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Kaffeevollautomat

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Ralf Brinkmann

unread,
Feb 1, 2017, 8:25:03 AM2/1/17
to
Hallo zusammen!

Hat hier jemand schon mehr als einen Kaffeevollautomaten gehabt und
ausprobiert?

Konkret geht es mir um das, was bei all den Warentests meiner Meinung
nach zu kurz kommt:

Wie ist der Automat im täglichen Gebrauch? Wie stark saut er sich selbst
zu, wenn nur alleine ein Kaffee oder Espresso zubereitet wird? Wie sieht
es mit dem Verdrecken und dem entsprechenden Reinigungsaufwand an den
inneren Stellen aus?

Ich selbst habe eine(n) Saeco Moltio und bin nicht sehr zufrieden.

Ich stelle schon für die normale Kaffeezubereitung zwei (stapelbare)
Tassen übereinander unter den Auslauf, damit der Abstand nicht so groß
ist, weil sonst die gesamte Gerätevorderseite ab Auslauf total
zugespritzt ist. Bei meiner alten Nespressomaschine von De'Longhi war
das nie ein Problem.

Dann muss man sich beeilen, dass man nicht den automatischen
Ausschaltzeitpunkt verpasst, weil sonst auf ähnliche Weise ein größerer
Wasserschwall in den Auffangbehälter abgegeben wird, der sowieso die
meiste Zeit voll zu sein scheint. Was soll das? Ich will durchspülen,
wann ICH will!

Und dann die Mengen an Kaffeepulver, die sich in Tresterauffangbehälter
und rund um die Brühgruppe ansammelt. Innerhalb einer Woche! Da ist man
mehr mit Putzen beschäftigt als mit Kaffeetrinken. Sonst besteht sehr
schnell die Gefahr, dass sich zusammen mit Feuchtigkeit schnell mal
Schimmel bildet.

Kennt jemand andere Maschinen, bei denen das alles besser gelöst ist und
die trotzdem einen schmackhaften Kaffee oder Espresso (oder Latte
Macchiaco oder Cappucino) zubereiten können?

Ich weiß selber, dass man ohne Kaffeevollautomaten dessen
Reinigungsarbeiten nicht hat! Und dass man auch mit einem einfachen
Kännchen Caffè zubereiten kann. Das wollte ich aber nicht wissen.

Bei den gängigen Tests, die man so findet und bei denen sich die oberen
Kandidaten immer mal abwechseln, findet man eher die Anzahl der
Funktionen, die gute Bedienbarkeit und die Betrtiebssicherheit als den
tatsächlichen Gebrauch nach einem Jahr.

Gruß, Ralf
--
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The Bat! Pro 7.0.x

Gabriele Conrad

unread,
Feb 1, 2017, 8:37:41 AM2/1/17
to
Am 01.02.2017 um 14:25 schrieb Ralf Brinkmann:

> Kennt jemand andere Maschinen, bei denen das alles besser gelöst ist und
> die trotzdem einen schmackhaften Kaffee oder Espresso (oder Latte
> Macchiaco oder Cappucino) zubereiten können?

wir haben in der Firma auch eine Saeco Royal, seit Saeco zu Philips
gehört, sind die Dinger irgendwie nicht mehr das Wahre. Auch unsere
Maschine krümelt sich dumm und dämlich mit dem Trester. Das
Vorgängermodell war da um einiges weniger Krümelintensiv.

Alternativ dazu haben wir aber noch eine zweite Maschine, die mit auf
Messen geht, eine DeLonghi Mgnifica (ESAM 3000 B). Die gefällt mir vom
Reinigunsaufwand um einiges besser.

Wenn ich wieder eine Maschine fürs Büro aussuchen sollte, würde ich
wahrscheinlich erst mal bei DeLonghi gucken, Saeco kommt für mich nicht
mehr in Frage.

Lars Wilhelm

unread,
Feb 1, 2017, 8:51:04 AM2/1/17
to
Also gut.
Ich selber habe ne ESAM maschine und vom Preis- Leistungsverhältnis ist die unschlagbar. Sie spritzt nicht und sie spült auch nur nach dem Einschalten und vor dem Ausschalten.
Da ich das weiß steht da auch immer ne leere tasse drunter, wenn das Ding inm Bereitschaftsmodus läuft.
Was das reinigen betrifft: Auch ich finde, dass die Maschine böse krümelt und zwar mit gemahlenen kaffe. Mit Trester eigentlich nicht. Der landet in aller Regel im Tresterbehälter.
Richtig geil ist die große Jura, die bei uns im Büro steht. Die kann aber auch automatetisch Milch ziehen und kastet locker das 5-fache meiner DeLonghi.

Frank Möller

unread,
Feb 1, 2017, 10:32:03 AM2/1/17
to
Ralf Brinkmann schrieb:

> ]...}

> Und dann die Mengen an Kaffeepulver, die sich in Tresterauffangbehälter
> und rund um die Brühgruppe ansammelt. Innerhalb einer Woche!

Es würde mich maßlos anekeln, wenn ich da eine ganze Woche warten würde.
Bei meiner Siebträger-Maschine wird die Brüheinheit mindestens täglich
geputzt. Der Siebträger und das Sieb selber werden zumindest bei jeder
Benutzung oberflächlich geputzt, nicht nur abgespült. Das Sieb selber
(bestehend aus Halter, Dichtung, Sieb und Ablauf) wird zumindest alle ein,
zwei Tage zerlegt und geputzt. Ich möchte die braune Teerschicht, die sich
ansonsten dort in den Zwischenräumen bildet, wirklich nicht im Kaffee
haben.

Es ist völlig utopisch anzunehmen, mit einem Vollautomaten könnte man auch
nur annähernd dieselbe Reinheit erreichen, wenn man den nicht täglich
komplett zerlegt und ausputzt. Und genau deswegen wird das bei den Geräten
für die Gastronomie auch täglich so gehandhabt.

> Da ist man mehr mit Putzen beschäftigt als mit Kaffeetrinken.

Wer einen Kaffeezubereiter nicht putzen will, sollte keinen Kaffee selber
zubereiten. Selbst ein Melitta-Porzellanfilter saut sich mit braunen
Ablagerungen voll, wenn man ihn nicht täglich gründlich reinigt. Bei
Teekannen nennt man das Patina, bei Kaffee ist es Dreck.

> Sonst besteht sehr schnell die Gefahr, dass sich zusammen mit
> Feuchtigkeit schnell mal Schimmel bildet.

Natürlich. Deswegen hat diese Problematik es sogar schon zu eigenen Filmen
im Fernsehen geschafft. Die Service-Techniker, die diese Maschinen beim
jährlichen Service zerlegen und den Schmodder rauskratzen dürfen, verwenden
deswegen selber auch Siebträger-Maschinen und keine Vollautomaten.

> Kennt jemand andere Maschinen, bei denen das alles besser gelöst ist und
> die trotzdem einen schmackhaften Kaffee oder Espresso (oder Latte
> Macchiaco oder Cappucino) zubereiten können?

Siebträger-Maschinen. Einen Gastronomie-Automaten, der täglich zerlegt und
geputzt wird und der überhaupt weit genug zerlegt werden kann, wirst Du ja
vermutlich nicht bezahlen wollen.

--

Frank Möller

unread,
Feb 1, 2017, 10:37:11 AM2/1/17
to
Ralf Brinkmann schrieb:

> ]...}

> Und dann die Mengen an Kaffeepulver, die sich in Tresterauffangbehälter
> und rund um die Brühgruppe ansammelt. Innerhalb einer Woche!

Es würde mich maßlos anekeln, wenn ich da eine ganze Woche warten würde.
Bei meiner Siebträger-Maschine wird die Brüheinheit mindestens täglich
geputzt. Der Siebträger und das Sieb selber werden zumindest bei jeder
Benutzung oberflächlich geputzt, nicht nur abgespült. Das Sieb selber
(bestehend aus Halter, Dichtung, Sieb und Ablauf) wird zumindest alle ein,
zwei Tage zerlegt und geputzt. Ich möchte die braune Teerschicht, die sich
ansonsten dort in den Zwischenräumen bildet, wirklich nicht im Kaffee
haben.

Es ist völlig utopisch anzunehmen, mit einem Vollautomaten könnte man auch
nur annähernd dieselbe Reinheit erreichen, wenn man den nicht täglich
komplett zerlegt und ausputzt. Und genau deswegen wird das bei den Geräten
für die Gastronomie auch täglich so gehandhabt. Es sit einfach nur abwegig
anzunehmen, mit irgendwelchen "Spülprogrammen" würde man Krümelreste und
braune Ablagerungen angeblich "automatisch" aus der Brüheiheit
herausbekommen.

> Da ist man mehr mit Putzen beschäftigt als mit Kaffeetrinken.

Wer einen Kaffeezubereiter nicht putzen will, sollte keinen Kaffee selber
zubereiten. Selbst ein Melitta-Porzellanfilter saut sich mit braunen
Ablagerungen voll, wenn man ihn nicht täglich gründlich reinigt. Bei
Teekannen nennt man das Patina, bei Kaffee ist es Dreck.

> Sonst besteht sehr schnell die Gefahr, dass sich zusammen mit
> Feuchtigkeit schnell mal Schimmel bildet.

Natürlich. Deswegen hat diese Problematik es sogar schon zu eigenen Filmen
im Fernsehen geschafft. Die Service-Techniker, die diese Maschinen beim
jährlichen Service zerlegen und den Schmodder rauskratzen dürfen, verwenden
deswegen selber auch Siebträger-Maschinen und keine Vollautomaten.

> Kennt jemand andere Maschinen, bei denen das alles besser gelöst ist und
> die trotzdem einen schmackhaften Kaffee oder Espresso (oder Latte
> Macchiaco oder Cappucino) zubereiten können?

Georg Wieser

unread,
Feb 1, 2017, 1:04:51 PM2/1/17
to
Am 01.02.2017 um 14:51 schrieb Lars Wilhelm:

> Richtig geil ist die große Jura, die bei uns im Büro steht. Die kann aber auch automatetisch Milch ziehen und kastet locker das 5-fache meiner DeLonghi.
>


Kann man die immer noch nicht reinigen wie früher?

Dafür scheint es jetzt bei den "neuen" Saecos auch nicht mehr zu gehen.

Bei meiner alten Royal Digital konnte man den "Kaffeelauf" rausnehmen
und saubermachen so alle Jahr mal. Bei der neuen ist das nicht mehr
vorgesehen.

Aber man kann das mit der Putzerei auch übertreiben :-)

Ralf Brinkmann

unread,
Feb 1, 2017, 1:27:44 PM2/1/17
to
Hallo Gabriele!

*Gabriele Conrad*:

> wir haben in der Firma auch eine Saeco Royal, seit Saeco zu Philips
> gehört, sind die Dinger irgendwie nicht mehr das Wahre. Auch unsere
> Maschine krümelt sich dumm und dämlich mit dem Trester. Das
> Vorgängermodell war da um einiges weniger Krümelintensiv.

Spratzelt die beim Kaffmachen auch vorne am Auslauf immer so herum wie
ein Wasserhahn, dem man den Perlator geklaut hat, so dass hinterher die
ganze Vorderseite nass ist und abgewischt werden muss?

> Wenn ich wieder eine Maschine fürs Büro aussuchen sollte, würde ich
> wahrscheinlich erst mal bei DeLonghi gucken, Saeco kommt für mich nicht
> mehr in Frage.

Danke. Ja, wenn ich das mal vorher gewusst hätte.

Bodo Mysliwietz

unread,
Feb 1, 2017, 5:57:41 PM2/1/17
to
Am 01.02.2017 um 14:25 schrieb Ralf Brinkmann:

> Bei den gängigen Tests, die man so findet und bei denen sich die oberen
> Kandidaten immer mal abwechseln, findet man eher die Anzahl der
> Funktionen, die gute Bedienbarkeit und die Betrtiebssicherheit als den
> tatsächlichen Gebrauch nach einem Jahr.

Hört sich recht optimistisch ab 08:15 an:
http://www.ardmediathek.de/tv/ARD-Buffet/Kaffeemaschinen-auf-dem-Pr%C3%BCfstand/Das-Erste/Video?bcastId=428628&documentId=39246774

irgendwie hört sich das dann auch mal wieder ganz anders:
https://www.youtube.com/watch?v=HFBbtJb5beE



--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/

Bodo Mysliwietz

unread,
Feb 1, 2017, 6:00:44 PM2/1/17
to
Am 01.02.2017 um 23:58 schrieb Bodo Mysliwietz:
> Am 01.02.2017 um 14:25 schrieb Ralf Brinkmann:
>
>> Bei den gängigen Tests, die man so findet und bei denen sich die oberen
>> Kandidaten immer mal abwechseln, findet man eher die Anzahl der
>> Funktionen, die gute Bedienbarkeit und die Betrtiebssicherheit als den
>> tatsächlichen Gebrauch nach einem Jahr.
>
> Hört sich recht optimistisch ab 08:15 an:
> http://www.ardmediathek.de/tv/ARD-Buffet/Kaffeemaschinen-auf-dem-Pr%C3%BCfstand/Das-Erste/Video?bcastId=428628&documentId=39246774
>
>
> irgendwie hört sich das dann auch mal wieder ganz anders:
> https://www.youtube.com/watch?v=HFBbtJb5beE

leckerer Nachschlag
https://www.youtube.com/watch?v=wJlELnoaqII

Frank Möller

unread,
Feb 1, 2017, 7:20:00 PM2/1/17
to
Ralf Brinkmann schrieb:

> ]...}

> Und dann die Mengen an Kaffeepulver, die sich in Tresterauffangbehälter
> und rund um die Brühgruppe ansammelt. Innerhalb einer Woche!

Es würde mich maßlos anekeln, wenn ich da eine ganze Woche warten würde.
Bei meiner Siebträger-Maschine wird die Brüheinheit mindestens täglich
geputzt. Der Siebträger und das Sieb selber werden zumindest bei jeder
Benutzung oberflächlich geputzt, nicht nur abgespült. Das Sieb selber
(bestehend aus Halter, Dichtung, Sieb und Ablauf) wird zumindest alle ein,
zwei Tage zerlegt und geputzt. Das obere Sieb, welches sich am Wasserzulauf
über der Brüheinheit befindet, wird auch mindestens wöchentlich
herausgenommen und gereinigt, denn nach dem Brühen, wenn der Druck
nachläßt, drückt das sich durch die Nässe ausdehnende Kaffeepulver mit der
Zeit feine Partikel und braune Soße nach oben durch das Sieb.

Ich möchte die braune Teerschicht, die sich ansonsten dort in den
Zwischenräumen zusammen mit feinsten Pulverpartikeln bildet, wirklich
nicht im Kaffee haben. Über das Biotop, was sich dort bildet, wenn man
mehrere Tage nicht ausputzt, möchte ich gar nicht nachdenken.

Es ist völlig utopisch anzunehmen, mit einem Vollautomaten könnte man auch
nur annähernd dieselbe Reinheit erreichen, wenn man den nicht täglich
komplett zerlegt und ausputzt. Und genau deswegen wird das bei den Geräten
für die Gastronomie auch täglich so gehandhabt. Es ist einfach nur abwegig
anzunehmen, mit irgendwelchen "Spülprogrammen" würde man Krümelreste und
braune Ablagerungen angeblich "automatisch" aus der Brüheinheit
herausbekommen.

> Da ist man mehr mit Putzen beschäftigt als mit Kaffeetrinken.

Wer einen Kaffeezubereiter nicht putzen will, sollte keinen Kaffee selber
zubereiten. Selbst ein Melitta-Porzellanfilter saut sich mit braunen
Ablagerungen voll, wenn man ihn nicht täglich gründlich reinigt. Bei
Teekannen nennt man das Patina, bei Kaffee ist es Dreck.

> Sonst besteht sehr schnell die Gefahr, dass sich zusammen mit
> Feuchtigkeit schnell mal Schimmel bildet.

Natürlich. Deswegen hat diese Problematik es sogar schon zu eigenen Filmen
im Fernsehen geschafft. Die Service-Techniker, die diese Maschinen beim
jährlichen Service zerlegen und den Schmodder rauskratzen dürfen, verwenden
deswegen selber auch Siebträger-Maschinen und keine Vollautomaten.

> Kennt jemand andere Maschinen, bei denen das alles besser gelöst ist und
> die trotzdem einen schmackhaften Kaffee oder Espresso (oder Latte
> Macchiaco oder Cappucino) zubereiten können?

Frank Möller

unread,
Feb 1, 2017, 7:32:12 PM2/1/17
to
Bodo Mysliwietz schrieb:
> Am 01.02.2017 um 23:58 schrieb Bodo Mysliwietz:
>> Am 01.02.2017 um 14:25 schrieb Ralf Brinkmann:

>>> Bei den gängigen Tests, die man so findet und bei denen sich die oberen
>>> Kandidaten immer mal abwechseln, findet man eher die Anzahl der
>>> Funktionen, die gute Bedienbarkeit und die Betrtiebssicherheit als den
>>> tatsächlichen Gebrauch nach einem Jahr.

>> Hört sich recht optimistisch ab 08:15 an:
>> http://www.ardmediathek.de/tv/ARD-Buffet/Kaffeemaschinen-auf-dem-Pr%C3%BCfstand/Das-Erste/Video?bcastId=428628&documentId=39246774

Die sollte man erst mal wg. vorsätzlicher Zuschauerverar***ung
auspeitschen, zumal die noch Gebühren dafür verlangen.

>> irgendwie hört sich das dann auch mal wieder ganz anders:
>> https://www.youtube.com/watch?v=HFBbtJb5beE

> leckerer Nachschlag
> https://www.youtube.com/watch?v=wJlELnoaqII

Eben. Man möge nur eine Siebträger-Maschine mal nicht putzen und dies dann
erst nach 3 Tagen regelmäßiger Benutzung nachholen, dann aber gründlich
inspizieren und ausputzen, dabei auch den Siebhalter und das Sieb komplett
in die Einzelteile zerlegen. Ich würde wetten, daß man von da an das Putzen
nicht wieder vergessen wird. Und an Vollautomaten unterhalb der
Gastronomieklasse wird ein normaler Mensch von da an auch keinen Gedanken
mehr verschwenden.

--

Gabriele Conrad

unread,
Feb 2, 2017, 4:23:56 AM2/2/17
to
Am 01.02.2017 um 19:27 schrieb Ralf Brinkmann:

> Spratzelt die beim Kaffmachen auch vorne am Auslauf immer so herum wie
> ein Wasserhahn, dem man den Perlator geklaut hat, so dass hinterher die
> ganze Vorderseite nass ist und abgewischt werden muss?

