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Suche mobiles Hundeabwehr-Gerät (Ultraschall)

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Killian Menz

unread,
Feb 16, 2008, 6:42:27 AM2/16/08
to
Hallo,
nach einer üblen Erfahrung beim Joggen mit einem Hund will ich mir jetzt so
ein Ultraschall-Gerät zulegen.
Hat da jemand Erfahrung und kann mir einen Tipp geben?

Bei Ebay gibts das ja ab 15EUR, aber taugt das auch was?

http://cgi.ebay.de/Hundeschreck-mobile-Ultraschall-Abwehr-von-Hunden_W0QQitemZ310023416723QQihZ021QQcategoryZ8438QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem

Danke für Tipps


bastian

unread,
Feb 16, 2008, 7:55:15 AM2/16/08
to
On 16 Feb., 18:42, "Killian Menz" <K.M...@hotmail.com> wrote:
> nach einer üblen Erfahrung beim Joggen  mit einem Hund will ich mir
jetzt so
> ein Ultraschall-Gerät zulegen.
> Hat da jemand Erfahrung und kann mir einen Tipp geben?
>
> Bei Ebay gibts das ja ab 15EUR, aber taugt das auch was?
>

Erfahrung nein, Tipps ja.

Vermutlich wirds kaum-selten helfen.
Es gibt aber noch andere mobile Geräte dafür.
Leider deutlich lauter und teurer.
Aber dafür garantiert wirkungsvoll und auch mit erheblicher größerer
Reichweite.

Hersteller:
Heckler u.Koch, Glock, Smith and Wesson, Bernadelli, Beretta usw.
Entweder 8 mm Para oder 9 mm.

MfG
bastian

Günter Hackel

unread,
Feb 16, 2008, 8:42:25 AM2/16/08
to
Killian Menz schrieb:

> Hallo,
> nach einer üblen Erfahrung beim Joggen mit einem Hund will ich mir jetzt so
> ein Ultraschall-Gerät zulegen.
> Hat da jemand Erfahrung und kann mir einen Tipp geben?

Hallo
ja: Besser keine solchen Geräte verwenden da es auf besonders
aggressive Hunde nicht verlässlich abschreckt sondern eine Angriff
auslösen kann. Besser bei unbekannten Hunden/Herrchen Abstand halten
oder kurzzeitig nicht rennen sondern gehen.
gh

(PS die Übeltäter sind IMMER am oberen Ende der Leine)

Steffen H1

unread,
Feb 16, 2008, 10:36:56 AM2/16/08
to
Killian Menz wrote:
> Hallo,
> nach einer üblen Erfahrung beim Joggen mit einem Hund will ich mir jetzt so
> ein Ultraschall-Gerät zulegen.
> Hat da jemand Erfahrung und kann mir einen Tipp geben?

sind wirkungslos!

ja hunde sind ein problem, gewiss!
aber etwas solltest du auch beachten: z.b. nicht zu nahe vorbeilaufen
der h7undmuß die möglichkeit haben dich wahrzunehmen, also wenn du von
hinten kommst besonders aufpassen, auch hunde können sich erschrecken!

es ist schon seltsam: einige leute werden von hundennicht beachtet,
andere sofort angegiftet. ist ein rätsel wie hunde das entscheiden.


Grüße aus der Eifel
Steffen

Günter Hackel

unread,
Feb 16, 2008, 11:27:42 AM2/16/08
to
Steffen H1 schrieb:

> ja hunde sind ein problem, gewiss!
> aber etwas solltest du auch beachten: z.b. nicht zu nahe vorbeilaufen
> der h7undmuß die möglichkeit haben dich wahrzunehmen, also wenn du von
> hinten kommst besonders aufpassen, auch hunde können sich erschrecken!
>
> es ist schon seltsam: einige leute werden von hundennicht beachtet,
> andere sofort angegiftet. ist ein rätsel wie hunde das entscheiden.

Hallo
häufiger Fehler: Die Hunde werden aus Unsicherheit angestarrt. Für
einen Hund ist angestarrt werden eine aggressive Handlung. Was auch gut
kommt, von hinten über den (unbekannten)Hund beugen und den Kopf
streicheln wollen. Noch besser: Zur Sicherheit als Waffe immer ein Stock
in der Hand tragen und damit drohend herumfuchteln.
gh

Lea Heuser

unread,
Feb 16, 2008, 11:55:30 AM2/16/08
to
am 2008-02-16 schrieb Günter Hackel <inv...@invalid.invalid>:
> häufiger Fehler: Die Hunde werden aus Unsicherheit angestarrt. Für
> einen Hund ist angestarrt werden eine aggressive Handlung. Was auch gut
> kommt, von hinten über den (unbekannten)Hund beugen und den Kopf
> streicheln wollen. Noch besser: Zur Sicherheit als Waffe immer ein Stock
> in der Hand tragen und damit drohend herumfuchteln.

Hm, ob das mit dem Stock soo ein guter Tip ist, weiss ich nicht,
zumindest nicht generell. Ich (mit Blindenstock) ging kuerzlich durch
die Stadt und kam an einer Hausecke vorbei, hinter der ein Hund
hervorsprang, der mich offenbar anspringen wollte (nicht aus Freude
sondern eher aggressiv). Ich hab mich tierisch erschreckt, weil ich es
mit Hunden nicht so habe, und bin erstmal zur Salzsaele erstarrt...
Die Frau, die an dem Hund dranhing meinte dann, der Hund haette mich
wegen dem Stock angreifen wollen. Argh, prima, ohne Stock gehts aber
halt nunmal nicht ;)
Was ich damit sagen will: Ein irgendwie gearteter Stock, ob nun mit oder
ohne Gefuchtel, kann einen Hund auch aggressiv machen und wirkt nicht
zwingend einschuechternd...
Aber mit Hunden, die (bevorzugt nachts) aus voelliger Stille heraus
hinter irgendwelchen Ecken hervorgesprungen kommen oder ploetzlich lauf
bellen und randalieren, nur weil ich da vorbeigehe, habe ich eh meine
liebe Not :/ Warum suchen die sich immer Leute aus, die das nicht
abkoennen? ;(

schoene gruesse

lea

Leo Oeler

unread,
Feb 16, 2008, 12:07:21 PM2/16/08
to


Pfefferspray?

Roland Mösl

unread,
Feb 16, 2008, 12:40:03 PM2/16/08
to
"Killian Menz" <K.M...@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:fp6i7h$h4s$01$1...@news.t-online.com...

> Hallo,
> nach einer üblen Erfahrung beim Joggen mit einem Hund will ich mir jetzt
> so ein Ultraschall-Gerät zulegen.
> Hat da jemand Erfahrung und kann mir einen Tipp geben?
>
> Bei Ebay gibts das ja ab 15EUR, aber taugt das auch was?

Manche Hunde reagieren sehr agressiv auf Lärmterror.

Die versuchen dann sehr schnell die Quelle des Lärmterrors
zu zerstören.


--
Roland Mösl
http://politik.pege.org Steuerreform pro Mensch
http://notebook.pege.org mobile Computing
http://auto.pege.org Auto und Verkehr
http://wohnen.pege.org Bauen und Wohnen

Waltraut Hummel

unread,
Feb 16, 2008, 1:41:33 PM2/16/08
to
Steffen H1 schrieb:

Hallo Steffen!

> es ist schon seltsam: einige leute werden von hundennicht beachtet,
> andere sofort angegiftet. ist ein rätsel wie hunde das entscheiden.

Ein Punkt wurde ja schon erwähnt, nämlich dass man nicht "starren" soll.
Dazu kommt noch, dass Hunde unsere Körpersprache sehr wohl deuten
können, und wenn da Angst ausgedrückt wird, dann will der Hund
angreifen. Außerdem riecht ein Mensch, der Angst hat, auch anders als
einer, der Hunde liebt.

Liebe Grüße

Waltraut

Steffen H1

unread,
Feb 16, 2008, 1:52:32 PM2/16/08
to

irgentso was ist das wohl!
aber es geht auch über relativ große entfernungen und auch wenn die
windrichtung nicht stimmt!

es ist schon was wenn plötzlich 3 große hunde an der leine unbedingt wen
fremdes begrüßen wollen.

Henning Sponbiel

unread,
Feb 16, 2008, 2:16:41 PM2/16/08
to

Naja ...

Meine LAG hatte frueher ziemliche Angst vor Hunden. Rate mal, wer von
uns beiden immer wieder von _freundlichen_ Hunden "angesprochen" wurde.


Henning

Henning Sponbiel

unread,
Feb 16, 2008, 2:16:41 PM2/16/08
to
On 16 Feb 2008 16:55:30 GMT, Lea Heuser wrote:

>am 2008-02-16 schrieb Günter Hackel <inv...@invalid.invalid>:
>> häufiger Fehler: Die Hunde werden aus Unsicherheit angestarrt. Für
>> einen Hund ist angestarrt werden eine aggressive Handlung. Was auch gut
>> kommt, von hinten über den (unbekannten)Hund beugen und den Kopf
>> streicheln wollen. Noch besser: Zur Sicherheit als Waffe immer ein Stock
>> in der Hand tragen und damit drohend herumfuchteln.
>
>Hm, ob das mit dem Stock soo ein guter Tip ist, weiss ich nicht,
>zumindest nicht generell.

Und wohl erst recht nicht beim Joggen ...


Henning

Jochen Kriegerowski

unread,
Feb 16, 2008, 2:27:59 PM2/16/08
to
"Steffen H1" <nospam_an...@cityweb.de> schrieb

> es ist schon was wenn plötzlich 3 große hunde an der leine unbedingt
> wen fremdes begrüßen wollen.

Und dann immer das "Keine Angst, die wollen nur Spielen". Toll!
Herrchengottchen nochmal: Aber ich will *nie* mit Hunden spielen.
Und wenn die Besitzer nicht in der Lage sind, angeleinte Hunde im
Zaum zu halten müssen sie eben eine etwas kleinere Rasse oder
geringere Hundezahl wählen.

Gruß
Jochen

Wolfgang Krietsch

unread,
Feb 16, 2008, 3:29:06 PM2/16/08
to
Henning Sponbiel wrote:

Ironiedetektoren gibt's gerade im Angebot - vielleicht solltet Ihr eine
Sammelbestellung machen.

Bye

woffi

--
I accept my dog's admiration as conclusive evidence that
I'm wonderful.

Wolfgang Krietsch

unread,
Feb 16, 2008, 3:35:22 PM2/16/08
to
Killian Menz wrote:

>Hallo,
>nach einer üblen Erfahrung beim Joggen mit einem Hund will ich mir jetzt so
>ein Ultraschall-Gerät zulegen.
>Hat da jemand Erfahrung und kann mir einen Tipp geben?

Ist Unsinn - kann ganau das Gegenteil des gewünschten auslösen.

Im Zweifelsfall: stehenbleiben, den Hund nicht anstarren, nicht Arme
hochreißen und damit rumfuchteln (was als Bedrohung oder auch als
Spielaufforderung verstandn werden kann - beides willst Du ja nicht) - also
letztlich: ruhigh verhalten, Hund ignorieren. Ja, ich weiß, dass das je
nach hundegröße und eigener Angst sehr schwer sein kann.

Und das nützt natürlich nichts gegen einen Hund, der tatsächlich
"ernsthaft" auf Dich losgehen will - aber das dürfte auch die große
Ausnahme sein.


Bye

woffi

--
Ich frage mich oft, was passiert wäre, wenn Beethoven
eines von unseren modernen Hörgeräten gehabt hätte.
- Sir Peter Ustinov

Henning Sponbiel

unread,
Feb 16, 2008, 3:41:05 PM2/16/08
to
On Sat, 16 Feb 2008 21:29:06 +0100, Wolfgang Krietsch wrote:

>Henning Sponbiel wrote:
>
>>On 16 Feb 2008 16:55:30 GMT, Lea Heuser wrote:
>>
>>>am 2008-02-16 schrieb Günter Hackel <inv...@invalid.invalid>:
>>>> streicheln wollen. Noch besser: Zur Sicherheit als Waffe immer ein Stock
>>>> in der Hand tragen und damit drohend herumfuchteln.
>>>
>>>Hm, ob das mit dem Stock soo ein guter Tip ist, weiss ich nicht,
>>>zumindest nicht generell.
>>
>>Und wohl erst recht nicht beim Joggen ...
>
>Ironiedetektoren gibt's gerade im Angebot - vielleicht solltet Ihr eine
>Sammelbestellung machen.

[ ] Du kennst Guenter Hackel aka Lutz Bojasch.


Henning

Message has been deleted
Message has been deleted

Michael Muetterlein

unread,
Feb 16, 2008, 4:48:53 PM2/16/08
to
Moin,
"Jochen Kriegerowski" <join...@smtp.ru> schrieb:

> "Steffen H1" <nospam_an...@cityweb.de> schrieb
>> es ist schon was wenn plötzlich 3 große hunde an der leine unbedingt
>> wen fremdes begrüßen wollen.
> Und dann immer das "Keine Angst, die wollen nur Spielen". Toll!
> Herrchengottchen nochmal: Aber ich will *nie* mit Hunden spielen.

Es ist manchmal nur ein kleiner Schritt vom "Der macht nix!" zum "Das hat er
ja noch nie gemacht!"
Gerade wenn Hunde aufgrund schlechter Erfahrungen auf bestimmte Dinge
ansprechen: Stock, schwarzer Vollbart, was auch immer.

MfG
Michael

Günter Hackel

unread,
Feb 16, 2008, 5:29:06 PM2/16/08
to
Henning Sponbiel schrieb:

> [ ] Du kennst Guenter Hackel aka Lutz Bojasch.
>
>
> Henning

Merkst Du eigentlich nicht, dass Du Dich zum Affen machst wenn Du vor
lauter Feindbildpflege nichts anderes mehr mitbekommst?
gh

Steffen H1

unread,
Feb 17, 2008, 4:03:00 AM2/17/08
to
Jochen Kriegerowski wrote:
> "Steffen H1" <nospam_an...@cityweb.de> schrieb
>
>> es ist schon was wenn plötzlich 3 große hunde an der leine unbedingt
>> wen fremdes begrüßen wollen.
>
> Und dann immer das "Keine Angst, die wollen nur Spielen". Toll!

ne,begrüßen!


> Herrchengottchen nochmal: Aber ich will *nie* mit Hunden spielen.

und?


> Und wenn die Besitzer nicht in der Lage sind, angeleinte Hunde im
> Zaum zu halten müssen sie eben eine etwas kleinere Rasse oder
> geringere Hundezahl wählen.

wer sagt denn "nicht in der Lage"? es gibt sehr viel die begrüßt werden
wollen! und nur die werden auch begrüßt und zu denen lass ich die hunde.

