Ungeeignet, da die Kraft nicht mehr vorhanden ist, sind jedoch
Dosenöffner welche man in der Hand halten muss oder wo man sie mittels
Hebel in Gang setzt.
> Im Fernsehen stellen die ja diesen ??? Opener vor den man bei Ebay als
> Easy Opener fürn paar Cent bekommt. Hat damit jemand Erfahrung, taugen
> die etwas?
Bei meiner Tante hat dieser Öffner (ich komme jetzt auch nicht auf den
Namen, aber ich nehme an, Du meinst den, den man oben auf eine Dose
setzt und der dann einmal rundherum fährt?) wunderbar funktioniert -
allerdings musste sie nach jeweils ca. 5 Dosen die Batterien wechseln.
Anscheinend verkraftet das Teil die großen Eintopfdosen nicht.
Letztendlich landete das Teil deshalb in der Flohmarkt-Kiste...
// Jürgen
Hellseher oder woher willst du wissen warum meine 74jährige Tante nicht
mehr die Kraft hat einen handelsüblichen Dosenöffner zu gebrauchen?
Genau den meine ich. Im Fernsehen wurde er als "Magic Opener" angepriesen.
> wunderbar funktioniert -
> allerdings musste sie nach jeweils ca. 5 Dosen die Batterien wechseln.
Genau das habe ich befürchtet. Aber was taugen die heutigen
Alternativen? Wir hatten mal vor ca 15-20 Jahren einen für die Wand, war
jedoch auch nicht der Hit. Dosen wurden nicht gehalten oder die Dose
rutschte durch.
> Anscheinend verkraftet das Teil die großen Eintopfdosen nicht.
>
Eintopf macht sie ja noch selbst, nur halt die Obst- oder
Gemüsekonserven schafft sie irgendwann gar nicht mehr.
Danke jedenfalls für den Hinweis, werd mich dann wohl doch nach etwas
anderem umsehen oder ihr gleich ein Paket Batterien mitliefern :-)
> Hellseher oder woher willst du wissen warum meine 74jährige Tante nicht
> mehr die Kraft hat einen handelsüblichen Dosenöffner zu gebrauchen?
Alsheimer ob des eigenen Postings?
Eine Alternative waere vielleicht noch so ein Dosenoeffner, der die Dosen ohne
scharfen Rand oeffnet (z.B. Roesle Art.-Nr. 12751). Dabei braucht man deutlich
weniger Kraft als mit allen anderen Teilen, die ich sonst so schon in meinen
Haenden hielt.
Ansonsten koennte man noch, so man etwas in der Richtung begabt ist, den
elektrischen Dosenoeffner mit einem Steckernetzteil versehen.
Viele Gruesse
Christoph Gartmann
--
Max-Planck-Institut fuer Phone : +49-761-5108-464 Fax: -452
Immunbiologie
Postfach 1169 Internet: gartmann@immunbio dot mpg dot de
D-79011 Freiburg, Germany
http://www.immunbio.mpg.de/home/menue.html
> Ansonsten koennte man noch, so man etwas in der Richtung begabt ist, den
> elektrischen Dosenoeffner mit einem Steckernetzteil versehen.
So was gibt es doch auch käuflich erwerbbar. Zumindest hat meine
Mutter so ein Teil, dass eingesteckt immer griffbereit in der Küche
liegt. Ist zugegebenermaßen nicht mehr ganz neu, aber auch noch nicht
antik.
Gruß,
Karina
Hilf mir auf die Sprünge wo ich geschrieben habe das ich den Dosenöffner
für den eigenen Gebrauch suche, aber auch da müsste ich fragen wo er
weiss das ich nur eine Bewegungstherapie benötige oder eine Prothese.
Ob scharfer Rand oder ein "neues Messer" wäre egal, wichtig ist nur die
Dose ohne viel Kraftaufwand zu öffnen.
> Dabei braucht man deutlich
> weniger Kraft als mit allen anderen Teilen, die ich sonst so schon in meinen
> Haenden hielt.
