meine Eltern ärgern sich zur Zeit mal wieder über ihren Dampfentsafter.
Der alte Topf:
ist ein Kreck Multitopf, Durchmesser 28cm, Gesamtinhalt 15l. Der Saft
wird durch ein Rohr abgezapft, das oben aus dem Deckel ragt. Es muß
innen also ein leichter Überdruck herrschen. 1990 schnitt er bei der
Stiftung Warentest mit 'gut' ab (von zwei mal 'gut', fünf mal
'befriedigend').
Die Probleme:
Das Hauptproblem ist, daß der Deckel oft nicht richtig schließt. Das
Einsetzen des Zapfrohres ist auch ein wenig fehleranfällig. Das Ventil
mußte schon einige Male ausgebaut werden. Außerdem ist der Topf nicht
für Induktionsherde geeignet.
Der neue Topf:
- Sollte induktionsgeeignet sein.
- zuverlässig, dauerhaft, auch Ersatzteile langfristig zu bekommen
- leicht auseinanderzunehmen / zusammenzusetzen / zu reinigen
- vielseitig, auch als normaler Kochtopf (evtl. mit Möglichkeit, mit
leichtem Überdruck zu kochen?)
- nett wäre eine Möglichkeit, Temperatur und Druck ablesen zu können
- vielleicht eine Literskala innen
Ich fürchte, der ideale Topf findet sich nicht bei den Haushaltswaren,
sondern im Gewerbe- oder Industriebedarf (Verfahrenstechnik). ;-)
Leider wird er dort unbezahlbar sein...
Habt Ihr irgendwelche Erfahrungen, Empfehlungen oder Geheimtips?
Danke,
Robert
x-post&f'up2 de.rec.mampf
Hallo
das ist doch kein Problem. Die Dampfentsaftertöpfe mit Auslaß am Boden
sind seit vielen Jahrzehnten bewährt: Kein Ventil, kein Verschleiß!
Nebenbei lassen sich diese Töpfe auch zum Einkochen von Konserven
benutzen. Handelsüblich sind 2 Varianten, die eine ohne eigene Heizung,
die andere mit eigener Heizung und dann, ja nach Ausstattung nur mit
einem mehr oder weniger aufwendigem Thermostat und/oder einer Schaltuhr.
Der Topf und das Zubehör sollte unbedingt emaiiliert sein damit Säfte
nicht mit blankem Metall, wohlmöglich sogar Alu in Kontakt kommen.
(Oxidation des Saftes, Lösung von Metallen in sauren Säften usw.)
Nicht alle Obstsorten eignen sich zum Dampfentsaften, Birnen, Äpfel,
Zwetschgen z.B. Diese Säfte enthalten zuviel Pektin, werden zähflüssig
und schmecken einfach scheußlich. Sowas läßt man sich besser pressen und
füllt sie dann nach einem Erhitzen auf ca 85°C in heiß ausgespülte
Flaschen ab (alte Saftflaschen mit Twist-Off eignen sich hervorragend)
Gruß Lutz
--
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Aja. Das kommt sicher auf den persönlichen Geschmack an. Meine
dampfentsafteten Apfelsäfte sind jedenfalls heiss begehrt ;-)
Allerdings stelle ich den Geschmack auch nachträglich mit etwas
Zitronensaft und Zucker ein. Dampfentsaften zerstört natürlich im
Gegensatz zu kaltpressen Inhaltsstoffe und ändert den Geschmack, aber
wer sagt denn, dass das negativ sein muss? ;-)
Ansonsten wird hier dampfentsaftet: Rhabarber, rote Johannisbeeren,
Äpfel und Holunderbeeren, wenn man denn zum Sammeln kommt. Zitronensaft
kommt eigentlich immer als Zusatz dazu, Zucker auch (ich bestreue die
Früchte nicht vorher mit Zucker, wie empfohlen, damit ich den Geschmack
je nach Ergebnis einstellen kann).
