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Wie lagert man Zeitungen über 20 Jahre ein?

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Alexander Schoene

unread,
Jan 7, 2002, 4:23:07 AM1/7/02
to
Hallo,

ich möchte für mein Patenkind ein paar Zeitungen von seinem Geburtstag
aufheben und ihm dann in 18 Jahren schenken. Stellt sich nur die Frage, wie
man am besten Zeitungen und Magazine einlagert, ohne dass sie sich bis dahin
in Staub (oder sonstwas) aufgelöst haben)?

Tschüss
Alex

P.S.: Wer hat ein nette Idee, was man einem Patenkind zur Tauf schenken
kann: Es sollte auch in 20 Jahren noch eine Erinnerung haben aber trotzdem
auch einen Sinn im täglichen Leben erfüllen und nicht nur im Schrank vor
sich hin gammeln.


Mario Jung

unread,
Jan 7, 2002, 4:37:07 AM1/7/02
to
Hi,

> ich möchte für mein Patenkind ein paar Zeitungen von seinem Geburtstag
> aufheben und ihm dann in 18 Jahren schenken. Stellt sich nur die Frage,
wie
> man am besten Zeitungen und Magazine einlagert, ohne dass sie sich bis
dahin
> in Staub (oder sonstwas) aufgelöst haben)?

In einer Kiste, trocken, kühl und absolut lichtgeschützt, lagern. Habe hier
letztens "SelbstistderMann" Zeitschriften aus den mittleren 70er entdeckt.

> P.S.: Wer hat ein nette Idee, was man einem Patenkind zur Tauf schenken
> kann: Es sollte auch in 20 Jahren noch eine Erinnerung haben aber trotzdem
> auch einen Sinn im täglichen Leben erfüllen und nicht nur im Schrank vor
> sich hin gammeln.

Nen Aktienfond mit Biotech-Anteilen. Entweder er kann in 20 Jahren darüber
lachen, oder er lädt Dich auf seine 32m Yacht ein :-)

Gruß
Mario


Hartmut Wolkenstein

unread,
Jan 7, 2002, 4:43:01 AM1/7/02
to
Alexander Schoene schrieb:

> Hallo,
>
> ich möchte für mein Patenkind ein paar Zeitungen von seinem Geburtstag
> aufheben und ihm dann in 18 Jahren schenken. Stellt sich nur die Frage, wie
> man am besten Zeitungen und Magazine einlagert, ohne dass sie sich bis dahin
> in Staub (oder sonstwas) aufgelöst haben)?

Ein Vorschlag: in Acryl giessen. Aber es kommen bestimmt noch mehr !!!

>
>
> Tschüss
> Alex
>
> P.S.: Wer hat ein nette Idee, was man einem Patenkind zur Tauf schenken
> kann:

Ein pralles Sparbuch oder eine Immobilie.

> Es sollte auch in 20 Jahren noch eine Erinnerung haben aber trotzdem
> auch einen Sinn im täglichen Leben erfüllen

Was für einen Sinn erfüllt eine alte Zeitung eigentlich im täglichen Leben?

> und nicht nur im Schrank vor
> sich hin gammeln.

all the best und viele Grüße
Hartmut


Simone Erdrich

unread,
Jan 7, 2002, 6:32:37 AM1/7/02
to

>
> P.S.: Wer hat ein nette Idee, was man einem Patenkind zur Tauf schenken
> kann: Es sollte auch in 20 Jahren noch eine Erinnerung haben aber trotzdem
> auch einen Sinn im täglichen Leben erfüllen und nicht nur im Schrank vor
> sich hin gammeln.

Hallo Alex,

mein Bruder hat zu seiner Taufe ein schweizer Goldstück, das "Vreneli",
geschenkt bekommen. Hat aber auch deshalb eine Bedeutung, da seine
Patentante "Vreni" heisst :) Liegt allerdings im Schmuckkästchen.
Aber wie wäre es mit einer Kinderbibel mit einer Widmung vorne drin ?
Damit hast du auch gleich einen Teil zum Pate-Sein beigetragen :)
Einem Mädchen könntest du auch ein Kettchen mit Kreuzanhänger schenken,
aber davon hat es wohl erst in ein paar Jahren was.
Ansonsten ein Sparbuch, das es ebenfalls zum 18. Geburtstag bekommt und
seinen Führerschein davon finanzieren kann.

