wie bekomme ich eine beschichtete Bratpfanne wieder sauber
in der über mehrere Monate Pflanzenöl fest geworden ist?
Gruß
Jürgen
> wie bekomme ich eine beschichtete Bratpfanne wieder sauber
> in der über mehrere Monate Pflanzenöl fest geworden ist?
Heißmachen?
Gruß
Thorsten
theoretische Möglichkeiten was man versuchen könnte habe ich
selbst genug,
aber ich suche einer erprobte Methode die garantiert zum Erfolg führt!
Gruß
Jürgen
Öl kann verharzen und sitzt dann fest. Durch erhitzen dürfte es auch nicht
wieder flüssig werden. Ein guter Fettlöser müßte es aber schaffen, wenn er
lange genug einwirken kann, d.h. ziemlich lange.
Grüße
Joachim
Meinst Du, es wird viele geben, die Erfahrung mit monatelang dreckig
rumstehenden Pfannen haben und das auch noch zugeben?
--
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http://www.regenwald.org
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> wie bekomme ich eine beschichtete Bratpfanne wieder sauber
> in der über mehrere Monate Pflanzenöl fest geworden ist?
Waschbenzin.
W.
> theoretische Möglichkeiten was man versuchen könnte habe ich
> selbst genug,
Und noch keine davon ausprobiert?
> aber ich suche einer erprobte Methode die garantiert zum Erfolg
> führt!
Ach so: Pfanne wegschmeißen, neue kaufen. Im Ernst: Ich kann mir keine
andere Methode vorstellen, die /garantiert/ zum Erfolg führt.
vG
--
Ceterum censeo Popocatepetlum non in Canada sed in Mexico situm esse.
>aber ich suche einer erprobte Methode die garantiert zum Erfolg führt!
Wegwerfen, neue kaufen. Führt garantiert zum Erfolg.
Ich bin da experimentierfreudiger und würde versuchen, das verharzte
Fett mit Wasser und reichlich Spülmittel loszukochen. Einfach die
Mischung in die Pfanne geben und auf dem Herd erhitzen.
Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wirsing
> Öl kann verharzen und sitzt dann fest. Durch erhitzen dürfte es auch nicht
> wieder flüssig werden. Ein guter Fettlöser müßte es aber schaffen, wenn er
> lange genug einwirken kann, d.h. ziemlich lange.
Selbst das bezweifle ich. Das Öl ist polymerisiert, also zu Kunststoff
geworden (und zwar zu dreidimensional vernetztem, wenn es gutes
Öl war). Das bekommt man entweder mechanisch ab (Plastik-Kratzer
verwenden, der weicher als die Pfannenbeschichtung ist) oder mit
Chemikalien, die auch Kunststoff kleinkriegen und die ich nicht im
Essen haben möchte.
Im übrigen kann man das Zeug vermutlich auch drinlassen.
Ralf
>> Öl kann verharzen und sitzt dann fest. Durch erhitzen dürfte es auch
>> nicht
>> wieder flüssig werden. Ein guter Fettlöser müßte es aber schaffen, wenn
>> er
>> lange genug einwirken kann, d.h. ziemlich lange.
> Selbst das bezweifle ich. Das Öl ist polymerisiert, also zu Kunststoff
> geworden (und zwar zu dreidimensional vernetztem, wenn es gutes
> Öl war).
Immerhin kriegt man damit z.B. Fett von den Filtern der Dunstabzugshaube
weg, die da schon lange Zeit hatten, zu verharzen. Einen Versuch ist es
allemal wert.
> Im übrigen kann man das Zeug vermutlich auch drinlassen.
Äh, nicht wirklich, schließlich will man das gebratene ja hinterher essen.
> Ralf
Grüße
Joachim
gut das es noch Leute wie dich gibt die keine Vorurteile haben
und weit über ihren eigenen Horizont blicken können ;-(
1. von dreckig ist keine Rede,
nur von hart gewordenem Öl, genauer gesagt:
Sonnenblumenöl.
2. wie kommst du zu der Überzeugung, die Antworter würden mit
ihren Antworten "zugeben" selbst für den Zustand einer solchen
Pfanne verantwortlich zu sein?
ist bei mir übrigens auch nicht der Fall,
aber es ist meine Pfanne!
Gruß
Jürgen
Geschirrspülerwürfel oder -Mittel mit Wasser aufkochen.
