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Flackern alle LED-Taschenlampen?

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Detlef Wirsing

unread,
Dec 25, 2017, 3:03:06 PM12/25/17
to
Hallo,

ich habe mir vor längerer Zeit eine billige LED-Taschenlampe mit
irgendeiner Bestellung mitkommen lassen. Nach einigen Tagen fing das
Ding an zu flackern, wenn man es in der Hand hält und bewegt. Knallt
man es gegen einen harten Gegenstand, funktioniert es nach einigen
Versuchen wieder, aber nur 30 Sekunden oder so. Das Teil war so
billig, dass sich eine Rücksendung nicht lohnte.

Bei der nächsten, etwas teureren Bestellung, orderte ich eine
Zweibrüder LED Lenser P6.2 mit, diesmal für knapp 30 Euro. Die macht
auch tatsächlich Licht und lässt sich halbwegs fokussieren. Aber nach
etwas 2 Monaten Gebrauch fängt auch sie an zu flackern, wenn ich mit
sie bewege.

Sind LED-Taschenlampen generell so ein Dreck, oder habe ich immer
wieder Pech?

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wirsing

Thomas Einzel

unread,
Dec 25, 2017, 3:22:13 PM12/25/17
to
Die von mir umgerüsteten nun-LED Taschenlampen flackern alle nicht - nur
ein/aus. Unsere ab-Werk-LED Taschenlampen flackern fast alle - aber nur
wenn man diese Funktion anwählt (100%, flackern/schnell blinken, 50%,
aus, 100%... oder ähnlich).

Batterien sind noch ok?
--
Thomas

Uwe Weiss

unread,
Dec 25, 2017, 3:25:32 PM12/25/17
to
Am 25.12.2017 um 21:03 schrieb Detlef Wirsing:
Hi Detlef,

LED-Taschenlampen verfügen - ungefähr so wie Säuglinge - nur über sehr
eingeschränkte Möglichkeiten, sich mitzuteilen.
Wenn Säuglinge weinen, haben sie meist Hunger, oder eine volle Windel.
Wechsel mal die Batterien der Taschenlampe (Hunger). Wenn das nicht
hilft, wechsel die Windel.

Gruß

-Uwe-


Detlef Wirsing

unread,
Dec 25, 2017, 6:43:40 PM12/25/17
to
Thomas Einzel schrieb:

[...]
>Batterien sind noch ok?

Falls nicht, kehre ich reumütig zu meinen Halogen-Ballermännern
zurück, z.B. Maglite. Denn dann verbrauchen die LED-Taschenlampen sehr
viel mehr Strom, als ich erwartet habe. Ich werde die Batterien mal
wechseln.

Schon passiert. Auf den Zusammenhang bin ich nicht gekommen. Wie
gesagt sind LED-Taschenlampen für mich neu. Auf jeden Fall ist die
Lampe jetzt wieder sehr viel heller. Wie dunkel sie mit der Zeit
geworden war, habe ich gar nicht bemerkt, weil es schleichend ging. Ob
das Flackern nun weg ist, wird sich zeigen. Es tritt ja nicht immer
auf, nur immer öfter.

Welche Eneloop sind für Taschenlampen denn zu empfehlen? Ich habe
welche mit 1900 mAh hier, die musste ich an der anderen LED-Lampe
laufend wechseln. Vermutlich ist die Kapazität zu niedrig.

Jürgen Exner

unread,
Dec 25, 2017, 7:22:54 PM12/25/17
to
On Tue, 26 Dec 2017 00:43:45 +0100, Detlef Wirsing
<detlef....@gmx.de> wrote in de.etc.haushalt:
>Thomas Einzel schrieb:
>>Batterien sind noch ok?
>
>Welche Eneloop sind für Taschenlampen denn zu empfehlen? Ich habe
^^^^^^^
Da ist dein Problem!
Eneloops haben nur 1.2V, nicht die sonst ueblichen 1.5V.
Bei herkoemmlichen Gluehbirnen ist das ziemlich egal, die leuchten auch
bei 1.2V noch, wenn auch nicht ganz so hell.
Aber LEDs mit ihrer Elektronik sind da sehr viel waehlerischer. Nimm mal
klassische Einwegbatterien und versuche, wie lange und wie gut deine
Lampe damit brennt.

>welche mit 1900 mAh hier, die musste ich an der anderen LED-Lampe
>laufend wechseln. Vermutlich ist die Kapazität zu niedrig.

Hat mit der Kapazitaet sehr wenig zu tun. Die Eneloops waren vermutlich
noch 90% voll, aber die Entladekurve fiel bereits unter die
Mindestspannung fuer die LEDs.

jue

Werner Holtfreter

unread,
Dec 26, 2017, 4:26:28 AM12/26/17
to
Ludger Averborg wrote:

> Die Helligkeit einer Glühlampe fällt bei 80 % Betriebsspannung
> nahezu um die Hälfte ab.

Und das ist nur im direkten Vergleich deutlich zu sehen.
--
Gruß Werner
www.youtube.com/watch?v=ByzwOBeKD-c
www.presseportal.de/blaulicht/pm/110971/3762457

Frank Müller

unread,
Dec 26, 2017, 4:32:14 AM12/26/17
to
Detlef Wirsing schrieb:
> Thomas Einzel schrieb:
>
> [...]
>>Batterien sind noch ok?
>
> Schon passiert. Auf den Zusammenhang bin ich nicht gekommen. Wie
> gesagt sind LED-Taschenlampen für mich neu. Auf jeden Fall ist die
> Lampe jetzt wieder sehr viel heller. Wie dunkel sie mit der Zeit
> geworden war, habe ich gar nicht bemerkt, weil es schleichend ging.

LEDs wechseln nicht die Farbtemperatur wenn sie dunkler werden,
da fällt das erst spät auf.

> Ob das Flackern nun weg ist, wird sich zeigen. Es tritt ja nicht immer
> auf, nur immer öfter.
>
> Welche Eneloop sind für Taschenlampen denn zu empfehlen?

Dann sieh mal in die Bedienungsanleitung, ob diese Lampe überhaupt
für 1,2V-Akkus geeignet ist oder ob sie nur mit 1,5V Batterien
benutzt werden soll.

> Ich habe
> welche mit 1900 mAh hier, die musste ich an der anderen LED-Lampe
> laufend wechseln. Vermutlich ist die Kapazität zu niedrig.

Die Kapazität stimmt schon, nur die Spannung ist zu niedrig.

Ich suche auch noch eine LED-Taschenlampe, die so funktional und
durchdacht ist wie die, die ich vor über 25 Jahre mal gekauft habe:
http://deacademic.com/pictures/dewiki/115/studiobib.jpg
Mittlerweile habe ich die mit LEDs ausgestattet, aber so hell wie
eine richtige LED-Lampe wird sie mit den 3V und ohne Wandler nicht.

Frank

STefan Müller

unread,
Dec 26, 2017, 5:05:52 AM12/26/17
to
Am 25.12.2017 um 21:03 schrieb Detlef Wirsing:

> Sind LED-Taschenlampen generell so ein Dreck, oder habe ich immer
> wieder Pech?
Nein, so ähnlich ergeht es mir auch. Früher war nur Elektrik in der
Taschenlampe. Heutzutage leider auch sehr unzuverlässige Elektronik.
Anderes Beispiel sind (230V) Handlampen. Früher sind die LSL's darin
nach einigen Monaten kaputt gegangen. Bei den LED-Handlampen sterben die
Vorschaltgeräte, meist nach wenigen Wochen.
Die einzige Ausnahme war eine "LED Lenser 004375" Taschenlampe. (Nicht
mehr in Verkauf) Die schon einige Jahre auf den Buckel hat und noch
immer flimmerfrei arbeitet.
Das hier von einigen vorgebrachte Argument der nicht mehr vollen
Batterien/Akkus kann ich nicht nachvollziehen.

--
MfG
STef

Thomas Einzel

unread,
Dec 26, 2017, 5:07:37 AM12/26/17
to
Am 26.12.2017 um 00:43 schrieb Detlef Wirsing:
> Thomas Einzel schrieb:
>
> [...]
>> Batterien sind noch ok?
>
> Falls nicht, kehre ich reumütig zu meinen Halogen-Ballermännern
> zurück, z.B. Maglite.

