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Bratpfanne reinigen

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Mark Ise

unread,
Jul 5, 2012, 2:05:08 PM7/5/12
to
Hallo,

wir haben zwei mittelschwere Alupfannen mit einer relativ harten,
antrazitfarbenen Antihaftbeschichtung (vermutlich kein Teflon).
In den Pfannen hat sich über Jahre eine schwarze Schicht gebildet, die
ich bisher mit nichts beseitigt bekommen habe.
Das Einzige, was hilft, ist mit dem Fingernagel vom Rand weg etwas
abzuknibbeln, aber das ist nichts für die ganze Fläche.

Ich habe schon Tipps aus dem Inet ausprobiert, aber weder Backpulver,
noch Backofenspray konnten etwas ausrichten.

Hat vielleicht jemand einen heißen Tipp?

Am Liebsten würde ich die Pfanne mal mit zur Pyrolyse in unseren
Backofen schieben, aber ich kann den Kunststoffgriff wegen angegammelter
Schraube nicht mehr abnehmen und die Beschichtung hält das vermutlich
auch nicht aus.

--
Mark

Matti Koopnussen

unread,
Jul 5, 2012, 2:32:30 PM7/5/12
to
Am 05.07.2012 20:05, schrieb Mark Ise:
>
> wir haben zwei mittelschwere Alupfannen mit einer relativ harten,
> antrazitfarbenen Antihaftbeschichtung (vermutlich kein Teflon).
> In den Pfannen hat sich über Jahre eine schwarze Schicht gebildet, die
> ich bisher mit nichts beseitigt bekommen habe.
> Das Einzige, was hilft, ist mit dem Fingernagel vom Rand weg etwas
> abzuknibbeln, aber das ist nichts für die ganze Fläche.
>
Ich würde die Pfanne ordentlich heiß werden lassen, dann Salz einsträuen
und mit einem Holzspatel kräftig kratzen. Ein Holzlöffel ist noch
stabiler. Du wirst viel von dem Zeug so abbekommen. Alles wahrscheinlich
nicht.

Detlef Wirsing

unread,
Jul 5, 2012, 2:40:57 PM7/5/12
to
Mark Ise schrieb:

>wir haben zwei mittelschwere Alupfannen mit einer relativ harten,
>antrazitfarbenen Antihaftbeschichtung (vermutlich kein Teflon).
>In den Pfannen hat sich über Jahre eine schwarze Schicht gebildet, die
>ich bisher mit nichts beseitigt bekommen habe.
[...]

Wenn die Antihaftwirkung noch da ist, würde ich die Pfannen lassen,
wie sie sind. Ist sie weg oder hat stark nachgelassen, würde ich sie
entsorgen.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wirsing

Mark Ise

unread,
Jul 5, 2012, 2:53:38 PM7/5/12
to
Die Antihaftwirkung besteht im Moment darin, dass die vermutlich
teilweise poröse Schicht Fett aufnimmt und dadurch das Anhaften etwas
erschwert.
Blöd ist, dass man schlecht etwas Süßes oder Neutrales in der Pfanne
anbraten kann, wenn man vorher herzhaft gewürzte Sachen darin zubereitet
hat. Pfannkuchen mit Zwiebel, Thymian, Knoblauch oder auch
Fischgeschmack ist nicht so mein Ding.

Entsorgung wäre nach fast 10 Jahren auch nicht das Schlimmste, aber
irgendwie fänd ich es schade, da die Antihaftbeschichtung bis auf wenige
Kratzer noch fast vollständig vorhanden ist und die Pfanne auch sonst
gut in Schuss ist.

Die Frage wäre dann, wie ich bei einer neuen Pfanne verhindern könnte,
dass sich dort wieder eine Schicht bildet.
Diese Pfannen soll man ja nicht in die SpüMa stellen und auch sonst nur
vorsichtig reinigen. Dabei bleibt aber wohl immer etwas von dem hängen,
was unerwünscht ist.

--
Mark

Mark Ise

unread,
Jul 5, 2012, 2:55:28 PM7/5/12
to
Das Holz kann ich ja noch nachvollziehen, aber das Salz dürfte doch die
Beschichtung fertig machen.

--
Mark

Detlef Wirsing

unread,
Jul 5, 2012, 3:06:30 PM7/5/12
to
Mark Ise schrieb:

[...]
>Die Frage wäre dann, wie ich bei einer neuen Pfanne verhindern könnte,
>dass sich dort wieder eine Schicht bildet.

Letztlich gar nicht. Beschichtete Pfannen sind Verbrauchsartikel.
Irgendwann läßt die Funktion der Beschichtung nach, dann muß sie
ausgetauscht werden. Bei meinen Pfannen von Spring geht daß, ohne die
Pfanne wegwerfen zu müssen. Aber für den Preis einer neuen
Beschichtung (ca. 40-50 Euro) kannst Du auch gleich eine ganze Pfanne
kaufen, allerdings keine Spring Vulcano.

>Diese Pfannen soll man ja nicht in die SpüMa stellen und auch sonst nur
>vorsichtig reinigen. Dabei bleibt aber wohl immer etwas von dem hängen,
>was unerwünscht ist.

Nach _jeder_ Benutzung mit Spülmittel und einem weichen Schwamm
ausspülen, danach mit einem leicht öligen Küchenkrepp auswischen. Oder
auf die Pflegeanweisung pfeifen und die Spülmaschine nehmen. Dadurch
wird die Beschichtung schneller rauh, weshalb ich es nur im Notfall
(angebrannte Reste) machen würde. Hast Du anfangs irgendwo einen
kleinen blinden Fleck, der mit Spülmittel nicht weggeht, würde ich
Wiener Kalk / Putzstein verwenden.

Matti Koopnussen

unread,
Jul 5, 2012, 3:11:55 PM7/5/12
to
die eh fertig ist. Also kann man so den gröbsten Dreck entfernen.

Mark Ise

unread,
Jul 5, 2012, 3:32:17 PM7/5/12
to
Detlef Wirsing schrieb am 05.07.2012 21:06:
> Mark Ise schrieb:
>
> [...]
>>Die Frage wäre dann, wie ich bei einer neuen Pfanne verhindern könnte,
>>dass sich dort wieder eine Schicht bildet.
>
> Letztlich gar nicht. Beschichtete Pfannen sind Verbrauchsartikel.
> Irgendwann läßt die Funktion der Beschichtung nach, dann muß sie
> ausgetauscht werden. Bei meinen Pfannen von Spring geht daß, ohne die
> Pfanne wegwerfen zu müssen. Aber für den Preis einer neuen
> Beschichtung (ca. 40-50 Euro) kannst Du auch gleich eine ganze Pfanne
> kaufen, allerdings keine Spring Vulcano.

Mir würde es schon reichen, wenn die Beschichtung vorhanden bliebe und
der Dreck weg wäre. Auch wenn die Beschichtung nicht mehr wirklich ihre
Antihaftfunktion wie in der ersten Zeit hat, käme ich damit zurecht.
Als verbraucht würde ich meine Pfannen deswegen eigentlich nicht bezeichnen.

>>Diese Pfannen soll man ja nicht in die SpüMa stellen und auch sonst nur
>>vorsichtig reinigen. Dabei bleibt aber wohl immer etwas von dem hängen,
>>was unerwünscht ist.
>
> Nach _jeder_ Benutzung mit Spülmittel und einem weichen Schwamm
> ausspülen, danach mit einem leicht öligen Küchenkrepp auswischen. Oder
> auf die Pflegeanweisung pfeifen und die Spülmaschine nehmen. Dadurch

Die Spülmaschine haben wir auch schon ausprobiert, aber die schafft es
auch nicht die karamellisierten Beläge der letzten Benutzung zu
beseitigen. Das kann man gut erkennen, wenn wir Edelstahltöpfe aus der
Spüma holen. Den Boden muss man je nach Benutzung mit einem Topfschwamm
mechanisch reinigen.
Ein weiterer Nachteil der Spüma ist, dass danach in den Pfannen erst mal
alles richtig anpappt.

