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Kribbeln durch Strom an Waschmaschine

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Stefanie Richter

unread,
May 3, 2001, 3:24:19 AM5/3/01
to
Hallo!

Mit wär´s selber gar nicht aufgefallen - aber meiner Schwester, die auf
unserer WaMa ihren 8 Wochen alten Sohn wickelte: An der Hautoberfläche
des Kleinen war ein gaaanz zartes Kribbeln zu süren, wie statische
Aufladung. Sie nahm das Baby hoch, und das Kribbeln war weg - es kam von
der WaMa-Verkleidung. Gaaaanz sanft, aber spürbar. Ich habe den Stecker
gezogen und der Spuk war vorbei. Kann das gefährlich werden?!
Das Gehäuse der WaMa ist aus Metall. Im ganzen Badezimmer gibt es nur
eine Steckdose, an der eine Dreier-Verteilersteckdose angeschlossen ist,
damit wir auch Saft für Föhn und Zahnbürste haben. An dieser
Verteilerdose hängt auch die WaMa.
Woran kann´s liegen? an der WaMa? An der Steckdose an sich oder an der
Verteilersteckdose?! Was sollten wir tun?!

Über sachdienliche Hinweise freut sich
Steffi R.


Rainer Koenig

unread,
May 3, 2001, 3:57:33 AM5/3/01
to
Stefanie Richter <stefanie...@universum.de> writes:


[...]

> Woran kann´s liegen? an der WaMa? An der Steckdose an sich oder an der
> Verteilersteckdose?! Was sollten wir tun?!

Waschmaschine ausstecken! Service oder Elektriker anrufen und das
überprüfen lassen. Der Kleine sollte doch die Chance haben etwas
älter zu werden...

So wie es aussieht ist das eine ältere Elektroinstallation ohne
Fehlerstromschutzschalter (FI). Bei neueren Installationen gibt's
einen FI der rausfliegt, wenn der Strom der in die WaMa fließt nicht
in der gleichen Menge auf dem Nulleiter zurückkommt (bildlich gesprochen).
Wenn also die WaMa ein Problem hat und Kriechströme Richtung Gehäuse
gehen, dann fliegt entweder der FI raus (so man einen hat) oder man
beobachtet solche Dinge wie Du sie beschrieben hast.

Das ist lebensgefährlich. Also Fachmann ran und untersuchen lassen,
auch wenn's was kosten sollte. Aber da würde ich kein Risiko eingehen.

Ebenso würde ich eine WaMa (die mehr oder weniger ein Strom-Großverbraucher
ist) nicht an eine Dreifachsteckdose anschließen. Normalerweise sollte
die WaMa einen eigenen Stromkreis haben, denn wenn Du mal gleichzeitig
die WaMa und den Fön laufen hast, dann könnte schon die normale Sicherung
fliegen (3 kW für WaMa, 1,5kW für Fön).

Hope that helps
Rainer
--
* The message above is a PERSONAL opinion, based on the author's *
* experience and knowledge. So it's NOT necessarily shared by my *
* employer or anyone else. All rights of being wrong reserved :-) *

Matthias Mueller-Reineke

unread,
May 3, 2001, 7:46:18 AM5/3/01
to
On Thu, 3 May 2001, Stefanie Richter wrote:

> Mit wär´s selber gar nicht aufgefallen - aber meiner Schwester, die auf
> unserer WaMa ihren 8 Wochen alten Sohn wickelte: An der Hautoberfläche
> des Kleinen war ein gaaanz zartes Kribbeln zu süren, wie statische
> Aufladung. Sie nahm das Baby hoch, und das Kribbeln war weg - es kam von
> der WaMa-Verkleidung. Gaaaanz sanft, aber spürbar. Ich habe den Stecker

Der Schutzleiter ist unterbrochen. Durch die Parasitären kapazitäten
bildet sich eine Spannung von ca. 120 V die wegen des hohen Widerstands
bei Berührung allerdings zusammenbricht.

> gezogen und der Spuk war vorbei. Kann das gefährlich werden?!

Ja, denn wenn jetzt durch Verarbeitungsfehler oder Verschleiß eine Phase
Verbindung zum Waschmaschinengehäuse bekommt, liegen dort 230 V an, die
bei Berührung nicht mehr zusammenbrechen!
Passiert soetwas, wenn der Schutzleiter OK ist, wird die Spannung
abgeleitet und die Sicherung löst aus.

> Das Gehäuse der WaMa ist aus Metall. Im ganzen Badezimmer gibt es nur
> eine Steckdose, an der eine Dreier-Verteilersteckdose angeschlossen ist,
> damit wir auch Saft für Föhn und Zahnbürste haben. An dieser
> Verteilerdose hängt auch die WaMa.
> Woran kann´s liegen? an der WaMa? An der Steckdose an sich oder an der
> Verteilersteckdose?! Was sollten wir tun?!

An allem.

Besorge dir mal einen Phasenprüfer (für weniger als 15 DM im Baumarkt).
Wenn du ihn benutzt, musst du mit deiner Haut das Metall am Griff berühren
(damit sich der Stromkreis schließt).