>
Ich glaube ich verstehe was du meinst, einen mechanischen Öffnen der am
Rand ansetzt und nicht auf dem Deckel, korrekt?
> Ansonsten koennte man noch, so man etwas in der Richtung begabt ist, den
> elektrischen Dosenoeffner mit einem Steckernetzteil versehen.
Ich denke bei meiner Begabung wird sie nach dem ersten Gebrauch keinen
Öffner mehr benbötigen :-)
An so etwas habe ich auch gedacht, doch muss man, wie auch bei den
Mechanischen, die Dose in der Luft halten und da hat sie schon etwas
Probleme, daher wären die Opener geradezu ideal für ihr, sie muss nichts
fest halten und die Dose dreht sich nicht auf dem Schrank.
Für die Neugierigen und Besserwisser: Derzeit hat sie noch einen
mechanischen, dabei stellt sie die Dose auf den Schrank, dreht den
Drehgriff etwas, dreht die Dose weiter, dreht am Griff und so weiter bis
die Dose auf ist. Der Dreh am Griff, bereitet ihr schon Probleme weil zu
grosser Kraftaufwand. Öffner muss nicht geölt oder gereinigt werden, für
mich geht er so leicht wie am ersten Tag.
Ja, ja, die anderen müssten...
die Asozialen, die denken genau: so!
Darf man in den nächsten Minuten mit einer Messerstecherei rechnen?
> Hilf mir auf die Sprünge wo ich geschrieben habe das ich den Dosenöffner
> für den eigenen Gebrauch suche,
Darum gings gar nicht.
> aber auch da müsste ich fragen wo er
> weiss das ich nur eine Bewegungstherapie benötige oder eine Prothese.
Auch darum gings nicht. Lies den Thread halt.
Ist der Kampf um die besten Plätze schon so brutal geworden?
> An so etwas habe ich auch gedacht, doch muss man, wie auch bei den
> Mechanischen, die Dose in der Luft halten und da hat sie schon etwas
> Probleme, daher wären die Opener geradezu ideal für ihr, sie muss nichts
> fest halten und die Dose dreht sich nicht auf dem Schrank.
Da steht bei mir gerade jemand auf m'Schlauch :-). Also bei dem
Dosenöffner meiner Mutter steht die Dose auf der Arbeitsfläche, man
öffnet den Dosenöffner wie eine Schere, klemmt den Rand ein, und
schließt die Enden des Dosenöffners wieder zusammen. Da muss man auch
keinen Druck für ausüben, dass er einrastet und die Dose öffnet.
Anschließend dreht sich die Dose auf der Arbeitsfläche und ist
anschließend offen.
O.k., während des Öffnungsprozesses muss man den Dosenöffner
festhalten, das ist wohl der Unterschied zu dem von Dir gewünschten
Opener.
Allerdings ist zumindest bei diesem Öffner ansonsten keine Kraft
notwendig. Weiß ich deshalb so gut, weil ich den als Leihgabe über ein
Jahr von meiner Mutter hatte, als ich eine vorübergehende
Muskelschwäche hatte und sogar Cremedosen zu öffnen zum Problem wurde.
Viele Grüße,
Karina
Genau. Man setzt den Dosenoeffner an, dreht die grosse Schraube in
Gegenrichtung bis der Apparat einrastet und dreht dann an der Schraube
richtigrum. Dabei dreht sich die Dose, festhalten muss man
sie waehrend der ganzen Prozedur nie.
>> Ansonsten koennte man noch, so man etwas in der Richtung begabt ist, den
>> elektrischen Dosenoeffner mit einem Steckernetzteil versehen.
>
>Ich denke bei meiner Begabung wird sie nach dem ersten Gebrauch keinen
>Öffner mehr benbötigen :-)
Wie jemand anders schrieb, gibt es elektrische Dosenoeffner mittlerweile sogar
mit Netzteil.