Gruß

Simone

nikki britz

unread,
Jan 7, 2002, 6:52:01 AM1/7/02
to
Alexander Schoene schickte folgendes in den Datenstrom:
[Zeitung lange aufheben]

Vakuumverpacken? Frag doch mal in einem Comicsammlershop, wie die
ihre alten Comic-Preziosen verpacken.

Gruesse
nikki

--
looking searching for the one dyfa@ircnet
to end the pain the torment to be
forgiven --run run vanguard http://www.addict.de/~dyfa/
http://www.welli.addict.de/

T. Mayer

unread,
Jan 7, 2002, 6:51:18 AM1/7/02
to

"Alexander Schoene" <advents...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:a1bp5d$pdsf9$1...@ID-72736.news.dfncis.de...

Hallo Alex,

unser Sohn bekam von seinem Patenonkel zur Geburt einen wertvollen
Rosenkranz, eine Gedenkmünze und ein Stück Gold, von meiner Omi einen
silbernen Serviettenring mit Namen und Taufdatum. Unserer Tochter schenkten
ihre Taufpatinnen die Taufkerze -selsbtgestaltet- und ein
Tauferinnerungsalbum, in das man Fotos des Tauftags, der Paten und der
Familie einkleben kann, das aber auch Gebete und Platz für eigene
Eintragungen enthält.

Viele Grüße,
Angela


Silke Kurz

unread,
Jan 7, 2002, 7:26:31 AM1/7/02
to

"Alexander Schoene" <advents...@gmx.de> schrieb > ich möchte für mein

Patenkind ein paar Zeitungen von seinem Geburtstag
> aufheben und ihm dann in 18 Jahren schenken. Stellt sich nur die Frage,
wie
> man am besten Zeitungen und Magazine einlagert, ohne dass sie sich bis
dahin
> in Staub (oder sonstwas) aufgelöst haben)?

Meine Oma hat seinerzeit - weil sie Angst vor einem erneuten Krieg und der
damit verbunden Heizmaterialknappheit hatte - Zeitungen auf dem Speicher
gesammelt, kistenweise.
Nach ihrem Tod haben wir dort oben ausgemistet und da waren noch Zeitungen
aus den 70ern, die völlig intakt waren.
Ich würde, wie schon Mario vorgeschlagen hat, die Zeitung licht-,
feuchtigkeits- und temperaturgeschütz (also ohne große Schwankungen) lagern,
dann kann eigentlich nichts schiefgehen.

LG

silke


Markus Bauks

unread,
Jan 7, 2002, 7:38:31 AM1/7/02
to
Silke Kurz wrote:

Es gibt doch diese feuchtigkeitsaufnehmende Körnchen, die man auch in vielen
Verpackungen findet - vielleicht helfen die dabei noch etwas

Heike Hoffmann

unread,
Jan 7, 2002, 9:38:53 AM1/7/02
to

Alexander Schoene <advents...@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag:
a1bp5d$pdsf9$1...@ID-72736.news.dfncis.de...

> Hallo,
>
> ich möchte für mein Patenkind ein paar Zeitungen von seinem Geburtstag
> aufheben und ihm dann in 18 Jahren schenken. Stellt sich nur die Frage,
wie
> man am besten Zeitungen und Magazine einlagert, ohne dass sie sich bis
dahin
> in Staub (oder sonstwas) aufgelöst haben)?
>
Hallo,

Wie heisst es so schoen in Archiven?
Der (Be-)Nutzer ist der natuerliche Feind des Archivmaterial :-)
Nein, ist kein Scherz.

Wie schon Mario sagte soll es trocken, kühl und lichtgeschützt, lagern.
Ausserdem sollte man nicht zu oft (am besten gar nicht) darin
rumblaettern. Der menschliche Schweiss an den Haenden schadet dem
Papier. Oder aber Handschuhe anziehen, so wie im Profibereich.
Im trockenen Keller, also bei gleichbleibender Temperatur!!!, duerfte
das gute Teil die Jahre unbeschadet ueberstehen.

