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Ägyptisches Parfüm verdünnen

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Ina Koys

unread,
Aug 12, 2010, 4:54:28 AM8/12/10
to
Hallo,

beim Kauf in Ägypten wurde uns eigentlich mitgeteilt, wie und womit die
Essenz zu verdünnen wäre, das hab ich aber erfolgreich vergessen. Dann
hab ich gegoogelt und die in diversen Foren gegebene Empfehlung der
Verdünnung mit Jojobaöl befolgt. Wenn man damit "verdünnt", gut
schüttelt und eine Weile abwartet, kriegt man eine traumhafte
Grenzschicht in der Flasche. Das wars ja dann wohl nicht *ganz*.

Die Flüssigkeit wirkt ölig, riecht aber nicht nach Alkohol. Womit könnte
man das verdünnen?

Danke,

Ina
--
Es wächst!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/

Lars Wilhelm

unread,
Aug 12, 2010, 5:35:38 AM8/12/10
to
On 12 Aug., 10:54, Ina Koys <gartengru0...@iko-web.de> wrote:
> Hallo,
>
> beim Kauf in Ägypten wurde uns eigentlich mitgeteilt, wie und womit die
> Essenz zu verdünnen wäre, das hab ich aber erfolgreich vergessen. Dann
> hab ich gegoogelt und die in diversen Foren gegebene Empfehlung der
> Verdünnung mit Jojobaöl befolgt. Wenn man damit "verdünnt", gut
> schüttelt und eine Weile abwartet, kriegt man eine traumhafte
> Grenzschicht in der Flasche. Das wars ja dann wohl nicht *ganz*.
>
> Die Flüssigkeit wirkt ölig, riecht aber nicht nach Alkohol. Womit könnte
> man das verdünnen?
Ich oute mich mal wieder als Theoretiker:
Ich tät unvergälltes Ethanol (Weingeist) ca. 80% nehmen. Also doch
alkohol. Denn alkohol ist das Lösemittel in der Parfümindustrie.
Inkleineren Mengen bekommst Du das bei derApotheke.

Christoph Gartmann

unread,
Aug 12, 2010, 6:04:19 AM8/12/10
to
In article <i40cs6$774$03$1...@news.t-online.com>, Ina Koys <garten...@iko-web.de> writes:

>beim Kauf in Ägypten wurde uns eigentlich mitgeteilt, wie und womit die
>Essenz zu verdünnen wäre, das hab ich aber erfolgreich vergessen. Dann
>hab ich gegoogelt und die in diversen Foren gegebene Empfehlung der
>Verdünnung mit Jojobaöl befolgt. Wenn man damit "verdünnt", gut
>schüttelt und eine Weile abwartet, kriegt man eine traumhafte
>Grenzschicht in der Flasche. Das wars ja dann wohl nicht *ganz*.

Nun, damit ist klar, dass das Pafuem nicht lipophil ist. Also brauchen wir
etwas, das hydrophil ist. Ueblicherweise sind Pafuems alkoholische Loesungen.
Folgich waere mein Versuch dann Alkohol mit mindestens 80% (aber keinen
Spiritus).

>Die Flüssigkeit wirkt ölig, riecht aber nicht nach Alkohol. Womit könnte
>man das verdünnen?

Reiner Alkohol riecht nicht. Ausserdem wuerde ich erwarten, dass ein Parfuem
nach allem Moeglichen riecht aber nicht nach irgendwelchen Alkoholika ;-)
Die oelige Konsistenz sagt leider nichts ueber das Loesungsverhalten aus.
Glycerin wirkt ebenfalls oelig, loest sich aber hervorragend in Wasser.

Viele Gruesse
Christoph Gartmann

--
Max-Planck-Institut fuer Phone : +49-761-5108-464 Fax: -80464
Immunbiologie
Postfach 1169 Internet: gartmann@immunbio dot mpg dot de
D-79011 Freiburg, Germany
http://www.immunbio.mpg.de/home/menue.html

Ina Koys

unread,
Aug 12, 2010, 6:14:15 AM8/12/10
to
Lars Wilhelm schrieb:

> Ich tät unvergälltes Ethanol (Weingeist) ca. 80% nehmen. Also doch
> alkohol. Denn alkohol ist das Lösemittel in der Parfümindustrie.
> Inkleineren Mengen bekommst Du das bei derApotheke.

Oder seit kurzem aus anderem Grunde auch bei mir im Schrank! Schade nur,
dass ich jetzt erstmal durch das eigenartige Öl-Parfüm-Gemisch durch
muss. Geb ich dem Gemisch jetzt den Todesstoß, wenn ich das Ethanol noch
dazukippe oder könnte das auch gutgehen?

Christoph Gartmann

unread,
Aug 12, 2010, 6:45:07 AM8/12/10
to
In article <i40hhq$15t$02$1...@news.t-online.com>, Ina Koys <garten...@iko-web.de> writes:
>Lars Wilhelm schrieb:
>
>> Ich tät unvergälltes Ethanol (Weingeist) ca. 80% nehmen. Also doch
>> alkohol. Denn alkohol ist das Lösemittel in der Parfümindustrie.
>> Inkleineren Mengen bekommst Du das bei derApotheke.
>
>Oder seit kurzem aus anderem Grunde auch bei mir im Schrank! Schade nur,
>dass ich jetzt erstmal durch das eigenartige Öl-Parfüm-Gemisch durch
>muss. Geb ich dem Gemisch jetzt den Todesstoß, wenn ich das Ethanol noch
>dazukippe oder könnte das auch gutgehen?

Kommt darauf an, was Du unter "gutgehen" verstehst. Alkohol wirkt auch als
Detergens, d.h. die ganze Sache koennte sich durchaus homogen mischen.
Andererseits: wenn sich das Oel nicht mit dem Parfuem gemischt hat, wuerde ich
es mit einer Pipette abziehen. Vorher einfach eine Weile stehen lassen, damit
sich das Oel gut oben absetzt (eine Zentrifuge beschleunigt den Prozess, steht
aber wohl nicht zur Verfuegung).

Basar Alabay

unread,
Aug 12, 2010, 9:14:05 AM8/12/10
to
In article <i40gv3$em2$1...@news.belwue.de>,
gart...@nonsense.immunbio.mpg.de (Christoph Gartmann) wrote:

> Nun, damit ist klar, dass das Pafuem nicht lipophil ist. Also brauchen wir
> etwas, das hydrophil ist. Ueblicherweise sind Pafuems alkoholische Loesungen.

Nun könnte (nur könnte) dieser Aspekt in einem vorwiegend islamischen
Land evtl. anders sein ;-)

B. Alabay

Sabine Baer

unread,
Aug 12, 2010, 9:33:20 AM8/12/10
to
On 2010-08-12, Basar Alabay <ala...@gmx.net> wrote:

[...]

>> Nun, damit ist klar, dass das Pafuem nicht lipophil ist. Also
>> brauchen wir etwas, das hydrophil ist. Ueblicherweise sind Pafuems
>> alkoholische Loesungen.
>
> Nun könnte (nur könnte) dieser Aspekt in einem vorwiegend islamischen
> Land evtl. anders sein ;-)

Immerhin ist Alkohol ein arabisches Wort.

Sabine

--
Allerdings war seit den letzten Sparmassnahmen das Essen so schlecht
geworden, dass sogar die Depressiven sich empoerten.
(Batya Gur)

Ina Koys

unread,
Aug 12, 2010, 10:41:06 AM8/12/10
to
Basar Alabay schrieb:

>> Nun, damit ist klar, dass das Pafuem nicht lipophil ist. Also brauchen wir
>> etwas, das hydrophil ist. Ueblicherweise sind Pafuems alkoholische Loesungen.
>
> Nun könnte (nur könnte) dieser Aspekt in einem vorwiegend islamischen
> Land evtl. anders sein ;-)

Ja, das nahmen die Leute in den Foren auch an. Aber wenn das Parfüm nun
mit Sicherheit nicht auf Ölbasis hergestellt wird - was außer Alkohol
bleibt dann übrig?

Christoph Gartmann

unread,
Aug 12, 2010, 10:53:27 AM8/12/10
to
In article <i41164$j3m$03$1...@news.t-online.com>, Ina Koys <garten...@iko-web.de> writes:
>Basar Alabay schrieb:
>
>>> Nun, damit ist klar, dass das Pafuem nicht lipophil ist. Also brauchen wir
>>> etwas, das hydrophil ist. Ueblicherweise sind Pafuems alkoholische Loesungen.
>>
>> Nun könnte (nur könnte) dieser Aspekt in einem vorwiegend islamischen
>> Land evtl. anders sein ;-)
>
>Ja, das nahmen die Leute in den Foren auch an. Aber wenn das Parfüm nun
>mit Sicherheit nicht auf Ölbasis hergestellt wird - was außer Alkohol
>bleibt dann übrig?