> Wie jemand anders schrieb, gibt es elektrische Dosenoeffner mittlerweile sogar
> mit Netzteil.
Ich kanns kaum abwarten, vielleicht gibts demnächst sogar kabelgebundene
Telefone.
Grüße,
Dirk
--
Private Seite: www.lucasmatic.de - Infos zur Freewind
> Wie jemand anders schrieb, gibt es elektrische Dosenoeffner mittlerweile sogar
> mit Netzteil.
Ebend, so einen hatten wir ja. Konnte man fest an der Wand montieren,
Dose einrasten und Knopf drücken, nur musste man nachher aufpassen das
die Dose nicht runter fällt.
Habe jetzt mal so einen "Opener" und einen mobilen "Kabelöffner"
bestellt, mal sehen welcher wirklich etwas taugt.
> Ebend, so einen hatten wir ja. Konnte man fest an der Wand montieren,
> Dose einrasten und Knopf drücken, nur musste man nachher aufpassen das
> die Dose nicht runter fällt.
>
> Habe jetzt mal so einen "Opener" und einen mobilen "Kabelöffner"
> bestellt, mal sehen welcher wirklich etwas taugt.
..und es gibt noch eine Möglichkeit, unabhängig davon, mit welchem
NASA-erprobten Dosenöffner man liebäugelt: Weniger, mit Tendenz zu "gar
keine" Dosen kaufen, dann braucht man auch keine öffnen und den
Blechschrott zum Container tragen.
gh
Ich selbst bin durchaus kein Freund der vollständigen Elektrifizierung. Aber
das Problem hier war: wie kriegt eine altersschwache Oma eine Dose auf. Der
gestehe ich sowohl Dosenfutter als auch Elektrooeffner zu, mir selber noch
nicht ;-)
Ich bin zwar nicht Christoph, aber das ist ja keine E-Mail. Also
möchtest Du auch andere ansprechen.
Sauerkraut kaufe ich vom Faß oder im Plastikbeutel. In Dosen habe ich
noch keinen genießbaren gefunden. Mit am schlimmsten finde ich
"Mildessa". Der Name schlägt dem Faß den Boden ins Gesicht. Meiner
Meinung nach ist der höchstens zum Farbe abbeizen brauchbar.
Erbsen kaufe ich tiefgefroren, ebenfalls im praktischen 2,5 kg Beutel.
Möhren gibt es frisch.
Mein Dosenkonsum beschränkt sich auf Tomaten, gelegentlich Würstchen
(aber selten) und einige spezielle Suppen, die ich zur
Weiterverarbeitung benutze (Bouillabaisse z.B.).
Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wirsing
Sauerkraut meist vom Metzger oder Markt, als Notration auch mal aus der Dose.
Erbsen, Moehren und anderes Gemuese eigentlich nur frisch. Ich habe keinen
Gefrierschrank und keine Gefriertruhe (wohl aber ein paar Dosen im Keller fuer
Notfaelle), besitze hingegen den manuell zu betaetigenden Dosenoeffner von
Roesle.
Hallo
Vermutlich wirst Du es nicht glauben, aber ich mache tatsächlich
Sauerkraut selbst. Nicht wegen der Dosenparade sondern weil dieses
Dosenkraut überhaupt nicht schmeckt und man gutes, frisches Sauerkraut
nur noch selten bekommt. Anderes Gemüse verwenden wir entweder selbst
angebautes oder holen es frisch vom Geschäft (vorzugsweise Bio-Ware).
Wenn es um Vorratshaltung geht, da haben wir immer einiges eingefroren,
die Qualität ist deutlich besser als das Dosenzeugs. Dosen haben wir
natürlich auch, Maiskörner z.B. Champignons oder auch
Kokosmilch-Konzentrat. Ich sag ja nicht, dass man gar keine Dosen haben
sollte, nur eben weniger wäre gut.
gh
Jau, sowas ist schließlich deutlich unsinniger als elektronische
hilfsmittel, um sich ein paar Passwörter und Zugangscodes zu merken....
