nun ist es so weit!
Wir heiraten!!!
Nun haben wir das "Vergnügen" eine Tischordnung für 30 Personen an einer
langen Tafel zusammenstellen zu dürfen, bei der es darauf ankommt, das man
es auch wirklich jedem Recht macht.
Weiß jemand von Euch, was der Knigge dazu sagt?
Wer sitzt wo?
Gut, Brautpaar in der Mitte. Und dann?
Trauzeugen?
Eltern? (geschieden mit jeweils neuen Partnern und können sich nun nicht
mehr "riechen")
Tanten und Onkels?
Fahrer des Hochzeitswagen?
Wie war das gleich?
Die Frau links oder rechts?
Wie bereits gesagt, es handelt sich um eine lange Tafel, an deren Stirnseite
jeweils 2 Plätze sind.
Klar ist auch, daß wir ein wenig darauf achten, daß die Leute, die in
unmittelbarer Nähe zueinander sitzen "gesellschaftlich" zueinander passen,
damit sich ein wenig Konversation ergibt.
Hiiiiiilfe.
Danke im voraus
Grüße aus Ingolstadt
Thomas A. Gietl
zunächst mal herzlichen Glückwunsch!
Thomas A. Gietl schrieb in Nachricht <7fjphm$ns6$1...@news06.btx.dtag.de>...
>Hallo Leute
>
>nun ist es so weit!
>Wir heiraten!!!
>
>Nun haben wir das "Vergnügen" eine Tischordnung für 30 Personen an einer
>langen Tafel zusammenstellen zu dürfen, bei der es darauf ankommt, das man
>es auch wirklich jedem Recht macht.
>
>Weiß jemand von Euch, was der Knigge dazu sagt?
>Wer sitzt wo?
>
>Gut, Brautpaar in der Mitte. Und dann?
>Trauzeugen?
>Eltern? (geschieden mit jeweils neuen Partnern und können sich nun nicht
>mehr "riechen")
An diesem punkt würde ich aus eigener Erfahrung raten, den Knigge außer Acht
zu lassen.
Wir hatten eine fast identische Situation und konnten die sich hassenden
engsten Verwandten gut verstauen, indem wir die Anordnung von langer Tafel
auf E-Form abwandelten; somit war niemand "aus der Welt" und "rivalisierende
Gruppen" konnten Rücken an Rücken
sitzen!*zumGlückliegtdasZusammenstellenhintermir*
>[...]
>Hiiiiiilfe.
>
>Danke im voraus
>
>Grüße aus Ingolstadt
>
>Thomas A. Gietl
Mehr Hilfestellungen hab ich leider nicht parat.
Grüße aus dem Aachener Umland
Dani:°)
>Hallo Leute
>
>nun ist es so weit!
>Wir heiraten!!!
>
>Nun haben wir das "Vergnügen" eine Tischordnung für 30 Personen an einer
>langen Tafel zusammenstellen zu dürfen, bei der es darauf ankommt, das man
>es auch wirklich jedem Recht macht.
Macht man das heute wirklich noch so ?
Also wir haben es etwas lockerer gehandhabt. Brautpaar in die Mitte,
das ja. Gegenüber von der Fensterseite, schon wegen der
unvermeidlichen "Fottos". Unsere Eltern haben wir gebeten, sich neben
uns zu setzen, was sie auch getan haben. "Passend", obwohl glaub ich
"ueberkreuz" die richtige Variante gewesen wäre, aber da haben wir uns
nicht eingemischt.
So sind sie auf vielen Fotos mit drauf.
Dem Rest haben wir es freigegeben. Nachdem alle saßen, habe ich der
Chefbedienung kurz geflüstert, welches die Diabetiker sind, denn für
die waren ein paar Abweichungen beim Menue vereinbart.
Erfahrungsgemäß ist es immer so, daß Du es nicht allen recht machen
kannst. Eltern mit kleinen Kindern wollen immer an möglichst freien
Ecken sitzen, damit sie jederzeit spontan rauskönnen.
Meine Mutter (und auch sonst ältere Leute) suchte sich immer den
zugluftärmsten Platz, selbst wenn das gelegentlich merhfaches umziehen
bedeutete :-), und auch sonst gibts immer wieder Sonderwünsche. Wenn
da womöglich die grosse Tauscherei los geht, ist das Chaos grösser,
als wenn Du von vornherein die Sitzordnung weitgehend freigibst.
Aussedem sind manche Leute evtl hinter sauer auf Dich, weil ihnen der
Platz nicht passte (z.B. Nichtraucher, die neben einer "Zigarre"
landen!), wer sich den Platz selbst ausgeguckt hat, ist eben selber
schuld und kann nicht meckern.
Just my two Cents,
Claudia
Auch von mir erst mal herzlichen Glückwunsch!!!
> >
> >Weiß jemand von Euch, was der Knigge dazu sagt?
> >Wer sitzt wo?
> >
> >Gut, Brautpaar in der Mitte. Und dann?
> >Trauzeugen?
