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Rauchmelder-Fehlalarme

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Wilhelm Wiegert

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Oct 22, 2014, 3:39:20 PM10/22/14
to
Hallo zusammen,

ich weiß jetzt nicht, ob dieses Thema hierher gehört oder eher in die
Gruppe "Heimwerken": Ihr seid ja nett und sagt mir das dann ganz
freundlich.

Vor ziemlich genau einem Jahr schaffte ich mir funkvernetzte Rauchmelder
an. Die gab es recht preiswert bei Pollin und wurden mit der
Artikelbezeichnung FA20RF von der Firma Roos aus den Niederlanden
hergestellt. Abgesehen davon, dass die angeblich 1 Jahr haltenden Batterien
bereits nach einem knappen halben Jahr leer waren, erzeugen die Rauchmelder
seit 2 Wochen Fehlalarme, ohne dass ich die Ursache finden kann. Dadurch,
dass die Geräte funkvernetzt sind, piepen oder besser schreien alle Geräte
mit ohrenbetäubendem Lärm, so dass ich den Verursacher nicht ausfindig
machen kann. Laut Beschreibung soll der Alarmauslöser rot und die anderen
grün blinken. Im Obergeschoss blinkten aber 2 Geräte rot. Bevor ich das
Gerät im Dachgeschoss erreichen konnte, war der Alarm vorbei.

Kann Staub der Verursacher sein? Ablagerungen in den einsehbaren Bereichen
habe ich nicht festgestellt und mit einem "Pusteball" (ich weiß den Namen
für das Ding nicht) ausgeblasen habe ich sie auch schon.

Die Sender haben eine Reichweite von max. 40 m. Dass ein Nachbar zufällig
die gleiche Frequenz oder das gleiche Verständigungsmuster eingestellt und
dann noch morgens um halb vier einen Funktionstest durchgeführt hat, halte
ich für eher unwahrscheinlich.

Gibt es sonst noch eine Idee?

Viele Grüße
Wilhelm

Cornelius Rosenschon

unread,
Oct 22, 2014, 3:52:55 PM10/22/14
to
Am 22.10.2014 um 21:39 schrieb Wilhelm Wiegert:

> Vor ziemlich genau einem Jahr schaffte ich mir funkvernetzte Rauchmelder
> an.

Bei mir ist es 1/2 Jahr her. Es scheint bei mir an den Batterien zu
liegen.
Enttäuschend. Ich werde sie durch Einzelgeräte ersetzen, die
erheblich billiger sind.
Hilft vielleicht auch bei dir.

Gruß Conny



Wilhelm Wiegert

unread,
Oct 22, 2014, 4:31:12 PM10/22/14
to
Ich habe sogar noch einzelne nicht vernetzbare Geräte verpackt herumliegen:
Diese wollte ich im Treppenhaus installieren, weil da die Chance besteht,
dass ich sie auch in den anliegenden Zimmern höre. Wenn aber zwischen
meinem Aufenthaltsraum und dem piependen Rauchmelder zwei Türen oder sogar
noch eine Zimmerdecke liegen, höre ich die Geräte mit großer
Wahrscheinlichkeit nicht, vor allem dann nicht, wenn ich schlafe. Dann kann
ich auch gleich auf die Geräte verzichten.

Gerade war schon wieder ein Alarm: Dieses Mal blinkte das Gerät im
Dachgeschoss rot, eines der Geräte im Obergschoss grün und eines gar nicht.
Das im Dachgeschoss habe ich noch einmal ausgeblasen. Es gab aber erst nach
der Entnahme und dem Wiedereinsetzen der Blockbatterie Ruhe.

Soweit ich das erkennen kann, ist der Sensorteil vergossen, so dass man
nicht weiß, ob eine Minispinne ihr Netz darauf geklebt hat. Dann ist auch
Pusten vergebens.

Nebenbei: Ich kenne einen Ladenbesitzer, der nicht vernetzte Geräte
installiert hatte. Die haben so genervt, dass sie nur noch als Attrappe
ohne Batterie an der Decke hängen.

Viele Grüße
Wilhelm
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Wilhelm Wiegert

unread,
Oct 22, 2014, 6:04:03 PM10/22/14
to
Am Wed, 22 Oct 2014 23:23:41 +0200 schrieb Ludger Averborg:


> Ich habe mir Rauchmelder Ei650 mit 10-Jahres-Batterie
> gekauft, die mich bisher (ca 6 Monate) sehr brav beschützen.
> Kosten immerhin so um die 20 €, aber auf 10 Jahre umgelegt
> gehts.
Ich habe mich noch nicht umgesehen: Vielleicht gibt es ja auch
Lithium-Batterien als Ersatz für normale. Das ist aber nicht der Punkt: Die
neuen Batterien funktionieren ja noch, nur die Rauchmelder erzeugen
Fehlalarme.
>
> Ursprünglich wollte ich Ei650C nehmen, die man mit Kabel
> (also ohne zusätzlichen Batterieverbrauch) vernetzen kann.
> Dann hab ich mir aber noch mal klar gemacht, was das Gerät
> soll: es soll nicht mein Eigentum schützen, sondern mich.
> Wenns kreischt: sofort raus aus der Hütte und nicht erst
> noch probieren ob nicht noch was zu retten ist.

Über meinem Schlafzimmer ist im Dachgeschoss mein Arbeitszimmer mit
Telefonanlage und Computern. Dort liegt viel Papier. Die Decke zwischen
Dach- und Obergschoss ist aus Holz. Wenn im Arbeitszimmer ein Brand
ausbricht und ich höre den singulären Rauchmelder nicht, wird sich der
Brand bis ins Treppenhaus vorarbeiten oder durch die Decke kommen - und
dann ist es auch im Zimmer darunter zu spät zur Flucht. Das Treppenhaus
besteht aus einem Schacht mit einem Metallgerüst und aufgelegten
Holzbohlen: Brennende Teile können sofort herunterfallen bis in den Keller.
Bei mir ergeben Rauchmelder nur einen Sinn, wenn ich sie sofort höre.
Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass ich seit einem Hörsturz im
letzten Jahr Probleme mit dem Hören habe, und wenn ich bei einem Brand mich
im Schlaf auf die falsche Seite gelegt habe, wird es kritisch.

