Am 03.12.2011 22:12, schrieb Artur Kawa:
> Bisher habe ich das wie folgt aufgeteilt:
>
> LEBENSMITTEL KATEGORIEN:
>
> - Getränke (kein Alkohol)
> - Obst
> - Gemüse
> - Wurstwaren
> - Fleisch
> - Fisch
> - Milchprodukte
> - Backwaren
> - Sonstige (Reis, Mehl, Nudeln, Speiseöl, Gewürze, etc.)
> - Fertiggerichte
> - Süssigkeiten / Eis
> - Tiernahrung
>
> SONSTIGE KATEGORIEN
> - Reinigungsmittel
> - Hygieneartikel
>
> Meint ihr, das ist zu detailliert oder fehlen noch einige
> Kategorien, die ich vergessen habe?
Meiner Meinung nach ist das zu detailliert, ausser man hat halt Freude
an Zahlen und Buchhaltung als Hobby. Was genau nützt es dir denn zu
wissen, dass du in einem Monat mehr Geld für Backwaren ausgegeben hast
als in einem anderen Monat? Du willst doch eigentlich wissen, ob du das
Geld in Brot und Brötchen zum Überleben gesteckt hast oder in die
Coppenrath & Wiese Baileys-Sahnetorte und wo das Verbesserungspotential
ist. Das verrät dir deine Statistik am Ende aber doch auch nicht.
Wenn du wissen willst, ob du zuviel Geld ausgegeben hast, brauchst du
nur zwei Kategorien:
Überlebensnotwendige Ausgabe
Luxusausgabe
Dein "Emmi Caffč Latte Cappuccino Becher" wäre dann nunmal Kategorie
Luxus und nicht Kategorie "Milchprodukte".
Generell finde ich das allerdings eh Quatsch - es nimmt dir ja niemand
den Geldbeutel weg, d.h. du weisst bevor du es in den Einkaufswagen
legst, was du wofür ausgibst. Das ist der Moment, wo man die Disziplin
braucht und sich entscheiden muss, ob man dafür das Geld ausgeben will
und ob diese Ausgabe notwendig ist. Hinterher mit Excel anzufangen, die
vorherigen Probleme zu visualisieren und sich dann gute Vorsätze
aufzuerlegen - das halte ich für Beschäftigungstherapie.
Der zweite Vorschlag für das Sparen ist, das geplante Haushaltsgeld am
Monatsanfang bar komplett abheben. Wenn das Geld weg ist, ist es weg -
schon kann man nicht mehr zuviel ausgeben.
Grüße,
Lars Friedrich