Wenn das Zeug ohnehin verbrannt wird, kann man es auch in den Hausmᅵll
geben. Auf den Packungsbeilagen steht ᅵbrigens nix dazu, nur zur
Haltbarkeit und zur richtigen Aufbewahrung.
Ich werd morgen nochmal in der Hypotheke nachfragen, aber vielleicht
weiᅵ hier noch jemand was genaueres. Ist das eventuell eine Frage des
Einzelfalles, je nach Inhalt?
F.
Sagen wir mal so. In einige Fᅵllen ist es nicht kritisch. Antibiotika
sollten definitiv gesichert entsorgt werden, bromhaltige Medikamente
(z.B. Schmerzmittel) auch. Nicht in jeder Kommune werden wird
entsprechend verbrannt. Vorallem gehᅵren z.B. Antibiotika nicht in den
Abwasserstrang und auf Deponien.
Eigentlich wᅵre es eine gute Sache wenn der Entsorgungsweg in
Beipackzetteln/auf Umverpackung aufgefᅵhrt wᅵre. Ich habe da noch nie
besonders drauf geachtet. Entweder werden Medikamente bei uns
aufgebraucht oder landen halt in der Apo.
--
Glᅵck Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
> Ist das eventuell eine Frage des Einzelfalles, je nach Inhalt?
Es ist eine Frage der Laune des Autors der jeweiligen
Faltblᅵtter.
Der eine (oder die drei, stellvertretend)
<www.recyclingmagazin.de/rm/news_detail.asp?ID=7451&NS=1>
<www.awg-rems-murr.de/generator/medikamente.php>
<www.ez-online.de/lokal/esslingen/esslingen/Artikel436023.cfm>
Sagt so, der andere (oder die drei, stellvertretend)
<www.ad-hoc-news.de/feature-der-totenkopf-darf-nicht-in-den-hausmuell-tipps--/de/Wirtschaft-Boerse/Marktberichte/20090511>
<www.vitagate24.ch/medikamente_aufbewahren.aspx>
<www.bund-hessen.de/service/oekotipps/tipp_medikamente.html>
sagt so... Greenpeace sagt Hausmᅵll, BUND sagt Sondermᅵll, Stadt-
werke A sagen Mᅵlltonne, Stadtwerke B sagen Schadstoffmobil,
Regelungen gibt es nicht.
Such dir was aus und schmeiᅵ die Pillen in die Mᅵlltonne, denn
der Apotheker macht ja auch nichts anderes damit ;-)
Gruᅵ
Jochen
Weia, mᅵglicherweise entfachst du damit einen Glaubenskrieg!
Meine Ansicht ist die:
Die paar Tabletten, die ein Privatmann entsorgt, sollten wegen
Geringfᅵgigkeit nicht ins Gewicht fallen.
Schlieᅵlich wird Stuhl und Urin dessen, der Pillen geschluckt hat, auch
nicht extra entsorgt.
Aber wie gesagt, der Thread hat alles zum Glaubenskrieg...
Hardy
--
Jeder Mensch isch halt em gewissa Senn oiga ond bsonders dr Schwob. Wega
sellam isch r au eizigartig :-)
Maria 'Eile' Horlacher
Das wᅵr mir jetzt nicht aufgefallen... :-)
Hat jemand ein geeignetes Stichwort, um den ein wenig anzuheizen?
Ich hab hier noch haufenweise Popcorn ᅵbrig... :-P
SCNR
Frank
Wir kᅵnnten irgendwie Fahrradhelme einbauen und nach de.rec.fahrrad
umbiegen?