Im folgenden setze ich voraus, dass sich zwischen allen Steckdosen und
Steckern der Schutzkontakt verbindet, d. h. dass er nicht so verbogen ist,
dass deshalb schon keine Verbindung zustande kommt. Auch das könnte eine
Ursache sein.

Waschmaschine wieder an die Verteilersteckdose anschließen (aber während
dessen darauf nicht das Baby windeln).

Prüfspitze an ein blankes nicht lackiertes Teil der Waschmaschine halten -
Phasenprüfer sollte leuchten.

Prüfspitze an Schutzkontakt der Dreifachsteckdose halten - leuchtet?

Ja: Waschmaschine ist noch heil (Hura!)
Prüfspitze an Schutzkontakt der Wandsteckdose halten - leuchtet?
Ja: Schutzleiter in der Wohnungsinstallation kaputt - Hauseigentümer
muss das reparieren
Nein: Dreifachsteckdose austauschen

Nein: Dreifachsteckdose kaputt oder Waschmaschine kaputt
Waschmaschine ohne Dreifachsteckdose anschließen und Prüfspitze an
Schutzkontakt der Steckdose halten - leuchtet?

Ja: Schutzleiter in der Wohnungsinstallation kaputt - Hauseigentümer
muss das reparieren
Nein: Waschmaschine kaputt.


MfG
Matthias

Guenter Willmut

unread,
May 3, 2001, 12:15:34 PM5/3/01
to
Stefanie Richter schrieb:

>
> Hallo!
>
> Mit wär´s selber gar nicht aufgefallen - aber meiner Schwester, die auf
> unserer WaMa ihren 8 Wochen alten Sohn wickelte: An der Hautoberfläche
> des Kleinen war ein gaaanz zartes Kribbeln zu süren, wie statische
> Aufladung. Sie nahm das Baby hoch, und das Kribbeln war weg - es kam von
> der WaMa-Verkleidung. Gaaaanz sanft, aber spürbar. Ich habe den Stecker
> gezogen und der Spuk war vorbei. Kann das gefährlich werden?!


Hallo
LEBENSGEFAHR!
Sofort das betreffede Gerät vom Netz nehmen und nicht wieder
einschalten. Sofort (!!!) einen Fachman bestellen der nach der Ursache
der Geschichte sucht und den Defekt behebt. Statische Aufladungen sind
das auf keinen Fall welche, das Kribbeln ist Wechselstrom

WARNUNG: NIMM DAS NICHT AUF DIE LEICHTE SCHULTER, das Baby ist zuerst
dran!


Gruß Lutz

Gerd Schweizer

unread,
May 3, 2001, 3:38:13 PM5/3/01
to
Stefanie Richter schrieb:

>
> Hallo!
>
> Mit wär´s selber gar nicht aufgefallen - aber meiner Schwester, die auf
> unserer WaMa ihren 8 Wochen alten Sohn wickelte: An der Hautoberfläche
> des Kleinen war ein gaaanz zartes Kribbeln zu süren, wie statische
> Aufladung. Sie nahm das Baby hoch, und das Kribbeln war weg - es kam von
> der WaMa-Verkleidung. Gaaaanz sanft, aber spürbar. Ich habe den Stecker
> gezogen und der Spuk war vorbei. Kann das gefährlich werden?!
Hallo Stefanie, zur Gefahr ist Alles gesagt. Zur möglichen Ursache: Da
können im Gehäuse Flusen gemischt mit Waschmittelresten Kriechströme
ermöglichen.
--
Ciao, Gerd
Hier steht die Satelliten FAQ sowie:
Mopped, Katzen, Garten, Heimwerken usw.:
http://home.t-online.de/home/gerd.j.schweizer/

Helmut Lehr

unread,
May 4, 2001, 8:34:09 AM5/4/01
to

Guenter Willmut schrieb:

Ich will die Warnung von Fachleuten nicht in Abrede stellen, aber bei uns
kribbelte die (Miele-)Waschmaschine seit Jahren, selbst nach einer Reparatur,
und es ist noch nie etwas passiert. Haben wir etwa nur Glück gehabt?
MfG
Helmut

Guenter Willmut

unread,
May 4, 2001, 10:41:34 AM5/4/01
to
Helmut Lehr schrieb:

>
> Ich will die Warnung von Fachleuten nicht in Abrede stellen, aber bei uns
> kribbelte die (Miele-)Waschmaschine seit Jahren, selbst nach einer Reparatur,
> und es ist noch nie etwas passiert. Haben wir etwa nur Glück gehabt?
> MfG
> Helmut

Hallo
tatsächlich vielleicht Glück gehabt. Wenn ein Strom durch das Herz
fließt und dabei die Leistung von 0.25 Watt erreicht, braucht der
betreffende nie wieder waschen. Ich wundere mich tatsächlich oft, wie
leichtsinnig Laien mit Strom umgehen. Steckkdosen ohne Schutzerde sind
äußerst fahrlässig!
Gruß Lutz

Werner Holtfreter

unread,
May 6, 2001, 5:11:16 PM5/6/01
to
Helmut Lehr schrieb:

> Ich will die Warnung von Fachleuten nicht in Abrede stellen, aber bei
> uns kribbelte die (Miele-)Waschmaschine seit Jahren, selbst nach einer
> Reparatur, und es ist noch nie etwas passiert. Haben wir etwa nur
> Glück gehabt?