Gruss, Heike Hoffmann


Matthias Nagel

unread,
Jan 7, 2002, 10:54:37 AM1/7/02
to
Hi!

> Nach ihrem Tod haben wir dort oben ausgemistet und da waren noch Zeitungen
> aus den 70ern, die völlig intakt waren.
> Ich würde, wie schon Mario vorgeschlagen hat, die Zeitung licht-,
> feuchtigkeits- und temperaturgeschütz (also ohne große Schwankungen) lagern,
> dann kann eigentlich nichts schiefgehen.

Die halten sogar noch viel länger, wir haben welche von 1930 im Keller
gefunden.

Allerdings habe ich mal was gehört, dass bei neuem Papier irgendein
Lösungsmittel benutzt wird, welches das Papier zerstört. Um dieses
Papier zu lagern muss das Lösungsmittel ausgewaschen werden. Ist nicht
ganz billig. Allerdings habe ich keine Ahnung, ob das bei Zeitungspapier
auch der Fall ist.

Gruß!

Matthias

Richard Beth

unread,
Jan 7, 2002, 10:51:50 AM1/7/02
to
Alexander Schoene schrieb:

> ich möchte für mein Patenkind ein paar Zeitungen von seinem Geburtstag
> aufheben und ihm dann in 18 Jahren schenken. Stellt sich nur die Frage, wie
> man am besten Zeitungen und Magazine einlagert, ohne dass sie sich bis dahin
> in Staub (oder sonstwas) aufgelöst haben)?

Am besten in einem lichtunduchlässigen gut verschlossenen Plasikbeutel
an einem kühlen Plätzchen.
--
Richard

Alles ist schon einmal gesagt worden, aber da niemand zuhoert,
muss man es immer von neuem sagen. (Andre Gide)

Angelika Mastall

unread,
Jan 7, 2002, 1:41:10 PM1/7/02
to
//Hallo Richard, //

am *07.01.02* rotierten meine Finger
ueber der Tastatur...

> Am besten in einem lichtunduchlaessigen gut
> verschlossenen Plasikbeutel an
> einem kuehlen Plaetzchen. --

Eintuppern!
Tupper hat 30 Jahre Garantie. Sollte eigentlich
nix passieren koennen...:)


Charmantes Naechtle noch

Angelika

E-Mail: <mas...@uli-bs.de> Tipp: www.was-ist-fido.de

K.Joch

unread,
Jan 7, 2002, 6:33:38 PM1/7/02
to

"Alexander Schoene" <advents...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:a1bp5d$pdsf9$1...@ID-72736.news.dfncis.de...
>
> P.S.: Wer hat ein nette Idee, was man einem Patenkind zur Tauf schenken
> kann: Es sollte auch in 20 Jahren noch eine Erinnerung haben aber trotzdem
> auch einen Sinn im täglichen Leben erfüllen und nicht nur im Schrank vor
> sich hin gammeln.
>
Wie wär's mit ein paar Flaschen (gutem) Wein? Ich habe für meine Kinder je
einen Karton aus deren Geburtsjahr nett in einer zünftigen "Schatztkiste"
verpackt - den gibt's dann eventuell mal zur Hochzeit....
Gruß Kerstin


Gunnar Kaestle

unread,
Jan 7, 2002, 11:44:10 PM1/7/02
to
Matthias Nagel <nag...@dni.de> wrote:

[Haltbarkeit von Papier]

> Allerdings habe ich mal was gehört, dass bei neuem Papier irgendein
> Lösungsmittel benutzt wird, welches das Papier zerstört. Um dieses
> Papier zu lagern muss das Lösungsmittel ausgewaschen werden. Ist nicht
> ganz billig. Allerdings habe ich keine Ahnung, ob das bei Zeitungspapier
> auch der Fall ist.

Es sind keine Lösungsmittel, sondern der sogenannte Säurefraß, der den
Bibliotheken zu schaffen macht. Mitte des 19. Jahrhundert wurde Papier zum
Massenprodukt und nicht mehr aus aufwendig gesammelten Lumpen hergestellt,
sondern aus Zellstoff. Durch einen endogenen Prozeß setzen dabei verwendete
Hilfssubstanzen verschiedene Säuren frei, die die Papierstruktur zerstören.