> wird die Beschichtung schneller rauh, weshalb ich es nur im Notfall
> (angebrannte Reste) machen würde. Hast Du anfangs irgendwo einen
> kleinen blinden Fleck, der mit Spülmittel nicht weggeht, würde ich
> Wiener Kalk / Putzstein verwenden.

Hast du das schon mal probiert.
Da hätte ich eher die Vermutung, dass die Beschichtung noch stärker leidet.


--
Mark

Detlef Wirsing

unread,
Jul 5, 2012, 3:46:09 PM7/5/12
to
Mark Ise schrieb:

[...]
>Ein weiterer Nachteil der Spüma ist, dass danach in den Pfannen erst mal
>alles richtig anpappt.

Deshalb der Hinweis mit dem Auswischen mit einem leicht öligen
Küchenkrepp. Nicht nur Teflon bekommt das gut.

>> wird die Beschichtung schneller rauh, weshalb ich es nur im Notfall
>> (angebrannte Reste) machen würde. Hast Du anfangs irgendwo einen
>> kleinen blinden Fleck, der mit Spülmittel nicht weggeht, würde ich
>> Wiener Kalk / Putzstein verwenden.
>
>Hast du das schon mal probiert.
>Da hätte ich eher die Vermutung, dass die Beschichtung noch stärker leidet.

Wiener Kalk wird unter anderem zum Putzen von Glaskeramik empfohlen.
Das ist feinst gemahlener Dolomit, Stein in Puderform sozusagen.
Ausprobiert habe ich es nicht, aber davon erwarte ich weniger Schäden,
als wenn man den Ranz auf der Beschichtung läßt und so eine blinde
Oberfläche heranzüchtet. Allzu oft sollte diese Behandlung ja auch
nicht nötig sein, es sei denn, Dir brennt grundsätzlich alles an.
Message has been deleted

Mark Ise

unread,
Jul 6, 2012, 2:49:11 AM7/6/12
to
Detlef Wirsing schrieb am 05.07.2012 21:46:
> Mark Ise schrieb:
>
> [...]
>>Ein weiterer Nachteil der Spüma ist, dass danach in den Pfannen erst mal
>>alles richtig anpappt.
>
> Deshalb der Hinweis mit dem Auswischen mit einem leicht öligen
> Küchenkrepp. Nicht nur Teflon bekommt das gut.

Das habe ich zwar auch probiert, aber es hat keinen merklichen
Unterschied ergeben.
Den Sinn dieser Maßnahme verstehe ich aber auch nicht wirklich, denn
wenn man Öl auf eine gute Antihaftbeschichtung gibt, dann perlt das
einfach ab. Antihaftbeschichtungen sind doch normalerweise nicht porös.


--
Mark

Schorsch Mildenberger

unread,
Jul 6, 2012, 3:02:16 AM7/6/12
to
Am 05.07.2012 20:05, schrieb Mark Ise:
> Hallo,
>
> wir haben zwei mittelschwere Alupfannen mit einer relativ harten,
> antrazitfarbenen Antihaftbeschichtung (vermutlich kein Teflon).
> In den Pfannen hat sich ᅵber Jahre eine schwarze Schicht gebildet, die
> ich bisher mit nichts beseitigt bekommen habe.
> Das Einzige, was hilft, ist mit dem Fingernagel vom Rand weg etwas
> abzuknibbeln, aber das ist nichts fᅵr die ganze Flᅵche.
>
> Ich habe schon Tipps aus dem Inet ausprobiert, aber weder Backpulver,
> noch Backofenspray konnten etwas ausrichten.
>
> Hat vielleicht jemand einen heiᅵen Tipp?

wir weichen Pfannen nach jeder Benutzung eine Weile ein. Das ergibt sich
ja meistens so, dass man sich eh zum Essen setzt und die Pfanne dann in
der Kᅵche rumsteht. Dabei etwas Spᅵlmittel zugeben kann - muss aber
nicht sein.

Nach so ca. einer Stunde kann man in der Regel die Pfannen recht leicht
reinigen. Wichtig ist, wie schon von etlichen anderen bemerkt, dabei
grᅵndlich zu sein.

In Deinem Fall wᅵrde ich versuchen, erst mal die Pfanne mit heiᅵer
Sodalᅵsung zu traktieren. Damit dann grᅵndlich einweichen, also richtig
lange.
Und anschlieᅵend mit einer nicht zu harten Spᅵlbᅵrste rangehen. Das kann
da eine Weile dauern, ist aber fᅵr die Pfanne schonend.

Notfalls das ganze Verfahren wiederholen, bis die Pfanne so aussieht,
wie du es wᅵnscht.

Besten Gruᅵ
Schorsch

Mark Ise

unread,
Jul 6, 2012, 3:17:52 AM7/6/12
to
Ludger Averborg schrieb am 05.07.2012 22:45:
> On Thu, 05 Jul 2012 20:05:08 +0200, Mark Ise <mark...@arcor.de>
> wrote:

>>Ich habe schon Tipps aus dem Inet ausprobiert, aber weder Backpulver,
>>noch Backofenspray konnten etwas ausrichten.

>>Hat vielleicht jemand einen heißen Tipp?

> Ja. Wegschmeißen und die neuen nach jeder Benutzung mit Spülbürste,
> Spüli und heißem Wasser richtig sauber putzen.

Tja, es scheint wirklich nichts gegen alte angebrannte Krusten zu geben.
Bevor ich die Pfanne entsorge, werde ich aber alleine schon aus
Interesse irgendeine Brutalomethode probieren. Vielleicht die von Matti.
Oder Stahlwolle, Schmirgelpapier, oder chemischen Kram.

Ich vermute, dass die meisten Reiniger alkalisch sind.
Vielleicht sollte ich es mal mit etwas saurem probieren. Irgendwas, was
in Richtung Felgenreiniger geht. Bref Power Spray enthält afair
Salzsäure. Es riecht zumindest so. Oder DanClorix mit Hypochlorid.

--
Mark

Matti Koopnussen

unread,
Jul 6, 2012, 6:11:12 AM7/6/12
to
Am 06.07.2012 09:17, schrieb Mark Ise:
> Tja, es scheint wirklich nichts gegen alte angebrannte Krusten zu geben.
> Bevor ich die Pfanne entsorge, werde ich aber alleine schon aus
> Interesse irgendeine Brutalomethode probieren. Vielleicht die von Matti.
> Oder Stahlwolle, Schmirgelpapier, oder chemischen Kram.
>
also, wenn du das mit dem Salz versuchst, dann wirst du sehen wieviel
Dreck darin hängen bleibt.

> Ich vermute, dass die meisten Reiniger alkalisch sind.
> Vielleicht sollte ich es mal mit etwas saurem probieren. Irgendwas, was
> in Richtung Felgenreiniger geht. Bref Power Spray enthält afair
> Salzsäure. Es riecht zumindest so. Oder DanClorix mit Hypochlorid.

Alkalische Reiniger sind prädestiniert für Fett. Bei der Kruste handelt
es sich mittlerweile um reinen Kohlenstoff :) Vermute ich mal.

Du kannst natürlich auch einen Schwingschleifer nehmen. Dann hast du
eine reine Alu-Oberfläche, die du nach dem Reinigen immer etwas einölen
solltest. Im Prinzip behandeltst du die Pfanne dann so, wie eine
Eisenpfanne. Wegwerfen kannst du sie dann immer noch, wenn alles
fehlschlägt.


Mark Ise

unread,
Jul 7, 2012, 5:14:05 AM7/7/12
to
Matti Koopnussen schrieb am 06.07.2012 12:11:
> Am 06.07.2012 09:17, schrieb Mark Ise:
>> Tja, es scheint wirklich nichts gegen alte angebrannte Krusten zu geben.
>> Bevor ich die Pfanne entsorge, werde ich aber alleine schon aus
>> Interesse irgendeine Brutalomethode probieren. Vielleicht die von Matti.
>> Oder Stahlwolle, Schmirgelpapier, oder chemischen Kram.
>>
> also, wenn du das mit dem Salz versuchst, dann wirst du sehen wieviel
> Dreck darin hängen bleibt.

