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Nachteile Gas-Brennwert-Heizung

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Stefan L. Becker

unread,
Feb 22, 1999, 3:00:00 AM2/22/99
to
Hallo!

Welche Nachteile hat eine Gas-Brennwert-Heizung?

Ich habe gehört, durch die "Abgasrückführung" entstehen extrem
aggressive Flüssigkeiten, die die Dichtungen angereifen. Ist das so
richtig?

--
Stefan Becker | Email: Stefan...@hp.com
| Phone: {49|0}-7032-785-117 | 702-5117
C S D E | Fax: {49|0}-7032-785-427
Test & SW Load | WWW: http://hpcsmns8.bbn.hp.com/~stbe/ (HP only)


Andreas Gärtner

unread,
Feb 22, 1999, 3:00:00 AM2/22/99
to
Hallo Stefan!

Stefan L. Becker schrieb in Nachricht
<36D183E7...@hpcsmns8.bbn.hp.com>...


>Hallo!
>
>Welche Nachteile hat eine Gas-Brennwert-Heizung?
>
>Ich habe gehört, durch die "Abgasrückführung" entstehen extrem
>aggressive Flüssigkeiten, die die Dichtungen angereifen. Ist das so
>richtig?

Schau dir mal diese Seiten an,:
http://www.schornsteinfegermeister.de/scho/brennwertheizungen.html
http://www.schornsteinfegermeister.de/scho/fakten_brennwerttechnik.html
dort findest du auch mal kritische Anmerkungen.

Die Dichtungen sind weniger das Problem! Als Baustoff wird nicht selten
Metall (für Feuerstätte und auch Abgasleitung) benutzt. Es entsteht mit der
Zeit eine Art "Ausschwaschung" der Metall-Bauteile (Es gibt seit Jahren
einen Feldversuch, ich glaube in Bielefeld, der das durch erschreckende
Zahlen belegt). Da das Kondensat i.d.R. "ungereinigt" (eigentlich idiotisch,
weil es "Kondesatfallen" gibt, aber die werden oftmals nicht genutzt weil
sie teuer sind und das Granulat regelmäßig entsorgt werden muß) ins Abwasser
kommt, kommen auch Schwermetalle (über defekte Abwasserkanäle) ins
Grundwasser.

Brennwertheizungen sind hervorragend für sehr gut gedämmte Häuser geeignet,
bei niedrigen Vor- und Rücklauftemperaturen können sie ihre Vorteile voll
zur Geltung bringen. Es liegt in der Natur der Sache das bei einem hohen
Heizbedarf (hohe kW-Leistung) moderne Heizsysteme viel einsparen können,
aber auch umgekehrt, umso weniger Heizwärme benötigt wird umsoweniger lohnen
sich die hohen Anschaffungs bzw. Unterhaltungskosten.
Bei einem schlechtgedämmten Altbau, oder wenn man hohe Vorlauftemperaturen
(Rücklauf sollte nach Möglichkeit nicht über 40 Grad C. kommen) benötigt,
würde ich sie nur eingeschränkt empfehlen. Niedertemperaturkessel sind da
oftmals die preiswertere Geschichte (in der Anschaffung, Wartungskosten,
Ersatzteile etc.).

cu

Andreas Gärtner
http://www.schornsteinfegermeister.de

Patrick Grochowy

unread,
Feb 22, 1999, 3:00:00 AM2/22/99
to

Stefan L. Becker schrieb in Nachricht
<36D183E7...@hpcsmns8.bbn.hp.com>...
>Hallo!
>
>Welche Nachteile hat eine Gas-Brennwert-Heizung?
>
>Ich habe gehört, durch die "Abgasrückführung" entstehen extrem
>aggressive Flüssigkeiten, die die Dichtungen angereifen. Ist das so
>richtig?
>


Laut meinem (neuen) Heizungsbauer ensteht Kondenswasser.
Wichtig ist allerdings, daß die Therme nicht durch das (saure?)
Kondenswasser angegriffen wird. Wenn die Therme aus der
falschen Legierung ist, löst sie sich auf.

Das ist bei unsere Brennwertheizung nach erst 9 Jahren gerade
passiert.
Der Anlage war von HWFE, ist 1990 installiert worden und fing
voe ca. drei Jahren an zu tropfen. Unser alter Heizungsbauer hat
das dann immer wieder 'hinbekommen', da er aber pleite ging,
und die Anlage vor ca. einem Monat wieder anfing zu tropfen,
haben wir eine andere Firma kommen lassen und es sind
mittlerweile diverse kleine Löcher und ein ca. 1/2 Pfennig großes
Loch in der Therme. Daran scheint die Firma HWFE auch kaputt
gegangen zu sein, denn die Alu-Legierung konnte das Kondeswasser
ganz offensichtlich nicht vertragen.
Die Dichtungen haben allerdings bis heute keine Probleme gemacht.

Bevor man sich so eine Anlage holt sollte man also dringend nachfragen,
ob solche Probleme bekannt sind.

Die Firma HWFE gibt es jetzt allerdings wieder (gehört nun zu MAN)
und wir werden nun eine baugleiche Anlage (damit die Anschlüsse
nicht alle geändert werden müssen) installieren lassen, bei der die
Therme aus Edelstahl ist. Hoffentlich hält die länger als 9 Jahre!
(Garantie gibts auch nur 5 Jahre)

Gruß

Paddy

Ulrich Lang

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Hallo Stefan,

"Stefan L. Becker" <st...@hpcsmns8.bbn.hp.com> schrieb am Mon, 22 Feb
1999 17:20:55 +0100:

>Hallo!
>
>Welche Nachteile hat eine Gas-Brennwert-Heizung?
>

Ein wesentlicher Nachteil ist, daß man nix dran verdient,
vorausgesetzt man läuft in schwarzen Klamotten mit schwarzem Zylinder
und so ner komischen Kugel an einer Kette von Tür zu Tür....

Schöne Grüße, und bleib unter 14 kw *grins*
Ulrich

Ralf Reske

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Ulrich Lang wrote:

> >Welche Nachteile hat eine Gas-Brennwert-Heizung?
> >
> Ein wesentlicher Nachteil ist, daß man nix dran verdient,
> vorausgesetzt man läuft in schwarzen Klamotten mit schwarzem Zylinder
> und so ner komischen Kugel an einer Kette von Tür zu Tür....

Stimmt, mein Schornsteinfegel jammelt auch daluebel:-)

Ab was anderes. In einem Vortrag wies der Referent daraufhin, dass bei
Oelfeuerung, der moeglicherweise erhebliche Aufpreis fuer eine
Brennwert-Heizung, es fallen bei Oel ueblere Kondensate an als bei Gas,
besser in andere Enegiespartechniken gesteckt wuerde, die sich dort
schneller rechnen wuerden.

Ralf Reske

juergen arp

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Hallo,

Andreas Gärtner wrote:
> Da das Kondensat i.d.R. "ungereinigt" (eigentlich idiotisch,
> weil es "Kondesatfallen" gibt, aber die werden oftmals nicht genutzt weil
> sie teuer sind und das Granulat regelmäßig entsorgt werden muß) ins Abwasser
> kommt, kommen auch Schwermetalle (über defekte Abwasserkanäle) ins
> Grundwasser.

Der vollständigkeit halber sollte man ergänzen, daß die Schadstoffe in
jedem Fall enstehen, beim herkömmlichen Kessel aber feinst verteilt in
die Umwelt geblasen werden. Beim Brennwertkessel gibt es wenigstens die
theoretische Möglichkeit, einen Teil der Schadstoffe zu fällen.

Grüße
Jürgen

Ulrich Lang

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Hallo liebel Lalf Leske,

Ralf Reske <re...@informatik.uni-kl.de> schrieb am Wed, 24 Feb 1999
10:20:11 +0100:

>Stimmt, mein Schornsteinfegel jammelt auch daluebel:-)
>

Jammeln gehölt zum Handwelk, vol allem bei kleinen Königen mit
Monopolgebiet...

>Ab was anderes. In einem Vortrag wies der Referent daraufhin, dass bei
>Oelfeuerung, der moeglicherweise erhebliche Aufpreis fuer eine
>Brennwert-Heizung, es fallen bei Oel ueblere Kondensate an als bei Gas,
>besser in andere Enegiespartechniken gesteckt wuerde, die sich dort
>schneller rechnen wuerden.

das sowieso

Konischiwa! Ullich

Andreas Gärtner

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Hallo Ulrich!

Ulrich Lang schrieb in Nachricht <36d315c8...@news.fernuni-hagen.de>...


>Hallo Stefan,
>
>"Stefan L. Becker" <st...@hpcsmns8.bbn.hp.com> schrieb am Mon, 22 Feb
>1999 17:20:55 +0100:
>
>>Hallo!
>>

>>Welche Nachteile hat eine Gas-Brennwert-Heizung?
>>
>Ein wesentlicher Nachteil ist, daß man nix dran verdient,
>vorausgesetzt man läuft in schwarzen Klamotten mit schwarzem Zylinder
>und so ner komischen Kugel an einer Kette von Tür zu Tür....

Ist zwar nur bedingt richtig! Trotzdem interessant wie lange sich ein
solches Gerücht in der Allgemeinheit hält, aber wenn´s die Leute glücklich
macht ;-)

Andreas Gärtner

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Hallo Ralf!

Ralf Reske schrieb in Nachricht <36D3C44B...@informatik.uni-kl.de>...


