ich habe ein wenig Sekundenkleber auf meinem Schreibtisch (Massivholzplatte
Buche) versch�ttet. Das hat sich jetzt ziemlich h��lich verschmiert und ist
ein paar Tage her......
Hat jemand eine Idee, wie ich das wieder entfernen k�nnte?
Gru�
J�rgen
Sowohl (am besten warmes) Wasser als auch Aceton sind keine sicheren
und guten Methoden, beide wirken nur quellend / anl�send - der Kleber
wird nicht aufgel�st, sondern nur besser von der Oberfl�che
abheb-/kratzbar.
Sehr gute (bzw. in meinem Fall schlechte - ich wollte nur reinigen...)
habe ich auch mit RBS 50 - Laborreiniger (einfach googeln - den Link
zu Carl-Roth verwenden) gemacht - unterkroch den CA-Kleber innerhalb
von weniger als einer halben Stunde... F�r Lackfl�chen ist der aber
auch schon sehr aggressiv.
Grusz,
Dirk
> On Mon, 21 Dec 2009 15:11:33 +0100, Dirk Geiger <sp...@dirkgeiger.de>
> wrote:
>
>>k�nnte man versuchen einen
>>(evtl. warmen) nassen Wattebausch aufzulegen und den Kleber nach ein
>>paar Stunden abzukratzen (hei�er Dampf ist auch geeignet)
>
> ??? Hast du irgendeinen Hinweis darauf, dass ausgeh�rteter
> Cyanacrylatkleber irgendwie mit Wasser aufweicht?
Falls das funktionieren sollte, tippte ich eher auf ein Aufquellen des
Holzes.
--
Space - The final frontier
>F�nde ich spannend.
>
>Cyanacrylat h�rtet doch mit Feuchtigkeit grade aus! Man kann mit
>Cyanacrylat feuchte Wunden kleben, da sollte man doch nicht vermuten,
>dass man den mit Feuchtigkeit wieder erweichen kann?
Aus dem Ged�chtnis (evtl. nicht ganz richtig...): Allgemein ist es so,
dass die Polymerisation von Acryls�ureestern durch Hydroxid-Ionen (=>
Wasser) gestartet wird. Andererseits ist es auch so, dass
(Poly-)Acryls�ureester durch Wasser hydrolysiert werden - d.h. es wird
nicht das Polymer aufgeknackt, sondern die Esterbindung.
Der meiste "normale" Sekundenkleber ist zwar kurzfristig wasserfest,
aber nicht wasserbest�ndig (eben die langsame Hydrolyse). Mit Wasser
quillt er etwas, verf�rbt sich weisslich und wird so kr�melig, dass er
sich mit etwas Gl�ck abschaben l�sst (ob das geht h�ngt von der
jeweiligen Rezeptur ab).
Grusz,
Dirk
> Falls das funktionieren sollte, tippte ich eher auf ein Aufquellen des
> Holzes.
Wenn der Kleber feuerfest sein sollte, k�nnte man das Holz unter dem
Kleber wegbrennen ;)