scnr,
eva
Hallo
wenn ich mal erzᅵhlen darf, wie das in der Praxis lᅵuft:
Die gesonderte Sammlung von Medikamenten und die Empfehlung sowas
entweder im Rahmen von Problemmᅵll-Sammlungen abzugeben oder zu
Apotheken zu bringen hat nur einen Grund: Auf die Weise kann ziemlich
sicher verhindert werden, dass irgendwelche Freaks Medikamente aus
Mᅵlltonnen klauen um diese zu missbrauchen oder zu verkaufen. Die
Medikamente im Hausmᅵll gehen ansonsten den gleichen Weg wie die, die
der Apotheker sammelt: VERBRENNUNG. Eine gesonderte Entsorgung
umweltgefᅵhrdender Problemstoffe wie Antibiotika, Hormone und
hormonᅵhnlich wirkender Substanzen wᅵre sehr wᅵnschenswert,macht aber
auch nur dann wirklich Sinn wenn diese Wirkstoffe auch in Klᅵranlagen
zurᅵckgehalten oder zerstᅵrt werden wᅵrden. (was nicht der Fall ist)
Es gab zumindest in Bayern zu Beginn der ganzen Aktion mit dem DSD
fᅵr ein paar Monate eine Sammlung von Medikamenten auf den
Wertstoffhᅵfen. Die Mitarbeiter dort waren angehalten, "gut aussehende"
Verpackungen mit noch intakten Inhalten zur Seite zu legen. Einmal im
Monat kam ein Arzt oder Apotheker vorbei, schaute die Medikamente durch
und nahm alles mit was noch verwertbar war. Diese Medikamente wurden,
wieder unter Kontrolle von autorisierten Personen an Bedᅵrftige
abgegeben oder auch in andere Lᅵnder verschickt. Eigentlich lief das mit
den Kontrollen recht gut, zu gut - den Pharmakonzernen hat das nicht
gefallen, sie fᅵrchteten einen Verdienstausfall (bestimmt gigantische 1
Promille) und schafften es auf dem Klageweg mit allerlei Bedenken diese
Aktionen totzuklagen.
> sagt so... Greenpeace sagt Hausmᅵll
So wird es gemacht
BUND sagt Sondermᅵll,
Wie so oft irrt hier der B.U.N.D. Sondermᅵllentsorgung ist sehr teuer.
Die Verpackungen wᅵrden den Preis - es geht um Preise die nach Gewicht
berechnet werden - in die Hᅵhe treiben. Auch auspacken wᅵre keine
Lᅵsung, der Vorgang wᅵrde ebenfalls viel Geld kosten und Papier, Pappe
und Kunststoffe mᅵssten dann ja auch wieder auf anderem Weg entsorgt werden.
Stadt-
> werke A sagen Mᅵlltonne, Stadtwerke B sagen Schadstoffmobil,
Mᅵlltonne ist, mᅵlltechnisch gesehen "Stand der Dinge", Schadstoffmobile
nehmen Medikamente vorlᅵufig noch an solange es in der Gesamtmenge nicht
zu viel wird. Wie schon gesagt, das Zeug soll vor allem dem Zugriff
anderer entzogen werden.
> Regelungen gibt es nicht.
doch, gibt es. Nur gibt es verschiedene Wege bis zu Verbrennung
Mᅵll wird hier verbrannt.
Werner
Wir setzen uns einen Fahrradhelm auf und entsorgen die Pillen im
Vorbeitreten auf dem Fahrradweg.
Hardy, so gehts bestimmt
--
Als ich dieses pinke Ding zum ersten Mal im Prospekt sah, war mein
erster Gedanke: Das Mᅵsl ist schwul geworden!
Mike Heuser(R.I.P) zum AS-Notebook mit Swarovski-Kristallen
Genau, gerade bei Nitroglyzerin-Spray f�r Herzkranke wirds f�r
Terroristen interessant. ;-))
>Bodo Mysliwietz schrieb:
>> Frank Husel schrieb:
>>>
>>> Meine letzte Info war die, dass man den Kram in der Apotheke abgeben
>>> kann, aber WIMRE waren die beim letzten Mal nicht so tierisch begeistert
>>> davon.
>>>
>>> Wenn das Zeug ohnehin verbrannt wird, kann man es auch in den Hausm�ll
>>> geben. Auf den Packungsbeilagen steht �brigens nix dazu, nur zur
>>> Haltbarkeit und zur richtigen Aufbewahrung.
>>>
>>> Ich werd morgen nochmal in der Hypotheke nachfragen, aber vielleicht
>>> wei� hier noch jemand was genaueres. Ist das eventuell eine Frage des
>>> Einzelfalles, je nach Inhalt?
>>
>> Sagen wir mal so. In einige F�llen ist es nicht kritisch. Antibiotika
>> sollten definitiv gesichert entsorgt werden, bromhaltige Medikamente
>> (z.B. Schmerzmittel) auch. Nicht in jeder Kommune werden wird
>> entsprechend verbrannt. Vorallem geh�ren z.B. Antibiotika nicht in den
>> Abwasserstrang und auf Deponien.