Die Front ist schon ein wenig bespritzt, allerdings nicht ganz so extrem
wie Du das da beschreibst. Man kann bei der Royal den Auslauf zum
Reinigen abziehen, was ich einmal die Woche mache - vielleicht hilft das?

Henning Sponbiel

unread,
Feb 2, 2017, 5:38:15 AM2/2/17
to
On Wed, 1 Feb 2017 19:27:43 +0100, Ralf Brinkmann wrote:

>> Wenn ich wieder eine Maschine fürs Büro aussuchen sollte, würde ich
>> wahrscheinlich erst mal bei DeLonghi gucken, Saeco kommt für mich nicht
>> mehr in Frage.
>
>Danke. Ja, wenn ich das mal vorher gewusst hätte.

Ich bin mit unserer Saeco HD 8919/55 sehr zufrieden. Die einzige Macke,
die sie IMHO hat, ist, dass sie nicht anzeigt, wenn nicht genügend
Wasser im Behälter ist.

Wenn diese Maschine vor etwa 1 Jahr nicht im Angebot gewesen wäre, hätte
ich auf jeden Fall mal eine Nivona ausprobiert.

Die beiden Juras, die wir hatten, sind auch nicht schlecht. Aber die
Brühgruppe ist nicht entnehmbar. Und irgendwann muss man die mal selbst
öffnen, falls man nicht horrende Servicekosten abdrücken will. Und das
ist dann nur mit Anleitung möglich und (für mich) relativ knifflig.


Henning

Matthias Frank

unread,
Feb 2, 2017, 7:44:40 AM2/2/17
to
Am 02.02.2017 um 12:48 schrieb Andreas Oehler:
> Thu, 2 Feb 2017 01:18:30 +0100, Frank Möller:
>
>> Es würde mich maßlos anekeln, wenn ich da eine ganze Woche warten würde.
>
> Wie läuft das überhaupt bei Vollautomaten in kleinen Firmen/Abteilungen?

In dem Video was Bodo Mysliwietz zuletzt gepostet hast, kannst du
bewundern wie so Maschinen innen aussehen. (02.02., 00:01)

:-(

So Maschinen machen, wenn man sie richtig wartet bei weitem
mehr Arbeit als ne normale Kaffeemaschine. Die meisten
Menschen glauben aber das Gegenteil: Es wäre ein rundum
sorglos Paket, wenn man den Spülknopf drückt.

Ich würd mir nie so ein Ding kaufen.



Detlef Wirsing

unread,
Feb 2, 2017, 8:25:32 AM2/2/17
to
Ralf Brinkmann schrieb:

>Hallo zusammen!
>
>Hat hier jemand schon mehr als einen Kaffeevollautomaten gehabt und
>ausprobiert?

Das bringt Dich jetzt nicht weiter, ich weiß. Aber ich bin neugierig
(und kein Kaffeetrinker):

Was ist ein "Kaffeevollautomat"? Ein Automat, der den Kaffee selbst
einkauft, mahlt, aufbrüht und abschließend trinkt? ;-)

Wenn es Vollautomaten gibt, muss es ja auch Halbautomaten oder ähnlich
geben. Worin besteht der Unterschied?

Das ist ernst gemeint. Wie gesagt bin ich kein Kaffeetrinker,
zumindest nicht zuhause. Auswärts bestelle ich mir gelegentlich mal
einen, aber der kommt dann aus Maschinen, die sich vermutlich niemand
in die Wohnung stellen würde, schon aus Platzgründen.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wirsing

Gabriele Conrad

unread,
Feb 2, 2017, 8:27:51 AM2/2/17
to
Am 02.02.2017 um 13:44 schrieb Matthias Frank:
> Am 02.02.2017 um 12:48 schrieb Andreas Oehler:
>> Thu, 2 Feb 2017 01:18:30 +0100, Frank Möller:
>>
>>> Es würde mich maßlos anekeln, wenn ich da eine ganze Woche warten würde.
>>
>> Wie läuft das überhaupt bei Vollautomaten in kleinen Firmen/Abteilungen?
>
> In dem Video was Bodo Mysliwietz zuletzt gepostet hast, kannst du
> bewundern wie so Maschinen innen aussehen. (02.02., 00:01)

So sehen Maschinen aber nur aus, wenn man sie Monatelang nicht reinigt.

Hier trinken ca. 15-20 Mitarbeiter werktäglich Kaffee aus einem
Vollautomaten, und der wird wöchentlich gründlich gereinigt (also
Brühgruppe rausnehmen und abspülen und verstreutes Kaffeepulver ausfegen
und alle Oberflächen feucht abwischen, zusätzlich den Wassertank heiß
auswaschen). Und da ist kein Schimmel zu sehen und die Brühgruppe ist
auch nicht im geringsten verkrustet.

Wöchentliche Reinigung ist in meinen Augen da also völlig ausreichend,
zumal durch die regelmäßige Benutzung auch der Trester-Behälter recht
oft geleert wird.

Kritischer wäre es vielleicht, wenn man den Behälter nicht so häufig
leert, weil nicht so viel Kaffee gezogen wird. Da kann es dann schon mal
anfangen zu schimmeln, würde ich vermuten.



Frank Möller

unread,
Feb 2, 2017, 8:30:14 AM2/2/17
to
Andreas Oehler schrieb:
> Thu, 2 Feb 2017 01:18:30 +0100, Frank Möller:

>> Es würde mich maßlos anekeln, wenn ich da eine ganze Woche warten würde.

> Wie läuft das überhaupt bei Vollautomaten in kleinen Firmen/Abteilungen?

Tja, da werden alte Reste und Schimmel, die sich zwangsweise
ablagern/bilden, wenn man die Maschine nicht regelmäßig _richtig_ zerlegt
und ausputzt, eben bei neuem Kaffee einfach mitgebrüht. Das muß
geschmacklich nicht einmal unbedingt auffallen. Es dürfte ähnlich wie bei
Gammelfleisch sein: Mach eine Hackfleischpfanne und hau 10 % Gammelfleisch
mit rein. Nach ordentlich scharfem Anbraten und Durchmischen schmecken das
nur noch Sterne-Gourmets raus.

Bei Kaffee kommt es dann auch noch drauf an, was das für einer ist. Wenn
das ohnehin nur so'n vorgemahlenes Supermarkt-Zeux mit etlichen
"undeklarierten" faulen Bohnen und auch Zweigen ist, fallen so'n bißchen
Altgammel-Pulver und Schimmel dann nicht mehr groß auf.

Ob da auch nur der erste, der am Montagmorgen einen Kaffee rausläßt und
sich eine _volle_ Ladung Schimmel und aufgebrühten Gammel gibt, nachdem das
Biotop in der Maschine sich seit Freitag gemütlich "weiterentwickeln"
konnte, etwas merkt, ist fraglich. Wahrscheinlicher dürfte der Eindruck
"schmeckt doch auch nicht viel schlechter als sonst" sein. Und solange
niemand die Maschine richtig öffnet und man nicht dran denkt, was da "im
geheimen" so alles "gedeiht"...

> Da wird doch nich die Sekretärin täglich die Maschine zerlegen und ne
> halbe Stunde putzen?

Sicher nicht. Das sind dann halt die Maschinen, die in den von Bodo
verlinkten Videos zu bestaunen sind.

> Was ich hier so bei Fahrradläden sehe, da wird der Mini-Vollautomat zwar
> alle paar Tage befüllt/geleert, aber maximal einmal pro Woche
> widerwillig geputzt.

Ob das, was da gemacht wird, überhaupt als Putzen durchgehen kann, müßte
man sich auch nochmal näher anschauen. ;-)

> So schlecht schmeckte der Kaffee dort aber nicht...

Tja, siehe oben.

> Andreas - bislang steht die Front gegen einen Vollautomaten hier in der
> Abteilung noch...

Die Crux ist halt, auch Siebträger-Maschinen müssen regelmäßig geputzt
werden. Der Siebeinsatz muß regelmäßig komplett in seine Einzelteile
zerlegt werden. Der Siebträger und das Sieb oben am Wasserzulauf muß man
auch regelmäßig abnehmen und putzen, ebenfalls den Dichtungsgummi, der den
Siebträger in der Fassung hält. Der einzige Vorteil ist: Man _kann_ eine
Siebträger-Maschine normalerweise auch weit genug zerlegen und putzen.

--

Frank Möller

unread,
Feb 2, 2017, 8:48:31 AM2/2/17
to
Gabriele Conrad schrieb:
> Am 02.02.2017 um 13:44 schrieb Matthias Frank:

>> In dem Video was Bodo Mysliwietz zuletzt gepostet hast, kannst du
>> bewundern wie so Maschinen innen aussehen. (02.02., 00:01)

> So sehen Maschinen aber nur aus, wenn man sie Monatelang nicht reinigt.

> Hier trinken ca. 15-20 Mitarbeiter werktäglich Kaffee aus einem
> Vollautomaten, und der wird wöchentlich gründlich gereinigt (also
> Brühgruppe rausnehmen und abspülen und verstreutes Kaffeepulver ausfegen
> und alle Oberflächen feucht abwischen, zusätzlich den Wassertank heiß
> auswaschen). Und da ist kein Schimmel zu sehen und die Brühgruppe ist
> auch nicht im geringsten verkrustet.

Dieser Eindruck würde sich AFAIS entscheidend ändern, wenn da mal jemand
die Brühgruppe als solche wirklich komplett in ihre Einzelteile zerlegen
würde, wenn man also _alle_ Teile (angefangen beim Wasserzulauf über der
Brühgruppe und bis hin zum Auslauf über der Tasse) _komplett_ einzeln und
_vollständig_ zerlegt vor sich liegen hätte.

> Wöchentliche Reinigung ist in meinen Augen da also völlig ausreichend,

Schon bei einer Siebträger-Maschine, die erheblich weniger komplex
aufgebaut ist, ist das nur ein Traum, und zwar auch dann, wenn sie nur von
einer Person und max. drei- bis viermal täglich benutzt wird.

> Kritischer wäre es vielleicht, wenn man den Behälter nicht so häufig
> leert, weil nicht so viel Kaffee gezogen wird. Da kann es dann schon mal
> anfangen zu schimmeln, würde ich vermuten.

Das, was besonders lecker ist, sind Schimmel, Pulverreste und Ablagerungen
_in_ der Brühgruppe. Die _kann_ man auch nur wahrnehmen, wenn man _alles_
_komplett_ in Einzelteile zerlegt.

--

Gabriele Conrad

unread,
Feb 2, 2017, 9:02:44 AM2/2/17
to
Am 02.02.2017 um 14:46 schrieb Frank Möller:

> Dieser Eindruck würde sich AFAIS entscheidend ändern, wenn da mal jemand
> die Brühgruppe als solche wirklich komplett in ihre Einzelteile zerlegen
> würde, wenn man also _alle_ Teile (angefangen beim Wasserzulauf über der
> Brühgruppe und bis hin zum Auslauf über der Tasse) _komplett_ einzeln und
> _vollständig_ zerlegt vor sich liegen hätte.

Die Brühgruppe selber und den Auslauf habe ich jeden Freitag so weit wie
möglich auseinander. An den Wasserzulauf komme ich jenseits des
Wasserbehälters nicht ran.

Die Maschine ist jedenfalls sauber genug.

Henning Sponbiel

unread,
Feb 2, 2017, 11:41:11 AM2/2/17
to
On Thu, 2 Feb 2017 14:27:50 +0100, Gabriele Conrad wrote:

>Kritischer wäre es vielleicht, wenn man den Behälter nicht so häufig
>leert, weil nicht so viel Kaffee gezogen wird. Da kann es dann schon mal
>anfangen zu schimmeln, würde ich vermuten.

Nun, etwas Arbeit macht so ein Teil.

Bei uns wird jeden Abend der Trester-Behälter ausgekippt und
durchgespült. Dasselbe gilt für die Wasserauffangschale. Anschließend
werden Wasser und Bohne ein- bzw. aufgefüllt (Dauer: 5 - 8 Minuten).

Einmal pro Woche wird die Brühgruppe gereinigt (i.d.R. abgespült) und
Kaffeereste entfernt (Dauer: 2 - 5 Minuten).

Einmal im Monat werden zusätzlich noch die entsprechenden Stellen an der
Brühgruppe mittels Wattestäbchen kurz eingefettet (Dauer: 2 - 5
Minuten).


Wirklich viel Aufwand finde ich das nicht.


Henning

Henning Sponbiel

unread,
Feb 2, 2017, 11:41:11 AM2/2/17
to
On Thu, 02 Feb 2017 14:25:32 +0100, Detlef Wirsing wrote:

>Was ist ein "Kaffeevollautomat"? Ein Automat, der den Kaffee selbst
>einkauft, mahlt, aufbrüht und abschließend trinkt? ;-)

Nicht nur das. Der perfekte Kaffeevollautmat besitzt eine
Kaffeeplantage, erntet und röstet den Kaffee und sorgt für den Transport
vor Ort.


Henning

Peter H. Beier

unread,
Feb 2, 2017, 12:32:50 PM2/2/17
to
Am 02.02.2017 um 17:40 schrieb Henning Sponbiel:

> Bei uns wird jeden Abend der Trester-Behälter ausgekippt und
> durchgespült. Dasselbe gilt für die Wasserauffangschale. Anschließend
> werden Wasser und Bohne ein- bzw. aufgefüllt (Dauer: 5 - 8 Minuten).

Ich finde es besser, das Wasser und die Bohnen erst am Morgen
kurz vor der ersten Verwendung aufzufüllen: Das Wasser ist frisch
und die Bohnen konnten ihr Aroma über Nacht noch in der Tüte/Dose
bewahren ...
--
Mit freundlichem Gruß
P. Beier
Kaum macht man's richtig, schon funktioniert's.

Detlef Wirsing

unread,
Feb 2, 2017, 12:34:37 PM2/2/17
to
Henning Sponbiel schrieb:
Meine Güte! Was es heute schon alles gibt!

Die Frage steht aber noch: Was kann ein Kaffeevollautomat mehr als
seine (halbautomatischen?) Kollegen?

Ralf Brinkmann

unread,
Feb 2, 2017, 1:16:38 PM2/2/17
to
Hallo Detlef!

*Detlef Wirsing*:

> Was ist ein "Kaffeevollautomat"?

Bei einem Kaffeevollautomat werden vorher auf Vorrat Kaffeebohnen und
Wasser eingefüllt und die Maschine macht dann auf Knopfdruck Kaffee,
Espresso oder bei noch aufwändigeren Maschinen Cappucino oder Latte
Macchiato daraus.

Detlef Wirsing

unread,
Feb 2, 2017, 1:33:51 PM2/2/17
to
Ralf Brinkmann schrieb:

>Hallo Detlef!
>
>*Detlef Wirsing*:
>
>> Was ist ein "Kaffeevollautomat"?
>
>Bei einem Kaffeevollautomat werden vorher auf Vorrat Kaffeebohnen und
>Wasser eingefüllt und die Maschine macht dann auf Knopfdruck Kaffee,
>Espresso oder bei noch aufwändigeren Maschinen Cappucino oder Latte
>Macchiato daraus.

Also sowas, wie es in einer Cafeteria steht, nur vermutlich für
zuhause ein bis zwei Nummern kleiner. Danke!

Frank Möller

unread,
Feb 2, 2017, 1:46:03 PM2/2/17
to
Gabriele Conrad schrieb:
Na ja, ich will Dir nicht zunahetreten, aber wenn die Brühgruppe nicht
wirklich _komplett_ in ihre sämtlichen Einzelteile zerlegt ist, sieht man
gar nicht, was sich innen in kleinsten Zwischenräumen und Ritzen an feinen
Pulverresten, Kaffee- und Teerrückständen so ansammelt.

Lassen wir Bilder sprechen:

Das erste Bild zeigt den Siebeinsatz. Es wurden zwei Tassen Kaffee
durchgelassen. Vor jeder Tasse wurde der Einsatz zwar nicht demontiert,
aber äußerlich mit einem Schwammtuch gespült und abgewischt. Vor der ersten
Tasse war alles demontiert und geputzt worden (siehe Bild 3):

<http://fs5.directupload.net/images/170202/y7jb94uh.jpg>

Nach der zweiten Tasse wurde der Siebeinsatz ebenfalls äußerlich mit einem
Schwammtuch gespült und abgewischt und erst _danach_ in seine Einzelteile
zerlegt. Das Bild zeigt die Unterseite des Siebes sowie die
darunterliegende Ablaufplatte und den Dichtring, mit dem beides zusammen in
den Siebeinsatz montiert wird:

<http://fs5.directupload.net/images/170202/wm9juckt.jpg>

Du siehst die Pulver- und Kaffeereste auf der Unterseite des Siebes, auf
der Ablaufplatte und auf der Gummidichtung? Das ist wie gesagt der Zustand
nach zwei Tassen, und jedesmal wurde der Siebeinsatz äußerlich gesäubert.

Es ist völlig klar, daß dann, wenn man diese Teile nicht regelmäßig zerlegt
und säubert, die Reste anfangen zu faulen und zu schimmeln. Man kann sich
wohl vorstellen, wie das aussieht, wenn nur der Service die Brühgruppe
lediglich einmal im Jahr so weit zerlegt.

Frisch gesäubert sehen Sieb und Ablaufplatte ja schließlich so aus:

<http://fs5.directupload.net/images/170202/xozjiq95.jpg>

(Der dunkle Fleck auf dem Sieb ist kein Schmutz, sondern die Kamera in der
Spiegelung, hab's extra geprüft.)

Jetzt überleg Dir nochmal, ob Deine Brühgruppe tatsächlich "jedenfalls
sauber genug" ist, nur weil Du sie nicht zerlegst und folglich nicht
reinschauen kannst. ;-)

--

Frank Möller

unread,
Feb 2, 2017, 1:52:09 PM2/2/17
to
Detlef Wirsing schrieb:
> Ralf Brinkmann schrieb:
>> *Detlef Wirsing*:

>>> Was ist ein "Kaffeevollautomat"?

>> Bei einem Kaffeevollautomat werden vorher auf Vorrat Kaffeebohnen und
>> Wasser eingefüllt und die Maschine macht dann auf Knopfdruck Kaffee,
>> Espresso oder bei noch aufwändigeren Maschinen Cappucino oder Latte
>> Macchiato daraus.

> Also sowas, wie es in einer Cafeteria steht, nur vermutlich für
> zuhause ein bis zwei Nummern kleiner. Danke!

