz Wärme
runtergeht ist unglaublich. Monsum oder wie nennt man das noch?
> Zeitweilig bin ich mal in Keller gezogen, war zwar immer schön kühl
> dort, auch bei größter Hitze draußen, aber die Luftfeuchtigkeit war
> extrem, gerade wenns draußen geregnet hatte und dazu kommt noch, das
> radioaktive Gas Radon.
Für bewohnte Keller werden Raumluftentfeuchter sehr empfohlen, zum einen
wegen der Entfeuchtung und noch wegen der Abwärme.
> Mit Pech verirrt sich dann auch mal eine Fledermaus nach drinnen und
> die können gefährliche Krankheiten übertragen.
Nichtmal Fliegen und Mücken, alles ist mit Fliegengittern ausgerüstet:)
> Ist es Tags wirklich so heiß bei Dir draußen?
Geht meist bis 30°, aber immer wieder Wolken und Regen massenweise das
es dampft und qualmt.
> Ich wäre ja froh, wenn der Sommer noch kommt. ;-)
SO einen Sommer möchtest Du bestimmt nicht haben, komme mir vor wie
in den Tropen:-O
> Dir ist aber schon klar, dass warme Luft mehr Wasser aufnehmen kann
> wie kalte?
Ja aber das kann nicht zum Schluss führen jetzt per Heizung die Wohnung
auf 30° zu bringen, heute hat es hier stundenlang bei 26° geregnet.
> du Tags über die Fenster auch öffnen würdest (wenigstens bis 10...11
> Uhr), würde die bewegte warme Luft (auch wenn sie feucht ist) die
Das ginge nur wenn es Tags draussen mal wieder trocken ist, sonst
puffere ich mir noch mehr Feuchte in die Wohnung rein. Diese Wetterlage
ist schon reichlich fies.
> Fenster raus. Ein Belzebud, der sich die Isolationsvorschriften
> ausgedacht hat, ohne auf die Folgen hinzuweisen...
Ob das heute beim sozialen Wohnungsbau beachtet wird wage ich zu
bezweifeln, nichtmal in neuen Häusern bauen die Leute sich sowas ein.
> Der Grund: Der Mensch schwitzt jeden Tag etwa 1 bis 2 Liter Wasser aus
> dem Körper, Pflanzen verdunsten zusätzlich Wasser. Diese Feuchtigkeit
> muss raus aus der Wohnung, die Folge: Es muss gelüftet werden. Wenn
Im Winter reiche ich und die Pflanzen meist nichtmal für 30%rel, dann
laufen beide Venta um wenigstens 50%rel zu erreichen. Bei einem
Wintersturm kommt durch die geschlossenen Fenster soviel Zugluft das die
Luftfeuchte noch weiter fällt. Im Sommer belastet diese Luftfeuchte
natürlich zusätzlich.
> da aufheizen muss. Weiterer Vorteil einer Lüftungsanlage: Dadurch,
> dass Lüftungsluft geheizt wird, kühlen die Wände nicht mehr aus, das
> Haus ist im Inneren kaum noch Temperaturschwankungen ausgesetzt.
Einigermassen gleiche Werte versuche ich auch jetzt zu erreichen, aber
es steht nur Zentralheizung und Fenster zur Verfügung. Die
Lufttemperaturen kriegt man hin, die Feuchtewerte die daran hängen
erfordern Zusatzgeräte.
> All diese Komponenten sind jahrelang erprobt und werden in vielen
> Bürohäusern genau so eingesetzt (meist noch in Kombination mit
> Kühlaggregaten für eine komplette Klimaanlage), es sind also keine
> Hirngespinste, so wie sie von den Ökofreaks kommen.
In einem Bürohaus mit so einer Komplettanlage habe ich 4 Jahre
gearbeitet, früh wurde erkannt wieviel Strom das kostet. Im Sommer wurde
die Zentralwärme und im Winter die Zentralkälte ganz abgestellt. Also
sass man im Winter bei Sonneneinstrahlung mit 35° im Büro, im Sommer bei
Tiefdruck dann bei 16°. So oft war ich mein ganzes Leben noch nicht
krank. Dazu gammelten laufen die Rohrleitungen durch, es regnete die
Büros voll.