Ich bin gespannt. Bisher hat sich absolut nichts getan und Backofenspray
ist ja auch nicht ohne und Backpulver wird auf einigen Seiten auch als
"Wundermittel" angepriesen.

>> Ich vermute, dass die meisten Reiniger alkalisch sind.
>> Vielleicht sollte ich es mal mit etwas saurem probieren. Irgendwas, was
>> in Richtung Felgenreiniger geht. Bref Power Spray enthält afair
>> Salzsäure. Es riecht zumindest so. Oder DanClorix mit Hypochlorid.
>
> Alkalische Reiniger sind prädestiniert für Fett. Bei der Kruste handelt
> es sich mittlerweile um reinen Kohlenstoff :) Vermute ich mal.

Jupp, da liegt wohl der Haken.

> Du kannst natürlich auch einen Schwingschleifer nehmen. Dann hast du
> eine reine Alu-Oberfläche, die du nach dem Reinigen immer etwas einölen
> solltest. Im Prinzip behandeltst du die Pfanne dann so, wie eine
> Eisenpfanne. Wegwerfen kannst du sie dann immer noch, wenn alles
> fehlschlägt.

Ich habe ja zwei gleiche Pfannen, die sich im Laufe der Zeit zugesetzt
haben. Eine davon habe ich mal mit Akopads, oder wie diese
Stahlwolledinger heißen, bearbeitet. Das habe ich so weit gemacht, bis
vom Schwarzen nur noch Schwaden übrig geblieben waren und die
antrazitfarbene Beschichtung zu einem Großteil wieder zu sehen war.
Seitdem reinige ich die Pfannen immer mit der Topfschwammseite.
Mein Plan: Entweder es wird Material abgetragen und damit müssten dann
die schwarzen Schwaden nach und nach verschwinden, oder aber das
Schwarze wird mehr und ich müsste nach einer härteren Reinigungsvariante
suchen.
Ich habe aber den Eindruck, dass sich da nichts tut. Der Zustand bleibt
nahezu unverändert.

Einen blanken Aluboden fänd ich jetzt nicht so schön. ZUmindest beim
Reinigen löst sich immer sichtlich Material ab, und das könnte dann in
gleichem oder sogar stärkerem Maße auch in die Speisen gelangen. Das
finde ich eher etwas unappetitlich.

--
Mark

Mark Ise

unread,
Jul 7, 2012, 5:25:37 AM7/7/12
to
Schorsch Mildenberger schrieb am 06.07.2012 09:02:
> Am 05.07.2012 20:05, schrieb Mark Ise:

> Nach so ca. einer Stunde kann man in der Regel die Pfannen recht leicht
> reinigen. Wichtig ist, wie schon von etlichen anderen bemerkt, dabei
> gründlich zu sein.

Wir haben bisher wohl zu viel Augenmerk auf die Pfannenschonung gelegt,
sodass sich nach und nach etwas in der Pfanne festgesetzt hat.

Bei einer anderen Pfanne von Aldi war ich anfangs auch sehr vorsichtig.
Diese Pfanne hat aber Vertiefungen im Boden, sodass sich dort besonders
viel Bratreste abgesetzt haben, sodass es mir sofort aufgefallen ist.
Diese Pfanne habe ich dann immer sehr gründlich mit einem Schwamm und
Spüli gereinigt.
Allerdings ist das auch schon etwas merkwürdig. Die Antihaftbeschichtung
ist ja eigentlich dazu da, dass die Speisen nicht haften bleiben und die
Reinigung leicht vonstatten geht. Letzteres funktioniert nicht. Da muss
man schon richtig kräftig Schrubben, damit die Vertiefungen sauber werden.

> In Deinem Fall würde ich versuchen, erst mal die Pfanne mit heißer
> Sodalösung zu traktieren. Damit dann gründlich einweichen, also richtig
> lange.

Mit Backpulver hatte ich es schon probiert, aber das hat absolut nichts
gebracht. Ist die Wirkung von Soda anders?

> Und anschließend mit einer nicht zu harten Spülbürste rangehen. Das kann
> da eine Weile dauern, ist aber für die Pfanne schonend.

Wenn der Belag wenigstens weicher werden würde, hätte ich einen
Ansatzpunkt, aber bisher war das nicht der Fall. Die Bürste würde hier
wie über eine Küchenarbeitsplatte hoppeln.

--
Mark

Edith Altmann

unread,
Jul 7, 2012, 5:33:31 AM7/7/12
to



> Wenn der Belag wenigstens weicher werden würde,
> hätte ich einen Ansatzpunkt, aber bisher war das nicht
> der Fall. Die Bürste würde hier wie über eine Küchen-
> arbeitsplatte hoppeln.


Was für ein Vergleich....
Auf einer regelmäßig gereinigten Küchenarbeitsplatte "hoppelt" nix

meint
- freundlich grüßend -
Edith


Mark Ise

unread,
Jul 7, 2012, 7:17:00 AM7/7/12
to
Edith Altmann schrieb am 07.07.2012 11:33:
>> Wenn der Belag wenigstens weicher werden würde,
>> hätte ich einen Ansatzpunkt, aber bisher war das nicht
>> der Fall. Die Bürste würde hier wie über eine Küchen-
>> arbeitsplatte hoppeln.
>
>
> Was für ein Vergleich....
> Auf einer regelmäßig gereinigten Küchenarbeitsplatte "hoppelt" nix

Die APLs , die ich kenne, haben fast alle eine gewisse
Oberflächenstruktur und sind nicht spiegelglatt.


--
Mark

Harry Hirsch

unread,
Jul 7, 2012, 7:22:28 AM7/7/12
to
Am 07.07.2012 13:17, schrieb Mark Ise:

>> Was für ein Vergleich....
>> Auf einer regelmäßig gereinigten Küchenarbeitsplatte "hoppelt" nix
>
> Die APLs , die ich kenne, haben fast alle eine gewisse
> Oberflächenstruktur und sind nicht spiegelglatt.

ArbeitsplattenS ?

Es gibt sehr wohl glatte Platten ohne Struktur und das nicht nur mit
Kunststoffoberflächen sondern auch aus Holz, Stein oder Metall.
Die stärker geprägten sind besser geschützt gegen Kratzer, die glatten
sind leichter zu reinigen

Dieter Michel

unread,
Jul 7, 2012, 11:37:50 AM7/7/12
to
Hallo Mark,

>>> Bevor ich die Pfanne entsorge, werde ich aber alleine schon aus
>>> Interesse irgendeine Brutalomethode probieren. Vielleicht die von Matti.
>>> Oder Stahlwolle, Schmirgelpapier, oder chemischen Kram.

ich habe schonmal relativ hartnäckige Verschmutzungen
mit Dr. Becher Fettlöser Super Konzentrat 1:100 wegbekommen.

Ich würde erstmal etwas Wasser mit Fettlöser in der Pfanne aufkochen,
wegschütten, dann die Pfanne großzügig einsprühen und eine ganze
Weile wirken lassen. Dann nochmal Wasser rein, aufkochen und die
Brühe einwirken lassen. Ggf. wiederholen.

Wenns wirklich zu verkrustet ist, Pfanne wegschmeißen.

Von K2R gabs früher auch mal einen alkalifreien Backofenreiniger,
der gut funktioniert hat. Mußte man ggf. über Nacht einwirken lassen.
Ich weiß nicht, ob die aktuellen Produkte vergleichbar sind.

Viele Grüße

Dieter Michel

Detlef Wirsing

unread,
Jul 7, 2012, 12:08:17 PM7/7/12
to
Dieter Michel schrieb:

[...]
>Von K2R gabs früher auch mal einen alkalifreien Backofenreiniger,
>der gut funktioniert hat. Mußte man ggf. über Nacht einwirken lassen.
>Ich weiß nicht, ob die aktuellen Produkte vergleichbar sind.

Ich habe verschiedene Backofenreiniger ausprobiert, die inzwischen
alle wohl gesünder, aber dafür längst nicht mehr so wirkungsvoll sind.
Am besten war und ist Sidol Backofenspray.