Meine schönste und hellste Taschenlampe ist eine alte Maglite (3 R20
Zellen) mit nachgerüsteter LED.
...
> Schon passiert. Auf den Zusammenhang bin ich nicht gekommen....

ok ;-)

> Welche Eneloop sind für Taschenlampen denn zu empfehlen?

Ich verwende für Mignon und Micro fast nur Akkus - für alles mögliche -
und da nur Eneloop/Fujitsu. Bei Mignon 1900mAh.

> Ich habe
> welche mit 1900 mAh hier, die musste ich an der anderen LED-Lampe
> laufend wechseln. Vermutlich ist die Kapazität zu niedrig.

Manchmal ist es eher die Spannung. Obwohl Primärzellen mit
Nennspannungen von 1,5V nach kurzer Benutzung im Betrieb eine kaum
höhere Spannung als die, unter gleichen Umständen gemessene Spannung von
Sekundärelementen (Nennspannung 1,2V) haben, so reicht das in vielen
Fällen doch aus, dass die Spannung im Betrieb bei Sekundärzellen schon
vor dem Ende der eigentlich nutzbaren Kapazität etwas zu gering ist.
Wechsle ich eben öfter die Akkus.

Ob und wie empfindlich eine elektronische Schaltung (dazu zählt auch die
LED-Baugruppe für eine Taschenlampe) etwas zu geringe Spannung ist, wird
man kaum vorher oder per Ferndiagnose sagen können.
Wer ein Labornetzteil hat, kann in dem Beispiel mit einer IIRC 3x Mignon
Lampe mit 3,6V anfangen, weiter langsam verringern und sehen wie lange
sie noch funktioniert ohne zu flackern. 3,3V wäre IMO gut.
https://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/1101251.htm
https://de.wikipedia.org/wiki/Nickel-Metallhydrid-Akkumulator#/media/File:Aa-nimh_c-v.png
--
Thomas

Frank Müller

unread,
Dec 26, 2017, 5:24:58 AM12/26/17
to
Ludger Averborg schrieb:
> On Tue, 26 Dec 2017 10:31:22 +0100, Frank Müller
> <dw...@hotmail.com> wrote:

>>Ich suche auch noch eine LED-Taschenlampe, die so funktional und
>>durchdacht ist wie die, die ich vor über 25 Jahre mal gekauft habe:
>> http://deacademic.com/pictures/dewiki/115/studiobib.jpg
>>Mittlerweile habe ich die mit LEDs ausgestattet, aber so hell wie
>>eine richtige LED-Lampe wird sie mit den 3V und ohne Wandler nicht.
>>
> Ich hab neulich eher durch Zufall eine 100 % funktionale
> LED-TaLa beim Aldi-S für 5 Euro gekauft.
> Sie hat einen Ein/Ausschalter, damit kann man sie ein- oder
> ausschalten, und im eingeschalteten Zustand kommt vorn
> ausreichend helles Licht raus. Ohne flackern. Was für
> Funktionen könnte eine TaLa sonst noch benötigen?

Zuerst sollte sie nicht Rund sein, so daß man sie auch
irgendwo hinlegen kann ohne daß sie wegrollt.
Dann sollte der Schalter auch mit dicken Handschuhen
zu bedienen sein. Auch sollte man sie in die Hosentasche
stecken können in der vielleicht auch ein Schlüsselbund
drin ist und es sollte dabei nicht das Glas zerkratz werden.
Zu guter letzt kann man die Lampe die ich da oben
verlinkt habe auch so hinstellen daß sie auf einen
bestimmten Punkt leuchtet.
Ich bastle gelegentlich mit Antennenkabeln auf unbeleuchteten
Dachböden rum, da habe ich nicht immer eine Hand frei um
die Lampe in die gewünschte Richtung zu halten...

Frank

Bodo Mysliwietz

unread,
Dec 26, 2017, 6:57:12 AM12/26/17
to
Am 25.12.2017 um 21:25 schrieb Uwe Weiss:

> Wenn Säuglinge weinen, haben sie meist Hunger, oder eine volle Windel.
> Wechsel mal die Batterien der Taschenlampe (Hunger). Wenn das nicht
> hilft, wechsel die Windel.

Und wenn das nicht hilft mache mal eine Bauchmassage, klopfe den Rücken,
reiche den "Kauring für kommende Zähne", entferne Opa Heinz aus der
Sichtlinie oder schalte das TV wieder an. Hilft auch das nicht, mess die
Körpertemperatur und schiebe evtl. ein Epheuzäpfchen rein. Schlägt auch
das nicht an geht's zum Kindernotdienst.

Könnte das jetzt mal jemand für mich in LED-Taschenlampenkrankheiten
übersetzen.

--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/

Detlef Wirsing

unread,
Dec 26, 2017, 7:33:50 AM12/26/17
to
Ludger Averborg schrieb:

>On Mon, 25 Dec 2017 16:22:49 -0800, Jürgen Exner
><jurg...@hotmail.com> wrote:
>
>>On Tue, 26 Dec 2017 00:43:45 +0100, Detlef Wirsing
>><detlef....@gmx.de> wrote in de.etc.haushalt:
>>>Thomas Einzel schrieb:
>>>>Batterien sind noch ok?
>>>
>>>Welche Eneloop sind für Taschenlampen denn zu empfehlen? Ich habe
>> ^^^^^^^
>>Da ist dein Problem!
>>Eneloops haben nur 1.2V, nicht die sonst ueblichen 1.5V.
>>Bei herkoemmlichen Gluehbirnen ist das ziemlich egal, die leuchten auch
>>bei 1.2V noch, wenn auch nicht ganz so hell.
>
>"Nicht ganz so" ist lustig. Die Helligkeit einer Glühlampe
>fäll bei 80 % Betriebsspannung nahezu um die Hälfte ab.
>
>l.

Zur Klarstellung: Ich verwende bisher keine Akkus in den Lampen,
sondern stinknormale Batterien. Aber wenn die Helligkeit bei
LED-Lampen linear abnimmt, wären Akkus vielleicht eine Alternative,
dachte ich. "Normale" Taschenlampen wurden erst dunkler und waren kurz
danach aus. LED-Lampen dagegen scheinen vom ersten Tag an
kontinuierlich dunkler zu werden. Auch nicht gerade prickelnd.

F.K.Siebert

unread,
Dec 26, 2017, 7:50:07 AM12/26/17
to
Am 26.12.2017 um 13:33 schrieb Detlef Wirsing:

> LED-Lampen dagegen scheinen vom ersten Tag an
> kontinuierlich dunkler zu werden. Auch nicht gerade prickelnd.
>
>
Meine LED-Lampe hat vor ca. 1/2 Jahr neue Batterien bekommen und sie
leuchtet immer noch wie am ersten Tag!

--
mit freundlichen Grüßen
F.K.

Detlef Wirsing

unread,
Dec 26, 2017, 7:52:52 AM12/26/17
to
STefan Müller schrieb:

[...]
>Das hier von einigen vorgebrachte Argument der nicht mehr vollen
>Batterien/Akkus kann ich nicht nachvollziehen.

Mit neuen Batterien flimmert die Lampe im Moment nicht. Es sieht für
mich aus, als ob von der ersten Stunde an die Helligkeit
kontinuierlich abnimmt. Falls das stimmt, fände ich es ausgesprochen
unpraktisch. Bei meinen alten Taschenlampen sah man auf Anhieb, dass
sie nicht mehr genug Saft bekamen. Nach spätestens 2-3 Tagen war dann
auch Schicht. Die LED-Lenser benutze ich täglich mehrfach, immer nur
kurz. Nach 2-3 Monaten fand ich das Licht sehr dunkel und die LED fing
an zu flackern. WIE groß der Unterschied war, sah ich erst, als ich
neue Batterien einlegte. Im Gegensatz zu der Funzelei vorher war das
Licht blendend hell, das Flackern weg - zumindest bisher.