SCNR
> Dosenzeugs. Dosen haben wir natürlich auch, Maiskörner
> z.B. Champignons oder auch Kokosmilch-Konzentrat.
Mal ganz abgesehen davon, daß Geschmack subjektiv ist
(Doesenchampigons sind für mich schlichtweg ungenießbar, der reinste
Abfall)...
> Ich sag ja nicht, dass man gar keine Dosen haben sollte, nur eben
> weniger wäre gut.
Warum? Die Dosen lassen sich trivial wiederverwenden. Die
Energiebilanz dürfte besser sein als bei eingefrorenem und der bessere
Nährwert von "Bio-" oder Tiefkühlkost .. nun ja, wer's glaubt....
> Sauerkraut kaufe ich vom Faß oder im Plastikbeutel. In Dosen habe ich
> noch keinen genießbaren gefunden. Mit am schlimmsten finde ich
> "Mildessa". Der Name schlägt dem Faß den Boden ins Gesicht. Meiner
> Meinung nach ist der höchstens zum Farbe abbeizen brauchbar.
ich bin da anderer Meinung, gerade das von Mildessa schmeckt hervorragend.
Nun ja, die Geschmäcker sind verschieden ;-)
Glücklicherweise. Warst Du in Dortmund auf dem Gymnasium? Dann müßten
wir uns kennen. Allerdings ist Thomas Kramer vermutlich kein seltener
Name.
Wenn Du gelegentlich auf einem Wochenmarkt bist, probiere mal
Spreewälder Sauerkraut. Vielleicht verstehst Du dann meine Kritik. Es
gibt auch gutes Sauerkraut aus Westdeutschland, aber Spreewälder wird
besser vermarktet und ist daher häufiger zu finden. So zumindest mein
Eindruck.
Ich hab schon verstanden wie es gemeint war, ich wollte auch nur zum
Ausdruck bringen das sie noch vieles selber macht. Im Vergleich zu mir
wäre eine Monatssammlung von mir, nicht mal in einem Jahr bei ihr zu finden.
Aber so ist nunmal die Gesellschaft, hat man früher alles selbst gemacht
und für den Winter auf Vorrat eingekocht, so kann man sich heute schon
ausschliesslich aus Dosen und Gläsern ernähren. Angefangen von
Kartoffeln über Sossen bis hin zu fertigen "Tellergerichten" kann man
doch heute schon alles bekommen und in hundert Jahren sind wir bei
StarTrek wo alles komplett aus Automaten kommt.
> Sauerkraut kaufe ich vom Faß oder im Plastikbeutel. In Dosen habe ich
> noch keinen genießbaren gefunden. Mit am schlimmsten finde ich
> "Mildessa". Der Name schlägt dem Faß den Boden ins Gesicht. Meiner
> Meinung nach ist der höchstens zum Farbe abbeizen brauchbar.
Hallo
Jawoll, oder zum Teppichboden reinigen- und alle anderen, sogenannten
"Delikatess"-Sorten gleich mit dazu kippen. Offensichtlich kennen oder
mögen nur noch wenige den frischen Geschmack und bevorzugen eher das
leicht süßlich-vorverdaute. Als ich noch in Berlin wohnte, gab es
wirklich leckeres Faß-Sauerkraut noch bei einem Fischhändler in der Nähe
aber das gab es dann eines Tages auch nur noch in Plastikbeuteln. Hier
und Heute in Schwaben findet man solches Sauerkraut nur noch selten und
wenn, ist es viel zu dünn geschnitten und ziemlich trocken. Den Saft
zapfen die "pfiffigen" Hersteller zuvor größtenteils ab und verkaufen
ihn in Flaschen.... (grr). Also hier in der Gegend machen noch viele ihr
Sauerkraut selbst oder haben wieder damit angefangen.