Mark Ise

unread,
Jul 8, 2012, 6:11:24 AM7/8/12
to
Dieter Michel schrieb am 07.07.2012 17:37:

>>>> Bevor ich die Pfanne entsorge, werde ich aber alleine schon aus
>>>> Interesse irgendeine Brutalomethode probieren. Vielleicht die von
>>>> Matti.
>>>> Oder Stahlwolle, Schmirgelpapier, oder chemischen Kram.
>
> ich habe schonmal relativ hartnäckige Verschmutzungen
> mit Dr. Becher Fettlöser Super Konzentrat 1:100 wegbekommen.
>
> Ich würde erstmal etwas Wasser mit Fettlöser in der Pfanne aufkochen,
> wegschütten, dann die Pfanne großzügig einsprühen und eine ganze
> Weile wirken lassen. Dann nochmal Wasser rein, aufkochen und die
> Brühe einwirken lassen. Ggf. wiederholen.

Ich habe gestern beim Wocheneinkauf Bref Spray - Fettreiniger
mitgebracht, weil ich das auch an anderer Stelle gebrauchen kann.
Nach 2h Einwirkzeit war der Reiniger zum größten Teil verdunstet, die
Kruste aber unverändert.
Jetzt nach fast 24h bleibt an der Fingerkuppe etwas schwarzbraunes Zeug
hängen.
Es tut sich also zumindest etwas. Ich hoffe, dass es nun nur eine Frage
der Einwirkzeit ist, bis sich die Kruste über die gesamte Belagsstärke
eingeweicht hat und ich sie dann mit akzeptablen mechanischen Mitteln
beseitigen kann.

> Wenns wirklich zu verkrustet ist, Pfanne wegschmeißen.

Eigentlich ist es zu verkrustet :-), aber irgendwie hänge ich an dem Teil.

--
Mark

Mark Ise

unread,
Jul 8, 2012, 6:22:09 AM7/8/12
to
Danach werde ich mal Ausschau halten.
Für den Backofen selbst brauche ich so etwas zum Glück nicht mehr, da
ich mir dort einen mit Pyrolyse gegönnt habe. Wer das einmal gesehen
hat, wird nichts Anderes mehr kaufen. Der sieht danach fast überall wie
neu aus. Lediglich in den Ecken der Klappe wird es wohl nicht ganz so
heiß. Dort bleibt die Emaille leicht gebräunt.
Jetzt muss ich nicht mehr nach jeder etwas schmutzintensiveren Benutzung
hinterherwienern, damit nichts hartnäckig einbrennen kann.
Wenn ich gerade mal Zeit und Lust habe, oder wenn ohnehin gerade die
letzte Pizza aus dem Teil Ofen gekullert ist, dann stelle ich die
Pyrolyse eben an und nach 3h war es das.
In den Sommermonaten verkneif ich mir das natürlich nach Möglichkeit,
und in der Heizperiode ist es ab und zu mal ganz nett, wenn die Bude
wärmer ist, als sie es unbedingt sein müsste.

Backofenspray brauche ich nun nur noch für die Backbleche und den Rost.

Der absolute Knaller von Backofenspray war bisher das Zeug von Aldi in
einer Pumpsprühflasche. Das hat etwa die Konsistenz von Sonnenspray und
wirkt auch genau so. Nämlich gar nicht.

--
Mark

Mark Ise

unread,
Jul 8, 2012, 6:30:37 AM7/8/12
to
Harry Hirsch schrieb am 07.07.2012 13:22:
> Am 07.07.2012 13:17, schrieb Mark Ise:
>
>>> Was für ein Vergleich....
>>> Auf einer regelmäßig gereinigten Küchenarbeitsplatte "hoppelt" nix
>>
>> Die APLs , die ich kenne, haben fast alle eine gewisse
>> Oberflächenstruktur und sind nicht spiegelglatt.
>
> ArbeitsplattenS ?

Nein "ArbeitsPLattens".

> Es gibt sehr wohl glatte Platten ohne Struktur und das nicht nur mit
> Kunststoffoberflächen sondern auch aus Holz, Stein oder Metall.
> Die stärker geprägten sind besser geschützt gegen Kratzer, die glatten
> sind leichter zu reinigen

Man kann sich auch eine Küche komplett aus rostfreiem Stahl hinstellen,
damit man es gründlicher putzen kann.

Mir ist bekannt, dass es auch glatte APLs gibt, aber es scheint nicht
jedem klar zu sein, dass es auch solche mit Struktur gibt.

Wir haben uns beide Male die Küche auch nach dem Aussehen ausgesucht und
die APL-Designs, die uns am besten gefallen haben, hatten zufällig beide
eine Struktur. Das war bisher nie ein Problem. Weder beim Reinigen, noch
bzgl. Kratzer.

--
Mark

Edith Altmann

unread,
Jul 8, 2012, 6:58:32 AM7/8/12
to

"Mark Ise" schrieb u.a.:

>> Am besten war und ist Sidol Backofenspray.
>
> Danach werde ich mal Ausschau halten.


Hallo Mark,

Vorsicht mit Backofensprays!
Ich habe zwei Backofensprays unterschiedlicher
Hersteller im Haushalt.
Auf beiden steht ausdrücklich, dieses n i c h t
auf Aluminium zu verwenden.

Gruß,
Edith


Message has been deleted

Mark Ise

unread,
Jul 8, 2012, 12:26:46 PM7/8/12
to
Edith Altmann schrieb am 08.07.2012 12:58:
> "Mark Ise" schrieb u.a.:
>
>>> Am besten war und ist Sidol Backofenspray.
>>
>> Danach werde ich mal Ausschau halten.

> Vorsicht mit Backofensprays!
> Ich habe zwei Backofensprays unterschiedlicher
> Hersteller im Haushalt.
> Auf beiden steht ausdrücklich, dieses n i c h t
> auf Aluminium zu verwenden.

Danke für den Hinweis, aber das war mir schon bekannt.
Auf unserem Backofenspray steht dieser Hinweis auch drauf.

In der Pfanne kommt das Mittel aber kaum mit Alu in Kontakt und unser
komplett unbeschichtetes Backblech aus Alu hat das Spray schon mehrmals
und auch über Stunden weggesteckt. Das Alu sieht danach nur etwas heller
aus, aber es sprudelt nicht gleich weg, wie wenn man Schwefelsäure
drüberkippen würde.


--
Mark

Mark Ise

unread,
Jul 8, 2012, 12:31:55 PM7/8/12
to
Martin Τrautmann schrieb am 08.07.2012 14:45:
> On Sun, 08 Jul 2012 12:11:24 +0200, Mark Ise wrote:
>> Eigentlich ist es zu verkrustet :-), aber irgendwie hänge ich an dem Teil.
>
> Da es in dem Thread wohl noch keiner eingebracht hat: Für eine
> emotionale Bindung solltest du dir besser eine geschmiedete Eisenpfanne
> zulegen. Die einfachen Modelle von Turk gibt's sogar jährlich bei Aldi.
>
> Krusten sind dort kein Merkmal, sondern ein Feature - denn daraus bildet
> sich deren spezifische Antihaftbeschichtung.
>
> Wenn die dich stört, dann kannst du noch immer mit der Flex durchgehen,
> auch wenn du sie dann wieder neu einbraten musst.

Ich habe mal eine gusseinserne Pfanne geschenkt bekommen, aber die ist
nix für mich.
Die ist zu schwer und damit verkratzt man sich zu leicht das Ceranfeld.
Auf einem Gasherd mit offener Flamme könnte ich mir das schon eher
vorstellen.

Außerdem finde ich die Pfannen nicht so prickelnd, weil die diese Patina
brauchen, die ich gerne loswerden möchte, da sich darin auch Geschmacks-
und Geruchsstoffe festsetzen.

--
Mark
Message has been deleted

Detlef Wirsing

unread,
Jul 8, 2012, 1:05:06 PM7/8/12
to
Martin ?rautmann schrieb:

[...]
>Krusten sind dort kein Merkmal, sondern ein Feature - denn daraus bildet
>sich deren spezifische Antihaftbeschichtung.
[...]