Kleiner, nicht für gastronomischen Durchsatz ausgelegt und vor allem nicht
entsprechend gut zerleg- und putzbar.

--

Frank Möller

unread,
Feb 2, 2017, 1:56:57 PM2/2/17
to
Gabriele Conrad schrieb:
Na ja, ich will Dir nicht zunahetreten, aber wenn die Brühgruppe nicht
wirklich _komplett_ in ihre sämtlichen Einzelteile zerlegt ist, sieht man
gar nicht, was sich innen in kleinsten Zwischenräumen und Ritzen an feinen
Pulverresten, Kaffee- und Teerrückständen so ansammelt.

Lassen wir Bilder sprechen:

Das erste Bild zeigt den Siebeinsatz. Es wurden zwei Tassen Kaffee
durchgelassen. Vor jeder Tasse wurde der Einsatz zwar nicht demontiert,
aber äußerlich mit einem Schwammtuch gespült und abgewischt. Vor der ersten
Tasse war alles demontiert und geputzt worden (siehe Bild 3):

<http://fs5.directupload.net/images/170202/y7jb94uh.jpg>

Nach der zweiten Tasse wurde der Siebeinsatz ebenfalls äußerlich mit einem
Schwammtuch gespült und abgewischt und erst _danach_ in seine Einzelteile
zerlegt. Das Bild zeigt die Unterseite des Siebes sowie die
darunterliegende Ablaufplatte und den Dichtring, mit dem beides zusammen in
den Siebeinsatz montiert wird:

<http://fs5.directupload.net/images/170202/wm9juckt.jpg>

Du siehst die Pulver- und Kaffeereste auf der Unterseite des Siebes, auf
der Ablaufplatte und auf der Gummidichtung? Das ist wie gesagt der Zustand
nach zwei Tassen, und jedesmal wurde der Siebeinsatz immerhin äußerlich
gesäubert. Und es ist nur der Siebeinsatz meiner Siebträger-Maschine. Bei
einer Automaten-Brühgruppe ist da noch einiges mehr an Teilen vorhanden.

Horst Stolz

unread,
Feb 2, 2017, 2:04:31 PM2/2/17
to
Am 02.02.2017 um 18:08 schrieb Ludger Averborg:

>
> Seit wann bezeichnet man Kaffeesatz eigentlich als Trester?
>
Weiß ich nicht, aber die Ähnlichkeit mit dem Pressen bei Wein und Obst
dürfte nahe liegen..

Gruß, Horst

Henning Sponbiel

unread,
Feb 2, 2017, 2:13:41 PM2/2/17
to
Beim halbautomatischen musst du persönlich die Bohnen ernten.


Henning

Henning Sponbiel

unread,
Feb 2, 2017, 2:13:41 PM2/2/17
to
On Thu, 2 Feb 2017 18:32:48 +0100, Peter H. Beier wrote:

>Am 02.02.2017 um 17:40 schrieb Henning Sponbiel:
>
>> Bei uns wird jeden Abend der Trester-Behälter ausgekippt und
>> durchgespült. Dasselbe gilt für die Wasserauffangschale. Anschließend
>> werden Wasser und Bohne ein- bzw. aufgefüllt (Dauer: 5 - 8 Minuten).
>
>Ich finde es besser, das Wasser und die Bohnen erst am Morgen
>kurz vor der ersten Verwendung aufzufüllen: Das Wasser ist frisch
>und die Bohnen konnten ihr Aroma über Nacht noch in der Tüte/Dose
>bewahren ...

Ich bin morgens gerade mal in der Lage, die Kaffeemaschine einzuschalten
und per Tastendruck Kaffee zu beziehen.


Henning

Robert Waldner

unread,
Feb 2, 2017, 6:25:38 PM2/2/17
to
Ralf Brinkmann <ralf.brinkma...@t-online.de> wrote:
> Hallo zusammen!
>
> Hat hier jemand schon mehr als einen Kaffeevollautomaten gehabt und
> ausprobiert?
>
> Konkret geht es mir um das, was bei all den Warentests meiner Meinung
> nach zu kurz kommt:
>
> Wie ist der Automat im täglichen Gebrauch? Wie stark saut er sich selbst
> zu, wenn nur alleine ein Kaffee oder Espresso zubereitet wird? Wie sieht
> es mit dem Verdrecken und dem entsprechenden Reinigungsaufwand an den
> inneren Stellen aus?
>
> Ich selbst habe eine(n) Saeco Moltio und bin nicht sehr zufrieden.

Ich hab den direkten Vergleich zwischen 4-5 Modellen (1 daheim, 3-4 -
je nach Kaputtheitsgrad - im Buero). Der Gewinner ist: Saeco Vienna
Baujahr ca. 2001 (pre-Philips).

Ich hab mittlerweile eine zweite daheim, falls die erste mal zum Service
muss (gibt's hier (Wien) generalueberholt und mit 6 Monaten Gewaehrleistung
um ~150,--).

Platz 2 hat eine Jura Impressa C60, #3 ist eine Melitta schlagmichtot.
Vom Rest (Philips-Saeco) red ich besser nicht.

> Ich stelle schon für die normale Kaffeezubereitung zwei (stapelbare)
> Tassen übereinander unter den Auslauf, damit der Abstand nicht so groß
> ist, weil sonst die gesamte Gerätevorderseite ab Auslauf total
> zugespritzt ist. Bei meiner alten Nespressomaschine von De'Longhi war
> das nie ein Problem.

*Alle* haben uebrigens hoehenverstellbaren Kaffeeauslauf, was mich
dein akutes Problem etwas verwunderlich erscheinen laesst. Sogar die
20ml-Mokka-Tassen koennen spritzfrei befuellt werden, wobei die Jura
da am besten abschneidet (die kommt mit dem Auslauf auf ~3cm ueber
Abtropfschalen-Niveau).

> Dann muss man sich beeilen, dass man nicht den automatischen
> Ausschaltzeitpunkt verpasst, weil sonst auf ähnliche Weise ein größerer
> Wasserschwall in den Auffangbehälter abgegeben wird, der sowieso die
> meiste Zeit voll zu sein scheint. Was soll das? Ich will durchspülen,
> wann ICH will!

? Das kann ich bei allen, die automatisch spuelen (also alle ausser den
Saeco Vienna) auf mind. 4h einstellen. So lange komm ich ohne Kaffee eh
nicht durch, oder schalte bewusst ab.

> Und dann die Mengen an Kaffeepulver, die sich in Tresterauffangbehälter
> und rund um die Brühgruppe ansammelt. Innerhalb einer Woche! Da ist man
> mehr mit Putzen beschäftigt als mit Kaffeetrinken. Sonst besteht sehr
> schnell die Gefahr, dass sich zusammen mit Feuchtigkeit schnell mal
> Schimmel bildet.
>
> Kennt jemand andere Maschinen, bei denen das alles besser gelöst ist und
> die trotzdem einen schmackhaften Kaffee oder Espresso (oder Latte
> Macchiaco oder Cappucino) zubereiten können?

Bei Saeco Vienna und der Jura ist das kein Problem, da reicht Putzen alle
4-8 Wochen. Das Melitta-Teil muss man 1x/Woche reinigen. Jeweils im
Buero-Betrieb mit 10+ Nutzern.

cheers,
&rw
--
-- "Mary had a little key,/She kept it in escrow
-- And everything that Mary sent/The Feds were sure to know."
-- - Sam Simpson

Lars Wilhelm

unread,
Feb 2, 2017, 11:59:10 PM2/2/17
to
Am 02.02.2017 um 14:24 schrieb Frank Möller:
> Andreas Oehler schrieb:
>> Thu, 2 Feb 2017 01:18:30 +0100, Frank Möller:
>
>>> Es würde mich maßlos anekeln, wenn ich da eine ganze Woche warten würde.
>
>> Wie läuft das überhaupt bei Vollautomaten in kleinen Firmen/Abteilungen?
>
> Tja, da werden alte Reste und Schimmel, die sich zwangsweise
> ablagern/bilden, wenn man die Maschine nicht regelmäßig _richtig_ zerlegt
> und ausputzt, eben bei neuem Kaffee einfach mitgebrüht.

Ich glaube, Du hasst Deinen Standpunkt hinreichend klar gemacht. Lese
nochmals Ludgers Artikel und beziehe die Ironie auf Dich.
Die Hygieneforderungen die Du an Kaffee und die Zubereitung richtest
sind ja noch schlimmer als die an ein Op-Saal gestelllt werden. Ich
persönlich finde das völlig übertrieben. Vor allem, weil Du absolut
digital denkst. Frage: Was machst DU mit dem hundsordinären Spüllappen,
oder nutzt Du Einwegware?

> Bei Kaffee kommt es dann auch noch drauf an, was das für einer ist. Wenn
> das ohnehin nur so'n vorgemahlenes Supermarkt-Zeux mit etlichen
> "undeklarierten" faulen Bohnen und auch Zweigen ist, fallen so'n bißchen
> Altgammel-Pulver und Schimmel dann nicht mehr groß auf.
Ob Dein handgeklöppelter vion Jungfrauen geernteter Kaffee da eine
Ausnahme macht?
Mit Sicherheit nicht.



>> Da wird doch nich die Sekretärin täglich die Maschine zerlegen und ne
>> halbe Stunde putzen?
>
> Sicher nicht. Das sind dann halt die Maschinen, die in den von Bodo
> verlinkten Videos zu bestaunen sind.

Quark. Es ist wie Gabriele schreibt: Wenn man die Maschine regelmäßig
leert, das Kaffeepulver entfernt und mal die Brühgruppe ausbaut, ist
alles soweit in Ordnung.(Bei der Esam kann man die bequem entnehmen und
reinigen).

Du hast eine eigene Auffassung, kann man so machen, muss man aber nicht.
Und diejenigen, die es nicht so machen sind mit Sicherheit keine
Idioten, wie Du es darzustellen versuchst.




Matthias Frank

unread,
Feb 3, 2017, 2:37:03 AM2/3/17
to
Am 02.02.2017 um 14:25 schrieb Detlef Wirsing:

> Wenn es Vollautomaten gibt, muss es ja auch Halbautomaten oder ähnlich
> geben. Worin besteht der Unterschied?
>

Ein Vollautomat hat Kaffeemühle, Kaffebereitung und Milchbereitung in
einem.
Du drückst auf den Knopf und es kommt z.b. LatteMachiato raus.

Es gibt auch Geräte die haben nur Kaffee und Milch und Geräte
die machen nur Kaffee, bzw. die Milche kommt aus einer anderen Öffnung usw.

Matthias Frank

unread,
Feb 3, 2017, 2:40:10 AM2/3/17
to
Am 03.02.2017 um 08:36 schrieb Matthias Frank:

> die machen nur Kaffee, bzw. die Milche kommt aus einer anderen Öffnung usw.
>

Da gibt es z.b. noch Ein- und Zweikreismaschinen.
Die Einkreis machen Kaffee und Milch in einem Heizkreis, bei
den Zweikreis gibt es wie der Name schon sagt 2 Kreise.
Das hat den Vorteil, dass man Kaffee machen kann dann
aufschäumen und gleich wieder Kaffee.

Bei den Einkreismaschinen ist die Heizeinheit nach dem
Milchaufschäumen so heiß, dass man erst etwas abkühlen lassen
sollte, bis man wieder Kaffee macht.

Frank Möller

unread,
Feb 3, 2017, 5:25:04 AM2/3/17
to
Lars Wilhelm schrieb:
> Am 02.02.2017 um 14:24 schrieb Frank Möller:
>> Andreas Oehler schrieb:
>>> Thu, 2 Feb 2017 01:18:30 +0100, Frank Möller:

>>>> Es würde mich maßlos anekeln, wenn ich da eine ganze Woche warten würde.

>>> Wie läuft das überhaupt bei Vollautomaten in kleinen Firmen/Abteilungen?

>> Tja, da werden alte Reste und Schimmel, die sich zwangsweise
>> ablagern/bilden, wenn man die Maschine nicht regelmäßig _richtig_ zerlegt
>> und ausputzt, eben bei neuem Kaffee einfach mitgebrüht.

> Ich glaube, Du hasst Deinen Standpunkt hinreichend klar gemacht. Lese
> nochmals Ludgers Artikel und beziehe die Ironie auf Dich.
> Die Hygieneforderungen die Du an Kaffee und die Zubereitung richtest
> sind ja noch schlimmer als die an ein Op-Saal gestelllt werden. Ich
> persönlich finde das völlig übertrieben. Vor allem, weil Du absolut
> digital denkst. Frage: Was machst DU mit dem hundsordinären Spüllappen,
> oder nutzt Du Einwegware?

Ich kann Dir versichern, daß ich für Kaffee ganz sicher keine
"hundsordinären Spüllappen" verwende. Aber Du darfst das gerne tun, laß
Dich mal bloß nicht aufhalten.

>> Bei Kaffee kommt es dann auch noch drauf an, was das für einer ist. Wenn
>> das ohnehin nur so'n vorgemahlenes Supermarkt-Zeux mit etlichen
>> "undeklarierten" faulen Bohnen und auch Zweigen ist, fallen so'n bißchen
>> Altgammel-Pulver und Schimmel dann nicht mehr groß auf.
> Ob Dein handgeklöppelter vion Jungfrauen geernteter Kaffee da eine
> Ausnahme macht?

Blahblahblubb.

>>> Da wird doch nich die Sekretärin täglich die Maschine zerlegen und ne
>>> halbe Stunde putzen?

>> Sicher nicht. Das sind dann halt die Maschinen, die in den von Bodo
>> verlinkten Videos zu bestaunen sind.

> Quark. Es ist wie Gabriele schreibt: Wenn man die Maschine regelmäßig
> leert, das Kaffeepulver entfernt und mal die Brühgruppe ausbaut, ist
> alles soweit in Ordnung.

Der besondere Witz zeigt sich halt vor allem bei dem, was sich mit der Zeit
nach und nach _in_ der Brühgruppe so ansammelt, ohne daß sich das irgendwie
verhindern ließe.

Bloß, weil man _in_ eine solche Brühgruppe als Laie nicht hineinschauen
will oder kann, heißt das halt leider überhaupt nicht, daß die sich dort
"ansammelnden Zugaben" nicht da wären, nur weil sie von außen nicht
sichtbar sind. Genau das übersiehst Du, wie einige andere auch.

Und deswegen dann die schwach anzureden, deren "Verbrechen" lediglich darin
besteht, etwas ins Licht zu rücken, was Du lieber übersehen möchtest, wirkt
dann schon irgendwie ziemlich "katholisch".

--

Frank Möller

unread,
Feb 3, 2017, 5:25:04 AM2/3/17
to
Matthias Frank schrieb:
Die Unterscheidung nach Ein- und Zweikreismaschinen gibt es auch bei
Siebträgermaschinen. Für den Bedarf von wenigen Leutchen sind
Einkreismaschinen normalerweise aber völlig ausreichend.

--

Lars Wilhelm

unread,
Feb 4, 2017, 1:34:43 AM2/4/17
to
Am 03.02.2017 um 11:23 schrieb Frank Möller:
> Lars Wilhelm schrieb:
>> Am 02.02.2017 um 14:24 schrieb Frank Möller:
>>> Andreas Oehler schrieb:
>>>> Thu, 2 Feb 2017 01:18:30 +0100, Frank Möller:
>
>>>>> Es würde mich maßlos anekeln, wenn ich da eine ganze Woche warten würde.
>
>>>> Wie läuft das überhaupt bei Vollautomaten in kleinen Firmen/Abteilungen?
>
>>> Tja, da werden alte Reste und Schimmel, die sich zwangsweise
>>> ablagern/bilden, wenn man die Maschine nicht regelmäßig _richtig_ zerlegt
>>> und ausputzt, eben bei neuem Kaffee einfach mitgebrüht.
>
>> Ich glaube, Du hasst Deinen Standpunkt hinreichend klar gemacht. Lese
>> nochmals Ludgers Artikel und beziehe die Ironie auf Dich.
>> Die Hygieneforderungen die Du an Kaffee und die Zubereitung richtest
>> sind ja noch schlimmer als die an ein Op-Saal gestelllt werden. Ich
>> persönlich finde das völlig übertrieben. Vor allem, weil Du absolut
>> digital denkst. Frage: Was machst DU mit dem hundsordinären Spüllappen,
>> oder nutzt Du Einwegware?
>
> Ich kann Dir versichern, daß ich für Kaffee ganz sicher keine
> "hundsordinären Spüllappen" verwende. Aber Du darfst das gerne tun, laß
> Dich mal bloß nicht aufhalten.

Hui, jetzt hast Du es mir aberr gegeben. :)
Frank- meine Frage nach dem hundsordinären Spüllappen bezog sich auf den
Rest der Küche: Legst Du da auch so einen Putzeifer an den Tag?

>>> Bei Kaffee kommt es dann auch noch drauf an, was das für einer ist. Wenn
>>> das ohnehin nur so'n vorgemahlenes Supermarkt-Zeux mit etlichen
>>> "undeklarierten" faulen Bohnen und auch Zweigen ist, fallen so'n bißchen
>>> Altgammel-Pulver und Schimmel dann nicht mehr groß auf.
>> Ob Dein handgeklöppelter vion Jungfrauen geernteter Kaffee da eine
>> Ausnahme macht?
>
> Blahblahblubb.

Mehr fällt Dir dazu nicht ein?
Hast Du mal überlegt, wie deine missionarischen Worte ankommen,? Wie Du
pauschal Kaffe aus dem Supermarkt schlechtredest?

>>>> Da wird doch nich die Sekretärin täglich die Maschine zerlegen und ne
>>>> halbe Stunde putzen?
>
>>> Sicher nicht. Das sind dann halt die Maschinen, die in den von Bodo
>>> verlinkten Videos zu bestaunen sind.
>
>> Quark. Es ist wie Gabriele schreibt: Wenn man die Maschine regelmäßig
>> leert, das Kaffeepulver entfernt und mal die Brühgruppe ausbaut, ist
>> alles soweit in Ordnung.
>
> Der besondere Witz zeigt sich halt vor allem bei dem, was sich mit der Zeit
> nach und nach _in_ der Brühgruppe so ansammelt, ohne daß sich das irgendwie
> verhindern ließe.
Ja und?
Frage 1)
Ist das in irgenteiner Weise ungesund?
Frage 2)
Beeinträchtigt das den Kaffeegenuss?
3) Oder beeinträchtigt es lediglich Dein persöniches Hygieneempfinden?