> Und die tröten tatsächlich derart laut, dass ich die
> vermutlich auch hinten unten im Schlafzimmer höre, wenns
> vorne oben raucht.

Ich kenne Deine Geräte nicht; vielleicht sind sie ja noch lauter als meine.
Aber wenn ich schon solche Geräte installiere, möchte ich das Risiko
vermeiden, den Alarm in einem anderen Zimmer zu überhören.

Vielleicht hat noch jemand einen Tip zur Ursachensuche. Vom Prinzip her
entspricht die Installation ja meinen Vorstellungen; die Geräte müssten nur
funktionieren.

Viele Grüße
Wilhelm

Detlef Wirsing

unread,
Oct 22, 2014, 6:04:25 PM10/22/14
to
Ludger Averborg schrieb:

[...]
>Ich habe mir Rauchmelder Ei650 mit 10-Jahres-Batterie
>gekauft, die mich bisher (ca 6 Monate) sehr brav beschützen.
>Kosten immerhin so um die 20 €, aber auf 10 Jahre umgelegt
>gehts.

Das Gerät hat mein Vermieter bei mir einbauen lassen, und ich kann
zumindest sagen, daß es bisher keine Fehlalarme gab. Gebrannt hat es
noch nicht.

>Ursprünglich wollte ich Ei650C nehmen, die man mit Kabel
>(also ohne zusätzlichen Batterieverbrauch) vernetzen kann.
>Dann hab ich mir aber noch mal klar gemacht, was das Gerät
>soll: es soll nicht mein Eigentum schützen, sondern mich.
>Wenns kreischt: sofort raus aus der Hütte und nicht erst
>noch probieren ob nicht noch was zu retten ist.
>
>Und da tut es auch ein einzelner im Schlafzimmer.

Bei mir wurde einer im Schlafzimmer angebracht und einer auf dem
Fluchtweg. Laut Schornsteinfeger, den ich gut kenne, und der es
erledigt hat, ist das entweder der Sinn der Sache oder Vorschrift. Den
im Flur hätte man sich meiner Meinung nach schenken können. Der im
Schlafzimmer ist Luftlinie ca. 3 m weit entfernt. Andererseit könnte
die Tür ja geschlossen sein. Aber dann sind es die anderen auch, und
daß im Flur ein Feuer ausbricht, halte ich für unwahrscheinlich.

>Und die tröten tatsächlich derart laut, dass ich die
>vermutlich auch hinten unten im Schlafzimmer höre, wenns
>vorne oben raucht.

Ebend. (tm)

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wirsing
Message has been deleted

Lutz Schulze

unread,
Oct 23, 2014, 1:24:38 AM10/23/14
to
Am Wed, 22 Oct 2014 21:39:18 +0200 schrieb Wilhelm Wiegert:

> Gibt es sonst noch eine Idee?

Es gibt Rauchmelder, bei denen bei Betätigung der Prüftaste auch eine
Kalibrierung angestossen wird, um Fehlalarme z.B. durch zunehmenden Staub in
der Messkammer zu vermeiden.

Ist davon in der Anleitung etwas erwähnt?

Lutz

--
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Marc Haber

unread,
Oct 23, 2014, 2:17:46 AM10/23/14
to
Ludger Averborg <ludger_...@web.de> wrote:
>Ich habe mir Rauchmelder Ei650 mit 10-Jahres-Batterie
>gekauft, die mich bisher (ca 6 Monate) sehr brav beschützen.
>Kosten immerhin so um die 20 €, aber auf 10 Jahre umgelegt
>gehts.

Viele Hersteller, die "Zehn-Jahres-Batterien" bewerben, meinen damit,
dass eine nicht eingebaute Batterie im Schrank zehn Jahre gelagert
werden kann. Von der Laufzeit _im_ _Gerät_ hat keiner was gesagt.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Ralph Aichinger

unread,
Oct 23, 2014, 2:36:18 AM10/23/14
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
> Ludger Averborg <ludger_...@web.de> wrote:
>>Ich habe mir Rauchmelder Ei650 mit 10-Jahres-Batterie
>>gekauft, die mich bisher (ca 6 Monate) sehr brav beschützen.
>>Kosten immerhin so um die 20 €, aber auf 10 Jahre umgelegt
>>gehts.
>
> Viele Hersteller, die "Zehn-Jahres-Batterien" bewerben, meinen damit,
> dass eine nicht eingebaute Batterie im Schrank zehn Jahre gelagert
> werden kann. Von der Laufzeit _im_ _Gerät_ hat keiner was gesagt.

Der oben erwähnte Rauchmelder hat aber AFAIK eine fest
eingelötete Batterie, deren Lebensdauer die des Sensors
abdeckt, d.h. wenn Batterie leer->Gerät zum Müll, weil
dann auch mit einer neuen Batterie die zuverlässige
Detektion nicht mehr gegeben wäre.

http://www.rauchmeldertest.net/ei650-rauchmelder-test/

Ich finde das prinzipiell nicht blöde, weil man sonst eher
nicht dran denkt auch die eigentlichen Melder in einem
regelmäßgen Abstand zu tauschen, und ich das mit der
beschränkten Lebensdauer der Lichtschranken (Dreck
wohl vor allem) plausibel finde.