Da stellt sich für mich in der Praxis die Frage, wann ich die
Batterien tauschen sollte. Nicht jede Beleuchtungssituation ist
gleich. Mal braucht man mehr Licht, mal weniger. Ich entsorge also die
benutzten Batterien dauernd mal zu früh und mal zu spät. Deshalb hätte
ich sie gern durch Akkus ersetzt. Die schmeiße ich dann wenigstens
nicht halb voll weg, sondern lade sie wieder auf. Aber laut Anleitung
der Lampe sind Akkus verboten.

Das ist doch alles irgendwie Quark. Gibt es gute LED-Taschenlampen,
die für die Verwendung mit handelsüblichen Akkus, z.B. Eneloop,
vorgesehen sind und normal funktionieren?

Detlef Wirsing

unread,
Dec 26, 2017, 8:00:22 AM12/26/17
to
F.K.Siebert schrieb:

>Am 26.12.2017 um 13:33 schrieb Detlef Wirsing:
>
>> LED-Lampen dagegen scheinen vom ersten Tag an
>> kontinuierlich dunkler zu werden. Auch nicht gerade prickelnd.
>>
>>
>Meine LED-Lampe hat vor ca. 1/2 Jahr neue Batterien bekommen und sie
>leuchtet immer noch wie am ersten Tag!

Ich versuche diesmal, festzuhalten, nach welcher Zeit das Licht
deutlich dunkler geworden ist. Das ist aber gar nicht so einfach.

Wie gesagt fiel mir in den letzten zwei Wochen auf, dass das Licht
wirklich dunkel ist. Das hätte man sofort gesehen, wenn man eine
baugleiche Lampe mit frischen Batterien dabeben gehalten hätte. Aber
wenn man nur eine hat, sinkt die Helligkeit unmerklich. Man bekommt es
nicht mit. Ich jedenfalls nicht.

Gerd Schweizer

unread,
Dec 26, 2017, 9:54:47 AM12/26/17
to
Detlef Wirsing schrieb:
> Hallo,
>
> ich habe mir vor längerer Zeit eine billige LED-Taschenlampe mit
> irgendeiner Bestellung mitkommen lassen. Nach einigen Tagen fing das
> Ding an zu flackern, wenn man es in der Hand hält und bewegt. Knallt
> man es gegen einen harten Gegenstand, funktioniert es nach einigen
> Versuchen wieder, aber nur 30 Sekunden oder so.
Nein. bei mir flackert keine. Nach Deiner Schilderung vermute ich
schwache Kontakte. Vielleicht kann man die etwas nachbiegen.


--
Liebe Grüße, Gerd
Satelliten FAQ, DVB-T, Katzen, Mopped, Garten, Heimwerken:
http://www.satgerd.de/

Andreas Karrer

unread,
Dec 26, 2017, 10:15:16 AM12/26/17
to
* Detlef Wirsing <detlef....@gmx.de>:

> Mit neuen Batterien flimmert die Lampe im Moment nicht. Es sieht für
> mich aus, als ob von der ersten Stunde an die Helligkeit
> kontinuierlich abnimmt. Falls das stimmt, fände ich es ausgesprochen

Das ist bei den ganz billig gemachten LED-Lampen so, die einfach die
volle Batteriespannung auf die LED geben. Der relativ grosse
Innenwiderstand von Alkaline-Batterien limitiert den Strom.

Bessere Teile enthalten einen DC-DC-Step-up-Wandler/Booster und eine
Stromregelung. Mit dickeren Akkus geht das nicht anders, sonst würde die
LED bei vollem Akku zerstört. Solche Elektronik ist sehr klein, obwohl
sie mindestens einen ziemlich grossen Kondensator und eine
Induktivität enthalten muss, und oft in der hinteren Kappe mit dem
Schalter versteckt, z.B so was: http://budgetlightforum.com/node/27924

> Das ist doch alles irgendwie Quark. Gibt es gute LED-Taschenlampen,
> die für die Verwendung mit handelsüblichen Akkus, z.B. Eneloop,
> vorgesehen sind und normal funktionieren?

Mit Lampen für normale AA-Batterien oder NiHM-Akkus kann ich dir nicht
helfen.

Aber: Ich bin mit den Taschenlampen mit 18650er Akkus vom Chinesen sehr
zufrieden. Vor 5 Jahren haben die männlichen¹ 3 Teile der Familie
solche zu Weihnachten gekriegt: 3 Lampen, 6 18650er Akkus mittlerer
Qualität, 1 Ladegerät, 45 EUR².

Natürlich sind seither 2 davon verlorengegangen (Kinder halt) und
wurden ersetzt. Die ersten hatten so einen "5-Mode-Switch", davon ist
stark abzuraten. Die neueren haben bloss einen "3-Mode"-Schalter
(hell/gedimmt/aus), das ist für meine Zwecke immer noch klar
schlechter als ein simpler Ein-/Aus-Schalter, aber sowas machen die
nicht.

Mach dir nichts vor: LEDlenser ist exakt dasselbe, nur werden die
halt von einer Firma in Deutschland zwischengelagert, vertrieben und
vermarktet. Diese Lager, Vertriebler und Werbefritzen müssen
bezahlt werden; dafür können sie schneller liefern.

- Andi


¹ Bei solchen Taschenlampen scheint es eine Art Kult zu geben, dem
fast nur Männer erliegen, eine nur schwach sublimierte Form von
Wer-hat-den-Grösseren. Sowas wie diese monströsen Messer in der
Küche, die manche Männer dann demonstrativ in einem ebenso
monströsen Holzblock in der Küche postieren, oder der Rennrad-Wahn
mancher Freizeitradler, die ganz genau wissen, dass das Ultegra-Rad
von Aldi für 1000 EUR ihre Bedürfnisse genauso abdecken würde wie
ihr 5x so teueres Carbon-Rad.
Also: Lichtstromangaben sind immer geschönt, manchmal um mehrere
100%, weil sie der Laie ja nicht überprüfen kann, "Leuchtweite"
ist eine reine Fantasiezahl, weil nicht definiert.

² dx.com Nr. 162491, 5790, irgendein 14500/18650-Ladegerät. 18650 ist
eine in der Industrie (nicht aber bei Endverbrauchern) häufige
Bauform von Li-Ion-Rundzellen, 18mm Durchmesser, 65mm lang, gibt's
in Notebooks und Teslas.

Andreas M. Kirchwitz

unread,
Dec 26, 2017, 10:33:38 AM12/26/17
to
Detlef Wirsing <detlef....@gmx.de> wrote:

> Mit neuen Batterien flimmert die Lampe im Moment nicht. Es sieht für
> mich aus, als ob von der ersten Stunde an die Helligkeit
> kontinuierlich abnimmt.

Mit normalen Batterien haben viele Taschenlampen einen
kontinuierlichen Abfall der Helligkeit (merkt man zunächst kaum,
man wundert sich nur manchmal, ob es es nicht früher heller war).

Mit Akkus hat man längere Zeit nahezu konstante Helligkeit und
dann einen ziemlich schnellen Einbruch bis zum Totalausfall,
der manchmal sehr überraschend kommt.

> Falls das stimmt, fände ich es ausgesprochen
> unpraktisch. Bei meinen alten Taschenlampen sah man auf Anhieb, dass
> sie nicht mehr genug Saft bekamen.

Eigentlich sind es gerade die klassischen Taschenlampen mit dem
kontinuierlichen Abfall der Helligkeit.

LED-Lampen mit ihrer Elektronik steuern dem teilweise entgegen,
denn in der Regel wird die Energiezfuhr zur LED zunächst
gedrosselt (sie würde sonst überhitzen). Dadurch ergibt sich
mit allen Batterietypen eine zunächst konstante Helligkeit.

> Da stellt sich für mich in der Praxis die Frage, wann ich die
> Batterien tauschen sollte.

In regelmäßig genutzte Taschenlampen gehören sowieso Akkus
und keine Batterien. Umwelt und Kosten.

> Das ist doch alles irgendwie Quark. Gibt es gute LED-Taschenlampen,
> die für die Verwendung mit handelsüblichen Akkus, z.B. Eneloop,
> vorgesehen sind und normal funktionieren?

Die meisten besseren LED-Taschenlampen der letzten Jahre sind
sogar *ausdrücklich* für Akkus vorgesehen und *nicht* mehr für
herkömmliche Batterien gedacht.