> >Eltern? (geschieden mit jeweils neuen Partnern und können sich nun nicht
> >mehr "riechen")
Also ich weiß nur, daß man Paare nicht unbedingt nebeneinander sondern eher
gegenüber einander setzen soll, da das ansonsten u. U. sehr unkommunikativ sein
kann. Außerdem können sie sich anders viel besser in die Augen schauen. ;o)
(Und das Brautpaar sollte dabei wohl auch eine Ausnahme sein.)
Gruß,
Juliane
TAG> Nun haben wir das "Vergnügen" eine Tischordnung für 30 Personen an
TAG> einer langen Tafel zusammenstellen zu dürfen, bei der es darauf
TAG> ankommt, das man es auch wirklich jedem Recht macht.
Was hältst du davon, auf eine Tischordnung zu verzichten und jeden seinen
Sitzplatz selbst aussuchen zu lassen? Ich finde es z.B. ganz schön, wenn
ich nicht neben irgendjemandem sitzen _muß_, egal wie sehr ich die
betreffende Person nun leiden kann, sondern wenn ich mich immer wieder mal
woanders dazusetzen kann. Sowas wird durch ein Buffett, bei dem sowieso
dauernd einige Leute rumrennen begünstig ;-)
Ich habe mal auf einer Hochzeit das K*tzen gekriegt, weil das Brautpaar
die Sitzordnung so geschickt gewählt hat, daß ich neben Leuten sitzen
sollte, die ich nicht kannte, während ich lieber drei Tische weiter bei
Freunden gesessen hätte, die ich nicht so oft sehen kann. Den Abend hbe
ich mit einer handvoll anderer Frustrierter an der Küchentheke verbracht.
KrazyKat C=;-)
Claudia Voelker schrieb:
>
> Thomas gab am 21.04.99 unter dem Betreff "Tischordnung f³r 30 Personen?" folgende Weisheiten
> bekannt:
> Ich habe mal auf einer Hochzeit das K*tzen gekriegt, weil das Brautpaar
> die Sitzordnung so geschickt gewählt hat, daß ich neben Leuten sitzen
> sollte, die ich nicht kannte, während ich lieber drei Tische weiter bei
> Freunden gesessen hätte, die ich nicht so oft sehen kann. Den Abend hbe
> ich mit einer handvoll anderer Frustrierter an der Küchentheke verbracht.
Hach ja, so ist das eben!!! Wir haben vorletztes Jahr (oder
vorvorletztes ??? ) geheiratet. Vorweggenommen: Es lief
alles relativ harmonisch ab.
Vielleicht ein paar unverbindliche Tips:
Männlein/Weiblein abwechselnd ist kein Fehler (sonst spricht
die eine Seite vom Gehalt und die andere von
Naturheilkunde...)
Gute Freunde nicht unbedingt auseinander reissen
(Kontaktfreude kann man nicht erzwingen...), zumindest
nicht, wenn man weiß, daß sie nicht flexibel sind.
Es aber trotzdem soweit es geht versuchen, damit nicht immer
die selben Cliquen zusammenhängen (ist am Ende trotzdem
immer der Fall, aber man kanns ja mal versuchen).
Bisschen gucken, wofür sich die Einzelnen Interessieren.
Vielleicht finden sich ja Anhaltspunkte für neue
Kombinationen (siehe oben). So z.B. nicht: Den
Republikaner-Opa neben den Freund mit iranischer
Staatsbürgerschaft, die exaltierte Staranwältin neben die
leicht depressive Hausfrau etc.
Am Ende meckert immer jemand, insbesondere wenn man nur die
Möglichkeit einer "langen Tafel" hat. Falls das passiert:
Ernsthaft Beschwerde entgegennehmen, aber nicht persönlich
getroffen fühlen: Man hat sein Bestes getan.
Ansonsten: Wir haben uns als Brautpaar mit den Trauzeugen
rechts und links und dann den Eltern daneben hingesetzt.
Ging prima und man hat nicht Mutti neben einem ... (;-))
naja, macht Euch mal keine Sorgen. Feiert - und vertragt
Euch dann noch ein paar Jahre (Kann schwieriger sein...)
Suse
>Was hältst du davon, auf eine Tischordnung zu verzichten und jeden seinen
>Sitzplatz selbst aussuchen zu lassen? Ich finde es z.B. ganz schön, wenn
>ich nicht neben irgendjemandem sitzen _muß_, egal wie sehr ich die
>betreffende Person nun leiden kann, sondern wenn ich mich immer wieder mal
>woanders dazusetzen kann. Sowas wird durch ein Buffett, bei dem sowieso
>dauernd einige Leute rumrennen begünstig ;-)
Hallo Claudia, hallo Thomas,
ich stecke selbst gerade in Hochzeits-Vorbereitungen und habe somit
die gleichen "Probleme" wie Thomas. Den Vorschlag von Claudia finde
ich sehr gut (keine feste Tischordnung, die sich umgehen läßt, wenn
man ein Buffett den eingeladenen Gästen anbieten). Ich, bzw. mein
zukünftiger Göttergatte haben uns FÜR ein Buffett entschieden - zumal
das zum einen den Vorteil hat, daß jeder soviel essen kann, wie er
möchte (was bei einem "vorgeschriebenen" Menue nicht der Fall ist -
nur dann, wenn man bei kleinerem Appetit was zurückgehen läßt oder
nette Tischnachbarn hat, die dem einen oder anderen von den Portionen
etwas abnehmen).