Vielleicht zählt das zu den Gründen warum solche Anlagen nicht im
breiten Stil verbaut werden.
> Sammelbehälter, den du ab und an entleeren musst.
>
>>Funktioniert es ganz ohne Chemie?
>
> Ja.
Jain, ein Kältemittel ist schon vorhanden, welches bei der Entsorgung
des Gerätes fachgerecht entsorgt werden will...
Eben. Ein Luftentfeuchter kühlt die Luft, dabei entsteht Kondenswasser
und reichlich Abwärme. Effektiv wird die Bude also wärmer, denn um Luft
1 Grad zu kühlen braucht man so viel Energie wie für das Erhitzen um 3
Grad...
Aber wir isolieren Häuser so gut, dass wir anschließend viel Energie
reinstecken um es in ihnen auszuhalten... ;-)
> > Mit Pech verirrt sich dann auch mal eine Fledermaus nach drinnen und
> > die können gefährliche Krankheiten übertragen.
> Oh, nicht die alten Horrorgeschichten! Grundsätzlich kann jedes
...
Ist der Text von http://www.bskw.de/tier/fm-faq.htm
?
Ghougle fand 3 Treffer, der zweite ist eine 404 und der 3. irgendwas
in Word.
Dass Fledermaustollwut nicht mit normaler Tollwut identisch ist, macht
sie übrigens nicht harmlos. Und da die öffentliche Meinung gerade
dabei ist, Fledermäuse als Kuscheltiere zu entdecken [1], sollte man
zumindest aufpassen.
[1] Ähnlich wie Wölfe (die dort, wo sie auftauchen, von den Anwohnern
gefüttert und so in die Nähe von Ansiedlungen gelockt werden, wo man
sie eigentlich nicht will).
Ralf
--
GS d->? s:++>+++ a+ C++++ UL+++ UH++ P++ L++ E+++ W- N++ o-- K-
w--- !O M- V- PS+>++ PE Y+>++ PGP+ !t !5 !X !R !tv b+++ DI+++
D? G+ e++++ h+ r? y?
Günter Hackel wrote:
> Tom M. wrote:
> [...]
>> [...] Mit Pech verirrt sich dann auch mal eine Fledermaus nach drinnen und
>> die können gefährliche Krankheiten übertragen.
>
>
> Oh, nicht die alten Horrorgeschichten! Grundsätzlich kann jedes Wildtier
> - auch ein Igel oder ein kleiner Vogel - Träger von Krankheitserregern
> sein. Doch zur Panik besteht überhaupt kein Grund. Auch die immer wieder
> auftretenden Meldungen über "tollwütige" Fledermäuse sind aufgebauschte
> Geschichten.
Also in Bezug auf Fledermäuse meinte ich durchaus das Tollwutrisiko. Da
es sich dabei um ein Virus mit 100% Sterblichkeitsquote handelt, sofern
die Krankheit ausgebrochen ist, ist damit gar nicht zu spaßen und ich
finde es nicht übertrieben diese Tiere von sich fernzuhalten, auch wenn
es vermutlich nur wenige haben könnten.
Insgesamt hab ich aber schon gehört, daß Fledermäuse als _das_
Virusreservoir für Tollwut vermutet werden.
> Zwar wurde tatsächlich bei einigen Tieren, vor allem bei
> Breitflügelfledermäusen, ein Virus gefunden, doch dieses ist nicht
> identisch mit dem Tollwutvirus von Hund oder Fuchs.
Aber meinen Informationen zufolge ist es auf den Menschen übertragbar
und genauso 100%ig tödlich wie andere Tollwutviren.
> Trotzdem sollte man
> keine Fledermaus mit bloßen Händen anfassen, denn dann versucht sie
> natürlich ihre Haut zu retten und beißt.
Ich hab auch schon von Fällen gehört wo die Infektion wohl über die Luft
stattgefunden haben soll, eventuell feine Partikel die von den
Schleimhäuten aufgenommen werden und das Virus so in den Körper schleusen.