Wasser. Ich wuesste momentan nicht, womit man sonst irgendwelche Extrakte ohne
aufwendiges Labor herstellen sollte. Andererseits ist im Koran meines Wissens
nur der Genuss von Alkohol verboten. Ausserdem ist Alkohol ja auch in
islamischen Laendern bekannt und vorhanden. Warum also nicht im Parfuem? Selbst
wenn Dein Parfuem keinen Alkohol enthalten sollte, kann er dennoch als
Verduennungsmittel geeignet sein.

Ina Koys

unread,
Aug 12, 2010, 2:00:49 PM8/12/10
to
Christoph Gartmann schrieb:

>> Ja, das nahmen die Leute in den Foren auch an. Aber wenn das Parfüm nun
>> mit Sicherheit nicht auf Ölbasis hergestellt wird - was außer Alkohol
>> bleibt dann übrig?
>
> Wasser.

Echt? Meine nebulöse Erinnerung sagte das auch, allerdings hab ich ihr
nicht geglaubt. Nehmen wir mal an, ich krieg das Öl (das sollte doch
dann der obere Teil sein, oder?) halbwegs sauber wieder raus, könnte ich
dann echt Wasser ins Parfüm kippen? Oder doch besser Alk?

Edith Altmann

unread,
Aug 12, 2010, 2:28:38 PM8/12/10
to


Hallo Ina,

Jean Pütz versuchte sich anno dazumal "hobbythek-mäßig" auch an Parfüm.
Sein Basis-Rezept zur Parfümherstellung findest Du hier:
http://www.jean-puetz-produkte.de/Infothek/rezepte/pdf/basisrezept-fuer-parfuem.pdf


Gruß,
Edith


Basar Alabay

unread,
Aug 12, 2010, 4:25:54 PM8/12/10
to
In article <i41164$j3m$03$1...@news.t-online.com>,
Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:

> Ja, das nahmen die Leute in den Foren auch an. Aber wenn das Parfüm nun
> mit Sicherheit nicht auf Ölbasis hergestellt wird - was außer Alkohol
> bleibt dann übrig?

Vermutlich doch etwas öliges oder harziges.

Andererseits, es wird z.B. viel mit Rosenessenz gearbeitet. Die Frage
ist, ob nicht letztendlich doch irgendwelche Öle oder verwandte Stoffe
eine Rolle spielen. Gerade die Ägypter haben ja nun einen sehr reichen
Fundus an überlieferten Rezepten, nehme ich an.

B. Alabay

Basar Alabay

unread,
Aug 12, 2010, 4:27:07 PM8/12/10
to
In article <slrni67tvu....@amd.catfish.ddns.org>,
Sabine Baer <bae...@t-online.de> wrote:

> Immerhin ist Alkohol ein arabisches Wort.

Ach. Und wat is nu älter? Die Sprache oder die Religion?

B. Alabay

Ina Koys

unread,
Aug 12, 2010, 5:42:08 PM8/12/10
to

Dirk Geiger

unread,
Aug 12, 2010, 8:04:02 PM8/12/10
to
Ina Koys wrote:
>Christoph Gartmann schrieb:

>nicht geglaubt. Nehmen wir mal an, ich krieg das Öl (das sollte doch
>dann der obere Teil sein, oder?)

Nein - Du hast die Essenz mit Deinem Öl ausgeschüttelt: in dem Öl sind
jetzt alle fettlöslichen Bestandteile, der Rest ist in der anderen
Phase.

> halbwegs sauber wieder raus, könnte ich
>dann echt Wasser ins Parfüm kippen?

Würde ich nicht nehmen, erstens dürfte sich ohne Emulgator nicht alles
lösen und zweitens vermindert das sowohl biologisch, wie vor allen
Dingen auch chemisch stark die Haltbarkeit.

> Oder doch besser Alk?
Ich würde Ethanol ~80% versuchen und wenn dann nicht alles in Lösung
geht (das ganze also weiter 2-phasig bleibt) etwas Lecithin als
Emulgator zugeben.

Grusz,
Dirk

Harry Hirsch

unread,
Aug 13, 2010, 1:15:40 AM8/13/10
to
Basar Alabay schrieb:

ob ein heute dort gekauftes Parfüm tatsächlich noch auf alten Rezepten
beruht, darf zumindest bezweifelt werden. Wer weiß, was da alles drin ist..

Basar Alabay

unread,
Aug 13, 2010, 2:38:34 AM8/13/10
to
In article <i41prj$5m5$03$1...@news.t-online.com>,
Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:

> >> Immerhin ist Alkohol ein arabisches Wort.
> >
> > Ach. Und wat is nu älter? Die Sprache oder die Religion?
>
> Der Suff!

Du bist jetzt aber bei den Ägyptern, nicht bei den Arabern ;-)

B. Alabay

Basar Alabay

unread,
Aug 13, 2010, 2:40:04 AM8/13/10
to
In article <8ck2nr...@mid.individual.net>,
Harry Hirsch <der.Ku...@ikennt-den.weg> wrote:

> ob ein heute dort gekauftes Parfüm tatsächlich noch auf alten Rezepten
> beruht, darf zumindest bezweifelt werden. Wer weiß, was da alles drin ist..

Klar. Aber es könnte durchaus auch sein, wenn das z.B. in einem kleinen
Laden gekauft wurde, der wie eine Manufaktur arbeitet. Ist nicht
ausgeschlossen.

Na, jedenfalls ist das Zeugs jetzt eh hin, eigentlich brauchen wir da
nicht mehr viel diskutieren. Erst Öl, dann Alk, was denn noch alles
rein? Bäh! Beim nächsten Urlaub einfach fragen.

B. Alabay

Lars Wilhelm

unread,
Aug 13, 2010, 2:54:42 AM8/13/10
to
On 12 Aug., 22:25, Basar Alabay <ala...@gmx.net> wrote:
> In article <i41164$j3m$0...@news.t-online.com>,

>  Ina Koys <gartengru0...@iko-web.de> wrote:
>
> > Ja, das nahmen die Leute in den Foren auch an. Aber wenn das Parfüm nun
> > mit Sicherheit nicht auf Ölbasis hergestellt wird - was außer Alkohol
> > bleibt dann übrig?
>
> Vermutlich doch etwas öliges oder harziges.
>
> Andererseits, es wird z.B. viel mit Rosenessenz gearbeitet. Die Frage
> ist, ob nicht letztendlich doch irgendwelche Öle oder verwandte Stoffe
> eine Rolle spielen. Gerade die Ägypter haben ja nun einen sehr reichen
> Fundus an überlieferten Rezepten, nehme ich an.
>
> B. Alabay

Mit Verlaub: Bevor man hier herum schwadroniert sollte man sich
vielleicht entweder mitChemie im Speziellen (Hallo Dirk ) oder sich
wirklich sicher in der ägyptischen Parfümherstellung beschäftigt
haben.
Im Islam ist der Genuss von berauschenden Stoffen verboten. Es spricht
aber nichts dagegen, Alkohol als Löse- und Verdünnungsmittel zu
benutzen.
Parfüme bestehen aus ätherischen Ölen natürlicher und künstlicher
Herkunft. Und das Zeugs löst sich nun einmal in Alkohol recht gut. Ich
hoffemal, dass Ina nicht ihr gesamtes parfüm diesem ähm, fragwürdigen
Experiment unterzogen hat.Also bei entsprechenden Kapitaleinsatz mache
ich entsprechend Vorversuche.
(Zumal ich nicht glaube, dass im heutigen Ägypten tatsächlich Düfte
mit originalenEssenzen an die Touristen vertickt werden. Aber selbst
wenn, auch damalige Rezepte bedingen mit sehr hoher wahrscheinlichkeit
eineLöslichkeit in Alkohol.

