Mike Grantz <
beat...@stoiseland.de> schrieb:
> Ist das normal, dass der weltweit agierende Energiedienstleister ISTA,
> mit einem Umsatz von 781,2 Mio. Euro (2014), erst einen Subunternehmer
> zum Austausch der Kaltwasserzähler schickt, um dann 2 Wochen später
> einen _anderen_ Subunternehmer für die Warmwasserzähler zu schicken?
Ob es normal ist, weiß ich nicht.
Aber üblich scheint es zu sein. Metrona-Brunata, oder wie sie gerade
heissen, macht es genauso. Da kommt einer, der Heizkostenverteiler
abliest, einer, der Wasserzähler wechselt und dann noch einer, der die
Rauchmelder wartet. Das alles so im Abstand von zwei Wochen...
> (Ich erwähne erst gar nicht, dass sie IHREN ersten Termin kommentarlos
> nicht eingehalten haben, adieu du schöner Freitag, aber ständig mit
> Gebühren drohen, falls man selber keinen Zutritt zur Wohnung bereitstellt.)
https://www.youtube.com/watch?v=3D-TTHm3h-g
> Warm und Kalt liegen jeweils beieinander und sind vom selben Typ. Nur
> halt Rot und Blau markiert. Das selbe Werkzeug und die gleichen
> Handgriffe sollten auch bei den Warmwasserzählern funktionieren.
Es gibt dennoch einen technischen Unterschied: Das Zählwerk des kalten
ist für Wassertemperaturen bis 30°C ausgelegt und geeicht, das des
warmen für Temperaturen bis 90°C.
Auch die Eichfristen unterscheiden sich: Kalltwasser 6 Jahre,
Warmwasser 5 Jahre.
Von daher wäre es aus Sicht des Unternehmens wahrscheinlich
nachvollziehbar, wenn für Warm- und Kaltwasser verschiedene
Austausch-Trupps zuständig sind.
> Oder ist das nur eine weitere Erklärung, warum jede Abrechnung im Haus
> komplett falsch und chaotisch ist? Bei meiner stimmte _gar_ _nichts_ und
> ich sollte knapp 700€ draufzahlen.
Auch das ist normal. Frag mal bei Mietervereinen nach, wie hoch der
Anteil fehlerhafter Abrechnungen bei deren regelmäßigen Prüfungen
ausfällt.
--
______________
/schüüüüüüüüß Martin Kienaß
Hamburg (Germany)