Überhaupt scheint sich der "Volksgeschmack" vom sauren weg, hin zum
Süßen mit Geschmacksverstärker zu verändern. Ich hatte es früher mal in
einem Thread geschrieben, es gab früher in Berlin "an jeder Ecke" große,
saure Gurken. Heute fragt man danach in aller Regel vergebens. Hier
bekommt man gar keine mehr. (höchstens mal ein paar kleine im
geschmacklosen Hengstenberg-Glas - und auch das nur selten)
Ich liebe Sauerkraut - vor allem frisch aus dem Gärpott und natürlich roh.
gh
> Auch aus Dosenzutaten kann man herrliche Gerichte kochen, wer natürlich
> nur frisches gewohnt ist wird den Unterschied merken.
Eben! Wir sind frisches gewohnt und merken den Unterschied.
> Nur wage ich zu behaupten das der Grossteil der Bevölkerung auch sehr
> oft auf Konserven zurück greift,...
Das will ich auch nicht abstreiten. Wenn die Mehrheit noch Geschmack
hätte, was nicht heißen soll, dass meiner nicht auch gelitten hätte,
würde kein Mensch diese heftig beworbenen Artikel aus der TV-Werbung kaufen
> ich kenne z.B. aus meiner Verwandschaft niemanden der
> alles noch von Hand zubereitet, vielen fehlt einfach die Zeit dazu nach
> der Arbeit noch stundenlang das Essen zuzubereiten.
Ooch, so viel Zeit braucht es gar nicht, das täuscht. Ich kann auch
dieses "ich habe dafür keine Zeit" nicht mehr hören, das ist in den
allermeisten Fällen nur ein Zeichen von verschobenen Werten (für die man
selbst verantwortlich ist)
Der Vorteil der Konserven ist vor allem, dass man sich im Voraus
nicht Gedanken machen muss,. was man wann kocht und demzufolge im Haus
haben muss. Wir haben es bis zum nächsten Geschäft recht weit und können
nicht mal eben was einkaufen gehen sondern müssen dazu erst mal einige
Kilometer mit dem Auto fahren, wir müssen also sowieso besser planen. Am
schönsten ist es natürlich, wenn wir soviel wie möglich aus dem Garten
ernten können. Was aus dem Garten nicht verwertet, verkauft (Eier) oder
verschenkt werden kann (es gibt noch Reste eines Tauschhandels) werden
kann, konservieren wir auch. Entweder es wird eingefroren oder, im Fall
von Tomaten zu dicker "Pampe" eingekocht. Vor 2 Jahren hatten wir eine
Paprikaschwemme, die haben wir dann wie auch Gurken sauer eingelegt und
haben noch heute ein paar Gläser davon.
gh
> Aber so ist nunmal die Gesellschaft, hat man früher alles selbst gemacht
> und für den Winter auf Vorrat eingekocht, so kann man sich heute schon
> ausschliesslich aus Dosen und Gläsern ernähren. Angefangen von
> Kartoffeln über Sossen bis hin zu fertigen "Tellergerichten" kann man
> doch heute schon alles bekommen und in hundert Jahren sind wir bei
> StarTrek wo alles komplett aus Automaten kommt.
Hallo
also der Trend weg von Lebensmitteln und hin zu
Futter(Nahrungs)mitteln kann IMO kaum noch stärker werden. Es gibt schon
lange sogar vorgefertigte Bratkartoffeln, kaum etwas, was es nicht schon
fertig gibt (ausser kochendem Wasser). Selbst in vielen
"Edel-Restaurents" ist das wichtigste Gerät in der Küche das Wasserbad
in dem die Beutel aufgewärmt werden. Die Kombination
Kühltruhe-Mikrowelle ist doch schon 90% StarTrek - zumindest für die,
die nicht selbst zum einkaufen gehen und nur noch Fertigfutter von einem
Gerät ins andere umlagern und auf einen Knopf drücken. Ganz nebenbei ist
durch diese Kost viel von der früheren Esskultur kaputt gemacht worden.