Zum anderen kann jeder der Anwesenden selbst entscheiden neben wem er
gerne sitzen, stehen oder Kommunikation betreiben möchte.
>Ich habe mal auf einer Hochzeit das K*tzen gekriegt, weil das Brautpaar
>die Sitzordnung so geschickt gewählt hat, daß ich neben Leuten sitzen
>sollte, die ich nicht kannte, während ich lieber drei Tische weiter bei
>Freunden gesessen hätte, die ich nicht so oft sehen kann. Den Abend hbe
>ich mit einer handvoll anderer Frustrierter an der Küchentheke verbracht.
Ist ja wohl nicht Sinn der Sache - eine Hochzeit soll sowohl dem
Brautpaar als auch den Gästen in angenehmer Erinnerung bleiben.
Thomas, Dir und Deiner Zukünftigen auf jeden Fall mit oder ohne
Tischordnung viel Glück (ich hoffe, ihr habt etwas weniger
Hochzeitsvorbereitungsstreß als wir).
Gruß
Tina
> [...] während ich lieber drei Tische weiter bei
> Freunden gesessen hätte, die ich nicht so oft sehen kann. Den Abend hbe
> ich mit einer handvoll anderer Frustrierter an der Küchentheke verbracht.
Fragt sich, warum Du dann nicht gemütlich mit genau diesen Freunden an
der Küchentheke gesessen hast ?!
--
Mfg _
_ // Wolfgang "das-ist-mir-wirklich-nicht-klar" Paul
\X/ (Only My Personal Opinion)
Wird ja kräftig geheiratet hier! ;-)
>Ich, bzw. mein
>zukünftiger Göttergatte haben uns FÜR ein Buffett entschieden - zumal
>das zum einen den Vorteil hat, daß jeder soviel essen kann, wie er
>möchte (was bei einem "vorgeschriebenen" Menue nicht der Fall ist -
>nur dann, wenn man bei kleinerem Appetit was zurückgehen läßt oder
>nette Tischnachbarn hat, die dem einen oder anderen von den Portionen
>etwas abnehmen).
Hmmh? Wie wird das bei Euch gehandhabt? Bekommt jeder sein Essen auf einem
Teller serviert? Bei uns wird maximal der Nachtisch (je nachdem, was es ist)
portionsweise serviert. Der Rest steht auf großen Plattena uf den tischen
und es gibt solange etwas nach, bis jeder fast platzt! ;-)
Dann gibt es um Mitternacht ein Buffett...
Bei uns ist übrigens Bielefeld und Umgebung;-)
>Zum anderen kann jeder der Anwesenden selbst entscheiden neben wem er
>gerne sitzen, stehen oder Kommunikation betreiben möchte.
Jaaa, aber... da hockt dort wieder das eine Grüppchen zusammen, was sich
schon ewig kennt und ohnehin einmal die Woche zusammen Kaffetrinkt... ;-)
Und niemand setzt sich in die Nähe der angeheirateten Verwandtschaft - weil
die ja beißen könnte... :-(
Das wären die Pluspunkte... aber ich mag es auch nicht so...
>>Ich habe mal auf einer Hochzeit das K*tzen gekriegt, weil das Brautpaar
>>die Sitzordnung so geschickt gewählt hat, daß ich neben Leuten sitzen
>>sollte, die ich nicht kannte, während ich lieber drei Tische weiter bei
>>Freunden gesessen hätte, die ich nicht so oft sehen kann.
Das ist saublöd! Deshalb sollte man bei einer Tischordnung auch gut
überlegen!
>>Den Abend hbe
>>ich mit einer handvoll anderer Frustrierter an der Küchentheke verbracht.
Aber die Tischordnung wird doch ohenehin nach dem Essen für Null und Nichtig
erklärt, oder???
Bei uns gibt es meist nur für die Offiziellen* eine gewisse Tischordnung.
Brautppar in der Mitte, neben der Braut der Brautführer ihrerseits, dann
seine Partnerin, dann der Brautvater, dann Brautmutter, dann Geschwister,
Großeltern...
Auf seiner Seite das ganze andesherum. Sind keine Brautführer da, gleich die
Eltern.
Bye, Vanessa
Grundregel: Verheiratete Paare kann man trennen, unverheiratete
nicht. (Im letzteren Fall kenn der eine nämlich in aller Regel
überhaupt niemand anders als den Partner, und der soll zur
Sicherheit daneben sitzen.)
Michael,
dem dazu ein Spruch der legendären Tante Jolesch einfällt:
"Ein lediger Mensch kann auch am Kanapee schlafen."