>Ulrich Lang wrote:
>
>> >Welche Nachteile hat eine Gas-Brennwert-Heizung?
>> >
>> Ein wesentlicher Nachteil ist, daß man nix dran verdient,
>> vorausgesetzt man läuft in schwarzen Klamotten mit schwarzem Zylinder
>> und so ner komischen Kugel an einer Kette von Tür zu Tür....
>

>Stimmt, mein Schornsteinfegel jammelt auch daluebel:-)
>

>Ab was anderes. In einem Vortrag wies der Referent daraufhin, dass bei
>Oelfeuerung, der moeglicherweise erhebliche Aufpreis fuer eine
>Brennwert-Heizung, es fallen bei Oel ueblere Kondensate an als bei Gas,
>besser in andere Enegiespartechniken gesteckt wuerde, die sich dort
>schneller rechnen wuerden.

>Ralf Reske
Laß mich raten, der Referent hatte nicht zufälligerweise etwas mit den dem
Erdgasversorgungsunternehmen zutun?
Sämtliche Kondensate (unabhängig vom Brennstoff) lassen sich auffangen und
auch Filtern, es gibt Lösungen von den Heizungsherstellern dazu. Dieses wird
nur allzuselten genutzt und dort liegt das Problem.

Ulrich Lang

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Hallo Anreas,

"Andreas Gärtner" <fro...@nwu.de> schrieb am Wed, 24 Feb 1999 19:21:23
+0100:

>>Ein wesentlicher Nachteil ist, daß man nix dran verdient,
>>vorausgesetzt man läuft in schwarzen Klamotten mit schwarzem Zylinder
>>und so ner komischen Kugel an einer Kette von Tür zu Tür....

>Ist zwar nur bedingt richtig! Trotzdem interessant wie lange sich ein
>solches Gerücht

Ist es nun ein Gerücht oder bedingt richtig? Falls letzteres, würdest
du den Untertanen wohl die Bedingungen der bedingten Richtigkeit
erklären?

> aber wenn´s die Leute glücklich macht ;-)

Richtig glücklich würde mich erst der Fall des mittelalterlichen
Gebietsmonopols machen *gemein-grins* :o))

Tschuess denn,
Ulrich


Jens Bergmann

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
hallo

zum thema brennwert möchte ich folgendes sagen :

das kondensat hebt sich im abwasser mit den waschmaschienenlauge wieder
auf und die schwermetalle wie schon gesagt haben wir auch bei einer
herkömmlichen heizung
das korosionsproblem ist bei den meisten geräten neueren baujahrs auch
gelöst durch verarbeitung entsprechender materialien
die firma EWFE hatte erhebliche probleme damit, die waren aber auch
schon vor 10 jahren damit beschäftigt und am anfang fehlte einfach die
erfahrung, andere firmen übernehmen einfach die erfahrungen
brennwert altbau ja oder nein
bei den meisten altbauten ist davon auszugehen das die dimension der
Heizkörper zu groß ist, auch wird eine heizkörpergröße bestimmt für
angenehme temperaturen im raum bei aussentempreaturen von minus 10 grad
90% der heizsaison haben wir diese temperaturen nicht, d.h. der
heizkörper ist überdimensioniert und kann den raum mit einer niedrigen
vorlauftemperatur erwärmen
auch eine schornsteinsanierung mit kunstoffrohr ist unter umständen
günstiger als eine edelstahlsanierung

gruß bergi

Ralf Reske

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
Andreas Gärtner wrote:

> Laß mich raten, der Referent hatte nicht zufälligerweise etwas mit den dem
> Erdgasversorgungsunternehmen zutun?

Falsch - Null Punkte - Ab in Killfile du Versager :-)

Nee, der war von der hessischen Verbraucherzentrale, die haben so ein
Langzeitprogramm laufen bezgl. Energiesparen bei Altbauten.

> Sämtliche Kondensate (unabhängig vom Brennstoff) lassen sich auffangen und
> auch Filtern, es gibt Lösungen von den Heizungsherstellern dazu.

Das war ja nicht das Problem, sondern die Lebensdauer der Kessel
und Abwaermetauscher. Wenn man das aus Super-Edelstahl
produzieren muss, dann geht das ins Geld.

Ralf Reske

Udo Jülke

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
Jens Bergmann schrieb:

Alles richtig!!!
Ergänzen mochte ich nur,das eine Heizunganlage für den EXTREMFALL
ausgelegt ist und diese 80% des Jahres nicht eintreten.Das heist,es ist
bei jeder Heizung eine Brennwertnutzung möglich.

Ciao Leute und weiter so

Andreas Gärtner

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
Hallo Ulrich!

Ulrich Lang schrieb in Nachricht <36d482c8...@news.fernuni-hagen.de>...


>Hallo Anreas,
>
>"Andreas Gärtner" <fro...@nwu.de> schrieb am Wed, 24 Feb 1999 19:21:23
>+0100:
>
>>>Ein wesentlicher Nachteil ist, daß man nix dran verdient,
>>>vorausgesetzt man läuft in schwarzen Klamotten mit schwarzem Zylinder
>>>und so ner komischen Kugel an einer Kette von Tür zu Tür....
>>Ist zwar nur bedingt richtig! Trotzdem interessant wie lange sich ein
>>solches Gerücht
>
>Ist es nun ein Gerücht oder bedingt richtig? Falls letzteres, würdest
>du den Untertanen wohl die Bedingungen der bedingten Richtigkeit
>erklären?

Ich mag es, wenn du auf Knien ankommst, du Untertan ;-)

Bedingt, weil es nicht Wahrheit entspricht das er nichts verdient, er
verdient i.d.R. nur weniger (im direkten Vergleich zu anderen herkömmlichen
Heizsystemen). Schau dir geltenden Kehr- und Überprüfungsverordnungen der
einzelnen Bundesländer an, dort gibt es eigentlich keine generelle Ausnahmen
für Brennwertheizungen, sondern nur für Heizsysteme (unabhängig vom Typ
Brennwert) die bestimmte Bedingungen erfüllen. Es besteht sogar eine
Meßpflicht für Ölbrennwertkessel laut 1. BimSchV.

>> aber wenn´s die Leute glücklich macht ;-)
>Richtig glücklich würde mich erst der Fall des mittelalterlichen
>Gebietsmonopols machen *gemein-grins* :o))
>Tschuess denn,
>Ulrich

Naja, das stammt nicht aus dem Mitellalter, aber dazu muß ich ein wenig mehr
schreiben, bitte Tipfehler nicht sonderlich beachten.
Das Schornsteinfegerrecht war bis zum Jahre 1935 aufgrund einer
Ermächtigung in der Gewerbeordnung durch Landesgesetze geregelt. Weil das
geltende Schornsteinfegerrecht in sieben verschiedene Gesetze und
Rechtsverordnungen verstreut ist, war eine einheitliche Regelung dieser
Materie erforderlich.
Das daraus entstandene Schornsteinfegergesetz sollte und hat alle diese
Regelungen in einem Gesetz vereint, es ist seither viele male überarbeitet
worden, zuletzt 1994. Bei der Beratung des Gesetzentwurfes ist eingehend die
Frage erörtert worden, ob an den das geltende Schornsteinfegerrecht
gestaltenden Grundsätzen festgehalten werden soll.
Der Ausschuß hat sich davon überzeugt, daß die Einrichtung fester
Kehrbezirke, in dem ein Bezirksschornsteinfegermeister die Verantwortung für
die ordnungsgemäße Ausführung der ihm obliegenden Aufgaben trägt, am
wirkungsvollsten und einfachsten die vom Staat durchzuführenden Kontrollen
ermöglicht, die aus Gründen der Feuersicherheit und des Gesundheitsschutzes
erforderlich sind. Bei der Regelung des Vollzugs kann sich der Staat
sogenannter beliehener Unternehmer, wie es der
Bezirksschornsteinfegermeister einer ist, bedienen, die die Stellung einer
öffentlich-rechtlichen Institution, einer "Quasibehörde" haben, die
hoheitliche Funktion erfüllen, die sonst der Staat wahrnimmt.
Im Wege der Privatisierung, und zwar in Form des sogenannten contracting out
kann der Staat eine unverändert öffentliche Aufgabe an einen selbständigen
Privaten übertragen. Die Wahrnehmung solcher hoheitlicher Funktionen
rechtfertigt die Monopolisierung zum Schutze von Gemeinschaftsgütern im oben
beschriebenen Sinne. Das hat das Bundesverfassungsgericht mehrfach
bestätigt!
Bei einer Auflösung der Kehrbezirke und einem freien Wettbewerb im
Schornsteinfegerhandwerk könnte nicht länger dem einzelnen Gewerbetreibenden
die Verantwortung dafür auferlegt werden, daß der einzelne Hauseigentümer
auch tatsächlich die erforderlichen Reinigungs- und Prüfarbeiten verrichten
läßt; denn es würde dann nicht mehr feststehen, welcher Schornsteinfeger die
Arbeiten in den einzelnen Häusern durchzuführen hätte. Die Verwaltung könnte
sich dementsprechend nicht mehr darauf beschränken, die ordnungsgemäße
Berufsausübung der Bezirksschornsteinfegermeister zu überwachen; sie müßte
vielmehr, um die Feuersicherheit im gleichen Umfang wie bisher zu
gewährleisten, durch Kontrollen in den einzelnen Häusern die Erfüllung der
Kehr- und Überprüfungpflichten sicherstellen. Dies würde bedeuten das in
regelmäßigen Abständen Beamte einer Verwaltung die einzelnen Häuser und
Wohnungen besichtigen müßten. Der hierfür erforderliche Verwaltungsaufwand
wäre unverhältnismäßig hoch. Hinzu kommt, daß verschiedene z.Z. von
Bezirksschornsteinfegermeister teilweise unentgeltlich vorgenommenen
Tätigkeiten in der bisherigen Form nur bei festen Kehrbezirken ausgeführt
werden können.
Schließlich ist auch zu berücksichtigen, daß das System fester Kehrbezirke
für den betroffenen Hauseigentümer finanziell weniger belastend ist als
andere in Betracht kommende gesetzliche Gestaltungen der Berufsausübung. Da
der Bezirksschornsteinfegermeister in jedem Haus seines Bezirks die
vorgeschriebenen Tätigkeiten ausführt, kann er bei der Arbeitsplanung
überflüssige Wegstrecken vermeiden und die Arbeitszeit wirkungsvoller
ausnutzen. Auch diese Möglichkeit, die nur bei festen Kehrbezirken gegeben
sind, wirken sich kostensenkend aus.
Werden feste Kehrbezirke eingerichtet, so folgt daraus notwendigerweise,
daß sich die Eigentümer der in den Kehrbezirken gelegenen Häuser auch des
für sie zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister bedienen müssen und daß
andererseits der Bezirksschornsteinfegermeister alle in seinen
Aufgabenbereich fallenden Arbeiten ausführen muß. Dieser Kontrahierungszwang
zwischen dem Hauseigentümer und Bezirksschornsteinfegermeister besteht für
beide Parteien und ist deshalb notwendig, weil sich sonst die nach dem
Arbeitsvolumen zu bestimmende Größe des Kehrbezirks nicht ermitteln läßt.