/ralph

Cornelius Rosenschon

unread,
Oct 23, 2014, 3:08:36 AM10/23/14
to
Am 22.10.2014 um 22:31 schrieb Wilhelm Wiegert:

> dass ich sie auch in den anliegenden Zimmern höre. Wenn aber zwischen
> meinem Aufenthaltsraum und dem piependen Rauchmelder zwei Türen oder sogar
> noch eine Zimmerdecke liegen, höre ich die Geräte mit großer
> Wahrscheinlichkeit nicht, vor allem dann nicht, wenn ich schlafe.

Das war auch mein Motiv. Eins im Keller zum Treppenaufgang (da wo der
Rauch nach oben ziehen würde), dan anderen Melder im Schlafzimmer.
Nachts scheint mir das Risiko am größten, einen Schwelbrand im Keller
(Ölkeller, Ölzentralheizung, Tiefkühltruhe, elektr. Entfeuchter,
Brunnenpumpe) nicht mit zu bekommen.

Logisch gedacht, aber mit vernetzte Rauchmeldern schlecht
ausgeführt. Nebenbei, im Test mit neuen Batterien ist alles in Ordnung.

Gruß Conny

Detlef Wirsing

unread,
Oct 23, 2014, 4:17:02 AM10/23/14
to
Marc Haber schrieb:

>Ludger Averborg <ludger_...@web.de> wrote:
>>Ich habe mir Rauchmelder Ei650 mit 10-Jahres-Batterie
>>gekauft, die mich bisher (ca 6 Monate) sehr brav beschützen.
>>Kosten immerhin so um die 20 €, aber auf 10 Jahre umgelegt
>>gehts.
>
>Viele Hersteller, die "Zehn-Jahres-Batterien" bewerben, meinen damit,
>dass eine nicht eingebaute Batterie im Schrank zehn Jahre gelagert
>werden kann. Von der Laufzeit _im_ _Gerät_ hat keiner was gesagt.

Nenne bitte ein paar Beispiele für solche Hersteller.

Wilhelm Wiegert

unread,
Oct 23, 2014, 4:27:16 AM10/23/14
to
Am Thu, 23 Oct 2014 07:24:32 +0200 schrieb Lutz Schulze:

> Am Wed, 22 Oct 2014 21:39:18 +0200 schrieb Wilhelm Wiegert:
>
>> Gibt es sonst noch eine Idee?
>
> Es gibt Rauchmelder, bei denen bei Betätigung der Prüftaste auch eine
> Kalibrierung angestossen wird, um Fehlalarme z.B. durch zunehmenden Staub in
> der Messkammer zu vermeiden.
>
> Ist davon in der Anleitung etwas erwähnt?

Nein.

Viele Grüße
Wilhelm
Message has been deleted

Frank Hucklenbroich

unread,
Oct 23, 2014, 4:59:21 AM10/23/14
to
Am Wed, 22 Oct 2014 21:39:18 +0200 schrieb Wilhelm Wiegert:

> Die Sender haben eine Reichweite von max. 40 m. Dass ein Nachbar zufällig
> die gleiche Frequenz oder das gleiche Verständigungsmuster eingestellt und
> dann noch morgens um halb vier einen Funktionstest durchgeführt hat, halte
> ich für eher unwahrscheinlich.

Die Reichweite der Sender ist eher uninteressant, wenn ein stärkeres
Funksignal auf der gleichen Frequenz die Rauchmelder auslöst.

Diese Frequenzen sind ja selten exklusiv, da tummeln sich meistens auch
noch andere Geräte wie elektrische Garagentore, Funkwetterstationen und
sowas. Möglicherweise hat sich da ein Nachbar ein neues Gerät angeschafft,
das zufällig auf Deiner Rauchmelderfrequenz arbeitet und den Alarm auslöst?

Kann man an den Rauchmeldern Frequenzen/Kanäle umschalten? Dann würde ich
das als erstes mal probieren und auf einen anderen Kanal wechseln.

Ansonsten nochmal frische, gute Batterien für alle Geräte besorgen und
schauen, ob die Fehlalarme dann ausbleiben.

Gibt es immer noch Fehlalarme, dann würde ich die Teile zurückgeben, wenn
sie nur ein Jahr alt sind dürfte das bei Pollin problemlos möglich sein.

Grüße,

Frank
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Marc Haber

unread,
Oct 23, 2014, 10:04:21 AM10/23/14
to
Keine Erinnerung mehr. Ich weiß aber noch, dass ich mindestens fünf
Angebote bei Amazon/Ebay nach der Suche Rauchmelder 10 Jahre",
günstigste Angebote vorne" verwerfen musste bis ich etwas wirklich
zehn Jahre lang wartungsfreies fand.

Zehn Jahre lang lagerfähige Batterien sind übrigens auch schon die
etwas bessere Klasse.

Marc Haber

unread,
Oct 23, 2014, 10:05:33 AM10/23/14
to
Andreas Oehler <andreas...@gmx.de> wrote:
>Mit normale Alkaline-9V-Blöcke laufen die
>Dinger ca. 13 Monate, bis sie anfangen zu "meckern" (leises Piepsen 1x pro
>Minute - im Schalfzimmer würde mich das nerven).

Wir hatte mal so ein Piepsen, ohne es identifizieren zu können. Es hat
mindestens eine halbe Stunde gedauert bis wir raus hatten, dass es ein
alter Rauchmelder in einer Kommodenschublade war.

Gerd Schweizer

unread,
Oct 23, 2014, 10:14:25 AM10/23/14
to
Wilhelm Wiegert schrieb:

> Die Sender haben eine Reichweite von max. 40 m. Dass ein Nachbar zufällig
> die gleiche Frequenz oder das gleiche Verständigungsmuster eingestellt und
> dann noch morgens um halb vier einen Funktionstest durchgeführt hat, halte
> ich für eher unwahrscheinlich.
>
> Gibt es sonst noch eine Idee?