>TAG> Nun haben wir das "Vergnügen" eine Tischordnung für 30 Personen an
>TAG> einer langen Tafel zusammenstellen zu dürfen, bei der es darauf
>TAG> ankommt, das man es auch wirklich jedem Recht macht.
>Was hältst du davon, auf eine Tischordnung zu verzichten und jeden seinen
>Sitzplatz selbst aussuchen zu lassen? Ich finde es z.B. ganz schön, wenn
>ich nicht neben irgendjemandem sitzen _muß_, egal wie sehr ich die
>betreffende Person nun leiden kann, sondern wenn ich mich immer wieder mal
>woanders dazusetzen kann.
Allerdings sollte man sich als Gastgeber dann auch bitte daran
halten, das es keine Sitzordnung gibt. Bitte nicht zu Beginn der
Feier von jetzt auf gleich beschließen, daß irgendein obskurer Onkel
nun doch besser neben einigen anderen Verwandten des Brautpaares
sitzen sollte, wenn dafür dann Freunde des Brautpaares von den
bereits eingenommenen Sitzplätzen im Saal an Stehplätze (bei etwa
80-90 Sitzplätzen und etwa 120 Gästen kein Wunder) im Foyer (Naja,
ein besser Flur eben) vertrieben werden müssen. (Selber erlebt und
ungefähr fünf Stunden gestanden)
Lieber ein paar Gedanken mehr in die Planung vorher investiert, als
hinterher geladenen Gästen vor den Kopf zu stoßen. So bekommt man
dann höchstens im übertragenen Sinne geladene Gäste.
Bei einer Sitzordnung wäre sowas nicht passiert, denn es gibt immer
ein paar wenige, die sich zu spät um einen ihnen genehmen Sitzplatz
bemühen und dann beleidigt sind. Allerdings ist das Zusammenstellen
einer Sitzordnung ein erstaunlich kompliziertes Problem. Wir, d.h.
meine Verlobte und ich, sind inzwischen bei folgender Version
angekommen:
E-förmige Zusammenstellung der Tische, wir beide auf der Außenkante
des E, gegenüber des "Mittelbalkens". Neben dem jeweligen
"Brautpaarteil" (*) die dazugehörigen Eltern, dann weiter nach Außen
die Großmütter. Die Trauzeugen kommen ganz innen an den
Mittelschenkel des E, direkt uns Beiden gegenüber. Die ganzen
anderen Gäste nach Interessen sortiert an die Schenkel des E. Dabei,
soweit wie möglich immer Männlein neben und gegenüber von Weiblein.
Volker
(*) Gibt es dafür eigentlich ein Wort?
--
Es stimmt schon: Win95 ist das meistinstallierte Betriebssystem auf PC. Kein
Wunder, wenn man berechnet, daß der durchschnittliche User es etwa alle ein
bis zwei Monate neu installieren muß.
nach: Christian Trefz in de.comp.sys.ibm-pc
>
>Tina Biehl schrieb in Nachricht <37219bc0....@news.btx.dtag.de>...
>>ich stecke selbst gerade in Hochzeits-Vorbereitungen und habe somit
Hallo Vanessa,
>Wird ja kräftig geheiratet hier! ;-)
jo, irgendwann trifft's wohl jede(n) :-)
>>Ich, bzw. mein
>>zukünftiger Göttergatte haben uns FÜR ein Buffett entschieden
*snip*
>Hmmh? Wie wird das bei Euch gehandhabt? Bekommt jeder sein Essen auf einem
>Teller serviert? Bei uns wird maximal der Nachtisch (je nachdem, was es ist)
>portionsweise serviert. Der Rest steht auf großen Plattena uf den tischen
>und es gibt solange etwas nach, bis jeder fast platzt! ;-)
>Dann gibt es um Mitternacht ein Buffett...
>Bei uns ist übrigens Bielefeld und Umgebung;-)
Also bei uns (das ist übrigens in Lübeck - ich kenne es aber auch von
anderen Hochzeiten in anderen Regionen von Deutschland) sieht ein
Buffet ebenfalls so aus, daß auf großen Platten serviert wird, die auf
Extratischen im Raum stehen. Wir haben uns für ein "typisch"
italienisches Buffet entschieden, weil uns ein Holsteiner-Buffet,
welches zwar vielleicht "typischer" für Lübeck gewesen wäre (aber das
besteht hauptsächlich aus Fisch, was nicht mal die Norddeutschen so
gerne mögen) nicht so zusagte. Zum Nachtisch gibt es beim
italienischen Buffet verschiedene frische Früchte, natürlich Tiramisu,
verschiedene Sorten Eis und Cappuccinotorte. Ob der Nachtisch dann
allerdings portionsweise serviert wird, kann ich momentan gar nicht
sagen. Um Mitternacht werden bei uns Platten mit verschiedenen
Käsesorten serviert.
>>Zum anderen kann jeder der Anwesenden selbst entscheiden neben wem er
>>gerne sitzen, stehen oder Kommunikation betreiben möchte.