Ein "Feature" ist ein Merkmal, nur auf Englisch.

Harry Hirsch

unread,
Jul 8, 2012, 1:22:24 PM7/8/12
to
Am 08.07.2012 18:26, schrieb Mark Ise:

> In der Pfanne kommt das Mittel aber kaum mit Alu in Kontakt und unser
> komplett unbeschichtetes Backblech aus Alu hat das Spray schon mehrmals
> und auch über Stunden weggesteckt. Das Alu sieht danach nur etwas heller
> aus, aber es sprudelt nicht gleich weg, wie wenn man Schwefelsäure
> drüberkippen würde.

vielleicht landet dann vermehrt ALU in den Lebensmitteln und löst
Alzheimer aus, dann ist es einem egal ;)

Harry Hirsch

unread,
Jul 8, 2012, 1:26:27 PM7/8/12
to
Am 08.07.2012 18:53, schrieb Martin Τrautmann:

> Andere Baustelle. Auch Gusspfannen sind gut. Ich hatte dir aber eine
> geschmiedete empfohlen.

Hurraaah
endlich wieder ein Pfannen-Thread.
Ab hier könnte man die Postings zu dem Thema, geschätzt 12,13442 % des
Deutschen Usenet per Copy&Paste einfügen damit nichts vergessen wird ;)
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Ralf Brinkmann

unread,
Jul 8, 2012, 3:49:01 PM7/8/12
to
Hallo Martin!

*Martin Τrautmann*:

> Trautmann's Law: jeder Thread in de.etc.haushalt endet bei Pfannen...

Und Messern?

Gruß, Ralf
--
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Mark Ise

unread,
Jul 8, 2012, 4:12:31 PM7/8/12
to
Martin Τrautmann schrieb am 08.07.2012 18:53:
> On Sun, 08 Jul 2012 18:31:55 +0200, Mark Ise wrote:

>> Außerdem finde ich die Pfannen nicht so prickelnd, weil die diese Patina
>> brauchen, die ich gerne loswerden möchte, da sich darin auch Geschmacks-
>> und Geruchsstoffe festsetzen.
>
> Deswegen hat man mehr als eine Pfanne. Die beschichtete für alles, was
> nicht anhaften soll, die geschmiedete für alles zum scharf anbraten. Bei
> uns hängen noch ein paar mehr herum, je nach Vorliebe wofür.

Wir haben auch mehrere Pfannen, aber ich pack mir da nicht noch
Gusspfannen zwischen.
Wir haben eine 20er, zwei 24er und eine 28er. Alles Alu mit
Antihaftbeschichtung. Dazu haben wir noch ein eckiges Teil, etwa 10 cm
hoch, in dem wir meist Hack anbraten, um dann später Bollosauce oder
ähnlichen Kram daraus zu machen.
Mit den passenden Deckeln ist eine große 80er Schublade damit fast
komplett voll.
Im Keller haben wir noch weitere Pfannen, die wir mal geschenkt bekommen
haben, aber mangels Platz und Bedarf nicht in der Küche aufbewahren.

Scharfes Anbraten kommt bei uns ziemlich selten vor.
Also eigentlich kann ich hier so ziemlich alles mit beschichteten
Pfannen erschlagen und mehr als die 5 genannten Teile möchte ich mir
hier hinstellen.

--
Mark

schneid...@web.de

unread,
Jul 8, 2012, 4:15:50 PM7/8/12
to
Mir hat man vor längerem in einenem damals noch existenten Fachgeschäft sehr gut erklärt, daß es sich hierbei um eine Verharzung von Speiseölen handelt. Manche dieser Öle polimerisieren angeblich bei hoher Temperatur (kurz vor dem Verkohlen) und sind in diesem Zustand sehr verbindungsfreudig - haften dann also auch an Flächen, die für Wasser und für Fett an sich abstoßende Eigenschaften haben, also auch an gewissen Pfannenbeschichtungen. Entfernen ohne Verletzung des urspünglichen Bechichtung lassen sie sich so gut wie nicht, es hilft nur: Pfanne entsorgen und bei der nächsten Pfanne auf Öl bei höheren Temperaturen verzichten. Butter, auch Butterreinfett vulgo Butaris u.ä, und Schmalz hätten diese Eigenschaft sehr viel weniger. Ob's stimmt, weiß ich nicht, aber die neue Pfane, so behandelt, ist eigentlich noch wie neu.
Noch ws zu den Reinigungsmitteln: Leichtmetall, also vulgo Alu ist hoch unbeständig gegen Alkalien wie Soda usw. Noch schlimmer sind die hochalkalischen Backofen- usw. Reiniger, Säuren (im haushaltstypischen Maße) tun ihm wenig. Umgekehrt ist es bei guter Emaill und auch in gewissem Maße bei Eisen. Das läßt sich von Alkalien viel gefallen, Säuren fressen es an. Warum? Frag den Chemiker, ich weiß nur "daß"... Aber der schlimmsste angebrannte Email- wie Chromstahl-Topf wurde bei kurzzeitiger wohlabgewogener Behandlung mit heißer Natronlauge (NaOH plus Wasser, saugefährlich) recht schnell und ohne verkratzte Email wieder wie neu- weil es so gefährlich ist, gebe ich das Rezept aber nicht weiter.
#Henry
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Mark Ise

unread,
Jul 9, 2012, 5:44:00 AM7/9/12
to
Martin Τrautmann schrieb am 08.07.2012 22:24:
> On Sun, 08 Jul 2012 22:12:31 +0200, Mark Ise wrote:
>> Martin Τrautmann schrieb am 08.07.2012 18:53:
>> > On Sun, 08 Jul 2012 18:31:55 +0200, Mark Ise wrote:

>> Wir haben auch mehrere Pfannen, aber ich pack mir da nicht noch
>> Gusspfannen zwischen.
>
> Warum bist du so auf Gusspfannen fixiert, wenn ich immer von
> geschmiedeten rede? Dir ist schon klar, dass das zwei Paar Stiefel sind?

Ich habe eine gusseiserne Pfanne im Keller, deswegen schwirrt mir dieses
Teil immer vor dem geistigen Auge herum, wenn von Eisenpfannen die Rede ist.
Sofern du geschmiedete Pfannen ohne Beschichtung meinst, vermute ich,
dass sich die Pfannen nicht großartig von der unterscheiden, die ich
hier habe. Das ist mir zu schwer und ich möchte lieber etwas ohne Belag
aus Speiseresten haben.

>> Scharfes Anbraten kommt bei uns ziemlich selten vor.
>
> Oft genug, dass du dir damit wohl deine Lieblingspfanne ruinieren
> kannst.

Das, was sich hier bei uns in den Pfannen breit gemacht hat, stammt
vermutlich nicht vom Anbraten, sondern von zu vorsichtiger Reinigung.
Das Einzige, was hier in den Pfannen mal etwas schärfer angebraten wird,
ist Schweinefilet. Und das ist dieses Jahr genau einmal passiert.
Dafür packe ich mir nicht noch weitere Pfannen in den ohnehin immer
knappen Stauraum.

> Alupfannen liebt man nicht. Die schmeisst man weg, wenn Beschichtung
> unbrauchbar geworden, und kauft sich eine neue.

Meine Liebe reicht auch für Pfannen, die mich nur eine Dekade begleiten :-)
Im Ernst, die beiden Teile haben eine Größe und ein Gewicht, welche
einen sehr guten Kompromiss bieten. Größere Pfannen sind zu sperrig und
in kleinere Pfannen passt nicht genug rein.
Als wir noch zu zweit waren, hat immer eine 24er Pfanne gereicht. Da wir
inzwischen zu viert sind, müssen oft beide 24er Pfannen rausgekramt werden.

> Schmiedeeiserne Pfannen, und auch Eisengusspfannen, sind Teile, die man
> pflegen und vererben sollte.