Bodo Mysliwietz

unread,
Aug 13, 2010, 7:26:29 AM8/13/10
to
Am 12.08.2010 12:45, schrieb Christoph Gartmann:

>>> Ich tät unvergälltes Ethanol (Weingeist) ca. 80% nehmen. Also doch
>>> alkohol. Denn alkohol ist das Lösemittel in der Parfümindustrie.
>>> Inkleineren Mengen bekommst Du das bei derApotheke.
>>
>> Oder seit kurzem aus anderem Grunde auch bei mir im Schrank! Schade nur,
>> dass ich jetzt erstmal durch das eigenartige Öl-Parfüm-Gemisch durch
>> muss. Geb ich dem Gemisch jetzt den Todesstoß, wenn ich das Ethanol noch
>> dazukippe oder könnte das auch gutgehen?
>
> Kommt darauf an, was Du unter "gutgehen" verstehst. Alkohol wirkt auch als
> Detergens, d.h. die ganze Sache koennte sich durchaus homogen mischen.
> Andererseits: wenn sich das Oel nicht mit dem Parfuem gemischt hat, wuerde ich
> es mit einer Pipette abziehen.

Hier sollte aber zuvor nur ein einzelner Tropfen des Öls abgezogen und
daran gerochen werden. Es könnte durchaus sein das das Parfum Stoffe
enthält die in dem Öl deutlich besser als in der alkoholischen Basis
löslich sind. Im Klartext: Man läuft mit dem abziehen Gefahr sein Parfum
zu ruinieren Beziehungsweise einzelen Noten abzuziehen und zu verwerfen.

Hmm - ich überlege gerade. Gleiches wie mit dem öl sollte man auch mit
der anderen Phase machen. Diese Verdunstet recht schnell, so das man sie
gut auftragen und das Zeitverhalten testen kann.

> Vorher einfach eine Weile stehen lassen, damit
> sich das Oel gut oben absetzt (eine Zentrifuge beschleunigt den Prozess, steht
> aber wohl nicht zur Verfuegung).

Sollte sich herausstellen das sich wesentliche Anteile einzelner Noten
im Öl lösen, würde ich zunächst schauen ob sich ein Tropfen des Öls in
wenig reinem Ethanol (>95% Ethanolgehalt) löst.
Klappt das, sollte man jeweils 2 Tropfen beider Phasen tropfenweise mit
reinem Ethanol versetzen, schütteln, und schauen ob es sich homogen
vermischt.


--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/

Bodo Mysliwietz

unread,
Aug 13, 2010, 7:33:18 AM8/13/10
to
Am 13.08.2010 02:04, schrieb Dirk Geiger:
> Ina Koys wrote:
>> Christoph Gartmann schrieb:
>
>> nicht geglaubt. Nehmen wir mal an, ich krieg das Öl (das sollte doch
>> dann der obere Teil sein, oder?)
> Nein - Du hast die Essenz mit Deinem Öl ausgeschüttelt: in dem Öl sind
> jetzt alle fettlöslichen Bestandteile, der Rest ist in der anderen
> Phase.

Das ist anzunehmen.

Vielleicht taucht hier deshalb Wasser auf, weil viele pflanzliche
Auszüge auch durch Wasserdampfdestillation gewonnen werden?! Wer das
kennt weiss warum das funktioniert und das sich in dem kaltem Destillat
auch Wasser und etherische Öle entmischen.

>> Oder doch besser Alk?
> Ich würde Ethanol ~80% versuchen und wenn dann nicht alles in Lösung
> geht (das ganze also weiter 2-phasig bleibt) etwas Lecithin als
> Emulgator zugeben.

Aufgrund der tatsache das in der Uressenz vermutlich eine
Wasser/Ethanol-Gemisch als Basis genommen wurde und nun reichlich Öl
hinzugekippt, erwarte ich das man eher reinen Ethanol, nahe 100% wird
nehmen müssen.

Ina Koys

unread,
Aug 13, 2010, 9:45:42 AM8/13/10
to
Harry Hirsch schrieb:

>> Andererseits, es wird z.B. viel mit Rosenessenz gearbeitet. Die Frage
>> ist, ob nicht letztendlich doch irgendwelche Öle oder verwandte Stoffe
>> eine Rolle spielen. Gerade die Ägypter haben ja nun einen sehr reichen
>> Fundus an überlieferten Rezepten, nehme ich an.
>
> ob ein heute dort gekauftes Parfüm tatsächlich noch auf alten Rezepten
> beruht, darf zumindest bezweifelt werden.

Sie behaupten den Nachbau verschiedener Edelparfüms. Und da ich mir die
"echten" mit Sicherheit nicht kaufen werde und auch keine so
qualifizierte Nase hab, dass ich den Unterschied feststellen könnte,
isses ziemlich egal. Für meine Ansprüche reicht es in fast jedem Fall.

> Wer weiß, was da alles drin ist..

Vielleicht besser, wenn ich es nicht weiß. Solange ich davon keine
grünen Warzen kriege...

Harry Hirsch

unread,
Aug 13, 2010, 11:03:27 AM8/13/10
to
Basar Alabay schrieb:

schade... beim experimentieren auch nicht gleich die gesamte Menge
verwenden, vielleicht war das ein magisches Zeugs!?

Harry Hirsch

unread,
Aug 13, 2010, 11:06:08 AM8/13/10
to
Ina Koys schrieb:

Wer "Nachbauten" anbietet, also illegale Ware anbietet, dem würde ich
durchaus Skrupellosigkeit unterstellen. Es wurde schon oft von schweren
Hautschäden durch solche Produkte berichtet. Mir wäre das Risiko zu groß.

Basar Alabay

unread,
Aug 13, 2010, 11:31:07 AM8/13/10
to
In article <i43ia9$jq9$03$1...@news.t-online.com>,
Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:

> Sie behaupten den Nachbau verschiedener Edelparfüms.

Wenn das so ist, dann laß BLOSS (!) die Finger davon! Das Zeug ist
meistens verseucht und verdreckt, Du holst Dir Bakterien, Pilze und was
noch alles an Allergenen an den Körper. Entweder das Original oder halt
Wasser, aber keinen Nachbau-Mist.

Das gilt für Teheran, Istanbul und auch Kairo oder Hurghada!

B. Alabay

Basar Alabay

unread,
Aug 13, 2010, 11:38:33 AM8/13/10
to
In article
<9aeb8760-187e-4378...@t2g2000yqe.googlegroups.com>,
Lars Wilhelm <usenet...@nurfuerspam.de> wrote:

> Mit Verlaub: Bevor man hier herum schwadroniert sollte man sich
> vielleicht entweder mitChemie im Speziellen (Hallo Dirk ) oder sich
> wirklich sicher in der ägyptischen Parfümherstellung beschäftigt
> haben.

Ja. habe ich.

> Im Islam ist der Genuss von berauschenden Stoffen verboten. Es spricht
> aber nichts dagegen, Alkohol als Löse- und Verdünnungsmittel zu
> benutzen.

Das ist wieder so ein schön, westlich-islamwissenschaftliches Bild,
sagen wir mal Anspruch. Und die Realität? Hast Du da gelebt oder ich?
ich werde Dir jetzt nicht die Diskussionen tippen, die ich dazu schon
mit Geistlichen hatte.

Ich habe das einfach mal zu Bedenken gegeben, mehr nicht. Es gibt genug
Rechtsgutachten, die klarstellen, daß Alkohol in Parfum kein Problem
ist, aber das heißt nicht, daß das auch bei allen so ankommt.

> (Zumal ich nicht glaube, dass im heutigen Ägypten tatsächlich Düfte
> mit originalenEssenzen an die Touristen vertickt werden. Aber selbst
> wenn, auch damalige Rezepte bedingen mit sehr hoher wahrscheinlichkeit
> eineLöslichkeit in Alkohol.

Der (halbwegs) entreparenthese Satz ist viel wichtiger! Die OP hat
womöglich Material an der Backe (oder an anderen Körperteilen), dem
nicht zu trauen ist. So gesehen werden da mit ziemlicher Sicherheit auch
keine Azhar-Diskussionen drüber stattgefunden haben, ob das nun so oder
so gemischt wird oder nicht. Das Zeug ist ziemlich sicher suspekt, und
wir sollten lieber das "ausdiskutieren".

Vorsicht mit Schwadronage, das könnte nach hinten losgehen.

B. Alabay

Dirk Geiger

unread,
Aug 13, 2010, 2:12:05 PM8/13/10
to
Bodo Mysliwietz wrote:

>Aufgrund der tatsache das in der Uressenz vermutlich eine
>Wasser/Ethanol-Gemisch als Basis genommen wurde und nun reichlich Öl
>hinzugekippt, erwarte ich das man eher reinen Ethanol, nahe 100% wird
>nehmen müssen.