Hallo Helmut,

zum tödlichen Unfall müssen drei Dinge zusammenkommen:

+ der Schutzleiter ist unterbrochen, in der Maschine oder
irgendwo in der Zuleitung (bei dir definitiv der Fall)

+ das Gerät hat einen Masseschluss

+ jemand berührt gleichzeitg das Gerät und ein anderes geerdetes Teil
wie Wasserleitung oder ein intaktes Gerät mit Schutzleiter

"Kribbeln" ist ein sehr ernstes Warnsignal! Steckdose _und_ Gerät nicht
mehr benutzen, bis der Defekt lokalisiert und behoben ist!
--
Gruß Werner
Scheidungsopfer? Bürgerinitiative Familienrecht! www.bifir.de

Guenter Willmut

unread,
May 6, 2001, 5:34:44 PM5/6/01
to
Werner Holtfreter schrieb:

>
> zum tödlichen Unfall müssen drei Dinge zusammenkommen:

> + jemand berührt gleichzeitg das Gerät und ein anderes geerdetes Teil


> wie Wasserleitung oder ein intaktes Gerät mit Schutzleiter

Jaiiin, bei Wechselspannungen fließt auch ein Strom wenn man keinen
direkten Kontakt zu einem "Gegenpol" hat. (Kapazitiv) Natürlich kann man
auch davon ausgehen, daß die Schuhe nicht ausreichend sicher isolieren.
Mit Gummischuhen wird man wohl eher selten im Haus rumlaufen, also kommt
dann zum kapazitiven Widerstand auch noch der ohmsche hinzu.. 0.25 Watt
sag' ich nur ;)

Gruß Lutz

Werner Holtfreter

unread,
May 6, 2001, 6:35:17 PM5/6/01
to
Guenter Willmut schrieb:

Es ging hier nicht darum, Haare zu spalten, sondern darum, einen Laien
aufzuklären, was gefährlich ist. Du hast mit trockenen Schuhen eine
faire Chance, nicht mehr als ein kribbeln zu spüren. Wenn du
gleichzeitig eine gute Erde berührst hilft dir nur ein gutes Herz und
Glück, dass sich deine Hände nicht um die spannungsführenden Teile
verkrampfen.

Adam Kochanek

unread,
May 7, 2001, 5:07:09 AM5/7/01
to
Hallo ihr,

meint ihr mit diesem Kribbeln das, was man bei vielen Elektrogeräten
spürt, wenn man sachte drüberstreicht? Da spüre ich auch bei meinem
Videorecorder, beim Deckenfluter und anderen Geräten so ein leichtes
komischen Kribbeln. Meint ihr das? Sind alldiese Geräte defekt?

hmmm, *angstundbange*

Adam

Guenter Willmut

unread,
May 7, 2001, 12:54:55 PM5/7/01
to
Adam Kochanek schrieb:

Auweia!
Hat da irgendwer in letzter Zeit mal an Verteilerdosen rumgepfuscht??
Hole Duir bloß schnell einen Fachmann. Der sollte erst mal feststellen,
was da bei Dir los ist.
Gruß Lutz

Martin Lemke

unread,
May 7, 2001, 4:06:04 PM5/7/01
to
Am Fri, 04 May 2001 16:41:34 +0200 schrieb
Guenter Willmut <webm...@cyborgs.de>:

>fließt und dabei die Leistung von 0.25 Watt erreicht, braucht der
>betreffende nie wieder waschen.

Die 1/4 W-Grenze kenne ich nicht. Aber in er Ausbildung haben wir mal
ausgerechnet, dass die Spannung, die lebensgefährlich sein kann, bei 54..56
Volt liegt. Also weit unter dem Wert, den man sich so vorstellt.

Das Kribbel-Phänomen kenne ich auch. Und ich habe auch keinen Elektriker
geholt; was nicht heißen soll, dass es falsch wäre, einen zu konsultieren.

>Steckkdosen ohne Schutzerde sind
>äußerst fahrlässig!

Gibt es denn sowas noch? Könnte nicht einfach die Erdung der WaMa
unterbrochen sein oder die Hauserdung defekt/abgeklemmt (Hausmeister
und Heimwerker überschreiten manchmel in gefährlicher Weise ihre
Befugnisse).

Nassräumew sollte man grundsätzlich mit einem FI absichern. Dann wäre es
beim Kribbeln gleich duster und man weiß, dem Baby kann nichts passieren.

Im feuchten Milleu sind Stroimschläge ja am gefährlichsten.