>
>
>Jaaa, aber... da hockt dort wieder das eine Grüppchen zusammen, was sich
>schon ewig kennt und ohnehin einmal die Woche zusammen Kaffetrinkt... ;-)
>Und niemand setzt sich in die Nähe der angeheirateten Verwandtschaft - weil
>die ja beißen könnte... :-(
>Das wären die Pluspunkte... aber ich mag es auch nicht so...
Ja, das stimmt leider, daß sich so sehr leicht irgendwelche Grüppchen
bilden können und höchstwahrscheinlich auch werden. Stimmt, irgendeine
Sitzordnung braucht man trotzdem *seufz*. Ich dachte nur, daß ein
Buffet deshalb besser sei, weil ich es von anderen
"Buffet-Festivitäten" kenne, daß dabei nicht jeder unbedingt zum Essen
sitzen möchte, sondern mit dem vollgefüllten Teller u.U. lieber stehen
oder sogar herumlaufen - möchte.
Es ist nicht so, daß wir absolut keine Tischordnung machen wollen und
jeder herumwuseln kann, wie er/sie es möchte.
So ganz sicher sind wir uns da allerdings noch nicht, wie wir die
Sitzordnung am besten handhaben sollen.
Wir sind genau 40 Personen und wollten 4 Tische à 10 Personen machen
(die Hälfte derer sind ziemlich genau Freunde und Bekannte von uns -
die andere Hälfte unsere Familien). Ehrlich gesagt, wir wissen
momentan noch überhaupt nicht, wie wir wen wo platzieren sollen :-(
Wir hoffen aber, daß jeder unserer Gäste so aufgeschlossen ist, daß
sich jeder mal zu jedem gesellt und nicht wie ein "Steiffteddy" den
ganzen Abend auf seinem "vorgeschrieben" Platz sitzen bleibt (naja,
hoffen kann man ja mal *lach*).
>>>Ich habe mal auf einer Hochzeit das K*tzen gekriegt, weil das Brautpaar
>>>die Sitzordnung so geschickt gewählt hat, daß ich neben Leuten sitzen
>>>sollte, die ich nicht kannte, während ich lieber drei Tische weiter bei
>>>Freunden gesessen hätte, die ich nicht so oft sehen kann.
>
>Das ist saublöd! Deshalb sollte man bei einer Tischordnung auch gut
>überlegen!
Das ist leider nicht so leicht (wie man es auch macht und gut überlegt
- recht machen kann man es wohl den wenigsten :-(
Ich habe schon überlegt, ob man nicht zur Eröffnung des Buffets eine
nette Rede hält und die Gäste sozusagen darum bittet ganz locker und
aufgeschlossen zu sein und "Wir das Brautpaar" es ganz toll fänden,
wenn sich auch Gäste, die sich überhaupt nicht kennen, miteinander
unterhalten würden (oh je - ich und meine Ideen).
>>>Den Abend hbe
>>>ich mit einer handvoll anderer Frustrierter an der Küchentheke verbracht.
>
>Aber die Tischordnung wird doch ohenehin nach dem Essen für Null und Nichtig
>erklärt, oder???
Ich denke, daß kommt ganz auf die Gäste und ihre Mentalität an. Ich
war letztes Jahr z.B. auf einer Hochzeit, da hätte ich am liebsten
jedem der Mitfeiernden die Tischkärtchen/Namensschildchen weggerissen.
Die Leute saßen wirklich den ganzen Nachmittag und Abend nur auf den
Plätzen, an denen ihre Tischkärtchen standen. Hmmm, ich dachte: naja,
laß sie mal - womöglich fänden sie dann nicht mehr an ihre Plätze
zurück (aufgestanden ist nämlich nur dann jemand, wenn er mal zur
Toilette mußte), wenn man ihnen den "Hinweis ihrer Zugehörigkeit" -
nämlich die Tischkärtchen wegnimmt *lol*.
>
>Bei uns gibt es meist nur für die Offiziellen* eine gewisse Tischordnung.
>Brautppar in der Mitte, neben der Braut der Brautführer ihrerseits, dann
>seine Partnerin, dann der Brautvater, dann Brautmutter, dann Geschwister,
>Großeltern...
>Auf seiner Seite das ganze andesherum. Sind keine Brautführer da, gleich die
>Eltern.
Hmmm, klingt eigentlich einleuchtend, aber:
- zum einen kann man das doch nur machen, wenn man die Gäste alle an
einer Tafel unterbringt (bei vier 10er-Tischen leider nicht möglich)
- zum anderen fühlen sich die Trauzeugen, die, wenn sie nicht gerade
zur Familie/Verwandtschaft gehören (sondern aus dem Freundes- und
Bekanntenkreis sind) bestimmt ziemlich unwohl, wenn sie zwischen der
Family des Brautpaares sitzen.
Oh je, ich denke gerade drüber nach, ob wir aus zukünftigen
Hochzeitsfeiern nicht vielleicht besser Grillfeten machen sollten (das
scheint mir unkomplizierter zu sein :-)
Gruß
Tina
>Juliane Neumann schrieb in Nachricht
><371E1581...@rhrk.uni-kl.de>...