Liebe Grüße
Waltraut
vermutlich helfen einige Esslöffel Natriumhydroxid (klassiches
Abflußfrei), etwas Wasser, Wärme und Standzeit.
Zur Wärme: nur sehr vorsichtig erhitzen - Fingerheiss am Metallrand.
Wenn's nicht gelöst ist könnte ein Aufkochversuch fatale Folgen haben:
Heisse (spritzende) Natronlauge ist *SEHR* agressiv zu Haut und Augen!
Akute Gefahr für irreversible Augenschäden!
Ich würde auch erst den an andere Stelle angeführten Rat mit etwas
Wasser und höher Dosierter Spülmittellösung versuchen.
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Juergen Kanuff schrieb:
>
> Hallo Leute,
>
> wie bekomme ich eine beschichtete Bratpfanne wieder sauber
> in der über mehrere Monate Pflanzenöl fest geworden ist?
mit Öl lösen?
Mit Soda und heißem Wasser zu lösen versuchen?
Gruß
Schorsch
Joachim Boensch schrieb:
> "Ralf Muschall" <ralfmu...@googlemail.com> schrieb im Newsbeitrag
> news:98c9023a-e48d-4523...@a26g2000prf.googlegroups.com...
> On 21 Dez., 17:52, "Joachim Boensch" <gucky...@gmx.de> wrote:
>
>> Öl kann verharzen und sitzt dann fest. Durch erhitzen dürfte es auch nicht
>> wieder flüssig werden. Ein guter Fettlöser müßte es aber schaffen, wenn er
>> lange genug einwirken kann, d.h. ziemlich lange.
>
> Selbst das bezweifle ich. Das Öl ist polymerisiert, also zu Kunststoff
> geworden (und zwar zu dreidimensional vernetztem, wenn es gutes
> Öl war).
Warum sollte das Öl polymerisieren?
Und was für ein Kunststoff sollte herauskommen?
Neugierige Grüße
Schorsch
>> Meinst Du, es wird viele geben, die Erfahrung mit monatelang dreckig
>> rumstehenden Pfannen haben und das auch noch zugeben?
>
> gut das es noch Leute wie dich gibt die keine Vorurteile haben
> und weit über ihren eigenen Horizont blicken können ;-(
Aha, da fühlt sich jemand durch eine völlig unverfängliche Frage gleich
persönlich angegriffen?
> 1. von dreckig ist keine Rede,
> nur von hart gewordenem Öl, genauer gesagt:
> Sonnenblumenöl.
Ausrede, eine ganz billige obendrein. Eine Pfanne die monatelang Öl
herumsteht ist definitiv dreckig.
> 2. wie kommst du zu der Überzeugung, die Antworter würden mit
> ihren Antworten "zugeben" selbst für den Zustand einer solchen
> Pfanne verantwortlich zu sein?
Oh bitte, was Du in meine Frage reindeutest, steht nicht in ihr
geschrieben. Über die Gründe, woher Deine spontane Assoziation kommt
will ich gar nichts wissen. Verkneife Dir Unterstellungen
>
> Warum sollte das Öl polymerisieren?
> Und was für ein Kunststoff sollte herauskommen?
Ein Harz
>
>
> Neugierige Grüße
> Schorsch
Das mit dem polymerisieren habe nicht ich geschrieben. Aber es stimmt. Öl
verharzt, einige mehr und schneller als andere. Das ist eine Form der
polymerisation. Ich bin aber kein Chemiker, genauer weiß ich es nicht.
Aber wie sonst sollte Öl fest werden? Es trocknet ja nicht aus, weil kein
Wasser drin ist. Und Öl härtet aus.
Grüße
Joachim
Joachim Boensch schrieb:
> "Georg Mildenberger" <schors...@online.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:6ra1hi...@mid.individual.net...
>
>> Warum sollte das Öl polymerisieren?
>> Und was für ein Kunststoff sollte herauskommen?
>
> Ein Harz
>>
>> Neugierige Grüße
>> Schorsch
>
> Das mit dem polymerisieren habe nicht ich geschrieben. Aber es stimmt. Öl
> verharzt, einige mehr und schneller als andere. Das ist eine Form der
> polymerisation. Ich bin aber kein Chemiker, genauer weiß ich es nicht.
Nein, sieht mir aber so aus, aber ist ja auch egal.
Ich dachte, dass zunächst mal die Doppelbindungen der ungesättigten
Fettsäuren aufgehen und dort vor allem Sauerstoff angebunden wird.
