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mattes Ceranfeld

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Mark Ise

unread,
Aug 27, 2009, 11:35:08 AM8/27/09
to
Hallo,

unser 6 Jahre altes Ceranfeld hat in den letzten Monaten auf den beiden
am H�ufigsten genutzten Feldern matte Stellen bekommen.
In den matten Bereichen ist das Glas stumpf wie bei Trinkgl�sern, die
man oft in der Sp�lmaschine hatte und die angelaufen sind.


K�nnte das hier der gleiche Effekt sein, oder ist das eher etwas anderes?

So sieht das aus:
http://www.bilderhoster.net/img.php?id=pvmtawdt.jpg

--
Mark

Alexander Dur�e

unread,
Aug 27, 2009, 8:02:50 PM8/27/09
to

Thomas D.

unread,
Aug 28, 2009, 6:25:38 AM8/28/09
to
Mark Ise schrieb:

> Hallo,
>
> unser 6 Jahre altes Ceranfeld hat in den letzten Monaten auf den beiden
> am H�ufigsten genutzten Feldern matte Stellen bekommen.
> In den matten Bereichen ist das Glas stumpf wie bei Trinkgl�sern, die
> man oft in der Sp�lmaschine hatte und die angelaufen sind.

Hi Mark

Probier mal das gute alte Stahlfix Classic. Ich polier damit seit Jahren
unser Ceranfeld gelegentlich auf, funktioniert astrein und gl�nzt danach
wie neu. Braucht nur ein wenig Kondition im Arm. Die Kratzer gehen
nat�rlich nicht raus. Falls Du das mal probierst, wunder Dich nicht �ber
die anf�nglich etwas z�he und klebrige Auftragung, dass Zeug wird nach
ner Minute einarbeiten auf wundersame Weise fast fl�ssig und l�sst sich
dann gut verarbeiten.


--
Gruss
Thomas

Mark Ise

unread,
Aug 28, 2009, 8:30:40 AM8/28/09
to
Thomas D. schrieb am 28.08.2009 12:25:

>> unser 6 Jahre altes Ceranfeld hat in den letzten Monaten auf den beiden
>> am H�ufigsten genutzten Feldern matte Stellen bekommen.
>> In den matten Bereichen ist das Glas stumpf wie bei Trinkgl�sern, die
>> man oft in der Sp�lmaschine hatte und die angelaufen sind.
>

> Probier mal das gute alte Stahlfix Classic. Ich polier damit seit Jahren
> unser Ceranfeld gelegentlich auf, funktioniert astrein und gl�nzt danach
> wie neu. Braucht nur ein wenig Kondition im Arm. Die Kratzer gehen
> nat�rlich nicht raus. Falls Du das mal probierst, wunder Dich nicht �ber
> die anf�nglich etwas z�he und klebrige Auftragung, dass Zeug wird nach
> ner Minute einarbeiten auf wundersame Weise fast fl�ssig und l�sst sich
> dann gut verarbeiten.

Ich werde mal mit dem Herdreiniger von AS anfangen, weil das bei
Stiftung Warenpest gut abgeschnitten hat. Wenn das nix bringt, teste ich
Stahlfix.


Hat jemand neben einem Tipp f�r ein Gegenmittel noch eine Erkl�rung,
woher diese Schleier hier kommen?
Da es so aussieht und sich auch so anf�hlt, wie die Schleier auf Gl�sern
aus der Sp�lmaschine, und es sich bei Ceran ja auch um Glas handelt,
vermute ich, dass der gleiche Effekt vorliegt. Bei Gl�sern aus der
Sp�lmaschine sagt man aber, dass man die nicht mehr weg bekommt.

--
Mark

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Bernd

unread,
Aug 28, 2009, 11:10:38 AM8/28/09
to
Mark Ise schrieb:
Hallo,

wir nehmen nur noch den Schaber (Ceran-Klinge) f�r gr�bere
Verschmutzungen und f�r die "eingebrannten feinen Reste" nehmen wir nur
noch den s.g. Universal Stein (Wei�en Stein), feuchten Schwamm �ber den
Stein reiben und mit den Schwamm und Muskelkraft, sowie Reibung das
Ceran-Feld schrubben. Wir sind mit dem hier: www.universalstein.com sehr
zufrieden. Den Stein haben wir seit fast drei Jahren und nehmen in im
K�chenbereich f�r alles m�gliche(Edelstahl-T�pfe, Fett-Ablagerungen von
T�ren usw.) Auf der Hersteller-Seite steht noch mehr.