>>
>>Also ich weiß nur, daß man Paare nicht unbedingt nebeneinander
>>sondern eher gegenüber einander setzen soll ...
Also wir haben es im Oktober vorigen Jahres so gemacht:
Eingeladen waren ca 110 Personen. Gekommen sind dann 100.
Die Tische waren wie ein stilisiertes W gestellt. |_|_|
An der Kopfseite in der Mitte saßen wir, rechts und links daneben die
Trauzeugen, daneben die Eltern. Daneben die Geschwister.
Alle anderen haben sich ihre Plätze selbst gesucht. Es ergab sich so, das
die Verwandeten am ersten W-Strich saßen, die engen Freunde am dritten und
alle anderen Leute, wie Arbeitskollegen, weitere Freunde und entferntere
Verwandte in der Mitte.
... dat weed en herrlich langen Naach ...
Mike
--
Mike Heuser, Kölle am Rhing
M.O....@netcologne.de
Ich finde, es gehört ein wenig Grips beim Quoten, und ja: Ich benutze OE
( Paolo Amigo in netcologne.internet.support)
Hi!
>>Wird ja kräftig geheiratet hier! ;-)
>jo, irgendwann trifft's wohl jede(n) :-)
Ja? Schauen wir mal ,-)
>Ja, das stimmt leider, daß sich so sehr leicht irgendwelche Grüppchen
>bilden können und höchstwahrscheinlich auch werden.
Garantiert!
>Stimmt, irgendeine Sitzordnung braucht man trotzdem *seufz*. Ich dachte
nur, daß ein
>Buffet deshalb besser sei, weil ich es von anderen "Buffet-Festivitäten"
kenne, daß >dabei nicht jeder unbedingt zum Essen sitzen möchte, sondern mit
dem vollgefüllten >Teller u.U. lieber stehen oder sogar herumlaufen -
möchte.
Quatsch - beim Essen wird gegessen und nicht herumgelaufen ;-)
Außerdem, habt Ihr ältere Leute dabei? Wenns viele sind, mögen die ein essen
am Tisch serviert lieber. Aber egal - Ihr habt Euch ja schon für ein Buffett
entschieden!
>Wir sind genau 40 Personen und wollten 4 Tische à 10 Personen machen
>(die Hälfte derer sind ziemlich genau Freunde und Bekannte von uns -
>die andere Hälfte unsere Familien).
Hmmh, getrennte Tische verkomplizieren das Ganze natürlich...
>Wir hoffen aber, daß jeder unserer Gäste so aufgeschlossen ist, daß
>sich jeder mal zu jedem gesellt und nicht wie ein "Steiffteddy" den
>ganzen Abend auf seinem "vorgeschrieben" Platz sitzen bleibt (naja,
>hoffen kann man ja mal *lach*).
Hmmh, es wird, bis auf Ausnahmen, auch beim Hoffen bleiben! Normalerweise
gibt es zwei Sorten Feiermensch . Der eine hockt solanger er da ist auf
seinem Platz und der andere tanzt, trinkt, erzählt mit anderen, auch wenn er
sie nicht unbedingt kennt...
>Das ist leider nicht so leicht (wie man es auch macht und gut überlegt
>- recht machen kann man es wohl den wenigsten :-(
Das schcffst du nie! Aber vielleicht wenigstens denen, die dir wichtig sind!
;-)
>Ich habe schon überlegt, ob man nicht zur Eröffnung des Buffets eine
>nette Rede hält und die Gäste sozusagen darum bittet ganz locker und
>aufgeschlossen zu sein und "Wir das Brautpaar" es ganz toll fänden,
>wenn sich auch Gäste, die sich überhaupt nicht kennen, miteinander
>unterhalten würden (oh je - ich und meine Ideen).
Klar, sagen kannst du das auf alle Fälle - es wird den Abend nur in keinster
Weise beeinflussen! ;-) Schätze ich jedenfalls so - denn wer wird denn dann
den Tisch wechseln und zum nächsten gehen?
Das einzige, was hilft, eine Feier in Schwung zu bekommen ist, nach dem
Essen einen Tisch komplett verschwinden zu lassen! ;-)
Dann müssen nämlich immer einige Leute stehen, z.B. an der Theke oder müssen
tanzen, was dann Stimmung bringt.
Nur, sollte ich Tisch weggebracht werden - bei der Tischordnung daran
denken, daß dort nicht gerade Oma sitzt ;-)
>Ich denke, daß kommt ganz auf die Gäste und ihre Mentalität an. Ich
>war letztes Jahr z.B. auf einer Hochzeit, da hätte ich am liebsten
>jedem der Mitfeiernden die Tischkärtchen/Namensschildchen weggerissen.
(...)
Oh - sei ruhig! Das hatten wir gerade bei der Hochzeit meiner Freundin!
Freunde des Bräutigams haben sich den ganzen Abend nur zum Eröffnungstanz
von ihrem Tisch wegbewegt! Und das mit 25 - 30 Jahren! Aaargh! Andere sind
schon um halb eins schier eingeschlafen - wenn ich denen nicht kräftig was
anderes erzählt hätte! Die waren nämlich mit uns Brautführer... so geht das
ja nun nicht!