Hast Du schon versucht, einen nach dem anderen durch Batterieentnahme
stillzulegen?
Wenn einer den Fehlalarm auslöst, sollte das nach dem bewussten Gerät
aufhören.
Beginnen würde ich mit denen, die rot geblinkt haben.
--
Liebe Grüße, Gerd
Satelliten FAQ, DVB-T, Katzen, Mopped, Garten, Heimwerken:
http://www.satgerd.de/
Message has been deleted

Jürgen Exner

unread,
Oct 23, 2014, 11:10:07 AM10/23/14
to
On Thu, 23 Oct 2014 16:05:32 +0200, Marc Haber
<mh+usene...@zugschl.us> wrote in de.etc.haushalt:

>Andreas Oehler <andreas...@gmx.de> wrote:
>>Mit normale Alkaline-9V-Blöcke laufen die
>>Dinger ca. 13 Monate, bis sie anfangen zu "meckern" (leises Piepsen 1x pro
>>Minute - im Schalfzimmer würde mich das nerven).
>
>Wir hatte mal so ein Piepsen, ohne es identifizieren zu können. Es hat
>mindestens eine halbe Stunde gedauert bis wir raus hatten, dass es ein
>alter Rauchmelder in einer Kommodenschublade war.

Tante von mir konnte sich dieses Piepsen nur mit Ungeziefer erklaeren
und hat Treppenhaus und Wohnung mit etlichen Spruehdosen Insektenkiller
eingenebelt. Das Ungeziefer war trotzdem nicht tot zu bekommen.
Der Kammerjaeger war schon bestellt als der Sohn zu Besuch kam und zwei
MInuten nach Betreten des Hauses meinte "Ach, sieht ja so aus als ob die
Batterie fuer den Feuermelder leer ist. Soll ich dir die mal
auswechseln?"

jue

Wilhelm Wiegert

unread,
Oct 23, 2014, 11:36:10 AM10/23/14
to
Am Thu, 23 Oct 2014 16:14:14 +0200 schrieb Gerd Schweizer:

> Wilhelm Wiegert schrieb:
>
>> Die Sender haben eine Reichweite von max. 40 m. Dass ein Nachbar zufällig
>> die gleiche Frequenz oder das gleiche Verständigungsmuster eingestellt und
>> dann noch morgens um halb vier einen Funktionstest durchgeführt hat, halte
>> ich für eher unwahrscheinlich.
>>
>> Gibt es sonst noch eine Idee?
>
> Hast Du schon versucht, einen nach dem anderen durch Batterieentnahme
> stillzulegen?
> Wenn einer den Fehlalarm auslöst, sollte das nach dem bewussten Gerät
> aufhören.
> Beginnen würde ich mit denen, die rot geblinkt haben.

Dazu muss ich erst in drei Räumen die Lampen kontrollieren, dann bei einem
rot blinkenden Rauchmelder eine Leiter heranholen und dann die Batterien
entfernen. Ob ich das zeitlich schaffe? Der Alarm hält meist nur 1 bis 2
Minuten an.

In Verdacht habe ich inzwischen den Rauchmelder in meinem Arbeitszimmer:
Zufällig sah ich die rote Birne für einige Sekunden in hoher Taktfrequenz
blinken - allerding ohne Alarm.

Danke für den Tipp.

Viele Grüße
Wilhelm

Wilhelm Wiegert

unread,
Oct 23, 2014, 11:57:32 AM10/23/14
to
Am Thu, 23 Oct 2014 09:08:34 +0200 schrieb Cornelius Rosenschon:

> Am 22.10.2014 um 22:31 schrieb Wilhelm Wiegert:
>
>> dass ich sie auch in den anliegenden Zimmern höre. Wenn aber zwischen
>> meinem Aufenthaltsraum und dem piependen Rauchmelder zwei Türen oder sogar
>> noch eine Zimmerdecke liegen, höre ich die Geräte mit großer
>> Wahrscheinlichkeit nicht, vor allem dann nicht, wenn ich schlafe.
>
> Das war auch mein Motiv. Eins im Keller zum Treppenaufgang (da wo der
> Rauch nach oben ziehen würde), dan anderen Melder im Schlafzimmer.
> Nachts scheint mir das Risiko am größten, einen Schwelbrand im Keller
> (Ölkeller, Ölzentralheizung, Tiefkühltruhe, elektr. Entfeuchter,
> Brunnenpumpe) nicht mit zu bekommen.

Verstanden: Das habe ich auch noch vor, obwohl der Hersteller von einer
Installation im Waschkeller abrät.
>
> Logisch gedacht, aber mit vernetzte Rauchmeldern schlecht
> ausgeführt.

Das habe ich nicht verstanden. Ich benutze doch die Vernetzung, um ein
Alarmsignal weiterzugeben. Was ist daran im Prinzip schlecht? Dass es in
der Praxis momentan nicht funktioniert, liegt ja nicht an mir und ändert am
Prinzip nichts. Den Nachteil, nicht zu wissen, wo der Brand ausgebrochen
ist, nehme ich in Kauf, wenn ich im Gegenzug das Signal nicht überhören
kann.

Vor ca. 4 Wochen ist das Dachgeschoss meines Nachbarn gegenüber meinem Haus
ausgebrannt: 100000,- € Sachschaden. Er hatte keine Rauchmelder
installiert. Im Arbeitszimmer hatte es eine Kabelbrand gegeben. Der Nachbar
hatte genau wie ich seine elektronischen Geräte dort oben stehen. Die
Familie saß im Erdgeschoss und bemerkte das Feuer nicht. Sie wurde durch
Nachbarn darauf aufmerksam gemacht, dass bereits Flammen aus dem Dach
schlugen. Vor solch einer Situation habe ich unheimliche Angst und kann
damit gar nicht genug Krach in Form von Rauchmeldern im Haus installieren.

