Erstmal nichts zus. belastbares im Vergleich zum ersten link zu
entnehmen. Die Euphorie hält ishc in Grenzen.
> Offen bleibt dabei die Frage, warum es anschließend nicht wieder zur
> Auflösung der Kristalle in der kohlensäurehaltigen Umgebung kommt.
Eben. Das CO2-Wird ja scheinbar nicht direkt am Entstehungsort ausgegast
sondern verbleibt im Rohrsystem. Nach dem "Kat" steigt der Druck, je
nach Fluß, wieder an. Bei niedrigem Fluß bzw. stehendem Wasser ist der
Druck gleich dem vor dem "Kat". Damit hätte ausgegastes CO2 also wieder
Zeit sich zu lösen und mit teilen der Kristalle wieder zu löslichem
Calciumhydrogencarbonat zu reagieren --> Sprich es bildet sich wieder
hitzeempfindliche Härte zurück.
> Weiter schreiben Sie noch:
>
>> Das sollten Sie noch Wissen:
>> Aqon Pure ist kein Wasserenthärter. Er erzeugt also kein chemisch weiches Wasser,
>> sondern Wasser, das sich durch die „haftlosen“ Kalkkristalle und Reduzierung der
>> Kalkseifenbildung weich anfühlt.
Das war (mir) soweit klar. Stand ja schon beim ersten Link.
> Die Etklärung klingt schon mal nicht schlecht. Ob sie auch stichhaltig
> ist, kann ich leider nicht beurteilen.
Dieses "sich nicht schlecht" lesen findet man doch auch bei
Spritsparmagneten etc.. Davon muß man sich frei machen. Man muß ja
irgendwelche Fachkenntnisse haben um es beurteilen zu können. Wenigstens
im Bereich der Plausibilität verschieben zu können. Ok, meine
physikochemischen Fachkenntnisse bzw. Gedankensätze wurden ja hier klar
in Frage gestellt. ich bin also mit Dir ;-)
Bei sehr hartem Wasser sehe ich die Möglichkeit einer teilweisen Senkung
der "thermischen Härte". Ich mag aber bezweifeln das das System in der
Lage ist sämtliche "thermische Härte" (Ca-Hydrogencarbonat) in kleine
Kistalle zu überführen die dann nicht mehr an Oberflächen von
Rohren/Heizelementen Ausfallen sondern qausi ultrafein auch durch den
Perlator gespült werden.
Schon konterkarierend finde ich folgendes Aussage aus dem aktuellen
Doc-Link:
"Bei jeder Wasserentnahme werden die frei schwimmenden Kalkkristalle
ausgeschwemmt. Durch das im Prozess freiwerdende Kohlenstoffdioxid
werden vorhandene mineralische und organische Ablagerungen
kontinuierlich abgebaut. Achtung: Je nach Zustand der Installation
kann dieser Vorgang mehrere Monate oder auch Jahre dauern. In
dieser Zeit wirddas freigesetzte CO2 zum Abbau der vorhandenen
organischen und anorganischen Ablagerungen genutzt.".
Will man das Überhaupt? Eigentlich will man - imho - eine dünne
Kalkschutzschicht auf Kuperrohren haben. Auch will man nicht wirklich
das freigesetzte CO2 als "frische" Kohlensäure zum ph-Senken haben. Die
Wasserversorger setzen Mühen daran den ph eben leicht alkalisch zu
halten. Damit sich eben keine Schwermetalle lösen können, damit kein
"Bestandskalk" zurück gelöst wird.
Im Klartext: Selbst wenn die gebildeten Kristalle so lange "stabil"
bleiben bis sie Waschbecken rauskommen, bedeutet freie Kohlensäure nun
Bestandskalk im geringem Maße wieder aufzulösen - als "thermische Härte"
zurück zu bilden.
Um auf Dein Eröffnungsposting zurück zu kommen. Es ist höchst
unwahrscheinlich das sich hier, gleich mehrere Leute, mit positiven
Erfahrungsberichten zurück melden und das wenigstens mit
nachvollziehbaren Erfolgsschilderungen belegen.
Da fällt mir gleich noch eine Formulierung ins Auge:
"Aqon Pure ist kein Wasserenthärter. Er erzeugt also kein chemisch
weiches Wasser, sondern Wasser, das sich durch die „haftlosen“
Kalkkristalle und Reduzierung der Kalkseifenbildung weich anfühlt".
"Chemisch weiches Wasser" impliziert eigentlich das vorliegen _gelöster_
bei niedriger Konzentration. Würde man die sich angeblich gebildeten
Kristaller über einen Mikrofilter herausfiltern, müßte das Wasser
nachher chemisch Weicher sein!
Ich sag es mal so. Für den kleinen Privathaushalt würde ich, bis keine
belastbaren Wirksamkeitsnachweise gefunden werden, Abstand davon nehmen.