> Bloß, weil man _in_ eine solche Brühgruppe als Laie nicht hineinschauen
> will oder kann, heißt das halt leider überhaupt nicht, daß die sich dort
> "ansammelnden Zugaben" nicht da wären, nur weil sie von außen nicht
> sichtbar sind. Genau das übersiehst Du, wie einige andere auch.
Quatsch, Du unterstellst mir etwas, was Du gar nicht beurteilen kannst.
Woher nimmst Du die Gewissheit, ich hätte die Brühgruppe nicht schon
einmal auseinandergenommen?


> Und deswegen dann die schwach anzureden, deren "Verbrechen" lediglich darin
> besteht, etwas ins Licht zu rücken, was Du lieber übersehen möchtest, wirkt
> dann schon irgendwie ziemlich "katholisch".

Wenn Du meinst.
Kommen jetzt noch Argumente oder nur noch persönliche Unterstellungen,
wie blöd der Rest der Menscheit ist?

Lars Wilhelm

unread,
Feb 4, 2017, 1:35:45 AM2/4/17
to
ja, so steht es in der Bedienungsanleitung.
Eilige Menschen lassen dann solange Heiß wasser aus der Maschine, bis
die Temperatur stimmt :)

Frank Möller

unread,
Feb 4, 2017, 5:15:24 AM2/4/17
to
Lars Wilhelm schrieb:
> Am 03.02.2017 um 11:23 schrieb Frank Möller:

>> Der besondere Witz zeigt sich halt vor allem bei dem, was sich mit der Zeit
>> nach und nach _in_ der Brühgruppe so ansammelt, ohne daß sich das irgendwie
>> verhindern ließe.

> Ja und?

Es ist offensichtlich, wie enorm die "Vitamine" aus solchen "biologisch
aktiven" Fäulnis- und Schimmelbeigaben Deinem Denkvermögen und besonders
Deinem "guten Geschmack" "zuträglich" sind.

LOL, baßt scho.

[Restliche Fäulnis-Wertstoffe biologisch recycelt]

--

Frank Möller

unread,
Feb 4, 2017, 8:06:40 AM2/4/17
to
Lars "Extremdurchblicker" Wilhelm schrieb:
> Am 03.02.2017 um 11:23 schrieb Frank Möller:

>> Der besondere Witz zeigt sich halt vor allem bei dem, was sich mit der Zeit
>> nach und nach _in_ der Brühgruppe so ansammelt, ohne daß sich das irgendwie
>> verhindern ließe.

> Ja und?
> Frage 1)
> Ist das in irgenteiner Weise ungesund?

Nur nochmal so für Dich als echten Extremdurchblicker:

<https://de.wikipedia.org/wiki/Aflatoxine#Merkmale>

Das Zeug ist selbst in geringen Konzentrationen karzinogen und zerstört
Leberzellen, insbesondere bei längerfristiger Aufnahme.

<https://de.wikipedia.org/wiki/Aflatoxine#Vorkommen>

"Schimmelpilze wie Aspergillus flavus kommen in Erde, verrottender
Vegetation ... vor, das mikrobiellem Verderb ausgesetzt ist. Sie befallen
organische Substrate jeden Typs, wenn die Bedingungen ihr Wachstum
begünstigen. Solche wachstums-begünstigenden Bedingungen sind z. B. hohe
Temperatur und Feuchtigkeit wie in den tropischen Regionen."

Und noch etwas: Aflatoxin ist thermostabil. Die Industrie verwendet deshalb
sogar Natriumhypochlorit zum Reinigen:

<https://de.wikipedia.org/wiki/Natriumhypochlorit>

Aber das alles betrifft natürlich nicht Dich als ultimativen Ultrachecker,
denn in Deiner Brühgruppe entsteht nienimmergarnienicht kein Schimmel, auch
nicht nach Wochen und Monaten ohne Reinigung. Und wenn doch, dann würde
Deine Magensäure das Zeug höchtens zu wohltuenden "Honig-Derivaten"
umwandeln. Oder so. Is doch chlor.

--

Bodo Mysliwietz

unread,
Feb 4, 2017, 9:03:30 AM2/4/17
to
Am 04.02.2017 um 14:06 schrieb Frank Möller:
> Lars "Extremdurchblicker" Wilhelm schrieb:
>> Am 03.02.2017 um 11:23 schrieb Frank Möller:
>
>>> Der besondere Witz zeigt sich halt vor allem bei dem, was sich mit der Zeit
>>> nach und nach _in_ der Brühgruppe so ansammelt, ohne daß sich das irgendwie
>>> verhindern ließe.
>
>> Ja und?
>> Frage 1)
>> Ist das in irgenteiner Weise ungesund?
>
> Nur nochmal so für Dich als echten Extremdurchblicker:
>
> <https://de.wikipedia.org/wiki/Aflatoxine#Merkmale>
>
> Das Zeug ist selbst in geringen Konzentrationen karzinogen und zerstört
> Leberzellen, insbesondere bei längerfristiger Aufnahme.
>
> <https://de.wikipedia.org/wiki/Aflatoxine#Vorkommen>

"insbesondere bei längerfristiger" ist zu unterstreichen. Ich habe mal
ungewollt/unbewußt eine sehr hohe "Ladung" aufgenommen. Als mir das klar
wurde, hatte ich die Giftzentrale kontaktiert. Aussage der Toxikologen
"kein Problem" ... ist nun ein paar Jahre her.

Allerdings gilt das nicht für alle Aflatoxine.

Wenn ich nun so über den ein oder anderen "Bürovollautomaten" nachdenke
mit dehnen ich mal "dienstlich zu tun" hatte ... hmmm, i.d.R. wurden die
von den Kollegen/innen nur mit Wasser und "frischen" Bohnen gefüttert.
Ich habe nie einen gesehen der irgendwie mehr gemacht hat. Ok, den
"Pucksammler" und die "Tropfschale" hat mal ab und an einer gelerrt, das
war's.

> "Schimmelpilze wie Aspergillus flavus kommen in Erde, verrottender
> Vegetation ... vor, das mikrobiellem Verderb ausgesetzt ist. Sie befallen
> organische Substrate jeden Typs, wenn die Bedingungen ihr Wachstum
> begünstigen. Solche wachstums-begünstigenden Bedingungen sind z. B. hohe
> Temperatur und Feuchtigkeit wie in den tropischen Regionen."

Naja, Aspergillus seine Anverwandten haben aber auch Vorteile. DIe
Menschheit hat sie sich zu nutze gemacht um z.B. Millionen Tonnen
Zitronensäure oder Antibiotika günstig zu gewinnen.

Hmm, jetzt frage ich mich gerade - allen Ernstes - ob dauerhafte hohe
Exposition mit Schimmelpilzen, nicht sogar mit Antibiotikaresistenzen zu
tun haben könnten.

Beachtenswert ist auch folgendes:
https://www.welt.de/gesundheit/article109073219/Ein-harmloser-Schimmelpilz-kann-toedlich-sein.html

... Bodo, gerade seinen Filterbrühkaffee genossen habend :-)

--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/

Frank Möller

unread,
Feb 4, 2017, 9:55:59 AM2/4/17
to
Bodo Mysliwietz schrieb:
> Am 04.02.2017 um 14:06 schrieb Frank Möller:
>> Lars "Extremdurchblicker" Wilhelm schrieb:
>>> Am 03.02.2017 um 11:23 schrieb Frank Möller:

>>>> Der besondere Witz zeigt sich halt vor allem bei dem, was sich mit der Zeit
>>>> nach und nach _in_ der Brühgruppe so ansammelt, ohne daß sich das irgendwie
>>>> verhindern ließe.

>>> Ja und?
>>> Frage 1)
>>> Ist das in irgenteiner Weise ungesund?

>> Nur nochmal so für Dich als echten Extremdurchblicker:

>> <https://de.wikipedia.org/wiki/Aflatoxine#Merkmale>

>> Das Zeug ist selbst in geringen Konzentrationen karzinogen und zerstört
>> Leberzellen, insbesondere bei längerfristiger Aufnahme.

>> <https://de.wikipedia.org/wiki/Aflatoxine#Vorkommen>

> "insbesondere bei längerfristiger" ist zu unterstreichen.

... zumal das bei geringen Dosierungen ja auch schön schleichend passiert.

> Ich habe mal ungewollt/unbewußt eine sehr hohe "Ladung" aufgenommen. Als
> mir das klar wurde, hatte ich die Giftzentrale kontaktiert. Aussage der
> Toxikologen "kein Problem" ... ist nun ein paar Jahre her.

"Drüben" in de.rec.mampf hat einer just erzählt, daß er jetzt einen
Leberschaden hat und daß er fast abgekratzt wäre, nachdem er sich unbewußt
eine Überdosis Aflatoxine gegeben hat:

| From: Wolfgang Allinger <all...@spambog.com>
| Newsgroups: de.rec.mampf
| Subject: Re: Kann in Nüssen irgendwas Unangenehmes stecken?
| Date: Sat, 4 Feb 2017 09:18:00 -0300
| Message-ID: <DvFQT...@allinger-307049.user.uni-berlin>


> Wenn ich nun so über den ein oder anderen "Bürovollautomaten" nachdenke
> mit dehnen ich mal "dienstlich zu tun" hatte ... hmmm, i.d.R. wurden die
> von den Kollegen/innen nur mit Wasser und "frischen" Bohnen gefüttert.
> Ich habe nie einen gesehen der irgendwie mehr gemacht hat. Ok, den
> "Pucksammler" und die "Tropfschale" hat mal ab und an einer gelerrt, das
> war's.

Klar, was man nicht sieht und nicht direkt vordergründig herausschmeckt,
daran denkt man einfach nicht, wenn's doch auch noch sooo schön bequem ist.

>> "Schimmelpilze wie Aspergillus flavus kommen in Erde, verrottender
>> Vegetation ... vor, das mikrobiellem Verderb ausgesetzt ist. Sie befallen
>> organische Substrate jeden Typs, wenn die Bedingungen ihr Wachstum
>> begünstigen. Solche wachstums-begünstigenden Bedingungen sind z. B. hohe
>> Temperatur und Feuchtigkeit wie in den tropischen Regionen."

> Naja, Aspergillus seine Anverwandten haben aber auch Vorteile. DIe
> Menschheit hat sie sich zu nutze gemacht um z.B. Millionen Tonnen
> Zitronensäure oder Antibiotika günstig zu gewinnen.

_Das_ hat ja a) niemand bestritten, nur ist b) eine Kaffeemaschine nicht zu
diesem "Behufe" da und c) handelt es sich bei _diesen_ "Produkten" aus
Kaffeemaschinen garantiert nicht um Gips und Zitronensäre, für die man d)
ganz spezielle Verfahrensweisen und Bedingungen braucht.
Den Text "der Pilz findet sich von der Antarktis bis zur Sahara praktisch
überall" kann man noch damit ergänzen, daß Schimmelpilzsporen sich bis
hinauf in die Stratosphäre in 80 km Höhe finden lassen. Sprich: Kommt
irgendwas auch nur einmal mit normaler Luft in Berührung, muß man mit
Schimmelpilzen rechnen, die dann, wenn deren Lebensbedingungen auch nur
ansatzweise gegeben sind, halt sofort loslegen.

Daß man bei geringer Aflatoxin-Dosierung auch längerfristig erst mal nichts
merkt und die Schäden heimlich auftreten, macht die Sache "spannend". Für
mich ist es "zu spannend". Es gibt Risiken, die einzugehen ich mir
verkeifen kann. Dann schon lieber welche, die wenigstens Spaß machen.

--

Holger Korn

unread,
Feb 4, 2017, 12:05:06 PM2/4/17
to
Am 02.02.2017 um 20:11 schrieb Henning Sponbiel:

> Ich bin morgens gerade mal in der Lage, die Kaffeemaschine einzuschalten
> und per Tastendruck Kaffee zu beziehen.


bin ich froh eine sog. Eule zu sein.

für "zuhause" kommt mir so ein Apparat nicht rein. dafür schmeckt mir
Filterkaffee zu gut.





--
]_[ ]_/
]olger ]o\rn spu...@gmx.de
Zu Lebzeiten Deines Vaters gebe acht auf seine Wünsche - nach dem Tode
Deines Vaters gebe acht auf seine Taten. Wenn Du Dich auch nach drei
Jahren noch an seinem Weg orientierst, dann kann das wahre Kindespietät
genannt werden. Konfuzius

Horst Stolz

unread,
Feb 4, 2017, 1:56:12 PM2/4/17
to
Am 03.02.2017 um 00:25 schrieb Robert Waldner:

>
> Bei Saeco Vienna und der Jura ist das kein Problem, da reicht Putzen alle
> 4-8 Wochen. Das Melitta-Teil muss man 1x/Woche reinigen. Jeweils im
> Buero-Betrieb mit 10+ Nutzern.
>

Nachdem ich mal eine Jura mit geöffneten Innereien sah, habe ich mir
lieber eine billige DeLonghi Magnifica S zugelegt, weil ich die
Brühgruppe entnehmen kann. Aber vielleicht sind aktuelle Jura anders.
Da komme ich zwar richtig problemlos nur an die untere Haupt-Brühgruppe
ran. Diese sollte man laut Anleitung 1 x monatlich einweichen und
spülen, ich mache dies wöchentlich. Habe so einen Einsatz zerlegt nach 6
Monaten Nutzung gesehen, wurde wie meine gepflegt. Da war kein Rückstand
zu sehen.
Ich werde diese Brühgruppe auch nach 6 Monaten zerlegen, vor allem um
alle beweglichen Teile zu fetten mit Spezial-Silikonfett für Lebensmittel.
Mit dem Staubsauger suche ich auch alle einschlägigen Stellen nach
Kaffee-Spuren ab.
Das Wasser wird vor jeder Nutzung frisch eingefüllt.

Aber vielleicht können wir das Thema etwas erweitern: Welche Bohnen
nutzt Ihr im Vollautomaten?
In den Spezialforen wird nur noch über örtliche Röstereien diskutiert.
Die sind wirklich sehr gut, aber 30 Euro/kg ist mir bei 1 1/2 kg/Monat
doch zu viel.
Als gute Kompromisse finde ich Tschibo Barista, am besten beide Sorten
(Espressso, Crema) gemischt und auch Lavazza Quality Rossa.
Einen hoch gelobten Melitta Bella Crema musste ich wegwerfen. Aber
vielleicht zu alt, noch 1 Jahr MHD. Aber da unterscheiden sich die
Firmen, Tschibo angeblich 18 Monate nach Herstellung, manche andere
zwischen 12 und 24 Monaten.

Freundliche Grüße

Horst

Frank Möller

unread,
Feb 4, 2017, 3:04:37 PM2/4/17
to
Horst Stolz schrieb:

> Aber vielleicht können wir das Thema etwas erweitern: Welche Bohnen
> nutzt Ihr im Vollautomaten?

Das muß man AFAIS nicht auf (hoffentlich gut gesäuberte) Vollautomaten
begrenzen, sondern kann dank gleicher Wirkungsweise sicher auch
Siebträger-Maschinen miteinbeziehen.

> In den Spezialforen wird nur noch über örtliche Röstereien diskutiert.
> Die sind wirklich sehr gut, aber 30 Euro/kg ist mir bei 1 1/2 kg/Monat
> doch zu viel.

30 EUR/kg sind schon reichlich, aber auf über 20 EUR/kg wird man halt
kommen.

> Als gute Kompromisse finde ich Tschibo Barista, am besten beide Sorten
> (Espressso, Crema) gemischt und auch Lavazza Quality Rossa.

Von solchen Kompromissen habe ich mich inzwischen verabschiedet. Die
Hauptgründe:

1. möchte ich langsamgeröstete Bohnen. Nur dann kann der Röster
sicherstellen, daß sie punktgenau, gleichmäßig und durchgehend geröstet
sind.

Wenn man erst einmal weiß, daß die Großröster den Stoff in riesigen
Trommeln bei irgendwas um 450 °C in wenigen Minuten durchjagen, während der
Kleinröster 5 bis 25 kg bei 120 bis 180 °C und für 15 bis 30 Minuten röstet
(je nach Sorte und gewünschtem Ergebnis), erklären sich viele "Phänomene"
von 08/15-Zeux schon ganz von selber.

2. möchte ich handgepflückte und handverlesene Bohnen, die ordentlich und
mit Sorgfalt sortiert, getrocknet und aufbereitet wurden. Nur dann sind
faule Bohnen, Zweige und Dreck vom Zusammenfegen eben _nicht_ enthalten.

Daß das Geld kostet, ist klar. Anders ist das halt nicht zu machen, zumal
pro kg Bohnen auch 2,19 EUR Kaffeesteuer im Preis enthalten sind.

Was soll auch bei einem Kilopreis von 10 oder 14 Öro oder gar bei
gemahlener Fertigpampe für 2,99/Pfund für den Pflücker bleiben? Daß
_solcher_ Kaffee nie das halten kann, was er verspricht, ist also auch
klar, zumal $Firma ja auch das Werbebudget reinholen muß.

3. möchte ich einen gleichbleibenden Geschmack. Bei den sog.
"Markenkaffees" vom Großröster mit Schnellverfahren kann schon mal der
Röstgrad jedesmal anders sein. BTGT. Von schwankendem Anteil an faulen
Bohnen und Zweigen gar nicht zu reden. Und ob da nicht je nach Preislage
einfach nur irgendwie die gerade billigsten Bohnen von $irgendwo
zusammengemixt werden, solange die geschmackliche Grundrichtung halbwegs
erhalten bleibt, weiß man halt auch nicht.

Bei den Mischungen vom Kleinröster habe ich da erheblich mehr Vertrauen.
Aber wenn ich dann schon mal dabei bin, dann nehme ich eben 5. auch gleich
ungemischte, sortenreine Kaffees. Dann weiß man dann auch noch, von welcher
Plantage der Kaffee kommt.

Mir ist die Gesamtheit dieser Punkte inzwischen den Preis wert.

Ich habe neulich die Gegenprobe gemacht und nochmal bei Tchibo ein Pfund
gekauft von einer Sorte, die mir "früher" schmeckte - einfach kein
Vergleich. Zum Wegschmeißen war ich zu geizig, denn verdorben war es nicht
wirklich, aber ich habe das Zeux dann nur als Mischung 1:4 mit einem
Fazenda Lagoa runtergekriegt und war froh, als es weg war. Ich bin jetzt
"versaut", ich kaufe beim lokalen Kleinröster.