> Normalerweise ist es ja auch
> nicht notwendig, ja sogar verboten eine Fledermaus anzufassen. Sollte es
> dennoch nötig sein, etwa wenn man einem entkräfteten, kranken oder
> verletzten Tier helfen will, sollte man feste Handschuhe anziehen. Falls
> Sie ein solches Tier finden und nicht anfassen wollen, rufen Sie uns an.
> Wir helfen Ihnen umgehend. Somit besteht keinerlei Grund zur Sorge um
> die Gesundheit, wenn Fledermäuse ein Haus als Quartier auserkoren haben.
> Daher bitte wir Sie herzlich, den Tiere Ihre Gastfreundschaft zu
> gewähren. Mit ein wenig Toleranz können Mensch und Fledermaus in guter
> Nachbarschaft gemeinsam leben [...]
Tierschutz ist ja schön und gut, aber dabei sollten Gesundheitsrisiken
nicht vernachlässigt werden. So ist es ja teils wohl auch verboten
Tauben zu füttern und wer möchte die Viecher oder Ratten schon in seiner
Umgebung haben?
Na wegen dem Trittschall, ebenso wegen Schurrgeräuschen, auf Teppich
wird vieles stark gedämpft.
>> Dir ist aber schon klar, dass warme Luft mehr Wasser aufnehmen kann
>> wie kalte?
>
> Ja aber das kann nicht zum Schluss führen jetzt per Heizung die Wohnung
> auf 30° zu bringen, heute hat es hier stundenlang bei 26° geregnet.
Und? Nebel herrschte aber wohl nicht, oder? Wenn du Nebel hast, ist die
Luft mit Wasser gesättigt, ansonsten kann sie grundsätzlich noch eine
Menge Wasser aufnehmen, selbst wenn sie 80% Luftfeuchtigkeit haben
sollte. An warmen Stunden sogar weit mehr wie an kühlen Stunden.
>> du Tags über die Fenster auch öffnen würdest (wenigstens bis 10...11
>> Uhr), würde die bewegte warme Luft (auch wenn sie feucht ist) die
>
> Das ginge nur wenn es Tags draussen mal wieder trocken ist, sonst
> puffere ich mir noch mehr Feuchte in die Wohnung rein. Diese Wetterlage
> ist schon reichlich fies.
Vielleicht kommt ja deine Feuchtigkeit in deiner Wohnung auch woanders
her. Wenn es im Winter in deiner Wohnung trockene Luft gibt, liegt es
sicher nicht an der Außenluft, die ist meist feuchter wie im Sommer
(zumindest relativ), sondern daran, dass deine Heizung die Luft in der
Wohnung trocknet und somit viel Feuchtigkeit aufnehmen kann, man also
ohne Ende nachfeuchten kann, um ein einigermaßen angenehmes Wohnklima zu
bekommen.
>> Der Grund: Der Mensch schwitzt jeden Tag etwa 1 bis 2 Liter Wasser aus
>> dem Körper, Pflanzen verdunsten zusätzlich Wasser. Diese Feuchtigkeit
>> muss raus aus der Wohnung, die Folge: Es muss gelüftet werden. Wenn
>
> Im Winter reiche ich und die Pflanzen meist nichtmal für 30%rel, dann
> laufen beide Venta um wenigstens 50%rel zu erreichen. Bei einem
> Wintersturm kommt durch die geschlossenen Fenster soviel Zugluft das die
> Luftfeuchte noch weiter fällt.
Garantiert nicht durch die Außenluft. Mache mal für eine halbe Stunde im
Winter ein Fenster auf und schaue dir den Feuchtigkeitsmesser an, sehr
wahrscheinlich steigt die Luftfeuchtigkeit im Raum in dem Maße, wie die
Temperatur im Raum fällt...
> Im Sommer belastet diese Luftfeuchte
> natürlich zusätzlich.
Die du dir in der kühlen Nacht in die Wohnung holst und Tagsüber nicht
wieder raus lässt. Natürlich könnte auch das Dach undicht sein und dies
ein Grund für eine klanmme Wohnung sein...