Detlef Meissner

unread,
Feb 26, 1999, 3:00:00 AM2/26/99
to
ichwuerdesoschreibendieserhoetdielesbarkeitnochweiter!!!!!!!!!!
grussdetlef

Kutzki Peter

unread,
Feb 26, 1999, 3:00:00 AM2/26/99
to
Andreas Gärtner antwortete auf die Fragen von Ullrich:

> >Ist es nun ein Gerücht oder bedingt richtig? Falls letzteres, würdest
> >du den Untertanen wohl die Bedingungen der bedingten Richtigkeit
> >erklären?

> Ich mag es, wenn du auf Knien ankommst, du Untertan ;-)
>

Mach ihn fertig den gemeinen Hausknecht!
Verpass ihm die Kugel Deiner schwersten Kette!
Doch Spass bei Seite. Ich bewundere wie gelassen Du auf die Pöpelei
reagierst. Andreas erkläre aber doch mal, welch extreme Verantwortung
Handwerksmeistern der schwarzen Zunft durch die vielseitige Kehr- und
Überprüfungsverordnung, bezüglich Abgassysteme bei Gasheizungen aufge-
bührdet wurde.

> Bedingt, weil es nicht Wahrheit entspricht das er nichts verdient, er
> verdient i.d.R. nur weniger (im direkten Vergleich zu anderen herkömmlichen
> Heizsystemen). Schau dir geltenden Kehr- und Überprüfungsverordnungen der
> einzelnen Bundesländer an, dort gibt es eigentlich keine generelle Ausnahmen
> für Brennwertheizungen, sondern nur für Heizsysteme (unabhängig vom Typ
> Brennwert) die bestimmte Bedingungen erfüllen. Es besteht sogar eine
> Meßpflicht für Ölbrennwertkessel laut 1. BimSchV.
>
> >> aber wenn´s die Leute glücklich macht ;-)
> >Richtig glücklich würde mich erst der Fall des mittelalterlichen
> >Gebietsmonopols machen *gemein-grins* :o))
> >Tschuess denn,
> >Ulrich
> Naja, das stammt nicht aus dem Mitellalter,

Zum Gebietsmonopol kommt schließlich eine riesige Verantwortung!
Wenn Hausbewohner z.B. durch Kohlenmonoxid-Vergiftung oder durch
Sauerstoffmangel zu Schaden kommen oder gar sterben, steht der
verantwortliche Schornsteinfeger bereits mit einem Bein im Knast!

> .... Die Verwaltung könnte


> sich dementsprechend nicht mehr darauf beschränken, die ordnungsgemäße
> Berufsausübung der Bezirksschornsteinfegermeister zu überwachen; sie müßte
> vielmehr, um die Feuersicherheit im gleichen Umfang wie bisher zu
> gewährleisten, durch Kontrollen in den einzelnen Häusern die Erfüllung der
> Kehr- und Überprüfungpflichten sicherstellen. Dies würde bedeuten das in
> regelmäßigen Abständen Beamte einer Verwaltung die einzelnen Häuser und
> Wohnungen besichtigen müßten.

Ach das würde ich gerne mal hören, daß ein Beamter oder ein Politiker
für
schädliche Unzulänglichkeiten verknackt wurde, ha. Manche dieser
Herrschaften
drohen maximal mit Rücktritt oder Vorruhestand! Im Gegensatz dazu gibt
es
Richtersprüche, in denen Schornsteinfeger-Meister wegen einem ersten
Irrtum
oder einer allerersten Fahrlässigkeit zu hohen Geldstrafen oder mehreren
Jahren Gefängnis verurteilt wurden. Ob nun Teil- oder Alleinschuld, bei
Personen- und Sachschäden trifft den Schlotfeger meist die volle Härte
des Gesetzes. Nicht alles Gold was (wie monopol) glänzt!

> http://www.schornsteinfegermeister.de

Empfehlenswerte Adresse.
Dort wird u.a. sehr deutlich wieso der Schornsteinfeger auch
heute noch als ein Glücksbringer bezeichnet werden darf!

Gruß Peter
der kein Schornsteinfeger ist

Andreas Gärtner

unread,
Feb 26, 1999, 3:00:00 AM2/26/99
to
Hallo Peter!

Kutzki Peter schrieb in Nachricht <36D6BFCD...@t-online.de>...


>Andreas Gärtner antwortete auf die Fragen von Ullrich:
>

>Mach ihn fertig den gemeinen Hausknecht!
>Verpass ihm die Kugel Deiner schwersten Kette!
>Doch Spass bei Seite. Ich bewundere wie gelassen Du auf die Pöpelei
>reagierst. Andreas erkläre aber doch mal, welch extreme Verantwortung
>Handwerksmeistern der schwarzen Zunft durch die vielseitige Kehr- und
>Überprüfungsverordnung, bezüglich Abgassysteme bei Gasheizungen aufge-
>bührdet wurde.

Bitte nimm´s mir nicht übel, aber das gehört erstens nicht in diese
Newsgroup und zweiten würde das wieder zu einer dieser endlosen
"Schornsteinfeger oder auch Monopol: ja oder nein?" Geschichten, bei denen
i.d.R. wenig stichhaltige Argumente dagegen und gar keine Alternativen (die
tatsächlich auch genutzt werden könnten) als Ersatz für das bestehende
System genannt werden, ausufern.

>Zum Gebietsmonopol kommt schließlich eine riesige Verantwortung!
>Wenn Hausbewohner z.B. durch Kohlenmonoxid-Vergiftung oder durch
>Sauerstoffmangel zu Schaden kommen oder gar sterben, steht der
>verantwortliche Schornsteinfeger bereits mit einem Bein im Knast!

Die ganzen Gesetze/Verordnungen die es rund um den Beruf gibt zeigen schon
das es sich nicht um einen 08/15-Beruf handelt.

>Ach das würde ich gerne mal hören, daß ein Beamter oder ein Politiker für
>schädliche Unzulänglichkeiten verknackt wurde, ha. Manche dieser
Herrschaften
>drohen maximal mit Rücktritt oder Vorruhestand! Im Gegensatz dazu gibt es
>Richtersprüche, in denen Schornsteinfeger-Meister wegen einem ersten Irrtum
>oder einer allerersten Fahrlässigkeit zu hohen Geldstrafen oder mehreren
>Jahren Gefängnis verurteilt wurden. Ob nun Teil- oder Alleinschuld, bei
>Personen- und Sachschäden trifft den Schlotfeger meist die volle Härte
>des Gesetzes. Nicht alles Gold was (wie monopol) glänzt!

Meiner Ansicht nach ist mit Bedacht genau dieses System gewählt worden, und
es wird immer Kritiker geben!

>> http://www.schornsteinfegermeister.de
>Empfehlenswerte Adresse.
>Dort wird u.a. sehr deutlich wieso der Schornsteinfeger auch
>heute noch als ein Glücksbringer bezeichnet werden darf!
>Gruß Peter
>der kein Schornsteinfeger ist

danke für die Blumen.... ;)

Ulrich Lang

unread,
Feb 27, 1999, 3:00:00 AM2/27/99
to
Hi Peter

Kutzki...@t-online.de (Kutzki Peter) schrieb:

>
>> Ich mag es, wenn du auf Knien ankommst, du Untertan ;-)
>>
>

>Mach ihn fertig den gemeinen Hausknecht!
>Verpass ihm die Kugel Deiner schwersten Kette!

Hast du ein SM-Problem?

>Doch Spass bei Seite. Ich bewundere wie gelassen Du auf die Pöpelei

Das usenet ist dazu da, auch mal pointiert ironische Beiträge zu
liefern, wer es nicht verträgt, brauch es ja nicht lesen. Wen du
wissen willst, was Pöbelei ist, dann schau doch mal in die flame-NG.