Der Bus, mit dem ich nach Hause fahre, fährt einen Berg herunter. Von dort
aus sah ich die Rauchwolke und konnte nicht genau erkennen, welches Haus
brannte. Kannst Du Dir vorstellen, wie ich die Hose voll hatte? Weil ich
auf keinen Fall Alarmsignale überhören will, halte ich die Vernetzung für
sinnvoll. Die Geräte müssten nur funktionieren. Seit gestern ist übrigens
wieder Ruhe.

Viele Grüße
Wilhelm

Wilhelm Wiegert

unread,
Oct 23, 2014, 11:57:32 AM10/23/14
to
Am Thu, 23 Oct 2014 10:59:18 +0200 schrieb Frank Hucklenbroich:

> Am Wed, 22 Oct 2014 21:39:18 +0200 schrieb Wilhelm Wiegert:
>
>> Die Sender haben eine Reichweite von max. 40 m. Dass ein Nachbar zufällig
>> die gleiche Frequenz oder das gleiche Verständigungsmuster eingestellt und
>> dann noch morgens um halb vier einen Funktionstest durchgeführt hat, halte
>> ich für eher unwahrscheinlich.
>
> Die Reichweite der Sender ist eher uninteressant, wenn ein stärkeres
> Funksignal auf der gleichen Frequenz die Rauchmelder auslöst.
>
> Diese Frequenzen sind ja selten exklusiv, da tummeln sich meistens auch
> noch andere Geräte wie elektrische Garagentore, Funkwetterstationen und
> sowas. Möglicherweise hat sich da ein Nachbar ein neues Gerät angeschafft,
> das zufällig auf Deiner Rauchmelderfrequenz arbeitet und den Alarm auslöst?
Werden denn dort keine Befehle (z.B. "Alarm auslösen") weitergegeben,
sondern reicht es, wenn ein beliebiges Signal auf der Frequenz liegt?
>
> Kann man an den Rauchmeldern Frequenzen/Kanäle umschalten? Dann würde ich
> das als erstes mal probieren und auf einen anderen Kanal wechseln.
Nein. Die Rauchmelder stellen sich automatisch aufeinander ein, wenn man
die Learn-Taste drückt (ich müsste nachlesen, wie die Bedienung genau war).
Man kann verschiedene Gruppen bilden. Diese Gruppe bekommt zwar die
Brandmeldung einer anderen Gruppe mit, piept aber nicht, sondern blinkt
nur. Daher dachte ich, dass auch Befehle ausgetauscht werden müssten. Auf
die Frequenz oder Befehlssequenz habe ich keinen Einfluss.

>
> Ansonsten nochmal frische, gute Batterien für alle Geräte besorgen und
> schauen, ob die Fehlalarme dann ausbleiben.

Die Batterien waren frisch gekauft und sollten laut Aufdruck einige Jahre
halten - natürlich ohne Nutzung. Die vorigen Batterien, die nach einem
halben Jahr verbraucht waren, erzeugten nur das typische Kurz-Piep für das
Batterie-Ende-Signal. (Im Gegensatz zu den billigen Einzelrauchmeldern ist
das allerdings auch fürchterlich laut.)
>
> Gibt es immer noch Fehlalarme, dann würde ich die Teile zurückgeben, wenn
> sie nur ein Jahr alt sind dürfte das bei Pollin problemlos möglich sein.

Mal sehen, wann sie das nächste Mal Alarm geben.

Nur zur Unterhaltung:
Nachdem gestern meine Rauchmelder 2x Alarm gegeben hatten, betrat ich heute
meine Arbeitsstelle - und schon gab es auch hier Feueralarm mit Feuerwehr
vor Ort.

Nein, es lag nicht an mir. Irgendein Hirni hat Deospray an einen
Rauchmelder gesprüht.

Viele Grüße
Wilhelm
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Ralph Aichinger

unread,
Oct 24, 2014, 3:07:14 AM10/24/14
to
Ludger Averborg <ludger_...@web.de> wrote:
> Ich habe einen Temperatursensor, der etwa 10 m (in
> Sichtweite) vom Logger weg installiert ist. Es ist
> überraschend, wie oft diese Verbindung ausfällt (sehe ich ja
> in der Historie der Messungen, wenn der Außensensor mal für
> paar Stunden ausfällt)
>
> Ich denke, diese 400 MHz oder 800 MHz Funkverbindungen sind
> nicht das allersicherste. Wenn ich wirklich auf Sicherheit
> bedacht wäre würde ich paar Strippen ziehen (LIYY 2x0,14, m
> für 15 Cent).

Ich denke eher, daß die Sender/Empfänger dieser Dinger, die man
für 1-2 Euro in China kaufen kann, der letzte Dreck sind. Wenn
das *halbwegs* ernsthaft designt wird, dann kann sowas eigentlich
nicht auftreten. Wenn du dir diese Billigsensoren allerdings mal
ansiehst, dann haben die so ca. 3 Bauteile und es ist ein Wunder
daß da überhaupt was rauskommt.

/ralph

Cornelius Rosenschon

unread,
Oct 24, 2014, 3:10:16 AM10/24/14
to
Am 23.10.2014 um 17:57 schrieb Wilhelm Wiegert:
> Am Thu, 23 Oct 2014 09:08:34 +0200 schrieb Cornelius Rosenschon:

>> Logisch gedacht, aber mit vernetzte Rauchmeldern schlecht
>> ausgeführt.
>
> Das habe ich nicht verstanden. Ich benutze doch die Vernetzung, um ein
> Alarmsignal weiterzugeben.