Martin

Stefanie Richter

unread,
May 8, 2001, 3:01:25 AM5/8/01
to
>
>
> Ebenso würde ich eine WaMa (die mehr oder weniger ein Strom-Großverbraucher
> ist) nicht an eine Dreifachsteckdose anschließen. Normalerweise sollte
> die WaMa einen eigenen Stromkreis haben, denn wenn Du mal gleichzeitig
> die WaMa und den Fön laufen hast, dann könnte schon die normale Sicherung
> fliegen (3 kW für WaMa, 1,5kW für Fön).
>

Erst mal danke. Das Problem: Für die gesamte Wohnung (100 qm) gibt es zwei
Sicherungen. Wir können nur saugen, wenn wir den Staubsauger an eine ganz
bestimmte Steckdose anschließen. im 35 qm großen Wohnzimmer gibt es sage und
schreibe 2 Steckdosen an unmöglichen Stellen. Da müssen wir uns mit diversen
Verteilersteckdosen behelfen...
Wenn das alles so gefährlich ist - sollte dann der Vermieter für eine
anständige Elekrtroinstallation sorgen?

PS Wir suchen bereits eine neue Wohnung, weil die jetzige noch mehr Mängel hat,
die der Vermieter nicht abzustellen bereit ist und die uns erst Monate nach dem
Einzug aufgefallen sind...

S.

Martin Lemke

unread,
May 8, 2001, 5:07:55 AM5/8/01
to
Am Tue, 08 May 2001 09:01:25 +0200 schrieb
Stefanie Richter <stefanie...@universum.de>:

>Wenn das alles so gefährlich ist - sollte dann der Vermieter für eine
>anständige Elekrtroinstallation sorgen?

Bei Lebensgefahr kann die Miete erheblich gemindert werden oder sogar
fristlos gekündigt werden. Ich würde mal Rechtsberatung einholen. Wäre
nicht unwichtig, falls Ihr ne neue Wohung findet; ansonsten müsstet Ihr
eventuelle eine Zeit lang Miete doppelt zahlen (Kündigungsfrist).

Martin

Detlef Neubauer

unread,
May 8, 2001, 8:23:39 AM5/8/01
to
Stefanie Richter <stefanie...@universum.de> writes:

> Erst mal danke. Das Problem: Für die gesamte Wohnung (100 qm) gibt es zwei
> Sicherungen.

> ...
> Wenn das alles so gefährlich ist - sollte dann der Vermieter für eine
> anständige Elekrtroinstallation sorgen?

Der Vermieter muss für eine ordnugsgemäß funktionierende und sichere
E-Installation sorgen.

Er muss aber nicht dafür sorgen, dass die Installation ständig den
neuesten Richtlinien und den Bedürfnissen des Mieters angepasst
wird. Ausserdem war dir die Anzahl der Steckdosen und der Stromkreise
bei Vertragsabschluss bekannt bzw. du hättest bei der
Wohnungsbesichtigung drauf achten können.

> PS Wir suchen bereits eine neue Wohnung, weil die jetzige noch mehr
> Mängel hat, die der Vermieter nicht abzustellen bereit ist und die
> uns erst Monate nach dem Einzug aufgefallen sind...

PGH.

Gruß Detlef Neubauer

--
.oO GnuPG Key auf http://germany.keyserver.net/ Oo.

Stefanie Richter

unread,
May 9, 2001, 5:14:31 AM5/9/01
to
[es kribbelt]

>
>
> Besorge dir mal einen Phasenprüfer (für weniger als 15 DM im Baumarkt).
> Wenn du ihn benutzt, musst du mit deiner Haut das Metall am Griff berühren
> (damit sich der Stromkreis schließt).

Hab ich.

>
>
> Im folgenden setze ich voraus, dass sich zwischen allen Steckdosen und
> Steckern der Schutzkontakt verbindet, d. h. dass er nicht so verbogen ist,
> dass deshalb schon keine Verbindung zustande kommt. Auch das könnte eine
> Ursache sein.

Ich weiß nicht genau, was ein Schutzkontakt ist - diese Metallbogen in den
Steckdosen, oben und unten? Wen dem so ist, dann sehen die ganz normal aus.

>
> Prüfspitze an ein blankes nicht lackiertes Teil der Waschmaschine halten -
> Phasenprüfer sollte leuchten.

Tut er. (Hilfe!!!)

>
> Prüfspitze an Schutzkontakt der Dreifachsteckdose halten - leuchtet?

Ja!

>
> Ja: Waschmaschine ist noch heil (Hura!)

Hurra!


>
> Prüfspitze an Schutzkontakt der Wandsteckdose halten - leuchtet?

Ja!

>
> Ja: Schutzleiter in der Wohnungsinstallation kaputt - Hauseigentümer
> muss das reparieren

Dann sag ich dem mal bescheid...

>
> Waschmaschine ohne Dreifachsteckdose anschließen und Prüfspitze an
> Schutzkontakt der Steckdose halten - leuchtet?

Ja!

>
> Ja: Schutzleiter in der Wohnungsinstallation kaputt - Hauseigentümer
> muss das reparieren

Wenn der das man einsieht...
Brauch ich da irgendwelche "Beweise" um den Vermieter zum Handeln zu
"zwingen"? Erst mal den Hausmeister oder einen Elektriker holen? Was würdet
ihr mir raten (ich bin so dumm, was so Dinge angeht).