>- zum einen kann man das doch nur machen, wenn man die Gäste alle an
>einer Tafel unterbringt (bei vier 10er-Tischen leider nicht möglich)
Warum?
Eine traditionelle Familie (jetzt ohne viele Scheidungen und so) bringt es
auf:
4 Eltern, Brautpaar, 4 Brautführer, paßt doch!
>- zum anderen fühlen sich die Trauzeugen, die, wenn sie nicht gerade
>zur Familie/Verwandtschaft gehören (sondern aus dem Freundes- und
>Bekanntenkreis sind) bestimmt ziemlich unwohl, wenn sie zwischen der
>Family des Brautpaares sitzen.
Quatsch! Ich habe auch nebem dem Vater meiner Freundin gesessen!
Außerdem gehört daß ja schon etwas dazu, wenn man eine so offizielle Aufgabe
übernimmt - finde ich jedenfalls. Bestimmt kennen eure
Trauzeugen/Brautführer doch auch Eure Eltern, oder nicht???
Ich habe auch später den Schwiegerpa meiner Freundin zum Tanzen
aufgefordert - war lustig ,-)))
>Oh je, ich denke gerade drüber nach, ob wir aus zukünftigen
>Hochzeitsfeiern nicht vielleicht besser Grillfeten machen sollten (das
>scheint mir unkomplizierter zu sein :-)
Ja, aaaabbber...... ;-)
Wann heiratet Ihr denn?
Bye, Vanessa
Hi Tina,
>Ich habe schon überlegt, ob man nicht zur Eröffnung des Buffets eine
>nette Rede hält und die Gäste sozusagen darum bittet ganz locker und
>aufgeschlossen zu sein und "Wir das Brautpaar" es ganz toll fänden,
>wenn sich auch Gäste, die sich überhaupt nicht kennen, miteinander
>unterhalten würden (oh je - ich und meine Ideen).
Die Rede hälst dann aber *Du* :-))
>Oh je, ich denke gerade drüber nach, ob wir aus zukünftigen
>Hochzeitsfeiern nicht vielleicht besser Grillfeten machen sollten (das
>scheint mir unkomplizierter zu sein :-)
Keine schlechte Idee. Wie schnell kannst Du neue Einladungen erstellen?
;-))
Bis denne dann .... Eisi
In meinen verhaeltnismaeszig buergerlichen Familie gibt es Paare, die
seit Jahrzehnten unverheiratet zusammenleben und in jeder Hinsicht wie
ein Ehepaar auftreten (bevor ich mal eine Ausfrageaktion gestartet habe,
wiuszte ich nicht mal, wer von den beiden jeweils der Verwandte ist),
und weggezogene Kinder, die auswaerte geheiratet haben und deren Gemahl
unbekannt ist...
Michael Kauffmann
>Michael Pronay wrote:
>
>> Grundregel: Verheiratete Paare kann man trennen, unverheiratete
>> nicht. (Im letzteren Fall kenn der eine nämlich in aller Regel
>> überhaupt niemand anders als den Partner, und der soll zur
>> Sicherheit daneben sitzen.)
>
>In meinen verhaeltnismaeszig buergerlichen Familie gibt es Paare, die
>seit Jahrzehnten unverheiratet zusammenleben und in jeder Hinsicht
wie
>ein Ehepaar auftreten (bevor ich mal eine Ausfrageaktion gestartet
habe,
>wiuszte ich nicht mal, wer von den beiden jeweils der Verwandte ist),
Dann kann man sie ja wie ein verheiratetes Paar behandeln.
>und weggezogene Kinder, die auswaerte geheiratet haben und deren
Gemahl
>unbekannt ist...
Das ist insoferne wurscht, als Verheiratete in der Regel soweit
gefestigt
sind, daß ihnen die temporäre Trenunng nix ausmacht. Bei
Frischverliebten
schaut das anders aus ...
Im übrigen: Di zitiert nur Ausnahmen, die die Regel bestätigen ...
;-)
M.
>Wann heiratet Ihr denn?
Hallo Vanessa,
Am 18. Juni (Glückwünsche und dickes Daumendrücken werden gerne
entgegengenommen :-)
Wird schon schiefgehen *lach*
Gruß
Tina
>Am Sat, 24 Apr 1999 20:59:44 GMT, schrieb Tina...@t-online.de (Tina
>Biehl):
>
>>Ich habe schon überlegt, ob man nicht zur Eröffnung des Buffets eine
>>nette Rede hält und die Gäste sozusagen darum bittet ganz locker und
>>aufgeschlossen zu sein und "Wir das Brautpaar" es ganz toll fänden,
>>wenn sich auch Gäste, die sich überhaupt nicht kennen, miteinander
>>unterhalten würden (oh je - ich und meine Ideen).