Die normalen (weißen) Eneloops funktionieren praktisch immer
bestens in LED-Taschenlampen für AA- oder AAA-Zellen. Normale
Batterien gehen zwar auch, sind aber oft nur eine Notlösung
(weil überall erhältlich). Ansonsten setzen sich bei LED-TaLas
seit einigen Jahren andere Akku-Formate durch. Es ist inzwischen
ziemlich schwierig, überhaupt noch TaLas für AA/AAA zu bekommen
(außer Billig-Ramsch beim Discounter).

Grüße, Andreas

Andreas M. Kirchwitz

unread,
Dec 27, 2017, 12:33:30 AM12/27/17
to
Ludger Averborg <ludger_...@web.de> wrote:

>> In regelmäßig genutzte Taschenlampen gehören sowieso Akkus
>> und keine Batterien. Umwelt und Kosten.
>
> Das hängt wohl sehr davon ab, wie die Regel aussieht, gemäß
> der die Lampe genutzt wird.
>
> Wenn die lautet: "immer bei Stromausfall" ist man in den
> meisten Teilen von D wohl mit Batterien besser beraten.

Stromausfälle passieren hier so selten, dass die Batterien in der
Zwischenzeit ausgelaufen wären und die Taschenlampe zerstört hätten.

Aber mal Spaß beiseite: Natürlich muss jeder selbst einschätzen,
wann Akkus, Ladegerät und Stromkosten sich rechnen gegenüber
herkömmlichen Batterien.

Zu Hause habe ich eine Taschenlampe, die ich gefühlt nur selten
verwende, um mal hinter einen Schrank zu leuchten oder ähnliches,
aber selbst dort wurde bald klar, dass Akkus sich lohnen.

Gerade bei Taschenlampen hat es mich auch immer genervt, ob man
bei nachlassender Leuchtkraft die halbleeren Batterien zähneknirschend
eisern bis zu Ende aufbraucht (Umwelt und Kosten) oder neue einsetzt.
Bei Akkus stellt sich die Frage nicht.

Und wie bereits erwähnt wurde, sind die heute gängigen LED-TaLas
ohnehin optimiert für Akkus und liefern mit klassischen Batterien
oftmals schlechtere Ergebnisse.

Da ich mehrere Taschenlampen für die Outdoor-Nutzung habe, die
alle paar Tage frische Zellen haben wollen, war für mich die
Anschaffung von Ladegerät und Akkus aus Kostengründen unumgänglich.
Somit ist die "Infrastruktur" vorhanden, wovon auch andere Geräte
im Haushalt profitieren.

Ich verstehe natürlich auch, dass nicht jeder Haushalt solch
einen Durchsatz hat und die Anschaffung von Akkus mitsamt
Ladegerät eine Hürde darstellt. Finde ich völlig in Ordnung,
wenn solche Leute bei normalen Batterien bleiben. Ich habe
hier diverse Fernbedienungen, die laufen nach Jahren immer
noch mit den initial beigelegten Batterien. :-)

Grüße, Andreas

Andreas Neumann

unread,
Dec 27, 2017, 3:16:29 AM12/27/17
to
Andreas M. Kirchwitz wrote:

> Und wie bereits erwähnt wurde, sind die heute gängigen LED-TaLas
> ohnehin optimiert für Akkus und liefern mit klassischen Batterien
> oftmals schlechtere Ergebnisse.

Das ist eine unzulässige Verallgemeinerung. Keine meiner 4 LED-Taschenlampen
ist für Akkus optimiert und würde damit deutlich schlechtere Leuchtkraft
bringen, falls überhaupt.
Das einzige Leuchtdingens in meinem Haus, welches für Akku gebaut ist, ist
der Scheinwerfer mit dem integrierten 6V-Bleiakku.

Alle anderen werden konsequenterweise auch mit Primärzellen betrieben.


Frank Müller

unread,
Dec 27, 2017, 4:00:13 AM12/27/17
to
Andreas M. Kirchwitz schrieb:
> Ludger Averborg <ludger_...@web.de> wrote:

> Zu Hause habe ich eine Taschenlampe, die ich gefühlt nur selten
> verwende, um mal hinter einen Schrank zu leuchten oder ähnliches,
> aber selbst dort wurde bald klar, dass Akkus sich lohnen.

Wie wird das klar? Also ich habe mit Akkus immer die
Erfahrung gemacht daß die eine relativ hohe selbstentladung
haben und meist dann leer sind wenn man sie braucht.

> Gerade bei Taschenlampen hat es mich auch immer genervt, ob man
> bei nachlassender Leuchtkraft die halbleeren Batterien zähneknirschend
> eisern bis zu Ende aufbraucht (Umwelt und Kosten) oder neue einsetzt.
> Bei Akkus stellt sich die Frage nicht.

Vor einiger Zeit habe ich da mal eine alte Taschenlampe
umgebastelt die jetzt meine halb leeren Batterien nutzt bis sie
wirklich leer sind. Ich habe dabei nur immer so ein blödes
Bauchgefühl was wohl passiert wenn mal so eine Batterie
in der Lampe ausläuft...

> Und wie bereits erwähnt wurde, sind die heute gängigen LED-TaLas
> ohnehin optimiert für Akkus und liefern mit klassischen Batterien
> oftmals schlechtere Ergebnisse.

Du kennst alle "heute gängigen LED-TaLas"?

> Da ich mehrere Taschenlampen für die Outdoor-Nutzung habe, die
> alle paar Tage frische Zellen haben wollen

Wow, was für Energiefresser...

Frank

Bodo Mysliwietz

unread,
Dec 27, 2017, 5:42:56 AM12/27/17
to
Am 26.12.2017 um 16:15 schrieb Andreas Karrer:

> ² dx.com Nr. 162491, 5790, irgendein 14500/18650-Ladegerät. 18650 ist
> eine in der Industrie (nicht aber bei Endverbrauchern) häufige
> Bauform von Li-Ion-Rundzellen, 18mm Durchmesser, 65mm lang, gibt's
> in Notebooks und Teslas.

und e-Zigaretten ;-)

Bodo Mysliwietz

unread,
Dec 27, 2017, 5:52:58 AM12/27/17
to
Am 26.12.2017 um 15:37 schrieb Ludger Averborg:
> On Tue, 26 Dec 2017 13:50:08 +0100, "F.K.Siebert"
> <f.k.s...@online.de> wrote:
>
>> Am 26.12.2017 um 13:33 schrieb Detlef Wirsing:
>>
>>> LED-Lampen dagegen scheinen vom ersten Tag an
>>> kontinuierlich dunkler zu werden. Auch nicht gerade prickelnd.
>>>
>>>
>> Meine LED-Lampe hat vor ca. 1/2 Jahr neue Batterien bekommen und sie
>> leuchtet immer noch wie am ersten Tag!
>
> Meine LED-Lampe hat vor ca. 4 Jahr neue Batterien bekommen
> und sie leuchtet immer noch wie am ersten Tag!

Irgendwann beschlich mich bei unserer (Brennenstuhl LED 150) das Gefühl
das die Leuchtkraft nachlies. Ich dachte zunächst an Billigramsch wo die
LED-selbst schnell wegaltert. Neue Alkalies rein und FLASH es
wurde/werde Licht.

> Hängt wohl auch davon ab, wie oft/wie lange man sie benutzt.

Den absoluten Vergleich zum 1. Einschalten habe ich natürlich nicht.
Fakt ist es aber das mit jedem batteriewechseln ein starker
Helligkeitsunterschied eintritt.

> Das Positive: Alkali-Mangan-Zellen zeigen keine
> Selbstentladung (und sind so spottbillig) (und liegen beim
> Aldi direkt dort, wo man sowieso warten muss dass man
> kassiert wird).

:-)

Und ich kann über die Aldi-Batterien nicht meckern.