Bodo Mysliwietz

unread,
Feb 17, 2008, 7:11:44 AM2/17/08
to
Günter Hackel schrieb:

>> es ist schon seltsam: einige leute werden von hundennicht beachtet,
>> andere sofort angegiftet. ist ein rätsel wie hunde das entscheiden.
>
> Hallo
> häufiger Fehler: Die Hunde werden aus Unsicherheit angestarrt. Für
> einen Hund ist angestarrt werden eine aggressive Handlung.

und noch aggresiver wirkt es hächelnd die (Jogger-)Zähne zu zeigen.

--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/

S.Jedath

unread,
Feb 17, 2008, 7:41:21 AM2/17/08
to
Lea Heuser schrieb:

> am 2008-02-16 schrieb Günter Hackel <inv...@invalid.invalid>:
>> häufiger Fehler: Die Hunde werden aus Unsicherheit angestarrt. Für
>> einen Hund ist angestarrt werden eine aggressive Handlung. Was auch gut
>> kommt, von hinten über den (unbekannten)Hund beugen und den Kopf
>> streicheln wollen. Noch besser: Zur Sicherheit als Waffe immer ein Stock
>> in der Hand tragen und damit drohend herumfuchteln.
>
> Hm, ob das mit dem Stock soo ein guter Tip ist, weiss ich nicht,
> zumindest nicht generell. Ich (mit Blindenstock) ging kuerzlich durch
> die Stadt und kam an einer Hausecke vorbei, hinter der ein Hund
> hervorsprang, der mich offenbar anspringen wollte (nicht aus Freude
> sondern eher aggressiv). Ich hab mich tierisch erschreckt, weil ich es
> mit Hunden nicht so habe, und bin erstmal zur Salzsaele erstarrt...
> Die Frau, die an dem Hund dranhing meinte dann, der Hund haette mich
> wegen dem Stock angreifen wollen. Argh, prima, ohne Stock gehts aber
> halt nunmal nicht ;)
> Was ich damit sagen will: Ein irgendwie gearteter Stock, ob nun mit oder
> ohne Gefuchtel, kann einen Hund auch aggressiv machen und wirkt nicht
> zwingend einschuechternd...

Hi,
der Stock ist nicht das Problem....
Oder vielmehr, doch! Je nach dem, welche Erfahrung der Hund damit
gemacht hat....
Mein zweiter Hund (gebraucht gekauft..., sorry ;-), gerettet aus einer
desolaten Familie (Balkonhaltung)), mochte 'Stöckewerfen' und Stöcke gar
nicht.
Tennisbälle, Kartoffeln und Äpfel um so mehr.
Das Problem (der Hundespazierengehen-Müsser ;-) ), die 'Stock'-Walker
(sorry, Lea), wurde gar nicht angesprochen. Bin da mal in solchen Pulk
hineingeraten.... Da sieht man auch bei meinem jetzigen (Langhaar-)Hund,
wie sich die Haare sträuben. (Gesund soll's ja sein. Das Walken.?)

Gruss Siggi

Lea Heuser

unread,
Feb 17, 2008, 8:05:18 AM2/17/08
to
am 2008-02-16 schrieb Wolfgang Krietsch <wof...@nurfuerspam.de>:
> Ironiedetektoren gibt's gerade im Angebot - vielleicht solltet Ihr eine
> Sammelbestellung machen.

Ups, genauer lesen haette auch gereicht... Ich hatte das "noch besser:"
auf die Ultraschallgeraete bezogen und als Alternativvorschlag
interpretiert, nicht als eine Aufzaehlung von falschen Verhaltensweisen
;) Sorry!

schoene gruesse

lea

S.Jedath

unread,
Feb 17, 2008, 8:13:03 AM2/17/08
to
Bodo Mysliwietz schrieb:

> Günter Hackel schrieb:
>
>>> es ist schon seltsam: einige leute werden von hundennicht beachtet,
>>> andere sofort angegiftet. ist ein rätsel wie hunde das entscheiden.
>>
>> Hallo
>> häufiger Fehler: Die Hunde werden aus Unsicherheit angestarrt. Für
>> einen Hund ist angestarrt werden eine aggressive Handlung.
>
> und noch aggresiver wirkt es hächelnd die (Jogger-)Zähne zu zeigen.
>
...oder ohne sich bemerkbar zu machen, an dem am Wegesrand schnüffelden
Hund vorbei zu laufen...., der kriegt da einen ordentlichen Schreck,
fühlt sich angegriffen....
Gleiches gilt für Radfahrer. Eine Klingel gehört zur Grundausstattung.
Warum abschrauben?

Auch auf Feld-, Wanderwegen gilt die Strassenverkehrsordnung.
Zumindest sollte man Rücksicht aufeinander nehmen.

Gruss Siggi

Bodo Mysliwietz

unread,
Feb 17, 2008, 9:44:04 AM2/17/08
to
S.Jedath schrieb:

> Gleiches gilt für Radfahrer. Eine Klingel gehört zur Grundausstattung.
> Warum abschrauben?

Das erfolgreiche bedienen einer Klingel scheint für die Mehrheit
schwieriger zu sein als ein Handy nach einem Providerwechsel manuell auf
SMS-Versand zu konfigurieren.

Ralph Aichinger

unread,
Feb 17, 2008, 11:07:52 AM2/17/08
to
Bodo Mysliwietz <druidef...@gmx.de> wrote:
> Das erfolgreiche bedienen einer Klingel scheint für die Mehrheit
> schwieriger zu sein als ein Handy nach einem Providerwechsel manuell auf
> SMS-Versand zu konfigurieren.

Ich finde es Fußgängern gegenüber höflicher, sie anzusprechen.
Ich will als Fußgänger auch nicht angehupt oder -klingelt
werden. Lauter als die menschliche Stimme ist ein bimbim sowieso
selten.

/ralph
--
Rettet die Wale und stürzt das System, und trennt euren Müll,
denn viel Mist ist nicht schön!"
Gustav, "Rettet die Wale"

Bodo Mysliwietz

unread,
Feb 17, 2008, 11:34:34 AM2/17/08
to
Ralph Aichinger schrieb:

> Bodo Mysliwietz <druidef...@gmx.de> wrote:
>> Das erfolgreiche bedienen einer Klingel scheint für die Mehrheit
>> schwieriger zu sein als ein Handy nach einem Providerwechsel manuell auf
>> SMS-Versand zu konfigurieren.
>
> Ich finde es Fußgängern gegenüber höflicher, sie anzusprechen.

Du hälst also an und fragst höflich man den denn vorbeifahren könnte?
Löblich.

> Ich will als Fußgänger auch nicht angehupt oder -klingelt
> werden.

Das kann wohl nicht der Grund sein. Mich schreit ein mit 25km/h
heranfahrender Biker i.d.R. nicht von hinten an, damit ich ich
rechtzeitig und in Ruhe, ohne mich zu erschrecken, auf die Seite begeben
kann oder mein kleines Kind einfange. Nein, meist hat man sie
unvermittelt am Arm hängen und oft auch schwere Unfälle. Zumindest
Schrecksituationen gibt es zu Hauf.

> Lauter als die menschliche Stimme ist ein bimbim sowieso
> selten.

Eine vernünftige Radglocke klingt nicht penetrant und warnt Fußgänger
schon aus großer Distanz.

Günter Hackel

unread,
Feb 17, 2008, 11:42:22 AM2/17/08
to
Ralph Aichinger schrieb:

> Bodo Mysliwietz <druidef...@gmx.de> wrote:
>> Das erfolgreiche bedienen einer Klingel scheint für die Mehrheit
>> schwieriger zu sein als ein Handy nach einem Providerwechsel manuell auf
>> SMS-Versand zu konfigurieren.
>
> Ich finde es Fußgängern gegenüber höflicher, sie anzusprechen.
> Ich will als Fußgänger auch nicht angehupt oder -klingelt
> werden. Lauter als die menschliche Stimme ist ein bimbim sowieso
> selten.

Hallo
Tja, vor Jahrhunderten lief auch noch ein Mensch mit einer roten
Warnfahne vor einem fahrenden KFZ vorweg - nur zu Sicherheit...
Auf Fußwegen hat ein Radfahrer abzusteigen, das ändert weder
Klingeln, noch Hupen und rufen. Sollte der Weg für beide benutzbar sein,
so hat der Radfahrer auf den Fußgänger auf jeden Fall Rücksicht zu
nehmen, langsam und mit ausreichendem Abstand vorüberzufahren. Die Idee
mit dem ansprechen "Vorsicht bitte,....."*rumms* "hoppala" halte ich für
romantisch aber nicht praktikabel. Man muss mal an die höhere
Geschwindigkeit denken und bitte, ich würde es unmöglich finden, wenn
jeder aus 20m Entfernung brüllt. Genauso lästig wäre es, sich dem
Fußgänger langsam und lautlos zu nähern um ihm dann die iPod-Stöpsel aus
den Ohren zu rupfen und ihm ins Ohr zu säuseln.
Vielleicht liegts daran, dass ich in Berlin viel mit dem Rad
unterwegs war.
gh

Ralph Aichinger

unread,
Feb 17, 2008, 11:50:41 AM2/17/08
to
Bodo Mysliwietz <druidef...@gmx.de> wrote:
> Du hälst also an und fragst höflich man den denn vorbeifahren könnte?
> Löblich.

Nein, ich sage "Entschuldigung" oder ähnliches. So laut, daß
sie mich hören, so leise, daß sie sich nicht erschrecken.
Fast immer gehen die Fußgänger höflich zur Seite -- und hüpfen
nicht irgendwo geschreckt in den Straßengraben.

> Das kann wohl nicht der Grund sein. Mich schreit ein mit 25km/h
> heranfahrender Biker i.d.R. nicht von hinten an, damit ich ich
> rechtzeitig und in Ruhe, ohne mich zu erschrecken, auf die Seite begeben
> kann oder mein kleines Kind einfange. Nein, meist hat man sie
> unvermittelt am Arm hängen und oft auch schwere Unfälle. Zumindest
> Schrecksituationen gibt es zu Hauf.

Dort wo Fußgänger gehen 25 km/h zu fahren ist ein bißchen
gefährlich, finde ich. Wo kleine Kinder gehen erst recht
("Vertrauensgrundsatz").

> Eine vernünftige Radglocke klingt nicht penetrant und warnt Fußgänger
> schon aus großer Distanz.

Wenn man das konsequent betreiben wollte, dann müßte man
permanent klingeln, weil irgendwo in "großer Distanz" fast
immer ein Fußgänger ist. Bei Autofahrern erleb ich das auch
selten, daß sie "vorbeugend" hupen, falls in 100 Meter
Entfernung jemand steht.

/ralph -- hat teilweise 2 Glocken gehabt: Eine chinesische
Rotorglocke und eine Radlaufglocke. Wobei letztere
eher für ein Telefon gehalten wird ;)

Thak Hinnerk, Niebüll (Nordfriesland, Erde)

unread,
Feb 17, 2008, 12:27:31 PM2/17/08
to
Bodo Mysliwietz <druidef...@gmx.de> wrote:

> > Ich will als Fußgänger auch nicht angehupt oder -klingelt
> > werden.
>
> Das kann wohl nicht der Grund sein. Mich schreit ein mit 25km/h
> heranfahrender Biker i.d.R. nicht von hinten an, damit ich ich
> rechtzeitig und in Ruhe, ohne mich zu erschrecken, auf die Seite begeben
> kann oder mein kleines Kind einfange.

Dann sind wir beide uns noch nicht begegnet. Wenn ich klingel ist es in
80-90% der Fälle so, das die Fußgänger zur Seite springen, stocken,
suchen, sich umdrehen und dann verwundert feststellen, das ich noch 2-3
Sekunden brauche um sie überhaupt einzuholen...

Die restlichen % brauchen dann entweder die 2 Sekunden um zu reagieren
oder um die 90dB-Tröte wahrzunehmen...

Und nein, die (erste benutzte) Klingel ist eine Standartklingel
("Ping-Ping"), legal nach Gesetz und Brauchtum in diesem Land (BRD).

--
Grüße von Nabel meiner Welt in die große Welt.

Apple G5 2*2GHz, 2*500Gigabyte Platte, 3 GB RAM.

Wolfgang Krietsch

unread,
Feb 17, 2008, 12:49:27 PM2/17/08
to
Henning Sponbiel wrote:

>[X] Du kennst Guenter Hackel aka Lutz Bojasch.

[X] schon seit Jahren, ich bin nämlich auch nicht erst seit gestern im
Usenet

Bye

woffi

--
"Bother!" said Pooh, "It all comes of trying
to be kind to Heffalumps."

Patrick Kibies

unread,
Feb 17, 2008, 7:23:23 PM2/17/08
to
Bodo Mysliwietz wrote:

> Ralph Aichinger schrieb:
>> Bodo Mysliwietz <druidef...@gmx.de> wrote:
>>> Das erfolgreiche bedienen einer Klingel scheint für die Mehrheit
>>> schwieriger zu sein als ein Handy nach einem Providerwechsel manuell auf
>>> SMS-Versand zu konfigurieren.
>>
>> Ich finde es Fußgängern gegenüber höflicher, sie anzusprechen.
>
> Du hälst also an und fragst höflich man den denn vorbeifahren könnte?
> Löblich.

Jetzt übetreib mal nicht, Bodo. Ich habe an keinem meiner Räder eine Glocke
(haaaalt, an einem habe ich eine Radlaufglocke) . Wozu auch. Die Dinger
verursachen bei Fußgängern nur unvorhersehbare Aktionen zwischen garnichts,
Zetern (unverschämter Lümmel, man kann doch auch mal miteinander sprechen),
einer riesigen Verwirrung (drei Fußgänger nebeneinander sortieren sich um,
Platz entsteht nicht) bis hin zu absichtlichen Blockaden. Habe ich genug
Platz gehe ich also ohne Vorwarnung (mit dem MTB rollen meine Reifen laut
genug, mit den Rennrädern ist es halt leise, der Passierabstand liegt dann
aber bei deutlich über zwei Metern) vorbei, bei hoher Fußgängerdichte
(Baldeneysee etc.) singe ich um bemerkt zu werden (funktioniert prima) und
bei einzelnen Fußgängern frage(!) ich in der Tat bei Annäherung mit
Schritttempo + 3km/h freundlich an, ob ich vorbeidürfte (gemeinsamer Rad-
und Fußweg) oder gebe Bekannt, dass der Radweg(ich hasse die Dinger so
schon und benutze sie kaum) doch bitte freizugeben sei.

Gegen Kraftfahrzeuge hilft sowieso nur die Stimme(zum Glück reicht das in
99,9% der Fälle) oder kurz vor Schluss (bei akuter Kollisionsgefahr) ein
beherzter Schlag vor Blech oder Glas, alternativ ein Tritt in den
Kotflügel.

Ungeduldig hupende Autofahrer werden freundlich zurückgegrüßt.

>
>> Ich will als Fußgänger auch nicht angehupt oder -klingelt
>> werden.
>
> Das kann wohl nicht der Grund sein. Mich schreit ein mit 25km/h
> heranfahrender Biker

der Gehört nicht in Fußgängerbereiche mit seinem Knattermax.