>> da aufheizen muss. Weiterer Vorteil einer Lüftungsanlage: Dadurch,
>> dass Lüftungsluft geheizt wird, kühlen die Wände nicht mehr aus, das
>> Haus ist im Inneren kaum noch Temperaturschwankungen ausgesetzt.
>
> Einigermassen gleiche Werte versuche ich auch jetzt zu erreichen, aber
> es steht nur Zentralheizung und Fenster zur Verfügung. Die
> Lufttemperaturen kriegt man hin, die Feuchtewerte die daran hängen
> erfordern Zusatzgeräte.
Naja, wenn du meinst...
>> All diese Komponenten sind jahrelang erprobt und werden in vielen
>> Bürohäusern genau so eingesetzt (meist noch in Kombination mit
>> Kühlaggregaten für eine komplette Klimaanlage), es sind also keine
>> Hirngespinste, so wie sie von den Ökofreaks kommen.
>
> In einem Bürohaus mit so einer Komplettanlage habe ich 4 Jahre
> gearbeitet, früh wurde erkannt wieviel Strom das kostet. Im Sommer wurde
> die Zentralwärme und im Winter die Zentralkälte ganz abgestellt. Also
> sass man im Winter bei Sonneneinstrahlung mit 35° im Büro,
Eine Klimaanlage ist immer teuer und der Effekt einer Anlage wird nicht
besser, wenn man sie falsch betreibt, was aber wohl sicher weniger der
Anlage anzukreiden ist.
> Vielleicht zählt das zu den Gründen warum solche Anlagen nicht im
> breiten Stil verbaut werden.
Sie gibt es öfter wie du glauben magst. Und nicht alle sind schlecht
ausgeführt. Sie müssen allerdings ein wenig betreut werden, wie ich
schon anführte...
Eric Wick schrieb:
> Aus diesem Grund hängen hier die Hygrometer, ich behalte die Werte im
> Auge und mach was wenn es kritisch wird.
welche Hygrometer kannst du empfehlen?
Möchte mir demnächst ein paar anschaffen.
> Der Sommer ist echt eine Pleite, meine 3 Wochen Urlaub vorbei und es gab
> nur ein paar schöne Tage.
du sagst es, meine 4 Wochen sind auch rum und ich habe heute wieder
meinen 1.Arbeitstag :-(
>Jain, ein Kältemittel ist schon vorhanden, welches bei der Entsorgung
>des Gerätes fachgerecht entsorgt werden will...
Erbsenzähler! ;-)
> Luft mit Wasser gesättigt, ansonsten kann sie grundsätzlich noch eine
> Menge Wasser aufnehmen, selbst wenn sie 80% Luftfeuchtigkeit haben
> sollte. An warmen Stunden sogar weit mehr wie an kühlen Stunden.
Natürlich kann die Luft noch mehr Feuchte aufnehmen, aber es heisst auch
das bei 70 - 80% die Gefahr von Schimmel und Bakterienbrut erheblich
ansteigt. Das mit den Bakterien kann ich hier in Handtüchern und
Waschlappen nach ein paar Stunden nachvollziehen, die müffeln ekelhaft.
> Garantiert nicht durch die Außenluft. Mache mal für eine halbe Stunde
> im Winter ein Fenster auf und schaue dir den Feuchtigkeitsmesser an,
> sehr wahrscheinlich steigt die Luftfeuchtigkeit im Raum in dem Maße,
> wie die Temperatur im Raum fällt...
Merke den Versuch für den Winter vor, durch das stärkere
Temperaturgefälle kippt die Luftfeuchte drinnen beim lüften ebenfalls
leicht mit ab. Nach schliessen der Fenster wärmen die Wände die Luft
wieder auf und die Feuchte fällt ins bodenlose. Das sagen mir hier die
Hygrometer und fast alle haben vom Winter noch die Low Werte
gespeichert. 17.8 / 32.2% ist so ein Wert.