>
>Die Rede hälst dann aber *Du* :-))
Hey Sven,
wozu bekommt Frau eine Schwiegermama mit dazu? Ist das nicht deren
Aufgabe? :-)
#Tina#
>Hey Sven,
>
>wozu bekommt Frau eine Schwiegermama mit dazu? Ist das nicht deren
>Aufgabe? :-)
Du kennst doch Deine Schwiegermama. Wenn sie erst einmal anfängt ....
Bis denne dann ... Sven
PS: ###
Wird schon! ;-)
Die Hochzeit meiner Freundin war ganz toll! Und soooo rührend... *schluchz*
Ich habe jedenfalls gerade die Hochzeitsphotos bekommen - hach, wunderschön!
:-)
Und jetzt ich megagespannt auf die Privatphotos vom Spezialphotographen...
ob sie mir die auch zeigen????
Und habt Ihr euch jetzt für eine Tischordnung entschieden?
Bye, Vanessa
da habe ich ja richtig was losgetreten. ;-)
An alle hier anwesenden Hochzeiter: Herzlichste Glückwünsche!
Back to the roots:
Ich kann mich einfach nicht erinnern.
Sitzt die Frau nun prinzipiell links oder rechts neben dem Mann?
TIA
Thomas A. Gietl
Links der Herr, rechts die Dame (in Blickrichtung der beiden).
M.
>Links der Herr, rechts die Dame (in Blickrichtung der beiden).
>
Empfiehlt sich aber nicht, wenn der Mann Rechtshänder und die Frau
Linkshänderin ist, das kann zu Störungen des Essensablauf führen....
In einer laengeren Reihe kommt es bei Verschiedenhaendigen immer zu
solchen Konstellationen kommen. Ist es da nicht am besten, wenn sich
wenigstens keine Fremden ueberschneiden?
Michael Kauffmann
Moin Thomas!
Erstmal alles Erdenkliches von meiner Seite! Noch ist jedoch nicht
alles überstanden ;))
Aus meinem Buch "Hauswirtschaft in Theorie und Praxis" von Felix
Büchner werde ich ein paar Dinge zitieren, was ich so sehe. Also
ungeordnet, aber egal :) Felix ist in manchen Punkten recht
konservativ, jedoch ist es ein leichtes zu improvisieren. Das ist
sowieso das A&O der Hauswirtschaft :) :
"
- weißes Tischtuch, weißes Geschirr (weil extrem freudiger Anlaß)
- Blumenschmuck: flache Schalen mit roten oder weißen Rosen und Ranken
vom Asparagus(wasn das???), weiße Tüllschleier
- weiße Kerzen in Silber-, Glas- oder Porzellanleuchtern dürfen nicht
fehlen
- Der Platz des Brautpaares kann mit Myrtenzweigen geschmückt werden
"
Hups, das wars schon. Ok, leider nix zu Deinem speziellen Problem "wer
mit wem" oder wie die Leute sitzen sollen.
Es wird auch beschrieben, wie ein Teller aufzustellen ist oder Gläser,
wo der Tisch stehen sollte (Licht, Erreichbarkeit, wie Essen
angerichtet und serviert werden etc. Mußt halt sagen, ob Dich das auch
interessiert.
HTHab
und wech
Kapitän Klaus
--
--> getit.at/klaus
Wer sein Maul hält, schluckt auch keine Fliegen.
- Spanisches Sprichwort
Moin Hans!
> >Ranken vom Asparagus (wasn das???)
>
> Aspargus ist Spargel. Wenn der wachsen darf (wir kennen ja nur die
> Wurzeln), bildet er farnartige hohe Triebe.
Aaaaaah! Wieder was dazugelernt.
Heiszt das, er darf das sonst nicht? Ich habe mal ein Feld in diesem
Zustand gesehen und dachte, das Zeug wird erst spaeter abgeschnitten.
Woher soll er sonst die Energie zum Bilden der Wurzeln bekommen?
Michael Kauffmann
Oh, oh... da bist Du ja noch unwissender, als ich bis Sonntag war.
Was ich schon wusste:
Der weisse Spargel, den wir moegen, sind die Triebe, die abgeschnippelt
werden bevor sie durchbrechen.
Was neu fuer mich war:
Die Wurzel geht parallel zum Erdboden und bringt dann Triebe nach oben.
Der Spargel ist eine mehrjaehrige Pflanze. Erst ab dem 3. Jahr sind sie
so richtig toll.
Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt wird er gestochen und dann wird er
wachsen gelassen, damit die Pfalanze im naechsten Jahr genuegend Energie
hat.
Gruss
Thomas
Traditionell endet das Spargelstechen an Johanni, danach läßt man
ihn wachsen, denn irgendwann muß er ja mal Fotos synthetisieren :-)
Im übrigen kennen und essen wir vom Spargel nicht die Wurzeln, die
bei gekauften Spargelpflanzen wie eine Art Gummispinne aussehen,
sondern die jungen Sprosse, die ungestochen zu Spargelbäumchen
heranwachsen würden.
Gruß - Wolfgang
--
*** Don't Call Us, We'll Call You ***
*** Wed, 19 May 1999 22:00 +0200 ***