> i.d.R. nicht von hinten an, damit ich ich
> rechtzeitig und in Ruhe, ohne mich zu erschrecken, auf die Seite begeben
> kann oder mein kleines Kind einfange.

Solche Situationen kann der souveräne Radfahrer in der Regel einschätzen,
seine Geschwindigkeit notfalls bis zum Stillstand anpassen, dabei die
beteiligten Verkehrsteilnehmer noch freundlich grüßen. Ich praktiziere das
fast jeden Tag und bekomme positive Rückmeldung. Mit der dammischen Glocke
(für die ich garkeinen Platz am Lenker habe) klappt das eher weniger.

> Nein, meist hat man sie
> unvermittelt am Arm hängen und oft auch schwere Unfälle.

Rin Radfahrer der habwegs bei Trost ist, wird sich nicht mit 25 km/h
anschleichen. Wobei ich zugeben muss, dass ich sogar schon Fußgänger
(Megakuhle Viertelstarke) die mitten auf der Fahrbahn der heimischen Zone
30 spazieren Gingen, mit hoher Geschwindigkeit und geringer
Geräuschenticklung und eng bemessenem Sicherheitsabtand (1m...) unter
einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung überrascht habe.

> Zumindest
> Schrecksituationen gibt es zu Hauf.

Ich weiß ja nicht wo du derartig oft mit Radfahrern in Konflikt gerätst. Auf
gemeinsamen Rad- und Fußwegen ist die Rücksichtnahme GEGENSEITIG. Ich weiß,
dass am Hardenbergufer Schilder stehen, die die Rücksichtnahme einseitig
für Radfahrer beschreiben, das ist so nicht...

> > Lauter als die menschliche Stimme ist ein bimbim sowieso
>> selten.
>
> Eine vernünftige Radglocke klingt nicht penetrant und warnt Fußgänger
> schon aus großer Distanz.
>


Naja. Jede Fahrradglocke klingt penetrant. Außerdem ist ihr Einsatz zum
Fußgängerverscheuchen nicht zulässig. (Sie dient als
Schallsignaleinrichtung, genau wie die Hupe beim Auto, zum Warnen bei
Gefahren und als Überholsignal außerorts, nicht als Hilfsmittel um bei
Fußgängeraufkommen dennoch wie eine besengte Sau heizen zu können.)

Ich wünsche mir als Radfahrer als Verkehrsteilnehmer genauso ernst genommen
zu werden wie der Kraftverkehr, da kann ich als Radfahrer nicht Fußgänger
zum Verkehr niedrigerer Priorität machen. In so fern kann ich den
Fußgängern wenigstens die Höflichkeit entgegenbringen sie persönlich
anzusprechen. "Entschuldigen Sie bitte, dürfte ich kurz Vorbei? - Vielen
Dank" kann man bequem bei etwa 12km/h anbringen, so man vom Fußgänger nicht
deutlich früher bemerkt wird und dieser schon Platz macht, das
freundliche "Danke" kann man auch bei Reisetempo von 25-30 km/h an den
Fußgänger bringen.

Mir scheint das Radglockenproblem theoretisch zu sein, Menschen in anderen
Regionen statten ihre Räder mit Drucklufthupen aus...
Gruß
Patrick

Günter Hackel

unread,
Feb 18, 2008, 1:55:55 AM2/18/08
to
Patrick Kibies schrieb:

> Jetzt übetreib mal nicht, Bodo. Ich habe an keinem meiner Räder eine Glocke
> (haaaalt, an einem habe ich eine Radlaufglocke) . Wozu auch. Die Dinger
> verursachen bei Fußgängern nur unvorhersehbare Aktionen zwischen garnichts,
> Zetern (unverschämter Lümmel, man kann doch auch mal miteinander sprechen),

Hallo
vielleicht kümmert es heute keinen mehr, vielleicht hat sich auch in
der STVZO (oder wo immer sowas steht) etwas geändert, früher waren diese
Radlaufglocken, oder "Sturmglocken", wie man sie auch nannte, verboten.
Das war zu einer Zeit als zumindest in Berlin häufiger Schupos
(Streifenpolizisten) auf den Straßen zu sehen waren. Wenn ein Radfahrer
mit so einer Sturmglocke erwischt wurde, gab es eine Standpauke und das
Ding wurde einkassiert. Nichts desto trotz waren sie besonders bei
Kindern und Jugendlichen beliebt. Die schön klingenden
"Einschlag-Glocken" durfte man zwar haben, aber nur zusätzlich zur
vorgeschriebenen "normalen" Fahradglocke
gh

Ralph Aichinger

unread,
Feb 18, 2008, 2:07:45 AM2/18/08
to
Günter Hackel <inv...@invalid.invalid> wrote:
> vielleicht kümmert es heute keinen mehr, vielleicht hat sich auch in
> der STVZO (oder wo immer sowas steht) etwas geändert, früher waren diese
> Radlaufglocken, oder "Sturmglocken", wie man sie auch nannte, verboten.

Eine Radlaufglocke als einzige Glocke wäre sicher nicht sinnvoll,
und war daher früher vermtulich verboten. So eine Glocke geht nämlich
erst ab einer gewissen Geschwindigkeit. Im Schritttempo hört man
definitiv nix von einer Radlaufglocke.

> Das war zu einer Zeit als zumindest in Berlin häufiger Schupos
> (Streifenpolizisten) auf den Straßen zu sehen waren. Wenn ein Radfahrer
> mit so einer Sturmglocke erwischt wurde, gab es eine Standpauke und das
> Ding wurde einkassiert. Nichts desto trotz waren sie besonders bei

Heute wissen die meisten Radfahrer nicht, was eine Radlaufglocke ist,
geschweige denn Polizisten. Im übrigen sind diese Glocken nicht
besonders laut, und daher eher als Kuriosität und Spielerei zu
betrachten (wie die Ballonhupen). Heute erweckt so eine Glocke
eher Assoziationen mit einer Telefonklingel (und sogar die
kennen Kinder heute möglicherweise nicht mehr).

Patric Schira

unread,
Feb 18, 2008, 4:52:14 AM2/18/08
to
"Lea Heuser" <lea_alic...@post.rwth-aachen.de> schrieb

> Warum suchen die sich immer Leute aus, die das nicht
> abkoennen? ;(

Hallo Lea,

weil sie einfach nicht die Zeit haben, jedesmal wochenlang solche Leute zu
suchen, die das mögen? :-)

Grüße

Patric


Frank Hucklenbroich

unread,
Feb 18, 2008, 7:48:52 AM2/18/08
to
Am Mon, 18 Feb 2008 07:55:55 +0100 schrieb Günter Hackel:

> vielleicht kümmert es heute keinen mehr, vielleicht hat sich auch in
> der STVZO (oder wo immer sowas steht) etwas geändert, früher waren diese
> Radlaufglocken, oder "Sturmglocken", wie man sie auch nannte, verboten.
> Das war zu einer Zeit als zumindest in Berlin häufiger Schupos
> (Streifenpolizisten) auf den Straßen zu sehen waren. Wenn ein Radfahrer
> mit so einer Sturmglocke erwischt wurde, gab es eine Standpauke und das
> Ding wurde einkassiert. Nichts desto trotz waren sie besonders bei
> Kindern und Jugendlichen beliebt.

Stimmt, die kenne ich aus meiner Kindheit auch noch. Beliebt waren auch
Bierdeckel oder ähnliche Pappen, die man so ans Rad klemmte, daß sie in die
Speichen ragten. Das gab dann den ultimativen "Moped"-Sound. Elektrische
Hupen fürs Fahrrad gab es vereinzelt auch, die waren natürlich auch nicht
erlaubt (man konnte damit prima harmlose Fußgänger erschrecken), aber
beliebt.

Grüße,

Frank

Jochen Kriegerowski

unread,
Feb 18, 2008, 8:12:55 AM2/18/08
to
"Frank Hucklenbroich" <Hucklen...@aol.com> schrieb

> Stimmt, die kenne ich aus meiner Kindheit auch noch. Beliebt waren auch
> Bierdeckel oder ähnliche Pappen, die man so ans Rad klemmte, daß sie in
> die
> Speichen ragten. Das gab dann den ultimativen "Moped"-Sound. Elektrische
> Hupen fürs Fahrrad gab es vereinzelt auch, die waren natürlich auch nicht
> erlaubt (man konnte damit prima harmlose Fußgänger erschrecken), aber
> beliebt.

Dazu noch ein dicker Tacho und zwei Rückspiegel...
Wir wussten schon wie man ein Fahrrad aufmotzt.
Und das alles an meinem japanischen "Porta-Silk" Klapprad ;-)
(So ein Ding hatte *niemand*. Jedenfalls nicht in 1000 km Umkreis, ver-
mute ich <bg>)

Gruß
Jochen

Andreas Karrer

unread,
Feb 18, 2008, 8:37:35 AM2/18/08
to
* Patrick Kibies <linux...@web.de>:

> aber bei deutlich über zwei Metern) vorbei, bei hoher Fußgängerdichte
> (Baldeneysee etc.) singe ich um bemerkt zu werden (funktioniert prima) und

Je nach Talent kann das aber sehr wohl als Störung empfunden werden.

Ich ziehe die Bremshebel ein bisschen an und lasse sie zurückschnellen;
das Klappergeräusch wird von Fussgängern gut gehört, aber offenbar
nicht -- wie die Glocke -- als Zumutung oder als Angriff taxiert.

> Gegen Kraftfahrzeuge hilft sowieso nur die Stimme(zum Glück reicht das in
> 99,9% der Fälle)

Du kennst "Air Zound" nicht. Reklametext:

Ideal im urbanen Kampf gegen motorisierte, schwerhörige oder
ignorierende Gegner: Air Zound besteht aus einem an Lenkstangen
montierbaren Hupenkörper und PET-Flasche, die via 75 cm langem
Verbindungsschlauch als ultraleichter Drucklufttank dient: [...] ist
in der Lautstärke von ca. 30 bis 115 dB regulierbar. Den Maximalpegel
bitte nur überlegt und nicht gegen Fußgänger einsetzen


- Andi

Bodo Mysliwietz

unread,
Feb 18, 2008, 8:58:23 AM2/18/08
to
Patrick Kibies schrieb:
> Bodo Mysliwietz wrote:
[...]

> Jetzt übetreib mal nicht, Bodo.

Mache ich nicht.

>>> Ich will als Fußgänger auch nicht angehupt oder -klingelt
>>> werden.
>> Das kann wohl nicht der Grund sein. Mich schreit ein mit 25km/h
>> heranfahrender Biker
>
> der Gehört nicht in Fußgängerbereiche mit seinem Knattermax.

Wem sagst Du das?

>> i.d.R. nicht von hinten an, damit ich ich
>> rechtzeitig und in Ruhe, ohne mich zu erschrecken, auf die Seite begeben
>> kann oder mein kleines Kind einfange.
>
> Solche Situationen kann der souveräne Radfahrer in der Regel einschätzen,
> seine Geschwindigkeit notfalls bis zum Stillstand anpassen, dabei die
> beteiligten Verkehrsteilnehmer noch freundlich grüßen.

Ich habe wohl schon zuviele nicht-souveräne Radfahrer, sinbesondere rund
um Baldeneysee und Ruhrtal getroffen.

>> Nein, meist hat man sie
>> unvermittelt am Arm hängen und oft auch schwere Unfälle.
>
> Rin Radfahrer der habwegs bei Trost ist, wird sich nicht mit 25 km/h
> anschleichen.

Wir sollten wohl mal ein parr Spaziergänge bei schönem Wetter an der
Ruhr unternehmen. Wir brauchen noch frweiwillge und robuste Kleinkinder,
sowie eine Rundumvideoausrüstung ;-)

>> Zumindest
>> Schrecksituationen gibt es zu Hauf.
>
> Ich weiß ja nicht wo du derartig oft mit Radfahrern in Konflikt gerätst.

Werden bis Witten.

> Naja. Jede Fahrradglocke klingt penetrant. Außerdem ist ihr Einsatz zum
> Fußgängerverscheuchen nicht zulässig. (Sie dient als
> Schallsignaleinrichtung, genau wie die Hupe beim Auto, zum Warnen bei
> Gefahren und als Überholsignal außerorts, nicht als Hilfsmittel um bei
> Fußgängeraufkommen dennoch wie eine besengte Sau heizen zu können.)

Das schlimme ist das meist viels zusammen kommt. Speed>>
Schrittgeschwindigkeit, nicht benutzen der Glocke, und Nicht-Fußgänger
aus allen Richtungen.

> Ich wünsche mir als Radfahrer als Verkehrsteilnehmer genauso ernst genommen
> zu werden wie der Kraftverkehr,

das soll aus meiner Sicht auch so sein.

> da kann ich als Radfahrer nicht Fußgänger
> zum Verkehr niedrigerer Priorität machen. In so fern kann ich den
> Fußgängern wenigstens die Höflichkeit entgegenbringen sie persönlich
> anzusprechen. "Entschuldigen Sie bitte, dürfte ich kurz Vorbei?

Hat in vielen jahren noch keiner gemacht. Sie schlingern aber oftmals
hinter einem her, weill Sie die Zähne nicht aueiander kriegen.

> - Vielen
> Dank" kann man bequem bei etwa 12km/h anbringen, so man vom Fußgänger nicht
> deutlich früher bemerkt wird und dieser schon Platz macht,

was ich bei entsprechender Kenntnissnahme auch gerne mache. Kleinkinder
und Hunde kann man dann auch einfangen.

> Mir scheint das Radglockenproblem theoretisch zu sein, Menschen in anderen
> Regionen statten ihre Räder mit Drucklufthupen aus...

Hehe - die darf aber nur bei einem maximalen Abstand von 10m eingesetzt
werden. Sonst springt der Fußgänger ja nicht auf dem Baum.

Bodo Mysliwietz

unread,
Feb 18, 2008, 9:00:45 AM2/18/08
to
Jochen Kriegerowski schrieb:

> "Frank Hucklenbroich" <Hucklen...@aol.com> schrieb
>
>> Stimmt, die kenne ich aus meiner Kindheit auch noch. Beliebt waren auch
>> Bierdeckel oder ähnliche Pappen, die man so ans Rad klemmte, daß sie
>> in die
>> Speichen ragten. Das gab dann den ultimativen "Moped"-Sound. Elektrische
>> Hupen fürs Fahrrad gab es vereinzelt auch, die waren natürlich auch nicht
>> erlaubt (man konnte damit prima harmlose Fußgänger erschrecken), aber
>> beliebt.
>
> Dazu noch ein dicker Tacho und zwei Rückspiegel...
> Wir wussten schon wie man ein Fahrrad aufmotzt.

und 3 Dynamos und 4 Scheinwerfer vorne ;-)

Bodo Mysliwietz

unread,
Feb 18, 2008, 9:02:02 AM2/18/08
to
Andreas Karrer schrieb:

> * Patrick Kibies <linux...@web.de>:
>
>> aber bei deutlich über zwei Metern) vorbei, bei hoher Fußgängerdichte
>> (Baldeneysee etc.) singe ich um bemerkt zu werden (funktioniert prima) und
>
> Je nach Talent kann das aber sehr wohl als Störung empfunden werden.
>
> Ich ziehe die Bremshebel ein bisschen an und lasse sie zurückschnellen;
> das Klappergeräusch wird von Fussgängern gut gehört, aber offenbar
> nicht -- wie die Glocke -- als Zumutung oder als Angriff taxiert.