Der Phasenprüfer leuchtet übrigens nicht, wenn ich den Schutzkontakt der
Wandsteckdose berühre wenn kein Gerät eingestöpselt ist. Vielleicht gehört das
so...oder ist das ein Hinweis darauf, dass doch etwas mit der WaMa nicht
stimmt. Ich probiere das heute noch mal mit anderen Geräten aus, die ich dran
hänge...

Vielen Dank!
Steffi


Rainer Koenig

unread,
May 9, 2001, 5:52:57 AM5/9/01
to
Stefanie Richter <stefanie...@universum.de> writes:

> [es kribbelt]

Das tat es doch schon vor einiger Zeit... hast Du mittlerweile schon den
Elektriker da gehabt? Oder riskierst Du munter weiter Dein Leben...?



> > Prüfspitze an ein blankes nicht lackiertes Teil der Waschmaschine halten -
> > Phasenprüfer sollte leuchten.
>
> Tut er. (Hilfe!!!)

> > Prüfspitze an Schutzkontakt der Dreifachsteckdose halten - leuchtet?
>
> Ja!
>
> > Ja: Waschmaschine ist noch heil (Hura!)
>
> Hurra!

Oder auch nicht, denn wenn man folgendes liest:

> > Ja: Schutzleiter in der Wohnungsinstallation kaputt - Hauseigentümer
> > muss das reparieren
>
> Wenn der das man einsieht...
> Brauch ich da irgendwelche "Beweise" um den Vermieter zum Handeln zu
> "zwingen"? Erst mal den Hausmeister oder einen Elektriker holen? Was würdet
> ihr mir raten (ich bin so dumm, was so Dinge angeht).

HOL DIR EINEN ELEKTRIKER STATT HIER MIT BILLIGEN PHASENPRÜFERN RUMZUSPIELEN!
Sorry für die Lautstärke, aber Mädel, Du riskierst hier Deine Gesundheit und
da sollte die erste Frage nicht lauten "wer bezahlt das" sondern "wie
beseitige ich die Gefahr".


> Der Phasenprüfer leuchtet übrigens nicht, wenn ich den Schutzkontakt der
> Wandsteckdose berühre wenn kein Gerät eingestöpselt ist. Vielleicht gehört das
> so...oder ist das ein Hinweis darauf, dass doch etwas mit der WaMa nicht
> stimmt. Ich probiere das heute noch mal mit anderen Geräten aus, die ich dran
> hänge...

Was heißt kein Gerät eingestöpselt? Mit abgesteckter WaMa kein Licht und mit
angesteckter WaMa Licht? Dann hat die WaMa zumindest einen Kriechstrom
zum Gehäuse (zum Glück hoffentlich nur einen Kriechstrom, sonst könntest Du
vermutlich vor lauter "Kribbeln" nicht mehr hier posten. Dann gäbe es noch
die Möglichkeit, daß die WaMa ok ist, in Deiner Wohnung aber die sogenannte
"kurze Nullung" durchgeführt ist (bei alten Wohnungen hat man das so gemacht,
es bedeutet nix anderes, als daß der Schutzleiter nicht ein eigenes Kabel
im Rohr ist sondern in der Steckdose einfach mit dem Nullleiter verbunden
ist). Wenn dann der Nullleiter einen hohen Widerstand hat, dann kann das
durchaus auch zu dem Kribbeln führen. Das würde aber auch bedeuten, daß
irgendwo in Deinen Strippen viel Strom in Wärme umgesetzt wird und das
könnte letztlich zu einem Kabelbrand führen.

In jedem Falle hast Du ein elektrisches Problem und das lasse bitte von
einem Fachmann untersuchen. Gut gemeinte "Rezepte" aus einer Newsgroup
helfen Dir nix wenn Du einen tödlichen Stromschlag bekommst.

Und wir wollen ja zu anderen Themen zukünftig auch noch was von
Dir lesen...

Nur meine unmaßgebliche Meinung.

Stefan Froehlich

unread,
May 9, 2001, 6:01:11 AM5/9/01
to
On Wed, 09 May 2001 11:14:31 +0200 Stefanie Richter <stefanie...@universum.de> wrote:
> Der Phasenprüfer leuchtet übrigens nicht, wenn ich den Schutzkontakt
> der Wandsteckdose berühre wenn kein Gerät eingestöpselt ist.
> Vielleicht gehört das so...oder ist das ein Hinweis darauf, dass doch
> etwas mit der WaMa nicht stimmt.

Das deutet ganz entschieden darauf hin, dass _irgendein_ Geraet in
Deinem Haushalt einen Gehaeuseschluss hat _und_ der Schutzleiter
unterbrochen ist.

> Ich probiere das heute noch mal mit anderen Geräten aus, die ich dran
> hänge...

Ganz egal, was Du da dran haengst oder nicht, Du brauchst auf _jeden_
Fall einen konzessionierten Elektriker, der sich die Lage ansieht und
das Problem behebt. Das eine kaputte Geraet findest Du dann schon von
alleine...