Das werde ich mit unserer Gusspfanne auch machen. Damit können sich
andere Generationen herumärgern :-)


BTW: Die Pfanne, die ich nun seit 2 Tagen mit Bref Spray behandele, hat
inzwischen etwas von der Verkrustung abgegeben. Darunter kommen nun aber
einige Fehlstellen, bzw. blankes Alu zum Vorschein. Ob das nun durch den
Reinigungsversuch zustande gekommen ist, oder schon vorher kaputt war,
weiß ich nicht.

Vielleicht hole ich mir doch einfach eine neue Pfanne, aber dann werde
ich mal eine mit temperaturbeständigerem Material probieren. Vielleicht
ist WMFs Ceradur robuster. Das Ding hier sieht nicht schlecht aus:
http://www.wmf.de/shop/de_de/pfanne-o-24-cm-ceradurr-gourmet.html

Das Ding ist allerdings 3x so teuer, wie das Teil, was wir derzeit
haben. Die Dinger sind von BEKA.
Das hier könnte das Nachfolgemodell von unseren Pfannen sein:
http://www.beka-cookware.com/cookware/product/415/dynamic-non-stick-fry-pan
Sowas bekommt man für 25 Euro.
Vielleicht kaufe ich mir lieber 3x so eine BEKA, die dann insgesamt 30
Jahre halten können, statt 1x eine wesentlich teurere WMF.

--
Mark

Detlef Wirsing

unread,
Jul 9, 2012, 6:50:04 AM7/9/12
to
Mark Ise schrieb:

[...]
>Vielleicht hole ich mir doch einfach eine neue Pfanne, aber dann werde
>ich mal eine mit temperaturbeständigerem Material probieren. Vielleicht
>ist WMFs Ceradur robuster. Das Ding hier sieht nicht schlecht aus:
>http://www.wmf.de/shop/de_de/pfanne-o-24-cm-ceradurr-gourmet.html

Mit WMF habe ich (vor vielen Jahren allerdings) schlechte Erfahrungen
in Bezug auf die Hitzebständigkeit gemacht. Schon nach 3 Wochen
bildeten sich Blasen in der Teflon-Beschichtung und sie fing an,
abzuplatzen - bei zwei gleichzeitig gekauften Pfannen. Ob die von Dir
genannten Pfannen weniger empfindlich sind, weiß ich nicht.

>Das Ding ist allerdings 3x so teuer, wie das Teil, was wir derzeit
>haben. Die Dinger sind von BEKA.
>Das hier könnte das Nachfolgemodell von unseren Pfannen sein:
>http://www.beka-cookware.com/cookware/product/415/dynamic-non-stick-fry-pan
>Sowas bekommt man für 25 Euro.
>Vielleicht kaufe ich mir lieber 3x so eine BEKA, die dann insgesamt 30
>Jahre halten können, statt 1x eine wesentlich teurere WMF.

Das schlage ich auch vor, obwohl ich mit meinen relativ teuren
beschichteten Pfannen von Spring Vulcano lange Zeit glücklich war. Die
sehen inzwischen beide aus wie Deine Beka. Da ich kein Geld überhabe,
sie neu beschichten zu lassen, benutze ich im Moment ausschließlich
meine Edelstahlpfannen. Ihr einziger Nachteil ist, daß man für Dinge
wie z.B. Pfannkuchen mehr Fett benutzen muß. Aber im großen und ganzen
kann man in jeder Pfanne alles machen, man muß sich nur etwas auf das
Material einstellen.

Mark Ise

unread,
Jul 9, 2012, 8:30:42 AM7/9/12
to
Detlef Wirsing schrieb am 09.07.2012 12:50:
> Mark Ise schrieb:
>
> [...]
>>Vielleicht hole ich mir doch einfach eine neue Pfanne, aber dann werde
>>ich mal eine mit temperaturbeständigerem Material probieren. Vielleicht
>>ist WMFs Ceradur robuster. Das Ding hier sieht nicht schlecht aus:
>>http://www.wmf.de/shop/de_de/pfanne-o-24-cm-ceradurr-gourmet.html
>
> Mit WMF habe ich (vor vielen Jahren allerdings) schlechte Erfahrungen
> in Bezug auf die Hitzebständigkeit gemacht. Schon nach 3 Wochen
> bildeten sich Blasen in der Teflon-Beschichtung und sie fing an,
> abzuplatzen - bei zwei gleichzeitig gekauften Pfannen. Ob die von Dir
> genannten Pfannen weniger empfindlich sind, weiß ich nicht.

An anderer Stelle habe ich auch von Problemen mit beschichteten Pfannen
von WMF gelesen. Allerdings ist WMF ja sehr bekannt, sodass die
Wahrscheinlich groß ist, dass man darüber auch negative Berichte findet.
Wir haben hier eine beschichtete 20er Pfanne von WMF. Welches Modell das
ist, weiß ich nicht, aber vermutlich wird das kein Topmodell sein, weil
wir die über irgendwelche Treuepunkte bekommen haben.
Diese Pfanne benutzen wir sehr selten, weil wir mit der Größe wenig
anfangen können. Die Beschichtung ist aber auch nach Jahren praktisch
neuwertig.

>>Das Ding ist allerdings 3x so teuer, wie das Teil, was wir derzeit
>>haben. Die Dinger sind von BEKA.
>>Das hier könnte das Nachfolgemodell von unseren Pfannen sein:
>>http://www.beka-cookware.com/cookware/product/415/dynamic-non-stick-fry-pan
>>Sowas bekommt man für 25 Euro.
>>Vielleicht kaufe ich mir lieber 3x so eine BEKA, die dann insgesamt 30
>>Jahre halten können, statt 1x eine wesentlich teurere WMF.
>
> Das schlage ich auch vor, obwohl ich mit meinen relativ teuren
> beschichteten Pfannen von Spring Vulcano lange Zeit glücklich war. Die
> sehen inzwischen beide aus wie Deine Beka. Da ich kein Geld überhabe,
> sie neu beschichten zu lassen, benutze ich im Moment ausschließlich
> meine Edelstahlpfannen. Ihr einziger Nachteil ist, daß man für Dinge
> wie z.B. Pfannkuchen mehr Fett benutzen muß. Aber im großen und ganzen
> kann man in jeder Pfanne alles machen, man muß sich nur etwas auf das
> Material einstellen.

Ich kann mich noch an eine Edelstahlpfanne im Haushalt meiner Mutter
erinnern. Darin habe ich keinen Pfannkuchen anständig hinbekommen. Der
ist mir trotz größerer Mengen Fett immer angebacken. Das lag vermutlich
aber auch daran, dass das Teil nur einen dünnen Edelstahlboden hatte.
Die Umstellung auf beschichtete Pfannen mit dickem Aluboden war schon
eine echte Bereicherung.

Ich werde nun mal sehen, was aus der Pfanne wird, die ich zur Zeit noch
mit Bref reinige. Wenn die danach Schrott ist, dann hole ich mir
vielleicht wieder eine BEKA und werde dann versuchen diese sauber zu
halten. Wenn das mit Spüli nicht funktioniert, werde ich es früher mit
Bref probieren. Das Zeug scheint den Belag ja wenigstens nach längerer
Zeit anlösen zu können. Wenn ich damit nicht warte, bis sich eine dicke
Kruste gebildet hat, dann kann ich die Wirksamkeit der Beschichtung
vielleicht länger erhalten.

--
Mark

Schorsch Mildenberger

unread,
Jul 9, 2012, 8:38:26 AM7/9/12
to
Am 08.07.2012 22:15, schrieb schneid...@web.de:
> Mir hat man vor längerem in einenem damals noch existenten Fachgeschäft sehr gut erklärt, daß es sich hierbei um eine Verharzung von Speiseölen handelt. Manche dieser Öle polimerisieren angeblich bei hoher Temperatur (kurz vor dem Verkohlen) und sind in diesem Zustand sehr verbindungsfreudig - haften dann also auch an Flächen, die für Wasser und für Fett an sich abstoßende Eigenschaften haben, also auch an gewissen Pfannenbeschichtungen. Entfernen ohne Verletzung des urspünglichen Bechichtung lassen sie sich so gut wie nicht, es hilft nur: Pfanne entsorgen und bei der nächsten Pfanne auf Öl bei höheren Temperaturen verzichten. Butter, auch Butterreinfett vulgo Butaris u.ä, und Schmalz hätten diese Eigenschaft sehr viel weniger. Ob's stimmt, weiß ich nicht, aber die neue Pfane, so behandelt, ist eigentlich noch wie neu.

das klingt mal gar nicht so dumm.