Ich kann mich noch erinnern, dass wir Kinder früher z.B. beim Erbsen
pulen oder Kartoffeln schälen mithalfen und dass es einmal am Tag eine
warme Mahlzeit gab wenn alle zu Haus waren. Heute ist es ein typisches
Henne-Ei Problem und bei vielen läuft es so, dass jeder, der gerade
Hunger hat, sich was aus der Truhe nimmt und in die Mikrowelle schiebt.
Jeder isst, was und wann er will, Familienmitglieder sehen sich unter
Umständen nur noch im Vorübergehen und sprechen bestenfalls durch die
geschlossene Bad-Tür miteinander. (Hee, mach mal schnell, ich habe keine
Zeit, muss los..)
gh
> Christoph Gartmann schrieb:
Wobei jemand mit wenig Kraft in den Händen auch nicht unbedingt mit
Gläsern besser bedient ist.
--
Auch für panzerlose Tiere - http://blog.thildkroete.de/
Xing - der Ort, wo man sich über den Weg läuft
http://www.xing.com/go/invita/60473
>Mal ganz abgesehen davon, daß Geschmack subjektiv ist
>(Doesenchampigons sind für mich schlichtweg ungenießbar, der reinste
>Abfall)...
Ja, kein Vergleich zu denen im Glas. ;-)
Du würdest also nach der Arbeit, wenn du gegen 18-19:00 Uhr zu Hause
ankommst, noch gross kochen? Natürlich kann man Koteletts, Kartoffeln
etc auch vorbereiten und nur aufwärmen, aber dann ziehe ich manch
Dosenfutter vor.
> Der Vorteil der Konserven ist vor allem, dass man sich im Voraus
> nicht Gedanken machen muss,. was man wann kocht und demzufolge im Haus
> haben muss. Wir haben es bis zum nächsten Geschäft recht weit und können
> nicht mal eben was einkaufen gehen sondern müssen dazu erst mal einige
> Kilometer mit dem Auto fahren, wir müssen also sowieso besser planen. Am
> schönsten ist es natürlich, wenn wir soviel wie möglich aus dem Garten
> ernten können. Was aus dem Garten nicht verwertet, verkauft (Eier) oder
> verschenkt werden kann (es gibt noch Reste eines Tauschhandels) werden
> kann, konservieren wir auch. Entweder es wird eingefroren oder, im Fall
> von Tomaten zu dicker "Pampe" eingekocht. Vor 2 Jahren hatten wir eine
> Paprikaschwemme, die haben wir dann wie auch Gurken sauer eingelegt und
> haben noch heute ein paar Gläser davon.
Wer einen Garten sein eigen nennt ist natürlich klar im Vorteil, nur
muss man auch Zeit dafür haben, wenn ich an Zeiten zurück denke, da bin
ich morgens ca 6:00Uhr aus dem Hause gegangen und Abends ca 19:00Uhr
erst wieder eingetroffen. Dann noch Essen zubereiten und noch einen
Garten pflegen, das wäre mir ehrlich gesagt zu viel.
> Martina Diel schrieb:
>> Wobei jemand mit wenig Kraft in den Händen auch nicht unbedingt mit
>> Gläsern besser bedient ist.
> Wobei man Gläser mit einigen Tricks viel leichter aufbekommen kann,
Hm, welche denn?
> bei Dosen kenne ich leider keine ausser sie zu kochen, nur ist
> anschliessend Grossputz angesagt :-)
*g*
--
Auch für panzerlose Tiere - http://blog.thildkroete.de/
Das "IT-Karrierehandbuch" - ab 29. Mai im Handel!
http://www.oreilly.de/catalog/itkarriereger/index.html
und ich habe schon lange nicht mehr Saatgut für Sauerkraut gesehen.