Servus,
Stefan

--
Stefan - mit dem koeniglichen Hauch begehrlicher Strassen.
http://www.sloganizer.de/

Matthias Mueller-Reineke

unread,
May 9, 2001, 6:28:09 AM5/9/01
to
On Wed, 9 May 2001, Stefanie Richter wrote:

> Ich weiß nicht genau, was ein Schutzkontakt ist - diese Metallbogen in
> den Steckdosen, oben und unten? Wen dem so ist, dann sehen die ganz
> normal aus.

Ja, das ist der Schutzkontakt.

> > Prüfspitze an Schutzkontakt der Wandsteckdose halten - leuchtet?
>
> Ja!

Das darf nicht sein, weil der Schutzleiter relativ zur Umgebung
(Wasserleitungen, Fußböden, ...) immer spannungsfrei sein muss (in
Extremsituationen wie Blitzeinschlag oder Kurzschluss ist das allerdings
nicht so leicht sicherzustellen ;-)).

Selbst wenn ein Fehlerhaftes Gerät einen Strom in den Schutzleiter leitet,
der nicht die vorgeschaltete Sicherung auslöst, muss der
Schutzleiter/Schutzkontakt spannungsfrei sein (Phasenprüfer darf nicht
leuchten).

> > Ja: Schutzleiter in der Wohnungsinstallation kaputt - Hauseigentümer
> > muss das reparieren
>
> Wenn der das man einsieht...

Notfalls muss er per Gerichtsbeschluss zur Einsicht gezwungen werden.

> Brauch ich da irgendwelche "Beweise" um den Vermieter zum Handeln zu
> "zwingen"? Erst mal den Hausmeister oder einen Elektriker holen? Was würdet

Ich würde das dem Hausmeister zeigen, denn der kommt kostenlos. Ggf.
schriftlich den Mangel dem Eigentümer anzeigen und Beseitigung fordern.
Wenn das nicht hilft, musst du dir von einem Anwalt (der wird schon
rechtzeitig einen Elektriker hinzuziehen) helfen lassen.

> Der Phasenprüfer leuchtet übrigens nicht, wenn ich den Schutzkontakt der
> Wandsteckdose berühre wenn kein Gerät eingestöpselt ist. Vielleicht gehört das
> so...oder ist das ein Hinweis darauf, dass doch etwas mit der WaMa nicht
> stimmt. Ich probiere das heute noch mal mit anderen Geräten aus, die ich dran

Nein.

> hänge...

Andere Geräte erzeugen meist nicht so viel Fehlerstrom durch parasitäre
Kapazitäten, wie Waschmaschinen.

GANZ WICHTIG:
Bevor du Geld in einen Anwalt investierst, musst du sicher sein, dass der
Schutzkontakt nicht mehr funktioniert d. h. nicht mit dem übrigen
Schutzleitersystem verbunden ist.
Vielleicht hast du auch am Schutzkontakt des Steckers mit dem Phasenprüfer
getestet. Dabei könnte es sein, dass der Schutzkontakt des Steckers keinen
Kontakt zum Schutzkontakt der Steckdose bekommt, weil der Stecker
vielleicht beschädigt ist. Das erscheint mir zwar unwahrscheinlich, weil
du es schon mit zwei verschiedenen Steckern probiert hast, aber man weiß
ja nie.

Um ganz sicher zu gehen, könntest du auch die Durchgängigkeit des
Schutzleiters prüfen. Dazu musst du prüfen, ob der Schutzleiter von einer
HEILEN Steckdose zu der vermutlich "kaputten" Steckdose Strom leitet und
das kannst du so:

Verlängerungsleitung an heile Steckdose anschließen und die Kupplung zur
Waschmaschinensteckdose legen.

Jetzt einen Durchgangsprüfer zwischen die beiden Schutzleiter halten.

Als Durchgansprüfer kannst du ein Widerstandsmessgerät (=Ohmmeter)
verwenden oder eine Batterie mit passender Lampe.


Um bei eingestecktem Stecker an den Schutzkontakt der Steckdose zu kommen,
könnte man auch die Kunststoffblende abschrauben. Vorsicht:
Spannungführende Teile sind dann u. U. nicht mehr vor Berührung geschützt!


NOCH WICHTIGER:
Bei diesen Tests mit Drähten an der Steckdose darf niemals ein Draht
(versehentlich) in eines der Löcher rutschen, welches unter Spannung
steht! Falls du das nicht sicher vermeiden kannst, darfst du solche Tests
nicht durchführen!
Einen defekten Schutzleiter zu berühren birgt auch Gefahren!

Am besten schaltest du den Hauptschalter "deiner" E-Anlage aus oder
drehst/schaltest alle Sicherungen raus/ab.