Ich glaube viele Menschen sitzen diesem Irrglauben auf, im Winter lüften
sie wie die Berserker und wundern sich dann über bronchiale Beschwerden
und Risse in den Möbeln.
> Die du dir in der kühlen Nacht in die Wohnung holst und Tagsüber nicht
> wieder raus lässt. Natürlich könnte auch das Dach undicht sein und
> dies
> ein Grund für eine klanmme Wohnung sein...
Ja die Feuchte kommt Nachts beim Durchzug rein, man will eigentlich die
Kälte aber die Feuchte gibts gleich kostenlos mit. Tags würde man sich
30° reinlüften, die ziehen dann in die Wände und sind nach einer Woche
auch Nachts nicht mehr wegzukriegen. Tags lüftet es effektiver weil
durch die Sonnenthermik starker Wind herrscht, Nachts ist absolute
Flaute.
Das Dach meiner Wohnung ist eine Betonplatte zur nächsten Wohnung, da
wohnen Frostbüddel die auch im Sommer fast noch heizen.
> Eine Klimaanlage ist immer teuer und der Effekt einer Anlage wird
> nicht besser, wenn man sie falsch betreibt, was aber wohl sicher
> weniger der Anlage anzukreiden ist.
Das Einsparpotenzial lag irgendwo bei einer halben Mio Euro Stromkosten
pro Jahr, da murksen Firmen dann gerne herum:-(
> Sie gibt es öfter wie du glauben magst. Und nicht alle sind schlecht
> ausgeführt. Sie müssen allerdings ein wenig betreut werden, wie ich
> schon anführte...
Die Kosten müssen vor allem getragen werden, durch alternative
Zusatzenergien wird das ganze unterm Strich günstiger.
Eric Wick schrieb:
nochmals eine kurze Bitte:
> Das sagen mir hier die
> Hygrometer und fast alle haben vom Winter noch die Low Werte
> gespeichert. 17.8 / 32.2% ist so ein Wert.
welche Hygrometer setzt du ein und wie überprüfst du deren Werte auf
Richtigkeit?
Danke!
--
> Juergen Bors wrote:
>
>>Jain, ein Kältemittel ist schon vorhanden, welches bei der Entsorgung
>>des Gerätes fachgerecht entsorgt werden will...
>
> Erbsenzähler! ;-)
Durchaus nicht. Die Entsorgung kann erhebliche Kosten verursachen,
zumindest aber reichlich Umstände und zum Glück machen sich immer mehr
Menschen Gedanken um die Umwelt und würden das Zeugs nicht einfach in
die Atmosphäre ablassen.
gh
> welche Hygrometer kannst du empfehlen?
Hier hängen von Conrad die BestNr 650239. Kosten jetzt 17.95, gut
ablesbar weil grosses Display. Speichert min und max Werte, Batterien
halten lange. Stellt man alle 4 zusammen, zeigen sie gleiche Werte an
was auf einigermassen geringe Abweichungen hindeutet. Das kleinere
Modell 646065 würde ich mir heute auch kaufen.
> Möchte mir demnächst ein paar anschaffen.
Ist schon praktisch, vor allem wenn überall eines hängt und man Sommer
wie Winter auf einen Blick erkennt ob das Raumklima okay ist. Im Moment
ist hier wieder trocken bei 19°, Durchzug sorgt für 20° / 52%rel in den
Räumen. Da brauche ich den Entfeuchter nicht einzuschalten und spare
Strom.
> du sagst es, meine 4 Wochen sind auch rum und ich habe heute wieder
> meinen 1.Arbeitstag :-(
War hart morgens auf dem Bett zu kommen, vor allem weils dunkel ist und
erst gegen 5:30 merklich heller wird. Jetzt muss erstmal wieder die
Routine anlaufen, dann auf vernünftigen Feierabend geachtet werden gegen
zuviele Überzeit. Wenn wenigstens das Wetter spitze wäre, könnte man
über UOB nachdenken.
ich tendierte zum Testsieger der Stiftung Warentest.
* Rosted Hygro* das sowohl Aussen als Innen per Funk die
Luftfeuchtigkeit anzeigt.