SCNR
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/
Du nicht, aber ein Jungbauer, der nur einige Wochen von der Beendigung
seiner Ausbildung stand. So konnte es einem allerdings vorkommen. Auf
der Grünen Woche in Berlin hatte irgendwer einen Stand aufgebaut auf dem
einige Gemüsesorten nach Geschmack und Aussehen von Testkandidaten
erkannt werden sollten. Um es kurz zu machen, es war so peinlich, dass
es schon wieder lustig war. Dann wurden auch einfach nur Fragen gestellt
und ein Gast, dieser Jungbauer eben, wurde gefragt, wie denn Sauerkraut
aussehen und wachsen würde. Ok, eine Scherzfrage - auf die er aber nach
kurzem Stirnrunzeln und ans Kinn fassen eine offensichtlich ernst
gemeinte Antwort zusammenstammelte. Man hätte das sehen müssen,
beschrieben ist es nur halb so gut. Der Typ meinte jedenfalls, das würde
wie Gras wachsen, jedenfalls zeichnete er es so auf eine Tafel nachdem
er es nicht recht erklären konnte. Im Boden würden sich die Wurzeln
befinden und oben wachsen dann "...so Halme...". Die Frage, wie man
Sauerkraut "gewinnen" würde, beantwortete er wie erwartet: "..das wird
mit einer Maschine angemäht. In einer Fabrik mache man dann aus diesen
Halmen das Sauerkraut". Soviel zum Dauerthema Deutschland WAR das Land
der Dichter und Denker.
gh
> Mit der Hand kräftig auf den Boden klopfen
^^^^^^^^^^^^
Kräftig? Lies doch noch mal die Ausgangsfrage, es ging um nachlassende
Kräfte. Nebenbei, schwer zu öffnende Deckel lassen sich mit einem
Gummituch (Haushaltswaren-Laden) leichter öffnen weil sich das Glas und
der Deckel nicht mehr so leicht unter den Händen wegdreht. Das
Hauptproblem beim öffnen von festsitzenden Deckeln ist, dass man sie
sehr fest packen muss damit man sie überhaupt halten kann - durch diese
Kraft verformt man aber auch den Deckel ein wenig und er klemmt erst
recht. Es gibt ein sehr gutes Hilfsmittel von Zyliss (z.B.) Es handelt
sich dabei um einen Kunststoffgriff der am unteren Ende eine
Rändelmutter hat mit der man ein Stahlband-Schlaufe, welche sich vorne
befindet, in der Größe an das zu öffnende Glas anpassen kann. Man legt
diese Schlaufe über den Deckel und dreht die Mutter fest, dadurch hat
man dann einen etwa 20cm langen Hebel mit dem sich auch sehr fest
sitzende Deckel lösen lassen ohne dass man sie verbiegt.
gh
Ich hatte es allgemein gehalten und habe mich nicht auf ältere,
kräfteverlassenden Mitmenschen bezogen.
> Nebenbei, schwer zu öffnende Deckel lassen sich mit einem
> Gummituch (Haushaltswaren-Laden) leichter öffnen weil sich das Glas und
> der Deckel nicht mehr so leicht unter den Händen wegdreht.
Hilfsmittel zum Öffnen gibts genug, von Gummibändern bis hin zu
speziellen Zangen kann man alles bekommen.
>beschrieben ist es nur halb so gut. Der Typ meinte jedenfalls, das würde
>wie Gras wachsen, jedenfalls zeichnete er es so auf eine Tafel nachdem
>er es nicht recht erklären konnte. Im Boden würden sich die Wurzeln
>befinden und oben wachsen dann "...so Halme...". Die Frage, wie man
>Sauerkraut "gewinnen" würde, beantwortete er wie erwartet: "..das wird
>mit einer Maschine angemäht. In einer Fabrik mache man dann aus diesen
>Halmen das Sauerkraut".
Zur Ehrenrettung des Landwirts: Es gibt durchaus Gemeinsamkeiten
zwischen Sauerkraut und Silage-Futter fürs Vieh.