MfG

Stefanie Richter

unread,
May 9, 2001, 11:58:14 AM5/9/01
to
Rainer Koenig schrieb:

> Stefanie Richter <stefanie...@universum.de> writes:
>
> > [es kribbelt]
>
> Das tat es doch schon vor einiger Zeit... hast Du mittlerweile schon den
> Elektriker da gehabt? Oder riskierst Du munter weiter Dein Leben...?
>

Nein nein, jedenfalls nicht bewusst und mit Strom.... ich bin schon ganz wuschig,
seit ich hier das alles gelesen habe und die Waschmaschine ist nicht mehr
eingestöpselt...
Aber bei Elektrikern ist es wie mit Ärzten - ausgebucht. Ich darf auch nicht
irgendeinen nehmen, sondern nur den, den die Hausverwaltung will...und der hat keine
Zeit. Erst nächste Woche.

>
> Und wir wollen ja zu anderen Themen zukünftig auch noch was von
> Dir lesen...

Das ist nett und ich werde euch sicher noch erhalten bleiben :-)
Gruß und Danke für die Anteilnahme!
Steffi

Jochen Kriegerowski

unread,
May 10, 2001, 12:44:31 AM5/10/01
to
Emil Naepflein <Emil.Na...@philosys.de> schrieb

> Da würde ich der Hausverwaltung doch mal Dampf machen. Hier besteht
> eindeutig Lebensgefahr und es ist *sofort* zu handeln. Wer weiss was
> sonst noch in der Installation faul ist. Wenn der bevorzugte Elektriker
> der Hausverwaltung für diesen Notfall nicht frei ist dann muss die
> Hausverwaltung einen anderen beauftragen.

...oder auch der Mieter, auf Kosten der HV. Bei 'Gefahr im Verzug' ganz
selbstverständlich.

Jochen

Stefan Trcek

unread,
May 11, 2001, 12:43:30 PM5/11/01
to
On Mon, 7 May 2001 22:06:04 +0200, Martin Lemke wrote:

> Die 1/4 W-Grenze kenne ich nicht. Aber in er Ausbildung haben wir mal
> ausgerechnet, dass die Spannung, die lebensgefährlich sein kann, bei 54..56
> Volt liegt. Also weit unter dem Wert, den man sich so vorstellt.

Ich auch nicht, will aber nichts dagegen sagen.

Es gibt aber einen Zusammenhang mit der Frequenz, hat mir ein
Mediziner mal erklärt. 50-100 Hz sind prädestiniert, das Herz aus dem
Tritt zu bringen, da das Herz eben mit dieser Frequenz stimuliert
wird. Kurzum: Die Wahrscheinlichkeit übern Jordan zu kommen steigt
bei Wechselstromfrequenzen in der Nähe der Herzfrequenz (Spannung und
Leistung gleich).

Stefan

Jörg Becker

unread,
May 14, 2001, 2:56:30 AM5/14/01
to
Stefan Trcek wrote:
>
> On Mon, 7 May 2001 22:06:04 +0200, Martin Lemke wrote:
>
> > Die 1/4 W-Grenze kenne ich nicht. Aber in er Ausbildung haben wir mal
> > ausgerechnet, dass die Spannung, die lebensgefährlich sein kann, bei 54..56
> > Volt liegt. Also weit unter dem Wert, den man sich so vorstellt.
>
> Ich auch nicht, will aber nichts dagegen sagen.
>
> Es gibt aber einen Zusammenhang mit der Frequenz, hat mir ein
> Mediziner mal erklärt. 50-100 Hz sind prädestiniert, das Herz aus dem
> Tritt zu bringen, da das Herz eben mit dieser Frequenz stimuliert
> wird.

Nicht ganz. Die Herzfrequenz ist 1-2 Hz (60 - 120 Schläge / min). Wird das Herz
mit 50 Hz stimmuliert, versucht es, dieser Frequenz zu folgen -> Herzflimmern.

> Kurzum: Die Wahrscheinlichkeit übern Jordan zu kommen steigt
> bei Wechselstromfrequenzen in der Nähe der Herzfrequenz (Spannung und
> Leistung gleich).

Im Prinzip würde Radio J. sagen. Niedrige Frequenzen beeinflussen den Herzrhythmus,
hohe Frequenzen wirken eher wie die Mikrowelle.

Lange ist's her aber, mir ist folgendes in Erinnerung:

bis 5 mA kribbelt
bis 10 mA erträglich
bis 15 mA unangenehm
ab 15 mA die Muskeln verkrampfen (1. das Herz ist ein Muskel, 2. deshalb kann man bei
hohen Stromstärken nicht mehr loslassen)
ab 30 mA schnell tödlich (wenn es übers Herz geht)

Hautwiderstand etwa 2 kOhm, durch das Schwitzen bei Stromfluß sinkend. Aus dem Ohmschen Gesetz
(U=R*I) ergibt sich eine Spannung von 60 V, ab der die 30 mA fließen (bei Wechselspannung 42 V,
da die Spitzenspannung interessiert).


MfG
Jörg

Manfred Seifert

unread,
May 20, 2001, 6:17:44 PM5/20/01
to

Stefanie Richter <stefanie...@universum.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3AF107A3...@universum.de...
Hallo Steffi,

bevor Du dich durch die zahlreichen
Postings verunsichern läßt, zieh den Stecker,
drehe ihn um 180° und steck ihn wieder rein.
Ist dann das "Kribbeln weg, ist alles ok.
Wenn nicht - lies alle Postings.