Ich auch. Die Vernetzung ist ein guter Gedanke. Das Piepsen eines
Rauchmelders im Keller würde ich im Obergeschoß z.b. beim Fernsehen,
oder nachts im Traumland, nicht wahrnehmen. Wenn aber alle halbe
Jahre der Batteriesatz ausgetauscht werden muß, weil die Spannung der
Monozellen auf 1,35 V und die der 9 V-Batterie auf 8,35 V abgesunken
ist, dann sind das Entwicklungsfehler.
Als ich noch jung und knusprig war, habe ich selbst Elektronik
entwickelt. Eine Schaltung mußte Spannungsschwankungen von plusminus
50% bei Umgebungstemperaturen von minus 20 Grad bis plus 50 Grad
aushalten. So war die Serienfertigung trotz schwankender
Bauteiletoleranzen gewährleistet.

Gruß Conny

Wilhelm Wiegert

unread,
Oct 24, 2014, 3:05:03 PM10/24/14
to
Am Fri, 24 Oct 2014 09:10:14 +0200 schrieb Cornelius Rosenschon:

> Am 23.10.2014 um 17:57 schrieb Wilhelm Wiegert:
>> Am Thu, 23 Oct 2014 09:08:34 +0200 schrieb Cornelius Rosenschon:
>
>>> Logisch gedacht, aber mit vernetzte Rauchmeldern schlecht
>>> ausgeführt.
>>
>> Das habe ich nicht verstanden. Ich benutze doch die Vernetzung, um ein
>> Alarmsignal weiterzugeben.
>
> Ich auch. Die Vernetzung ist ein guter Gedanke. Das Piepsen eines
> Rauchmelders im Keller würde ich im Obergeschoß z.b. beim Fernsehen,
> oder nachts im Traumland, nicht wahrnehmen. Wenn aber alle halbe
> Jahre der Batteriesatz ausgetauscht werden muß, weil die Spannung der
> Monozellen auf 1,35 V und die der 9 V-Batterie auf 8,35 V abgesunken
> ist, dann sind das Entwicklungsfehler.

Ach so war das gemeint. Mir ist auch aufgefallen, dass die angeblich
schwächelnden Batterien noch recht lange in der Lage sind, andere Geräte zu
betreiben, wie z.B. Haarschneider, Radios und Uhren. Aber ich habe nicht so
viele Geräte, dass die von den Rauchmeldern nicht mehr akzeptierten
Batterien untergebracht werden könnten.

> Als ich noch jung und knusprig war, habe ich selbst Elektronik
> entwickelt. Eine Schaltung mußte Spannungsschwankungen von plusminus
> 50% bei Umgebungstemperaturen von minus 20 Grad bis plus 50 Grad
> aushalten. So war die Serienfertigung trotz schwankender
> Bauteiletoleranzen gewährleistet.

Das hätte ich hier eigentlich auch erwartet, auch wenn man im Haus nicht
solche Temperaturschankungen zu berücksichtigen braucht. Vielleicht waren
die Rauchmelder deswegen deutlich billiger als vernetzbare von anderen
Herstellern.

OT: Auch von Markenherstellern - konkret geht es um Samsung - werden
manchmal Produkte auf den Markt geworfen, über die man nur den Kopf
schütteln kann: Mein Laptop P28 schafft es, im abgeschalteten Zustand einen
frischen Akku innerhalb von 4 Tagen zu leeren. Einen Akku habe ich dadurch
zerstört, weil ich damit nicht gerechnet hatte und ich ihn somit
tiefentlud. Eine Nachbesserung auf Kosten von Samsung hatte nichts gebracht
(außer einem neuen Akku). Das ist übrigens ein Serienfehler. Die Aussage
darfst Du sowohl auf den Laptop als auch auf die Nachbesserung beziehen.
;-)

Was ich damit sagen will, ist: Auch wenn man Rauchmelder von bekannteren
Herstellern kauft, kann man vor solchen Fehlkonstruktionen nicht sicher
sein.

Viele Grüße
Wilhelm

Ralf Haboldt

unread,
Nov 5, 2014, 10:05:48 AM11/5/14
to
Die 3 Fehlalarme, die wir mit 10 Rauchmeldern bisher hatten, waren entweder Staub (1x) oder durch kleine Spinnen (2x), die sich in der Messkammer angesiedelt hatten. Regelmäßiges Aussaugen mit dem Staubsauger kann helfen.

Ralf

Christian Steins

unread,
Nov 25, 2014, 5:37:32 AM11/25/14
to
Und die armen Spinnen brauchen nun ein Hörgerät. :-)

Meine Erfahrung mit preiswertem Baumarktgerät (natürlich mit CE Zeichen):

Batterie hält mehrere Jahre, Fehlalarme: keine.

Einmal hat es ausgelöst, als ich in der Küche eine Pfanne mit Fett
erhitzt hatte, und dann wegen eines Anrufs abgelenkt war.

Christian


Werner Sondermann

unread,
Nov 25, 2014, 7:00:21 AM11/25/14
to
Beim Steak braten ist mir das schon zweimal passiert und einmal beim
Anheizen des Backofens, sodaß ich das Teil jetzt ganz stillgelegt habe.

Zumindest weiß ich jetzt, daß die Dinger sehr gut funktionieren. :-(

Aber ein Fehlalarm wegen evtl. Staubansammlung oder einer Spinne oder
eines Insektes im Inneren ist eigentlich ausgeschlossen, da Rauchmelder
von der Konstruktion her, zumindest die im Haushalt gebräuchlichen
foto-optischen, indirekt auslösen. Der Sensor löst nur dann aus, wenn
Infrarotlicht eine Leuchtdiode auf in fällt, nicht andersherum, wenn der
Lichtstrahl unterbrochen wird.

w.

<http://www.youtube.com/watch?v=bD_7V5BJoxk>




Andeas Wenzel

unread,
Nov 29, 2014, 8:53:54 AM11/29/14
to
Am 25.11.2014 um 13:00 schrieb Werner Sondermann:
>> .
>
> Beim Steak braten ist mir das schon zweimal passiert und einmal beim
> Anheizen des Backofens, sodaß ich das Teil jetzt ganz stillgelegt habe.