--

Lars Wilhelm

unread,
Feb 5, 2017, 2:08:23 AM2/5/17
to
Dieser Beitrag zeigt hervorragend, dass Du mit dem D-Zug durch die
Kinderstube gerauscht bist und nicht den kleinsten Fitzel einer
höflichen Antwort liefern kannst.
Aber tröste Dich- den Rest Deiner Beiträge werde zumindest ich nicht
mehr lesen.
Und TSchüss..

Lars Wilhelm

unread,
Feb 5, 2017, 2:16:29 AM2/5/17
to
Am 04.02.2017 um 19:56 schrieb Horst Stolz:
> Am 03.02.2017 um 00:25 schrieb Robert Waldner:
>
>>
>> Bei Saeco Vienna und der Jura ist das kein Problem, da reicht Putzen alle
>> 4-8 Wochen. Das Melitta-Teil muss man 1x/Woche reinigen. Jeweils im
>> Buero-Betrieb mit 10+ Nutzern.
>>
>
> Nachdem ich mal eine Jura mit geöffneten Innereien sah, habe ich mir
> lieber eine billige DeLonghi Magnifica S zugelegt, weil ich die
> Brühgruppe entnehmen kann. Aber vielleicht sind aktuelle Jura anders.
> Da komme ich zwar richtig problemlos nur an die untere Haupt-Brühgruppe
> ran. Diese sollte man laut Anleitung 1 x monatlich einweichen und
> spülen, ich mache dies wöchentlich. Habe so einen Einsatz zerlegt nach 6
> Monaten Nutzung gesehen, wurde wie meine gepflegt. Da war kein Rückstand
> zu sehen.
Hmhm- Igit, Du musst die Ablagerungen übersehen haben, jawollja.

> Ich werde diese Brühgruppe auch nach 6 Monaten zerlegen, vor allem um
> alle beweglichen Teile zu fetten mit Spezial-Silikonfett für Lebensmittel.
> Mit dem Staubsauger suche ich auch alle einschlägigen Stellen nach
> Kaffee-Spuren ab.
> Das Wasser wird vor jeder Nutzung frisch eingefüllt.

Eben.
Trotzdem bist Du laut dem Superexperten mit der schlechten Kinderstube
ein Schwein.

> Aber vielleicht können wir das Thema etwas erweitern: Welche Bohnen
> nutzt Ihr im Vollautomaten?
> In den Spezialforen wird nur noch über örtliche Röstereien diskutiert.
> Die sind wirklich sehr gut, aber 30 Euro/kg ist mir bei 1 1/2 kg/Monat
> doch zu viel.
Bei uns gibt es ne lokale Rösterei, da bekommst Du schöne Kaffees für um
die 20 Euros das Kilo.
> Als gute Kompromisse finde ich Tschibo Barista, am besten beide Sorten
> (Espressso, Crema) gemischt und auch Lavazza Quality Rossa.
> Einen hoch gelobten Melitta Bella Crema musste ich wegwerfen. Aber
> vielleicht zu alt, noch 1 Jahr MHD. Aber da unterscheiden sich die
> Firmen, Tschibo angeblich 18 Monate nach Herstellung, manche andere
> zwischen 12 und 24 Monaten.


Ich mag eigentlich den Bio Kaffee von Lidl ganz gern. Ich habe letztens
gesucht: da waren keine Zweige und Blätter drin- bloß Kaffeebohnen.

Horst Stolz

unread,
Feb 5, 2017, 4:38:59 AM2/5/17
to
Am 04.02.2017 um 21:02 schrieb Frank Möller:

> Ich habe neulich die Gegenprobe gemacht und nochmal bei Tchibo ein Pfund
> gekauft von einer Sorte, die mir "früher" schmeckte - einfach kein
> Vergleich. Zum Wegschmeißen war ich zu geizig, denn verdorben war es nicht
> wirklich, aber ich habe das Zeux dann nur als Mischung 1:4 mit einem
> Fazenda Lagoa runtergekriegt und war froh, als es weg war. Ich bin jetzt
> "versaut", ich kaufe beim lokalen Kleinröster.
>

Tschibo hat ja nur 2 Sorten im Programm, die mit traditioneller
Trommelröstung beworben werden. Wie wörtlich zu nehmen, weiß ich nicht,
ich finde beide ordendlich.
Und diese gibt es nur in 1 KG Packungen.
Von anderen fand ich auch keinen akzeptabel.

GRuß, Horst



Horst Stolz

unread,
Feb 5, 2017, 5:02:35 AM2/5/17
to
Am 05.02.2017 um 08:16 schrieb Lars Wilhelm:

>
> Ich mag eigentlich den Bio Kaffee von Lidl ganz gern. Ich habe letztens
> gesucht: da waren keine Zweige und Blätter drin- bloß Kaffeebohnen.
>

Da ist ja der Marktführer mit der "Krönung" berühmt. Als ich mal eine
geöffnete Packung Bohnen sah, war ich erschrocken. Aber er wird wohl
fast nur gemahlen gekauft, da sieht man die "wohl der Verfeinerung
dienenden" Zutaten nicht. War wohl kein Ausreißer, denn kürzlich sah ich
diese Sorte ähnlich in einem TV-Vergleich.

Gruß, Horst

Frank Möller

unread,
Feb 5, 2017, 6:28:50 AM2/5/17
to
Lars Wilhelm schrieb:

> [Blubb]

Du bist ein niedliches Herzchen. *tätschel*

--

Henning Sponbiel

unread,
Feb 5, 2017, 7:09:29 AM2/5/17
to
On Sat, 4 Feb 2017 19:56:12 +0100, Horst Stolz wrote:

>Aber vielleicht können wir das Thema etwas erweitern: Welche Bohnen
>nutzt Ihr im Vollautomaten?

IMHO kann man das letztlich nur durch Ausprobieren und durch das
Rumspielen mit Mahlgraden usw. rausfinden. Und dann kommt es auch noch
auf das verwendete Wasser an. Wir mischen unserem Wasser das stille
Lidl-Wasser aus der Kirkl-Quelle zu. Das ist extrem weich.

Kaffee ist derzeit Eduscho Gala Café Crema. Bei den Mengen, die hier
getrunken werden, ist das für mich das günstigste
Preis-/Leistungsverhältnis.


Henning

Robert Waldner

unread,
Feb 5, 2017, 8:08:48 AM2/5/17
to
Horst Stolz <hsgueltigeantwort...@kabelmail.de> wrote:
> Aber vielleicht können wir das Thema etwas erweitern: Welche Bohnen
> nutzt Ihr im Vollautomaten?

Ist immer ein gewisses Streitthema im Buero. Vor allem mit den Fraktionen
"letztens bei Hofer (Aldi) gab's sooo tollen Kaffee soooo billig" und
"im Fachgeschaeft haben die einen, der mich aus den Socken gehaut hat".
Hin&wieder sind da auch wirklich gute Sachen dabei.
Nur: nach der Aktion gibt's die Sorte dann nicht mehr bzw. hat der tolle
lokale Roester jetzt einen anderen Lieferanten, und man muesste von neuem
zu suchen&testen beginnen bis man bei was ist, mit dem alle zumindest
halbwegs leben koennen.

Das ist mir zu bloed.

Also hab ich vor 20 Jahren mal geschaut, was es in jedem Supermarkt so an
dauerhaft gleicher Ware gibt diesbezueglich. Bei "Alvorada Cafe do Mocca"
bin ich haengen geblieben, weil Preis/Leistung fuer mich gut zusammen
passen. Ja, da macht niemand Freudenspruenge wie in der Werbung deswegen,
der fuehrt auch nicht zum ach-so-vorteilhaften Geschaeftsabschluss mit
sonst widerwilligen Kunden und nur wegen dem Kaffee wird's auch nicht "mit
der Nachbarin klappen".
Aber: niemand lehnt ihn ab, er schmeckt allen zumindest passabel und - fuer
mich fast das wichtigste - immer gleich. Dass er von Filtermaschine ueber
Mokkakanne zu Vollautomat tauglich ist, ist auch ein Pluspunkt in meinen
Augen. Und ich brauche mich seit 20 Jahren nicht mehr mit dem Thema
beschaeftigen.

cheers,
&rw
--
-- Good musical forms all mean "fuck." "Jazz" means "fuck."
-- "Rock'n'roll" means "fuck." "Punk" means "sodomy." "Post-punk"
-- means the cigarette afterwards. "Rap" means talking about it.
-- "Techno" means a machine does it for you. - RDD

Frank Möller

unread,
Feb 5, 2017, 8:21:08 AM2/5/17
to
Horst Stolz schrieb:

> Tschibo hat ja nur 2 Sorten im Programm, die mit traditioneller
> Trommelröstung beworben werden. Wie wörtlich zu nehmen, weiß ich nicht,
> ich finde beide ordendlich.
> Und diese gibt es nur in 1 KG Packungen.
> Von anderen fand ich auch keinen akzeptabel.

Meine Hauptpunkte contra Kaffee-Ketten bzw. Supermarkt-Kaffee und pro
Kleinröster-Manufaktur sind vor allem Bohnen, die 1. von Hand gepflückt,
verlesen und aufbereitet werden und die 2. von Hand in kleinen Mengen und
langsam geröstet werden.

Solchen Kaffee bekommt man halt nur bei sorgfältig manuell arbeitenden
Röst-Manufakturen, die ihren Rohkaffee von entsprechend ausgesuchten,
sauber arbeitenden Plantagen beziehen. Logischerweise ist das entsprechend
teurer.

Daß damit ganz automatisch der Anteil an faulen Bohnen und auch die
Schwankungsbreite des Röstgrades bei Null liegt, ist dann ein ganz
natürlicher, zwangsläufiger und freilich gewollter Nebeneffekt.

Ich würde mich da nicht großspurig als Kaffee-"Gourmet" bezeichnen,
ausgelöst wurde diese "Wandlung" ganz schlicht von den "Marken"-Kaffees
selber.

Da macht man eine Tüte Crema-Bohnen auf, der Röstgrad ist (obwohl ein- und
dieselbe "Sorte") plötzlich doppelt so dunkel wie bei der Packung vorher;
und wenn man den Rüssel reinhängt, merkt man auch, daß haufenweise faule
Bohnen drin sind. _Solche_ "Überraschungen" hab ich einfach dick. _Das_
sind die entscheidenden Punkte, die mich "versaut" haben und nun beim
lokalen Kleinröster einkaufen lassen.

Rein vom Geschmack her kann/muß man sich da aber natürlich erst mal durch's
Angebot schlürfen, bis man dann das hat, was einem liegt.

--

Frank Möller

unread,
Feb 5, 2017, 11:35:28 AM2/5/17
to
Horst Stolz schrieb:

> Tschibo hat ja nur 2 Sorten im Programm, die mit traditioneller
> Trommelröstung beworben werden. Wie wörtlich zu nehmen, weiß ich nicht,
> ich finde beide ordendlich.
> Und diese gibt es nur in 1 KG Packungen.
> Von anderen fand ich auch keinen akzeptabel.

Meine Hauptpunkte contra Kaffee-Ketten bzw. Supermarkt-Kaffee und pro
Kleinröster-Manufaktur sind vor allem Bohnen, die 1. von Hand gepflückt,
verlesen und aufbereitet werden und die 2. von Hand in kleinen Mengen und
langsam geröstet werden.

Solchen Kaffee bekommt man halt nur bei sorgfältig manuell arbeitenden
Röst-Manufakturen, die ihren Rohkaffee von entsprechend ausgesuchten,
sauber arbeitenden Plantagen beziehen. Logischerweise ist das entsprechend
teurer.

Daß damit ganz automatisch der Anteil an faulen Bohnen und auch die
Schwankungsbreite des Röstgrades bei Null liegt, ist dann ein ganz
natürlicher, zwangsläufiger und freilich gewollter Nebeneffekt.

Ich würde mich da nicht großspurig als Kaffee-"Gourmet" bezeichnen,
ausgelöst wurde diese "Wandlung" ganz schlicht von den "Marken"-Kaffees
selber.

Da macht man eine Tüte Crema-Bohnen auf, der Röstgrad ist (obwohl ein- und
dieselbe "Sorte") plötzlich doppelt so dunkel wie bei der Packung vorher;
und wenn man den Rüssel reinhängt, merkt man auch, daß haufenweise faule
Bohnen drin sind. Der Anteil an kaputten Bohnen ist auch jedesmal anders.
Und die hin und wieder auftauchenden Zweige kommen ebenfalls noch dazu.

Bodo Mysliwietz

unread,
Feb 5, 2017, 12:30:56 PM2/5/17
to
Am 04.02.2017 um 21:02 schrieb Frank Möller:
> Horst Stolz schrieb:
>> In den Spezialforen wird nur noch über örtliche Röstereien diskutiert.
>> Die sind wirklich sehr gut, aber 30 Euro/kg ist mir bei 1 1/2 kg/Monat
>> doch zu viel.
>
> 30 EUR/kg sind schon reichlich, aber auf über 20 EUR/kg wird man halt
> kommen.

knapp unter 20 bis 40 ist so die typiosche Bandbreite. Es geht aber auch
deutlich höher.

> 3. möchte ich einen gleichbleibenden Geschmack.

und bei gleichbleibend, da bin ich mir sicher, sind die Größröster mit
Ihrem QM-Aufwand vorne. Allerdings würde Geschmack im Sinne von Lecker
da nicht groß schreiben.

> Bei den sog.
> "Markenkaffees" vom Großröster mit Schnellverfahren kann schon mal der
> Röstgrad jedesmal anders sein. BTGT. Von schwankendem Anteil an faulen
> Bohnen und Zweigen gar nicht zu reden. Und ob da nicht je nach Preislage
> einfach nur irgendwie die gerade billigsten Bohnen von $irgendwo
> zusammengemixt werden, solange die geschmackliche Grundrichtung halbwegs
> erhalten bleibt, weiß man halt auch nicht.

Genau das ist doch der "Vorteil" eines Größrösters. Natürliche
Schwankungen werden durch Chargenvorprüfungen und "verblenden" meist
kompensiert. Mithin ein Grund warum man keine Reinsorten im Supermarkt
zu kaufen bekommt.

> Bei den Mischungen vom Kleinröster habe ich da erheblich mehr Vertrauen.

Es kann nur (blindes) vertrauen sein, denn ich habe noch keinen
Kleinröster gesehen der auch noch ein Labor betreibt und auch somit muß
auch der Kleinröster dem Großhändler vertrauen ;-)

> Aber wenn ich dann schon mal dabei bin, dann nehme ich eben 5. auch gleich
> ungemischte, sortenreine Kaffees. Dann weiß man dann auch noch, von welcher
> Plantage der Kaffee kommt.

Bis auf die Plantage runter brechen zu können ist auch bei Kleinröstern
nicht durchweg gegeben. Eine Region bzw. Kooperative dann schon häufiger.

> Ich habe neulich die Gegenprobe gemacht und nochmal bei Tchibo ein Pfund
> gekauft von einer Sorte, die mir "früher" schmeckte - einfach kein
> Vergleich. Zum Wegschmeißen war ich zu geizig, denn verdorben war es nicht
> wirklich, aber ich habe das Zeux dann nur als Mischung 1:4 mit einem
> Fazenda Lagoa runtergekriegt und war froh, als es weg war.

Dann hätte ich mir das Zeug entweder ungestreckt - auf die schnelle und
harte Tour - durch den Hals gezogen oder es verschenkt oder halt der
(Bio-)Entsorgung zugeführt.

> Ich bin jetzt
> "versaut", ich kaufe beim lokalen Kleinröster.

Ich bin vorallem vom Geschmack beim Kleinröster versaut und die
Möglichkeit auch andere Kaffees ausprobieren zu können. Das Handwerk
dazu honoriere ich auch noch aus einer gewissen Nostalgieschwäche.
Wichtig ist mir aber auch einer gewissen Industriekonditionierung etwas
entgensetzen zu können.

Bodo Mysliwietz

unread,
Feb 5, 2017, 12:38:53 PM2/5/17
to
Am 05.02.2017 um 17:35 schrieb Frank Möller:
> Daß damit ganz automatisch der Anteil an faulen Bohnen und auch die
> Schwankungsbreite des Röstgrades bei Null liegt, ist dann ein ganz
> natürlicher, zwangsläufiger und freilich gewollter Nebeneffekt.

Es ist ein Irrglaube zu glauben das alle Bohnen einer Sorte, von versch.
Plantagenlagen und von Jahr zu Jahr bei gleichen Röstbedingungen immer
das exakt gleiche Geschmackserlebnis liefern. Genau diese Streuungen zu
lenken sind der Ansatz des professionellen Rösters - im großen wie im
kleinen.

> Rein vom Geschmack her kann/muß man sich da aber natürlich erst mal durch's
> Angebot schlürfen, bis man dann das hat, was einem liegt.

Es wäre mir zu langweilig wenn ich nicht zwischendurch immer wieder
etwas neues probiere könnte. Mal ist es Sortenrein, mal sind es die
Eigenkreationen des/der Röster.

Horst Stolz

unread,
Feb 6, 2017, 6:23:33 AM2/6/17
to
Danke für Deinen Erfahrungsbericht. Unsere Erfahrungen sind doch anders.
Während wir beim Filterkaffee relativ flexibel zwischen vielen Sorten
wechseln konnten, sind wir beim Vollautomaten wesentlich kritischer. Man
kann zwar die meisten "normalen" Bohnen durchaus trinken. Liebhaber von
Filterkaffee sind damit auch eher noch einverstanden. Aber der Grund,
warum wir mit Druck gebrühten Kaffee deutlich bevorzugen, ließ uns
kritischer auswählen. Sehr gute Sorten aus kleinen Röstereien
überzeugten fast immer. Aber gerade in unserer Umgebung 28-32 Euro/kg.

In der Ebene der Supermark-Angebote fanden wir in der Preisklasse 15-16
Euro immerhin zwei Angebote, die uns schmecken. Beim Tschibo Barista
mischen wir den Espresso mit dem Crema. Solo wäre er uns entweder etwas
zu kräftig oder etwas lasch. Aber persönlicher Eindruck. Auch der
Lavazza Rosso schmeckt uns.
Zu niedrigeren Preisen erwarten wir kaum akzeptable Qualität, außer o.g.
im Kurzzeit-Angebot.
Interessant wäre es, bei Supermarkt-Kaffee die Laufteiten (Abpackung bis
MHD) zu erfahren.
Die beiden Tschibo Barista sind wohl die einzigen auch im Supermarkt
vertriebenen Kaffees, die laut Werbung konventionell in Trommeln
geröstet wurden?