Missverständnis: Die mit dem Jojobaöl vermischte Essenz würde ich
nicht mehr weiter verdünnen (sondern entweder verwerfen* oder vor der
Verwendung kräftig durchschütteln); ich dachte in meinem ganzen post
an den Rest. Wenn es sich, wie Ina jetzt geschrieben hat, um den
"Nachbau" von einem Edelparfüm handelt, sollte das mit dem 80%igen
Ethanol schon klappen.

*Ich würde mir so ein Gepansche aus unbekannter Quelle nicht
freiwillig auf die Haut schmieren... Es muss ja nicht mal sein, dass
direkt Giftstoffe zugegeben wurden, es ist schlimm genug, wenn - was
zur Gewinnoptimierung sicherlich oft gemacht wird - nur technische
oder Duflampenöl-Qualität eingesetzt wird.

Beste Grüsze,
Dirk

Florian Diesch

unread,
Aug 13, 2010, 2:56:55 PM8/13/10
to
Sabine Baer <bae...@t-online.de> writes:

> On 2010-08-12, Basar Alabay <ala...@gmx.net> wrote:
>
> [...]
>
>>> Nun, damit ist klar, dass das Pafuem nicht lipophil ist. Also
>>> brauchen wir etwas, das hydrophil ist. Ueblicherweise sind Pafuems
>>> alkoholische Loesungen.
>>
>> Nun könnte (nur könnte) dieser Aspekt in einem vorwiegend islamischen
>> Land evtl. anders sein ;-)
>
> Immerhin ist Alkohol ein arabisches Wort.

Im heutigen Sinn wurde es aber erst in Europa ab dem 16
Jhd. verwendet. Bei den Arabern war al-kuhl ursprünglich ein
Schmink-Pulver aus Antimon, bei den Alchimisten (auch ein
arabisch-stämmiges Wort) dann eine feine oder geistige Substanz,
z.B. der "alcohol vinii im Wein.


Florian
--
<http://www.florian-diesch.de/>
<http://identi.ca/diesch/>

Ina Koys

unread,
Aug 13, 2010, 3:59:12 PM8/13/10
to
Harry Hirsch schrieb:

>> Sie behaupten den Nachbau verschiedener Edelparfüms. Und da ich mir
>> die "echten" mit Sicherheit nicht kaufen werde und auch keine so
>> qualifizierte Nase hab, dass ich den Unterschied feststellen könnte,
>> isses ziemlich egal. Für meine Ansprüche reicht es in fast jedem Fall.
>>
>>> Wer weiß, was da alles drin ist..
>>
>> Vielleicht besser, wenn ich es nicht weiß. Solange ich davon keine
>> grünen Warzen kriege...
>
> Wer "Nachbauten" anbietet, also illegale Ware anbietet

Illegal? Ich glaub nicht, dass sich Ägypten, das vom Tourismus lebt,
klar mit den Regierungen seiner Kunden überwirft. Ich vermute eher, dass
es eine Billigversion ist, der die Feinheiten und womöglich
preisunterstützenden Zutaten und Kniffe fehlen. Sie nennen es ja auch
nicht wie das Vorbild. Ich vermute, dass das bestenfalls rechtliche
Grauzone ist.

, dem würde ich
> durchaus Skrupellosigkeit unterstellen. Es wurde schon oft von schweren
> Hautschäden durch solche Produkte berichtet. Mir wäre das Risiko zu groß.

*Jede* Nilreise führt durch die Parfümerien, also insgesamt bestimmt
1000 Leute pro Tag. Romantik gibts da nur in Katalogen - Nilreise ist
Massentourismus. Wenn es da ernstlich Probleme gäbe, würde sich der
Markt bestimmt sehr schnell bereinigen.

Ina Koys

unread,
Aug 13, 2010, 4:00:07 PM8/13/10
to
Basar Alabay schrieb:

>> Sie behaupten den Nachbau verschiedener Edelparfüms.
>
> Wenn das so ist, dann laß BLOSS (!) die Finger davon! Das Zeug ist
> meistens verseucht und verdreckt, Du holst Dir Bakterien, Pilze und was
> noch alles an Allergenen an den Körper. Entweder das Original oder halt
> Wasser, aber keinen Nachbau-Mist.
>
> Das gilt für Teheran, Istanbul und auch Kairo oder Hurghada!

Also dann nicht für Assuan :) Ansonsten - siehe meine Antwort oben.

Ina Koys

unread,
Aug 13, 2010, 4:05:40 PM8/13/10
to
Basar Alabay schrieb:

> Der (halbwegs) entreparenthese Satz ist viel wichtiger! Die OP hat
> womöglich Material an der Backe (oder an anderen Körperteilen)

Nana! Keine unkeuschen Gedanken hier - oder darf man das im Islam?
Diejenigen meiner Hautpartien, die ggf. mit winzigen Spuren des Parfüms
in Kontakt kommen, müssen noch weit mehr aushalten als nur das.
Ansonsten bin ich ziemlich sicher, dass das Parfüm zwar nicht edel, aber
auch nicht schädlich ist. Ganz einfach, weil man den Ast, auf dem man
sitzt, nicht absägt. So viele Jobs jenseits des Tourismus gibts nicht in
Assuan. (Wohl aber die ägyptische Tourismus-Fachschule)

Florian Diesch

unread,
Aug 13, 2010, 4:44:44 PM8/13/10
to
Ina Koys <garten...@iko-web.de> writes:

> Harry Hirsch schrieb:
>
>>> Sie behaupten den Nachbau verschiedener Edelparfüms. Und da ich mir
>>> die "echten" mit Sicherheit nicht kaufen werde und auch keine so
>>> qualifizierte Nase hab, dass ich den Unterschied feststellen
>>> könnte, isses ziemlich egal. Für meine Ansprüche reicht es in fast
>>> jedem Fall.
>>>
>>>> Wer weiß, was da alles drin ist..
>>>
>>> Vielleicht besser, wenn ich es nicht weiß. Solange ich davon keine
>>> grünen Warzen kriege...
>>
>> Wer "Nachbauten" anbietet, also illegale Ware anbietet
>
> Illegal? Ich glaub nicht, dass sich Ägypten, das vom Tourismus lebt,
> klar mit den Regierungen seiner Kunden überwirft. Ich vermute eher,
> dass es eine Billigversion ist, der die Feinheiten und womöglich
> preisunterstützenden Zutaten und Kniffe fehlen. Sie nennen es ja auch
> nicht wie das Vorbild. Ich vermute, dass das bestenfalls rechtliche
> Grauzone ist.

Vermutlich ist in Ägypten (wie AFAIK auch in Deutschland und den USA)
nur die Marke (inkl. Logo, Verpackungsdesign usw.) geschützt, nicht aber
der Geruch. Eine Nachbau ist daher völlig legal, solange Name und
Aufmachung dem Original nicht zu ähnlich sind.

Florian
--
<http://www.florian-diesch.de/software/xxgamma/>

Franz

unread,
Aug 13, 2010, 5:14:50 PM8/13/10
to
Am 13.08.2010 15:45, schrieb Ina Koys:
...

>
>> Wer weiß, was da alles drin ist..
>
> Vielleicht besser, wenn ich es nicht weiß. Solange ich davon keine
> grünen Warzen kriege...
>

Grüne Warzen nicht, aber pyramidenförmige Flecken ;-)
Franz


Sabine Baer

unread,
Aug 13, 2010, 5:43:37 PM8/13/10
to
On 2010-08-13, Florian Diesch <die...@spamfence.net> wrote:

[...]

> Im heutigen Sinn wurde es aber erst in Europa ab dem 16
> Jhd. verwendet. Bei den Arabern war al-kuhl ursprünglich ein
> Schmink-Pulver aus Antimon, bei den Alchimisten (auch ein
> arabisch-stämmiges Wort) dann eine feine oder geistige Substanz,
> z.B. der "alcohol vinii im Wein.

Ich meinte ja auch nur, dass Alkohol, Chemie, Alkali und noch viele
andere arabische Worte ja nicht in unseren Sprachschatz gekommen sind,
weil ein mittelalterlicher Rucksacktourist die in 'Kameltreiberzelten'
aufgeschnappt hat, sondern weil das zurueckgbliebene Abendland
fasziniert davon war, was die in ihren Labors so trieben.

Sabine

--
And, as usual, the outbreak was over before the epidemiologists
arrived. (N.N.)