Für Küchen werden allgemein Hitze- anstelle von Rauchmeldern empfohlen,
z.B. so einer:

http://www.amazon.de/Ei-Electronics-EI-603-C-D/dp/B005I4GL0G/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1417269063&sr=8-4&keywords=hitzemelder

> Aber ein Fehlalarm wegen evtl. Staubansammlung oder einer Spinne oder
> eines Insektes im Inneren ist eigentlich ausgeschlossen, da Rauchmelder
> von der Konstruktion her, zumindest die im Haushalt gebräuchlichen
> foto-optischen, indirekt auslösen. Der Sensor löst nur dann aus, wenn
> Infrarotlicht eine Leuchtdiode auf in fällt, nicht andersherum, wenn der
> Lichtstrahl unterbrochen wird.

In der Messkammer gibt es ein Labyrinth dass den direkten Weg zwischen
LED und Fotosensor versperrt. Alles was sich in der Kammer befindet und
Licht bricht oder reflektiert kann, wenn günstig platziert, dafür sorgen
dass der Fotosensor Licht sieht. Und dann geht der Alarm los.

Werner Sondermann

unread,
Nov 29, 2014, 9:11:12 AM11/29/14
to
Andeas Wenzel wrote:
> Werner Sondermann schrieb:
>>
>> Beim Steak braten ist mir das schon zweimal passiert und einmal beim
>> Anheizen des Backofens, sodaß ich das Teil jetzt ganz stillgelegt
>> habe.
>
> Für Küchen werden allgemein Hitze- anstelle von Rauchmeldern
> empfohlen, z.B. so einer:
>
> http://www.amazon.de/Ei-Electronics-EI-603-C-D/dp/B005I4GL0G/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1417269063&sr=8-4&keywords=hitzemelder
>
>> Aber ein Fehlalarm wegen evtl. Staubansammlung oder einer Spinne oder
>> eines Insektes im Inneren ist eigentlich ausgeschlossen, da
>> Rauchmelder von der Konstruktion her, zumindest die im Haushalt
>> gebräuchlichen, foto-optischen, indirekt auslösen. Der Sensor löst
>> nur dann aus, wenn Infrarotlicht einer Leuchtdiode auf in fällt,
>> nicht andersherum, wenn der Lichtstrahl unterbrochen wird.
>
> In der Messkammer gibt es ein Labyrinth dass den direkten Weg zwischen
> LED und Fotosensor versperrt. Alles was sich in der Kammer befindet
> und Licht bricht oder reflektiert kann, wenn günstig platziert, dafür
> sorgen dass der Fotosensor Licht sieht. Und dann geht der Alarm los.

Was Du sagst ist schon richtig, aber nur Rauch streut das IR-Licht so,
daß es den Sensor treffen kann, um damit den Alarm letztlich auszulösen.

Eine Spinne, die vielleicht im Inneren des Rauchmelders rumkriecht,
reicht dafür gewöhnlich nicht aus.

Werner


Andeas Wenzel

unread,
Nov 29, 2014, 10:02:10 AM11/29/14
to
Am 29.11.2014 um 15:10 schrieb Werner Sondermann:
> [...]
> Eine Spinne, die vielleicht im Inneren des Rauchmelders rumkriecht,
> reicht dafür gewöhnlich nicht aus.

Du scheinst da Untersuchungen angestellt zu haben. Gibt es da ein Paper?
Welche Rauchmelder wurden verwendet? Wie war die Geometrie der
Messkammer? Welche Spinnen wurden verwenden? Wie hoch war dabei die
Wahrscheinlich eines Fehlalarms? Fragen über Fragen...

Werner Sondermann

unread,
Nov 29, 2014, 10:43:26 AM11/29/14
to
Andeas Wenzel wrote:
> Werner Sondermann schrieb:
>> [...]
>> Eine Spinne, die vielleicht im Inneren des Rauchmelders rumkriecht,
>> reicht dafür gewöhnlich nicht aus.
>
> Du scheinst da Untersuchungen angestellt zu haben. Gibt es da ein
> Paper? Welche Rauchmelder wurden verwendet? Wie war die Geometrie der
> Messkammer? Welche Spinnen wurden verwenden? Wie hoch war dabei die
> Wahrscheinlich eines Fehlalarms? Fragen über Fragen...

Ich hab's doch gleich gemerkt: Du willst nur etwas spielen und dabei
auf Deibel komm raus auch der Gewinner sein. :-)

Eine Suchmaschine mit den hinführenden Stichwörtern zu füttern,
wirst Du aber schon noch selbst zustande bringen können.

Irgendwelche Spinnentiere oder Insekten werden solch einen
foto-optischen Rauchmelder jedenfalls nicht so schnell zum Auslösen
eines Fehlalarms bringen.

w.


BTW: Schlimm sind dagegen diese Funk-Teile, die ja alle untereinander
verbunden sind, was dann bedeutet: löst nur ein Melder aus, fangen
gleich alle anderen auch an, infernalisch zu pfeifen. Wenn man da in der
falschen Gegend wohnt, geben die laufend Fehlalarm, bis man statt dessen
völlig entnervt die billigen Solo-Rauchmelder für 9,99 Euro installiert.

Bodo Mysliwietz

unread,
Nov 29, 2014, 11:05:47 AM11/29/14
to
Am 29.11.2014 16:42, schrieb Werner Sondermann:

> BTW: Schlimm sind dagegen diese Funk-Teile, die ja alle untereinander
> verbunden sind, was dann bedeutet: löst nur ein Melder aus, fangen
> gleich alle anderen auch an, infernalisch zu pfeifen. Wenn man da in der
> falschen Gegend wohnt, geben die laufend Fehlalarm, bis man statt dessen
> völlig entnervt die billigen Solo-Rauchmelder für 9,99 Euro installiert.