Carmen,
die heute weiteren Apfelsaft entsaften wird für scharfes Apfelgelee
PS: Follow-ups hierzu gehen nach de.rec.mampf, da das meiner Meinung
nach die geeigneteste Gruppe ist und man cross-posts vermeiden soll
--
Carmen Bartels elfgar@ATP, elfgar@Xyllomer
ca...@squirrel.han.de caba@irc
Robert
Robert Gummi schrieb am Sat, 06 Oct 2001 00:25:58 +0200:
snip
>Der neue Topf:
>- Sollte induktionsgeeignet sein.
>- zuverlässig, dauerhaft, auch Ersatzteile langfristig zu bekommen
>- leicht auseinanderzunehmen / zusammenzusetzen / zu reinigen
>- vielseitig, auch als normaler Kochtopf (evtl. mit Möglichkeit, mit
>leichtem Überdruck zu kochen?)
>- nett wäre eine Möglichkeit, Temperatur und Druck ablesen zu können
>- vielleicht eine Literskala innen
Neumodischer Krimskrams!
Unser Topf stammt noch aus der Nachkriegszeit
Außentopf ca. 5 l
Innenstellage für nachfolgend beschriebenen Topf
Innentopf um den Saft aufzufangen
2. gelochter Innentopf für die Früchte
Deckel und Spannvorrichtung
das tut`s.
Da braucht man keine Ersatzteile, alles supereinfach und der Gelee,
den meine allerliebste Ehefrau aus den gewonnenen Säften macht,
einfach köstlich :-)).
>Ich fürchte, der ideale Topf findet sich nicht bei den Haushaltswaren,
>sondern im Gewerbe- oder Industriebedarf (Verfahrenstechnik). ;-)
>Leider wird er dort unbezahlbar sein...
Und ich fürchte, dass du so etwas wie unseren Topf nur noch in Bayern
bekommst, aber weder mit der Größe noch mit der mit der Technik
zufrieden sein wirst ;-).
>
>Habt Ihr irgendwelche Erfahrungen, Empfehlungen oder Geheimtips?
>
>
>Danke,
>Robert
>
>
>x-post&f'up2 de.rec.mampf
Grüße aus dem südlichen Münsterland
Horst
--
FAQ de.rec.garten:
http://home.t-online.de/home/r.gutzki/
Nebenbei: Nach meiner Erfahrung verhalten sich die Kochkünste umgekehrt
proportional zum Preis der Kücheneinrichtung.
Gruß
Oma Beate
"Horst Hollensteiner" <horst.hol...@planet-interkom.de> schrieb im
Newsbeitrag news:bsj0st8djkos9d02g...@4ax.com...
> Hallo Robert,
>
> Robert Gummi schrieb am Sat, 06 Oct 2001 00:25:58 +0200:
>
> snip
>
> >Der neue Topf:
> >- Sollte induktionsgeeignet sein.
> >- zuverlässig, dauerhaft, auch Ersatzteile langfristig zu bekommen
> >- leicht auseinanderzunehmen / zusammenzusetzen / zu reinigen
> >- vielseitig, auch als normaler Kochtopf (evtl. mit Möglichkeit, mit
> >leichtem Überdruck zu kochen?)
> >- nett wäre eine Möglichkeit, Temperatur und Druck ablesen zu können
> >- vielleicht eine Literskala innen
>
> Neumodischer Krimskrams!
>
> Unser Topf stammt noch aus der Nachkriegszeit
> Außentopf ca. 5 l
> Innenstellage für nachfolgend beschriebenen Topf
> Innentopf um den Saft aufzufangen
> 2. gelochter Innentopf für die Früchte
> Deckel und Spannvorrichtung
>
> das tut`s.
>
> Und ich fürchte, dass du so etwas wie unseren Topf nur noch in Bayern
Es gibt bei uns im Raifeisen Lagerhaus so Gummidinger, die stülpt man über
eine Weinflasche oder dergl. Saugt sich durch das Vacuum fest, und sollte
wirklich was schiefgehen, fliegen sie einfach runter. Korkstoppeln tun das
auch.
Liebe Grüsse, Monika
Hallo
solche Unfälle (Glasbruch) sind uns in den letzten 30 Gartenjahren nie
vorgekommen. Und das mal eine Saftflasche dann doch nicht dicht war,
sowas passierte von 100 Flaschen mal bei einer oder 2. Mit
Gummistöpseln, wie sie meine Großmutter verwendete, hatten wir sehr
viele Ausfälle und richtiges verkorken war uns zu umständlich. So hat
wohl jeder seine eingenen Erfahrungen.