Stimmt - und Du bist nicht der einzige der es so hält.

Schorsch

unread,
Feb 18, 2008, 9:00:46 AM2/18/08
to
Bodo Mysliwietz schrieb:

> Jochen Kriegerowski schrieb:
>> "Frank Hucklenbroich" <Hucklen...@aol.com> schrieb
>>
>>> Stimmt, die kenne ich aus meiner Kindheit auch noch. Beliebt waren auch
>>> Bierdeckel oder ähnliche Pappen, die man so ans Rad klemmte, daß sie
>>> in die
>>> Speichen ragten. Das gab dann den ultimativen "Moped"-Sound. Elektrische
>>> Hupen fürs Fahrrad gab es vereinzelt auch, die waren natürlich auch
>>> nicht
>>> erlaubt (man konnte damit prima harmlose Fußgänger erschrecken), aber
>>> beliebt.
>>
>> Dazu noch ein dicker Tacho und zwei Rückspiegel...
>> Wir wussten schon wie man ein Fahrrad aufmotzt.
>
> und 3 Dynamos und 4 Scheinwerfer vorne ;-)
>
und dann noch diese zweifarbigen Spiralwickel um die Bowdenzüge ...

Schorsch

Wolfgang Hauser

unread,
Feb 18, 2008, 9:20:52 AM2/18/08
to
Leo Oeler schrieb:

>Pfefferspray?

Hast Du damit Erfahrung? Würde mich interessieren, ob die Dinger
wirklich praxistauglich sind.

Wolfgang Krietsch

unread,
Feb 18, 2008, 9:59:53 AM2/18/08
to
On Mon, 18 Feb 2008 15:20:52 +0100, Wolfgang Hauser <spam...@gmx.de>
wrote:

Sind sie nicht, wenn es nicht sehr windstill und man selbst sehr cool
ist. Und gegenüber einem HUnd, der nicht angreifen, sondern nur - wenn
auch unerwünschterweise - begrüßen will, eine ziemliche Sauerei.


Grüße

woffi

Günter Hackel

unread,
Feb 18, 2008, 11:10:30 AM2/18/08
to
Schorsch schrieb:

Ick seh schon, ihr kennt euch aus!
Spiralwickel, Rückspiegel, Elektrohupe (mit ständig geklauter Batterie),
genau sowas hatte ich auch, dafür aber keine Schaltung.
gh

Günter Hackel

unread,
Feb 18, 2008, 11:14:38 AM2/18/08
to
Wolfgang Hauser schrieb:

Hallo
...ich hoffe es, und würde es sehr begrüßen, wenn der Sprüher selbst
davon die volle Ladung bekommt. Langsam beschleicht mich der Verdacht,
dass ich, wäre ich Hund, Dich schon aus Abneigung beißen würde.
Mit soviel negativer Vorspannung, wäre es kein Wunder, wenn Du eher
Probleme mit Hunden bekommst als andere.
gh

Bodo Mysliwietz

unread,
Feb 18, 2008, 11:39:14 AM2/18/08
to
Ralph Aichinger schrieb:

> Dort wo Fußgänger gehen 25 km/h zu fahren ist ein bißchen
> gefährlich, finde ich.

ACK.

> Wo kleine Kinder gehen erst recht
> ("Vertrauensgrundsatz").

Klappt nur recht häufig nicht. Nicht nur ich spreche aus leidvoller
Erfahrung.

>> Eine vernünftige Radglocke klingt nicht penetrant und warnt Fußgänger
>> schon aus großer Distanz.
>
> Wenn man das konsequent betreiben wollte, dann müßte man
> permanent klingeln, weil irgendwo in "großer Distanz" fast
> immer ein Fußgänger ist. Bei Autofahrern erleb ich das auch
> selten, daß sie "vorbeugend" hupen, falls in 100 Meter
> Entfernung jemand steht.

Diese Problematik findet sich in unserer Region stark gehäuft da wo
viele Menschen im Grünen, weitab vom Straßenverkehr, die Natur geniessen
wollen.

Im Bereich des Straßenverkehrs habe ich als Fußgänger weniger Probleme.
Also Autofahrer nur gelegentlich mit einigen wenigen abgedrehten
Selbstmordradlern.

Bodo Mysliwietz

unread,
Feb 18, 2008, 11:42:44 AM2/18/08
to
Thak Hinnerk, Niebüll (Nordfriesland, Erde) schrieb:
> Bodo Mysliwietz <druidef...@gmx.de> wrote:
[...]

> Dann sind wir beide uns noch nicht begegnet. Wenn ich klingel ist es in
> 80-90% der Fälle so, das die Fußgänger zur Seite springen, stocken,
> suchen, sich umdrehen und dann verwundert feststellen, das ich noch 2-3
> Sekunden brauche um sie überhaupt einzuholen...

2 - 3 Sekunden sind in Naherholungsgebieten keine Zeit um Hektikfrei ur
Seite zu gehen.

> Die restlichen % brauchen dann entweder die 2 Sekunden um zu reagieren
> oder um die 90dB-Tröte wahrzunehmen...
>
> Und nein, die (erste benutzte) Klingel ist eine Standartklingel
> ("Ping-Ping"), legal nach Gesetz und Brauchtum in diesem Land (BRD).

und die 2. ist dann die 90db-Tröte welche Du betätigst wenn in nach 2,1
Sekunden noch nicht aureichend zur Seite gegangen bin? --> Hoffentlich
begegnen wir uns auf dieser Weise nie.

Bodo Mysliwietz

unread,
Feb 18, 2008, 11:43:41 AM2/18/08
to
Günter Hackel schrieb:

>>>> Dazu noch ein dicker Tacho und zwei Rückspiegel...
>>>> Wir wussten schon wie man ein Fahrrad aufmotzt.
>>>
>>> und 3 Dynamos und 4 Scheinwerfer vorne ;-)
>>>
>> und dann noch diese zweifarbigen Spiralwickel um die Bowdenzüge ...
>
> Ick seh schon, ihr kennt euch aus!
> Spiralwickel, Rückspiegel, Elektrohupe (mit ständig geklauter Batterie),
> genau sowas hatte ich auch, dafür aber keine Schaltung.

aber sicher Eisttiele mit Gummibändern befestigt in den Speichen rattern?

Steffen H1

unread,
Feb 18, 2008, 11:48:49 AM2/18/08
to

sind brauchbar
allerdings
handelst du dir evtl. eine anzeige wegen tierquälerei ein wenn kein
triftiger grund für den einsatz vorliegt, es muss eine echte bedrohung
vorliegen und keine vermeintliche.


Grüße aus der Eifel
Steffen

Günter Hackel

unread,
Feb 18, 2008, 12:38:18 PM2/18/08
to
Bodo Mysliwietz schrieb:

> aber sicher Eisttiele mit Gummibändern befestigt in den Speichen rattern?

Nö, da waren auf jeder 2. Speiche auch Spiraldinger ;)
gh

S.Jedath

unread,
Feb 18, 2008, 1:44:16 PM2/18/08
to
Killian Menz schrieb:
> Hallo,
> nach einer üblen Erfahrung beim Joggen mit einem Hund will ich mir jetzt so
> ein Ultraschall-Gerät zulegen.
> Hat da jemand Erfahrung und kann mir einen Tipp geben?
>
> Bei Ebay gibts das ja ab 15EUR, aber taugt das auch was?
>
> http://cgi.ebay.de/Hundeschreck-mobile-Ultraschall-Abwehr-von-Hunden_W0QQitemZ310023416723QQihZ021QQcategoryZ8438QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem
>
> Danke für Tipps
>
>
Aaaach.

Siggi

Bodo Mysliwietz

unread,
Feb 18, 2008, 2:04:07 PM2/18/08
to
Günter Hackel schrieb:

> Bodo Mysliwietz schrieb:
>
>> aber sicher Eisttiele mit Gummibändern befestigt in den Speichen rattern?
>
> Nö, da waren auf jeder 2. Speiche auch Spiraldinger ;)

Dann war aber wenigstens des UKW-Radio und Walky-talky am Lenker?

Thak Hinnerk, Niebüll (Nordfriesland, Erde)

unread,
Feb 18, 2008, 2:36:27 PM2/18/08
to
Bodo Mysliwietz <druidef...@gmx.de> wrote:

> 2 - 3 Sekunden sind in Naherholungsgebieten keine Zeit um Hektikfrei ur
> Seite zu gehen.

Ich fahre 90% Stadtverkehr. Und selbst bei den restlichen 10% im
"Gartenbereich" reicht es immer noch aus.

> und die 2. ist dann die 90db-Tröte welche Du betätigst wenn in nach 2,1
> Sekunden noch nicht aureichend zur Seite gegangen bin?

Nein, wenn erkennbar nicht reagiert wird, z.B. weil geklönt wird.

Gerd Schweizer

unread,
Feb 18, 2008, 3:25:46 PM2/18/08
to
Ralph Aichinger schrieb:

> Eine Radlaufglocke als einzige Glocke wäre sicher nicht sinnvoll,
> und war daher früher vermtulich verboten. So eine Glocke geht nämlich
> erst ab einer gewissen Geschwindigkeit. Im Schritttempo hört man
> definitiv nix von einer Radlaufglocke.

An meinem letzten Rad hatte ich eine "Chinaglocke". Die ist auch schön
laut. Wenn ich dann noch dazu freundlich gelacht habe, lachten dei
Anderen auch. So eine werde ich mir wieder zulegen.

--
Liebe Grüße, Gerd - Hier steht die Satelliten FAQ,
PC-Tipps, Mopped, Katzen, Garten, Heimwerken:
http://www.satgerd.de/

Patrick Kibies

unread,
Feb 18, 2008, 3:56:28 PM2/18/08
to
Günter Hackel wrote:

> Patrick Kibies schrieb:
>
>> Jetzt übetreib mal nicht, Bodo. Ich habe an keinem meiner Räder eine
>> Glocke (haaaalt, an einem habe ich eine Radlaufglocke) . Wozu auch. Die
>> Dinger verursachen bei Fußgängern nur unvorhersehbare Aktionen zwischen
>> garnichts, Zetern (unverschämter Lümmel, man kann doch auch mal
>> miteinander sprechen),
>
> Hallo
> vielleicht kümmert es heute keinen mehr, vielleicht hat sich auch in
> der STVZO (oder wo immer sowas steht) etwas geändert, früher waren diese
> Radlaufglocken, oder "Sturmglocken", wie man sie auch nannte, verboten.

StVZO ist richtig, und richtig, sie sind nicht zulässig. Da sowieso keins
meiner Räder...


> Das war zu einer Zeit als zumindest in Berlin häufiger Schupos
> (Streifenpolizisten) auf den Straßen zu sehen waren. Wenn ein Radfahrer
> mit so einer Sturmglocke erwischt wurde, gab es eine Standpauke und das
> Ding wurde einkassiert.

Gut, ist heute anders. Jedenfalls hier.

> Nichts desto trotz waren sie besonders bei
> Kindern und Jugendlichen beliebt. Die schön klingenden
> "Einschlag-Glocken" durfte man zwar haben, aber nur zusätzlich zur
> vorgeschriebenen "normalen" Fahradglocke

Die "Ping" sind aber so weit ich das sehe durch die StVZO gedeckt (genau wie
eine Schiffsglocke mit Band am Klöppel, solange sie helltönend ist...


Gruß
Patrick

Patrick Kibies

unread,
Feb 18, 2008, 3:58:52 PM2/18/08
to
Ralph Aichinger wrote:

> Günter Hackel <inv...@invalid.invalid> wrote:
>> vielleicht kümmert es heute keinen mehr, vielleicht hat sich auch in
>> der STVZO (oder wo immer sowas steht) etwas geändert, früher waren diese
>> Radlaufglocken, oder "Sturmglocken", wie man sie auch nannte, verboten.
>
> Eine Radlaufglocke als einzige Glocke wäre sicher nicht sinnvoll,
> und war daher früher vermtulich verboten. So eine Glocke geht nämlich
> erst ab einer gewissen Geschwindigkeit. Im Schritttempo hört man
> definitiv nix von einer Radlaufglocke.

Ist bei meiner anders. und wenn man sie manuell Antreibt reicht sie auch an
das Lärmniveau einer normalen Glocke heran.

>
>> Das war zu einer Zeit als zumindest in Berlin häufiger Schupos
>> (Streifenpolizisten) auf den Straßen zu sehen waren. Wenn ein Radfahrer
>> mit so einer Sturmglocke erwischt wurde, gab es eine Standpauke und das
>> Ding wurde einkassiert. Nichts desto trotz waren sie besonders bei
>
> Heute wissen die meisten Radfahrer nicht, was eine Radlaufglocke ist,
> geschweige denn Polizisten. Im übrigen sind diese Glocken nicht
> besonders laut,

Meine scheppert Gewalttätig. Der Hintergrund für das Verbot war IIRC die
Lärmbelästigung. Stammt aus der Zeit, als Kfz noch relativ selten waren.


> und daher eher als Kuriosität und Spielerei zu
> betrachten (wie die Ballonhupen). Heute erweckt so eine Glocke
> eher Assoziationen mit einer Telefonklingel (und sogar die
> kennen Kinder heute möglicherweise nicht mehr).

Genau. Der Klang ist mit einem W48 vergleichbar.


Gruß
Patrick

Patrick Kibies

unread,
Feb 18, 2008, 4:03:08 PM2/18/08
to
Andreas Karrer wrote:

> * Patrick Kibies <linux...@web.de>:
>
>> aber bei deutlich über zwei Metern) vorbei, bei hoher Fußgängerdichte
>> (Baldeneysee etc.) singe ich um bemerkt zu werden (funktioniert prima)
>> und
>
> Je nach Talent kann das aber sehr wohl als Störung empfunden werden.

An Talent mangelt es bei mir auf jeden Fall.

>
> Ich ziehe die Bremshebel ein bisschen an und lasse sie zurückschnellen;

Mit den Schalthebeln klappern geht auch.


> das Klappergeräusch wird von Fussgängern gut gehört, aber offenbar
> nicht -- wie die Glocke -- als Zumutung oder als Angriff taxiert.

Auch da bin ich schon angeschnauzt worden.