Gruß
Schorsch

Detlef Wirsing

unread,
Jul 9, 2012, 9:03:24 AM7/9/12
to
Mark Ise schrieb:

[...]
>Ich kann mich noch an eine Edelstahlpfanne im Haushalt meiner Mutter
>erinnern. Darin habe ich keinen Pfannkuchen anständig hinbekommen. Der
>ist mir trotz größerer Mengen Fett immer angebacken. Das lag vermutlich
>aber auch daran, dass das Teil nur einen dünnen Edelstahlboden hatte.

Meine haben auch nur einen dünnen Boden. Wenn bei Edelstahl etwas
ansetzt, liegt es fast immer an zu hoher Temperatur. Edelstahlpfannen
mit dünnen Böden werden schnell sehr heiß. Ich heize meine für
Pfannkuchen normalerweise bei Stufe 5 von 9 über 2-3 Minuten auf. Das
ist wesentlich besser, als 30 Sekunden Vollgas zu geben.

>Die Umstellung auf beschichtete Pfannen mit dickem Aluboden war schon
>eine echte Bereicherung.

Für mich anfangs auch. Aber wie gesagt erst, nachdem ich mit den
WMF-Pfannen auf die Nase gefallen war.

[...]
>Wenn ich damit nicht warte, bis sich eine dicke
>Kruste gebildet hat, dann kann ich die Wirksamkeit der Beschichtung
>vielleicht länger erhalten.

Das sehe ich auch so.

Mark Ise

unread,
Jul 9, 2012, 10:05:52 AM7/9/12
to
Detlef Wirsing schrieb am 09.07.2012 15:03:
> Mark Ise schrieb:

> Meine haben auch nur einen dünnen Boden. Wenn bei Edelstahl etwas
> ansetzt, liegt es fast immer an zu hoher Temperatur. Edelstahlpfannen
> mit dünnen Böden werden schnell sehr heiß. Ich heize meine für
> Pfannkuchen normalerweise bei Stufe 5 von 9 über 2-3 Minuten auf. Das
> ist wesentlich besser, als 30 Sekunden Vollgas zu geben.

Dann verwendest du eine andere Strategie :-)

Pfannkuchen backe ich in den Teflonpfannen anfangs bei voller Leistung,
also Stufe 9 von 9.
Ich gebe zuerst Margarine in die Pfanne und sobald diese nicht mehr
sprudelt, ist die Temperatur hoch genug. Dann geben den Teig langsam
hinzu, sodass dieser an der Unterseite sofort leicht sprudelt und eine
feste Oberfläche bekommt, die nicht mehr anbacken kann, das sie die
Fettschicht nicht mehr durchdringen kann und durch das Sprudeln ein
leichtes Luftpolster gebildet wird.
Sobald der Teig und der Belag komplett drin sind, schalte ich auf Stufe
2, warte kurz und wende das Teil.
Je nach Belag (Pflaumen, Blaubeeren) muss ich die Pfanne einen Moment
von der Flamme nehmen, weil es sonst zu heiß wird.

Bei Edelstahlpfannen und Töpfen ohne dicken Aluboden entstehen AFAIK
schnell Hotspots, an denen es anbrät. Gibt man zu wenig Strom, bleibt
es insgesamt zu kalt.
Z.B. Schokopudding hat bei mir fast immer Klumpen gebildet, als ich noch
ohne Aluboden gekocht habe. Selbst in den billigsten Edelstahlpötten mit
Aluboden funktioniert das nahezu immer ohne Knubbel.

Bei sowas wie Mehlschwitze oder anderen dickflüssigeren Sachen sind die
Sandwichböden auch von Vorteil. Mit den dünnen Edelstahlböden brennt
sehr leicht etwas an. In den neun Pötten nur sehr selten, und eigentlich
nur, wenn man was verpennt oder übertrieben hat.

> [...]
>>Wenn ich damit nicht warte, bis sich eine dicke
>>Kruste gebildet hat, dann kann ich die Wirksamkeit der Beschichtung
>>vielleicht länger erhalten.
>
> Das sehe ich auch so.

Ich werde in 2-3 Jahren berichten :-)

--
Mark
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Detlef Wirsing

unread,
Jul 9, 2012, 1:44:15 PM7/9/12
to
Ludger Averborg schrieb:

[...]
>Gegenüber von "vor vielen Jahren" hat sich in der
>Beschichtunstechnologie erheblich was geändert.
[...]

Das glaube ich gern. Aber Antihaftbeschichtungen war auch zur
damaligen Zeit keine Neuigkeit. Ich hatte bisher beschichtete Pfannen
vom Grabbeltisch, von Berndes und Spring. So schnell kaputt wie die
beiden von WMF war keine davon. Die von Spring habe ich als Ersatz
gekauft. Sie waren ca. 50% teurer als die von WMF, die schon nicht
billig waren. Aber wenigstens haben sie sehr lang gehalten und tun das
bestimmt auch weiter, wenn ich mich endlich mal aufraffe, die
Beschichtung erneuern zu lassen.

Will sich jemand outen und mir seine Erfahrungen mit den
Keramikpfannen mitteilen, die ich in letzter Zeit gelegentlich in der
Fernsehwerbung sehe?

Mark Ise

unread,
Jul 9, 2012, 2:30:13 PM7/9/12
to
Ludger Averborg schrieb am 09.07.2012 18:17:
> On Mon, 09 Jul 2012 12:50:04 +0200, Detlef Wirsing
> <detlef....@gmx.de> wrote:
>
>>Mit WMF habe ich (vor vielen Jahren allerdings) schlechte Erfahrungen
>>in Bezug auf die Hitzebständigkeit gemacht. Schon nach 3 Wochen
>>bildeten sich Blasen in der Teflon-Beschichtung und sie fing an,
>>abzuplatzen - bei zwei gleichzeitig gekauften Pfannen. Ob die von Dir
>>genannten Pfannen weniger empfindlich sind, weiß ich nicht.
>
> Gegenüber von "vor vielen Jahren" hat sich in der
> Beschichtunstechnologie erheblich was geändert.
> Man kann heute auf das Pfannenmaterial (Alu, Edelstahl) zunächst per
> Plasmajet eine Rutilschicht (TiO2) aufbringen, darauf ein oder zwei
> gut haftende Primerschichten und darauf den Telfon-Nutzbelag.

Bei unseren Pfannen von BEKA hält die Antihaftbeschichtung auch
wesentlich besser, als ich das von den dünnen Alu-Teflonpfannen von vor
mehr als 10 Jahren her kenne. Bei den alten Pfannen sind mitunter
richtig große Schollen des Belags abgefallen.
Die BEKAs, die wir hier haben, haben nur sehr kleine Fehlstellen, an
denen man das Aluminium sieht. Meist sind das nur Stecknadelkopf große
Stellen, bzw. entsprechend breite Kratzer.

--
Mark

Mark Ise

unread,
Jul 9, 2012, 2:40:50 PM7/9/12
to
Ludger Averborg schrieb am 09.07.2012 18:24:
> On Mon, 09 Jul 2012 16:05:52 +0200, Mark Ise <mark...@arcor.de>
> wrote:
>
>>Z.B. Schokopudding hat bei mir fast immer Klumpen gebildet, als ich noch
>>ohne Aluboden gekocht habe. Selbst in den billigsten Edelstahlpötten mit
>>Aluboden funktioniert das nahezu immer ohne Knubbel.
>
> Pudding mach ich nur noch in der Mikrowelle, direkt in der Schüssel
> die dann auf den Tisch kommt. Pulver und Zucker (plus 2 Essl.
> zusätzlichen Kakao) mit der gesamte Milch verrühren, dann in der
> Mikrowelle erhitzen. Paar mal umrühren. Folie drüber, in den
> Kühlschrank, fertig.