Gruß Manfred


Mr. TOM

unread,
May 21, 2001, 1:46:20 AM5/21/01
to

Manfred Seifert <seif...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9e9fh5$d51$04$1...@news.t-online.com...
Zum Beispiel dieses:

Es handelt sich bestimmt um einen Kriechstrom und/oder ein Erdungsproblem,
was bei häufigem Transport bzw. älteren Modellen der Fall sein kann. Hier
sollte ein Fachmann mal nachsehen, unkompetentes rumfummeln genügt hier
nicht, denke ich!
Stelle mich gerne zur Verfügung.

Dieses dann per PM an mich!
Gruss TOM


Lutz Bojasch

unread,
May 21, 2001, 1:52:22 AM5/21/01
to
Manfred Seifert schrieb:

> >
> Hallo Steffi,
>
> bevor Du dich durch die zahlreichen

> Postings verunsichern lنكt, zieh den Stecker,


> drehe ihn um 180° und steck ihn wieder rein.
> Ist dann das "Kribbeln weg, ist alles ok.

Oh Herr, wirf Hirn vom Himmel!

Lutz

Dietmar Hoelscher

unread,
May 21, 2001, 2:00:04 AM5/21/01
to
"Manfred Seifert" <seif...@t-online.de> writes:


> Hallo Steffi,
> bevor Du dich durch die zahlreichen Postings verunsichern läßt, zieh
> den Stecker, drehe ihn um 180° und steck ihn wieder rein. Ist dann
> das "Kribbeln weg, ist alles ok. Wenn nicht - lies alle Postings.

Aah, Symptom weg - Problem weg.

Das ist schön. Nur schade dass die Fachleute anderer Meinung
sind. Aber was wissen die schon...

mfg, Dietmar

Marc Michael

unread,
May 21, 2001, 8:37:17 PM5/21/01
to
In article <9e9fh5$d51$04$1...@news.t-online.com>, seifert_m@t-
online.de says...

>
> Hallo Steffi,
>
> bevor Du dich durch die zahlreichen
> Postings verunsichern läßt, zieh den Stecker,
> drehe ihn um 180° und steck ihn wieder rein.
> Ist dann das "Kribbeln weg, ist alles ok.
> Wenn nicht - lies alle Postings.
>
Das kann es doch jetzt wohl nicht sein!
Hast du dir überhaupt überlegt, was das genau bewirkt?
Denn das Problem, daß ein stromführender Leiter Kontakt mit dem
Gehäuse hat, besteht ja immer noch.
Da muß *sofort* ein Fachmann ran!
cu, yogi

Lutz Illigen

unread,
May 26, 2001, 2:59:31 AM5/26/01
to
Am Tue, 22 May 2001 02:37:17 +0200, Marc Michael <yo...@swhamm.de>
tippte:

Anmerkung noch von mir:
Sollte das wirklich eine Dreifachdose sein wie sie im Baumarkt nach
geschmiessen werden würde ich das mal in eine Festinstallation machen
lassen. Für Lasten über 3 kW sind diese nicht geeignet, es kann u.U.
zu Bränden führen.

Lutz

--
Ich suche LapLink User zwecks Erfahrungsaustausch.
Bitte mail an lap...@lutz-illigen.de

Jochen Drexel

unread,
May 26, 2001, 10:42:15 AM5/26/01
to
Lutz Illigen <use...@lutz-illigen.de> wrote:

>
>Anmerkung noch von mir:
>Sollte das wirklich eine Dreifachdose sein wie sie im Baumarkt nach
>geschmiessen werden würde ich das mal in eine Festinstallation machen
>lassen. Für Lasten über 3 kW sind diese nicht geeignet, es kann u.U.
>zu Bränden führen.
>

Hi Lutz,
erinnert mich irgendwie an die Waschküche meiner Eltern:
immer wenn der Trockner lief stank es irgendwie nach Fisch oder ähnlichem
undefinierbaren. Da es sich um einen Ablufttrockner handelte war der
Verdacht, daß sich irgendein Vieh im Ablufrohr zum Sterben abgelegt hatte.

Dort wurde aber nichts gefunden, also wollte ich erstmal die Maschine
zerlegen und habe sie ausgesteckt. Dabei ist mir die halbe Steckdose
entgegengekommen, weil sie innerlich bereits ziemlich angeschmort war!
Ein Schalter mit Glimmlämpchen oberhalb der Steckdose war an den Kontakten
zusammengeschmort.

Ursache: meine Eltern hatten eine 3,95 DM 3fach-Steckdose genommen und
Trockner und Waschmaschine an einen Anschluß gehängt, gab natürlich bei
Einsatz beider Maschinen ziemlich Wärme. Die Aufputz-Leitung war übrigens
nur 2x 1,5qmm, die dritte Ader war NICHT angeschlossen!

der ausführende Betrieb war wohl ein Verwandter meines
Lieblings-Elektromeisters (http://www.soundprofi.de/tmp/elektromeister.jpg)

cu
Jochen

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