>meine Eltern ärgern sich zur Zeit mal wieder über ihren Dampfentsafter.
Wir sind auch Eltern und ärgern uns auch über denselben Topf.
>
>Der alte Topf:
>ist ein Kreck Multitopf, Durchmesser 28cm, Gesamtinhalt 15l. Der Saft
>wird durch ein Rohr abgezapft, das oben aus dem Deckel ragt. Es muß
>innen also ein leichter Überdruck herrschen. >
>Die Probleme:
>Das Hauptproblem ist, daß der Deckel oft nicht richtig schließt.
Genau dieses Problem haben wir auch. Sowohl Topf wie Deckel und
Dichtung sehen absolut tadellos aus, trotzdem zischt und tropft es an
verschiedenen Stellen heraus. Diese Undichtheit begann bereits in der
zweiten Saftsaison und wird - langsam, aber doch - ärger.
Eine diesbezügliche Mail an Kreck wurde nicht beantwortet.
Heinz
ich habe auch keinen Dampfkochtopf. Ich habe mal gelesen, daß der Überdruck
nicht von allen Vitaminen vertragen wird. Viele Vitalstoffe sind auch noch
nicht erforscht. Da die Menschen seit mindestens 500.000 Jahren das Feuer
kennen (ab wann das Kochen weiß ich nicht), sind wir schon seit einiger Zeit
an gekochte Nahrung angepaßt. Ich sehe keine Notwendigkeit auszutesten, wie
uns die hochdruckgekochte Nahrung bekommt. Ich tue meine Kartoffeln einfach
rechtzeitig in den Topf.
Der ganze neumodische Klimbim ist doch nur ein Angriff auf unsere
Geldbeutel, zur Lebensqualität trägt er nicht bei. Also Leute, leiht Euch am
besten bei einer Oma oder älteren Nachbarin so ein Ding aus, das spart Geld
und ist kommunikativ.
Viele Grüße
Oma Beate
"Ilse Reithofer" <ilse.re...@netway.at> schrieb im Newsbeitrag
news:9qfl8p$fqj$1...@news.netway.at...
> > Allerdings kamen wir nicht auf die Idee, DampfKOCHTOPF und
> DampfENTSAFTER miteinander zu kombinieren. Aber von Kelomat, glaube ich
> gehört zu haben, gibt es so ein Kombinationsding> Ilse Reithofer
> w...@telering.at
> http://members.telering.at/wir
>
>
Abgesehen davon, daß Menschen vielleicht seit 5000.000 Jahren kennen,
aber noch nicht so lange selbst erzeugen können: Kochst Du auch über
offenem Feuer? So neumodischer Klinbim wie ein elektrischer Herd,
daran kann sich doch der menschliche Körper nach den paar Jahren, die
es elektrischen Strom gibt, noch gar nicht angepaßt haben - ist das
nicht viel zu gefährlich?
Gruß,
Eddie
> ich habe auch keinen Dampfkochtopf. Ich habe mal gelesen, daß der
> Überdruck nicht von allen Vitaminen vertragen wird.
Also was an Vitaminen den "Garibaldi" nicht überlebt, das stirbt auch beim
herkömmlichen Kochen. Im Normalfall enthält das Kochgut beim Dampfgaren
sogar mehr Vitamine, weil die Garzeiten wesentlich kürzer sind.
> Der ganze neumodische Klimbim ist doch nur ein Angriff auf unsere
> Geldbeutel, zur Lebensqualität trägt er nicht bei.
Lebensqualität bemisst wohl jeder anders, und was bei dem einen als
teurer Staubfänger in der Küche steht, ist für den anderen ein
unverzichtbares Utensil. Ich möchte jedenfalls nicht auf meinen
Garibaldi verzichten, Gemüse gare ich fast ausschließlich darin,
da das Zeit- und Energiesparend ist, und somit auch den Geldbeutel
entlastet.
Flups
f'up: de.rec.mamp
wer weiß??
Tip: www.learnto/post