Gru� Bernd

Thomas D.

unread,
Aug 28, 2009, 5:27:03 PM8/28/09
to
Ludger Averborg schrieb:

> Ich würde übrigens nicht "Herdreiniger" oder "Stahlreiniger" nehmen
> wenn da nicht explizit drauf steht dass es für Ceranfelder gedacht
> ist.

Hi Ludger

Auch wenn der Name Stahlfix etwas anderes sugeriert, es funtkioniert
hervorragend. Ich putz damit meine Ceranfelder seit 10 Jahren und die
sehen nach der Behandlung wie ein frisch geputzter Spiegel aus und die
meisten Flecken und Verfärbungen bekommt man auch weg. Hab mal eine Zeug
probiert, was sich glaube ich Ceraclean nannte, also extra für
Ceranfelder. Das ist im Vergleich zu Stahlfix der absolute Müll gewesen.

--
Gruss
Thomas

Mark Ise

unread,
Aug 28, 2009, 7:27:57 PM8/28/09
to
Thomas D. schrieb am 28.08.2009 23:27:

>> Ich würde übrigens nicht "Herdreiniger" oder "Stahlreiniger" nehmen
>> wenn da nicht explizit drauf steht dass es für Ceranfelder gedacht
>> ist.
>

> Auch wenn der Name Stahlfix etwas anderes sugeriert, es funtkioniert
> hervorragend. Ich putz damit meine Ceranfelder seit 10 Jahren und die
> sehen nach der Behandlung wie ein frisch geputzter Spiegel aus und die
> meisten Flecken und Verfärbungen bekommt man auch weg. Hab mal eine Zeug
> probiert, was sich glaube ich Ceraclean nannte, also extra für
> Ceranfelder. Das ist im Vergleich zu Stahlfix der absolute Müll gewesen.

Ich habe mir heute Mittag den Ceranfeldreiniger von AS (Schlecker)
gekauft, weil der bei Stiftung Warenpest mit "Sehr Gut" abgeschnitten
hat. Mit viel Kräftigem Schrubben ist die Matte Stelle in der Mitte
weggegangen.
Dann wollte ich es wissen und habe ein alte Glas genommen, welches durch
die Spülmaschine schon arg gebeutelt worden ist und sehr starke
Schlieren hat. Das bekommt man damit auch weg. Da man aber sehr stark
drücken muss und es ziemlich lange dauert, wenn man es mit der Hand
macht, eignet es sich nur für sehr dicke und wertvolle Gläser. Der
Aufwand wäre mir jedenfalls zu groß, die Gläser regelmäßig so
aufzufrischen. Ich habe das nur ausprobiert, weil ich wissen wollte, ob
das klappt und ob die Matten Stellen auf den Gläsern und dem Ceranfeld
die gleiche Ursache haben.

--
Mark

Bernd Nomi

unread,
Aug 29, 2009, 3:38:34 AM8/29/09
to
Mark Ise schrieb:

> Ich habe mir heute Mittag den Ceranfeldreiniger von AS (Schlecker)
> gekauft, weil der bei Stiftung Warenpest mit "Sehr Gut" abgeschnitten
> hat. Mit viel Kräftigem Schrubben ist die Matte Stelle in der Mitte
> weggegangen.
> Dann wollte ich es wissen und habe ein alte Glas genommen, welches durch
> die Spülmaschine schon arg gebeutelt worden ist und sehr starke
> Schlieren hat. Das bekommt man damit auch weg. Da man aber sehr stark
> drücken muss und es ziemlich lange dauert, wenn man es mit der Hand
> macht, eignet es sich nur für sehr dicke und wertvolle Gläser.

Hallo
Sehr dicke Gläser sind nur selten wertvoll, im Gegenteil sind
wertvolle Gläser meist sehr dünnwandig. Wertvolle Gläser sollte man
*nie* in einem Geschirrspüler spülen sondern nur von Hand und auch dann
nur mit einem Putzlappen, keinesfalls mit einem Schwamm der eine
Scheuerseite hat.
Du hast die Gläser wahrscheinlich nicht gereinigt sondern nachpoliert,
das ist natürlich mühsam und zerstört auf Dauer vor allem empfindliche
Gläser.

Der
> Aufwand wäre mir jedenfalls zu groß, die Gläser regelmäßig so
> aufzufrischen. Ich habe das nur ausprobiert, weil ich wissen wollte, ob
> das klappt und ob die Matten Stellen auf den Gläsern und dem Ceranfeld
> die gleiche Ursache haben.