Gruß, Horst


Ralf Brinkmann

unread,
Feb 6, 2017, 8:06:02 AM2/6/17
to
Hallo zusammen!

Nicht dass Ihr denkt, ich hätte nur eine Frage gestellt und mich dann
klammheimlich aus dem Staub gemacht. Nein, ich lese fleißig mit und
sauge alle Eure Inputs wie heiliges Wasser in mich auf.

Zunächst einmal Dank an *Frank Möller* für all die vielen Erklärungen.
Ich werde sicher meine Putzgewohnheiten noch einmal überdenken und
verbessern, obwohl ich bisher alles gemäß Bedienungsanleitung gemacht
habe. Da steht das auch mit den wöchentlichen und monatlichen Zyklen
drin. Aber die kleinen Filmchen und Bilder haben mich überzeugt.

Leider kann ich bei der Maschine nicht, wie von Gabriele vorgeschlagen,
den Schniedel zum Reinigen abziehen. Ich kann ihn nur in der Höhe
verstellen, aber bei normalen Kaffeetassen ist der Abstand immer noch so
groß, dass die Flüssigkeit nicht nur in der Tasse landet.

Was die Maschine angeht, bin ich mit meiner Anfrage noch nicht so ganz
zufriedengestellt, obwohl jetzt schon allerlei Erfahrungen zusammen
kamen. Ich kann bei meiner Maschine den Ausschaltzeitpunkt auch 3
Stunden nach hinten verlegen, aber das finde ich nicht hilfreich, denn
in der Zeit brummt sie ja weiter vor sich hin und verbraucht Strom. Das
fand ich bei der Kapselmaschine (einzige vorherige Erfahrung) besser: Da
konnte ich den Ausschaltzeitpunkt nach 10 Minuten einstellen, dann war
Ruhe. Wenn ich fertig war oder vor der ersten Tasse habe ich die
Maschine eingeschaltet und dann einfach eine Tasse nur Wasser ohne
Kaffeepulver zum Spülen durchlaufen gelassen. Anscheinend können das
alle Vollautomaten nicht. Dummerweise erfährt man diese und andere Dinge
nicht beim Maschinenkauf, erst danach durch die Benutzung.

> Horst Stolz schrieb:

>> Aber vielleicht können wir das Thema etwas erweitern: Welche Bohnen
>> nutzt Ihr im Vollautomaten?

Ich habe zunächst immer bei einem örtlichen Händler New York Kaffee
Espresso besorgt, der mir sehr gut schmeckt, sowohl als "Kaffee" als
auch als Espresso und in allen möglichen anderen Zubereitungsarten. Nun
habe ich noch aufgrund einer Facebookdiskussion eine lokale
Kaffeerösterei entdeckt, von der ich vorher nichts wusste, die selbst
röstet und die mir ein bisschen Abwechslung verschafft
(https://www.kaufmanns-kaffeeroesterei.de/shop/). Ich persönlich finde
dabei Preise von bis zu 33 Euro pro Kilogramm immer noch vertretbar im
Vergleich zu den Nespresso-Kapseln, die mittlerweile einen Kilopreis von
etwa 50 - 65 Euro haben (umgerechnet).

*Frank Möller:*

> Das muß man AFAIS nicht auf (hoffentlich gut gesäuberte) Vollautomaten
> begrenzen, sondern kann dank gleicher Wirkungsweise sicher auch
> Siebträger-Maschinen miteinbeziehen.

Mich interessiert mal, was Du für eine Siebträgermaschine benutzt.
Einfach so.

> Was soll auch bei einem Kilopreis von 10 oder 14 Öro oder gar bei
> gemahlener Fertigpampe für 2,99/Pfund für den Pflücker bleiben? Daß
> _solcher_ Kaffee nie das halten kann, was er verspricht, ist also auch
> klar, zumal $Firma ja auch das Werbebudget reinholen muß.

Das ist auch für mich ein einleuchtendes Argument.

> Bei den Mischungen vom Kleinröster habe ich da erheblich mehr Vertrauen.
> Aber wenn ich dann schon mal dabei bin, dann nehme ich eben 5. auch gleich
> ungemischte, sortenreine Kaffees. Dann weiß man dann auch noch, von welcher
> Plantage der Kaffee kommt.

Da kenne ich mich leider zu wenig aus.

> Ich bin jetzt "versaut", ich kaufe beim lokalen Kleinröster.

Werde ich jetzt auch vermehrt versuchen. Besonders groß scheint da
allerdings bei uns (Wiesbaden) die Auswahl nicht zu sein.

Gruß, Ralf
--
Windows 10x64
Opera 34.x
The Bat! Pro 7.0.x

Henning Sponbiel

unread,
Feb 6, 2017, 10:59:54 AM2/6/17
to
On Mon, 6 Feb 2017 14:06:01 +0100, Ralf Brinkmann wrote:

>Was die Maschine angeht, bin ich mit meiner Anfrage noch nicht so ganz
>zufriedengestellt, obwohl jetzt schon allerlei Erfahrungen zusammen
>kamen. Ich kann bei meiner Maschine den Ausschaltzeitpunkt auch 3
>Stunden nach hinten verlegen, aber das finde ich nicht hilfreich, denn
>in der Zeit brummt sie ja weiter vor sich hin und verbraucht Strom. Das
>fand ich bei der Kapselmaschine (einzige vorherige Erfahrung) besser: Da
>konnte ich den Ausschaltzeitpunkt nach 10 Minuten einstellen, dann war
>Ruhe. Wenn ich fertig war oder vor der ersten Tasse habe ich die
>Maschine eingeschaltet und dann einfach eine Tasse nur Wasser ohne
>Kaffeepulver zum Spülen durchlaufen gelassen. Anscheinend können das
>alle Vollautomaten nicht.

Das verstehe ich jetzt nicht. Was hindert dich, die Maschine nach dem
letzten Kaffeebezug einfach auszuschalten?


Henning

Bodo Mysliwietz

unread,
Feb 6, 2017, 11:17:44 AM2/6/17
to
Am 06.02.2017 um 14:06 schrieb Ralf Brinkmann:

> Ich habe zunächst immer bei einem örtlichen Händler New York Kaffee
> Espresso besorgt, der mir sehr gut schmeckt, sowohl als "Kaffee" als
> auch als Espresso und in allen möglichen anderen Zubereitungsarten. Nun
> habe ich noch aufgrund einer Facebookdiskussion eine lokale
> Kaffeerösterei entdeckt, von der ich vorher nichts wusste, die selbst
> röstet und die mir ein bisschen Abwechslung verschafft
> (https://www.kaufmanns-kaffeeroesterei.de/shop/). Ich persönlich finde
> dabei Preise von bis zu 33 Euro pro Kilogramm immer noch vertretbar im
> Vergleich zu den Nespresso-Kapseln, die mittlerweile einen Kilopreis von
> etwa 50 - 65 Euro haben (umgerechnet).

......

>> Ich bin jetzt "versaut", ich kaufe beim lokalen Kleinröster.
>
> Werde ich jetzt auch vermehrt versuchen. Besonders groß scheint da
> allerdings bei uns (Wiesbaden) die Auswahl nicht zu sein.

... und damit die Kaffeewerbung für Wiesbaden nicht zu einseitig wird:

http://www.hepakaffee.de/

http://www.zet-kaffee.de/index.php?page=home&f=1&i=home

https://www.derwienerkaffee.de/

http://contigo.de/contigo-fairtrade-shops/wiesbaden/startseite/

Ralf Brinkmann

unread,
Feb 6, 2017, 12:40:03 PM2/6/17
to
Hallo Henning!

*Henning Sponbiel*:

> Das verstehe ich jetzt nicht. Was hindert dich, die Maschine nach dem
> letzten Kaffeebezug einfach auszuschalten?

Wenn ich die Maschine ausschalte, läuft Wasser durch. Wenn ich die
Maschine wieder einschalte, läuft wieder Wasser durch. Ich will aber,
dass nur einmal VOR der ersten Tasse und einmal NACH der letzten Tasse
Wasser durchläuft.

Horst Stolz

unread,
Feb 7, 2017, 3:46:45 AM2/7/17
to
Am 06.02.2017 um 14:06 schrieb Ralf Brinkmann:

>
> Leider kann ich bei der Maschine nicht, wie von Gabriele vorgeschlagen,
> den Schniedel zum Reinigen abziehen. Ich kann ihn nur in der Höhe
> verstellen, aber bei normalen Kaffeetassen ist der Abstand immer noch so
> groß, dass die Flüssigkeit nicht nur in der Tasse landet.
>
> Was die Maschine angeht, bin ich mit meiner Anfrage noch nicht so ganz
> zufriedengestellt, obwohl jetzt schon allerlei Erfahrungen zusammen
> kamen. Ich kann bei meiner Maschine den Ausschaltzeitpunkt auch 3
> Stunden nach hinten verlegen, aber das finde ich nicht hilfreich, denn
> in der Zeit brummt sie ja weiter vor sich hin und verbraucht Strom. Das
> fand ich bei der Kapselmaschine (einzige vorherige Erfahrung) besser: Da
> konnte ich den Ausschaltzeitpunkt nach 10 Minuten einstellen, dann war
> Ruhe. Wenn ich fertig war oder vor der ersten Tasse habe ich die
> Maschine eingeschaltet und dann einfach eine Tasse nur Wasser ohne
> Kaffeepulver zum Spülen durchlaufen gelassen. Anscheinend können das
> alle Vollautomaten nicht. Dummerweise erfährt man diese und andere Dinge
> nicht beim Maschinenkauf, erst danach durch die Benutzung.
>
Ich kenne die Saeco nicht, aber vielleicht gibt es doch die eine oder
andere versteckte Funktion, wie ich sie bei von der billigsten DeLonghi
kenne:
Wenn ich ECO im Programm eingestellt habe, braucht die Maschine nur
minimal Strom, ist absolut geräuschlos. Die genaue Watt-Zahl konnte ich
zwar nicht finden, aber bei einem billigen Leistungsmesser keine
Anzeige. Der Kaffeebezug wird dadurch kaum erkennbar um weniger als 5
Sekunden verlängert. Ich stelle einfach 3 Stunden ein und drücke nach
der letzten Tasse den vorderen Ein/Ausschaltknopf. Dann erfolgt eine
kleine Wasser-Spülung. Danach den hinteren Haupt-Ausschalter.
Die Spülung erfolgt auch nur, wenn nach dem Einschalten Kaffee bezogen
wurde. Wenn ich das nicht tue, wird halt nach 3 Stunden kurz gepült.
Die Höhenverstellung passt hier auch zwischen Espressotasse und
bayerischen Haferl.
Leider ist auch bei der Magnifica S nur die (untere) Hauptbrühgruppe mit
einem Griff zum Reinigen zu entnehmen.

Gruß, Horst


Henning Sponbiel

unread,
Feb 7, 2017, 4:03:00 AM2/7/17
to
On Mon, 6 Feb 2017 18:40:02 +0100, Ralf Brinkmann wrote:

>> Das verstehe ich jetzt nicht. Was hindert dich, die Maschine nach dem
>> letzten Kaffeebezug einfach auszuschalten?
>
>Wenn ich die Maschine ausschalte, läuft Wasser durch. Wenn ich die
>Maschine wieder einschalte, läuft wieder Wasser durch. Ich will aber,
>dass nur einmal VOR der ersten Tasse und einmal NACH der letzten Tasse
>Wasser durchläuft.

Am Wasserpreis kann es doch nicht liegen, oder?

Bei uns läuft das Wasser immer in einen kleinen Becher, der vor dem
Anmachen bereits unter dem Auslauf steht und vor dem Ausschalten der
Maschine wieder da hingestellt wird.


Henning

H.-P. Schulz

unread,
Feb 7, 2017, 6:19:48 AM2/7/17
to
Für den sog. Privatbereich gilt:

Kaffeevollautomaten, -halb-, -viertel-, sonstige komplizierte
Bruch-Automaten, SiebKapselPadträger-Pseudo-Barista-Geraffel:

Depperter Stuss, Geldvernichtung, Vergeudung teilweise wertvoller
Rohstoffe, zeittotschlägerisches Gefrickel, Nervtöterei für
Mitbewohner ...

Und die endlose Diskussion dieses Deppenmode-Schnickschnacks belegt
aufs Erschüterndste einen ebenso verbreiteten wie krassen Mangel an
Urteil und Reife - in Tateinheit mit nachgerade deppertem
Geld-Überschuss.

HP, sich abfindend damit, dass das Anmahnen auch nur residualer
Vernunft fallweise variierend als 'Trollerei', 'Gutmensch' oder
'Lügenpresse' ausgekräht wird.

Ralf Brinkmann

unread,
Feb 7, 2017, 9:23:55 AM2/7/17
to
Hallo Henning!

*Henning Sponbiel*:

> On Mon, 6 Feb 2017 18:40:02 +0100, Ralf Brinkmann wrote:

>> Ich will aber, dass nur einmal VOR der ersten Tasse und einmal NACH
>> der letzten Tasse Wasser durchläuft.

> Am Wasserpreis kann es doch nicht liegen, oder?

Nein. Aber a) Sauerei und b) Wasserbehälter schneller leer.

> Bei uns läuft das Wasser immer in einen kleinen Becher, der vor dem
> Anmachen bereits unter dem Auslauf steht und vor dem Ausschalten der
> Maschine wieder da hingestellt wird.

Ja, da siehst Du mal, mit welchen Krücken man sich behelfen muss.

Henning Sponbiel

unread,
Feb 7, 2017, 10:45:12 AM2/7/17
to
On Tue, 7 Feb 2017 15:23:54 +0100, Ralf Brinkmann wrote:

>*Henning Sponbiel*:
>
>> On Mon, 6 Feb 2017 18:40:02 +0100, Ralf Brinkmann wrote:
>
>>> Ich will aber, dass nur einmal VOR der ersten Tasse und einmal NACH
>>> der letzten Tasse Wasser durchläuft.
>
>> Am Wasserpreis kann es doch nicht liegen, oder?
>
>Nein. Aber a) Sauerei und b) Wasserbehälter schneller leer.

Hmmm. Bei mir saut da nichts. Und soviel Wasser ist es IMHO nicht (und
da kommt es auch noch auf die Maschine an - meine jetzige braucht nur so
wenig Wasser, dass gerade Mal der Boden der Tasse bedeckt ist).


>> Bei uns läuft das Wasser immer in einen kleinen Becher, der vor dem
>> Anmachen bereits unter dem Auslauf steht und vor dem Ausschalten der
>> Maschine wieder da hingestellt wird.
>
>Ja, da siehst Du mal, mit welchen Krücken man sich behelfen muss.

Man kann es ja auch in die Wasserschale laufen lassen.

Übrigens hat niemand behauptet, dass ein Kaffeevollautomat nicht auch
den ein oder anderen Handgriff erfordert. Das Schöne dabei ist ja:
_Niemand_ wird gezwungen, sich einen Vollautomaten zuzulegen.


Henning

Frank Möller

unread,
Feb 7, 2017, 11:41:07 AM2/7/17
to
Bodo Mysliwietz schrieb:
> Am 05.02.2017 um 17:35 schrieb Frank Möller:

>> Daß damit ganz automatisch der Anteil an faulen Bohnen und auch die
>> Schwankungsbreite des Röstgrades bei Null liegt, ist dann ein ganz
>> natürlicher, zwangsläufiger und freilich gewollter Nebeneffekt.

> Es ist ein Irrglaube zu glauben das alle Bohnen einer Sorte, von versch.
> Plantagenlagen und von Jahr zu Jahr bei gleichen Röstbedingungen immer
> das exakt gleiche Geschmackserlebnis liefern.

Die Streuungen, die es noch gibt, sind halt natürlich und in der Auswirkung
etwa vergleichbar wie Wein verschiedener Jahrgänge. Aber Weingut/Plantage,
Rebsorte/Kaffeesorte, Qualität der Verarbeitung usw. usf. bleiben halt
gleich.

> Genau diese Streuungen zu lenken sind der Ansatz des professionellen
> Rösters - im großen wie im kleinen.

>> Rein vom Geschmack her kann/muß man sich da aber natürlich erst mal durch's
>> Angebot schlürfen, bis man dann das hat, was einem liegt.

> Es wäre mir zu langweilig wenn ich nicht zwischendurch immer wieder
> etwas neues probiere könnte.

Es wurde ja weder gesagt noch war es so gemeint, nichts neues probieren zu
können. Daß es aber auch bei generell hochqualitativen Kaffes welche gibt,
die einem besonders liegen, und andererseits welche, die man nicht so sehr
mag, finde ich naheliegend. Also muß/kann man halt die herausfinden, die
einem lieber sind.

> Mal ist es Sortenrein, mal sind es die Eigenkreationen des/der Röster.

Klar, je nach Vorliebe.

--

Frank Möller

unread,
Feb 7, 2017, 11:41:07 AM2/7/17
to
Bodo Mysliwietz schrieb:
> Am 04.02.2017 um 21:02 schrieb Frank Möller:
>> Horst Stolz schrieb:

>>> In den Spezialforen wird nur noch über örtliche Röstereien diskutiert.
>>> Die sind wirklich sehr gut, aber 30 Euro/kg ist mir bei 1 1/2 kg/Monat
>>> doch zu viel.

>> 30 EUR/kg sind schon reichlich, aber auf über 20 EUR/kg wird man halt
>> kommen.

> knapp unter 20 bis 40 ist so die typiosche Bandbreite. Es geht aber auch
> deutlich höher.

>> 3. möchte ich einen gleichbleibenden Geschmack.

> und bei gleichbleibend, da bin ich mir sicher, sind die Größröster mit
> Ihrem QM-Aufwand vorne.

Nope, BTGTST. Das, was ich da so erlebt habe, seitdem ich darauf achte, ist
schon erschreckend. Schon allein Röstgrad und Anteil an faulen Bohnen
können von Charge zu Charge dramatisch verschieden sein.

Und mir scheint, die mischen auch die Sorten querbeet bunt durcheinander,
wenn es ihnen paßt, also billiger ist. Wenn der Grundton so einigermaßen
erhalten bleibt und Tante Friedas Blubbermaschine sich nicht verwindet, ist
das ausreichend.

> Allerdings würde Geschmack im Sinne von Lecker da nicht groß schreiben.

Genau.

> > Bei den sog.
>> "Markenkaffees" vom Großröster mit Schnellverfahren kann schon mal der
>> Röstgrad jedesmal anders sein. BTGT. Von schwankendem Anteil an faulen
>> Bohnen und Zweigen gar nicht zu reden. Und ob da nicht je nach Preislage
>> einfach nur irgendwie die gerade billigsten Bohnen von $irgendwo
>> zusammengemixt werden, solange die geschmackliche Grundrichtung halbwegs
>> erhalten bleibt, weiß man halt auch nicht.