>> Gegen Kraftfahrzeuge hilft sowieso nur die Stimme(zum Glück reicht das in
>> 99,9% der Fälle)
>
> Du kennst "Air Zound" nicht. Reklametext:

Doch. Ich kenne sie. Aber der Werbetext gefällt mir nicht.
Außerdem kann ich leider nur zwei Flaschenhalter an meinem Alltagsrad
befestigen. In einem Steckt der Bleiakku für's Licht, im anderen das
Getränk.

Gruß
Patrick

Patrick Kibies

unread,
Feb 18, 2008, 4:19:02 PM2/18/08
to
Bodo Mysliwietz wrote:

> Patrick Kibies schrieb:
>> Bodo Mysliwietz wrote:
> [...]
>> Jetzt übetreib mal nicht, Bodo.
>
> Mache ich nicht.
>
>>>> Ich will als Fußgänger auch nicht angehupt oder -klingelt
>>>> werden.
>>> Das kann wohl nicht der Grund sein. Mich schreit ein mit 25km/h
>>> heranfahrender Biker
>>
>> der Gehört nicht in Fußgängerbereiche mit seinem Knattermax.
>
> Wem sagst Du das?

Tjaaa.


>>> i.d.R. nicht von hinten an, damit ich ich
>>> rechtzeitig und in Ruhe, ohne mich zu erschrecken, auf die Seite begeben
>>> kann oder mein kleines Kind einfange.
>>
>> Solche Situationen kann der souveräne Radfahrer in der Regel einschätzen,
>> seine Geschwindigkeit notfalls bis zum Stillstand anpassen, dabei die
>> beteiligten Verkehrsteilnehmer noch freundlich grüßen.
>
> Ich habe wohl schon zuviele nicht-souveräne Radfahrer, sinbesondere rund
> um Baldeneysee und Ruhrtal getroffen.

Sind das die, die ich immer unter Adrenalinausschüttung überhole, weil sie
einfach die ganze Wegbreite brauchen und selbst wenn sie zu fünft unterwegs
sind bei Gegenverkehrs das Einscheren in die Gruppe unterbinden und dabei
noch Kommentare wie "Da kommt unser Jan Ullrich ja ganz schön ins Schwitzen
mit Gegenverkehr!" ablassen. Wenn man die dann sachlich aufklärt, dass man
eigentlich nur pünktlich auf der Arbeit erscheinen möchte und einem egal
sei, wie ein gewisser Radrennprofi mit Pharmavertrag transpiriere, sind die
noch beleidigt.


>>> Nein, meist hat man sie
>>> unvermittelt am Arm hängen und oft auch schwere Unfälle.
>>
>> Rin Radfahrer der habwegs bei Trost ist, wird sich nicht mit 25 km/h
>> anschleichen.
>
> Wir sollten wohl mal ein parr Spaziergänge bei schönem Wetter an der
> Ruhr unternehmen.

Aber BITTE am Kemnader See AUF DEM GEHWEG GEHEN UND INLINERN. Ich kriege
immer die Krise auf einem Radweg, der bewusst nicht am See entlangführt,
der wunderbar glatt asphaltiert ist und auf dem man so drei bis vier
Kilometer mit 40-50 km/h abspulen könnte, der weiterhin von
$Nichtradfahrern verstopft wird, die ungehalten reagieren, wenn man sie auf
ihr Fehlverhalten hinweist. Sollen die doch auf der Autobahn spazieren
gehen, die ist noch breiter und vermutlich noch besser asphaltiert.

> Wir brauchen noch frweiwillge und robuste Kleinkinder,
> sowie eine Rundumvideoausrüstung ;-)

Hm. Vielleicht mal die Nachbarn anpumpen.


>>> Zumindest
>>> Schrecksituationen gibt es zu Hauf.
>>
>> Ich weiß ja nicht wo du derartig oft mit Radfahrern in Konflikt gerätst.
>
> Werden bis Witten.

Also meine Standardstrecke war ja immer Steele bis Werden. Witten bis Steele
nur Freizeitmäßig da ein deutlicher Umweg.

Ja, in der Tat, da gibt es satt Gefährdungspotential und es ist bei gutem
Wetter nachmittags schneller die verampelten Straßen zu nehmen.


>> Naja. Jede Fahrradglocke klingt penetrant. Außerdem ist ihr Einsatz zum
>> Fußgängerverscheuchen nicht zulässig. (Sie dient als
>> Schallsignaleinrichtung, genau wie die Hupe beim Auto, zum Warnen bei
>> Gefahren und als Überholsignal außerorts, nicht als Hilfsmittel um bei
>> Fußgängeraufkommen dennoch wie eine besengte Sau heizen zu können.)
>
> Das schlimme ist das meist viels zusammen kommt. Speed>>
> Schrittgeschwindigkeit, nicht benutzen der Glocke, und Nicht-Fußgänger
> aus allen Richtungen.

Das Hardenbergufer ist so breit, dass mit einem bisschen Disziplin seitens
der Fußgänger garkein Problem bestünde. Problematisch ist, dass da die
Fußgänger wirr durcheinander latschen und man keine konstante Linie dort
fahren kann. Ansonsten ist auch diese Strecke prädestiniert für
Geschwindigkeiten >>30km/h.

>> Ich wünsche mir als Radfahrer als Verkehrsteilnehmer genauso ernst
>> genommen zu werden wie der Kraftverkehr,
>
> das soll aus meiner Sicht auch so sein.
>
> > da kann ich als Radfahrer nicht Fußgänger
>> zum Verkehr niedrigerer Priorität machen. In so fern kann ich den
>> Fußgängern wenigstens die Höflichkeit entgegenbringen sie persönlich
>> anzusprechen. "Entschuldigen Sie bitte, dürfte ich kurz Vorbei?
>
> Hat in vielen jahren noch keiner gemacht. Sie schlingern aber oftmals
> hinter einem her, weill Sie die Zähne nicht aueiander kriegen.

Dann habe ich dich noch nie aus dem Weg bitten müssen ;). Also falls dich
mal jemand vom Fahrrad aus bittet vorbeizudürfen: Halt mich an und sag
guten Tag ;-)

>
> > - Vielen
>> Dank" kann man bequem bei etwa 12km/h anbringen, so man vom Fußgänger
>> nicht deutlich früher bemerkt wird und dieser schon Platz macht,
>
> was ich bei entsprechender Kenntnissnahme auch gerne mache. Kleinkinder
> und Hunde kann man dann auch einfangen.


Hunde bitte einfach in Frieden lassen. Die werden meistens dann zur Gefahr
wenn Herrchen sich einmischt. Ich kann Hunde gut genug einschätzen um zu
wissen, wie ich an denen vorbeifahre. Ein Hund der gerufen wurde ist vor
allem erstmal verunsichert und seine Bewegungsrichtung selten vorersehbar.

Kleinkinder können recht früh lernen, wie man sich bei annähernden
Radfahrern verhält. Da ist eindeutig der Radfahrer in der Pflicht
aufzupassen, dass nichts passiert. Viel Abstand, langsames Fahren und
nötigenfalls Warten sind sowas von selbstverständlich.

>> Mir scheint das Radglockenproblem theoretisch zu sein, Menschen in
>> anderen Regionen statten ihre Räder mit Drucklufthupen aus...
>
> Hehe - die darf aber nur bei einem maximalen Abstand von 10m eingesetzt
> werden. Sonst springt der Fußgänger ja nicht auf dem Baum.

Genau.

Gruß
Patrick

Patrick Kibies

unread,
Feb 18, 2008, 4:24:24 PM2/18/08
to
Günter Hackel wrote:

> Ralph Aichinger schrieb:
>> Bodo Mysliwietz <druidef...@gmx.de> wrote:
>>> Das erfolgreiche bedienen einer Klingel scheint für die Mehrheit
>>> schwieriger zu sein als ein Handy nach einem Providerwechsel manuell auf
>>> SMS-Versand zu konfigurieren.
>>
>> Ich finde es Fußgängern gegenüber höflicher, sie anzusprechen.


>> Ich will als Fußgänger auch nicht angehupt oder -klingelt

>> werden. Lauter als die menschliche Stimme ist ein bimbim sowieso
>> selten.
>
> Hallo
> Tja, vor Jahrhunderten lief auch noch ein Mensch mit einer roten
> Warnfahne vor einem fahrenden KFZ vorweg - nur zu Sicherheit...


Wieviele Jahrhunderte dürfen's denn sein?


> Auf Fußwegen hat ein Radfahrer abzusteigen, das ändert weder
> Klingeln, noch Hupen und rufen.

Richtig.

> Sollte der Weg für beide benutzbar sein,
> so hat der Radfahrer auf den Fußgänger auf jeden Fall Rücksicht zu
> nehmen, langsam und mit ausreichendem Abstand vorüberzufahren.

Nein. Gegenseitige Rücksichtnahme ist gefordert.


> Die Idee
> mit dem ansprechen "Vorsicht bitte,....."*rumms* "hoppala" halte ich für
> romantisch aber nicht praktikabel.

Wie fährst du Rad?


> Man muss mal an die höhere
> Geschwindigkeit denken

Und die Möglichkeit der Bremsenbenutzung erwägen.


> und bitte, ich würde es unmöglich finden, wenn
> jeder aus 20m Entfernung brüllt.

Nein. Aus 3-4 metern ruhig ansprechen reicht völlig.

> Genauso lästig wäre es, sich dem
> Fußgänger langsam und lautlos zu nähern um ihm dann die iPod-Stöpsel aus
> den Ohren zu rupfen und ihm ins Ohr zu säuseln.

Ich weiß nicht was für Kopfhörer die Firma mit dem Apfel beilegt, aber ich
habe hier Stöppel von Sennheiser und welche von Philips, da hört man, wenn
man angesprochen wird.

> Vielleicht liegts daran, dass ich in Berlin viel mit dem Rad
> unterwegs war.

Berlin ist ganz was anderes in Sachen radfahren. Gut ich habe da bisher nur
gut 200km gemacht, aber das fühlt sich ganz anders an als hier an der Ruhr.
Ich bin da zwar gut zurecht gekommen, aber hier fährt es sich entspannter.

Gruß
Patrick

Günter Hackel

unread,
Feb 18, 2008, 4:44:46 PM2/18/08
to
Bodo Mysliwietz schrieb:

> Günter Hackel schrieb:
>> Bodo Mysliwietz schrieb:
>>
>>> aber sicher Eisttiele mit Gummibändern befestigt in den Speichen rattern?
>>
>> Nö, da waren auf jeder 2. Speiche auch Spiraldinger ;)
>
> Dann war aber wenigstens des UKW-Radio und Walky-talky am Lenker?

..nö, auch nicht. Zu der Zeit, die ich gerade meine, gab es noch keine
Walky-Talkys und die 6-Transistor Taschenradios vom Japanshop
(Trockenrasierer-Zentrale hießen die früher) hatten nur Mittelwelle. Mit
den Spiraldingern und dem Rückspiegel war mein Taschengeld-Kontingent
auch schon etwas belastet. Das muss so etwa 1960 gewesen sein und ich
hatte immerhin schon ein neues Fahrrad und nicht mehr das alte vom Opa.
Die Zeiten ändern sich, heute hätte ich gerne das Opa-Fahrrad das hatte
nämlich 2 Lampen. Die eine war ein recht großer Scheinwerfer mit
umschaltbaren Fern/Nahlicht, das andere war eine Karbidlampe. Echt,
sowas gabs noch ;)
gh

Christoph Gartmann

unread,
Feb 18, 2008, 4:45:04 PM2/18/08
to
In article <fpcctq$n3g$02$1...@news.t-online.com>, Steffen H1 <nospam_an...@cityweb.de> writes:
>Wolfgang Hauser wrote:
>> Leo Oeler schrieb:
>>
>>>Pfefferspray?
>>
>> Hast Du damit Erfahrung? Würde mich interessieren, ob die Dinger
>> wirklich praxistauglich sind.
>
>sind brauchbar

Besser sind Pistolen mit entsprechenden Patronen. Wirken auch bei Gegenwind.

>allerdings
>handelst du dir evtl. eine anzeige wegen tierquälerei ein wenn kein
>triftiger grund für den einsatz vorliegt, es muss eine echte bedrohung
>vorliegen und keine vermeintliche.

Nun, ich musste so ein Teil mal zum Einsatz bringen, als ein Schaeferhund an
meinem 2-jaehrigen Sohnemann hochsprang, der ruecklings hinfiel und Bello ihn
abgeleckt hat. Die Halterin: "Der macht nix, der will bloss spielen"...
Es genuegt uebrigens, wenn man von einer Bedrohung selber ueberzeugt ist und
nach menschlichem Ermessen von ihr ueberzeugt sein kann, um zur Notwehr zu
greifen, selbst wenn die Bedrohung objektiv nur vermeintlich ist.

Viele Gruesse
Christoph Gartmann

--
Max-Planck-Institut fuer Phone : +49-761-5108-464 Fax: -452
Immunbiologie
Postfach 1169 Internet: gartmann@immunbio dot mpg dot de
D-79011 Freiburg, Germany
http://www.immunbio.mpg.de/home/menue.html

Günter Hackel

unread,
Feb 18, 2008, 4:53:43 PM2/18/08
to
Patrick Kibies schrieb:

>> Man muss mal an die höhere
>> Geschwindigkeit denken
>
> Und die Möglichkeit der Bremsenbenutzung erwägen.

Hallo
jau, das sehen aber viele ganz anders, eher so nach der Devise "wer
bremst, verliert" ;)

>> Genauso lästig wäre es, sich dem
>> Fußgänger langsam und lautlos zu nähern um ihm dann die iPod-Stöpsel aus
>> den Ohren zu rupfen und ihm ins Ohr zu säuseln.
>
> Ich weiß nicht was für Kopfhörer die Firma mit dem Apfel beilegt, aber ich
> habe hier Stöppel von Sennheiser und welche von Philips, da hört man, wenn
> man angesprochen wird.

Hm, auch in dem Punkt scheinst Du zu den "Guten" zu gehören. Ich habe
trotz fortgeschrittenen Alters noch gute Ohren und manchmal hört man
Fußgänger oder Radfahrer weniger von deren Bewegung her, sondern weil
deren Kopf/Ohrhörern. Wenn die dann vorbeizischen, fällt mir immer der
olle Doppler ein. (iiiiiiiiiiiiiiiiiiiaaaaaaauuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu)
Du weißt, was ich meine? :)

>
>> Vielleicht liegts daran, dass ich in Berlin viel mit dem Rad
>> unterwegs war.
>
> Berlin ist ganz was anderes in Sachen radfahren. Gut ich habe da bisher nur
> gut 200km gemacht, aber das fühlt sich ganz anders an als hier an der Ruhr.
> Ich bin da zwar gut zurecht gekommen, aber hier fährt es sich entspannter.