Thomas Einzel

unread,
Dec 27, 2017, 7:39:44 AM12/27/17
to
Am 27.12.2017 um 09:59 schrieb Frank Müller:
> Andreas M. Kirchwitz schrieb:
>> Ludger Averborg <ludger_...@web.de> wrote:
>
>> Zu Hause habe ich eine Taschenlampe, die ich gefühlt nur selten
>> verwende, um mal hinter einen Schrank zu leuchten oder ähnliches,
>> aber selbst dort wurde bald klar, dass Akkus sich lohnen.
>
> Wie wird das klar? Also ich habe mit Akkus immer die
> Erfahrung gemacht daß die eine relativ hohe selbstentladung
> haben und meist dann leer sind wenn man sie braucht.

Das war in der Zeit vor Eneloops so, richtig. Seit dem ist das bei mir
Geschichte. (Nach dem Verkauf von Eneloop sind offenbar nun die NiMH LSD
Akkus direkt von Fujitsu die beste Wahl)

Ich habe eine Vorratsschachtel *) mit Mignon und Micro Eneloop/Fujitsus
und wenn ein Akku tatsächlich mal ein Jahr darin warten würde, wäre er
immer noch zu irgendwas zwischen 70...85% voll.

*) Pluspol nach oben: voll, Minuspol nach oben: wartet auf Laden. Bei 4x
Minus nach oben wird geladen. So ist immer ein entsprechender Vorrat da.
...
>> Da ich mehrere Taschenlampen für die Outdoor-Nutzung habe, die
>> alle paar Tage frische Zellen haben wollen
>
> Wow, was für Energiefresser...

Sieht so aus. Hätte ich einen so hohen Bedarf/Verbrauch, würde ich mir
Alternativen überlegen. Eventuell eine Taschenlampe mit dem "falschen"
LED Leuchtmittel betreiben (5*1,2=4*1,5) oder ein anderes, für
Akku-Betrieb geeigneteres LED Leuchtmittel verwenden.
--
Thomas

Frank Möller

unread,
Dec 27, 2017, 7:49:33 AM12/27/17
to
Detlef Wirsing schrieb:
> STefan Müller schrieb:

> [...]
>> Das hier von einigen vorgebrachte Argument der nicht mehr vollen
>> Batterien/Akkus kann ich nicht nachvollziehen.

> Mit neuen Batterien flimmert die Lampe im Moment nicht. Es sieht für
> mich aus, als ob von der ersten Stunde an die Helligkeit
> kontinuierlich abnimmt. Falls das stimmt, fände ich es ausgesprochen
> unpraktisch. ...

Bei LED Lenser gibt es Lampen mit "SLT" (Smart Light Technology) und welche
ohne. Ein Feature dieser "SLT" ist nicht nur ein höherer Preis, sondern vor
allem die Möglichkeit, die Lampe im "Constant Current"-Modus betreiben zu
können.

Mit "Constant Current" ist die Helligkeit gleichbleibend, sofern die
Akkus/Batterien für die eingestellte Helligkeit noch genug "Saft" haben.
Erst danach nimmt die Helligkeit dann schnell ab.

Am Ende blinkt die Lampe dreimal je dreimal kurz, um leere Akkus zu
signalisieren, und dann geht sie aus. Auf der allerniedrigsten
Helligkeitsstufe kann man in diesem Zustand oft noch ein paar Minuten Licht
herausquetschen.

Außerdem ist mit "SLT" die Helligkeit nicht auf wenige Stufen festgelegt,
sondern stufenlos von min. bis max. und wieder zurück einstellbar.
Rein prinzipiell würde ich keine LED Lenser ohne "SLT" und "Constant
Current" kaufen.

Meine ehemaligen LED Lenser M14 und H14 und meine aktuellen H14.2 und M7.2
hatten/haben alle "SLT", liefen/laufen nur mit "Constant Current" und haben
dafür nie etwas anderes als Eneloops gesehen. Flackern habe ich noch nie
beobachtet bzw. nur dann, wenn ich mal den Stroboskop-Modus erwischt hatte.

Möglicherweise hat die P6.2 keine "SLT" und damit kein "Constant Current"
und der Schaltregler kommt mit Akkus vielleicht nicht so gut zurecht.

Diese Eckdaten herauszufinden, war schon früher "eine Herausforderung" auf
deren Seite. Inzwischen scheinen sie mit ihrer Seite auf totale
Unbenutzbarkeit abzuzielen. Also vielleicht mal anrufen, welche Lampen aus
deren aktuellem Portfolio "SLT" und "Constant Current" können.

Inzwischen bieten übrigens auch andere Hersteller fokussierbare
Taschenlampen _mit_ gleichbleibender Helligkeit an, die auch mit Eneloops
klaglos laufen, z. B. Fenix. Selbst deren Winzlinge wie die E05 oder E12
haben geregelte Helligkeit und vertragen Eneloops.

Ob deren Modelle mit verstellbarem Fokus aber an die Qualität von LED
Lenser (deren Fokussierbarkeit ich besonders bei Weitwinkel herausragend
gut finde) herankommt, entzieht sich meiner Kenntnis.

--

Frank Möller

unread,
Dec 27, 2017, 7:49:33 AM12/27/17
to
Detlef Wirsing schrieb:

> Bei der nächsten, etwas teureren Bestellung, orderte ich eine
> Zweibrüder LED Lenser P6.2 mit, diesmal für knapp 30 Euro.

Das ist halt bei LED Lenser die Billigklasse.

> Die macht auch tatsächlich Licht und lässt sich halbwegs fokussieren.
> Aber nach etwas 2 Monaten Gebrauch fängt auch sie an zu flackern, wenn
> ich mit sie bewege.

Möglicherweise sind die Federn/Kontakte etwas zu lasch eingestellt.
Möglicherweise sind auch die Akkus/Batterien für die Schaltregler irgendwie
zu schwach.

> Sind LED-Taschenlampen generell so ein Dreck, oder habe ich immer
> wieder Pech?

Von meinen flackert keine, und ich hatte/habe insgesamt 4 LED Lenser: M14,
H14, H14.2, M7.2 und auch noch ein paar kleine Fenix.

--

Frank Möller

unread,
Dec 27, 2017, 8:07:41 AM12/27/17
to
Andreas Neumann schrieb:

> ... Keine meiner 4 LED-Taschenlampen ist für Akkus optimiert...

Das kann man ja ändern. ;-)

> ... und würde damit deutlich schlechtere Leuchtkraft bringen, falls
> überhaupt.

LOL.

--

Frank Möller

unread,
Dec 27, 2017, 8:13:44 AM12/27/17
to
Jürgen Exner schrieb:
> On Tue, 26 Dec 2017 00:43:45 +0100, Detlef Wirsing
>> Thomas Einzel schrieb:

>>> Batterien sind noch ok?

>> Welche Eneloop sind für Taschenlampen denn zu empfehlen? Ich habe
> ^^^^^^^
> Da ist dein Problem!
> Eneloops haben nur 1.2V, nicht die sonst ueblichen 1.5V.
> Bei herkoemmlichen Gluehbirnen ist das ziemlich egal, die leuchten auch
> bei 1.2V noch, wenn auch nicht ganz so hell.
> Aber LEDs mit ihrer Elektronik sind da sehr viel waehlerischer. Nimm mal
> klassische Einwegbatterien und versuche, wie lange und wie gut deine
> Lampe damit brennt.

... oder eine Lampe mit geregelter Helligkeit, gibt's auch bei LED Lenser
oder Fenix. Meine laufen mit Eneloops ausnahmslos bestens.

--

Frank Möller

unread,
Dec 27, 2017, 8:16:30 AM12/27/17
to
Detlef Wirsing schrieb:
> STefan Müller schrieb:

> [...]
>> Das hier von einigen vorgebrachte Argument der nicht mehr vollen
>> Batterien/Akkus kann ich nicht nachvollziehen.

> Mit neuen Batterien flimmert die Lampe im Moment nicht. Es sieht für
> mich aus, als ob von der ersten Stunde an die Helligkeit
> kontinuierlich abnimmt. Falls das stimmt, fände ich es ausgesprochen
> unpraktisch. ...

Bei LED Lenser gibt es Lampen mit "SLT" (Smart Light Technology) und welche
ohne. Ein Feature dieser "SLT" ist nicht nur ein höherer Preis, sondern vor
allem die Möglichkeit, die Lampe im "Constant Current"-Modus betreiben zu
können.