Schleimer gibt es jedenfalls im real life schon genug, die brauchen
wir nicht auch noch im usenet....

>der kein Schornsteinfeger ist

und offensichtlich auch noch wenig Erfahrung im Umgang mit denselben
sammeln konnte.


Ulrich Lang

unread,
Feb 27, 1999, 3:00:00 AM2/27/99
to
Hi Peter

Kutzki...@t-online.de (Kutzki Peter) schrieb:

>


>> Ich mag es, wenn du auf Knien ankommst, du Untertan ;-)
>>
>

>Mach ihn fertig den gemeinen Hausknecht!
>Verpass ihm die Kugel Deiner schwersten Kette!

Hast du ein Problem?

>Doch Spass bei Seite. Ich bewundere wie gelassen Du auf die Pöpelei
Das usenet ist dazu da, auch mal pointiert ironische Beiträge zu

liefern, wer das nicht verträgt, ist fehl am Platz. Wen du

Kutzki Peter

unread,
Feb 28, 1999, 3:00:00 AM2/28/99
to

Ulrich Lang moserte:

> Hast du ein Problem?

Wieso hast Du "SM" im zweiten posting rausgeschmissen?
War doch nicht so schlecht Ulrich; Schwatz-Mäulchen die
sich mit Schwach-Müll auch noch sau-mäßig wichtig
machen könnten durchaus ein "SM"-Problem sein. Meins
jedenfalls nicht.

> Das usenet ist dazu da, auch mal pointiert ironische Beiträge zu
> liefern, wer das nicht verträgt, ist fehl am Platz. Wen du
> wissen willst, was Pöbelei ist, dann schau doch mal in die flame-NG.

Du sagst es, nur wen ich es wissen wollte,
aber wenn interessiert´s?

Ironisch mag sein, wo und wann aber
Deine Pointen Ulrich?
Oder sollte vielleicht "Konischiwa" eine
gewesen sein? Na dann con ban wa! :-(

> Schleimer gibt es jedenfalls im real life schon genug, die brauchen
> wir nicht auch noch im usenet....

Auch kein sonderlich ironisch Beitrag Meister Lang,
vielleicht eher etwas agressiv und histerisch ;-)

> >der kein Schornsteinfeger ist
> und offensichtlich auch noch wenig Erfahrung im Umgang mit denselben
> sammeln konnte.

Und schon wieder so eine schlechte Pointe :-(
Vielleicht etwas typisch "Lang" das Ganze?

Mein letzter Beitrag hatte wenigstens noch was mit
dem Thema des threads zu tun, also reg Dich wieder
ab Ulrich,
auch wen Du an Brennwert weniger verdienst
als ein Schornsteinfeger ;-).

Gruß Peter

PS: Kenne zwei Schornsteinfeger die mit Ihrem
Job Leben gerettet haben, bei denen braucht sich
niemand einschleimen.

Olaf Kahl

unread,
Feb 28, 1999, 3:00:00 AM2/28/99
to
Hi Peter

Das *lange Schwatz - Mäulchen* ist wahrscheinlich noch nicht lange im
usenet.
Sonst hätte es bemerkt das es nicht allein hier ist.
Außerdem muß es sehr verbittert sein da es gleich so ins Gericht zieht
das es selbst
vergißt zu welcher Gattung es gehören möchte.

Von mir nur ein

> PLONK <
für den langen ....

--
& viele Gruesse aus Nirwana
--- Olaf Kahl---


Ulrich Lang

unread,
Mar 1, 1999, 3:00:00 AM3/1/99
to
oje, oje, jetzt habe ich auch noch die Tabernakel-Brigade am Hals, kam
aus den Löchern gekrochen, wie auf Befehl.

Ein Schuft, der böses dabei denkt...

Ich könnte noch viel zu der Thematik erzählen,...

... von Kaminfegern, die sich prinzipiell weigern, Gasheizungen
abzunehmen; die probieren dieselben zu kehren, auf die Unwissenheit
der Kunden hoffend; die nächtens von geschuriggelten Bauherren die
Hucke voll bekommen...

... von einem Nazi-Gesetz aus 1935, das im Wesentlichen dazu dienten,
die jüdischen Mitbürger als Konkurrenz auszuschalten.

... von TÜV/Dekra etc, die auch ohne Monopol Sicherheit gewährleisten.

da aber schon mehrere Klagen gegen das Monopol anhängig sind, werde
ich mich beruhigt zurück lehnen und schon mal den Sekt kalt stellen.

Ansonsten ist der ganze Thread inzwischen OT, Nachfragen, Pöbeleien
(ich kenn da einen guten Psychologen...) bitte ich per eMail an mich
zu stellen, und nicht die NG-Gemeinde damit zu belasten.

Schöne Grüße

Bernd Siemund

unread,
Mar 1, 1999, 3:00:00 AM3/1/99
to
Irgendwie scheinen Schornsteinfeger was gegegen Gas-
Brennwertheizungen zu haben.

Wir hatte als einzige in einer größeren Neubausiedlung anstelle
einer normalen Heiztherme eine Gas-Brennwerttheme von
Junkers installieren lassen. Die Therme ist vollkommen gekapselt
und saugt durch den doppelten Kamin die Luft an.

Installiert ist die Therme im ausgebauten DG mit Fußbodenheizung.

Der Herr Schornstein hat ernsthaft von mir zwei Belüftungs Löcher
mit 125 mm Durchmesser in der Außenwand verlangt. Vernünftigen
Einwänden, daß dies die Therma doch gekapselt ist und durch die
Belüftung es doch zu erheblichen Wärmeverlusten und
Gefährdung der Fußbodenheizung durch Frost führen würde, war
er nicht zugänglich.

Der Installationsbetrieb hat sich nicht getraut den Mund aufzumachen,
da er um die Abnahme der übrigen Thermen in den anderen
Häusern fürchtete. Denn wer sucht, findet immer einen kleine
Abweichung von den örtlichen Bestimmungen.

Erst die wirklich hervorragende Hotline von Bosch-Junkers, deren
Spezialisten dann den Schornsteinfeger zur Rede stellten und auf
die Möglichkeit einer Schadensersatzklage meinerseits hinwiesen,
hatten Erfolg und die Abnahme wurde ausgesprochen.

Bernd Siemund

Stefan Becker

unread,
Mar 1, 1999, 3:00:00 AM3/1/99
to
Danke! Endlich 'mal wieder was zum Thema!

Bernd Siemund wrote:

--

Andreas Gärtner

unread,
Mar 1, 1999, 3:00:00 AM3/1/99
to
Hallo Bernd!

Bernd Siemund schrieb in Nachricht <7be62r$a49$1...@news06.btx.dtag.de>...


>Irgendwie scheinen Schornsteinfeger was gegegen Gas-
>Brennwertheizungen zu haben.

Aus deinem mail geht nicht hervor wieso du das auf eine ganze Berufsgruppe
beziehst. Warum?

>Wir hatte als einzige in einer größeren Neubausiedlung anstelle
>einer normalen Heiztherme eine Gas-Brennwerttheme von
>Junkers installieren lassen. Die Therme ist vollkommen gekapselt
>und saugt durch den doppelten Kamin die Luft an.

nennt sich raumluftUNabhängig, im gegensatz zu raumluftABhängig!

>Installiert ist die Therme im ausgebauten DG mit Fußbodenheizung.
>Der Herr Schornstein hat ernsthaft von mir zwei Belüftungs Löcher
>mit 125 mm Durchmesser in der Außenwand verlangt. Vernünftigen
>Einwänden, daß dies die Therma doch gekapselt ist und durch die
>Belüftung es doch zu erheblichen Wärmeverlusten und
>Gefährdung der Fußbodenheizung durch Frost führen würde, war
>er nicht zugänglich.

Ob Lüftungsöffnungen vorhanden sein müssen steht in der allgemeinen
Bauaufsichtlichen Zulassung (fast immer ein DIN A 5 Heftchen)! Unternehmen
die Feuerstätten installieren und etwas auf sich halten liefern diese immer
mit. Falls nicht vorhanden, immer nachfordern, dort stehe die
Aufstellbedingungen etc.!

>Der Installationsbetrieb hat sich nicht getraut den Mund aufzumachen,
>da er um die Abnahme der übrigen Thermen in den anderen
>Häusern fürchtete. Denn wer sucht, findet immer einen kleine
>Abweichung von den örtlichen Bestimmungen.

Abnahmen können nicht "verweigert" werden, sie können allerdings mit Mängeln
versehen sein. Laßt euch nicht damit abspeisen das es "keine" Abnahme gibt.

>Erst die wirklich hervorragende Hotline von Bosch-Junkers, deren
>Spezialisten dann den Schornsteinfeger zur Rede stellten und auf
>die Möglichkeit einer Schadensersatzklage meinerseits hinwiesen,
>hatten Erfolg und die Abnahme wurde ausgesprochen.
> Bernd Siemund

wie gesagt, kann nicht verweigert werden.

Bernd Siemund

unread,
Mar 1, 1999, 3:00:00 AM3/1/99
to

Andreas Gärtner <fro...@nwu.de> schrieb in Nachricht
7bemsu$9pj$1...@news.ebn.net...///

>Hallo Bernd!
>
>Bernd Siemund schrieb in Nachricht <7be62r$a49$1...@news06.btx.dtag.de>...
>>Irgendwie scheinen Schornsteinfeger was gegegen Gas-
>>Brennwertheizungen zu haben.
>
>Aus deinem mail geht nicht hervor wieso du das auf eine ganze Berufsgruppe
>beziehst. Warum?