Glaube ich Dir gerne. Allerdings gehören Radfahrer und deren
eigenwillige Auslegung von Verkehrsregeln in den Großstädten so weit zur
Normalität, dass man dort ganz gut fahren kann. Hier, in der
nächstliegenden Kleinstadt im Nachbarbundesland BaWü, ich meine
Heidenheim an der Brenz, ist Radfahren absolut lebensgefährlich selbst
wenn man sich an die Regeln hält. Autofahrer, die nur noch in
Ausnahmefällen mal blinken, scheinen sowas wie Radfahrer gar nicht mehr
auf dem Plan zu haben.
gh

Wolfgang Koch

unread,
Feb 18, 2008, 6:20:49 PM2/18/08
to
Wolfgang Hauser schrieb:

>> Pfefferspray?
> Hast Du damit Erfahrung? Würde mich interessieren, ob die Dinger
> wirklich praxistauglich sind.

Sind praxistauglich.Das Spray sollte einen Sprühstrahl und keine Wolke
produzieren.Das ist besonders wichtig bei Gegenwind damit man sich nicht
selbst kampfunfähig macht.
Bei einer richtigen Beißmaschine welche für illegale Hundekämpfe
ausgebildet wurde wirkt das nicht.Der Normalbürger trifft aber kaum auf
sowas.

Eine andere wirkungsvolle Methode wären Elektroschocker.Die sind teuerer
und haben den Nachteil daß man den Angreifer erst mal sich selbst auf
die Pelle rücken lassen muß.

Wer Probleme mit den Viechern blöder Hundebesitzer hat sollte in ein
Waffengeschäft gehen und nach Pfefferspray mit Sprühstrahl fragen.

Wenn man seine "Problemregion" durchquert sollte man das Spray
griffbereit am Gürtel,Jackentasche oder gleich in der Hand halten.

Wer in einer Streßsituation erst in den Untiefen einer Frauenhandtasche
suchen muß braucht kein Spray.


Gruß Wolfgang

Nachtrag:Diese Ultraschalldinger sind natürlich Quatsch.


Message has been deleted

Katharina Mayer

unread,
Feb 19, 2008, 2:31:27 AM2/19/08
to
Ralf Kusmierz <m...@privacy.invalid> wrote:

>begin quoting, Wolfgang Krietsch schrieb:


>
>>>> Pfefferspray?
>>> Hast Du damit Erfahrung? Würde mich interessieren, ob die Dinger
>>> wirklich praxistauglich sind.
>> Sind sie nicht, wenn es nicht sehr windstill und man selbst sehr cool
>> ist. Und gegenüber einem HUnd, der nicht angreifen, sondern nur - wenn
>> auch unerwünschterweise - begrüßen will, eine ziemliche Sauerei.
>

>Wer nicht hören will, muß fühlen. Hätte der sich doch auch vorher
>überlegen können. Rücksichtnahme beruht nämlich bekanntlich auf
>Gegenseitigkeit.

Schick mir bitte ein Foto von Dir. Wenn Du mich mal irgendwo begrüßen
willst, werde ich Dir mein Knie in die *zensiert* rammen. Hättest Du
Dir ja vorher überlegen können.

Katharina,
Idee geklaut aus d.r.t.h

Katharina Mayer

unread,
Feb 19, 2008, 2:36:58 AM2/19/08
to
gart...@nonsense.immunbio.mpg.de (Christoph Gartmann) wrote:

>In article <fpcctq$n3g$02$1...@news.t-online.com>, Steffen H1 <nospam_an...@cityweb.de> writes:
>>Wolfgang Hauser wrote:
>>> Leo Oeler schrieb:
>>>
>>>>Pfefferspray?
>>>
>>> Hast Du damit Erfahrung? Würde mich interessieren, ob die Dinger
>>> wirklich praxistauglich sind.
>>
>>sind brauchbar
>
>Besser sind Pistolen mit entsprechenden Patronen. Wirken auch bei Gegenwind.
>
>>allerdings
>>handelst du dir evtl. eine anzeige wegen tierquälerei ein wenn kein
>>triftiger grund für den einsatz vorliegt, es muss eine echte bedrohung
>>vorliegen und keine vermeintliche.
>
>Nun, ich musste so ein Teil mal zum Einsatz bringen, als ein Schaeferhund an
>meinem 2-jaehrigen Sohnemann hochsprang, der ruecklings hinfiel und Bello ihn
>abgeleckt hat. Die Halterin: "Der macht nix, der will bloss spielen"...
>Es genuegt uebrigens, wenn man von einer Bedrohung selber ueberzeugt ist und
>nach menschlichem Ermessen von ihr ueberzeugt sein kann, um zur Notwehr zu
>greifen, selbst wenn die Bedrohung objektiv nur vermeintlich ist.

Super. Jetzt hasst der Hund wahrscheinlich Kinder, zumindest Deinen
Sohn, und ist damit eine echte Gefahr geworden, und Dein Sohn hat
Angst vor Hunden bekommen, falls er das nicht vorher schon hatte, was
ebenfalls zukünftige Hundebegegnungen potenziell gefährlicher macht.

Ich finde es auch blöd, wenn Hunde so etwas machen dürfen, und mein
Hund darf selbstverständlich auch niemanden belästigen, aber wenn man
einen belästigenden Hund abwehren will, sollte man - schon auch im
eigenen Interesse - möglichst deeskalierend handeln.

Katharina

Jochen Kriegerowski

unread,
Feb 19, 2008, 3:05:51 AM2/19/08
to
"Katharina Mayer" <ka_m...@gmx.de> schrieb

> Ich finde es auch blöd, wenn Hunde so etwas machen dürfen, und mein
> Hund darf selbstverständlich auch niemanden belästigen, aber wenn man
> einen belästigenden Hund abwehren will, sollte man - schon auch im
> eigenen Interesse - möglichst deeskalierend handeln.

Was ist denn deeskalierender als ein kleiner Junge der am Boden liegt?
Was ist denn potentiell bedrohlicher als ein fremder Schäfer(oder son-
stiger)hund der sich an ihm in welcher Art und Weise auch immer zu
schaffen macht?
Da überlegt man nicht lange eine Deeskalationsstrategie. Bis man die mit
Frauchen ausdiskutiert hat kann es nämlich zu spät sein. Dann hat der
kleine Junge unter Umständen nie mehr vor irgend etwas Angst.

Gruß
Jochen

Katharina Mayer

unread,
Feb 19, 2008, 4:52:19 AM2/19/08
to
"Jochen Kriegerowski" <join...@smtp.ru> wrote:

Ich kann gut verstehen, dass einem in so einer Situation das Blut in
den Adern gefriert, wenn man sich nicht mit Hunden auskennt. Trotzdem
ist es besser, zumindest äußerlich gelassen zu bleiben und beherrscht
zu reagieren.
Es ist wirklich höchst unwahrscheinlich, dass ein fremder Hund Dein
Kind in Verletzungsabsicht angreift, wenn es da friedlich seines Weges
geht. (Die meisten Hundebisse erleiden Kinder in der eigenen Familie
vom eigenen Hund, da ist dann schon viel anderes vorher schief
gelaufen.)
Wenn ein fremder Hund sich in Verletzungsabsicht auf Dein Kind stürzt,
dann hast Du gar keine Zeit mehr, Dein Pfefferspray rauszukramen, wenn
Du wartest, bis er angekommen ist. Dann hat er nämlich schon
zugebissen und leckt ihm nicht erst mal das Gesicht ab.
Die Situation wird also in der Regel so sein, dass der Hund wirklich
"nur spielen" will, obwohl es natürlich idiotisch von der Halterin
ist, dass als Entschuldigung zu sagen. Es ist äußerst unhöflich von
ihr und dem Hund und ich würde ihr das auch sagen. Den Hund dann aber
mit Pfefferspray abzuwehren, kann eben dazu führen, dass der Hund den
aversiven Reiz mit dem Kind verknüpft und zukünftig bei ihm abläuft:
Kind - Schmerz - eliminieren. Oder Du triffst nicht richtig und er
reagiert gleich mit einem Gegenangriff auf das Kind, das ihm
vermeintlich den Schmerz zufügt.
Wenn Du dagegen in der Situation (am besten schon, bevor er beim Kind
ankommt) so auf den Hund mit Körpersprache und Worten einwirkst, dass
er erkennen kann, dass _Du_ auf ihn einwirkst, und er dieser
Einwirkung durch Umkehren/Vorbeilaufen entgehen kann, dann kann er
kapieren, dass es für ihn besser ist, das Kind in Ruhe zu lassen.

OK, und in den wenigen Promille der Fälle, in der sich ein
abgerichteter Hund mit Verletzungsabsicht auf Dein Kind stürzen will,
nützt Dir auch kein Pfefferspray, denn der Hund ist dann so fixiert
auf sein Vorhaben, dass er den Schmerz gar nicht wahrnimmt. Außerdem
wirst Du nicht schnell genug sein, wenn Du kein versierter Hundtrainer
bist.

Katharina

Günter Hackel

unread,
Feb 19, 2008, 5:22:33 AM2/19/08
to
Jochen Kriegerowski schrieb:

> Was ist denn deeskalierender als ein kleiner Junge der am Boden liegt?

Hallo
Wenn man mal den Hund als Tier betrachtet, ist es für ihn genau das
Gegenteil von deeskalierend. Ein kleiner(!) Junge dürfte in das
Beuteschema passen. Ob es ein Schaf, ein Junge oder sonstwas ist, was da
hilflos herumliegt, ist nicht von Bedeutung. Was die Angelegenheit
ändert ist die Erziehung, die ein Hund bekomme hat und genau da gibt es
große Unterschiede. IMO ist die Mehrzahl gar nicht oder nur rudimentär
erzogen, was man schon daran sieht, dass immer wieder auch die Halter
von ihren eigenen Tieren verletzt werden. Das Wissen über Hundeerziehung
ist genauso wenig angeboren wie das Wissen über Kindererziehung. Das
muss man alles erst lernen und dann auch konsequent anwenden.

> Was ist denn potentiell bedrohlicher als ein fremder Schäfer(oder son-
> stiger)hund der sich an ihm in welcher Art und Weise auch immer zu
> schaffen macht?

Du meinst, wenn es schon zu einem Angriff gekommen ist?
Einschreiten und ein Unglück verhindern kann man natürlich nur, bevor
was passiert ist, das braucht wohl nicht diskutiert zu werden. Es sind
aber ganz oft die "Opfer" selbst, die eine Attacke auslösen weil sioe
sich komplett falsch verhalten. Oft genug haben wir erlebt, das fremde
Menschen oder Kinder auf unsere Hunde draufzugehen, sich über sie
beugen, sie angrinsen und mit der Hand auf den Kopf fassen. Wer sich
auskennt weiß, dass das eine schwierige Situation ist die nur ein gut
erzogener, selbstbewußter Hund ohne Abwehr ertägt. Besser wäre es, die
Leute fragen: "darf ich/dürfen wir/darf mein Kind ihren Hund
streicheln". Wir haben 2 Hunde und sind im Verein wo meine Frau
Trainerin ist und wenn da Anfänger kommen, die staunen, was man
üblicherweise so für Fehler macht die einem gar nicht bewusst sind.
gh


--
##### N O K I A - B O Y K O T T ######
Dauerhafter (!) Boykott aller NOKIA - Produkte soll
unsere Antwort auf gewissenlose ABZOCKER sein!
MITMACHEN UND WEITERSAGEN

Jochen Kriegerowski

unread,
Feb 19, 2008, 5:30:34 AM2/19/08
to
"Katharina Mayer" <ka_m...@gmx.de> schrieb

> Ich kann gut verstehen, dass einem in so einer Situation das Blut in


> den Adern gefriert, wenn man sich nicht mit Hunden auskennt. Trotzdem
> ist es besser, zumindest äußerlich gelassen zu bleiben und beherrscht
> zu reagieren.

Ich kenne mich einigermaßen gut mit Hunden aus (schließlich muss man
etwas kennen um sagen zu können das man es nicht besonders mag),
aber eine so rationale Reaktion wie du sie dir wünschst kann ich nicht
garantieren.

> Die Situation wird also in der Regel so sein, dass der Hund wirklich
> "nur spielen" will

Das mag wohl so sein, aber bekanntlich bestätigen Ausnahmen die
Regel. Und im Zweifel (Zweifel besteht immer) wäre ich in einer
solchen Situation ohne wenn und aber auf Seiten des Kindes. Das
mag im Einzelfall bedauerlich für den Hund sein, aber wenn ein
Hundehalter nicht jederzeit in der Lage ist, sein Tier zu beherrschen
hält sich mein Bedauern doch in sehr engen Grenzen.

> Oder Du triffst nicht richtig und er reagiert gleich mit einem
> Gegenangriff auf das Kind

Deshalb habe ich auch kein Pfefferspray, sondern hoffentlich genug
Kaltblütigkeit und Kraft.

Gruß
Jochen

Wolfgang Krietsch

unread,
Feb 19, 2008, 5:34:31 AM2/19/08
to
On Mon, 18 Feb 2008 22:44:46 +0100, Günter Hackel
<inv...@invalid.invalid> wrote:

>Walky-Talkys und die 6-Transistor Taschenradios vom Japanshop
>(Trockenrasierer-Zentrale hießen die früher) hatten nur Mittelwelle. Mit
>den Spiraldingern und dem Rückspiegel war mein Taschengeld-Kontingent
>auch schon etwas belastet. Das muss so etwa 1960 gewesen sein

Meine Güte, bist Du alt. Du warst bestimmt traurig als die Dinosaurier
gestorben sind, oder? ;))

Grüße

woffi

Wolfgang Krietsch

unread,
Feb 19, 2008, 5:36:41 AM2/19/08
to
On Tue, 19 Feb 2008 05:53:29 +0100, Ralf Kusmierz <m...@privacy.invalid>
wrote:


>Wer nicht hören will, muß fühlen. Hätte der sich doch auch vorher
>überlegen können. Rücksichtnahme beruht nämlich bekanntlich auf
>Gegenseitigkeit.

Das würde stimmen, wenn Du das Pfefferspray gegen den Halter richten
wolltest. Gegenüber dem *Hund*, der Dich lediglich begrüßen will, von
"vorher überlegen" und "Rücksichtname" zu reden, ist einigermaßen
sinnfrei.


Grüße

woffi

Jochen Kriegerowski

unread,
Feb 19, 2008, 5:38:31 AM2/19/08
to
"Wolfgang Krietsch" <wkri...@gmx.de> schrieb

> Meine Güte, bist Du alt.

Du wirst hoffentlich auch irgend wann mal so alt ;-)
Schade nur, dass du die Dinosaurier nicht mehr kennenlernen
durftest.

Gruß
Jochen

Wolfgang Krietsch

unread,
Feb 19, 2008, 5:42:11 AM2/19/08
to
On Mon, 18 Feb 2008 21:45:04 +0000 (UTC),
gart...@nonsense.immunbio.mpg.de (Christoph Gartmann) wrote:

>
>Nun, ich musste so ein Teil mal zum Einsatz bringen, als ein Schaeferhund an
>meinem 2-jaehrigen Sohnemann hochsprang, der ruecklings hinfiel und Bello ihn
>abgeleckt hat. Die Halterin: "Der macht nix, der will bloss spielen"...