>
>Hallo
> wenn ich mal erz�hlen darf, wie das in der Praxis l�uft:
>Die gesonderte Sammlung von Medikamenten und die Empfehlung sowas
>entweder im Rahmen von Problemm�ll-Sammlungen abzugeben oder zu
> Es gab zumindest in Bayern zu Beginn der ganzen Aktion mit dem DSD
>f�r ein paar Monate eine Sammlung von Medikamenten auf den
>Wertstoffh�fen. Die Mitarbeiter dort waren angehalten, "gut aussehende"
>Verpackungen mit noch intakten Inhalten zur Seite zu legen. Einmal im
>Monat kam ein Arzt oder Apotheker vorbei, schaute die Medikamente durch
>und nahm alles mit was noch verwertbar war. Diese Medikamente wurden,
>wieder unter Kontrolle von autorisierten Personen an Bed�rftige
>abgegeben oder auch in andere L�nder verschickt. Eigentlich lief das mit
>den Kontrollen recht gut, zu gut - den Pharmakonzernen hat das nicht
>gefallen, sie f�rchteten einen Verdienstausfall (bestimmt gigantische 1
>Promille) und schafften es auf dem Klageweg mit allerlei Bedenken diese
>Aktionen totzuklagen.
Wenn man so liest dass viele Leute die vom Arzt verschriebenen Medikamente gar
nicht nehmen k�nnte das doch ein rechter Betrag gewesen sein, und wenn das dann
noch schule macht erst recht, darum "vorbeugen ist besser als heilen".
Ernst
Deshalb bekommen wir das Spray auch immer in besonders r�ttel- und
sto�sicheren Beh�ltnisse geliefert!
Hardy
--
Ich erinnere an die ersten Hirnprothesen-Versuche bei Mantafahrern:
Die f�hrtenExtended Memory mit in Form von Strohballen.
Durch die unaufh�rliche "Evolution" des homo sapiens
gen�gt Stroh aber nicht mehr den heutigen Erfordernissen,
da m�ssen es schon diese Not-Books sein. (B.Schnapka)
Gerade diese Stoffe sind doch komplexe organische Molekᅵle, wie sollen
die denn die Mᅵllverbrennung ᅵberstehen?
Gruᅵ Willi
> Meine Apotheke meinte, wenn sie das hierlassen, schmeissen wir es halt in
> die Tonne :=(
>
> Müll wird hier verbrannt.
Und das dürfte bei 99,5% aller Medikamente eine brauchbare Entworgung
sein.
Als der Hausmüll noch auf die Deponie geführt wurde war das anders.
Selbst wenn die Abwässer der Deponie ins Klärwerk liefen, das kann
leider auch viele Medikamente nicht gut abbauen (Man denke nur an die
Inhaltsstoffe von Verhütungsmittel oder Antibiotika)
(Ins Klo gehört sowas natürlich selbstverständlich auch nicht)
Wenn der Hausmüll in die Verbrennung gefahren wird kann man Medikamente
einfach im Hausmüll entsorgen.
>Bernd Nomi schrieb:
>> [...] Die
>> Medikamente im Hausm�ll gehen ansonsten den gleichen Weg wie die, die
>> der Apotheker sammelt: VERBRENNUNG. Eine gesonderte Entsorgung
>> umweltgef�hrdender Problemstoffe wie Antibiotika, Hormone und
>> hormon�hnlich wirkender Substanzen w�re sehr w�nschenswert [...]
>
>Gerade diese Stoffe sind doch komplexe organische Molek�le, wie sollen
>die denn die M�llverbrennung �berstehen?
Garnicht. Aber es wird zur Vorbehandlung f�r eine Deponierung nicht
nur verbrannt, sondern mancherorts auch gerottet - wie es da aussieht,
ist schon eine andere Frage.
Problematisch k�nnten auch Medikamente sein, die gifte Metallsalze
enthalten (z.B. Chemotherapeutika), aber bei der Masse des Eintrags
gehen diese Medikamente vermutlich v�llig im Rauschen unter.
Grusz,
Dirk
>>Gerade diese Stoffe sind doch komplexe organische Molek�le, wie sollen
>>die denn die M�llverbrennung �berstehen?