> Genau das ist doch der "Vorteil" eines Größrösters. Natürliche
> Schwankungen werden durch Chargenvorprüfungen und "verblenden" meist
> kompensiert.

_Das_ ist nur AFAIS nicht die Intention, die kommen AFAIS von der anderen
Seite her: "Nehmen wir den billigsten Kram, den wir kriegen können, und
dann manschen ihn wir halbwegs passend zusammen."

> Mithin ein Grund warum man keine Reinsorten im Supermarkt zu kaufen
> bekommt.

Nope. IMO würde sowas dort einfach nicht genug gehen und wird deshalb gar
nicht versucht. Dann kann bei sortenreinen Kaffees von Kleinplantagen auch
nicht sichergestellt werden, daß größere Schwankungen bei der Abnahmemenge
ausgeglichen werden können. Ist die Jahresernte verkauft, ist halt Schluß.

>> Bei den Mischungen vom Kleinröster habe ich da erheblich mehr Vertrauen.

> Es kann nur (blindes) vertrauen sein, denn ich habe noch keinen
> Kleinröster gesehen der auch noch ein Labor betreibt und auch somit muß
> auch der Kleinröster dem Großhändler vertrauen ;-)

Vetrauen heißt ja, daß man Vertrauen haben muß - aber auch haben kann. :-))

>> Aber wenn ich dann schon mal dabei bin, dann nehme ich eben 5. auch gleich
>> ungemischte, sortenreine Kaffees. Dann weiß man dann auch noch, von welcher
>> Plantage der Kaffee kommt.

> Bis auf die Plantage runter brechen zu können ist auch bei Kleinröstern
> nicht durchweg gegeben.

Es gibt schon genug, wo es möglich ist, notfalls per Versand, wenn man
einen bestimmten Kaffee haben will. Bei entsprechender Abnahme ist der dann
auch ab 30 bis 60 Öro oftmals kostenlos.

>> Ich habe neulich die Gegenprobe gemacht und nochmal bei Tchibo ein Pfund
>> gekauft von einer Sorte, die mir "früher" schmeckte - einfach kein
>> Vergleich. Zum Wegschmeißen war ich zu geizig, denn verdorben war es nicht
>> wirklich, aber ich habe das Zeux dann nur als Mischung 1:4 mit einem
>> Fazenda Lagoa runtergekriegt und war froh, als es weg war.

> Dann hätte ich mir das Zeug entweder ungestreckt - auf die schnelle und
> harte Tour - durch den Hals gezogen oder es verschenkt oder halt der
> (Bio-)Entsorgung zugeführt.

Zum "Verabschieden" von dieser Schiene und zum Testen war es dann schon OK.

> > Ich bin jetzt "versaut", ich kaufe beim lokalen Kleinröster.

> Ich bin vorallem vom Geschmack beim Kleinröster versaut und die
> Möglichkeit auch andere Kaffees ausprobieren zu können.

... zumal da auch nichts wirklich "schlecht" ist. Ohne faule Bohnen fällt
auch diese Art an "geschmacksbildenden" Komponenten weg. Es kommt also nur
auf den reinen Kaffeegeschmack an.

> Das Handwerk dazu honoriere ich auch noch aus einer gewissen
> Nostalgieschwäche. Wichtig ist mir aber auch einer gewissen
> Industriekonditionierung etwas entgensetzen zu können.

Jep, das kommt auch dazu. Ich habe etliches an handgefertigten Werkzeugen
(Küchenmesser, Kochmesser, Jagdmesser, Äxte, Beile), da schadet das auch
bei Kaffee nicht. ;-)

--

Frank Möller

unread,
Feb 7, 2017, 11:41:07 AM2/7/17
to
Ralf Brinkmann schrieb:
> *Frank Möller:*

> Nicht dass Ihr denkt, ich hätte nur eine Frage gestellt und mich dann
> klammheimlich aus dem Staub gemacht. Nein, ich lese fleißig mit und
> sauge alle Eure Inputs wie heiliges Wasser in mich auf.

> Zunächst einmal Dank an *Frank Möller* für all die vielen Erklärungen.

Gerne.

> Ich habe zunächst immer bei einem örtlichen Händler New York Kaffee
> Espresso besorgt, der mir sehr gut schmeckt, sowohl als "Kaffee" als
> auch als Espresso und in allen möglichen anderen Zubereitungsarten. Nun
> habe ich noch aufgrund einer Facebookdiskussion eine lokale
> Kaffeerösterei entdeckt, von der ich vorher nichts wusste, die selbst
> röstet und die mir ein bisschen Abwechslung verschafft
> (https://www.kaufmanns-kaffeeroesterei.de/shop/).

Daneben gäbe es in Wiesbaden z. B. auch noch:
<http://kaffeeroesterei-kastel.de/kaffee-shop/angebote/sortenreine-kaffees/>

<http://www.hepakaffee.de/index.php/online-shop/category/view/1?limitstart=0>

<http://contigo.de/fairtrade-produkte/kaffee-bio-fair/>

Und "drüben" in Mainz:
<http://mueller-kaffee.com/shop/sortenreiner-arabica-kaffee-kaufen.html>

> Mich interessiert mal, was Du für eine Siebträgermaschine benutzt.
> Einfach so.

Ziemlich simpel, aber gut: De’Longhi EC 156.B

<http://www.delonghi.com/en-int/products/coffee/coffee-makers/pump-espresso/ec-156b-0132104134>

- Wassertank, Abtropfgitter, Abtropfschale und Milchaufschäumdüse
werkzeuglos abnehmbar und leicht zu reinigen

- Siebeinsatz werkzeuglos komplett zerlegbar und leicht zu reinigen

- oberes Sieb am Wasserzulauf zum Siebträger und die dortige Gummidichtuung
per normaler Kreuzschlitzschraube demontierbar und gut zu reinigen

- Wassertank, Abtropfgitter, Abtropfschale, Milchaufschäumdüse,
Siebeinsatz, oberes Sieb am Wasserzulauf und dortige Gummidichtuung
einzeln beim Service nachkaufbar

Die Kreuzschlitzschraube ist eine stinknormale Senkkopf M4 x 8 mit Philips
Kreuzschlitz in Edelstahl, gibt's im Schraubenhandel.

Dank einzeln nachkaufbarer Siebeinsätze ist es übrigens sehr leicht,
nacheinander gleich mehrere Tassen rauszulassen und das mit jeweils
vorgefüllten Siebeinsätzen vorzubereiten. Dies nur für die, die meinen, mit
Siebträgermaschine wäre das angeblich irgendwie "kompliziert". Ist es
nicht.

Es gibt keine "Programme" oder so, es gibt auch keine vorher oder nachher
automatisch herausspritzenden Wassermengen zum Spülen, es gibt lediglich
etwas Nachtropfen des Siebträgers nach der gerade zubereiteten Tasse.

Prinzipiell kann man Espresso oder Crema-Kaffee zubereiten. Es gibt 2
verschiedene Siebeinsätze; ich verwende den größeren für 2 Tassen und mache
damit jeweils 1 Tasse Crema-Kaffee. Die Menge an Wasser/Kaffee muß man
manuell steuern über die Tassengröße und über die Wassermenge, die man
durchlaufen läßt. Man sollte also besser bei der Maschine bleiben. Die
Dampfmenge und Austrittsstärke an der Milchaufschäumdüse muß ebenfalls
manuell gesteuert werden. Einzige Automatik: Abschalten nach ca. 10
Minuten.

Das Teil arbeitet nach dem Einkreisprinzip. Soll heißen: Erst Kaffee, dann
Dampf. Nach dem Dampfen muß man ca. 10 Minuten warten, bis die Temperatur
im Kessel wieder niedrig genug ist. Andernfalls besteht die Gefahr, daß die
Gummidichtungen am Wasserzulauf und im Siebeinsatz Schaden nehmen. Bei
mehreren Tassen Kaffee/Espresso läßt man also erst den Kaffee/Espresso
raus, danach kann man in Ruhe dampfen. Bis zur nächsten Ladung ist die
Maschine dann schon wieder runtergekühlt.

>> Bei den Mischungen vom Kleinröster habe ich da erheblich mehr Vertrauen.
>> Aber wenn ich dann schon mal dabei bin, dann nehme ich eben 5. auch gleich
>> ungemischte, sortenreine Kaffees. Dann weiß man dann auch noch, von welcher
>> Plantage der Kaffee kommt.

> Da kenne ich mich leider zu wenig aus.

Einfach probieren. "Schlecht" ist da eigentlich nix, zumal ohne faule
Bohnen diese Art an "geschmacksbildenden" Komponenten wegfällt. Es kommt
also nur auf den reinen Kaffeegeschmack an.

Ich persönlich mag gern milde Sorten mit wenig Säure, z. B. Fazenda Lagoa,
Passeio Estate oder Finca Rosenheim. Man kann auch selber mischen, mache
ich z. B. gerne mit kräftigerem Papua-Neuguinea Sigri.

>> Ich bin jetzt "versaut", ich kaufe beim lokalen Kleinröster.

> Werde ich jetzt auch vermehrt versuchen. Besonders groß scheint da
> allerdings bei uns (Wiesbaden) die Auswahl nicht zu sein.

Siehe oben. Außerdem gibt es diverse Versender, die ab einer gewissen Menge
zumeist auch kostenlos versenden.

--

Bodo Mysliwietz

unread,
Feb 7, 2017, 1:05:58 PM2/7/17
to
Am 07.02.2017 um 16:25 schrieb Henning Sponbiel:

> Übrigens hat niemand behauptet, dass ein Kaffeevollautomat nicht auch
> den ein oder anderen Handgriff erfordert. Das Schöne dabei ist ja:
> _Niemand_ wird gezwungen, sich einen Vollautomaten zuzulegen.

Steht ja auch (noch) nicht Vorwerk drauf ;-)
<duckundwech>

Ralf Brinkmann

unread,
Feb 8, 2017, 8:51:09 AM2/8/17
to
Hallo Frank!

*Frank Möller*:

> De’Longhi EC 156.B

Die ist ja fast so billig wie damals dieses Weihnachtsding von Aldi. :)

Ralf Brinkmann

unread,
Feb 8, 2017, 8:54:38 AM2/8/17
to
Hallo Frank!

*Frank Möller*:

> Ich habe etliches an handgefertigten Werkzeugen (Küchenmesser,
> Kochmesser, Jagdmesser, Äxte, Beile), da schadet das auch bei Kaffee
> nicht. ;-)

Was benutzt Du für eine Kaffeemühle? Mahlst Du mit der Hand oder
elektrisch?

Frank Möller

unread,
Feb 8, 2017, 10:38:47 AM2/8/17
to

Frank Möller

unread,
Feb 8, 2017, 10:38:48 AM2/8/17
to
Ralf Brinkmann schrieb:
> *Frank Möller*:

>> De’Longhi EC 156.B

> Die ist ja fast so billig wie damals dieses Weihnachtsding von Aldi. :)

Udiags.

--

Lars Wilhelm

unread,
Feb 8, 2017, 10:39:04 AM2/8/17
to
Am Dienstag, 7. Februar 2017 12:19:48 UTC+1 schrieb H.-P. Schulz:

[lall]
Dont drink and post

Frank Möller

unread,
Feb 8, 2017, 12:38:46 PM2/8/17
to
Frank Möller schrieb:
LOL, soeben hat sie ihren Dienst eingestellt - nach 2,5 Jahren. Echt
super...

--

Ralf Brinkmann

unread,
Feb 8, 2017, 12:41:15 PM2/8/17
to

Frank Möller

unread,
Feb 8, 2017, 1:15:22 PM2/8/17
to
Ralf Brinkmann schrieb:
Aber die Siebträgermaschine geht noch.

Müll, das. Ist Gastroback offenbar genauso'n Schrott wie Severin.

--

Horst Stolz

unread,
Feb 8, 2017, 1:47:26 PM2/8/17
to
Am 08.02.2017 um 18:41 schrieb Ralf Brinkmann:
> Hallo Frank!
>
> *Frank Möller*:
>
>> <http://www.gastroback.de/kaffee-und-espresso/kaffeemuehlen/37/design-kaffeemuehle-advanced>
>
>> <http://geizhals.de/gastroback-design-advanced-42602-a265186.html?t=alle&plz=&va=b&vl=de&hloc=de&v=e&togglecountry=set#filterform>
>
> Oh, da ist die Kaffeemühle ja teurer als die Siebträgermaschine!
>

Dürfte meistens der Fall sein. Auch ich war mal so blauäugig und
glaubte, dass eine Kaffeemühle von Rommelsbacher für 60 Euro fein genug
für eine Siebträgermaschine mahlt.
Dabei ist dies ein durchaus guter Mühlen-Hersteller. In einem
Kaffee-Forum las ich dann, dass sich unter 150 Euro kein Versuch lohne.
Sicher konnte ich mit der billigen Maschine (laut Daten auch für
Espresso geeignet) einen Espresso brühen, aber gegenüber vom Röster
gemahlenen Bohnen (gleiche Sorte) lagen Welten.

Gruß, Horst


Frank Möller

unread,
Feb 8, 2017, 3:05:12 PM2/8/17
to
Horst Stolz schrieb:
> Am 08.02.2017 um 18:41 schrieb Ralf Brinkmann:
>> *Frank Möller*:

>>> <http://www.gastroback.de/kaffee-und-espresso/kaffeemuehlen/37/design-kaffeemuehle-advanced>

>>> <http://geizhals.de/gastroback-design-advanced-42602-a265186.html?t=alle&plz=&va=b&vl=de&hloc=de&v=e&togglecountry=set#filterform>

>> Oh, da ist die Kaffeemühle ja teurer als die Siebträgermaschine!

> Dürfte meistens der Fall sein. Auch ich war mal so blauäugig und
> glaubte, dass eine Kaffeemühle von Rommelsbacher für 60 Euro fein genug
> für eine Siebträgermaschine mahlt.

Vom Mahlgrad her war die jetzt verreckte Gastroback schon OK, fein genug
für Espresso konnte sie und recht gleichmäßig gemahlen war es auch. Aber es
ist Müll, wenn die Mühle just nach 2 Jahren und ein paar Monaten verreckt.

Vielleicht nehm ich als nächstes eine Graef CM 800, die Kritiken sind ganz
gut, z. B.: <https://www.coffeeness.de/graef-cm-800-test/>

--

H.-P. Schulz

unread,
Feb 9, 2017, 4:00:37 AM2/9/17
to
Lars Wilhelm <usenet...@nurfuerspam.de> schrieb:

>Am Dienstag, 7. Februar 2017 12:19:48 UTC+1 schrieb H.-P. Schulz:
>
>[lall]
>Dont drink and post

Vor allem keinen Deppenmaschinenkaffee, sorry: ...caffé! ;-)

Peter Lemken

unread,
Feb 14, 2017, 2:14:02 AM2/14/17
to
Frank Möller <butterspiege...@spl.at> wrote:

> Der besondere Witz zeigt sich halt vor allem bei dem, was sich mit der Zeit
> nach und nach _in_ der Brühgruppe so ansammelt, ohne daß sich das irgendwie
> verhindern ließe.

In der Brühgruppe != Im Kreislauf von heißem Wasser, gemahlenem Kaffee und Endprodukt

> Bloß, weil man _in_ eine solche Brühgruppe als Laie nicht hineinschauen
> will oder kann, heißt das halt leider überhaupt nicht, daß die sich dort
> "ansammelnden Zugaben" nicht da wären, nur weil sie von außen nicht
> sichtbar sind. Genau das übersiehst Du, wie einige andere auch.

Du mußt jetzt ganz tapfer sein: 90% der Plastik/Metallmasse der Brühgruppe
kommen nicht mit dem Endprodukt heißer Kaffee in Berührung, können ihn somit
nicht geschmacklich und hygienisch beeinflussen.

> Und deswegen dann die schwach anzureden, deren "Verbrechen" lediglich darin
> besteht, etwas ins Licht zu rücken, was Du lieber übersehen möchtest, wirkt
> dann schon irgendwie ziemlich "katholisch".

Warum da jetzt plötzlich Aberglaube mit reinspielt, weißt wohl nur Du.

Peter Lemken
+43-1

--
Nature abhors crude hacks.

Peter Lemken

unread,
Feb 14, 2017, 2:22:19 AM2/14/17
to
Frank Möller <butterspiege...@protonmail.com> wrote:

> Die Streuungen, die es noch gibt, sind halt natürlich und in der Auswirkung
> etwa vergleichbar wie Wein verschiedener Jahrgänge. Aber Weingut/Plantage,
> Rebsorte/Kaffeesorte, Qualität der Verarbeitung usw. usf. bleiben halt
> gleich.

Von Wein hast Du also auch keine Ahnung. Die Vinifizierung ist von Jahrgang
zu Jahrgang verschieden.

Kann natürlich sein, dass Du ausschließlich Weine mit einer Rebsorte trinkst,
aber dann gilt der erste Satz um so mehr.

Peter Lemken

unread,
Feb 14, 2017, 2:27:42 AM2/14/17
to
Ralf Brinkmann <ralf.brinkma...@t-online.de> wrote:

> Was die Maschine angeht, bin ich mit meiner Anfrage noch nicht so ganz
> zufriedengestellt, obwohl jetzt schon allerlei Erfahrungen zusammen
> kamen. Ich kann bei meiner Maschine den Ausschaltzeitpunkt auch 3
> Stunden nach hinten verlegen, aber das finde ich nicht hilfreich, denn
> in der Zeit brummt sie ja weiter vor sich hin und verbraucht Strom. Das
> fand ich bei der Kapselmaschine (einzige vorherige Erfahrung) besser: Da
> konnte ich den Ausschaltzeitpunkt nach 10 Minuten einstellen, dann war
> Ruhe. Wenn ich fertig war oder vor der ersten Tasse habe ich die
> Maschine eingeschaltet und dann einfach eine Tasse nur Wasser ohne
> Kaffeepulver zum Spülen durchlaufen gelassen. Anscheinend können das
> alle Vollautomaten nicht. Dummerweise erfährt man diese und andere Dinge
> nicht beim Maschinenkauf, erst danach durch die Benutzung.