Das ist eine bodenlose Unverschämtheit des Hundehalters - ganz ohne
Frage.

In dem Fall zu behaupten, dass Du Pfefferspray einsetzen *musstest*,
halte ich allerdings für ziemlich daneben. Klingt eher so, als
wolltest Du das gerne mal ausprobieren.

>Es genuegt uebrigens, wenn man von einer Bedrohung selber ueberzeugt ist und
>nach menschlichem Ermessen von ihr ueberzeugt sein kann, um zur Notwehr zu
>greifen, selbst wenn die Bedrohung objektiv nur vermeintlich ist.

Und wenn ein Hund Deinen kleinen *abschleckt* kann man nach
menschlichem Ermessen von einer Bedrohung *überzeugt* sein?

Andererseite - je nachdem wie schnell das geht und wie gut man den
Hund einschätzen kann, kann ich das aus dem Schreck heraus und der
Sorge um das eigene Kinde auch irgendwo nachvollziehen. Mir tu halt
nur der Hund leid, der nun wirklich nichts dafür kann und nichts
"böses" im Sinn hatte, aber die Schweruzen erleiden muss, die sein
Halterverdient hätte :-(


Grüße

woffi

Wolfgang Krietsch

unread,
Feb 19, 2008, 5:44:42 AM2/19/08
to
On Tue, 19 Feb 2008 10:52:19 +0100, Katharina Mayer <ka_m...@gmx.de>
wrote:

>Ich kann gut verstehen, dass einem in so einer Situation das Blut in
>den Adern gefriert, wenn man sich nicht mit Hunden auskennt. Trotzdem
>ist es besser, zumindest äußerlich gelassen zu bleiben und beherrscht
>zu reagieren.

Als "hundekenner" sehe ich das auch so. Man kann aber nicht erwarten,
dass jeder Hundekenner ist - und dann weiß man halt all das, was Du
richtig schreibst, nicht. Und unter dem Blickwinkel finde ich so eine
Reaktion, wenn das eigene Kinde vermeintlich in großer Gefahr schwebt,
zwar denkbar mies, aber dennoch verständlich.


Grüße

woffi

Ralph Aichinger

unread,
Feb 19, 2008, 5:47:57 AM2/19/08
to
Günter Hackel <inv...@invalid.invalid> wrote:
> was passiert ist, das braucht wohl nicht diskutiert zu werden. Es sind
> aber ganz oft die "Opfer" selbst, die eine Attacke auslösen weil sioe
> sich komplett falsch verhalten. Oft genug haben wir erlebt, das fremde

Nein, es sind in solchen Situationen immer die Halter. Wenn ein
Hundehalter weiß, daß ein Hund erschreckte kleine Kinder attackiert,
dann muß er den Hund halt an die Leine legen oder ihm einen Beißkorb
aufsetzen. Oder ihn rechtzeitig zurückrufen.

Ich kann ja auch nicht mit einer Pistole duch einen Park
gehen und die Leute erschrecken, und dann sagen: "Sie verhalten
sich aber völlig falsch gegenüber einem irren Selbstmordattentäter".

/ralph
--
Rettet die Wale und stürzt das System, und trennt euren Müll,
denn viel Mist ist nicht schön!"
Gustav, "Rettet die Wale"

Jochen Kriegerowski

unread,
Feb 19, 2008, 5:50:58 AM2/19/08
to
"Wolfgang Krietsch" <wkri...@gmx.de> schrieb

> Und wenn ein Hund Deinen kleinen *abschleckt* kann man nach
> menschlichem Ermessen von einer Bedrohung *überzeugt* sein?

Schon das Umschmeißen ist schon deutlich mehr als nur eine
Bedrohung.

> Mir tu halt
> nur der Hund leid, der nun wirklich nichts dafür kann und nichts
> "böses" im Sinn hatte, aber die Schweruzen erleiden muss, die sein
> Halterverdient hätte :-(

Tja. Vielleicht als Hundehalter *vorher* nachdenken?
Es gibt viele Menschen die wollen von fremden Hunden weder be-
grüßt, noch angesprungen, noch umgeschmissen, noch beschlabbert,
noch verfolgt oder bespielt werden. Aber das ist vielen Hundehaltern
offenbar nur schwer begreiflich zu machen. Abstand bitte!

Gruß
Jochen

Peter Bruells

unread,
Feb 19, 2008, 6:09:14 AM2/19/08
to
Ralph Aichinger <ra...@pangea.at> writes:

> Günter Hackel <inv...@invalid.invalid> wrote:
>> was passiert ist, das braucht wohl nicht diskutiert zu werden. Es sind
>> aber ganz oft die "Opfer" selbst, die eine Attacke auslösen weil sioe
>> sich komplett falsch verhalten. Oft genug haben wir erlebt, das fremde
>
> Nein, es sind in solchen Situationen immer die Halter. Wenn ein
> Hundehalter weiß, daß ein Hund erschreckte kleine Kinder attackiert,
> dann muß er den Hund halt an die Leine legen oder ihm einen Beißkorb
> aufsetzen. Oder ihn rechtzeitig zurückrufen.

Hast Du gelesen was er geschrieben hatte? Wie soll man einen Hund
zurückrufen, wenn es ein Mensch auf ihn zugeht und ihn ohne Erlaubnis
anfaßt?

> Ich kann ja auch nicht mit einer Pistole duch einen Park gehen und
> die Leute erschrecken, und dann sagen: "Sie verhalten sich aber
> völlig falsch gegenüber einem irren Selbstmordattentäter".

Dunkel ist Deine Worte Sinn.

Katharina Mayer

unread,
Feb 19, 2008, 6:20:42 AM2/19/08
to
"Jochen Kriegerowski" <join...@smtp.ru> wrote:

>"Katharina Mayer" <ka_m...@gmx.de> schrieb

>> Die Situation wird also in der Regel so sein, dass der Hund wirklich


>> "nur spielen" will
>
>Das mag wohl so sein, aber bekanntlich bestätigen Ausnahmen die
>Regel. Und im Zweifel (Zweifel besteht immer) wäre ich in einer
>solchen Situation ohne wenn und aber auf Seiten des Kindes. Das
>mag im Einzelfall bedauerlich für den Hund sein, aber wenn ein
>Hundehalter nicht jederzeit in der Lage ist, sein Tier zu beherrschen
>hält sich mein Bedauern doch in sehr engen Grenzen.

Ich hoffe doch, dass man meinen Ausführungen entnehmen konnte, dass es
mir auch um den Schutz des Kindes geht.

>> Oder Du triffst nicht richtig und er reagiert gleich mit einem
>> Gegenangriff auf das Kind
>
>Deshalb habe ich auch kein Pfefferspray, sondern hoffentlich genug
>Kaltblütigkeit und Kraft.

Es ging ja gerade um Pfefferspray.

Katharina

Katharina Mayer

unread,
Feb 19, 2008, 6:23:04 AM2/19/08
to
Wolfgang Krietsch <wkri...@gmx.de> wrote:

Darum habe ich es ja so ausführlich beschrieben - damit sich auch
Hundelaien ein realistischeres Bild von solchen Situationen machen
können. Und dass eine Überreaktion das Kind vielleicht erst in eine
Gefahr bringt, in der es vorher gar nicht war.

Katharina

Katharina Mayer

unread,
Feb 19, 2008, 6:26:44 AM2/19/08
to
Ralph Aichinger <ra...@pangea.at> wrote:

>Günter Hackel <inv...@invalid.invalid> wrote:
>> was passiert ist, das braucht wohl nicht diskutiert zu werden. Es sind
>> aber ganz oft die "Opfer" selbst, die eine Attacke auslösen weil sioe
>> sich komplett falsch verhalten. Oft genug haben wir erlebt, das fremde
>
>Nein, es sind in solchen Situationen immer die Halter. Wenn ein
>Hundehalter weiß, daß ein Hund erschreckte kleine Kinder attackiert,
>dann muß er den Hund halt an die Leine legen oder ihm einen Beißkorb
>aufsetzen. Oder ihn rechtzeitig zurückrufen.
>
>Ich kann ja auch nicht mit einer Pistole duch einen Park
>gehen und die Leute erschrecken, und dann sagen: "Sie verhalten
>sich aber völlig falsch gegenüber einem irren Selbstmordattentäter".

Dein Vergleich hinkt.
Passender wäre:
Es gibt eine minimale Wahrscheinlichkeit, dass der Mann, der sich
gerade meinem Kind nähert, ein irrer Selbstmordattentäter ist und
gleich seine Bombe hochgehen lässt. Dennoch zücke ich nicht gleich
meine Pistole und ballere los, wenn sich irgendjemand meinem Kind
nähert und ihm über das Haar streicht, sondern fordere ihn in
passendem Tonfall auf, von meinem Kind die Finger zu lassen.

Katharina

Jochen Kriegerowski

unread,
Feb 19, 2008, 6:29:36 AM2/19/08
to
"Katharina Mayer" <ka_m...@gmx.de> schrieb

> Ich hoffe doch, dass man meinen Ausführungen entnehmen konnte,
> dass es mir auch um den Schutz des Kindes geht.

Man konnte.

Nur verlangst du, glaube ich, viel zu viel von (im Zweifel nicht Hunde-
erfahrenen) Mitmenschen.
Hunde müssen Kleinkindkompatibel sein, dürfen sie nicht begüßen
und umschmeißen wollen. Fremde Menschen egal welchen Alters
haben für Hunde *absolut* tabu zu sein. Dafür hat der Hundehalter
zu sorgen. Sonst haben sie im öffentlichen Raum nichts verloren.
Dann braucht man weder Pfefferspray noch sonstige Abwehrgeräte.

Gruß
Jochen

Ralph Aichinger

unread,
Feb 19, 2008, 6:51:06 AM2/19/08
to
Peter Bruells <use...@rogue.de> wrote:
> > Nein, es sind in solchen Situationen immer die Halter. Wenn ein
> > Hundehalter weiß, daß ein Hund erschreckte kleine Kinder attackiert,
> > dann muß er den Hund halt an die Leine legen oder ihm einen Beißkorb
> > aufsetzen. Oder ihn rechtzeitig zurückrufen.
>
> Hast Du gelesen was er geschrieben hatte? Wie soll man einen Hund
> zurückrufen, wenn es ein Mensch auf ihn zugeht und ihn ohne Erlaubnis
> anfaßt?

Das ist natürlich was anderes. Ich glaube aber, es ist eher selten,
daß jemand der Angst vor Hunden hat diese von sich aus angreift.

Ich habe das Erlebnis gemeint, das jemand anderer im Thread geschildert
hat, bei dem ein Kind von einem Hund angesprungen und umgeworfen
wurde (ob jetzt zum Spielen oder als echte Bedrohung). Wenn
Hundehalter sowas bewußt zulassen, dann sollte das IMHO strafbar sein.

Katharina Mayer

unread,
Feb 19, 2008, 6:55:54 AM2/19/08
to
"Jochen Kriegerowski" <join...@smtp.ru> wrote:

>"Katharina Mayer" <ka_m...@gmx.de> schrieb
>
>> Ich hoffe doch, dass man meinen Ausführungen entnehmen konnte,
>> dass es mir auch um den Schutz des Kindes geht.
>
>Man konnte.

Gut.

>Nur verlangst du, glaube ich, viel zu viel von (im Zweifel nicht Hunde-
>erfahrenen) Mitmenschen.

Ich versuche, zu erklären, warum die Anwendung von Waffen nicht
weiterhilft.

>Hunde müssen Kleinkindkompatibel sein, dürfen sie nicht begüßen
>und umschmeißen wollen. Fremde Menschen egal welchen Alters
>haben für Hunde *absolut* tabu zu sein. Dafür hat der Hundehalter
>zu sorgen. Sonst haben sie im öffentlichen Raum nichts verloren.

ACK.
Aber das Leben ist eben nicht immer so.
Ich finde auch, dass Kinder hundekompatibel erzogen werden müssten, so
dass sie nicht mit erhobenen Armen kreischend auf sie zulaufen, um
ihnen auf dem Kopf herumzupatschen. Außerdem finde ich, dass mir
Kinder an Halloween keine faulen Eier an die Scheiben schmeißen
dürfen. Oder Tage vor und Wochen nach Silvester herumböllern. Es gibt
vieles im Leben, was mir nicht gefällt, trotzdem renne ich nicht
bewaffnet durch die Gegend.

>Dann braucht man weder Pfefferspray noch sonstige Abwehrgeräte.

Braucht man auch so nicht.
Mehr Waffen erzeugen mehr Unfälle und mehr Verletzungen. Siehe USA.

Katharina

Katharina Mayer

unread,
Feb 19, 2008, 6:57:57 AM2/19/08
to
Katharina Mayer <ka_m...@gmx.de> wrote:

>Ich finde auch, dass Kinder hundekompatibel erzogen werden müssten, so
>dass sie nicht mit erhobenen Armen kreischend auf sie zulaufen, um
>ihnen auf dem Kopf herumzupatschen. Außerdem finde ich, dass mir
>Kinder an Halloween keine faulen Eier an die Scheiben schmeißen
>dürfen. Oder Tage vor und Wochen nach Silvester herumböllern.

Disclaimer: Ich mag Kinder trotzdem, jedenfalls die meisten ;o)

Katharina

Christoph Gartmann

unread,
Feb 19, 2008, 7:05:36 AM2/19/08
to
In article <3bclr3l06kcp3ckgc...@4ax.com>, Wolfgang Krietsch <wkri...@gmx.de> writes:
>Mir tu halt nur der Hund leid, der nun wirklich nichts dafür kann und nichts
>"böses" im Sinn hatte, aber die Schweruzen erleiden muss, die sein
>Halterverdient hätte :-(

Mein Sohn schrie aus Leibeskraeften! Mich interessiert hier herzlich wenig, wie
es einem ungezogenen Hund und dessen noch viel ungezogener Halterin geht. Die
Situation war schlicht unertraeglich.

Der Hund kam von weitem angerannt, es war also keineswegs so, dass mein Sohn
zu ihm hinlief oder ihn gar streicheln wollte. Die Halterin war noch weit
entfernt und anstatt den Hund zurueckzurufen kam "der will nur spielen"! Da
hatte ich aber schon abgedrueckt (war eine Pistole, kein Spray).

Jochen Kriegerowski

unread,
Feb 19, 2008, 7:00:55 AM2/19/08
to
"Ralph Aichinger" <ra...@pangea.at> schrieb

> Ich habe das Erlebnis gemeint, das jemand anderer im Thread geschildert
> hat, bei dem ein Kind von einem Hund angesprungen und umgeworfen
> wurde (ob jetzt zum Spielen oder als echte Bedrohung). Wenn
> Hundehalter sowas bewußt zulassen, dann sollte das IMHO strafbar sein.