Mit "Constant Current" ist die Helligkeit gleichbleibend, sofern die
Akkus/Batterien für die eingestellte Helligkeit noch genug "Saft" haben.
Das gilt für ca. 90 % der Akku-Laufzeit bis kurz vor Schluß. Erst danach,
wenn sie wirklich schon fast leer sind, nimmt die Helligkeit dann schnell

Detlef Wirsing

unread,
Dec 27, 2017, 9:10:45 AM12/27/17
to
Ludger Averborg schrieb:

[...]
>Das Positive: Alkali-Mangan-Zellen zeigen keine
>Selbstentladung (und sind so spottbillig) (und liegen beim
>Aldi direkt dort, wo man sowieso warten muss dass man
>kassiert wird).

Die nehme ich ausschließlich. Was bringt mir eine Markenbatterie mit
50% längerer Lebensdauer, wenn sie 2-3 mal soviel kostet? Ich hatte
vor einiger Zeit über 1 Jahr festgehalten, wie lange Batterien halten
und was sie jeweils gekostet haben. Die No-Name-Billigbatterien
schnitten am besten ab.

Wolfgang Kynast

unread,
Dec 27, 2017, 10:09:12 AM12/27/17
to
On Wed, 27 Dec 2017 15:10:54 +0100, "Detlef Wirsing" posted:

>Ludger Averborg schrieb:
>
>[...]
>>Das Positive: Alkali-Mangan-Zellen zeigen keine
>>Selbstentladung (und sind so spottbillig) (und liegen beim
>>Aldi direkt dort, wo man sowieso warten muss dass man
>>kassiert wird).
>
>Die nehme ich ausschließlich. Was bringt mir eine Markenbatterie mit
>50% längerer Lebensdauer,

Ich kann mich an keinen Test erinnern, bei dem das so war.

--
Schöne Grüße,
Wolfgang

Detlef Wirsing

unread,
Dec 27, 2017, 10:30:32 AM12/27/17
to
Wolfgang Kynast schrieb:

>On Wed, 27 Dec 2017 15:10:54 +0100, "Detlef Wirsing" posted:
[...]
>>Die nehme ich ausschließlich. Was bringt mir eine Markenbatterie mit
>>50% längerer Lebensdauer,
>
>Ich kann mich an keinen Test erinnern, bei dem das so war.

Das war nur ein Beispiel. Tatsache ist, dass bei meinem kleinen Test
die billigsten Batterien am besten abschnitten. Keine der
Markenbatterien hielt so viel länger, wie sie teurer war. Zurzeit
nehme ich Billigbatterien von Edeka im 8er-Pack. Da kaufe ich ohnehin
ein.

Bodo Mysliwietz

unread,
Dec 27, 2017, 11:27:28 AM12/27/17
to
Am 27.12.2017 um 16:09 schrieb Wolfgang Kynast:
> On Wed, 27 Dec 2017 15:10:54 +0100, "Detlef Wirsing" posted:
>
>> Ludger Averborg schrieb:
>>
>> [...]
>>> Das Positive: Alkali-Mangan-Zellen zeigen keine
>>> Selbstentladung (und sind so spottbillig) (und liegen beim
>>> Aldi direkt dort, wo man sowieso warten muss dass man
>>> kassiert wird).
>>
>> Die nehme ich ausschließlich. Was bringt mir eine Markenbatterie mit
>> 50% längerer Lebensdauer,
>
> Ich kann mich an keinen Test erinnern,

Flüchtiger Speicher halt

> bei dem das so war.

aber Suchmaschinen sind kostenfrei.

Bsp?
https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Batterien-im-Test,batterien106.html


Test habe da immer eine gewisse Varianz. Wenn es aber ums
Preisleistungsverhältnis geht ist die Sachlage aber eindeutig pro
Discounterware.

Andreas Karrer

unread,
Dec 27, 2017, 11:39:49 AM12/27/17
to
* Bodo Mysliwietz <druidef...@gmx.de>:
> Am 26.12.2017 um 16:15 schrieb Andreas Karrer:
>
>> ² dx.com Nr. 162491, 5790, irgendein 14500/18650-Ladegerät. 18650 ist
>> eine in der Industrie (nicht aber bei Endverbrauchern) häufige
>> Bauform von Li-Ion-Rundzellen, 18mm Durchmesser, 65mm lang, gibt's
>> in Notebooks und Teslas.
>
> und e-Zigaretten ;-)

Wusst' ich nicht; in meinem Bekanntenkreis sind e-Zigarettenkonsumenten (1)
seltener als Teslafahrer (3).

Sind die dafür nicht ein bisschen dick und schwer?

- Andi

Bodo Mysliwietz

unread,
Dec 27, 2017, 12:46:38 PM12/27/17
to
Am 27.12.2017 um 17:39 schrieb Andreas Karrer:
> * Bodo Mysliwietz <druidef...@gmx.de>:
> Wusst' ich nicht; in meinem Bekanntenkreis sind e-Zigarettenkonsumenten (1)
> seltener als Teslafahrer (3).

:-) krass.

> Sind die dafür nicht ein bisschen dick und schwer?

Ansichtssache. Sollten wir jetzt die Gewichtszunahme durch Teer
gegenrechnen?

E-Zigs gibt es in unzähligen Bauformen. Von Schlank bis größer bis
*FETT*. Ja da gibt es auch Akkuträger die 2 oder 3 solcher
"Schweißerakkus" drin haben ... da kann man sich fast die Autobatterie
auf den Rücken schnallen.

Georg Wieser

unread,
Dec 27, 2017, 2:26:20 PM12/27/17
to
Am 25.12.2017 um 21:03 schrieb Detlef Wirsing:

>
> Sind LED-Taschenlampen generell so ein Dreck, oder habe ich immer
> wieder Pech?
>
> Mit freundlichen Grüßen
> Detlef Wirsing
>

Nein.

Thorsten Böttcher

unread,
Dec 28, 2017, 3:48:07 AM12/28/17
to
Am 26.12.2017 um 11:24 schrieb Frank Müller:

> Ich bastle gelegentlich mit Antennenkabeln auf unbeleuchteten
> Dachböden rum, da habe ich nicht immer eine Hand frei um
> die Lampe in die gewünschte Richtung zu halten...

Du solltest mal über ein Stirnlampe nachdenken. Sowas hab ich
mittlerweile für Arbeiten in dunklen, unzugänglichen Ecken.
Man hat die Hände frei, und die Lampe leuchtet dahin wo man hinsieht.

Frank Müller

unread,
Dec 28, 2017, 5:35:57 AM12/28/17
to
Thorsten Böttcher schrieb:
news:p22b46$hq2$1...@news.albasani.net...
> Am 26.12.2017 um 11:24 schrieb Frank Müller:
>
>> Ich bastle gelegentlich mit Antennenkabeln auf unbeleuchteten
>> Dachböden rum, da habe ich nicht immer eine Hand frei um
>> die Lampe in die gewünschte Richtung zu halten...
>
> Du solltest mal über ein Stirnlampe nachdenken. Sowas hab ich mittlerweile
> für Arbeiten in dunklen, unzugänglichen Ecken.

Habe ich mir voriges Jahr mal zugelegt, aber so richtig
zurecht komme ich damit nicht. Eine Lampe die man
hin stellt ist mir lieber als eine Lampe am Kopf die
mit jeder kleinen Bewegung die Richtung ändert, und dann
noch meist einen Schatten von den Händen oder Werkzeug
genau da hin wirft wo man grade das Licht braucht.

> Man hat die Hände frei, und die Lampe leuchtet dahin wo man hinsieht.

Wo man den Kopf hin dreht meinst du wohl eher, meine
Augen haben ein Blickfeld was deutlich größer ist als
der Fokus so einer Lampe.

Frank

Frank Möller

unread,
Dec 28, 2017, 6:23:50 AM12/28/17
to
Frank Möller schrieb:

> Möglicherweise hat die P6.2 keine "SLT" und damit kein "Constant Current"
> und der Schaltregler kommt mit Akkus vielleicht nicht so gut zurecht.