Ich habe diese Vermutung geäußert, da alle meine Erfahrungen dies zu
bestätigen scheinen.

Das dreiste Verhalten des Schornsteinfegers in meinem Fall hatte den
vielleicht nicht ungewünschten Nebeneffekt, daß der Heizungsinstallateur
eingeschüchtert war Brennwertthermen nur sehr unwillig angeboten hat.

Auch weisen die Veröffentlichungen der Zunft im Internet deutlich
eine andere Tendenz auf, als die Aussagen von z.B. Stifung Warentest.
Obwohl die Töne seit 1996 (Installation meiner Anlage) nicht mehr
so scharf sind, scheint dies insgesamt ein Reizthema zu sein.

Bernd Siemund

Bernd Schubert

unread,
Mar 2, 1999, 3:00:00 AM3/2/99
to
On Mon, 1 Mar 1999 23:14:36 +0100, Sie...@t-online.de (Bernd Siemund)
wrote:

>
>Andreas Gärtner <fro...@nwu.de> schrieb in Nachricht
>7bemsu$9pj$1...@news.ebn.net...///
>>Hallo Bernd!
>>
>>Bernd Siemund schrieb in Nachricht <7be62r$a49$1...@news06.btx.dtag.de>...
>>>Irgendwie scheinen Schornsteinfeger was gegegen Gas-
>>>Brennwertheizungen zu haben.
>>
>>Aus deinem mail geht nicht hervor wieso du das auf eine ganze Berufsgruppe
>>beziehst. Warum?
>
>Ich habe diese Vermutung geäußert, da alle meine Erfahrungen dies zu
>bestätigen scheinen.
>

Hallo Bernd,
ich möchte Dir in Deiner Ansicht beipflichten.

das Schornsteinfeger inzwischen zu den Abzockern innerhalb der
Handwerkerschaft zu zählen sind, stellte die WISO-Sendung am 1. 3. 99
deutlich heraus.
Sie hat mich (auch Besitzer eines Brennwertkessels) in meiner
bisherigen Meinung bestätigt. Eine Lobby sorgt dafür, daß
Schornsteinfeger Besitzstandwahrung genießen mit einem Stundenlohn,
der in der Handwerkerschaft seinesgleichen sucht. Die Tätigkeit, die
sie nur noch auszuführen haben, messen, könnte man einer Hilfskraft
übertragen. Verantwortung für die Sicherheit der Heizanlage haben sie
nicht, die trägt der Heizungsmonteur.
Die geltende Rechtslage bedarf dringend der Überarbeitung - aber die
Lobby.....

Gruß Bernd

Udo Jülke

unread,
Mar 3, 1999, 3:00:00 AM3/3/99
to
Bernd Schubert schrieb:

Das ist 1000% richt!!!!!!!
Den der unterschreibt auch ein Zettelchen wo er für die
ordnungsgemäße Installation Bürgt und darauß auch HAFTET!!!

Wo gegen der SM erst 4 Wochen nach Inbetriebsetzung der Anlage
seine Blicke drauf wirft.
Da kann schon allerhand passiert sein.
Wozu dann noch den großen Kontrollator spielen?
Ist halt doch nur eine AB-Maßnahme.


> Die geltende Rechtslage bedarf dringend der Überarbeitung - aber die
> Lobby.....
>
> Gruß Bernd

Hallo Leute

Gibts den sowas?
Keiner mag ihn,und er kommt trotzdem.Wer kann das wohl sein?
Ich wußte schon immer das ein Schorsteinfeger ein anerkanter
Nachteil einer Brennwertheizung ist.

Ich für meinen teil habe immer erlebt, das Schorsteinfeger
natürliche Abneigung gegen Einnahmengefährdende- bzw. vernichtende
Geräte entwickeln.Aber das würde jeder.Das Brennwertgerät gehört leider
dazu.

Eine ideale Heizunganlage ist halt eine mit,
-Kamin (zum Kehren )
-Raumluftabhängiger Feuerung (Co Messung)
-einer Leistung über 11KW (Abgasverlustmessung)
den dort kann er sich so richtig austoben.

Nimmt man ein Gerät das dieses genannten Sachen nicht hat. Kann
man auf den SM Verzichten.Und so sieht er seine Einnahmen schwinden.

Es ist halt so das es bis jetzt jedem Monopol an den Kragen
ging.Auch dieses wird durch die Europärisierung fallen.

Die Schornsteinfeger haben sich kein gefallen getan,als
ein großer Teil der Zunft gegen ein besser Brennstoffausnutzendes
Gerätes war.Nur weil viele dann nicht mehr soviel Abrechnen konnten.

Aber so langsam wird die Bevölkerung wach,und weis das Heute
ein Schornsteinfeger nicht immer Glück bringt.

Tschüüüützikowski Leute!

Andreas Gärtner

unread,
Mar 3, 1999, 3:00:00 AM3/3/99
to
Hallo Bernd!

Bernd Siemund schrieb in Nachricht <7bf3gp$dn3$1...@news06.btx.dtag.de>...


>>Bernd Siemund schrieb in Nachricht <7be62r$a49$1...@news06.btx.dtag.de>...
>>>Irgendwie scheinen Schornsteinfeger was gegegen Gas-
>>>Brennwertheizungen zu haben.
>>
>>Aus deinem mail geht nicht hervor wieso du das auf eine ganze Berufsgruppe
>>beziehst. Warum?
>
>Ich habe diese Vermutung geäußert, da alle meine Erfahrungen dies zu
>bestätigen scheinen.

Dann habe ich das mißverstanden, sorry.

>Das dreiste Verhalten des Schornsteinfegers in meinem Fall hatte den
>vielleicht nicht ungewünschten Nebeneffekt, daß der Heizungsinstallateur
>eingeschüchtert war Brennwertthermen nur sehr unwillig angeboten hat.

Nimm´s mir nicht Übel, der Sachverhalt ist mir nicht bekannt und
bekannterweise gibt es in solchen Streifällen immer zwei oder mehr
Meinungen. Es gilt aber nach wie vor wenn etwas gefordert wird dann muß auch
angegeben werden nach welchen Verordnungen/Gesetzen (bestimmtes kann auch
nach dem "Stand der Technik" verlangt werden) es verlangt wird.

>Auch weisen die Veröffentlichungen der Zunft im Internet deutlich
>eine andere Tendenz auf, als die Aussagen von z.B. Stifung Warentest.
>Obwohl die Töne seit 1996 (Installation meiner Anlage) nicht mehr
>so scharf sind, scheint dies insgesamt ein Reizthema zu sein.
>Bernd Siemund

Bitte Verwechsel konstruktive Kritik (oder nenne mal ein paar URL´s) nicht
mit Verteufelung! Meine persönliche Meinung ist, das nicht jedes Gerät wo
"Brennwert" draufsteht auch dieses verdient hat.
Und es ist sicherlich ein Reizthema, zweifelsohne, aber ist das ein Wunder
wenn Pauschalitäten aufeinandertreffen?

Und um es nocheinmal zu erklären Schornsteinfeger verdienen an und mit
Brennwertheizungen (natürlich nicht ausschließlich) ihren Lebensunterhalt,
es gibt Feuerungsanlagen (das sind keine Brennwertheizungen und die sind
wesentlichen häufiger vorhanden als selbige) an denen der Schornsteinfeger
(zumindest nach der Abnahme) nichts mehr verdient. Die Logik "Der
Schornsteinfeger verdient an Brennwert nichts und deswegen macht er sie
schlecht!" kann ich weder nachvollziehen noch entspricht sie der Realität.

Andreas Gärtner

unread,
Mar 3, 1999, 3:00:00 AM3/3/99
to
Hallo Bernd!

>ich möchte Dir in Deiner Ansicht beipflichten.
>
>das Schornsteinfeger inzwischen zu den Abzockern innerhalb der
>Handwerkerschaft zu zählen sind, stellte die WISO-Sendung am 1. 3. 99
>deutlich heraus.

Ich habe diese Sendung leider nicht gesehen, habe mir aber sagen lassen das
wir Schornsteinfeger dort nicht gerade "gut" weggekommen sind. Aber um
ehrlich zu sein, das Format dieser Sendung ist genau darauf ausgelegt. sei´s
drum...

>Sie hat mich (auch Besitzer eines Brennwertkessels) in meiner
>bisherigen Meinung bestätigt. Eine Lobby sorgt dafür, daß
>Schornsteinfeger Besitzstandwahrung genießen mit einem Stundenlohn,
>der in der Handwerkerschaft seinesgleichen sucht. Die Tätigkeit, die
>sie nur noch auszuführen haben, messen, könnte man einer Hilfskraft
>übertragen.