Diese matten Stellen, die von eingebrannten Resten herrühren kann man
nur vermeiden wenn man nach jeder Nutzung die Fläche gründlich putzt,
zumindest und vielleicht anschliessend mit einem "Hauch" Vaseline
schützt. Wenn man nur 1x in der Woche putzt oder seltener, macht das im
Endeffekt viel mehr Arbeit als die häufige "kleine" Reinigung. Das gilt
eigentlich für alle Arbeiten im Haushalt.


--
><(((°> ><(((*< ><(((°> ><(((*<
Wäre die Umwelt eine Bank, ihr hättet sie längst gerettet
www.foodwatch.de www.regenwald.org

Mark Ise

unread,
Aug 31, 2009, 7:59:55 AM8/31/09
to
Bernd Nomi schrieb am 29.08.2009 09:38:

> Der
>> Aufwand wäre mir jedenfalls zu groß, die Gläser regelmäßig so
>> aufzufrischen. Ich habe das nur ausprobiert, weil ich wissen wollte, ob
>> das klappt und ob die Matten Stellen auf den Gläsern und dem Ceranfeld
>> die gleiche Ursache haben.
>
> Diese matten Stellen, die von eingebrannten Resten herrühren kann man
> nur vermeiden wenn man nach jeder Nutzung die Fläche gründlich putzt,
> zumindest und vielleicht anschliessend mit einem "Hauch" Vaseline
> schützt. Wenn man nur 1x in der Woche putzt oder seltener, macht das im
> Endeffekt viel mehr Arbeit als die häufige "kleine" Reinigung. Das gilt
> eigentlich für alle Arbeiten im Haushalt.

Das Ceranfeld wischen wir meist nur mit einem Schwamm und etwas
Spülmittel ab und reiben es anschließend mit einem Handtuch trocken.
Wenn mal etwas übergekocht oder angebrannt ist, beseitigen wird es je
nach Menge sofort, oder beim Großputz zum Wochenende hin.

Die Reste brennen aber eigentlich immer am Rand der Kochzone an, und
fast nie in der Mitte, wo wir nun die matten Stellen hatten.
Eine plausible Erklärung dafür habe ich noch nicht.

--
Mark

Thorsten Böttcher

unread,
Aug 31, 2009, 8:50:22 AM8/31/09
to
Mark Ise wrote:

> Die Reste brennen aber eigentlich immer am Rand der Kochzone an, und
> fast nie in der Mitte, wo wir nun die matten Stellen hatten.
> Eine plausible Erklärung dafür habe ich noch nicht.

Bevor die übergekochten Speisen bis in die Topfmitte wandern können sind
sie festgebrannt, würde ich vermuten.

MfG

Ilka Schröter

unread,
Sep 1, 2009, 4:13:58 AM9/1/09
to
Ludger Averborg schrieb:
> On Fri, 28 Aug 2009 14:30:40 +0200, Mark Ise <mark...@arcor.de>
> wrote:
>> Hat jemand neben einem Tipp für ein Gegenmittel noch eine Erklärung,

>> woher diese Schleier hier kommen?
>
> Das sind eingebrannte organische Reste von überkochenden Speisen. So
> eine Masse Richtung Teer + Kohle.

Manchmal hältst du die Leute wirklich für doof, oder? ;-)
Wenn mir etwas überkocht, dann sehe ich das und dann weiß ich auch,
woher das kommt.
So ein grauer Schleier, der sich ab und zu mal fleckartig auf einem
Kochfeld findet, ist definitiv nichts Eingebranntes!

Ich dachte immer, das wäre sowas wie Kalk und/oder, wie schon gesagt,
wie die Schleier auf Gläsern, die zu heiß in der Spülmaschine
gewaschen wurden.

--
Beste Grüße,
Ilka

Message has been deleted

Mark Ise

unread,
Sep 1, 2009, 4:54:25 AM9/1/09
to

Ja, so wird es sein, Aber warum sind die Kochfelder dann nur in der
Mitte matt?
Vielleicht wirken die Speisereste am Rand gegen das Vermatten :-)

--
Mark

Bernd Nomi

unread,
Sep 1, 2009, 5:40:20 AM9/1/09
to
Mark Ise schrieb:
vielleicht sind ja die Böden der Töpfe nicht plan sondern nach oben
gewölbt, das würde ich erst mal vermuten. Mit einer Stahlschiene
(Lineal) kann man das leicht prüfen wenn man den Topfboden nach oben
gegen das Licht und ein undurchsichtiges Lineal auf den Topfboden hält.
Wenn die Töpfe uneben sind, weiß man zumindest, dass es neben dem matten
Feld noch ein weiteres Problem gibt: Energieverschwendung durch
ungeeignete Töpfe.
(wieder ein Punkt für GASherde und Induktionsherde bei denen das keine
Rolle spielen würde)