Der Foliant von 1890 kann dann durchaus schon zu bröseln anfangen,
wohingegen mittelalterliche Wälzer noch tipptopp in Schuss sind.

Bücher, an denen auch noch unsere Urenkel Freude haben sollen, werden
heutzutage explizit auf säurefreiem Papier gedruckt, das etwas aufwendiger
zu produzieren ist und daher auch teurer ist.

Gruß
Gunnar


--
gunnar....@gmx.net

>>>>>>>>>> Hello! I'm a .signature virus! <<<<<<<<<<<
>> Copy me into your ~/.signature to help me spread! <<

Richard Beth

unread,
Jan 7, 2002, 4:06:02 PM1/7/02
to
Angelika Mastall schrieb:

>> Am besten in einem lichtunduchlaessigen gut
>> verschlossenen Plasikbeutel an
>> einem kuehlen Plaetzchen. --
>
> Eintuppern!
> Tupper hat 30 Jahre Garantie. Sollte eigentlich
> nix passieren koennen...:)

Stimmt.
Gibt es so große Tuppertöpfe wo eine Zeitung reinpaßt?

Martin Hans

unread,
Jan 8, 2002, 6:09:50 AM1/8/02
to
K.Joch wrote:

>> ...


> Wie wär's mit ein paar Flaschen (gutem) Wein? Ich habe für meine Kinder je
> einen Karton aus deren Geburtsjahr nett in einer zünftigen "Schatztkiste"
> verpackt - den gibt's dann eventuell mal zur Hochzeit....

Wenn er geeignet ist - die meisten Weine werden nach dieser Zeit wohl
nicht mal mehr als Essig zu gebrauchen sein.

Martin

Matthias Nagel

unread,
Jan 8, 2002, 8:11:37 AM1/8/02
to
Hallo!

> Bücher, an denen auch noch unsere Urenkel Freude haben sollen, werden
> heutzutage explizit auf säurefreiem Papier gedruckt, das etwas aufwendiger
> zu produzieren ist und daher auch teurer ist.

Dann gehe ich mal davon aus, dass das bei Zeitungen nicht gemacht wird.
Gerade wegen der Kosten und dann könnte es kompliziert werden mit der
Lagerung. Andererseits müssten unsere von 1930 ja dann auch diese Säure
enthalten und kaputt gehen. Also kann man wohl davon ausgehen, dass 70
Jahre und damit natürlich auch 20 Jahre ohne besonderen Aufwand machbar
sind. Im Keller bei uns war es noch nicht mal so richtig trocken.

Gruß und viel Spaß beim Einlagern!

Matthias

F.-Timo Ewald

unread,
Jan 8, 2002, 9:32:21 AM1/8/02
to
Alexander Schoene schrieb:
[Zeitung lange lagern]

Frag doch mal in der örtlichen Bücherei nach. Die helfen bestimmt
weiter oder können Ansprechpartner nennen (z.B. diverse
Archive).

HTH,

Timo


Angelika Mastall

unread,
Jan 8, 2002, 2:19:21 PM1/8/02
to
//Hallo Richard, //

am *08.01.02* rotierten meine Finger
ueber der Tastatur...

> Stimmt. Gibt es so grosse Tuppertoepfe wo eine Zeitung
> reinpasst?

Natuerlich nicht in DIN A1, aber wenn man sich nicht scheut
die Zeitung zu knicken, dann sollte der grosse Superstar
schon eine echte Loesung sein. Je nach Format der Zeitung
koennte man sie auch rollen und in den Spaghettibehaelter
stecken, der ist mit seinem runden Deckel noch dichter.

Richard Beth

unread,
Jan 9, 2002, 11:55:14 AM1/9/02
to
Angelika Mastall schrieb:

>> Stimmt. Gibt es so grosse Tuppertoepfe wo eine Zeitung
>> reinpasst?
>
> Natuerlich nicht in DIN A1, aber wenn man sich nicht scheut
> die Zeitung zu knicken, dann sollte der grosse Superstar
> schon eine echte Loesung sein. Je nach Format der Zeitung
> koennte man sie auch rollen und in den Spaghettibehaelter
> stecken, der ist mit seinem runden Deckel noch dichter.

Und vorher die Zeitung in Alufolie einrollen damit kein Licht dran
kommt.

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