Stundenlohn? Der momentane AW-Wert liegt in NRW bei 1,17 DM, das macht bei
60 Minuten (1 AW = 1 Minute) 70,20 DM und mit Märchensteuer 81,43 DM. Das
ist im Vergleich zu anderen Handwerken sogar recht wenig, denn man muß
bedenken das in diesem Preis alles mitdrin ist, nicht nur Lohn und
verdienst, sondern auch *alle* anderen anfallenden Kosten (auch anfahrt,
wird bei den meisten Handwerkern extra berechnet).
Ich glaube nicht das man das eine Hilfskraft oder Angelernten überlassen
kann (ich sehe es immer wieder an meinen Auszubildenden, der zwar die
Handgriffe beherscht, aber im Zweifelsfall nicht weiß was er zutun hat),
aber zu den Aufgaben des Handwerks gehören nicht nur messen.
Laut Schornsteinfegergesetz § 13 hat der Bezirksschornsteinfegermeister
folgende Aufgaben:
(1) Der Bezirksschornsteinfegermeister hat folgende Aufgaben:
1. Ausführung der durch die Kehr- und Überprüfungsordnung vorgeschriebenen
Arbeiten und regelmäßige Überwachung der Arbeit seiner Gesellen und
Lehrlinge;
2. Überprüfung sämtlicher Schornsteine, Feuerstätten, Verbindungsstücke und
Lüftungsanlagen oder ähnliche Einrichtungen auf ihre Feuersicherheit (§ 1
Abs. 2) in den Gebäuden, in denen er Arbeiten nach der Kehr- und
Überprüfungsordnung, der Verordnung der Kleinfeuerungsanlagen – 1. BimSchV
oder den landesrechtlichen Bauordnungen auszuführen hat, durch persönliche
Besichtigung innerhalb von fünf Jahren, und zwar jährlich in einem Fünftel
seines Bezirkes (Feuerstättenschau);
3. Unverzügliche schriftliche Meldung der bei Schornsteinen, Feuerstätten,
Verbindungsstücken und Lüftungsanlagen oder ähnlicher Einrichtungen
vorgefundenen Mängel
a) an den Grundstückseigentümer im Falle von Wohnungseigentum an die
Gemeinschaft der Wohnungseigentümer und, sofern die Einrichtung sich in den
Räumen des Wohnungseigentümers befindet und zum Sondereigentum gehört,
zusätzlich an den Wohnungseigentümer, den der Verwalter dem
Bezirksschornsteinfegermeister auf Anforderung zu benennen hat
b) an die zuständige Behörde, wenn die Mängel nicht innerhalb einer von dem
Bezirksschornsteinfegermeister zu setzenden Frist abgestellt sind;
4. Prüfung und Begutachtung von Schornsteinen, Feuerstätten,
Verbindungsstücken und Lüftungsanlagen oder ähnlichen Einrichtungen auf ihre
Feuersicherheit (§ 1 Abs. 2) in anderen als den in Nummer 2 genannten
Fällen;
5. Beratung in feuerungstechnischen Fragen;
6. Vornahme der Brandverhütungsschau oder Teilnahme an ihr nach Landesrecht;
7. Hilfeleistung bei der Brandbekämpfung auf Aufforderung durch die
zuständige Behörde in seinem Bezirk;
8. Unterstützung der Aufgaben des Zivilschutzes, soweit sie die
Brandverhütung betreffen;
9. Ausstellung der Bescheinigung zu Rohbau- und Schlußabnahmen nach
Landesrecht;
10. Überprüfung von Schornsteinen, Feuerstätten und Verbindungsstücken oder
ähnlichen Einrichtungen sowie Feststellung und Weiterleitung der für die
Aufstellung von Emissionskatastern im Sinne des § 46 des
Bundesimmissionsschutzgesetzes erforderlichen Angaben nach Maßgabe der
öffentlich-rechtlichen Vorschriften auf dem Gebiet des Immissionschutzes;
11. Überwachung von Feuerungsanlagen hinsichtlich der Anforderungen an
heizungs- oder raumlufttechnische oder der Versorgung mit Brauchwasser
dienender Anlagen oder Einrichtungen im Zuge der Feuerstättenschau nach
Nummer 2, soweit ihm dieses Überwachung nach § 7 Abs. 2 des
Energieeinsparungsgesetzes vom 22 Juli 1976 (BGBL I S. 1873), zuletzt
geändert durch Gesetz vom 20 Juni 1980 (BGBL I S. 701), in seiner jeweils
geltenden Fassung übertragen worden ist;
12. Überwachung von Feuerungsanlagen hinsichtlich der Anforderungen an den
Betrieb heizungs- oder raumlufttechnischer oder der Versorgung mit
Brauchwasser dienender Anlagen oder Einrichtungen, soweit ihm diese nach § 7
Abs. 3 des Energieeinsparungsgesetzes übertragen worden ist.
(2) Andere als in diesem Gesetz aufgeführte Arbeiten dürfen dem
Bezirksschornsteinfegermeister nur übertragen werden, soweit dies durch
Rechtsvorschriften des Bundes zugelassen ist. Das Bundesministerium für
Wirtschaft wird darüber hinaus ermächtigt, im Einvernehmen mit dem
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit durch
Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates dem
Bezirksschornsteinfegermeister andere Reinigungs-, Überprüfungs-, Meß- und
sonstige Überwachungsarbeiten insbesondere zum Zweck der Erhaltung der
Feuersicherheit (Betriebs- und Brandsicherheit), zum Zweck des
Umweltschutzes oder der rationellen Energieverwendung zu übertragen, soweit
diese Arbeiten einen Bezug zum Aufgabengebiet des
Bezirksschornsteinfegermeister nach Absatz 1 aufweisen.

Es gibt noch andere landesrechtliche Aufgaben, die nicht explizit in dem
SchfG genannt werden, aber sehr wohl in den Ländergesetzen.

> Verantwortung für die Sicherheit der Heizanlage haben sie
> nicht, die trägt der Heizungsmonteur.

>Die geltende Rechtslage bedarf dringend der Überarbeitung - aber die
>Lobby.....
>
>Gruß Bernd

dazu habe ich mehrere Fragen
- Definiere "Heizanlage" und welche "Verantwortung für die Sicherheit" nach
welchem
Gesetz/Paragraphen dem Monteur obliegt!
- was ist wenn es den Heizungsmonteur nicht mehr gibt (Konkurs, verstorben
etc.)?
- was ist mit den Feuerungsanlagen die keine Wartung erfahren,
nur 17 % aller Feuerstätten werden regelmäßig gewartet?
- in Deutschland gibt es etwas mehr als 8000 Schornsteinfegerbetriebe in
denen
ca. 20.000 Schornsteinfeger/meister (inkl. Azubis) arbeiten. Man kann
sich zwar geschmeichelt fühlen, aber von welcher Lobby sprichst du? Bei
allen nötigen Respekt, aber es klingt reichlich abenteuerlich das 8000
Betriebe
solche Macht über 80 Millionen Menschen haben sollen.
- was ist mit den Feuerstätten an die, wie z.B. Festbrennstoffkessel oder
Kohleofen etc., die Diskutierenden eigentlich nie denken (es geht
eigentlich immer nur um Gas oder Heizöl).
- Was ist mit den Gasheizöfen, also Einzelfeuerstätten, die man seit
geraumer
Zeit in diversen Baumärkten kaufen kann. Die dann auch ohne
Heizungsmonteur
eingebaut und benutzt werden.
- was ist wenn der Heizungsmonteur die Feuerungsanlage installiert hat,
sich danach aber etwas ändert. Thermo-Verglasung, Türen mit dreiseitg
umlaufenden
Doppel-Dichtungen oder saugende mechanische betriebene Ventilatoren
werden eingebaut etc.

Ich entäusche dich ja ungerne, man hat Überarbeitungsbedarf schon gesehen,
aber anders als wie du dir das vorstellst:
Denn die Rechtslage ist geändert worden, das SchfG wurde zuletzt 1994
geändert. Und man kann in der Begründung des Entwurfes eines Gesetzes zur
Änderung des SchfG solche Dinge lesen:" Es hat sich in der Praxis bewährt"
oder "...die bewährten Grundzüge des Berufsrechts sollen unangetastet
bleiben....." oder "Durch flexiblere Aufgabenbeschreibung soll erreicht
werden, daß sich das Schornsteinfegerhandwerk an die technische Entwicklung
anpassen kann und ihm ggf. weitere Aufgaben insbesondere zum Schutze der
Umwelt und rationellen Energeiverwendung übertragen werden können." (für
alle die es interessiert: "Bundes-Drucksache 12/5928")

Uwe Behle

unread,
Mar 4, 1999, 3:00:00 AM3/4/99
to
Udo Jülke (32005349...@t-online.de) wrote:
: Bernd Schubert schrieb:

: Eine ideale Heizunganlage ist halt eine mit,

: -Kamin (zum Kehren )
: -Raumluftabhängiger Feuerung (Co Messung)
: -einer Leistung über 11KW (Abgasverlustmessung)
: den dort kann er sich so richtig austoben.

: Nimmt man ein Gerät das dieses genannten Sachen nicht hat. Kann

Hmm, kann man denn einfach eine Heizungsanlage einbauen, die weniger
als 11KW Leistung hat? Oder kann der SF sich dagegen sperren?