> Garnicht. Aber es wird zur Vorbehandlung f�r eine Deponierung nicht
> nur verbrannt, sondern mancherorts auch gerottet - wie es da aussieht,
> ist schon eine andere Frage.
Hallo
Du meinst, man wirft irgendwo den M�ll noch auf gro�e Haufen? Das ist
schon seit langem verboten und die 5-j�hrige �bergangsfrist ist AFAIK
schon 2005 abgelaufen. Seitdem muss Restm�ll erst "thermisch behandelt"
werden und deponiert werden dann die Schlacken. Filterst�ube aus den
MVAs werden als Sonderm�ll behandelt. (Nat�rlich nur wenn man sich an
die Gesetze h�lt)
> Problematisch k�nnten auch Medikamente sein, die gifte Metallsalze
> enthalten (z.B. Chemotherapeutika), aber bei der Masse des Eintrags
> gehen diese Medikamente vermutlich v�llig im Rauschen unter.
Sicher. Die ewige Frage ist aber: Gibt es sowas wie "vernachl�ssigbare"
Mengen oder "Grenzwerte" aber die Diskussion f�hrt hier dann wirklich zu
weit.
>Dirk Geiger schrieb:
>
>>>Gerade diese Stoffe sind doch komplexe organische Molek锟絣e, wie sollen
>>>die denn die M锟絣lverbrennung 锟絙erstehen?
>> Garnicht. Aber es wird zur Vorbehandlung f锟絩 eine Deponierung nicht
>> nur verbrannt, sondern mancherorts auch gerottet - wie es da aussieht,
>> ist schon eine andere Frage.
>
>Hallo
> Du meinst, man wirft irgendwo den M锟絣l noch auf gro锟絜 Haufen? Das ist
>schon seit langem verboten und die 5-j锟絟rige 锟絙ergangsfrist ist AFAIK
>schon 2005 abgelaufen. Seitdem muss Restm锟絣l erst "thermisch behandelt"
>werden und deponiert werden dann die Schlacken.
Nein - Hausm锟絣l und hausm锟絣l锟絟nlicher Gewerbeabfall muss muss zur
Deponierung vorbehandelt werden (= weitgehende Inertisierung durch
Beseitigung des organischen Anteils); nach AbfAblVO
(Abfallablagerungsverordnung) zulassungsf锟絟ige Anlagen sind MVA
(M锟絣lverbrennung) und MBA (Mechanisch-Biologische-Abfallbehandlung =
Rotte). Eine MBA gibt es z.B. am Kahlenberg mit dem eigenentwickelten
ZAK-Verfahren:
http://www.abfallwirtschaft-ortenaukreis.de/index.php?id=276&lang=de.
Grusz,
Dirk
> Rotte). Eine MBA gibt es z.B. am Kahlenberg mit dem eigenentwickelten
> ZAK-Verfahren:
> http://www.abfallwirtschaft-ortenaukreis.de/index.php?id=276&lang=de.
Ahja, stimmt. Jetzt d�mmerts mir. Da war mal von Verfahren die Rede, die
man wohl schon in F oder I eingesetzt hatte. In D war das wohl eine
Musteranlage. Ganz selbst entwickelt wohl nicht, vielleicht
weiterentwickelt. Aber egal: In dem Fall ist es fraglich ob die
genannten Stoffe auch dort vernichtet (umgebaut oder was auch immer) werden.
Eben, nichts anderes schrub ja Dirk. Übrigens kleiner Tipp, der Mann
ist Chemiker weiß durchaus, was er so schreibt.
>On 25 Nov., 23:12, Bernd Nomi <bn...@spamgrave.ru> wrote:
>> Dirk Geiger schrieb:
>>
>> > Rotte). Eine MBA gibt es z.B. am Kahlenberg mit dem eigenentwickelten
>> > ZAK-Verfahren:
>> >http://www.abfallwirtschaft-ortenaukreis.de/index.php?id=276?=de.
>>
>> Ahja, stimmt. Jetzt d�mmerts mir. Da war mal von Verfahren die Rede, die
>> man wohl schon in F oder I eingesetzt hatte. In D war das wohl eine
>> Musteranlage. Ganz selbst entwickelt wohl nicht, vielleicht
>> weiterentwickelt. Aber egal: In dem Fall ist es fraglich ob die
>> genannten Stoffe auch dort vernichtet (umgebaut oder was auch immer) werden.