Florian Diesch

unread,
Aug 13, 2010, 6:50:54 PM8/13/10
to
Sabine Baer <bae...@t-online.de> writes:

> On 2010-08-13, Florian Diesch <die...@spamfence.net> wrote:
>
> [...]
>
>> Im heutigen Sinn wurde es aber erst in Europa ab dem 16
>> Jhd. verwendet. Bei den Arabern war al-kuhl ursprünglich ein
>> Schmink-Pulver aus Antimon, bei den Alchimisten (auch ein
>> arabisch-stämmiges Wort) dann eine feine oder geistige Substanz,
>> z.B. der "alcohol vinii im Wein.
>
> Ich meinte ja auch nur, dass Alkohol, Chemie, Alkali und noch viele
> andere arabische Worte ja nicht in unseren Sprachschatz gekommen sind,
> weil ein mittelalterlicher Rucksacktourist die in 'Kameltreiberzelten'
> aufgeschnappt hat, sondern weil das zurueckgbliebene Abendland
> fasziniert davon war, was die in ihren Labors so trieben.

Nicht nur in den Labors, auch in der Mathematik und Medizin waren die
Araber den Europäern lange haushoch überlegen. Nicht ganz zufällig
benutzen wir arabische Ziffern (von arab. as-sifr: Null, Nichts - das
Konzept der Null gab es vorher in Europa nicht), die die Araber von den
Indern übernommen haben.

Bodo Mysliwietz

unread,
Aug 13, 2010, 7:28:52 PM8/13/10
to
Am 13.08.2010 23:14, schrieb Franz:

>>> Wer weiß, was da alles drin ist..
>>
>> Vielleicht besser, wenn ich es nicht weiß. Solange ich davon keine
>> grünen Warzen kriege...
>>
>
> Grüne Warzen nicht, aber pyramidenförmige Flecken ;-)

Die Dinger heissen Pyrapusteln.

Harry Hirsch

unread,
Aug 14, 2010, 2:02:05 AM8/14/10
to
Basar Alabay schrieb:

man fand wohl auch schon Benzol und (andere) Lösemittel in Fake-Parfüms.
Benzol ist dabei extrem gefährlich. Ich suche noch nach Quellen, diese
Meldungen flatterten vor etwa 2 Jahren durch die Medien. Ein weiteres
Risiko: Falls es sich um Plagiate handelt, könnte das Schnäppchen durch
den Zugriff vom Zoll extrem teuer werden.
Also lieber das "Echte" dafür dann eben nicht so häufig.

Harry Hirsch

unread,
Aug 14, 2010, 2:02:51 AM8/14/10
to
Bodo Mysliwietz schrieb:

> Am 13.08.2010 23:14, schrieb Franz:
>
>>>> Wer weiß, was da alles drin ist..
>>>
>>> Vielleicht besser, wenn ich es nicht weiß. Solange ich davon keine
>>> grünen Warzen kriege...
>>>
>>
>> Grüne Warzen nicht, aber pyramidenförmige Flecken ;-)
>
> Die Dinger heissen Pyrapusteln.

LOL

Basar Alabay

unread,
Aug 14, 2010, 2:56:17 AM8/14/10
to
In article <8cmpr0...@mid.individual.net>,
Harry Hirsch <der.Ku...@ikennt-den.weg> wrote:

> man fand wohl auch schon Benzol und (andere) Lösemittel in Fake-Parfüms.
> Benzol ist dabei extrem gefährlich. Ich suche noch nach Quellen, diese
> Meldungen flatterten vor etwa 2 Jahren durch die Medien. Ein weiteres
> Risiko: Falls es sich um Plagiate handelt, könnte das Schnäppchen durch
> den Zugriff vom Zoll extrem teuer werden.
> Also lieber das "Echte" dafür dann eben nicht so häufig.

Ich habe von bakteriellen Belastungen gelesen, was nebenbei, darauf
hindeuten könnte, daß zumindest manche dieser Süppchen ohne Alkohol
gekocht werden.

B. Alabay

Basar Alabay

unread,
Aug 14, 2010, 2:59:27 AM8/14/10
to
In article <i448io$jtc$02$1...@news.t-online.com>,
Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:

> > Der (halbwegs) entreparenthese Satz ist viel wichtiger! Die OP hat
> > womöglich Material an der Backe (oder an anderen Körperteilen)
>
> Nana! Keine unkeuschen Gedanken hier - oder darf man das im Islam?

Was'n jetzt am Hals oder am Handgelenk unkeusch? Du schmierst Dir SOWAS
jetzt hoffentlich nicht wirklich irgendwo hin, wo das Wort "unkeusch"
noch passen würde, oder? Also, falls doch, dann rate ich Dir definitiv,
das im AUge zu behalten und ggf. zum Hautarzt zu gehen. Nein, ich
scherze gerade nicht herum, sondern hatte zufällig einen ähnlichen Fall
vor kurzem in meiner Umgebung. Betroffen war aber der Hals.

> Diejenigen meiner Hautpartien, die ggf. mit winzigen Spuren des Parfüms
> in Kontakt kommen, müssen noch weit mehr aushalten als nur das.

Sorry, aber Du weißt doch gar nicht, *was* :-)

> Ansonsten bin ich ziemlich sicher, dass das Parfüm zwar nicht edel, aber
> auch nicht schädlich ist. Ganz einfach, weil man den Ast, auf dem man
> sitzt, nicht absägt. So viele Jobs jenseits des Tourismus gibts nicht in
> Assuan. (Wohl aber die ägyptische Tourismus-Fachschule)

Ouh ouh ouh, wenn Du dich da mal nicht irrst! :-))) Du ahnst nicht, wie
egoistisch Menschen sein können.

B. Alabay

Basar Alabay

unread,
Aug 14, 2010, 3:00:30 AM8/14/10
to
In article <i4488a$d8j$00$2...@news.t-online.com>,
Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:

> > Das gilt für Teheran, Istanbul und auch Kairo oder Hurghada!
>
> Also dann nicht für Assuan :) Ansonsten - siehe meine Antwort oben.

Ich glaube nicht, daß Faker in Assuan anders ticken oder die Polizei
jetzt gerade in Assuan (haha) ein ganz besonderes Auge darauf wirft.
Vielleicht in Trablus im Nachbarland, aber nicht in Assuan :-)

B. Alabay

Basar Alabay

unread,
Aug 14, 2010, 3:01:04 AM8/14/10
to
In article <i4486k$d8j$00$1...@news.t-online.com>,
Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:

> > Wer "Nachbauten" anbietet, also illegale Ware anbietet
>
> Illegal? Ich glaub nicht, dass sich Ägypten, das vom Tourismus lebt,
> klar mit den Regierungen seiner Kunden überwirft.

Du irrst Dich leider.

B. Alabay

Basar Alabay

unread,
Aug 14, 2010, 3:05:40 AM8/14/10
to
In article <slrni6bf37...@amd.catfish.ddns.org>,
Sabine Baer <bae...@t-online.de> wrote:

> sondern weil das zurueckgbliebene Abendland
> fasziniert davon war, was die in ihren Labors so trieben.

Ich muß jetzt mal eine Lanze für das Abendland brechen ;-) Das war zu
dem Zeitpunkt zurückgeblieben, davor aber (!) war es durchaus auf der
Höhe. Das Morgenland hat nur das Schwächeln und den "Niedergang" nicht
abbekommen und war - zu der Zeit - wissenschaftlich flott dabei. Das muß
nicht heißen, daß sie die Herren der Erfindung waren. Da müßte man dann
in die Antike zurück. Viele Antriebe kamen dann auch aus der Antike.

Aber das ist jetzt dann massiv OT.

Ich rate von solch zwielichtigen Parfums ab. Es gibt sicherlich auch
original ägyptische, saubere Parfums, die man dort in der Apotheke oder
in dafür bestimmten Basaren kaufen kann.

B. Alabay

Basar Alabay

unread,
Aug 14, 2010, 3:07:08 AM8/14/10
to
In article <erugj7-...@mid.florian-diesch.de>,
Florian Diesch <die...@spamfence.net> wrote:

> Nicht nur in den Labors, auch in der Mathematik und Medizin waren die
> Araber den Europäern lange haushoch überlegen.

Jein. Sie machten einfach nur einen Niedergang nicht mit.

> Nicht ganz zufällig
> benutzen wir arabische Ziffern (von arab. as-sifr: Null, Nichts - das
> Konzept der Null gab es vorher in Europa nicht), die die Araber von den
> Indern übernommen haben.

Wir nutzen keine arabischen Ziffern, wir nutzen indische. Und die Araber
auch ;-)

Und wenn wir von wirklich geistigem Gut sprechen wollten, dann müßten
wir wohl eher in Richtung Iran, Afghanistan, Indien schwenken.