...patentierte Funktion "Außen-Luftfeuchtigkeit bei Innentemperatur"
gibt an, ob das Wohnklima durch Lüften verbessert werden kann.
Kostet aber schlappe 40,00€ :-(
Habe aktuell 46%rF bei 23,9°C.
(mit Billig Hygrometer gemessen)
--
>Durchaus nicht. Die Entsorgung kann erhebliche Kosten verursachen,
[restliches Geschwurbel entsorgt]
Die Bedeutung eines Smileys ist dir bekannt?
Und n
selbstverfreilich erwarte auch ich, dass das Kältemittel aus solchen
Maschinen *umweltgerecht* entsorgt wird.
Thomas Kammerer schrieb:
> Hallo Eric,
>
> Eric Wick schrieb:
>
> nochmals eine kurze Bitte:
>
>> Das sagen mir hier die
>> Hygrometer und fast alle haben vom Winter noch die Low Werte
>> gespeichert. 17.8 / 32.2% ist so ein Wert.
>
>
> welche Hygrometer setzt du ein und wie überprüfst du deren Werte auf
> Richtigkeit?
Dass im Winter (ab Weihnachten, wenn die Bude allmählich ausgetrocknet
ist und es draußen friert) die unbehandelte Luft in geheizten Räumen
durchaus unter 30% r.F. fallen kann, sagt auch mein
Schleuder-Psychrometer, nach dem ich die anderen "Schätzgeräte" stelle.
Bei Dauerfrost muss befeuchtet werden, weil die Außenluft nur noch 10%
der Sommerfeuchte (absolut) mitbringt. Menschliche Verdunstung, kochen,
waschen usw. reichen dann nicht mehr aus.
Ernst-Peter
> Durchaus nicht. Die Entsorgung kann erhebliche Kosten verursachen,
Naja seit der Müllreform darf Privatmensch hier in HH auch
Kältemaschinen zum Bauhof der Stadtreinigung bringen.
> [...]
> Dass im Winter (ab Weihnachten, wenn die Bude allmählich ausgetrocknet
> ist und es draußen friert) die unbehandelte Luft in geheizten Räumen
> durchaus unter 30% r.F. fallen kann, sagt auch mein
> Schleuder-Psychrometer, nach dem ich die anderen "Schätzgeräte" stelle.
> Bei Dauerfrost muss befeuchtet werden, weil die Außenluft nur noch 10%
> der Sommerfeuchte (absolut) mitbringt. Menschliche Verdunstung, kochen,
> waschen usw. reichen dann nicht mehr aus.
> Ernst-Peter
So kraß ist es im Winter bei mir nur, wenn ich längere Zeit ein Fenster
offen hatte. Bei geschlossenen Fenstern hatte ich ca. 42-50% rel.
Luftfeuchtigkeit drinnen.
Aber bei unserem Mischma(t)schwetter der letzten Jahre wohl auch kein
Wunder, an längeren Dauerfrost kann ich mich gar nicht mehr erinnern.
> ich tendierte zum Testsieger der Stiftung Warentest.
> * Rosted Hygro* das sowohl Aussen als Innen per Funk die
> Luftfeuchtigkeit anzeigt.
Damit könnte man auch 2 Räume überwachen, gut platziert rechnet sich
wohlmöglich schnell. Zwischen den Räumen gibts bei geschlossenen
Fenstern geradezu Klimazonen, warm und trocken steht kühl und feucht
gegenüber. Die Wärmeenergie in den Wänden von den heissen Tagen ist
immernoch beachtlich. Über mir wird aber schon wieder geheizt, was durch
die unisolierten Rohre hier ebenfalls wirkt:-/
> ...patentierte Funktion "Außen-Luftfeuchtigkeit bei Innentemperatur"
> gibt an, ob das Wohnklima durch Lüften verbessert werden kann.
Das ist vernünftig, von der Hausverwaltung kam auch ein Flyer zum lüften
und heizen herum. Darin wird von 40-60%rel als gutes Raumklima
gesprochen. Bei korrekter Luftfeuchte staubt es übrigens deutlich
weniger.
