Mike Grantz schrieb:
>On 13.09.2022 11:50, Detlef Wirsing wrote:
...
>Ging dann von "Yay! Endlich selber Waffeln machen" über "Hm, da ich das
>Gerät schon mal habe, muss ich nun auch mal wieder Waffeln machen" bis
>"Ich weiss gar nicht mehr, wo das Waffeleisen steckt."
Damit hatte ich bei mir auch gerechnet, es kam aber nicht so. Zwar
mache ich heute seltener Waffeln als anfangs, aber ich liebe Waffeln,
so dass das Teil auch heute noch mehr oder weniger regelmäßig in
Betrieb ist. Und die beiden geposteten Rezepte finde ich wirklich
superlecker. Besser als alles, was ich bisher irgendwo gekauft habe.
>Dem Sandwichmaker ging es ähnlich, lag dann aber auch daran, dass ich
>nicht mehr so viel weisses Toastbrot essen wollte. Jetzt, wo es mehr
>oder weniger gutes Mehrkorntoast gibt, wäre es allerdings wieder eine
>Überlegung wert.
Einen Sandwichmaker hatte ich mir mal ebenso überlegt, wie einen
kleinen Pizzaofen. Auf den Sandwichmaker habe ich dann sinnvollerweise
verzichtet, dem Pizzaofen wurde aus Sicherheitsgründen genau in dem
Moment der Saft abgedreht. Die Maximaltemperatur wurde um 100 °C
gesenkt. Da kann ich dann gleich den Backofen nehmen.
>Von der Fritteuse will ich gar nicht erst anfangen. Anfangs war das
>ganze Prozedere ja noch spannend, sogar das Reinigen, aber später war es
>dann nur lästig.
Eine Fritteuse hatten wir mal auf der Arbeit. Anfangs war das ganz
witzig. Aber alles stank nach Pommesbude, und so landete sie schnell
im Schrank. Für mich selbst kam sie nie in Frage. Ich bin kein großer
Fan von Pommes. Da mag ich lieber Bratkartoffeln. Und wenn ich mal
Pommes haben möchte, nehme ich Golden Longs von McCain.
>Einzig und allein der Römertopf, Fonduekessel und der Raclette Grill
>sind treue Begleiter geblieben, sofern man die ersten Beiden als
>"Gerätschaften" zählen kann.
Höchstens der Römertopf würde mich interssieren. Aber ich habe nie
einen vermisst.
>Der Mixstab auch, allerdings nur für Shakes. Irgendwie kam ich noch nie
>dazu, was "Herzhaftes" zu mixen.
Den hab ich auch und habe glatt vergessen, ihn zu erwähnen. Perfekt
zum Selbermachen von Mayonnaise. Dauert nur Sekunden.
>Da ich echt zu blöd bin, Reis zu kochen, find ich meinen Reiskocher
>eigentlich sehr genial. Das Blöde ist nur die Mindestmenge an Reis, die
>man verwenden muss, damit die Automatik auch einwandfrei funktioniert.
Meinen Reiskocher hab ich auch vergessen. Er war meine letzte
Anschaffung. Ich esse sehr gerne Reis und kriege den auch in einer
normalen Kasserolle perfekt hin. Aber der Vorteil eines Reiskochers
ist, dass ich fürs Kochen beide Hände frei habe und mich um den Reis
nicht kümmern muss. Außerdem hält er ihn auch warm. Deshalb bereue ich
den Kauf nicht.
>Also kommen weiterhin Reisbeutel zum Einsatz, solange ich keine
>Motivation habe, auch am Folgetag irgendwas mit Reis zu kochen.
Dagegen spricht meiner Meinung nach auch nichts. Aber ich brauche
verschiedene Reissorten, die im Kochbeutel entweder nicht zu bekommen
oder sehr teuer sind. Reis kaufe ich meistens in "Beuteln" von 3-10
kg. Am meisten verbrauche ich Basmati (von Tilda, 10 kg), Carnaroli
(Risotto etc., von Reishunger, 3 kg) und Bomba (Paella, von
Reishunger, 3 kg). Manchmal kaufe ich auch thailändischen Duftreis,
aber wenn der nicht da ist, ersetze ich ihn einfach durch Basmati.
>Hm, *grübel*. Da wären dann noch Wasserkocher, Eierkocher und Toaster.
Ein neuer Toaster wäre bei mir fällig, denn der alte hat den Geist
aufgegeben. Aber da ich in den letzten Jahren nicht wirklich einen
gebraucht habe, schiebe ich das vor mir her. Einen Wasserkocher
brauche ich so wenig wie einen Eierkocher. Mein Induktionskochfeld
erhitzt Wasser so schnell, dass ich keine Alternative brauche.
>Mikrowelle und Kaffeemaschine verstauben im Keller, da ich erstens
>keinen Platz habe und zweitens die Mikrowelle nur zum Aufwärmen von
>Junkfood verwendete und ich keinen Kaffee trinke, da der blöderweise
>neben "Hallo wach!" auch mein Schlafzentrum stimuliert. Sehr blöde
>Kombination.
Die Mikrowelle ist in meinen autoarken Backofen integriert und zählt
für mich deshalb nicht als eigenständiges Gerät. Kaffee und Tee habe
ich nie getrunken. Zu viel Aufwand für das Ergebnis, dabei trinke ich
beide eigentlich ganz gern, wenn sie gut sind.
>Falls das auch als Gerätschaft zählt, dann noch ein Teesieb und leere
>Teebeutel.
Nein. Das fällt für mich unter Besteck und Zucker.
>Und mein Santoku + Wetzstab natürlich. Dieses Messer nutze ich für
>99,99% aller Küchenarbeiten. Ganz selten mal ein Dünnes mit Wellenschliff.
Ich habe eine ganze Menge Messer, benutze aber meistens nur zwei. Ein
japanisches Funayuki mit 165 mm Klinge (
http://tosa-hocho.de/zakuri),
und ein 10 cm langes Spickmesser von Zwilling
(
https://tinyurl.com/ytydjaun).
>So, ich glaub das wars dann mit meinen (Lieblings)Gerätschaften.
>
>> meiner Meinung nach unberechtigt. Aber sie neigte auch dazu, mit
>> gleicher Keule zurückzuschlagen, wenn ich mich recht erinnere.
>
>Es war eher so, dass sie das tat, nachdem man selber mit gleicher Keule
>zurück schlug. Sprich, sie musste zwanghaft nachtreten, egal wie
>ausführlich man ihre Fehlinformationen auch darlegte und korrigierte.
>
>Speziell bei technischen Angelegenheiten, von denen sie offensichtlich
>keine Ahnung hatte, aber dachte, sie hätte welche.
>
>Zumindest, wenn es diejenige ist, die immer nur als "Birgit" postete.
Ja.
Meiner Meinung nach haben sich da zwei Seiten gefunden ohne sich zu
suchen. Die Streitereien schaukelten sich immer wieder hoch.
De.rec.mampf war damals nicht gerade ein Ponyhof. Wem es ums Kochen
ging und nicht darum, andere zu verunglimpfen, verschwand früher oder
später. Als für mich keiner mehr übrig blieb, ging ich auch. Die
einzige Gruppe, die ich je aus diesem Grund verlassen habe.