B. Alabay

Harry Hirsch

unread,
Aug 14, 2010, 4:36:36 AM8/14/10
to
Ina Koys schrieb:

>> Wer "Nachbauten" anbietet, also illegale Ware anbietet
>
> Illegal? Ich glaub nicht, dass sich Ägypten, das vom Tourismus lebt,
> klar mit den Regierungen seiner Kunden überwirft.

Also jetzt enttäuschst Du mich aber denn der Glaube ist ziemlich naiv.
Welches Land wäre denn in der Hinsicht ohne Makel?
Die Schweiz mit den staatlich geschützten Geldwäschereien und Verstecken
von Schwarzgeld? Spanien, an dessen Stränden tonnenweise Plagiate
verkauft werden? Osteuropäische Staaten und deren
Tiervermehrungsfabriken ? Asiatische Länder?
Es ist doch so, dass "unsereins" in der Mehrheit alle Skrupel
vergisst wenn es um ein vermeindliches Schnäppchen geht. Gerade kürzlich
wurde mit Praxistests nachgewiesen, dass es mit Überzeugungen in der
Bevölkerung nicht weit her ist. Die große Mehrheit fordert besseren
Schutz der persönlichen Daten und gibt aber sofort freiwillig Name,
Geburtsdatum, Wohnort und Verdienst an wenn man bei Warenangeboten 1
Euro sparen kann.

Harry Hirsch

unread,
Aug 14, 2010, 4:37:51 AM8/14/10
to
Basar Alabay schrieb:

Also die Wahl zwischen Teufel oder Beelzebub ;)

Ina Koys

unread,
Aug 14, 2010, 4:44:30 AM8/14/10
to
Basar Alabay schrieb:

> Ich rate von solch zwielichtigen Parfums ab. Es gibt sicherlich auch
> original ägyptische, saubere Parfums, die man dort in der Apotheke oder
> in dafür bestimmten Basaren kaufen kann.

Dafür bestimmte Basare? Abgesehen davon, dass ich nicht weiß was das
genau ist, würde die Definition ziemlich gut auf die nobel aufgemachten
Straßenzüge passen, in denen ein Touristenbus am anderen steht. Mit den
Kunden aller großen und kleinen Reiseveranstalter, die in Ägypten tätig
sind. Wo das Parfüm (eigentlich ja einen Parfümessenz) herstammt.

Ina Koys

unread,
Aug 14, 2010, 5:03:13 AM8/14/10
to
Harry Hirsch schrieb:

> Ina Koys schrieb:
>
>>> Wer "Nachbauten" anbietet, also illegale Ware anbietet
>>
>> Illegal? Ich glaub nicht, dass sich Ägypten, das vom Tourismus lebt,
>> klar mit den Regierungen seiner Kunden überwirft.
>
> Also jetzt enttäuschst Du mich aber denn der Glaube ist ziemlich naiv.
> Welches Land wäre denn in der Hinsicht ohne Makel?
> Die Schweiz mit den staatlich geschützten Geldwäschereien und Verstecken
> von Schwarzgeld? Spanien, an dessen Stränden tonnenweise Plagiate
> verkauft werden? Osteuropäische Staaten und deren
> Tiervermehrungsfabriken ? Asiatische Länder?

Die haben alle noch andere Möglichkeiten, Ägypten nicht. Aber das ist
für mich auch nicht das wichtigste Argument, sondern nur eins am Rande.
Gesundheitstechnisch kann ich mir ziemlich wenig vorstellen, das auf
Haut aufgetragen extreme Reaktionen hervorruft. Allergene vielleicht
oder Narzissensaft. Da hab ich mit Sicherheit noch ganz andere Sachen
hinter mir.

Und was die Rechtmäßigkeit des Parfüms anbetrifft: Sie nennen es nicht
mal ähnlich wie das "Vorbild" und sie füllen es in neutrale Flaschen.
Damit dürfte sich die Markenrechtsverletzung schon erledigt haben. Der
Duft ist sicher ähnlich, aber das kann ich nicht mal beurteilen.
Fachleute schütteln vielleicht den Kopf, was man Laien so als "ähnlich"
andrehen kann. Ich kauf sowieso kein Parfüm, wenn ich es nicht quasi
geschenkt kriege.

In einer Arte-Sendung vor Jahren wurde im übrigen mal festgestellt, dass
beim Parfümverkauf das Parfüm selbst nahezu gleichgültig ist. Wichtig
beim Absatz sind vor allem das Image und der Flakon. Der Rest ist
"ferner liefen". Wobei bei neutralen Tests Männer für sich sehr gern
Damenparfüms wählen und umgekehrt. Dennoch verdient man an Parfüms
praktisch nichts, wohl weil alles für die Kampagnen draufgeht. Nur
einige wenige große Marken (drei oder so) machten (damals vor ca. 10
Jahren, als die Sendung lief) tatsächlich Profit, alle anderen sind
Accessoire von Modefirmen und anderen, die ein Parfüm zur Abrundung
ihres Angebots anbieten wollen und dabei Verluste in Kauf nehmen.

> Es ist doch so, dass "unsereins" in der Mehrheit alle Skrupel vergisst
> wenn es um ein vermeindliches Schnäppchen geht.

Mag sein. Aber bei diesem Thema hatte ich keine Skrupel, die ich
vergessen könnte. In Ägypten kann man heilfroh sein, wenn man überhaupt
irgendwas zu kaufen kriegt, bei dessen Anblick sich nicht das Geld
angstvoll in der Geldbörse festkrallt. Man könnte an der Welt
verzweifeln, wenn man bedenkt, dass diese Berge von Schund nicht
angeboten würden, wenn sie nicht gut verkauft würden. Grauslich. Hab ich
noch in keinem anderen Land so schlimm gesehen.

Ina Koys

unread,
Aug 14, 2010, 5:05:08 AM8/14/10
to
Harry Hirsch schrieb:

> Also lieber das "Echte" dafür dann eben nicht so häufig.

Ganz sicher nie. Ich zahl keine Mondpreise für etwas, das niemand braucht.

Ina Koys

unread,
Aug 14, 2010, 5:12:24 AM8/14/10
to
Basar Alabay schrieb:

>> Ansonsten bin ich ziemlich sicher, dass das Parfüm zwar nicht edel, aber
>> auch nicht schädlich ist. Ganz einfach, weil man den Ast, auf dem man
>> sitzt, nicht absägt. So viele Jobs jenseits des Tourismus gibts nicht in
>> Assuan. (Wohl aber die ägyptische Tourismus-Fachschule)
>
> Ouh ouh ouh, wenn Du dich da mal nicht irrst! :-))) Du ahnst nicht, wie
> egoistisch Menschen sein können.

Aber doch keine guten Moslems! Ansonsten spendiere ich denen mal ne
Koran-Nachhilfestunde. Im südlichen Ägypten sind im Zweifel an allen
Misständen jeweils die Kopten schuld, dann werden die Parfümerien
bestimmt auch von Kopten betrieben - natürlich nur, sofern tatsächlich
unschönes drin ist :)

Bodo Mysliwietz

unread,
Aug 14, 2010, 5:36:33 AM8/14/10
to
Am 14.08.2010 08:02, schrieb Harry Hirsch:

>> Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:
>>
>>> Sie behaupten den Nachbau verschiedener Edelparfüms.

....und das sei hier nochmal hervor zu heben!

>> Wenn das so ist, dann laß BLOSS (!) die Finger davon! Das Zeug ist
>> meistens verseucht und verdreckt, Du holst Dir Bakterien, Pilze und
>> was noch alles an Allergenen an den Körper. Entweder das Original oder
>> halt Wasser, aber keinen Nachbau-Mist.
>>
>> Das gilt für Teheran, Istanbul und auch Kairo oder Hurghada!
>>
>

> man fand wohl auch schon Benzol und (andere) Lösemittel in Fake-Parfüms.
> Benzol ist dabei extrem gefährlich.

Man könnte, so man den wollte, in diesen Regionen noch ganz andere Dinge
über Parfüms ect. entsorgen.

> Ich suche noch nach Quellen, diese
> Meldungen flatterten vor etwa 2 Jahren durch die Medien. Ein weiteres
> Risiko: Falls es sich um Plagiate handelt, könnte das Schnäppchen durch
> den Zugriff vom Zoll extrem teuer werden.

und hier kommt doch das entscheidende. Es sollen angeblich keine
Plagiate sein. Geändertes Design für Verpackung und Flakon - also
"irgend ein" das vermutlich keine Aufmerksamkeit erreigen würde. Im
Geschäft selbst erzählt man Dir aber was es sein soll bzw. welchem
Markenprodukt es *sehr* ähnlich kommt.