Ich mag das originale Rezept vom Doktor auch nicht so gerne und nehme
etwas weniger Zucker und einen halben gestrichenen Löffel Kakaopulver
dazu. Falls du reinen Kakao und kein Instant-Kakaopulver meinst, dann
finde ich 2 EL schon ziemlich extrem.

Wird das denn gleichmäßig genug heiß? Normalerweise erwärmen sich in der
MW nur die Ränder, weil man nicht während des Erhitzens rühren kann.


--
Mark
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Gabriele Conrad

unread,
Jul 9, 2012, 5:22:22 PM7/9/12
to
On 09.07.2012 19:44, Detlef Wirsing wrote:

> Will sich jemand outen und mir seine Erfahrungen mit den
> Keramikpfannen mitteilen, die ich in letzter Zeit gelegentlich in der
> Fernsehwerbung sehe?

Ich habe eine Silit Pfanne (genauer aus der Serie Durado) mit einer
mineralischen Anti-Haft-Beschichtung (die nennen die Cera-Protect, das
läuft also wohl auf Keramik hinaus). Die soll bis 400°C verwendbar sein,
wäre damit also wesentlich hitzebeständiger als die Teflon-Dinger. Ich
habe die noch kein ganzes Jahr, kann also nichts über wirkliche
Langzeitstabilität sagen, aber bisher bin ich sehr zufrieden. Die
Anti-Haft-Wirkung ist klasse und die Beschichtung erscheint mir härter
und weniger empfindlich als eine Teflon-Beschichtung. Die letzten
(Marken-)Teflon-Pfannen haben bei mir ca. 6-7 Jahre gehalten, danach war
von Anti-haft nicht mehr viel zu spüren und die Beschichtung ging dann
auch ab.


--
Allein die Dunkelheit ist real, das Licht scheint nur so.


Harry Hirsch

unread,
Jul 10, 2012, 12:08:41 PM7/10/12
to
Am 09.07.2012 14:30, schrieb Mark Ise:

> An anderer Stelle habe ich auch von Problemen mit beschichteten Pfannen
> von WMF gelesen. Allerdings ist WMF ja sehr bekannt, sodass die
> Wahrscheinlich groß ist, dass man darüber auch negative Berichte findet.

Hallo
über solche Sachen berichten, also schlechte Erfahrungen mit
angeblichen Qualitätsprodukten, ist allemal spannender als von den
30.000 Pfannen-Postings das eine oder andere Dutzend wiederzukäuen.

WMF? Ich hatte mal ein WMF-Besteckset geschenkt bekommen das wirklich
teuer war. (Captains Dinner) Es hatte lackierte Mahagonigriffe und die
Metallteile waren hart vergoldet. Zu dumm nur, dass man mit den Messern
der Edelmarke nur Pudding ohne Schäden am Messer schneiden konnte. Der
Versuch mit dem Nobelmesser eine "Unterschichten-Pizza" zu schneiden
endete damit, dass die Vergoldung von der Klinge abblätterte.

Harry Hirsch

unread,
Jul 10, 2012, 12:12:59 PM7/10/12
to
Am 09.07.2012 19:44, schrieb Detlef Wirsing:

> Will sich jemand outen und mir seine Erfahrungen mit den
> Keramikpfannen mitteilen, die ich in letzter Zeit gelegentlich in der
> Fernsehwerbung sehe?
>
> Mit freundlichen Grüßen
> Detlef Wirsing

Sowas schaut man sich nur an um sich über die Dreistigkeit zu wundern
mit der da die zuschauer verarscht werden. Die gleichen Sprüche und
"Tests" mit dem Gasbrenner gibt es schon seit den 60er Jahren, mit exakt
den gleichen, phantasierten Gradzahlen usw. Wer anfängt das Betrugs-TV
ernst zu nehmen, sollte anfangen, sich über sein Leben ernsthaft
Gedanken zu machen.

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Detlef Wirsing

unread,
Jul 16, 2012, 12:14:21 PM7/16/12
to
R�diger Silberer schrieb:

>Am 09.07.2012 schrieb Detlef Wirsing:
>
>
>> Will sich jemand outen und mir seine Erfahrungen mit den
>> Keramikpfannen mitteilen, die ich in letzter Zeit gelegentlich in der
>> Fernsehwerbung sehe?
>
>Ich bin ja nicht bescheuert und kaufe Pfannen aus der Fernsehwerbung.

Wo sie gekauft wurden, ist mir egal. Mich interessieren eigene
Erfahrungen mit keramikbeschichteten Pfannen.

>Aber wir haben seit 25 Jahren Keramikt�pfe in Einsatz, leider sind sie
>bei der gewachsenen Familie jetzt oft zu klein, aber f�r kleine
>Zusatzgerichte sind immer noch oft im Gebrauch.

Keramikt�pfe halten also lang. Das bringt mich nicht wirklich weiter.

Mit freundlichen Gr��en
Detlef Wirsing
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Detlef Wirsing

unread,
Jul 17, 2012, 8:32:45 AM7/17/12
to
R�diger Silberer schrieb zu Keramikt�pfen:

[...]
>Du k�nntest aus der langen Verwendungsdauer schlie�en, das wir durchaus
>zufrieden damit sind. Wenn das nicht zuviel verlangt ist.

Ich habe alte Keramikt�pfe hier, insofern kann ich das nachvollziehen.
Aber die Beschichtung scheint mir dicker zu sein. Au�erdem werden an
Bratpfannen andere Anforderungen gestellt. Ich brate in T�pfen nicht,
auch nicht "an-".
Message has been deleted

Mark Ise

unread,
Jul 21, 2012, 2:35:59 PM7/21/12
to
Ludger Averborg schrieb am 09.07.2012 18:24:
> On Mon, 09 Jul 2012 16:05:52 +0200, Mark Ise <mark...@arcor.de>
> wrote:
>
>>Z.B. Schokopudding hat bei mir fast immer Klumpen gebildet, als ich noch
>>ohne Aluboden gekocht habe. Selbst in den billigsten Edelstahlpötten mit
>>Aluboden funktioniert das nahezu immer ohne Knubbel.
>
> Pudding mach ich nur noch in der Mikrowelle, direkt in der Schüssel
> die dann auf den Tisch kommt. Pulver und Zucker (plus 2 Essl.
> zusätzlichen Kakao) mit der gesamte Milch verrühren, dann in der
> Mikrowelle erhitzen. Paar mal umrühren. Folie drüber, in den
> Kühlschrank, fertig.

Ich habe das gerade mal ausprobiert, aber mein Ding ist das nicht.
Im Topf kann man einfacher kontrollieren, wann es kocht.
Im Topf erscheint mir das praktischer zu sein.
Aber es ist trotzdem gut zu wissen, dass es geht. Es könnte ja mal sein,
dass kein Topf oder Herdplatte verfügbar ist :-)

--
Mark

Dirk Weber

unread,
Jul 22, 2012, 12:24:45 PM7/22/12
to
On 05-07-12 20:05, Mark Ise wrote:
> Hat vielleicht jemand einen heißen Tipp?

Heißes Wasser plus reichlich Geschirrspülpulver für die Spülmaschine.
Länger stehen lassen. Dann Bürste. Wiederholen bis Erfolg eintritt.



Groetjes uit Arft,

Dirk

--
D. Weber
Arft, Germany (50°23'N 07°05'E)
If possible, no html mails please

Horst Scholz

unread,
Jul 22, 2012, 1:55:38 PM7/22/12
to

"Dirk Weber" <dma-...@globe.lu> schrieb im Newsbeitrag
news:d3mtd9-...@dirkweber.eternal-september.org...
> On 05-07-12 20:05, Mark Ise wrote:
>> Hat vielleicht jemand einen heißen Tipp?
>
> Heißes Wasser plus reichlich Geschirrspülpulver für die Spülmaschine.
> Länger stehen lassen. Dann Bürste. Wiederholen bis Erfolg eintritt.


Meinst du wirklich, dass sie bis heute gewartet hat?

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