> Diese Eckdaten herauszufinden, war schon früher "eine Herausforderung" auf
> deren Seite. Inzwischen scheinen sie mit ihrer Seite auf totale
> Unbenutzbarkeit abzuzielen. Also vielleicht mal anrufen, welche Lampen aus
> deren aktuellem Portfolio "SLT" und "Constant Current" können.

AFAIS sind das aktuell z. B. die T7M und die MT6.

--

Andreas M. Kirchwitz

unread,
Dec 28, 2017, 11:45:14 AM12/28/17
to
Frank Müller <dw...@hotmail.com> wrote:

>> Zu Hause habe ich eine Taschenlampe, die ich gefühlt nur selten
>> verwende, um mal hinter einen Schrank zu leuchten oder ähnliches,
>> aber selbst dort wurde bald klar, dass Akkus sich lohnen.
>
> Wie wird das klar? Also ich habe mit Akkus immer die
> Erfahrung gemacht daß die eine relativ hohe selbstentladung
> haben und meist dann leer sind wenn man sie braucht.

Eneloops und vergleichbare Akkus mit geringer Selbstentladung
gibt es seit über einem Jahrzehnt. Man kann Akkus inzwischen
also auch auf Vorrat laden und in die Schublade stecken.

Auch ist der Einsatz in Geräten möglich, die nur unregelmäßig
verwendet werden und gelegentlich ein Weilchen rumliegen.

Es ist wirklich sehr komfortabel geworden mit Akkus. Die aktuelle
Generation von Eneloops funktioniert auch in einem recht weiten
Temperaturband, beispielsweise auch im Winter bei Minusgraden
liefern die Akkus ordentlich Energie.

> Vor einiger Zeit habe ich da mal eine alte Taschenlampe
> umgebastelt die jetzt meine halb leeren Batterien nutzt bis sie
> wirklich leer sind. Ich habe dabei nur immer so ein blödes
> Bauchgefühl was wohl passiert wenn mal so eine Batterie
> in der Lampe ausläuft...

Egal von welchem Hersteller, auslaufende Batterien hat leider
keiner 100% im Griff. Solange es in der Schublade passiert,
ist es bloß eine Sauerei. Wenn es im Gerät passiert, ist es
manchmal zerstört und Müll. Das ist natürlich ärgerlich.

Ein Grund mehr für Akkus. :-)

>> Und wie bereits erwähnt wurde, sind die heute gängigen LED-TaLas
>> ohnehin optimiert für Akkus und liefern mit klassischen Batterien
>> oftmals schlechtere Ergebnisse.
>
> Du kennst alle "heute gängigen LED-TaLas"?

Wer beispielsweise Geocaching als Hobby hat, beschäftigt sich
früher oder später intensiver mit Taschenlampen, weil die
Billig-TaLa vom Discounter bald in ihre Grenzen stößt.

Es gibt Web-Foren für Taschenlampen. Da wird alles besprochen,
was neu auf den Markt kommt. Und man glaubt es kaum, TaLas sind
ein heiß umkämpfter Markt, wo auch viel Entwicklung stattfindet.
Die Unterschiede (Qualität, Leistung) bei TaLas sind sehr groß.

>> Da ich mehrere Taschenlampen für die Outdoor-Nutzung habe, die
>> alle paar Tage frische Zellen haben wollen
>
> Wow, was für Energiefresser...

Nö, im Gegenteil, es sind Energiesparer, die eine Lichtausbeute
und Leuchtdauer erlauben, die früher völlig undenkbar waren, in
vergleichsweise kompakten Geräten mit teilweilse nur einer
einzigen AA-Zelle.

Wenn ich bedenke, was man früher rumschleppen musste für gleiche
Lichtausbeute und Leuchtdauer... nicht ohne Grund haben Nachtwächter
ihre Maglite als Verteidigungswaffe verwenden können. :-)

Spaß mit Taschenlampen ... Andreas

Wolfgang Kynast

unread,
Dec 28, 2017, 12:24:10 PM12/28/17
to
On Wed, 27 Dec 2017 17:27:27 +0100, "Bodo Mysliwietz" posted:

>Am 27.12.2017 um 16:09 schrieb Wolfgang Kynast:
>> On Wed, 27 Dec 2017 15:10:54 +0100, "Detlef Wirsing" posted:
>>
>>> Ludger Averborg schrieb:
>>>
>>> [...]
>>>> Das Positive: Alkali-Mangan-Zellen zeigen keine
>>>> Selbstentladung (und sind so spottbillig) (und liegen beim
>>>> Aldi direkt dort, wo man sowieso warten muss dass man
>>>> kassiert wird).
>>>
>>> Die nehme ich ausschließlich. Was bringt mir eine Markenbatterie mit
>>> 50% längerer Lebensdauer,
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

>> Ich kann mich an keinen Test erinnern,
>
>Flüchtiger Speicher halt

Da sind wohl eher bei Dir die Kopfrechenzellen flüchtig :-))

>> bei dem das so war.
>
>aber Suchmaschinen sind kostenfrei.
>
>Bsp?
>https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Batterien-im-Test,batterien106.html

ja, rechne doch mal nach, wo da eine Markenbatterie 50% mehr bringt
:-)

>Test habe da immer eine gewisse Varianz.

vor allem so amateurhaft angelegte, dafür aber fotogene ;-)

> Wenn es aber ums
>Preisleistungsverhältnis geht ist die Sachlage aber eindeutig pro
>Discounterware.

Eben.

IIRC hatte AN 2014 da eine Zeitlang Probleme, und ich meine, sie haben
dann den Lieferanten gewechselt.

--
Schöne Grüße,
Wolfgang

Thorsten Böttcher

unread,
Dec 29, 2017, 4:02:15 AM12/29/17
to
Am 28.12.2017 um 11:35 schrieb Frank Müller:

>> Du solltest mal über ein Stirnlampe nachdenken. Sowas hab ich
>> mittlerweile
>> für Arbeiten in dunklen, unzugänglichen Ecken.
>
> Habe ich mir voriges Jahr mal zugelegt, aber so richtig
> zurecht komme ich damit nicht. Eine Lampe die man
> hin stellt ist mir lieber als eine Lampe am Kopf die
> mit jeder kleinen Bewegung die Richtung ändert, und dann
> noch meist einen Schatten von den Händen oder Werkzeug
> genau da hin wirft wo man grade das Licht braucht.

Ich komme damit gut zurecht. Oft kann man eine Taschenlampe nicht so
stellen, dass sie alles optimal ausleuchtet.

>> Man hat die Hände frei, und die Lampe leuchtet dahin wo man hinsieht.
>
> Wo man den Kopf hin dreht meinst du wohl eher, meine
> Augen haben ein Blickfeld was deutlich größer ist als
> der Fokus so einer Lampe.

In der Regel schaut man schon geradeaus, da passt das dann. Hilfreich
ist natürlich wenn die Lampe nicht einen kleinen hellen fleck erzeugt,
sondern großflächig leuchtet. Dann kann man auch mal die Augen drehen,
ohne dass gleich alles dunkel ist.

Andreas M. Kirchwitz

unread,
Dec 29, 2017, 3:45:00 PM12/29/17
to
Detlef Wirsing <detlef....@gmx.de> wrote:

>>> Die nehme ich ausschließlich. Was bringt mir eine Markenbatterie mit
>>> 50% längerer Lebensdauer,
>>
>> Ich kann mich an keinen Test erinnern, bei dem das so war.
>
> Das war nur ein Beispiel. Tatsache ist, dass bei meinem kleinen Test
> die billigsten Batterien am besten abschnitten. Keine der
> Markenbatterien hielt so viel länger, wie sie teurer war. Zurzeit
> nehme ich Billigbatterien von Edeka im 8er-Pack. Da kaufe ich ohnehin
> ein.

Bei Markenbatterien bekommt man nach meiner Erfahrung eine ziemlich
konstante Qualität über dem allgemeinen Durchschnitt.

Bei No-Name-Batterien (Discounter, Drogerien, Ikea usw.) kann man
durchaus prima Qualität bekommen, manchmal sogar besser als bei den
Markenbatterien. Aber ich hatte im meinem Leben oft genug Gurken,
denen schnell der Saft ausging. Bei Markenbatterien hatte ich das
noch nie.