> Also lieber das "Echte" dafür dann eben nicht so häufig.

Zum Glück für mich eine Art Antithema aber grundlegend würde es mir egal
sein eine günstige Geruchskopie zu haben sofern ich dem Hersteller
trauen kann. Nur wie soll ich das irgendwo in der Pampa
beurteilen/einschätzen?

Bodo Mysliwietz

unread,
Aug 14, 2010, 5:44:09 AM8/14/10
to
Am 14.08.2010 11:05, schrieb Ina Koys:
> Harry Hirsch schrieb:
>
>> Also lieber das "Echte" dafür dann eben nicht so häufig.
>
> Ganz sicher nie. Ich zahl keine Mondpreise für etwas, das niemand braucht.

Wmot sich erst recht der Kauf eines vermeindlich unsicheren Produkts
ausschliessen müßte ;-)

Nebenbei muß ich sagen das ich Deine Haltung (Schlußfolgerungen) auch
recht naiv finde (sorry). Allg. darf man allerdings wohl nicht pauschal
allen Parfumeuren in Agypten skrupeloses handeln unterstellen. Dafür
haben Parfums in der Region zu lange Tradition - in Touristenhochburgen
würde ich aber *nirgendwo* auf der Welt bewußten Schindluder ausschliessen.

Es sei einmal darauf hingewiesen das vor einigen Jahren einmal ein
Bericht über Plagiate, insbesondere ein großer Teil zu Parfums, im TV
lief. Damals hatte man in P jemanden interviewt der klar zugab das die
Kopie irgendeines teueren Parfums mittlerweile (dank moderner Technik)
teils nur noch stundensache und Rohmaterialsache ist. Selbst teuerste
Parfums könnten so für einen Bruchteil kopiert und vertrieben werden -
und werden es auch von dort.

Bodo Mysliwietz

unread,
Aug 14, 2010, 5:48:15 AM8/14/10
to
Am 13.08.2010 22:05, schrieb Ina Koys:

>> Der (halbwegs) entreparenthese Satz ist viel wichtiger! Die OP hat
>> womöglich Material an der Backe (oder an anderen Körperteilen)
>
> Nana! Keine unkeuschen Gedanken hier - oder darf man das im Islam?
> Diejenigen meiner Hautpartien, die ggf. mit winzigen Spuren des Parfüms
> in Kontakt kommen, müssen noch weit mehr aushalten als nur das.
> Ansonsten bin ich ziemlich sicher, dass das Parfüm zwar nicht edel, aber
> auch nicht schädlich ist. Ganz einfach, weil man den Ast, auf dem man
> sitzt, nicht absägt. So viele Jobs jenseits des Tourismus gibts nicht in
> Assuan. (Wohl aber die ägyptische Tourismus-Fachschule)

Wieviele Stammgäste hat man den dort?!
Bist Du schonmal in San Marino gewesen? Wenn man irgendwo überwiegend
von Tourismus lebt, dann in diesem Zwergenstatt. Was man dort für Schund
angedreht bekommt ist manchmal haarstreubend - zum Glück nicht überall
aber vieler Orts.

Manchen Kunden sieht man eh nur einmal im Leben - da scheint es egal zu
sein was man an Ihm verhökert.

Bodo Mysliwietz

unread,
Aug 14, 2010, 5:50:50 AM8/14/10
to
Am 14.08.2010 08:59, schrieb Basar Alabay:

>> Diejenigen meiner Hautpartien, die ggf. mit winzigen Spuren des Parfüms
>> in Kontakt kommen, müssen noch weit mehr aushalten als nur das.
>
> Sorry, aber Du weißt doch gar nicht, *was* :-)

Und man sollte auch nicht davon ausgehen das alles Böse in so einer
Suppe unbedingt zeitnahe Allergien und Ekzeme verursachen, so das man
das Produkt dann vernichten kann.

Ina Koys

unread,
Aug 14, 2010, 5:52:28 AM8/14/10
to
Bodo Mysliwietz schrieb:

> Am 14.08.2010 11:05, schrieb Ina Koys:
>> Harry Hirsch schrieb:
>>
>>> Also lieber das "Echte" dafür dann eben nicht so häufig.
>>
>> Ganz sicher nie. Ich zahl keine Mondpreise für etwas, das niemand
>> braucht.
>
> Wmot sich erst recht der Kauf eines vermeindlich unsicheren Produkts
> ausschliessen müßte ;-)

Also ich geb schon eher ein paar Euro entspannt aus als ein paar dutzend
Euro. Einfach zum spielen und testen.

Ina Koys

unread,
Aug 14, 2010, 5:56:31 AM8/14/10
to
Bodo Mysliwietz schrieb:

> Wieviele Stammgäste hat man den dort?!

Da die meisten Touristen in der Gegend sich nur unwesentlich von
Schafherden unterscheiden, würde ich mal sagen, die Kunden heißen Thomas
Cook/TUI, Neckermann Reisen usw. Um die wärs echt schade, wenn sie
wegblieben, denke ich mal.

Ina Koys

unread,
Aug 14, 2010, 6:40:31 AM8/14/10
to
Bodo Mysliwietz schrieb:

> Am 14.08.2010 08:59, schrieb Basar Alabay:
>
>>> Diejenigen meiner Hautpartien, die ggf. mit winzigen Spuren des Parfüms
>>> in Kontakt kommen, müssen noch weit mehr aushalten als nur das.
>>
>> Sorry, aber Du weißt doch gar nicht, *was* :-)
>
> Und man sollte auch nicht davon ausgehen das alles Böse in so einer
> Suppe unbedingt zeitnahe Allergien und Ekzeme verursachen, so das man
> das Produkt dann vernichten kann.

Danke.

Message has been deleted

Florian Diesch

unread,
Aug 14, 2010, 10:08:23 AM8/14/10
to
Basar Alabay <ala...@gmx.net> writes:

> In article <erugj7-...@mid.florian-diesch.de>,
> Florian Diesch <die...@spamfence.net> wrote:
>
>> Nicht nur in den Labors, auch in der Mathematik und Medizin waren die
>> Araber den Europäern lange haushoch überlegen.
>
> Jein. Sie machten einfach nur einen Niedergang nicht mit.

Nein, sie hatten eine eigene kulturelle Blütezeit (vor allem unter den
Abbasiden).


Florian
--
How to add files opened in Emacs to GNOME’s recently used document list:
<http://www.florian-diesch.de/doc/emacs/add-to-gnomes-recently-used-documents/>

Basar Alabay

unread,
Aug 14, 2010, 10:58:15 AM8/14/10
to
In article <i45rr4$n5p$02$1...@news.t-online.com>,
Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:

> >>> Diejenigen meiner Hautpartien, die ggf. mit winzigen Spuren des Parfüms
> >>> in Kontakt kommen, müssen noch weit mehr aushalten als nur das.
> >>
> >> Sorry, aber Du weißt doch gar nicht, *was* :-)
> >
> > Und man sollte auch nicht davon ausgehen das alles Böse in so einer
> > Suppe unbedingt zeitnahe Allergien und Ekzeme verursachen, so das man
> > das Produkt dann vernichten kann.
>
> Danke.

Ich glaube, Du hast ihn mißverstanden. Die Betonung liegt auf zeitnah!

B. Alabay

Basar Alabay

unread,
Aug 14, 2010, 10:59:02 AM8/14/10
to
In article <i45p8j$1g1$03$2...@news.t-online.com>,
Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:

> Da die meisten Touristen in der Gegend sich nur unwesentlich von
> Schafherden unterscheiden, würde ich mal sagen, die Kunden heißen Thomas
> Cook/TUI, Neckermann Reisen usw. Um die wärs echt schade, wenn sie
> wegblieben, denke ich mal.

Die bleiben nicht weg ;-) Money rulez the world.

