Ludger Averborg <
ludger_...@web.de> wrote:
> On Mon, 12 May 2014 09:21:37 +0000 (UTC), Martin ?rautmann
> <
t-us...@gmx.net> wrote:
>
>>...wobei man zu flᅵssige Marmelade noch immer sehrt gut mit Naturjoghurt
>>als Fruchtjoghurt genieᅵen kann
> oder eben mit bisschen Pektin zusᅵtzlich noch mal aufkochen
> kann, damit sie fester wird.
>
> Kulinarisch weitaus schlimmer als zu flᅵssige Marmelade ist
> zu feste, die schmeckt nach nix mehr.
Da machst Du irgendetwas falsch. Zu billige Fruechte?
Quittenbrot, bzw "Dulce de membrillo" ist genau das, was Du als "zu
feste Marmelade" bezeichnest ("Marmelade" kommt auch von "Marmelo"=
Quitte, span/port -> Mermelata/Marmelata = Quittenmus). Im Original
mit Quitten, <
http://de.wikipedia.org/wiki/Dulce_de_membrillo>, geht
aber gut auch mit Aepfeln oder Erdbeeren - mit allem was gutes
Fruchtmark hat.
Bei Quitten wahlweise nur mit normalem Zucker 2 Stunden ruehren,
oder mit Gelierzucker in 4 Minuten und ab aufs Blech; bei anderen
Fruechten habe ich es bisher nur mit Gelierzucker gemacht.
> Und da ist die Gefahr
> mit Gelierzucker und Einfachstrezepten groᅵ, sowas zu
> erzeugen. Die eingesetzen Frᅵchte bringen ja
> unterschiedliche Mengen eigene Pektine mit, und Gelierzucker
> ist auf Erdbeeren "geeicht". Wenn man nach dem einzigen
> aufgedruckten Standardrezept (kochende Hausfrauen sind ja zu
> dumm, mehrere Rezeptvarianten anzusehen) Johannisbeeren (mit
> viel mehr Pektin als Erdbeeren) verarbeitet werden, muss man
> das Produkt aus dem Glas rausmeiᅵeln und aufs Brᅵtchen
> krᅵmeln.
Dazu muss man im uebrigen *viel* zu viel Gelierzucker nehmen (BTDT,
beim Versuch, standfaehiges Gelee ohne Goetterspeise/Gelatine zu
machen). Selbst Quittengelee (und die haben richtig viel Pektin)
steht bei 1:1 nicht stabil, von rausmeisseln mal ganz zu schweigen.
Da es dann zu suess wird, also besser 2:1-Gelierzucker, und davon
*viel*.
Wolfgang