>
>Eben, nichts anderes schrub ja Dirk. �brigens kleiner Tipp, der Mann
>ist Chemiker wei� durchaus, was er so schreibt.
^ �h ne (wobei ich tats�chlich ein paar Semester Chemie
studiert habe) - allerdings nicht weit daneben geraten(?): ich bin
bald Ing. in Verfahrenstechnik mit dem Schwerpunkt Umwelttechnik - dem
Entsorgungswesen stehe ich also sogar etwas n�her als der gemeine
Chemiker.
Aber noch mal zur�ck: das ZAK-Verfahren habe ich mir vor ein paar
Jahren mal genauer angeseheh, ist also schon etwas verblasst - aber
soweit ich mich erinnere geht das gesamte Abwasser, bevor es im Kanal
landet erst durch eine biologische Stufe, dann durch eine
Ultrafiltration und dann noch �ber Aktivkohle, sollte also sehr sauber
und von gr��eren organischen Molek�len befreit sein. Die Abluft wird
afair komplett thermisch behandelt.
Also: Auch wenn bei der Rotte was �brigbleibt, kommt es zumindest
nicht aus der Deponie raus.
Ich weiss aber nicht, ob �berall so vorgegangen wird.
[aus einen etwas fr�heren posting reingesnippt]
>>> Problematisch k�nnten auch Medikamente sein, die gifte Metallsalze
>>> enthalten (z.B. Chemotherapeutika), aber bei der Masse des Eintrags
>>> gehen diese Medikamente vermutlich v�llig im Rauschen unter.
>>Sicher. Die ewige Frage ist aber: Gibt es sowas wie "vernachl�ssigbare"
>>Mengen oder "Grenzwerte" aber die Diskussion f�hrt hier dann wirklich zu
>>weit.
Um doch nach mal ganz kurz darauf zur�ck zu kommen:
Grenzwerte werden einfach irgendwie festgelegt und sind einzuhalten.
Vernachl�ssigbarkeit ist schwieriger - daf�r braucht es etwas Gesp�r
und es h�ngt auch von den Umst�nden ab.
Wenn ich von einem Stoff aus einer Quelle 100t/a Eintrag habe und aus
einer zweiten Quelle 1g/a, dann ist der zweite Eintrag in den meisten
F�llen vernachl�ssigbar, sowohl in Bezug auf die Vermeidbarkeit, da
meist der Aufwand f�r die Vermeidung eines Teils des kleineren
Eintrags deutlich h�her liegt, als die Vermeidung des gleichen Teils
beim gr��eren Eintrag, als auch in Bezug auf die Schadenwirkung, die
durch den zweiten Eintrag im Vergleich zum ersten um viele
Gr��enordnungen kleiner ist. Einer �nderung des ersten Eintrags in der
Gr��e des zweiten k�nnte man oft nicht mal messen.
Bei den Zytistatika - mir gings isb. um Platin - hatte ich aber grob
falsche Zahlen im Kopf: tats�chlich stammen etwa 20-30% der j�hrlichen
Platinfreisetzung aus Zytostatika (und fast der gesamte Rest aus
KFZ-Katalysatoren) - das ist nat�rlich keineswegs vernachl�ssigbar.
Der Eintrag kommt aber prim�r �ber das Abwasser und nicht �ber den
Hausm�ll zustande.
Und nun noch was zum Ursprungsthema: Zytostatika d�rfen fast alle
weder �ber den Hausm�ll, noch �ber die Kanalisation entsorgt werden,
sondern sind Sonderm�ll.
Grusz,
Dirk
> >Eben, nichts anderes schrub ja Dirk. Übrigens kleiner Tipp, der Mann
> >ist Chemiker weiß durchaus, was er so schreibt.
>
> ^ Äh ne (wobei ich tatsächlich ein paar Semester Chemie
> studiert habe) - allerdings nicht weit daneben geraten(?): ich bin
> bald Ing. in Verfahrenstechnik mit dem Schwerpunkt Umwelttechnik - dem
> Entsorgungswesen stehe ich also sogar etwas näher als der gemeine
> Chemiker.
Axo, dann habe ich dich verwexelt verdammich, wer war denn das noch
gleich.....
A jetzt ja, Jürgen Clade ist der Chemiker, genau wie Dieter Wiedmann
und meine Wenigkeit.