Bernd Nomi

unread,
Sep 1, 2009, 5:42:48 AM9/1/09
to
Ilka Schröter schrieb:

> Ludger Averborg schrieb:
>> On Fri, 28 Aug 2009 14:30:40 +0200, Mark Ise <mark...@arcor.de>
>> wrote:
>>> Hat jemand neben einem Tipp für ein Gegenmittel noch eine Erklärung,
>>> woher diese Schleier hier kommen?
>>
>> Das sind eingebrannte organische Reste von überkochenden Speisen. So
>> eine Masse Richtung Teer + Kohle.
>
> Manchmal hältst du die Leute wirklich für doof, oder? ;-)

Ich hatte mal längere Zeit eine Job in den ich in viele Wohnungen kam.
Du machst Dir keine Vortellung davon, was man da alles zu sehen bekommt.
So ein Hinweis ist daher gar nicht sooo abwegig.

Message has been deleted

Ilka Borchers

unread,
Sep 1, 2009, 7:19:43 AM9/1/09
to
On 28 Aug., 14:30, Mark Ise <mark....@arcor.de> wrote:

> Hat jemand neben einem Tipp für ein Gegenmittel noch eine Erklärung,

> woher diese Schleier hier kommen?

Auf meinem Ceranfeld sah es auch einmal so aus, als ein leerer Topf
sehr viel heißer wurde als beabsichtigt (frag' nicht...). Unter dem
matten Bereich lagen die Heizspiralen - wohl kein Zufall.
Ceranfeldreiniger hat ihn problemlos beseitigt.

Gruß Ilka

Bernd Nomi

unread,
Sep 1, 2009, 10:47:46 AM9/1/09
to
Martin Trautmann schrieb:

> On Tue, 01 Sep 2009 11:40:20 +0200, Bernd Nomi wrote:
>> > Ja, so wird es sein, Aber warum sind die Kochfelder dann nur in der
>> > Mitte matt?
>> > Vielleicht wirken die Speisereste am Rand gegen das Vermatten :-)
>> vielleicht sind ja die B�den der T�pfe nicht plan sondern nach oben
>> gew�lbt, das w�rde ich erst mal vermuten. Mit einer Stahlschiene
>> (Lineal) kann man das leicht pr�fen wenn man den Topfboden nach oben
>> gegen das Licht und ein undurchsichtiges Lineal auf den Topfboden h�lt.
>> Wenn die T�pfe uneben sind, wei� man zumindest, dass es neben dem matten
>> Feld noch ein weiteres Problem gibt: Energieverschwendung durch
>> ungeeignete T�pfe.
>
> Manche Toepfe duerften in deinem Test versagen, liegen aber im Betrieb
> optimal auf, da sich der durch die Waerme ausgedehnte Boden dann "gerade
> woelbt".

Guter Hinweis. Der Test k�nnte mit kalten P�tten also falsche Ergebnisse
bringen. Die vermutlich, durch nur am Rand aufliegenden T�pfe blank
gescheuerten Bereiche der sonst stumpfen Fl�chen, lassen aber den
Verdacht zu. IMO

lalun...@gmail.com

unread,
Sep 21, 2016, 8:56:05 AM9/21/16
to
Habe vorhin Vaseline genommen...vorher mit ESSENZ LEICHT ABGEWISCHT.Vaseline kreisrund und quer ein massieren..dauert etwas....zieht scheinbar ein...dann miweichem Tuch leicht polieren.

Bodo Mysliwietz

unread,
Sep 21, 2016, 2:03:38 PM9/21/16
to
Am 21.09.2016 um 14:56 schrieb lalun...@gmail.com:
> Habe vorhin Vaseline genommen...vorher mit ESSENZ LEICHT ABGEWISCHT.Vaseline kreisrund und quer ein massieren..dauert etwas....zieht scheinbar ein...dann miweichem Tuch leicht polieren.

Das ist gut das Di das schreibst. Sicherlich wurde das Ceranfeld bald
ersett, ist nun fast 7 Jahre alt und wieder matt - da kann man es ja
wieder mit einer fettigen Auffrischung "Versuchen".


--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/

Georg Wieser

unread,
Sep 21, 2016, 3:04:56 PM9/21/16
to
der "Schleier" auf Gläsern in der SpüMa ist kein "Kalk". Das ist banale
"Zersetzung"/Erosion der Glasoberfläche. Das Geschirrspülmittel ist
nicht ohne! Da geht chemisch ganz schön was ab. Und Glas ist nicht
unkaputtbar.
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