Polymerisation würde ja bedeuten, dass die Fettsäuren sich miteinander
verbinden.
>
> Aber wie sonst sollte Öl fest werden? Es trocknet ja nicht aus, weil kein
> Wasser drin ist. Und Öl härtet aus.
Hier dachte ich bislang immer, dass eben fette Öle mit vielen
ungesättigten Fettsäuren bei Zimmertemperatur flüssig sind. Fette mit
gesättigten Fettäuren hingegen fest, die guten Brat- und Frittierfette
zum Bleistift.
Es ist also schon eine chemische Veränderung, aber eben nicht gleich
eine Polymerisation. Die Kettenlängen bleiben gleich, nur die
Doppelbindungen werden geknackt.
Gruß
Schorsch
> Ich würde einfach mal durchexerzieren, was ich so dahabe:
> Essigester, Aceton, Benzin.
> PVC-Pulver kann man z. B. in Tetrahydrofuran und in Dioxan gut lösen.
> Ausgezeichnete Löseeigenschaften haben auch Dimetylsulfoxid und
> Dimethylformamid. Verkauft der Edeka oben im Dorf aber vermutlich
> nicht.
Ist bald Silvester, da kann man auch noch versuchen, das ganze mit 'nem
Böller rauszusprengen. Oder wie wäre es mit Chromschwefelsäure oder
alkalische Permanganatlösung?
Man kann auch übertreiben ... Bei mir wäre das ein Fall von entweder mit
normalen Mitteln wie Spüli oder mehr Öl wegkriegen oder Pfanne in Tonne
kloppen.
--
Allein die Dunkelheit ist real, das Licht scheint nur so.
oder alles kombinieren, dann haben auch umstehende was davon.
naaaaaaaaaaa !!!?
Nachdem einige geschrieben haben, das Öl sei verharzt, würde ich es mal
mit einem Harzentferner (Handwaschmittel) versuchen.
Ansonsten neue Pfanne kaufen.
lg,
Eva
Hallo
verharztes Öl und Harz ist nicht das gleiche, auch wenn es so heißt
>
> Ansonsten neue Pfanne kaufen.
Ich würde es mit vorsichtigem Erwärmen unter der Zugabe frischen Öls
versuchen, sonst, wie Du auch rätst: Eine neue Pfanne kaufen und aus
Fehlern lernen.
> Nachdem einige geschrieben haben, das Öl sei verharzt, würde ich es mal
> mit einem Harzentferner (Handwaschmittel) versuchen.
Man könnte auch fragen, was Claudia (die mit dem Schäferhund) empfiehlt.
*duck*
Pit
Wenn die Beschichtung der Alupfanne noch unbeschädigt ist hätte ich die
Bedenken diesbezüglich nicht. Ein kleiner Kratzer in der Beschichtung
reicht aber schon um ein Loch zu ätzen.
Das Ganze funktioniert auch mit Wasser und einem Esslöffel Waschmittel
ganz gut (oder sogar noch besser?).
Stefan
Schmeckt nur vielleicht nicht so toll, wenn die Oberfläche der
Beschichtung bereits etwas aufgerauht ist.
für alle, die dieses Problem in Zukunft haben sollten:
* Pfanne soweit mit Wasser füllen das sämtliches Öl bedeckt ist;
* einige kräftige Spritzer Spülmittel zugeben;
* 1 ... 2 Tage stehen lassen;
* Pfanne voll auf dem Herd erhitzen;
da Öl leichter als Wasser ist schwimmt es auf.
* Ölpampe abschöpfen;
* noch mehr Spülmittel zugeben und Aufkochen;
* noch heisses Wasser abkippen;
* Rest der klebrigen Masse mit viel Universalverdünnung und
Haushaltspapier anlösen und mit leichtem Rubbeln wegwischen.
Voila!
Pfanne wieder wie neu!
Gruß
Jürgen
http://perlglanz.glv.nl/index.php?page=light_active
oder
http://perlglanz.glv.nl/index.php?page=intensiv-reiniger
..der löst alles.
MfG
Frank
> * Rest der klebrigen Masse mit viel Universalverdünnung und
> Haushaltspapier anlösen und mit leichtem Rubbeln wegwischen.
Meines Erachtens hätt'ste dir damit den komplizierten ersten Teil deiner
Operation auch sparen können. Trotzdem schön, dass es geklappt hat.
W.