> Habe aktuell 46%rF bei 23,9°C.
> (mit Billig Hygrometer gemessen)
Hier sind es überall noch fast 22.5° bei 52%, würde gerne unter 21°
kommen aber das ist wirklich schwer.
> [...]
> Damit könnte man auch 2 Räume überwachen, gut platziert rechnet sich
> wohlmöglich schnell.
Also ein Hygrometer draußen hätte ich auch sehr gerne, nur mag ich keine
Funkgeräte und ein Kabel rauslegen stell ich mir auch nicht so schön vor.
Bisher erfrage ich mir die Außenwerte für meine Region bei
www.wetteronline.de .
> Zwischen den Räumen gibts bei geschlossenen
> Fenstern geradezu Klimazonen, warm und trocken steht kühl und feucht
> gegenüber.
Nicht das es nachher drinnen noch ein Gewitter gibt! *SCNR* ;-)
Diesen Gedanken hatte ich schon öfter und wo wir gerade vom Klima
sprechen, wäre es eigentlich möglich in geschlossenen Räumen künstlich
ein Gewitter zu erzeugen? Wenn ja, wie groß müßten die Räume sein?
> Die Wärmeenergie in den Wänden von den heissen Tagen ist
> immernoch beachtlich.
Sei doch froh, so sparst Du Dir eventuell länger das Heizen.
> Über mir wird aber schon wieder geheizt, was durch
> die unisolierten Rohre hier ebenfalls wirkt:-/
Ich heize auch wieder, allerdings läuft die Zentralheizung nicht so
dolle. Letzte Nacht sind die Pumpen wohl schon angelaufen, aber die
Heizkörper wurden gar nicht warm, obwohl sie auf Stufe 5 stehen. Heute
früh wurden sie dann erst warm, nachdem es sich draußen wohl doch
deutlich abgekühlt hatte.
> [...]
> Hier sind es überall noch fast 22.5° bei 52%, würde gerne unter 21°
> kommen aber das ist wirklich schwer. [...]
Warum willst Du es so kalt haben?
Ich hab gerade noch ca. 24,5°C und bin froh drüber.
Ich rechne aber nicht damit, daß die heißen Tage für diesen Sommer schon
vorbei sind.
Tom M. schrieb:
> Eric Wick wrote:
>
>> [...]
>> Damit könnte man auch 2 Räume überwachen, gut platziert rechnet sich
>> wohlmöglich schnell.
>
> Also ein Hygrometer draußen hätte ich auch sehr gerne, nur mag ich keine
> Funkgeräte und ein Kabel rauslegen stell ich mir auch nicht so schön vor.
> Bisher erfrage ich mir die Außenwerte für meine Region bei
> www.wetteronline.de .
also hier läuft fast alles per Funk, ist einfach bequemer und
funktioniert sehr zuverlässig.
Sämtliche Heitkörperthermostate sind per Funk mit einer Zentrale verbunden.
Die Wohnzimmerbeleuchtung wird bequem per Funk vom Sofa aus bedient.
Wlan ist ja eh schon fast Standard.
> Also ein Hygrometer draußen hätte ich auch sehr gerne, nur mag ich
> keine Funkgeräte und ein Kabel rauslegen stell ich mir auch nicht so
> schön vor.
Warum es da wohl keine Lösung mit Flachbandkabel oder Infrarot gibt,
alleine schon die Idee von Batterien bei Frost klingt gruselig. Man
könnte so ein Conrad Teil umbauen, rückseitig ein Solarpanel drauf und
mit der Vorderseite auf die Scheibe kleben.
> sprechen, wäre es eigentlich möglich in geschlossenen Räumen künstlich
> ein Gewitter zu erzeugen? Wenn ja, wie groß müßten die Räume sein?
Ich weiss nur das in der NASA Halle der Saturn-5 ein Eigenklima mit
vereinzelten Niederschlägen herrscht. So fette Klimabewegungen das es
statische Ladungen gibt braucht mehr als ein Gebäude. Blitze pur kann
man machen wenn man mit einem Staubsauger (Metallrohr) Pulver aufsaugt.