Manchmal mag einem das egal sein (zu Hause legt man einfach neue
Batterien ein), manchmal hat man einfach keine Lust auf Ärger
(unterwegs möchte man sich auf frische Batterien verlassen können).

Wie bei allen No-Name-Produkten weiß man als Kunde nicht immer,
wer dahinter steckt, und das kann sich auch jederzeit ändern.
Dafür zahlt man halt so wenig, dass man auch einfach mal was
wegschmeißen kann, wenn's nicht den Erwartungen entspricht.

Grüße, Andreas

Andreas M. Kirchwitz

unread,
Dec 29, 2017, 8:36:37 PM12/29/17
to
Ludger Averborg <ludger_...@web.de> wrote:

> Und "Markenbatterie" ist doch auch
> sehr ungenau. Jede verkaufte Batterie hat doch eine "Marke",
> und wenn es "Ja" ist oder "Topcraft".

Die Zahl tatsächlicher Batterie- und Akku-Hersteller ist überschaubar.
Diverse Marken gehören in Wahrheit jenen Herstellern. Und dann gibt
es noch Pseudo-Marken und No-Names, die keinem Hersteller gehören,
sondern dort einkaufen, wo es ihnen gerade vorteilhaft erscheint,
das mag manchmal Top-Ware sein, manchmal auch mieser Ausschuss,
den die Hersteller sonst weggeworfen oder in arme Länder verkauft
hätten.

Für mich sind Markenbatterien solche, die verbindlich einem festen
Hersteller zugeordnet werden können und dort einen definierten Platz
in seinem Produktsortiment einnehmen.

Der Rest sind für mich No-Names, weil trotz eines vielleicht
bekannten Namens (Pseudo-Marke) für den Kunden nicht ohne weiteres
nachvollziehbar ist, wer sie jeweils tatsächlich hergestellt hat und
welche Qualitätsvereinbarungen dabei gegolten haben. (Allein die
Umstand, dass jemand bei einem bestimmten Hersteller einkauft,
bedeutet herzlich wenig - das kann auch dessen Ausschuss sein.)

Das gleiche gilt freilich für sehr viele Produkte unseres Lebens.

Um so wichtiger empfinde ich daher fortlaufende Erfahrungen von
anderen Verbrauchern, damit ich weiß, welche No-Names gerade ein
Schnäppchen sind, und wann No-Names mehr Frust als Lust bringen.
Ist natürlich nur meine persönlich Sichtweise. Man kann auch immer
kaufen, was gerade am billigsten (oder teursten) ist, egal ob gut
oder schlecht. Jeder findet anders zum Lebensglück. :-)

Grüße, Andreas

Frank Müller

unread,
Dec 30, 2017, 4:18:12 AM12/30/17
to
Andreas M. Kirchwitz schrieb:
> Ludger Averborg <ludger_...@web.de> wrote:
>
>> Und "Markenbatterie" ist doch auch
>> sehr ungenau. Jede verkaufte Batterie hat doch eine "Marke",
>> und wenn es "Ja" ist oder "Topcraft".
>

> Um so wichtiger empfinde ich daher fortlaufende Erfahrungen von
> anderen Verbrauchern, damit ich weiß, welche No-Names gerade ein
> Schnäppchen sind, und wann No-Names mehr Frust als Lust bringen.

Ich verwende fast nur die von REWE "Ja!" oder Netto "Mars".
Probleme hatte ich mit diesen in den letzten 10 Jahren keine.
Nur die größeren Bauformen wie Mono (R20) und Flachbatterie
(3R12) haben unsere Händler hier nicht mehr im Sortiment.

Da kaufe ich dann gelegentlich "Markenbatterien" wie voriges
Jahr LR20 von Philips, mit einer aufgedruckten Haltbarkeit bis
2019-01 die mir nach nicht mal 9 Monaten in der Lampe
ausgelaufen sind und dabei die Spiegelbeschichtung des
Reflektor zerstört haben. So viel zu "Markenwahre"...

Frank

Bodo Mysliwietz

unread,
Dec 30, 2017, 7:10:37 AM12/30/17
to
Am 30.12.2017 um 02:36 schrieb Andreas M. Kirchwitz:
> Ludger Averborg <ludger_...@web.de> wrote:
> Für mich sind Markenbatterien solche, die verbindlich einem festen
> Hersteller zugeordnet werden können und dort einen definierten Platz
> in seinem Produktsortiment einnehmen.

... und Hersteller die eine gewisse Entwicklungsarbeit leisten und dem
Produkt ein gewisses Qualitätsmanagement zukommen lassen.

Aber ehrlich. Bei welchem hersteller hat man "mal eben" so den Einblick.

> Der Rest sind für mich No-Names, weil trotz eines vielleicht
> bekannten Namens (Pseudo-Marke) für den Kunden nicht ohne weiteres
> nachvollziehbar ist, wer sie jeweils tatsächlich hergestellt hat und
> welche Qualitätsvereinbarungen dabei gegolten haben.

... und welcher Aufwand betrieben wurde um diese Einzuhalten.

Bodo Mysliwietz

unread,
Dec 30, 2017, 7:16:25 AM12/30/17
to
Am 30.12.2017 um 10:23 schrieb Ludger Averborg:

> Ich persönlich bin z. B. nicht konsequent genug, dass ich
> mir jede Nutzung meiner Taschenlampe (meiner Maus, meiner
> Fernsteuerung ...) notieren würde und so bei
> unterschiedlichen Zellen zu verwertbaren Ergebnissen kommen
> würde.

<Hehe> Ja bei einer Privat genutzen TaLa ist das sicher recht schwierig
bis hinfällig. Es sei denn man gehört zu den Nachtwandelern die jede
Nacht mit Ihrem Hund 2 Stunden durch Straßen und Wäldern ziehen weil sie
nicht schlafen können.

> Andere Anwendungen, die zunächst einfacher erscheinen
> (Batterien in externen Temperatursensoren) zeigen sich als
> überhaupt nicht vergleichbar, da dort die Temperatur der
> Einsatzstelle und die Qualität der Funkverbindung (die von
> der Elektronik mit höherer/niedrigerer Funkleistung
> kompensiert wird) überhaupt nicht vergleichbar sind.

oder nur mit sehr großen Toleranzen. Was bei mir aber gut geht ist mein
Innenraumhygrometer (Datenlogger). Da hat sich bei mir, über die Jahre,
tatsächlich das NoName eines Discounters herazsgestellt. D.h. aber nicht
das ich deshalb alle seine Batts für gut einstufe und es heisst auch
nicht das ich die von mir verwendeten Batttypen für einen andern Zweck
als gut einstufe. Der Batttyp ist halt gut für die Leistungsaufnahme
über ca. 6 Monate eines Hygrometers - nicht mehr nicht weniger.

Werner Holtfreter

unread,
Dec 30, 2017, 12:25:23 PM12/30/17
to
Andreas M. Kirchwitz wrote:

> Um so wichtiger empfinde ich daher fortlaufende Erfahrungen von
> anderen Verbrauchern,

Weil es gerade passt, eine sehr bemerkenswerte Erfahrung:

Die Zink-Kohle 3-V-Stabbatterie (2R10), Marke Ukar, in einem /sehr/
selten benutzten Durchgangsprüfer wurde vom Händler im September
1993 mit dem Preisaufkleber versehen (stolze 2,19 DM) und tut ihren
Dienst noch heute, also nach 24 Jahren. Der Zinkbecher wird wohl
erst bei Entladung löchrig.

Demgegenüber sind mir schon mehrmals Alkali-Manganzellen
ausgelaufen: Duracell. Aber auch eine nur gelagerte, auslaufene
Lithium-Zelle (OK, da gibt es verschiedene chemische Systeme) hat
schon üble Korrosion in meinem Stahlschrank hinterlassen. Nur über
die Dämpfe!

Seit dem steht eine regelmäßige Batterie-Sichtkontrolle bei sehr
wenig benutzten Geräten in meinem Terminkalender.
--
Gruß Werner
www.youtube.com/watch?v=ByzwOBeKD-c
www.presseportal.de/blaulicht/pm/110971/3762457
Noch 1984 mussten Flüchtlinge ihre Toiletten selbst reinigen!
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