Die Schwachstelle ist dann aber nicht der Rauchmelder sondern die
Umgebung. Und wenn es wirklich daran liegt das, aus Umgebungsgründen,
ein fotooptischer Rauchmelder regelmässig auslöst, sollte man wohl
besser überlegen den Wohnort und nicht die Rauchmelder zu wechseln.

Achja. Un welchen Sinn sollten (vernetzte) Rauchmelder haben wenn nicht
infernalisches Pfeifen wenn das Auslösekriterium erfüllt ist?

--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/

Werner Sondermann

unread,
Nov 29, 2014, 11:26:32 AM11/29/14
to
Bodo Mysliwietz wrote:
> erner Sondermann schrieb:
>
>> BTW: Schlimm sind dagegen diese Funk-Teile, die ja alle untereinander
>> verbunden sind, was dann bedeutet: löst nur ein Melder aus, fangen
>> gleich alle anderen auch an, infernalisch zu pfeifen. Wenn man da in
>> der falschen Gegend wohnt, geben die laufend Fehlalarm, bis man
>> statt dessen völlig entnervt die billigen Solo-Rauchmelder für 9,99
>> Euro installiert.
>
> Die Schwachstelle ist dann aber nicht der Rauchmelder sondern die
> Umgebung. Und wenn es wirklich daran liegt das, aus Umgebungsgründen,
> ein fotooptischer Rauchmelder regelmässig auslöst, sollte man wohl
> besser überlegen den Wohnort und nicht die Rauchmelder zu wechseln.

Hmmmm ... wie jetzt?

Weil da anscheinend irgendwelche Funkstörungen bei diesen
Funk-Rauchmelder andauernd zu Fehlalarmen führen, sollte man nach deiner
Meinung also besser den Wohnort wechseln.

*Geht's noch*? :-)
Es reicht doch wohl völlig aus, daß man sie durch einfache Einzelgeräte
ohne Funk ersetzt.

> Achja. Un welchen Sinn sollten (vernetzte) Rauchmelder haben wenn
> nicht infernalisches Pfeifen wenn das Auslösekriterium erfüllt ist?

Wer behauptet, daß es keinen Sinn machen würde, daß alle Rauchmelder im
Haus bei einer echten Brandgefahr gleichzeitig auslösen?

Ach, Du willst ja auch nur spielen.
Okay, Du hast gewonnen!

w.

--
www.youtube.com/watch?v=A91pnPGXrFs

Andeas Wenzel

unread,
Nov 29, 2014, 12:07:36 PM11/29/14
to
Am 29.11.2014 um 16:42 schrieb Werner Sondermann:
> [...]
> Ich hab's doch gleich gemerkt: Du willst nur etwas spielen und dabei
> auf Deibel komm raus auch der Gewinner sein. :-)

Soso.

> Eine Suchmaschine mit den hinführenden Stichwörtern zu füttern,
> wirst Du aber schon noch selbst zustande bringen können.

Sicher. Da finde ich haufenweise Hinweise auf Fehlalarme durch Spinnen
im Rauchmelder.

> Irgendwelche Spinnentiere oder Insekten werden solch einen
> foto-optischen Rauchmelder jedenfalls nicht so schnell zum Auslösen
> eines Fehlalarms bringen.

Na dann.

Werner Sondermann

unread,
Nov 29, 2014, 12:23:48 PM11/29/14
to
Andeas Wenzel wrote:
> Werner Sondermann wrote:
>> [...]
>> Ich hab's doch gleich gemerkt: Du willst nur etwas spielen und dabei
>> auf Deibel komm raus auch der Gewinner sein. :-)
>
> Soso.
>
>> Eine Suchmaschine mit den hinführenden Stichwörtern zu füttern,
>> wirst Du aber schon noch selbst zustande bringen können.
>
> Sicher. Da finde ich haufenweise Hinweise auf Fehlalarme durch Spinnen
> im Rauchmelder.

*AUTSCH*! Das tut jetzt aber richtig weh.

*Ebend nicht, Du Hansel*!

Fehlalarme durch irgendwelches krabbelnde Getier im Rauchmelder kommen
praktisch nicht vor.

w.



Ralf Haboldt

unread,
Dec 1, 2014, 10:04:54 AM12/1/14
to
Staub oder die Spinne streuen aber auch das Licht und führen zur Auslösung (mir ist sehr wohl bekannt, wie die Dinger arbeiten). Die mit der Spinne konnte ich durch den Staubsauger nicht wiederbeleben und habe sie dann geöffnet.
Die unzähligen Fehlalarme beim Braten oder Arbeiten mit Lötbrenner zähle ich nicht, die waren ja berechtigt ;)

Ralf

Ralf Haboldt

unread,
Dec 1, 2014, 10:08:01 AM12/1/14
to
Leider doch. Die Öffnungen der Messkammer sind Schlitze, durch die eine noch sehr junge Spinne durchaus reinpasst. Und auch ein Spinnenkörper streut das Licht der IR-LED ;)

Ralf

Ralf Haboldt

unread,
Dec 1, 2014, 10:12:37 AM12/1/14
to
Das mag stimmen, aber _ich_ hatte das schon 2x. Jedenfalls war bei den beiden Rauchmeldern jeweils eine noch sehr kleine Spinne _in_ der Messkammer. Kann auch auch ein Problem mit dem speziellen Modell gewesen sein. Ich habe über die Jahre immer wieder welche ersetzt und dazu gekauft. Ich meine, dass von denen keiner mehr im Haus ist.
Auslösung durch Staub gab es einmal kurz nach einem Umbau im Haus (ich habe jedenfalls keine andere Ursache ausmachen können, nach Aussaugen war der wieder i.o.

Ralf

PS: sooo oft lese ich hier nicht mehr, ist ja leider eher tot hier :(
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