> Sei doch froh, so sparst Du Dir eventuell länger das Heizen.
Ja das ist ein Vorteil, im Herbst vermeide ich Durchzug um die
kostenlose Wärme länger nutzbar zu haben. Es dauert sowieso Wochen bis
die Wände soweit runtergekühlt sind. Heute über den Tag wurde es wärmer
und auch wieder feuchter, darum habe ich erstmal wieder 1,5L Wasser aus
der Luft gepumpt.
> früh wurden sie dann erst warm, nachdem es sich draußen wohl doch
> deutlich abgekühlt hatte.
Für die Jahreszeit wird es Nachts deutlich zu kalt, vor allem feucht und
nicht sommertypisch trocken bei klarem Himmel.
> Warum willst Du es so kalt haben?
Im Schlafzimmer kann man viel besser pennen, je wärmer desto mehr
schwitzt man ab und findet keine Ruhe. Fenster auf ist ja nun auch
wieder blöd, dann kriecht die Nachtfeuchte rein.
> Ich hab gerade noch ca. 24,5°C und bin froh drüber.
Die gibts hier nur im Bad wenn ich die Tür länger zulasse, es kommt mir
vor als ist der Raum eine Backröhre.
> Ich rechne aber nicht damit, daß die heißen Tage für diesen Sommer
> schon vorbei sind.
Die nächste Welle wird sicher kommen, vielleicht erst im Oktober aber
nicht mehr so lange wie zb 2003. Man merkt nun immer deutlicher das es
böse Klimaverschiebungen gibt.
> also hier läuft fast alles per Funk, ist einfach bequemer und
> funktioniert sehr zuverlässig.
>
> Sämtliche Heitkörperthermostate sind per Funk mit einer Zentrale verbunden.
und mit ein wenig Glück spart man soviel Energiekosten, daß man die
Batterien der Thermostate davon finanzieren kann. ;)
In einem öffentlichen Gebäude wurde in verschiedenen Räumen solche
Anlage eingebaut (Heimtronik), das ist der größte Unfug den ich je
gesehen habe, eine reine Geldverschwendungs-Apparatur die kaum länger
als 1 Woche ohne Störungen läuft. Zwischendurch markierte ich die
Batterien mit kleinen Zeichen weil ich schon daran dachte, daß die
jemand gegen alte austauschte.
gh
> Also in Bezug auf Fledermäuse meinte ich durchaus das Tollwutrisiko. Da
> es sich dabei um ein Virus mit 100% Sterblichkeitsquote handelt, sofern
Fast - voriges Jahr soll in Amerika eine 15-jährige überlebt haben,
das ging als wissenschaftliche Sensation durch die Medien (siehe
http://en.wikipedia.org/wiki/Jeanna_Giese).
> Insgesamt hab ich aber schon gehört, daß Fledermäuse als _das_
> Virusreservoir für Tollwut vermutet werden.
Passt auch nicht, ist ein anderes Virus (Typen 5 und 6 in
Fledermäusen, 1 normal, 2,3,4 irgendwelche Viecher in Afrika,
7=Fledermäuse in .au). Ich weiß nichtmal, ob/wie gut die Impfung (mit
Typ 1) dagegen vorbeugt.
> Ich hab auch schon von Fällen gehört wo die Infektion wohl über die
> Luft stattgefunden haben soll, eventuell feine Partikel die von den
> Schleimhäuten aufgenommen werden und das Virus so in den Körper
> schleusen.
Vor sowas wird eigentlich nicht gewarnt, sollte also extrem
unwahrscheinlich sein. Andererseits fressen hiesige Fledermäuse nur
Insekten, müssen sich aber selbst irgendwo angesteckt haben.
Günter Hackel schrieb:
> und mit ein wenig Glück spart man soviel Energiekosten, daß man die
> Batterien der Thermostate davon finanzieren kann. ;)
ich habe damit keine Probleme, immer noch den ersten Satz IKEA Batterien
am Laufen :-)