Gruss,

Uwe

Udo Jülke

unread,
Mar 4, 1999, 3:00:00 AM3/4/99
to
Martin Kienass schrieb:
>
> On Wed, 03 Mar 1999 00:13:44 +0000,

> Udo Jülke <32005349...@t-online.de> wrote:
>
> >Bernd Schubert schrieb:
> >>
> >> On Mon, 1 Mar 1999 23:14:36 +0100, Sie...@t-online.de (Bernd Siemund)
> >> wrote:
> >>
> >> >
> >> >Andreas Gärtner <fro...@nwu.de> schrieb in Nachricht
> >> >7bemsu$9pj$1...@news.ebn.net...///
> >> >>Hallo Bernd!
> >> >>

> >> >>Bernd Siemund schrieb in Nachricht <7be62r$a49$1...@news06.btx.dtag.de>...
> >> >>>Irgendwie scheinen Schornsteinfeger was gegegen Gas-
> >> >>>Brennwertheizungen zu haben.
> >> >>
> >> >>Aus deinem mail geht nicht hervor wieso du das auf eine ganze Berufsgruppe
> >> >>beziehst. Warum?
> >> >
> >> >Ich habe diese Vermutung geäußert, da alle meine Erfahrungen dies zu
> >> >bestätigen scheinen.
> >> >
> >> Hallo Bernd,

> >> ich möchte Dir in Deiner Ansicht beipflichten.
> >>
> >> das Schornsteinfeger inzwischen zu den Abzockern innerhalb der
> >> Handwerkerschaft zu zählen sind, stellte die WISO-Sendung am 1. 3. 99
> >> deutlich heraus.
> >> Sie hat mich (auch Besitzer eines Brennwertkessels) in meiner
> >> bisherigen Meinung bestätigt. Eine Lobby sorgt dafür, daß
> >> Schornsteinfeger Besitzstandwahrung genießen mit einem Stundenlohn,
> >> der in der Handwerkerschaft seinesgleichen sucht. Die Tätigkeit, die
> >> sie nur noch auszuführen haben, messen, könnte man einer Hilfskraft
> >> übertragen. Verantwortung für die Sicherheit der Heizanlage haben sie

> >> nicht, die trägt der Heizungsmonteur.
> >
> > Das ist 1000% richt!!!!!!!
> > Den der unterschreibt auch ein Zettelchen wo er für die
> > ordnungsgemäße Installation Bürgt und darauß auch HAFTET!!!
> >
> > Wo gegen der SM erst 4 Wochen nach Inbetriebsetzung der Anlage
> > seine Blicke drauf wirft.
>
> Also so 1000%ig wie Du es darstellst kann es gar nicht richtig sein.
> Für Neuanlagen mag das noch gelten, aber was fängst Du mit den
> bestehenden, seit Jahren oder Jahrzehnten in Betrieb befindlichen
> Anlagen an?
> Für solche Anlagen könnte der Heizungsmonteur nur die Verantwortung
> tragen, wenn er sie denn mindestens jährlich einmal warten und auf
> ordnungsgemäße Funktion überprüfen dürfte. Dies ist jedoch bei sehr
> vielen Anlagen nicht gewährleistet, da die Betreiber sehr gerne die
> Kosten für eine jährliche Wartung der Heizungsanlage einsparen.
> Ich weiß nicht, ob Du Dir vorstellen kannst, wie eine Gastherme
> aussieht, die 10 Jahre oder länger nicht gereinigt wurde. Ich weiß
> aber ziemlich sicher, daß diese Gastherme auch in diesem verdreckten
> Zustand weitergelaufen wäre, hätte sie der Schornsteinfeger nicht wg.
> Abgasaustritt an der Strömungssicherung und geradezu utopisch hohen
> CO-Werten sofort stillgelegt.
> Will sagen: Es gibt Menschen (in diesem Fall Betreiber von
> Heizungsanlagen), die man vor sich selbst beschützen muß, weil sie
> sich (und andere) sonst "aus Versehen" umbringen könnten. Sei es nun
> aus Unwissenheit, Ignoranz, Geiz oder sonstwas.
> Und genau dort hat der zwangsweise jährliche Besuch des
> Schornsteinfegers seine Berechtigung.

Ich sage ja nichts gegen den jährlichen Besuch des SF,
aber es giebt viele Anlagenbesitzer die die Meinung
vertreten,das es reicht wenn die Abgaswerte stimmen.
Das ist genauso als wenn ich eine ASU am Auto durchführen
lasse und glaube das ich noch Jahrzente so Fahren kann, nur weil
ich Abgastechnisch nichts zu Bemängeln habe.
Ja,Ja,wenn der SF da war ist alles inordnug.

Denn spruch habe ich schon Tausendmal von Kunden gehört.
(Er ist ja auch Beauftragter einer Behörde.)
Das Schlimme ist,das der SF sie in diesem Glauben läßt.
Sogar noch teilweise unterstützt.
Erst wenn sein ppm Sensor etwas Anzeigt reagiert er.
Es gibt noch andere Bauteile an einer Feuerstätte die
Jährlich überprüft werden müssen!!!!!
Das heist wenn er 9 Jahre nur gemessen hat,und nur aufgrund
seiner Messergebnisse den Kunden nicht ermahnt hat die Wartung
durchführen zu lassen.Dann hat er 9 mal unverantwortlich gehandelt.


Er ist doch auch der EINZIGE der immer Zugang zu den
Geräten hat.

Auch wenn ein SF von einer Behörde beauftragt wird,
sollte er nicht wie ein Beamter handeln!!!

Ich habe letztens bei einer Kundin ein Mischbatterie erneuern
müssen.Dort war ein Vaillant MAG 325 Autogayser installiert.
Nach beendigung der Arbeit Zapfte ich Warmwasser, und als
der Autogayser zündete,sprang ich 1 Meter zur Seite.
Es hat so laut geknallt das selbst ich Angst bekahm.
Als ich die Kundin darauf hinwies,das an diesem Gerät eine
Wartung fällig sei,sagte sie nur,:"Das macht die Kiste schon
lange,und der SF sagte mir er wüßte nicht was das sein könnte."
Nach ein Wartung zündete dieses Gereät dann einwandfrei.
Und sie sagte noch,das sie nicht wuste das auch diese
Geräte gewarten werden müssen.
Er hat die Gefahr wohl nicht erkannt?
Auch dort ist der SF jährlich.
Um es Vorwegzunehemen,diese Kundin hat jetzt einen
Wartungvertrag von uns.
Und ich könnte noch einige andere Ereignisse Schildern.

Das Schlimme ist das eine Wartung vom Gesetzgeber
vorgeschrieben ist,und viele sich nicht daranhalten weil sie
nicht wissen wer für die Beauftragung eines Installateurs
zuständig ist.So ziehen Jahre ins Land.An einem Heizgerät
denkt man erst wenn es nicht Funktioniert.

Sollte etwas passieren,ist der Anlagenbesitzer der keine
Wartung ausführen ließ auch haftbar.(Gott sei dank.)




> >Ich wußte schon immer das ein Schorsteinfeger ein anerkanter
> >Nachteil einer Brennwertheizung ist.
>

> Dieses Wissen ist nur ein vermeintliches. Sogar der Schornsteinfeger
> muß einschlägige Vorschriften beachten.

Das war nur Sarkastisch gemeint,eigentlich war ja das Thema
BRENNWERTHEIZUNG gefragt.(Hätte echt Laune mal vom Thema SF
wegzukommen und Probleme mit BWH zu besprechen.(äh, Schreiben)
Tschschschuldigung is nich richtig rübergekommen.


> >
> >Ich für meinen teil habe immer erlebt, das Schorsteinfeger
> >natürliche Abneigung gegen Einnahmengefährdende- bzw. vernichtende
> >Geräte entwickeln.Aber das würde jeder.Das Brennwertgerät gehört leider
> >dazu.
> >
>

> Das wiederum kann ich teilweise bestätigen. Das gilt aber nicht für a l l e
> Schornsteinfeger. Und auch nicht immer.

Da hast du recht.
Es ist aber ein zu großer Teil.

> > Eine ideale Heizunganlage ist halt eine mit,
> > -Kamin (zum Kehren )
> > -Raumluftabhängiger Feuerung (Co Messung)
> > -einer Leistung über 11KW (Abgasverlustmessung)
> > den dort kann er sich so richtig austoben.
> >
>

> Nach Möglichkeit sollte der Raum möglichst klein sein _und_ sich eine
> Dunstabzugshaube (oder andere mechanische Entlüftung) im selben Raum
> befinden. Das hattest Du vergessen. Zusätzlicher offener Kamin wäre
> auch schön.

Man kann es auch noch genauer nehmen.
>
> --
Hoffe es finden sich endlich mal ein paar Leute die mit ihrer
^ BWH Probleme haben,und nicht mit ihrem SF.

Trotzdem sollte mann das Thema SF an andere Stelle fortführen.
Aber nicht unter dem Thema Nachteile Gas-Brennwert-Heizung.

tüssssiiiiiiiiiiiiiiii

Ulrich Lang

unread,
Mar 4, 1999, 3:00:00 AM3/4/99
to
Hi Uwe,

ube...@hprtae02.grc.hp.com (Uwe Behle) schrieb:

>Hmm, kann man denn einfach eine Heizungsanlage einbauen, die weniger
>als 11KW Leistung hat?

Du kannst jede beliebige Heizung einbauen, wenn sie den aktuellen
Gesetzen entspricht:

>Oder kann der SF sich dagegen sperren?

Das wär ja noch schöner....