B. Alabay

Basar Alabay

unread,
Aug 14, 2010, 11:04:26 AM8/14/10
to
In article <i45mls$sqf$03$1...@news.t-online.com>,
Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:

> > Ouh ouh ouh, wenn Du dich da mal nicht irrst! :-))) Du ahnst nicht, wie
> > egoistisch Menschen sein können.
>
> Aber doch keine guten Moslems! Ansonsten spendiere ich denen mal ne
> Koran-Nachhilfestunde. Im südlichen Ägypten sind im Zweifel an allen
> Misständen jeweils die Kopten schuld, dann werden die Parfümerien
> bestimmt auch von Kopten betrieben - natürlich nur, sofern tatsächlich
> unschönes drin ist :)

Naja, Du lachst. Aber so witzig ist das nicht :-/ Leider hast Du
momentan - ich will Dir damit nicht zu nahe treten! - einen extrem
touristischen Habitus. Also, wenn wir hier nicht im Usenet wären und uns
gegenseitig ja auch oft, lang und höflich lesen täten ... könnte da
einem bösen Mensch durchaus ein "na, die hat's verdient" entfleuchen.

Also, wenn man bedenkt, was Kopten alleine schon wieder im Thema
Schweinegrippe über sich ergehen lassen mußten, weil die Wildsäue ihnen
gehörten, dann finde ich das nicht wirklich witzig!

Schmeiß den Mist weg, den Du da angedreht bekommen hast und red
demnächst entweder mit den richtigen Leuten in Assuan oder reise nach
Island an einen Geysir. Aber nicht, daß Du dann dort Feuer-&-Eis
Parföngs als Nachbau angedreht bekommst ;-)

B. Alabay

PS: ist nett gemeint, nicht böse ...

Basar Alabay

unread,
Aug 14, 2010, 11:09:50 AM8/14/10
to
In article <8cn2v2...@mid.individual.net>,
Harry Hirsch <der.Ku...@ikennt-den.weg> wrote:

> Also die Wahl zwischen Teufel oder Beelzebub ;)

Eher Babi, bzw. Seth ... und das könnte unangenehm werden. Ansonsten muß
ich mich Bodos Ausführungen anschließen.

Wenn ich ein tolles Parfum will, zahle ich dementsprechend auch. Oder
ich lebe eben mit Axe oder Bac (gibt es das noch?), bäh. In Ägypten gibt
es auch sicherlich super gebraute Parfums, die werden dann aber von
Leuten verkauft, die einem das SO nachdrücklich erklären (und auch
geschrieben mitgeben), daß man es ganz sicher nicht vergißt. Ich habe in
Konya bei einem Priester mal nur kurz an einem Moscheeduft schnuppern
dürfen, meine Fresse! Aber das wird dann nicht mal kurz 'ner Turise
verdengelt ...

B. Alabay

Basar Alabay

unread,
Aug 14, 2010, 11:12:56 AM8/14/10
to
In article <i45m4m$660$00$1...@news.t-online.com>,
Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:

> Die haben alle noch andere Möglichkeiten, Ägypten nicht. Aber das ist
> für mich auch nicht das wichtigste Argument, sondern nur eins am Rande.
> Gesundheitstechnisch kann ich mir ziemlich wenig vorstellen, das auf
> Haut aufgetragen extreme Reaktionen hervorruft. Allergene vielleicht
> oder Narzissensaft. Da hab ich mit Sicherheit noch ganz andere Sachen
> hinter mir.

Du hättest mal erleben sollen, was für schreckliche Folgen manche netten
Düftchen in Istanbul auf'm Basar in Fatih hatten ... danach hat es sowas
von mächtig Ärger gegeben. Aber nicht wegen irgendwelcher blöden
Touristen, sondern wegen noch blöderen Einheimischen. Vielleicht gibt es
ja DIE in Assuan nicht, aber erstere ...

Deine Argumente klingen zum Teil so abartig, daß ich gerade echt das
Gefühl habe, Du willst uns hier alle mal eine Runde soziologisch testen.
Ernst meinen ... kannste das nicht, denke ich.

B. Alabay

Basar Alabay

unread,
Aug 14, 2010, 11:14:57 AM8/14/10
to
In article <i45l1i$oum$03$2...@news.t-online.com>,
Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:

> > Ich rate von solch zwielichtigen Parfums ab. Es gibt sicherlich auch
> > original ägyptische, saubere Parfums, die man dort in der Apotheke oder
> > in dafür bestimmten Basaren kaufen kann.
>
> Dafür bestimmte Basare? Abgesehen davon, dass ich nicht weiß was das
> genau ist, würde die Definition ziemlich gut auf die nobel aufgemachten
> Straßenzüge passen, in denen ein Touristenbus am anderen steht. Mit den
> Kunden aller großen und kleinen Reiseveranstalter, die in Ägypten tätig
> sind. Wo das Parfüm (eigentlich ja einen Parfümessenz) herstammt.

Seufz ... ich geb's auf. Wenn Du willst, kannst Du es ja sogar trinken
;-)

B. Alabay

Bodo Mysliwietz

unread,
Aug 14, 2010, 12:57:55 PM8/14/10
to

Exakt :-)

....und dabei nicht auf zeitnahe Körperreaktionen die den kausalen
Zusammenhang zum Parfum auf der Hand liegen lassen.

Ina Koys

unread,
Aug 14, 2010, 7:20:55 PM8/14/10
to
Basar Alabay schrieb:

> In article <i45mls$sqf$03$1...@news.t-online.com>,
> Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:
>
>>> Ouh ouh ouh, wenn Du dich da mal nicht irrst! :-))) Du ahnst nicht, wie
>>> egoistisch Menschen sein können.
>> Aber doch keine guten Moslems! Ansonsten spendiere ich denen mal ne
>> Koran-Nachhilfestunde. Im südlichen Ägypten sind im Zweifel an allen
>> Misständen jeweils die Kopten schuld, dann werden die Parfümerien
>> bestimmt auch von Kopten betrieben - natürlich nur, sofern tatsächlich
>> unschönes drin ist :)
>
> Naja, Du lachst. Aber so witzig ist das nicht :-/ Leider hast Du
> momentan - ich will Dir damit nicht zu nahe treten! - einen extrem
> touristischen Habitus.

Ähm, ich bin Tourist gewesen und ich gehöre nicht zu den Touristen, die
keinesfalls jemals da hinwollen, wo andere Touristen auch hingehen. Das
ist mir echt zu schizophren. Wenn ich irgendwo Tourist bin, darf mich
gerne auch jeder so nennen.


>
> Schmeiß den Mist weg, den Du da angedreht bekommen hast

Wie soll ich denn DEN Habitus nennen? Schwarzseher hoch drei? Ist dir
eigentlich aufgefallen, dass du nicht einen winzigen Hinweis darauf hast
(ich nach mehrfacher Verwendung übrigens auch nicht), dass irgendwas an
dem Parfüm unschön ist? Nee wirklich. Wenn es dazu Ansatzpunkte gäbe,
dann sähe das anders aus. Es gibt aber keine und deshalb werde ich den
Teufel tun und wegschmeißen.

> PS: ist nett gemeint, nicht böse ...

Schon klar. Aber auf mich wirkst du eher paranoid - was ich auch nicht
böse meine.

Basar Alabay

unread,
Aug 15, 2010, 4:58:30 AM8/15/10
to
In article <i478cn$u1q$03$1...@news.t-online.com>,
Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:

Nun ja, ich kenne die Ecke da einen Tick besser als Du ;-)

B. Alabay

thomas...@gmail.com

unread,
May 11, 2018, 7:12:52 AM5/11/18
to
Am Donnerstag, 12. August 2010 10:54:28 UTC+2 schrieb Ina Koys:
> Hallo,
>
> beim Kauf in Ägypten wurde uns eigentlich mitgeteilt, wie und womit die
> Essenz zu verdünnen wäre, das hab ich aber erfolgreich vergessen. Dann
> hab ich gegoogelt und die in diversen Foren gegebene Empfehlung der
> Verdünnung mit Jojobaöl befolgt. Wenn man damit "verdünnt", gut
> schüttelt und eine Weile abwartet, kriegt man eine traumhafte
> Grenzschicht in der Flasche. Das wars ja dann wohl nicht *ganz*.
>
> Die Flüssigkeit wirkt ölig, riecht aber nicht nach Alkohol. Womit könnte
> man das verdünnen?
>
> Danke,
>
> Ina
> --
> Es wächst!
> http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/

Ich habe die Angaben des Herstellers der Essenz aufgehoben. Er gibt für Parfüm Essenz-Alkohol-Destilliertes Wasser im Verhältnis 1:8:1 zu verwenden. Für Eau de cologne soll das Verhältnis 1:20:1 betragenwobei keine Angabe über die Konzentraton des Alkohols gemacht wurden, Bei weniger als als 80 % könnte das aqua dest. wohl entfallen .
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