Wenn jemand (bzw. dessen Hund) ein Kind umwirft ist das Körperverletzung.
Ob vorsätzlich oder fahrlässig ist dann nur noch für das Strafmaß relevant.

Gruß
Jochen

Jochen Kriegerowski

unread,
Feb 19, 2008, 7:14:41 AM2/19/08
to
"Katharina Mayer" <ka_m...@gmx.de> schrieb

> Disclaimer: Ich mag Kinder trotzdem, jedenfalls die meisten ;o)

Das beruhigt mich dann doch etwas ;-)

Im Grunde scheint es zwischen uns ohnehin kaum Meinungsver-
schiedenheiten bei diesem Thema zu geben
...nur dass Kinder bei mir vielleicht etwas mehr 'Narrenfreiheit'
haben - ich erlaube mir den Luxus in deinem obigen Satz "die
meisten" durch "praktisch alle" zu ersetzen <g>
Faule Eier hatte ich allerdings noch nicht an meinem Fenster,
vielleicht erklärt das meine *noch* positivere Haltung.

Disclaimer: Es gibt sogar 2 oder 3 Hunde die mir sympatisch
sind!

Gruß
Jochen

Wolfgang Krietsch

unread,
Feb 19, 2008, 7:32:58 AM2/19/08
to

Naja, wenigstens habe ich Mozart noch live gesehen ;)


Grüße

woffi

Frank Hucklenbroich

unread,
Feb 19, 2008, 7:35:29 AM2/19/08
to
Am Tue, 19 Feb 2008 12:05:36 +0000 (UTC) schrieb Christoph Gartmann:

> In article <3bclr3l06kcp3ckgc...@4ax.com>, Wolfgang Krietsch <wkri...@gmx.de> writes:
>>Mir tu halt nur der Hund leid, der nun wirklich nichts dafür kann und nichts
>>"böses" im Sinn hatte, aber die Schweruzen erleiden muss, die sein
>>Halterverdient hätte :-(
>
> Mein Sohn schrie aus Leibeskraeften! Mich interessiert hier herzlich wenig, wie
> es einem ungezogenen Hund und dessen noch viel ungezogener Halterin geht. Die
> Situation war schlicht unertraeglich.
>
> Der Hund kam von weitem angerannt, es war also keineswegs so, dass mein Sohn
> zu ihm hinlief oder ihn gar streicheln wollte. Die Halterin war noch weit
> entfernt und anstatt den Hund zurueckzurufen kam "der will nur spielen"! Da
> hatte ich aber schon abgedrueckt (war eine Pistole, kein Spray).

In der Situation absolut verständlich, wie ich finde. Eben weil man nicht
einschätzen kann, ob der Hund wirklich nur "spielen" will und ob aus dem
Spiel nicht doch Ernst wird, wenn das Kind z.B. versucht den Hund
abzuwehren. Man kann von einem verängstigten Kind nun wirklich nicht
erwarten, in der Situation cool zu bleiben - das schaffen selbst viele
Erwachsene nicht.
Die Gefahr, gebissen zu werden, war daher imho sehr real - auch wenn der
Hund es anfangs nicht angreifen wollte, ist zumindest durch die mögliche
Reaktion des Kindes (um sich schlagen, etc.) ein Szenario denkbar, bei der
das Kind von dem Hund schwer verletzt wird. Ein Schlag vom Kind ins Gesicht
des Hundes, ein Biß zurück - das geht schneller, als man als Elternteil
dazwischen gehen kann. Zumindest bei einem recht großen Hund wie einem DSH.

Ich kann mich auch an einige Situationen erinnern, als mein Sohn noch im
Kleinkindalter war und Hunde im Park mit ihm "spielen" wollten (=auf ihn
zurannten, ihn beschnuppern wollten, etc.) - das waren dann aber meistens
etwas kleinere, oft auch junge Hunde und ich konnte dann dazwischen gehen
(habe zur Not den Hund am Halsband festgehalten oder sonstwie "beschäftigt"
- zum Glück habe ich keine Angst vor Hunden, höchstens Respekt).

Bei der von Dir geschilderten Situation Schäferhund gegen Kleinkind am
Boden halte ich die gewählte Methode (Gaspistole) hingegen für absolut
legitim und angebracht. Obwohl eigentlich die Halterin ein paar hinter die
Löffel verdient hätte und nicht der Hund, der es nicht besser weiß. Anzeige
wegen Körperverletzung (umschmeißen des Kindes ist eine) und evtl. Meldung
ans Ordnungsamt (Leinenzwang/Maulkorb) würde ich zudem für angebracht
halten, schon, um der Hundehalterin einen Schuß vor den Bug zu geben, da
sie offensichtlich mit ihrem Tier überfordert ist.

Grüße,

Frank

Wolfgang Krietsch

unread,
Feb 19, 2008, 7:39:28 AM2/19/08
to
On Tue, 19 Feb 2008 11:51:06 +0000 (UTC), Ralph Aichinger
<ra...@pangea.at> wrote:

>
>Das ist natürlich was anderes. Ich glaube aber, es ist eher selten,
>daß jemand der Angst vor Hunden hat diese von sich aus angreift.

Jemand der Angst vor Hunde hat tut das wohl nicht. Aber das Kinder auf
einen Hund zulaufen und ungefragt die Hände nach dem ausstrecken,
erlebt man leider immer noch ziemlich häufig - auch, wenn deren Eltern
gleich daneben stehen.

Und das man dann von den Eltern blöd angemacht wird wenn man dem Kind
verbietet, den Hund anzugrabschen oder - Gott behüte - der Hund es
wagt, das Kind anzubellen oder zu knurren, ist auch keine Seltenheit.

Andererseits sieht man auch oft die blanke Panik in den Augen der
Eltern, wenn die ihre Kinder hektisch vor angeleinten, seelenruhig
dahertrapsenden größeren Hunden wegzerren; immer sehr nett zu
beobachten, wenn ich mal mit einer Freundin und deren Dobermann durch
die Stadt laufe.

Das solche Kinder kein normales Verhältnis zu Hunden vermittelt
bekommen dürfte auch klar sein.


Grüße

woffi

Wolfgang Krietsch

unread,
Feb 19, 2008, 7:42:04 AM2/19/08
to
On Tue, 19 Feb 2008 11:50:58 +0100, "Jochen Kriegerowski"
<join...@smtp.ru> wrote:

>Tja. Vielleicht als Hundehalter *vorher* nachdenken?
>Es gibt viele Menschen die wollen von fremden Hunden weder be-
>grüßt, noch angesprungen, noch umgeschmissen, noch beschlabbert,
>noch verfolgt oder bespielt werden. Aber das ist vielen Hundehaltern
>offenbar nur schwer begreiflich zu machen. Abstand bitte!

Das ist doch genau das, was ich schrieb: weil der Hundehalter ein
Idiot ist, muss der Hund leiden.

Es sollte in siner solchen Sitation legal sein, dem Hundehalter eine
kräftige Ohrfeige zu verpassen - das würde viele derartige Probleme
lösen ;)


Grüße

woffi

Steffen H1

unread,
Feb 19, 2008, 8:09:28 AM2/19/08
to
Christoph Gartmann wrote:
> In article <3bclr3l06kcp3ckgc...@4ax.com>, Wolfgang Krietsch <wkri...@gmx.de> writes:
>>Mir tu halt nur der Hund leid, der nun wirklich nichts dafür kann und nichts
>>"böses" im Sinn hatte, aber die Schweruzen erleiden muss, die sein
>>Halterverdient hätte :-(
>
> Mein Sohn schrie aus Leibeskraeften! Mich interessiert hier herzlich wenig, wie
> es einem ungezogenen Hund und dessen noch viel ungezogener Halterin geht. Die
> Situation war schlicht unertraeglich.
>
> Der Hund kam von weitem angerannt, es war also keineswegs so, dass mein Sohn
> zu ihm hinlief oder ihn gar streicheln wollte. Die Halterin war noch weit
> entfernt und anstatt den Hund zurueckzurufen kam "der will nur spielen"! Da
> hatte ich aber schon abgedrueckt (war eine Pistole, kein Spray).

na toll!
wen das nächste mal ein kind gebissen wird von diesem hund trägst du
einen teil der schuld!
(wenn diese story überhaupt stimmt)
was du gemacht hast ist das du aus deinem kind eine gefahr gemacht hast
(für den hund), hast ihn also auf kinder abgerichtet.
( das das heute ein verstoßgegen das waffengesetz ist, pistole, steht
auf einem ganz anderen Blatt)


Grüße aus der Eifel
Steffen

Katharina Mayer

unread,
Feb 19, 2008, 8:16:33 AM2/19/08
to
"Jochen Kriegerowski" <join...@smtp.ru> wrote:

>Disclaimer: Es gibt sogar 2 oder 3 Hunde die mir sympatisch
>sind!

:o)

Katharina

Katharina Mayer

unread,
Feb 19, 2008, 8:18:04 AM2/19/08
to
Wolfgang Krietsch <wkri...@gmx.de> wrote:

>Es sollte in siner solchen Sitation legal sein, dem Hundehalter eine
>kräftige Ohrfeige zu verpassen - das würde viele derartige Probleme
>lösen ;)

auja ;o)

Katharina

Waldek, Achim

unread,
Feb 19, 2008, 11:10:05 AM2/19/08
to
Katharina Mayer schrieb:
> gart...@nonsense.immunbio.mpg.de (Christoph Gartmann) wrote:
>
>> In article <fpcctq$n3g$02$1...@news.t-online.com>, Steffen H1 <nospam_an...@cityweb.de> writes:


>>> allerdings
>>> handelst du dir evtl. eine anzeige wegen tierquälerei ein wenn kein
>>> triftiger grund für den einsatz vorliegt, es muss eine echte bedrohung
>>> vorliegen und keine vermeintliche.

Unsinn- aber das schrub auch Christoph. Erstens genießen tiere nicht
denselben Schutz wie Menschen. Alleine deshalb wird niemand verurteilt,
wenn so ein Hund ein Kind "anfällt" und man zum Pfferspray greift.
Zweitens gilt die Notwehr schon dann, wenn wenn der "Täter" davon
überzeugt ist, dass es sich um eine Notsituation handelte- ein Umstand,
der im Zweifel nicht so ganz einfach zu bewerten ist...

>> Nun, ich musste so ein Teil mal zum Einsatz bringen, als ein Schaeferhund an
>> meinem 2-jaehrigen Sohnemann hochsprang, der ruecklings hinfiel und Bello ihn
>> abgeleckt hat. Die Halterin: "Der macht nix, der will bloss spielen"...

>> Es genuegt uebrigens, wenn man von einer Bedrohung selber ueberzeugt ist und
>> nach menschlichem Ermessen von ihr ueberzeugt sein kann, um zur Notwehr zu
>> greifen, selbst wenn die Bedrohung objektiv nur vermeintlich ist.
>

> Super. Jetzt hasst der Hund wahrscheinlich Kinder, zumindest Deinen
> Sohn, und ist damit eine echte Gefahr geworden, und Dein Sohn hat
> Angst vor Hunden bekommen, falls er das nicht vorher schon hatte, was
> ebenfalls zukünftige Hundebegegnungen potenziell gefährlicher macht.

Moment- Teil 1 mag ja stimmen- Teil 2 mit Sicherheit nicht. Wenn
überhaupt, dann hat Sohnemann Angst weil die Besitzerin nicht ihre Töle
im Griff hatte.
> Ich finde es auch blöd, wenn Hunde so etwas machen dürfen, und mein
> Hund darf selbstverständlich auch niemanden belästigen, aber wenn man
> einen belästigenden Hund abwehren will, sollte man - schon auch im
> eigenen Interesse - möglichst deeskalierend handeln.

Nack. Das wäre wünschenswert, aber ich erwarte einfach, dass der
belästiger reagiert und nicht das belästigungsopfer. Ganz einfache
Kiste. Eigentlich wäre ich dafür, dass *jeder*, der einen Hund halten
will, nachweist, dass das Vieh ausgebildet wurde. das geht nämlich. Auf
meiner Joggingstrecke begegne ich sehr oft den Damen vom Hundeverein und
ausnahmslos alle haben ihren Hund im Griff. Vom Kampfdoberdackel (sorry
woffi) bis hin zu ausgewachsenen Großhunden, wie schäferhund, Setter etc.
Alle Frauchen haben die Umgebung im Blick, während sie klönen- komme ich
an genügt ein leises Wort und alle hunde sitzen beim besitzer und rühren
sich nicht von der Stelle. Vorbildlich- genau so sollten die Gesetze und
Auflagen sein, damit man friedlich als hundebesitzer und
Nichthundebesitzer friedlich koexistieren kann.

Achim

Katharina Mayer

unread,
Feb 19, 2008, 11:13:45 AM2/19/08
to
"Waldek, Achim" <use...@turnbeutel-vergesser.com> wrote:

>Nack. Das wäre wünschenswert, aber ich erwarte einfach, dass der
>belästiger reagiert und nicht das belästigungsopfer. Ganz einfache
>Kiste.

Dazu habe ich ja jetzt genug geschrieben...

>Eigentlich wäre ich dafür, dass *jeder*, der einen Hund halten
>will, nachweist, dass das Vieh ausgebildet wurde. das geht nämlich. Auf
>meiner Joggingstrecke begegne ich sehr oft den Damen vom Hundeverein und
>ausnahmslos alle haben ihren Hund im Griff. Vom Kampfdoberdackel (sorry
>woffi) bis hin zu ausgewachsenen Großhunden, wie schäferhund, Setter etc.
>Alle Frauchen haben die Umgebung im Blick, während sie klönen- komme ich
>an genügt ein leises Wort und alle hunde sitzen beim besitzer und rühren
>sich nicht von der Stelle. Vorbildlich- genau so sollten die Gesetze und
>Auflagen sein, damit man friedlich als hundebesitzer und
>Nichthundebesitzer friedlich koexistieren kann.

Und das kann ich alles unterschreiben.

Katharina

Günter Hackel

unread,
Feb 19, 2008, 11:24:59 AM2/19/08
to
Wolfgang Krietsch schrieb:
> On Mon, 18 Feb 2008 22:44:46 +0100, Günter Hackel
> <inv...@invalid.invalid> wrote:
>
>>Walky-Talkys und die 6-Transistor Taschenradios vom Japanshop
>>(Trockenrasierer-Zentrale hießen die früher) hatten nur Mittelwelle. Mit
>>den Spiraldingern und dem Rückspiegel war mein Taschengeld-Kontingent
>>auch schon etwas belastet. Das muss so etwa 1960 gewesen sein
>
> Meine Güte, bist Du alt. Du warst bestimmt traurig als die Dinosaurier
> gestorben sind, oder? ;))

Ich? DIE waren traurig, als sie gehen mussten!
gh

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