Tschuess denn
Ulrich

Matthias Mueller-Reineke

unread,
Mar 5, 1999, 3:00:00 AM3/5/99
to
On Thu, 4 Mar 1999, Ulrich Lang wrote:

> ube...@hprtae02.grc.hp.com (Uwe Behle) schrieb:
>
> >Hmm, kann man denn einfach eine Heizungsanlage einbauen, die weniger
> >als 11KW Leistung hat?
>
> Du kannst jede beliebige Heizung einbauen, wenn sie den aktuellen
> Gesetzen entspricht:

Aber haeufig reichen 11 kW nicht aus.
Man koennte vielleicht zwei Gasthermen mit 11kW einbauen, wenn man den
Schornsteinfeger aergern moechte. Rechnen wuerde sich das sicher nicht, da
Abschreibungs-, Zins- und Wartungskosten doppelt so hoch waeren
(vielleicht 1000 DM / Geraet und Jahr).

Übrigens:
Frueher (ca. 1987) bestand die Möglichkeit Gaskombithermen von der
Abgasmessungspflicht zu befreien, indem ihre Heizleistung für den
Heizbetrieb auf 11 kW reduziert wurde. Für die Brauchwassererwärmung
durfte die volle Heizleistung verwendet werden. Vielleicht ist das noch
immmer so.

Matthias


Andreas Gärtner

unread,
Mar 5, 1999, 3:00:00 AM3/5/99
to
Hallo Matthias!

Matthias Mueller-Reineke schrieb in Nachricht ...


On Thu, 4 Mar 1999, Ulrich Lang wrote:

>> ube...@hprtae02.grc.hp.com (Uwe Behle) schrieb:
>>
>> >Hmm, kann man denn einfach eine Heizungsanlage einbauen, die weniger
>> >als 11KW Leistung hat?
>>
>> Du kannst jede beliebige Heizung einbauen, wenn sie den aktuellen
>> Gesetzen entspricht:

Das stimmt!

> Aber haeufig reichen 11 kW nicht aus.

Ohhhhh, das ist allzuoft nicht wahr, nur in seltenen Fällen wird eine
Wärmebedarfsberechnung gemacht, das hat zu Folge das man alles
"pi-mal-Daumen" plus einem Sicherheitszuschlag nimmt. Dabei kommen dann
i.d.R. Werte größer 11kW heraus, was sehr oft nicht sein muß. Verlangt bei
einen Austausch der bisherigen Heizung (bei Neuanlagen sowieso) immer die
Wärmebedarfsberechnung!

Man koennte vielleicht zwei Gasthermen mit 11kW einbauen, wenn man den
Schornsteinfeger aergern moechte. Rechnen wuerde sich das sicher nicht, da
Abschreibungs-, Zins- und Wartungskosten doppelt so hoch waeren
(vielleicht 1000 DM / Geraet und Jahr).

Warum denn so ein Heck-Meck machen, nimm doch Nachtstrom?

Übrigens:
Frueher (ca. 1987) bestand die Möglichkeit Gaskombithermen von der
Abgasmessungspflicht zu befreien, indem ihre Heizleistung für den
Heizbetrieb auf 11 kW reduziert wurde. Für die Brauchwassererwärmung
durfte die volle Heizleistung verwendet werden. Vielleicht ist das noch
immmer so.
Matthias

Geht auch heute noch, man ist wenn man mit Nennwärmeleistung der
Gastherme/-kessel nicht über 11kW kommt, von der wiederkehrenden jährlichen
Messung nach der Kleinfeuerungsanlagenverordnung (1. BimSchV.) ausgenommen.
Es gibt in den meisten Bundesländern (dies ist Ländersache) noch eine
Abgaswegeüberprüfung und noch eine CO-Messung, diese ist unabhängig von der
kW-Zahl.

Rainer Maier

unread,
Mar 6, 1999, 3:00:00 AM3/6/99
to
On Wed, 3 Mar 1999 17:18:18 +0100, "Andreas Gärtner" <fro...@nwu.de>
wrote:

>Stundenlohn? Der momentane AW-Wert liegt in NRW bei 1,17 DM, das macht bei
>60 Minuten (1 AW = 1 Minute) 70,20 DM und mit Märchensteuer 81,43 DM.

Wieso kassiert dann mein Kaminfeger für 4 Minuten Arbeit knapp 50 Emm?
da errechne ich aber einen ganz anderen Stundenlohn! Und die Arbeit
macht meistens der Lehrling.

Vielleicht mal eine etwas indiskrete Frage: Wieviel Umsatz macht denn
ein durchschnittlicher Kaminfeger im Jahr?


>Das
>ist im Vergleich zu anderen Handwerken sogar recht wenig, denn man muß
>bedenken das in diesem Preis alles mitdrin ist, nicht nur Lohn und
>verdienst, sondern auch *alle* anderen anfallenden Kosten (auch anfahrt,
>wird bei den meisten Handwerkern extra berechnet).

Anfahrt???

Mein Kaminfeger kommt morgens in den Ort gefahren und macht tagsüber
vielleicht seine 50..100 Häuser am Stück, der fährt nicht wie ein
Handwerker zu jedem Haus.

Und weitere Kosten haben Kaminfeger doch nicht, vielleicht alle paar
Jahre mal Ersatzborsten :-)


Gruss Rainer

Steffen Heinz

unread,
Mar 6, 1999, 3:00:00 AM3/6/99
to

Rainer Maier schrieb in Nachricht <36e1711e...@news.swol.de>...

.
>
>Wieso kassiert dann mein Kaminfeger für 4 Minuten Arbeit knapp 50 Emm?
>da errechne ich aber einen ganz anderen Stundenlohn! Und die Arbeit
>macht meistens der Lehrling.

bei uns braucht der etwa ne halbe stunde, 20 min und nimmt das selbe,
plus anfahrt...

das ist kein lohn sondern gebühren. n schornsteinfeger ist halt n
"fast"beamter mit "hoheitlichen (?)" aufgaben.

>Vielleicht mal eine etwas indiskrete Frage: Wieviel Umsatz macht denn
>ein durchschnittlicher Kaminfeger im Jahr?

kriegt der nicht so was wie ne besoldung? ein festes gehalt?


steffen


Martin Trautmann

unread,
Mar 8, 1999, 3:00:00 AM3/8/99
to
On Sat, 06 Mar 1999 18:25:16 GMT, Rainer Maier wrote:
> On Wed, 3 Mar 1999 17:18:18 +0100, "Andreas Gärtner" <fro...@nwu.de>
> wrote:
>
> >Stundenlohn? Der momentane AW-Wert liegt in NRW bei 1,17 DM, das macht bei
> >60 Minuten (1 AW = 1 Minute) 70,20 DM und mit Märchensteuer 81,43 DM.
>
> Wieso kassiert dann mein Kaminfeger für 4 Minuten Arbeit knapp 50 Emm?
> da errechne ich aber einen ganz anderen Stundenlohn! Und die Arbeit
> macht meistens der Lehrling.


Hallo Rainer,

steht in der Rechnung eine Arbeitszeit von 4 Minuten?
Glaubst du, dass Anfahrtszeit (nach deinen Angaben einmalig fuer min. 50
Haeuser), Weg vom Nachbarn zu dir und vorbereitende Arbeiten keine Arbeitszeit
sind?

Und dann deutest du an, dass nicht nur der Kaminfeger allein kam, sondern
auch noch einen Lehrling dabeihatte - was positiv gedeutet sogar die
Notwendigkeit einer zweiten Arbeitskraft sein mag.

Mag sein, dass Kaminfeger hohe Gebuehren verlangen. Deine Argumente sind
aber denkbar schwach.

Schoenen Gruss
Martin

Rainer Maier

unread,
Mar 10, 1999, 3:00:00 AM3/10/99
to
On 8 Mar 1999 13:19:24 GMT, tr...@gmx.de (Martin Trautmann) wrote:

>On Sat, 06 Mar 1999 18:25:16 GMT, Rainer Maier wrote:
>> Wieso kassiert dann mein Kaminfeger für 4 Minuten Arbeit knapp 50 Emm?
>> da errechne ich aber einen ganz anderen Stundenlohn! Und die Arbeit
>> macht meistens der Lehrling.
>
>Hallo Rainer,
>steht in der Rechnung eine Arbeitszeit von 4 Minuten?
>Glaubst du, dass Anfahrtszeit (nach deinen Angaben einmalig fuer min. 50
>Haeuser), Weg vom Nachbarn zu dir und vorbereitende Arbeiten keine Arbeitszeit
>sind?

Ok,
- Weg von mir zum Nachbarn 10 Meter = 1 Minute
- Anfahrt 10 Minuten für sagen wir 20 Häuser nochmal eine Minute
- vorbereitende Arbeiten ?

>Und dann deutest du an, dass nicht nur der Kaminfeger allein kam, sondern
>auch noch einen Lehrling dabeihatte - was positiv gedeutet sogar die
>Notwendigkeit einer zweiten Arbeitskraft sein mag.

Der Lehrling kommt alleine

>Mag sein, dass Kaminfeger hohe Gebuehren verlangen. Deine Argumente sind
>aber denkbar schwach.

Ich wollte keinesfalls argumentativ gegen die Lobby der
Schornsteinfeger angehen, sondern nur meine Erfahrung wiedergeben.


Rainer

Volker Prilipp

unread,
Jun 11, 1999, 3:00:00 AM6/11/99
to
>>Mag sein, dass Kaminfeger hohe Gebuehren verlangen. Deine Argumente sind
>>aber denkbar schwach.
>Ich wollte keinesfalls argumentativ gegen die Lobby der
>Schornsteinfeger angehen, sondern nur meine Erfahrung wiedergeben.


Ist doch egal, wie teuer er ist.
Hauptsache er bringt Glück ...... :-))))))))))))))))))))

MfG
Volker


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