Hihi, da hast Du Recht. Wäre ich Kuh, würde ich aber lieber Sauerkraut
fressen statt dieser elend stinkenden, Dauerdurchfall erzeugenden
Gras-silage.
gh
>... Hier
>und Heute in Schwaben findet man solches Sauerkraut nur noch selten und
>wenn, ist es viel zu dünn geschnitten und ziemlich trocken. Den Saft
>zapfen die "pfiffigen" Hersteller zuvor größtenteils ab und verkaufen
>ihn in Flaschen.... (grr).
Vielleicht gibt es Sauerkraut ja bald als Smoothie!
>Ich liebe Sauerkraut - vor allem frisch aus dem Gärpott und natürlich roh.
Nicht pasteurisiert? - das kann ja krank machen.
SCNR,
Norbert
Vergiss den Roesle, ich hab so ein Scheissteil mal gekauft, sauteuer und
schon bei der 10en Benutzung lockerten sich die Kleinteile der Mechanik
und das Ding sprang dauernd vom Rand ab. Ich bin seltenst von einer
angeblich führenden Markenfirma derart enttäuscht worden. Übrigens wurde
damals die Garantieleistung mit der süffisanten Bemerkung abgewiesen ich
hätte den Öffner falsch angewendet bzw. er würde halt nicht mit allen
Dosentypen funktionieren. Janee, iss klaa, Pfirsichdosen von Aldi waren
noch nie gut für Dosenöffner, sehr wahrscheinlich sind die nur mit einem
Rambomesser zu öffnen! Und die elektrischen sind generell Scheisse,
entweder die Anschlussschnur nervt oder die Batterien sind dauernd lehr.
Ich hab mir jetzt wieder einen vom Barras besorgt, der ist einfach und
funktioniert immer und mit jeder Dose. Damit der Hebel besser ist hab
ich mir vom Schlosser eine kleine Verlängerung anfertigen lassen die man
aufstecken kann, hat mich 'n 10er inne Kaffekasse gekostet und das auf
freiwilliger Basis und das zu den guten DM-Zeiten.....^^
mfg
Ernst-August
>Vergiss den Roesle, ich hab so ein Scheissteil mal gekauft, sauteuer und
>schon bei der 10en Benutzung lockerten sich die Kleinteile der Mechanik
>und das Ding sprang dauernd vom Rand ab. Ich bin seltenst von einer
>angeblich führenden Markenfirma derart enttäuscht worden.
Duenkt mich aber trotzdem, dass Du da ein Montagprodukt hattest. Ich habe
das Teil selber seit Jahren, es funktioniert nach wie vor tadellos.
Allerdings kommt es nicht so arg oft zum Einsatz. Mir ist ausserdem
schleierhaft, wo da was auseinanderfallen soll.
>Übrigens wurdedamals die Garantieleistung mit der süffisanten Bemerkung
>abgewiesen ich hätte den Öffner falsch angewendet bzw. er würde halt nicht
>mit allen Dosentypen funktionieren.
Klingt nach miesem Einzelhandel. Schon einmal die Firma selbst befragt?
Viele Gruesse
Christoph Gartmann
--
Max-Planck-Institut fuer Phone : +49-761-5108-464 Fax: -452
Immunbiologie
Postfach 1169 Internet: gartmann@immunbio dot mpg dot de
D-79011 Freiburg, Germany
http://www.immunbio.mpg.de/home/menue.html
Ist mir schleierhaft, haben diese Bünsel halt behauptet. Ich hab die
Firma und deren Produkte komplett auf der Schwarzen Liste!
mfg
Ernst-August
Das eine Rändelrad welches für Vortrieb sorgen soll ist verpresst und
rutschte gleich durch.
>> Übrigens wurdedamals die Garantieleistung mit der süffisanten
>> Bemerkung abgewiesen ich hätte den Öffner falsch angewendet bzw. er
>> würde halt nicht mit allen Dosentypen funktionieren.
>
> Klingt nach miesem Einzelhandel. Schon einmal die Firma selbst
> befragt?
Firma selbst, leider, habe mich damals auch sehr dafür bedankt.
mfg
Ernst-August