Tja, das ist eben keine Schere, sondern ein Stück Schrott, das so tut
als ob. ;-)
Bei einem Ding, das Schere zu nennen adäquat wäre, ist diese Schraube
eine Pressschraube - und gar nicht zur weiteren Drehung vorgesehen.
Ich habe selbst auch so ein Ding, von WMF, nennt sich
Haushalts-Universalschere...
Locktite (also so ein "Super-Sekunden-Kleber") hilft, wie ich aus
eigenen Versuchen weiß, nicht nachhaltig.
Ich habe dann einen Garn oder Zwirnfaden mit ins Gewinde getüdelt;
also die Schraube rausgedreht, den Faden in den Gewindegang der
Schraube gewickelt, und dann eingeschraubt. Mit etwas Glück erhöht das
die Reibung ausreichend, so dass die Schraube dann fest sitzt.
was auch gerne gemacht wird:
Die Mutter schön anziehen wie es passt und dann vernieten.
Oder, wenn die Schraube kaum übersteht, mit einem Körner ein paar
Schläge rundum genau auf die Fuge zwischen Bolzen und Mitter.
Oder - wenn der Bolzen lang genug ist - eine Kronenmutter drauf.
Also einstellen, Kronenmutter drauf, Loch durch den Bolzen und versplinten.
Gruß
Schorsch
>Locktite (also so ein "Super-Sekunden-Kleber")
"Loctite" ist ungefähr so spezifisch wie "Uhu".
>hilft, wie ich aus
>eigenen Versuchen weiß, nicht nachhaltig.
Schraubensicherung (u.a. als "Loctite" erhältlich) sollte aber helfen.
Notfalls "mittelfest" statt des gängigeren "niedrigfest" nehmen.
Mac Guyver?
Hardy
--
Heute kam ich wieder an einer Dönerbude vorbei, die einen
"Schülerdöner" für 1 Euro anbot. Was erwarten die Leute, was bei
diesem Preis da drin ist? Biohack vom Salzwiesenlamm?
(HG Bickel)
Klingt gut. Yber ich hätte noch ne Frage:
Vergessen zu erwähne habe ich, dass die Schraube nicht rausguckt. Es
handelt sich eigentlich um zwei Schrauben, bei denen die eine ein
Außengewinde hat und die andere ein Innengewinde im Hohlschaft. An
beiden Enden befindet sich ein Schlitz. Komischerweise lässt sich eine
der beiden nicht drehren. Die Frage lautet: Dengelt man auf die das
drehbare Ende der Kosntruktion?
Hmpf, ich muss das mal richtig auseinandernehmen.
>On Mon, 22 Nov 2010 00:15:25 -0800 (PST), Lars Wilhelm
>Richtig einstellen, mit dem Schraubenkopf nach unten auf eine harte
>schlagfeste Unterlage legen ("Amboss") und mit dem Hammer kräftig auf
>das Schraubenende schlagen, so dass die Schraube sozusagen "vernietet"
>wird. So machen es üblicherweise die Profis.
Welche "Profis" denn?
Gut, okay, mit so einer "Schere" wie im OP beschrieben mag das
angehen.
Der Profi, wie ich ihn mir vorstelle, ersetzte die Achsenschraube
durch eine passende Pressschraube.
>On 22 Nov., 12:31, Ludger Averborg <ludger_averb...@web.de> wrote:
>> On Mon, 22 Nov 2010 00:15:25 -0800 (PST), Lars Wilhelm
>>
>> <usenettice...@nurfuerspam.de> wrote:
>> >Hallo,
>> >ich habe da eine wunderschöne Küchen/Haushaltsschere. Massiv, scharf,
>> >mit Metallösen, bequemen griffen.
>> >Aber, sie ist geschraubt. Das heißt, nach jedem dritten mal schneiden
>> >hat sich diese Schraube gelockert. Außer locktide fällt mit nichts
>> >ein, diesen Zustand zu ändern. Gibt es andere Meinungen?
>>
>> Richtig einstellen, mit dem Schraubenkopf nach unten auf eine harte
>> schlagfeste Unterlage legen ("Amboss") und mit dem Hammer kräftig auf
>> das Schraubenende schlagen, so dass die Schraube sozusagen "vernietet"
>> wird. So machen es üblicherweise die Profis.
>
>Klingt gut. Yber ich hätte noch ne Frage:
>Vergessen zu erwähne habe ich, dass die Schraube nicht rausguckt. Es
>handelt sich eigentlich um zwei Schrauben, bei denen die eine ein
>Außengewinde hat und die andere ein Innengewinde im Hohlschaft.
Ach *so* eine Schraubung ist das... ja sag' das doch gleich!
> An
>beiden Enden befindet sich ein Schlitz. Komischerweise lässt sich eine
>der beiden nicht drehren.
Klar. Das ist die verpresste Seite.
> Die Frage lautet: Dengelt man auf die das
>drehbare Ende der Kosntruktion?
>
>Hmpf, ich muss das mal richtig auseinandernehmen.
Probier' einfach den Zwirnfaden-Trick!
>Was bitte muss ich mir unter einer Pressschraube vorstellen?
>Hab ich sowas schon mal gesehen?
Klar, an jeder normalen Schere.
Eine Pressschraube ist so dimensioniert, dass sie für das vorgesehene
Gewinde etwas zu groß ist, also nur schwer rein zu drehen ist und
"pressfest" sitzt. Man kann sie lockern, aber meist verpeikert man
dabei den Schlitz, und außerdem geht sie danach nicht wieder
ordentlich fest. Um sie weiter rein zu drehen, braucht man einen
*genau passenden* Schraubendreher und ziemlich Kraft.
Pressschrauben findet man etwa, wo der obere Teil des Bolzens als
Achse für irgendwas dient und die Verbindung nicht als lösbar
vorgesehen ist. Ich glaube, zB an Fahrradbremsen gibt's sowas (?); und
halt an Scheren.
ein gezielter Schlag mit einem Hammer auf die Schraube hilft
--
Liebe Grüße, Gerd - Hier steht die Satelliten FAQ,
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