Bei unserer Philips Incanto kann man einstellen, dass sie nach X Minuten in
den Standby geht und nur noch Strom für die Steuerelektronik verbraucht
wird. Nach Wiedereinschalten läuft eine kleine Menge Wasser durch und
sammelt sich sowohl im Auffangbehälter und läuft auch durch die Brühgruppe.
Muß man halt vor dem Kaffeetrinken ein paar ml Wasser wegkippen.

Bodo Mysliwietz

unread,
Feb 14, 2017, 3:04:00 AM2/14/17
to
Am 14.02.2017 um 08:14 schrieb Peter Lemken:
> Frank Möller <butterspiege...@spl.at> wrote:

>> Bloß, weil man _in_ eine solche Brühgruppe als Laie nicht hineinschauen
>> will oder kann, heißt das halt leider überhaupt nicht, daß die sich dort
>> "ansammelnden Zugaben" nicht da wären, nur weil sie von außen nicht
>> sichtbar sind. Genau das übersiehst Du, wie einige andere auch.
>
> Du mußt jetzt ganz tapfer sein: 90% der Plastik/Metallmasse der Brühgruppe
> kommen nicht mit dem Endprodukt heißer Kaffee in Berührung, können ihn somit
> nicht geschmacklich und hygienisch beeinflussen.

Geschmacklich eh nicht.

Die Frage ist halt wie weit die *verbliebenen* 10 Prozent hygienisch
relevant sind. So einfach "90% kommen nicht in Berührung" in den Raum zu
werfen ist quatsch. Ich könnte auch sagen das 98% der Maschine nicht
damit in Berührung kommen, aslo kein Risiko mehr.

Für Schimmelalergiker dürften obige 10% schon ein wichtiges Kriterium
sein. Für die anderen ist es dann vielelicht wie beim Asbest. Probleme
kommen erst nach Jahrzehnten.

Peter Lemken

unread,
Feb 14, 2017, 3:41:59 AM2/14/17
to
Bodo Mysliwietz <druidef...@gmx.de> wrote:
> Am 14.02.2017 um 08:14 schrieb Peter Lemken:
>> Frank Möller <butterspiege...@spl.at> wrote:
>
>>> Bloß, weil man _in_ eine solche Brühgruppe als Laie nicht hineinschauen
>>> will oder kann, heißt das halt leider überhaupt nicht, daß die sich dort
>>> "ansammelnden Zugaben" nicht da wären, nur weil sie von außen nicht
>>> sichtbar sind. Genau das übersiehst Du, wie einige andere auch.
>>
>> Du mußt jetzt ganz tapfer sein: 90% der Plastik/Metallmasse der Brühgruppe
>> kommen nicht mit dem Endprodukt heißer Kaffee in Berührung, können ihn somit
>> nicht geschmacklich und hygienisch beeinflussen.
>
> Geschmacklich eh nicht.
>
> Die Frage ist halt wie weit die *verbliebenen* 10 Prozent hygienisch
> relevant sind.

Richtig. Und genau diese 10% werden ja regelmäßig gereinigt, weil sie frei
zugänglich sind. Das ist der Witz an der ganzen Geschichte.

> So einfach "90% kommen nicht in Berührung" in den Raum zu werfen ist
> quatsch. Ich könnte auch sagen das 98% der Maschine nicht damit in
> Berührung kommen, aslo kein Risiko mehr.

Also, wenn die zugänglichen und regelmäßig gereinigten Teile des Automaten
dennoch hygienisch bedenklich sind, sollte man niemals etwas in einem
Restaurant, einem Café etc. zu sich nehmen. Und Auf Kaffee verzichten und
auf eigenhändig abgekochtes Wasser als einzige Flüssigkeitszufuhr beharren.

> Für Schimmelalergiker dürften obige 10% schon ein wichtiges Kriterium
> sein. Für die anderen ist es dann vielelicht wie beim Asbest. Probleme
> kommen erst nach Jahrzehnten.

Das Leben an sich hat eine 100% ungünstige Prognose und wer Angst vor Tod
durch Schimmel in der eigenen Kaffeemaschine hat, sollte eher über Suizid
nachdenken, dann kann er nämlich schädliche Fremdeinwirkung weitestgehend
ausschließen.

Erwin Penn

unread,
Feb 14, 2017, 3:54:13 AM2/14/17
to
Am 14.02.2017 um 09:41 schrieb Peter Lemken:


>
> +43-1
>

.........was hat das zu bedeuten?


--
Erwin

Gabriele Conrad

unread,
Feb 14, 2017, 3:57:51 AM2/14/17
to
Am 14.02.2017 um 09:54 schrieb Erwin Penn:
> Am 14.02.2017 um 09:41 schrieb Peter Lemken:
>
>
>>
>> +43-1
>>
>
> .........was hat das zu bedeuten?
>
Das bedeutet, dass er in Wien wohnt.



Erwin Penn

unread,
Feb 14, 2017, 4:03:28 AM2/14/17
to
Aaaaaha.....


--
Erwin

Henning Sponbiel

unread,
Feb 14, 2017, 5:39:18 AM2/14/17
to
On Tue, 14 Feb 2017 08:41:58 -0000 (UTC), Peter Lemken wrote:

>Bodo Mysliwietz <druidef...@gmx.de> wrote:
>> Am 14.02.2017 um 08:14 schrieb Peter Lemken:
>>> Frank Möller <butterspiege...@spl.at> wrote:
>>
>>>> Bloß, weil man _in_ eine solche Brühgruppe als Laie nicht hineinschauen
>>>> will oder kann, heißt das halt leider überhaupt nicht, daß die sich dort
>>>> "ansammelnden Zugaben" nicht da wären, nur weil sie von außen nicht
>>>> sichtbar sind. Genau das übersiehst Du, wie einige andere auch.
>>>
>>> Du mußt jetzt ganz tapfer sein: 90% der Plastik/Metallmasse der Brühgruppe
>>> kommen nicht mit dem Endprodukt heißer Kaffee in Berührung, können ihn somit
>>> nicht geschmacklich und hygienisch beeinflussen.
>>
>> Geschmacklich eh nicht.
>>
>> Die Frage ist halt wie weit die *verbliebenen* 10 Prozent hygienisch
>> relevant sind.
>
>Richtig. Und genau diese 10% werden ja regelmäßig gereinigt, weil sie frei
>zugänglich sind. Das ist der Witz an der ganzen Geschichte.

Jepp.

Ich kann das mit dem Schimmel übrigens nicht nachvollziehen und frage
mich, wo die Maschine wohl gestanden hat usw.

Ich habe, nachdem ich den Preis für die Wartung einer Jura Impressa
einmal gezahlt hatte, die Maschine zu Wartungszwecken mehrmals
auseinandergebaut (das war absolut kein Vergnügen). Ich habe _nie_
Schimmel irgendwo Schimmel gesehen.

Bei allen anderen Maschinen (Saeco und deLonghi) habe ich auch noch nie
Schimmel gesehen.


Henning

Dorothee Hermann

unread,
Feb 14, 2017, 8:07:28 AM2/14/17
to
Am 14.02.2017 um 09:57 schrieb Gabriele Conrad:
> Am 14.02.2017 um 09:54 schrieb Erwin Penn:
>> Am 14.02.2017 um 09:41 schrieb Peter Lemken:
>>> Das Leben an sich hat eine 100% ungünstige Prognose und wer Angst
>>> vor Tod durch Schimmel in der eigenen Kaffeemaschine hat, sollte
>>> eher über Suizid nachdenken, dann kann er nämlich schädliche
>>> Fremdeinwirkung weitestgehend ausschließen.

>>> +43-1

>> .........was hat das zu bedeuten?

> Das bedeutet, dass er in Wien wohnt.

Wusste ich zwar - hätte aber auf "43 - 1 = 42" getippt, bzw., ihm
zugetraut! Schon deshalb, weil die "42" zu Peters letztem Satz prima
gepasst hätte.
;-)
("42" ist die Antwort auf die "Frage nach dem Leben, dem Universum und
dem ganzen anderen Rest", "Anhalter durch die Galaxis")


Dorothee

Frank Möller

unread,
Feb 14, 2017, 12:11:09 PM2/14/17
to
Peter Lemken schrieb:
> Frank Möller <butterspiege...@protonmail.com> wrote:

>> Die Streuungen, die es noch gibt, sind halt natürlich und in der Auswirkung
>> etwa vergleichbar wie Wein verschiedener Jahrgänge. Aber Weingut/Plantage,
>> Rebsorte/Kaffeesorte, Qualität der Verarbeitung usw. usf. bleiben halt
>> gleich.

> Von Wein hast Du also auch keine Ahnung.

Verstehe. Bei Dir wechseln also z. B. bei bei einem Chateau Canon St.
Emilion jedes Jahr das Weingut und die Rebsorte. Und die Qualität der
Verarbeitung wechselt auch nach Lust und Laune, sie manschen ihn also auch
gerne mal wie das Zeux im Tetra-Pack zusammen. Joar, Du bist eben ein
echter Ultraauskenner.

--

Frank Möller

unread,
Feb 14, 2017, 12:11:09 PM2/14/17
to
Peter Lemken schrieb:
> Frank Möller <butterspiege...@spl.at> wrote:

>> Der besondere Witz zeigt sich halt vor allem bei dem, was sich mit der Zeit
>> nach und nach _in_ der Brühgruppe so ansammelt, ohne daß sich das irgendwie
>> verhindern ließe.

> In der Brühgruppe != Im Kreislauf von heißem Wasser, gemahlenem Kaffee
> und Endprodukt

>> Bloß, weil man _in_ eine solche Brühgruppe als Laie nicht hineinschauen
>> will oder kann, heißt das halt leider überhaupt nicht, daß die sich dort
>> "ansammelnden Zugaben" nicht da wären, nur weil sie von außen nicht
>> sichtbar sind. Genau das übersiehst Du, wie einige andere auch.

> Du mußt jetzt ganz tapfer sein:

Immerhin scheinst Du eine Ahnung davon zu haben, welche Qualitäten man bei
Deinen Absonderungen besonders benötigt...

> 90% der Plastik/Metallmasse der Brühgruppe
> kommen nicht mit dem Endprodukt heißer Kaffee in Berührung, können ihn somit
> nicht geschmacklich und hygienisch beeinflussen.

Ist ja'n Ding. Äh, ja - und wolltest Du damit jetzt irgendwas ausdrücken?

>> Und deswegen dann die schwach anzureden, deren "Verbrechen" lediglich darin
>> besteht, etwas ins Licht zu rücken, was Du lieber übersehen möchtest, wirkt
>> dann schon irgendwie ziemlich "katholisch".

> Warum da jetzt plötzlich Aberglaube mit reinspielt, weißt wohl nur Du.

Du scheinst nicht mal zu wissen, was Du selber meinst.

--

Peter Lemken

unread,
Feb 14, 2017, 12:45:52 PM2/14/17
to
Frank Möller <butterspiege...@protonmail.com> wrote:

> Ist ja'n Ding. Äh, ja - und wolltest Du damit jetzt irgendwas ausdrücken?

Dass Du Scheiße zusammenschreibst, hat jeder verstanden.

Zieh nach und gut ist; verstehendes Lesen hilft dabei.

Peter Lemken

unread,
Feb 14, 2017, 12:58:34 PM2/14/17
to
Frank Möller <butterspiege...@protonmail.com> wrote:
> Peter Lemken schrieb:
>> Frank Möller <butterspiege...@protonmail.com> wrote:
>
>>> Die Streuungen, die es noch gibt, sind halt natürlich und in der Auswirkung
>>> etwa vergleichbar wie Wein verschiedener Jahrgänge. Aber Weingut/Plantage,
>>> Rebsorte/Kaffeesorte, Qualität der Verarbeitung usw. usf. bleiben halt
>>> gleich.
>
>> Von Wein hast Du also auch keine Ahnung.
>
> Verstehe.

Nein, tust Du nicht.

> Bei Dir wechseln also z. B. bei bei einem Chateau Canon St.
> Emilion

Ich kenne Canon la Gaffelière aus dem Anbaugebiet St. Emilion. Wenn Du schon
die dicke Hose raushängen läßt, dann bitte richtig. Die 82er, 83er und 85er
waren übrigens recht nett.

> jedes Jahr das Weingut und die Rebsorte.

Siehe oben, Du bist ein Schwätzer und ein Unterschlagungszitierer, also ein
Seidenweich. Gut, dass wir das geklärt haben.

Bei Gelegenheit darfst Du dann mal den bewußt weggekürzten Begriff
'Vinifizierung' nachgooglen, wenn Du weißt, wie das geht.

> Und die Qualität der Verarbeitung wechselt auch nach Lust und Laune,

Anderer Kellermeister, neu hinzugekaufte Weingärten, neue Weinstöcke, andere
Fässer. So mal ganz abgesehen von Banalitäten wie Wetter, Klima, aber die
spielen ja bekanntlich kaum eine Rolle, zumindest unter Experten mit
Tetrapackerfahrung.

> sie manschen ihn also auch gerne mal wie das Zeux im Tetra-Pack zusammen.
> Joar,

Ach, da isser ja.

> Du bist eben ein echter Ultraauskenner.

Jo, bin ich.

Zugegebenermaßen hast Du anfänglich auch als Troll überzeugt, danach aber
echt stark nachgelassen. Insofern spare ich mir Auskünfte über meine
Erfahrungen mit Winzern, großen Weinen und meinen eigenen Weinkeller.

Willkommen im Reich des UFH: Einmal drin, nicht mehr raus.

^K

Frank Möller

unread,
Feb 14, 2017, 1:24:21 PM2/14/17
to
Peter Lemken schrieb:
> Frank Möller <butterspiege...@protonmail.com> wrote:
>> Peter Lemken schrieb:
>>> Frank Möller <butterspiege...@protonmail.com> wrote:

>>>> Die Streuungen, die es noch gibt, sind halt natürlich und in der Auswirkung
>>>> etwa vergleichbar wie Wein verschiedener Jahrgänge. Aber Weingut/Plantage,
>>>> Rebsorte/Kaffeesorte, Qualität der Verarbeitung usw. usf. bleiben halt
>>>> gleich.

>>> Von Wein hast Du also auch keine Ahnung.

>> Verstehe.

> [...]

>> Bei Dir wechseln also z. B. bei bei einem Chateau Canon St.
>> Emilion

> [...]

>> jedes Jahr das Weingut und die Rebsorte.

> Siehe oben, Du bist ein Schwätzer und ein Unterschlagungszitierer,

Schatzi, wenn Du lesen könntest, wüßtest Du, daß ich lediglich sagte, daß
etwa bei Wein _*nicht*_ jede Saison Weingut, Rebsorte und Qualität der
Verarbeitung wechseln. Es steht noch oben. _Das_ hast _Du_ bestritten. Wie
schafft es ein einzelner Honk, dermaßen bescheuert zu sein?

--

Frank Möller

unread,
Feb 14, 2017, 1:30:28 PM2/14/17
to
Peter Lemken schrieb:

> ... Scheiße ...

Immerhin dazu reicht's noch bei Dir. Na, dann.

--

Claus Maier

unread,
Feb 14, 2017, 2:28:38 PM2/14/17
to
Am 14.02.2017 um 18:08 schrieb Frank Möller:
> Peter Lemken schrieb:

[Schimmel in der "Brühgruppe"]

>> Du mußt jetzt ganz tapfer sein:
>
> Immerhin scheinst Du eine Ahnung davon zu haben, welche Qualitäten
> man bei Deinen Absonderungen besonders benötigt...

Ja, gell, a bissel arrogant isser scho, der Lemken?
Hat mich anfangs auch gestört.
Aber man kann damit leben, wenn man erkennt, wie oft er richtig liegt
mit dem, was er so spitz formuliert!

>> 90% der Plastik/Metallmasse der Brühgruppe kommen nicht mit dem
>> Endprodukt heißer Kaffee in Berührung, können ihn somit nicht
>> geschmacklich und hygienisch beeinflussen.
>
> Ist ja'n Ding. Äh, ja - und wolltest Du damit jetzt irgendwas
> ausdrücken?

Du hast es nicht verstanden? Ich weiß.
Fehler, Irrtümer et.al. einzugestehen, ist in NGs nicht en vogue.
Aber dann schweigt man doch besser, wo man Gefahr läuft, sich zum Affen
zu machen.

Ich habe den Thread bisher schweigend verfolgt, und habe (ohne eigene
Erfahrung mit Kaffeevollautomaten) den Eindruck gewonnen, daß du
bezüglich der Hygiene "etwas" paranoid bist.
Wenn alles zuträfe, was du befürchtest, müssten Kaffeetrinker sterben
wie die Fliegen!

mfg
Claus

Bodo Mysliwietz

unread,
Feb 15, 2017, 6:53:57 AM2/15/17
to
Am 14.02.2017 um 09:41 schrieb Peter Lemken:
> Bodo Mysliwietz <druidef...@gmx.de> wrote:
>> Am 14.02.2017 um 08:14 schrieb Peter Lemken:
>> Die Frage ist halt wie weit die *verbliebenen* 10 Prozent hygienisch
>> relevant sind.
>
> Richtig. Und genau diese 10% werden ja regelmäßig gereinigt, weil sie frei
> zugänglich sind. Das ist der Witz an der ganzen Geschichte.

Scheinbar tun das nicht alle und scheinbar ist die zugänglichkeit nicht
bei allen gleich. Sonst gäbe es die zahlreichen Horroberichte nicht.

>> So einfach "90% kommen nicht in Berührung" in den Raum zu werfen ist
>> quatsch. Ich könnte auch sagen das 98% der Maschine nicht damit in
>> Berührung kommen, aslo kein Risiko mehr.
>
> Also, wenn die zugänglichen und regelmäßig gereinigten Teile des Automaten
> dennoch hygienisch bedenklich sind, sollte man niemals etwas in einem
> Restaurant, einem Café etc. zu sich nehmen. Und Auf Kaffee verzichten und
> auf eigenhändig abgekochtes Wasser als einzige Flüssigkeitszufuhr beharren.

Der Unterschied ist ob es *gelegentlich* oder *kontinuierlich* passiert.

>> Für Schimmelalergiker dürften obige 10% schon ein wichtiges Kriterium
>> sein. Für die anderen ist es dann vielelicht wie beim Asbest. Probleme
>> kommen erst nach Jahrzehnten.
>
> Das Leben an sich hat eine 100% ungünstige Prognose und wer Angst vor Tod
> durch Schimmel in der eigenen Kaffeemaschine hat, sollte eher über Suizid
> nachdenken, dann kann er nämlich schädliche Fremdeinwirkung weitestgehend
> ausschließen.

Ok, Du hast also Zöliakie und springst deshalb von der Brücke?!
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